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„Influencer in Uniform“: Doku in ZDFinfo über „Polizei und Social Media“

Mainz (ots) Soziale Medien sind effektiv, um viele Menschen zu erreichen und wichtige Themen zu setzen. Auch die Polizei bedient sich seit geraumer Zeit Twitter, Facebook, Instagram und Co.

TikTok-Cops der Schweizer Stadtpolizei Winterthur.

Die Dokumentation „Influencer in Uniform – Polizei und Social Media“ am Donnerstag, 8. Dezember 2022, 20.15 Uhr in ZDFinfo, zeigt, wie die Polizei in Deutschland, aber auch in der Schweiz und den Niederlanden, soziale Medien für sich nutzt.

In der ZDFmediathek ist der Film von Dunja Keuper und Jan Keuchel bereits jetzt verfügbar. Kommunikation wird bei der Polizei immer wichtiger. Sie dient auch dazu, bei der Prävention, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten zu unterstützten, und die Wahrnehmung der Polizei in der Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen. Die Polizeibehörden gehen dabei immer neue Kommunikationswege: Rasant erobern sie die sozialen Medien und passen sich dabei den Gepflogenheiten des jeweiligen Netzwerkes an. Bürgerinnen und Bürger werden geduzt, schöne Bilder vermitteln emotionale Storys, trendige Videoclips unterhalten. Vor allem aber nimmt die Kommunikationsgeschwindigkeit durch soziale Medien enorm zu. Schnelligkeit geht vor Vollständigkeit. Und das birgt Gefahren. Gerät eine Fake-Nachricht ins Netz, wird sie so schnell verbreitet, dass eine Korrektur kaum noch möglich ist. Polizeiforscher warnen, dass die Gebote der Sachlichkeit und Neutralität, die für behördliche Kommunikation unerlässlich sind, bei den sozialen Medien leicht auf der Strecke bleiben.

"Influencer in Uniform – Polizei und Social Media" in der ZDFmediathek:
https://zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/influencer-in-uniform-polizei-und-social-media-100.html

Flugzeugabsturz entpuppt sich als geglückte Notlandung eines sog. Ultraleicht Doppeldeckers

Gießen (ots) Gießen-Lützellinden: Zu einem vermeintlichen Absturz eines Kleinflugzeugs rückten Feuerwehr / Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot am Sonntag, 13.11.2022 in Richtung der Feldgemarkung zwischen dem Flugplatz Lützellinden und der Autobahn A 45 aus.

Bild #1

Etwa gg. 12:15 Uhr wurde durch Zeugen der Absturz eines Kleinflugzeugs in der dortigen Feldgemarkung gemeldet. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der unverletzte Pilot und seine offensichtlich unbeschädigte Maschine standen auf einem Acker. Der 72-jährige Pilot aus Gedern hatte kurz nach seinem Start vom Flugplatz Lützellinden Probleme mit dem Fluggerät bemerkt.

Bild #2

Aus derzeit ungeklärter Ursache verlor der Motor derart stark an Leistung, dass der Pilot zu einer fliegerisch gekonnten Notlandung ansetzen musste. Er konnte das Flugzeug sicher und unbeschädigt auf einem Acker landen. Feuerwehr und Rettungsdienst konnten entsprechend ihren Einsatz beenden. Das Ultraleicht Doppeldeckerflugzeug ähnlich Typ Kiebitz B9 wurde entsprechend ohne weiteren Aufwand geborgen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde entsprechend informiert.

WEB: http://www.polizei.hessen.de/ppmh

Facebook: www.facebook.com/mittelhessenpolizei
Twitter: www.twitter.com/polizei_mh

Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen: Haftbefehle „am laufenden Band“

Kiefersfelden / A93 / Rosenheim (ots)

Bundespolizei findet bei Grenzkontrollen gleich mehrere gesuchte Personen

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt.

Die Bundespolizei findet im Rahmen der Grenzkontrollen – bildhaft beschrieben – am laufenden Band Personen, die von der Justiz in Deutschland gesucht werden. So haben die Beamten am Mittwoch (9. November) auf der A93 nahe Kiefersfelden einen verurteilten Bosnier und tags zuvor eine gesuchte Rumänin verhaftet. Dem gingen die Festnahmen von zwei Ungarn voraus, die gleich bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik mit Strafbefehlen konfrontiert wurden.

