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Mehr als die Hälfte der Schulkinder nutzen im Unterricht ein Tablet

Köln (ots) Weg von Heften und Stiften, hin zu digitalen Hilfsmitteln: Das neue Schuljahr beginnt für immer mehr Kinder mit leichterem Ranzen und mehr Technik. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Civey im Auftrag der DEVK Versicherungen. Demnach verwenden rund 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler inzwischen ein Tablet im Unterricht. Die Geräte sind als Hausrat mitversichert – im Premium-Schutz der DEVK ist sogar der Diebstahl in der Schule und auf dem Weg dorthin abgedeckt.

Bundesweit verwenden 50,1 Prozent der Schülerinnen und Schüler ein Tablet im Unterricht. Bildrechte: DEVK/SydaProductions/stock.adobe Fotograf: lev dolgachov

Das quietschende Kratzen bröckeliger Kreide auf der Tafel gehört der Vergangenheit an; ebenso verschmierte Folien auf dem surrenden Tageslichtprojektor. Die meisten Schulen nutzen heute interaktive Whiteboards, mit denen Lehrerinnen und Lehrer den Unterricht gestalten. Sie können damit zum Beispiel Aufgaben erklären, Videos zeigen und die Lösungen der Kinder auf den Bildschirm spiegeln. Das geht allerdings nur, wenn die ganze Klasse mit passenden Tablets ausgestattet ist – meist iPads, die pro Stück bis zu 1.000 Euro kosten.

Mehr Tablets im Westen als im Osten

Doch wie verbreitet sind die Geräte schon an deutschen Schulen? Um das zu erfahren, hat die DEVK beim Meinungsforschungsinstitut Civey eine Umfrage in Auftrag gegeben. Im Mai wurden dazu 2.000 Eltern von Kindern befragt, die eine Grundschule oder eine weiterführende Schule besuchen. Ergebnis: 50,1 Prozent der Schülerinnen und Schüler verwenden ein Tablet im Unterricht. In den westdeutschen Bundesländern sind es deutlich mehr (54,1 Prozent) als in den ostdeutschen (35,8 Prozent). Das liegt vermutlich auch daran, dass an westdeutschen Schulen Tablets vielfach schon vorgeschrieben sind (55,8 Prozent), an ostdeutschen Schulen weniger (40,2 Prozent). Im Bundesdurchschnitt sind sie für 53,1 Prozent der Kinder obligatorisch. Darüber hinaus verwenden Schülerinnen und Schüler sie oft freiwillig.

Sorgen der Eltern abhängig vom Alter

Fast ein Drittel der Eltern, deren Kinder Tablets im Unterricht nutzen, haben keine Bedenken, dass ihre Söhne und Töchter in der Schule damit arbeiten. Allerdings sorgen sich fast genauso viele, dass es beschädigt werden oder vom Unterricht ablenken könnte. Rund ein Viertel der Befragten befürchtet Diebstahl (27,3 Prozent) oder Verlust (23,5 Prozent). Große Unterschiede zeigen sich hier beim Alter der Eltern. Junge Väter und Mütter zwischen 18 und 29 Jahren, die schon zur „Gen Z“ zählen, befürchten vor allem eine Beschädigung am Tablet (54,6 Prozent), haben aber kaum Bedenken, dass es vom Unterricht ablenken könnte (rund 1 Prozent). Dagegen vermutet fast die Hälfte der Väter und Mütter zwischen 30 und 39 Jahren, die noch zur „Gen Y“ gehören, eine Ablenkung (47,8 Prozent), hat aber weniger Angst vor Beschädigung (19,5 Prozent).

Die meisten Geräte sind nicht versichert

Um den Familien die Sorgen zu nehmen, bieten viele Schulen an, die Tablets über einen Kooperationspartner zu beschaffen und zu versichern. Trotzdem sagen nur 20,2 Prozent der befragten Eltern, dass die Geräte ihrer Kinder über das Partnerunternehmen der Schule versichert sind. Fast 43 Prozent geben dagegen an, dass kein Versicherungsschutz besteht. Eine private Zusatzversicherung (4,2 Prozent) oder Versicherungsschutz über ein Leasing-Paket (1,9 Prozent) haben der Umfrage zufolge nur sehr wenige Familien.

Tablets als Hausrat versichern

Knapp 15 Prozent vermuten, dass das teure Stück über die Hausratversicherung abgesichert ist. DEVK-Expertin Heike Wolff bestätigt, dass Tablets zum Hausrat gehören und die Versicherer bei Einbruch-Diebstahl zahlen. Allerdings gibt es bei einfachem Diebstahl meist keine Erstattung: „Wenn ein Kind zum Beispiel an der Bushaltestelle steht und das Tablet von hinten aus dem Ranzen geklaut wird, ist es oft nicht versichert.“ Sie empfiehlt Eltern, sich in DEVK-Geschäftsstellen kostenlos beraten zu lassen und den Schutz ggf. aufzustocken. So versichert die DEVK im neuen Premium-Schutz Tablets auch dann als Hausrat, wenn sie in Schule oder Uni gestohlen werden – oder auf dem Weg dorthin. Die DEVK erstattet dann bis zu 500 Euro. „Mitversichert sind auch weitere Lernmaterialien, Notebooks und Kleidung“, so Heike Wolff, „und auch die von der Schule überlassenen Geräte.“ Der Schutz gilt nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern für alle Personen, die im versicherten Haushalt leben – etwa Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende und Beschäftigte von Universitäten.

Reparatur als extra Service

Beim Toben auf dem Schulflur geht ein Tablet schnell zu Bruch. Deshalb lohnt sich oft eine Hausratversicherung mit Elektroschutzbrief. Die DEVK bietet diesen Service gemeinsam mit der Freeyou Insurance AG an. Die Versicherung kümmert sich dann um die Reparatur, ein Ersatzgerät oder eine Beteiligung am Neukauf. Für Familien mit Schulkindern wird dieser Schutz immer wichtiger, weil Tablets bald zum unverzichtbaren Arbeitsmaterial gehören. Schon heute wissen fast 30 Prozent der Eltern, deren Kinder noch kein Tablet in der Schule nutzen, dass dies in Zukunft für sie geplant ist. Denn die kratzende Kreide und der pustende Projektor werden in den Schulen ausgemistet.

Zur Umfrage

Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von der DEVK vom 01. bis 27.05.2024 2.000 Elternteile von Schulkindern (Grundschule, weiterführende Schule) befragt. Je 1.000 haben angegeben, dass ihre Kinder ein Tablet im Schulunterricht verwenden bzw. nicht verwenden. Die Ergebnisse sind für beide Gruppen repräsentativ. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 4,6 Prozent.

DEVK Versicherungen

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Persönlicher Traum erfüllt: Jens-Rabe-Academy-Teilnehmer Matthieu Lossel nimmt am Race Across America teil

Zwickau (ots) Matthieu Lossel, ein engagierter Teilnehmer der Jens Rabe Academy, die Menschen darin coacht, wie man an der Börse Geld verdient, nahm im Juni 2024 an einer der härtesten Herausforderungen im Radsport teil: dem diesjährigen Race Across America (RAAM). Wie die Geschäftsführung mitteilte, hat sich Matthieu Lossel, seit 2020 Mitglied der Jens Rabe Academy, mit seiner Teilnahme als Solofahrer einen langgehegten Traum erfüllt.

Persönlicher Traum erfüllt: Jens-Rabe-Academy-Teilnehmer Matthieu Lossel nimmt am Race Across America teil. Fotograf: Jens Rabe

Gründer und Geschäftsführer Jens Rabe: „Das Race Across America gilt aus gutem Grund als eines der anspruchsvollsten Radrennen der Welt. Wir, das Team der Rabe Unternehmensgruppe, unterstützten Matthieu Lossel bei seinem Rennrad-Abenteuer als Sponsor – dementsprechend stolz sind wir auf seine Leistung und Ausdauer auf dieser extremen Strecke.“

Vom 11. Juni bis zum 24. Juni war Matthieu Lossel auf der herausfordernden Route unterwegs, welche die Teilnehmer über 4.893 Kilometer von Oceanside, Kalifornien, bis nach Atlantic City, New Jersey, führte. Als Solofahrer war es sein Ziel, die Strecke im Alleingang in nur wenigen Tagen zurückzulegen. Aus dem offiziellen Live-Tracking des RAAM geht hervor, dass er nach nur wenigen Tagen bereits mehr als die Hälfte absolviert hatte.

Matthieu Lossel, Startnummer 637, verfolgt bereits seit mehr als einem Jahrzehnt den Traum, am Race Across America teilzunehmen. Dank seiner Mitgliedschaft in der Jens Rabe Academy, in der er seit 2020 aktiv ist, konnte er sein Ziel nun endlich verwirklichen. Durch die breitgefächerten Lerninhalte, welche die Akademie ihren Teilnehmern zur Verfügung stellt, konnte er im Laufe der Zeit umfassende Kenntnisse in Aktien-, Options- und Rohstoffhandel erwerben, die ihm nicht nur zu finanzieller Bildung, einem regelmäßigen Einkommen an der Börse und finanzieller Freiheit, sondern auch zu der Möglichkeit verholfen haben, seinen sportlichen Traum zu verwirklichen.

