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Index für Wohnimmobilien erreicht Allzeithoch

Berlin (ots) Wie die Juniausgabe des Real Estate Monitors der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland zeigt, erreichen die Bewertungen der deutschen Wohnimmobiliengesellschaften erneut ein Allzeithoch (435). Nach der deutlichen Erholung zum Jahresende 2020 stagnieren die Marktwerte von Gewerbeimmobiliengesellschaften (338) hingegen seit einigen Monaten weiter auf Vorkrisenniveau.

Residential neighborhood, Baden Württemberg.

Der ungebremste Preisanstieg der Wohnimmobiliengesellschaften ist unter anderem auf die expansive Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. „Diese befeuert weiterhin die Preisentwicklung bei Immobilien, was sich wiederum mittelbar auf die Bewertung von deutschen Immobilien-Bestandshaltern auswirkt“, erläutert Dr. Patrick Lehmann, Senior Manager bei PwC Deutschland.

Darüber hinaus ist Mitte April der Berliner Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht zurückgewiesen worden. Eine Entscheidung, die die Anspannung der Investoren auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt kurzfristig gelöst hat. Nicht zuletzt ist das Rekordhoch des PwC Real Estate Index für Wohnimmobiliengesellschaften auch auf entsprechende Fusionsgespräche in der Immobilienbranche zurückzuführen. „Mit einer Einjahresperformance von 21,5% können vor allem die Werte für Wohnimmobilien den Wachstumstrend am Markt mitgehen“, so Dirk Hennig, Partner bei PwC Deutschland.

Der Index für Gewerbeimmobilien-Bestandshalter stagniert dagegen seit Beginn des Jahres, obwohl die Unternehmen überwiegend positive AdHoc-Mitteilungen vermelden und ihre Ziele für 2021 bestätigen. Im Segment der Handelsimmobilien stehen die Bestandshalter weiterhin noch vor großen Herausforderungen, insbesondere die Shoppingcenter-Betreiber. Die coronabedingten flächendeckenden Geschäftsschließungen sorgten für einen Gewinneinbruch im ersten Quartal.

Über den PwC Real Estate Monitor

Der Real Estate Monitor wird monatlich vom Real Estate Institute von PwC Deutschland veröffentlicht. Der Monitor enthält eine umfassende Analyse relevanter Kennzahlen (WACC, EBITDA-Multiplikatoren, FFO 1, EPRA NAV ratio) auf Basis der Daten von 25 führenden börsennotierten Immobilienunternehmen in Deutschland.

Web: pwc.com

Zahl der Woche: 67 My home is my castle: Deutschland investiert in die eigenen vier Wände

Saarbrücken (ots) Zwei Drittel der Menschen in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten ihr Zuhause verschönert.

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten ihr Zuhause verschönert. Fotoquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und ins Wasser gefallene Urlaube: Viele Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr Zeit im eigenen Zuhause verbracht als zuvor. Kein Wunder also, dass sie es sich gemütlich machen wollten. Eine aktuelle Civey-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, ergab: Zwei Drittel (67 Prozent) haben in den letzten zwölf Monaten Geld für die Verschönerung ihres Zuhauses ausgegeben, zum Beispiel für Neuanschaffungen oder Renovierungen.

Fast ein Viertel der Umfrageteilnehmer (24,6 Prozent) gab insgesamt bis zu 1.000 Euro aus, ein weiteres Fünftel (22,9 Prozent) steckte bis zu 5.000 Euro in die Verschönerung der eigenen vier Wände. Für 7,9 Prozent der Befragten lag die Investitionsgrenze bei 10.000 Euro und für immerhin noch gut jeden Zehnten (11,6 Prozent) war ein schönes Zuhause mehr als 10.000 Euro wert.

Was die Wohnung oder das Haus zu einem echten Zuhause macht, sollte man auch schützen. Daher rät Sandra Kniesigk, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, nach größeren Anschaffungen oder Renovierungen die Hausratversicherung zu überprüfen: „Bei den meisten Anbietern hängt die Mindestversicherungssumme in der Hausratversicherung von der Wohnfläche ab. Wenn dann durch Anschaffungen neue Hausratsgegenstände hinzukommen, muss man sich in der Regel zunächst um eine mögliche Unterversicherung keine Gedanken machen. Denn diese sind üblicherweise mit bis zu zehn bzw. 20 Prozent der Höchstentschädigungsleistung mitversichert.“ Sollte der vereinbarte Versicherungsbetrag jedoch nicht pauschal je Quadratmeter, sondern anhand einer konkreten Inventarliste vereinbart sein, sollte die Absicherungssumme um den Wert der neu angeschafften Geräte angehoben werden.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage von Civey im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Mai 2021 wurden in Deutschland 2.503 Personen ab 18 Jahren befragt.

