Kategoriearchiv: Politik

D-NEWS.TV – Strafanzeige gegen Sven Schulze, noch Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt.

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Strafanzeige wurde gegen Noch Ministerpräsident Sven Schulze CDU wegen Nötigung laut Paragraf 106 des Strafgesetzbuches gestellt. Wer Abgeordnete nötigt, deren Wahlentscheidung bei geheimen Wahlen öffentlich zu machen und sie bei unliebsamem Abstimmverhalten zur Aufgabe des Mandates nötigt, handelt nicht mehr im Rahmen der normalen politischen Auseinandersetzung, sondern hat den Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verlassen.

Intelligente Medizin als Wachstumsmotor für Deutschland.

Der Innovationsrat Deutschland verabschiedete ein Impulspapier mit Empfehlungen, wie Intelligente Medizin zum Erfolgsfaktor für unsere Gesellschaft werden kann. An der Schnittstelle von Medizin, Informatik und Datenwissenschaften entstehen neue Möglichkeiten – für eine bessere Gesundheitsversorgung und für wirtschaftliches Wachstum. Mit der geplanten Gesundheitsstrukturreform gilt es jetzt, die richtigen Weichen zu stellen.

Die Mitglieder des Innovationsrats während der letzten Sitzung in Hamburg.

Die industrielle Gesundheitswirtschaft erwirtschaftete 2025 rund 101,5 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung, beschäftigt etwa eine Million Menschen und steht für ca. 7 Prozent der deutschen Exporte. Doch obwohl Deutschland in diesem Bereich stark forscht und produziert, vergeht zu viel Zeit, bis Innovationen in der Praxis eingesetzt werden. Mehr als die Hälfte der befragten Medizinproduktehersteller wartet laut einer Erhebung im Auftrag der EU-Kommission über 19 Monate auf die Zertifizierung nach der europäischen Medizinprodukteverordnung.

Bei der Lücke zwischen Forschung und Anwendung setzt der Innovationsrat Deutschland an. Am 17. Oktober 2026 verabschiedete das unabhängige Gremium ein Papier „Intelligente Medizin als Wachstumsmotor“. Der Rat umfasst VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, die Wirtschaftsweise Prof. Dr. Veronika Grimm, Max-Planck-Direktor Prof. Dietmar Harhoff, Ex-Monopolkommissionschef Prof. Dr. Jürgen Kühling, traceless-Gründerin Dr.-Ing. Anne Lamp, Stifterverbandspräsidentin Dr. Melanie Maas-Brunner, GI-Präsident Prof. Dr. Martin Wolf und VDI-Direktor Adrian Willig. Der Innovationsrat richtet konkrete Impulse an Politik, Wissenschaft und Unternehmen, auch im Hinblick auf die bevorstehende Strukturreform.

Planbare Verfahren, zentrale Datenschutzaufsicht

Was Menschen verbindet: Neue Studie untersucht die Bedeutung Dritter Orte.

Eine neue Studie der University of Manchester im Auftrag des internationalen Familienunternehmens Mars wurde in München vorgestellt. Sie liefert Erkenntnisse zur Nutzung und Bedeutung sogenannter ‚Dritter Orte‘, wie FLUX an der Pinakothek der Moderne, und dient zugleich als Beispiel für andere Einrichtungen. Das Unternehmen Mars, das in der Metropolregion München ansässig ist, hatte in Kooperation mit FLUX die Untersuchung in Auftrag gegeben.

Mars Study on Connection & Belonging © GARETH GARDNER

Digitalisierung, der Wandel unserer Lebens- und Arbeitswelten sowie zunehmende soziale Isolation stellen Städte, Institutionen und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht Orte, die persönliche Begegnungen ermöglichen und soziale Verbundenheit stärken. Die Entwicklung solcher Orte ist heute nicht mehr alleinige Aufgabe der öffentlichen Hand: Kommunen, Kultur, Zivilgesellschaft und Unternehmen sind gemeinsam gefragt.

