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D-NEWS.TV – Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

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Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio

von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

Gedenkstätte “Deutsche Teilung” in Marienborn

Heute berichte ich von der Gedenkstätte “Deutsche Teilung” in Marienborn an der A2 nähe Helmstedt. Am 13. August 1996 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Grenzübergangsstelle die 7,5 Hektar große Gedenk stätte Deutsche Teilung Marienborn eröffnet. Betreiber der Dokumentationsstätte ist das Land Sachsen-Anhalt. Die Besucher können bei freiem Eintritt das großräumige Gelände mit den verschiedenen Einrichtungen im Rahmen von Führungen erkunden. Im ehemaligen Stabsgebäude wird eine Ausstellung präsentiert. Der Gedenkort kann täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Grenzübergang Helmstedt/Marienborn war der größte und bedeutendste Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze während der deutschen Teilung und bestand aus dem „Kontrollpunkt Helmstedt“ in der westdeutschen Kreisstadt Helmstedt und der „Grenzübergangsstelle Marienborn“ in der ostdeutschen Gemeinde Marienborn. Der wichtigste innerdeutsche Autobahn-Grenzübergang Helmstedt wurde von den Westalliierten im zeitlichen Verlauf als Checkpoint „Alpha“ bezeichnet. Ursprünglich ausschließlich von der sowjetischen Besatzungsmacht betrieben, übernahmen nach der Gründung der DDR ab 1950 die Grenztruppen der DDR verstärkt die Grenzabfertigung auf östlicher Seite. Durch zunehmende politische Spannungen während des Kalten Krieges zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion wurden die Grenzabfertigungsanlagen in den Folgejahren verstärkt ausgebaut und die Kontrollmaßnahmen verschärft.
Ihre Pia. Danke.

Bundespolizei Direktion München: Syrische Migranten geschleust – Aussage verweigert

Bundespolizei bringt drei Männer in Haft

Füssen/Kempten (ots) Am Mittwoch (10. August) hat die Bundespolizei eine Schleusung dreier syrischer Staatsbürger am Grenztunnel Füssen (BAB 7) vereitelt. Die mutmaßlich Geschleusten mussten noch am Mittwoch beziehungsweise am Donnerstag die Zurückweisungshaft antreten.

Bundespolizei bringt drei mutmaßlich Geschleuste in Haft

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Kemptener Bundespolizisten die vier Insassen eines in Deutschland zugelassenen Pkw. Neben dem 25-jährigen deutschen Fahrer befanden sich drei syrische Staatsangehörige im Fahrzeug. Die Männer konnten ihre gültigen syrischen Reisepässe vorweisen. Über einen notwenigen Aufenthaltstitel verfügte jedoch keiner der Mitfahrer. Die Beamten fanden bei zwei Fahrzeuginsassen noch schweizerische Dokumente zur Einreiseverweigerung auf.

Die 24, 39 und 45 Jahre alten Syrer wollten eigenen Angaben zufolge in Deutschland Asyl beantragen. Die Beamten recherchierten jedoch, dass die drei Migranten bereits in Italien als Asylbewerber registriert worden waren. Nach Angaben der Syrer waren dem Fahrer für die erfolgreiche Fahrt von Italien nach Deutschland 600 Euro pro Person versprochen worden. Der mutmaßliche Schleuser wollte sich zu den Vorwürfen und Umständen der Mitnahme nicht äußern, sondern machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Bundespolizisten führten den 24-jährigen Migranten noch am selben Tag dem Richter vor und lieferten ihn anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehafteinrichtung Eichstätt ein. Der Fahrzeuglenker, der im Breisgau wohnhaft ist, konnte nach der Anzeigenbearbeitung auf freien Fuß entlassen werden. Der Beschuldigte wird sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben. Die Beamten führten die beiden 39- und 45-jährigen Syrer am Donnerstagvormittag (11. August) beim Amtsgericht Kempten vor und lieferten die Männer anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehaftanstalt Eichstätt beziehungsweise Erding ein. Die drei mutmaßlich Geschleusten erhielten Strafanzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Bundespolizei Direktion München: Vermeintliche Bedrohungslage schnell unter Kontrolle

