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ZDF-Politbarometer August 2022

Mainz (ots) Weiterhin ist die Inflationsrate in Deutschland sehr hoch, was vor allem auf die Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln zurückzuführen ist. Das steht direkt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der die wirtschaftlichen Aussichten seit Monaten eintrübt.

Stark gestiegene Preise: Die Bundesregierung tut zur Entlastung …? / Nutzung der Grafik für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media

Diese Entwicklung kommt auch bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung an: So sagen inzwischen nur noch 55 Prozent (Anfang des Jahres: 65 Prozent), dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist (teils/teils: 37 Prozent; schlecht: 8 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”).

Skeptischer Ausblick bei eigener wirtschaftlicher Lage Noch nie haben so viele (40 Prozent) erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute, 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen finanziellen Situation aus und 10 Prozent meinen, dass es ihnen dann besser gehen wird.

Kritik an der Bundesregierung
Vor diesem Hintergrund bemängeln 58 Prozent aller Befragten, dass die Bundesregierung zu wenig tut, um die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten. 30 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Besonders viele Anhänger der AfD (80 Prozent) und der Linke (71 Prozent) kritisieren in dieser Sache die Bundesregierung wegen mangelnder Aktivitäten, aber auch bei denen der FDP (60 Prozent), Union (53 Prozent), Grünen (53 Prozent) und SPD (52 Prozent) meinen jeweils Mehrheiten, dass die Bundesregierung nicht genug tut.

Wenn es um die Finanzierung solcher Entlastungen geht, ergibt sich kein klares Meinungsbild: 43 Prozent aller Befragten sprechen sich für zusätzliche Schulden aus, 36 Prozent sind für Steuererhöhungen und 21 Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Längere Nutzung von AKWs und Kohlekraftwerken Aufgrund der Verringerung der Gaslieferungen durch Russland ist die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland gefährdet.

Um die Energieversorgung bei uns sicherzustellen, plädieren 93 Prozent für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (dagegen: 6 Prozent). 65 Prozent wollen die noch aktiven Atomkraftwerke länger nutzen als vorgesehen (dagegen: 32 Prozent) und 61 Prozent sind für einen längeren Betrieb der Kohlekraftwerke (dagegen: 36 Prozent).

Dabei findet sowohl eine längere Nutzung der Atomkraftwerke als auch der Kohlekraftwerke in allen Parteianhängergruppen eine unterschiedlich große Mehrheit. Nur die Anhänger der Grünen lehnen beides mehrheitlich ab. Fast unverändert zum Vormonat wollen 71 Prozent aller Befragten die Ukraine weiterhin unterstützen, auch wenn das bei uns mit hohen Energiepreisen verbunden ist. 20 Prozent sind dafür, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen mit dem Ziel, wieder zu niedrigeren Energiepreisen zu kommen.

Eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine fordern ähnlich wie Mitte Juli 36 Prozent, 35 Prozent sind für ein unverändertes militärisches Engagement und 22 Prozent wollen eine Verringerung der Militärhilfe.

Top Ten: Drei Grüne auf den ersten drei Plätzen Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung (“Was halten Sie von?”) hält weiterhin Robert Habeck die Spitzenposition. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Mitte Juli: 1,6) eingestuft. Auf Platz zwei liegt Annalena Baerbock mit 1,3 (1,2) und auf Rang drei jetzt Cem Özdemir mit 1,0 (0,8). Danach folgen Olaf Scholz mit 0,8 (0,8), Hubertus Heil mit 0,7 (0,9), Karl Lauterbach mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit minus 0,1 (minus 0,1), Christian Lindner mit minus 0,2 (minus 0,1), Friedrich Merz mit minus 0,4 (minus 0,4) und Sahra Wagenknecht mit minus 0,6 (minus 0,6). Projektion: Gleichstand von Union und Grünen Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 19 Prozent (minus 2) und die CDU/CSU auf 26 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten sich auf 26 Prozent (plus 1) verbessern, die FDP auf 7 Prozent (plus 1) und die AfD auf 12 Prozent (plus 1). Die Linke würde mit 4 Prozent (minus 1) an der Fünf-Prozent-Grenze scheitern, und die anderen Parteien lägen weiterhin bei 6 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Corona im Herbst Eine Mehrheit von 65 Prozent spricht sich für strengere Corona-Schutzmaßnahmen aus, wenn es im Herbst zu einer weiteren Coronawelle mit deutlich höheren Infektionszahlen kommen sollte (dagegen: 33 Prozent). Dennoch finden 74 Prozent die Pläne der Bundesregierung gut, gesetzlich keine Schulschließungen mehr zuzulassen (nicht gut: 23 Prozent). Auch Lockdowns zu verhindern, finden 68 Prozent gut (nicht gut: 29 Prozent). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis zum 11. August 2022 bei 1.389 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 20 Prozent, CDU/CSU: 25 Prozent, Grüne: 32 Prozent, FDP: 7 Prozent, AfD: 8 Prozent, Linke: 5 Prozent. Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. September 2022.

Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de

Reise-Tipps für WM-Touristen

Noch 100 Tage bis zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM)

Doha (ots) Anlässlich der nun nur noch 100 Tage bis zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM) verrät Qatar Tourism, wie Fans 100 Stunden in Katar verbringen können, wenn sie für ein Spiel anreisen.

Souq Waqif

Mehr als eine Million Besucher werden zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM) in Doha erwartet und freuen sich auf Aktivitäten, die sie auch abseits der Spiele unternehmen können. Katar ist bestens aufgestellt, um Besuchern jede Art von Erlebnis zu bieten, die sie sich wünschen. Und mit der “Hayya Card”, die jeder Fan für seine Einreise nach Katar benötigt, sind die öffentlichen Verkehrsmittel, darunter die neue klimatisierte Metro, an den Spieltagen kostenlos, sodass sich die besten Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen auf der Halbinsel schnell und bequem entdecken lassen, ohne das Budget zu strapazieren.

Action und Abenteuer – 24 Stunden (1. Tag)

Mit mehr als 560 Kilometern Küstenlinie und dem ruhigen, kristallklaren Wasser des Arabischen Golfs ist Katar ein ideales Revier für Wassersportler. Abenteurer, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, sollten das Stand-up-Paddle-Boarding rund um The Pearl-Qatar ausprobieren, mit dem Kajak durch die üppig grünen Mangroven fahren oder während einer aufregenden Jetski-Fahrt die atemberaubende Skyline erkunden. Zu den beliebtesten Ausflügen, die nur eine Autostunde von Doha entfernt sind, gehört der Besuch des atemberaubenden Khor Al-Adaid oder “Binnenmeers”, das mit seiner bezaubernden Landschaft von der UNESCO als Naturschutzgebiet anerkannt wurde. Die Fahrt beinhaltet in der Regel eine Spritztour mit dem Geländewagen durch die Sanddünen, ein Bad in den wunderschönen Gewässern und natürlich einen Kamelritt.

Wieder zurück in der Stadt, sollten Familien, die auf der Suche nach Nervenkitzel sind, Doha Quest besuchen. Der neueste Themenpark in Katar wurde im letzten Sommer eröffnet und bietet zahlreiche Attraktionen für alle Altersgruppen. Höhepunkte sind die beiden Fahrgeschäfte, die den Guinness-Weltrekord halten: die höchste Indoor-Achterbahn und der höchste Indoor-Freefall Tower.

Kunst und Kultur – 48 Stunden (2. Tag)

Kultur, Kunst und Geschichte findet sich in Katar an jeder Ecke. Eine der atemberaubendsten öffentlichen Kunstinstallationen ist East-West/West-East von Richard Serra, die aus vier riesigen, 14 Meter hohen Stahlplatten besteht, die zwischen den Felsformationen von Ras Abrouq in Zekreet aufgestellt wurden.

Wer in der Stadt bleiben möchte, findet eine Reihe von Museen mit Kultstatus, darunter das National Museum of Qatar (NMoQ) mit seinem faszinierenden Design in Form von Wüstenrosen, das von I. M. Pei entworfene Museum of Islamic Art (MIA) und das neue 3-2-1 Qatar Olympic and Sports Museum – ein ehrgeiziges Projekt, das als das weltweit innovativste Sportmuseum bezeichnet wird.

Anschließend lässt es sich durch den Souq Waqif schlendern, einen traditionellen Markt, den man am besten abends erlebt, wenn die Geschäfte und Restaurants in den Gassen zum Leben erwachen und sich mit Einheimischen, Bewohnern und neugierigen Besuchern füllen. Probieren Sie die lokale Küche, kaufen Sie ein Souvenir oder genießen Sie einfach das bunte Treiben.

Ab zum Strand – 72 Stunden (3. Tag)

Nach 48 Stunden voller Action ist es Zeit für etwas Ruhe und Entspannung. Ob Sie nun ein Buch lesen, sich im Sand sonnen oder ein erfrischendes Bad im Meer nehmen möchten, ein Tag am Strand lohnt immer. Ungestörte Ausblicke auf den Sonnenuntergang gibt es in Al Shamal an der Nordküste und am Fuwairit Beach. Wer einen familienfreundlichen Urlaub verbringen möchte, kann im Hilton Salwa Beach Resort & Villas einkehren, das über einen 3,5 Kilometer langen, puderweichen Sandstrand und den Desert Falls Water & Adventure Park verfügt und seit kurzem auch Delfinfahrten anbietet. Eine andere Möglichkeit ist eine kurze Bootsfahrt zum glamourösen Banana Island Resort Doha by Anantara, das seinen Surf-Pool in diesem Sommer wiedereröffnet hat und auch Ausflüge zu den Walhaien anbietet.

Erschwingliche Entdeckung – 96 Stunden (4. Tag)

Katar hat für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Die Hauptstadt besticht mit einer Reihe bunter Stadtviertel, in denen es Spaß macht, einfach herumzuschlendern und all die versteckten Winkel, die Straßenkunst und die Kultur zu entdecken. Eine der faszinierendsten Gegenden ist The Pearl-Qatar, eine ausgedehnte künstliche Insel im Norden Dohas, mit Jachthäfen im mediterranen Stil, Boutiquen und ihren farbenfrohen Straßen im Qanat Quartier. Eine andere Gegend, in der sich arabisches Erbe mit moderner, nachhaltiger Stadtarchitektur verbindet, ist Msheireb Downtown Doha mit trendigen Cafés, Kunstgalerien und Museen.