Die Überprüfung der Personalien eines bosnischen Pkw-Beifahrers ergab, dass dieser für die Dauer von 58 Tagen ins Gefängnis muss. Dabei handelt es sich um den Rest einer vom Landgericht Bochum 2012 wegen Raubes verhängten Freiheitsstrafe. Die Bundespolizisten lieferten den 31-Jährigen von der Inntalautobahn aus in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Eine Rumänin wurde von Rosenheimer Bundespolizei in die Hafteinrichtung in Aichach gebracht. Die 38-jährige Insassin eines Reisebusses wurde, wie sich bei ihrer Einreisekontrolle herausstellte, mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts in Essen gesucht. Demnach wird der dringend Tatverdächtigen vorgeworfen, Mitte 2021 einen Raub begangen zu haben.

Der Polizeicomputer schlug auch bei der Eingabe der Personalien eines ungarischen Staatsangehörigen Alarm. Aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen hätte der 39-Jährige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis seit 2019 eine Geldstrafe in Höhe von rund 900 Euro zahlen müssen. Mangels eigener finanzieller Möglichkeiten bleib ihm nichts anderes übrig, als sich von den Bundespolizisten ersatzweise für eine 29-tägige Freiheitsstrafe in die Bernauer Haftanstalt fahren zu lassen.

Einen anderen Ungarn nahm die Bundespolizei nahe Kiefersfelden zunächst fest, weil gegen ihn ein Strafbefehl des Amtsgerichts Pirna aus dem Jahr 2018 vorlag. Aus diesem ging hervor, dass er noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro wegen Urkundenfälschung zu begleichen hätte. Sofern ihm dies nicht möglich wäre, müsste er für 70 Tage ins Gefängnis. Die Haft blieb dem 29-Jährigen erspart, da es ihm gelang, den geforderten Betrag zu entrichten. Mit geleerter Geldbörse konnte er seine Reise fortsetzen.

Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by

Bundespolizeidirektion München: Großaufgriff im Fernreisebus

Bundespolizei weist 13 Migranten nach Österreich zurück

Lindau (ots) Am Mittwoch (2. November) hat die Bundespolizei in einem Fernreisebus 13 syrische Staatsbürger aufgegriffen, die versucht hatten unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Die Migranten mussten später nach Österreich zurück.

Symbolfoto – Freigabe für redaktionelle Zwecke unter der Quellenangabe „Bundespolizei“

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Insassen eines Fernreisebusses mit dem Routing Rom-Frankfurt am Main. Bei der Überprüfung stellten die Beamten unter anderem 13 syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 42 Jahren fest. Die Männer verfügten zwar über gültige Reisepässe, konnten jedoch keine für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Aufenthaltstitel vorweisen. Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung eines 37-jährigen Mannes außerdem einen gefälschten syrischen Führerschein, welcher sichergestellt wurde.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den Migranten um Einzelreisende, die den deutschen Ausländer- und Sicherheitsbehörden bisher nicht bekannt waren.

Die Beamten zeigten die syrischen Busreisenden wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Der 37-Jährige muss sich außerdem wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verantworten. Die Bundespolizisten verweigerten allen 13 Migranten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise nach Deutschland.

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Bundespolizeidirektion München: Ruhiger Wiesn-Start: Wenig Delikte im Bahnbereich

München (ots) Der erste Tag des 187. Münchner Oktoberfestes (17. September) verlief nach zweijähriger Corona-Zwangspause im Bereich der Bahnanlagen in und um München recht ruhig. Körperverletzungsdelikte mit geringem Schaden, Alkoholisierte Gleisläufer und zahlreiche Haftvollstreckungen beschäftigten, die in der Spitze rund 190 Beamten/innen der Bundespolizei, rund um die An- und Abreise zur Wiesn.

Neben dem Hauptbahnhof ist auch der „Wiesn-S-Bahnhof Hackerbrücke“ ein Schwerpunkt der Bundespolizei in der An- und Abreise zur Wiesn.

