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ZDF-Politbarometer August 2022

Mainz (ots) Weiterhin ist die Inflationsrate in Deutschland sehr hoch, was vor allem auf die Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln zurückzuführen ist. Das steht direkt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der die wirtschaftlichen Aussichten seit Monaten eintrübt.

Stark gestiegene Preise: Die Bundesregierung tut zur Entlastung …? / Nutzung der Grafik für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media

Diese Entwicklung kommt auch bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung an: So sagen inzwischen nur noch 55 Prozent (Anfang des Jahres: 65 Prozent), dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist (teils/teils: 37 Prozent; schlecht: 8 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”).

Skeptischer Ausblick bei eigener wirtschaftlicher Lage Noch nie haben so viele (40 Prozent) erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute, 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen finanziellen Situation aus und 10 Prozent meinen, dass es ihnen dann besser gehen wird.

Kritik an der Bundesregierung
Vor diesem Hintergrund bemängeln 58 Prozent aller Befragten, dass die Bundesregierung zu wenig tut, um die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten. 30 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Besonders viele Anhänger der AfD (80 Prozent) und der Linke (71 Prozent) kritisieren in dieser Sache die Bundesregierung wegen mangelnder Aktivitäten, aber auch bei denen der FDP (60 Prozent), Union (53 Prozent), Grünen (53 Prozent) und SPD (52 Prozent) meinen jeweils Mehrheiten, dass die Bundesregierung nicht genug tut.

Wenn es um die Finanzierung solcher Entlastungen geht, ergibt sich kein klares Meinungsbild: 43 Prozent aller Befragten sprechen sich für zusätzliche Schulden aus, 36 Prozent sind für Steuererhöhungen und 21 Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Längere Nutzung von AKWs und Kohlekraftwerken Aufgrund der Verringerung der Gaslieferungen durch Russland ist die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland gefährdet.

Um die Energieversorgung bei uns sicherzustellen, plädieren 93 Prozent für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (dagegen: 6 Prozent). 65 Prozent wollen die noch aktiven Atomkraftwerke länger nutzen als vorgesehen (dagegen: 32 Prozent) und 61 Prozent sind für einen längeren Betrieb der Kohlekraftwerke (dagegen: 36 Prozent).

Dabei findet sowohl eine längere Nutzung der Atomkraftwerke als auch der Kohlekraftwerke in allen Parteianhängergruppen eine unterschiedlich große Mehrheit. Nur die Anhänger der Grünen lehnen beides mehrheitlich ab. Fast unverändert zum Vormonat wollen 71 Prozent aller Befragten die Ukraine weiterhin unterstützen, auch wenn das bei uns mit hohen Energiepreisen verbunden ist. 20 Prozent sind dafür, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen mit dem Ziel, wieder zu niedrigeren Energiepreisen zu kommen.

Eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine fordern ähnlich wie Mitte Juli 36 Prozent, 35 Prozent sind für ein unverändertes militärisches Engagement und 22 Prozent wollen eine Verringerung der Militärhilfe.

Top Ten: Drei Grüne auf den ersten drei Plätzen Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung (“Was halten Sie von?”) hält weiterhin Robert Habeck die Spitzenposition. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Mitte Juli: 1,6) eingestuft. Auf Platz zwei liegt Annalena Baerbock mit 1,3 (1,2) und auf Rang drei jetzt Cem Özdemir mit 1,0 (0,8). Danach folgen Olaf Scholz mit 0,8 (0,8), Hubertus Heil mit 0,7 (0,9), Karl Lauterbach mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit minus 0,1 (minus 0,1), Christian Lindner mit minus 0,2 (minus 0,1), Friedrich Merz mit minus 0,4 (minus 0,4) und Sahra Wagenknecht mit minus 0,6 (minus 0,6). Projektion: Gleichstand von Union und Grünen Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 19 Prozent (minus 2) und die CDU/CSU auf 26 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten sich auf 26 Prozent (plus 1) verbessern, die FDP auf 7 Prozent (plus 1) und die AfD auf 12 Prozent (plus 1). Die Linke würde mit 4 Prozent (minus 1) an der Fünf-Prozent-Grenze scheitern, und die anderen Parteien lägen weiterhin bei 6 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Corona im Herbst Eine Mehrheit von 65 Prozent spricht sich für strengere Corona-Schutzmaßnahmen aus, wenn es im Herbst zu einer weiteren Coronawelle mit deutlich höheren Infektionszahlen kommen sollte (dagegen: 33 Prozent). Dennoch finden 74 Prozent die Pläne der Bundesregierung gut, gesetzlich keine Schulschließungen mehr zuzulassen (nicht gut: 23 Prozent). Auch Lockdowns zu verhindern, finden 68 Prozent gut (nicht gut: 29 Prozent). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis zum 11. August 2022 bei 1.389 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 20 Prozent, CDU/CSU: 25 Prozent, Grüne: 32 Prozent, FDP: 7 Prozent, AfD: 8 Prozent, Linke: 5 Prozent. Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. September 2022.

Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de

ADAC Luftrettung weiht modernsten Standort in Sande ein

München (ots) Eröffnung der neu gebauten Luftrettungsstation Sanderbusch .

Deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung .Feierstunde im Hangar am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch

Stehen gemeinsam für schnelle Hilfe aus der Luft im Norden und freuen sich über den modernsten Standort der ADAC Luftrettung (von links): Sven Ambrosy (Landrat LK Friesland), Oberstarzt Dr. Grüne (Kommandeur des Bundeswehrkrankenhaus Westerstede), Dirk Hessenius (Stationsleiter und Pilot), Frédéric Bruder (Geschäftsführer ADAC Luftrettung gGmbH) und Dr. Werner Wodrich (Geschäftsführer Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch)

Landrat Ambrosy und Klinik-Geschäftsführer Wodrich loben Partnerschaft

Provisorische Luftrettungsstation am JadeWeserAIRPORT eingestellt

Der ADAC Rettungshubschrauber “Christoph 26” ist wieder am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch stationiert. Nach umfassender Modernisierung und Erweiterung hat die gemeinnützige ADAC Luftrettung die von ihr betriebene Station auf dem Klinikgelände heute eingeweiht und startet wieder von dort zu Rettungseinsätzen. Die Station wurde nach modernsten Standards und Anforderungen in weniger als einem Jahr neu errichtet. In der Zwischenzeit führten “Christoph 26” und die Crews ihre Arbeit vom JadeWeserAIRPORT in Mariensiel fort.

Im Fokus des Medieninteresses: Stationsleiter und Pilot Dirk Hessenius erklärt die Vorteile der neu gebauten Luftrettungsstation: Unter anderem gibt es deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung.

Bei einer Feierstunde im neuen Hangar dankte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung Frédéric Bruder allen Verantwortlichen für den erfolgreichen Aus- und Umbau der Station: “Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen.

“Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen”. Geschäftsführer Frédéric Bruder bei der Einweihung der modernsten Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung.

Für die nachhaltige Fortführung und den weiteren Ausbau des besonders breiten Einsatzspektrums legen wir heute das Fundament: Sanderbusch ist jetzt die modernste Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung”.

Sven Ambrosy, Landrat des Kreises Friesland im Land Niedersachsen, dessen Innenministerium Träger der Luftrettungsstation ist: “Die ADAC Luftrettung leistet im Auftrag des Landes Niedersachsen einen hervorragenden Job und ist ein sehr wichtiger Partner für unseren Rettungsdienst zur Versorgung der Menschen in der Region. Wir freuen uns, dass die ADAC Luftrettung nun wieder wie gewohnt in Sanderbusch beheimatet und durch den Neubau noch fester mit dem Standort im Landkreis Friesland verbunden ist. Herzlichen Glückwunsch zu der neuen modernen Luftrettungsstation für den Hubschrauber Christoph 26!”

Besonderen Wert legten die Planer darauf, dass sich die Station auch optisch in die Region integriert. Deshalb wurde für die Fassade ein ruhiger Klinkerstein gewählt. Mit 1.080 Quadratmetern auf zwei Etagen bietet die neue Station mehr als doppelt so viel Platz wie früher, um medizinisches Gerät und Spezialausrüstung wie Nachtsichtgeräte für Rettungseinsätze in der Dämmerung oder im Dunkeln (Teil des Night-Vision-Imaging-Systems, kurz NVIS) zu lagern. Sanderbusch ist eine von drei Stationen, die 24/7 einsatzbereit sind. Piloten und Crews sind für die Einsätze bei minimalen Lichtverhältnissen speziell ausgebildet und greifen dabei auf die NVIS-Technologie zurück.

