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Weltrat der Religionsführerinnen und Religionsführer trifft sich in Lindau

Zur Vollversammlung, um im interreligiösen Dialog Generationen miteinander zu verbinden.

Lindau (ots) Austausch und Zusammenarbeit zwischen jungen und alten Generationen in Religionsgemeinschaften und internationalen Beziehungen wird das Thema einer Konferenz sein, die von 4. bis 7. Oktober in Lindau am Bodensee stattfinden wird: Die „Conference of the World Council of Religious Leaders on Faith and Diplomacy: Generations in Dialogue“. Die Versammlung wird hybrid organisiert: Etwa 150 Personen werden in Lindau anwesend sein und virtuell werden etwa 700 Teilnehmende weltweit erwartet.

Mitglieder des Weltrats der Religionsführerinnen und Religionsführer von Religions for Peace unterhalten sich miteinander während der „Ring for Peace Ceremony“ 2019 in Lindau am Bodensee. Der Weltrat hat 61 Mitglieder und besteht aus Repräsentantinnen und Repräsentanten der größten Glaubensgemeinschaften.

Vier Tage lang wird es dabei in Diskussionsrunden und interaktiven Workshops um die drei Hauptthemen Frieden und Sicherheit, Umweltschutz und Humanitäre Arbeit gehen – und zwar immer im Hinblick darauf, inwieweit junge Menschen als Multiplikatoren in globale Friedensprozesse eingebunden werden können und müssen. Angesichts weltumspannend aktiver Jugendbewegungen stellen sich die Fragen: Wie werden aus Aktivistinnen und Aktivisten die nächsten Führungspersönlichkeiten und wo sind sie es heute schon?

Auftakt der Konferenz wird das formale Treffen des „Weltrats der Religionsführerinnen und Religionsführer“ sein, der 2019 während der 10. Weltversammlung in Lindau neugewählt wurde. Der Rat besteht aus 61 Mitgliedern und stellt das wichtigste Entscheidungsorgan von Religions for Peace dar. Die dazugehörigen Religionsführerinnen und -führer repräsentieren Millionen von Gläubigen auf der ganzen Welt und ihre Stimmen haben Einfluss und Gewicht in ihren Glaubensgemeinschaften und darüber hinaus.

Zum Weltrat gehören unter anderem die beiden Deutschen Margot Käßmann und Thomas Schirrmacher (Christentum), die in Südafrika lebende Enkelin Mahatma Gandhis Ela Gandhi (Hinduismus) und Vinu Aram aus Indien (Hinduismus), Kosho Niwano aus Japan (Buddhismus), die Rabbiner David Rosen aus Israel (Judentum) und Joseph Potasnik aus New York, Kardinal Charles Bo (Christentum) aus Myanmar sowie die beiden Muslime Shaykh Abdallah Bin Bayyah aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Sultan Muhammad Sa’ad Abubakar III aus Nigeria – die 2020 von „The Muslim 500“ als zwei der 20 einflussreichsten Muslime der Welt eingestuft wurden.

Veranstalter ist – wie schon bei der 10. Weltversammlung 2019 und der vorwiegend virtuell abgehaltenen 1. Assembly on Women, Faith & Diplomacy 2020 – die Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft (kurz: Ring for Peace). Das Programm arbeitet die bei den Vereinten Nationen akkreditierte NGO Religions for Peace aus. Finanziert wird die Versammlung vom Referat Religion und Außenpolitik des Auswärtigen Amts Deutschland. Ein Großteil der Veranstaltung wird für Interessierte aus der ganzen Welt live übertragen. An ausgesuchten Workshops können registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch virtuell teilnehmen.

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Zeremonie an der bekannten Holzskulptur Ring for Peace geben. Dieser Ring for Peace ist das Markenzeichen der Stiftung und findet sich im Logo wieder. Zu dieser „Ring for Peace Ceremony“, die für den Abend des 5. Oktober geplant ist, werden neben den Teilnehmenden auch Bürgerinnen und Bürger aus Lindau eingeladen.

