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Berliner Abgeordnete befürworten bundesweiten Bürgerrat Bildung und Lernen: „Unterschätzen Sie nicht Ihre Macht“

Berlin (ots) In Berlin ist am Wochenende der neue Bürgerrat Bildung und Lernen zusammengetreten. Beim Abschluss-Panel in der Staatsbibliothek Unter den Linden stellten sich eine Woche vor der Bundestagswahl und den Landtagswahlen auch die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher aller politischer Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus dem Dialog mit dem Bürgerrat.

Berliner Abgeordnete befürworten bundesweiten Bürgerrat Bildung und Lernen: „Unterschätzen Sie nicht Ihre Macht“ / Erste Sitzung des Bürgerrats Bildung und Lernen mit 100 zufällig ausgelosten Menschen aus ganz Deutschland in der Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden.

Mit dabei waren Dr. Maja Lasic, (SPD), Prof. Dr. Anabel Ternès (CDU), Regine Kittler (Die Linke), Stefanie Remlinger (Bündnis 90 / Die Grünen), Franz Kerker (AfD), David Jahn (FDP). Sie alle ermutigten den Bürgerrat Bildung und Lernen, die Empfehlungen zur Verbesserung des Bildungssystems sehr offensiv vorzutragen. Die Stimme der Bürgerinnen und Bürger werde bei den anstehenden Reformen auf jeden Fall gehört werden, betonten die Politikerinnen und Politiker parteiübergreifend. „Unterschätzen Sie nicht ihre Macht“, resümierte Stefanie Remlinger.

Im Bürgerrat Bildung und Lernen trafen 100 zufällig ausgeloste Menschen aus ganz Deutschland in der Hauptstadt zusammen. Ihre Empfehlungen für Verbesserungen im deutschen Bildungssystem werden nun von gewählten Bürgerbotschafter/-innen ausgearbeitet und Mitte November beim Bürgergipfel in Berlin offiziell der Politik im Bund, in den Ländern und in den Kommunen übergeben.

Ins Leben gerufen wurde der Bürgerrat Bildung und Lernen von der unabhängigen Montag Stiftung Denkwerkstatt in Bonn. Insgesamt ist das Projekt auf drei Jahre angelegt, ein Durchlauf dauert jeweils ein Jahr. Im Mai hatten 400 zufällig ausgeloste Menschen aus ganz Deutschland beim Online-Jugend- und Bürgerforum ihre Vorschläge zusammengetragen. Der Bürgerrat Bildung und Lernen ist aktuell der einzige Bürgerrat, der bundesweit aktiv ist und auch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren einbezieht. Zehn Kinderbotschafter/-innen aus den Schulwerkstätten in Berlin dabei und haben ihre Ideen für einen besseren Lernalltag in den Bürgerrat eingebracht.

Web: https://www.buergerrat-bildung-lernen.de

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei ehrt Retter: Timur Khamzin rettete 79-Jährigen nach Gleissturz

München (ots) Manchmal kann es schnell gehen. Nachdem ein 79-Jähriger infolge eines Schwächeanfalls am S-Bahnhaltepunkt Laim ins Gleis stürzte, griff Timur KHAMZIN couragiert ein und zog den Mann zurück auf den Bahnsteig. Da der Retter zunächst unbekannt war, wurde über die Medien ein Aufruf gestartet, woraufhin sich der 37-jährige Familienvater meldete (siehe Pressemitteilungen Nr. 198 vom 9. September). Nun dankte Polizeidirektor Michael Rupp dem couragierten Retter.

Münchens Inspektionsleiter Polizeidirektor Michael Rupp ehrte Retter Timur Khamzin aus München. Der 37-Jährige hatte einen verunfallten 79-Jährigen aus dem Gleis gezogen.