„Wir helfen unseren Kunden dabei, ein dauerhaft planbares Einkommen an der Börse zu erzielen – und so endlich finanzielle Freiheit zu erreichen. Damit das gelingt, arbeiten wir aus Prinzip nur mit Menschen zusammen, die bereit sind, in ihren Erfolg und ihre Zukunft zu investieren. Die Teilnahme von Matthieu Lossel am Race Across America ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie fundierte Vorbereitung und hartnäckige Zielstrebigkeit zu großen Erfolgen führen können. Wir sind stolz darauf, Matthieu Lossel auf seiner Reise unterstützt zu haben“, so Jens Rabe abschließend.

Weitere Informationen zu Matthieu Lossels Teilnahme am Race Across America erhalten Sie im offiziellen Live-Tracking des RAAM unter: https://trackleaders.com/raam24f.php

Drei PayPal-Funktionen, die unser Leben im Sommer leichter machen

Dreilinden (ots) Der Sommer steht vor der Tür! Endlich wieder draußen im Straßencafé in der Sonne sitzen, den Fußballsommer genießen oder mit Freunden in den Urlaub fahren. Die warme Jahreszeit bietet die perfekte Gelegenheit, gemeinsam etwas Schönes und Unvergessliches zu erleben. Damit wir uns voll und ganz auf unsere Sommerabenteuer konzentrieren können, stellen wir drei PayPal-Funktionen vor, die unser Leben diesen Sommer leichter machen.

Ausgaben mit Freunden teilen: einfach Geld senden und empfangen

So entspannt kann der Sommer sein: Mit PayPal einfach und schnell Kosten teilen.
Fotograf: PayPal

Die Kosten für die gemeinsame Unterkunft, Grillgut oder Getränke teilen – mit PayPal geht das in Sekundenschnelle und für Freunde und Familie komplett gebührenfrei! Jede:r sendet seinen Anteil ganz einfach an die Person, die bezahlt hat – ganz ohne Bargeld, dafür mit vollem Überblick über die Finanzen. Wenn du Geld vorgestreckt hast und deine Freundin vergessen hat, dir den Betrag zu senden, kannst du diesen mit PayPal anfordern.

PayPal.Me: ein individueller Bezahllink zum Geldempfangen

Sommer ist auch die Zeit der Feste und Feiern. Statt Bankdaten für ein Geschenk auszutauschen, kannst du einfach und bequem deinen PayPal.Me-Link mit deinen Freund:innen teilen. Dabei handelt es sich um einen persönlichen Bezahllink, der für jedes PayPal-Konto kostenlos eingerichtet werden kann und mit dem du einfach und bequem Geld anfordern und empfangen kannst. Der PayPal.Me-Link lässt sich per E-Mail, SMS oder Messenger teilen. So spart ihr Zeit und Mühe und könnt euch auf das Feiern freuen.

PayPal-Käuferschutz: Shoppen mit gutem Gefühl

Die Sonne scheint, der Tag am See oder die nächste Fahrradtour sind geplant, doch es fehlt noch das passende Zubehör. Ob ein gebrauchtes Stand-Up-Paddle-Board, ein luftiges Sommer-Outfit oder ein neues Fahrrad – auf Anzeigen-Portalen oder Secondhand-Plattformen findet man schnell das passende Angebot. Wenn du das passende Produkt gefunden hast, solltest du beim Kauf von gebrauchter Ware von Privatpersonen mit der PayPal-Bezahloption „Waren und Dienstleistung“ zahlen. Geht beim Kauf etwas schief, kann der PayPal-Käuferschutz helfen. Grundsätzlich greift der PayPal-Käuferschutz in zwei Fällen: Wenn der gekaufte Artikel nicht bei/m der Käufer:in ankommt oder wenn der gekaufte Artikel erheblich von der Beschreibung des/der Händler:in abweicht.

Ob gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, spontane Einkäufe oder für besondere Anlässe – PayPal hilft dabei, die Kosten zu teilen und die Übersicht über die Finanzen zu behalten. Der Sommer kann kommen!

PayPal

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Bundessieg „bunt statt blau“: Schülerin aus Niedersachsen gewinnt DAK-Wettbewerb gegen das Rauschtrinken

Hamburg (ots) Die Bundessiegerin 2024 von „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ kommt aus Niedersachsen: Gita Maali aus Leer gewinnt den bundesweiten DAK-Plakatwettbewerb. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Jahr an der Präventionskampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch beteiligt.

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Gita Maali, Leer Bildrechte: DAK-Gesundheit
Fotograf: Manfred Wigger

Bereits zum 15. Mal suchte die Kasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert. Die Preise wurden heute feierlich im Bundesgesundheitsministerium in Berlin verliehen.

Foto: Veranstalter

Seit dem Start von „bunt statt blau“ 2010 haben insgesamt rund 136.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren kreative Plakate gegen Alkoholexzesse gestaltet. Aktuelle Studien belegen die Wirksamkeit der Präventionskampagne. „Das Plakat der Bundessiegerin setzt auf starke Kontraste und überzeugt durch künstlerische Perspektivwechsel. Auf der einen Seite sind Lebenslust und Freude, auf der anderen Verzweiflung und Angst. Die Hauptfigur ist gefesselt und hängt buchstäblich an leeren Flaschen. Die Botschaft von ‚bunt statt blau‘ wird so eindrucksvoll in Szene gesetzt“, lobt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit das Plakat der Bundessiegerin Gita Maali. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert und Prof. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), wählte Storm in der Bundesjury die ersten Plätze aus.

„Mit bunten und wirklich kreativen Plakat- und Collage-Ideen bekennen hier viele Kinder und Jugendliche deutlich Farbe gegen Rauschtrinken“, sagt der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert. „Was die jungen Menschen aufs Papier bringen, welche Gedanken sie sich zum Umgang – und auch falsch verstandenem Umgang mit Alkohol machen, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstlerinnen und Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschafterinnen und Botschaftern gegen das Rauschtrinken und für einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper. Das macht diese Präventionskampagne so besonders. Dafür bin ich wirklich auch gern einmal mehr der bundesweite Schirmherr. Ich gratuliere der Siegerin von Herzen und auch allen anderen Preisträgerinnen und Preisträgern.“

Mit dem Bundessieg kann sich die Gita Maali über den Hauptpreis von 500 Euro freuen. „Die Person auf meinem Plakat ist alleine in einem dunklen Raum und wird von den Ketten gehalten, weil sie vom Alkohol festgehalten wird. Sie denkt, Alkoholkonsum sei die einzige Lösung“, beschreibt die 16-Jährige ihre Plakatidee. „Ich finde es wichtig zu zeigen, was für einen negativen Einfluss Alkohol auf die Psyche von Menschen haben kann und wie schwierig es ist, davon wieder wegzukommen. Übermäßiger Alkoholkonsum ist nie die Lösung für irgendein Problem, wenn überhaupt, schafft er Probleme.“ Hessen gewinnt in diesem Jahr Silber: Die 16-jährige Paulina Abresch aus Eschhofen holt sich Platz zwei. Bronze geht nach Brandenburg: Hier überzeugte die 17-jährige Maria Swiridow aus Rathenow die Bundesjury. Der Sonderpreis in der Kategorie „Junge Talente“ geht an Alea Kubani, 13 Jahre, aus Regensburg in Bayern. Beim Sonderpreis „Instagram“ liegt Rheinland-Pfalz vorne: Hier gestaltete Felix Emmerich das beste Plakatmotiv.

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto suchte die DAK-Gesundheit 2024 bereits im 15. Jahr die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Auch im Jubiläumsjahr wurden zunächst in den Bundesländern Landessiegerinnen und Landessieger gekürt. Aus diesen Bildern wählte die Bundesjury die besten Plakate aus.