Das vollständige Programm und die teilnehmenden Personen werden bei einer international übertragenen Pressekonferenz am 15. September 2021 vorgestellt. Ab 1. Juli wird außerdem ein monatlicher Newsletter erscheinen, der über die thematischen Schwerpunkte der Konferenz vorab informieren wird.

Web: ringforpeace.org

Bundeswehr stellt IT-Kapazitäten zukunftssicher auf

IT-Servicepaket für über 192.000 Nutzer

Koblenz (ots) Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat kürzlich mit der IT-Inhousegesellschaft BWI GmbH einen Vertrag zur Leistungserweiterung der bestehenden IT-Services über rund 2,2 Milliarden Euro geschlossen. Dieser Vertrag, mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2027, stellt die kontinuierliche Weiterentwicklung der nicht-militärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr sicher.

Eine Soldatin nutzt ihre mobile IT-Ausstattung.

Zu den Leistungen gehören, neben der Sicherstellung des unterbrechungsfreien Betriebs einschließlich 24/7-IT-Support der mehr als 192.000 Arbeitsplatzcomputer, das komplette Software Management, der Betrieb der Telekommunikation, der Rechenzentren, der Datennetze und der Zentralen Dienste (z.B. E-Mail) sowie das bundeswehreigene Intranet.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Leistungserweiterung ist der Ausbau der Kapazitäten für ortsunabhängiges Arbeiten in der Bundeswehr einschließlich der erforderlichen Infrastruktur. Dazu gehören unter anderem 65.000 weitere mobile Zugänge (Remote Access Service), die Erweiterungen von Bandbreiten, die Auslieferung zusätzlicher und die Regeneration bestehender Endgeräte und hochmobiler IT-Ausstattungen sowie Tablets und Smartphones.

„Mit der Bereitstellung der hochmodernen und flexiblen IT-Ausstattung stellen wir die Bundeswehr zukunftssicher auf und sorgen für einen unterbrechungsfreien Betrieb, insbesondere im Hinblick auf mobile Arbeitsmöglichkeiten“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw.

Außerdem wurden mit Vertragsunterzeichnung der weitere Aufbau einer Private Cloud für die deutschen Streitkräfte (pCloudBw) sowie die Harmonisierung von Ausbildungsplattformen und Schulungssystemen vereinbart. Darüber hinaus ist die Übernahme von IT-Serviceleistungen durch die BWI in der Gesundheitsversorgung der Bundeswehr im Inland und die Übernahme und betriebliche Optimierung der IT-Umgebung des Geoinformationsdienstes (GeoInfoDBw) vorgesehen.

Web: bundeswehr.org

Mit Atombomben und Killerdrohnen für Menschenrechte? Wie der Westen den Frieden verzockt

Auch wenn es nun ein Treffen zwischen US-Präsident Biden und dem russischen Präsidenten Putin gegeben hat: Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind auf einem Tiefstand. Statt Initiativen für Entspannung zu ergreifen, hat die NATO China und Russland zu neuen Feindbildern erklärt, gegen die massiv aufgerüstet wird: 780 Mrd. US$ gaben die USA im Coronajahr 2020 für Rüstung aus, mehr als doppelt so viel wie China und Russland zusammen.

Wettrüsten im Schatten der Coronakrise

Mit über 15 Mrd US-Dollar wollen die USA ihre Atomwaffen modernisieren – und weltweit wird ein zunehmender Teil der Atomwaffen scharf gestellt. Aber auch die Bundesregierung ist einem regelrechten Aufrüstungswahn verfallen: Am 23. Juni – nur einen Tag nach dem 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion – soll der Haushaltsausschuss insgesamt 27 Rüstungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 18 Mrd. Euro absegnen. Besonders pikant: Der Einstieg in das bislang größte europäische Militärprojekt, das sogenannte Future Combat Air System (FCAS), das 100 Milliarden Euro für die Entwicklung neuer Kampfjets und Drohnen vorsieht, die mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet werden sollen. Ich finde das mehr als nur verantwortungslos und wünsche mir, dass mehr darüber aufgeklärt und dagegen protestiert wird! Mein Video der Woche über das brandgefährliche Wettrüsten im Schatten der Coronakrise. Bilder & Quellen: CC-BY-NC-SA Lara-Marie Krauße / IPPNW CC-BY-SA Bundesarchiv, B 145 Bild-F033246-0009 / Wegmann, Ludwig Pixabay: WikiImage / Daniel6D / NightmareSD71 — Ihr findet mich im Netz: Webseite: https://www.sahra-wagenknecht.de Newsletter: https://www.team-sahra.de Facebook: https://www.facebook.com/sahra.wagenk… Twitter: https://twitter.com/swagenknecht Melde dich an für meinen Newsletter »Team Sahra« um die wöchentlichen Videos und mehr jeden Donnerstag direkt in Dein Postfach zu bekommen: https://www.team-sahra.de