46-jähriger Wohnsitzloser erneut verhaltensauffällig

Gauting, Lkr. Starnberg (ots)

Am Sonntagmittag (7. August) meldeten Reisende aus einer S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Beamte der Landespolizei klärten die Lage schnell auf und nahmen den Verursacher, einen 46-Jährigen Wohnsitzlosen, fest.

Ein 46-Jähriger, der in einer S6 bei Gauting Mitreisende bedroht und beleidigt haben soll, wurde von der Polizei des Freistaates Bayern festgenommen.

Gegen 11:25 Uhr meldeten Reisende dem Polizeinotruf aus einer fahrenden S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Zahlreiche Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei begaben sich zum S-Bahnhof im Lkr. Starnberg. Ermittlungen ergaben, dass ein amtsbekannter 46-jähriger Deutscher in der fahrenden S-Bahn zwei Mitreisende bedroht haben soll. Zudem soll er die beiden (eine 59-jährige Chilenin und einen 65-jährigen Chinesen) rassistisch beleidigt haben. Beamte der Bayerischen Landespolizei überwältigten den 46-Jährigen in der S-Bahn, nahmen ihn fest und übergaben ihn der für die weitere Sachbearbeitung zuständigen Bundespolizei. Nach seiner Festnahme wurde im mitgeführten Rucksack des gebürtigen Thüringers ein Besteckmesser aufgefunden. Anhaltspunkte, dass er dieses in der S-Bahn tat-sächlich in der Hand hielt, bestätigten sich bisher nicht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der mit 1,26 Promille alkoholisierte Verhaltensauffällige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Durch den Vorfall kam es zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.

Der im Saale-Orla-Kreis Gebürtige war zurückliegend immer wieder äußerst verhaltensauffällig. U.a. am 20. April 2022, als er gegen 19:57 Uhr in einer S6, Richtung Tutzing, während der Fahrt Mitreisende zunächst bedrohte und dann lautstark in den Wagen rief, dass er eine Bombe dabeihabe und diese zünden würde. Die Fahrgäste in der S-Bahn fühlten sich durch das Verhalten des damals mit 1,76 Promille Alkoholisierten unwohl und verängstigt und verständigten den Polizeinotruf. Polizeibeamte der PI Starnberg überwältigten den Wohnsitzlosen und übergaben ihn der Bundespolizei.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Gas-Umlage treibt Energiepreise weiter in die Höhe: Entlastungen für Ernährungsindustrie unerlässlich

Berlin (ots) Die Bundesregierung hat am 04.8.2022 eine Gas-Umlage zur finanziellen Stützung von Gasimporteuren beschlossen. Danach werden die Gaspreise ab Oktober um weitere 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde steigen.

Peter Feller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)

Peter Feller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), warnt: “Bereits gegenwärtig sind die Gaspreise für Industriekunden in einem noch nie dagewesenen Ausmaß gestiegen. Dazu kommen steigende Kosten für Rohstoffe und andere Hilfs- und Betriebsstoffe. Die ständig zunehmende Kostenbelastung überfordert die Unternehmen der Ernährungsindustrie auf Dauer.”

Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Stand: Juni 2022) erhöhte sich der Index der Erzeugerpreise für Erdgas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, je nach Betrachtungsmonat, um das knapp Drei-bis Vierfache. Die Ernährungs- und Getränkeindustrie gehört mit einem Volumen von rund 38 TWh/a zu den größten Gasverbrauchern im verarbeitenden Gewerbe. Ein Ausweichen auf andere Energieträger ist in der Regel nicht kurzfristig möglich, da ein entsprechender “Fuel Switch” mit technischen Investitionen verbunden ist, die planungs- und kostenintensiv sowie zudem mit behördlichen Genehmigungsverfahren verbunden sind.

