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Museen mit Freude entdecken Am 16. Mai ist Internationaler Museumstag

Berlin (ots)

Am 16. Mai 2021 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden die Museen an diesem Sonntag zu digitalen und analogen Angeboten ein, gewähren besondere Einblicke und bieten neue Perspektiven.

Museen mit Freude entdecken! Seien Sie dabei beim Internationalen Museumstag 2021

Am Sonntag, 16. Mai 2021 feiern die Museen den Internationalen Museumstag. Bundesweit laden hunderte Museen zum digitalen Entdecken ein und präsentierten ihre Sammlungen in 360° Rundgängen, digitalen Live-Führungen, interaktiven Ausstellungen und vielem mehr. Alle sind eingeladen mit nur einem Klick die Vielfalt unserer Museumslandschaft zu entdecken. Ob große oder kleine Häuser, auf dem Land oder in der Stadt, weit weg oder ganz in der Nähe – der Internationale Museumstag bietet die Möglichkeit Museen kennenzulernen, Objekte genauer unter die Lupe zu nehmen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Wo es die Situation rund um die Coronavirus-Pandemie zulässt, öffnen die Museen am Internationalen Museumstag auch ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Über 600 Museen ermöglichen nach langer Zeit der Schließung mit über 1.500 Aktionen wieder das Museumserlebnis, den Austausch und die Begegnung vor Ort.

„Museen sind Leuchttürme unserer Kulturlandschaft und inzwischen vor allem attraktive Lern- und Erlebnisorte für Jung und Alt. Der Internationale Museumstag wird zeigen, dass die Einrichtungen die schwere Zeit der Corona-Krise genutzt haben, um sich zu modernisieren und mittels der neuen Medien ihrem Auftrag gerecht zu werden. So blieben die meisten Museen präsent und werden diese Erfahrungen nutzen, wenn wir hoffentlich in den kommenden Wochen mehr und mehr in die Normalität zurückkehren können.“ so der Schirmherr des Internationalen Museumstags, Bundesratspräsident und Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff.

Die bundesweite Auftaktveranstaltung zum Internationalen Museumstag findet über einen digitalen Live-Stream aus dem Behrend-Lehmann-Museum in Halberstadt statt. Die Auftaktveranstaltung sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Museen steht unter www.museumstag.de zur Verfügung. Zudem bündelt der Hashtag #MuseenEntdecken die zahlreichen Angebote und lädt ein, sich mit den Museen zu vernetzen und Erlebnisse, Posts und Tweets rund um den Museumstag zu teilen.

Der vom Internationalen Museumsrat ICOM jährlich weltweit ausgerufene Tag macht auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam. In Deutschland wird der Museumstag in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Museumsbund, ICOM Deutschland und den Museumsämtern und -verbänden der Länder umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Tag von den von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Web: www.museumsbund.de

MDR und rbb feiern 75 Jahre DEFA mit Filmklassikern im Fernsehen und in der ARD-Mediathek

Leipzig (ots) Rund um den 75. Jahrestag der DEFA-Gründung am 17. Mai bieten MDR und rbb ein umfangreiches Programm und eine große Werkschau mit über 50 DEFA-Filmen in der ARD-Mediathek. Den Gründungstag selbst feiert der MDR mit einer TV-Premiere: Der Kinofilm „Traumfabrik“ aus dem Jahr 2019 – eine Hommage an die DEFA und die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg.

DEFA 75: MDR und rbb feiern das Jubiläum mit Filmklassikern im Fernsehen und großer Werkschau in der ARD-Mediathek

Vor 75 Jahren, am 17. Mai 1946, wurde die Deutsche Film AG (DEFA) in Potsdam-Babelsberg gegründet. In den 46 Jahren ihres Bestehens entstanden etwa 700 Spielfilme, rund 2.500 Dokumentar- und Kurzfilme sowie 950 Animationsfilme. Ob Komödie oder Drama, ob Propagandafilm oder Verbotsfilm, ob Durchschnittsware oder Meisterwerk – wer sich ein Bild vom Leben in der DDR mit all seinen Schattierungen machen möchte, der kommt an der DEFA nicht vorbei.

Einen Überblick über das DEFA-Erbe vom allerersten Film („Die Mörder sind unter uns“), den Jugend- und Gegenwartsfilmen bis hin zu den Dokumentarfilmen wie die „Die Chronik der Kinder von Golzow“ gibt die heutige Ausgabe des MDR KULTUR-Magazins „artour“ ab 22.10 Uhr, die sich ausschließlich mit der DDR-Filmgesellschaft beschäftigt.

