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Bundeswehr beschafft modulare Zeltsysteme für die Truppe

Koblenz (ots) Am 08.04.2021 wurde im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ein Rahmenvertrag mit der Firma Kärcher Futuretech über die Konzeption, Herstellung und Lieferung von bis zu 19.000 Zeltsystemen für insgesamt knapp 83 Millionen Euro unterzeichnet. Innerhalb der 7-jährigen Vertragslaufzeit sollen für insgesamt 76.000 Soldaten moderne, modulare Zeltsysteme für die bewegliche Unterbringung im Einsatz beschafft werden.

Ein Soldat bereitet seine Verpflegung in einem Ein-Personen-Zelt zu.

Um auf Übungen oder in Einsätzen die flexible Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten weltweit und unabhängig von jeglicher Infrastruktur sicherzustellen, besteht das neue System aus verschiedenen Bausteinen, die jeweils an Auftrag und Umwelt angepasst zusammengestellt werden können. Die somit gewährleisteten besseren hygienischen Bedingungen tragen wesentlich zur Stärkung der physischen und psychischen Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten bei.

Die Produktskizze des modularen Aufbaus eines Zeltsystems

Kernelemente des modularen Aufbaus sind vier Ein-Personen-Zelte, die hinsichtlich Gewicht und Abmessung die Anforderungen zum Transport im Rucksack eines jeden Soldaten erfüllen. Mithilfe zusätzlicher Bausteine lassen sich die Funktionalitäten der Zeltsysteme erweitern. Die Ein-Personen-Zelte können einerseits mit einem Aufenthaltszelt winddicht verbunden, andererseits zusätzlich durch Feldliegen, Multifuel-Kocher sowie sanitäre Elemente und Mülltrennsysteme ergänzt werden, sofern ein längerer Aufenthalt erforderlich ist und der entsprechende Transportraum zur Verfügung steht.

Die ersten 2.500 Systeme zur Unterbringung von 10.000 Soldaten sollen bereits ab 2022 ausgeliefert und sodann für die schnelle Eingreiftruppe der NATO genutzt werden.

Web: bundeswehr.org

ZDF zeigt die Dokumentation „Wir Deutschen und die USA“

Mainz (ots) Seit Joe Biden Präsident der USA ist, besteht die Hoffnung, dass sich das deutsch-amerikanische Verhältnis wieder erholt. Die „ZDFzeit“-Dokumentation „Wir Deutschen und die USA“ am Dienstag, 13. April 2021, 20.15 Uhr, schaut aus heutiger Perspektive auf die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Autoren Stefan Gierer und Stefan Brauburger liefern eine Bestandsaufnahme zu Beginn der Präsidentschaft Bidens.

Wehende Nationalflaggen von den USA und Deutschland.

Schwankungen in den gegenseitigen Interessen und Erwartungen gab es immer wieder im Verhältnis der Deutschen zu den USA. Dies lehrt der Blick auf die wichtigsten Wegmarken der gemeinsamen Geschichte: auf Marshallplan und Luftbrücke, als aus ehemaligen Gegnern Partner im Zeichen der Freiheit werden, auf die Höhepunkte des Kalten Krieges, als die uneingeschränkte nukleare Sicherheitsgarantie der USA in Westdeutschland für Vertrauen sorgt, aber auch auf die Zeit des Vietnamkriegs und der Nachrüstung, als in der Bundesrepublik Widerstand gegen die USA spürbar wird. In der Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands erweisen sich die USA als wichtiger Unterstützer zum großen Staatsziel. In den Anti-Terrorkriegen nach dem 11. September kühlte das Verhältnis ab, uneingeschränkte Solidarität weicht Ablehnung – etwa einer deutschen Beteiligung am Irak-Krieg. Die zurückliegenden Jahre schwanken zwischen Obama-Romantik und Trump-Frustration. Wo werden sich die Stimmungen und Interessenlagen unter Biden einpendeln?