Der stetige Kostendruck führt dazu, dass Investitionsmöglichkeiten beschränkt und Standortverlagerungen ins Ausland in den Überlegungen der Unternehmensverantwortlichen zunehmend eine Rolle spielen.

“Ein besonderes Problem liegt darin”, so Feller, “dass die finanziellen Mehrbelastungen nur bedingt an die Absatzpartner weitergegeben werden können. Das gilt insbesondere für den konzentrierten Lebensmitteleinzelhandel.”

Die BVE fordert deshalb eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um zu ermöglichen, zumindest gesetzlich bedingte Mehrkosten, wie die vorliegende Umlage, adäquat in den Wertschöpfungsketten weiterzuleiten.

“Es ist zu kurz gesprungen, das Insolvenzrisiko der Energieversorger einfach in den Bereich des verarbeitenden Gewerbes zu verlagern,” so Feller weiter. Darüber hinaus fordert der Verband eine Verlängerung und Ausweitung des bestehenden Schutzschildes der Bundesregierung für vom Ukraine Krieg betroffene Unternehmen, insbesondere den Zuschuss für Unternehmen mit hohen Zusatzkosten aufgrund gestiegener Erdgas- und Strompreise.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 186 Mrd. Euro der fünftgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 638.000 Beschäftigte in rund 6.150 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von rund 35 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

WEB: ernaehrungsindustrie.de

„Wir haben heute eines der modernsten #Kernkraftwerke der Welt besichtigt.

Wir haben heute eines der modernsten #Kernkraftwerke der Welt besichtigt. Ein Weiterbetrieb ist personell, rechtlich und technisch möglich.

Verfassungsgerichtshof in Koblenz mit fataler Entscheidung

Bußgeldvorwürfe bei Geschwindigkeitsverstößen auch ohne Rohmessdaten der Blitzer rechtens

Berlin (ots) Wer im Straßenverkehr geblitzt wird, sollte das Recht auf ein faires Verfahren haben. Ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VerfGH) in Rheinland-Pfalz schränkt diese Möglichkeit nun dramatisch ein (Beschl. v. 22.07.2022, Az.: VGH B 30/21). So haben die Richter entschieden, dass die Verhängung eines Bußgeldes auch ohne das Vorhandensein von Rohmessdaten rechtens ist.

970 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot

aktive Blitzersäule

Ein Autofahrer wurde bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt und vom Amtsgericht (AG) Wittlich im Juli 2020 zu einem Bußgeld von 970 Euro sowie zu einem zweimonatigen Fahrverbot verurteilt. Die eingelegte Rechtsbeschwerde des Betroffenen wurde vom Oberlandesgericht (OLG) Koblenz verworfen, was den Beschwerdeführer veranlasste, vor den Verfassungsgerichtshofs (VerfGH) in Rheinland-Pfalz zu ziehen.

Messdaten müssen nicht gespeichert werden

Als Grund für den Einspruch nannte der Verteidiger des betroffenen Autofahrers, dass das Nichtvorhandensein der Rohmessdaten aus der Messung eines Blitzers des Typs PoliScan Speed M1 gegen das Recht auf ein faires Verfahren verstoße. Die Daten wurden gelöscht und waren so für eine nachträgliche Prüfung nicht mehr verfügbar.

Doch auch der Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz wies diesen Einwand als unbegründet zurück. Dabei berief er sich auf das sogenannte standardisierte Messverfahren, bei dem die Bedingungen der Anwendbarkeit und der Ablauf so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Gerichte und Behörden dürfen daher bei entsprechender Anwendung auf die Richtigkeit der Messergebnisse vertrauen.

Eine ordnungsgemäße Eichung und Wartung der Blitzer sowie der bei Geschwindigkeitsmessungen übliche Abzug des Toleranzwertes würden also in dem hier vorliegenden Fall laut Urteil ausreichen, sodass man auf die Rohmessdaten nicht mehr angewiesen wäre.

