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Bad Harzburg: Carestone läutet finale Bauphase für das Pflegezentrum Sophienhöhe ein

Bad Harzburg: Carestone läutet finale Bauphase für das Pflegezentrum Sophienhöhe ein

  • Fortschrittliche Pflegeimmobilie direkt am Nationalpark Harz
  • 104 neue Pflege- und 90 Arbeitsplätze entstehen in Bad Harzburg
  • Betrieb übernimmt Mirabelle Holding GmbH ab Frühjahr 2023

Hannover, 27. Oktober 2022 – Direkt am Nationalpark Harz realisiert die Carestone Gruppe aktuell eine moderne Pflegeimmobilie: Insgesamt entstehen 101 Wohneinheiten mit 104 Pflegeplätzen, die sich auf drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss verteilen. Das zukünftige Pflegezentrum Sophienhöhe besticht insbesondere durch seine naturnahe und gleichzeitig urbane Lage. Bewohnerinnen und Bewohner werden das beeindruckende Panorama sowie eine parkähnliche Außenanlage genießen können, deren alter Baumbestand in enger Zusammenarbeit mit dem Bau- und Grünamt erhalten werden konnte. Die Übergabe der architektonisch ansprechenden Immobilie erfolgt im Frühjahr 2023. Den Betrieb übernimmt die renommierte Mirabelle Holding GmbH, die innerhalb des Hauses auf einen skandinavischen Einrichtungsstil setzt und den Seniorinnen und Senioren ein umfangreiches Multimediaangebot bereitstellen wird.

Insgesamt entstehen 101 Wohneinheiten mit 104 Pflegeplätzen, die sich auf drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss verteilen. / Bild: Carestone Group GmbH

Die Fertigstellung des modernen Pflegezentrums Sophienhöhe rückt in greifbare Nähe: Die Bauarbeiten schreiten nun zügig voran, sodass die Übergabe an den Betreiber im Frühjahr 2023 erfolgen wird. „Die aus der besonderen Lage resultierenden baulichen Herausforderungen waren die Anstrengungen der vergangenen Monate absolut wert. Eingebettet in das beeindruckende Panorama des Harzes und dennoch zentral gelegen, ist der Standort der Pflegeimmobilie ideal und wird den Wünschen der Seniorinnen und Senioren nach gesellschaftlicher Teilhabe und Naturnähe optimal gerecht,“ erläutert Ralf Licht, CDO von Carestone, die Grundlage der Entscheidung des Unternehmens für die Umsetzung des Projektes.

Naturverbundenheit trifft Multimedia

Die neue Immobilie im KfW-55-Standard wird in direkter Hanglage auf dem rund 7.600 Quadratmeter großen Grundstück eines ehemaligen Schullandheimes errichtet. Das Gebäude, bestehend aus drei Vollgeschossen sowie einem Staffelgeschoss, umfasst 101 Pflegeapartments mit Größen zwischen 44 und 60 Quadratmetern, inkl. Gemeinschaftsfläche. Bei der Einrichtung der Zimmer setzt Betreiberin Mirabelle auf das skandinavische Möbelhaus IKEA und ermöglicht es den Bewohnerinnen und Bewohnern darüber hinaus auch, die Apartments mit eigenem Inventar individuell anzupassen. Carestone wird in den nächsten Wochen zudem die technische Infrastruktur schaffen, um im Haus umfangreiche Multimediapakete anbieten zu können. So wird Betreiberin Mirabelle auf allen Zimmern Streaming- und Pay-TV-Angebote wie Netflix und Sky zur Verfügung stellen und den Seniorinnen und Senioren über Dienste wie Skype auch Videotelefonate mit Familie und Freunden ermöglichen. Eine Vollküche wird täglich frische Speisen zubereiten und ein öffentliches Café dient als Ort der Begegnung für die künftige Bewohnerinnen, Bewohner sowie Besucherinnen, Besucher und die Nachbarschaft. Der einzigartige Ausblick kann nicht nur durch die großzügigen Fensterflächen genossen werden, sondern erschließt sich den Betrachtenden auch vom Außengelände aus. Die architektonische Besonderheit hier: Durch die Hanglage befindet sich der parkähnliche Außenbereich auf Höhe des ersten Obergeschosses. Er ist zusätzlich über einen Außenfahrstuhl zu erreichen. Ein besonderes Highlight ist der alte Baumbestand auf dem gesamten Gelände, der während der Bauphase durch eine ökologische Baubegleitung speziell geschützt und so zu 95 % erhalten werden konnte. Damit sich das zwischen zwei Wanderwegen gelegene Grundstück optimal in die bewaldete Umgebung einfügt, werden nach Abschluss der Arbeiten zudem neue Bäume gepflanzt.

Renommierter Betreiber mit Liebe zum Detail

Durch die grüne und gleichzeitig zentrumsnahe Lage sowie fußläufig erreichbare Geschäfte des täglichen Bedarfs erfüllt die Immobilie die Wünsche zukünftiger Seniorengenerationen. Wie auch bereits bei zahlreichen anderen Projekten, etwa in Meiningen oder Aschersleben, übernimmt die Mirabelle Gruppe den späteren Betrieb. „An diesem großartigen Standort setzen wir mit unserem Team ein zukunftsweisendes Konzept um. Individualität der Bewohnerinnen und Bewohner – etwa durch die persönliche Einrichtung der Zimmer – und soziale Teilhabe, beispielsweise durch den Zugang zu digitalen Services, stehen im Fokus. Das Haus bietet beste Voraussetzungen für ein erfülltes Leben im Alter“, erklärt Robert Hille, Geschäftsführer der Mirabelle Holding GmbH. Anfang des kommenden Jahres ist zudem ein Tag der offenen Tür geplant, um zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Interessierten das neue Pflegezentrum Sophienhöhe vorzustellen.

Schon jetzt haben interessierte Seniorinnen und Senioren sowie Pflegekräfte die Möglichkeit, sich über das im Frühjahr 2023 startende Angebot der Mirabelle Gruppe unter der Telefonnummer 030 / 68910256 oder unter info@mirabelle-care.de zu informieren.

Über Carestone

Die Carestone Gruppe plant, baut und vermarktet Senioren- und Pflegeimmobilien als Kapitalanlage. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung, rund 2,6 Milliarden Euro platziertem Projektvolumen, über 19.000 geschaffenen Pflegeplätzen und mehr als 17.500 verkauften real geteilten Pflegeapartments ist Carestone der marktführende Entwickler und Anbieter für Senioren- und Pflegeimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen hat knapp 100 Beschäftigte. Carestone wurde Gesamtsieger im „ServiceAtlas Pflege- und Seniorenimmobilien 2022 von ServiceValue. Ebenfalls in diesem Jahr erhielt Carestone von FOCUS-MONEY Bestnoten in den Kategorien „Fairster Anbieter von Pflegeimmobilien“, „Höchste Kundenzufriedenheit“ sowie „Höchste Zuverlässigkeit“ und wird von dem Wirtschaftsmagazin unter Deutschlands besten Immobilienunternehmen gelistet. Die WirtschaftsWoche bescheinigte Carestone 2022 Bestnoten in der Kategorie “Höchstes Kundenvertrauen“.

WEB: carestone.com

LupoLeo Award-Sieger Bülent Ceylan überglücklich: „Ich fühle mich mega geehrt!“

Größter Förderpreis f. soziales Engagement im Kinder- und Jugendbereich (Dtl) für Roger Grolimund und Villa Wertvoll

Braunschweig (ots) Am 19. November 2022 fand die Preisverleihung der 2. LupoLeo Awards im Staatstheater in Braunschweig statt. In den Kategorien „Projekt-Award“, „Wahre Helden“ und „Persönlichkeit des Jahres“ haben sich das Projekt Villa Wertvoll aus Magdeburg, Roger Grolimund von der Gorilla Deutschland gGmbH aus Wolfratshausen sowie der Comedian Bülent Ceylan durchgesetzt. Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte, größte Förderpreis für soziales Engagement im Kinder- und Jugendbereich in Deutschland stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gestärkt aus der Krise“. Der LupoLeo Award zeichnete Projekte und Personen aus, die Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie besonders unterstützt haben.