Studien des IFT-Nord belegen, dass die Plakate Gleichaltriger bei Schülerinnen und Schülern nachhaltiger wirken als konventionelle Warnhinweise. In den Jahren 2013, 2014, 2017 und 2024 führte das IFT-Nord wissenschaftliche Begleitstudien zum Plakatwettbewerb durch. Die aktuelle Studie aus 2024 zeigt, dass Jugendliche, die an „bunt statt blau“ teilgenommen haben, eine geringere Affinität zum Rauschtrinken haben als Schülerinnen und Schüler in Vergleichsgruppen. So lag der Anteil der Jugendlichen, die dem Rauschtrinken nach eigenen Angaben zugeneigt sind, bei „bunt statt blau“-Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schuljahr 2022/2023 bei 16 Prozent. Bei Jugendlichen ohne „bunt statt blau“-Teilnahme war der Anteil fünf Prozent höher. Die Trendanalyse basiert auf den Daten des DAK-Präventionsradars, einer jährlich durchgeführten Befragung von Schülerinnen und Schülern. „Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass Alkoholprävention in der Schule dann wirksam sein kann, wenn sie langfristig angelegt ist“, sagt Prof. Reiner Hanewinkel vom IFT-Nord. „‚Bunt statt blau‘ sollte regelmäßig als Teil der Präventionsbemühungen der Schulen angeboten werden.“

Aktuelle Zahlen des DAK-Kinder- und Jugendreports zeigen, dass 2023 erneut weniger Jugendliche aufgrund missbräuchlichen Alkoholkonsums in Kliniken behandelt werden mussten. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Zahlen 2023 in der Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen um 26 Prozent Hochgerechnet mussten 2023 deutschlandweit rund 6.000 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs in Krankenhäusern versorgt werden. Seit der Corona-Pandemie gingen die Zahlen stetig zurück. 2019 waren es noch rund 13.500 junge Patientinnen und Patienten.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert sagt ganz klar: „Jeder junge Mensch, der mit einer Alkoholvergiftung in einer Klinik landet, ist einer zu viel. Darum brauchen wir weiterhin gute, passgenaue und vor allem frühzeitige Aufklärung in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Sport- und Freizeitangeboten wie Vereinen und anderen Jugendorten. Kinder und Jugendliche sollen gar nicht zu Alkohol oder anderen Drogen greifen.“

„Der Rückgang der Klinikeinweisungen im Bereich Alkoholmissbrauch ist ein positives Signal. Er zeigt, wie kraftvoll Präventionsinitiativen wie ‚bunt statt blau‘ wirken können. Bereits seit 15 Jahren sind wir im Bereich Alkoholprävention aktiv. Aber wir sind noch nicht am Ziel. Denn noch immer trinken viele Jugendliche, bis die Ärztin oder der Arzt kommt“, so Storm. „‚Bunt statt blau‘ ermutigt Schülerinnen und Schüler dazu, ihren Umgang mit Alkohol zu hinterfragen. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Kommunikation auf Augenhöhe. Das macht ‚bunt statt blau‘ so besonders.“

Die Präventionskampagne „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“ des IFT-Nord, mit der die DAK-Gesundheit auch Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. Mit passgenauen Unterrichtsmaterialien wird das Thema Alkoholmissbrauch von Lehrerinnen und Lehrern aufgegriffen, bevor die Gestaltung der Plakate beginnt.

Weitere Informationen: dak.de/buntstattblau

Hitzewelle erfasst Europa: Wie sich Städte jetzt wappnen können.

Stuttgart (ots) Laut aktuellen Wetterprognosen stehen neue Hitzerekorde bevor. In Süd- und Südosteuropa steigen kommende Woche die Höchstwerte auf 46 Grad, in Italien haben Behörden wegen gefährlicher Wetterbedingungen in sieben Städten – darunter auch die bevölkerungsreiche Hauptstadt Rom – Alarmstufe Rot ausgerufen. Ausläufer dieser Hitzewelle werden auch in Deutschland erwartet. Besonders schwer trifft es Städte, wo es durch die hohe Versiegelung mit wärmespeichernden Materialien bis zu 15 Grad heißer als im Umland wird. „Dieser sogenannten Heat-Island-Effekt belastet die Gesundheit extrem. Dehydrierung, Herz-Kreislauf-Probleme und Atemschwierigkeiten machen vor allem älteren Personen und gesundheitliche angeschlagenen Menschen schwer zu schaffen“, sagt Gregor Grassl. Als Associate Partner und Leiter für grüne Stadtentwicklung beim Beratungsunternehmen Drees & Sommer weiß er, was Städte dem Hitzestress entgegen setzen können.

Fieber in Europas Städten. Bildrechte: Getty Images/iStockphoto
Fotograf: RomoloTavani

Die gute Nachricht: Hilflos ausgeliefert sind Städte und Kommunen der Klimakrise nicht. Welche Maßnahmen besonders wirksam sind, das zeigen beispielsweise die von Drees & Sommer begleiteten Projekte der baden-württembergischen Stadt Rastatt, die Quartiersentwicklung Berlin TXL oder die nordrhein-westfälische Kommune Dormagen.

Fünf Empfehlungen gegen städtische Wärmeinseln

1. Für ausreichend Schatten sorgen

Die einfachste und kostengünstigste Methode, um Straßen und Freiflächen vor der Hitze zu schützen, sind Bäume oder andere Schattenelemente. Einfache Methoden wie Haltestellendächer oder Bänke im Schatten ermöglichen es Menschen, sich bei hoher Anstrengung auszuruhen. „Der Baumbestand in Städten ist extrem wichtig. Bäume spenden nicht nur Schatten, sie kühlen auch die Luft durch Verdunstung“, erklärt Gregor Grassl. In Rastatt sorgen rund 1.000 neu gepflanzte Bäumen im Stadtgebiet für kühlere Temperaturen im Sommer. Gleichzeitig nehmen Sie CO2 und Schadstoffe auf, produzieren Sauerstoff und sorgen damit für eine bessere Luftqualität.

2. Durch Grünfassaden kühlen und Flächen entsiegeln

Für ein besseres Mikroklima spielt auch die Entsiegelung eine wichtige Rolle. „Plätze und Wege müssen nicht unbedingt asphaltiert sein. Kiesflächen wie in Biergärten oder Rasengittersteine für Parkplätze reduzieren den Hitzeeffekt und sind sogar noch kostengünstiger als Asphalt“, sagt Grassl. „Leider werden immer noch zahlreiche Flächen wie Verkehrsinseln versiegelt, anstatt dort Blumenwiesen anzulegen, die zur Förderung der Biodiversität beitragen könnten.“

Zur Begrünung von Städten gehören neben Bäumen und Grünstreifen auch vertikale Grünfassaden, wie sie am Drees & Sommer Bürogebäude OWP12 in Stuttgart zu finden sind. Dort erstreckt sich die Grünfassade auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern über drei Geschosse mit einer Höhe von 12 Metern. Dadurch heizt sich die Immobilie weniger auf, die Pflanzenwände filtern Schadstoffe aus der Luft und dämmen Lärm. Ein weiteres Plus: Das Grün bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere und sorgt damit für mehr Artenvielfalt.

3. Helle Flächen mit hoher Albedo einsetzen

Neben mehr Grünflächen wirken helle, reflektierende Materialien der Hitze in Städten entgegen. Diese können an heißen Tagen eine übermäßige Wärmeeinstrahlung reduzieren. In der Stadtplanung wird dies als Albedo-Effekt bezeichnet. Kurzwellige Strahlung wird reflektiert und das Material erhitzt sich nicht. Besonders positive Ergebnisse erzielt der Albedo-Effekt in dicht bebauten Gebieten mit großen Dachflächen. Helle Betonflächen, Pflasterbeläge aus Beton oder Naturstein oder schottergebundene Decken eignen sich am besten. Eine Kombination aus rauen Oberflächen, porösen Materialien und helleren Farben beim Belag sorgt auch für eine niedrigere Oberflächentemperatur und eine höhere thermische Speicherkapazität. Sofern erforderlich, lassen sich Oberflächen durch das Auftragen einer hellen Farbe im Nachhinein aufhellen.

4. Nachts mit energiearmen Lösungen kühlen

Was vielen nicht bewusst ist: Klimaanlagen verstärken den Hitzeinsel-Effekt noch weiter. „Klimaanlagen wie Splitgeräte sind für den Außenraum doppelt so schlimm, da sie genau dann laufen, wenn es heiß ist. Während sie zwar den Innenraum kühlen, heizen sie durch Abwärme genau im gleichen Moment den Außenraum noch auf. Das führt dazu, dass noch mehr gekühlt werden muss. Das ist ein Teufelskreis“, so Grassl.

Besser sei es, in Gebäuden auf Low-Tech-Systeme zu setzen. Hierbei wird viel Speichermasse im Gebäude eingebaut, um es nachts durch die Außenluft zu kühlen. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen. „Wenn es nachts draußen zu warm wird, funktioniert dieses Prinzip nicht mehr. Bei der zukünftigen Entwicklung müssen also auch eigentlich energiesparende und nachhaltige Gebäude aufgrund des Klimawandels saniert werden“, merkt Grassl an. Als Alternativen für natürliche Kühlung lassen sich Fußbodenheizungen im Sommer relativ einfach als Kühlböden nutzen. Eine Möglichkeit besteht darin, den Wasserkreislauf nachts abzukühlen und die Wärme aus den Innenräumen nach außen abzuführen. Es ist auch möglich, Decken als Kühlfläche zu nutzen.

Auf Quartiersebene sind sogenannte Low-Energy-Netze sinnvoll, mit denen man sowohl heizen als auch kühlen kann. Das funktioniert so: Im Idealfall wird Wasser im Sommer zum Kühlen verwendet und dadurch erwärmt. Das erwärmte Wasser wird daraufhin gespeichert. Im Winter wird das warme Wasser zum Heizen genutzt und erneut abgekühlt. Dieses Verfahren kann sich im Sommer sogar positiv auf die Gesamtenergiebilanz auswirken.