Minister Altmaier zu Besuch im Ford Impfzentrum in Saarlouis

Köln (ots) Ford Chef Gunnar Herrmann empfängt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier – Beide besuchen das Impfzentrum der Ford-Werke im saarländischen Saarlouis – Seit Dienstag wurden bereits mehr als 240 Impfungen vorgenommen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht das Ford Impfzentrum Saarlouis, vlnr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford-Werke GmbH Gunnar Herrmann, Leitende Betriebsärztin Ford-Werke Saarlouis Dr. Michaela Mittmann

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, besuchte am Vormittag das Corona Impfzentrum der Ford-Werke im saarländischen Saarlouis. Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, begrüßte den Minister und führte ihn durch die eigens errichtete Impfstraße.

Mit bei den Gesprächen waren unter anderem Jürgen Schäfer, Werkleiter in Saarlouis, sowie Markus Thal, Vorsitzender des Standort Betriebsrates, vertreten.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht das Ford Impfzentrum Saarlouis, vlnr: Vorsitzender der Geschäftsführung Ford-Werke GmbH Gunnar Herrmann, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Ingo Kuhn, Ford-Werke Saarlouis, Björn Hellbrück, Sanitäter Ford-Werke Saarlouis, Dr. Michaela Mittmann, Leitende Betriebsärztin Ford-Werke Saarlouis

Am Montag der laufenden Woche wurden dem Werk in Saarlouis, dem Fertigungsstandort des Ford Focus, 246 Impfdosen des Impfstoffes BioNTech geliefert, so dass pünktlich am Dienstag mit den Impfungen der Belegschaft begonnen werden konnte. Das Impfangebot wurde innerhalb der Belegschaft gut angenommen, so dass die Termine für diese Woche innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren.

„Die Impfkampagne nimmt jetzt nochmal deutlich an Fahrt auf. Mit den Impfungen im Betrieb erreichen wir die Menschen direkt vor Ort an ihrem täglichen Arbeitsplatz. Die Ford-Werke in Saarlouis leisten mit ihrem Impfzentrum einen wichtigen Beitrag für die Beschäftigten und die Region“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Ich bin den beteiligten Unternehmen sowie den Betriebsärztinnen und Betriebsärzten sehr dankbar. Mit ihrem tatkräftigen Engagement haben wir in dieser Woche einen weiteren wichtigen Schritt heraus aus der Pandemie gemacht. Das wird sich auch im Wirtschaftsleben bemerkbar machen.“

„Wir haben an unserem Standort in Saarlouis eine Kapazität von weit über 100 Impfungen pro Tag,“ erklärte Gunnar Herrmann anlässlich des Ministerbesuches. „Sollten wir mehr Impfstoff bekommen, freuen wir uns, diese Kapazität nicht nur voll auszuschöpfen, sondern könnten sie sogar noch erweitern.“

Auch an seinem Hauptsitz in Köln hat der Automobilhersteller am Dienstag, 8. Juni, begonnen zu impfen. Deutschlandweit hat Ford derzeit drei Impfstraßen in Betrieb, um seiner Belegschaft die Corona-Schutzimpfung zu verabreichen.

Web: ford.com

Rostocker Blauhelmsoldaten verlassen mit Korvette „Braunschweig“ ihren Heimathafen

Warnemünde (ots) Am Sonntag, den 13. Juni 2021 um 16.45 Uhr, wird die Korvette „Braunschweig“ ihren Heimathafen Warnemünde verlassen, um an der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) vor der libanesischen Küste teilzunehmen.