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Digitale Zahlungssysteme lösen Bargeld weltweit schneller ab

München (ots) PwC-Studie: Bargeldlose Transaktionsvolumen steigen bis 2025 weltweit um mehr als 80% auf 1,9 Billionen / Bis 2030 verdreifachen sich Pro-Kopf-Transaktionen / Stärkste Zuwächse im asiatisch-pazifischen Raum (+109%), Afrika (+78%) und Europa (+64%) / Digitalwährungen und digitale Geldbörsen als Wachstumstreiber

Kontaktlose Zahlung

Internationale Überweisungen in Echtzeit, Super-Apps als Serviceplattformen mit eigenen Bezahlfunktionen und Cyberwallets dürften bald auch in Europa keine Zukunftsmusik mehr sein. Wie aus der Payment-Studie „Charting a cause amid evolution and revolution“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy& hervorgeht, werden bargeldlose Transaktionsvolumen weltweit bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf 1,9 Billionen (2020: 1 Billion) zulegen. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person nahezu verdreifachen.

„Die Corona-Pandemie hat den Wechsel von Bargeld auf digitale Zahlungen um drei bis fünf Jahre beschleunigt“, erklärt Andreas Pratz, Partner bei Strategy& und Co-Autor der Studie. „Die gesamte Infrastruktur des Zahlungsverkehrs verändert sich fundamental. Durch die Entstehung neuer Zahlungswege und innovativer Geschäftsmodelle rückt auch das Szenario einer globalen bargeldlosen Gesellschaft in Sichtweite.“

Super-Apps geben Richtung vor

Das kräftigste Wachstum wird für die asiatisch-pazifischen Märkte erwartet: Dort dürften die bargeldlosen Transaktionsvolumen bis 2025 um 109 Prozent und von 2025 bis 2030 um weitere 76 Prozent zulegen. Für Afrika werden bis 2025 Zuwächse um 78 Prozent und bis 2030 um 64 Prozent gesehen. In Europa sind bis zu 64 Prozent bzw. 39 Prozent mehr digitale Transaktionen möglich. Für die USA und Kanada werden niedrigere Zuwachsraten prognostiziert.

Während in Asien bereits zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Innovationen wie multifunktionale „Super-Apps“ großer E-Commerce-Konzerne oder QR-Codes für den Supermarkteinkauf zum Einsatz kommen, herrscht in Europa, Nord- und Südamerika ein wesentlich langsameres Innovationstempo. Zwar steigt in Europa die Akzeptanz für Karten und mobile Zahlungen, doch in einigen der größeren europäischen Volkswirtschaften – vor allem in Deutschland – gibt es immer noch mehr Bargeld als bargeldlose Transaktionen.

Makrotrends Digitalgeld und Wallets

Der tiefgreifende Wandel im internationalen Zahlungsverkehr betrifft nicht nur traditionelle Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen wie Bargeld oder analoge Rechnungen – die gesamte Infrastruktur der Zahlungsverkehrssysteme weltweit bis hin zu den Geschäftsmodellen der Marktakteure stehen vor einem Quantensprung. Der Studie zufolge werden sechs Makrotrends den Zahlungsverkehr in den kommenden fünf Jahren wesentlich beeinflussen. Dazu zählen unter anderem Digitalwährungen, digitale Geldbörsen und grenzüberschreitende Zahlungen.

„Alle Akteure im internationalen Zahlungsverkehr sollten jetzt verstärkt in wettbewerbsfähige Zahlungslösungen investieren“, ergänzt Maximilian Harmsen, Digital Payments Lead bei PwC Deutschland. „Die beschleunigte Umstellung auf digitale Zahlungen bietet neue Ertragschancen für die gesamte Branche, insbesondere für Banken und Alternative Payment Provider.“

Web: pwc.com

Versicherung der Kameraausrüstung on demand: CosmosDirekt bietet ab sofort Schutz, wenn man ihn braucht

Saarbrücken (ots) Mit dem Versicherungsschutz CosmosDirekt NOW ist neues, gebrauchtes und gemietetes Equipment schon ab einem Tag unter anderem gegen Beschädigung und Diebstahl abgesichert. – Die Produktlösung CosmosDirekt NOW ist bisher einmalig auf dem deutschen Markt und mit ihrem flexiblen On-Demand-Schutz die innovative Antwort auf sich verändernde Kundenbedürfnisse.

