Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September 2001, vor 25 Jahren in den USA.

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Heute gedenken wir der Terroranschläge vom 11. September 2001, vor 25 Jahren. Es waren vier koordinierte Flugzeugentführungen mit nachfolgenden Selbstmordattentaten auf symbolträchtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Sie wurden vom islamistischen Terrornetzwerk al-Qaida unter der Führung von Osama bin Laden geplant und von 19 seiner Mitglieder verübt, darunter 15 Staatsangehörige Saudi-Arabiens.

ZDF-Politbarometer Extra September in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Berlin: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Linke und CDU
Mecklenburg-Vorpommern: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen AfD und SPD
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Projektion Berlin: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Abgeordnetenhauswahl wäre …

Gut eine Woche vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern unterscheidet sich die politische Lage in den beiden Bundesländern deutlich. Die Favoriten in dem einen Land spielen in dem anderen Land jeweils nur eine untergeordnete Rolle. Während in Mecklenburg-Vorpommern mit der Dominanz der amtierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Personenkomponente von großer Bedeutung ist, überzeugen die Spitzenkandidaten, die in Berlin möglicherweise Regierender Bürgermeister oder Regierende Bürgermeisterin werden könnten, nur wenig.

Berlin

Projektionswerte

Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, dann ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die CDU käme zurzeit auf 21 Prozent und die SPD auf 10 Prozent. Die Grünen würden 16 Prozent erreichen, die Linke 23 Prozent, die AfD 17 Prozent und das BSW 3 Prozent. Die anderen Parteien erhielten zusammen 10 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Damit hätte der amtierende Senat aus CDU und SPD keine Mehrheit. Von den am ehesten realistischen Koalitionen hätte sowohl ein Senat aus Linke, Grünen und SPD eine Mehrheit als auch einer aus CDU, Grünen und SPD.

Diese Projektionswerte geben lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang dar. Neben den zu berücksichtigenden statistischen Fehlerbereichen von Umfragen kann es bis zum Wahlsonntag durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge der verschiedenen Parteien noch zu Veränderungen kommen. Aufgrund dieser Faktoren ist es auch keineswegs sicher, welche Partei am Schluss die Nase vorne haben wird. Zudem wissen zurzeit 28 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2023 kam die CDU auf 28,2 Prozent, die SPD auf 18,4 Prozent, die Grünen auf 18,4 Prozent, die Linke auf 12,2 Prozent, die AfD auf 9,1 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 13,7 Prozent.

Gewünschte/r Regierende/r Bürgermeister/in und Regierungspräferenz

Selten hatten die Kandidaten, die Chancen auf das Amt des Regierenden Bürgermeisters haben, so wenig Rückhalt: Den Spitzenkandidaten der CDU, Stefan Evers, wünschen sich 25 Prozent, 9 Prozent präferieren Werner Graf (Grüne) und 23 Prozent sind für Elif Eralp von den Linken. 18 Prozent wollen keinen von den dreien und 25 Prozent kennen diese nicht genug, um ein Urteil abzugeben bzw. sagen „weiß nicht“.

Ähnlich diffus sieht es bei der Frage nach einer präferierten Koalition für den Senat aus: Hier bekommt eine mögliche Regierung aus Linke, SPD und Grüne noch die meiste Zustimmung (37 Prozent), aber auch diese wird von 55 Prozent als eher schlecht bezeichnet (egal/weiß nicht: 8 Prozent). Ein Bündnis aus CDU, SPD und Grüne fänden 22 Prozent gut, 64 Prozent lehnten es ab (egal/weiß nicht: 14 Prozent).

Mecklenburg-Vorpommern

Teurer als gedacht! Rover-Umfrage zeigt: Fast jeder zweite Hundehalter unterschätzt die Kosten.

Eine aktuelle Rover-Umfrage zeigt: 45 Prozent der Hundehalter:innen in Deutschland geben an, dass die tatsächlichen Kosten ihres Hundes höher ausgefallen sind als ursprünglich erwartet. Besonders der Start ins Hundeleben schlägt oft stärker zu Buche als gedacht: Bei über der Hälfte der Befragten (52 Prozent) lagen die gesamten Anschaffungs- und Startkosten bei 500 Euro oder mehr. Trotz steigender Kosten bleibt die Verbundenheit zum Hund groß: 35 Prozent würden bei den Ausgaben für ihren Hund grundsätzlich nicht sparen, viele würden stattdessen eher bei den eigenen Luxusausgaben kürzen.

Ein Boxer-Mischling mit seinem Halter: Die Kosten für die Hundehaltung werden von vielen Hundehalter:innen unterschätzt.

Ein Welpe zieht ein und die Vorfreude ist groß. Doch was kostet ein Hund eigentlich konkret, Monat für Monat und vom ersten Tag an? Wie weit sind Halter:innen bereit zu gehen, damit es ihrem Hund an nichts fehlt? Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Rover, dem weltweit größten Online-Marktplatz für individuelle Tierbetreuung. Die Umfrage wurde im August vom Marktforschungsunternehmen Pollfish unter 1.000 Hundehalter:innen in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis zeichnet ein detailliertes Bild: von den Startkosten über den monatlichen Grundbedarf bis zu spürbaren Unterschieden zwischen den Hunderassen.