Passend zum gestrigen „Tag der Zivilcourage“, empfing Inspektionsleiter Michael Rupp Retter Timur Khamzin am Montagvormittag (20. September) im Inspektionssitz in der Denisstraße. Der 37-jährige Rettungssanitäter berichtete, wie er am 8. September mit seiner Frau und den zwei Söhnen, auf dem Weg zu den Großeltern war und dabei auf den Verunfallten aufmerksam geworden war. „Es waren viele Reisende, die aufgeregt am Bahnsteig standen. Da war mir klar, dass etwas passiert sein musste. Ich sah dann, dass der ältere Herr mit einer blutenden Kopfwunde ins Gleisbett gefallen war und half ihm, gemeinsam mit einem weiteren Mann, aus dem Gleis heraus. Anschließend betreute ich den Mann und leistete erste Hilfe. Zum Glück hatte meine Frau einen Kühlakku dabei um die Wunde zu kühlen.“

Polizeidirektor Rupp dankte dem 37-Jährigen im Namen der Bundespolizei. „Durch ihr unverzögertes Handeln konnten Sie einen Menschen in Not aus einer sehr bedrohlichen Lage befreien. Unsere Gesellschaft braucht Leute wie sie, die zeigen, dass man sich in schwierigen Situationen aufeinander verlassen kann. Sie können stolz auf sich sein und sind Vorbild für ihre Söhne und andere Menschen, die ihr Eingreifen beobachten konnten.“

Web: www.bundespolizei.de

Chemnitz: FDP-Vorsitzender Lindner beim Wahlkampf am Uferstrand Chemnitz

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner betonte am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Chemnitz, wie wichtig es sei, Umweltfragen anzugehen. „Wisst ihr, dass der Erste für Umweltfragen zuständige Minister in Deutschland, Hans-Dietrich Genscher, von der FDP war? Das erste Umweltprogramm einer deutschen Regierung wurde von Hans-Dietrich Genscher 1970, 1971 beschlossen“, hob Lindner die Verdienste der FDP um den Umweltschutz in der Regierung hervor.

Chemnitz: FDP-Vorsitzender Lindner

Lindner machte sich auch über die Grünen lustig: „Hans-Dietrich Genscher hat schon Umweltpolitik gemacht, als Joschka Fischer von den Grünen noch mit Steinen auf Polizisten geworfen hat.“ Die FDP wird bei dieser Bundestagswahl wahrscheinlich eine Schlüsselrolle spielen, da sie die Möglichkeit einer Ampelkoalition mit der SPD und den Grünen hat, die die CDU zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten aus der Regierung drängen könnte. Die Bundestagswahl in Deutschland findet am 26. September statt.
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Wahl 2021: ZDF-Doku über den Kampf ums Kanzleramt

Mainz (ots) Wer wird auf Angela Merkel folgen? Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz trauen sich das Kanzleramt zu und sind derzeit mitten im Wahlkampf.

CDU-Chef Armin Laschet im April 2021 auf dem Weg zur Fraktionssitzung.

Welche Eigenschaften bringen die drei mit für die angestrebte Aufgabe? Wie gehen sie um mit eigenen Fehlern und Schwächen, wie mit Widersachern aus den eigenen Reihen?

Diesen Fragen geht die Dokumentation „Macht. Wechsel – Der Kampf ums Kanzleramt“ am Dienstag, 21. September 2021, 20.15 Uhr im ZDF und in der ZDFmediathek, nach. Für diesen Film haben Winnie Heescher und Lars Seefeldt die drei Kandidierenden monatelang mit der Kamera begleitet. Die Beobachtung beginnt bei ihrem parteiinternen Kampf um ihre Nominierung und führt über die heiße Phase des Wahlkampfes bis kurz vor die Bundestagswahl. Die Dokumentation gibt einen Einblick in die Persönlichkeiten von Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz, analysiert deren Antworten auf die größten Herausforderungen der Zeit – Coronakrise und Klimawandel – und spiegelt den nervösen Politikbetrieb des Wahlkampfes 2021.

Bundestagswahl 2021 in der ZDFmediathek: https://zdf.de/nachrichten/thema/bundestagswahl-120.html

Emotional ergreifend: Mit dem 17Ziele Freude-Flash motivieren bundesweit 850 Musikerinnen und Musiker

… zu mehr Engagement für Nachhaltigkeit in allen Bereichen

Bonn (ots) Von Kiel bis München und Bonn bis Berlin überraschten heute Orchester, Chöre, Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker die Menschen auf zentralen Plätzen mit einem musikalischen Flashmob. Die Botschaft der Aufführung stieß auf großes Interesse.