Die angereisten Fans werden zu den ersten gehören, die eine Reihe neuer touristischer Entwicklungen erleben können, die unmittelbar vor Beginn des Turniers anlaufen werden. Zu den spektakulären Eröffnungen gehören das Lusail Winter Wonderland auf einer vorgelagerten Sandbank, das hochmoderne Resort Fuwairit Kite Beach, die erste “Entertainment-Insel” in Katar Qetaifan Island North und neue öffentliche und private Strandbereiche als Teil des “West Bay North Beach”-Projekts.

Es lohnt sich auch ein Bummel durch eines der glitzernden Einkaufszentren. Die größten sind die Mall of Qatar und die Doha Festival City mit Themenparks und familienfreundlichen Restaurants inmitten vieler Hunderter bekannter Marken. Die Galeries Lafayette mit ihren klimatisierten Gängen im Freien und der neue Place Vendome mit seinem großen Außenkanal, dem tanzenden Springbrunnen und einer Architektur, die von der berühmten Pariser Einkaufsmeile, der Rue de la Paix, inspiriert ist, gehören zum Luxussegment.

Und schließlich ist keine Besichtigungstour in Katar vollständig, wenn Sie nicht in einem der zahlreichen einheimischen und internationalen Restaurants gegessen haben. Es gibt eine ganze Reihe neuer Optionen wie das ADRIFT Anda des Starkochs David Myers und das Lobito de Mar im Marsa Malaz Kempinski Hotel. Besucher finden hier auch eine große Auswahl an preisgünstigen, köstlichen Streetfood-Optionen, von Tacos bis Schawarma. Diese sind oft in einem Bereich wie dem Lusail Night Market zusammengefasst. Für einen authentischen lokalen Snack ist ein Besuch im renommierten Café-Restaurant Chapati & Karak ebenfalls empfehlenswert. Das Restaurant ist nach einem indisch inspirierten Fladenbrot und einem süßen Tee benannt, die zusammen für nur ein paar Euro erhältlich sind.

Und nun zum Spiel! – 100 Stunden

In den verbleibenden vier Stunden ist es Zeit für ein Match. Katar ist die erste Nation des Nahen Ostens bzw. der arabischen Welt, die eine FIFA Fußball-Weltmeisterschaft(TM) ausrichtet, und hat umfangreiche Pläne geschmiedet, um sicherzustellen, dass jeder Reisende ein einmaliges Erlebnis erfährt.

Der Chief Operating Officer von Qatar Tourism, Berthold Trenkel, sagt: “Von aufregenden Wassersportarten bis zum Einkaufen in den Souks, von der Erkundung faszinierender Museen bis zum Sonnenbaden an den Stränden – für jeden Reisetyp ist etwas dabei, wenn er nach Katar kommt. Wir laden Fußballfans aus der ganzen Welt ein, unsere zahlreichen Attraktionen zu erkunden, und versprechen ihnen einen herzlichen Empfang und eine herzliche Gastfreundschaft, wie sie für die arabische Kultur typisch ist.”

Weitere Katar-Reiserouten und Urlaubsinspirationen finden Sie unter: https://www.visitqatar.qa/intl-en/plan-your-trip/itineraries-and-tours.

WEB: www.visitqatar.com

Damit die Erholung anhält: So gelingt nach dem Urlaub die Rückkehr ins Büro

Eschborn (ots) Von der Liege am Strand direkt an den Arbeitsplatz – das führt häufig zu Stress. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich aber auch die längste Liste an Mails und offenen To-Dos erfolgreich und stressfrei abarbeiten. Tipps, wie das funktioniert, gibt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Randstad Deutschland.

Pressegrafik – Gut erholt zurück an die Arbeit – Randstad

Nach dem Urlaub fühlt sich oft an wie vor dem Urlaub. Nach wenigen Tagen im Büro scheint die Erholung selbst nach dem drastischsten Digital Detox schon wieder verpufft. Die häufige Folge: ein Motivationstief, das es in sich hat. Wie steigen Arbeitnehmer:innen entspannt und strukturiert wieder in den Arbeitsalltag ein? Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, sich genug Zeit für die Umstellung vom Urlaubs- in den Arbeitsmodus zu lassen.

3 ½ Tipps für eine reibungslose Rückkehr in den Arbeitsalltag

“Die Auszeit ist wichtig, um die Akkus aufzuladen und den Blick neu zu schärfen”, erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin bei Randstad Deutschland. “Doch aus dieser Entspannungsphase gut vorbereitet an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist nicht leicht. Denn oft warten dort etliche E-Mails mit liegengebliebenen oder neuen To-Dos. Mein Tipp: Nehmen Sie sich nicht gleich alle gleichzeitig vor. Kehren Sie zurück, und zwar in Raten.”

Mit einer Vorlaufzeit den Urlaubseffekt verlängern

Planen Sie für Ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz Zeit für eine entspannte Übergangsphase ein. Eine gute Idee ist es, am Ende der Woche, etwa an einem Donnerstag, aus dem Urlaub nach Hause zurückzukehren. Bis zum nächsten Montag haben Sie so einen Puffer, um nicht nur geografisch, sondern auch mental wieder im Job anzukommen.

Idee: Beginnen Sie Ihre Arbeitswoche doch mal an einem Mittwoch oder Donnerstag. Dann dauert es nicht mehr lang bis zum nächsten Wochenende. Das verschafft Ihnen eine kleine Verschnaufpause nach dem Wiedereinstieg. Das Belastungslevel kann gar nicht erst großartig ansteigen.

Den eigenen Erwartungsdruck checken

Während der Übergangsphase hilft es, die eigene Erwartungshaltung an sich selbst genau im Auge zu behalten. Vollgas am ersten Arbeitstag kann und sollte niemand geben. Von 0 auf 100 geht dabei nur das Stresslevel. Geben Sie sich stattdessen Zeit, wieder voll in Schwung zu kommen. Und zwar nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch am Arbeitsplatz.

Durchstarten – mit Ruhe und System

Was und vor allem wer ist in der ersten Woche nach Ihrer Rückkehr wirklich wichtig? Welche Aufgaben, Mails und Termine können warten? Verschaffen Sie sich einen Überblick. Und setzen Sie Prioritäten. An erster Stelle sollte stehen: keine Überstunden machen. Auch die Mittagspause dient nicht zum Nachholen liegengebliebener Aufgaben. Kleine Pausen über die ersten Tage verteilt helfen, sich an das alte Belastungslevel zu gewöhnen. Geizen Sie gerne mit Terminen, soweit es eben geht.

Kleiner Tipp: Setzen Sie sich zu Beginn an einfachere Aufgaben. Je mehr Haken Sie gleich zu Beginn hinter Ihre To Dos setzen können, desto besser erhalten bzw. steigern Sie Ihre Motivation.

Noch ein kleiner Tipp: Wer nach der Rückkehr nicht sofort seine Abwesenheitsnotiz löscht, verschafft sich einen kleinen, aber feinen Wettbewerbsvorteil. Niemand wird es Ihnen übelnehmen, wenn Sie an Ihrem ersten Tag nicht sofort alle eingehenden Mails beantworten. Und Kolleg:innen, die es nicht mehr auf dem Schirm hatten, dass Sie im Urlaub waren, geben Sie mit der Notiz so noch einmal die Chance, sich daran zu erinnern.

So bleibt die Erholung länger nach dem Urlaub bestehen

“Erholung ist nicht nur eine Frage der physischen Fitness”, betont Susanne Wißfeld. “Bringen Sie doch ein bisschen Atmosphäre und gute Laune mit zurück und teilen Sie diese mit Ihren Kolleg:innen. Geteilte Freude hält länger. Und anderen gute Laune zu geben, hat einen motivierenden Effekt auf sich selbst. So behält der Job ein bisschen was vom positiven Flair der sommerlichen Urlaubszeit.”

WEB: www.randstad.de

So können private Gastgeber:innen vom Oktoberfest-Tourismus profitieren

Berlin (ots) Suchanfragen für Aufenthalte auf Airbnb in München während des Oktoberfests¹ sind seit Ende März auf das Fünffache gestiegen.

Die meisten Gäste auf Airbnb während der Wiesn kommen aus den USA, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

Während des letzten Oktoberfests 2019 betrug der durchschnittliche Verdienst pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro.

Gastgeber:innen auf Airbnb in München bereiten sich darauf vor, Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen.

Fast ein Drittel der Münchner:innen vermieten ihr Zuhause, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken.

Gastgeber:innen in München bereiten sich darauf vor, vom 17.9. – 3.10. ihre Türen zu öffnen und Gäste aus aller Welt während des diesjährigen Oktoberfests willkommen zu heißen.

Gastgeber:innen vermieten ihr Zuhause, um steigende Lebenshaltungskosten zu decken

Die Vorfreude auf das international beliebte Volksfest ist riesig, insbesondere nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall. Das zeigen auch aktuelle Daten von Airbnb, denn München ist als Reiseziel im Zeitraum von Mitte September bis Anfang Oktober enorm gefragt. Die Suchanfragen für Aufenthalte in Bayerns Landeshauptstadt während der Wiesn-Wochen haben sich vom Monat März bis Juni mehr als verfünffacht.²

Die meisten Gäste, die in diesem Jahr während der Wiesn in einer Unterkunft auf Airbnb übernachten, kommen aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Australien.³

Wer dem dreiwöchigen Trubel in München doch lieber entfliehen möchte, kann das eigene Zuhause auf Airbnb vermieten und sich so etwas für den Urlaub dazuverdienen. In einer Umfrage von Airbnb unter zehntausenden Gastgeber:innen und Gästen weltweit gaben 90 Prozent* der Homesharer in München an, ihr Zuhause zu vermieten, während sie selbst verreisen.

Viele Münchner:innen nutzen Airbnb aber auch, um durch die gelegentliche Vermietung die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise auszugleichen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Münchner Gastgeber:innen gaben an, Airbnb zu nutzen, um sich etwas dazuzuverdienen. Fast ein Drittel der Gastgeber:innen gaben als Hauptgrund an, die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Während des letzten Oktoberfests 2019 betrugen die durchschnittlichen Gastgeber:innen-Einnahmen pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro – während das typische Gastgeber:innen-Einkommen in München im gesamten Jahr 2021 2.000 Euro betrug.