Wie Menschen solche ‚Dritten Orte‘ nutzen und welche Bedeutung sie für soziale Verbundenheit und Zugehörigkeit haben, untersuchte jetzt die qualitative Studie der University of Manchester. Die Ergebnisse wurden am 13. Oktober bei einer Podiumsdiskussion im FLUX an der Pinakothek der Moderne in München vorgestellt. Der Forschungsort ist FLUX, ein frei zugängliches, konsumfreies Modellprojekt zwischen Museum und Stadt. In seiner ersten Jahresbilanz weist es mehr als 100.000 Besuche, 30.000 Teilnehmende an kostenfreien Programmen und über 300 Veranstaltungen aus.

Studie: Einige zentrale Erkenntnisse zu Dritten Orten

1. Zugehörigkeit braucht keine Interaktion. Auch allein unter anderen Menschen zu sein, kann ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln und soziale Nähe schaffen.

2. Kostenfreier Zugang und die Freiheit, sich ohne Konsum- oder Teilnahmeverpflichtung aufzuhalten, machen FLUX zu einem offenen und zugänglichen Ort. Die Befragten schätzen, dass sie den Ort ohne Eintritt, Anmeldung oder Verpflichtung zur Teilnahme an Aktivitäten nutzen können. Sie entscheiden selbst, ob Sie verweilen oder mitmachen.

3. Gestaltung ermöglicht Begegnung. Künstlerische Gestaltung, offene und zugleich geschützte Bereiche, flexible Sitzmöglichkeiten und gemeinsame Aktivitäten schaffen Gelegenheiten für spontane Begegnungen, ohne sie zu erzwingen.

Die Untersuchung unter der Leitung von Professorin Pamela Qualter liefert Ergebnisse dazu, wie Teilnehmende FLUX erleben und welche Faktoren dabei besonders wichtig sind. Sie untersucht ferner die Rolle der Gestaltung bei der Entwicklung neuer Dritter Orte.

Neue Mars-Studie ansehen I 10 Prinzipien I Key Findings

Standortverantwortung: Wirtschaft und Gesellschaft zusammendenken

„Own it!“: Über Verantwortung und Souveränität – MEDIENTAGE München.

Medienprodukte gelten als Vertrauensgüter, da ihre Qualität und ihr Wahrheitsgehalt kaum vollständig überprüft werden können. Umso wichtiger wird der Faktor Vertrauen in einer von Desinformationen bedrohten und zunehmend durch Künstliche Intelligenz geprägten Medienwelt. Die fortschreitende KI-Integration und wachsende digitale Bedrohungen zwingen die Medienbranche mehr denn je zum Handeln.

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Talk des MEDIENTAGE Gipfel 2026 unter dem Motto „Own it!“ /

Auf der einen Seite eröffnen KI-Modelle tiefgreifende technologische Chancen und kreative Potenziale, auf der anderen Seite stehen Plattformen, Verlage und Sender vor der Herausforderung, ihre Infrastruktur so effektiv wie möglich zu schützen und die Hoheit über ihre Inhalte zu behalten. Daher lautete das Motto der 40. MEDIENTAGE München „Own it!“. Drei Tage lang diskutierten im House of Communication der Serviceplan Group etwa 350 Referent:innen und mehr als 5.000 Besucher:innen die drängendsten Fragen der Medienwelt.