Impressionen vom 17Ziele Freude-Flash in Erfurt

In 17 deutschen Städten gleichzeitig organisierte das Projekt #17Ziele von Engagement Global am heutigen 18. September, 13 Uhr, den 17Ziele Freude-Flash. Mit der Aktion, an der bundesweit 850 Musikerinnen und Musiker beteiligt waren, sollten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht werden. Gespielt wurde der vierte Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

„Mit dem 17Ziele Freude-Flash setzen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und Gemeinschaft, ganz im Sinne der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Wir wollen motivieren, für die Themen der 17 Ziele wie Abbau von Armut, Klimaschutz, menschenwürdige Arbeit oder Geschlechtergleichheit einzutreten. Ohne Zusammenhalt gelingt dies nicht. Die ‚Ode an die Freude‘ aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven steht wie kaum ein anderes Musikstück für dieses Gefühl der Gemeinschaft und Solidarität. Die Erreichung der 17 Ziele ist nur dann möglich, wenn wir alle, die Weltgemeinschaft, aber auch jede und jeder Einzelne hier in Deutschland, aktiv werden,“ erklärte Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global.

Neuer Weltrekord

Mit ihrer Aktion stellten die 850 Musikerinnen und Musiker einen neuen Weltrekord für das „größte an verschiedenen Veranstaltungsorten spontan spielende Musikensemble“ auf.
Mit der Übergabe der Weltrekordurkunde durch das Rekord-Institut für Deutschland (RID) in Berlin an den Leiter des 17Ziele Teams von Engagement Global, Christian Mäntele, wurde die neue Bestleistung von RID-Rekordrichter Rolf Allerdissen zertifiziert. „500 Musizierende hätten es für die neue Rekordkategorie mindestens sein müssen. Tatsächlich aber haben 850 teilgenommen. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten!“, gibt Allerdissen bei der Rekordauszeichnung zu Protokoll. Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) ist das deutschsprachige Pendant zum international ausgerichteten Rekordbuch aus London.

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 ist ein „Weltzukunftsvertrag“. Mit diesem Vertrag verpflichten sich die Staaten dazu, allen Menschen bis zum Jahr 2030 ein Leben in Würde zu sichern.

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen informiert und berät Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell. Wir qualifizieren bedarfsgerecht, verbinden Menschen und Institutionen miteinander, unterstützen zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement.

Das Projekt #17Ziele von Engagement Global hat die Aufgabe, die Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 bekannter zu machen, für ihre Themen zu sensibilisieren und – im besten Fall – zu einem veränderten Handeln anzuregen.

Informationen, Bilder und Videos werden auf folgenden Kanälen bereitgestellt:

Webseite: 17ziele.de

Instagram: @17ziele.de

Facebook: @17Ziele.de

Twitter: @17Ziele

90-sek. Video: https://musebox.de/data/17Ziele/90Sek/News_90Sek_Preview.mp4

Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Hamburg (ots) Technologische Innovationen und mediale Trends standen im Mittelpunkt des zweiten Tages der diesjährigen Innovationskonferenz für Medien von nextMedia.Hamburg und der dpa. Dabei wurde deutlich: Vor allem in der direkten Interaktion steckt viel Potenzial für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern. Aber die Akzeptanz von neuen Technologien benötigt noch viel Überzeugungsarbeit.

scoopcamp 2021: Panel „Social Audio: Ein Trend gekommen, um zu bleiben?“. Constantin Buer (Geschäftsführer Podstars), Johanna Gentes (Social-Media-Redakteurin jetzt / Süddeutsche Zeitung), Dr. Johanna Leuschen (Journalistin, Moderatorin, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO), Christian Hinkelmann (Podcast-Koordinator & Formatentwickler tagesschau), vlnr. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services / Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Die Digitalisierung verändert die Medienwirtschaft weiterhin in einem rasanten Tempo. An Tag zwei des scoopcamp, der von Dr. Johanna Leuschen, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO, moderiert wurde, diskutierten Medienschaffende in Keynotes, Panels und Workshops, wie die Zukunft der Medienlandschaft aussehen kann.

scoopcamp 2021: Keynote „Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung“ von Medienunternehmer Oliver Wurm. Foto: Marcelo Hernandez

Werden bald Journalistinnen und Journalisten sowie Content Creator nicht mehr für große Verlage arbeiten, sondern mit Tools und Plattformen wie Substack selbst zu Medienmarken werden?
Diese Frage etwa warf Pia Frey, Gründerin von Opinary und Preisträgerin des diesjährigen scoop Awards, in ihrer Auftakt-Keynote auf – und richtete einen Appell an Medienhäuser, nicht pauschal ihr gesamtes Angebot hinter Paywalls zu verstecken, sondern gezielt einzelne Kanäle abonnierbar zu machen.