69% der Gäste auf Airbnb in München haben Geld durch die Buchung einer Unterkunft auf Airbnb gespart

Neben den Lebenshaltungskosten beeinflusst die Inflation auch das eigene Reisebudget. In der Umfrage gaben 69 Prozent der befragten Gäste an, im letzten Jahr Geld gespart zu haben, weil sie in einer Unterkunft auf Airbnb statt einer anderen Art von Unterkunft übernachtet haben. In der Oktoberfest-Saison bleibt so mehr Budget z.B. für die Maß Bier übrig – denn die ist mit einem Preis zwischen 12,60 Euro und 13,80 Euro im Jahr 2022 rund 15 Prozent teurer als 2019.** Beinahe 40 Prozent*** seiner Gesamtausgaben gab ein Gast in München allerdings in der unmittelbaren Nähe der gebuchten Unterkunft aus – so profitieren Gastronomie und Kleingewerbe.

Doch der finanzielle Aspekt ist nicht der einzige Grund, warum Oktoberfest-Besucher:innen gerne bei privaten Gastgeber:innen unterkommen. Lokale Insider-Tipps und der persönliche Austausch mit den Gastgeber:innen machen den Aufenthalt in München zu einem authentischen und einzigartigen Oktoberfest-Erlebnis.

Airbnb zeigt noch verfügbare Privatzimmer und Unterkünfte für den Kurztrip nach München und Umgebung:

** https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/der-bierpreis

WEB: airbnb.com

Ein Refugium für Körper und Geist

Schwäbisch Hall (ots) Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Faszination in vielerlei Hinsicht. Die Herzlichkeit der Gastgeberfamilie und deren beeindruckende Geschichte, die Verbundenheit zur Natur und das ganzheitliche Wellnesserlebnis für Körper und Geist. Aber zurück zum Anfang…

Der Natur ganz nah sein: Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Wellness und Naturverbundenheit.

Bereits seit über 100 Jahren gibt es das Hubertus in Balderschwang. Heute führt Marc Traubel gemeinsam mit seinem Vater Karl das Hotel. Die ganze Familie liebt und lebt das Gastgeber sein. Schon 2002 erkannten sie das Potential in Wellness und Entspannung und erweiterten ihr Hotel um einen Spa-Bereich. Und dies stellte sich als gute Entscheidung heraus. Die ursprüngliche Landschaft des Naturparks Nagelfluh zusammen mit einem ansprechenden Spa-Bereich, der nach langen Wanderungen Erholung garantiert – eine Kombination, die die Gäste begeistert.

Doch im Jahr 2019 durchkreuzte die Natur mit alle ihrer Kraft, die von Menschen gemachten Pläne: Ein Lawine traf das Hotel. Vom Glück im Unglück ist zu sprechen, da nur das Gebäude beschädigt wurde. 55 Tage lang war das Hubertus geschlossen. Daraufhin folgte ein langer Weg des Wiederaufbaus. Mit dem Konzept “Hubertus unplugged” überbrückten sie eine Zeit mit Baumaßnahmen und reduziertem Angebot.

Dank viel Mut, Kraft und einem ganz klaren Ziel vor Augen eröffnete Familie Traubel 2021 das Hubertus Mountain Refugio Allgäu sowie den Mountain Spring Spa. Der Spabereich erhielt diesen außergewöhnlichen Namen, da während der Bauarbeiten eine Quelle entdeckt wurde.

Trotz oder gerade wegen der bewegenden Geschichte des Hauses ist Naturverbundenheit ein großer Teil des Leitbilds. Den Körper und die Seele in Einklang mit der Natur bringen und Ruhe finden, das kann man im Mountain Spring Spa erleben. Der große, von KLAFS ausgestatte, Wellnessbereich überrascht an vielen Stellen mit einer ganz individuellen Note. Die Bergsauna, untergebracht in einem Außenhaus, begeistert nicht nur mit der außergewöhnlichen Formgebung der Saunaliegen – vor allem die “Gucklöcher” in den Berg hinein sind ein echtes Highlight. Ein stimmungsvolles Lichtkonzept sowie die Aufgussautomatik machen die Finnische Sauna aus. Zwei weitere Saunen mit wunderbarem Panoramablick in die Berge, ein Dampfbad, Infrarot Lounger sowie ein Eisbrunnen POLARIS machen die Wellnesswelt komplett.

Ein echtes Juwel wartet allerdings unter dem Dach. “Wir wollten unser Wellnessangebot erweitern. Neben der Entspannung sollte auch der gesundheitsfördernde Aspekt, wie ihn die Sauna beispielsweise hat, geboten sein”, erklärt Marc Traubel. Rico Zincke, Projektberater bei KLAFS, war von Beginn an in die Ideenfindung und Konzeption miteinbezogen. Die Idee eines Microsalt-Raumes im Dachgeschoss überzeugte schnell. Die Microsalt-Technologie zerkleinert Trockensalz in feinste Salzaerosole und verteilt diesen im Raum. Das besonders feine Salz kann nun beim Einatmen tief in die Lunge gelangen und dort festsitzende Sekrete lösen. “Es fühlt sich also an als sei man direkt am Meer, obwohl wir auf 1044 Meter sind.”, ergänzt Traubel schmunzelnd.

Der Hotelier hat sich ganz bewusst für KLAFS als Partner entschieden: “KLAFS hat einen Namen, ist sozusagen der Platzhirsch in der Wellness- und Spabranche. Von Beginn an wurden unsere Wünsche gehört und Lösungen gefunden. Bis heute bin ich mit den Produkten und der Zusammenarbeit äußert zufrieden.”

Dass Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt wird, beweisen die zahlreichen Maßnahmen, die das Hotel bereits etabliert hat: zum Beispiel eine Solaranalge und zwei Blockheizkraftwerke. Der Fußboden in den Saunen wird mittels Kühlflüssigkeit, welche zuvor durch ein Kollektorfeld unter dem Naturbadesee hindurchläuft, gekühlt. Im Winter wird mit derselben Technologie das Tauchbecken eisfrei gehalten und muss nicht erwärmt werden.

“Die außergewöhnliche Architektur, dieser wunderschöne Rund-um-Blick in die Natur – sogar auch aus den Saunen: all das macht das Hubertus Mountain Refugio zu etwas ganz Besonderem. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, dieses Projekt mitzugestalten. Nicht zuletzt wegen der so herzlichen Gastgeberfamilie” resümiert Rico Zincke von KLAFS.

WEB: klafs.de

Sechs Möglichkeiten, um LinkedIn maximal zu nutzen

Stuttgart (ots) LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Berufstätige. Mit mehr als 500 Millionen Nutzern gehört LinkedIn weltweit zu den größten sozialen Netzwerken. Wer weit über die eigenen Kontakte hinaus auf sich aufmerksam machen möchte, ist hier richtig: Ob berufliche Themen oder andere Beiträge, die Reichweite ist enorm.

Robert Kirs

“LinkedIn hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt”, erklärt Robert Kirs, Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH. Als Experte für Social-Media-Marketing weiß er, dass die beliebte Plattform sich längst nicht mehr nur zum Networking eignet, sondern noch ganz andere Möglichkeiten bietet. Im Folgenden zeigt Kirs sechs Tipps, wie Unternehmer LinkedIn jetzt bestmöglich nutzen.

1. Die Bedeutung der persönlichen Seite

Viele Unternehmen erstellen zunächst eine Firmenseite auf LinkedIn. Das ist auch sinnvoll, da diese Seiten grundsätzlich sehr sichtbar sind. Dennoch: LinkedIn ist ein Social Network, das von sozialen Interaktionen lebt. Ernsthafte Reichweiten erhält man daher vor allem über die persönlichen Profile. Wer seine Inhalte zusätzlich zur Unternehmensseite auch hier teilt, profitiert davon, dass sie von sehr viel mehr Menschen gesehen werden.

2. Die individuelle Profilgestaltung

Die Basis einer jeden LinkedIn-Marketingstrategie ist das persönliche Profil. Es sollte möglichst alle relevanten Informationen enthalten, um auf einen hohen Social Selling Index zu kommen – und so dafür zu sorgen, dass die Beiträge eine höhere Reichweite erzielen. Ein knackiger Pitch zum Beispiel bringt viel. Mittlerweile ist es sogar möglich, einzelne Links unter dem eigenen Usernamen zu platzieren, um die Besucher auf die gewünschte Seite zu führen.

3. Diverse Formate und unterschiedliche Features

Um die eigene Reichweite zu erhöhen, sollten User ihre Contentproduktion möglichst divers gestalten. Verschiedene Formate und vielgestaltige Features werden von LinkedIn bevorzugt behandelt – und helfen so dabei, die Menschen abzuholen und zu reaktivieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Livestream, der auf LinkedIn noch relativ neu ist.

4. LinkedIn Event Ads

Natürlich kann man auf LinkedIn auch Werbung schalten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn ein Event wie ein Webinar, eine virtuelle Messe oder ein Livestream geplant ist.

5. Dokumente und Präsentationen im Netzwerk

Auch können über LinkedIn ganz einfach, schnell und gezielt wertvolle Inhalte wie Dokumente, Präsentationen und Produktbroschüren geteilt werden, die andernfalls nur in der Schublade der Firma verstauben würden. So können Besucher, die sich dafür interessieren, sich mit den bereitgestellten Informationen auseinandersetzen.

6. Weitere neue Funktionalitäten

Was Unternehmer bei alldem nicht vergessen sollten: LinkedIn testet immer wieder neue Funktionalitäten, weshalb es sehr wichtig ist, sich nie zu 100 Prozent auf die bereitgestellten Features zu verlassen. Denn es kann immer sein, dass ein Feature nach einiger Zeit wieder eingestellt wird – so zum Beispiel die Story-Funktion, die LinkedIn von Facebook übernommen hat. Dennoch sollten User den Neuerungen gegenüber natürlich offen bleiben.