5. Höher bauen gegen Überhitzung

„Hochhäuser beschatten sich gegenseitig und schützen die Wohnungen vor dem Aufheizen. Damit das funktioniert, dürfen die Fensterflächen nicht mehr als 40 Prozent betragen. Glaspaläste sind kostspielig im Energieverbrauch, sowohl im Sommer als auch im Winter, da Glas eine schlechte Dämmung bietet“, erklärt Gregor Grassl.

Ein weiterer Vorteil: Hochhäuser erzeugen Verwirbelungen und Aufwinde. Das trägt zu einer besseren Durchlüftung der Quartiere bei. Gezielt eingesetzt dienen sie der Abkühlung und sind mit natürlichen Landschaftselementen wie einem Fluss vergleichbar, der neben der Kühlung durch das Wasser auch immer als Frischluftschneise und durch seine Bewegung als Durchlüftungszone beiträgt.“

Zwei Seiten einer Medaille: Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimaschutz und Klimaanpassung sind für Gregor Grassl zwei untrennbare Dimensionen der Klimakrise und sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. „Häufig diskutieren wir darüber, ob wir entweder unsere Dächer begrünen oder sie besser mit Photovoltaikanlagen ausstatten sollten. Ersteres dient der Klimaanpassung, zweiteres dem Klimaschutz.“ Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass sich beides problemlos kombinieren lässt und sich sogar Synergien daraus ergeben können. Photovoltaik-Module auf Gründächern erzielen sogar einen höheren Ertrag, da sie durch die Kühlung des Gründaches effizienter arbeiten.

Die Belastung durch Hitze in städtischen Gebieten ist eine große Herausforderung für die Gegenwart und Zukunft. Aber sie bietet auch eine Gelegenheit, unsere Städte lebenswerter, nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Durch gezielte Maßnahmen können wir nicht nur die Hitzebelastung in Städten reduzieren, sondern auch weitere Vorteile erzielen, wie eine verbesserte Luftqualität, höhere Energieeffizienz und größere Biodiversität.

Passende Projektbeispiele, die Drees & Sommer begleitet:

  • Klimaanpassungskonzept Rastatt: Die Stadt hat einen 10-Punkte-Plan ausgearbeitet, der in den kommenden 5 Jahren umgesetzt wird. Mehr grün, mehr Schatten, weniger Beton soll die Stadt abkühlen.
  • Klimaanpassungskonzept Dormagen: Auf Basis einer Betroffenheitsanalyse wird ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet.
  • Stadtquartier Berlin TXL Das Quartier setzt auf umfassende Begrünung und Entsiegelung und erzielte positive Auswirkungen auf mehr Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversitätskonzept.
  • Stadtquartier Neckarbogen (heilbronn.de) Dachbegrünungen, grüne Innenhöfe, und Regenwassermanagement zur Bewässerung während Dürreperioden sorgen für eine kühlere Umgebung.

Gesprächspartner für Rückfragen:

Gregor Grassl ist Associate Partner und Leiter für grüne Stadtentwicklung beim auf Bau und Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart. Er studierte Architektur in München und anschließend Stadtplanung in Stuttgart. 2007 startete er bei Drees & Sommer. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung – und dabei insbesondere auf Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepten. 2013 wurde Gregor Grassl von der Zukunftsinitiative der Bundesregierung in die „Nationale Plattform Zukunftsstadt“ berufen. Er ist zudem Mitautor des Fachbuchs „Nachhaltige Stadtplanung“ und unterrichtet an der DGNB Akademie angehende DGNB Auditoren und Consultants.

Drees & Sommer SE

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Zecken: Klein, aber gemein

Coburg (ots) Wie kann man sich schützen?

  • Dauerschädigung durch Zeckenbiss: Unfallversicherung hilft

Eine Zecke ist klein, lautlos und gefährlich. Mit FSME – einer gefährlichen Form der Hirnhautentzündung – und Borreliose überträgt sie Krankheiten, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden können. Milde Winter und steigende Temperaturen lassen die Plagegeister zudem immer früher aktiv werden. Wer sich in der freien Natur aufhält, muss mit Zeckenbissen rechnen. Wohl fühlen sich die Plagegeister vor allem im Gebüsch, in lichtem Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.

In Wiesen und an Waldrändern fühlen sich Zecken wohl.
Foto: HUK-COBURG

Besonders heimtückisch ist, dass sich der winzige Parasit oftmals unbemerkt beim Wirt einnistet. Bei Menschen setzen sich die Blutsauger bevorzugt in Achselhöhlen, Leistengegend, Kniebeugen, Bauchnabel und Haaransatz. Dort durchstechen sie die Haut ihrer Opfer und saugen sich fest. Das Sekret, das sie dabei in die Wunde spritzen, wirkt gerinnungshemmend und betäubend. Bis eine Zecke satt ist, können durchaus mehrere Tage vergehen.

Gebissen und dann …

Krankheitserreger werden meist nicht direkt nach dem Stich, sondern oft erst Stunden später übertragen. Eine gezielte Zeckensuche nach einem Aufenthalt im Freien hilft, die lästigen Blutsauger zu finden und rasch zu entfernen: Experten empfehlen, den Parasiten hautnah mit einer Pinzette oder Zeckenzange anzufassen, um ihn danach mit möglichst wenig Druck herauszudrehen. Der Kopf darf nicht steckenbleiben. – Von alten Hausmitteln wie Klebstoff oder Öl sollte man die Finger lassen. Sie helfen nicht, sondern schaden eher, denn im Todeskampf spritzt die Zecke oft Krankheitserreger in die Wunde.

Gegen FSME schützt eine Impfung. Die HUK-COBURG Versicherung warnt aber auch vor Borreliose: Einer Bakterieninfektion, die zu dauerhaften Gesundheitsschäden führen kann, bis hin zur Invalidität. Darum sollte die Einstichstelle ungefähr vier Wochen lang im Auge behalten werden. Sobald sich rote Flecken zeigen, ist ein Arzttermin wichtig.

Kommt es zur Erkrankung mit Dauerschädigung, ist es gut, vorgesorgt zu haben. Eine private Unfallversicherung hilft. Allerdings schließt nicht jeder Vertrag einen Zeckenbiss und seine Folgen automatisch mit ein. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man sich bei seinem Versicherer nach dem Umfang seines Versicherungsschutzes erkundigen.

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Freiheit pur: Urlaub mit dem Wohnmobil

Coburg (ots) Verbrauchertipp

  • Missgeschicke im Urlaub: Unfall oder Panne welche Versicherung hilft
  • Wohnmobil – Haushalt auf vier Rädern: Hausrat ist auch außer Haus versichert
  • Passgenauer Versicherungsschutz spart Geld
Urlaub mit dem Wohnmobil: Auch auf Eventualitäten vorbereitet sein. Foto: HUK-COBURG

Urlaub mit dem Wohnmobil liegt voll im Trend: Mittlerweile sind laut Kraftfahrtbundesamt mehr als 900.000 Deutsche mit dem Wohnmobil unterwegs. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen Urlauber:innen einfach dem Zufall eine Chance gaben. Eine gute Planung hilft, den Urlaub entspannt genießen zu können. Dazu gehört nicht allein die Routenplanung und Stellplatzbuchung.

Wer ins Ausland fährt sollte bei den Reisevorbereitungen auch an Ausweis, Führerschein und eine Auslandsreise-Krankenversicherung denken. Nicht minder wichtig ist, dass die grüne Versicherungskarte und ein Europäischer Unfallbericht im Handschuhfach liegen. Letzterer ist gerade in Staaten, in denen die Polizei nicht immer zum Unfallort kommt, als Beweismittel wichtig.

Unfall im Ausland: ein extrem unangenehmer Gedanke. Mit einer Ausland-Schadenschutz-Versicherung – oft ein Zusatzmodul der Kfz-Versicherung – lässt sich laut HUK-COBURG gut vorsorgen. Nach der Karambolage kann das Unfallopfer die eigene Kfz-Versicherung anrufen, die den Schaden so reguliert, als wären Unfallverursachende bzw. Unfallgegner:innen bei ihr Kfz-Haftpflichtversichert.

Auch wer selbst einen Unfall verursacht oder eine Panne hat, muss mit einem Schutzbrief in der Tasche nicht alle Probleme allein bewältigen. Nach einem Anruf beim Anbieter übernimmt der im Nachgang die Pannen- und Unfallorganisation beim eigenen Fahrzeug.

Ein Unfall ereignet sich nicht alle Tage. Die meisten Fahrer:innen sind nervös. Deshalb zahlt es sich aus, schon vor Reisebeginn die Notrufnummern ins Handy einprogrammiert zu haben. Am besten gleich mit deutscher Vorwahl. – Sollte die Kfz-Versicherung entsprechende Apps anbieten, gehören die vor Urlaubsbeginn ebenfalls auf das Handy.