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Philipp Wohlrab (38) wird sich die Besatzung „Bravo“ auf die Seefahrt nach Limassol (Zypern) begeben und die Korvette „Magdeburg“ im Einsatzgebiet abzulösen. Für den erfahrenen Marineoffizier ist dieser Auslandseinsatz in zweierlei Hinsicht besonders. „Zum einen wird der Einsatz bei der aktuell angespannten sicherheitspolitischen Lage im östlichen Mittelmeer eine Herausforderung darstellen, doch das Einsatzgebiet ist uns bekannt, daher bin ich unbesorgt“, so der Kommandant. „Des Weiteren ist der viermonatige Einsatz in persönlicher Hinsicht besonders, da ich nach der Rückkehr im Oktober das Kommando über die K130 Besatzung ‚Bravo‘ abgeben werde und somit dies meine letzte Seefahrt mit dieser großartigen Besatzung sein wird“, erklärt er weiter.

Auf Grund der pandemiebedingten Lage findet das Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Zeremoniell statt. Der Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, Fregattenkapitän Florian Feld (45) erläutert hierzu: „Wir haben uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden. Die Sicherheit aller Beteiligten hat jedoch höchste Priorität“.

Neben den deutschen Blauhelmsoldaten sind auch Schiffe und Boote aus Brasilien, Griechenland, Bangladesch, Indonesien und der Türkei an der UN-Mission im Mittelmeer beteiligt. Die Hauptaufgabe der Marinesoldaten wird die Seeraumüberwachung sein. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden und weiterhin die Ausbildung der libanesischen Marine im Küstenschutz. Seit Beginn des Jahres ist der gesamte Flottenverband unter der deutschen Führung von Flottillenadmiral Axel Schulz.

Ende Oktober wird die Besatzung „Bravo“ durch die Besatzung „Charlie“ im Einsatzgebiet abgelöst und nach Warnemünde zurückkehren. Die Korvette „Braunschweig“ hingegen verbleibt weiterhin im östlichen Mittelmeer.

Hintergrundinformationen

Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) für Frieden zwischen Libanon und Israel ein. Anfangs zählten die Überwachung eines angestrebten Waffenstillstands und die Bestätigung des Abzugs israelischer Streitkräfte aus dem Libanon zu ihren Aufgaben. Heute sind die UNIFIL-Blauhelme rund 10500 Mann stark und kommen aus rund 40 Nationen. Nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt UNIFIL die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Der Maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe unterbinden Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon und tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Die Libanesische Marine hat wertvolle Ausrüstung von Deutschland erhalten, darunter Wachboote und Küstenradarstationen. Deutsche Marinesoldaten engagieren sich außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung ihrer libanesischen Kameraden.

Web: bundeswehr.org

Schule aus Schleswig-Holstein mit Deutschlands bestem Klimaschutz-Projekt

Silber für Baden-Württemberg, Bronze für Saarland bei bundesweitem Energiesparmeister-Wettbewerb

Berlin (ots) Die Stadtschule Bad Oldesloe ist Bundessieger beim Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen (www.energiesparmeister.de). Das hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze heute Nachmittag per Livestream aus dem Bundesumweltministerium verkündet.

Energiesparmeister 2021: Bundessieger aus Schleswig-Holstein (oben) mit co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz, Moderator Ben und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (von links nach rechts)

Die Grundschule aus Schleswig-Holstein gewinnt den mit 5.000 Euro und Sachpreisen dotierten Titel „Energiesparmeister Gold“.

Wettbewerbsfinale: Über 50.000 Stimmen für beste Schulprojekte

Die Stadtschule Bad Oldesloe gehört zu den sechszehn Landessiegern des Energiesparmeister-Wettbewerbs. Bei einer Online-Abstimmung hat die Grundschule in den vergangenen zwei Wochen um den Bundessieg gekämpft. Mehr als 8.000 der rund 50.000 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Grundschule.

