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Versicherungstipp! Achtung Brandgefahr!

Warum Teelichtöfen, Deko-Kamine und Co. keine echten Heizalternativen sind

Die Temperaturen sinken und die Heizkosten steigen: Selbstgebastelte Teelichtöfen, Deko-Kamine, Holzkohlegrills und Co. sind aktuell gefragte Wärmequellen, um scheinbar günstig durch den Winter zu kommen. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt, wie gefährlich die vermeintlichen Heizalternativen sind und gibt Tipps für den Brandschutz in der Wohnung.

Bildquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Mit den ansteigenden Energiepreisen der letzten Monate hat auch die Suche nach alternativen Heizmöglichkeiten zugenommen, wie ein Blick in die Google-Trends-Suchanfragen zeigt.[1] Mit Teelichtofen, Deko-Kamin oder Holzkohlegrill will so mancher Heizkosten einsparen. Die Gefahr dieser Trends wird dabei aber oft unterschätzt. Isolde Klein, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, erklärt, warum diese Trends gefährlich und nicht zu empfehlen sind und was man grundsätzlich für den Brandschutz in den eigenen vier Wänden tun kann.

GEFÄHRLICHE KERZENKONSTRUKTION

Ein paar Teelichter, Tonblumentopf, Untersetzer und eine Gewindestange – fertig ist der Teelichtofen. Mittlerweile kursieren zahlreiche Anleitungen für DIY-Konstruktionen wie diese im Internet. Sie sollen günstige Alternativen zum Heizen bieten, sind jedoch vor allem eines: gefährlich. Die dabei entstehende Wärme ist nicht nur zu gering, um einen ganzen Raum zu beheizen oder gar eine Heizungsanlage ersetzen zu können.[2] Die selbstgebastelten Öfen bringen auch eine hohe Brandgefahr mit sich, denn Teelichter bestehen aus dem Erdölprodukt Paraffin, das nicht mit Wasser gelöscht werden kann. Lässt sich das brennende Teelicht nicht auspusten, muss die Flamme durch Abdecken erstickt werden. Darüber hinaus können sich zu eng aneinander stehende Teelichter schnell entzünden, wodurch ein Wachsbrand entstehen kann. Und dieser sollte ausschließlich mit einer Löschdecke oder einem Feuerlöscher – auf keinen Fall aber mit Wasser – gelöscht werden, da das den Brand weiter anfachen würde.[3] „Damit es gar nicht erst zu einem Brand kommt, sollte man grundsätzlich bei offenen Flammen wie beispielsweise Teelichtern oder Kerzen immer Vorsicht walten lassen und diese niemals unbeaufsichtigt brennen lassen“, sagt Isolde Klein.

DEKO BLEIBT DEKO, GRILL BLEIBT GRILL

Ethanol-Kamine sorgen für eine gemütliche, wohlig warme Atmosphäre ohne Rauch und Ruß. Als echte Heizalternative sind die Deko-Kamine jedoch nicht geeignet. Denn sie geben zwar Wärme ab, gleichzeitig aber auch Schadstoffe. So können beim Verbrennen des Ethanols neben giftigem Kohlenmonoxid auch krebserregende Stoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Feinstaub freigesetzt werden. Im schlimmsten Fall führen Missgeschicke und Bedienfehler zu Ethanol-Explosionen.[4] Für die Bedienung und das Nachfüllen solcher Kamine gilt absolute Vorsicht. Ähnlich gefährlich ist die Nutzung eines Holzkohlegrills zum Heizen. Wird die Kohle in geschlossenen Räumen angeschürt, besteht nicht nur eine hohe Brandgefahr, sondern auch das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung, die zum Tod führen kann.[5]

RAUCH- UND KOHLENMONOXID-MELDER KÖNNEN LEBEN RETTEN

Alarmsysteme wie Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder sind echte Lebensretter und wichtig für die eigene Sicherheit. In Schlafzimmern, Kinderzimmern und allen Fluren, die als Fluchtweg dienen, sind Rauchmelder deshalb bundesweit für den privaten Wohnraum in jedem Fall Pflicht. Ob und in welchen Räumen gegebenenfalls zusätzliche Rauchmelder angebracht werden müssen, entscheidet das jeweilige Bundesland.[6] Zusätzlich ist es sinnvoll Kohlenmonoxid-Melder in Schlaf- und Aufenthaltsräumen sowie mindestens in Räumen mit brennstoffbetriebenen Anlagen anzubringen, die permanent die CO-Konzentration in der Raumluft überwachen und selbst geringe Mengen des giftigen Gases erkennen. Denn Kohlenstoffmonoxid (CO) entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraft- und Brennstoffe. Sind beispielsweise Abluftrohre in Heizungsanlagen oder Gasthermen verstopft, undicht, technisch defekt oder ist die Frischluftzufuhr nicht ausreichend, kann CO freigesetzt werden und Vergiftungen verursachen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Das farb-, geschmacks- und geruchslose, giftige Gas ist dabei besonders gefährlich, weil es durch Böden, Wände und Decken gehen kann. Die Gefahrenquelle muss sich also nicht unbedingt in der eigenen Wohnung befinden.[7]

WER BEI EINEM BRAND FÜR DEN SCHADEN AUFKOMMT

Kommt es trotz aller Vorsorgemaßnahmen doch zu einem Brand, der die Einrichtung beschädigt oder zerstört, tritt im Regelfall die Hausratversicherung ein, welche alle beweglichen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände im Haushalt absichert“, sagt Isolde Klein und ergänzt „Hauseigentümer sollten zudem eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese deckt die Schäden am Gebäude ab und kann vor dem finanziellen Ruin schützen.“ Verursacht das Feuer auch beim Nachbar einen Schaden, prüft die Haftpflichtversicherung die Eintrittspflicht. Speziell für Mehrfamilienhaus-Besitzer ist eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht ratsam.

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz bei Brandschäden finden Sie hier: https://www.cosmosdirekt.de/hausratversicherung/hausbrand/.

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Zahl der Woche: 36 – Mensch und Auto – eine abgefahrene Freundschaft

Saarbrücken (ots)

  • Für 36 Prozent der Autofahrer im Alter von 18 bis 34 Jahren ist das eigene Auto ein guter Freund und Begleiter.
Fotoquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Umweltbewusstsein und Konsumkritik – junge Menschen setzen sich nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung verstärkt für das Thema Nachhaltigkeit ein. Trotzdem gibt es sie noch: Junge Autofahrer, die eine freundschaftliche Beziehung zu ihrem Auto pflegen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Demnach geben 36 Prozent der 18- bis 34-jährigen Befragten an, dass ihr Auto für sie „ein guter Freund und Begleiter“ ist. Mit zunehmendem Alter nimmt die emotionale Verbundenheit in dieser Hinsicht weiter ab: So geben nur 18 Prozent der 35-49-Jährigen und 14 Prozent der 50-64-Jährigen an, eine „freundschaftliche Beziehung“ zu ihrem Wagen zu pflegen. Unter den Autofahrern ab 65 Jahren stimmt dem jeder Zehnte (zehn Prozent) zu.