Preistraeger „Projekt 1“ Simon und Bettina Becker (Villa Wertvoll), Preistraeger „Projekt 2“ Solveigh Disselkamp-Niewiarra und Silke Hanheide (Soulbuddies), Preistraeger „Wahrer Held“ Roger Grolimund und Tobias Kupfer (Gorilla), Buelent Ceylan und Preistraeger „Projekt 3“ Vera und Jasmin Falck (Dunkelziffer e.V.) 2. LupoLeo Award unter dem Motto „Gestärkt aus der Krise“ initiiert des Kindernetzwerk United Kids Foundations im Staatstheater in Braunschweig am 19.11.2022 Foto: BrauerPhotos / G.Nitschke

Die 550 geladenen Gäste verfolgten eine Gala der Extraklasse, die unter anderem durch die Auftritte von Dr. Eckart von Hirschhausen sowie der kanadischen Star-Sopranistin Anna Maria Kaufmann zusammen mit dem Staatsorchester Braunschweig einen würdigen Rahmen bot. Veranstalter des LupoLeo Awards ist United Kids Foundations, das Kindernetzwerk der Volksbank BraWo, in Zusammenarbeit mit dem EngagementZentrum Braunschweig und der PHINEO gAG Berlin. Durch den Abend führte RTL-Spendenmarathon-Moderator Wolfram Kons, der auch Jury-Mitglied des Awards ist.

„Ich sende ein herzliches Dankeschön an die Initiatoren des LupoLeo Awards und ein großes Kompliment, dass dieser bereits einer der Sozialpreise ist, auf die in Deutschland geschaut wird. Es freut uns sehr, wenn aus Niedersachsen heraus so eine bundesweite Initiative entsteht. Das Motto des diesjährigen Awards ‚Gestärkt aus der Krise‘ bringt die Aufgabe auf den Punkt, denn gerade Kinder und Jugendliche hatten an den Folgen der Pandemie zu tragen“, sprach Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil per Video-Botschaft zu den Gästen. Weil fungierte auch beim 2. LupoLeo Award als Schirmherr und wurde am Abend von der Niedersächsischen Sozialministerin Daniela Behrens vertreten, die ebenfalls Mitglied der LupoLeo Award-Jury ist.

Persönlichkeit des Jahres: Bülent Ceylan

Bülent Ceylan erhielt die Auszeichnung „Persönlichkeit des Jahres“. Dieser Preis ist mit einem Förderbetrag in Höhe von 20.000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt der eigenen Wahl verbunden. Bülent Ceylan stellt die Summe seiner eigenen Stiftung zur Verfügung und möchte damit Schulen unterstützen, die nicht die Möglichkeit haben, Kindern das Spielen auf richtigen Musikinstrumenten beizubringen.

„Ich fühle mich mega geehrt! Kinder und Jugendliche haben nochmal einen ganz anderen Blickwinkel und sehen genau, was wichtig ist! Ich bin überglücklich, dass gerade junge Leute mich gewählt haben. Mit dieser Ehre habe ich bei diesen Nominierten gar nicht gerechnet. Wow!“, betont Ceylan. Der Comedian engagiert sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich und sorgte u. a. für die Ausstattung von zahlreichen schulpflichtigen Jugendlichen mit technischen Geräten während des Homeschoolings. Am 14. September hat er sogar den Deutschen Fernsehpreis für die Projekte „Don’t Stop the Music“ und „Don’t Stop the Music KIDS“ gewonnen. Das als Langzeitprojekt von über sieben Monaten angelegte Format gab Kindern aus benachteiligten Familien die Chance ein Musikinstrument zu lernen oder im Chor zu singen, um gemeinsam auf ein großes Abschlusskonzert hinzuarbeiten. Die Laudatio auf Ceylan hielt Jurymitglied Dr. Eckart von Hirschhausen.

Der Award „Persönlichkeit des Jahres“ wird an eine Person des öffentlichen Lebens vergeben, die sich für Kinder und Jugendliche engagiert und durch ihre Arbeit oder ihr Auftreten Kinder in ihrer Entwicklung fördert. Gemeinsam mit dem neutralen Kompetenzpartner PHINEO gAG aus Berlin wurden zuvor neun Persönlichkeiten nominiert, die aufgrund ihres Engagements für Kinder und Jugendliche in der Pandemie eine Vorbildfunktion in der Öffentlichkeit einnehmen. Die Entscheidung für den Preisträger hatte ein Jugendkomitee getroffen, eine Besonderheit dieses Sozialpreises. Denn hier entschieden keine Erwachsenen, sondern zehn Jugendliche aus Niedersachsen, die sich um die Teilnahme in diesem Gremium beworben hatten. Alle vereint ihr vorbildliches Engagement im sozialen Bereich.

Zufriedene Initiatoren

Die LupoLeo-Initiatoren Jürgen Brinkmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo/BRAWO GROUP) und Robert Lübenoff (Vorstandsvorsitzender der fit4future foundation Germany) zeigen sich hochzufrieden mit dem ersten Präsenz-Event. „Es ist großartig, dass wir in diesem feierlichen Rahmen die Awards an unsere Preisträger vergeben können. Vor zwei Jahren, beim 1. LupoLeo Award, war das coronabedingt leider nicht möglich. Daher freue ich mich enorm, im Namen der gesamten United Kids Foundations-Familie Projekte und Menschen zu ehren, die von dem gleichen Spirit beseelt sind wie wir. Gerade in diesen Zeiten ist es besonders wichtig, ihnen zu danken und Sie alle zu motivieren, sich für das Wohl der Kinder und Jugendlichen stark zu machen“, sagte Brinkmann.

Lübenoff ergänzte: „Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen. Sie braucht Vertrauen, Ansporn und Inspiration. Die Verantwortung unserer Generation liegt darin, Voraussetzungen zu schaffen, die unseren Kindern eine eigenständige Entwicklung ermöglichen, die ihnen alle Chancen offenlassen und Freiraum für Kreativität und Zukunftsgestaltung bieten. Die heutigen Preisträger leben diese Verantwortung auf bewundernswerte Weise.“

„Projekt-Award“-Gewinner: Villa Wertvoll gGmbH aus Magdeburg

In der Hauptkategorie, dem „Projekt-Award“, nahmen Bettina und Simon Becker von der Villa Wertvoll aus Magdeburg den ersten Preis und damit den Förderbetrag über 30.000 Euro entgegen. In der Villa Wertvoll können Kinder und Jugendliche ihre künstlerischen Fähigkeiten in einem professionellen Rahmen entdecken, entfalten und entwickeln. Dabei sind sie nicht nur Zielgruppe, sondern gestalten die Angebote nach dem Motto „Du bist brillant!“ aktiv mit.

Das Projekt war eine wichtige Stütze für die Kinder und Jugendlichen während der Corona-Pandemie. Die Aktivitäten wurden durch digitale Alternativen ergänzt wie z. B. Zoom-Konferenzen, tägliche Ermutigungsbotschaften auf Social Media, Youtube-Tanz-Tutorials, Theaterstücke als Film oder einen Tonstudio-Führerschein für die Musikproduktion.

„Dieser Preis ist eine riesige Motivation für uns, weiterzumachen. Uns gibt es erst seit vier Jahren in Magdeburg und heute hier stehen zu dürfen, ist für uns eine große Ehre. Ich sage vielen Dank an alle Beteiligten des LupoLeo Awards und sage danke an unser Team der Villa Wertvoll. Ihr seid das beste Team der Welt. Und so einen Scheck habe ich noch nie in der Hand gehabt. Vielen Dank!“, sprach Simon Becker überglücklich bei der Pokalübergabe auf der Bühne.

Über den zweiten Preis und damit 20.000 Euro Fördermittel freute sich das Team des Vereins Soulbuddies aus Rheda-Wiedenbrück, das Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie, Beratung und pädagogische Hilfen anbietet. Jedes fünfte Kind braucht kompetente psychologische Unterstützung, dennoch warten Betroffene oft viele Monate auf professionelle Hilfe. Soulbuddies bietet ihnen eine erste schnelle, kostenfreie und kompetente Orientierung. Während der Corona-Krise hatte sich der Bedarf an Beratungen mehr als verdreifacht und so wurden 3.375 Unterstützungseinheiten von den Soulbuddies durchgeführt.

Der Verein Dunkelziffer aus Hamburg bekam denAward für den dritten Platz, der mit 10.000 Euro dotiert ist, verliehen. Dunkelziffer e. V. will durch seine Präventionsarbeit Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt bewahren und durch die Therapie-Angebote den Betroffenen helfen, die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Auch hier wurde das Therapie-Angebot während der Corona-Zeit erheblich ausgebaut.