Expertinnen und Experten – darunter Historiker Rolf Steiniger, Harvard-Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, Politikberater Peter Rough und die ehemaligen Außenminister Joschka Fischer und Sigmar Gabriel – blicken zurück und nach vorne.

Web: ZDF.de

Bundespolizeidirektion München: Zahlreiche Haftbefehle: Geld- und Freiheitsstrafen

Bundespolizei verhaftet immer wieder Personen bei Grenzkontrollen

Rosenheim / Traunstein (ots) Annähernd täglich findet die Bundespolizei im Grenzabschnitt zwischen Tirol und Oberbayern Personen, die von Justizbehörden gesucht werden. So haben Rosenheimer Bundespolizisten in den vergangenen Tagen (5. – 7. April) gleich mehrere Personen im Rahmen der Grenzkontrollen verhaftet.

Die Rosenheimer Bundespolizei findet bei Grenzkontrollen regelmäßig Personen, die mit Haftbefehlen gesucht werden.

Die Reise eines Maliers, der mit einem Regionalzug in Richtung München unterwegs war, fand kurz vor Rosenheim ein vorzeitiges Ende. Die Beamten stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen den in Hamburg gemeldeten Mann ein Untersuchungshaftbefehl vorliegt. Demzufolge besteht sogar Fluchtgefahr. Der polizeibekannte 21-Jährige ist wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln dringend tatverdächtig. Er wurde auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts hin die die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.

Ins Traunsteiner Gefängnis brachte die Bundespolizei auch einen 25-Jährigen. Dieser war Mitfahrer eines Fahrzeugs mit italienischen Kennzeichen. Bei der Einreisekontrolle auf der A93 nahe Kiefersfelden gab er an, seine Papiere in Italien vergessen zu haben. Die Beamten konnten seine Identität jedoch mithilfe der Fingerabdrücke zweifelsfrei belegen. Es handelt sich um einen Rumänen, gegen den ein Haftbefehl des Amtsgerichts Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) vorlag. Im Jahr 2013 war er wegen Betrugs und gewerbsmäßigen Diebstahls zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Jugendstrafe verbüßt hatte, war er entlassen worden. Dabei wurde ihm zur Auflage gemacht, dass er aus Deutschland auszureisen habe. Sollte er zurückkommen, würde er auch noch über die Dauer der die restlichen 226 Tage inhaftiert werden. Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe fällig.

Zuvor verhafteten die Bundespolizisten einen Polen. Der 52-Jährige fuhr mit einem Regionalzug von Kufstein nach Rosenheim. Eine Fahrkarte hatte er nicht gekauft. Die Beamten fanden mithilfe des Polizeicomputers schnell heraus, dass er bereits 2019 wegen Leistungserschleichung verurteilt worden war. Da er die vom Amtsgericht Hannover festgesetzte Geldstrafe in Höhe von 480 Euro nicht zahlen konnte, musste er in Traunstein ersatzweise einen 40-tägigen Gefängnisaufenthalt antreten. Anschließend wird er sich voraussichtlich gleich wieder wegen des Vorwurfs der Leistungserschleichung zu verantworten haben.

Einem 38-Jährigen blieb der Gang ins Gefängnis hingegen erspart. Der Rumäne wurde von der Rosenheimer Bundespolizei als Beifahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens auf der A93 an der Rastanlage Inntal-Ost kontrolliert. Gegen ihn lagen zwei Strafbefehle der Amtsgerichte Weilheim und Landshut vor – jeweils wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die festgesetzten Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 1.600 Euro. Der im Landkreis Landshut gemeldete Mann war in der Lage, die geforderte Summe zu zahlen. Daher wurde ihm die Weiterreise gestattet.

Zahlen konnte auch ein 29-jähriger Fahrzeugführer, der ebenfalls aus Rumänien stammt. Gegen ihn hatte das Amtsgericht Memmingen wegen Diebstahls eine Geldstrafe in Höhe von 450 Euro verhängt. Nachdem er den geforderten Betrag entrichtet hatte, ließen ihn die Bundespolizisten von der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn in Richtung Rosenheim weiterfahren.