DEFA-Tag zu Himmelfahrt

DEFA-Filme am laufenden Band: Im Feiertagsprogramm zu Christi Himmelfahrt am 13. Mai zeigt das MDR-Fernsehen beliebte Filme und eine Kurzfilmnacht. Los geht’s um 8.30 Uhr mit „Die Reise nach Sundevit“ aus dem Jahr 1966. Am Vormittag folgen zwei DEFA-Streifen mit Gojko Mitić: „Die Söhne der großen Bärin“ (10.15 Uhr) und „Chingachgook, die große Schlange“ (12.20 Uhr). Der Nachmittag und Abend gehören dann Rolf Herricht und seinen Kultkomödien wie „Hände hoch oder ich schieße“ (16.40 Uhr), „Der Baulöwe“ (20.15 Uhr) und „Der Mann, der nach Oma kam“ (21.45 Uhr). Die Nacht ist dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden gewidmet und präsentiert elf verschieden animierte Kurzfilme für Erwachsene, darunter humorvolle (z.B. „Nur ein Märchen“, „Krawall im Stall“) wie kritische Filme (z.B. „Monument“, „Zwei Lieder“) aus den Jahren 1954 bis 1989. Den Abschluss bildet der Spielfilm „Jahrgang 45“, der 1966 nach Vorführung des Rohschnitts verboten wurde und erst 1990 seine Uraufführung erlebte.

DEFA-Themenabend und TV-Premiere

Zur Einstimmung auf den Jahrestag der DEFA-Gründung sendet das MDR-Fernsehen am Sonntag, 16. Mai, einen Themenabend. Ab 22 Uhr blickt die MDR ZEITREISE zurück auf knapp fünf Jahrzehnte Filmgeschichte und fragt, was bleibt vom großen DEFA-Kino. Anschließend ab 23.30 Uhr spürt die Dokumentation „Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Macht und Mythos“ dem größten, teuersten und ehrgeizigsten Projekt des DDR-Fernsehens nach. Der MDR schenkt der unvergesslichen Reihe damit ein nachträgliches Making-of.

Die Nacht gehört drei DEFA-Dokumentarfilmen: „Einmal in der Woche schrein“ von Günter Jordan aus dem Jahr 1982 berichtet über das Leben von Jugendlichen im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Im Schwarz-Weiß-Dokumentarfilm „Heim“ aus dem Jahr 1978, der bis 1989 verboten war, sprechen Jugendliche aus einem Kinderheim über ihre Probleme und Sorgen. In „Drei von vielen“ aus dem Jahr 1961 stellt Jürgen Böttcher drei junge Arbeiter vor, die bei ihm Kunstunterricht nehmen und über ihre Malereien, Eindrücke und Gedanken diskutieren.

Am Geburtstag selbst zeigt das MDR-Fernsehen einen Spielfilm über die DEFA: Der Kinofilm „Traumfabrik“, der 2019 in die deutschen Kinos kam, ist eine Hommage an die DEFA und das traditionsreiche Studiogelände in Potsdam-Babelsberg. Im Sommer 1961 kommt Emil (Dennis Mojen) als Komparse ins DEFA-Studio Babelsberg und verliebt sich dort Hals über Kopf in die französische Tänzerin Milou (Emilia Schüle). Die beiden sind wie füreinander bestimmt. Doch dann werden sie durch die Grenzschließung am 13. August 1961 getrennt. Ein Wiedersehen scheint unmöglich, bis Emil einen waghalsigen Plan schmiedet …

Das DEFA-Jubiläum bei MDR KULTUR

MDR KULTUR begleitet das DEFA-Jubiläum u.a. mit der Podcast-Reihe „75 Jahre DEFA“. In derzehnteiligen Gesprächsreihe spricht Filmexperte Knut Elstermann mit folgenden DEFA-Größen: Peter Kahane, Alice Agneskirchner, Wolfgang Kohlhaase, Winfried Glatzeder, Jutta Wachowiak, Carmen-Maja Antoni, Jaecki Schwarz, Jutta Hoffmann, Christa Kozik und Andreas Dresen. Im Radio wird am 9. Mai Stefanie Eckert, die neue Chefin der DEFA-Stiftung, zu Gast im MDR KULTUR-Café sein und über ihre Arbeit sprechen. Am 14. Mai widmet MDR KULTUR seine einstündige Spezial-Sendung ab 18 Uhr dem DEFA-Jubiläum.

Große Werkschau in der ARD-Mediathek

Mit über 50 Produktionen – von Spielfilmen, Märchen, Dokumentarfilmen bis Kurzfilmen – gibt die ARD-Mediathek umfangreichen Einblick in das Filmerbe der DEFA. Unter dem Titel DEFA75 bündeln MDR und rbb in der ARD-Mediathek ihr Programmangebot zum Geburtstag der DDR-Filmproduktion. Zur Orientierung wird das Angebot thematisch aufbereitet.

In der Rubrik „Filme aus dem Panzerschrank“ können sich Interessierte unter anderem auf den Kult-Klassiker „Spur der Steine“ mit Manfred Krug freuen. Der Film lief 1966 nur drei Tage im Kino, bevor er bis 1989 im Giftschrank verschwand. Unter dem Stichwort „Komödien“ erwartet die Nutzerinnen und Nutzer etwa der Musikfilm „Heißer Sommer“ mit Frank Schöbel aus dem Jahr 1968. In der Rubrik „Drama“ wird beispielsweise „Coming out“, der erste DEFA-Film zum Thema Homosexualität in der DDR, abrufbar sein. Eine Auswahl beliebter DEFA-Streifen wie „Ulzana“, „Apachen“ oder „Chingachgook, die große Schlange“ mit Gojko Mitić bietet die Rubrik „Abenteuer“. „Jugend in der DDR“ bündelt auch Produktionen zum Thema Umweltschutz und -zerstörung wie „Biologie!“, das Kinodebüt von Stefanie Stappenbeck aus der Jahr 1989, oder „Abschiedsdisco“ aus dem Jahr 1990. Märchen wie „Dornröschen“ oder „Die Geschichte vom kleinen Muck“ sind in der Rubrik „Kinder und Familie“ zu finden und schließlich gibt es noch eine Sparte „Kurzfilm“ mit Trickfilmen für Erwachsene aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden. Abrufbar sein werden auch Dokumentationen zur Geschichte der DEFA, die im Programm von MDR und rbb laufen.

