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75 Jahre Grundgesetz: Freiheit statt grüner Autoritarismus

Vor 75 Jahren sollte mit unserem Grundgesetz ein demokratisches und friedliebendes Deutschland begründet werden.

75 Jahre Grundgesetz: Freiheit statt grüner Autoritarismus

Ein liberales Land, in dem sich niemand mehr anmaßt, freie Meinungen zu unterdrücken oder Grundrechte willkürlich einzuschränken, Ein gerechtes Land, in dem Eigentum verpflichtet und dem Allgemeinwohl dient. In meiner Rede im Bundestag begründe ich, warum von diesem Anspruch heute nur noch wenig übrig ist. #BSW #bswbt — Ihr findet mich im Netz: Webseite: https://www.sahra-wagenknecht.de Newsletter: https://www.team-sahra.de

DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen für A NEW KIND OF WILDERNESS verliehen

München (ots) Gestern wurde bei der Preisverleihung des 39. DOK.fest München der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen verliehen: Die norwegische Regisseurin wurde für ihren Film A NEW KIND OF WILDERNESS ausgezeichnet.

Gestern wurde bei der Preisverleihung des 39. DOK.fest München der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen verliehen: Die norwegische Regisseurin wurde für ihren Film A NEW KIND OF WILDERNESS ausgezeichnet Bildrechte: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Fotograf: DOK.fest

Wie leben wir auf dieser Welt, was machen wir mit unserer Natur und wie lernen unsere Kinder einen Bezug zur Umwelt und Natur kennen? Diesen Fragen geht Jacobsen in A NEW KIND OF WILDERNESS nach. „Auf berührende Weise“, wie es in der Jurybegründung heißt, „die uns Zuschauer*innen tief in die Geschichte eintauchen lässt, ruft Silje Evensmo Jacobsen tiefe Emotionen wach und ruft zum Nachdenken über unseren Planeten auf.“

Der Film erzählt die Geschichte von Maria und Nik, die erfüllt von Idealismus, ihre vier Kinder Ulv, Falk, Freja, und Ronja in der Natur Norwegens aufziehen, mit Homeschooling, in Freiheit und in der Wildnis. Nach dem Krebstod von Maria versucht Nik alleine, ihren Traum eines Lebens im Einklang mit der Natur weiterzuleben. Die Kinder erleben viel Liebe, leben aber in Trauer um ihre Mutter, und die alternative Lebensform bringt die Familie an ihre Grenzen. Die ältere Halbschwester verliert den Zugang zu ihrer Familie, weil sie die verbindende, gemeinsame Mutter verloren hat. Erst als sie in den Norden zieht, gelingt es ihr dank dieser neuen Erfahrungswelt und der Nähe zur Natur, aus ihrer emotionalen Sprachlosigkeit herauszufinden. Sie kann nun wieder auf ihre Familie zugehen, vor allem aber auf ihre Schwester.

Preisträgerin Silje Evensmo Jacobsen:

„Mein gesamtes Team und ich möchten und ganz herzlich beim DOK.fest, bei den SOS-Kinderdörfern und bei der Jury bedanken. Diese Anerkennung bedeutet uns wirklich sehr viel. Wir möchten den Preis auch der Familie Payne widmen, deren Reise uns dazu inspiriert hat, über unser eigenes Leben, unsere Lebensentscheidungen und die Art und Weise, wie wir unseren Kindern und der Natur begegnen, nachzudenken. Ich hoffe, der Film kann weiterhin um die Welt reisen und uns inspirieren. Also nochmals, vielen Dank.“

Die in Norwegen geborene Regisseurin studierte Kultur- und Medienwissenschaften an der Universität Bergen und der Universität Buenos Aires und „Film und Fernsehen“ an der Westerdals School of Communication in Oslo. Zahlreiche ihrer Dokumentarfilme und Serien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Herauszuheben sind ihr erster Film „Tochter Gottes“, „Team Ingebrigtsen“ (2016, 2018), und „Der Glaube kann Berge versetzen“ (2021). A NEW KIND OF WILDERNESS feierte 2024 auf dem Sundance Filmfestival Premiere und gewann den Grand Jury Prize im Wettbewerb für weltweite Dokumentarfilme.

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Silje Evensmo Jacobsen nahm ihn bei der gestrigen Preisverleihung des 39. DOK.fest München entgegen. Der Film wird heute Abend bei einem weiteren Screening in Anwesenheit der Preisträgerin gezeigt. Außerdem ist er noch bis zum 20. 05.2024 online auf der digitalen Leinwand zu sehen unter www.dokfest-muenchen.de.

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit wird gestiftet von B.O.A. Videofilmkunst und ist mit 3.000 Euro dotiert. Er schafft Aufmerksamkeit für Filme, die in besonderer Weise die Perspektive von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen.

Zur Jury gehörten in diesem Jahr Michaela May (Schauspielerin), Prof. Dr. jur. Heribert Prantl (Journalist, Publizist, Buchautor und politischer Kommentator für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen), Heike Schnaar (ZDF, Chefin vom Dienst der Chefredaktion), Prof. Nadia Kailouli (ARD-Fernsehjournalistin, Professorin für Fernsehjournalismus an der HFF München), Ulrich Brochhagen (Geschäftsführer der ARD-Koordination Dokumentation), Prof. Michaela Braun (Rechtsanwältin) und Christine Kehrer (Leiterin TV/Video SOS-Kinderdörfer weltweit).

SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.

https://www.sos-kinderdoerfer.de

Alles Gute zum Muttertag!

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914, beginnend in den Vereinigten Staaten, in der westlichen Welt etabliert.

Im deutschsprachigen Raum, den USA und anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag des Monats Mai gefeiert. Im Vereinigten Königreich wird hingegen der vierte Sonntag in der Fastenzeit als Muttertag begangen.