[1] Repräsentative Befragung „Autoliebe“ unter Autofahrern in Deutschland des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2022 wurden in Deutschland 1.020 Autofahrer ab 18 Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

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Commerzbank-Umweltpraktikum: Bewerbungsphase für 2023 hat begonnen

Vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben – Bewerbung bis 15. Januar 2023

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2023 ist gestartet. Ab sofort können sich Studierende mit Naturbegeisterung um einen von 60 Praktikumsplätzen in 22 Nationalparks und Biosphärenreservaten bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 15. Januar 2023. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Harz – Jetzt bewerben!

Im Nationalpark Harz gibt es jeweils einen Praktikumsplatz in diesen vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Team Nationalpark-Bildung Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Teilnehmen können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Die Arbeit der Praktikant*innen ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zu den Wäldern im Wandel zur Wildnis, die Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Logo des Commerzbank-Umweltpraktikums

Commerzbank-Praktikant*innen sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte, engagieren sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen.

Einen kleinen Einblick in Aufgaben und Erfahrungen im Commerzbank-Umweltpraktikum gibt es im Video. Dale unterstützte 2021 im Rahmen eines Commerzbank-Umweltpraktikums das Team am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus im Nationalpark Harz.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de/

Balkonkraftwerke helfen sparen – Wie schaut es mit dem Versicherungsschutz aus?

Coburg (ots) Tipps für den Alltag

Mit Balkonkraftwerk Energiekosten senken

  • Mieter dürfen Balkonkraftwerk installieren
  • In der Hausratversicherung und Wohngebäudeversicherung eingeschlossen
Mit einem Balkonkraftwerk lassen sich Energiekosten senken.

Aktuell explodieren die Energiepreise. Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stiegen sie von August 2021 bis August 2022 um 35,6 Prozent. Lange Zeit hatten Mieter keine Möglichkeit, ihre Energiekosten durch den Einbau von Photovoltaik selbst zu reduzieren. Der Vermieter bestimmte, ob eine Photovoltaikanlage auf das Dach kam. Seit es Balkonkraftwerke gibt, sieht das anders aus.

Mieter können diese Mini-Photovoltaikanlagen jederzeit auf ihrem Balkon oder ihrer Terrasse aufstellen. Nachdem die Anlagen im Sommer oft nicht verfügbar waren, rüsten viele Menschen auch jetzt noch nach. Die Erlaubnis ihres Vermieters benötigen sie nicht. Nur bei Anlagen, die an der Balkonaußenseite oder der Fassade befestigt werden, sieht das anders aus. Hier kann der Vermieter mitreden. Auf dem Balkon sind die Module Naturgewalten wie Sturm, Hagel und Blitzschlag ausgesetzt. Schäden, die dadurch entstehen am Kraftwerk entstehen, deckt – wie die HUK-COBURG mitteilt – die Hausratversicherung ab. Gerade im Herbst, wenn Stürme über das Land ziehen, ist der Versicherungsschutz wichtig. Aber auch im Winter bei Eis und Schnee können sie bedenkenlos draußen bleiben.

Eine andere Konstellation: Die Minisolaranlage brennt wegen eines technischen Defekts und schädigt einen Dritten. Solche Schäden reguliert die Privathaftpflichtversicherung. Voraussetzung ist, dass die Anlage zu einer selbst bewohnten Immobilie gehört. Dazu gehören nicht nur Eigentumshäuser und -wohnungen, sondern auch Mietimmobilien. Art und Umfang des Versicherungsschutzes können variieren: Ein persönliches Gespräch mit dem eigenen Versicherer sorgt für Klarheit.

Doch Balkonkraftwerke – an Außenwänden oder auf Garagendächern – sind auch für viele Immobilienbesitzer inzwischen eine Option. Hängen sie an der Außenwand, sind sie in der Wohngebäudeversicherung mitversichert. Ausschlaggebend für den Umfang des Versicherungsschutzes ist, welche Gefahren in der eigenen Police versichert wurden. Am besten bespricht man auch diese Frage mit seinem Versicherer.

WEB: huk-coburg.de

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer als digitale Aktie

Hamburg (ots)

  • Auto-Ikone von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes
  • FinTech heartstocks.com ermöglicht über digitale Aktien eine Beteiligungsmöglichkeit an Legenden, Liebhaberstücken und bisher nicht handelbaren Werten
  • Anteile am 300 SL Gullwing können ab 16.50 Euro gezeichnet werden
  • Blockchain-Technologie garantiert höchste Sicherheit für Emittenten und Anleger
  • Demokratisierung des exklusiven Marktes für wertvolle Oldtimer und andere Ikonen

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes, der nach einer umfangreichen Prüfungsphase jetzt an den Start geht.

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes, der nach einer umfangreichen Prüfungsphase jetzt an den Start geht. Das 300 SL Gullwing Coupé, das auf heartstocks.com angeboten wird, ist der zwanzigste 300 SL, der jemals gebaut wurde.

heartstocks.com wandelt mit Hilfe der Blockchain-Technologie Liebhaberstücke, Anlageobjekte, Investitionsgüter und andere alternative Assets wie zum Beispiel geistiges Eigentum in tokenisierte Wertpapiere nach Liechtensteiner Recht um. Die digitalen Aktien können auf der heartstocks-Plattform gekauft und wieder verkauft werden. Dabei garantiert das am Finanzmarkt bislang einzigartige heartstocks-System Anbietern und Anlegern über eine ausgeprägte Regulatorik maximale Sicherheit.

Till Rügge (l.) und Enno Henke, Co-CEOs von heartstocks

Till Rügge, Co-Founder und Co-CEO des neuen digitalen Handelsplatzes: „heartstocks macht Werte, die vorher in der Regel nur über geschlossene, private Märkte zugänglich waren, in Form von vollregulierten Aktien öffentlich handelbar. Damit wollen wir den Aktienmarkt digitalisieren, demokratisieren und ein Stück weit revolutionieren.“

Früher Flügeltürer mit Vorseriendetails und umfangreicher Dokumentation

Das 300 SL Gullwing Coupé, das auf heartstocks.com angeboten wird, ist der zwanzigste 300 SL, der jemals gebaut wurde. Dementsprechend weist der Flügeltürer alle typischen Details der Vorserienmodelle auf, die nur bei den ersten 50 gebauten Fahrzeugen zu finden sind. Ein unverkennbares Kennzeichen dieser frühen Epoche ist zum Beispiel der als „Schwanenhals“ bekannte lange Schalthebel, der unmittelbar in das Getriebe eingreift.