Danach nutzten drei junge Start-ups die scoopcamp-Bühne, um zu zeigen, was in ihnen steckt: Am Start waren Ourdio, das die Produktion personalisierter Hörbücher ermöglicht, Scriptbakery, das Annahme, Verwaltung und Analyse von Manuskripten und Texten digitalisiert, und Trensition, das Trendscouting für Unternehmen systematisiert und erleichtert. Auffällig dabei: Die Geschäftsideen aller drei Start-ups basieren auf Künstlicher Intelligenz.

Der Einsatz der Technologie in Redaktionen war auch im weiteren Verlauf der Konferenz ein breit diskutiertes Thema. Exklusiv für das scoopcamp hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey Daten zur Akzeptanz von KI durch Mediennutzer und Medienschaffende erhoben. Demnach sieht die Mehrheit der Bundesbürger KI eher kritisch: 70 Prozent der Befragten sorgen sich, dass KI für Manipulation genutzt werden könnte, 65 Prozent befürchten negative Auswirkungen auf die journalistische Qualität. Alle Umfrage-Ergebnisse können unter www.bit.ly/civeyscoopcamp abgerufen werden.

Darüber, wie die Medienbranche das Potenzial von KI als Zukunftstechnologie trotz vieler Vorbehalte ausschöpfen kann, diskutierten Christina Elmer, Professorin für Digitalen Journalismus und Datenjournalismus an der TU Dortmund, Uli Köppen, Head of AI + Automation Lab beim Bayerischen Rundfunk, und Matthias Spielkamp, Mitgründer und Geschäftsführer von AlgorithmWatch. Das Fazit: Die Debatte um KI ist noch immer von vielen Klischees und falschen Ängsten geprägt. Weniger Mystifizierung, mehr Differenzierung, Transparenz und konkrete Anwendungsbeispiele sind entscheidend für die Akzeptanz dieser Technologie, sowohl bei den Nutzerinnen und Nutzern als auch bei den Medienschaffenden selbst.

scoopcamp 2021 im Hamburger designxport. Blick ins Publikum. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services

Neben technologischer Innovation stand beim diesjährigen scoopcamp auch die Frage im Vordergrund, welche neuen medialen Formate sich in Zukunft durchsetzen. So beschäftigten sich zwei weitere Panels mit den Chancen von Livestreaming und Social Audio für Medienhäuser und Verlage. Dabei wurde vor allem deutlich: In der direkten Interaktion steckt viel Potential für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern, allerdings ist der Aufwand insbesondere beim Livestreaming erheblich. Zudem sind der jüngste Erfolg von Livestreaming wie auch der Hype um Clubhouse durch die Corona-Pandemie geprägt, so dass nicht vorhersehbar ist, wie sich beide Formate in Zukunft wirklich entwickeln.

Als sicher kann dagegen gelten, dass die Klimakrise die mediale Berichterstattung in den kommenden Jahren stark prägen wird. Auf großes Interesse stieß deshalb auch der scoopcamp-Workshop mit Klimajournalistin Sara Schurmann.

Zum Abschluss der Konferenz trat der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Verleger und Medien-Unternehmer Oliver Wurm auf und machte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut, ihre eigenen Visionen umzusetzen. Sein Motto: „Jeder hat Ideen, also probiert euch aus! Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung.“

Unterstützt wurde das diesjährige scoopcamp von Civey, NOZ Medien und ZEIT ONLINE sowie MEEDIA als Medienpartner. Der scoopcamp-Fachtag wurde ermöglicht durch eine Partnerschaft mit der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. sowie dem dpa-Projekt #UseTheNews und unterstützt von der Schöpflin Stiftung und der ZEIT-Stiftung.

Über das scoopcamp:

Das scoopcamp ist die Innovationskonferenz für Medien. Seit 2009 lädt Hamburg@work – und seit 2014 nextMedia.Hamburg – jährlich zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren der IT- und Medienbranche zur Diskussion über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung ein. Im Fokus stehen Themen wie „Data Journalism“, „Social Media“ und „New Storytelling“ in digitalen Medien.

Über nextMedia.Hamburg:

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft. Sie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie engagierten Unternehmen und innovativen Akteur*innen getragen und ist seit 2018 Teil der Hamburg Kreativ GmbH.