Der Muttertag ist ein Feiertag, der dazu dient, Mütter und ihre Rolle in der Familie und Gesellschaft zu ehren. Er wird in vielen Ländern weltweit gefeiert, meistens am zweiten Sonntag im Mai. An diesem Tag zeigen Menschen ihre Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber ihren Müttern, indem sie ihnen Blumen, Geschenke oder Karten schenken, sie zum Essen einladen oder besondere Aktivitäten mit ihnen unternehmen. Es ist ein Tag, um die bedingungslose Liebe und Opferbereitschaft der Mütter anzuerkennen und zu feiern.

Der Muttertag in seiner heutigen Form wurde in der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung geprägt. Die US-Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen. An von ihr organisierten Mothers Day Meetings konnten Mütter sich zu aktuellen Fragen austauschen. 1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort peace and motherhood gestartet. Sie hatte das Ziel, dass die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

Ab den 1860er-Jahren entstanden auch in Europa diverse Frauenbewegungen und Frauenvereine, die sich neben Friedensprojekten und mehr Frauenrechten auch für bessere Bildungschancen für Mädchen einsetzten. In den 1890ern wurde der Internationale Frauenrat gegründet, der in internationalen Frauenkongressen auch für mehr Anerkennung der Mütter eintrat.

(C) Wikipedia

2,6 Mrd. Euro Umsatz mit Fairtrade-Produkten

Fairtrade Deutschland veröffentlicht Jahresbericht 2023/2024

Köln (ots)

  • Umsatz mit Fairtrade-Produkten steigt 2023 in Deutschland um 8,5 Prozent, Absätze leicht gesunken.
  • Pro-Kopf-Ausgaben für Fairtrade-Produkte erstmals über 30 Euro.
  • Fairtrade als vielseitiger Partner: von Lieferkettengesetz bis zivilgesellschaftlichem Engagement.
Fairtrade setzt sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbäuerinnen und -bauern ein, beispielsweise im Kaffeeanbau, sowie für Beschäftigte auf Plantagen. Fotograf: Fairtrade / Juan Becerra Manriqu

Der Umsatz mit Fairtrade-Produkten in Deutschland stieg 2023 um 8,5 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Erstmals lagen die Pro-Kopf-Umsätze hierzulande bei über 30 Euro. „Konsumentinnen und Konsumenten bleiben auch in Zeiten von Inflation und finanzieller Unsicherheit Fairtrade treu“, so Detlev Grimmelt, Vorstand Marketing und Vertrieb von Fairtrade Deutschland, auf der Jahrespressekonferenz des Vereins. „Allerdings blieb auch Fairtrade 2023 nicht von der generellen Kaufzurückhaltung verschont: Während die Umsätze stiegen, gingen die Absätze leicht zurück“. Positiv stimmen die wachsende Verfügbarkeit auf zuletzt 8.500 gesiegelte Produkte und erste Zahlen 2024: Fairtrade-Absätze nehmen wieder zu.

Claudia Brück, Vorständin für Kommunikation und Politik, fügte hinzu: „Am Megatrend Nachhaltigkeit ist nicht zu rütteln. Politische Regulierungen wie das neue EU-Lieferkettengesetz fordern Verantwortung von Unternehmen. Hier leistet Fairtrade wichtige Unterstützung.“ Ziel der Gesetzgebung ist es, Menschenrechte in globalen Lieferketten zu wahren. Dafür und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in Asien, Afrika und Lateinamerika setzt sich Fairtrade ein. Stabile Mindestpreise als Sicherheitsnetz und ein zusätzlicher Aufschlag, die Fairtrade-Prämie, tragen dazu bei. Die Prämieneinnahmen durch Absätze auf dem deutschen Markt lagen 2023 bei 42 Mio. Euro. „Die Prämie ist für die Menschen vor Ort ein wichtiges Werkzeug für Investitionen, gerade jetzt, wo sie mit Preissteigerungen und höheren Lebenshaltungskosten umgehen müssen“, so Brück.

Kaffee, Bananen, Kakao und Blumen

Während die Absätze im Lebensmittelhandel und Discount zurückgingen, stiegen die Fairtrade-Verkäufe in Drogeriemärkten und in der Gastronomie. 2023 wurden rund 23.000 Tonnen fair gehandelter Kaffee verkauft (-3,6 Prozent), ein Marktanteil von 5 Prozent. Der Absatz von Fairtrade-Bananen ging um -3 Prozent auf 114.000 Tonnen zurück, von Kakaobohnen leicht um -1,4 Prozent auf 80.300 Tonnen. Der Marktanteil von Kakao bleibt stabil bei 17 Prozent. 2023 wurden rund 466 Mio. faire Blumen verkauft (-3,9 Prozent). Jede dritte Rose in Deutschland ist fair gehandelt. Weitere Zahlen und Hintergründe im Jahresbericht von Fairtrade Deutschland.

Jenseits des Siegels – Partner für die Erfüllung von Sorgfaltspflichten

Die Arbeit von Fairtrade geht weit über zertifizierte Produkte hinaus. In einem neuen Projekt in Höhe von 1,9 Mio. Euro unterstützt Fairtrade Deutschland beispielsweise Produzentenorganisationen sowie deutsche kleine und mittlere Unternehmen, an menschen- und umweltrechtlichen Sorgfaltspflichten (HREDD) zu arbeiten und im Kontext neuer Gesetze und EU-Regulierungen ihren Marktzugang abzusichern. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und dem Forum Fairer Handel, finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Fairtrade: Hoch bekannt und tief verwurzelt

Über 90 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande kennen das Fairtrade-Siegel. Der faire Handel baut auf starkes zivilgesellschaftliches Engagement. „Das ist eine zentrale Säule unserer Arbeit. In einer Zeit multipler Krisen vermittelt der faire Handel die positive Vision globaler Klima- und Handelsgerechtigkeit“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Lehnert. Für das vielfältige Engagement stehen stellvertretend mehr als 870 Fairtrade-Towns, über 900 Fairtrade-Schools mit mehr als 700.000 Schülerinnen und Schülern sowie 45 Fairtrade-Universities. Um die Prinzipien und Ideen des fairen Handels stärker in der EU-Politik zu verankern, richtet Fairtrade gemeinsam mit den vielen Engagierten im Vorfeld der EU-Parlamentswahl fünf Forderungen für eine faire europäische Handelspolitik an die Kandidatinnen und Kandidaten. fairtrade-deutschland.de/fairsprechen

Fairtrade Deutschland e.V.

http://www.fairtrade-deutschland.de

Sahra Wagenknecht – Immer mehr Schienen, Brücken und Straßen sind marode.

Wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage des BSW bekanntgab, stieg die Zahl der sanierungsbedürftigen Autobahnkilometer zwischen 2018 und 2022 von 5.797 auf 7.112.

Die Zahl der Bahnbrücken, die ersetzt werden müssen, stieg zwischen 2021 und 2023 sogar von 1.089 auf 1.160. Für diesen Verfall der Infrastruktur tragen CDU und CSU die Hauptverantwortung, die es über viele Jahre versäumt haben, in funktionierende Verkehrsnetze zu investieren. Allerdings schreitet der Verfall der Infrastruktur auch unter der Ampel munter voran, die sich lieber an sinnlosen Kriegen und Wirtschaftskriegen beteiligt, als sich um die Probleme in unserem Land zu kümmern. Den Preis für dieses Politikversagen zahlen wir alle: Durch vermehrte Staus, Zugausfälle und -verspätungen sowie den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Bis heute weigert sich CDU-Chef Merz, einer überfälligen Reform der Schuldenbremse zuzustimmen, die sich in der Praxis als Investitionsbremse erwiesen hat. Statt jedes Jahr zig Milliarden für Waffenexporte und Aufrüstung zu vergeuden, muss endlich in unsere Zukunft investiert werden! #bsw

Neue Höchststände bei verbotenen Kfz-Rennen: ACV Kampagne aktueller denn je

Köln (ots) Der ACV hat vor einem Jahr die Kampagne #rasenkicktanders ins Leben gerufen, um junge Menschen für die Gefahren von illegalen Autorennen zu sensibilisieren.

Coverfoto der ACV Kampagne #rasenkicktanders
Bildrechte: ACV Automobil-Club Verkehr

Die vom NRW-Innenministerium kürzlich vorgestellten Verkehrsunfallzahlen für das Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen alarmieren: 2.144 verbotene Kfz-Rennen wurden registriert – ein besorgniserregender Höchststand. 526 davon endeten mit einem Unfall, drei Menschen wurden getötet. Nicht nur in NRW steigen die Zahlen kontinuierlich an. Auch in anderen Bundesländern werden mehr illegale Rennen auf den Straßen erfasst. Etwa in Baden-Württemberg, wo das Landesinnenministerium für das erste Halbjahr 2023 einen 19-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermeldete.

Vor allem in Großstädten sind illegale Autorennen eine erhebliche Gefahr, bei der nicht nur die Fahrzeuginsassen, sondern häufig auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in mitunter schwerste Verkehrsunfälle verwickelt werden. Um auf die Risiken dieser verbotenen Kfz-Rennen auf öffentlichen Straßen aufmerksam zu machen, startete der ACV Automobil-Club Verkehr vor einem Jahr die Kampagne #rasenkicktanders und setzt sich seitdem gemeinsam mit der Polizei Köln dafür ein, insbesondere junge Menschen für die Konsequenzen zu sensibilisieren.

Zentraler Bestandteil der Aktion sind emotionale Videoclips, die in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden und auf einer eigenen Website des ACV abrufbar sind. Mit der Kampagne verfolgt der Kölner Automobilclub einen präventiven Ansatz. „Adressiert werden nicht die Raser selbst“, so Holger Küster, Geschäftsführer des ACV. „Wir richten uns an die Verkehrsteilnehmer von morgen und möchten ein Problembewusstsein für die schrecklichen Folgen von verbotenen Kfz-Rennen schaffen.“

Die Polizei Köln unterstützt als Partner der Kampagne die Bemühungen des ACV und trägt dazu bei, die öffentliche Wahrnehmung für das Thema zu schärfen. „Die Polizei Köln arbeitet intensiv auf dem Sektor der verbotenen Kfz-Rennen sowie des illegalen Tunings. Wir wollen jungen Menschen verdeutlichen, welche Gefahren davon für sie selbst sowie unbeteiligte Dritte ausgehen. Dazu kann die Kampagne des ACV einen wertvollen Beitrag leisten“, sagt Polizeihauptkommissar Jürgen Berg, Leiter des Einsatztrupps Verkehr bei der Polizei Köln.

Im Rahmen der Kampagne #rasenkicktanders hat der ACV ein umfangreiches Dossier erstellt. Darin klärt der Automobilclub über die Hintergründe von verbotenen Kfz-Rennen auf und hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um dem Problem zu begegnen. Neben der emotionalen Ansprache der Autofahrer von morgen schlägt der ACV zum Beispiel vor, die Vermietung hochmotorisierter Pkw an Fahranfänger zu unterbinden. Denn oft werden leistungsstarke Modelle von Premium- und Luxusmarken extra für das Rasen im Straßenverkehr angemietet.

