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Notfallversorgung am Limit – Experten diskutierten am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt über die Rettung der Notfallmedizin

Bad Neustadt a.d. Saale (ots) Mehr Bagatelleinsätze, weniger Notärzte und Einsatzkräfte im Rettungsdienst sowie fehlende alternative Versorgungsstrukturen: Es herrscht dringender Handlungsbedarf, damit das Rettungssystem nicht kollabiert. Eine kontroverse Auseinandersetzung über die Zukunft der Notfallmedizin beim 16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt.

16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt: Im Einsatz war bei der Übung die sogenannte „Power-Load“, die neue Fahrtrage des Rettungsdienstes zur Rettung eines Notfallpatienten mit der Drehleiter vom Dach am Campus.

Rund 600 Teilnehmende aus ganz Deutschland, darunter ärztliches und notärztliches Personal, Rettungsdienstmitarbeitende, medizinisches Fachpersonal und Interessierte, informierten sich vergangenen Samstag beim 16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt in Fachvorträgen, einer Praxisdemonstration, Workshops und Fallvorstellungen rund um das Thema Notfallmedizin pur. Im Rahmen der Podiumsdiskussion erfolgte eine Bilanz und Bestandsaufnahme der aktuellen Situation im Rettungsdienst: Neben Herausforderungen und Problemen wurden mögliche Lösungsansätze für eine notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung im Rettungsdienst diskutiert.

Status Quo – Notfallversorgung am Campus

„Wir werden mit Patienten zugeschüttet“, betont Prof. Bernd Griewing, Chief Medical Officer und Generalbevollmächtigter der RHÖN-KLINIKUM AG. Der Campus gewährleistet aktuell eine Versorgung über das Basis-Einzugsgebiet hinaus. Oberstes Ziel dabei: Patienten schnell, zielgerichtet und effektiv zu behandeln – ob notfallmedizinisch, ambulant oder stationär. „Dies funktioniert am Campus durch gebündelte medizinischen Kompetenzen an einer Stelle und eine ausgezeichnete interdisziplinäre Zusammenarbeit: Kurze Wege, kurze Kommunikation, exzellente Behandlungskompetenz durch alle Fachabteilungen und Teamwork kommen den Patienten – auch im Notfall – zugute“, sagt Sandra Henek, Geschäftsführende Direktorin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Im Jahr 2022 behandelte der Campus Bad Neustadt rund 27.000 Patienten über die Zentrale Notaufnahme – 41 % davon wurden anschließend stationär versorgt.

Notfallversorgung am Limit

„Die Notfallversorgung ist zweifellos am Limit. Das erleben alle Aktiven täglich; und das geht zu Lasten des Patienten“, sagt Priv. Doz. Dr. med. Michael Dinkel MBA, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt und Landesvorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA) Bayern. Neben Uwe Kippnich, Koordinator Sicherheitsforschung beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und Dr. Georg Kochinki, dem Ärztlichen Leiter (ÄLRD) im Rettungsdienstbereich Schweinfurt, gehört Herr Dr. Dinkel zu den Hauptorganisatoren des Notfallforums.

Die Schere zwischen der Nachfrage nach rettungsdienstlichen Leistungen und dem Angebot an Versorgungskapazitäten gehe bedrohlich auseinander. „In den letzten 10 Jahren ist laut des Rettungsdienstberichts Bayern die Anzahl an Einsätzen ohne Notarzt – die sogenannten Bagatelleinsätze – um 30 % gestiegen. Wir erkennen außerdem eine geänderte Anspruchshaltung der Bevölkerung. Oftmals wird der Notarzt gerufen, obwohl es sich nicht um einen medizinischen Notfall handelt“, erklärt Dr. Dinkel. Das führe dazu, dass „der echte, zeitkritische Notfallpatient warten muss, weil der Rettungsdienst das ‚Nasenbluten‘ versorgt“, sagt Kippnich.

Auch die mangelnde Attraktivität des Notarztdienstes durch fehlende Wertschätzung und heterogene Lohnstrukturen innerhalb Deutschlands sowie unkontrollierte Krankenhausabmeldungen befeuern dieses Problem. „In Bayern sind an manchen Standorten circa 30 % der Notarztschichten nicht besetzt. Ständig sind Krankenhäuser nicht aufnahmefähig, sodass Patienten quer durchs ganze Land gefahren werden müssen“, so Intensivmediziner Dr. Dinkel.

Stellschrauben für eine verbesserte Situation der Notfallversorgung

An der Podiumsdiskussion setzten sich die Podiumsteilnehmenden mit dem Thema „Notfallversorgung am Limit“ auseinander. Seitens der Politik nahm Sabine Dittmar, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, teil und stellte sich den Fragen der teilnehmenden Experten. Neue Versorgungsstrukturen, ein geändertes Bewusstsein seitens der Bevölkerung und der Leistungsträger sowie die Erweiterung der Rettungskette um Notaufnahme und Intensivstation könnten dieses Problem entzerren. Die Lösungsideen im Detail:

Neue Versorgungsstrukturen schaffen: Es benötigt neue Versorgungsstrukturen, z. B. eine sektorenübergreifende Notfallversorgung durch telemedizinische Vernetzung, die Einführung von Gemeindenotfallsanitätern oder den Telenotarzt. „Seit 2005 setzt der Campus Bad Neustadt mit dem BRK Rhön-Grabfeld sehr erfolgreich das sogenannte Stroke-Angel-Projekt um – eine telemedizinische Verbindung zwischen Rettungsdienst und Klinikum“, berichtet Prof. Griewing. Ziel ist es, Schlaganfallpatienten zeitgerecht ein- und zuzuweisen. „Das Projekt Telemedizin, ist hier also praktisch schon seit vielen Jahren bewährt“, so Prof. Griewing weiter. Kippnich beschreibt, dass mit Hilfe des qualifizierten Notfallsanitäters bei nicht lebensbedrohlichen Einsätzen die Ressourcen im Rettungsdienst entlastet werden könnten. „Der Notfallsanitäter macht vor Ort eine Ersteinschätzung und entscheidet, ob er das Problem z. B. Anlegen eines Blasenkatheters selbst erledigt oder ob es ein Fall für den Rettungsdienst ist.“

Gesundheitskompetenz der Bevölkerung steigern und Nachfrage über Leitstellen steuern: „Für die Bevölkerung muss klar sein, wann sie sich an den Rettungsdienst wenden oder eine andere Stelle kontaktieren sollten“ sagt Dinkel. Um außerdem die Notaufnahmen zu entlasten, sollten laut Dr. Schneider, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, sektorenübergreifende Leitstellen etabliert werden. „Der Patient nutzt parallele Versorgungsstrukturen, weil er es im Moment kann. Es muss eine Nummer geben, die eine qualifizierte Ersteinschätzung vornehmen kann und den Patienten an die richtige Stelle weitervermittelt.“

Größere Transparenz der Krankenhäuser: Der Herzinfarktpatient, der zunächst in einer Klinik ohne Linksherzkatheter lande, verliere wichtige Zeit. „Warum werden Krankenhäuser nicht verpflichtet, Ihren Leistungskatalog offenzulegen, welche Versorgung sie leisten können und welche nicht?“, so Dr. Dinkel. Der Leiter der Krankenhauskoordinierung in Unterfranken, Dr. Michael Mildner, geht noch weiter und hinterfragt die Tatsache, warum Engpässe von Kliniken und daraus oft folgende Abmeldungen nicht transparent gemacht werden.