Über Robert Kirs:

Robert Kirs ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH, einer Social-Media-Agentur und Unternehmensberatung für B2B-Unternehmen aus dem Mittelstand. Er setzt auf die Kombination aus einer ingenieurmäßigen Vorgehensweise und dem Einsatz von Onlinemarketing, was zu erstklassigen Ergebnissen führt. Weitere Informationen unter: https://www.socialmedia-schwaben.de/

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Taschengeld” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Chaos an deutschen Flughäfen – für wie viel Sicherheit kann im Ernstfall gesorgt werden?

Düsseldorf (ots) Ferienzeit ist Reisezeit. Doch dem Ansturm der Urlauber stehen an vielen Flughäfen zu wenige Servicemitarbeiter gegenüber. Nicht selten kommt es daher zu langen Warteschlangen, zu verstopften Wegen und zu überfüllten Bereichen rund um die Gepäckausgabe. Ein Chaos, das im Falle eines ausbrechenden Brandes schnell zur Katastrophe führen kann.

Donato Muro

Umso schlimmer kann sich das Unglück entwickeln, da große Menschenmengen in solchen Situationen kaum ruhig bleiben – und sich auch nicht rational verhalten. Donato Muro sieht viele Flughäfen darum zu schlecht auf ein Katastrophenszenario vorbereitet. In diesem Beitrag zeigt der Sicherheitsingenieur, welche Mängel bei ihnen vorliegen – und wie sich etwaige Probleme beseitigen lassen.

Die Lehren aus dem Unglück in Düsseldorf

Über Jahre hinweg wurde das Thema des Brandschutzes nicht so intensiv diskutiert, wie es nötig gewesen wäre. Ab dem 11. April 1996 konnte dieser Aspekt aber nicht mehr ignoriert werden – denn an jenem Tage kam es auf dem Düsseldorfer Flughafen zu einer Brandkatastrophe, die mit 17 Toten und 88 Verletzten zu verheerenden Folgen führte. Ein Unglück, das sich nicht wiederholen darf. In der Folgezeit wurden die Sicherheitsmaßnahmen in vielen öffentlichen Gebäuden verbessert.

Zahlreiche Veränderungen als Folge

Im Anschluss an die Düsseldorfer Katastrophe wurden zudem diverse bautechnische Veränderungen eingeleitet. Diese betrafen einerseits alle im Gebäude vorhandenen Brandschutzanlagen wie Löschsysteme oder Brandmeldevorrichtungen. Ebenso mussten die technischen Einrichtungen modernisiert werden. Hiervon waren etwa die Lüftungs- und Klimaanlagen betroffen. Andererseits galt es, auf brennbare Materialien und bestimmte Baustoffe zu verzichten. Denn der Brand von 1996 war durch einen bei Schweißarbeiten entstehenden Funkenflug ausgelöst worden.

Die Bedeutung der Fluchtwege

Ein Flughafen ist zur Beförderung zahlreicher Menschen vorgesehen – entsprechend stellt sich die Frage, wie die Gäste im Ernstfall in Sicherheit gebracht werden können. Hier rücken die Fluchtwege in den Fokus: Sie müssen ohne Umleitung ins Freie führen und die Anwesenden müssen flächendeckend über Lautsprecher benachrichtigt werden. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass Aufzüge automatisiert eine sichere Etage ansteuern. Es hat sich seit dem verheerenden Brand in Düsseldorf also einiges auf den deutschen Flughäfen verbessert. Doch reicht das?

Die Probleme sind eindeutig erkennbar

Wie es um die Sicherheit des Flughafens in Düsseldorf bestellt ist, zeigt die jetzige Ferienzeit. Viele Wege auf dem Areal sind verengt oder sogar verstopft, es bilden sich lange Schlangen der Wartenden vor den Schaltern, auch im Bereich der Gepäckausgabe entstehen große Menschenansammlungen. Darüber hinaus kommt es bei den Anlagen und Vorrichtungen immer wieder zu Ausfällen. Hier ist das Management gefragt, das für Pufferzonen und Notfallpläne sorgen muss, die all diese vorhersehbaren Ereignisse wie den Andrang zu Ferienzeiten berücksichtigen müssen.

Der Aspekt großer Menschenmengen

In vielen Punkten leistet das Sicherheitskonzept bereits gute Arbeit. Dennoch kann es selbst mit vorausschauender Planung kaum vorhersagen, wie sich die große Zahl der Gäste im Ernstfall auswirken wird. Sind die Menschen bei einem ausbrechenden Brand wirklich in der Lage, die Fluchtwege zu finden oder sich dort so zu verhalten, dass es zu keinen großen Ansammlungen kommt? Auch diese und ähnliche Fragen müssten durch eine professionelle Planung beantwortet werden können.

Zwischen Sicherheit und Versäumnissen

Vieles hat sich getan am Flughafen Düsseldorf. Zumindest dem äußeren Anschein nach wurde für mehr Sicherheit gesorgt. Dennoch stellt sich dem unbeteiligten Beobachter weiterhin die Frage, ob alle eingeleiteten Maßnahmen wirklich ausreichen – oder hätte mehr getan werden können, um das gesamte Gelände für etwaige Katastrophen besser vorzubereiten? Was sich 1996 ereignet hat, darf sich nicht mehr wiederholen. Umso wichtiger ist es, keinerlei Fehler oder Mängel zu dulden und aus ihnen eine Lehre zu ziehen.

Über Donato Muro:

Donato Muro hat Kompetenzen in den Bereichen Sicherheits- und Brandschutzingenieurwesen und in der Chemie. Zudem ist er studierter Jurist und angehender Arbeitspsychologe. Mit seiner Expertise steht Donato Muro seinen Kunden vollumfänglich zur Seite. Zu den Kunden des Inhabers mehrerer Firmen zählen vor allem Konzerne in der Industrie – also Unternehmen, bei denen Arbeitsschutz über ergonomische Schreibtischstühle hinausgeht. Weitere Informationen finden Sie unter: https://sicherheitsingenieur.nrw/

Studie: Das erste Treffen beim Online-Dating kann Angst machen

Hannover (ots) Millionen Singles suchen Online nach ihrem Glück. Jeder vierten Person, die am Online-Dating teilnimmt, ist aber die Vorstellung des ersten Treffens außerhalb des Internets unangenehm. Fast jede siebte Person vermeidet deshalb Treffen, schiebt diese auf oder sagt sie ab. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der psychologischen Partnervermittlung Gleichklang.de.

Am ersten Treffen geht kein Weg vorbei

Die Umfrage untersuchte auch die Ursachen für diese Vorbehalte gegenüber dem ersten Treffen bei der Online-Partnersuche. Die beiden am häufigsten genannten Gründe waren die Angst, abgelehnt zu werden, und die Angst, enttäuscht zu werden. Weitere häufige Gründe waren eigene Aufregung und Nervosität, Schüchternheit, die Befürchtung, dass ein Treffen anstrengend werde, sowie die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte. Jede dritte Frau, aber nur nur jeder 12. Mann fürchtete sich zudem vor übergriffigem Verhalten.

Hintergründe zur Untersuchung

Gleichklang befragte partnersuchende Mitglieder, ob sie die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als emotional unangenehm erlebten oder nicht. Nachfolgend wurden diejenigen, denen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm war, gebeten, 18 mögliche Gründe hierfür zu bejahen oder zu verneinen. Ebenfalls wurden sie gebeten, anzugeben, ob sie wegen ihrer unangenehmen Gefühle Treffen ganz vermeiden, aufschieben, absagen oder zu Treffen nicht erscheinen würden. Erfragt wurden außerdem Geschlecht, Alter und Bildungsstand.

An der Befragung nahmen 1472 Personen teil, unter ihnen 756 Frauen, 693 Männer und 23 Personen mit nicht-binärem Geschlecht. Das durchschnittliche Alter betrug 52,9 Jahre und schwankte zwischen minimal 19 und maximal 82 Jahren.

Die vorgegebenen möglichen 18 Gründe für unangenehme Gefühle bezüglich des ersten Treffens beim Online-Dating waren zuvor in einer qualitativen Befragung identifiziert worden.

Die Online-Umfrage wurde durch den Psychologen Guido F. Gebauer für Gleichklang durchgeführt und ausgewertet.

Ergebnisse der Befragung

Häufigkeit unangenehmer Gefühle vor dem ersten Treffen

25,1 % der Befragten und damit eine von vier Personen bejahten die Frage, ob ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche unangenehm sei.

Dieser Prozentsatz war bei allen Geschlechtern vergleichbar. Es zeigten sich ebenfalls keine signifikanten Zusammenhänge zum Bildungsstand.

Mit wachsendem Alter der Befragten nahm die Häufigkeit negativer Gefühle leicht ab, wobei der entsprechende Zusammenhang zwar statistisch signifikant, aber nur sehr geringgradig ausgeprägt war.

Auswirkungen unangenehmer Gefühle

57,6 % der Befragten, die über unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens berichtete, bejahten das Auftreten mindestens einer von vier Strategien, um einer Verabredung aus dem Weg zu gehen:

– 45,3 % gaben an eine Verabredung ganz vermieden zu haben.

– 39,7 % berichteten vom Aufschieben einer Verabredung.

– 18,4 % schilderten, eine bereits getroffene Verabredung abgesagt zu haben.

– 1,7 % gaben an, zu einer getroffenen Verabredung nicht erschienen zu sein.

Frauen mit negativen Gefühlen bezüglich des ersten Treffens neigten im statistischen Vergleich stärker zum Vermeiden und zur Absage von Verabredungen als die Männer:

– 50 % der entsprechenden Frauen, aber nur 39,1 der Männer gaben an, Treffen bereits ganz vermieden zu haben.

– 24,0 % der entsprechenden Frauen, aber nur 10,9 % der Männer berichteten, eine Verabredung abgesagt zu haben.

Keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigten sich beim Aufschieben von Verabredungen oder beim Nicht-Erscheinen bei bereits getroffenen Verabredungen. Die Stichprobe enthielt zu wenige nicht binäre Personen, um diese mit anderen Personen zu vergleichen.

Ein höheres Alter ging statistisch signifikant, aber in nur geringradigem Ausmaß mit einer höheren Häufigkeit von Nicht-Erscheinen bei Verabredungen einher. Es zeigten sich keine weiteren Einflüsse des Alters oder auch nicht des Bildungsstandes auf die Tendenz, Verabredungen aus dem Weg zu gehen.