Das großzügige Raumangebot ermöglicht den Crews, sich für Ruhepausen im Rahmen ihres Schichtbetriebs zurückzuziehen und administrative Aufgaben zu erledigen. Das Vorfeld, auf dem “Christoph 26” startet und landet, wurde vollständig erneuert. Der Hangar ist direkt an das Stationsgebäude angegliedert.

Die ADAC Luftrettung betreibt den Standort in der friesländischen Gemeinde Sande seit dem Jahr 1983. Damit zählt das Zuhause von “Christoph 26” zu den längsten von den fliegenden Gelben Engel geleiteten Stationen im flächendeckenden Netz mit 37 Standorten und mehr als 50 Rettungshubschraubern. “Die Stationierung von ´Christoph 26` am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch hat sich im Rückblick als Erfolgsmodell erwiesen”, so der Geschäftsführer der Friesland Kliniken Dr. Werner Wodrich bei der Stationseinweihung. “Daraus ist eine Kooperation vieler Teilnehmer an der küstennahen Gesundheitsversorgung ohne Konkurrenzdenken entstanden – sehr zum Wohle der Menschen”.

“Christoph 26” ist einer von fünf ADAC Rettungshubschraubern, die mit einer Rettungswinde ausgestattet sind. Mit dieser können die fliegenden Gelben Engel Menschen in Notlagen auch dort versorgen und retten, wo ein Rettungswagen nicht hinkommt, zum Beispiel in Wasser, Watt oder Wald. Damit ist der ADAC Rettungshubschrauber ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Versorgung für die ostfriesischen Inseln, wo in den letzten Jahren durchschnittlich ein Drittel aller Alarmierungen erfolgte.

In Summe haben die Sanderbuscher Crews in den vergangenen knapp vier Jahrzehnten mehr als 50.000 Einsätze übernommen, 1361 davon im Jahr 2021. Im ersten Halbjahr 2022 wurde “Christoph 26” 771-mal alarmiert – ein mehr als 20-prozentiger Anstieg im Vergleich zu 595 Einsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.

Die Crews in Sanderbusch stellen 19 Notärzte vom Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, sieben Piloten und drei Co-Piloten von der ADAC Luftrettung sowie Rettungsfachpersonal der Rettungsdienst Friesland gGmbH: insgesamt 13 Notfallsanitäter (Fachbegriff Technical Crew Member Helicopter Emergency Medical Services, kurz TC HEMS), von denen drei über eine Zusatzqualifikation Winde verfügen (Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator, TC HHO). Hubschrauberführende Rettungsleitstelle ist die Gemeinsame Rettungsleitstelle Friesland/Wilhelmshafen. Die Anforderung von “Christoph 26” erfolgt über die örtlich zuständige Leitstelle (Notruf 112), Intensivtransporte über die Koordinierungsstelle Intensivtransporte Hannover.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,1 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Bundeskanzler besucht Johanniter

Olaf Scholz im Gespräch mit Bundesvorstand Jörg Lüssem

Berlin (ots) Olaf Scholz besuchte am 12. August in seiner Funktion als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreis Potsdam/Potsdam Mittelmark II/Teltow-Fläming II das Johanniter-Quartier in Michendorf.

Bundeskanzler Olaf Scholz mit Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe vor einem Rettungswagen, der mit dem innovativen “Gaffen tötet!” QR-Code beklebt wurde.

Der Kanzler wurde vor Ort von Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Ralf Boost, JUH-Vorstandsmitglied im Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming sowie von Julia Martsch, Hausleitung im Johanniter-Quartier, begrüßt und durch die neu eröffnete Einrichtung geführt. “Ich wünsche mir, dass es noch mehr solcher Orte gibt – mit einer Verbindung zwischen Jung und Alt”, sagte Olaf Scholz (MdB).

Jörg Lüssem hob nach dem Treffen hervor, wie wichtig den Johannitern der direkte Austausch mit der Politik zu gesamtgesellschaftlich relevanten Themen ist. “Der Schutz und die Stärkung der Resilienz der Bevölkerung haben durch die Corona-Pandemie, der Hochwasserkatastrophe an Ahr und Erft und dem Ukraine-Krieg in den vergangenen zwei Jahren an Bedeutung gewonnen. Wir als Hilfsorganisation stehen für diese Aufgaben bereit. Jedoch bedarf es an einigen Stellen an Investitionen und Anpassungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, um diesen Auftrag weiter erfüllen zu können.”