Rettungskette um Drohnen erweitern: Prof. Bernd Griewing und Uwe Kippnich wagen einen Blick in die Zukunft: Drohnen könnten sich möglicherweise als neues Glied in der Rettungskette etablieren, um beispielsweise lebensnotwendige Medikamenten oder Notfallequipment zu transportieren. „Damit können Medikamente oder laborrelevantes Probenmaterial in periphere oder entlegene Gebiete sehr schnell auf dem Luftweg transportiert werden“, sagt Kippnich.

Abschließend ist man sich einig, dass das Ziel eine bedarfsgerechte, bundeseinheitliche, evidenzbasierte, datengestützte Notfallversorgung sein sollte.

Praxisdemonstration: Rettung mit der Drehleiter

Wie wichtig das richtige Vorgehen beim Einsatz in der Notfallversorgung ist, wurde am Beispiel eines beeindruckenden Drehleitereinsatzes „Rettung eines Notfallpatienten mit der Drehleiter vom Dach am Campus“ gezeigt. Der Einsatz der Feuerwehrdrehleiter ist ein bewährtes Mittel, um Menschen aus schwer zugänglichen Wohnungen oder bei komplexer Versorgung in großen Höhen zu retten. Die Einsatzstrategie und neue Technik wurden im praktischen Zusammenspiel der Feuerwehr und Hilfsorganisationen live dargeboten. Vorgestellt wurde dabei die neue Fahrtrage des Rettungsdienstes, die sogenannte „Power-Load“. Die Praxisdemonstration zeigte erneut die etablierte, hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). An der Übungssituation am Campus waren beteiligt: die Freiwillige Feuerwehr Bad Neustadt, der BRK Rettungsdienst, das Technischen Hilfswerk (THW) Mellrichstadt und die Polizei Bad Neustadt. Dies bildet die Basis für eine erfolgreiche Notfallversorgung des Patienten. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Patienten das Überleben zu sichern und durch richtiges, der Einsatzsituation angepasstes und abgestimmtes Vorgehen, keine zusätzlichen Verletzungen herzvorzurufen“, so Kippnich, der mit Kreisbrandmeister Christian Stubenrauch (Kreisbrandinspektion Landkreis Rhön-Grabfeld) die Praxisdemonstration organisierte.

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, steht für eine sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Auf einem Klinikgelände verzahnt der Campus ambulante und stationäre Angebote mit einer Vielzahl medizinischer Service- und Vorsorgeleistungen, die bisher räumlich getrennt waren: niedergelassene Fachärzte, Kliniken unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Herzmedizin, orthopädischer Chirurgie oder auch Neurologie arbeiten Hand in Hand mit der Pflege und der Rehabilitation zusammen. Die digitale Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – mit innovativen IT-Lösungen und Kommunikationssystemen – ist dabei unverzichtbar. www.campus-nes.de

Bundespolizeidirektion München: Rascher Fahndungserfolg nach schwerer Gewaltstraftat am Marienplatz

Wohnungsdurchsuchungen bei Tatverdächtigen

München (ots) Vergangenen Samstag (18. März) kam es am S-Bahnsteig München Marienplatz gegen 22:30 Uhr zu einem gewalttätigen Angriff gegen zwei Jugendliche, nach der ein 17-jähriger Schüler im Krankenhaus behandelt werden musste.

Kräfte der Beweissicherungs- und Festnahme Einheit der Bundespolizei bei einer Wohnungsdurchsuchung (Symbolbild)

Aufgrund umgehender Ermittlungen konnten der Haupttäter sowie zwei Mittäter identifiziert werden. Einsatzkräfte der Bundespolizei durchsuchten Donnerstagmorgen (23. März) die Wohnungen der Tatverdächtigen. Nachdem ein zunächst unbekannter Täter einen 17-Jährigen und einen 18-Jährigen von hinten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug und beide zu Boden gingen, musste der Jüngere bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden. Hier stellte sich heraus, dass er durch den Schlag und den anschließenden unkontrollierten Sturz mit dem Kopf auf den Steinfußboden, multiple Frakturen im Kopf- und Gesichtsbereich erlitt. Er befand sich mehrere Tage in stationärer Behandlung.

Vor der Attacke zogen sich die Tatverdächtigen in der S-Bahn Kapuzen und Pullover ins Gesicht

Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe um den späteren Täter die Jugendlichen und deren Begleiterinnen und Begleiter bereits in der S-Bahn provozierten. Beim Ausstieg folgte dann der hinterlistige Angriff, wobei drei weitere Tatbeteiligte von den Kamerasystemen aufgezeichnet werden konnten, die den Schläger unterstützten. Dank unmittelbar eingeleiteter und intensiver Ermittlungen ist es gelungen in behördenübergreifender Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium München, den bereits mehrfach polizeibekannten Tatverdächtigen zu identifizieren. Es handelt sich um einen 17-jährigen Jugendlichen mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Auch zwei seiner Mittäter konnten identifiziert werden. Bei ihnen handelt es sich um zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und ebenso Wohnsitz in München. Unter Ermittlungsführung der Staatsanwaltschaft München I durchsuchten zahlreiche Kräfte der Bundespolizei, darunter Spezialkräfte einer Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft, am Morgen des 23. März die Wohnungen der Tatverdächtigen im Münchner Stadtgebiet. Dabei konnten alle drei Tatverdächtigen angetroffen werden. Die Ermittler stellten zahlreiche Beweismittel sicher, außerdem konnte der vierte, noch unbekannte Tatverdächtige identifiziert werden. Es handelt sich um einen 16-jährigen Münchner mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der 17-jährige Haupttäter zeigte sich bei seiner Festnahme geständig. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten außerdem Hinweise bzw. Beweismittel zu weiteren Straftaten aufgefunden werden.

WEB: http://www.bundespolizei.de

ZDF-Politbarometer März II 2023

Schul- und Bildungspolitik: Drei Viertel wollen mehr Kompetenzen für den Bund – Mehrheit gegen Aus für Verbrennungsmotoren ab 2035

Mainz (ots) Eine breite Mehrheit der Befragten beklagt im Bereich Schule und Bildung starke Defizite. So sind 91 Prozent der Meinung, dass in Deutschland für Schule und Bildung zu wenig getan wird, nur 7 Prozent sagen, das sei gerade richtig und für 1 Prozent wird zu viel getan (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Schul- und Bildungspolitik fällt bei uns weitgehend in die Kompetenz der Länder. Drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen fordern jedoch, dass zukünftig der Bund in Schul- und Bildungsfragen deutlich mehr mitbestimmen sollte. Nur für 22 Prozent soll das Ländersache bleiben.

Soll die Schul- und Bildungspolitik weitgehend Ländersache bleiben oder soll der Bund deutlich mehr mitbestimmen?

Gut die Hälfte für Vereinbarungen mit Klimaaktivisten

Um Protestaktionen wie Straßenblockaden zu verhindern, haben einige Städte Vereinbarungen mit Klimaaktivisten der Bewegung „Letzte Generation“ getroffen und zugesagt, deren Forderungen nach mehr Klimaschutz zu unterstützen. 55 Prozent begrüßen solche Vereinbarungen, 41 Prozent halten sie für nicht richtig, darunter die meisten Anhänger von CDU/CSU (57 Prozent), FDP (51 Prozent) und AfD (86 Prozent). Unterschiedliche Einschätzungen gibt es hier auch zwischen jüngeren und älteren Befragten. Während unter 35-Jährige (66 Prozent) und 35- bis 59-Jährige (57 Prozent) mehrheitlich für solche Vereinbarungen sind, zeigen sich ab 60-Jährige in dieser Frage gespalten (richtig: 48 Prozent; nicht richtig: 47 Prozent). Generell findet ein Großteil der Befragen (80 Prozent), dass illegale Aktionen von Klimaaktivisten, die zum Beispiel durch Blockaden von Hauptverkehrsstraßen einen Teil des öffentlichen Lebens lahmlegen, zu weit gehen. Nur 18 Prozent sehen das nicht so.