Ursachen für negative Gefühle

Dies sind sortiert nach ihrer Häufigkeit die 18 Gründe, warum die Befragten die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben konnten.

Einbezogen sind ausschließlich diejenigen 25,1 % der Gesamtstichprobe, die die Vorstellung eines ersten Treffens tatsächlich als unangenehm erlebten:

– 82,1 %:Angst vor Bewertung und Ablehnung – die Sorge, den Erwartungen der anderen Person nicht zu entsprechen und von dieser als nicht interessant oder nicht attraktiv bewertet zu werden.

– 74,6 %: Desillusionierung – die Befürchtung, enttäuscht zu werden oder dass die andere Person ganz anders ist als erhofft.

– 57,6 %: Selbstunsicherheit – die Einschätzung der eigenen Person als schüchtern, sozial ängstlich oder gehemmt.

– 64,3 %: Anstrengung – Planung und Umsetzung des ersten Treffens werden als Anstrengung oder Arbeit erlebt.

– 61,7 %: Aufregung und Nervosität – die Vorstellung eines ersten Treffens aktiviert Nervosität, Aufregung und Anspannung.

– 59,9 %: Sorge vor unbefriedigender Kommunikation – die Befürchtung, dass die Kommunikation ins Stocken gerät und dadurch eine peinliche Situation entstehen könnte.

– 55,6 %: Angst, andere abzulehnen – die Befürchtung, jemanden anderes ablehnen oder zurückweisen zu müssen.

– 55,0 %: Abneigung gegen künstliche Situation – die Ansicht oder das Gefühl, das Verabredungen beim Online-Dating zu wenig natürlichen Begegnungen führen.

– 49,1 %: Negative Erfahrungen – die Erinnerung an frühere negative Erlebnisse bei Verabredungen.

– 39,8 %: Angst vor Beziehung – der Zweifel am eigenen Beziehungswunsch und die Angst vor Verbindlichkeit.

– 36,9 %: Wunsch nach längerem Online-Kontakt – das Bedürfnis, die andere Person noch intensiver zunächst rein Online kennenzulernen.

– 34,3 %: Keine Vorerfahrungen – das Fehlen von Vorerfahrungen mit dem Online-Dating, so dass ein mögliches Treffen schwer kalkulierbar ist.

– 33,6 %: Angst vor Kontaktverlust – die Befürchtung, dass ein guter Online-Kontakt nach einem ersten Treffen verloren gehen könnte.

– 33,1 %: Negatives Körperselbstbild – die Überzeugung, hässlich und nicht begehrenswert zu sein.

– 28,4 %: Angst vor Entscheidungsunfähigkeit – die Sorge, sich nicht für oder gegen eine Beziehung entscheiden zu können.

– 23,1 %: Angst vor Übergriffen – die Befürchtung, bei einem ersten Treffen von der anderen Person bedrängt oder unter Druck gesetzt zu werden.

– 14,3 %: Sorge vor Outing – die Angst, dass durch ein Treffen die Anonymität verloren geht und die eigene Teilnahme am Online-Dating bekannt wird.

– 1,8 %: : Schuldgefühle wegen Fremdgenen – das schlechte Gewissen, weil bereits eine Partnerschaft besteht.

Geschlechter-Unterschiede

Bei vier Gründen traten signifikante Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Erneut bezieht sich die Auswertung nur auf diejenigen 25,1 % der Stichprobe, die über negative Gefühle in Bezug auf erste Treffen berichteten:

– Angst vor Übergriffigkeit: 34,0 % der Frauen, aber nur 8,6 % der Männer befürchteten Übergriffe beim ersten Treffen.

– Selbstunsicherheit: 70,9 % der Männer, jedoch lediglich 46,6 % der Frauen gaben an, für ein erstes Treffen zu selbstunsicher zu sein.

– Abneigung gegen künstliche Situation: 62,8 % der Frauen, aber nur 44,4 % der Männer sorgten sich wegen der Künstlichkeit der Situation des ersten Treffens.

– Wunsch nach längerem Online-Kontakt: 46,6 % der Frauen, aber lediglich 25,2 % der Männer wünschten sich eine längeres Verbleiben des Kontaktes auf der Online-Ebene.

Bei allen anderen Gründen traten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Zustimmungshäufigkeit auf.

Einflüsse von Alter und Bildungsstand

Ein höheres Alter statistisch signifikanten geringeren Häufigkeit von Selbstunsicherheit, Aufregung und Nervosität, sowie der Sorge vor einer unbefriedigenden Kommunikation einher. Der Effekt zwar zwar signifikant, aber nur sehr schwach ausgeprägt.

Ein geringerer Bildungsstand ging mit einer leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit von Selbstunsicherheit und einem negativen Körperbild einher. Umgekehrt war ein höherer Bildungsstand mit einer ebenfalls leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit der Abneigung gegen die künstliche Situation des ersten Treffens assoziiert.

Mehrfachgründe

Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Im Durchschnitt stimmten die Befragten jeweils acht der 18 Gründe zu.

Zusammenfassung und psychologische Empfehlungen

Ohne Verabredungen außerhalb des Internet macht die Online-Partnersuche keinen Sinn. Trotzdem erlebt nach den Ergebnissen der aktuellen Umfrage jede vierte Person, die Online nach der Liebe sucht, die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm.

Für einen Teil der Betroffenen bleibt dies eine rein emotionale Problematik. Für die Mehrheit der Betroffenen wirken sich diese unangenehmen Gefühle jedoch auch auf ihr Dating-Verhalten aus, indem sie Treffen vermeiden, aufschieben oder absagen:

– Mehr als 57 % derjenigen, für die die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm ist, gehen nach den Ergebnissen dieser Umfrage tatsächlich Verabredungen aus dem Weg.

Unangenehme Gefühle bei der Vorstellung eines Treffens treten unabhängig von Geschlecht, Alter und Bildungsstand auf. Betroffene Frauen neigen allerdings etwas stärker dazu als betroffene Männer, Treffen tatsächlich zu vermeiden oder abzusagen.

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, warum Teilnehmende beim Online-Dating die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben, wobei die meisten Betroffene hierfür nicht nur einen, sondern mehrere Gründe angeben:

– Die beiden häufigsten Gründe, die für eine große Mehrheit zutreffen, sind die Angst vor Bewertung und Ablehnung, sowie die Befürchtung, dass durch das erste Treffen vorherigen Hoffnungen enttäuscht werden könnten.

– Sehr oft erleben Teilnehmende beim Online-Dating aber auch die Vorstellung eines ersten Treffens als anstrengend oder sie schildern ein hohes Ausmaß an eigener Aufregung und Nervosität. Weitere häufig auftretende Gründe sind die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte, eine hohe eigene Schüchternheit, Angst, jemanden ablehnen zu müssen oder auch das Gefühl, dass die erste Verabredung beim Online-Dating einen künstlichen Charakter habe.

– Seltener, aber nach wie vor von einem Drittel bis zur Hälfte der Befragten geschildert werden negative Erfahrungen mit ersten Verabredungen in der Vergangenheit, eine Angst vor Beziehung und Verbindlichkeit, der Wunsch nach einem längeren Online-Kennenlernen, die Sorge, dass ein guter Online-Kontakt nach einem Treffen enden könnte oder auch ein negatives Körperselbstbild mit der Befürchtung, körperlich nicht begehrenswert zu sein.

Alle anderen Gründe treten erheblich seltener auf:

– Ungefähr jede vierte Person, für die die Vorstellung eines ersten Treffens negativ ist, hat Angst davor, sich nicht entscheiden zu können oder fürchtet Übergriffe durch die andere Person. Jede siebte Person fürchtet sich davor, ihre Anonymität zu verlieren und dass so bekannt werde, dass sie auf Dating-Plattformen nach einer Beziehung suche. Weniger als 2 % leiden unter Schuldgefühlen, weil sie in Wirklichkeit nicht auf Partnersuche sind, sondern nur fremdgehen wollen.

Nur bei vier Gründen zeigten sich bedeutsame Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

– Jede dritte Frau, aber nur jeder 12. Mann befürchtet Übergriffe, was die Sachlage widerspiegelt, dass Übergriffe gegen Frauen häufiger vorkommen als gegen Männer. Frauen äußern zudem häufiger den Wunsch nach einem längeren Online-Austausch und erleben das erste Treffen häufiger als künstlich.

– Demgegenüber beschreiben Männer häufiger eine eigene Selbstunsicherheit als Grund dafür, dass ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm sei. Psychologe Gebauer nimmt an, dass dies mit internalisierten Geschlechterrollen-Erwartungen zusammenhänge, gemäß derer Männer als “Eroberer” auftreten und insofern Selbstsicherheit ausstrahlen sollten.

Folgen negativer Gefühle

Gebauer erläutert, dass unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens für die Betroffenen nicht nur eine psychische Belastung seien. Wenn Treffen vermieden, aufgeschoben oder abgesagt würden, sinke auch die Wahrscheinlich einer erfolgreichen Partnerfindung.

Gebauer rät den Betroffenen daher, sich ihrer Gründe bewusst zu werden, um so die Blockade aufzulösen:

– Ängste vor Bewertung, stockender Kommunikation, Aufregung oder Selbstunsicherheit ließen sich durch eine gelassenere Einstellung und durch die Einübung von Gesprächsverhalten in Rollenspielen, mit Freunden oder vor dem Spiegel überwinden.

– Bei einem negativen Körperselbstbild sei es wichtig, sich klarzumachen, dass Schönheit immer im Auge der Betrachter liege und Menschen mit den unterschiedlichsten Körpertypen Partnerschaft finden könnten und dies auch ständig täten.

– Angst vor Enttäuschung könne durch eine positive Sichtweise ersetzt werden, bei der auch negative Informationen als erwünschte Klärung betrachtet werden, die es einfacher mache, loszulassen und sich auf einen anderen Kontakt zu konzentrieren. Das gleiche gelte bezüglich der Angst, einen guten Online-Kontakt zu verlieren. Zudem bestehe die Möglichkeit, freundschaftlich selbst dann verbunden zu bleiben, wenn eine Partnerschaft nicht in Frage komme.