Zur Kampagne: https://www.acv.de/rasen-kickt-anders

Meilenstein überschrittenASB-Erfolgsprojekt schult mehr als 100.000 Teilnehmer:innen

in Erste-Hilfe-Kursen mit Selbstschutzinhalten (EHSH)

Köln/Berlin (ots) Extreme Wetterereignisse, großflächige Stromausfälle oder andere Katastrophen stellen immer eine große Belastung für Bevölkerung und Umwelt dar. Wir stellen zunehmend fest, dass Krisen uns immer direkter betreffen. Es ist daher unerlässlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft in den Bereichen Selbstschutz und Krisenvorsorge nachhaltig zu fördern und die Resilienz zu stärken. Der ASB fordert die Politik auf, sich diesen Herausforderungen zu stellen und das Land krisenfester zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums haben in ihrem EHSH-Kurs viel über medizinische Erstversorgung gelernt.
Bildrechte: ASB-Bundesverband Fotograf: ASB/A. Etges

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) schult jährlich Tausende interessierte Teilnehmer:innen in „Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ (EHSH). Das im Jahr 2020 gestartete Projekt wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finanziert und gefördert. Die modular aufgebauten Kurse richten sich dabei an unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Familien oder Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

Ziel war es, bis Ende 2024 rund 90.000 Teilnehmende zu schulen. Aufgrund der hohen Nachfrage und des großen gesellschaftlichen Interesses konnte der ASB kürzlich im Rahmen eines Moduls 3 „Medizinische Erstversorgung“ den 100.000 Teilnehmenden des EHSH-Projekts ehren: die Klasse 9c des Otto-Hahn-Gymnasiums in Monheim am Rhein. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei aktiv, wie sie Notlagen erkennen und Erste Hilfe leisten, bevor Rettungskräfte eintreffen. Dazu gehörten unter anderem die Wundversorgung mit provisorischem Material und das Arbeiten im Team. Außerdem lernten die Teilnehmenden, ihre eigenen Ängste und Stressfaktoren zu erkennen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu handeln.

„Die Bevölkerung muss darin gestärkt werden, sich im Notfall selbst zu helfen und ihr Hab und Gut vor Gefahren zu schützen. Prävention ist dabei ein zentrales Thema, um im Ernstfall mit belastenden Situationen wie Katastrophen oder Extremwetterlagen gut umgehen zu können. Damit stärken wir die Resilienz der Menschen hier in Deutschland“, betont Edith Wallmeier, Geschäftsführerin Einsatzdienste und Bildung beim ASB-Bundesverband. „Wir sind nicht krisensicher aufgestellt. Staat und Politik müssen hier weitreichende Reformen und Modernisierungen umsetzen – mit EHSH wird dabei ein wichtiger Baustein umgesetzt!“, so Edith Wallmeier weiter.

Weitere Informationen auf: www.asb.de/ehsh

Stephan Brandner: Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften ganz abschaffen

Berlin (ots) Das Bundesjustizministerium unter Marco Buschmann hat einen Referentenentwurf zur Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften vorgelegt. Diese Weisungsgebundenheit abzuschaffen, wie es seit vielen Jahren etwa vom Richterbund und der AfD gefordert wird und was für einen funktionierenden Rechtsstaat selbstverständlich wäre, sieht der Entwurf jedoch nicht vor. Vielmehr sollen lediglich Weisungen schriftlich fixiert werden, wovon sich der Minister angeblich eine disziplinierende Wirkung verspricht.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland. Bildrechte: AfD – Alternative für Deutschland

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, stellt klar, dass die politische Einflussnahme auf die Staatsanwaltschaften ein für alle Mal ein Ende haben müsse:

„Die Weisungsgebundenheit der Staatsanwälte ist eine Schande für den Rechtsstaat. Rechtsstaatliche Entscheidungen können so aufgrund einer politischen Entscheidung verhindert werden. Das Argument, dass von der Möglichkeit kaum Gebrauch gemacht werde, kann nicht ziehen, solange überhaupt die Möglichkeit besteht. Nur die AfD kämpft entschlossen für eine freie Justiz und wird einen Gegenvorschlag vorlegen, der das Recht der Justizminister, politisch Einfluss zu nehmen, beendet. Der Bundestag muss entscheiden, wie ernst es ihm mit der Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland ist.“

Europa Neu Denken!

Reul plant dritte Waffenverbotszone für Köln -„Ständigem Unsicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger begegnen“

Köln (ots) In Köln wird es auf dem Wiener Platz im Stadtteil Mülheim eine Waffenverbotszone geben. „Wenn ein ständiges Unsicherheitsgefühl für die Bürgerinnen und Bürger am Wiener Platz bereits zu einer gewissen Normalität geworden ist, dann ist etwas gehörig schiefgelaufen“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe).

Mit der Einrichtung einer Videobeobachtungsanlage sowie einer starken Präsenz vor Ort sei die Kölner Polizei „schon einen ersten Schritt“ gegangen, um den Problemen vor Ort zu begegnen, sagte der CDU-Politiker der Zeitung. „Jetzt soll mit der Einrichtung einer Waffenverbotszone der nächste Schritt gegangen werden“, fügte Reul hinzu. „In solchen sozialen Brennpunkten kann Polizeiarbeit aber nur ein Teil der Lösung sein“, so der NRW-Innenminister. Die Polizei setze auf die Unterstützung durch die Stadt und Lokalpolitik.

In Köln gibt es bereits seit 2021 in Bereichen der Ringe sowie auf der Partymeile Zülpicher Straße Waffenverbotszonen. Dort ist das Mitführen von Waffen, Messern, Reizgas und anderen gefährlichen Gegenständen untersagt.

Kölner Stadt-Anzeiger

http://www.ksta.de

Der 1.Mai in Deutschland

Der 1. Mai ist ein internationaler Feiertag, der in vielen Ländern als Tag der Arbeit oder als Maifeiertag gefeiert wird.

Foto: DPWA.de KI

Er hat seine Wurzeln in den Arbeiterbewegungen des 19. Jahrhunderts und wird oft mit Demonstrationen, Kundgebungen und politischen Veranstaltungen verbunden. Der 1. Mai dient dazu, die Rechte der Arbeitnehmer zu würdigen und auf soziale und politische Themen aufmerksam zu machen, die für Arbeiter von Bedeutung sind. In Deutschland ist der 1. Mai auch ein gesetzlicher Feiertag, an dem die meisten Menschen frei haben.

Haben Sie alle den Verstand verloren?

Die ganze Welt außerhalb der deutschen Politblase weiß, dass die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnen kann. Dass in der Ukraine schon lange nicht mehr gesiegt, sondern nur noch gestorben wird – brutal und blutig, jeden Tag.

