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Neue Blickwinkel auf München

Innsbruck (ots) muenchen.de und einfach-muenchen.de erweitern mit neuen Livebildern vom Marienplatz den Webcam Service

Ob Einkaufsbummel, Tagesausflug, Städtetrip… München ist zu jeder Jahreszeit beliebtes Ziel von Millionen Menschen aus dem In- und Ausland. In Zeiten coronabedingter Reisebeschränkungen steigt die Sehnsucht nach Münchens Flair und dem breiten urbanen Angebot bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen.

BILD zu OTS – Die neue Kamera am Marienplatz mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche.

Die Landeshauptstadt München und das offizielle Stadtportal muenchen.de haben ihr Serviceangebot im Bereich der Webcams ausgebaut. Die Webcams zeigen neben dem Olympiapark, der Innenstadt und der Isar auch den Marienplatz, der kürzlich mit einer neuen Kamera mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche ausgestattet wurde. Unter www.muenchen.de/webcam haben die Nutzer*innen Zugriff auf all diese Live-Aufnahmen. Auch die Besucher*innen des Münchner Tourismusportals können sich mit den neuen Livebildern der Webcams schon jetzt in ihren nächsten München-Aufenthalts hineinträumen (einfach-muenchen.de/webcam). Allein seit dem Onlinegang der neuen Kamera vor wenigen Wochen wurden die Livebilder vom Marienplatz über 2,4 Millionen Mal aufgerufen.

Zu sehen sind die Livestreams vom Marienplatz inkl. 360 Grad Player und Zeitraffer nicht nur auf muenchen.de und einfach-muenchen.de sondern auch über Streamingsticks wie die von Amazon Fire TV oder Apple TV. Dazu einfach die kostenlose App „feratel webcams“ downloaden und die München Kameras schnell als Favoritenkanal einrichten.

Die Panoramastreams sind aktuell außerdem auf über 60 Online Portalen weltweit rund um die Uhr abrufbar. Darüber hinaus werden die Panoramabilder täglich in der Früh bzw. vormittags im Fernsehen einem Millionenpublikum präsentiert: u.a. im BR, auf ARD alpha und münchenTV sowie in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern Belgiens – Canvas und één.

Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer von muenchen.de ist überzeugt, dass es gerade jetzt wichtig ist, München als attraktive Destination ins Gedächtnis zu rufen und auf die Bildschirme der Menschen zu bringen. „Mit der weltweiten Verbreitung unserer Livebilder erzeugen wir Emotionen und den Wunsch München möglichst bald zu besuchen. Egal ob bei Tagestourist*innen, Städtereisenden oder Urlaubsgästen.“

Mit Technologielieferant feratel an der Seite stehen der Landeshauptstadt München und muenchen.de umfangreiches technisches Know-how und ein über alle digitalen Kanäle reichendes Distributionsnetzwerk zur Verfügung.

Rainer Egen, Geschäftsführer der feratel Deutschland freut sich über die enge Zusammenarbeit und unterstreicht, dass sich gerade jetzt im Lockdown viele Menschen den Urlaub und ihre Lieblingsplätze nach Hause holen, indem sie sich ihre Lieblingsdestinationen über das Smartphone, das Tablet, den PC oder den (Smart)TV ins Wohnzimmer streamen. „3,3 Milliarden Sichtkontakte generierten die im feratel Netzwerk betriebenen Webcams im Jahr 2020. Allein auf unserem Eigenportal „feratel.com“ tummeln sich an Spitzentagen bis zu 114.000 Besucher*innen.“

München ist der Dreh- und Angelpunkt im Süden Deutschlands: für die Wirtschaft, die Kultur, die Gastronomie, das Nachtleben, den Sport, das Shopping u.v.m. Tages- und Urlaubsgäste schätzen die bayerische Landeshauptstadt gleichermaßen für ihr breites Angebot und ihren unverwechselbaren Charme. Knappe 9 Millionen Ankünfte und über 18 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019 unterstreichen die hohe Attraktivität der Millionenstadt für Tourist*innen aus der ganzen Welt. Der für den Tourismus zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner: „Daran wollen und werden wir 2021/22 beim Restart wieder zügig anschließen. Die Bilder aus den Webcams liefern nicht nur schöne Ansichten unserer Stadt, sie laden zu einer Reise nach München ein.“

Das Unternehmen Globus Fachmärkte als Top Arbeitgeber ausgezeichnet

Zufriedene Mitarbeiter – zufriedene Kunden

Völklingen (ots) In der Studie „Top nationale Arbeitgeber 2021“ des Magazins Focus-Business und der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu belegt das Unternehmen Globus Fachmärkte den 8. Platz in der Kategorie „Handel und Konsum“.