Dagegen konnte ein Bosnier seine Justizschulden nicht vollständig begleichen. Der 36-Jährige schuldet dem Freistaat Sachsen über 350.000 Euro. Dabei handelt es sich um den Wertersatz, den es auf der Grundlage eines rechtskräftigen Landgerichtsurteils aus dem Jahr 2018 als Nebenfolge zu pfänden gilt. Der Pkw-Fahrer wurde von der Bundespolizei auf der A8 an der Anschlussstelle Rosenheim West gestoppt. Er führte knapp 2.400 Euro mit. Die Beamten nahmen ihm bis auf 100 Euro für die Heimfahrt nach Berlin sein gesamtes Bargeld ab.

Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

Jetzt ist Technik gefordert Die Bevölkerung ist „pandemiesatt“. Seit einem Jahr lähmt die Corona-Krise das gesellschaftliche Leben

Berlin (ots) Die Frage – steigen die Inzidenzzahlen trotz Einschränkungen wieder, weil die diese nicht weit genug gehen, oder weil die Gesellschaft diese nicht mehr erträgt bzw. einhält?

Idea Solution

Wir wollen am liebsten wieder alles aufmachen und unser Leben zurück und umso mehr wartet man scheinbar eher auf einen politische Beschluss wann die Krise als beendet erklärt wird. Doch der Virus ist da, das kann man nicht bestreiten.

Mit Technik zurück ins Leben

Es wurden recht schnell digitale Konzepte zur Kontakt-Nachverfolgung wie die LucaApp oder CoronaApp entwickelt. Diese sind jedoch in älteren Bevölkerungsgruppen wenig verbreitet und in jüngern wenig populär. Zudem setzten sie auf die Disziplin der Einzelnen, wenn man eine entsprechende Benachrichtigung bekommen hat.

Ein weiteres technisches Konzept ist die Reinigung der Raumluft. Für diese technologische Konzepte gibt es Nachweise über Ihre Wirksamkeit, sodass bei korrektem Betrieb die Gefahr einer Ansteckung deutlich reduziert ist. Diese technischen Verfahren sollten aus unserer Sicht für bestimmte Bereiche als verpflichtender Standard definiert werden, denn Sie sind erprobt und einsatzfähig.

Grundsätzlich lassen sich Systeme zur Luftreinigung in zwei Konzepte unterteilen. Umluftverfahren, welche die Raumluft ansaugen und wieder ausstoßen oder die Verteilung bio-aktiver Substanzen. Beide technischen Konzepte haben Ihre Vor- und Nachteile.

Bei Filteranlagen ist es maßgebend, wo die Anlage steht da sich die Geometrie des Raumes die Effizienz auswirkt. Vorteil ist die große Auswahl und die bei mobilen Geräten einfache Inbetriebnahme. Als potentielle Nachteile können sich die teilweise teure Reinigung oder Entsorgung der Filter erweisen. Dies ist jedoch stark von der Qualität der jeweils eingesetzten Technologie abhängig.

Das andere Konzept, also die Reinigung der Luft mittels Bio-Aktiver Substanzen, setzt darauf Viren oder Bakterien mittels Nanopartikeln bereits in der Raumluft unschädlich zu machen. Das Anreichern der Raumluft mit Wasserstoffperoxid oder HOCl Molekülen steht hier als Methode bereit. Während Wasserstoffperoxid weitestgehend bekannt ist, handelt es sich bei HOCl ebenfalls um eine Substanz die vom Körper zur Bekämpfung von Viren eingesetzt wird.

Fazit, gesellschaftliche Disziplin und das Einhalten von Regeln in Kombination mit dem Einsatz wirkungsvoller Technik wird uns helfen diese Pandemie schneller zu beenden und der nächsten vorzubeugen.