– Ängste vor übergriffigem Verhalten seien berechtigt, auch wenn es keinen Beleg dafür gebe, dass Übergriffe beim Online-Dating häufiger vorkämen als bei anderen Formen des Kennenlernens. Wichtig sei es, sich selbst die eigenen Grenzen bewusst zu machen und diese klar zum Ausdruck zu bringen. Die erste Begegnung sollte immer an einem öffentlichen Ort stattfinden. Dadurch sinke die Gefahr von Übergriffigkeit erheblich.

– Es sei nachvollziehbar, dass manche die ersten Begegnungen beim Online-Dating als künstlich erlebten. Andererseits gehöre es durchaus zur Natur des Menschen, soziale Begegnungen zu planen und sich zu verabreden. Werde Online-Dating als ein ergebnisoffener Kennenlernprozess gesehen, sei es möglich, der ersten Begegnung den Druck zu nehmen und die Kommunikation natürlicher zu gestalten.

– Es sei richtig, dass eine erste Verabredung mit all den Planungen als anstrengend erlebt werden könne. Dies gelte aber für alle menschlichen Aktivitäten. Wer sich dadurch abschrecken lasse, sollte über seine Prioritäten nachdenken und gegebenenfalls den eigenen Alltag umstrukturieren.

– Fraglos sei es sinnvoll, sich bereits vor dem ersten Treffen online auszutauschen und dies auch über Telefonate oder Video-Chats zu vertiefen. Aber ein solches Kennenlernen sei innerhalb relativ kurzer Zeit möglich und sollte nicht den Grund darstellen, Treffen immer wieder aufzuschieben, da ansonsten Kontakte oft einschliefen. Auch Ängste vor einer Entscheidungsunsicherheit seien verständlich. Umso wichtiger sei es, dass ein erstes Treffen bald stattfinde, da ansonsten die Entscheidungsunsicherheit nur erhöht werde.

– Bei negativen Vorerfahrungen sei es entscheidend, diese nicht zu selbsterfüllenden Prophezeiung werden zu lassen, sondern sich dennoch weiterhin auf Menschen einzulassen. Wer sich durch negative Vorerfahrungen hemmen lasse, nehmen sich die Möglichkeit, korrigierende positive Erfahrungen zu machen. Auch nicht bestehende Erfahrungen mit dem Online-Dating sollten gerade kein Argument sein, einer Verabredung aus dem Weg zu gehen, sondern sollten den Anreiz geben, nunmehr ein erstes Treffen bald anzugehen. Dabei könnten sich die Betreffenden mithilfe von Erfahrungsberichten aus dem Internet, Berichten von Freunden oder Ratgeberliteratur auf ein erstes Treffen vorbereiten.

– Die Angst vor dem eigenen Outing könne am besten durch Offenheit überwunden werden. Es sei längst kein Stigma mehr und kein Grund zur Scham, am Online-Dating teilzunehmen. Desto offener die Betreffenden mit ihren Freunde und Bekannten über ihr Online-Dating sprechen, desto mehr werde ihre Angst vor einem Outing gegenstandslos werden.

– Personen, die die Online-Partnersuche zum Fremdgehen nutzen, rät Gebauer, über ihr Beziehungsmodell nachzudenken. Ihre Schuldgefühle seien berechtigt, da sie Unehrlichkeit in Ihre vorhandene Beziehung brächten und anderen Menschen unberechtigt Hoffnungen machten. Die Betreffenden sollten sich entweder für die Fortsetzung ihrer bestehenden monogamen Beziehung ohne Fremdgehen entscheiden oder eine Vereinbarung für eine offene Beziehung treffen.

Problem geht alle an

Gebauer betont, dass die Problematik der negativen Gefühle bezüglich eines ersten Treffen nicht nur die 25 % betreffe, die dies Problem hätten, sondern ebenfalls die 75 %, für die das erste Treffen mit keiner unangenehmen Vorstellung verbunden sei. Sie seien deshalb ebenfalls betroffen, weil andere Personen aus diesem Grund Treffen mit ihnen vermieden, verzögerten oder absagten.

Was kann denjenigen geraten werden, die selbst keine emotionalen Vorbehalte gegen ein erstes Treffen haben, aber indirekt dennoch durch diese betroffen sind, weil eine andere Person ein Treffen vermeidet?

Teilnehmende am Online-Dating sollten sich nach Gebauer zunächst darüber bewusst sein, dass eine Verzögerung eines Treffens kein Desinteresse bedeuten müsse. Sie sollten versuchen, mögliche Ängste vor einem ersten Treffen offen mit der anderen Person anzusprechen und so den Druck aus dem Kennenlernen zu nehmen.

Ein verständnisvoller, zugewandter und lockerer Umgangsstil sei hilfreich, um den Betroffenen eine Brücke zu bauen, sodass eine erste Begegnung möglich werde. Erkläre aber eine Person dezidiert ihr Desinteresse, sollte dies selbstverständlich akzeptiert werden.

WEB: gleichklang.de

M-Sport Ford beendet Rallye-Weitsprung-Festival in Finnland mit zwei Top-10-Platzierungen für den Puma Hybrid Rally1

Köln (ots) Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn.

Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit

Ausfall auf den letzten Metern für Pierre-Louis Loubet/Vincent Landais, früher Rückschlag und starke Aufholjagd für Adrien Fourmaux/Alexandre Coria

KÖLN, 7. August 2022 – M-Sport Ford hat die Rallye Finnland mit der zweitschnellsten Zeit für den Puma Hybrid Rally1 von Craig Breen/Paul Nagle auf der sogenannten Power Stage abgeschlossen. In der Gesamtwertung des achten von 13 Läufen zur diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft reichte es für das werksunterstützte Team zu den Rängen sieben und zehn für Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Der Schotterklassiker rund um Jyväskylä hatte für M-Sport vielversprechend begonnen. Craig Breen konnte das Potenzial des bis zu 368 kW (500 PS) starken Puma Hybrid Rally1 mit Topzeiten klar unter Beweis stellen. Im Etappenziel am Freitag lag der Ire auf Platz fünf mit einem Rückstand von nur 6,2 Sekunden auf die Spitze. Auch am Samstag ging der 32-Jährige aus Waterford das hohe Tempo mit, obwohl einsetzender Regen den Charakter der rasant schnellen, von vielen Sprüngen gekennzeichneten Wertungsprüfungen (WP) deutlich verändert hatte. Auf der zwölften WP patzte Breen jedoch: Er flog in einer Rechtskurve über Kuppe etwas zu weit nach rechts und landete in einem Graben, worauf sich sein Turbo-Hybrid-Allradler abrupt der hinteren rechten Radaufhängung entledigte – das vorübergehende Aus. Am Sonntagmorgen durfte die Startnummer 42 in den Wettbewerb zurückkehren und sicherte sich mit einem starken Auftritt auf der “Power Stage” vier wichtige WM-Zusatzpunkte.

Die Fahnen für Ford hielt Gus Greensmith hoch: Der 25-Jährige aus Manchester lieferte eine konstant schnelle, praktisch fehlerfreie Vorstellung ab. Am Freitagabend übernachtete er noch als Neunter, nur 1,7 Sekunden hinter seinem Teamkollege Pierre-Louis Loubet. Am Samstag arbeitete sich der Brite bis auf Position sieben vor. Dies Platzierung brachte er auf der letzten Etappe nach 22 Wertungsprüfungen dann auch sicher ins Ziel.

Loubet, zusammen mit seinem französischen Landsmann Vincent Landais am Start, war bei seinem sechsten Finnland-Auftritt erstmals in einem Auto der Rally1-Topkategorie unterwegs. Der Youngster überzeugte einmal mehr mit konkurrenzfähigen Zeiten. Am Samstag setzte der Korse ein Top-5- und zwei Top-6-Ergebnisse gegen deutlich erfahrenere Konkurrenten. Auf Rang sechs liegend musste er sein Fahrzeug jedoch vor der letzten WP aufgrund eines Problems abstellen.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Ein starkes Debüt am Steuer eines Rally1-Boliden feierte Jari Huttunen. Gemeinsam mit Mikko Lukka auf dem “heißen Sitz” sammelte der Finne bei seinem Heimspiel wichtige Erfahrungen mit dem Puma Hybrid Rally1, der von einem1,6 Liter großen und rund 279 kW (380 PS) starken EcoBoost-Vierzylinder-Turbo sowie einem Hybridsystem befeuert wird, der temporär bis zu 100 kW (136 PS) beisteuert. Gleich auf der ersten Prüfung in der Innenstadt von Jyväskylä ließ Huttunen mit der fünftschnellsten Zeit aufhorchen. Anschließend vermied der 28-Jährige zeitintensive Ausrutscher und beendete die Rallye Finnland nach einem souveränen Auftritt als Zehnter.

Auch Adrien Fourmaux und Copilot Alexandre Coria werden sich besondere Erinnerungen an diesen WM-Lauf bewahren. Die Franzosen hatten speziell am Freitag mit einer fünftschnellsten Zeit für Aufsehen gesorgt, sahen sich aber wenig später mit Problemen konfrontiert: Der Kontakt mit einem Stein hatte einen Lenkarm des Puma Hybrid Rally1 in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparatur auf der Strecke kostete rund 17 Minuten und warf das Duo ans Ende des Teilnehmerfeldes zurück. Am Nachmittag fiel als Folgeschaden die Servounterstützung aus, weshalb Fourmaux extreme Lenkkräfte aufbringen musste. Mit einem wahren Herkules-Einsatz brachte er das Auto trotzdem zurück in den Servicepark, wo das Problem behoben werden konnte. Der 27-Jährige erreichte das Ziel auf dem 19. Gesamtrang.

“Alles in allem haben wir ein eher enttäuschendes Wochenende erlebt”, räumt M-Sport-Teamchef Richard Millener ein. “Wir konnten zwar erneut aufzeigen, dass wir das Zeug für ein Podestresultat gehabt hätten, doch am Ende blieb uns dieses Ergebnis verwehrt. Dabei zeigt die zweitschnellste Zeit von Craig Breen auf der abschließenden ,Power Stage’, zu was der Ford Puma Hybrid Rally1 in der Lage ist. Jari Huttunen ging bei seinem bemerkenswerten Debüt am Steuer eines Rally1-Fahrzeugs allen Problemen aus dem Weg. Jetzt steht uns die Rallye Ypern in Belgien bevor. Wir wissen, dass unser Auto auf Asphalt konkurrenzfähig ist. Wir werden uns jetzt neu konzentrieren und versuchen, ein starkes Ergebnis einzufahren.”