Das Einzelhandelsunternehmen mit den Vertriebsschienen Globus Baumarkt und Alphatecc. Elektrofachmarkt zählt als einziger Baumarktbetreiber zu den Top Ten. Wie das Unternehmen kununu.com erläutert, bilden vier Millionen Arbeitnehmer-Bewertungen von mehr als 950.000 Unternehmen die Basis für die Auswahl der 1.000 besten Arbeitgeber Deutschlands.

Zufriedene Mitarbeiter – zufriedene Kunden

„Das hervorragende Abschneiden der Globus Fachmärkte ist das Ergebnis umfangreicher Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit, die wir seit Jahren durchführen“, so Timo Huwer, Sprecher der Geschäftsführung der Globus Fachmärkte. Das Unternehmen investiert jährlich mehrere Millionen Euro in die Personalentwicklung seiner über 9.400 Mitarbeiter.

Neben den umfassenden Weiterbildungsangeboten profitieren die Mitarbeiter der Globus Fachmärkte von flexiblen Arbeitszeiten und guten Aufstiegsmöglichkeiten. Hinzu kommt eine betriebliche Altersvorsorge, ein betriebliches Gesundheitsmanagement, attraktive Beteiligungsmodelle sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Mitarbeiterrabatte und ein kostengünstiges Fahrradleasing.

„Wir legen besonderen Wert auf eine menschliche und lösungsorientierte Mitarbeiterführung durch Kommunikation, Transparenz, Wertschätzung und ein familiäres Arbeitsklima. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Führungskraft als Teil des Teams empfinden und dazu gehört auch ein Austausch auf Augenhöhe“, sagt Anja Göritz, Leiterin Personalmanagement und Arbeitsrecht.

Das positive Betriebsklima bei den Globus Fachmärkten kommt auch dem Kunden zugute. Dies zeigt das Ergebnis des „Kundenmonitors Deutschland 2020“, einer namhaften jährlichen Kundenzufriedenheitsstudie. Die Globus Baumärkte belegen jeweils den ersten Platz bei den personalbezogenen Leistungsfaktoren Freundlichkeit, Fachberatung, Aufmerksamkeit und Verfügbarkeit von Ansprechpartnern.

Weitere Informationen über das Unternehmen unter:

www.globus-baumarkt.de 
www.alphatecc.de 

Was unterscheidet Langzeitsingles von Kurzzeitsingles?

Hannover (ots) Die Dating Plattform Gleichklang.de untersuchte die Besonderheiten von Kurzzeitsingles und Langzeitsingles.
Die Ergebnisse zeigen, dass Langzeitsingles besonders oft unter Hemmungen und sexuellen Problemen leiden.

Langzeit-Single sind oft einsam

Langzeitsingles haben es sich aber außerdem oft bereits in der Partnerlosigkeit eingerichtet und sind als Singles meistens zufriedener als Partnerlose, die erst seit kürzerer Zeit SIngle sind.

Befragung

Die Partnerbörse Gleichklang.de wollte wissen, was Langzeit- und Dauersingles von Partnersuchenden unterscheidet, die erst seit kürzerer Zeit Single sind. Hierfür befragte die Dating-Plattform 789 Mitglieder, unter ihnen 569 Frauen und 220 Männer im Alter von 18 bis 77 (Durchschnittsalter: 43).

Bei den Frauen waren 238 Befragte (41,8 %) höchstens drei Jahre Single (Kurzzeitsingles), während 331 Frauen (58,2 %) länger als drei Jahre Single waren (Langzeitsingles). Bei den Männern waren 100 Befragte (45,4 %) höchstens drei Jahre Single, während 120 der Männer (55,5 %) länger als drei Jahren Single waren. Alle Befragten gaben an, in der Vorgeschichte mindestens eine Partnerschaft gehabt zu haben.

Die Befragten wurden gebeten, den folgenden möglichen Gründen für ihre Partnerlosigkeit zuzustimmen oder diese abzulehnen:

– ist Zufall (Zufall)

– wurde betrogen (negative Vorgeschichte)

– Kandidaten waren mir zu langweilig (hohe Ansprüche)

– bin zu gehemmt (Hemmung)

– bin als Single glücklich (zufriedene Singles)

– es gibt genug zu tun (andere Prioritäten)

– entwickle keine Liebesgefühle (keine romantischen Gefühle)

– bin beruflich erfolglos (berufliche Erfolglosigkeit)

– habe sexuelle Schwierigkeiten (sexuelle Probleme)

– möchte unverbindlichen Sex (polygame Orientierung)

Die Befragten beantworteten die Fragen auf einer vierstufigen Skala mit den möglichen Antworten nein, eher nein, eher ja und ja. Für die Auswertung wurden eher ja und ja als Zustimmung zusammengefasst.

Ergebnisse

Kurzzeit und Langzeitsingles im Vergleich

Bei drei der 10 Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern statistisch signifikante höhere Zustimmungsraten bei Langzeitsingles als bei Kurzzeitsingles:

– 33,8 % der weiblichen und sogar 54,2 % der männlichen Langzeitsingles gaben an, gehemmt zu sein. Demgegenüber benannten lediglich 25,6 % der weiblichen und 35,0 % der männlichen Kurzzeitsingles Hemmungen als Grund für ihre Partnerlosigkeit.