Mit seiner Lackfarbe 543 „Erdbeerrot Metallic“ ist der bei heartstocks emittierte Flügeltürer mit der Fahrgestellnummer 4500020 nicht nur ein besonders schönes, sondern auch ein besonders seltenes Exemplar. Bis zum Produktionsstopp im Jahr 1964 hat Mercedes-Benz nur zwölf der insgesamt 1.400 gebauten Coupés in diesem eleganten Ton ausgeliefert.

Der Kilometerstand des 300 SL, der lange im Besitz einer älteren Dame aus dem kalifornischen Badeort La Jolla war, beträgt 54.000 km. Das Interieur und die Ausstattung sind – samt originalem Kofferset – vollständig und wurden aufwändig beim amerikanischen SL-Spezialisten Hjeltness restauriert, einem der weltweit führenden Gullwing-Experten. Die Originalität und jedes noch so kleine Detail des Flügeltürers sind in zwei unabhängig voneinander erstellten Gutachten dokumentiert, die den Wert der Ikone auf 1,85 bzw. 1,9 Millionen Euro taxieren.

Emissionspreis unter Gutachtenwert lässt Raum für mögliche Wertsteigerungen

Auf heartstocks.com wird der 300 SL in 100.000 digitalen Aktien – sogenannten tokenisierten Partizipationsscheinen nach Liechtensteiner Recht – für je 16.50 Euro angeboten, also deutlich unter seinem von zwei unabhängigen Gutachtern bestätigten Wert. Das lässt Raum für mögliche Wertsteigerungen der Beteiligungen, die nach dem Ende der Zeichnungsphase wie reguläre Aktien auf dem Sekundärmarkt der heartstocks-Plattform gehandelt werden können. Der aktuelle Kurs wird – wie an einer klassischen Börse – in Echtzeit festgelegt.

Der 1954 in New York vorgestellte 300 SL, von dessen Coupé-Variante nur 1.400 Exemplare gebaut wurden, war der schnellste Sportwagen seiner Zeit und gilt als „Sportwagen des Jahrhunderts“. Bei Auktionen erzielen die Flügeltürer regelmäßig Rekordpreise in Millionenhöhe – ein Vielfaches des ursprünglichen Verkaufspreises von 29.000 Mark.

„Mit einem Anteil an diesem seltenen Flügeltürer erwerben Anleger ein Stück Mercedes Geschichte und werden Mitglied eines sehr exklusiven Zirkels“, sagt Oldtimer-Experte Thomas Rosier, in dessen Center Rosier Classic Sterne in Oldenburg, einem der ältesten und größten Mercedes-Benz ClassicPartner, die Ikone sicher verwahrt wird.

Anfang nächsten Jahres erfolgt bei heartstocks die nächste Neuemission eines seltenen und begehrten Fahrzeugs: die des Ferrari 250 GT „Lusso“, eines der elegantesten Ferrari-Modelle aller Zeiten.

Investieren in bislang unzugängliche Werte

heartstocks Co-Founder Till Rügge: „Der Mercedes Flügeltürer ist nur ein erstes Beispiel dafür, wie wir mit Hilfe des heartstock-Systems neue Werte schaffen. In unserem neuen Finanz-Ökosystem verwandeln wir reale Assets mit Hilfe der Blockchain-Technologie in digitale Wertpapiere, ermöglichen damit den öffentlichen Handel für breite Zielgruppen, schaffen für die Besitzer von Eigentum einen attraktiven Zugang zu Eigenkapital und begründen einen ganz neuen Marktplatz für alles, was interessant, begehrenswert, werthaltig und als Anlageobjekt vielversprechend ist.“

Dabei versteht sich heartstocks nicht als klassisches Fintech Start-up, sondern als Team aus jungen Gründern und etablierten Playern der Finanzwelt. So arbeitet heartstocks für die Abwicklung der Transaktionen mit renommierten und etablierten Instituten wie dem Bankhaus Scheich, einem der führenden deutschen Spezialisten für Wertpapierhandel, oder der Landessparkasse zu Oldenburg zusammen.

WEB: www.heartstocks.com

Nasses Laub macht Bürgersteige rutschig: Wer muss räumen?

Coburg (ots)

Tipps für den Alltag:
Herbst: Wer muss Bürgersteig vom Laub freihalten?

  • Reinigungspflicht kann übertragen werden
  • Wer haftet bei Unfällen

Viele genießen den goldenen Herbst, wenn das Laub sich langsam verfärbt. Mit sinkenden Temperaturen verlieren Bäume aber auch ihre Blätter, Niederschläge nehmen zu. Beides zusammen verwandelt Bürgersteige in Rutschbahnen. Ohne Räumen ist ein Unfall schnell passiert.

Gefährlich: Nasses Herbstlaub kann Bürgersteige schnell in rutschige Flächen verwandeln. Räumen ist deshalb für Hauseigentümer oder Mieter in vielen Kommunen Pflicht. Foto: HUK-COBURG

Wer zum Besen greifen muss, regeln die meisten Kommunen in ihren Satzungen. Hier schreiben sie fest, ob und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um die Reinigung der Bürgersteige kümmern müssen. Wer sich der Reinigungspflicht dauerhaft entzieht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines Mietshauses steht es offen, die Reinigungspflicht über den Mietvertrag an die Mieter weiterzugeben.

Ereignet sich ein Unfall, hat der nicht nur eine strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch um persönliche Haftung. Bricht sich ein Passant beispielsweise das Bein, weil vergessen wurde, die Blätter wegzufegen, muss der Verantwortliche für den Schaden aufkommen. Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer werden: Im geschilderten Fall können dem Geschädigten Schmerzensgeld und falls er arbeitet auch eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall zustehen. Bleiben nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück, können sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig werden.

Ob und in welchem Umfang ein säumiger Laubräumer haftet, hängt allen Regeln zum Trotz oft von den speziellen Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur Seite.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Kehrpflicht im Herbst | HUK-COBURG

„Success in Berlin“ mit Keanu Reeves im Licht aus Berlin-Tempelhof

BürgschaftsBank Berlin und TV Berlin stellen innovativen Scheinwerferhersteller vor

Berlin (ots) Wenn Scheinwerfer ausnahmsweise selbst im Scheinwerferlicht stehen, muss es sich um ganz besondere Exemplare handeln. Bei den Beleuchtungskörpern des Berliner Unternehmens Sumolight ist das der Fall. Im letzten Matrix-Film „The Matrix Resurrections“ beleuchten sie nicht nur das Set, sondern sind sogar im Film selbst zu sehen.

Und wieder einen Preis gewonnen Tim Zur, Geschäftsführer von Sumolight, bekam auf der Nabshow 2022 in Las Vegas einen Award für den innovativen Sumomax-Scheinwerfer. Es ist nicht der erste Preis.