  1. Eine Reform der Notfallversorgung bleibt weiterhin sehr drängend. Die dauerhafte Belastung des Gesamtsystems der Notfallversorgungsstrukturen muss abgebaut werden, um der Bevölkerung weiterhin eine gute Versorgung im Notfall bieten zu können.
  2. Die Johanniter fordern eine ganzheitliche Pflegereform, die sowohl die Struktur der Leistungen als auch die generationsgerechte und zukunftsfeste Finanzierung der Pflegeversicherung berücksichtigt. Denn Pflegebedürftigkeit darf nicht zur Altersarmut führen.

Sehr interessiert zeigte sich Olaf Scholz an einem Rettungswagen (RTW) mit der Anti-Gaffer-Fahrzeugbeklebung, der vor dem Eingang des Johanniter-Quartier stand. Die Idee hinter dem Design ist so simpel wie genial: Im Muster der Beklebung verstecken sich QR-Codes. Der Kanzler ließ es sich nicht nehmen, den Code mit einem iPad zu scannen und war beeindruckt, dass daraufhin ein Warnhinweis sichtbar wurde, dass Gaffen kein Kavaliersdelikt ist.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 29.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

WEB: johanniter.de

Gas-Umlage treibt Energiepreise weiter in die Höhe: Entlastungen für Ernährungsindustrie unerlässlich

Berlin (ots) Die Bundesregierung hat am 04.8.2022 eine Gas-Umlage zur finanziellen Stützung von Gasimporteuren beschlossen. Danach werden die Gaspreise ab Oktober um weitere 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde steigen.

Peter Feller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)

Peter Feller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), warnt: “Bereits gegenwärtig sind die Gaspreise für Industriekunden in einem noch nie dagewesenen Ausmaß gestiegen. Dazu kommen steigende Kosten für Rohstoffe und andere Hilfs- und Betriebsstoffe. Die ständig zunehmende Kostenbelastung überfordert die Unternehmen der Ernährungsindustrie auf Dauer.”

Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Stand: Juni 2022) erhöhte sich der Index der Erzeugerpreise für Erdgas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, je nach Betrachtungsmonat, um das knapp Drei-bis Vierfache. Die Ernährungs- und Getränkeindustrie gehört mit einem Volumen von rund 38 TWh/a zu den größten Gasverbrauchern im verarbeitenden Gewerbe. Ein Ausweichen auf andere Energieträger ist in der Regel nicht kurzfristig möglich, da ein entsprechender “Fuel Switch” mit technischen Investitionen verbunden ist, die planungs- und kostenintensiv sowie zudem mit behördlichen Genehmigungsverfahren verbunden sind.

Der stetige Kostendruck führt dazu, dass Investitionsmöglichkeiten beschränkt und Standortverlagerungen ins Ausland in den Überlegungen der Unternehmensverantwortlichen zunehmend eine Rolle spielen.

“Ein besonderes Problem liegt darin”, so Feller, “dass die finanziellen Mehrbelastungen nur bedingt an die Absatzpartner weitergegeben werden können. Das gilt insbesondere für den konzentrierten Lebensmitteleinzelhandel.”

Die BVE fordert deshalb eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um zu ermöglichen, zumindest gesetzlich bedingte Mehrkosten, wie die vorliegende Umlage, adäquat in den Wertschöpfungsketten weiterzuleiten.

“Es ist zu kurz gesprungen, das Insolvenzrisiko der Energieversorger einfach in den Bereich des verarbeitenden Gewerbes zu verlagern,” so Feller weiter. Darüber hinaus fordert der Verband eine Verlängerung und Ausweitung des bestehenden Schutzschildes der Bundesregierung für vom Ukraine Krieg betroffene Unternehmen, insbesondere den Zuschuss für Unternehmen mit hohen Zusatzkosten aufgrund gestiegener Erdgas- und Strompreise.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 186 Mrd. Euro der fünftgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 638.000 Beschäftigte in rund 6.150 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von rund 35 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

WEB: ernaehrungsindustrie.de

Philipp Lahm Sommercamp und ALDI Nord: Auch der Fußball-Weltmeister von 2014 war dabei

Essen/Schönhagen (ots) Prominenter Besuch in Schönhagen: Fußball-Weltmeister Philipp Lahm besuchte das Philipp Lahm Sommercamp an der Ostsee. Seine Stiftung richtete mit den Sponsoren ALDI Nord und Schneekoppe das Camp aus, in dem 80 Kinder vom 10. bis 16. Juli eine Ferienwoche verbringen konnten. Heute, Samstag, geht das Camp zu Ende – die Kinder nehmen viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.