Gus Greensmith / Jonas Andersson (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 44); Platz 7

“Speziell auf der Morgenschleife fehlte uns manchmal der Speed, das könnte auch an mir gelegen haben. Nachmittags lief es viel besser”, erläutert Greensmith. “Wir haben im Lauf des Wochenendes gute Fortschritte gemacht und ich habe die Prüfungen sehr genossen. Diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen zur nächsten Rallye in Belgien.”

Jari Huttunen / Mikko Lukka (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 23); Platz 10

“Für mich ist es ein tolles Erlebnis, die Rallye Finnland ohne einen Fehler und mit einigen sehr vielversprechenden WP-Zeiten beenden zu können”, betont Huttunen. “Zwischenzeitlich hatte ich nach einigen speziellen Momenten etwas Selbstvertrauen verloren, aber ich denke, wir können auf ein sehr positives Wochenende zurückblicken.”

Adrien Fourmaux / Alexandre Coria (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 16); Platz 19

“Ein Jammer, dass wir am Freitag diese Probleme hatten – aber wir konnten auf diesen wundervollen Wertungsprüfungen einige gute Zeiten setzen”, betont Fourmaux. “Das hat mit dem Ford Puma Hybrid Rally1 viel Spaß gemacht. Wir nehmen viel Positives mit für den Rest der Saison.”

Craig Breen / Paul Nagle (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 42); Platz 33

“Die Rallye ist mit der zweitschnellsten Zeit auf der ,Power Stage’ für uns gut geendet, aber insgesamt bin ich mit dem Verlauf dieses WM-Laufs nicht zufrieden”, so Breen. “Unsere Performance hat gepasst, aber natürlich wären wir gerne länger im Kampf um eine Podiumsplatzierung geblieben. Das hat sich unglücklicherweise aber nicht ergeben.”

Pierre-Louis Loubet / Vincent Landais (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 7); Ausfall

“Sehr schade, dass wir diese Rallye so kurz vor dem Ende aufgeben mussten – aber so läuft es manchmal eben”, so Loubet. “Wir sind diesen WM-Lauf erstmals mit einem Rally1-Auto angegangen, das ging insgesamt recht gut. Jetzt freuen wir uns auf die ,Akropolis’-Rallye Griechenland, unserem nächsten Einsatz. Diese Veranstaltung sollte mir und dem Puma Hybrid Rally1 noch besser liegen.”

WEB: Ford.com

Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

Berlin (ots) Der Direktvertrieb an der Haustür hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Doch bis heute setzt sich das Modell durch – und wird zunehmend wichtiger. Auslöser dafür sind ausgerechnet die Digitalisierung und die Energiewende:

Sabrina Nennemann / Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

“Ob Fotovoltaik oder Glasfaseranschluss – viele Firmen haben über Jahre versucht, diese Produkte per Brief oder online zu bewerben. Aber an persönlicher Beratung vor Ort führt kein Weg vorbei. Ohne Door-to-Door wird die Modernisierung der Haushalte Ewigkeiten dauern”, sagt Sabrina Nennemann. Sie leitet eine der größten Schulungsfirmen für Berater, jedes Jahr nehmen mehrere hundert von ihnen an ihren Kursen teil – und es werden mehr. Gern erklärt Sabrina Nennemann im Folgenden, warum der Door-to-Door-Vertrieb immer wichtiger wird und warum er besser ist als sein Ruf.

1. Menschen brauchen echte Kontakte

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Isolation den Menschen nicht guttut – wir suchen die Gesellschaft und den Austausch mit anderen Personen. Ein Gast ist daher gern gesehen. Auch wenn es sich dabei um einen Verkäufer handelt. Seine Aufgabe besteht darin, dem potenziellen Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ihm also rund um den zu unterschreibenden Vertrag eine erstklassige und freundliche Beratung zu bieten.

2. Der persönliche Kontakt bleibt in Erinnerung

Mit dem Door-to-Door-Verkäufer erhalten die Menschen einen persönlichen Ansprechpartner, den sie jederzeit bei offenen Fragen kontaktieren können. Das ist direkter und persönlicher als das Ausfüllen eines Onlinefragebogens oder das Telefonat mit einem anonymen Servicemitarbeiter. Vielen Kunden bleibt das Gespräch mit dem Verkäufer in guter Erinnerung – insbesondere dann, wenn sie vor ihrem Kauf gut durch diesen beraten wurden. Ein Umstand, der die Kundenbindung zum Unternehmen festigt.

3. Persönliche Besuche können lebensrettend sein

Leider gehört es zu den Erfahrungen vieler Verkäufer, zuweilen gerade dann an einer Tür zu klingeln, wenn es dem Bewohner nicht gut geht oder er gerade einen Suizid begehen möchte – derlei Extremfälle sind tatsächlich bekannt. Hier besteht indes der Vorteil, sofort helfend eingreifen zu können, um Schlimmeres zu verhindern. Bereits die Verständigung des Notarztes und der Polizei tragen zur Rettung eines Menschenlebens bei – und führen so zur ewigen Dankbarkeit des Betroffenen.

4. Der Kontakt kann effizient hergestellt werden

Gerade die Werbung im Internet erreicht nicht immer alle Menschen. Wie leicht ist es, eine Anzeige wegzuklicken? Doch das sind Herausforderungen, die der Door-to-Door-Vertrieb nicht kennt. Durch ihn wird ein direkter und schneller Kontakt zum potenziellen Käufer gewährleistet – Fragen können innerhalb weniger Augenblicke beantwortet werden. Ebenso ist es möglich, dem Kunden im persönlichen Gespräch die Wichtigkeit eines Vertrages zu verdeutlichen und so schnelle Abschlüsse zu realisieren.

5. Wichtiges wird sofort erledigt

Bei Abonnements lässt sich bei vielen Kunden ein negatives Verhalten erkennen: So wird häufig aufgeschoben, was eigentlich dringend erledigt werden müsste. Insbesondere wichtige Vertragsanpassungen finden daher zu selten statt. Umso sinnvoller ist der direkte Besuch des Vertriebsmitarbeiters. Bei ihm kann mühelos die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt werden, für die sonst keine Zeit zu finden war. Zusätzlich profitieren Kunden hierbei von speziellen Außendiensttarifen, die über das Internet nicht angeboten werden.

6. Die kompetente und vertrauensvolle Beratung

Der unmittelbare Kontakt zwischen dem Kunden und dem Verkäufer führt natürlich auch dazu, dass sofort eine umfassende Beratung gewährleistet werden kann, die auf alle Wünsche und Bedürfnisse des Käufers Rücksicht nimmt. Mancher Vertrag wird auf diese Weise ganz individuell gestaltet – statt nur aus standardisierten Floskeln zu bestehen. Somit entwickelt sich für beide Vertragspartner ein hohes Maß an Sicherheit, auf das sie sich jederzeit verlassen können.

Über die SHRS Consulting GmbH:

Sabrina Nennemann und Fabian Durek sind die Gründer und Geschäftsführer der SHRS Consulting GmbH und Experten im Door-to-Door-Vertrieb. Sie unterstützen Haustürverkäufer mit gezielten Coachings dabei, ihr Business zu stärken, neue Verkaufsskills zu erlernen und ihren Umsatz schrittweise zu steigern. Mehr Informationen unter: https://shrs.de/

Bijou Brigitte – Influencerin Sophie Pirrung präsentiert die Trend-Pieces für Herbst-/Winter 2022/2023

Hamburg (ots) Für die neue Herbst-/Winter-Kampagne konnte Bijou Brigitte Influencerin Sophie Pirrung (www.instagram.com/sophiepirrung/) und Fotograf Daniel Graf gewinnen. Mit ihrem coolen Style begeistert die BWL-Studentin aus Berlin seit einigen Jahren ihre Follower auf Instagram und TikTok. Ende 2019 wurde aus dem bisherigen Hobby ein Beruf. Dennoch ist es Sophie Pirrung wichtig, ihr Studium abzuschließen. “Das Studium gibt mir auf jeden Fall immer noch eine gewisse Sicherheit.”

Influencerin Sophie Pirrung www.instagram.com/sophiepirrung/ im Fokus der Kamera von Daniel Graf

Sicherheit bei der spannenden Fotoproduktion mit Bijou Brigitte vermittelte ihr das Team und natürlich Fotograf Daniel Graf. Zusammen setzten sie die neuen Must-haves perfekt in Szene. Boho-Momente im Studio ließen die Schmuckstücke in Antikgoldoptik und Layering-Look aufkommen. Da durfte der beigefarbene Hut nicht fehlen. Ein wenig ´90s Inspo versprühten verspielte Ringe und die Tasche in zartem Pastellblau.

Maßgeblich für den stylishen Look von Sophie Pirrung ist das Prinzip “less is more”. Ein Key-Piece steht bei ihr im Fokus ihres Outfits. Die Statement-Ketten von Bijou Brigitte sind da natürlich die perfekten Begleiter. Auch Bicolor-Schmuck oder die schwarze Henkeltasche aus der neuen “Chain Reaction”-Kollektion haben es bei ihr in die Kategorie Lieblingsstücke geschafft.

Daniel Graf freute sich über die tolle Zusammenarbeit mit Sophie Pirrung. “Es war sehr entspannt mit ihr zu arbeiten.” Seine Projekte sucht sich der junge Fotograf sehr sorgfältig aus. Er muss dahinterstehen können. Für ihn ist es bei der Vorbereitung wichtig, sich vorher intensiv mit seinem Projekt und allen Beteiligten zu sprechen. In den vergangenen Jahren standen schon einige prominente Influencerinnen vor seiner Kamera.

Neben den Bildern stand natürlich auch weiterer Content für Social Media auf dem Programm. Die Ergebnisse sind ab sofort bei Bijou Brigitte auf Instagram @bijoubrigitte, TikTok @bijoubrigitteofficial und Co zu sehen. Die vielfältigen Social Media-Kanäle laden immer zum Entdecken der neuesten Trends im Bereich Modeschmuck und modische Accessoires ein.