Fotoquelle: CosmosDirekt / Getty Images

Gerade jetzt im Sommer dürfte sich so mancher Fotograf auf Motive mit frischen, satten Farben freuen. Entscheidend für schöne Bilder ist jedoch nicht nur das Können des Fotografen, sondern auch das entsprechende Handwerkszeug: Kameras, Objektive und Filter sind nur einige der begehrten Werkzeuge, die zu einer umfangreichen Ausrüstung gehören. Doch die haben ihren Preis. Mehrere tausend Euro kann das Equipment kosten und selbst bei gebrauchten oder gemieteten Geräten heißt es tief in die Tasche greifen. Damit die Investition im Schadenfall nicht zum finanziellen Desaster wird, bietet CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, ab sofort eine On-Demand-Versicherung für Kameras inklusive Ausrüstung an.

FLEXIBEL UND EINFACH ABGESICHERT

Der Abschluss der Versicherung CosmosDirekt NOW ist nicht nur flexibel und einfach, sondern bisher auch einzigartig im deutschen Markt: Täglich kann der Versicherungsschutz auf now.cosmosdirekt.de aktiviert oder deaktiviert werden. So kann beispielsweise bei einer Reise ein mehrtägiger Schutz exakt geplant werden. Alternativ kann auch eine Flatrate abgeschlossen werden, zum Beispiel für einen Monat.

Mit der On-Demand-Versicherung CosmosDirekt NOW ist sowohl neues als auch gebrauchtes oder gemietetes Equipment gegen Beschädigung, Diebstahl, Verlust oder Zerstörung ohne Selbstbeteiligung abgesichert. Der Versicherungsnehmer bekommt dann bei Beschädigungen die notwendigen Reparaturkosten erstattet und bei einem Totalschaden oder Abhandenkommen ein Ersatzgerät. Sofern eine Ersatzbeschaffung nicht möglich ist, wird die zum Schadenzeitpunkt gültige Versicherungssumme ausgezahlt.

INNOVATION DURCH KONZERNEIGENES KNOW-HOW UND KOOPERATION MIT NEODIGITAL VERSICHERUNG AG

CosmosDirekt entwickelt ihre Produkte immer mit Blick auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse: Die neue On-Demand-Versicherung CosmosDirekt NOW entspricht dem Wunsch der Kunden nach mehr Flexibilität. Es ist nach der Lieblingsstückversicherung für das Handy bereits das zweite Produkt der Kooperation zwischen CosmosDirekt und dem InsurTech-Unternehmen Neodigital mit Sitz in Neunkirchen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Digitalisierung von Prozessen der gesamten Wertschöpfungskette rund um das Thema Versicherungen und ermöglicht somit dem Vertriebspartner, über einen Produkt-Konfigurator eigene, individualisierte Versicherungsprodukte selbst zu gestalten.

Die Plattform, auf der sich die Kunden für die On-Demand-Versicherung registrieren und diese dort auch verwalten können, stellt das konzerninterne Start-up LINGS bereit. LINGS ist seit mehr als drei Jahren erfolgreich in der Schweiz aktiv und wurde im dortigen Insurtech Innovation Hub der Generali entwickelt, dem House of Insurtech Switzerland AG.

COSMOSDIREKT

CosmosDirekt ist Deutschlands führender Online-Versicherer und der Direktversicherer der Generali in Deutschland. Mit einfachen und flexiblen Online-Angeboten und kompetenter persönlicher Beratung rund um die Uhr setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche. Zum Angebot zählen private Absicherung, Vorsorge und Geldanlage. Mehr als 1,8 Millionen Kunden vertrauen auf CosmosDirekt.

GENERALI IN DEUTSCHLAND

Die Generali ist eine der führenden Erstversicherungsgruppen im deutschen Markt mit Beitragseinnahmen von 14,4 Mrd. EUR und rund 10 Mio. Kunden Ende 2020. Als Teil der internationalen Generali Group ist die Generali in Deutschland mit den Marken Generali, CosmosDirekt und Dialog in den Segmenten Leben, Kranken und Schaden/Unfall tätig. Ziel der Generali ist es, für ihre Kunden ein lebenslanger Partner zu sein, der dank eines hervorragenden Vertriebsnetzes im Ausschließlichkeits- und Direktvertrieb sowie im Maklerkanal innovative, individuelle Lösungen und Dienstleistungen anbietet.

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Zahl der Woche: 87 – Wenn die Seele nicht mehr mitspielt:

Psychische Erkrankungen häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit

Saarbrücken (ots) 87 Prozent der Menschen in Deutschland zwischen 18 und 50 Jahren glauben, dass psychische Erkrankungen Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit sind.