Auch bei der Auswahl dieser Preisträger hatte das Jugendkomitee einen wichtigen Auftrag: Die Jugendlichen wählten aus den 21 besten Projektbewerbungen ihre zehn Favoriten aus, die anschließend der Jury übergeben wurden. Vorab sichtete die PHINEO gAG alle 289 eingegangenen Bewerbungen, analysierte sie nach festgelegten Kriterien und erstellte daraufhin eine Vorauswahl für das Jugendkomitee. Im nächsten Schritt wählte die Jury (u. a. mit Dr. Brigitte Mohn von der Bertelsmann-Stiftung, dem ehemaligen Skirennläufer Felix Neureuther, Dr. Eckart von Hirschhausen, Schauspielerin Uschi Glas und dem RTL-Moderator Wolfram Kons) in geheimer Wahl aus den zehn Vorschlägen die drei Preisträger.

„Wahrer Held“: Roger Grolimund aus Wolfratshausen

Roger Grolimund aus Wolfratshausen nahm die Auszeichnung „Wahrer Held“ von Florian Festl, Chefredakteur von FOCUS Online, und das Fördergeld über 20.000 Euro von Thomas Fast, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo Stiftung, freudestrahlend entgegen. Grolimund hat das GORILLA-Schulprogramm entwickelt und 2014 aus der Schweiz nach Deutschland gebracht. Es ist ein mehrfach ausgezeichnetes Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, das sich durch ein Zusammenspiel aus kreativer Bewegung, Ernährung sowie Nachhaltigkeit mit bekannten Freestyle-Vorbildern an junge Menschen richtet. Das Hauptziel ist, dass Jugendliche Verantwortung für sich und die Umwelt übernehmen. Gerade im Hinblick auf Corona konnte das Projekt durch die Onlineplattform mit interaktiven und fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten die Schüler*innen unterstützen.

„Ich habe echt Herzklopfen. Ich freue mich riesig, hier auf der Bühne zu stehen und sage herzlichen Dank für diese Auszeichnung. Mit unseren Workshops an über 100 Schulen haben wir bereits 90.000 Kids erreicht und darauf bin ich sehr stolz. Aber alle Nominierten hätten diesen Preis verdient. Es ist an der Zeit, Projekte für Kids anzuschieben, denn sie sind unsere Zukunft. Wir brauchen eine Veränderung und ich ermuntere alle hier, etwas zu bewegen“, sagte Roger Grolimund freudestrahlend auf der Bühne.

Grolimund hat bereits mit 18 Jahren mit der Erbschaft seiner verstorbenen Mutter eine Stiftung gegründet. „Der Preisträger ist ein unglaublich positiver und liebenswürdiger Mensch. Er glaubt an die nächste Generation, die Kinder und eine bessere Welt. Dies gibt Ansporn und Power für alle Beteiligten innerhalb des ganzen GORILLA-Programms“, erklärte Festl in seiner Laudatio.

Den „Wahren Helden“ haben die Leser von FOCUS Online gewählt. Damit werden ehrenamtliche Projektmitarbeitende ausgezeichnet, die sich in besonderer und vorbildlicher Weise engagieren und als „das Gesicht“ eines Projekts wahrgenommen werden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.united-kids-foundations.de/lupoleo zu finden.

500.000 Euro für RTL-Spendenmarathon: Postcode Lotterie macht sich für Kinder stark

Düsseldorf/Köln (ots) Seit 27 Jahren setzt sich der RTL-Spendenmarathon für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein – die Geschäftsführung der Deutschen Postcode Lotterie steuerte live am Freitagabend einen Scheck in Höhe von 500.000 Euro bei. Und mit George Clooney meldete sich ein Weltstar und Lotterie-Botschafter per Video-Botschaft zu Wort.

Friederike Behrends überreichte Wolfram Kons den großen Scheck.

Corona, Krieg und Klimawandel: Wie so oft sind es vor allem Kinder, die unter den weitreichenden Folgen dieser Ereignisse leiden. Mit dem RTL-Spendenmarathon setzt sich der Kölner Privatsender seit mehr als einem Vierteljahrhundert für eine bessere Zukunft aller Kinder ein – mit großer finanzieller Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie.

Grußbotschaft von internationalem Postcode Lotterie-Botschafter George Clooney

Beim Finale der längsten Charity-Sendung im deutschen Fernsehen meldete sich um 18 Uhr zunächst Schauspieler und Filmproduzent George Clooney per Videobotschaft zu Wort und erklärte, warum er sich als internationaler Botschafter für die Soziallotterie einsetzt: „Ich finde das Konzept der Postcode Lotterie toll, denn es geht immer um die Gemeinschaft: Man kann nicht nur zusammen mit seinen Nachbarn Geld gewinnen – jedes Los macht die Welt zu einem besseren Ort für Mensch und Natur.“

Einsatz für Kinder und Jugendliche

Friederike Behrends, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Postcode Lotterie, übergab anschließend RTL Charity Gesamtleiter Wolfram Kons einen Lotterie-typischen, großen Scheck über 500.000 Euro. „Die Postcode Lotterie steht Organisationen zur Seite, die sich dem Wohl der Menschen, und hier insbesondere den Kindern und Jugendlichen, verpflichtet fühlen“, sagte Friederike Behrends. „Zusammen mit der ‚Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.‘ setzen wir uns für sozialen Zusammenhalt und Chancengleichheit in der Welt ein. Es sind vor allem Kinder, die in der jetzigen herausfordernden Zeit unserer Unterstützung bedürfen. Mit dieser wichtigen, finanziellen Unterstützung können wir zusammen noch mehr Kindern helfen.“

Drittes RTL-Engagement der Soziallotterie

Für die Deutsche Postcode Lotterie war es bereits das dritte Engagement im Rahmen des RTL-Spendenmarathons. Moderator Wolfram Kons freute sich sehr, dass die Soziallotterie dank ihrer zahlreichen Teilnehmer*innen wieder mitwirkte: „Wenn es um den Schutz und die Unterstützung von Kindern geht, ist die Deutsche Postcode Lotterie für uns seit Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner. Es ist toll, wie sich die Soziallotterie erneut für notleidende Kinder in Deutschland und der Welt einsetzt. Dieses Engagement ist großartig.“

RTL-Spendenmarathon ist ein Stück Fernsehgeschichte

Den RTL-Spendenmarathon gibt es bereits seit 1996. 1997 wurde die Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. gegründet, seit 2009 gibt es die RTL-Kinderhäuser. Beim diesjährigen RTL-Spendenmarathon konnte, auch dank des Engagements der Deutschen Postcode Lotterie, mit mehr als 41 Millionen Euro eine neue Rekordsumme erzielt werden. Millionen Kindern in Deutschland und aller Welt wurde und wird nachhaltig geholfen.

Über die Deutsche Postcode Lotterie

Die Deutsche Postcode Lotterie ist eine Soziallotterie, das heißt es gehen mindestens 30 Prozent aller Loseinnahmen an Projekte aus den Bereichen Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt sowie Natur- und Umweltschutz. So förderte die Postcode Lotterie seit ihrer Gründung 2016 in Deutschland bereits über3.500 grüne und soziale Projekte mit mehr als 115 Millionen Euro. Über die Auswahl der Projekte entscheidet ein Beirat unter Vorsitz von Prof. Dr. Rita Süssmuth.

Weitere Informationen unter: www.postcode-lotterie.de/projekte.

Wiederaufbau im Weindorf: ZDF im Herzen des Ahrtals

Mainz (ots) Im Weinort Rech steht der Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal weiterhin ganz oben auf der Agenda. Die Flutwelle in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hatte neben mehreren Häusern auch das Wahrzeichen des Winzerortes, die Nepomukbrücke, zerstört.

Kameramann Christoph Timm und Reporterin Marion Geiger an der zerstörten historischen Brücke in Rech im Ahrtal

Diese historische Steinbogenbrücke soll nach einem Beschluss des Gemeinderats nicht wieder aufgebaut werden, was zu Protesten führte, nicht zuletzt von Denkmalschützern. Das ist nur eines von vielen strittigen Themen, die den Wiederaufbau im Ahrtal begleiten.

Wie der Alltag der Menschen dort 16 Monate nach dem Ahr-Hochwasser aussieht, das erkundet ab Montag, 21. November 2022, ein ZDF-Team vier Wochen lang vor Ort.

Von Rech im Landkreis Ahrweiler starten ZDF-Reporterin Marion Geiger und ZDF-Kameramann Christoph Timm zu ihrer Berichterstattungstour durch die gesamte Region im nördlichen Rheinland-Pfalz.