Der Hund zuerst: Halter:innen sparen lieber bei sich selbst

Die Umfrage zeigt, wie fest der Hund als Familienmitglied verankert ist, auch wenn das Budget knapper wird. Bemerkenswert: Fast jede:r dritte Hundehalter:in gibt an, grundsätzlich nirgendwo bei den Ausgaben für ihren Hund zu sparen, unabhängig vom finanziellen Druck. Wo gespart werden muss, greifen viele lieber bei sich selbst zuerst: 83 Prozent reduzieren bereits eigene „Luxusausgaben“ wie Restaurantbesuche oder Urlaub zugunsten ihres Hundes oder wären dazu bereit.

Auch bei den Prioritäten zeigt sich diese Haltung deutlich: 84 Prozent würden beim Futter nicht sparen, 76 Prozent nicht bei Tierarztkosten. Wird gespart, dann eher an anderer Stelle: bei Zubehör und Spielzeug (38 Prozent), bei Betreuung (22 Prozent) oder bei Training beziehungsweise Hundeschule (22 Prozent). Diese Bereiche stehen für viele Halter:innen zur Disposition, bevor es an das geht, was für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Hundes zentral ist.

Der teure Start: Diese Kosten fallen zu Beginn an

Dennoch zeigt die Umfrage: Der Einstieg in die Hundehaltung kann mit spürbaren finanziellen Überraschungen verbunden sein, und die beginnen oft früh. Rund jede:r Zweite (52 Prozent) gibt an, insgesamt 500 Euro oder mehr für die Anschaffung investiert zu haben, knapp 15 Prozent sogar 2.000 Euro oder mehr.* Welche Posten dabei am häufigsten ins Gewicht fallen:

  • 78 Prozent nennen die Anschaffung selbst, also Kaufpreis oder Schutzgebühr
  • 72 Prozent die Erstausstattung wie Bett, Leine oder Näpfe
  • 65 Prozent die ersten tierärztlichen Untersuchungen
  • 53 Prozent die Versicherung – ein Posten, der bei der reinen Anschaffungsplanung häufig übersehen wird
  • 30 Prozent die Kastration oder Sterilisation
  • 30 Prozent Transport oder Abholung des Hundes

Nur 4 Prozent geben an, dass kaum oder keine größeren Einmalkosten angefallen sind. Für die überwiegende Mehrheit ist der Start also mit spürbaren Investitionen verbunden.

Der monatliche Grundbedarf: Wo das Geld tatsächlich hingeht

Bei der Frage nach den geschätzten monatlichen Gesamtkosten verteilen sich die Antworten breit: 36 Prozent geben 50 bis unter 100 Euro an, 26 Prozent 100 bis unter 150 Euro, 18 Prozent 150 bis unter 200 Euro. Innerhalb dieses Budgets sind es vor allem drei Bereiche, die den Alltag prägen:

  • Futter und Leckerlis: Am häufigsten genannt wird ein Betrag von 40 bis unter 60 Euro pro Monat (30 Prozent)
  • Versicherung und Hundesteuer: Die meisten Befragten (29 Prozent) zahlen hierfür 10 bis unter 20 Euro monatlich
  • Betreuung: Für 73 Prozent der Befragten fällt hierfür monatlich nichts an

Bei Hundeschulen, Training oder Verhaltenskursen geben zudem 72 Prozent an, dafür gar nichts auszugeben. Ein Hinweis darauf, dass strukturiertes Training offenbar nicht bei allen Hundehalter:innen zum Standardprogramm gehört.

Die Rasse macht einen Unterschied: Von Chihuahua bis Französische Bulldogge

Wie viel ein Hund kostet, hängt der Umfrage zufolge auch von der Rasse ab. Unter den sechs am häufigsten genannten Rassen zeigen sich bei den geschätzten monatlichen Gesamtkosten spürbare Unterschiede:

  • Chihuahua: rund 122 Euro pro Monat
  • Mischling: rund 126 Euro pro Monat
  • Deutscher Schäferhund: rund 155 Euro pro Monat
  • Labrador Retriever: rund 163 Euro pro Monat
  • Golden Retriever: rund 167 Euro pro Monat
  • Französische Bulldogge: rund 176 Euro pro Monat

Halter:innen von Französischen Bulldoggen kalkulieren damit im Schnitt rund 54 Euro mehr pro Monat ein als Chihuahua-Halter:innen – ein Unterschied von rund 44 Prozent.** Auch bei den jährlichen Tierarztkosten und den teuersten ungeplanten Ausgaben liegt die Französische Bulldogge unter den betrachteten Rassen am höchsten: Im Schnitt geben ihre Halter:innen rund 582 Euro pro Jahr für den Tierarzt an, bei der teuersten ungeplanten Ausgabe der vergangenen zwölf Monate sind es im Schnitt rund 636 Euro.

Zum Vergleich: Bei Chihuahua-Halter:innen liegen diese Werte bei rund 352 Euro beziehungsweise 395 Euro.

Gesundheit bleibt die größte Unsicherheit