Kernaufgabe ist die Förderung und Unterstützung neuer, zukunftsfähiger Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Content und Technologie. Der Fokus liegt auf Innovationen, die sich aus der Digitalisierung und der damit verbundenen Konvergenz der Medienmärkte ergeben (z.B. aus Presse und Rundfunk, Werbung, Musik, Games, Film, Buch und Software). Dafür entwickelt nextMedia.Hamburg regelmäßig neue Programme. In einem starken Netzwerk mit Partner*innen aus der Medien- und Digitalwirtschaft versteht sich die Initiative als Knotenpunkt und ist das europaweit größte und diverseste Netzwerk dieser Art.

Weitere Informationen unter www.nextmedia-hamburg.de.

Jörg Meuthen: „Lassen Sie die Menschen endlich in Ruhe, Frau von der Leyen!“

Der AfD-Bundessprecher und EU-Abgeordnete Jörg Meuthen fällt ein vernichtendes Urteil über die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) zur Lage der EU.

Meuthen macht deutlich, dass von der Leyen einer beispiellosen Ausgaben-Orgie und einem zunehmenden Zentralismus das Wort redet. Meuthen prangert an, dass die Bürger immer stärker aus Brüssel bevormundet werden.

Web: https://www.afd.de/

Vereinte Nationen, vereinte Religionen

Lindau (ots) Die internationalen Konferenzen von Religions for Peace und Ring for Peace, gefördert vom Deutschen Auswärtigen Amt, etablieren sich: örtlich in Lindau und inhaltlich auf höchster diplomatischer Ebene. Das macht die Liste der Rednerinnen und Redner deutlich, die an der „Conference of the World Council of Religious Leaders on Faith and Diplomacy: Generations in Dialogue“ teilnehmen werden.

Zusammen stellen sie das Programm der Konferenz im Oktober vor: Ulrich Schneider, Geschäftsführer von Ring for Peace aus Lindau, Azza Karam, Generalsekretärin von Religions for Peace in New York (Monitor) und Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin von Lindau, bei der Pressekonferenz am Mittwoch, 15. September, in der Lindauer Inselhalle. Der Titel der Konferenz lautet: „Conference of the World Council of Religious Leaders on Faith and Diplomacy: Generations in Dialogue“.

„Ich finde das Motto der Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder treffend und zeitgemäß gewählt“, sagte Lindaus Oberbürgermeister Claudia Alfons auf der Pressekonferenz am Mittwoch, 15. September, in der Lindauer Inselhalle. „Die Corona-Pandemie hat uns überdeutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass die Generationen miteinander im guten Dialog sind und solidarisch miteinander umgehen.“

Gleich drei hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen werden Keynote Speeches halten: die Sondergesandte für Jugend Jayathma Wickramanayake, die Sonderberaterin zur Verhinderung von Völkermord Alice Wairimu Nderitu und der Hohe Kommissar für Flüchtlinge Filippo Grandi. Aber diese UN-Trilogie ist nur der Anfang. Denn kein geringer als der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat ebenfalls eine Keynote Speech vorbereitet.

„Im Zusammenspiel mit dem Team von Religions for Peace in New York ist es uns gelungen, auch in diesem Jahr wieder ein anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen“, sagte Ulrich Schneider, Geschäftsführer der Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft.

Über 50 Speaker stehen im Programm, die sich in den vier Tagen der Konferenz mit Friedens- und Sicherheitspolitik, Umweltschutz und humanitärer Arbeit beschäftigen werden. Ob Gilles Carbonnier, der Vizepräsident des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (ICRC), oder Helga Maria Schmid, die Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), ob Jeffrey Sachs, Präsident des Sustainable Development Solutions Network der UN (SDSN), oder Ursula Müller, Beigeordnete Generalsekretärin im Amt für humanitäre Angelegenheiten und ranghöchste Deutsche Mitarbeiterin bei den Vereinten Nationen – die Liste ist ebenso umfangreich wie vielfältig.

Sie alle treffen in Lindau auf die zahlreichen und einflussreichen Religionsführerinnen und Religionsführer des Weltrats von Religions for Peace, der sich dort zur Vollversammlung einfindet. Zwei Welten treffen aufeinander, um gemeinsam zu denken, zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Zum Beispiel in den 14 parallel stattfindenden „Diplomacy Roundtables“. Diese sind von der Öffentlichkeit ausgeschlossen und haben begrenzte Plätze. Ihre Titel lauten zum Beispiel „Demographic Dynamics, Religions and Politics“ oder „No more Religious Troubles in Northern Ireland?“. Die Roundtables werden jeweils von einem Diplomaten oder einer Diplomatin zusammen mit einem Religionsvertreter oder einer Religionsvertreterin moderiert. Diese 14 Diplomacy Roundtables sind programmlich sozusagen das zentrale Nervensystem der Konferenz, wie auch der Titel verspricht: Faith and Diplomacy.