Mehrheit: Finanzierung weiterer Regierungsvorhaben durch Einsparungen

Verschiedene Bundesministerien haben für die Umsetzung anstehender Vorhaben weiteren Finanzbedarf angemeldet. Für die meisten Befragten (57 Prozent) sollten solche zusätzlichen finanziellen Mittel durch Einsparungen in anderen Bereichen aufgebracht werden. Nur 18 Prozent sprechen sich hier für Steuererhöhungen und 17 Prozent für die Aufnahme neuer Schulden aus.

Verhältnis der Regierungsparteien zunehmend schlechter bewertet

Auch wenn die Zufriedenheit mit Regierung (55 Prozent; März I: 47 Prozent) und Kanzler (63 Prozent; März I: 56 Prozent) wieder zugenommen hat, halten mittlerweile fast zwei Drittel das Verhältnis von SPD, Grünen und FDP in der Bundesregierung für eher schlecht. Nach 52 Prozent im September 2022, 55 Prozent im November und 59 Prozent im Januar nehmen jetzt 63 Prozent das Koalitionsklima als eher schlecht wahr (eher gut: 28 Prozent). Diese Einschätzung teilen nicht nur die meisten Anhänger der Oppositionsparteien, sondern auch eine Mehrheit der FDP (71 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sowie die Hälfte der SPD-Anhängerschaft (50 Prozent).

Projektion: Grüne leicht verbessert – AfD leicht verschlechtert

Wenig Bewegung gibt es in der Politbarometer-Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD auf 21 Prozent und die CDU/CSU auf 29 Prozent, beide unverändert. Die Grünen könnten leicht zulegen auf 19 Prozent (plus 1), die FDP bliebe bei 5 Prozent, die AfD könnte mit 14 Prozent (minus 1) rechnen und Die Linke weiterhin mit 5 Prozent. Die sonstigen Parteien lägen zusammen erneut bei 7 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Damit gäbe es eine parlamentarische Mehrheit für Schwarz-Rot sowie knapp für Schwarz-Grün. Nicht reichen würde es hingegen für die regierende Ampelkoalition oder für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linke.

Top Ten: Olaf Scholz und Karl Lauterbach mit deutlichen Zugewinnen

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von? „) liegt Boris Pistorius erneut auf Platz eins. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,9 (März I: 1,7) eingestuft. Mit deutlichem Abstand folgt Olaf Scholz, der sich mit 1,0 (0,6) stark verbessern kann. Auf Platz drei und vier liegen Robert Habeck mit 0,7 (0,5) und Annalena Baerbock mit 0,6 (0,5). Danach kommen Karl Lauterbach, der mit 0,2 (minus 0,2) ein klares Plus verzeichnen kann, und Christian Lindner mit minus 0,1 (minus 0,3). Markus Söder verschlechtert sich auf minus 0,2 (0,0) und Friedrich Merz auf minus 0,4 (minus 0,1), beide fallen jeweils zwei Plätze im Ranking zurück. Am Ende der Liste und weit im Negativbereich bleiben Sahra Wagenknecht mit minus 1,5 (minus 1,3) und Alice Weidel mit minus 2,8 (minus 2,6).

Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035

Ab 2035 soll es in der EU keine Neuzulassungen für Autos mit Verbrennungsmotoren mehr geben. Eine Mehrheit von 61 Prozent spricht sich gegen ein solches Verbot aus, gut ein Drittel (34 Prozent) ist dafür. Eine klare Unterstützung für das Aus von Diesel und Benzinern gibt es nur bei der Anhängerschaft der Grünen (72 Prozent), die Anhänger aller anderen Parteien sind mehrheitlich dagegen.

Öffentlicher Dienst: Großes Verständnis für Warnstreiks

Auch in dieser Woche wird im öffentlichen Dienst für höhere Löhne und Gehälter gestreikt. Gut drei Viertel der Befragten (77 Prozent) äußern Verständnis für die Warnstreiks, nur bei 20 Prozent stoßen sie auf Ablehnung.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 16. März 2023 bei 1.146 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 25 Prozent, CDU/CSU: 33 Prozent, Grüne: 23 Prozent, FDP: 5 Prozent, AfD: 7 Prozent, Linke: 5 Prozent.

Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 31. März 2023.

WEB: http://www.zdf.de

DKMS Rekord: 500.000 Schüler:innen als Stammzellspender:innen registriert

Köln (ots) Bei einer Registrierungsaktion hat die DKMS am Deutzer Gymnasium Schaurtestraße in Köln die bundesweit 500.000. registrierte Schülerin im Rahmen des DKMS Schulprojekts gefeiert. Seit fast zwei Jahrzehnten informiert die DKMS in ihrem Bildungsprojekt Schüler:innen an Schulen in ganz Deutschland über die Themen Blutkrebs und Stammzellspende. Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt!“ bietet sie ihnen zudem bei Aktionen vor Ort die Möglichkeit, sich als potenzielle Stammzellspender:innen registrieren zu lassen. Aus den 500.000 Registrierten gingen mehr als 6.600 Schüler:innen hervor, die mit ihrer Stammzellspende einem an Blutkrebs erkrankten Menschen eine zweite Lebenschance ermöglicht haben.

Kinda Hasoun ist die 500.000. Schülerin, die sich im DKMS Schulprojekt hat registrieren lassen.

Als Kinda Hasoun am Deutzer Gymnasium Schaurtestraße ihre Urkunde in Empfang nimmt, freut sie sich sichtlich über die Auszeichnung, ihr Blick bleibt aber bescheiden. Die 18-Jährige sieht ihren Einsatz, sich bei der DKMS als potenzielle Stammzellspenderin registrieren zu lassen, als nichts Besonderes an. „Für mich war schon lange klar, dass ich mich registrieren lassen möchte, um vielleicht eines Tages selbst helfen zu können“, erklärt die 500.000. Registrierte des DKMS Schulprojekts. „Wenn man selbst gesund und in der Lage ist, zu spenden, ist das kein großer Aufwand.“ Das Thema Krebs war schon im Vorfeld Teil ihres Lebens gewesen: In ihrer Familie, die 2015 aus Syrien nach Deutschland geflohen ist, hat es bereits mehrere Fälle von Leukämie gegeben. Kinda hat daraus Motivation für ihre Zukunft gezogen: „Nach dem Abitur möchte ich gerne selbst Medizin studieren, Praktika in der Onkologie habe ich bereits gemacht. Mit der Registrierung kann ich schon jetzt einen Beitrag leisten. Die von Herrn Menke organisierte Aktion an unserer Schule war dazu natürlich ideal“, sagt die junge Frau.