Darüber hinaus betonten die Richter, dass “der Nutzen der Rohmessdaten für die nachträgliche Überprüfung des von einem geeichten Geschwindigkeitsmessgerät ermittelten Messwertes aus technischer Sicht keineswegs anerkannt”, sondern kontroverse diskutiert werde. Außerdem könnten Rohmessdaten nur durch private Sachverständigengutachten ausgewertet werden. Dieser zusätzliche Zeitbedarf stünde in keinem Verhältnis mehr “zu dem rechtsstaatlichen Erfordernis einer funktionstüchtigen Rechtspflege auch und gerade in Massenverfahren.”

Konträres Urteil aus dem Saarland

Dieser Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Der Verfassungsgerichtshof (VerfGH) des Saarlandes war in einer Entscheidung vom 05.07.2019 zu der Auffassung gelangt, dass die Messergebnisse des Geräts TraffiStar S 350 nicht verwertbar seien, da die Rohmessdaten nicht (dauerhaft) gespeichert werden. Doch die saarländische Entscheidung setzte sich im Rest der Republik nicht durch.

Es folgten nahezu ausschließlich Rückmeldungen der Bußgeldstellen und Gerichte, die sich im Ergebnis von der Entscheidung distanzierten und deutlich machten, dass sie weiterhin von einem standardisierten Messverfahren und der Unbedenklichkeit der Verwertbarkeit ausgingen.

Finale Entscheidung in Karlsruhe steht noch aus

Mit Spannung wird nun eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) in Karlsruhe erwartet, das derzeit in einem gesonderten Verfahren prüft, ob und gegebenenfalls welche verfassungsrechtlichen Konsequenzen aus einer fehlenden Speicherung von Messdaten bei Geschwindigkeitsmessungen im Bußgeldverfahren folgen (Az.: 2 BvR 1167/20).

Experten zweifeln Sinnhaftigkeit des Urteils an

Die CODUKA GmbH setzt sich mit ihrem Angebot Geblitzt.de seit Jahren erfolgreich für die Belange von Verkehrsteilnehmern ein. Für den CODUKA-Geschäftsführer Jan Ginhold ist das Urteil aus Koblenz ein Schlag ins Gesicht der Autofahrer: “Die regelmäßige Wartung und Eichung als Gewährleistung für die Sicherheit der Messung heranzuziehen, ist ein Witz. Selbst die Eichmeister bestätigen in der Regel, dass sie der Eichung nur so lange trauen, wie sie das Gerät im Blick haben. Jeder externe Einfluss – wie eine Positionsveränderung – kann die Funktionsweise der Geräte beeinflussen.”

Auch Tom Louven sieht diese Rechtsprechung als erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht äußerst kritisch: “Ich verstehe den Ansatz, dass es sich um Messverfahren handelt, die in irgendeiner Weise vereinfacht oder standardisiert werden müssen. Die Rechte der Betroffenen und die Überprüfungsmöglichkeiten werden jedoch massiv eingeschränkt. Man dreht sich letztlich im Kreis, da viele Einwände mit dem Hinweis auf ein standardisiertes Messverfahren einfach abgetan werden.”

Eine nähere Überprüfung wäre demnach nur geboten, so Louven weiter, “wenn sich im konkreten Fall Anhaltspunkte für eine Fehlmessung ergeben. Genau das ist aber überhaupt nicht möglich, wenn unter anderem keine Rohmessdaten vorhanden sind und man daher der Messung bzw. deren Ablauf gar nicht vollständig auf den Grund gehen kann, sondern nahezu blindlings vertrauen soll.”

Jetzt könne man nur hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht pro Autofahrer entscheidet, damit es für Betroffene möglich ist, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Bußgeldvorwürfe zu wehren.