Web: https://www.wirtschaftsinitiative-corona.de

Erste Drive-in Teststationen im Salzlandkreis eröffnet

Themen in diesem Video: Erste Drive-in des Salzlandkreises erweitern Angebote, um sich auf das Corona-Virus testen zu lassen.

Drive-in auf dem Neumarkt in Staßfurt

Was man beachten muss und wie es im Landkreis weitergeht. Mehr Informationen zu diesem Beitrag unter: https://bit.ly/2PikKXH​ Termin buchen, Abstreichen lassen, Gewissheit haben – die ersten vom Salzlandkreis organisierten Schnelltest-Angebote können seit dem heutigen Mittwoch in Aschersleben und Staßfurt in Anspruch genommen werden. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Teststation im Ballhaus in Aschersleben, in einem Drive-in auf dem Parkplatz des Ballhauses in Aschersleben sowie in einem Drive-in auf dem Neumarkt in Staßfurt kostenlos auf das Corona-Virus mit Hilfe eines sogenannten Antigen-Tests testen lassen. Das Ergebnis liegt nach etwa 15 Minuten vor. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis. ✔ Social Media: ► Website: https://www.bbglive.de/​​ ► Facebook: https://www.facebook.com/salzlandmaga…​ ► Twitter: https://twitter.com/bbglive​

Erfolgreiche Abnahme der Fregatte „SACHSEN-ANHALT“

Koblenz/Wilhelmshaven (ots) Als drittes von insgesamt vier Schiffen der Fregatten der Klasse F125 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) heute die „SACHSEN-ANHALT“ von der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) F125, einem Firmenverbund von thyssenkrupp Marine Systems und der Fr. Lürssen Werft GmbH, abgenommen.

Symbolische Übergabe der Fregatte F125 „SACHSEN-ANHALT“

Vertreten wurde das BAAINBw bei dem kleinen, unter pandemiebedingten Auflagen durchgeführten Akt durch den Leiter der Abnahmekommission, Herr Matthias Rohde von der Wehrtechnischen Dienststelle 71 in Eckernförde, sowie dem zuständigen Projektleiter im BAAINBw, Herr Marc Steffens. Letzterer anlässlich der Abnahme:

„Die Deutsche Marine bekommt mit einer weiteren Einheit der Klasse F125, der SACHSEN-ANHALT, Zuwachs. Es ist schön zu sehen, dass wir uns heute in der Realisierung dieses bedeutenden Rüstungsprojektes weiter der Ziellinie nähern. Die Leistungsmerkmale der F125-Klasse wie etwa der hohe Automatisierungsgrad, die speziellen Fähigkeiten auf dem Gebiet maritimer Stabilisierungsoperationen oder die Unterstützung von Spezialkräften sind in der Marine einzigartig. Darauf hat die Truppe lange gewartet und wir freuen uns darauf, dass die SACHSEN-ANHALT möglichst bald für Einsätze zur Verfügung steht.“

Bis zur Indienststellung durch die Marine im Mai werden die verbleibenden Wochen genutzt, die vollständige Betriebsbereitschaft der Fregatte herzustellen. Dies beinhaltet neben ausstehenden Restarbeiten auch die Anbindung an den Kommunikationsverbund der Marine. Die „SACHSEN-ANHALT“ wird zukünftig, wie alle F125 Fregatten, dem 4. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven angehören.

Noch in diesem Jahr plant das BAAINBw mit der „RHEINLAND-PFALZ“ das letzte Schiff der Klasse F125 von der Industrie abzunehmen, um somit die Voraussetzung zum Erreichen der Einsatzreife aller vier Schiffe zu schaffen.