Der englische Ausdruck „Own it!“ bedeutet übersetzt so viel wie „Steh dazu!“, „Übernehme die Verantwortung!“ oder „Mach es Dir zu eigen!“. Je nach Kontext fordert der Appell dazu auf, eine Angelegenheit selbstbestimmt und verantwortungsbewusst in die Hand zu nehmen oder eigene Handlungen kritisch zu reflektieren. Die Medienbranche befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation, bei der digitale Selbstbestimmung und Sicherheit zur Überlebensfrage werden. Das spiegelte sich bei einer der führenden europäischen Fachkonferenzen in mehr als 100 Sessions, Keynotes und Masterclasses wider. Dabei wurde über fundamentale Fragen debattiert: Wie sichern Medienhäuser ihre wirtschaftliche Basis gegen die Dominanz globaler Tech-Plattformen? Wer übernimmt die rechtliche und ethische Verantwortung für automatisierte Entscheidungen? Welche Strategien helfen gegen gezielte Desinformation und Polarisierung? Es wurde deutlich: Medienhäuser dürfen sich nicht in die Abhängigkeit internationaler Tech-Giganten begeben, sondern müssen ihre technologische und inhaltliche Souveränität aktiv zurückerobern, um als unabhängige Säule der Demokratie bestehen zu können.

Der Konsens der meisten Diskussionen der MEDIENTAGE München lautet: Der Schutz von Meinungsfreiheit, journalistischer Qualität und Medienvielfalt in einer demokratischen Gesellschaft benötigt angesichts des rasanten technologischen Wandels neue Leitplanken. Gefordert wurden wirksame regulatorische Maßnahmen gegen Plattformmonopole und gegen algorithmische Verzerrungen. Zugleich warnten Branchenvertreter:innen vor „Überregulierung“, um die Innovationsfähigkeit heimischer Medienmarken im globalen Wettbewerb nicht zu bremsen.

Winterzeitumstellung am Wochenende in Deutschland.

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Zeitumstellung auf Winterzeit am Wochenende in Deutschland.
Die Winterzeitumstellung findet jedes Jahr im Oktober statt, meistens am letzten Sonntag im Oktober. In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober 2026 werden die Uhren wieder auf die Winterzeit umgestellt. An diesem Tag wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Die Uhr wird um 3 Uhr nachts von Sommerzeit um eine Stunde auf Winterzeit (Normalzeit) zurückgestellt. Statt 3 Uhr ist es nach der Umstellung dann erst 2 Uhr. Es gibt die Stunde vom Frühjahr zurück.

„Invest in Germany Summit“: Amazon kündigt 16 Milliarden Euro Investitionen für 2027 in Deutschland an

Amazon plant, 2027 mehr als 16 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Die neuen Investitionen umfassen Arbeitsplätze, Technologie und Infrastruktur. Dazu gehören der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur, schnelles Satelliteninternet über Amazon Leo, neue Logistikprojekte im ganzen Land sowie ein umfangreiches neues Programm von Prime Video. Das Unternehmen gab dies am Dienstag beim „Invest in Germany Summit“ der Bundesregierung in Berlin bekannt.

Bundeskanzler Friedrich Merz, David Zapolsky, Chief Global Affairs and Legal Officer bei Amazon, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie beim „Invest in Germany Summit“

Die neuen Investitionen knüpfen an einen kürzlich erreichten Meilenstein an: Seit 2010 hat Amazon mehr als 100 Milliarden Euro in Deutschland investiert und unterstreicht damit die Bedeutung Deutschlands als eines der weltweit wichtigsten Länder für Amazon.

„Deutschland ist ein Zentrum für Innovation und einer der attraktivsten Investitionsstandorte Europas. Deshalb haben wir hier seit 2010 mehr als 100 Milliarden Euro investiert und planen, 2027 weitere 16 Milliarden Euro zu investieren. Wir wollen Unternehmen, Kommunen und Kreativen in Deutschland die Infrastruktur und Werkzeuge an die Hand geben, die sie benötigen, um wettbewerbsfähig zu sein und zu wachsen“, kündigte David Zapolsky, Chief Global Affairs and Legal Officer bei Amazon, beim „Invest in Germany Summit“ an.