"ZDF in" in der ZDFmediathek:  https://kurz.zdf.de/bHqj/

"ZDFheute" in der ZDFmediathek:  https://zdf.de/nachrichten

"ZDFheute" bei Twitter:  https://twitter.com/zdfheute

Inspiration, Freude und 1 Million Euro für Kinder

bofrost* übergibt Millionenspende an „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“

Straelen (ots) In bewegten Zeiten ist es für Kinder und Jugendliche umso wichtiger, schöne und unbeschwerte Momente zu erleben. Aus diesem Grund standen bei der diesjährigen bofrost*Spendenkampagne zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ wieder die Kleinsten unter uns im Fokus.

Michael Michaelis und Wolfram Kons bei der Übergabe der bofrost*Spende in Höhe von 1 Million Euro

Ihnen hat bofrost* im Rahmen einer Event-Reihe Freude und vor allem Inspiration geschenkt. Zusätzlich dazu gab es auch in diesem Jahr weitere Aktionen für den guten Zweck, Spendenprodukte wie den bofrost*Genießer-Kalender und eine Social-Media-Kampagne unter dem #einfachinspirierend. Die Gesamtspende in Höhe von einer Million Euro hat Michael Michaelis, bofrost*Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, im Namen aller Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim RTL-Spendenmarathon am 17. November an Moderator Wolfram Kons übergeben. Neben dem Charity-Engagement zugunsten der RTL-Stiftung hatte das Familienunternehmen vom Niederrhein in Kooperation mit der v. Bodelschwinghschen Stiftung Bethel früher im Jahr eine Patenschaft für rund 100 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine übernommen.

„Im Namen von bofrost* möchte ich mich ganz herzlich für das großartige Engagement unserer Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken. Ein besonderer Dank geht dabei an unsere über 3.400 Verkaufsfahrerinnen und Verkaufsfahrer in Deutschland, die auf ihren Touren täglich mit großartigem Engagement für den guten Zweck Spenden gesammelt haben, um in diesen besonderen Zeiten Kindern und Jugendlichen in Not zu helfen. Wir freuen uns als langjähriger Partner der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“, dass wir auch in diesem Jahr die Stiftung mit einer großzügigen Spende unterstützen können“, so Michael Michaelis, bofrost*Geschäftsführer Vertrieb Deutschland. „Seit jeher spielt das soziale Engagement für bofrost* eine wichtige Rolle und ist uns als Familienunternehmen eine echte Herzensangelegenheit. Ein besonderes Anliegen war uns in diesem Jahr auch die Unterstützung der ukrainischen Flüchtlingskinder, die in den Einrichtungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel die bestmögliche Versorgung und Förderung erhalten.“

Miteinander Gutes tun: Das bofrost*Spendenengagement 2022

Um Kindern und Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten unbeschwerte Momente zu schenken, hat bofrost* als Teil des diesjährigen Spendenengagements unter dem #einfachinspirierend verschiedene Events und Aktionen organisiert. Ein Koch-Event im RTL-Kinderhaus „Die Arche“ in Berlin-Reinickendorf hat mit prominenter Unterstützung für eine unbeschwerte Zeit und ganz viel Koch-Spaß gesorgt. Bei einem Graffiti-Workshop am CASA Jugendtreff „Am Stellwerk“ in Wiesbaden konnten die Kinder gemeinsam mit Graffiti-Profis an ihren eigenen Graffiti-Bildern sprühen und sich kreativ entfalten. Außerdem hat ein Kinderkonzert zum Mitmachen im Sonderpädagogischen Förderzentrum München Süd-Ost, Neuperlach Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in die wunderbar jazzig-groovige Welt des Katers Matze mit der blauen Zaubertatze eintauchen lassen. Um Spenden für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ zu generieren, hat bofrost* die Events im Rahmen einer Social-Media-Kampagne begleitet, bei der jeder mitmachen konnte. Für jede Interaktion – etwa ein Like, Share oder Kommentar – ist jeweils 1 Euro in den Spendentopf für die RTL-Stiftung geflossen.

Tatkräftige Unterstützung bei der Spendenkampagne gab es auch in diesem Jahr von den bofrost*Verkaufsfahrerinnen und Verkaufsfahrern sowie Kundinnen und Kunden durch den Verkauf des bofrost*Genießer-Kalenders für die der Tiefkühl-Spezialist ebenfalls jeweils 1 Euro an die RTL-Stiftung gespendet hat. Zudem hatten die Kundinnen und Kunden über eine Aufrunden-Aktion im Onlineshop die Möglichkeit, direkt selbst zu helfen und im Onlineshop zu spenden.

Patenschaft und Soforthilfe für ukrainische Flüchtlingskinder der Bethel-Stiftungen

Weiterer wichtiger Bestandteil des Spendenengagements in diesem Jahr war im engen Schulterschluss mit der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die Übernahme der Patenschaft von 111 aus der Ukraine geflüchteten und zum Teil schwer beeinträchtigten Kindern, die in den Bethel-Einrichtungen aufgenommen und versorgt wurden und langfristig eine intensive Förderung erfahren. Hierzu hat das Familienunternehmen an die Bethel Stiftung eine Sofortspende von 100.000 Euro initiiert, die im Rahmen der Partnerschaft mit der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ um zusätzliche 50.000 Euro erweitert wurde. Darüber hinaus war bofrost* das ganze Jahr über mehrfach vor Ort und hat den Flüchtlingskindern mit verschiedenen Aktionen besondere Momente geschenkt.

bofrost* steht seit mehr als 55 Jahren für erstklassige Qualität, herausragenden Service und vor allem individuelle Beratung. Das 1966 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Straelen am Niederrhein ist heute mit 251 Niederlassungen in 12 europäischen Ländern der europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten. 4,3 Millionen Kundinnen und Kunden, davon rund 2,3 Millionen in Deutschland, wissen die lückenlos geschlossene Tiefkühlkette und die erstklassige Frische, aber auch die Reinheits- und Geschmacksgarantie zu schätzen. Nachhaltigkeit, der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Natur und soziales Engagement sind wichtige Bestandteile der Firmenphilosophie.

Seit Unternehmensgründung setzt sich bofrost* für Kinder in Not ein. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen durch das Engagement seiner Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden verschiedene Projekte für hilfsbedürftige Kinder mit insgesamt über vierzehn Millionen Euro allein in Deutschland unterstützt. Seit 2016 ist bofrost* Partner der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“

Mehr Informationen zu bofrost*, den Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter www.bofrost.de.

200.000 Euro Spende für das Projekt Deutschsommer

Frankfurt am Main (ots) Die gemeinnützige Stiftung DEUTSCHLAND RUNDET AUF konnte gestern einen Scheck in Höhe von 200.000 Euro an das Programm „Deutschsommer“ der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft überreichen. Mit diesen Spenden werden Kinder in ihrer Sprach- und Persönlichkeitsbildung unterstützt.

Die gemeinnützige Stiftung DEUTSCHLAND RUNDET AUF konnte gestern einen Scheck in Höhe von 200.000 Euro an das Programm „Deutschsommer“ der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft überreichen. © Stiftung Polytechnische Gesellschaft/ Foto: Philip Eichler

„Wir danken den Kundinnen und Kunden unserer Handelspartner und unseren Gehaltsspendepartnern für ihre Spenden. Unsere Vision ist, dass jedem Kind faire Chancen auf Bildung und Teilhabe ermöglicht werden. Durch die Förderung des Programms Deutschsommer helfen wir Kindern, an sich selbst zu glauben und ihr Potenzial zu entfalten – und das auch weit über die Ferien hinaus“, so Anke Merz-Betz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Stiftung DEUTSCHLAND RUNDET AUF.

Zum Abschluss des Spendenzeitraumes besuchten nun Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sowie Anke Merz-Betz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Stiftung DEUTSCHLAND RUNDET AUF, das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, in dem eine Museumsführung für Kinder stattfand, die an dem neuen, mithilfe der Fördersumme entwickelten Projekt Deutschsommer+ teilnehmen.

„Es sind manchmal die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Aus vielen Kleinstspenden ist eine große Unterstützung erwachsen, mit deren Hilfe wir den Deutschsommer um digitale Bausteine weiterentwickeln konnten. Das Programm leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildungsteilhabe und -gerechtigkeit. Der Deutschsommer zeigt Kindern, dass sie den Weg ihres Lebens selbst positiv gestalten können. Solche Erfolgserlebnisse, gerade in der jungen Lebensphase, sichern die in der Gesellschaft dringend benötigte Integration junger Menschen“, sagt Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Seit der Gründung 2012 konnte DEUTSCHLAND RUNDET AUF bereits mehr als 12 Millionen Euro für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche bereitstellen. Die Spenden werden zu 100 Prozent an gemeinnützige Förderprojekte weitergeleitet. Dadurch wurde bisher mehr als 100.000 Kindern und Jugendlichen an über 3.500 Wirkungsstätten in ganz Deutschland geholfen.