Daran würde auch die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern überhaupt nichts ändern. Das Einzige, was sich dadurch ändern würde, ist dass Deutschland dadurch in den Augen Russlands definitiv zur Kriegspartei würde. In meiner Rede im Bundestag begründe ich, warum die verrückte Debatte über die Lieferung von Taurus-Raketen endlich beendet werden muss. — Ihr findet mich im Netz: Webseite: https://www.sahra-wagenknecht.de Newsletter: https://www.team-sahra.de Facebook:   / sahra.wagenknecht   TikTok:   / sahra.wagenknecht   X (Twitter):   / swagenknecht   Instagram:   / sahra_wagenknecht   SoundCloud:   / wagenknechts-wochenschau   Spotify: https://spoti.fi/3kp5l7j

Pakt für Musikschulen

Verband deutscher Musikschulen fordert mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und der Politik einen Pakt zur Sicherung der öffentlichen Musikschulen.

Wuppertal/Bonn (ots) Der Arbeitsplatz Musikschule mit den Themen Nachwuchsgewinnung, Berufsbild, Diversität, Nachhaltigkeit, Tarifentwicklung und Digitalität stand am 26. und 27. April 2024 im Fokus der Hauptarbeitstagung und Bundesversversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) in der Historischen Stadthalle Wuppertal.

Bundesversammlung 2024 des Verbandes deutscher Musikschulen in der Historischen Stadthalle Wuppertal.
Bildrechte: Verband deutscher Musikschulen Fotograf: K. Heiderich

Ein großes Problem der Musikschulen ist der stark steigende Fachkräftemangel und die daraus folgenden Konsequenzen für die Musikschularbeit. Eine Stärkung des Berufsbildes der Musikschullehrkraft mahnte daher der Bundesvorsitzende des VdM, Friedrich-Koh Dolge, in seiner Rede in Wuppertal an: „Die Tarifmerkmale für die Eingruppierung von Musikschullehrenden in Deutschland, die seit 37 Jahren nicht mehr verändert wurden, bilden lange nicht mehr die Arbeitswirklichkeiten in der Musikschule ab. Deshalb müssen wir gemeinsam an einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Musikschulpädagogik arbeiten, damit wir wieder junge Menschen für die Tätigkeiten in den öffentlichen Musikschulen gewinnen und damit auch gemeinsam dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. Dies ist umso wichtiger, da Musikschulen als Teil der kommunalen Bildungslandschaft – zum Beispiel in der Ausgestaltung und Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes ab 2026/27 – stark gefordert sind.“

Um sich allen Herausforderungen, die der Umsetzung des Bundessozialgerichtsurteils, das die Träger der Musikschulen in der Praxis zwingend dazu anhält, Musikschullehrkräfte nur noch im Anstellungsverhältnis zu beschäftigen, sowie der Einführung des Ganztagsförderungsgesetzes, des Fachkräftemangels und damit auch der Nachwuchsgewinnung, stellen zu können, bedürfe es eines Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Ebenen. „Die Kommunen als Träger der Musikschulen und die Eltern als Gebührenzahler dürfen aber in der Finanzierung nicht allein gelassen werden. Die Bundesländer sind gefordert, der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen eine viel deutlichere Unterstützung zukommen zu lassen, um eine gerechtere finanzielle Lastenverteilung zwischen Kommunen, Eltern und den Ländern, am besten je zu einem Drittel, zu gewährleisten“, betonte Dolge.

Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, erklärte in seinem Grußwort zur Bundesversammlung, dass die musikalische Arbeit der Musikschulen eine der ganz wichtigen Formen von Demokratieförderung sei. Die Arbeit der Musikschulen lebe von dem gewaltigen Engagement der Einzelnen, auch oft bis an die Grenzen der Selbstausbeutung und sogar darüber hinaus. Gerade in diesen Zeiten sei die weit über die musikalische Erziehung hinausgehende Arbeit der Musikschulen so wichtig und werde auch noch wichtiger. Es sei daher „ganz zentral, dies in die politische Diskussion hineinzutragen und dafür zu arbeiten, dass die Arbeit der Musikpädagoginnen und Musikpädagogen in ihren Musikschulen auch finanziell eine andere Wertschätzung erfahren, damit dies ein attraktives Berufsfeld bleibt.“ Auch Wuppertal habe sich trotz der sehr angespannten Finanzsituation auf den Weg gemacht, einen Großteil der Honorarkräfte in Anstellungsverhältnisse zu überführen. „Gerade in Städten wie unseren sind diese Investitionen die wertvollsten und produktivsten Investitionen in die Weiterentwicklung in die Stadtentwicklung“, so Schneidewind.

„Ein Leben ohne Musik ist sinnlos“, sagte die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW Ina Brandes in ihrer Grußbotschaft. „Musikschulen sind die Institutionen für musikalische Bildung in den Regionen. Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche ist vor allem in diesen Zeiten unverzichtbar“, so Brandes. Deshalb sei es ihr so wichtig, die kulturelle Bildung in den Mittelpunkt ihrer Kulturpolitik zu stellen. Sie sicherte zu, die Förderprogramme „Musikschuloffensive des Landes NRW“ und das Bildungsprogramm „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ auch in Zukunft intensiv zu fördern, sowie sich „für eine anständige Bezahlung der Musikschulpädagogen“ einzusetzen und sich intensiv um den pädagogischen Nachwuchs an den Musikhochschulen zu kümmern.