Amazon Mitarbeiter im Robotik Logistikzentrum

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, erklärt: „Amazons Investition ist ein klares Vertrauensvotum für den Zukunftsstandort Deutschland. Leistungsfähige Rechenzentren sind das Fundament der digitalen Wirtschaft. Mit dem Datenschatz unserer Industrie haben wir zugleich das Potenzial, bei industrieller KI weltweit führend zu werden. Genau solche Investitionen brauchen wir: Sie stärken Deutschlands Position im internationalen Technologiewettbewerb – und schaffen dabei Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“

Amazon eröffnet derzeit ein zweites Forschungslabor für Robotik und künstliche Intelligenz in Berlin und verdoppelt damit seine Forschungspräsenz in der Hauptstadt. Amazon will an diesem Standort die intelligente Zusammenarbeit zwischen Menschen und Technologie weiterentwickeln, damit Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen noch schneller und verlässlicher erhalten und Mitarbeitende bei ihrer Arbeit bestmöglich unterstützt werden. Mit dem neuen Forschungslabor entstehen hochspezialisierte Stellen, unter anderem für Wissenschaftler sowie Hardware-, Software- und Systemingenieure im Bereich Robotik.

Rocco Bräuniger, Country Manager von Amazon Deutschland, ergänzt: „Wir haben in Deutschland bereits mehr als 40.000 unbefristete Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 100 Standorte aufgebaut und über 100 Milliarden Euro investiert – und wir haben noch viel vor. Unsere Kundinnen und Kunden erwarten, dass wir weiterhin Innovationen vorantreiben, und genau das werden wir tun: mit noch schnellerer Logistik, modernster KI, schnellem Satelliteninternet und deutschen Prime Video Produktionen für Zuschauerinnen und Zuschauer auf der ganzen Welt.“

Investitionen von 4,8 Milliarden Euro für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur von AWS geplant

D-NEWS.TV – CSU-Chef Markus Söder hat eine Brandmauer nach links gefordert.

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Nach der Einigung zwischen Linke, Grüne und SPD in Berlin auf Koalitionsverhandlungen hat CSU-Chef Markus Söder eine Brandmauer nach links gefordert. «Wenn man mal über Brandmauern redet, dann braucht es eher mal nach links eine», das sagte der bayerische Ministerpräsident beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn.

D-NEWS.TV – Der Bundestag hat die sogenannte „Frühstartrente“ beschlossen.

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Der Bundestag hat die sogenannte „Frühstartrente“ beschlossen.

Die private Altersvorsorge für Kinder und Jugendliche. Eine Auszahlung des geförderten Kapitals soll grundsätzlich nicht vor Vollendung des 65. Lebensjahres möglich sein – also erstmals im Jahr 2085.“ Die staatliche Förderung soll zehn Euro pro Monat und Kind betragen. Erste Nutznießer sind Kinder, die im Jahr 2020 geboren wurden.

50 Jahre Apfelkabinett: Jubiläum mit Biss im Bundeskanzleramt.

Königlicher Besuch, knackige Zahlen und ein Rezept zum Anbeißen: Zum 50. Jubiläum haben Apfel- und Blütenhoheiten aus Deutschlands wichtigsten Anbaugebieten die neue Ernte nach Berlin gebracht. Für alle anderen gibt es auf Instagram eine Zutatenbox für den Jubiläums-Apple-Pie zu gewinnen.

Das Apfelkabinett 2026
V.L. Alexander Dobrindt (Bundesminister des Inneren), Karin Prien (Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Dorothee Bär (Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Dr. Stefanie Hubig (Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz), Jochen Westermann (Präsident des DRV), Alida Kühne (Blütenkönigin von Sachsen und Sachsen-Anhalt), Anna Maria Steffelin (Apfelhoheiten-Kandidatin von Obst vom Bodensee), Antonia Augenstein (Mecklenburger Blütenkönigin), Alois Rainer (Landwirtschaftsminister), Friedrich Merz (Bundeskanzler), Verena Hubert (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen), Sarah van Afferden (Apfelkönigin von Tönnisvorst), Nils Schmid (Mitglied des Deutschen Bundestages), Emelie Franziska Lanz (Apfelhoheiten-Kandidatin von Obst vom Bodensee), Anna Faby (Blütenkönigin aus dem Alten Land), Alexander Schweitzer (Bundesminister für Arbeit und Soziales), Dr. Christian Weseloh (Geschäftsführer BVEO und Vorstand DRV)