Gruppenbild mit Philipp Lahm

Das Philipp Lahm Sommercamp (kurz PLSC) wird seit 2009 durchgeführt. Das Konzept: In sieben Tagen lernen 80 Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren spielerisch das Thema Gesundheit kennen – mit allem, was dazugehört: Bewegung, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung. Die Kinder werden jedes Jahr neu ausgewählt – mindestens die Hälfte der Plätze (40 Plätze der Philipp Lahm-Stiftung) werden an Kinder aus sozialen Einrichtungen vergeben. Die übrigen 40 Plätze werden vom Hauptsponsor vergeben – in diesem Jahr ALDI Nord.

Philipp Lahm, Initiator des Sommercamps und Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2014, ließ es sich zur großen Freude der Teilnehmer nicht nehmen, selbst in Schönhagen vorbeizuschauen. Und bei der Gelegenheit machte er noch einmal deutlich, warum ihm das Thema bewusste Ernährung von Kindern so wichtig ist:

“Körperliche und mentale Gesundheit sind die Basis für ein gutes Leben – nicht nur für mich als Profisportler, sondern für jeden Menschen. Ich will aufzeigen, dass jeder etwas dafür tun kann, und dass man nicht früh genug damit beginnen kann. Gesunde Ernährung und gesunde Bewegung im gesunden sozialen Rahmen: das ist Freude und Lebensqualität. Das Philipp Lahm Sommercamp bringt diese Themen Kindern und Jugendlichen näher”, sagt Philipp Lahm.

ALDI Nord ist in diesem Jahr erstmals als Kooperationspartner eines Philipp Lahm Sommercamps auf den Plan getreten. Bewusste Ernährung und ALDI – wie passt das zusammen? “Das passt sehr gut zusammen, denn ALDI engagiert sich auf unterschiedlichen Ebenen für das Thema bewusste Ernährung. Als verantwortungsvoller Lebensmitteleinzelhändler möchten wir zu einem gesunden Lebensstil beitragen – und zeigen, dass eine bewusste Ernährung einfach und günstig sein kann”, sagt Katrin Beyer, Bereichsgeschäftsführerin im Category Management bei ALDI Nord. “So bieten wir täglich frisches Obst und Gemüse, vielfältige Lebensmittel für eine ausgewogene Ernährung und arbeiten kontinuierlich daran, den Anteil von Zucker, Salz und Fett in den Produkten unserer Eigenmarken zu reduzieren.”

Web: aldi-nord.de

ISUV – Veranstaltungstipps zum Familienrecht für August und September 2022

ISUV e. V. – Der Verband für Unterhalt und Familienrecht
www.isuv.de

Manfred Ernst

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt
Tel.: 0170 5484542

Magdeburg
 

Montag, 29. August, 18 Uhr    
Präsenzveranstaltung                                                                                                                 
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?
Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de

Mittwoch, 7. September, 18 Uhr    Präsenzveranstaltung
Thema: Info-Treff für Trennungs- und Scheidungsbetroffene

Ort: 39104 Magdeburg, Krügerbrücke 2/Familieninformationsbüro Stadt Magdeburg (Nähe Ulrichplatz)
Referat: ISUV-Fachteam
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de


Montag, 12. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung                          
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht, Wechselmodell

Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Referat: Familienrichter
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de


Halberstadt

Mittwoch, 21. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung 
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: 38820 Halberstadt, Eike-von-Repgow-Str. 15 (AWO)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Halberstadt
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Halberstadt@isuv.de


Stendal

Montag, 19. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Rente, Haus?

Ort: 39576 Stendal, Hoe Bude 5 (“Färberhof”/Nähe Kornmarkt)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Stendal
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Stendal@isuv.de


Dessau

Dienstag, 6. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Schulden, Erbe, Haus?