* Gefährliche Körperverletzung am Caritas-Stand im Hauptbahnhof: Gegen 04:55 Uhr kam es am Caritas-Stand für Ukraine-Vertriebene im Hauptbahnhof München zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 30-jähriger Deutscher soll – aus noch unbekannten Gründen – einem 37-Jährigen aus der Ukraine ins Gesicht geschlagen haben. Der 37-Jährige Helfer aus Augsburg soll den 30-Jährigen aus Bützow in Mecklenburg-Vorpommern zuvor gebeten haben den Caritas-Stand zu verlassen. Als dieser daraufhin zugeschlagen haben soll, setzte ein 18-jähriger Ukrainer Pfefferspray gegen den Aggressor ein, der überwältigt und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden konnte. Eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Die Bundespolizei hat Ermittlungen, u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung, eingeleitet. Beim 18-Jährigen aus der Maxvorstadt wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz geprüft, da das Pfefferspray kein Prüfzeichen enthielt.

* Erste Wiesn-KV im Hauptbahnhof:

Gegen 17:45 Uhr musste die Bundespolizei ihre erste „Wiesn-KV“ aufnehmen. Im Hauptbahnhof hatte ein 48-Jähriger aus der Maxvorstadt im Ausgang Bayerstraße eine fünfköpfige Gruppe (alles Deutsche) angerempelt und versucht sich durchzudrängeln. Als er von einem 58-Jährigen aus Köditz, Lkr. Hof, zur Rede gestellt wurde, ging der Münchner auf den Franken und dessen gleichaltrige Ehefrau los, schubste beide und versuchte mehrfach dem Mann ins Gesicht zu schlagen, wobei er mindestens einmal traf, als Unbeteiligte versuchten die beiden zu trennen. Gegen den 48-Jährigen wird von der Bundespolizei wegen Körperverletzung ermittelt. Eine ärztliche Versorgung des 58-Jährigen war nicht erforderlich.

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Bundespolizeidirektion München: Diebstähle in Niedersachsen – Festnahme in Bayern

A93 / Rosenheim (ots) Bundespolizei fasst mehrfacht gesuchten Georgier bei Grenzkontrollen

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (8. September) einen Georgier und einen Albaner unabhängig voneinander ins Gefängnis gebracht. Beide wurden polizeilich gesucht. Am Aufenthaltsort des Georgiers waren gleich mehrere Strafverfolgungsbehörden interessiert. Den Männern steht voraussichtlich eine längere Haftzeit bevor.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei einen mehrfach gesuchten Georgier festgenommen. Er soll im Landkreis Cuxhaven eine Vielzahl von schweren Diebstählen begangen haben.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden fanden die Beamten bei der Überprüfung eines 36-jährigen Pkw-Insassen heraus, dass gegen ihn seit gerade einmal drei Tagen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Buxtehude vorliegt. Der Georgier soll im Frühsommer dieses Jahres gemeinsam mit mehreren Landsleuten innerhalb kürzester Zeit im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven wiederholt Diebstähle mit hohem Sachschaden begangen haben. Sie hatten in Geschäften und Tankstellen wohl einerseits das Personal abgelenkt und andererseits gleichzeitig Bargeld und Zigarettenstangen in einem Wert von insgesamt über 8.000 Euro gestohlen. Offenbar hielt sich der georgische Staatsangehörige nur zu diesem Zweck in Deutschland auf und setzte sich danach wieder ins Ausland ab. Seine Flucht endete mit der Kontrolle durch die Bundespolizei. Nun wird er die Zeit bis zum Verhandlungstermin voraussichtlich hinter Gittern verbringen müssen. Die Bundespolizisten brachten den Verhafteten auf richterliche Anordnung hin ins Traunsteiner Gefängnis. Während seines Freiheitsentzugs wird er sich wohl noch mit weiteren Verfahren auseinanderzusetzen haben. Gleich mehrere Staatsanwaltschaften, unter anderem in Hamburg und Lübeck, waren am Aufenthaltsort des Festgenommenen interessiert. Auch hier lautet der Vorwurf: Besonders schwerer Fall des Diebstahls.

Ebenfalls in eine Haftanstalt führte die Reise eines albanischen Staatsangehörigen. Die Bundespolizisten hatten den Mann im Fernreisebus von Italien nach München einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Zwar konnte sich der 21-Jährige ordnungsgemäß ausweisen, jedoch schlug der Polizeicomputer bei der Überprüfung seiner Personalien Alarm: Nach einer Verurteilung wegen Drogenhandels am Amtsgericht Hildesheim im November 2021 hatte er die gerichtlich angeordnete Geldstrafe von rund 1.400 Euro, inklusive Verfahrenskosten, nicht gezahlt. Für den Fall fehlender finanzieller Möglichkeiten war auf richterliche Entscheidung hin eine Ersatzfreiheitsstrafe von 115 Tagen festgelegt worden. Der Albaner konnte nach seiner Festnahme die bestehenden Justizschulden nicht begleichen. Daher wurde er zur Verbüßung der Ersatzhaft in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

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LPI-J: Zeugen nach Sachbeschädigung gesucht

Jena (ots) An verschiedenen Orten führt die Stadt Jena, im Rahmen der Verkehrssicherheit, Geschwindigkeitsmessungen durch. Hierzu werden sowohl stationäre als auch mobile Messanlagen verwendet.