Wenn im Herbst die Äpfel das Regiment im Kanzleramt übernehmen, ist wieder Apfelkabinett. Und in diesem Jahr hat der traditionsreiche Termin besonders viel Biss: Seit 50 Jahren bringen Vertreterinnen der deutschen Apfelanbaugebiete die neue Ernte auf die bundespolitische Bühne – und damit jede Menge Frische, Vielfalt und heimischen Genuss.

Zum runden Geburtstag kamen auch in diesem Jahr Apfel- und Blütenhoheiten aus den verschiedensten Regionen Deutschlands ins Kanzleramt. Im Gepäck: rund 300 Kilogramm knackig-frische Äpfel und eine bunte Auswahl beliebter Sorten wie Elstar, Gala, Red Jonaprince, Roter Boskoop, Red Prince und Holsteiner Cox.

Ein halbes Jahrhundert Kernkompetenz

Das Apfelkabinett ist eine fruchtige Konstante im Kalender der deutschen Apfelbranche – und zwar seit 1976. Initiiert von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO), bringt die Aktion damit seit fünf Jahrzehnten heimischen Obstbau und Bundespolitik an einen Tisch – oder besser gesagt: an einen gut gefüllten Apfelkorb.

Doch stehen dabei nicht nur die Früchte im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen dahinter. Das Apfelkabinett macht daher Jahr für Jahr sichtbar, wie viel Vielfalt, Know-how und regionale Wertschöpfung in heimischen Äpfeln stecken.

Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO) sagt anlässlich des Jubiläums: „50 Jahre Apfelkabinett zeigen, wie fest der Apfel zu Deutschland gehört. Er ist unkompliziert, vielseitig, gesund und schmeckt eigentlich immer – ob direkt aus der Hand, im Kuchen, im Salat oder herzhaft kombiniert. Gleichzeitig steht jeder heimische Apfel für die Arbeit unserer Erzeugerinnen und Erzeuger in den Regionen.“

Apfelliebe in Zahlen

Süß, säuerlich, saftig oder besonders knackig: Beim Apfel hat fast jeder seinen Favoriten. Gut, dass die Auswahl groß ist. Von bewährten Klassikern bis zu neueren Züchtungen sorgt das heimische Sortiment für reichlich Abwechslung im Obstkorb. Ganz vorn in der Einkaufsgunst lag, wie schon seit Jahren, auch 2025 wieder der Elstar mit 16,8 Prozent Marktanteil. Dahinter folgten Braeburn mit 13,3 Prozent und Gala/Royal Gala mit 12,8 Prozent. Drei Sorten, viele Fans – und noch längst nicht das Ende der Geschmacksvielfalt.

(Quelle: AMI auf Basis des YouGov Consumer Panel Germany)

Heimvorteil im Obstkorb

D-NEWS.TV – Landtag in Sachsen-Anhalt beschloss Initiative für friedensschaffenden Politik.

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Der neue Landtag von Sachsen-Anhalt hat mit den Stimmen von AfD und BSW einen Antrag beschlossen, der die geschäftsführende Landesregierung aufruft, „sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, insbesondere durch eine entsprechende Initiative im Bundesrat, für eine Verhinderung der weiteren Eskalation in der Ukraine und für die Verwirklichung einer friedensschaffenden Politik einzusetzen“. Im Rahmen einer langfristigen Friedensordnung sei auf den Status der Ukraine als neutraler Staat hinzuwirken. In der Debatte sagte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der sich im Dezember zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt wählen lassen will, er sei stolz darauf, dass zum ersten Mal ein Landtag eine Friedensinitiative für den Russland-Ukraine-Krieg starte.