Das Gymnasium Isny aus Baden-Württemberg hat den zweiten Platz erreicht. Drittplatzierte Schule beim Energiesparmeister-Wettbewerb ist das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen aus dem Saarland. Eine ausführliche Beschreibung aller Preisträger-Projekte mit Fotos und Videos ist zu finden auf www.energiesparmeister.de/preistraeger.

So schützt die Grundschule aus Schleswig-Holstein das Klima

Seitdem sich die Grundschüler 2019 mit der „Fridays for Future“-Bewegung solidarisiert haben, steht jeder Freitag an der Stadtschule Bad Oldesloe unter einem bestimmten Klimaschutz-Motto. Für die Zukunft ist neben der Teilnahme an Demonstrationen ein „müllfreier und autofreier Freitag“ geplant.

Die als erste Klimawald-Grundschule Deutschlands ausgezeichnete Ganztagsschule schafft mit vielen verschiedenen Projekten wie dem „zu Fuß zur Schule“-Aktionstag und Müllsammelaktionen einen nachhaltigen Lebensort für die Kinder. Bei den jährlichen Klimawochen befassen sich die jungen Klimaschützer seit 2015 intensiv mit klimarelevanten Themen und beteiligen sich an der europaweiten Kindermeilen-Kampagne.

Preisverleihung online – Sonderpreis für Schule aus Bayern

Zum dreizehnten Mal hat der Energiesparmeister-Wettbewerb an Schulen die besten Klimaschutzprojekte aus ganz Deutschland prämiert und dabei Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Pandemie online statt und wurde per Livestream übertragen.

Alle sechzehn Energiesparmeister-Landessieger erhalten 2.500 Euro Preisgeld. Die Energiesparmeister Gold, Silber und Bronze werden für ihre Klimaschutz-Projekte auch mit hochwertigen Sachpreisen belohnt. Für den Energiesparmeister-Titel Gold gibt es weitere 2.500 Euro Preisgeld. Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis für nachhaltiges Engagement hat die Grund- und Mittelschule Aitrachtal aus Mengkofen in Bayern gewonnen.

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Energiesparmeister mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihre Schule bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: Ackerdemia e.V., atmosfair gGmbH, BKK ProVita, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und Sparkasse Saarbrücken.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, memo AG, Spreeprint Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Jugendmagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung „Kakadu“.

Web: https://www.energiesparmeister.de

Ernährungsindustrie bewertet geändertes Lieferkettengesetz positiv: mehr Klarheit trotz offener Fragen

Berlin (ots) Zum Lieferkettengesetz, das heute vom Bundestag beschlossen wurde, äußert sich Stefanie Sabet, Geschäftsführerin und Leiterin des Brüsseler Büros der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie wie folgt:

Ernährungsindustrie bewertet geändertes Lieferkettengesetz positiv: mehr Klarheit trotz offener Fragen / Stefanie Sabet, Geschäftsführerin und Leiterin des Brüsseler Büros der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)

„In der jetzt vorliegenden, geänderten Fassung sind wesentliche Verbesserungen im Hinblick auf Klarheit, Anwendbarkeit und Geltungsbereich enthalten. Insbesondere der Verzicht auf zivilrechtliche Haftung von Unternehmen ist positiv zu bewerten. Denn diese Haftung wäre in der vorherigen Gesetzesfassung nicht umsetzbar gewesen und hätte den Fortbestand einiger Lieferketten gefährdet, ohne die Menschenrechtslage zu verbessern.“

Doch auch bei der neuen Fassung bleiben Fragen offen. Etwa der Umgang mit mittelbaren Zulieferern. Hier müssen im weiteren Umsetzungsprozess rechtliche Klärungen erfolgen. Außerdem müssen die Verantwortlichkeiten in den Behörden wie dem federführenden Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geklärt sowie der Unterstützungsbedarf der betroffenen Unternehmen ermittelt werden. Grundsätzlich empfiehlt die BVE, die Sektoren und das dort vorhandene Fachwissen in den weiteren Prozess einzubeziehen.