In der anschließenden Podiumsdiskussion ebenso wie bei dem Plenum am Folgetag mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber und ver.di waren die Themen Zukunftsfähigkeit von Musikschulen mit den Schwerpunkten Nachwuchsgewinnung, Tarifentwicklung und Beschäftigungsverhältnissen Kernpunkte der Diskussionen. Die Beibehaltung der Umsatzsteuerbefreiung für die musikalische Bildungsleistung der Musikschulen wurde dabei von allen Vertretern gefordert ebenso wie ein Pakt für Musikschulen von Ländern und Kommunen, um Kindern und Jugendlichen Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen. Denn „Menschen brauchen Musik und deshalb brauchen wir Musikschulen“, sagte die Beigeordnete des Deutschen Städtetages, Daniela Schneckenburger. Ebenso erklärte der Beigeordnete des Deutschen Landkreistages, Marc Elxnat, dass die Kommunen ein großes Interesse hätten, den Weg der Umwandlung von Honorarverträgen in Anstellungsverhältnisse bei Musikschulen weiterzugehen. Bernhard Langenbrinck, Hauptgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes NRW stellte klar, dass es jetzt an der Zeit sei, die schon lange fällige Aktualisierung der Tarifmerkmale für Musikschullehrkräfte anzugehen.

„Das Bundessozialgerichtsurteil ist selbstverständlich begrüßenswert, denn angestellte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind eine Gemeinschaftsaufgabe“, betonte der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh in seiner Rede und forderte eine „Mission Musikschule“, bei der sich Bund, Ländern und Kommunen zusammentun, um die Infrastruktur der Musikschulen zu sichern.

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wurde vom VdM in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal, der Bergischen Musikschule und dem Landesverband der Musikschulen in NRW veranstaltet. Sie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die Stadt Wuppertal.

Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der über 933 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen in bundesweit rund 21.000 Unterrichtsstätten über 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 37.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

Weitere Informationen unter www.musikschulen.de.

ZDF-Politbarometer April II 2024

Mehrheit: Regierung wird halten – trotz extrem schlechtem Koalitionsklima/Spionage-Verdacht im AfD-Umfeld: Große Gefahr für Deutschland

Mainz (ots) Rund drei Viertel (74 Prozent) aller Befragten, und damit mehr als zuletzt (Feb II: 65 Prozent), sind der Meinung, dass die Ampelkoalition bis zum regulären Wahltermin im Herbst 2025 halten wird. Nur 22 Prozent (Feb. II: 31 Prozent) rechnen mit einem vorzeitigen Bruch der Koalition (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Dabei wird das Verhältnis der drei Koalitionspartner mittlerweile nicht einmal mehr von jedem zehnten Befragten als gut bezeichnet (9 Prozent), 87 Prozent halten es für schlecht. Schuld an diesem schlechten Verhältnis ist für 34 Prozent hauptsächlich die FDP, 26 Prozent machen vor allem die Grünen hierfür verantwortlich und 6 Prozent die SPD. Für 32 Prozent sind alle gleichermaßen schuld. Zurzeit wird auch darüber spekuliert, ob die FDP vorzeitig aus der Koalition aussteigen will, davon gehen jedoch nur 14 Prozent aus. Mit 80 Prozent schenken die meisten diesen Spekulationen keinen Glauben.

Unzufriedenheit mit Arbeit der Regierung

Das Verhältnis in der Regierung zwischen SPD, Grünen und FDP ist eher …
Bildrechte: ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

Wie in den letzten Monaten wird die Arbeit der Bundesregierung auch jetzt sehr negativ bewertet. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält die Koalition einen Durchschnittswert von minus 1,0. Dabei gibt es ein klares Gefälle zwischen den Ampelparteien: Die SPD erhält für ihre Regierungsarbeit einen Wert von minus 0,5, die Grünen werden mit minus 1,0 eingestuft und die FDP nur mit minus 1,3. Trotz dieser klaren Unzufriedenheit mit der amtierenden Regierung fallen auch die Erwartungen an eine unionsgeführte Regierung gering aus. Nur 30 Prozent glauben, dass es die CDU/CSU besser machen würde, wenn sie an der Regierung wäre. Für 45 Prozent wäre da kein großer Unterschied und 21 Prozent würden mit einer schlechteren Arbeit rechnen.

Mehrheit gegen FDP-Forderung nach Kürzungen im Bereich Soziales

In ihrem 12-Punkte-Plan hat die FDP diese Woche unter anderem Einschnitte bei den Sozialausgaben gefordert. Dies unterstützen nur 28 Prozent der Befragten, zwei Drittel (67 Prozent) sprechen sich gegen Kürzungen im Bereich Soziales aus, darunter mehrheitlich die Anhänger von SPD, Grünen, AfD, Linke und BSW. Die Beibehaltung der Schuldenbremse, ebenfalls eine Forderung der FDP, befürworten 54 Prozent. 40 Prozent sind für eine Lockerung.

Projektion: Grüne legen zu

Nach Verlusten bei den letzten beiden Politbarometer-Umfragen können die Grünen jetzt wieder zulegen. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD auf 15 Prozent (minus 1), die CDU/CSU erhielte 30 Prozent (minus 1) und die Grünen 15 Prozent (plus 3). Die FDP könnte mit 4 Prozent (unverändert) rechnen, die AfD mit 17 Prozent (minus 1), die Linke mit 4 Prozent (plus 1) und das BSW mit 5 Prozent (minus 1). Die anderen Parteien lägen weiterhin zusammen bei 10 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Bei einem solchen Ergebnis würde es reichen für eine Koalition aus Union und SPD oder für ein Bündnis aus Union und Grünen.

Top Ten: Nur Pistorius mit positiver Bewertung

Bei der Beurteilung der nach Meinung der Befragten zehn wichtigsten Politikerinnen und Politikern nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Verteidigungsminister Boris Pistorius weiter mit großem Abstand auf Platz eins. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,8 (hier und im Folgenden Vergleichswert aus April I: 1,7) eingestuft. Auf Platz zwei folgt Markus Söder mit minus 0,3 (minus 0,1), danach Robert Habeck mit minus 0,4 (minus 0,6) sowie Annalena Baerbock mit minus 0,4 (minus 0,7). Karl Lauterbach wird mit minus 0,5 (minus 0,7) bewertet, Friedrich Merz mit minus 0,6 (minus 0,6) und Olaf Scholz ebenfalls mit minus 0,6 (minus 0,7). Christian Lindner kommt auf minus 1,0 (minus 0,8), auch Sahra Wagenknecht erhält minus 1,0 (minus 0,8) und auf dem letzten Platz liegt Alice Weidel mit minus 2,8 (minus 2,7).