Die Programmübersicht im MDR-Fernsehen

Donnerstag, 6. Mai 2021

22.10 Uhr: artour, 30 Tage ARD-Mediathek

23.10 Uhr: Lebensläufe – Friedrich Wolf, 30 Tage ARD-Mediathek

Freitag, 7. Mai 2021

00.15 Uhr: „Biologie“, 30 Tage ARD-Mediathek

Sonntag, 9. Mai 2021

10.15 Uhr: „Apachen“, 30 Tage ARD-Mediathek

Dienstag, 11. Mai 2021

22.10 Uhr: Kalaschnikow und Doppelkorn – Männer im DEFA-Film, 7 Tage ARD-Mediathek

Mittwoch, 12. Mai 2021

12.30 Uhr: „Reise ins Ehebett“, 7 Tage ARD-Mediathek

00.25 Uhr: Christel Bodenstein – Einmal Prinzessin, immer Prinzessin, 30 Tage ARD-Mediathek

00.55 Uhr: Filmland Thüringen – Von der DEFA bis zum Kinderfilm, 1 Jahr ARD-Mediathek

Donnerstag, 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt)

8.30 Uhr: Die Reise nach Sundevit, 30 Tage ARD-Mediathek

9.40 Uhr: König Drosselbart, 7 Tage ARD-Mediathek

10.50 Uhr: Die Söhne der großen Bärin, 30 Tage ARD-Mediathek

MDR FERNSEHEN DIE SÖHNE DER GROSSEN BÄRIN, am Donnerstag (13.05.21) um 10:50 Uhr. Tohei-ihto (Gojko Mitic), der Sohn des getöteten Häuptlings Mattotaupa, lässt sich nicht von den Angeboten der Weißen bestechen. Er will den Tod seines Vaters rächen und seinem Stamm das ihnen vertraglich zugesicherte Gebiet in den Black Hills zurückgeben. © MDR/Icestorm/Waltraut Pathenheimer,

12.20 Uhr: Chingachgook, die Große Schlange, 30 Tage ARD-Mediathek

15.25 Uhr: Hände hoch oder ich schieße, 30 Tage ARD-Mediathek

16.40 Uhr: Geliebte weiße Maus, 30 Tage ARD-Mediathek

20.15 Uhr: Der Baulöwe, 30 Tage ARD-Mediathek

21.40 Uhr: Der Mann, der nach der Oma kam, 30 Tage ARD-Mediathek

23.15 Uhr: Lebensläufe – Rolf Herricht, 3 Monate ARD-Mediathek

23.45 Uhr: Trickfilme für Erwachsene, 30 Tage ARD-Mediathek

01.15 Uhr: Jahrgang 45, 30 Tage ARD-Mediathek

Freitag, 14. Mai 2021

00:15 Uhr: Abschiedsdisco, 30 Tage ARD-Mediathek

Sonntag, 16. Mai 2021

10.15 Uhr: Ulzana, 30 Tage ARD-Mediathek

22.00 Uhr: MDR Zeitreise, 7 Tage ARD-Mediathek

22.30 Uhr: Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Macht und Mythos, 30 Tage ARD-Mediathek

00.00 Uhr: Einmal in der Woche schrein, 90 Tage ARD-Mediathek

00.15 Uhr: Heim, 90 Tage ARD-Mediathek

00.45 Uhr: Drei von vielen, 90 Tage ARD-Mediathek

Montag, 17. Mai 2021

MDR FERNSEHEN – 75 JAHRE DEFA: TRAUMFABRIK, am Montag (17.05.21) um 20:15 Uhr. Emil (Dennis Mojen) verliebt sich Hals über Kopf in die junge Französin Milou (Emilia Schüle), die als Tanzdouble bei einer Produktion im DEFA-Filmstudio Babelsberg mitwirkt. © MDR/TOBIS/Jens Koch,

20.15 Uhr: Traumfabrik, 8 Tage ARD-Mediathek

Web: mdr.de

Superfood mit Erfurter Historie

Brunnenkresse ist eine besondere Pflanze, die in Erfurt auch heute noch für Begeisterung bei den Fans des würzigen Krautes sorgt

Erfurt (ots) Ralf Fischers Leidenschaft für Brunnenkresse

Im Winter juckt es in den Händen von Ralf Fischer. In diesem Jahr noch mehr als sonst, denn was er im Dezember bereits unter der flachen Wasseroberfläche gesehen hat, das beflügelt Herz und Seele des letzter Erwerbsgärtners, der noch auf traditionelle Art und Weise in Erfurt Brunnenkresse anbaut.