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock

Ein schwerer Unfall, eine Krebsdiagnose, ein Herzinfarkt – mit massiven körperlichen Einschränkungen ist der Job zumindest vorrübergehend Nebensache. Gleiches gilt auch bei nachweislich angeschlagener Psyche. Mit 87 Prozent schätzen die Menschen in Deutschland bis 50 Jahre psychische Erkrankungen sogar als häufigste Ursache für eine dauerhafte Berufsunfähigkeit ein. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage[1] von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Und damit liegen sie richtig, denn tatsächlich sind psychische bzw. Nervenerkrankungen am häufigsten dafür verantwortlich, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, knapp gefolgt von Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates.[2] Im schlimmsten Fall wird aus einer zunächst temporären Erkrankung eine langfristige Berufsunfähigkeit.

Psychische Erkrankungen werden bei der Frage nach den Ursachen einer Berufsunfähigkeit am häufigsten genannt.

Mit deutlichem Abstand folgen in den Augen der Umfrageteilnehmer körperliche Erkrankungen als mögliche Ursachen dafür, seinen Job nicht mehr ausüben zu können. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) glauben, dass Erkrankungen am Bewegungsapparat, z. B. ein Bandscheibenvorfall, häufig eine Berufsunfähigkeit nach sich ziehen. Danach folgen Krebserkrankungen (44 Prozent) und Herz-Kreislauferkrankungen (36 Prozent). Unfälle – sowohl in der Freizeit (28 Prozent) als auch Arbeits- und Wegeunfälle (17 Prozent) – sind der Meinung der Befragten nach seltener Grund für eine Berufsunfähigkeit.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Berufsleben“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Februar 2021 wurden in Deutschland 1.510 Personen zwischen 18 und 50 Jahren, darunter 1.000 Personen unter 30 Jahre, befragt.

[2] Quelle: Statista

https://ots.de/4iaymV

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Stichtag 31. Juli: Wer die Steuererklärung zu spät abgibt, muss zahlen

Neustadt a. d. W. (ots) Stichtag für die Abgabe der Steuererklärung ist seit 2019 der 31. Juli. Spätestens dann muss die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt sein. Sonst drohen Verspätungszuschlag, Zwangsgeld oder gar die Schätzung. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit den Details.

Stichtag 31. Juli: Wer die Steuererklärung zu spät abgibt, muss zahlen

Stichtag 31. Juli: Wer die Steuererklärung zu spät abgibt, muss zahlen

Grundsätzlich gilt: Durch eine Gesetzesänderung ist es seit 2019 deutlich schwieriger, eine Fristverlängerung zu beantragen. Die Finanzbeamten verlängern die Abgabefrist für die Steuererklärung nur noch in Ausnahmefällen, nämlich wenn der Steuerpflichtige ohne eigenes Verschulden die Abgabe versäumt. Ist das der Fall, muss das Finanzamt unbedingt schriftlich um eine Fristverlängerung gebeten werden. Stimmt das Finanzamt einer Fristverlängerung zu, erhält der Steuerpflichtige einen neuen Termin zur Abgabe der Steuererklärung – der unbedingt eingehalten werden sollte.

Der Verspätungszuschlag

Wer zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet ist und die Erklärung nicht innerhalb von sieben Monaten nach Ablauf des Besteuerungsjahres abgibt, für den wird ein Verspätungszuschlag festgesetzt. Während die Finanzbeamten früher selbst festlegen konnten, wie hoch der Verspätungszuschlag ausfällt, ist er seit 2019 gesetzlich festgelegt und beträgt 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro pro verspätetem Monat. Maximal werden 25.000 Euro Verspätungszuschlag fällig. Wer mit einer Steuerrückerstattung rechnen darf, kann auf Nachsicht der Finanzbeamten hoffen. Denn dann kann das Finanzamt einen Zuschlag festsetzen, muss es aber nicht.

Das Zwangsgeld

Neben dem Verspätungszuschlag gibt es noch ein weiteres Mittel, worauf das Finanzamt bei einer verspäteten Abgabe zurückgreifen kann: das Zwangsgeld. In der Regel erhält der Abgabepflichtige zuerst eine Zwangsgeldandrohung per Post mit einer letzten Frist zur Abgabe der Steuererklärung. Wird die Steuererklärung innerhalb dieser Frist abgegeben, wird das Zwangsgeld nicht festgesetzt. Wer allerdings auch diese Frist verstreichen lässt, für den wird das Zwangsgeld fällig.

Die Steuerschätzung

Ist die Steuererklärung auch nach Erhebung des Zwangsgeldes nicht abgegeben worden, schätzt das Finanzamt die Besteuerungsgrundlage des Steuerpflichtigen und erlässt einen entsprechenden Steuerbescheid. In der Regel schätzt das Finanzamt dabei eher zu Ungunsten des Steuerpflichtigen. Das bedeutet, dass man mehr Steuern zahlen muss, als es tatsächlich der Fall wäre.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

Carmen Mayer: Wie sich jeder seinen Traum an der Börse erfüllen kann

München (ots) Mit ihrem Aktiencoaching unterstützt Carmen Mayer Menschen, die den Schritt wagen möchten, an der Börse tätig zu werden. Ein großes Vorwissen ist hier nicht nötig, denn das erhalten Interessierte bei der Expertin, die selbst einmal von Null an gestartet ist.