AfD: Einflussnahme und Spionage durch Russland und China

Im Zusammenhang mit der AfD wird über Einflussnahme und Spionage von Staaten wie Russland und China berichtet. Drei Viertel (75 Prozent) bewerten das als große Gefahr für Deutschland. 20 Prozent sehen das nicht so, darunter 58 Prozent der AfD- und 36 Prozent der BSW-Anhänger.

EU: Mehrheit für engeren Zusammenschluss der Mitgliedsstaaten

Für die zukünftige Entwicklung der EU wünschen sich 57 Prozent einen engeren Zusammenschluss der Mitgliedsstaaten und 25 Prozent mehr Eigenständigkeit der Nationalstaaten, 13 Prozent wollen keine Änderung. Sehr positiv fällt die Bilanz zur EU-Mitgliedschaft aus: Für eine Mehrheit von 52 Prozent bringt die EU für uns vor allem Vorteile, nur für 13 Prozent stehen die Nachteile im Vordergrund und 32 Prozent meinen, dass sich Vor- und Nachteile ausgleichen.

Gut sechs Wochen vor der Europawahl sagen 50 Prozent (Apr. I: 44 Prozent), dass sie sich sehr stark oder stark dafür interessieren. 48 Prozent (Apr. I: 56 Prozent) bekunden derzeit wenig oder gar kein Interesse daran.

Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Europawahl wäre, käme die Union auf 30 Prozent (unverändert im Vergleich zur Umfrage vor zwei Wochen), die Grünen auf 17 Prozent (plus 2), die SPD auf 15 Prozent (minus 1) und die AfD auf 15 Prozent (minus 1). Linke und FDP erhielten beide jeweils unverändert 3 Prozent, das BSW 4 Prozent (minus 1) und die anderen Parteien zusammen 13 Prozent (plus 1).

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 23. bis zum 25. April 2024 bei 1.228 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD 16 Prozent, CDU/CSU 31 Prozent, Grüne 21 Prozent, FDP 4 Prozent, AfD 13 Prozent, Linke 4 Prozent, BSW 5 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 17. Mai 2024.

ZDF

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Reinhard Mey & Freunde – Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht [Offizielles Video]

Alle Beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben mit ihrem Gesang, ihrer Kunst und ihrem Handwerk aus Idealismus und persönlichem Engagement dieses einmalige Projekt verwirklicht.

Reinhard Mey & Freunde – Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht

Alle, ausnahmslos alle haben auf eine Gage und die Erstattung ihrer Kosten verzichtet, es war nicht einmal die Rede davon. Es ist ein Geschenk, das wir uns beim Aufnehmen des Liedes gegenseitig gemacht haben und das wir Euch nun weiterschenken. Wir verzichten bewusst auf Werbung im Zusammenhang mit diesem Lied, damit auch auf alle Einkünfte daraus. Wer aber will kann im Namen der Mitwirkenden als Anerkennung die Arbeit von Friedensdorf International e.V. (https://friedensdorf.de) unterstützen. ▶️ Online Spende: https://friedensdorf.de/onlinespende (Bitte bei dem Feld „Nachricht“ als Verwendungszweck „Reinhard Mey & Freunde“ angeben) ▶️ Song streamen: https://spinnup.link/378985-nein-mein… Initiatoren des außergewöhnlichen Projekts waren dabei Ronny Zeisberg (Fotograf, Regisseur und Videokünstler) sowie der Produzent Rick J. Jordan. Diese Sängerinnen, Sänger und Musiker – in der Reihenfolge ihres Auftritts – wirkten bei den Aufnahmen und dem Video mit: Moira Serfling (Sängerin der Hamburg Pop-Duos „Nervling“), Silke Meyer (ehemals Violinistin bei „Subway To Sally“, jetzt bei „Sidetrack“), Holly Loose (Leadsänger der Band „Letzte Instanz“, nebenbei Komponist und Buchautor), Katja Moslehner (ehemalige Leadsängerin der Band „Faun“, jetzt als Solokünstlerin unterwegs), Eric Fish (Leadsänger der Band „Subway To Sally“, Initiator der Formation Eric Fish & Friends), Eric Burton (ehemaliger Profimusiker und heute Musikmanager, u.a. von Joachim Witt), Andreas Stitz (Leadsänger, Gründer und Songwriter der Band Leichtmatrose), Esther Jung (Solistin des Projekts „Hamburg Singt“, Teil des Projekts „Sonja und Esther“), Seraphina Kalze (klassisch ausgebildete Sängerin, Moderatorin bei Kabel Eins – Abenteuer Leben), Daniel Schulz (Solist (Der Schulz) und Leadsänger der Rockband „Unzucht“), B.Deutung (Cellist, Schauspieler und Musikproduzent), Joachim Witt (Ikone der „Neuen Deutschen Welle“ in der 80er Jahren, Sänger und Schauspieler), Luci Van Org (ehemals Sängerin der Gruppe „Lucilectric“, jetzt Solistin) und Ally Storch (Violinistin der Band „Subway To Sally“) und Reinhard Mey. Für den einfühlsamen und zum Ende hin harten Rock-Sound ist vor allem die Band Leichtmatrose verantwortlich, die von Andreas Stitz gegründet und durch Thomas Fest (Komponist, Keyboarder, Gitarrist & Produktion) und Rick J. Jordan (Bass & Produktion), einem Mitbegründer der Techno-Pop Band Scooter (bis 2014), vervollständigt wird. Die Drums steuert Tom Günzel (Schlagzeug) bei. Der Videoschnitt stammt von Sophia Saggau. Drohne: Tobias Wölki Gesangsaufnahmen Reinhard Mey : Megalith Studios Sylt

Neue Studienergebnisse von L’Oréal Paris

In Zusammenarbeit mit IPSOS identifizieren Belästigung in der Öffentlichkeit als Auslöser zunehmender Unsichtbarkeit von Frauen in der Gesellschaft.