„Statt eines nationalen Alleingangs Deutschlands hätten wir uns eine europäische Regelung gewünscht, um einen fairen Wettbewerb im Binnenmarkt und eine größere Durchsetzungskraft in den globalen Lieferketten zu erreichen. Daher fordern wir weiterhin eine einheitliche europäische Regelung“, sagt Stefanie Sabet.

Bei der Bewertung des Lieferkettengesetzes ist es wichtig, zwischen unternehmerischen Sorgfaltspflichten und staatlichen Schutzpflichten zu trennen.

„Für den Schutz und die Durchsetzung von Menschenrechten sind allein Staaten und die Politik verantwortlich“, so Stefanie Sabet. „Aber auch Unternehmen müssen verantwortungsvoll Handel treiben, ihren Sorgfaltspflichten in Hinblick auf die Einhaltung von international anerkannten Mindeststandards nachkommen und dort, wo ihnen Missstände bekannt werden, Maßnahmen ergreifen. Dieser Zielrichtung des Gesetzes stimmt die Branche grundsätzlich zu.“

Die Unternehmen der Ernährungsindustrie verurteilen jegliche Art der Menschenrechtsverletzung und sind sich ihrer Verantwortung für die Achtung von Menschenrechten in ihren Produktionsstandorten und direkten Lieferbeziehungen im In- und Ausland bewusst. Viele Unternehmen engagieren sich bereits seit Jahren für faire Lieferketten und zertifizierte Rohstoffe, gerade bei Importwaren aus Nicht-EU-Ländern wie Kaffee, Tee, Früchten, Kakao, Fisch, Gewürzen oder Palmöl.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 185 Mrd. der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 610.000 Beschäftigte in 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 33 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

Web: bve-online.de

Deutschland versäumt zum dritten Mal die Digitalisierung der Pandemiebekämpfung

Bad Schwartau (ots) Der offene Brief des Geschäftsführers Timo Scharpenberg, der COTEON GmbH aus Bad Schwartau, an alle Abgeordnete des Deutschen Bundestages :

Deutschland versäumt zum dritten Mal die Digitalisierung der Pandemiebekämpfung / Digitaler Test am Schreibtisch mit covidtestONLINE.de

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

die deutsche Pandemiebekämpfung steht in diesen Wochen an einem Scheideweg – und es ist zu befürchten, dass sie falsch abbiegt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit Datum vom 4. Juni 2021 ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung der Testverordnung vorgelegt, das am 16. Juni 2021 von den Gesundheitsministern aus Bund und Ländern beraten werden soll.

Bereits jetzt, am Freitag, dem 11. Juni 2021, werden Sie als Abgeordnete des Deutschen Bundestages über den Antrag auf „Feststellung des Fortbestehens der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ der Regierungskoalition abstimmen.

Sollte beides verabschiedet werden, würde Deutschland damit zum dritten Mal die große Chance verpassen, die Pandemiebekämpfung endlich auch digital aufzusetzen und damit für seine Bürger zukunftsfähig zu machen.

Denn weder im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums noch im Antrag der Regierungskoalition für Freitag, ist auch nur einmal eine digitale Maßnahme zur Coronavirus-Bekämpfung erwähnt, obwohl es in Deutschland mittlerweile rund ein Dutzend Unternehmen gibt, die seriöse digitale Lösungen anbieten – von der Online-Testung mit Zertifikat bis zur App für die Kontaktverfolgung.

Diese digitalen Lösungen sind schneller, einfacher, kostengünstiger und sicherer in der Durchführung als stationäre Testzentren. Und vor allem: Sie sind besser gegen Betrug geschützt.

Deutschland hatte es bereits 2014 versäumt, mit der SORMAS-Sofware, die vom Helmholtz-Institut entwickelt wurde, eine digitale, gesamtdeutsche E-Health-Software in allen Gesundheitsämtern aufzusetzen. Und dann noch einmal, als die Bund-Länder-Konferenz im November 2020 beschlossen hatte, SORMAS bis Mitte Januar 2021 in 90 Prozent aller Gesundheitsämtern zu installieren. Laut einer Umfrage des ARD-Magazins Kontraste war SORMAS im Februar 2021 nur in 90 von 375 Gesundheitsämtern in Betrieb.