Johannes Menke, Sport- und Musiklehrer am Deutzer Gymnasium, ist schon lange bei der DKMS registriert. 2005 ließ er sich als Schüler bei einer Aktion des DKMS Schulprojekts in die Datenbank der DKMS aufnehmen. 2008 kam er selbst als Stammzellspender in Frage. „Ich fand den ganzen Vorgang superspannend und war neugierig, was da auf mich zukommt“, erinnert sich der heute 37-Jährige. „Für mich gab es keinen Zweifel, ob ich tatsächlich spenden würde. Ich wollte es unbedingt tun. Bei der Spende in einer Dresdener Entnahmeklinik wurde ich super betreut.“ Seine Stammzellspende ging an Anders aus Schweden, mit dem er bis heute in regelmäßigen Kontakt steht – die beiden „genetischen Zwillinge“ sind gute Freunde geworden. „2012 haben wir uns zum ersten Mal getroffen. Anders war dann sogar bei der ersten DKMS Schulaktion 2018 hier am Deutzer Gymnasium dabei und konnte den Schüler:innen aus erster Hand von seinen Erfahrungen berichten“, blickt Menke zurück. „Das war nicht nur informativ, sondern auch für alle Beteiligten sehr emotional und beeindruckend.“

„Die jungen Menschen machen einen echten Unterschied aus“

Für den engagierten Gymnasiallehrer ist klar: Die Möglichkeit, sich als Stammzellspender:in registrieren zu lassen, ist für seine Schüler:innen eine wertvolle Erfahrung. „Sie übernehmen damit Verantwortung für andere und sehen, dass ihr Einsatz einen Effekt hat“, sagt er. „Die jungen Leute sind so nicht nur Zuschauer im Leben, sondern machen einen echten Unterschied aus.“ Ganz nebenbei könne man so von seiner Bucketlist den Punkt „Leben retten“ abhaken, ergänzt Menke mit einem Augenzwinkern. Das DKMS Schulprojekt möchte er aus Überzeugung weiterhin an seiner Schule unterstützen.

Ein Engagement von Schüler:innen und Lehrkräften, das für das Ziel der DKMS, Blutkrebs zu besiegen, enorm wichtig ist. „Die 500.000. Registrierung im Rahmen unseres DKMS Schulprojekts macht uns unendlich froh und dankbar. Sie ist der beste Beweis dafür, dass sich junge Menschen wie Kinda auch heutzutage engagieren und anderen helfen“, erklärt Konstanze Burkard, Direktorin Spenderneugewinnung und Corporate Communications der DKMS. „Indem sie sich als potenzielle Stammzellspender:innen registrieren lassen, setzen sich Schüler:innen an Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in ganz Deutschland dafür ein, dass an Blutkrebs erkrankte Menschen eine zweite Lebenschance erhalten.“

Möglich sei dieses überwältigende Engagement nur dank Lehrerinnen und Lehrern wie Herrn Menke, die die Registrierungsaktionen der DKMS vorbereiten und begleiten, erklärt Burkard weiter. „Dafür bedanken wir uns bei ihnen von Herzen.“ Seit dem Start des DKMS Schulprojekts 2004 wurden so bereits mehr als 4.400 Registrierungsaktionen bundesweit in Bildungseinrichtungen umgesetzt. „Neben der Registrierungsmöglichkeit, informativen Vorträgen unserer Volunteers und lernplannahen Schulmaterialien kommen dabei junge Menschen zum Einsatz, die sich selbst im Schulprojekt registriert und Stammzellen gespendet haben. Sie berichten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, können Fragen aus erster Hand beantworten und Ängste im Umgang mit der Thematik abbauen“, sagt Burkard.

DKMS zu Gast bei der didacta

Die DKMS wird den Besucher:innen der größten Bildungsmesse Europas didacta in Stuttgart in der kommenden Woche ihr DKMS Schulprojekt und dessen Angebote vorstellen. „Unsere Veranstaltungsformate für Schulen gehen heute über die eigentliche Registrierungsaktion weit hinaus und beinhalten etwa moderne digitale und interaktive Unterrichtsmaterialien, die Schulen einen echten Mehrwert bieten und Schüler:innen die Themen Blutkrebs und Stammzellspende in unterschiedlichen Fächern nahebringen können“, sagt dazu Konstanze Burkard. Alle Besucher:innen der Messe laden wir herzlich an unseren Stand in Halle 7 / D60 zum Gespräch ein.“

WEB: https://mediacenter.dkms.de

Alles Gute zum Frauentag!

Feiert Euch am Ehrentag!
Statt Quoten Frau, endlich gleiche
Bezahlung für gleiche Arbeit!!!

Internationaler Frauentag Weltfrauentag, Frauenkampftag, Feministischer Kampftag oder kurz Frauentag sind Namen eines Welttags, der jährlich am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.

Dieses Datum wählten auch die Vereinten Nationen (UN) im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten dazu erstmals am 8. März 1975 eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985). Wikipedia

ZDF-Politbarometer März I 2023

Mehrheit für zusätzliches Geld für die Bundeswehr
Klima-Demonstrationen: Nur wenige erwarten Einfluss auf Politik in Deutschland

Mainz (ots) Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine vor gut einem Jahr hat der Bundestag ein 100-Milliarden-Euro-Paket für die Modernisierung der Bundeswehr beschlossen. Verteidigungsminister Pistorius fordert jetzt weitere finanzielle Mittel, um das in der NATO vereinbarte Ziel von 2 Prozent des Bundesinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben zu erreichen. 62 Prozent der Befragten sind dafür, dass die Bundeswehr hierfür zusätzliche Mittel erhält, auch wenn dies mit Einsparungen in anderen Bereichen oder mit der Aufnahme von Schulden verbunden ist. Dieser Einschätzung schließen sich Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen an, lediglich von den Anhängern der Linken sind die meisten (73 Prozent) gegen mehr Geld für die Bundeswehr. Insgesamt lehnt knapp ein Drittel (32 Prozent) zusätzliche Ausgaben für die Verteidigung ab (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“).

Zusätzlich zum 100-Mrd.-Paket: Mehr Geld für die Bundeswehr, auch wenn woanders Einsparungen oder Schulden gemacht werden müssen?

Ukraine-Krise: Zwei Drittel begrüßen enge Zusammenarbeit mit den USA

66 Prozent der Befragten finden es gut, dass Deutschland in der Ukraine-Krise eng mit den USA zusammenarbeitet. 28 Prozent bewerten das kritisch – darunter deutlich häufiger Befragte im Osten (46 Prozent) als im Westen (23 Prozent). Nach einem Jahr Krieg gehen die Meinungen über die Position, die die westlichen Staaten gegenüber der Ukraine einnehmen sollen, auseinander: 41 Prozent sind der Ansicht, der Westen sollte die Ukraine dazu drängen, Gebietsverluste in Kauf zu nehmen, wenn dadurch der Krieg beendet werden könnte. Genauso viele (41 Prozent) sind dafür, die Ukraine darin zu unterstützen, alle von Russland besetzten Gebiete einschließlich der Halbinsel Krim zurückzuerobern. Strittig werden auch die möglichen Folgen der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine eingeschätzt. So steigt für 49 Prozent der Befragten dadurch die Gefahr eines russischen Angriffs auf westliche Staaten, 45 Prozent befürchten das nicht. Besonders hoch bewerten die Anhänger und Anhängerinnen der AfD (73 Prozent) ein solches Risiko, aber auch die der Linke (69 Prozent) und der FDP (68 Prozent).

China hat sich angeboten, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Eine große Mehrheit (86 Prozent) glaubt jedoch nicht, dass das Land ein neutraler Vermittler in diesem Konflikt wäre. Nur 11 Prozent bringen China in dieser Hinsicht Vertrauen entgegen.

Klimaschutz: Fast die Hälfte fordert mehr Anstrengungen von der Regierung

Für 48 Prozent der Befragten tut die Bundesregierung zu wenig für den Klimaschutz. 27 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 19 Prozent sind der Meinung, dafür wird zu viel getan. Dabei beklagen jüngere Befragte deutlich häufiger Defizite in der Klimapolitik (unter 30-Jährige: 68 Prozent) als ältere Befragte (ab 60-Jährige: 43 Prozent).

Von Demonstrationen und Protestaktionen für mehr Klimaschutz, wie sie auch an diesem Freitag stattfinden, erwartet nur knapp ein Viertel (24 Prozent) Auswirkungen auf das politische Handeln. 72 Prozent und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen bezweifeln, dass dies zu mehr Maßnahmen für den Klimaschutz in Deutschland führen wird.