Partner von DEUTSCHLAND RUNDET AUF

Kaufland, BabyOne, EDEKA Nord, EDEKA Möllenkamp, Jochen Schweizer, Rofu Spielwaren, Naturkind, Aktiv & Irma Verbrauchermärkte, inkoop Verbrauchermärkte, , Lebenslust Touristik GmbH Weitere Partner: Henkel AG & Co. KGaA, Henkelhausen GmbH & Co. KG, Homanit GmbH & Co.KG, Trapo AG, ROS GmbH, Wackler Group, WENKO-WENSELAAR GmbH & Co. KG, Personalisten GmbH, B.B.O.R.S. Kreuznacht Rechtsanwälte, Brabender GmbH & Co. KG, Brabender Technologie GmbH & Co.KG, Telegärtner Karl Gärtner GmbH, Grant Thornton

DEUTSCHLAND RUNDET AUF Partner GmbH
www.deutschland-rundet-auf.de

ADAC Stiftung erhält Präventionspreis „Der Rote Ritter“

Für ihr Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“

München (ots) 22.462 Kinder unter 15 Jahren sind im Jahr 2020 in Deutschland im Straßenverkehr verunglückt. Das bedeutet, dass alle 23 Minuten ein Kind zu Schaden gekommen ist. Besonders gefährdet sind dabei die Fünf- bis Siebenjährigen, deren physischen und kognitiven Fähigkeiten noch nicht ausreichend entwickelt sind. Hinzukommt, dass sie oftmals zum ersten Mal allein im Straßenverkehr unterwegs sind, beispielsweise auf dem Weg in die Schule.

„Der Rote Ritter“-Preisträger 2022.

Die ADAC Stiftung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr signifikant zu erhöhen. Dazu wird das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ eingesetzt. Speziell pädagogisch ausgebildete Moderatoren aus ganz Deutschland vermitteln kindgerecht die wichtigsten Verkehrsregeln: Mit viel Spaß und in Begleitung des Raben ADACUS lernen die Kinder, wie wichtig das richtige Verhalten an Zebrastreifen bzw. Fußgängerampeln ist und wie sie Gefahren und Risiken im Straßenverkehr richtig wahrnehmen und einschätzen.

„Der Rote Ritter“ für „Aufgepasst mit ADACUS“

Das Team der ADAC Stiftung freut sich über den Präventionspreis „Der Rote Ritter“ für das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ (v. li.: Melanie Guffler, Christine Evertz).

Unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers wird seit 2010 alle zwei Jahre besonderes Engagement für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr im Rahmen der Preisverleihung „Der Rote Ritter“ von dem Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. gewürdigt. Dabei werden u. a. Unternehmen, Gemeinden, Schulen und Privatpersonen ausgezeichnet, die Kinder sicherer durch den Straßenverkehr lotsen.

In diesem Jahr freut sich die ADAC Stiftung über die Auszeichnung. Das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ zählte am 11.11.2022 zu den glücklichen Gewinnern.

„Mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen, zu denen u. a. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ zählt, leisten wir einen Beitrag zur Vision Zero: Zukünftig soll kein Kind im Straßenverkehr zu Schaden kommen. Es freut mich sehr, dass unser Engagement in diesem Bereich mit dem Roten Ritter gewürdigt wurde. Herzlichen Dank“, so Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung.

Warum „Aufgepasst mit ADACUS“ den Preis gewonnen hat, erklärt Dr. Jan Zeibig, Vorstand Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.: „Je früher Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen, desto besser sind sie dort geschützt. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ vermittelt ihnen die entsprechenden Regeln ganz ohne erhobenen Zeigefinger, und setzt stattdessen auf Verinnerlichung durch Spaß und Mitmachen – in unseren Augen wichtige Bestandteile, um Kinder wirklich zu erreichen“.

„Aufgepasst mit ADACUS“ wird seit 2019 von der ADAC Stiftung durchgeführt. In rund 9.000 Veranstaltungen pro Jahr werden ca. 135.000 Kinder und 9.000 Pädagogen erreicht.

Mehr zu „Aufgepasst mit ADACUS“ finden Sie unter verkehrshelden.com.

Informationen zu den weiteren Schwerpunkten und Angeboten der ADAC Stiftung unter stiftung.adac.de.

Über die ADAC Stiftung: Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Bereich Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

WEB: stiftung.adac.de

Arbeit muss sich für Trennungseltern lohnen – angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs

Die Kritik unterhaltspflichtiger Mütter und Väter an den großzügigen Regelungen beim Bürgergeld reißt nicht ab.

Kindesunterhalt – Selbstbehalt: – Bürgergeld

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hebt immer wieder hervor: „Arbeit lohnt sich immer.“ Aber das nehmen ihm Trennungseltern, Unterhaltspflichtige mit geringem und mittlerem Einkommen nicht ab. Sie vergleichen die Segnungen des Bürgergeldes mit dem eigenen Status. Kritisiert werden die hohen Vermögensfreigrenzen, die Abschaffung von Sanktionen, bessere Hinzuverdienste, Vorrang der Ausbildung vor Aushilfsjob, gesicherte Anpassung und Anhebung der Grundsicherung an die Teuerungsrate. „Die Politikverdrossenheit unterhaltspflichtiger Mütter und Väter mit mittlerem und niederem Einkommen ist groß. Sie müssen mit 1160 EURO – klarkommen. Seit drei Jahren wurde der Selbstbehalt trotz Inflation, Explosion der Miet- und Energiekosten nicht erhöht. Gleichzeitig stieg der Kindesunterhalt um fast 15 Prozent. Einseitig wurden Unterhaltspflichtige schlechter gestellt. Jetzt muss der notwendige Eigenbedarf, der Selbstbehalt, auf 1482 EURO angehoben werden“, fordert die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich.

Notwendiger Eigenbedarf: Erhöhung von Regelbedarf, Wohnungspauschale,

ISUV fordert eine Anhebung des notwendigen Eigenbedarfs für Unterhaltspflichtige auf Grund von Nachholbedarf sowie jetzt inflationsbedingt von 1160 EURO auf 1482 EURO pro Monat ab 1. Januar 2023. „Wir fordern eine angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs der berufstätigen unterhaltspflichtigen Trennungseltern, wie ihn Sozialminister Heil den nicht erwerbstätigen Bürgergeldempfänger/Innen zusichert“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

Die stellvertretende ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwältin Maren Waruschewski macht folgende Rechnung auf: Ausgangspunkt ist der Regelsatz nach SGB II – zukünftig „Bürgergeld“, der ab 1. Januar 2023 von 449 auf 502 EURO angehoben wird. Folglich muss der Regelbedarf auch plus 10 Prozent Selbstbedarf auf 552 Euro angehoben werden. Des Weiteren „müssen“ im Rahmen des notwendigen Eigenbedarfs die Wohnkosten von monatlich 430,00 € auf 600,00 € erhöht werden. Für 600 EURO – bisher für 430 EURO – sollen Unterhaltspflichtige eine angemessene – warme – Wohnung finanzieren. „Mir ist bewusst, dass dies nur in einigen Fällen zu schaffen sein wird. Da bleibt dann nur die Klage auf höheren Selbstbehalt – oder Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen“, schränkt Waruschewski ein. „Das Wohngeld wird ab 1.1.2023 kräftig erhöht und ausgeweitet, entsprechend muss auch die Wohnungspauschale berufstätiger Trennungseltern angehoben werden. Was immer außer Acht gelassen wird, sie brauchen eine Wohnung, in der sie auch Kinder betreuen können“, hebt Waruschewski hervor.

Entsprechend dem Motto von Sozialminister Heil – „Arbeit lohnt sich immer“ muss sich dies im Selbstbehalt niederschlagen. Entsprechend dokumentiert der Erwerbstätigenselbstbehalt um wieviel EURO sich Arbeit lohnt. Jetzt sind das monatlich 200,00 €, die einem Erwerbstätigen gegenüber einem Nichterwerbstätigen zugebilligt werden. Diesen Lohnabstand möchte ISUV auf 300,00 € angehoben wissen. „Auch in der Krise muss klar sein: Erwerbstätigkeit muss sich lohnen. Arbeit lohnt sich immer, sagt der Bundesarbeitsminister, das muss beim Selbstbehalt deutlich hervortreten“, fordert Waruschewski. Im Selbstbehalt wird zudem auch eine Versicherungspauschale von monatlich 30 EURO eingerechnet, was dann die Summe von 1482 EURO ergibt.