Mit ihrem Aktiencoaching unterstützt Carmen Mayer insbesondere andere Mütter, die den Schritt wagen möchten, an der Börse tätig zu werden.

Dabei klingt der Weg der zweifachen Mutter, die Biochemie studiert, eine Promotion absolviert und in einem internationalen Pharmakonzern gearbeitet hat, wie ein Traum – und dieser begann an einem einfachen Freitagabend mit dem Kauf eines Buchs. Um welches Buch es sich dabei handelt, wie sie ihr Leben einmal komplett umkrempelte und wie es schließlich zur Gründung ihres Aktiencoachings kam, hat uns die erfolgreiche Börsenexpertin näher erklärt.

Jeder Mensch hat Träume und konkrete Vorstellungen von seinem Leben. Sei es der Wunsch nach einem Eigenheim, einer Weltreise, mehr Wohlstand oder den eigenen Kindern die beste Ausbildung bieten zu können. Da sich diese Ziele nicht von allein erfüllen, ist es unumgänglich, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Eine Möglichkeit dazu bietet die Aktivität an der Börse. Nun wird der ein oder andere vielleicht starke Zweifel haben. Schließlich ist das Thema Aktien laut der gängigen Meinungen komplex und risikoreich – und außerdem hört man immer wieder, dass man ohne ein ordentliches Startkapital erst gar nicht an der Börse anfangen sollte. All diese Einwände kann eine Frau allerdings entkräften: Carmen Mayer. Sie ist Börsenexpertin und hat ein Aktiencoaching für Menschen ins Leben gerufen, die sich an der Börse betätigen möchten. Dabei kann sie aus eigener Erfahrung beweisen, dass jede Frau, die einen starken Willen besitzt, an der Börse Erfolg haben kann.

Das Buch, das Carmen Mayers Leben nachhaltig veränderte

Eigentlich konnte sich Carmen Mayer vor ihrer Karriere an der Börse nicht beklagen. „Ich hatte Biochemie in Düsseldorf studiert. Danach habe ich promoviert und begonnen, in einem internationalen Pharmakonzern zu arbeiten. Mein Mann arbeitet als Entwickler bei BMW. Wir führten in München also ein Leben, das viele sich wünschen. Ganz zufrieden war ich allerdings nicht.“ Der Wunsch nach einem eigenen Haus für die Familie im bayrischen Raum – fast schon eine Unmöglichkeit, obwohl Carmen Mayer und ihr Mann immer gute Jobs hatten und darauf achteten, intelligent zu sparen.

Eines Freitags, als ihr Mann auf Geschäftsreise war, traf Carmen Mayer dann eine vermeintlich kleine Entscheidung, die sich später als Zünder für ein neues Leben erweisen sollte. Auf die Empfehlung eines Bekannten hin kaufte sie sich das Buch „Rich Dad – poor Dad – was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, von Robert Kiyosaki.

„So seltsam es klingt. Aber dieses Buch las ich noch in der folgenden Nacht und es bewegte etwas Großes in mir. Es ging unter anderem um die drei Wege, reich zu werden. Man kann einerseits ein Unternehmen gründen, zweitens Immobilien kaufen und vermieten oder drittens an die Börse gehen und Unternehmensanteile kaufen. Für mich war klar: Ich möchte anfangen, in Aktien zu investieren.“

Der erste Schritt zum eigenen Coaching – der Podcast „Mami goes Millionär“

Gesagt, getan. Sukzessive eignete sich Carmen Mayer über zahlreiche Konferenzen, Coachings und den Austausch mit anderen Experten Wissen an. Mit zunächst 2.000 Euro investierte sie schließlich einen kleinen Teil ihres Geldes. Immer mehr Summen und immer größere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Auch den Traum vom Eigenheim konnte sie sich erfüllen.