Ort: Dessau, Erdmannsdorffstr. 3 (Volkshochschule)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Dessau
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Dessau@isuv.de


Salzwedel

Donnerstag, 29. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: Salzwedel, Schmiedestr. 13 (Familienhof)
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Salzwedel
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de


Schönebeck

Mittwoch, 31. August, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Erbe, Schulden, Haus?

Ort: Schönebeck, Bahnhofstr. 11/12 (gegenüber dem Bahnhof)
Referat: Fachanwältin für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Schönebeck
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de


Halle

Dienstag, 30. August, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: 06108 Halle, Puschkinstr. 27 (Nähe August-Bebel-Platz)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht und Mediator
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Halle
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Halle@isuv.de



Onlineveranstaltungen

Freitag, 2. September, 18 Uhr   
Thema: Ehe oder Partnerschaft in der Krise – Wie geht es weiter?

Referat: Rechtsanwalt
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Magdeburg@isuv.de


Dienstag, 4. Oktober, 18 Uhr   
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht, Wechselmodell

Referat: Fachanwältin für Familienrecht
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Dessau
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Dessau@isuv.de


Mittwoch, 10. Oktober, 18 Uhr   
Thema: Ehe aus – Armut durch Scheidung (Rententeilung, nachehelicher Unterhalt, Erbrecht)

Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Magdeburg@isuv.de




Eine Rose für die Gesundheit – ein Zeichen setzen gegen Gürtelrose

München (ots) – Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht das Unternehmen GSK im August und September 2022 auf die schmerzhafte Viruserkrankung Gürtelrose und die Schutzmöglichkeiten aufmerksam.

– Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.

Machen Sie mit unter www.Eine-Rose-fuer-die-Gesundheit.de und setzen Sie ein Zeichen gegen Gürtelrose

Gesundheit bis ins hohe Alter – ein Ziel vieler Menschen. Doch um das zu erreichen, ist es wichtig, auf sich und seine Gesundheit zu achten. Dazu gehört auch eine umfassende Gesundheitsvorsorge. Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht das Unternehmen GSK aktuell darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, sich im Alter aktiv um seine Gesundheit zu kümmern, um schwerwiegende Infektionskrankheiten wie Gürtelrose zu vermeiden. 95 % der über 60-Jährigen tragen den Gürtelrose-Erreger nach einer früheren Windpockenerkrankung in sich. 1 von 3 Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens an Gürtelrose. Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht GSK auf die schmerzhafte Viruserkrankung und die Schutzmöglichkeiten aufmerksam. Die Gewinner*innen erhalten die orangefarbenen Rosen entweder von einem “Rosenkavalier” persönlich an der Haustür überreicht oder per Rosen-Post nach Hause geschickt. Auf der Aktions-Website www.eine-rose-fuer-die-gesundheit.de kann der/die Teilnehmer*in auswählen, für welche Variante er/sie sich bewerben möchte. Als besonderes Erlebnis überreicht eine der Rosen der beliebte Theater- und Fernsehschauspieler Gerry Hungbauer.

Ein Zeichen setzen – und sich eine Rose für die Gesundheit schenken

Bundesweit verlost GSK insgesamt 451 Rosen für die Gesundheit. Zwischen dem 20. August und dem 10. September 2022 wird in den zehn größten Städten Deutschlands jeweils 20 Gewinner*innen je eine Rose für die Gesundheit von einem Rosenkavalier persönlich überbracht. Wer nicht in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Dortmund oder Essen wohnt, kann sich auf der Website für die Verlosung der Königin der Blumen per Rosen-Post eintragen: 250 Rosen werden an die Gewinner*innen bundesweit per Post verschickt. Mit der orangefarbenen Rose ein Zeichen gegen Gürtelrose zu setzen ist ein Erlebnis, das für eine Person noch unvergesslicher wird: Ein*e Gewinner*in erhält die Rose aus den Händen des Schauspielers Gerry Hungbauer, vielen noch aus seiner Zeit in der ARD-Telenovela “Rote Rosen” bekannt. Die Informationsbroschüre zur Viruserkrankung Gürtelrose und zu den Schutzmöglichkeiten wird für alle Interessierten auch über die Website zum Herunterladen bereitgestellt.