Was Trennungseltern am Bürgergeld kritisieren

„Die Ansätze des Bürgergelds, die von der Ampel hervorgehoben werden – mehr Respekt vor der Lebensleistung, weniger Sanktionen, vertrauensvolle Kooperation zwischen Arbeitssuchenden und Job-Center, verlässliche Existenzsicherung, lange Karenzzeiten für die Unterkunftskosten, ausgeweitetes Schonvermögen – sind mir zwar sympathisch, aber unterhaltspflichtige Trennungseltern erleben das anders. Sie vergleichen die Regelungen im Unterhaltsrecht mit den Regelungen beim Bürgergeld. Berufstätige Trennungseltern fühlen sich grob benachteiligt, respektlos behandelt“, hat Ulbrich festgestellt.

Im Einzelnen wird kritisiert:

Hohes Schonvermögen: „Wenn es um Kindesunterhalt geht, muss jeder Euro abgegeben werden, obwohl man arbeitet. Jemand der nicht arbeitet darf 60 000 EURO behalten, bekommt den Lebensunterhalt bezahlt, obwohl er den selbst zahlen kann“, wird in einer Mail kritisiert.

Zur Abschaffung der Sanktionen: „Ich kann den Mindestunterhalt nicht zahlen für meine zwei Kinder. Die Richterin hat mir gesagt, dass ich einen zweiten Job suchen soll. Warum soll ich noch arbeiten, mit Bürgergeld geht es mir besser, ohne zu arbeiten.“

Verlässliche Existenzsicherung: „Ich lebe seit 5 Jahren vom Selbstbehalt, hoffe seitdem darauf, dass der Selbstbehalt angehoben wird, ich mir eine größere Wohnung leisten kann, die Kinder bei mir übernachten können, ich nicht mehr schwarzarbeiten muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen.“

Übergangszeit bei Wohnen: „Stimmt es, dass das Jobcenter in den ersten zwei Jahren die Miete und die Heizung bezahlt, auch wenn ich Geld gespart habe. Bei der Trennung hat mich mein Mann aus der Wohnung geklagt. Ich musste meine Ersparnisse einsetzen, zahle für eine viel kleinere Wohnung 630 EURO und Heizkosten 89 EURO monatlich. Für die Einrichtung der Wohnung hat mein Erspartes nicht mehr gereicht. Dafür gehe ich jeden Tag arbeiten und zahle Mindestunterhalt.“

Unterhaltspflichtige Trennungseltern aus den Augen verloren?

Die Ampel rechtfertigt die Regelungen, schiebt Kritik beiseite und bezichtigt Kritiker der „sozialen Kälte“. „Bei Trennungseltern dringt die Regierung damit nicht durch. Trennungseltern nehmen zurecht in Anspruch Leistungsträger zu sein, verweisen darauf voll berufstätig zu sein, Kinder zu betreuen, den eigenen Unterhalt und den der Kinder sowie Steuern nach Steuerklasse I zu zahlen. Sie fühlen sich von der Politik im Vergleich zu Bürgergeld-Beziehern im Stich gelassen, respektlos behandelt. Benachteiligt die Ampel Berufstätige, hat sie die Probleme von Familien, Trennungsfamilien mit mittlerem und geringem Einkommen aus den Augen verloren?“ fragt ISUV-Pressesprecher Linsler.

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 45 Jahren Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen – elterliche Sorge, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung, Umgangsrecht, Unterhalt für Kinder und ehemaligen Eheatten, Vermögensausgleich Ausgleich der Rentenansprüche – betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der ISUV finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Spenden.

WEB: ISUV.de

16.000 THW-Helferinnen und -Helfer erhalten von Stiftung THW als Spende wasserdichte Taschen für zukünftige Einsätze

Berlin (ots) Vorstand der Stiftung THW dankt THW-Kräften für ihre unermüdliche Tatkraft beim Jahrhunderthochwasser im Sommer 2021 – dem größten Einsatz der THW-Geschichte.

Die Stiftung THW übergibt die ersten von insgesamt 16.000 Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer. Fotografiert am 10. November 2022 in Berlin. Foto: Maurizio Gambarini

Der Vorstand der Stiftung Technisches Hilfswerk (THW) hat vorgestern, am 10.11.2022, die ersten drei von insgesamt 16.000 THW-blauen Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer im THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf übergeben. Stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte erhielten sie die mit Spendengeldern finanzierten Spezial-Taschen für ihre unermüdliche Tatkraft und außergewöhnlichen Leistungen bei der Hochwasserkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. An der Spendenübergabe nahmen Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, sein Stellvertreter Albrecht Broemme und Vorstandsmitglied Dennis Fröhlen teil.

„Danke“ für persönlichen Einsatz und Spendengelder

„Diese Spende, die wir im Namen der vielen Tausend Spender übergeben, ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Helferinnen und Helfer des THW, die bei größeren und kleineren Katastrophen unter persönlichem Einsatz im In- und Ausland dort hingehen, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird. Unser Dank gilt natürlich auch gleichzeitig allen Spendern, ohne die dies gar nicht möglich wäre. Um auch in Zukunft die wichtige Arbeit des THW finanziell zu fördern, sind wir weiterhin auf jede Geldspende angewiesen“, sagt Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, bei der Spendenübergabe.

Sein Stellvertreter und Ehrenpräsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme, ergänzt: „Unsere Stiftung unterstützt das THW dabei, Hilfe zu leisten, wo sie in Deutschland oder im Ausland erforderlich ist. Jeder Einsatz bedeutet eine enorme Kraftanstrengung und die Inkaufnahme von persönlichen Einschränkungen. Die Wahrung der Privatsphäre und der persönlichen Sachen ist deshalb essenziell. Mit den Taschen wollen wir den THW-Helden dies ermöglichen und uns bei ihnen gleichzeitig für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Neue THW-Einsatztaschen schützen ab sofort privates Hab und Gut

Während die THW-Einsatzkleidung der Helfenden bei der Hochwasserkatastrophe täglich über Nacht gereinigt wurde, war die persönliche Einsatzausstattung inklusive der privaten Kleidung in den Zelten schnell nass und durchgeweicht. Für zukünftige Einsätze erhalten die THW-Kräfte aus zweckgebundenen Spendengeldern der Stiftung THW 16.000 faltbare, regenfeste und extrem strapazierfähige Trolleys mit Profilrollen und Tragegurten, um ihre Kleidung und persönlichen Sachen vor Verschmutzung und Wasser zu schützen.

Spende trifft genau Bedarf der THW-Einsatzkräfte

„Danke für diesen praktischen Trolley, der speziell auf unsere Bedürfnisse im Einsatz ausgerichtet ist. Bedanken möchte ich mich aber vor allem für die großartige Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, ohne die wir Herausforderungen wie diese gar nicht bewältigen könnten. Ich möchte jeden ermutigen, sich ehrenamtlich beim THW zu engagieren, denn unsere Arbeit hilft Menschen in Notsituationen. Das ist ein wunderbares Gefühl“, meint Juliana Barg vom THW Ortsverband Berlin Treptow-Köpenick als erste Empfängerin der THW-Einsatztasche.

Jahrhunderthochwasser fordert größten Einsatz in der THW-Geschichte

Das Sturmtief „Bernd“ hatte im Juli 2021 den größten Einsatz in der Geschichte des THW ausgelöst – alle 25 Teileinheiten waren mit ihren Untertypen beteiligt. Zu Hochzeiten waren täglich mehr als 4.000 Kräfte aus allen 668 Ortsverbänden des THW vor Ort. Gemeinsam kämpften sie gegen die Folgen des Starkregens. Dabei kamen mehr als 2,6 Mio. Einsatzstunden zusammen, die alle Fachkompetenzen des THW forderten: von der Menschenrettung über Pumparbeiten, Strom- und Wasserversorgung bis hin zu Brückenbau, Deichverteidigung und Baufachberatung. Über Monate hinweg sicherten mehr als 16.000 haupt- und ehrenamtliche THW-Helferinnen und Helfer die lokale Infrastruktur, pumpten Schlamm und Wassermassen ab und unterstützen die Flutopfer vor Ort. Dabei arbeiteten sie eng mit Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über die Stiftung Technisches Hilfswerk:

Seit Gründung der Stiftung THW im Jahr 2004 unterstützt sie als unabhängige Institution die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mit der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender fördert die Stiftung beispielsweise besondere Maßnahmen der Katastrophenhilfe im Ausland, die Jugendarbeit des THW oder die Entwicklung neuer Ausstattung für den Schutz der Bevölkerung.