Gleichzeitig schlummerte in ihr das Bedürfnis, ihr Wissen auch anderen weiterzugeben. „Warum sollte ich solch tolle Ergebnisse nur für mich behalten? Viele andere Frauen konnten das, was ich erreicht habe, schließlich auch schaffen. Da ich zu dem Zeitpunkt jedoch noch großen Respekt vor einem eigenen Coaching hatte, habe ich mich zunächst dazu entschieden, mein Wissen mithilfe eines Podcasts zu teilen.“

Inhaltlich ging es dabei um die Börse sowie das Leben zwischen Börse und Elternschaft. Denn Carmen Mayer war mittlerweile zweifache Mutter. Während der Corona-Krise kamen dann immer mehr der Zuhörer auf sie zu. Sie baten die Expertin um Rat, wie sie sich an der Börse verhalten sollen. „In diesem Moment wusste ich: Ich bin bereit, mehr zu wagen als nur den Podcast und mein Coaching entstand. Dabei half mir auch meine Rolle als Mutter. In Mutter steckt das Wort ‚Mut‘. Ich wollte meinen Teilnehmerinnen zeigen, wie mutig auch sie sein können. In meinem Coaching helfe ich nun anderen, diesen Schritt zu wagen.“

Das Aktiencoaching mit Carmen Mayer

Eine große Rolle spielt für die Börsenexpertin deshalb das Mindset. „Es hat mit Selbstbewusstsein zu tun, Geld einfach mal in die Hand zu nehmen und das Aktiengeschäft verstehen zu wollen.“ Nur wer selbstbewusst an die Sache herangeht, kann erfolgreich an der Börse sein – und dieses Selbstbewusstsein kann man lernen. „Dazu sollte man sich fragen, was man im Leben schon alles gemeistert hat, dann ist die Börse ein Klacks“, so Carmen Mayer

Auf die Frage hin, wie sie das Investment einer Tesla-Aktie sehe, erklärt Carmen Mayer: „Die Tesla-Aktie ist überbewertet. Zwar hat Tesla letztes Jahr Gewinne gemacht. Davor haben sie allerdings Verluste gemacht und brauchten Fremdkapital, damit dieses Business läuft. Wer als Investor da einsteigt, hat demnach ein höheres Risiko.“ Dabei vergleicht sie solche Aktieninvestments gerne mit einem kleinen Kind. Wer ein einjähriges Kind hat, sprich eine Firma, die ein Jahr an der Börse ist, hat sehr viel damit zu tun. Denn zunächst muss man sich optimal organisieren und Strukturen aufbauen. „Und das bekommen manche Unternehmen hervorragend hin, andere weniger gut. Ich rate deshalb für den Anfang von solchen Aktien ab.“

In ihrem Coaching liegt der Fokus darauf, wie man entspannt und zugleich mit sehr guter Rendite investiert. Deshalb konzentriert sich Carmen Mayer auf Wachstumsunternehmen. „Es handelt sich vor allem um Unternehmen, die eine gute Zukunft vor sich haben. Denn Wachstum ist für mich das Natürlichste, was es gibt. Wir möchten intellektuell und monetär wachsen und so sollten auch unsere Investments aussehen.“ Als Beispiel führt die Börsenexpertin Unternehmen wie Google, Facebook oder Microsoft auf. Dort steigen die Umsätze von Jahr zu Jahr und man könne sicher sein, dass der Aktienkurs nicht aufgrund einer Hoffnung oder eines Hypes zustande komme. Vielmehr korreliere der Kurs mit den Gewinnen eines Unternehmens. „Den Menschen ist oft nicht bewusst, dass wir das Risiko stark senken können und die Rendite erhöhen, indem wir einfach Top-Unternehmen aussuchen. Denn wenn ich ein krankes Unternehmen habe, gibt es kaum Rendite und das Risiko von Verlusten ist hoch. Börse ist kein Ort für mich für Spekulationen, sondern einfach nur ein Ort wo ich mich an grandiosen Unternehmen beteiligen kann. Carmen Mayer möchte, dass die Börse raus aus der Schmuddelecke und rein in jeden Haushalt kommt, der sich um sein Geld kümmern möchte. Die Chancen seien viel größer als das Risiko, wenn man einen Zeithorizont von von 3-5 Jahren oder mehr mitbringt.

Web: dr-carmen-mayer.de

Terror gegen Israel mit deutscher Unterstützung?

Bundesrechnungshof soll Informationen über mutmaßliche Hamas-Finanzierung veröffentlichen

Berlin/Köln (ots) Hat Deutschland die Raketen mitfinanziert, die derzeit auf Israel abgefeuert werden? Der Bundesrechnungshof hat untersucht, ob Gelder des Auswärtigen Amtes (AA) über Umwege an die islamische Terrororganisation Hamas geflossen sind, will diese Informationen aber nicht preisgeben. Dagegen klagt nun das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) zusammen mit der Rechtsanwältin Seyran Ates.