CODUKA verhilft mit Geblitzt.de Autofahrern zu ihrem Recht

Bei Geblitzt.de arbeitet die CODUKA GmbH eng mit großen Anwaltskanzleien zusammen und ermöglicht es Betroffenen, sich gegen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote zu wehren.

Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung.

Die CODUKA GmbH leistet aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

Pressekontakt:

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Zusätzliche Drohnen zur Aufklärung im Ortsbereich für die Bundeswehr

Koblenz (ots) Kürzlich wurde zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und der Firma AirRobot GmbH & Co KG ein Vertrag über die Beschaffung von 145 Mikroaufklärungsdrohnen für den Ortsbereich zur bildgebenden Aufklärung bei Tag und Nacht geschlossen. Die Bundeswehr ergänzt mit der Beschaffung ihr Portfolio um ein weltweit einsatzbereites System, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Die Bundeswehr beschafft bis Ende 2024 145 zusätzliche Mikroaufklärungsdrohnen des Typs MIKADO zur Aufklärung im Ortsbereich.

Mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem (unmanned aircraft system; UAS) MIKADO wird die Fähigkeit zur unabhängigen taktischen Aufklärung sowie zur aktuellen Lagebildfortschreibung im Ortsbereich auf unterster taktischer Ebene für hochmobile Kräfte sichergestellt.

Die Mikroaufklärungsdrohne wird von einem einzigen Bediener unter infanteristischen Einsatzbedingungen transportiert und betrieben. Ein Einsatzsystem besteht aus einem Luftsegment, einer Bodenkontrollstation, einem Tragerucksack und einem Ersatzteilpaket. Bei einem Gewicht von unter 15 Kilogramm ist das System innerhalb einer Minute einsatzfähig, verfügt über eine Flugzeit von mindestens 25 Minuten und ist im Temperaturbereich von -19°C bis 49°C betreibbar.

Die über drei Achsen stabilisierte Kombinutzlast ermöglicht die Aufklärung von Personen und Fahrzeugen bei Tag und Nacht und kann durch Sensorfusion den sogenannten “Point of Interest”, den Fokuspunkt der Beobachtung, hervorheben.

Die Beschaffung ist innerhalb des geplanten Zeitrahmens erfolgt. Vorangegangen war ein europaweit ausgeschriebener Teilnahmewettbewerb der zuständigen Vertrags- und Projektreferate des BAAINBw. Die Auswertung der Angebote umfasste unter anderem eine Flugdemonstration durchgeführt durch die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 61 in Manching.

Die nun beauftragten Aufklärungsdrohnen sollen vollständig bis Ende 2024 geliefert werden. Planmäßig sollen die ersten Systeme ab dem III. Quartal 2023 allen Teilstreitkräften der Bundeswehr zur Verfügung stehen.

WEB: bundeswehr.org

Bundesregierung unterstreicht positiven Beitrag pflanzlicher Streu für den Klimaschutz

Berlin (ots) 33 kg weniger C02 pro Haushalt – Verbot mineralischer Streu gefordert

Die Bundesregierung hat mit Blick auf den Klimaschutz und eine nachhaltigere Haustierhaltung den alternativen Einsatz pflanzlicher Katzenstreu positiv bewertet.

16,7 Millionen Katzen leben in Deutschland, gemeinsam können ihre BesitzerInnen bis zu 551.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

,,Mineralisches Katzenstreu ist in der Erzeugung energieintensiv und muss nach der Müllverbrennung als Schlacke entsorgt werden. Als weniger klimaschädliche Alternative eignet sich Katzenstreu aus Pflanzenfasern, zum Beispiel Holzpellets”, erklärte Staatssekretar Dr. Patrick Graichen auf eine kleine Anfrage der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Ingeborg Gräßle.