„In den Roundtables wird es auch um themenübergreifende Fragen und Schnittstellen unserer drei Hauptthemen gehen“, erklärte Azza Karam, Generalsekretärin von Religions for Peace. „Natürlich werden wir auch politische Themen ansprechen, so wird der erste „Runde Tisch“ beispielsweise zu Afghanistan stattfinden. Dabei wird es um multireligiöse Ansätze gehen.“

Aber was nützt all das, was alte Menschen beschließen, wenn junge Menschen die Welt von morgen aus ganz anderen Augen betrachten und damit auch ganz andere Vorstellungen von der Zukunft haben? Die Welt von morgen lässt sich nur gemeinsam mit denjenigen Menschen erschaffen, die darin leben werden. Und deshalb steht die Konferenz im Jahr 2021 im Zeichen des generationenübergreifenden Dialogs. Keine Diskussion, keine Vortragsreihe und kein Roundtable ohne einen Vertreter oder eine Vertreterin der jetzt noch jungen Generation. Vor Ort werden junge Menschenrechtsaktivistinnen sein, wie Alejandra Acosta aus Spanien, oder auch junge Klimaaktivistinnen, wie Vanessa Nakate aus Uganda.

„Es ist auch wichtig, dass die Stimmen der Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Globalen Süden hinausgetragen werden“, erklärte Vanessa Nakate, „dafür sind Plattform wie diese wichtig für uns. Um an Entscheidungsprozessen beteiligt zu werden, fängt damit an, zu Konferenzen wie diese eingeladen zu werden. Deshalb weiß ich es zu schätzen, teilnehmen und einen Beitrag leisten zu dürfen.“

Eines der programmlichen Highlights findet sicherlich am Mittwoch statt, dem dritten Tag der Konferenz: die Debatte. In einem Wettbewerb der Argumente treten zwei Gruppen junger Menschen rhetorisch gegeneinander an, um das folgende Thema auszudiskutieren: „Religionen waren in der Covid-19-Pandemie hilfreich – wahr oder falsch?“ Versprochen: Der Schlagabtausch wird mitreißen: emotional und intellektuell.

Zu guter Letzt sei noch ein Hinweis gestattet: Am Donnerstag, 23. September, veröffentlicht die Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft die Ergebnisse einer für die Konferenz beauftragten repräsentativen Befragung in Deutschland des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Wir wollten wissen, welche Bedeutung Glaube und Religion, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit für unterschiedliche Generationen hat und welche Werte die Menschen mit Glaubens- und Religionsgemeinschaften verbinden. Diese Studienergebnisse werden wir über eine Pressemitteilung bekannt geben und kann ab dem 23.9. eingesehen werden.

Web: ringforpeace.org

Über einen surrealen Wahlkampf und eine drohende Agenda 2030

Sind Sie auch langsam genervt von den “Triellen”, Wahlarenen und angeblichen Klartextformaten, in denen unsere Kanzlerkandidaten über die realen Probleme zielsicher hinwegreden? Ich finde es fast schon surreal, wie Olaf Scholz versucht, sich als neue Angela Merkel zu inszenieren, während die Union vor einem angeblich drohenden Linksrutsch warnt.

Was von Union, SPD und GRÜNEN nach den Wahlen zu erwarten ist, was in Sachen Rente, Digitalisierung, Bildung oder Klimaschutz eigentlich getan werden müsste und warum es dringend eine starke soziale Opposition im nächsten Bundestag braucht, damit die Probleme, die sich unter Merkel aufgestaut haben, nicht zu Lasten der kleinen Leute, der Geringverdiener und der Mittelschicht “gelöst” werden – darum geht es in dieser Wochenschau.
10 Gründe DIE LINKE zu wählen: https://www.die-linke.de/wahlen/wahlp… — Fotos: Wahlzettel: Flickr / Tim Reckmann Baerbock (auch im Thumbnail): Flickr / Bündnis 90 / Die Grünen NRW Laschet (auch im Thumbnail): Flickr / Dirk Vorderstrasse Scholz: CC-BY-NC-SA Flirck / Frank Rumpenhorst Scholz im Thumbnail: Flickr / SPD Schleswig Holstein Bundestag: Felix Mittermeier LINKE: Die Linke / Martin Heinlein — Ihr findet mich im Netz:
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Wie lernt mein Kind, mit Geld umzugehen?