Für die Einhaltung der ausgewiesenen Geschwindigkeit setzte die Stadt in der Ortslage Lützeroda einen sogenannten Panzerblitzer ein. Dieser ist jedoch nach einer Sachbeschädigung nicht mehr funktionsfähig.

beschädigter Panzerblitzer

Ein unbekannter Täter begab sich gegen 02:30 Uhr am 13. August 2022 zum Abstellort des Geschwindigkeitsmessgerätes. In der Folge attackierte der männliche Täter dieses, auch unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges, derart, dass Teile der Optik beschädigt und damit unbrauchbar gemacht wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.000,- Euro beziffert. Der männliche Täter wurde beim Verlassen des Tatorts von Zeugen beobachtet und wie folgt beschrieben: 1,75 – 1,80 Meter groß, sportlich-schlank, helle Haut, längere, hellbraune Haare. Bekleidet war er mit einer hellen, kurzen Hose, einem hellen T-Shirt und weißen Socken. Mit einem Pkw verließ er Lützeroda in Richtung Vierzehnheiligen.

Aufgrund der Tatausführung kam es zu einer erheblichen Lärmentwicklung.

Die Polizei Jena sucht daher weitere Zeugen der Tat. Wer Hinweise auf den Täter oder auch das benutzte Fahrzeug geben kann, meldet sich bitte unter 03641 – 810 oder per Mail an ID.LPI.Jena@polizei.thueringen.de.

http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

Bundespolizei Direktion München: Großaufgriff der Bundespolizei

Furth im Wald (ots) Bei der Kontrolle eines Zuges aus Prag haben Bundespolizeifahnder insgesamt 36 Migranten aufgegriffen. Zwei weitere Personen stehen im Verdacht, einigen Migranten aus der Gruppe Beihilfe zur unerlaubten Einreise geleistet zu haben. Technisches Hilfswerk und Bayerisches Rotes Kreuz unterstützten die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen bei der Versorgung der Menschen.

Unterkunft

Gegen 08:30 Uhr stellten zwei Bundespolizeistreifen bei der Kontrolle eines Zuges aus Prag am Bahnhof Furth im Wald insgesamt 36 Migranten fest. Bei den Personen handelte es sich überwiegend um Syrer. Nur ein Jemenite und ein Staatenloser mit palästinensischer Volkszugehörigkeit befanden sich darunter. Die Gruppe bestand fast ausschließlich aus jungen Männern, darunter auch sechs Jugendliche. Lediglich ein 11-jähriges Mädchen reiste zusammen mit seinem Onkel und seinen Cousins nach Deutschland.

Bei der Kontrolle im Zug stellten die Beamten in unmittelbarer Nähe der Migranten zwei weitere Syrer fest, die allerdings einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Ersten Erkenntnissen zufolge befanden sich Angehörige von ihnen in der Gruppe der Migranten. Die Bundespolizisten nahmen die Männer wegen des Verdachtes der Beihilfe zur unerlaubten Einreise vorläufig fest. Welchen Unterstützungsbeitrag die zwei Syrer geleistet haben, damit ihre Verwandten nach Deutschland einreisen konnten, ist auch Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die beiden Männer auf freien Fuß.

Zur Bewältigung des Polizeieinsatzes unterstützten Bundespolizisten der benachbarten Bundespolizeiinspektion Waidhaus und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit aus Schwandorf die zuständige Bundespolizeiinspektion Waldmünchen. Das Technische Hilfswerk stellte am Bundespolizeirevier Furth im Wald Zelte und Feldbetten auf. Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes versorgten die Menschen mit Essen und Getränken. Auch das Jugendamt Cham war vor Ort. Drei Minderjährige waren ohne Begleitung von Verwandten gereist und mussten in Obhut genommen werden. Ein Rettungswagen brachte einen über Schmerzen klagenden Migranten zur Behandlung ins Krankenhaus Cham. Er konnte allerdings kurz darauf wieder entlassen und zu seinen Weggefährten zurückgebracht werden.