Über Gürtelrose

Gürtelrose scheint auf den ersten Blick eine Hautkrankheit zu sein, ist aber eine ernste Infektionskrankheit, die durch die Reaktivierung des Windpockenerregers ausgelöst wird. Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus seitdem in sich.[i] Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.[ii] Weder ein gesunder Lebensstil noch Maßnahmen wie die AHA-Regeln können daran etwas ändern. Zum einen nehmen die Abwehrkräfte im Alter ab, wodurch eine Reaktivierung wahrscheinlicher wird. Zum anderen stecken sich Betroffene nicht an, sondern haben den Erreger bereits im Körper und dieser kann bei einer Schwächung des Immunsystems (z. B. durch Stress, COVID-19-Erkrankung) wieder aktiviert werden. Bei der Reaktivierung des Virus wandern die zuvor inaktiven Erreger aus den Nervenknoten entlang der Nervenfasern bis zu deren Enden an der Hautoberfläche. Dort entstehen als Reaktion die charakteristischen Bläschen, die sich gürtel- oder bandförmig um den Körper legen. Häufig ist nur eine Körperhälfte betroffen. Da das Virus über die Nervenbahnen zur Haut “wandert”, treten häufig noch vor Auftreten der typischen Bläschen starke, “einschießende” Schmerzen auf. Weitere Symptome sind beispielsweise Abgeschlagenheit, Erschöpfung und teilweise über Monate anhaltende, stark brennende bis stechende Nervenschmerzen. Bis zu 30 Prozent der Betroffenen haben mit Komplikationen und Langzeitfolgen zu kämpfen.[iii] Manchmal dauert dies mehrere Monate, in anderen Fällen können die Schmerzen ein Leben lang anhalten. Daneben kann Gürtelrose auch zu Sehstörungen, einem vollständigen Seh- und Hörverlust sowie in seltenen Fällen auch zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen.3

Mehr Informationen, Termine und Teilnahmebedingungen zur Aktion “Eine Rose für die Gesundheit”
finden Sie unter: www.eine-rose-fuer-die-gesundheit.de

Mit Stolz und Spaß dabei: M&M’S feiert die bunte Vielfalt beim CSD Berlin

Unterhaching (ots) Auf dem Pride-Event in Berlin unterstützt die Mars Marke M&M’S die LGBTQIA+ Community in ihrer Forderung für mehr Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung

Bambi Marcury, Alexander Schaefer (Prince Charming), Natascha Ochsenknecht Christopher Street Day – ,,Bunter Spass für Alle” am M&M’S Truck Nummer 16 in Berlin am 23.07.2022 Foto: BrauerPhotos / J.Reetz fuer M&M`S Mars GmbH .

M&M’S steht für bunte Vielfalt und den Wunsch, Menschen über alle Unterschiede hinweg über den gemeinsamen Spaß zu verbinden. Seit über 80 Jahren ist das gelebte Marken-Philosophie. Am 23. Juli ist M&M’S zum ersten Mal auf dem Berliner CSD dabei – mit Stolz, Spaß und eigenem farbenfrohen Truck. Nach dem gemeinsam mit Enissa Amani gestarteten Projekt Open Mic für eine inklusivere Comedy-Szene möchte sich die Marke mit der CSD Teilnahme, aktiv und sichtbar für ihr Ziel einsetzen, eine Welt zu schaffen, in der sich jede*r zugehörig fühlt – unabhängig von Herkunft, Kultur, Alter, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung.

Die ideale Plattform, Solidarität zu zeigen

Der CSD Berlin zählt mit Millionen Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen aus der ganzen Welt zu den größten Pride-Events Europas. Das Motto in diesem Jahr: “United in Love! Gegen Hass, Krieg und Diskriminierung.” Bei der stimmungsvollen Demonstration unter der Regenbogenflagge auf den Straßen Berlins stehen die Themen Selbstbestimmung, ein freies Leben ohne Angst sowie die gleichen Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen im Vordergrund. Auf dem bunten M&M’S Truck feiern und demonstrieren Mars Mitarbeitende, die der LGBTQIA+ Community angehören oder sie aktiv unterstützen. Begleitet werden sie von Medien, Influencer*innen und bekannten Persönlichkeiten aus der Szene wie Bambi Mercury, Leni Bolt, Candy Crash und Rafi Rachek.