Groß ist auch die Skepsis, was den Kampf gegen den Klimawandel anbelangt. Nur 22 Prozent glauben, dass es der Welt gelingen wird, wirksam gegen den Klimawandel vorzugehen. Fast drei Viertel (74 Prozent) sehen das nicht so.

Projektion: SPD und AfD legen zu – Union und Grüne verlieren

Nach einem deutlichen Plus in der Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin gibt die Union in der Politbarometer-Projektion jetzt wieder einen Punkt ab und die SPD kann sich leicht verbessern. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU auf 29 Prozent (minus 1), die SPD erreichte 21 Prozent (plus 1) und die Grünen könnten mit 18 Prozent (minus 1) rechnen. FDP und Linke blieben jeweils bei 5 Prozent (unverändert) und die AfD könnte auf 15 Prozent (plus 1) zulegen. Die sonstigen Parteien lägen zusammen unverändert bei 7 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Damit gäbe es eine parlamentarische Mehrheit für Schwarz-Rot sowie ganz knapp für Schwarz-Grün. Nicht reichen würde es hingegen für die regierende Ampel-Koalition oder für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linke.

Top Ten: Boris Pistorius weiter auf Platz eins

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Boris Pistorius erneut auf Platz eins. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Februar: 1,6) eingestuft. Mit großem Abstand folgen Olaf Scholz mit 0,6 (0,7), Robert Habeck mit 0,5 (0,9) und deutlich verschlechtert, sowie Annalena Baerbock, ebenfalls mit 0,5 (0,6). Auf Platz fünf liegt Markus Söder mit 0,0 (0,1), danach kommen Friedrich Merz mit minus 0,1 (minus 0,2), Karl Lauterbach mit minus 0,2 (0,1) und Christian Lindner mit minus 0,3 (minus 0,3). Am Ende der Liste finden sich erneut Sahra Wagenknecht, die mit minus 1,3 (minus 0,8) noch weiter in den Negativbereich rutscht und Alice Weidel mit minus 2,6 (minus 2,9).

Öffentlicher Dienst: Geteilte Meinungen zu den Tarifforderungen der Gewerkschaften

Diese Woche finden erneut Streiks im öffentlichen Dienst statt. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro monatlich. 45 Prozent halten diese Forderung für zu hoch, ebenso viele (45 Prozent) für gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, das sei zu niedrig. Vor allem die Anhänger und Anhängerinnen der FDP (66 Prozent), aber auch die der CDU/CSU (56 Prozent) kritisieren die Höhe der Tarifforderungen.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 28. Februar bis 2. März 2023 bei 1.165 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 25 Prozent, CDU/CSU: 32 Prozent, Grüne: 22 Prozent, FDP: 5 Prozent, AfD: 10 Prozent, Linke: 4 Prozent.

Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 17. März 2023.

Diese Sendung wird mit Untertiteln angeboten.

Weitere Informationen
zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf  www.forschungsgruppe.de.

Dorothea Koch aus Goslar hat Bundesfreiwilligendienst im Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus absolviert

58-jährige Apothekerin hat eine berufliche Auszeit genommen und sich für den Naturschutz in ihrer Heimat engagiert.

Unsere Bundesfreiwillige Dorothea Koch aus Goslar steht kurz vor dem Ende ihrer Dienstzeit im Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus. Vor gut einem Jahr wagte sie den Schritt in die Wildnis des Nationalparks Harz. Dafür tauschte sie den Apothekerkittel gegen eine grüne Fleecejacke. Nachdem die 58-jährige Apothekerin einen Zeitungsartikel über den Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Nationalpark Harz gelesen hatte, entschloss sie sich kurzerhand für eine berufliche Auszeit und den Schritt in ein völlig neues Beschäftigungsfeld.

Bundesfreiwillige Dorothea Koch hat Nationalpark-Besucher in die Moore und wilden Wälder rund um ihren Einsatzort in Torfhaus geführt. (Foto: Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus)

„Information, Wildnis, Bildung“ sind die Schlagworte für die Nationalpark-Bildungsarbeit. An ihrem Einsatzort, dem Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus, bot sich ihr ein vielfältiges Beschäftigungsfeld mit vielen spannenden Herausforderungen – sei es bei Führungen in die Moore und wilden Wälder, bei der Betreuung von Bildungsurlauben zum Thema Oberharzer Wasserwirtschaft oder beim Informationsdienst im Besucherzentrum.

Die Voraussetzungen, die Dorothea mitbrachte, waren eine große Portion Neugierde und die Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen. Im Zuge ihres BFD lernte sie selbst ihre Heimat ganz neu kennen: Im Besonderen die Zusammenhänge aus der wechselhaften Harzer Montangeschichte und ihren Einflüssen auf die Natur, die sich bis heute zeigen, haben die Apothekerin nachhaltig beeindruckt. Dass der Bergbau ihr neues Hobby wird, hat Dorotha vor einem Jahr noch nicht gedacht. Zurzeit absolviert sie sogar die Ausbildung zur UNESCO Weltkulturerbe-Führerin.

Neues Selbstbewusstsein erlangt

Das neue Selbstbewusstsein, sich vor eine Gruppe zu stellen und diese für die Themen des Nationalparks und die Harzer Geschichte zu begeistern, erlangte sie durch ihren Bundesfreiwilligendienst. Wobei Dorothea einräumt, dass ihr die interessierten Erwachsenengruppen mehr gelegen hätten, als die Schulklassen. Rückblickend auf dieses ereignisreiche und lehrreiche Jahr empfindet Dorothea den Freiwilligendienst als „große Spende für den Naturschutz“ in ihrer Heimat.

Auch die Kolleg*innen vom Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus profitieren im hohen Maße von der vielfältigen Lebenserfahrung, die ältere Freiwillige wie sie mitbringen. Neben zwei FÖJ-Stellen (Freiwilliges Ökologisches Jahr) bietet das Besucherzentrum Torfhaus auch 2 bis 3 BFD-Stellen an. Auch im Jahr 2023 werden wieder Menschen aus der Region gesucht, die wie Dorothea Koch den „Schritt in die Wildnis“ wagen wollen und sich im Rahmen eines BFD für den Nationalpark Harz und ihre Heimat engagieren möchten.

Die Bewerbung für den BFD in Torfhaus kann ab sofort über E-Mail an post@torfhaus.info erfolgen.

Aktiv werden im Nationalpark Harz

Freiwillige ökologische Dienste wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) oder der Ökologische Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) bieten die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz zu engagieren. Mit dem Ökologischen Bundesfreiwilligendienst ist der gesetzliche Rahmen geschaffen worden, um aktiven Interessierten ein abgesichertes, befristetes Engagement auch im Nationalpark Harz anbieten zu können. Der ÖBFD bietet die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sich neu auszurichten oder sich eine Auszeit aus dem Berufsalltag zu gönnen.

Eingebunden in ein Team von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann man seinen persönlichen Beitrag leisten, um die Umwelt aktiv mitzugestalten, um Spuren zu hinterlassen. Man kann sich ausprobieren und für sich neue Tätigkeitsfelder entdecken. Die Bewerber sollten mindestens 27 Jahre alt sein und eine Schulbildung haben. Im Nationalpark Harz gibt es solche Stellen beispielsweise im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus oder im Natur-Erlebniszentrum HohneHof.

PR-Bild Award wird volljährig: Zum 18. Mal sucht news aktuell die besten PR-Bilder des Jahres

Hamburg (ots) Startschuss für den PR-Bild Award 2023: Die dpa-Tochter news aktuell sucht ab sofort und bereits zum 18. Mal die besten PR-Bilder der vergangenen zwölf Monate. Anlass zum Feiern geben aber nicht nur der besondere Geburtstag, sondern auch die zwei neuen Kategorien Health & Beauty und Mobility. Bis zum 19. April können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter www.pr-bild-award.de für den renommierten Branchenpreis bewerben.