Die Arbeit des THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Die rund 80.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland sind hoch motivierte und engagierte Jugendliche, Frauen und Männer, Ältere und Jüngere, Menschen mit deutschen und ausländischen Wurzeln, mit verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen. Sie helfen im Notfall schnell, unbürokratisch und unentgeltlich. Das Geld für die Einsätze wird zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert.

Sowohl Einzelpersonen, Unternehmen, Fördervereine oder Stiftungen können die Arbeit der Stiftung THW unterstützen. Die Spenden sichern langfristig den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, die Nachwuchsarbeit und die technische Ausstattung des THW.

Mehr unter https://stiftung-thw.de/spenden/

Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen: Haftbefehle „am laufenden Band“

Kiefersfelden / A93 / Rosenheim (ots)

Bundespolizei findet bei Grenzkontrollen gleich mehrere gesuchte Personen

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt.

Die Bundespolizei findet im Rahmen der Grenzkontrollen – bildhaft beschrieben – am laufenden Band Personen, die von der Justiz in Deutschland gesucht werden. So haben die Beamten am Mittwoch (9. November) auf der A93 nahe Kiefersfelden einen verurteilten Bosnier und tags zuvor eine gesuchte Rumänin verhaftet. Dem gingen die Festnahmen von zwei Ungarn voraus, die gleich bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik mit Strafbefehlen konfrontiert wurden.

Die Überprüfung der Personalien eines bosnischen Pkw-Beifahrers ergab, dass dieser für die Dauer von 58 Tagen ins Gefängnis muss. Dabei handelt es sich um den Rest einer vom Landgericht Bochum 2012 wegen Raubes verhängten Freiheitsstrafe. Die Bundespolizisten lieferten den 31-Jährigen von der Inntalautobahn aus in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Eine Rumänin wurde von Rosenheimer Bundespolizei in die Hafteinrichtung in Aichach gebracht. Die 38-jährige Insassin eines Reisebusses wurde, wie sich bei ihrer Einreisekontrolle herausstellte, mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts in Essen gesucht. Demnach wird der dringend Tatverdächtigen vorgeworfen, Mitte 2021 einen Raub begangen zu haben.

Der Polizeicomputer schlug auch bei der Eingabe der Personalien eines ungarischen Staatsangehörigen Alarm. Aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen hätte der 39-Jährige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis seit 2019 eine Geldstrafe in Höhe von rund 900 Euro zahlen müssen. Mangels eigener finanzieller Möglichkeiten bleib ihm nichts anderes übrig, als sich von den Bundespolizisten ersatzweise für eine 29-tägige Freiheitsstrafe in die Bernauer Haftanstalt fahren zu lassen.

Einen anderen Ungarn nahm die Bundespolizei nahe Kiefersfelden zunächst fest, weil gegen ihn ein Strafbefehl des Amtsgerichts Pirna aus dem Jahr 2018 vorlag. Aus diesem ging hervor, dass er noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro wegen Urkundenfälschung zu begleichen hätte. Sofern ihm dies nicht möglich wäre, müsste er für 70 Tage ins Gefängnis. Die Haft blieb dem 29-Jährigen erspart, da es ihm gelang, den geforderten Betrag zu entrichten. Mit geleerter Geldbörse konnte er seine Reise fortsetzen.

Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by

Denkfabrik-R21 Gegen Identitäre von links und rechts

Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst verteidigen und schützen – Denkfabrik R21 legt Manifest vor

Berlin, 7.11.2022 – Die Denkfabrik R21 tritt dafür ein, grundlegende Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst zu verteidigen und zu schützen. Aus Anlass ihrer Tagung „Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“ am 7. November in Berlin hat R21 ein Manifest veröffentlicht, in dem es heißt: „Die Grundlagen der freien Gesellschaft und unseres demokratischen Gemeinwesens werden durch populistische und extremistische Rechte ebenso wie durch woke Linke bedroht.“

Sowohl die radikale Rechte wie die woke Linke stehen für eine identitäre Politik, die nicht auf individuellen Freiheitsrechten und dem Prinzip des gleichen Rechts für alle basiert, sondern Sonderrechte für bestimmte Gruppen reklamiert – seien es „Opfergruppen“ einerseits oder ein ethnisch homogenes „Volk“ andererseits.

Denkfabrik R21
„Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“

Die woke Linke hält westliche Gesellschaften für strukturell rassistisch, und dieser Rassismus sei ein Wesensmerkmal weißer Menschen. Ihre Herrschaft basiere auf der Diskriminierung von Frauen, Migranten, Muslimen, Queers und anderen partikularer Opfergruppen. Diese Diskriminierung müsse nun, so die Maxime der „Woken“, durch Diskriminierung der vermeintlichen Täter bekämpft werden. Diese linke Identitätspolitik ist „ein florierendes Geschäftsmodell geworden, das mit Steuergeldern finanziert und zunehmend staatlich institutionalisiert wird“, so das R21-Manifest.

Auf der Gegenseite schürt eine radikale Rechte Ressentiments und formuliert eine identitäre Ideologie, die ihrerseits die Grundlagen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie angreift, rechtsstaatliche und demokratische Institutionen missachtet. Für die Denkfabrik R21 zeigt sich aktuell am Beispiel der USA, wie sich eine radikale Rechte und eine woke Linke gegenseitig immer weiter aufstacheln. Die Gefahr einer „Polarisierung der Öffentlichkeit“ droht auch in Deutschland.

Unkenntnis, Desinteresse und Naivität des bürgerlichen Lagers

In ihrem Manifest kritisiert die Denkfabrik R21, dass Parteien des bürgerlichen Lagers diese Entwicklung aus Unkenntnis, Desinteresse und Naivität nicht nur ermöglicht, sondern sogar noch begünstigt haben. Deshalb fordert R21 eine neue bürgerliche Politik, die den Kulturkampf der identitätspolitischen Linken und der identitären Rechten annimmt und die Feinde der liberalen Demokratie zurückdrängt. Diese neue bürgerliche Politik …

… tritt selbstbewusst für die aktive Selbstbehauptung der westlichen Demokratie und der offenen Gesellschaft ein und verteidigt ihre Grundlagen: individuelle Freiheit und konsequente Rechtsstaatlichkeit, gleiches Recht für alle, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse.

… streitet für eine offene Diskussionskultur, die weder Debattenverbote kennt noch politische Entscheidungen als alternativlos klassifiziert, um sie so dem öffentlichen Diskurs zu entziehen.

… lehnt jede Form von „Cancel Culture“ ab, die sich über die von der Verfassung gesetzten Grenzen hinaus das Recht nimmt, darüber zu entscheiden, wer was wann wie sagen darf.

… arbeitet auf die Beseitigung von tatsächlichen Benachteiligungen hin und weist zugleich den Generalverdacht des „strukturellen Rassismus“ gegen die Bevölkerung der Bundesrepublik zurück.

… betont die individuellen Freiheitsrechte aller in Deutschland lebenden Menschen, auf denen die Fähigkeit basiert, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

… arbeitet für eine aktive und umfassende Herstellung von Chancengerechtigkeit und lehnt Quotenregelungen ab, die auf äußerlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung beruhen.

… unterbindet, dass Vereine oder Organisationen, die Objekte der Beobachtung durch den Verfassungsschutz sind, mit Steuergeldern finanziert werden.

… verlangt, dass sich Organisationen, die sich mit staatlicher Unterstützung im Kampf gegen Extremismus engagieren, vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

… überprüft die Arbeit der erheblich gewachsenen Zahl von Regierungsbeauftragten und finanziert sie nur in den Fällen weiter, in denen ein zuständiges Ministerium oder eine zuständige Behörde diese Arbeit nicht sinnvoll leisten können.

… steht für einen respektvollen Umgang miteinander, der eine respektvolle Sprache einschließt und jede Form sprachpolitischer Bevormundung oder Zwänge ablehnt.

Das Manifest der Denkfabrik R21 finden Sie hier.

WEB: https://denkfabrik-r21.de

Bundespolizeidirektion München: Großaufgriff im Fernreisebus

Bundespolizei weist 13 Migranten nach Österreich zurück

Lindau (ots) Am Mittwoch (2. November) hat die Bundespolizei in einem Fernreisebus 13 syrische Staatsbürger aufgegriffen, die versucht hatten unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Die Migranten mussten später nach Österreich zurück.