Bundesrechnungshof soll Informationen über mutmaßliche Hamas-Finanzierung veröffentlichen / Blick auf Jerusalem: Wurde der Terror gegen Israel aus Deutschland unterstützt? (Originalfoto: Rodolfo Quevenco/Pixabay, Bearbeitung: Giordano-Bruno-Stiftung)

Sind Gelder des Auswärtigen Amtes über die muslimische „Wohlfahrtsorganisation“ Islamic Relief an die radikalislamische Hamas geflossen? Mit diesem Thema beschäftigte sich der Deutsche Bundestag bereits im April 2019 (Drucksache 19/9415). Auf die „Kleine Anfrage“ der FDP-Fraktion antwortete die Bundesregierung, dass „sowohl Islamic Relief Worldwide als auch Islamic Relief Deutschland über signifikante personelle Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehende Organisationen“ verfügten. Der Bundesregierung sei auch bekannt, dass Islamic Relief in Israel seit 2014 als „Teil des Finanzsystems der Hamas“ verboten ist. Der Bundesrechnungshof überprüfe derzeit, ob Gelder des Auswärtigen Amtes über die Organisation an die Hamas geflossen seien. Nähere Auskunft darüber könne die Bundesregierung aber aus „Gründen des Staatswohls“ nicht erteilen.

Ein Jahr später war die Untersuchung des Bundesrechnungshofs abgeschlossen und das Auswärtige Amt stellte jegliche Förderung von Islamic Relief ein, die zuvor in Millionenhöhe geflossen war. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jedoch unter Verschluss gehalten. Die Berliner Rechtsanwältin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Seyran Ates, die sich schon seit geraumer Zeit mit den Verbindungen zwischen dem legalistischen, d.h. scheinbar gesetzeskonform agierenden, und dem militant-extremistischen Flügel des Islamismus beschäftigt, stellte daraufhin einen Auskunftsantrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG): „Die Öffentlichkeit sollte erfahren, für welche Ziele diese angeblich ehrenvollen muslimischen Wohltätigkeitsorganisationen eintreten, für deren Projekte namhafte Politiker wie Bundespräsident Steinmeier werben“, so Ates. „Sollten über Islamic Relief tatsächlich Gelder an die Hamas geflossen sein, reicht es nicht aus, die staatliche Förderung einzustellen. Denn Organisationen, die mit Terroristen zusammenarbeiten und antisemitische Wahnideen verbreiten, müssen verboten werden!“

Der Bundesrechnungshof lehnte die IFG-Anfrage ab und wies auch den darauf erfolgten Widerspruch der Rechtsanwältin zurück. Dagegen hat Seyran Ates nun mit Unterstützung des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) Klage erhoben. Finanziert wird das Klage-Verfahren mit Mitteln der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), aus der auch das Institut für Weltanschauungsrecht hervorgegangen ist. „Es ist wichtig, die Öffentlichkeit über die Verbindungen zwischen dem legalistischen und dem militanten Islamismus aufzuklären, denn beide Strömungen verfolgen letztlich dieselben verfassungsfeindlichen Ziele und sind zum Teil auch personell miteinander verflochten“, sagt Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon und fügt hinzu: „Bei alldem geht es selbstverständlich nicht um einen ‚Generalverdacht gegen Muslime‘, sondern ganz im Gegenteil darum, liberale Gläubige wie Seyran Ates oder Mouhanad Khorchide in ihrem Kampf gegen fundamentalistische Strömungen des Politischen Islam zu unterstützen.“

Einrichtung einer Dokumentationsstelle „Politischer Islamismus“

Die Strategien, die Islamic Relief nutzt, um sich hierzulande im politischen Establishment zu etablieren, hat der Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) Carsten Frerk Anfang 2021 analysiert. „Wir erwarten, dass solche Erkenntnisse zu Konsequenzen führen“, erklärt gbs-Sprecher Schmidt-Salomon. „So sollten sich Politikerinnen und Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter-Steinmeier, Malu Dreyer oder Hannelore Kraft, die in den letzten Jahren als ‚prominente Unterstützer“ von Islamic Relief aufgetreten sind, mit klaren Worten von dieser Organisation distanzieren, die in Israel aus guten Gründen verboten ist.“

Damit deutsche Politikerinnen und Politiker nicht weiterhin „aus falsch verstandenem Multikulturalismus in die Fänge totalitär denkender Islamisten geraten“, fordert die gbs die Einrichtung einer Dokumentationsstelle „Politischer Islamismus“. Auch der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide und die Ethnologin Susanne Schröter, die im wissenschaftlichen Beirat der österreichischen „Dokumentationsstelle zum Politischen Islam“ mitwirken, würden die Einrichtung einer solchen Stelle in Deutschland sowie die Offenlegung der Prüfergebnisse des Bundesrechnungshofs begrüßen: „Der deutsche Staat hat sich in der Integrationspolitik zum Teil auf äußerst zwielichtige Partner eingelassen. Hier besteht dringender Aufklärungsbedarf!“, sagt Mouhanad Khorchide, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster. Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), ergänzt: „Man kann den Antisemitismus nicht öffentlich verurteilen und gleichzeitig Organisationen fördern, die den Antisemitismus schüren! Wahrscheinlich wussten die meisten Politikerinnen und Politiker nicht, was sie tun. Umso wichtiger ist es nun, die Strukturen des legalistischen Islamismus sichtbar zu machen!“

Weitere Informationen: Den vollständigen Text dieser Pressemitteilung finden Sie auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung.