Die Regisseurin hatte sich von den sechseckigen Lampen inspirieren lassen und sie für die Actionszenen mit den Motorrädern einfach mit ins Bild genommen.

Sumolight trifft auch auf George Clooney

„Wir befinden uns in einer Formel-1-Situation der Beleuchtungsindustrie“, sagt Geschäftsführer Tim Zur und erklärt die drei Stärken seines Unternehmens Sumolight: „Wir finden sehr gute Nischen, die gleichzeitig groß sind. Wir haben ein junges, innovatives Ingenieurteam, das Technologien zusammensetzt, die noch nie so kombiniert wurden, wobei wir an die physischen Grenzen der Leistungsfähigkeit der Scheinwerfer gehen. Und drittens haben wir ein offenes Ohr für Beleuchter und ein Gespür für Marktwünsche.“ Die Referenzen sprechen für sich: Die neue Star-Wars-Serie „Obi-Wan Kenobi“, die Serie „House Of The Dragon“, „Babylon Berlin“ und der Film „The Midnight Sky“ mit George Clooney sind nur einige von vielen weiteren weltbekannten Produktionen.

Schnell eroberte das Berliner Unternehmen Los Angeles, London und den Rest der Welt

Sumolight ist eine junge Firma, und für junge Firmen ist es auf dem gesättigten internationalen Beleuchtungsmarkt nicht einfach. Doch Sumolight schaffte es schnell in die großen Produktionen in Los Angeles, in London und im Rest der Welt, natürlich auch in die der Babelsberger Filmstudios. Überall spielt die virtuelle Produktion eine immer größere Rolle. „In den hochkomplexen Systemen lassen sich die neuen Scheinwerfer immer enger integrieren. Unsere neuen Scheinwerfer können Videosignale verarbeiten, Datenströme, die auf dem LED Volume gezeigt werden, in eigene Lichtbefehle umwandeln und für das Set umwandeln. So etwas ist ganz neu“, erläutert Zur.

„Man arbeitet ja nicht mehr mit Scheinwerfern, die man an- und ausknipst, sondern mit hybriden Display-Beleuchtungssystemen, die in alle anderen Systeme am Set integriert werden können. Das ist ein ganz großer Schritt für alle Unternehmen, und wir sind da relativ weit vorne.“

Software für Lichtsteuerung so einfach wie eine PowerPoint-Präsentation

Michael Scholtalbers, bei Sumolight für die Software-Entwicklung zuständig, versetzt sich in die Lage der Anwender, die nicht IT studiert haben oder programmieren können. „Ich höre gut zu, was die Gaffer brauchen.“ Gaffer nennt man in der Filmbranche die Oberbeleuchter, die die Lichtcrew zusammenstellen. „Ich glaube, es einfacher und logischer zu schaffen als andere. Es soll so einfach sein wie eine PowerPoint-Präsentation. Warum soll eine Software, mit der man Licht steuert, komplexer sein?“ Scholtalbers‘ Stärke ist es, komplizierte Dinge einfach zu machen.

Sascha Jazbinsek – er ist für die technologische Umsetzung der Innovationen zuständig und konstruiert die mechanischen Komponenten – sagt mit Stolz: „Wir haben das erste Produkt auf dem Markt, dessen Vorteile in Bezug auf Lichtqualität und Kompatibilität die Virtual Production Studios erkannt haben. Es gibt noch kein Unternehmen, das das so gut kann wie wir.“

Bürgschaftsbank setzt Vertrauen in den Unternehmer und finanziert Wachstum

Steffen Hartung, Geschäftsführer der BürgschaftsBank Berlin (BBB), sieht in Sumolight „ein Aushängeschild für unser Geschäft“. Die Funktion von Sumolight sei technologisch nicht immer so einfach zu durchdringen, aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht habe die BBB großes Vertrauen in den Unternehmer. Das Vertrauen hebt auch Hans Witkowski hervor. Der Berater für mittelständische Unternehmen und Gründungsvorhaben bei der BBB hatte 2019 den ersten Kontakt zu Sumolight und konnte zügig eine Kreditsicherheit in Form einer Bürgschaft bereitstellen.

Seither hat sich das Engagement intensiviert: „Da bei Sumolight weitere Produktgruppen hinzugekommen sind, haben wir gerne weiter finanziert.“ Sumolight bewege sich ganz klar im oberen Segment der Filmbeleuchtungstechnik und habe einen sehr speziellen internationalen Kundenkreis. Witkowski ist überzeugt, dass die Filmwirtschaft langfristig immer ein integraler Bestandteil der Unterhaltungsindustrie bleibe. „Wir haben keine Sorge, dass der Markt schwach werden könnte – im Gegenteil, die Filmindustrie hat aufgrund der Corona-Krise einen Produktionsrückstau, an dem Sumolight partizipieren kann.“

TV Berlin sendet die jüngste Ausgabe der Serie „SUCCESS in BERLIN – Das Magazin der Bürgschaftsbank“ am Samstag, dem 15. Oktober 2022, um 21:40 Uhr. Anschließend wird der Beitrag mehrmals wiederholt und auch im YouTube-Kanal „Success in Berlin“ zu sehen sein.

Hintergrund

Die BürgschaftsBank Berlin (BBB) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg (MBG) bieten als neutrale Partner Bürgschaften und Beteiligungskapital an, wo Sicherheiten fehlen und Eigenkapital knapp ist. Über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken finanzierungsportal.ermoeglicher.de können sich junge sowie etablierte Unternehmen bei der Strukturierung ihrer Finanzierung helfen lassen, um sie dann gemeinsam mit der bestehenden oder zukünftigen Hausbank umzusetzen.

Nähere Informationen:

be.ermoeglicher.de

finanzierungsportal.ermoeglicher.de

https://sumolight.com/

TARGOBANK weitet Firmenkundengeschäft aus

Aus BECM Deutschland wird TARGOBANK Corporate & Institutional Banking

Düsseldorf / Frankfurt (ots)

  • Crédit Mutuel Alliance Fédérale stärkt Position im zweiten Heimatmarkt Deutschland
  • Erweiterung der Firmenkundenaktivitäten und der Zielgruppen der TARGOBANK
  • Gewohnte Ansprechpartner der Kunden bleiben erhalten
Die Hauptverwaltung der TARGOBANK in Düsseldorf.

Die TARGOBANK mit Hauptsitz in Düsseldorf weitet ihr Firmenkundengeschäft deutlich aus: Mit der heute erfolgten Eintragung in das Handelsregister wurde die deutsche Niederlassung der Banque Européenne du Crédit Mutuel SAS, die BECM Deutschland, in die TARGOBANK AG integriert. Die BECM Deutschland mit Sitz in Frankfurt gehört wie die TARGOBANK zur Crédit Mutuel Alliance Fédérale und ist jetzt Teil der TARGOBANK Gruppe. Sie agiert ab sofort unter der neuen Dachmarke TARGOBANK Corporate & Institutional Banking, kurz TARGOBANK CIB.