Diebstahl auf dem Campingplatz

Wer mit dem Wohnmobil verreist, muss nicht auf Komfort verzichten, doch leider sind Einbruchdiebstähle auf dem Campingplatz oder beim Übernachten auf Autobahnraststätten, gar nicht selten. Mit einer Hausratversicherung ist das eigene Hab und Gut aber auch außer Haus geschützt. Schäden, die durch Brand oder Blitzschlag verursacht werden, sind hier ebenfalls abgedeckt. Voraussetzung für den Schutz: Der Hausrat befindet sich nur vorübergehend im Wohnmobil.

Oft lässt sich der Risikoschutz mit einem Zusatzmodul erweitern. Dann ist zum Beispiel der Diebstahl von Campingmöbeln oder dem Grill mitversichert. Zudem sind bei einem Unfall Schäden am Hausrat abgedeckt.

Zerstört oder verwüstet der Einbrecher die Einrichtung des Wohnmobils ist dafür die Vollkasko-Versicherung zuständig. Die Entwendung fest verbauter Teile wie z.B. Navi oder Radio ist über die Teilkasko-Versicherung abgedeckt.

Passgenau zahlen

Meist wird ein Wohnmobil nicht das ganze Jahr über genutzt, sondern maximal für ein paar Monate. Danach verschwindet es in einer Garage, um bei steigenden Temperaturen im nächsten Frühling hervorgeholt zu werden. Steuern und Versicherungsprämie lassen sich an die Nutzungsdauer anpassen. Mindestens zwei, maximal elf Monate lässt sich ein Wohnmobil bei der Zulassungsstelle anmelden. Das spart Steuern bzw. Versicherungsprämie, die nur für die vereinbarten Monate anfallen.

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Der Schlüssel zum sicheren und günstigen Campingurlaub: Camping Key Europe

München (ots)

  • Unfall- und Haftpflichtversicherung für Campingfreunde
  • Campingkarte als Ausweisersatz anerkannt
  • Rabatte auf rund 2500 Campingplätzen und bei Campingausrüstung
Camping Key Europe Bildrechte: ADAC Medien und Reise GmbH

In Deutschland und in den Reiseländern Europas sind viele Campingplätze bereits stark gebucht. Mit dem eigenen oder gemieteten Wohnmobil oder Wohnwagen können ADAC Mitglieder selbst in der Hochsaison noch von der Rabattkarte Camping Key Europe (CKE) auf vielen Camping- und Stellplätzen profitieren. Sie sind dann auf dem Campingplatzgelände abgesichert gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken.

Über eine Million Camper in Europa nutzen diese Vorteile der Camping Key Europe:

  • Bis zu 20 Prozent Preisnachlass bei rund 2500 Camping- und Stellplätzen inklusive deren Mietunterkünften in ganz Europa. Diese Campingplätze sind aufgeführt unter www.campingkeyeurope.com
  • Die Camping Key Europe wird bei vielen Campingplätzen als Ausweisersatz akzeptiert. So bleiben Reisepass oder Personalausweis beim Camper, und der Check-in geht schneller.
  • Das Versicherungspaket umfasst Unfall- und Haftpflichtversicherung für den Karteninhaber, seine begleitenden Familienmitglieder und mitreisende Minderjährige auf Camping- und Stellplätzen.
  • Die Camping Key Europe bietet weitere Rabatte, z.B. 10 Prozent auf das gesamte Camping-Sortiment im ADAC Online-Shop und 15 Prozent auf das gesamte Sortiment des renommierten Campingausrüsters Campingaz sowie 3 Prozent bei Megasat.

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Marders Lieblingsspeise: Kabel und Schläuche

Coburg (ots) Tipps für den Alltag

  • Teilkasko-Versicherung deckt Marderschäden und deren Folgen
  • HUK COBURG: Marderschäden kosteten 21 Millionen Euro
Immer wieder vergreifen sich Marder im Sommer an den Brems- oder Kühlwasserschläuchen ihres Autos. Foto: HUK-COBURG

Jetzt wird zugebissen: Die Marder sind wieder unterwegs. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben. In diesem Moment sind wilde Beißattacken vorprogrammiert.

Autofahrer mit Straßengarage müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann, wie die HUK-COBURG mitteilt, teuer werden. Mehr als 52.000 Mal bissen die kleinen Raubtiere im vergangenen Jahr bei den Autos von HUK-COBURG-Kunden zu. Die Beseitigung der Attacken kostete durchschnittlich 527 Euro. In der Spitze waren sogar Reparaturen von mehr als 3.000 Euro nötig. Insgesamt beliefen sich die Regulierungskosten des oberfränkischen Versicherers auf mehr als 21 Mio. Euro.

Aber ein Marderbiss kann nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden kommen, zum Beispiel am Motor. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich.

Einziger Trost: Marderschäden sind oft – aber nicht immer – in der Teilkasko mitversichert. Meist greift der Versicherungsschutz nicht allein bei Marder- sondern generell bei Tierbissschäden. Wichtig für den Versicherungsschutz: Er sollte nicht nur die unmittelbaren Schäden, also die zerbissenen Schläuche, abdecken.

Denn teuer werden meist die Folgeschäden, wenn Motor oder Bremsen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hier ist es wichtig, dass diese Schäden komplett mitversichert sind. Das ist nicht immer Fall. Ein Gespräch mit dem eigenem Kfz-Versicherer bringt Klarheit.

Vorbeugen ist besser als reparieren

Ein Wundermittel, das den Marder vom Motorraum fernhält, gibt es nicht. Autobesitzer, die sich den ganzen Ärger mit Panne und Reparatur ersparen wollen, können dem Marder das Zubeißen aber zumindest erschweren. Wirkungsvoll und günstig sind stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel. Zudem verderben spezielle Vorrichtungen zum Abschotten des Motorraums – wie sie manche Autofirmen anbieten – dem kleinen Raubtier den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken.

HUK-COBURG

http://www.huk.de

Neue Daten zeigen: In diesem Landkreis pochen die meisten Verkehrssünder auf ihr Recht

Bremen (ots)

  • In Brandenburg, Sachsen und im Saarland pochen die meisten Verkehrssünder auf ihr Recht – trotz niedriger Einwohnerzahlen.
  • Leipzig ist Deutschlands Rechthaber-Großstadt Nr.1.
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen machen mit 78,4 Prozent den Großteil der angefochtenen Verkehrsverstöße aus.
Blitzer Autobahn Fotograf: rightmart GmbH

Pünktlich zum Reisebeginn um Pfingsten hat rightmart, Deutschlands größte Kanzlei für Verbraucherrecht, ausgewertet, wo in Deutschland die meisten Verkehrsverstöße angefochten werden. Die Grundlage der Auswertung bilden knapp 130.000 Fälle zum Verkehrsrecht, die in Q1 2024 bei rightmart eingegangen sind.

Klein aber oho: Brandenburg, Sachsen und das Saarland haben zusammen nur etwa halb so viele Einwohner wie Bayern. Trotzdem kommen sie gemeinsam auf mehr angefochtene Verkehrsverstöße in Q1 als der Freistaat (Quotient* Brandenburg: 0,22 Prozent; Quotient Sachsen: 0,20 Prozent; Quotient Saarland: 0,19 Prozent; Quotient Bayern: 0,09 Prozent). Das bedeutet allerdings nicht, dass die Bayern Deutschlands rechtstreuste Fahrer sind – wie die Ordnungswidrigkeiten-Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamtes von 2022 zeigt. Nur hat man dort nach der neuesten rightmart Auswertung scheinbar weniger Probleme mit dem Bezahlen von Strafzetteln als in anderen Bundesländern. In Brandenburg, dem Land mit den rechtsbewusstesten „Rowdys“, finden sich hingegen passend auch die meisten Verkehrssünder.

In diesem Landkreis pochen die meisten Rowdys auf ihr Recht

Deutschlandweit führt das 47.000 Einwohner starke Oranienburg in Brandenburg das Ranking mit einem Quotienten von 0,28 Prozent an. Dicht gefolgt von Böblingen (0,27 Prozent), Rastatt (0,25 Prozent) und Sindelfingen (0,25 Prozent) – alles Städte im sparsamen Baden-Württemberg. Bei Deutschlands Großstädten bleibt München der Bayern-Linie treu und kann einen relativ gesehen niedrigen Quotienten von 0,08 Prozent vorweisen. Leipzig als Sachsens Perle bildet mit einem mehr als doppelt so hohen Quotienten (0,19 Prozent) die Rechthaber-Großstadt Nr.1.