Düsseldorf (ots) Anknüpfend an die Internationale Anti-Street Harassment Week eröffnet L’Oréal Paris wichtige Einblicke in die Auswirkung von Belästigung auf die Lebensgestaltung von Mädchen und Frauen weltweit – und verweist hierbei auf die neusten Ergebnisse der im Jahr 2023 in Zusammenarbeit mit IPSOS durchgeführten, globalen Studie zur sexuellen Belästigung.

Standup! – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit I L’Oréal Paris
Bildrechte: L’Oréal Paris

Die Zahlen verdeutlichen, dass Frauen wichtige Entscheidungen entlang der Angst und dem Schutz vor Belästigung ausrichten und sich so in ihrer Freiheit einschränken: Chancen und ein damit einhergehender, in der Gesellschaft sichtbarer Platz werden abgelehnt und eine übergreifende Unsichtbarkeit von Frauen weiter vorangetrieben. Mit der Initiative „StandUp! – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit“ motiviert die weltweit führende Beauty-Marke Frauen und Mädchen dazu, das Leben frei und selbstbestimmt leben zu können.

Die 2023 durchgeführte Umfrage stützt die in den Jahren 2019 und 2021 verzeichnete Problematik, dass rund 75% der Frauen weltweit mindestens einmal in ihrem Leben Belästigung im öffentlichen Raum erfahren. Innerhalb Deutschlands sind rund 72% aller Frauen betroffen. Um sich selbst vor Situationen der Belästigung zu schützen, ergreifen Frauen hierbei Maßnahmen mit direkter Wirkung auf die Lebensplanung und den persönlichen sowie beruflichen Werdegang:

  • Rund 49% von Frauen weltweit lehnen Chancen persönlicher, sozialer oder auch beruflicher Art aufgrund von Angst vor Belästigung im öffentlichen Raum ab. In Deutschland betrifft dies 32% aller Frauen, wobei hier von 49% jünger als 35 Jahre alt sind.
  • Der größte Verzicht zeigt sich bei der Teilnahme an sozialen Events wie Festivals, Bar- und Restaurantbesuchen sowie Dating, wo knapp 1 von 4 Frauen in Deutschland als Schutz vor Belästigung aktiv verzichten (26%).
  • Rund 11% der Frauen in Deutschland lehnen Jobangebote unter dem Aspekt möglicher Belästigung vorsorglich ab, darunter vorwiegend Frauen jüngerer Altersgruppen (16% unter 35Jahre, 16% zwischen 35-49 Jahren).
  • Insgesamt 10% der deutschen Befragten verzichten aus Angst vor Belästigung auf schulische Aktivitäten.

Die Zahlen verdeutlichen den dringenden Bedarf, den Kampf gegen Belästigung in der Öffentlichkeit weiter zu intensivieren. Die zunehmende Unsicherheit von Frauen bereits in jungem Alter, das abnehmende Selbstvertrauen und das sinkende Selbstwertgefühl bedingt, dass die Unsichtbarkeit von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft weiter stetig wächst.

Die Zahlen sind aussagekräftig und zeigen deutlich, dass Belästigung in der Öffentlichkeit die intrinsische Freiheit von Frauenbeeinträchtigt und dazu führt, dass sie wichtige Chancen verpassen. Das muss sich ändern. Mit unserem kostenfreien Schulungsprogramm ‚StandUp! – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit‘ streben wir genau diese Veränderung an. Wir wollen sicherstellen, dass Frauen in der Gesellschaft sichtbar sind. Wir wollen sicherstellen, dass sie sein können, wer sie sein wollen. Denn nichts sollte zwischen einer Frau und ihrem Selbstwert stehen,“ betont Delphine Viguier-Hovasse, Global Brand President von L’Oréal Paris.

STANDUP! – EIN ZEUGNIS FÜR DAS UNERMESSLICHE ENGAGEMENT VON L’ORÉAL PARIS, EINEN ECHTEN UNTERSCHIED IN DER WELT ERWIRKEN ZU WOLLEN

Seit über einem halben Jahrhundert strebt L’Oréal Paris danach, Frauen in ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Selbstbestimmung zu stärken und Barrieren dahingehend unermüdlich abzubauen. Mädchen und Frauen weltweit werden in diesem Zuge ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen – und dabei sowohl feminin als auch feministisch aufzutreten. Das Engagement der Beauty-Marke spiegelt sich in dem übergeordneten Ziel wider, die Denkweise aller zu transformieren und eine inklusive, faire und respektvolle Welt zu fördern. Dieses Bestreben zeigt sich entlang der aktuellen Studienergebnisse von IPSOS für L’Oréal Paris nun umso prägnanter.

Am 08. März 2020 rief L’Oreal Paris hierbei in Partnerschaft mit der internationalen NGO Right To Be ein globales Programm ins Leben, um gegen Belästigung in der Öffentlichkeit gezielt anzukämpfen.“ StandUp! – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit“ konzentriert sich darauf, das Bewusstsein für Formen der Belästigung im öffentlichen Raum zu schärfen und die Menschen entlang der entwickelten 5D-Methodik darin zu schulen, in Situationen der Belästigung sicher und angemessen reagieren zu können – als selbst betroffene Person sowie als Außenstehende:r.

Bis heute konnten bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen im Rahmen von „StandUp! – gegen Belästigung in der Öffentlichkeit“ in insgesamt 44 Ländern geschult werden. L’Oreal Paris verfolgt das Ziel, darauf aufbauend insgesamt 3 Millionen bis Ende 2024 zu erreichen.

L’Oréal Paris

http://www.loreal.com