Web: bundeswehr.org

BAAINBw testet neue Hubschrauberdrohne Sea Falcon“ wird in Korvetten 130 der Marine integriert

Koblenz. (ots) Der „Sea Falcon“ ist das erste maritime unbemannte Flugsystem seiner Art und soll künftig den Aufklärungsradius der Korvetten der Deutschen Marine erweitern. Das neue System wurde nun durch die Projektverantwortlichen des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gemeinsam mit der Marine verschiedenen Tests auf See unterzogen, um die Technik der Hubschrauber-Drohne auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Bundeswehr erprobt zurzeit eine Hubschrauberdrohne, die künftig den Aufklärungsradius der deutschen Korvetten 130 erweitern soll. (Foto: Marcel Kröncke/Bundeswehr)

Eine der besonderen Herausforderungen ist das Funktionieren der automatischen Start- und Landefähigkeit bei einer Windstärke von 20 Knoten und einem Seegang bis zur Stufe 3. Die Integration einer Hubschrauberdrohne auf den Schiffen ist technisch anspruchsvoll. „Wir schließen damit eine Fähigkeitslücke. Ein neues System einzuführen, ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden“, so der Projektleiter im BAAINBw.

Nach Abschluss der Tests, die bei Putlos in der Hohwachter Bucht stattfanden, steht als nächstes die Einsatzprüfung des Systems durch die Marine an, die Voraussetzung für den folgenden Einsatz der „Sea Falcon“ auf den Korvetten der Marine ist.

Web: www.bundeswehr.de

D-NEWS.TV – Reichstag – das Reichstagsgebäude in Berlin

Willkommen bei D-NEWS.TV
Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

Reichstagsgebäude in Berlin

Heute berichte ich über das Reichstagsgebäude, am Platz der Republik in Berlin, es ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Seit 1994 tritt hier auch die Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen. Das Reichstagsgebäude ist sicher das bekannteste Gebäude in Deutschland. Der Bau wurde nach Plänen des Architekten Paul Wallot zwischen dem Jahr 1884 und dem Jahr 1894 im Stadtteil Tiergarten am linken Ufer der Spree errichtet. Er beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den der Weimarer Republik. Nach schweren Beschädigungen durch den Reichstagsbrand im Jahr 1933 und den Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und diente Ausstellungen und Sonderveranstaltungen. Von 1995 bis 1999 wurde der Reichstag für die 1991 beschlossene dauerhafte Nutzung als Parlamentsgebäude von Norman Foster grundlegend umgestaltet. Am 19. April 1999 fand die Schlüsselübergabe an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse statt. Seither tagt dort der Deutsche Bundestag. Der Deutsche Bundestag ist das Parlament und somit das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Das ehemalige Reichstagsgebäude wurde zu einem modernen Arbeitsparlament umgestaltet, das allen Anforderungen an neueste Kommunikations-, Büro- und Arbeitsplatztechnik entspricht. Mit dem Regierungsumzug im Jahr 1999 erhielt das Reichstagsgebäude wieder eine Kuppel. Diese ist rund 23 Meter hoch und 40 Meter breit. Der Architekt Sir Norman Foster hat die Konstruktion aus Stahl und Glas zusammen mit Fachingenieuren entworfen. Die Kuppel ist von der Dachterrasse aus über eine Rampe öffentlich zugänglich und versorgt den Plenarsaal mit modernster Belichtungs- und Beleuchtungstechnik. Es gab auch einen verhüllten Reichstag. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude hatte sein Projekt „Verhüllter Reichstag“ seit 1971 propagiert. Im Januar 1994 fand im Bonner Bundestag eine abschließende Plenardebatte darüber statt, ob ein nationales Symbol von der Bedeutung des Reichstags Objekt einer solchen Kunstaktion werden sollte. Die Mehrheit stimmte dafür. Vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995 war das Gebäude vollständig mit silberglänzendem, feuerfestem Gewebe verhüllt und mit blauen, gut drei Zentimeter starken Seilen verschnürt. Die sommerliche Aktion nahm rasch den Charakter eines Volksfestes an. Fünf Millionen Besucher waren in den zwei Wochen anwesend. Die Resonanz in den internationalen Medien machte das Reichstagsgebäude weltweit bekannt. Besuchen Sie das Reichstagsgebäude in Berlin.
Ihre Pia. Danke.
Quelle: BTG / DPWA.de

„Bundeswehr zählt 4.000 Anträge auf Amtshilfe durch Länder, Städte und Kommunen“

Bonn (ots) Mittlerweile zählt das zur Streitkräftebasis gehörende Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mehr als 4.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Knapp 1.100 Hilfeleistungen werden aktuell bundesweit durchgeführt, rund 2.580 Hilfeleistungen wurden bereits abgeschlossen.