Das sind die häufigsten Gründe für Anfechtungen von Ordnungswidrigkeiten

Die rightmart Erhebung zeigt außerdem, bei welchen Ordnungswidrigkeiten die meisten Menschen ihre Verstöße anfechten: „Die Daten sprechen eine eindeutige Sprache: Geschwindigkeitsüberschreitungen sind mit 78 Prozent der absolute Hauptgrund. Übersehene rote Ampeln, Parkvergehen und ungenügender Abstand folgen mit einstelligen Prozentwerten“, so Jan Frederik Strasmann, Rechtsanwalt und Geschäftsführer von rightmart. „Natürlich sind Geschwindigkeitsvergehen problematisch und es ist gut, dass diese gesetzlich sanktioniert werden. Doch oftmals sind Radarkontrollen unrechtmäßig, weshalb sich der Einspruch durchaus lohnen kann. Besonders bei mobilen Radarkontrollen werden die zulässigen Abstände oft nicht eingehalten, wodurch die Strafzettel unwirksam werden.“

Boilerplate:

rightmart ist Deutschlands größte Kanzlei für Verbraucherrecht und macht Recht für jede:n zugänglich, unabhängig von Einkommen, Lebensumständen oder sozialen Beziehungen. Dabei konzentriert sich rightmart auf Verbraucherrechts-Anliegen, wie Ärger mit dem Vermieter, falsche Bürgergeldbescheide oder Hilfe bei Kündigungen.

Disclaimer: Alle Angaben der Pressemitteilung basieren auf der Auswertung der knapp 130.000 eingegangenen Fälle zu Ordnungswidrigkeiten in Q1 (01.01.2024 bis 31.03.2024). Der Quotient* ergibt sich aus der Zahl der bei rightmart eingegangenen Anfragen, geteilt durch die Einwohnerzahl. Bei Interesse können die Datentabellen eingesehen werden.

rightmart GmbH

http://www.rightmart.de

Consors Finanz Studie – Elektromobilität: Durchbruch mit Restzweifeln

München (ots)

  • Mitten im Durchbruch: Mehrheit der Deutschen plant, ein Elektroauto zu kaufen.
  • Mitten im Technologiewandel: Nur jede:r Zweite glaubt, dass die Elektromobilität den ökologischen Wandel bringt.
  • Mitten in der Preisfindung: Für die Hälfte der Deutschen sind Anschaffungskosten für Elektroautos weiterhin abschreckend.
Deutsche haben ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Elektroauto (Bild-Quelle: Consors Finanz). Bildrechte: Consors Finanz BNP Paribas

Die Elektromobilität auf deutschen Straßen nimmt zu. Der Anteil der Elektroautos am Pkw-Bestand in Deutschland stieg laut Kraftfahrtbundesamt in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Er lag im Januar 2024 mit rund 4,32 Millionen (BEV und Hybrid) bei circa 7,1 Prozent des Fahrzeugbestands. Davon waren circa 1,4 Millionen reine E-Autos (BEV) – 39,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal 2024 schwächten sich jedoch die Zulassungszahlen ab und lagen bei vollelektrischen Fahrzeugen 14,1 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Dennoch – bei den Konsument:innen besteht Interesse an der Elektromobilität. Laut den Ergebnissen des Automobilbarometers 2024 „Motorists are in a fog“ von Consors Finanz zeigt sich, dass sich erstmals die Mehrheit der Deutschen vorstellen kann, ein Elektroauto zu kaufen (30 Prozent vollelektrisch, 24 Prozent Plug-in-Hybrid). Diesel und Benziner kommen zusammen nur auf 48 Prozent. Damit liegt Deutschland etwa im weltweiten Durchschnitt von 57 Prozent (32 Prozent vollelektrisch, 25 Prozent Plug-in-Hybrid). Zum Vergleich: In Norwegen planen allein 43 Prozent der Befragten, ein reines Elektroauto zu kaufen. In China sind es sogar 65 Prozent.

Elektroauto für Deutsche kein alleiniger Heilsbringer

Die befragten Deutschen haben allerdings Zweifel, ob Elektroautos wirklich die ultimative Antwort auf die ökologischen Probleme sind. So sagen zwar 75 Prozent der Deutschen, dass technischer Fortschritt Autos insgesamt umweltfreundlicher machen wird (83 Prozent weltweit). Aber mit 52 Prozent glaubt nur etwa die Hälfte, dass Elektroautos den ökologischen Wandel bringen. Anders als der Rest der Welt. Hier glauben 67 Prozent der befragten Verbraucher:innen an das Elektroauto als ökologischen Problemlöser.

Die Skepsis der Deutschen zeigt sich in einem weiteren Punkt: Mit 49 Prozent glaubt weniger als die Hälfte, dass Elektroautos den Verbrenner komplett ersetzen werden. Weltweit halten dies dagegen 54 Prozent für realistisch.

Reichweite, Umweltverträglichkeit und Stromversorgung bleiben größte Sorgen

Reichweite und Umweltverträglichkeit sind für Verbraucher:innen wichtige Gründe, die gegen die Anschaffung eines Elektroautos sprechen. Für 40 Prozent der Deutschen ist die fehlende Reichweite ein Kaufhindernis (weltweit 31 Prozent). 37 Prozent verbinden mit dem Elektroauto noch ungelöste Umweltprobleme. Mit diesen Bedenken liegen die Deutschen deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 22 Prozent. In China sind es sogar nur 16 Prozent.

Zugleich machen sich 62 Prozent der befragten Deutschen Sorgen, ob sich genug Strom produzieren lässt, um den Bedarf einer flächendeckenden Elektromobilität zu bedienen (55 Prozent weltweit). Auch hier zeigen sich insbesondere die Chinesen deutlich zuversichtlicher. Dort halten 83 Prozent die Versorgung mit Strom für gesichert.

Der Kostenfaktor entscheidet nach wie vor

Knackpunkt bleibt für viele Deutsche der Kaufpreis. Er ist für 46 Prozent der befragten Deutschen das Hauptargument dafür, sich kein Elektroauto anzuschaffen (weltweit 48 Prozent). Beinahe drei Viertel sowohl der Befragten in Deutschland als auch weltweit befürchten darüber hinaus, dass steigende Stromkosten Elektroautos auf Dauer sogar teurer machen könnten als Benziner.

Dass die Bundesregierung Ende 2023 im Zuge der Haushaltsdebatte kurzfristig beschlossen hat, die staatlichen Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos komplett zu streichen, ist daher der falsche Weg. Denn 70 Prozent der Deutschen halten Subventionen für essenziell, um Autofahrer:innen zu helfen (79 Prozent weltweit). Die Abschaffung des Umweltbonus scheint bereits Folgen zu haben, wie an den Neuzulassungszahlen von vollelektrischen Fahrzeugen im ersten Quartal 2024 erkennbar ist.

An neue Technologien herantasten

„Die Studienergebnisse zeigen, dass in verschiedenen Punkten die Deutschen dem Elektroauto weiterhin skeptischer gegenüberstehen als Befragte in anderen Ländern“, resümiert Bernd Brauer, Head of Mobility bei Consors Finanz. „Hier könnten flexible Finanzierungsmodelle wie das Leasing eine immer wichtigere Rolle spielen“, sagt Brauer. „Sie ermöglichen den Käufer:innen, neue Technik ohne Investitionsrisiko auszuprobieren und damit die Restzweifel zu nehmen.“

Consors Finanz BNP Paribas

http://studien.consorsfinanz.de

Bilanz zum Geschäftsjahr 2023 Mainova investiert in die Energiezukunft

Frankfurt (ots)

  • Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) bei 148,2 Mio. Euro
  • Breit aufgestelltes Geschäftsportfolio bewährt sich
  • Investitionen auf eine halbe Milliarde Euro gesteigert
  • Transformation erfordert hohen Kapitalbedarf
Foto (von links): Der Mainova-Vorstand Peter Arnold, Diana Rauhut, Dr. Michael Maxelon (Vorsitzender) und Martin Giehl sowie Mainova-Bereichsleiter Finanzen und zwischenzeitliches Vorstandsmitglied Uwe Kettner. Bildrechte: Mainova AG

„Mainova hat im Jahr 2023 in einem anspruchsvollen Umfeld ein gutes bereinigtes Konzernergebnis (EBT) von 148,2 Mio. Euro (+22,8 Mio. Euro) erzielt. Dank des breit gefächerten Geschäftsportfolios konnte Mainova Marktchancen nutzen und die spürbaren Folgen der Energiekrise auffangen, die das Ergebnis auch im Geschäftsjahr 2023 belasteten“, sagte Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, anlässlich der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. „Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet stehen vor großen Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende. Mainova ist dafür gut aufgestellt und gestaltet diese aktiv mit: Mit dem erklärten Ziel bis 2040 klimaneutral zu sein, hat der regionale Energieversorger seine Investitionen in die Energiezukunft im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf eine halbe Milliarde Euro gesteigert. Wir fördern die Lebensqualität in Frankfurt und Rhein-Main und investieren bis 2028 rund 2,6 Mrd. Euro in die Dekarbonisierung, die Stärkung der Infrastruktur und die Erweiterung unseres Beteiligungsportfolios“, betonte er.

„Das Energiejahr 2023 war in ganz Deutschland weiter geprägt von großen Unsicherheiten: von den schwankenden und insgesamt zu hohen Energiepreisen für Menschen und Unternehmen sowie offenen Fragen zur dauerhaften Sicherung einer zuverlässigen Versorgung“, resümierte Maxelon. „Wirksamer Klimaschutz wird nur möglich sein, wenn wir es schaffen, gleichzeitig unseren Wirtschaftsstandort und den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Dafür müssen wir sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Bezahlbarkeit von Energie im Blick behalten“, führte er aus.