Aktuelle Informationen zu den neuesten Trends:

Weitere Informationen zu unseren neuen Must-haves finden Sie auf unserer Presseseite für akkreditierte Journalisten unter https://group.bijou-brigitte.com/de/presse. Sollten Sie noch nicht für den Pressebereich freigeschaltet sein, wenden Sie sich gern an uns.

Über Bijou Brigitte:

Das börsennotierte Unternehmen aus Hamburg präsentiert in über 900 Filialen und auch online unter www.bijou-brigitte.com die neusten Schmuck- und Accessoires-Trends. Das Erfolgskonzept des Konzerns sind einerseits die einzigartige Produktauswahl und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis, andererseits das ansprechende Ladenbaudesign mit seinen effektvollen Ladenbauelementen. Dies hat die Marke “Bijou Brigitte” über Deutschland hinaus international bekannt gemacht.

10 Tage Maschseefest 2022 – eine Halbzeitbilanz

Hannover (ots) Über 1 Million Gäste haben an den ersten 10 Tagen das diesjährige Maschseefest besucht. Nach einem sehr sonnigen Start am Mittwoch, war der Freitag etwas bedeckt.

Urlaubsstimmung auf dem Maschseefest Hannover

Den ersten Samstagabend hat ein einstündiger Regenschauer kurz unterbrochen, was die Maschseefest-Fans jedoch nicht abgeschreckt hat. Mit sonnigen und immer wärmer werdenden Abenden ist das Maschseefest dann in die zweite Woche gestartet.

Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH, freut sich über die vielen Gäste, die in der Ferienzeit rund um den Maschsee unterwegs sind: “Für uns ist das ein wirklich sehr gutes Ergebnis. Viele Restaurants feiern dieses Jahr ihre Premiere in Hannover und für alle Beteiligten ist es nach zwei Jahren Pause ein Re-Start – da ist so viel positive Resonanz aus dem In- und Ausland besonders schön.”

Internationale Kulinarik auf rund 20.000m²

Internationale Gastronomie auf dem Maschseefest

Vielfältige gastronomische Länderkonzepte bieten eine große Auswahl an internationalen Speisen. Beim Maschseefest liegen Mexiko, Deutschland und Syrien am Nordufer, Spanien im Westen, Skandinavien und Italien am Ostufer, Irland und internationale Snacks im Süden des Maschsees. Noch bis zum 14. August haben die nationalen und internationalen Gäste Zeit, um auf ihre persönliche kulinarische Weltreise zu gehen. Frühschoppen, Winzerabende oder Special Menüs bieten dazu ein besonderes Angebot.

Unter freiem Himmel

Zu den Highlights der zweiten Festhälfte gehört sicherlich der Auftritt von The Jetlags am 13.8., präsentiert von RADIO 21 auf der Maschsefest-Bühne am Nordufer.

Live Musik unter freiem Himmel auf dem Maschseefest Hannover

Am 10.8. ist die “Palo Club Night” mit DJ Carter, Gast-MC Goodgrip aus Amsterdam, und Live-Act Cosmo Klein zu Gast. Beim Hamborger Veermaster gibt es auch in der dritten Woche noch ein buntes, maritimes Programm mit Shanty- und Seemanns-Chören und dem beliebten Schwofen am See. Beim mittlerweile 11. Entenrennen vom Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) gehen am 13.8. 100 große Big Ducks und 5.000 kleine Gummientchen unter dem Motto “Leben schenken – gegen Leukämie” an den Start. Im Musik-Park an der Maschseequelle sind mit Mind2Mode (Depeche Mode/Simple-Minds/U2-Cover) am 6.8. und Guns Celebration (Guns n´Roses-Cover) am 13.8. noch zwei absolute Coverband-Legenden zu Gast. Das Closing am 14.8. wird im House-Garten mit Boris Dlugosch, der House-Legende aus Hamburg, gefeiert.

Für die kleinen Maschseefest-Fans

Auf der großen Kinderwiese vor der Heinz von Heiden Arena lädt die Xiè-Xiè Freizeit- und Erlebnispädagogik zu tollen Aktionen ein. Mittwochs und freitags bis sonntags öffnet sich dort ein Spiel- und Spaßparadies mit Bastelzelt, Hüpfburg und vielem mehr. Jeweils von 14 Uhr bis 19 Uhr können die Kleinen toben und spielen. Vom 12. bis 14.8. sind die Spielmobile der Nintendo Sommer Tour zu Gast. Für die Fahrten mit den Maschseepiraten auf der üstralala am 9.8. und 11.8.2022 gibt es nur noch wenige Restkarten. (Kartenvorverkauf ausschließlich bei: ÜSTRA Reisen GmbH, Nordmannpassage 6, 30159 Hannover)

Hin und weg: Tipps zur An- und Abreise

Die HVG empfiehlt weiterhin unbedingt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigens für das Maschseefest pendelt die Buslinie 267 der ÜSTRA zwischen der Haltestelle Kröpcke und dem Strandbad. Auf der Strecke gibt es mehrere Stopps direkt an der Uferpromenade. Den Übersichtsplan gibt es unter www.maschseefest.de. Aktuell bietet sich auch hier die Nutzung des “9-Euro-Tickets” an. Der Fahrdienst MOIA bietet ebenfalls extra Haltepunkte rund um den Maschsee, die in der App einsehbar sind. Für die Anreise mit dem PKW steht der Schützenplatz als zusätzlicher Parkplatz zur Verfügung. (Tagesgebühr: 5 EUR)

Urlaubsstimmung auf dem Maschseefest Hannover

Maschseefest – Kollektion made by HEIMATHAFEN

Ein Stück Maschseefest zum Mitnehmen: Susanne Flohr und Volker Reckhoff von der Segelschule am Nordufer haben eigens für das Maschseefest 2022 eine kleine feine Maschseefest – Kollektion entworfen! Das exklusive Motiv zu Deutschlands größtem Seefest ziert T-Shirts für Damen und Herren, Turnbeutel in blau und weiß, sowie große Kaffeebecher. Erhältlich ist die Kollektion direkt am Anfang des Foodvillages Ost am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer.

Erlebnispaket – Übernachtungsangebot

Für alle, die das Maschseefest mit einem Kurztrip nach Hannover verbinden möchten, bietet die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) ein passendes Erlebnispaket sowie ein vergünstigtes Gruppenspecial an.

Maschseefest-Newsletter

Auf www.maschseefest.de können sich Maschseefest-Fans ab sofort für den diesjährigen Newsletter anmelden. Programm-Infos, Highlights und Insider-Tipps kommen dann ab Mitte Juli direkt ins persönliche Postfach.

Das komplette Programm gibt es unter: www.maschseefest.de

Weizenernte 2022 Getreideernte Mähdrescher CLAAS Lexion Traktor Fendt Lohnunternehmen Landwirtschaft

Getreideernte 2022 in Deutschland. Winterweizen mit einer Feuchtigkeit von 14 % wird in der Prignitz mit einen Mähdrescher Claas Lexion 7600 Terra Trac ( Raupenlaufwerk ) mit 12,20 m Schneidwerk MacDon FD140 FlexDraper vom Lohnunternehmen Westhoff Agrar GmbH gedroschen bzw. geerntet.

Getreideernte 2022 in Deutschland.

Im Einsatz ist auch ein Fendt 828 mit Continental Sonderfolierung von M&H Agrarlogistik und Bergmann GTW 330 Überladewagen.

Mehr Trecker – Traktoren – Schlepper Videos siehe Playlist “Schlepper in Deutschland”. Bauern Erntemaschinen, wie Mähdrescher, Großmähdrescher bei der Getreideernte, Rübenroder bei der Rübenernte und Maishäcksler beim Mais häckseln bzw. Feldhäcksler im Einsatz haben auch jeweils eine eigene Playliste bei AgrarBlick. Fotos vom Gespann siehe Facebook oder Instagram “AgrarBlick”

Alles für die “schnelle Nummer”: Fernsehkoch Steffen Henssler bei Kaufland

Neckarsulm (ots) Humorvoll und leicht zweideutig präsentiert Kaufland die neuen Produkte von Fernsehkoch Steffen Henssler. Unter der Marke “Hensslers schnelle Nummer” gibt es ab heute in allen deutschen Kaufland-Filialen Kochgeschirr, Öle, Gewürzmischungen sowie Hensslers neues Kochbuch “Hensslers schnelle Nummer.2”. Den Launch begleitet Kaufland auf seinen Online-Kanälen mit einem Spot.

Im Onlinespot geht es um ein Elternpaar, wenig Zeit und einen kassierenden Steffen Henssler.

“Gemeinsam mit Steffen Henssler und der Agentur DEPARTD haben wir uns eine humorvolle Story überlegt, die zu den Produkten passt und die Zielgruppe anspricht”, sagt Christoph Schneider, Geschäftsführer Marketing Deutschland bei Kaufland.

Hensslers schnelle Nummer bei Kaufland

Im Spot geht es um ein Elternpaar, dem noch eine Stunde bleibt, bis die Kinder nach Hause kommen. Als sie ihn nach einer “schnellen Nummer” fragt, zögert er nicht lang. Er schnappt sich die Autoschlüssel und fährt mit ihr zu Kaufland. Dort läuft er voller Vorfreude zu den Produkten von Steffen Henssler, der im Spot natürlich nicht fehlen darf und als Kassierer an der Kasse auftaucht. Henssler gibt dem Paar noch einen passenden Rezepttipp und erntet schließlich eine Liebeserklärung von ihm.

Mit Produktneuheiten und prominenten Kooperationspartnern macht Kaufland immer wieder auf sein Sortiment aufmerksam. Die jüngere Generation überrascht Kaufland regelmäßig mit verschiedenen Influencer-Kooperationen. Dazu gehört der erfolgreiche YouTuber CrispyRob, Rapper Sido, Tik Tok-Star HeyMoritz, Food-Influencerin Kiki Aweimer alias “Kikis Kitchen” und Twitch-Streamer Knossi.

Den Spot finden Sie auf dem YouTube-Kanal von Kaufland.

WEB: kaufland.de