Mit jedem weiteren Tag in der Corona-Pandemie steigt auch die Zahl der Hilfeleistungsanträge, die durch Länder, Städte und Gemeinden an die Bundeswehr gestellt werden.Im Oktober 2020 zählte die Bundeswehr 1.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Im Dezember waren es bereits 2.000 Hilfeleistungsersuchen. Jetzt, wieder knapp zwei Monate später, hat sich die Zahl der Anträge erneut verdoppelt. Mit insgesamt 4.000 Amtshilfeanträgen hat die Bundeswehr im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bisher mehr Anträge als jemals zuvor in ihrer 65-jährigen Geschichte bewilligt.

All diese Hilfeleistungsersuchen werden nach Eingang im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin auf rechtliche Zulässigkeit und Umsetzbarkeit geprüft, bevor sie dann in 5 von 6 Fällen bewilligt und umgesetzt werden. Der Einsatz folgt schnellstmöglich, meist innerhalb weniger Tage.

Aktuell sind mehr als 18.000 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Angehörige der Bundeswehr durch die Amtshilfe gebunden. Die Arten der Unterstützungsleistungen sind vielseitig. Rund 5.100 Männer und Frauen helfen in mehr als 300 Gesundheitsämtern in allen 16 Bundesländern. Weitere 2.400 Kräfte sind in den Impfzentren und Impfteams eingesetzt und mehr als 900 Bundeswehrangehörige unterstützen als „Helfende Hände“ in Alten- und Pflegeheimen. 480 Soldatinnen und Soldaten sind in 65 Krankenhäusern im Einsatz. Weitere rund 4.100 Kräfte unterstützen bundesweit in 242 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten bei Schnelltestungen, hauptsächlich in Alten- und Pflegeheimen. Seit dem 16. Februar unterstützt die Bundeswehr zudem bei Schnelltests an der deutsch-österreichischen Grenze.

Viele zivile Institutionen stoßen immer noch und weiterhin an ihre Belastungsgrenze. Durch ihre kurzfristige Unterstützung in solchen Fällen leistet die Bundeswehr einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Bürger in Deutschland. „Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Bundeswehr 24/7 für die Länder und Kommunen ansprechbar ist“, unterstreicht Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis.

Angesichts des weiter steigenden Bedarfs wurde das seit März 2020 bereitgestellte Hilfskontingent Corona vor wenigen Wochen auf 25.000 Personen aufgestockt.

„Die damit einhergehenden Einschränkungen im Grund-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Bundeswehr nehmen wir angesichts der schwierigen Gesamtsituation in Kauf“, so Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis. Als Nationaler Territorialer Befehlshaber führt Schelleis die Kräfte der Bundeswehr für die Corona-Hilfe in Deutschland. „Wir werden auch künftig schnell, flexibel und zielgerichtet unterstützen, wo immer wir dürfen und solange wir können. Auf die Bundeswehr ist Verlass“, so Schelleis.

Die Streitkräftebasis koordiniert mit dem Kommando Territoriale Aufgaben die Amtshilfe der Bundeswehr in Deutschland. Dazu stehen dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, mittlerweile 25.000 Soldatinnen und Soldaten in ganz Deutschland in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden für Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Zusätzlich stehen die Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Hilfeleistung bereit.

Schema der Ablaufs eines Amtshilfeantrages

Weitere Informationen zum Thema Zivil-Militärische Zusammenarbeit und Amtshilfe finden Sie immer auch hier:

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/streitkraeftebasis/auftrag/zivil-militaerische-zusammenarbeit

Web: Bundeswehr.org