Die Ergebnisse in den einzelnen Segmenten

Das Ergebnis der Gasversorgung verringerte sich deutlich auf 2,0 Mio. Euro (-29,3 Mio. Euro), während das Ergebnis der Stromversorgung mit 39,3 Mio. Euro (-2,6 Mio. Euro) leicht unter dem Vorjahr lag. Sowohl die Gas- als auch die Stromversorgung standen aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität im Vertriebsgeschäft unter Druck. Das Ergebnis in der Gasversorgung belasteten zusätzlich geringere Absätze aufgrund des veränderten Verbrauchsverhaltens sowie der wärmeren Witterung und die deutlich gesunkene Verzinsung im Netzgeschäft. In der Stromversorgung trug der Energiehandel positiv zum Ergebnis bei.

Im Segment Erzeugung und Fernwärme stieg das Ergebnis deutlich auf 48,8 Mio. Euro (+43,4 Mio. Euro). Dabei war das Vorjahr durch hohe Beschaffungskosten außerordentlich belastet. Das Ergebnis in 2023 resultierte maßgeblich aus der Vermarktung der Kraftwerke sowie einer optimierten Beschaffungsstrategie. Der stetige Ausbau der Fernwärme trug ebenfalls positiv zum Ergebnis bei.

Das Ergebnis im Segment Erneuerbare Energien / Energiedienstleistungen reduzierte sich erwartungsgemäß auf 8,8 Mio. Euro (-24,1 Mio. Euro) vor allem aufgrund des Rückgangs der Stromhandelspreise nach der außergewöhnlichen Marktlage im Vorjahr.

Das Ergebnis in der Wasserversorgung lag bei 8,8 Mio. Euro (+6,9 Mio. Euro). Höhere Bezugskosten wurden durch periodenfremde Einmaleffekte überkompensiert.

Das Segment Beteiligungen lag mit 70,8 Mio. Euro (+33,2 Mio. Euro) deutlich über dem Vorjahr aufgrund höherer Ergebnisse sowie positiver Bewertungen einzelner Unternehmen.

Um die mit der Energiewende verbundenen Projekte umzusetzen, stellt Mainova weiter Fachkräfte ein. 2023 schuf das Unternehmen 114 neue Arbeitsplätze. Die Mitarbeiterzahl stieg auf insgesamt 3.217. Perspektivisch erhöht Mainova darüber hinaus die Zahl ihrer Ausbildungsplätze. Mit der geplanten Erweiterung des modernen Nachwuchszentrums sollen künftig 100 junge Menschen im Jahr die Chance auf eine fundierte Fachausbildung erhalten.

Investitionsvolumen steigt

„Die Vielzahl der zur Umsetzung anstehenden Projekte, die in den kommenden fünf Jahren ein Investitionsvolumen von rund 2,6 Mrd. Euro erfordern, ziehen einen zusätzlichen hohen Finanzierungsbedarf nach sich. Aus diesem Grund beabsichtigt Mainova eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Milliarde Euro durchzuführen, der die Mainova-Aktionäre bereits im August 2023 zugestimmt haben“, unterstreicht Mainova-Finanzchef und zwischenzeitliches Vorstandsmitglied Uwe Kettner. Darüber hinaus seien künftig noch deutlich höhere Investitionen erforderlich, wie für den Ausbau der Netze im Zuge der Wärmewende in Frankfurt.

Mainova treibt die Dekarbonisierung voran

Entscheidend für die Dekarbonisierung ist die ausreichende Verfügbarkeit von grünen Elektronen, also Strom, und grünen Molekülen, beispielweise Wasserstoff. Mainova baut deswegen die erneuerbaren Energien weiter massiv aus. Zuletzt mit dem Solarpark Boitzenburger Land, der seit September 2023 jährlich rund 200 Gigawattstunden Sonnenstrom erzeugt und damit 85.000 Tonnen CO2 im Jahr einspart. Durch die im vergangenen Jahr erworbene Mehrheitsbeteiligung am Photovoltaik-Generalunternehmer Solea sollen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Solarprojekte umgesetzt werden. Außerdem plant Mainova den Bau neuer Windparks und das Repowering bestehender Anlagen. Darüber hinaus investiert der regionale Energieversorger in Erzeugungsanlagen, die wasserstoff-ready sind. Das Heizkraftwerk West wird, sobald grüner Wasserstoff in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, Frankfurt CO2-neutral mit Wärme und Strom versorgen. Auch das Gemeinschaftskraftwerk Hanau, das Mainova zusammen mit den Stadtwerken Hanau baut, wird wasserstoff-ready sein. Damit dies gelingt, setzt sich Mainova intensiv für den Aufbau einer Wasserstoff-Versorgung der Rhein-Main-Region ein.

Neben ausreichendem Kapital braucht es mehr für die Umsetzung der Energiewende. Die Politik ist dabei weiter gefordert: „Wir benötigen verlässliche Rahmenbedingungen für die notwendigen Investitionen in Technologien, Netze und Erzeugungsanlagen. Dafür müssen wieder mehr Marktmechanismen Einzug halten“, sagte Maxelon und betonte: „Zum Gelingen der Energiewende ist eine noch engere und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie ein übergreifendes Denken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erforderlich.“

Mainova AG

http://www.mainova.de

Über 60.000 Unternehmen treiben mit dem Bikeleasing-Service die Verkehrswende voran

Uslar (ots) Seit 2015 zählt der Bikeleasing-Service zu den führenden Dienstrad-Anbietern in Deutschland und hat sich zudem mittlerweile auch in Österreich als Marktführer positioniert. Das Uslarer Unternehmen überzeugt vor allem durch seinen persönlichen, schnellen Service sowie umfangreiche Versicherungsleistungen für Arbeitgeber. Darauf setzen mittlerweile über 60.000 Bikeleasing-Kunden im deutschsprachigen Raum.

Über 60.000 Unternehmen setzen auf Dienstrad-Leasing mit dem Bikeleasing-Service.
Bildrechte: Bikeleasing-Service GmbH & Co. K Fotograf: Mirko Plha

„Die Zusammenarbeit mit dem Bikeleasing-Service ist einfach strukturiert und funktioniert auch bei Fragen immer ohne Komplikationen. Außerdem haben wir einen persönlichen Ansprechpartner. Das schätzen wir sehr“, lobt die Gebrüder Trah GmbH & Co. KG aus Gelsenkirchen den Dienstrad-Anbieter.

Für Unternehmen entsteht durch die Entscheidung für den Bikeleasing-Service lediglich ein minimaler Aufwand, der jedoch maximalen Benefit bringt. Nach einer kurzen Registrierung folgt der Abschluss des Rahmenleasing- und Dienstleistungsvertrages. Im Anschluss können die Mitarbeitenden bereits über das Angebot informiert werden. So können sich Unternehmen nachhaltig und als attraktiver Arbeitgeber positionieren.

Diese Argumente waren auch für die INNIO Jenbacher GmbH & Co OG entscheidend. Die Tiroler Firma ist für ihre innovativen Gasmotoren international bekannt und hat Nachhaltigkeit in seiner DNA, sodass die Partnerschaft mit dem Bikeleasing-Service mehr als nahe lag. Dies bestätigt Martin Mühlbacher, Jenbacher Standortleiter: „An unserem Standort in Jenbach leben wir einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der auch Mobilität miteinschließt. Das Konzept von Bikeleasing ist dafür nicht nur überzeugend, sondern auch vielfach erprobt. Das war ausschlaggebend für unsere Entscheidung, mit dem Bikeleasing-Service zusammenzuarbeiten. Bei Partnerschaften gehen wir keine Kompromisse ein.“

Über 60.000 Bikeleasing-Kunden unterstreichen, dass Dienstrad-Leasing als Mitarbeiter-Benefit immer beliebter wird. Es ist sowohl innovatives Incentive für motivierte Arbeitnehmer als auch starkes Argument für solche, die es werden wollen. Dass so viele Firmen diese Vorteile bereits erkennen und dem Bikeleasing-Service vertrauen, löst auch im Uslarer Unternehmen Freude aus: „Wir schätzen das zahlreich in uns gesetzte Vertrauen sehr. Gemeinsam mit diesen über 60.000 Firmen treiben wir die Verkehrswende voran, machen Mitarbeiter mobil, fördern die Gesundheit und schenken der Umwelt einen guten Benefit“, so Axel Hillebrandt, Chief Marketing Officer des Bikeleasing-Service.