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt gegen alle Migranten wegen unerlaubter Einreise. Die Beamten schoben 31 Personen zurück nach Tschechien. Zwei Migranten erhielten die Aufforderung, sich in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Regensburg zu melden.

WEB: https://www.bundespolizei.de

Bundespolizei Direktion München: 50 Bahnfahrten ohne Ticket

Lindau/Berlin (ots) Die Bundespolizei eine rumänische Staatsangehörige hinter Gitter gebracht. Gegen die Frau lag ein Untersuchungshaftbefehl aus der Bundeshauptstadt vor.

Bundespolizei verhaftet per Untersuchungshaftbefehl gesuchte Fahrzeuginsassin

Lindauer Bundespolizisten stoppten kurz nach Mitternacht auf der BAB 96 einen Pkw mit bulgarischer Zulassung. Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten fest, dass die mitreisende Rumänin durch die Amtsanwaltschaft Berlin wegen Erschleichens von Leistungen sowie Hausfriedensbruchs zur Festnahme ausgeschrieben war. Die 27-Jährige soll zwischen Januar und November 2021 in der Berliner S-Bahn fünfzigmal ohne Fahrschein erwischt worden sein. Zudem wird der Rumänin, die ihren Lebensunterhalt eigenen Angaben zufolge ausschließlich vom Betteln bestreitet, Hausfriedensbruch vorgeworfen. Die Frau soll, gemeinsam mit anderen Beschuldigten, in ein auf Privatgelände befindliches Gebäude gelangt sein und dieses als Schlafstätte genutzt haben. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte schließlich im März 2022 einen Untersuchungshaftbefehl gegen die Wohnsitzlose erlassen.

Die Bundespolizisten führten die Beschuldigte beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten die Frau am Nachmittag in die Justizvollzugsanstalt Aichach ein.

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Bundespolizei Direktion München: Beniner organisiert „Bustour“

A93 / Kiefersfelden (ots) Mutmaßlicher Schleuser bei Grenzkontrolle festgenommen

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (17. August) bei Grenzkontrollen auf der A93 einen Beniner in einem Fernreisebus festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Migranten, die nicht über die erforderlichen Papiere für die Einreise verfügten, eingeschleust zu haben.

Die Bundespolizei Rosenheim hat bei Grenzkontrollen einen Beniner festgenommen. Er wird beschuldigt, zwei Migranten eingeschleust zu haben.

In den Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten nahe Kiefersfelden die Insassen eines Reisebusses, der von Venedig nach München unterwegs war. Der beninische Staatsangehörige wies sich mit seinem Flüchtlingsausweis und einer deutschen Aufenthaltserlaubnis aus. Neben ihm saß ein Junge, der keine Dokumente vorlegen konnte. Erste Befragungen ergaben, dass er der Halbbruder seines Sitznachbarn sei und ursprünglich aus Niger stamme. Als die Beamten die Sitzplätze der beiden genauer in Augenschein nahmen, entdeckten sie, unter Gepäckstücken und Decken versteckt, eine weitere Person. Bei der jungen Frau handelt es sich um eine Nigrerin. Sie hatte sich laut eigener Aussage während der Kontrolle verborgen gehalten, weil sie keine Papiere habe.

Bei der Überprüfung der Busfahrkarten der drei Reisenden stellte sich heraus, dass sie gemeinsam reisten. Der 19-jährige Beniner soll die Busfahrt wohl organisiert haben. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern rechnen müssen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der in Berlin gemeldete Mann gemeinsam mit seinem zehnjährigen Halbbruder die Weiterreise antreten. Ihrer 24 Jahre alte Begleiterin wurde die Einreise verweigert. Sie hatte das Land wieder in Richtung Österreich zu verlassen.

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Bundespolizei Direktion München: Syrische Migranten geschleust – Aussage verweigert

Bundespolizei bringt drei Männer in Haft

Füssen/Kempten (ots) Am Mittwoch (10. August) hat die Bundespolizei eine Schleusung dreier syrischer Staatsbürger am Grenztunnel Füssen (BAB 7) vereitelt. Die mutmaßlich Geschleusten mussten noch am Mittwoch beziehungsweise am Donnerstag die Zurückweisungshaft antreten.