Die Erfurter Brunnenkresse zählt zu den vitaminreichsten Gemüsen und ist seit 2013 im Denkmalbuch der Stadt Erfurt eingetragen. Seit dem 3.Mai ist sie auf dem Petersberg direkt neben den Erfurter Gartenschätze für die Besucher der BUGA Erfurt 2021 zu bestaunen. In einem circa zwei Quadratmeter großen Hochbeet wurden die circa 200 Pflanzen angebaut. „Damals wurde sie noch mit den Füßen in den Schlamm gedrückt“ so Ralf Fischer, der in 5. Generation Brunnenkresse anbaut.

Der sandige Boden in seiner kleinen Kresseklinge ist flächig grün und leuchtet ihm zart entgegen. Beste Aussichten für eine gute Ernte. Die Saison kann beginnen, und diese Saison wird eine besondere werden. Denn 2021 wird die Dom- und Universitätsstadt Erfurt zum Austragungsort der Bundesgartenschau, kurz BUGA, und damit auch zur Brunnenkressestadt. Das gesunde Kraut hat Tradition. Die kleine Kresseklinge von Ralf Fischer ist kein gewöhnlicher Arbeitsort, sie ist ein Denkmal für die lange Gartenbaugeschichte der Stadt.

Seit 1630 wird nachweislich Brunnenkresse angebaut. Was mit wild wachsenden Pflanzen in den Bach- und Flussläufen der Dreienbrunnenquellen beginnt, wird über die Jahrzehnte immer gewerblicher. Christian Reichart (1685-1775), der Universalgelehrte und Begründer des Gartenbaus in Deutschland, ist es dann, der das Anbausystem in sogenannten Klingen perfektioniert, künstlich angelegte Wasserläufe mit einem kaum spürbaren, aber für die Pflanzen so wichtigen Gefälle. Nur so kann das Wasser ohne Temperaturverlust durch die Anlage strömen. Als Sohn einer bekannten Erfurter Familie etabliert Reichart ab 1740 ein geordnetes und zudem recht ertragreiches Anbausystem aus einer Kombination aus Klingen für den Anbau von Brunnenkresse und Dämmen, sogenannten Jähnen, für andere Gemüsesorten. Damit gibt es mehr Ertrag auf den Flächen und Feldern vor den Toren der Stadt.

Die würzige Kresse hat dann Jahrzehnte später seinen vielleicht wichtigsten Fürsprecher. Kein geringer als Kaiser Napoleon Bonaparte ist bei seinem Erfurter Aufenthalt 1808 so angetan von dem Kraut, dass er kurzerhand zwei Gärtner nach Versailles mitnimmt, um dort Brunnenkresse nach Erfurter Vorbild anzubauen. „Das erklärt vielleicht auch, warum Napoleon immer seine rechte Hand unter der Weste versteckte“, sagt Ralf Fischer lächelnd. „Dort hielt er wahrscheinlich die bekömmliche und begehrte Erfurter Brunnenkresse in seiner Hand.“

Auch 150 Jahre später ist das Gemüse beliebt. Lediglich die Anbaumethode wird noch einmal verfeinert. Die pflegeaufwändigen Jähnen werden aufgelöst. So bekommen die Kresseklingen immer mehr Bedeutung. Aus vielen einzelnen entstehen nun große Wasserflächen. Hölzerne Laufstege in Abständen von drei Metern machen die Ernte möglich, die sich so noch einmal deutlich steigern lässt. „In den 1960er Jahren war die Anbaufläche in Erfurt rund 20.000 Quadratmeter groß“, erzählt Ralf Fischer. „Bis zu 44 Tonnen wurden damals pro Saison geerntet. Es war der Höhepunkt, Brunnenkresse ein rentables Gemüse. Es wurde selbst in der Pharmazie erfolgreich eingesetzt.“ Mit der Verstaatlichung vieler Betriebe und dem Weggang von Ralf Fischers Vater Mitte der 1970er Jahre endet Schritt für Schritt der Anbau. Das Jahr 1976 gilt als der Schlusspunkt. Viele der über 50 Klingen werden zugeschüttet, andere liegen bis heute brach.

Dass es die grüne Spezialität wieder gibt, verdankt die Stadt Erfurt der Initiative von Ralf Fischer, der nach der Rückübertragung der Fläche ab 1994 eine historische Klinge mit viel Aufwand rekonstruiert und anfängt, das Quellwasser mit Nasturtium officinale, dem botanischen Namen der Brunnenkresse, zu beleben. Der gelernte Elektriker erfüllt damit vor allem seinem Vater und seiner Großmutter einen Traum. Für seine Großeltern aber auch seine Eltern Fritz und Johanna gibt es zu ihren Zeiten noch andere Gemüse- oder Obstsorten, aber die Brunnenkresse mit ihrer Würzigkeit, Schärfe und den vielen Vitaminen ist allen eine Herzensangelegenheit. Bis heute wird in Thüringen neben Erfurt auch in der Region Eisenach Brunnenkresse angebaut.