Symbolfoto – Freigabe für redaktionelle Zwecke unter der Quellenangabe „Bundespolizei“

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Insassen eines Fernreisebusses mit dem Routing Rom-Frankfurt am Main. Bei der Überprüfung stellten die Beamten unter anderem 13 syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 42 Jahren fest. Die Männer verfügten zwar über gültige Reisepässe, konnten jedoch keine für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Aufenthaltstitel vorweisen. Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung eines 37-jährigen Mannes außerdem einen gefälschten syrischen Führerschein, welcher sichergestellt wurde.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den Migranten um Einzelreisende, die den deutschen Ausländer- und Sicherheitsbehörden bisher nicht bekannt waren.

Die Beamten zeigten die syrischen Busreisenden wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Der 37-Jährige muss sich außerdem wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verantworten. Die Bundespolizisten verweigerten allen 13 Migranten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise nach Deutschland.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de

WELT Nachrichtensender mit Innovationspreis ausgezeichnet

Die Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft (FKTG) verlieh dem Sender den Preis für Innovationen in Fernseh- und Medienbranche

Berlin (ots) Der „Innovationspreis für Informationstechnik in der Medientechnologie“ der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft (FKTG) 2022 geht an den Nachrichtensender WELT. Die FKTG würdigt nach eigener Aussage die „außerordentliche Teamleistung für die Definition eines modernen Konzeptes für ein innovatives und IP-basiertes Fernseh-Studio für die 24/7-Nachrichtenproduktion und die agile Umsetzung in kurzer Zeit.“

Das WELT-Nachrichtenstudio im Axel-Springer-Neubau wurde durch das Projekt-Team von WELT Technology entworfen und umgesetzt. Zum Sendestart im Rem-Koolhaas-Bau war WELT im April 2021 der erste Fernsehsender in Deutschland mit IP-basierter Studiotechnik und einer Regie ohne klassischen Bildmischer.

Das Projekt-Team von WELT Technology, das die Konzeption und Umsetzung des WELT-Nachrichtenstudios im Axel-Springer-Neubau verantwortete, nahm den Preis am Montag, 24. Oktober, auf der Jahrestagung der FKTG in Erfurt entgegen. Überreicht wurde der Preis durch Prof. Karlheinz Brandenburg, Erfinder des MP3-Formats und Preisträger des ersten FKTG-Innovationspreises im Jahr 2020. Die Laudatio hielt Norman Tettenborn (Qvest).

WELT war zum Sendestart 2021 im Axel-Springer-Neubau der erste Fernsehsender in Deutschland mit IP-basierter Studiotechnik und einer Regie ohne klassischen Bildmischer. Die Art und Weise, wie dies umgesetzt wurde, stellt eine besonders innovative Leistung in der Medienlandschaft dar und setzt zukünftig neue Maßstäbe.

Frank Hoffmann, Geschäftsführer WeltN24: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung für unseren Sender. Diese verdanken wir vor allem unseren hochprofessionellen, zielorientierten Kolleginnen und Kollegen im Bereich WELT Technology. Sie haben in herausragender Teamleistung eines der innovativsten Nachrichtenstudios Europas konzipiert und umgesetzt.“

Über den Innovationspreis der FKTG

Die Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft (FKTG) schaut nach eigener Aussage im Jahre ihres 100-jährigen Bestehens auf neue Ansätze und Lösungen für die Medienbranche: „Bereits vor den derzeitigen COVID-19-Herausforderungen standen die Innovationen der FKTG Mitglieder für zukunftsorientierte Technik und hohe Qualität beim Einsatz in den verschiedensten fernseh-, kino- und medientechnischen Anwendungen.“ Mit dem „Innovationspreis für Medientechnologie in der Informationstechnik“, aber auch mit den Förderpreisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstreiche der Vorstand der FKTG die Bedeutung neuer digitaler Technologien für den Fortbestand der Medienlandschaft.

WEB: welt.de

Gerechtigkeit für die Mitte ifo-Studie im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung

Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP: „Die Belastungsgrenze ist erreicht. Leistung muss sich wieder lohnen.“

München (ots) Die Hanns-Seidel-Stiftung lässt vom ifo Institut die finanzielle Lage der Mittelschicht in Deutschland untersuchen. Erste Ergebnisse konnten Ende Oktober in München vorgestellt werden. Demnach ist die Mittelschicht in Deutschland zunehmend kleiner als gedacht. Während sich 80% der Befragten selbst zur Mittelschicht zählen, gehören nach OECD-Richtlinien tatsächlich weniger als zwei Drittel (63%) zu diesem Kreis.

Einkommensgrenzen für die Zugehörigkeit zu verschiedenen Schichten, verfügbares Jahreseinkommen pro Haushalt

Der Europaabgeordnete und Stiftungsvorsitzende Markus Ferber, MdEP, sieht Handlungsbedarf:

„Die Grenzen der Belastung sind erreicht. Wir kümmern uns um die bürgerliche Mitte, die diesen Staat trägt, wir müssen Leistungsanreize setzen und Leistung muss sich wieder lohnen“, fordert Markus Ferber. Auch „beim Bürgergeld ist eine Schräglage erwartbar und schafft neue Ungerechtigkeit“, so Ferber weiter, „weil kaum zusätzliches Einkommen generiert werden kann!“

Dr. Florian Dorn vom ifo Institut sieht Haushalte der Mittelschicht besonders belastet. Sie „zahlen mehr Einkommensteuern und Beiträge zur Sozialversicherung als sie selbst an öffentlichen Transfers erhalten“. Auch mehr Leistung wird bei den mittleren Einkommen zunehmend belastet, „vom nächsten hinzuverdienten Euro bleiben bei einer Grenzbelastung von rund 50% effektiv nur die Hälfte übrig“.

Mehrarbeit lohnt auch bei Niedrigeinkommen zu wenig. Sie stecken in einer „Niedrigeinkommensfalle“. Gegenwärtig werden 80-100% des Hinzuverdienstes bei den öffentlichen Transferleistungen gestrichen. Auch hier lohnt Leistung kaum.

Im Rahmen einer dreiteiligen Studie wurde zunächst die Verteilung der Steuer- und Abgabenlast (Teil 1) untersucht. Er folgen die Verteilung der Nettovermögen und die Sparfähigkeit in Deutschland (Teil 2). Im letzten Schritt wird die Lage der Mittelschicht bei Einkommen und Vermögen im EU-Vergleich untersucht (Teil 3).

Ziel der Studie ist es, ein Lagebild der Steuer- und Abgabenlast in Deutschland und im EU-Vergleich zu erstellen. Ferner soll die besondere Belastungssituation der Mittelschicht und ihre verbleibenden Möglichkeiten zur Eigenvorsorge herausgearbeitet werden.

WEB: hss.de

Mariana Harder-Kühnel: Migrationspolitik – Ampel muss Reißleine ziehen

Berlin (ots) Gerade erst wurden in Ludwigshafen zwei unschuldige Opfer der Migrationspolitik beerdigt, während in Dresden ein Schaffner um sein Leben kämpft, nachdem ihn ein Syrer schwer verletzte. Dennoch wird der Zustrom nach Deutschland nicht gestoppt. Im Gegenteil wird inzwischen die Schweiz als Transitland genutzt, 12.000 Asylerstanträge wurden allein in den letzten vier Wochen gestellt.

Dazu die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Mariana Harder-Kühnel:

Mariana Harder-Kühnel, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland.

„Statt die Taten von Ludwigshafen und Dresden zum Anlass zu nehmen, die bisherige Migrationspolitik zu überdenken, gefährden Grüne, SPD und FDP das Leben derer, die schon länger hier leben, von Tag zu Tag mehr. Gleichzeitig werden immer neue Einwanderungsanreize gesetzt, augenscheinlich beschäftigt sich ein Großteil der Mitarbeiter in den Ministerien damit, Pläne für die Abwrackung unserer Nation zu schmieden.

Unerlaubte Einreisen sind schon längst nicht mehr die Ausnahme, sondern werden zunehmend zum Regelfall. Stillschweigend werden sie von der Ampel-Regierung im Sinne ihrer radikal linken Migrationsagenda geduldet. Die Folge dieses selbstverschuldeten Kontrollverlusts sind überforderte Kommunen, die angesichts der Flüchtlingsströme schon längst an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt sind.

Deutschland muss sich endlich schützen. Der Empfehlung der Gewerkschaft der Bundespolizei, die sich für Grenzkontrollen einsetzt, ist Folge zu leisten. Unsere Grenzen müssen vollumfänglich abgesichert und illegale Migranten vor Ort abgewiesen werden. Wir müssen jetzt die Reißleine ziehen, wollen wir unser Land nicht endgültig dem Verfall preisgeben und die Leben der Bürger nicht länger gefährden.“

Die Teuerungen sind die Folge schlechter Politik.

https://www.afd.de/preistreiber-stoppen/