Die neue Zuckersteuer in Deutschland.

Die neue Zuckersteuer in Deutschland soll ab 1. Juli 2027 gelten und gezuckerte Getränke nach ihrem Zuckergehalt besteuern. Ziel ist es, Gesundheit zu schützen, Kosten im Gesundheitssystem zu senken und die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren.

Bundeskanzler Merz auf Zuckerberg (C) DPWA.de KI Design

Die Bundesregierung hat Mitte Oktober 2026 die Einführung einer Zuckersteuer auf zuckergesüßte Getränke beschlossen. Damit folgt sie den Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit sowie zahlreichen Verbänden aus Medizin, Wissenschaft und Verbraucherschutz. Die Steuer soll dazu beitragen, den hohen Konsum stark gezuckerter Getränke zu reduzieren und langfristig die gesundheitlichen Folgen wie Übergewicht, Diabetes, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen und Karies einzudämmen.

Die jährlichen Versorgungskosten, die durch den Konsum zuckerhaltiger Getränke entstehen, werden auf rund 2,1 Milliarden Euro geschätzt. Durch die neue Abgabe sollen diese Kosten sinken und gleichzeitig die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung stabil bleiben. Die Steuer soll außerdem einen Anreiz für Hersteller schaffen, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu reduzieren.

Welche Getränke sind betroffen?

Besteuert werden sollen Getränke mit einem Gesamtzuckergehalt von mindestens fünf Gramm pro 100 Milliliter. Dazu gehören unter anderem:

  • Limonaden und Softdrinks
  • Eistees
  • Energydrinks
  • Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz
  • Sirupe und Konzentrate für Gastronomie und Haushalte

Nicht betroffen sind alkoholhaltige Getränke, alkoholfreies Bier oder Wein, reine Frucht‑ und Gemüsesäfte sowie Getränke, die ausschließlich mit Süßungsmitteln gesüßt sind.

Wikinger zerstören eine Zigarette.

Considerate Pouchers fordert Legalisierung von Nikotinbeuteln.

Guerilla-Aktion nimmt Schwedens Weg zur Rauchfreiheit zum Vorbild. Verbraucherinitiative fordert Regulierung statt Verbot und warnt vor den Folgen des unkontrollierten Marktes.

Wikinger zerstören eine Zigarette: Considerate Pouchers fordert Legalisierung von Nikotinbeuteln

Wikinger zerstören eine Zigarette vor dem Brandenburger Tor und setzen damit ein Zeichen für eine andere Nikotinpolitik. Mit der Guerilla-Aktion macht Considerate Pouchers auf Schwedens Umgang mit rauchfreien Nikotinalternativen aufmerksam und fordert die Legalisierung tabakfreier Nikotinbeutel in Deutschland. Schweden hat auf dem Weg zu einer rauchfreien Gesellschaft einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Laut einer im Mai 2026 veröffentlichten Erhebung des schwedischen Forschungsinstituts CAN lag der Anteil der täglichen Raucher im Jahr 2025 erstmals unter fünf Prozent.

„Die Wikinger stehen für einen anderen Umgang mit der Zigarette. Schweden zeigt, dass rauchfreie Nikotinalternativen Teil einer Strategie zur Verringerung des Rauchens sein können, statt wie Deutschland nur über höhere Tabaksteuern zu diskutieren. Deutschland sollte von Schweden lernen und endlich einen regulierten Markt für Nikotinbeutel ermöglichen. Statt die Nachfrage in den Schwarzmarkt zu drängen, brauchen wir klare Regeln, wirksamen Jugendschutz und kontrollierte Produktqualität“, sagt Juan Taborcia, Sprecher von Considerate Pouchers.