Elternratgeber der SOS-Kinderdörfer

München (ots) „Kann ich das haben??? … Alle anderen haben das auch!“ Die Wünsche von Kindern und Jugendlichen sind oft größer als der Geldbeutel. „Dass Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, müssen Kinder erst lernen“, sagt Birgit Satke, Leiterin der Beratungsstelle „Rat auf Draht“ der SOS-Kinderdörfer in Österreich. Je früher Kinder die Bedeutung und den Mechanismus von Geld begreifen, desto leichter fällt es ihnen später, reflektiert mit Geld umzugehen.

Nicht alles, was Spaß macht, muss Geld kosten. Im aktuellen Ratgeber der SOS-Kinderdörfer erfahren Eltern, wie sie ihren Nachwuchs beim achtsamen Umgang mit Geld unterstützen können. Je früher Kinder die Bedeutung und den Mechanismus von Geld begreifen, desto leichter fällt es ihnen später, reflektiert damit umzugehen.

So können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen:

#1 Erwachsene sind Vorbilder.

Lange bevor Kinder den Wert einzelner Münzen und Scheine einschätzen können, bekommen sie mit, wie die Eltern damit umgehen. Lassen Sie Ihr Kind teilhaben und zum Beispiel wissen, dass auch Sie Wünsche haben, für die Sie sparen müssen. Auf die Erfüllung von Wünschen warten zu können ist wichtig, um sich später in unserer Konsumwelt gut zurecht zu finden.

#2 Geld wächst nicht im Bauch des Bankomaten.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, was Geld bedeutet und woher es kommt. Denn Plastikkarten und Bankomat spiegeln eine falsche Realität vor. Kinder verstehen den Geldfluss nur, wenn man ihnen erklärt, dass Geld mit Arbeit verbunden und beschränkt ist.

#3 Erstes Taschengeld

Um einen maßvollen Umgang zu lernen, brauchen Kinder eigenes Geld, über dessen Verwendung sie selbst entscheiden dürfen. Regelmäßiges Taschengeld ist ab dem Schuleintritt sinnvoll, wenn Kinder schon kleinere Beträge nachrechnen und den Dingen einen Wert zuordnen können. Zahlen Sie das Taschengeld regelmäßig, unaufgefordert und in fester Höhe aus. Die Auszahlung sollte zunächst wöchentlich erfolgen, da unter 10-Jährige noch nicht so lange planen können, dann monatlich. Wenn der Nachwuchs vor der nächsten Rate schon pleite ist, besprechen Sie, wie es dazu kam und wie man es das nächste Mal besser machen kann.

#4 Taschengeld ist kein Druckmittel

Knüpfen Sie an das Taschengeld keine Bedingungen. Zahlen Sie es nicht fürs Bravsein aus und bestrafen Sie die Kinder nicht mit dem Entzug von Taschengeld, zum Beispiel bei schlechten Noten.

#5 Verwendung des Taschengelds

Das Taschengeld sollte nicht für notwendige Anschaffungen wie Schulsachen oder das Mittagessen verwendet werden müssen. Es ist für Dinge da, die Ihr Kind gerne zusätzlich hätte. Bewerten Sie die Ausgaben nicht mit Kommentaren wie „sinnvoll“ oder „überflüssig“. Machen Sie das Taschengeld aber auch nicht überflüssig, indem Sie selbst fast alle Wünsche Ihrer Kinder erfüllen.

#6 Geld macht nicht glücklich.

Zeigen Sie Ihrem Kind, welche kostenfreien Möglichkeiten es gibt, Spaß zu haben. Nicht jeder Ausflug muss Geld kosten und nicht jede Minute Freizeit mit Konsum gefüllt sein. Gehen Sie zum Beispiel gemeinsam Kastanien sammeln oder besuchen Sie Second-Hand-Läden. Gebrauchte Spielsachen machen genauso viel Spaß, schonen Geldbeutel und Umwelt, und Kinder lernen, dass diese Gegenstände noch immer einen Wert haben.

Web: www.sos-kinderdoerfer.de