“M&M’S steht seit mehr als 80 Jahren für bunten Schoko-Spaß. Gemeinsamer Spaß ist der stärkste Weg, um Menschen einzubeziehen und ihnen das Gefühl zu geben, dazuzugehören. Diese Momente des Lachens wollen wir transportieren, um Solidarität, Toleranz und Zusammengehörigkeit unter allen Menschen zu fördern. Das macht die Teilnahme am CSD Berlin für uns und für mich zu einem persönlichen Anliegen,” sagt Carsten Simon, General Manager bei Mars Wrigley in Deutschland.

About M&M’S: Werte und Prinzipien im globalen Familienunternehmen Mars

Seit Jahrzehnten bringt M&M’S Menschen zusammen – durch die kultig-bunten Schokolinsen, gemeinsam erlebten Spaß und durch die Erlebnisse, die die Marke schafft. M&M’S glaubt an eine Welt, in der sich jede*r zugehörig fühlt. Und Spaß ist der beste Weg, um sich mit anderen zu verbinden. Im M&M’S Store auf dem Berliner Ku’damm können Fans, Berliner*innen und Besucher*innen seit Oktober 2021 farbenfrohen Spaß aller Art erleben. Weitere Informationen unter mms.com.

M&M’S ist eine Marke von Mars. 1911 in den USA gegründet, ist das Familienunternehmen heute mit mehr als 130.000 Mitarbeitenden in mehr als 80 Ländern tätig. Das Unternehmen ist sich der großen Verantwortung bewusst, die es als Arbeitgeber, Partner, Werbetreibender und Gewerbetreibender weltweit hat. Interne Netzwerke setzen sich bei Mars in besonderem Maße für Chancengleichheit und Inklusion ein. Sie stärken den Austausch, organisieren Veranstaltungen und schaffen das Bewusstsein für wichtige Themen an Orten der Begegnung. Weltweit engagieren sich so 13 Mitarbeiter*innen-Gruppen für die Belange der LGBTQIA+ Community innerhalb des Unternehmens, denn niemand sollte aus Angst vor Diskriminierung oder Vorurteilen die eigene Sexualität und sexuelle Identität verstecken. In Partnerschaft mit dem Geena Davis Institut setzt sich Mars seit 2018 für den Abbau von Genderstereotypen in der Werbung ein. Bis 2021 hat Mars so u. a. den Anteil weiblicher Charaktere in der eigenen Werbung erhöht um 11 Prozent – mit einer Quote von heute 45 Prozent.

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SOS Kinderdorf Sachsen-Anhalt – Gesundheitsministerin übernimmt Schirmherrschaft für Bernburg

Themen in diesem Video: Anlässlich des 30jährigen Jubiläum des SOS-Kinderdorf Bernburg übernimmt Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne die Schirmherrschaft für neues Bauprojekt.

SOS-Kinderdorf Bernburg – 30 Jahre

Gäste waren neben der Vorstandsvorsitzenden des SOS Kinderdorf München, Prof. Dr. Sabina Schutter auch Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne, Landrat Markus Bauer, sowie der stellvertretende Oberbürgermeisterin der Stand Bernburg, Paul Koller sowie weitere enge Partner. Schirmherr des SOS Kinderdorfes ist seit letztem Jahr Prinz Eduard von Anhalt. Dieser hat deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit mit Kindern ist. Begonnen hat alles mit 8 arrangierten Mitarbeitern im Jahr 1992, seit dem hat sich das SOS-Kinderdorf in Bernburg enorm entwickelt. Weil der Bedarf auch künftig sehr groß ist, entwickelt sich der Standort in Sachsen-Anhalt mit sechs Außenstellen und einem neuen Gebäude weiter. Aus den ehemals 8 Mitarbeitern sind mittlerweile 132 Mitarbeiter geworden. Insgesamt hat das SOS Kinderdorf 10 Außenstellen an 6 Standorten. In den Kindertageseinrichtungen werden 300 Kinder betreut, dazu 40 Kinder in den Wohngruppen, dazu kommen 100 Kinder und Familien im Tagesgeschäft. Das SOS-Kinderdorf in Bernburg ist das einzige in Sachsen-Anhalt. Den Altkeis Bernburg hat es bereits überschritten. Geplant ist der weitere Ausbau und Erweiterung in die Landeshauptstadt. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis.
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