Start des 18. PR-Bild Awards: Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter www.pr-bild-award.de für den anerkannten Branchenpreis der dpa-Tochter news aktuell bewerben.

„Fotos sind ein essenzieller Bestandteil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind es, die uns in unserem eng getakteten Alltag kurz innehalten lassen und mit ihren Storys zum Nachdenken anregen. Ziele, die wir in der Kommunikationsbranche unbedingt erreichen wollen und müssen“, so Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und Initiatorin des PR-Bild Awards. „Seitdem news aktuell den PR-Bild Award ins Leben gerufen hat, wollen wir genau diese Leistung der Unternehmen und Agenturen würdigen, die viel Arbeit und Leidenschaft in die PR-Fotografie stecken und es damit immer wieder schaffen, aus der Informationsflut herauszustechen. Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, daher spielen auch in der Kommunikationsbranche andere Themen eine immer wichtigere Rolle. Genau dieses neue Themenspektrum soll sich ebenfalls in den Kategorien für 2023 wiederfinden.“

So werden die besten PR-Bilder dieses Jahres in sieben Kategorien ausgezeichnet. Neu hinzugekommen sind die Kategorien Health & Beauty und Mobility. „Wohlbefinden und innovative Mobility-Konzepte sind Themen, die auch in diesem Jahr immer mehr an Bedeutung gewinnen werden und zukünftig nicht mehr wegzudenken sind. Dementsprechend war es eine logische Erweiterung unserer Kategorien, mit der wir den dazu passenden Motiven ebenfalls eine würdige Bühne geben wollen“, so Edith Stier-Thompson weiter.

Bilder für den PR-Bild Award können ab sofort über die offizielle Website www.pr-bild-award.de bis zum 19. April 2023 hochgeladen werden. Es können beliebig viele Bilder in insgesamt sieben Kategorien eingereicht werden. Einzige Voraussetzung: Die Fotos müssen in den vergangenen zwölf Monaten für PR und Pressearbeit in Deutschland, Österreich oder der Schweiz produziert und verwendet worden sein. Sofern sich Kommunikationsagenturen oder Fotografinnen und Fotografen mit Fotos ihrer Kunden bewerben wollen, müssen sie im Vorfeld mit dem jeweiligen Kunden klären, ob das Bild eingereicht werden darf und wer die einreichende Firma ist. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Gewinner in einem zweistufigen Auswahlverfahren ermittelt: Zuerst bewertet eine Fachjury bestehend aus Medien- und Kommunikations-Profis, welche Bilder es auf die Shortlist schaffen. Im Anschluss stimmt die Fachöffentlichkeit über die Favoriten ab. Ende Oktober gibt news aktuell die Gewinnerbilder des PR-Bild Awards 2023 aus den einzelnen Kategorien sowie das PR-Bild des Jahres jeweils für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt.

Kategorien 2023:

  • Health & Beauty
  • Lifestyle
  • Mobility
  • NGO
  • Portrait
  • Stories & Campaigns
  • Tourism

Jury 2023:

  • Matthias Ackeret, Chefredakteur „persönlich“
  • Christina Eistert, Leiterin Marketing & Kommunikation M.M.Warburg & CO
  • Boris Entrup, Hair- & Make-up Artist
  • Anja Görzel, Kommunikationschefin Südwestrundfunk (SWR)
  • Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter Faktenkontor Holding und Geschäftsführer PER Agency
  • Isfried Hennen, Leiter Produktkommunikation Ford-Werke
  • Marcus Heumann, Leiter Academy news aktuell
  • Pia Hillbrich, Partnerships Manager DACH Danone; Top #30u30 by PR Report
  • Silva Imken, Director Marketing & Communications ananné AG Swiss Mountain Organics
  • Hans-Peter Junker, Redaktionsleiter und Vize-Chefredakteur der „Gala“
  • Susanne Marell, Bereichsvorständin der Unternehmenskommunikation und Corporate Responsibility Schwarz Gruppe
  • Oliver Mattutat, Pressesprecher Uber; Top #30u30 by PR Report
  • Eldi Nazifi, Head of Sales news aktuell (Schweiz)
  • Johann Oberauer, Herausgeber Verlag Johann Oberauer
  • Michael Ostermeier, Head of Entertainment PR DACH Amazon
  • Judith Pöverlein, Stellvertretende Leitung Unternehmenskommunikation Wort & Bild Verlag
  • Marianne Radel, Head of Communications Swatch Group (Deutschland)
  • Lanna Riese, Leitung Corporate Communications ALDI SÜD
  • Rüdiger Scharf, Juryvorsitzender PR-Bild Award 2023 und Leiter Public Relations / Pressesprecher DAK-Gesundheit
  • Julia Wippersberg, Geschäftsführerin APA-OTS Originaltext-Service

www.pr-bild-award.de/jury

Social-Media-Hashtag: #prba23

Bewerbung:

www.pr-bild-award.de

Kategorien:

www.pr-bild-award.de/bildkategorien

Wahlverfahren:

www.pr-bild-award.de/wahlverfahren

Teilnahmebedingungen:

www.pr-bild-award.de/teilnahmebedingungen

Sieger 2022:

www.pr-bild-award.de/sieger2022

Partner:

Österreich: APA-Comm, www.apa.at/about/apa-comm

Schweiz: news aktuell (Schweiz) AG, www.newsaktuell.ch

Medienpartner:

Deutschland: PR Report, www.prreport.de

Schweiz: persönlich Verlags AG, www.persoenlich.com

Österreich: Horizont AT: www.horizont.at

Über news aktuell

Als hundertprozentige Tochter der dpa verschafft news aktuell Unternehmen, Institutionen und Verbänden einen effektiven Zugang zu Medien sowie zu Verbraucherinnen und Verbrauchern und unterstützt sie dabei, einfach und erfolgreich ihre Storys zu erzählen. Über die digitalen Tools ots und zimpel gelangen PR-Inhalte an alle Medienformate wie klassische Printtitel, klickstarke Online-Portale oder soziale Netzwerke. Zusätzlich veröffentlicht news aktuell sämtliche PR-Inhalte seiner Kundschaft auf www.presseportal.de, einem der reichweitenstärksten PR-Portale Deutschlands. Somit werden weltweit alle relevanten Zielgruppen erreicht, von Redaktionen über fachspezifische Blogs, digitale Influencerinnen und Influencer bis hin zu interessierten Privatpersonen. news aktuell ist seit 1989 am Markt und beschäftigt über 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Firmensitz ist in Hamburg. Weitere Standorte sind in Berlin, Frankfurt und München.

Gesundheitswoche Gürtelrose noch bis 05. März 2023

München (ots)

– Unterschätztes Risiko durch Viruserkrankung Gürtelrose: IFA und GSK klären zu Krankheitsbild, Komplikationen und Vorsorgemöglichkeiten auf

– Erhöhtes Risiko für Menschen ab 60, Frauen besonders gefährdet

Gemeinsam mit der International Federation of Ageing (IFA) klärt das in München ansässige Gesundheitsunternehmen GlaxoSmithKline GmbH (GSK) im Zeitraum bis zum 05. März auch in diesem Jahr wieder verstärkt über das Krankheitsrisiko durch Gürtelrose auf.