Das Ernten der Brunnenkresse ist seit jeher ein Balanceakt. Sobald Ralf Fischer seine kleine Brunnenkresse-Anlage betritt, wird er zum Akrobaten, der auf den rutschigen und wackeligen Holzplanken unterwegs ist. Am Ziel angekommen, wird es nicht besser. Zentimeter für Zentimeter schiebt und rutscht er sich kniend über die Bretter und erntet mit scharfem Messer und routinierten Bewegungen Kressebüschel für Kressebüschel. So hängt er minutenlang über dem Wasser und füllt seinen Weidenkorb mit dem Superfood. Das Wintergemüse hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Außerdem ist es reich an Eisen, Phosphor, Jod und sogar Kalzium. Der Anteil an Senfölen hemmt zudem Bakterien und Viren. Brunnenkresse ist eine wahre Power-Pflanze und gilt als eine der gesündesten Gemüsesorten der Welt. Die Würze und Schärfe im Geschmack erinnert an Rettich oder Radieschen, mit denen das Kreuzblütengewächs verwandt ist. In Erfurter Mundart wird sie Braunkärsch genannt, andere Namen sind je nach Region Bachbitterkraut, Bornkersch oder Wassersenf.

In Erfurt ist Ralf Fischer lange Zeit der Letzte seiner Zunft gewesen und hat mit viel Leidenschaft und manchem Rückschlag ein Stück bedeutende Gartenbautradition der Stadt am Leben erhalten. Seit dem vergangenen Jahr versucht sich eine Hobbygärtnerin daran, eine zweite Klinge direkt neben dem Gelände von Ralf Fischer zu restaurieren. Eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hat gezeigt, dass das Kult-Gemüse vielen Erfurtern an Herz gewachsen ist. Auch ein Gärtnereibetrieb im Norden Erfurts belebt die Renaissance des Anbaus auf neue Art und will ganzjährig den Verkauf von Brunnenkresse möglich machen.

2021 wird die Brunnenkresse deshalb ein wichtiges BUGA-Thema, mit dem keine vorherige Schau aufwarten konnte. Über 400 Jahre alt ist die Geschichte des Kult-Gemüses und dass es ausgerechnet 2021 eine große Renaissance erlebt, freut niemanden mehr als Ralf Fischer. Er wird Führungen durch seine Klinge anbieten und will Besucher auch durch die kleine Ausstellung auf seinem Hof führen, in der man Einblicke in die Familiengeschichte bekommt. Die Brunnenkresse hat eben nicht nur Vergangenheit, sondern wird auch in Zukunft als regionale Delikatesse die Menschen begeistern.

Web: www.buga2021.de

Newcomer ohne Plattenvertrag: „Wir machen die Olympiahalle in München voll!“

Deutschlandweite Gastmusiker-Aktion

München (ots) Unter dem Titel „SHRX & Friends – Influencer LIVE! in Concert“ stellen die drei jungen Münchner Christian Beschowetz, Martin Römhild und Benedikt Seifert ein musikalisches Großprojekt auf die Beine. Es ist zugleich das Arena-Debüt der EDM/Pop-Newcomer in der prestigeträchtigen Olympiahalle in München (Kapazität: 15.500 Zuschauer).

Bodypainting mit UV-Farbe – das Markenzeichen der EDM/Pop-Band SHRX. Am 11.03.2023 geben sie ihr Arena-Debüt in der Olympiahalle München.

Die Besonderheit bei ihrem Vorhaben: Die Veranstaltungsbranche steckt aufgrund der Corona-Pandemie tief in der Krise und SHRX realisieren ihr Konzert-Event eigenfinanziert ohne Plattenvertrag – an einem Samstagabend.

Mit einer Mitmachaktion möchten sie der Musikszene etwas zurückgeben. Unter dem Hashtag #RoadToOlympiahalle können sich ab sofort Gastmusiker bewerben, um ihren Traum von der großen Showbühne zu verwirklichen und am 11.03.2023 gemeinsam mit SHRX und zahlreichen Social Media Stars zu performen.

Über SHRX

SHRX, gesprochen „Sharks“, ist eine EDM/Pop-Band aus München. Gegründet wurde sie während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie im März 2020 von Christian Beschowetz (Sänger), Martin Römhild (Drums) und Benedikt Seifert (Gitarre/Bass). Ihre erste EP „Sharks“ hat sofort die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen und wurde zum Werbesong für eine deutschlandweite TV-Kampagne. Mit der Botschaft „Don’t let them bring you down“ schaffte es der Song ins Radio (z. B. BAYERN 3 und bigFM). Seitdem wurde jede der bislang sieben Veröffentlichungen von großen Radiosendern in Deutschland gespielt.

Links

Spotify: https://open.spotify.com/artist/4TxvvC7Yq74K6io2r4yp3e

Instagram: https://www.instagram.com/shrx_music/

Tickets: https://www.muenchenticket.de/tickets/performances/eni4rcbp0hgc/

Senta Berger wird 80.

ARTE gratuliert mit einer Erstausstrahlung am Freitag und einer Auswahl ihrer Paraderollen – ab 6. Mai auch in der ARTE-Mediathek

Strasbourg (ots) Am 13. Mai feiert Senta Berger ihren 80. Geburtstag. ARTE gratuliert der Jubilarin und Ausnahmeschauspielerin mit der Erstausstrahlung ihres neuen Films „An seiner Seite“ am kommenden Freitag, 7. Mai, um 20.15 Uhr und einer Auswahl von Filmen mit ihren unverwechselbaren Rollen aus den vergangenen zehn Jahren.