Rund 1,5 Millionen Nutzer, aber kein regulärer legaler Markt

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland nutzen nach Daten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bereits regelmäßig Nikotinbeutel. Der reguläre Verkauf ist hierzulande dennoch nicht zulässig. Die Nachfrage besteht jedoch weiterhin und wird unter anderem über ausländische Onlinehändler bedient. Ein deutscher Markt mit verbindlichen Produktstandards, verlässlichen Alterskontrollen und einer wirksamen Marktaufsicht fehlt.

„Das aktuelle Verkaufsverbot beseitigt nicht automatisch die Nachfrage, sondern führt zu einem illegalen Markt. Wir brauchen klare Regeln, die den Verkauf an Minderjährige verhindern, die Produktqualität kontrollierbar machen und erwachsenen Konsumenten einen legalen Zugang ermöglichen“, erklärt Taborcia.

Von der Cloud bis zum digitalen Briefkasten.

STACKIT stärkt das souveräne IT-Ökosystem für die öffentliche Verwaltung.

STACKIT ist erster Approved Sovereign Service Provider im neuen openDesk-Partnerprogramm des Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS).

Bernie Wagner, Chief Revenue Officer Schwarz Digits, auf der Smart Country Convention 2026

Damit baut der Cloud-Provider von Schwarz Digits seine Rolle im Ökosystem für digital souveräne Verwaltungs-IT weiter aus. Wie souveräne Cloud-Infrastruktur mit konkreten digitalen Services kombiniert wird, zeigt die Zusammenarbeit mit d.velop. Für die d.velop postbox stellt STACKIT Rechenzentrumsleistungen bereit und unterstützt damit die sichere digitale Zustellung von Dokumenten an Bürgerinnen und Bürger.

Beide Entwicklungen stehen für einen Ansatz, der zentrale Prinzipien des Deutschland-Stacks aufgreift: Souveräne Infrastruktur, interoperable Software und digitale Services sollen in einem offenen Ökosystem zusammenspielen. Die Bundesregierung will mit dem Deutschland-Stack bis 2028 eine gemeinsame technologische Grundlage für einfach nutzbare, zuverlässige und sichere digitale Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Offene Standards, Interoperabilität und europäische digitale Souveränität gehören dabei zu den zentralen Leitlinien.

Digitale Souveränität entsteht in einem starken Ökosystem

Mit dem im September 2026 gestarteten openDesk-Partnerprogramm öffnet ZenDiS neue Bezugswege für seine souveräne Open-Source-Office- und Kollaborationssuite. Ziel ist ein leistungsfähiges Netzwerk aus Betriebs-, Vertriebs- und Implementierungspartnern, das den Rollout souveräner Lösungen in Verwaltung und Wirtschaft beschleunigt. Für Approved Sovereign Service Provider gelten dabei besonders hohe Anforderungen an Sicherheit und Souveränität. ZenDiS verlangt hierfür unter anderem ein BSI-C5-Testat. Als erster Approved Sovereign Service Provider unterstreicht STACKIT damit seinen Anspruch, Organisationen eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf der sie digitale Angebote souverän und selbstbestimmt betreiben können.

BAAINBw und Marine Alutech schließen Vertrag über Mehrzweckkampfboote für das Seebataillon.

Das Seebataillon der Deutschen Marine soll zukünftig als land- und seebewegliche Infanterie in Küstengewässern und im küstennahen Raum an Land zum Einsatz kommen. Hohe Bedeutung hat dabei die eigene taktische Mobilität auf dem Wasser.

Ein Watercat M18

Dazu hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 12. Oktober 2026 mit dem finnischen Unternehmen Marine Alutech Oy Ab einen Vertrag zur Beschaffung von Mehrzweckkampfbooten des Typs Watercat M18 AMC geschlossen.