Bundespolizei bringt drei mutmaßlich Geschleuste in Haft

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Kemptener Bundespolizisten die vier Insassen eines in Deutschland zugelassenen Pkw. Neben dem 25-jährigen deutschen Fahrer befanden sich drei syrische Staatsangehörige im Fahrzeug. Die Männer konnten ihre gültigen syrischen Reisepässe vorweisen. Über einen notwenigen Aufenthaltstitel verfügte jedoch keiner der Mitfahrer. Die Beamten fanden bei zwei Fahrzeuginsassen noch schweizerische Dokumente zur Einreiseverweigerung auf.

Die 24, 39 und 45 Jahre alten Syrer wollten eigenen Angaben zufolge in Deutschland Asyl beantragen. Die Beamten recherchierten jedoch, dass die drei Migranten bereits in Italien als Asylbewerber registriert worden waren. Nach Angaben der Syrer waren dem Fahrer für die erfolgreiche Fahrt von Italien nach Deutschland 600 Euro pro Person versprochen worden. Der mutmaßliche Schleuser wollte sich zu den Vorwürfen und Umständen der Mitnahme nicht äußern, sondern machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Bundespolizisten führten den 24-jährigen Migranten noch am selben Tag dem Richter vor und lieferten ihn anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehafteinrichtung Eichstätt ein. Der Fahrzeuglenker, der im Breisgau wohnhaft ist, konnte nach der Anzeigenbearbeitung auf freien Fuß entlassen werden. Der Beschuldigte wird sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben. Die Beamten führten die beiden 39- und 45-jährigen Syrer am Donnerstagvormittag (11. August) beim Amtsgericht Kempten vor und lieferten die Männer anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehaftanstalt Eichstätt beziehungsweise Erding ein. Die drei mutmaßlich Geschleusten erhielten Strafanzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise.

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Bundespolizei Direktion München: Vermeintliche Bedrohungslage schnell unter Kontrolle

46-jähriger Wohnsitzloser erneut verhaltensauffällig

Gauting, Lkr. Starnberg (ots)

Am Sonntagmittag (7. August) meldeten Reisende aus einer S6, kurz vor Gauting, einen „Mann mit Messer“. Beamte der Landespolizei klärten die Lage schnell auf und nahmen den Verursacher, einen 46-Jährigen Wohnsitzlosen, fest.

Ein 46-Jähriger, der in einer S6 bei Gauting Mitreisende bedroht und beleidigt haben soll, wurde von der Polizei des Freistaates Bayern festgenommen.

Gegen 11:25 Uhr meldeten Reisende dem Polizeinotruf aus einer fahrenden S6, kurz vor Gauting, einen „Mann mit Messer“. Zahlreiche Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei begaben sich zum S-Bahnhof im Lkr. Starnberg. Ermittlungen ergaben, dass ein amtsbekannter 46-jähriger Deutscher in der fahrenden S-Bahn zwei Mitreisende bedroht haben soll. Zudem soll er die beiden (eine 59-jährige Chilenin und einen 65-jährigen Chinesen) rassistisch beleidigt haben. Beamte der Bayerischen Landespolizei überwältigten den 46-Jährigen in der S-Bahn, nahmen ihn fest und übergaben ihn der für die weitere Sachbearbeitung zuständigen Bundespolizei. Nach seiner Festnahme wurde im mitgeführten Rucksack des gebürtigen Thüringers ein Besteckmesser aufgefunden. Anhaltspunkte, dass er dieses in der S-Bahn tat-sächlich in der Hand hielt, bestätigten sich bisher nicht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der mit 1,26 Promille alkoholisierte Verhaltensauffällige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Durch den Vorfall kam es zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.

Der im Saale-Orla-Kreis Gebürtige war zurückliegend immer wieder äußerst verhaltensauffällig. U.a. am 20. April 2022, als er gegen 19:57 Uhr in einer S6, Richtung Tutzing, während der Fahrt Mitreisende zunächst bedrohte und dann lautstark in den Wagen rief, dass er eine Bombe dabeihabe und diese zünden würde. Die Fahrgäste in der S-Bahn fühlten sich durch das Verhalten des damals mit 1,76 Promille Alkoholisierten unwohl und verängstigt und verständigten den Polizeinotruf. Polizeibeamte der PI Starnberg überwältigten den Wohnsitzlosen und übergaben ihn der Bundespolizei.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.