„Dies ist ein weiterer Schritt unserer Muttergesellschaft Crédit Mutuel Alliance Fédérale, die Position der Gruppe in ihrem zweiten Heimatmarkt Deutschland zu stärken, und darauf können wir stolz sein“, sagt Isabelle Chevelard, Vorsitzende des Vorstands der TARGOBANK. „Durch den Zusammenschluss können wir dazu beitragen, den Anteil der Gruppe am Firmenkundengeschäft in Deutschland zu festigen und weiter auszubauen.“

Breites Spektrum an Finanzdienstleistungen für Unternehmen

BECM Deutschland bzw. jetzt TARGOBANK CIB bietet ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen für Unternehmen und erweitert die bisherigen Firmenkundenaktivitäten sowie die Zielgruppen der TARGOBANK deutlich. Ausgewählte Unternehmen in Deutschland aus dem gehobenen Mittelstand sowie Tochtergesellschaften französischer Gruppenunternehmen zählen zu den Kunden. Der Schwerpunkt liegt auf Kunden mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro. Zum Leistungsspektrum gehören Unternehmens- und Sonderfinanzierungen sowie Finanzierungen von Gewerbeimmobilien ebenso wie Zahlungsverkehr und Anlageprodukte. Mit rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt TARGOBANK CIB Standorte in Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Essen, Hamburg und Berlin.

Keine Änderungen für Kunden und Geschäftspartner

„Die Geschäftsaktivitäten der BECM Deutschland und der TARGOBANK ergänzen sich hervorragend“, betont Claude Koestner, Präsident des Vorstands der Banque Européenne du Crédit Mutuel in Straßburg. Für die Kunden und Geschäftspartner der BECM Deutschland ergäben sich durch die Integration keine Änderungen in der Geschäftsbeziehung sowie bei den Ansprechpartnern, so Koestner weiter.

Wichtiger Baustein des strategischen Plans

„Ich bin davon überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss die Präsenz der TARGOBANK sowie ihre Position im deutschen Firmenkundenmarkt weiter stärken werden, unter Einbeziehung des Fachwissens der Expertinnen und Experten der BECM“, resümiert René Dangel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der TARGOBANK. Mit der Integration sei ein weiterer Baustein des strategischen Plans der Crédit Mutuel Alliance Fédérale umgesetzt worden.

Der Eintritt der TARGOBANK ins Firmenkundengeschäft geht auf den Start der TARGOBANK Autobank im Jahr 2015 zurück. Es folgte die Erweiterung um das Leasing- und Factoringgeschäft durch Zukauf der ehemaligen Einheiten von GE Capital Germany im Jahre 2016. Ziel dieser Diversifizierungsstrategie, zu der auch die jetzt erfolgte Integration von BECM Deutschland gehört, ist es, über die Ansprache neuer Kundensegmente weitere Ertragsquellen zu erschließen, Wachstum zu generieren und das Geschäftsmodell der TARGOBANK auf eine breitere Basis zu stellen.

Weiterführende Informationen: www.targobank.de

Wenn Pflege Luxus wird – deshalb sollten Sie selbst vorsorgen

Frankfurt (ots)

  • Jetzt aktiv werden – deshalb führt an einer privaten Pflegeversicherung heutzutage kein Weg vorbei
  • Viele Optionen – wer selbst fürs Alter vorsorgen will, hat viele Möglichkeiten und kann sogar von staatlichen Zuschüssen profitieren
  • Ordnung muss sein – Notfallordner zulegen und so später keine böse Überraschung erleben

Strom, Heizung, Lebensmittel – vieles wird momentan immer teurer und bereitet den Deutschen verständlicherweise Sorgen. Klar, dass die Vorsorge fürs Alter dadurch weniger wichtig erscheint.

Wenn Pflege Luxus wird – deshalb sollten Sie selbst vorsorgen (Quelle: Mauritius Images

Dabei werden die Deutschen immer älter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes steigt die Anzahl der 100-Jährigen im Land seit einigen Jahren wieder an. Gleichzeitig erhöht sich die Zahl der Pflegebedürftigen. 2020 waren es rund 4,5 Millionen. Für 2050 werden 6,5 Millionen prognostiziert. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung erklären, weshalb es so wichtig ist, eine private Pflegeversicherung abzuschließen, worauf man achten sollte und warum es gerade beim Thema Pflegeversicherung ratsam ist, einen Notfallordner anzulegen.

Warum eine private Pflegeversicherung? Wer in Deutschland in die Krankenversicherung einzahlt, zahlt auch automatisch in die Pflegeversicherung ein. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob man die Beträge in die gesetzliche oder private Krankenkasse abführt. Allerdings lassen sich, egal, welchen Pflegegrad man bekommt, die laufenden Pflegekosten durch das Geld der Pflegekasse nicht ansatzweise decken. Ein Platz in einem Pflegeheim kostet im Durchschnitt 4.184 Euro** im Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt max. 2.005 Euro monatlich.

Seit Anfang dieses Jahres liegt die durchschnittliche monatliche Belastung eines pflegebedürftigen Heimbewohners somit bei 2179 Euro* Außerdem sind die Pflegeheime seit 1. September verpflichtet, das Pflegepersonal branchenweit nach Tarif zu entlohnen. Welche zusätzlichen Kosten hier auf die Heimbewohner zukommen, ist noch unklar. Daher empfiehlt es sich unbedingt, mit einer privaten Pflegeversicherung die mögliche Versorgungslücke zu schließen. Nicht zuletzt, um die Kinder vor etwaigen Kostenübernahmepflichten zu schützen. Diese sind durch das Angehörigen-Entlastungsgesetz ab einem Einkommen von 100.000 Euro verpflichtet, für die Versorgung der Eltern aufzukommen.

Welche Möglichkeiten gibt es? Es ist nie zu früh, sich mit dem Thema der privaten Pflegeabsicherung zu befassen: Je jünger Sie starten, desto niedriger sind die Beiträge. Wer privat vorsorgen möchte, hat mehrere Optionen – von Pflegetagegeld bis hin zur Pflegerentenversicherung. Wer eine Pflegeversicherung nach Pflege-Bahr abschließt, profitiert außerdem von der staatlichen Förderung in Höhe von 60 Euro pro Jahr.