Über den Bikeleasing-Service

Bereits seit 2015 zählt der Bikeleasing-Service zu den führenden Akteuren im Bereich Dienstrad-Leasing. Als Anbieter überzeugt das Unternehmen im Wettbewerb nicht nur mit dem reinen Dienstrad-Leasing, sondern auch durch ein besonders umfangreiches Service-Paket. Die hausinterne Schadensabteilung und der umfassende Versicherungsschutz setzen Maßstäbe im Bereich Kundenservice. Dieses Konzept kommt an:

Mittlerweile vertrauen mehr als 60.000 Unternehmen mit insgesamt mehr als 3,3 Mio. Mitarbeitern auf die Leistungen des Unternehmens und können sich bei einem beständig wachsenden Netzwerk aus lokalen Bikeleasing-Partnerhändlern und im ausgewählten Onlinehandel ihr persönliches Dienstrad aussuchen.

An den Unternehmensstandorten im südniedersächsischen Uslar, im hessischen Vellmar und im österreichischen Innsbruck sind zurzeit rund 300 Dienstrad-Begeisterte beschäftigt.

Verbraucher übersehen „Kostenfallen“ bei neuen Gasheizungen

Holzminden (ots) +++Stadtwerke Augsburg kündigen Restlaufzeit von zehn Jahren für Erdgaslieferung an+++Erdgaspreise steigen mit Anhebung der MwSt und CO2-Kosten

Immer noch knapp jeder zweite private Haushalt in Deutschland würde sich aktuell für den Einbau einer neuen Gasheizung entscheiden, wenn eine Sanierung ansteht.

Verbraucher übersehen Kostenfallen bei „neuen Gasheizungen“ – Stadtwerke Augsburg kündigen Restlaufzeit von zehn Jahren für Erdgaslieferung an / Die Kosten für den Energieträger Gas steigen in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv an.
Bildrechte: STIEBEL ELTRON

Das Problem: Die Kosten für den Energieträger Gas steigen in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv an. Seit Anfang des Monats gilt für Gas und Fernwärme wieder die Standard-Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die CO2-Abgabe stieg auf 45 Euro pro Tonne und wird 2025 noch teurer. Mit dem 2027 startenden europäischen Zertifikatehandel ETS 2 für den Gebäude- und Verkehrssektor sind deutlich höhere CO2-Preise sehr wahrscheinlich. Ab 2029 müssen zudem bestehende Gasheizungen 15 Prozent erneuerbare Energien einkoppeln – was voraussichtlich nur über die Beimischung teuren Biogases möglich sein wird.

„Mit Gas zu heizen, wird in den nächsten Jahren extrem teuer – oder unmöglich“, sagt Diplom-Ingenieur Henning Schulz von Stiebel Eltron. „Es ist durchaus realistisch, dass einige regionale Versorger Teile der Gasversorgung abschalten. Die Stadtwerke Augsburg beispielsweise kündigten bereits eine Restlaufzeit von nur noch zehn Jahren an. Eine neue Gasheizung rechnet sich für Verbraucher demnach nicht.“

Neben den steigenden Gaspreisen verlieren die Stadtwerke auf dem Weg zur Klimaneutralität immer mehr Kunden im Gasgeschäft. Damit wird der Netzbetrieb von Erdgasleitungen für die verbleibenden Kunden immer teurer – oder für den Netzbetreiber zum Verlustgeschäft. Nach dieser wirtschaftlichen Logik dürften den Stadtwerken Augsburg andere regionale Gasnetzbetreiber folgen. Schon in zehn Jahren droht Verbrauchern der Gashahn abgedreht zu werden.

Erdgas wird mit Energiewende immer teurer

Die Preise für Erdgas steigen immer weiter an. Die Rückführung des Mehrwertsteuersatzes auf 19 Prozent belastet eine Familie bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden mit durchschnittlich rund 220 Euro pro Jahr an Mehrkosten. Gleichzeitig steigt für eine Gasheizung der CO2-Preis 2024 von 30 auf 45 Euro pro Tonne und schlägt im Beispielsfall mit weiteren rund 200 Euro pro Jahr zu Buche. Die Gesamtbelastung liegt damit bei einem Plus von 420 Euro. Bereits 2025 wird die CO2-Abgabe für Erdgas auf 55 Euro pro Tonne weiter angehoben.

Sieger im Kostenvergleich: Wärmepumpenheizung

Ganz anders ist die Kostenbilanz bei Wärmepumpensystemen. Im Unterschied zu Öl- und Gasheizungen greift der Staat bereits bei der Anschaffung mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der Investitionskosten, gedeckelt auf 30.000 Euro, unter die Arme. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kamen jüngst in einer Vergleichsstudie zu dem gleichen Ergebnis wie das Analyse- und Beratungsunternehmen Prognos in seiner Untersuchung für das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“, in dem drei verschiedene Szenarien für den Heizungstausch gerechnet wurden: Wärmepumpenheizungen sind im Lebensdauerzyklus kostengünstiger als Gasheizungen. Das trifft sowohl für unsanierte als auch teilsanierte Altbauten zu. „Im Prinzip gab es nie einen besseren Zeitpunkt, auf die Wärmepumpe umzusteigen – und sehr wahrscheinlich wird es auch nie wieder einen besseren Zeitpunkt geben“, so Heizungsexperte Schulz. „Man geht auch kein Risiko ein: Mit einer Wärmepumpe ist man immer auf der sicheren Seite – völlig egal, welche Regelungen die Zukunft bringt. Die Förderung (BEG) ist derzeit so gut wie nie und wird wahrscheinlich auch nie besser sein, die Finanzierung ist für 2024 gesichert. Und schließlich besteht auch noch die Möglichkeit, für die Maßnahme einen KfW-Kredit in Anspruch zu nehmen – bis zu 120.000,- Euro Kreditsumme, im besten Fall zu einem Zins von 0,01 Prozent, jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung ganz oder teilweise tilgbar.“

Förderung für den Heizungswechsel online prüfen

Mit dem “ Fördercheck“ auf der Homepage von Stiebel Eltron können Verbraucherinnen und Verbraucher innerhalb weniger Minuten die Förderkonditionen für ihren privaten Heizungswechsel online prüfen. Dabei werden auch die Voraussetzungen einer individuellen Stiebel-Eltron-Fördergarantie geprüft. Anschließend folgen die Auswahl eines Fachunternehmens und die Antragstellung bei der KfW.

STIEBEL ELTRON

http://www.stiebel-eltron.de

1.111 Euro für krebskranke Kinder

Hannover (ots) Beim Fahrradfreundlichsten Arbeitgeber der Region Hannover gibt es mehr Stellplätze für Räder als Parkplätze für PKWs. Dennoch: Für Mitarbeitende der Wertgarantie Group besteht die Möglichkeit, einen Parkplatz im Innenhof des Unternehmens gegen eine geringe Gebühr zu nutzen. Drei Jahre hat die Unternehmensgruppe die Einnahmen aus der „Parkplatz-Kasse“ gesammelt und nun an den Verein für krebskranke Kinder Hannover gespendet. Frederike Ludwig-Lück, Geschäftsführerin des Vereins, freut sich über die Summe von 1.111 Euro.

Wertgarantie-Mitarbeiterin Silke Lüer (r.) übergibt die Spendensumme an Frederike Ludwig-Lück, Geschäftsführerin des Vereins für krebskranke Kinder Hannover.
Bildrechte: Wertgarantie Fotograf: S. Krahforst

„Wir möchten die betroffenen Kinder und Familien mit unterschiedlichen Angeboten so gut wie möglich in dieser schweren Zeit unterstützen und den Alltag zumindest ein bisschen leichter machen“, so Frederike Ludwig-Lück. „Jedes strahlende Kinderauge ist für uns ein Geschenk.“ Dazu trägt auch die Gestaltung der Station 62 der Medizinischen Hochschule Hannover bei, auf der die erkrankten Kinder häufig Wochen oder Monate verbringen. Daher nutzt der Verein die Spende für die neue Wandgestaltung der Kinderkrebsstation.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 1.700 Kinder an Krebs – etwa 100 Kinder werden auf der Kinderkrebsstation der MHH behandelt. Ziel des Vereins für krebskranke Kinder Hannover ist es, betroffenen Kindern und ihren Familien Hilfe im seelischen und sozialen Bereich anzubieten, beim Ausbau der technisch-diagnostischen Ausstattung der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie zu helfen und die Forschung zu unterstützen.

Die Arbeit des Vereins wird ausschließlich durch Spenden ermöglicht. Wer den Verein unterstützen möchte, findet Informationen unter: https://www.verein-fuer-krebskranke-kinder-hannover.de/so-koennen-sie-helfen/.

Die Wertgarantie Group fördert bereits seit fast 20 Jahren soziale Projekte. So unterstützte das Unternehmen unter anderem die Clinic-Clowns Hannover, die einmal wöchentlich kleine Patienten im Krankenhaus aufheitern, oder beteiligt sich jedes Jahr an der „Aktion Wunschbaum“ kurz vor Weihnachten, bei der Mitarbeitende Herzenswünsche von hilfsbedürftigen Kindern erfüllen. Wertgarantie-Vorstandsvorsitzender Patrick Döring sagt: „Wir als Unternehmen sind immer auch Teil der Gesellschaft und wollen als solcher einen Beitrag für eine bessere Welt leisten.“

Wertgarantie

http://www.wertgarantie.de