Charlotte Kler (Senta Berger) ist mit ihrem Mann, dem erfolgreichen Dirigenten Walter (Peter Simonischek), nach München gezogen, um ihrem Leben noch einmal eine neue Richtung zu geben

Die komplette Kollektion ist ab Donnerstag, 6. Mai, in der ARTE-Mediathek abrufbar.

Zur ARTE-Sendung Unter Verdacht: Das Blut der Erde 8: Langner (Rudolf Krause, li.), Prohacek (Senta Berger) und Dr. Reiter (Gerd Anthoff) sind fassungslos angesichts der skrupellosen Spekulationen mit dem Wasser © ZDF/Bernd Schuller Foto: ZDF

Neben zwei Folgen der Krimireihe „Unter Verdacht“, mit Senta Berger in ihrer Paraderolle als interne Ermittlerin Eva Maria Prohacek, sind die sehr berührende schweizerische Koproduktion „Satte Farben vor Schwarz“ mit Bruno Ganz und die rasante Komödie „Willkommen auf dem Land“ Teil des Programms.

Web: arte.tv

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Noch viel zu tun in Sachen Inklusion

Berlin (ots) In Deutschland leben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 7,8 Millionen Menschen mit amtlich anerkannter Behinderung. Hinzu kommen 2,75 Millionen Menschen, die über einen anerkannten Grad der Behinderung (GdB) von weniger als 50 verfügen. Die tatsächliche Zahl könnte jedoch deutlich höher liegen.

Wünscht sich mehr Entschlossenheit der Politik:Sebastian Freese kennt die Barrieren im Alltag.

„Aus der Beratungspraxis wissen wir, dass viele Menschen ihre Schwerbehinderung nicht offiziell anerkennen lassen, weil sie Aufwand oder Vorurteile scheuen. Zudem müssen einige auch darum kämpfen, dass ihre Beeinträchtigungen vom Versorgungsamt anerkannt und eine Schwerbehinderung attestiert wird. Es gibt also noch viel zu tun in Sachen Inklusion – in Zeiten von Corona mehr denn je“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer mit Blick auf den europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai.

Diese Ansicht teilt auch der 1. Bundesvorsitzende der SoVD-Jugend, Sebastian Freese. „Ich wünsche mir, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen von der Politik endlich ernst genommen werden. Die vergangenen Monate haben sehr deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir als SoVD jungen Menschen eine Stimme geben. Vor allem hoffe ich aber, dass die Corona-Pandemie nicht dazu führt, dass am Ende beim Thema Inklusion gespart wird. Gerade die schulische Inklusion ging schon vor Corona nur sehr schleppend voran. Hier wünsche ich mir ganz klar ein deutliches politisches Signal.“

Und auch beim Thema Teilhabe am Arbeitsleben wünscht sich Freese mehr Entschlossenheit der Politik. „Leider hat die Bundesregierung diesbezüglich gerade eine große Chance vertan. Dass die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil angekündigte Erhöhung der Ausgleichsabgabe nicht mit ins Teilhabestärkungsgesetz aufgenommen wurde, ist für uns eine große Enttäuschung“, sagt Freese.

Erfahrungsgemäß suchen Schwerbehinderte Menschen im Schnitt 100 Tage länger als Menschen ohne Behinderungen, bis sie einen neuen Job gefunden haben. 43 000 Unternehmen, also ein Viertel, aller Betriebe, die fünf Prozent Menschen mit Behinderungen beschäftigen müssten, beschäftigen null Prozent. Freese ist selber schwerbehindert und hat erlebt, wie schwer es ist, mit einer Beeinträchtigung auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. „Nach meiner Ausbildung habe ich fünf Jahre lang Bewerbungen geschrieben. Letztlich war es aber immer das gleiche. Entweder die Arbeitgeber haben gar nicht geantwortet oder sie haben mir mitgeteilt, dass sie sich für wen anderes entschieden haben. zweimal war ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Vor Ort waren die Beteiligten dann aber sehr überrascht, als sie gesehen haben, dass ich im Rollstuhl sitze, obwohl das im Bewerbungsschreiben stand.“ Für die Zukunft wünscht sich Freese, dass mehr der Mensch und weniger die Behinderung im Mittelpunkt steht. „Ich wünsche mir, dass Menschen mit Behinderungen öfter eine Chance bekommen, sich zu beweisen.“

Web: sovd.de

Mai-Demonstration in Bernburg 2021

Themen in diesem Video: Zum Tag der Arbeit am 1. Mai demonstrierten in Bernburg rund 150 Teilnehmer für eine Öffnungsstrategie und Rückkehr zur Normalität.

Tag der Arbeit am 1. Mai – Demo in Bernburg

Der 1. Mai ist nicht nur ein Feiertag, sondern auch „Tag der Arbeit“. „Wir Selbstständige sind Arbeitstiere und haben uns bewusst dafür entschieden“, deshalb hat Unternehmerin Henriette Hellfritsch-Hüttl genau diesem Tag ausgewählt, um auf die katastrophale Lage in der Gastronomie, welche bereits seit 2. November geschlossen hat, aufmerksam machen. „Ich denke, das sich viele Selbstständige und Geschäftsinhaber dieser Demonstration anschließen“, sagt Henriette, die seit März 2018 das gleichnamige Cafehaus auf dem Alten Markt in Bernburg betreibt. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis.