Vertragsunterzeichnung der Fa. Marine Alutech und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz am 12. Oktober 2026

Der Vertrag umfasst die Beschaffung von insgesamt 15 Booten samt Ausbildung, Dokumentation und Zubehör. Die Boote haben eine Gesamtlänge von ca. 20 m. Durch ihre Bauweise erreichen sie hohe Fahrtgeschwindigkeiten. Der operationelle Schwerpunkt liegt bei Einsätzen im küstennahen Raum. Dazu nimmt das Boot neben seiner Besatzung Marineinfanteristen mitsamt ihrer persönlichen Ausrüstung auf. Eine integrierte Bugrampe ermöglicht das schnelle Anlanden sowie das direkte Be- und entladen von Personal und Material an flachen Ufern.

Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung.

Früh handeln, Leid vermeiden – Projekte der Bündnisorganisationen stärken Gemeinden – „Aktion Deutschland Hilft“ warnt vor Mittelkürzungen.

Die Folgen der Klimakrise werden weltweit immer spürbarer: Zyklone und Taifune in Asien, Dürren und Überschwemmungen in Afrika sowie zunehmende Wasserknappheit bedrohen die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen.

Notfallpläne – wie hier bei einem Projekt auf den Philippinen – sind wichtiger Bestandteil der Trainings zur Katastrophenvorbeugung

Am Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung macht „Aktion Deutschland Hilft“ auf die Bedeutung langfristiger Vorsorgemaßnahmen aufmerksam. Die Bündnisorganisationen unterstützen weltweit Projekte, die Menschen besser auf Naturkatastrophen vorbereiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen stärken. „Katastrophenvorsorge rettet Leben und schützt Existenzen. Wer heute in Vorsorge investiert, verhindert morgen menschliches Leid und hohe Kosten für Nothilfe und Wiederaufbau“, sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“.

Katastrophenvorsorge auch in Zeiten knapper Mittel nicht vernachlässigen

Allein im Jahr 2025 unterstützten die Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ weltweit 146 Projekte in 74 Ländern zur Katastrophenvorsorge. Schwerpunkte waren Maßnahmen zur Klimaanpassung, Frühwarnsysteme und die Stärkung lokaler Gemeinschaften. Solche Projekte entfalten ihre Wirkung oft erst über mehrere Jahre. Gleichzeitig stehen viele Programme unter Druck, weil Mittel für humanitäre Hilfe und internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. „Gerade bei der Katastrophenvorsorge brauchen wir Verlässlichkeit. Frühwarnsysteme, klimaresistente Landwirtschaft oder Wassermanagement entstehen nicht von heute auf morgen. Wer hier Mittel kürzt, gefährdet Fortschritte, die Menschen widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen“, warnt Maria Rüther.

Philippinen und Bangladesch: Frühwarnsysteme retten Leben

Zu den weltweit am stärksten von tropischen Wirbelstürmen betroffenen Regionen gehören die Philippinen und Bangladesch. Bündnisorganisationen wie CARE, World Vision, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, Kinderhilfswerk Stiftung Global Care oder die Johanniter engagieren sich dort gemeinsam mit lokalen Partnern für die Stärkung der Katastrophenvorsorge. Die Projekte reichen von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen bis hin zu Schulungen lokaler Katastrophenschutzkomitees. In gefährdeten Küstengemeinden lernen Familien, wie sie sich auf Zyklone und Sturmfluten vorbereiten können. Gleichzeitig werden Schutzräume ausgebaut und Kommunikationswege verbessert, damit Warnungen möglichst schnell alle Betroffenen erreichen. So konnte die Zahl der Todesopfer in den Projektregionen deutlich reduziert werden. „Katastrophen lassen sich nicht verhindern. Ihre Auswirkungen jedoch schon. Wenn Menschen rechtzeitig gewarnt werden und wissen, wie sie handeln müssen, können Leben gerettet werden“, so Rüther.

Sahelzone: Begrünung und Wassermanagement schaffen Perspektiven