Weshalb ist Beratung so wichtig? Um bei dieser Bandbreite an Möglichkeiten nicht die Übersicht zu verlieren, empfiehlt es sich unbedingt, mit einem Experten zu sprechen. Nur so kann man für den Pflegefall im Alter ganz individuell abgesichert werden. Gerade wenn es um das Thema Pflege geht, spielen viele Komponenten eine Rolle. Stellen Sie deshalb am besten zeitnah einen Notfallordner zusammen, in dem Sie wichtige Dokumente wie Vollmachten, Unterlagen zu Finanzen, Vorsorge und Absicherung sowie Gesundheit aufbewahren. So ist im Fall der Fälle alles Wichtige an einem Ort verfügbar.

*Durchschnittliche finanzielle Belastung eines pflegebedürftigen Heimbewohners pro Monat. Quelle: https://www.vdek.com/presse/daten/f_pflegeversicherung.html (Stand: 01. Januar 2022)

**Zusätzlich gewährt die Pflegeversicherung folgende nach der Verweildauer gestaffelte Leistungszuschläge: Ab dem ersten Monat 5 Prozent des zu zahlenden Eigenanteils an den pflegebedingten Aufwendungen, nach 12 Monaten 25 Prozent, nach 24 Monaten 45 Prozent und nach 36 Monaten 70 Prozent

Zahlen & Fakten (bundesgesundheitsministerium.de)

Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Als Finanzcoaches helfen diese ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in mehr als 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit über 45 Jahren eine branchenübergreifende Allfinanzberatung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Mehr Informationen gibt es auf www.dvag.de oder via Twitter @DVAG.

Bye-bye, Steuermythen: Die eigene Steuererklärung selbstbewusst erledigen

Berlin (ots) Verunsichert und überfordert bei der Steuererklärung? „Ja“, sagen rund 50 Prozent der Steuerpflichtigen in Deutschland*. Doch das muss nicht sein: Deutschlands beliebteste Steuer-App Taxfix räumt mit hartnäckigen Steuermythen auf und hilft, die eigene Steuererklärung bequem und sicher selbst – per App oder online – zu erledigen. Die Abgabefrist ist jedoch kein Mythos, diese endet in diesem Jahr am 31. Oktober 2022.

Wahr oder unwahr? Die hartnäckigsten Steuermythen

Vielleicht ist diese Unsicherheit auch ein Grund, warum bislang nur rund 40 Prozent der Menschen ihre Steuererklärung selbst machen. 20 Prozent holen sich stattdessen lieber Unterstützung vom Lohnsteuerhilfeverein oder einem*r Steuerberater*in und bei 15 Prozent helfen die Familienangehörigen*. Taxfix möchte an dieser Stelle unterstützen und steuerpflichtige Privatpersonen ermutigen, sich selbst an die eigene Steuererklärung zu wagen – und im Schnitt rund 1.072 Euro** zurückzubekommen:

„Das ist fast so einfach wie Online-Banking“, sagt Steuerexperte Florian Machnow von Taxfix. „Man(n) – und Frau – muss sich nur trauen!“

Deutsche lieben digitale Anwendungen

In der Tat: Mehr als zwei Drittel der Deutschen* erledigen ihre Bankgeschäfte online. Und längst ist dies keine Frage des Geschlechts oder Alters mehr. „Finanzielle Themen online zu regeln, ist Alltag geworden“, so Machnow. Die Steuererklärung geht mit Taxfix ähnlich leicht von der Hand, indem Benutzer*innen bequem durch jeden einzelnen Schritt der Steuererklärung geführt werden – Fehler nahezu ausgeschlossen.

Um die Hemmschwelle vor der Erledigung der eigenen Steuererklärung abzubauen, räumt Florian Machnow jetzt mit den hartnäckigsten Steuermythen auf. Los geht’s!

1. „Wenn ich einmal eine Steuererklärung abgegeben habe, muss ich das jedes Jahr tun!“ Das ist wohl der hartnäckigste Steuer-Irrtum – und stimmt glücklicherweise nicht. Wer einmal eine freiwillige Steuererklärung abgegeben hat, ist nicht verpflichtet, im nächsten Jahr wieder eine abzugeben. Wer nächstes Jahr dennoch vom Finanzamt zur Abgabe erinnert wird, antwortet einfach, dass keine Abgabepflicht besteht.

2. Die Steuererklärung lohnt sich einfach nicht!“ In Wahrheit lohnt sich die Steuererklärung meistens. Laut dem Statistischen Bundesamt winken im Schnitt 1.072 Euro Erstattung. Einige bekommen natürlich auch weniger. Fakt ist aber: 80 Prozent der Steuerzahler*innen können mit mindestens 100 Euro rechnen. Neugierig auf die eigene Rückerstattung? Dann jetzt direkt mit Taxfix kostenlos berechnen lassen.

3. „Arbeitslosengeld ist steuerfrei!“ Richtig, denn vom Arbeitslosengeld selbst wird keine Steuer abgezogen. Aber es unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das Arbeitslosengeld erhöht also den Steuersatz des restlichen Einkommens. Obwohl es steuerfrei ist, kann es zu einer Nachzahlung führen.

4. „Mit Versicherungen kann ich Steuern sparen!“ Das stimmt – zum Teil. Viele Versicherungsbeiträge lassen sich absetzen. Dazu zählen Riester- und Rürup-Rente und weitere sogenannte Personenversicherungen. Viele davon jedoch nur begrenzt. Nicht absetzbar sind typischerweise Sachversicherungen wie Hausratversicherung, Reiserücktrittsversicherung, Gepäckversicherung oder Kfz-Kaskoversicherung.

5. „Die Steuererklärung muss jetzt elektronisch eingereicht werden!“ Das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens verpflichtet Unternehmen und Selbstständige seit 2011, ihre Steuererklärung auf elektronischem Weg einzureichen. Nichtselbstständige Arbeitnehmer*innen haben die Wahl und können die Steuererklärung per Brief, Fax, persönlich beim Finanzamt – oder auf elektronischem Weg abgeben. Mit Taxfix meist sogar unter einer halben Stunde.

6. „Meine Freund*innen dürfen mir nicht bei der Steuererklärung helfen!“ Ja, das ist richtig. Beim Ausfüllen der eigenen Steuererklärung darf nicht jede*r helfen. Das ist im § 5 Steuerberatungsgesetz (StBerG) geregelt. Freund*innen oder Kolleg*innen bei der Steuererklärung zu helfen oder deren Hilfe anzunehmen, ist nicht erlaubt und kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Wer kostenlos helfen darf, verraten wir hier.