Wege in die frühe Rente

Alle ab 1964 Geborenen können regulär erst mit 67 Jahren in Rente gehen. Es ist aber auch möglich, sich früher aus der Arbeitswelt zu verabschieden. In einigen Fällen geht dies sogar abschlagsfrei. Welche Modelle es gibt, worauf Arbeitnehmer achten sollen und wie hoch die Abschläge bei einer früheren Rente sind, beschreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe. 

Nach 45 Jahren Versicherungszeit können „besonders langjährig Versicherte“ abschlagsfrei in Rente gehen. Im Jahr 1956 Geborene müssen dafür mindestens 63 Jahre und acht Monate alt sein, für Jüngere steigt die Altersgrenze stufenweise. Wer 63 Jahre alt ist und mindestens 35 Jahre Versicherungszeit vorweist, kann mit Abschlägen in Rente gehen. Für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter wird die Rente um 0,3 Prozent gekürzt. Um die Kürzung auszugleichen, können Ausgleichszahlungen an die Rentenversicherung gezahlt werden. Diese Zahlungen kann man von der Steuer absetzen. 

Frührente ist auch vor einem Alter von 63 Jahren möglich, wenn Angestellte mit ihrem Arbeitgeber Altersteilzeit vereinbaren, so dass ihr aktives Arbeitsleben zum Beispiel schon mit 61 Jahren endet. Auch wer voll erwerbsgemindert oder schwerbehindert ist, kann nach besonderen Regeln früher mit der Arbeit aufhören. 

Finanztest hat die Rente bei unterschiedlichem Rentenbeginn in vier Fällen berechnet, listet auf, wie hoch die Abschläge für eine Frührente sind und gibt Tipps für den Ausstieg aus dem Job schon vor dem 63. Geburtstag. 

Die ausführliche Analyse zu Wegen in die frühe Rente findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/frueher-in-rente abrufbar. 

Zahl der Woche: 64 Ein Leben lang im gleichen Beruf? Viele können sich das gut vorstellen

Saarbrücken (ots) 64 Prozent der Erwerbstätigen bis 50 Jahre in Deutschland können sich vorstellen, ihren aktuellen Beruf bis zur Rente auszuüben. Bunte Lebensläufe, Jobwechsel und Sabbaticals – die Arbeitswelt ist heutzutage flexibel und bietet viele Möglichkeiten für Neu- und Umorientierung.

Fotoquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Trotzdem schließen es viele Menschen nicht aus, ihr ganzes Leben im selben Beruf zu arbeiten. 64 Prozent der Erwerbstätigen bis 50 Jahre in Deutschland können sich vorstellen, ihren aktuellen Beruf bis zur Rente auszuüben. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

Dabei fällt auf, dass sich die Einstellung von älteren zu jüngeren Personen unterscheidet: 49 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sowie 53 Prozent der 25- bis 29-Jährigen geben an, sich vorstellen zu können, bis zur Rente im gleichen Beruf zu bleiben. Bei den 30- bis 39-Jährigen (67 Prozent) und den 40- bis 50-Jährigen (68 Prozent) ist der Anteil deutlich größer. Dass sich Berufsanfänger weniger häufig festlegen wollen oder können, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Rente noch recht weit entfernt und daher ein eher abstrakter Begriff ist. Dagegen machen viele im Alter von 50 schon langsam Pläne für den Ruhestand.

Den eigenen Beruf bis zur Rente ausüben zu können, ist allerdings nicht selbstverständlich. Nicht selten kommt es zu einer Berufsunfähigkeit im Laufe des Werdegangs. Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, erklärt: „Für viele Menschen in Deutschland ist der Beruf mehr als nur die Sicherung des Lebensunterhalts. Er stiftet Sinn und das Gefühl, etwas zu leisten und zu erreichen – bis zum wohlverdienten Ruhestand. Umso stärker ist das Gefühl der Leere, wenn man den Beruf nicht mehr ausüben kann. Damit wenigstens die finanziellen Folgen aufgefangen werden, gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen für Erwerbstätige.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Berufsleben“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Februar 2021 wurden in Deutschland 1.510 Personen zwischen 18 und 50 Jahren, darunter 1.000 Personen unter 30 Jahre, befragt.

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