Gesundheitswoche Gürtelrose 2023 – lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten

Ziel ist es, vor allem Menschen ab 60 Jahren für das persönliche Risiko und mögliche Komplikationen aufgrund der Infektionskrankheit zu sensibilisieren sowie auf mögliche Schutzmaßnahmen aufmerksam zu machen. Der Kooperationspartner der „Gesundheitswoche Gürtelrose“ – die IFA – ist eine internationale NGO (Nichtregierungsorganisation) mit Sitz in Kanada, die sich mit allen Fragen des Alterns und den Belangen älterer Menschen beschäftigt. Wie hoch der Bedarf an Aufklärung über Gürtelrose ist, zeigt das Suchverhalten deutscher Internetnutzer.1 Zu den häufigsten Fragen gehören: Was ist das für eine Krankheit, welche Ursachen hat sie und wie gefährlich kann sie sein?

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass einer von drei Menschen im Laufe seines Lebens an der Infektionskrankheit Gürtelrose erkrankt,2 und zwar nicht durch Ansteckung, sondern durch eine Reaktivierung des Windpocken-Erregers Varizella Zoster. Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen den Erreger nach einer Windpockenerkrankung – meist in Kindertagen – in sich.3 Durch ein altersbedingt nachlassendes Immunsystem sind ältere Menschen ab 60 besonders gefährdet, an der sogenannten Herpes-Zoster-Erkrankung zu erkranken.2 Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Bei bis zu 30 Prozent der Patienten entwickeln sich Komplikationen in Form von anhaltenden Nervenschmerzen, eine sogenannte Post-Zoster-Neuralgie.5 Die Symptome einer Gürtelrose sind anfänglich zumeist eher unspezifisch und können sich beispielsweise durch Fieber sowie allgemeines Unwohlsein äußern. Erst bei Auftreten des typischen Hautausschlags und brennender Schmerzen wird an Gürtelrose gedacht. Wichtig bei einer Gürtelrose ist jedoch das schnelle Einleiten einer therapeutischen Behandlung, um mögliche Langzeitfolgen zu vermeiden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Vorsorge-Impfung bei Gürtelrose für alle Menschen ab 60.6 Die Krankenkassen übernehmen hierfür die Kosten. Für Menschen mit Grunderkrankung wird die Impfung bereits ab 50 Jahren empfohlen.

Mehr Informationen zur Viruserkrankung Gürtelrose finden Sie unter: www.impfen.de/guertelrose.

50.000 Menschen beim Aufstand für Frieden

Erklärung von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht zur Friedenskundgebung am Brandenburger Tor in Berlin am 25. Februar 2023

50.000 Menschen beim Aufstand für Frieden

„Die Friedenskundgebung am Brandenburger Tor schätzungsweise 50.000 Teilnehmern war die größte Friedenskundgebung in Deutschland seit vielen Jahren. Die große Resonanz zeigt die breite Unterstützung für unsere Forderung nach Diplomatie statt Waffenlieferungen, nach einem Waffenstillstand und einer Verhandlungslösung. Alles Gerede über die angeblich massive Mobilisierung rechtsextremer Kräfte hat sich als Farce erwiesen und als gescheiterter Versuch, unsere Kundgebung zu diffamieren und Menschen von der Teilnahme abzuhalten. Der Aufstand für Frieden ist der Beginn einer neuen starken Friedensbewegung“, erklären die Veranstalterinnen Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht.

„Wir rufen dazu auf, zu einem sachlichen Umgang im politischen Meinungsstreit zurückzukehren und der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Hälfte der Bevölkerung mehr Diplomatie fordert und keine Panzerlieferungen. Wenn ein Pressesprecher der Berliner Polizei nur 13.000 Teilnehmer auf unserer Kundgebung zählen konnte, zeigt dies, dass es offensichtlich nicht nur bei Viertklässlern große Defizite im Umgang mit Zahlen gibt. Wir fordern alle dazu auf, sich basierend auf dem vorliegenden Video- und Fotomaterial einen eigenen Eindruck von der realen Größe des Aufstands für Frieden zu machen.“

Das „Manifest für Frieden“ mit inzwischen über 670.000 Unterzeichnern, kann weiter unterschrieben werden: https://www.change.org/p/manifest-für-frieden

„Aufstand für Frieden“: Kundgebung in Berlin mit Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer

Sie fordern das Ende von Waffenlieferungen an die Ukraine und Kompromissbereitschaft bei Friedensverhandlungen: Die Publizistin Alice Schwarzer und Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht haben anlässlich des Jahrestags des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu einer Kundgebung aufgerufen.

Sie fordern in ihrem „Manifest für den Frieden“ ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine und Friedensverhandlungen mit Russland. Bei phoenix-Moderator Alfred Schier zu Gast im Studio: – Frank Umbach, Experte für Energiesicherheit, CASSIS Bonn

Außergewöhnliches KI-Kunstprojekt: „Homeless Gallery”

macht Lebensgeschichten Obdachloser auf emotionale Art und Weise sichtbar

Hamburg (ots)

  • Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle 30 KI-Kunstwerkein Homeless Gallery
  • Eröffnung der Ausstellung mit Vernissage unter freiem Himmel
  • Homeless Gallery zieht ab sofort als Wanderausstellung durch Hamburg. Alle Kunstwerke werden anschließend für den guten Zweck versteigert.
Homeless Gallery in Hamburg (C) Mantikor/Philipp und Keuntje

Mit einer Vernissage unter freiem Himmel am S-Bahnhof in Hammerbrook hat das Straßenmagazin Hinz&Kunzt zusammen mit der Hamburger Kunsthallegestern die Homeless Gallery eröffnet. Eine Ausstellung von 30 Kunstwerken, die nicht etwa von berühmten Malern geschaffen wurden, sondern von aktuell oder ehemals Obdachlosen aus Hamburg. Eine Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es den „Hinz&Künztler:innen”, ihre persönlichen Lebensgeschichten auch ohne Farbe und Pinsel auf die Leinwand zu bringen. „Dabei sind emotionale Werke entstanden, die wir jetzt der Öffentlichkeit zeigen wollen: Erst in Hammerbrook und dann in der ganzen Stadt“, sagt Jörn Sturm, Geschäftsführer von Hinz&Kunzt .

Kunst mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Hinz&Kunzt, der Hamburger Kunsthalleund verschiedener Hamburger Kreativagenturen. Um die Lebensgeschichten der Obdachlosen in den Kunstwerken zu dokumentieren, wird eine Künstliche Intelligenz verwendet. Diese basiert auf einem Text-zu-Bild-Generator und fungiert als eine Art „Remixer”, der auf verschiedene Kunstdatenbanken zugreift. Dabei leistet das Programm keine kreative Arbeit. Alle Kunstwerke entstehen auf Basis der Lebensgeschichten der Hinz&Künztler:innen.

„KI-basierte Kunstwerke sorgen aktuell für viele Diskussionen. Die Homeless Gallery zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie innovativ diese Technologie eingesetzt werden kann“, erklärt Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle. „Die KI ermöglicht es den ‚Hinz&Künztler:innen‘, ihre bewegenden Geschichten in persönlichen Kunstwerken darzustellen. Wer die Geschichten hinter den Bildern kennt, sieht die Bilder mit anderen Augen. Das macht die Ausstellung so emotional.“

Vernissage als Auftakt für Wanderausstellung quer durch Hamburg

Die Homeless Gallery reist vom 22. bis 26. Februar als Pop-Up-Ausstellung durch die Hansestadt. Wie schon bei der Eröffnung am S-Bahnhof Hammerbrook, werden die Bilder auch dann an öffentlichen Orten ausgestellt. „Wie ihre Künstler ist auch die Ausstellung selbst ‚homeless’. Wir zeigen die Bilder dort, wo auch ihre Künstler leben müssen. Unter Brücken, Unterführungen oder in Parks“, sagt Jörn Sturm. Alle Termine und Standorte der Pop-Up-Ausstellung werden immer kurzfristig auf den Social Media Kanälen von Hinz&Kunzt und der Website www.homeless-gallery.com bekannt gegeben.