Dafür wird SORMAS jetzt erfolgreich in Frankreich, in der Schweiz und in Ghana zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt.

Im Juni 2020 ist Deutschland ein weiteres Versäumnis unterlaufen, als es nicht gelang, bei der Entwicklung der Corona Warn-App einen pandemiegerechten digitalen Standard zu setzen, obwohl alle Voraussetzungen gegeben waren: Finanzielle Mittel, Akzeptanz der Bevölkerung und die Verbesserungsvorschläge des Chaos Computer Clubs.

Momentan fallen die Inzidenzen und stationäre Testzentren werden abgebaut. Wo also sollen sich die Bürger testen lassen, wenn weiterhin Test-Zertifikate für die Innen-Gastronomie, Konzerte, Events und die Fußball-EM 21 und vor allem für Auslandsreisen benötigt werden?

Wenn wir jetzt nicht die vorhandenen digitalen Lösungen nutzen und sie gleichberechtigt als Mittel der Pandemiebekämpfung etablieren, wird es im Herbst nicht gelingen, einer „4. Welle“ zu begegnen, vor der Virologen wie Prof. Dr. Christian Drosten bereits warnen.

Deutschland würde wider besseres Wissen ein drittes Mal die so wichtige digitale Säule der Pandemiebekämpfung und des Monitorings des Infektionsgeschehens vernachlässigen.

Wir bitten Sie als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, darauf hinzuwirken, dass Deutschland die digitalen Lösungsmöglichkeiten in diesem hochsensiblen Bereich beschleunigt.

Wir, die COTEON GmbH aus Bad Schwartau, sind mit unserer Online-Testplattform covidtestONLINE.de Europas erstes digitales Corona-Schnelltest-Zentrum, bei dem die Testung durch geschultes Personal per Video überprüft und das Ergebnis in 20 Sprachen zertifiziert wird. Unser Test-Prozess ist vom TÜV-Rheinland im Mai 2021 validiert worden.

Wir haben mit unseren Partnern care Integral und unizell über 35 Jahre Erfahrung bei Medizin-, Pflege- und Versorgungsprodukten und betreiben in Schleswig-Holstein derzeit noch ein stationäres Testzentrum.

Mit den besten Grüßen

Timo Scharpenberg Geschäftsführer

Web: coteon.de

Luftwaffe – Abzug aus Afghanistan:

Tiflis (ots) Luftwaffe fliegt die ersten Einsatzrückkehrer aus Afghanistan über einen errichteten Lufttransportstützpunkt in Georgien aus

Die Luftwaffe hat in Tiflis (Georgien) einen temporären Lufttransportstützpunkt errichtet. Über diese Drehscheibe wird die Rückführung des Personals in Verantwortung des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr ab Juni 2021 unterstützt.

Erstmalig sind am 10. Juni 2021 deutsche Soldatinnen und Soldaten, die ihren Einsatz beendet haben, mit Transportflugzeugen A400M der Luftwaffe aus Afghanistan nach Georgien ausgeflogen worden.

Durch die Nähe des temporären Lufttransportstützpunktes in Tiflis zum Einsatzgebiet in Afghanistan ist es möglich, flexibel agieren zu können und den Abzug des Deutschen Einsatzkontingentes Resolute Support (RS) aus Afghanistan effektiv zu unterstützen.

Website www.luftwaffe.de

Von wegen „Partei der Mitte“ – Wie die CDU Politik gegen die Mehrheit macht

Sachsen-Anhalt hat gewählt und die CDU ist wieder obenauf – als hätte es all die Desaster und Skandale der letzten Wochen und Monate gar nicht gegeben.

Wie kann es sein, dass die CDU offenbar als „geringeres Übel“ von vielen gewählt wird – obwohl soziale Sicherheit das wichtigste Thema ist, das die Wählerinnen und Wähler bewegt? Mein Video der Woche über die Bilanz von 16 Jahren unsozialer Merkel-Politik und warum die Union dringend in die Opposition geschickt werden muss. Umfragen der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wahl/archiv… Symbolbilder: jumpstory.com — Ihr findet mich im Netz:
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