Mehr dazu sehen: https://bit.ly/2Sa5IUG

✔ Social Media: ► Website: https://www.bbglive.de/​​​​ ► Facebook: https://www.facebook.com/salzlandmaga…​ ► Twitter: https://twitter.com/bbglive​​​​ ► Instagram: https://www.instagram.com/bernburgerf​​​​… ► Playstore: https://bbglive.chayns.net/​​​​ ► Telegram: https://t.me/salzlandmagazin​​​​ Abonnier uns, damit du immer auf dem Laufendem bleibst. ►Youtube: https://www.youtube.com/c/BBGLIVE1​​

Heldenherz 2021 – Medienpreis für Kinderschutz bundesweit ausgeschrieben

Bewerbung für Beiträge der Sparten Print, TV, Hörfunk und Online

Hamburg (ots) Medienpreis HELDENHERZ Die Stiftung Mittagskinder schreibt in 2021 wieder ihren Kinderschutzpreis HELDENHERZ bundesweit aus. Der Medienpreis ist mit insgesamt EUR 20.000 dotiert. Ausgezeichnet werden journalistische Beiträge zu Kinderrechten und Kinderschutz der Mediensparten Print, TV, Hörfunk und Online. Die Preisverleihung findet im Herbst 2021 statt.

HELDENHERZ Medienpreis für Kinderschutz

Unsägliches ansprechen. Aufrütteln. Missstände aufzeigen. „Immer wieder müssen wir durch aktuelle Nachrichten erfahren, dass Kindern Unrecht geschieht oder dass sie grausam misshandelt werden – oft gerade durch Menschen, denen sie als Schutzbefohlene anvertraut waren. Das ist beschämend für unsere Gesellschaft“, kritisiert Susann Grünwald, die Stiftungsvorsitzende. „Kinder haben ein Recht auf Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt. Die Stiftung Mittagskinder tritt dafür ein, dass unsere Gesellschaft den Kinderschutz und die Beachtung der Kinderrechte als Verantwortung und Verpflichtung annimmt.“

Die Stiftung Mittagskinder will mit dem HELDENHERZ-Preis ein nachhaltiges Zeichen für Kinderschutz und Kinderrechte setzen. Um eine entsprechende Berichterstattung der Medien anzuregen, wird der Kinderschutzpreis HELDENHERZ als Medienpreis in vier Preiskategorien ausgelobt. Bis 11. August 2021 können journalistische Beiträge eingereicht werden, die unsere Gesellschaft für die Bedeutung von Kinderrechten und Kinderschutz sensibilisieren.

HELDENHERZ-Schirmherrin ist erneut die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, selbst Mutter von drei Kindern: „Unsere Kinder haben das Recht auf gleiche Chancen und Fürsorge. Wir müssen alles dafür tun, sie vor körperlicher und seelischer Gewalt zu schützen – und sie auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu begleiten. Das mag selbstverständlich sein, leider mussten wir aber in der Vergangenheit auch das Gegenteil sehen. Deshalb unterstütze ich als Schirmherrin den Kinderschutzpreis HELDENHERZ. Er zeichnet Medienbeiträge aus, die sich für Kinderschutz einsetzen und damit die Wahrnehmung von Kinderrechten in unserer Gesellschaft steigern.“

Alle Einzelheiten für Bewerbungen sind nachzulesen unter https://heldenherz.hamburg/

Stadtwerke Wernigerode starten Pflanzaktion im Nationalpark Harz

Frühling ist Pflanzzeit – auch im Nationalpark Harz. Nationalpark-Leiter Andreas Pusch und Steffen Meinecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode GmbH, haben letzte Woche selbst zur Pflanzhacke gegriffen und junge Buchen als Samenbäume für die wilden Wälder von morgen in die Erde gesetzt.

Frühling ist Pflanzzeit

In der Nähe von Drei Annen Hohne wurden die ersten von 1.500 Bäumchen eingepflanzt. Mit der im Sommer 2020 gestarteten Aktion „Buchen für den Nationalpark Harz“ unterstützen die Stadtwerke Wernigerode und ihre Kunden die Rückkehr der Rotbuche in ihre angestammten Areale, denn von Natur aus bestünde der Nationalparkwald zu zwei Dritteln aus Buchenwäldern.

Die kleinen Buchen stammen aus heimischen Bucheckern, die im Nationalpark-Revier Scharfenstein in der Nähe von Ilsenburg geerntet wurden. Eine Baumschule hat die Samen zu kleinen Bäumchen herangezogen. Die Jungbuchen werden dort gepflanzt, wo der Natur aktuell die Samenbäume für die Rückkehr der ursprünglich heimischen Laubbäume fehlen. Die Pflanzflächen verteilen sich mosaikartig in den unteren und mittleren Lagen – außerhalb der Kernzone des Nationalparks, denn dort bleibt die Natur sich selbst überlassen.

Die Buchen der Stadtwerke-Aktion werden in der Nähe von Drei Annen Hohne am Glashüttenweg in Richtung Trudenstein sowie im Ilsenburger Revier am Kolonnenweg zwischen Scharfenstein und Kruzifix heranwachsen.Ein großes Dankeschön an die Stadtwerke Wernigerode GmbH und alle, die sich an der Buchenaktion beteiligt haben‍.