Die klimafreundliche Nutzung pflanzlicher Katzenstreu lässt sich unter anderem durch eine aktuelle Studie aus der Schweiz belegen. Während die Rohstoffe mineralischer, nicht wiederverwertbarer Streu unter anderem in Minen in Kanada, Afrika, der Türkei oder Spanien abgebaut, energieintensiv verarbeitet und transportiert werden, sind vor allem regionale Abfallprodukte der holzverarbeitenden Industrie oder Getreideerzeugung die Grundlage pflanzlicher Katzenstreu. Ihre Verarbeitung verursacht nur 18 Prozent der Emissionen, die bei mineralischer Streu entstehen. Außerdem ist nachhaltige Streu wesentlich effektiver.

551.000 Tonnen weniger C02 im Jahr durch Haltungswechsel

Die Effekte für den Klimaschutz sind bei 16,7 Millionen Katzen allein in Deutschland gravierend. 33 Kilogramm C02 pro Katze und Jahr lassen sich durch die Nutzung pflanzlicher Streu statt mineralischer Produkte einsparen. In Summe ist durch die Umstellung auf nachhaltige, organische Streu eine Einsparung von 551.000 Tonnen C02 pro Jahr möglich. Daneben lässt sich durch den Umstieg auch das Müllaufkommen massiv reduzieren. 694.000 Tonnen nicht wiederverwertbarer Müll fallen durch mineralische Streu jährlich an. Mit der kompostierbaren pflanzlichen Streu lässt sich das Abfallaufkommen eines Katzenhaushalts um bis zu 200 Kilogramm jährlich reduzieren.

“Wir freuen uns über die klare Aussage der Bundesregierung zu den positiven Klimaeffekten pflanzlicher Katzenstreu. Es ist wichtig, dass auch die Politik die klimaschädlichen Aspekte mineralischer Streu erkennt und benennt”, sagt Michael Behnke, Sprecher der europaweiten Initiative Cats für Future, die sich für einen Haltungswechsel in der Haustierhaltung einsetzt. ,,Jede Katzenhalterin und jeder Katzenhalter kann direkt einen Beitrag für den Klimaschutz leisten, wenn er auf pflanzliche Streu umstellt. Außerdem schont er Ressourcen und vermeidet Abfall.”

Die Initiative Cats for Future, die u.a. von der NGO “Cradle to Cradle” unterstützt wird, setzt sich für einen Haltungswechsel zu nachhaltiger Katzenstreu ein. Sie fordert unter anderem, die Rahmenbedingungen für eine flächendeckende Entsorgung der pflanzlichen, kompostierbaren Streu im Bioabfall zu schaffen und die mineralische Streu bis 2030 zu verbieten.

WEB: https://catsforfuture.de/nachhaltige-katzenstreu/

Wernigerode darf sich weiterhin Fairtrade-Stadt nennen

Die Kampagne Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile in 36 Ländern mit über 2.000 Fairtrade-Towns, darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco.

Seit dem 21. September 2017 ist Wernigerode bereits Fairtrade-Stadt. Nach eingehender Prüfung darf die Stadt Wernigerode nun wieder für zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt tragen.

Kampagne Fairtrade-Towns

„Ich danke unserer Steuerungsgruppe bestehend aus Stadtverwaltung, Wernigerode Tourismus GmbH, Vereinen und Schulen für das große Engagement und die erfolgreiche Titelverteidigung. Fairtrade-Town zu sein, ist für Wernigerode von großer Bedeutung und wird in vielen Bereichen unserer Stadt gelebt“, so Oberbürgermeister Peter Gaffert bei der Übergabe der Urkunde. Die Kampagne Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile in 36 Ländern mit über 2.000 Fairtrade-Towns, darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco.

In Deutschland tragen inzwischen fast 800 Kommunen den Titel. In allen Fairtrade-Towns haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene oft mit tollen Initiativen.