Weiterführende Informationen und hilfreiche Dokumente

Im Downloadbereich sind u.a. folgende Umfrageergebnisse von YouGov/Taxfix zum Thema „Steuern und Finanzen“ erhältlich

  • Umfrageergebnis: Wofür nutzen die Deutschen die Steuererstattung?
  • Umfrageergebnis: Vergleich Männer Frauen
  • Umfrageergebnis: Vergleich Freunde, Bekannte und Familie
  • Umfrageergebnis: In diesem Alter machen Deutsche erstmals ihre Steuererklärung
  • Umfrageergebnis: Deutsche lieben digitale Steueranwendungen
  • Umfrageergebnis: Die meisten Deutschen nutzen App- und Onlinebanking
  • Umfrageergebnis: Bundesländervergleich – Die Eiligsten und die Entspannten
  • Statistisches Bundesamt: So viele Menschen erhalten positives Steuerergebnis
  • Statistisches Bundesamt: So hoch liegt die durchschnittliche Steuererstattung
  • Taxfix- Checkliste „Welche Unterlagen brauche ich für die Steuererklärung?“

Legende

* Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag von Taxfix.

** Quelle: Statistisches Bundesamt

Repräsentative Studie zur Ernährung der Deutschen: Nur vier Prozent ernähren sich vegan

Frankfurt am Main (ots) Fleischverzicht fördert die Gesundheit: Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass die Risikofaktoren für viele chronische Krankheiten durch eine überwiegend pflanzliche Ernährung verringert werden können.

Repräsentative Studie zur Ernährung der Deutschen: Nur vier Prozent ernähren sich vegan

So führt eine fleischlose Ernährung zu verbesserten Cholesterin– und Blutzuckerwerten, einem niedrigeren Blutdruck und einem niedrigeren Body-Mass-Index [3]. Und trotzdem ist diese Art der Ernährung bei den Deutschen nicht hoch im Kurs: Nur 9 Prozent der Bundesbürger:innen ernähren sich vegetarisch, gerade einmal 4 Prozent verfolgen einen veganen Ernährungsstil. Das geht aus einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov hervor [1].

Deutsche sind weiterhin Fleischliebhaber

Obwohl der Pro-Kopf-Fleischkonsum in Deutschland 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Kilogramm sank und damit auf einem neuen Rekordtief seit Berechnung des Verzehrs 1989 liegt, verzehrt der:die Deutsche im Schnitt pro Jahr stolze 55 Kilogramm Fleisch [2]. Trotz des sinkenden Fleischkonsums bleibt der Anteil der Deutschen, der sich vegetarisch oder vegan ernährt, nach wie vor gering. 9 Prozent der Bundesbürger:innen verzichten bei ihrer Ernährung auf Fleisch, leben also vegetarisch. Auffällig hierbei ist, dass sich mehr Frauen (13 Prozent) als Männer (5 Prozent) vegetarisch ernähren und dass der Prozentsatz der Vegetarier:innen bei der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen höher liegt, nämlich bei 16 Prozent. Nur 4 Prozent aller Deutschen ernähren sich vegan, verzichten also nicht nur auf Fleisch, sondern auf sämtliche tierische Produkte [1].

Studien zeigen: Fleischlose Ernährung hat positive Auswirkungen auf Gesundheit

Wissenschaftler der University of Oxford kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen, die sich vegetarisch ernähren, ein um 22 Prozent geringeres Risiko für Herzerkrankungen aufweisen [3]. Darüber hinaus kann eine überwiegend pflanzliche Ernährung Übergewicht entgegenwirken und Diabetes Typ-2 vorbeugen [3]. Außerdem steht fest: Verarbeitetes Fleisch kann beim Menschen Darmkrebs verursachen. Das hat die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht [4]. Eine fleischlose Ernährungsweise kann diesem Risiko entgegenwirken.

Diese Erkenntnisse hat auch der Großteil der Deutschen verinnerlicht: 53 Prozent geben an, dass sie mit gesunder Ernährung Volkskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes vorbeugen [1]. 62 Prozent glauben, dass der Verzehr von viel Obst und Gemüse einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Jede:r Zweite sieht diesen Effekt bei dem Verzicht auf Fast Food bzw. Fertiggerichte (50 Prozent) und jeweils 41 Prozent bei dem Verzicht auf Alkohol bzw. bei einer zuckerfreien Ernährung. Nur jede:r Fünfte glaubt jedoch, dass eine vegetarische Ernährung einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat (20 Prozent), bei veganer Ernährung sind es sogar nur 13 Prozent.

Wunsch nach Anreizen vonseiten der Krankenkassen

Knapp ein Drittel der Deutschen ist der Meinung, dass Menschen, die sich gesund ernähren, von ihrer Krankenkasse entlastet werden sollten, zum Beispiel durch niedrigere Beiträge (30 Prozent). Über ein Viertel der Befragten wünscht sich ein Bonusprogramm mit Belohnungen für gesunde Ernährung (28 Prozent) bzw. eine kostenlose Ernährungsberatung (27 Prozent). 23 Prozent sprechen sich für Online-Angebote wie Ratgeber, Rezepte und BMI-Rechner aus. Ebenfalls ein gutes Viertel der Befragten gibt an, in Bezug auf Ernährung keine Angebote von ihrer Krankenkasse zu benötigen (27 Prozent).

Ausgewogenheit ist bei Ernährung das A und O

Doch bei allen genannten Vorteilen einer fleischlosen Ernährung ist auch hier Vorsicht geboten. Denn: Auch eine vegetarische oder vegane Ernährung kann schlecht sein, wenn sie nicht ausgewogen ist, beispielsweise mit zu viel Nudeln und zu wenig Vitaminen [4]. Besonders Veganer:innen sollten auf einen gedeckten Vitamin- und Mineralienhaushalt achten. Ihnen wird empfohlen, vorsorglich Vitamin B12 Präparate einzunehmen. Studien haben außerdem gezeigt, dass vegan lebende Menschen auf ihre Kalziumzufuhr achten müssen, weil sie sonst leichter Knochenbrüche bekommen könnten [4].

In jedem Fall ist es sinnvoll, sich über eine gute und gesunde Ernährungsweise ausführlich zu informieren. Hier können eine Online-Ernährungsberatung, Informationsangebote oder Bonusprogramme der Krankenkasse hilfreich sein. „Es lohnt sich, die Angebote der eigenen Versicherung zu überprüfen. Im Vergleich sind die Leistungen der privaten Versicherungen oftmals deutlich umfangreicher als die der gesetzlichen“, rät Dr. Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK.

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1.014 Personen zwischen dem 30.05. und 04.06.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

[2] https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/220330_Versorgungsbilanz-Fleisch.html

[3] https://focus-arztsuche.de/magazin/gesundheitstipps/vegetarisch-gesund-oder-ungesund

[4] https://www.deutschlandfunk.de/gesundheit-vegetarische-nahrung-und-medizinische-effekte-100.html

WEB: clark.de

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Versicherungstipp Fahrradanhänger & Co.: Kinder sicher mitnehmen

Saarbrücken (ots)

Ob zur Kita, zum Spielplatz oder zum Ausflugsziel – Eltern nehmen kleine Kinder gerne per Fahrradanhänger, Lastenfahrrad oder Fahrradkindersitz mit. Die Sicherheit des Kindes sollte dabei immer an erster Stelle stehen. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, gibt dazu Tipps.