Hintergrund – Warum und wo wird im Nationalpark Harz gepflanzt?
Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen. Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen. Die Fichte ist im Nationalpark Harz erst ab rund 750 Höhenmetern von Natur aus heimisch.Von 2008 bis 2020 wurden im Nationalpark Harz rund 5,2 Millionen Laubbäume gepflanzt – vor allem Rotbuchen, aber auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 70,1 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie.

Das Video wurde uns mit freundlicher Unterstützung von den Stadtwerken Wernigerode zur Verfügung gestellt.

Web: https://www.nationalpark-harz.de/

LEBERKÄSJUNKIE gewinnt „Publikumspreis des Jahrzehnts“ beim Bayerischen Filmpreis

München (ots) Mei, is des schee: LEBERKÄSJUNKIE gewinnt den „Publikumspreis des Jahrzehnts“ beim Bayerischen Filmpreis! Stellvertretend für die gesamte Eberhofer-Familie nahmen Regisseur Ed Herzog und Bestseller-Autorin Rita Falk den Preis im Studio entgegen. Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, die in den Kultfilmen das Ermittler-Duo Eberhofer/ Birkenberger verkörpern, wurden live aus der Constantin Film ins Studio dazu geschaltet.

MUNICH, GERMANY – JULY 29: Director Ed Herzog, Lisa Maria Potthoff, Producer Kerstin Schmidbauer, Simon Schwarz, Sebastian Bezzel, Rita Falk during the premiere of the Eberhofer Krimi „Leberkaesjunkie“ at Mathaeser Filmpalast on July 29, 2019 in Munich, Germany. (Photo by Gisela Schober/Getty Images)

Erstmals in der Geschichte des seit 1979 jährlich von der Bayerischen Staatsregierung verliehenen Filmpreises waren die Zuschauer*innen in diesem Jahr dazu aufgerufen, aus den Publikumspreis-Gewinnern der letzten zehn Jahre ihren absoluten Favoriten zu krönen.

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: „Ich gratuliere Kerstin Schmidbauer, Ed Herzog, Rita Falk und der ganzen Eberhofer-Familie zu dieser großartigen Vertrauenserklärung unserer Zuschauer*innen. Auch wenn die Kinos leider noch geschlossen sind: Der nächste Eberhofer kommt bestimmt und er kommt ins Kino.“

Produzentin Kerstin Schmidbauer: „Mein herzlicher Dank gilt unseren großartigen Fans, die mit diesem überwältigenden Votum „den Eberhofer“ das dritte Mal in Folge zum Publikumsliebling gekürt haben, und diesmal sogar zum beliebtesten Kinofilm des Jahrzehnts! Es gibt schließlich keine schönere Auszeichnung als die des Publikums, weshalb der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises der wichtigste Preis überhaupt ist. Ohne das herausragende Team vor und hinter der Kamera wäre all das nicht möglich, weshalb allen der Preis gebührt. Mein Dank gilt auch den Partner*innen von ARD Degeto, BR, FFF Bayern, dem Constantin Film Verleih und den Kinobetreiber*innen, die von Anfang an an die Eberhofer-Reihe geglaubt haben.“

LEBERKÄSJUNKIE ist der sechste Teil der erfolgreichen Filmreihe über den phlegmatisch angehauchten bayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer. Neben Darsteller-Dreamteam Sebastian Bezzel und Simon Schwarz versammelte Regisseur Ed Herzog erneut die lieb gewonnene Niederkaltenkirchener Stammbesetzung vor seiner Kamera: Lisa Maria Potthoff als Franz‘ Dauer-On/Off-Freundin Susi, Enzi Fuchs und Eisi Gulp als Oma und Papa Eberhofer sowie Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Castro Dokyi Affum und Max Schmidt. In Episodenhauptrollen sind Eva Mattes, Robert Stadlober, Manuel Rubey und Anica Dobra zu sehen, für Gastrollen konnten erneut Michael Ostrowski und Harry G. gewonnen werden. LEBERKÄSJUNKIE ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk. Produziert wurde LEBERKÄSJUNKIE von Kerstin Schmidbauer (Constantin Film) mit den Co-Produzentinnen Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christine Strobl (ARD Degeto). Das Drehbuch stammt von Stefan Betz und Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk. LEBERKÄSJUNKIE wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern und des Deutschen Filmförderfonds gefördert.

Seit mit DAMPFNUDELBLUES der erste Eberhofer-Film 2013 den Sprung auf die große Leinwand schaffte, hat die Filmreihe der Constantin Film eine wahre Erfolgsgeschichte in den Kinos geschrieben. Insgesamt haben die Eberhofer-Filme bisher über 5,5 Millionen begeisterte Zuschauer*innen ins Kino gelockt, und das vornehmlich in Bayern.

In diesem Jahr darf sich die große Fangemeinde wieder auf eine Fortsetzung der bayerischen Kultkrimis freuen, denn im August heißt es: Endlich wieder Eberhofer! KAISERSCHMARRNDRAMA startet voraussichtlich am 5. August 2021 in den Kinos.

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/4b2Dmkqq1Ok