Foto: Übergabe der Urkunde an die Steuerungsgruppe: Roman Müller (Wernigerode Tourismus GmbH), Jeannette Israel-Schart (Hochschule Harz), Peter Schaller (Eine-Welt-Laden am Schloss), Cornelia Kopf (Eine Welt Netzwerk Sachsen-Anhalt / Dachverein Reichenstraße), Martina Fölsch (Fairtrade School Sekundarschule “Thomas Müntzer”), Erik Baumann (Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Wernigerode) und Oberbürgermeister Peter Gaffert © Ariane Hofmann

WEB: https://www.wernigerode.de

SOS Kinderdorf Sachsen-Anhalt – Gesundheitsministerin übernimmt Schirmherrschaft für Bernburg

Themen in diesem Video: Anlässlich des 30jährigen Jubiläum des SOS-Kinderdorf Bernburg übernimmt Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne die Schirmherrschaft für neues Bauprojekt.

SOS-Kinderdorf Bernburg – 30 Jahre

Gäste waren neben der Vorstandsvorsitzenden des SOS Kinderdorf München, Prof. Dr. Sabina Schutter auch Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne, Landrat Markus Bauer, sowie der stellvertretende Oberbürgermeisterin der Stand Bernburg, Paul Koller sowie weitere enge Partner. Schirmherr des SOS Kinderdorfes ist seit letztem Jahr Prinz Eduard von Anhalt. Dieser hat deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit mit Kindern ist. Begonnen hat alles mit 8 arrangierten Mitarbeitern im Jahr 1992, seit dem hat sich das SOS-Kinderdorf in Bernburg enorm entwickelt. Weil der Bedarf auch künftig sehr groß ist, entwickelt sich der Standort in Sachsen-Anhalt mit sechs Außenstellen und einem neuen Gebäude weiter. Aus den ehemals 8 Mitarbeitern sind mittlerweile 132 Mitarbeiter geworden. Insgesamt hat das SOS Kinderdorf 10 Außenstellen an 6 Standorten. In den Kindertageseinrichtungen werden 300 Kinder betreut, dazu 40 Kinder in den Wohngruppen, dazu kommen 100 Kinder und Familien im Tagesgeschäft. Das SOS-Kinderdorf in Bernburg ist das einzige in Sachsen-Anhalt. Den Altkeis Bernburg hat es bereits überschritten. Geplant ist der weitere Ausbau und Erweiterung in die Landeshauptstadt. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis.
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IdentMe gewinnt IQ-Preis der Stadt Halle 2022

(halle.de/ps) Am 30. Juni wurde der IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 in Köthen vergeben. Den IQ-Preis der Stadt Halle (Saale) erhielt mit der IdentMe GmbH auch 2022 ein Startup vom Technologiepark Weinberg Campus.

IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland 2022

Die Innovation des Startups ermöglicht erstmals die Bestimmung von Tier- und Pflanzenarten mit molekularbiologischen Methoden. Das System leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Artenschutz. Aktuell können nahezu 20 Arten wie Fischotter, Molche, aber auch Krankheitserreger bestimmt werden. Der Halle-Preis wurde vom Bürgermeister der Stadt Halle, Egbert Geier, und der Geschäftsführerin der Wacker Biotech GmbH, Melanie Käsmarker, übergeben.

Der Clusterpreis Energie/Umwelt/Solar ging an die CE Cell Engineering GmbH aus Kabelsketal.

Der IQ Innovationspreis Halle wird als Wissenschaftspreis von der Stadt Halle (Saale) und den Halle Startup Partners vergeben. Der Wettbewerb wird innerhalb der Dachmarke des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland durch die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland umgesetzt.

An dem Wettbewerb des IQ Innovationspreis Halle können sich Bewerber beteiligen, wenn sie eine Innovation beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland in einem der fünf Cluster einreichen und in Halle (Saale) ansässig sind.
Die Preisstifter loben für den IQ Innovationspreis Halle ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro aus. Bewerber aus Halle (Saale) haben auch die Chance auf weitere Preisgelder, die im Rahmen des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vergeben werden. Clustersieger erhalten 7.500 Euro Preisgeld, der Gesamtsieger 15.000 Euro.

WEB: https://www.halle.de