Unterstützt wird das Straßenmagazin bei der Aktion von den Agenturen Mantikor, PUK, neuroflash, HOOKED Music GmbH, Hastings, fischerAppelt, Studio Gundlach, Ligalux, Mediaplus und Ströer.

Versteigerung der Kunstwerke kommt Hamburger Obdachlosen zugute

Nach Abschluss der Pop-Up-Ausstellung werden die Kunstwerke der Homeless Gallery versteigert. Der gesamte Erlös fließt in die Arbeit des Hamburger Straßenmagazins, das sich seit nun 30 Jahren für obdach- und wohnungslose Menschen einsetzt. „Im vergangenen Jahr sind 23 Menschen auf Hamburgs Straßen gestorben. Das ist unerträglich!“, sagt Jörn Sturm. „Wir werden uns weiter gegen dieses Leid stemmen.“ Das ausgeschriebene Ziel des EU-Parlaments ist es, Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 abzuschaffen. Für dieses Ziel müsse alles getan werden, betont Sturm.

WEB: https://www.hinzundkunzt.de

UBvS – Termine für das 1. Halbjahr 2023 stehen fest in Stassfurt

Termine:

Die Termine der Unabhängigen Bürgervertreter Staßfurt
für ihre Treffen zum offenen Bürgerdialog im 1. Habjahr
2023 stehen fest:

• MO – 27.02.2023 – 18:00 Uhr, Restaurant Nimm mich,
Staßfurt, Neundorfer Str. 35 b
• MO – 20.03.2023 – 18:00 Uhr, Restaurant Nimm mich,
Staßfurt, Neundorfer Str. 35 b
• DI – 11.04.2023 – 18:00 Uhr, Restaurant Nimm mich,
Staßfurt, Neundorfer Str. 35 b
• MO – 05.06.2023 – 18:00 Uhr, Restaurant Nimm mich,
Staßfurt, Neundorfer Str. 35 b
• MO – 26.06.2023 – 18:00 Uhr, Restaurant Nimm mich,
Staßfurt, Neundorfer Str. 35 b

Hier wollen die Unabhängigen Bürgervertreter die anstehende Ortschaftsrats-, Ausschuss- und Gremiensitzungen vorbereiten, sich zu den Beschlussvorlagen abstimmen und eigene Anträge vorbesprechen. Aber auch eigenen Vorhaben, Aktivitäten außerhalb der Ratsarbeit stehen thematisch zum Dialog an. Verlängerung der Tierpatenschaft, Stadtrundgang, Baumpflanzaktion, Schulungen und Mitmachaktionen sind da geplant. Dazu wollen die Bürgervertreter im laufenden Jahr dann konkret informieren. Die Treffen der Bürgervertreter sind öffentlich, Interessierte willkommen.
i.A. Ralf-P. Schmidt

UBvS – Unabhängige
Bürgervertretung Staßfurt
Fraktion im Stadtrat der Stadt

Staßfurt
Hohenerxlebener Str. 12
39419 Staßfurt
Ansprechpartner
Harald Weise

Prinzenberg 1
39418 Staßfurt
Funk: 0163 38 47 323
Mail: haraldweisesft@aol.com
Ralf-P. Schmidt
Weißlederweg 6
39418 Staßfurt
Tel.: 03925/323000
Fax: 03925/323001
Funk: 0163/2150494
Mail: ralf-p.schmidt@t-online.de

Peinliche Panne – Klima-Kleber stören Karnevalsumzug Letzte Generation | Hannover

Kleber-Panne bei Chaoten-Aktion. Kinderlachen, bunte Kostüme, Hannover Helau!

Peinliche Panne – Klima-Kleber stören Karnevalsumzug

Das alles hätte es für Zuschauer und Teilnehmer des Festumzuges in der niedersächsischen Landeshauptstadt an diesem Tag nicht geben sollen. Die Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ wollen den Hannoveranern den Karneval vermiesen. Doch Pustekuchen. Heute wird es nix mit der Störaktion. Aufmerksamen Polizisten fallen diese übergroßen Klebe-Tuben auf. Die Folge: Platzverweis für die etwa 12 Chaoten. Ein einzelner Störer schafft es auf die Straße, doch die Polizei ist schneller. Der Klebstoff noch nicht festgetrocknet. Der langhaarige Mann in Sandalen kann weggebracht werden.An diesem Tag: Kein Frust durch die Klima-Kleber. Stattdessen: Ein friedlicher Karnevalsumzug mit glücklichen Kindern, lachenden Teilnehmern und zufriedenen Zuschauern.

🔴 BILD IM TV Hol dir unseren Sender auf deinen Fernseher! 📺 Eine Anleitung für dein TV-Gerät findest du hier: https://on.bild.de/BILDimTV 📡 Neuer Service für Sat-Empfänger – die Senderliste mit BILD TV zum Download: https://on.bild.de/BILDTV_SAT ➡️Weitere Infos unter https://www.bild.tv 📲BILD auf Telegram: http://t.me/hallo_bild 📰 Unser Newsletter zum Ukraine-Krieg. Hier abonnieren: https://on.bild.de/3syjqkf

Aufstand für Frieden – Sahra Wagenknecht & Alice Schwarzer

Aufruf zur Friedenskundgebung „Für Verhandlungen statt Panzer“ am 25.2. in Berlin

Sahra Wagenknecht & Alice Schwarzer

Wir, Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht, haben gemeinsam ein „Manifest für Frieden verfasst. Für Verhandlungen statt Panzer. Innerhalb weniger Tage wurde das Manifest von 69 bekannten Persönlichkeiten aus Kultur, Kunst, Wissenschaft und Politik unterschrieben. Ab heute kann sich jede und jeder dem Manifest anschließen: Bitte unterschreibt und leitet den Aufruf weiter!

Aufruf zur Friedenskundgebung „Für Verhandlungen statt Panzer“

Auf Basis der Forderungen dieses Manifestes laden wir gemeinsam mit Brigadegeneral a.D. Erich Vad zu einer Kundgebung ein: am 25. Februar um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Kommt alle! Unser Land braucht wieder eine starke Friedensbewegung.

Wir wollen mit diesen Aktionen dazu beitragen, dass die Hälfte der deutschen Bevölkerung in der öffentlichen Debatte endlich gehört wird, die für Verhandlungen statt Krieg plädiert. Für Frieden statt Panzer.

Zum Manifest und zum Unterzeichnen

Zum Video

Wichtig: 

Bitte unterstützt, wenn ihr könnt, den „Aufstand für Frieden“ auch finanziell. Denn damit die Friedenskundgebung am 25. Februar ein Erfolg wird, braucht es auch eine gute Bewerbung. Nicht jeder ist in sozialen Medien aktiv, deshalb wollen wir beispielsweise über Anzeigen, Plakate und im Berliner Fenster auf die Veranstaltung aufmerksam machen. 

Wir haben daher ein Konto auf der Spendenplattform  „gofundme“ eingerichtet, über das ihr einfach und schnell eine Spende hinterlassen könnt. 

Zu gofundme

Solltet Ihr eine Überweisung tätigen wollen, stellt der Verein NaturFreunde Berlin, dessen Bundesvorsitzender Erstunterzeichner des „Manifests für Frieden ist“ ein Spendenkonto zur Verfügung:

NaturFreundeBerlin

IBAN: DE38 1002 0500 0003 2157 02 (BIC: BFSWDE33BER)

Kennwort: Friedensdemo 25.02.

WEB: https://www.sahra-wagenknecht.de