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock

Eltern setzen bei Fahrten mit kleinen Kindern gerne auf das Zweirad. Kein Wunder – spart es doch oftmals Zeit und ist gleichzeitig gut für die Umwelt, die eigene Fitness, aber auch für den Geldbeutel. Doch bei allen Vorteilen schätzen 47,2 Prozent der Menschen in Deutschland das Mitnehmen von Kindern im Fahrradanhänger, mit dem Lastenfahrrad oder im Fahrradsitz als gefährlich ein.[1] Das ergab eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Der Direktversicherer der Generali in Deutschland weiß, worauf Eltern für eine sichere Fahrt achten sollten.

GESETZLICHE VORGABEN BEACHTEN

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt vor, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, Kinder bis zu einem maximalen Alter von sieben Jahren mit dem Fahrrad befördern dürfen. Ein Mindestalter, ab dem ein Kind mit dem Fahrrad mitgenommen werden darf, schreibt der Gesetzgeber hingegen nicht vor. Vorgegeben ist auch, dass für Kinder besondere Sitze vorhanden sein müssen. Dabei darf nicht die Gefahr bestehen, dass das Kind mit seinen Füßen in die Radspeichen gerät. Als Prävention können Eltern hierfür beispielsweise eine entsprechende Schutzverkleidung anbringen. Speziell für Fahrradanhänger gilt: Ist dieser für die Beförderung von Kindern ausgestattet, dürfen maximal zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr mitfahren. Bei der Beförderung eines Kindes mit Behinderung gilt die Altersbegrenzung nicht.[1] Eine gesetzliche Vorschrift zum Tragen eines Fahrradhelms gibt es in Deutschland nicht, auch nicht für Kinder. Doch unabhängig davon, wie das Kind mit dem Rad befördert wird, ist ein Helm ein unbedingtes Muss – für Kinder und Eltern. Denn ein passender und gut sitzender Fahrradhelm kann bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern.

SICHERHEIT BEGINNT SCHON VOR DER FAHRT

Das Fahrrad sollte zudem regelmäßig auf seine Verkehrssicherheit überprüft werden: Funktionieren Bremsen und Fahrradklingel einwandfrei? Sind das Rad und der Fahrradanhänger mit funktionsfähiger Fahrradbeleuchtung und Reflektoren ausgestattet? Für eine noch bessere Signalwirkung kann man den Fahrradanhänger, das Lastenrad und Co. mit einem Fähnchen oder Wimpel ausstatten. So ist man gerade in unübersichtlichen Verkehrssituationen schneller für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar. Sitzen die Kinder hinter den Eltern im Kindersitz oder im Fahrradanhänger, hilft außerdem ein Rückspiegel am Fahrradlenker, die Kinder im Blick zu behalten. Außerdem sollte das Kind immer mit einem Gurt gesichert werden. Fährt nur ein Kind im Fahrradanhänger mit, sitzt es vorzugsweise in der Mitte oder auf der von der Fahrbahn abgewendeten Seite, sofern es der Hersteller nicht anders vorgibt.

DAS FAHREN MIT FAHRRADANHÄNGER ODER LASTENFAHRRAD VORAB OHNE KINDER TESTEN

Wer Kinder im Fahrradanhänger oder im Lastenfahrrad mitnimmt, sollte auf eine umsichtige und vorausschauende Fahrweise achten. Dafür üben Eltern das Fahren mit dem Anhänger oder Lastenfahrrad zunächst am besten ohne Kind. So können sie zum Beispiel das Fahrverhalten in Bezug auf den Wendekreis oder den Bremsweg besser einschätzen. Damit sich der Fahrradanhänger oder das Lastenfahrrad beim Ein- und Aussteigen nicht verselbstständigt, muss die Feststellbremse genutzt werden. Vorsicht ist auch auf schmalen Verkehrsinseln geboten: Fahrradanhänger und Lastenfahrrad dürfen nicht in die Straße ragen, da ein vorbeifahrendes Fahrzeug diese erfassen könnte. Eltern planen daher bestenfalls schon vorab eine möglichst sichere Route. Das bedeutet, dass Baustellen, unübersichtliche Straßen sowie Hauptverkehrsstraßen nach Möglichkeit gemieden werden sollten. Sicherer sind Nebenstraßen oder Wege mit ausgewiesenem Fahrradstreifen. Ein Fahrradanhänger kann zwar während der Fahrt nur unter extremen Bedingungen kippen, dennoch sollte man nicht zu schnell fahren und das einseitige Überfahren von beispielsweise hohen Bordsteinkanten vermeiden.[3]

ABGESICHERT BEI UNFÄLLEN MIT DEM RAD

Trotz aller Vorsicht kann ein Unfall aber immer passieren. Isolde Klein, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt, rät daher: „Für jeden, der regelmäßig mit dem Rad fährt, ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, denn sie gilt in allen Lebensbereichen. Die gesetzliche Unfallversicherung hilft nur bei Unfällen, die auf dem direkten Hin- und Rückweg zur Arbeit, Schule oder Uni passieren. Darüber hinaus ist eine private Haftpflichtversicherung wichtig. Denn wenn man beispielsweise als Radfahrer versehentlich einer anderen Person einen Schaden zufügt, kann man schnell mit Schadenersatzansprüchen konfrontiert werden. Eine entsprechende Absicherung kann dann vor den finanziellen Folgen schützen.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage von Civey im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juni 2022 wurden in Deutschland 2.501 Personen ab 18 Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 3,5 Prozentpunkten.

[2] Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 21 Personenbeförderung (3): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__21.html

[3] Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC) https://www.adfc.de/artikel/fahrtipps-fuer-kinderfahrradanhaenger

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CosmosDirekt ist Deutschlands führender Online-Versicherer und der Direktversicherer der Generali in Deutschland. Mit einfachen und flexiblen Online-Angeboten und kompetenter persönlicher Beratung rund um die Uhr setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche. Zum Angebot zählen private Absicherung, Vorsorge und Geldanlage. Mehr als 1,8 Millionen Kunden vertrauen auf CosmosDirekt.

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Die Generali ist eine der führenden Erstversicherungsgruppen im deutschen Markt mit Beitragseinnahmen von 14,9 Mrd. EUR und rund 10 Mio. Kunden. Als Teil der internationalen Generali Group ist die Generali in Deutschland mit den Marken Generali, CosmosDirekt und Dialog in den Segmenten Leben, Kranken und Schaden/Unfall tätig. Ziel der Generali ist es, für ihre Kunden ein lebenslanger Partner zu sein, der dank eines hervorragenden Vertriebsnetzes im Exklusiv- und Direktvertrieb sowie im Maklerkanal innovative, individuelle Lösungen und Dienstleistungen anbietet.

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