– 59,5 % der weiblichen und 48,3 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, als Single glücklich zu sein. Bei den Kurzzeitsingles stimmten dieser Aussage lediglich 44,1 % der befragten Frauen und 26,0 % der befragten Männer zu.

– 13,6 % der weiblichen und 21,7 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, dass sie sexuelle Schwierigkeiten hätten. Bei den Kurzzeitsingles fiel diese Zustimmungsrate mit 7,1 % bei den Frauen und 10 % bei den Männern bedeutend geringer aus.

Schließlich gab es einen weiteren Unterschied zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles, der aber nur bei Männern zu beobachten war:

– 35,8 % der männlichen Langzeitsingles, aber nur 18,0 % der männlichen Kurzzeitsingles stimmten der Aussage zu „entwickle keine Liebesgefühle“. Demgegenüber zeigte sich hier bei den Frauen kein signifikanter Unterschied in der Zustimmungsrate zwischen Langzeitsingles (22,4 %) und Kurzzeitsingles (16,4 %).

Bei den Zustimmungsraten zu den anderen Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern keinerlei statistisch signifikante Unterschiede zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles.

Psychologische Interpretation

Psychologe Gebauer weist darauf hin, dass die in dieser Untersuchung identifizierten besonderen Merkmale von Langzeitsingles sowohl Ursache als auch Folgen des langen Singledaseins sein könnten. Die Umfrage erlaube es nicht, zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu unterscheiden.

Aus psychologischer Sichtweise sei es aber wahrscheinlich, dass beide Erklärungen zuträfen und sich sogar wechselseitig verstärkten:

Hemmungen oder sexuelle Schwierigkeiten können demnach die Partnersuche erschweren und dadurch zu einer Verlängerung des Single-Daseins führen. Das fortbestehende Single-Dasein und der Status als Langzeit-Single könnten dann wiederum Hemmungen und sexuelle Schwierigkeiten sogar noch verstärken, was gleichzeitig zu einer weiteren Erschwernis der Partnersuche und damit zu einer Aufrechterhaltung des Single-Daseins führe.

Ein ähnlicher Mechanismus sei auch bei der Zufriedenheit mit dem Single-Dasein zu vermuten:

Wer sehr zufrieden mit seinem Single-Dasein sei, lasse sich womöglich nicht ausreichend auf die Partnersuche ein, was zur Aufrechterhaltung des Single-Daseins führen könne. Je länger des Single-Dasein fortbestehe, desto mehr richteten sich aber Menschen in diesem Single-Dasein ein, was die Zufriedenheit weiter erhöhen könne, wodurch die Bereitschaft für Veränderung und Partnerschaft gleichzeitig weiter absinken.

Bei einem Teil der Langzeitsingles spielten vorwiegend Hemmungen eine Rolle, die auch mit sexuellen Schwierigkeiten einhergehen könnten. Bei anderen Langzeitsingles sei es dagegen vorwiegend die Zufriedenheit mit dem Single-Dasein, welche zur Aufrechterhaltung der Partnerlosigkeit führe.

Hemmungen, sexuelle Schwierigkeiten und Zufriedenheit mit dem Single-Dasein könnten aber auch gleichzeitig auftreten und damit die Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen der Partnerlosigkeit weiter erhöhen.

Bei Männern, nicht aber bei Frauen, sei lange andauernde Partnerlosigkeit zusätzlich mit dem Zweifel an der eigenen Liebesfähigkeit verbunden. Die überhöhte Erwartung, dass eine Beziehung sofort mit großen Gefühlen beginnen müsse, könne dazu führen, dass andere Verlaufsformen, bei denen aus freundschaftlicher Sympathie Liebe entstehe, nicht zugelassen würden.

Gerade im mittleren und höheren Alter begännen Beziehungen aber oft nicht mit sofortiger Verliebtheit, sondern mit Sympathie, die sich erst schrittweise zu Vertrautheit und Liebe vertiefe. Wer hierzu nicht bereit sei, bleibe deshalb häufiger partnerlos. Gleichzeitig könne aber auch wiederum die lange Partnerlosigkeit an sich zu Zweifeln an der eigenen Liebesfähigkeit führen und damit im Sinne eines Teufelskreislaufes die Partnersuche weiter erschweren.

Gebauer berichtet, dass das Betreuungsteam von Gleichklang sehr ähnliches beobachte: Insbesondere bereits lange suchende Mitglieder berichteten oft von Hemmungen, die ihnen die Kontaktaufnahme erschwerten, oder gäben umgekehrt an, dass sie an ihrer Beziehungsbereitschaft zweifelten, weil sie eigentlich glücklich mit ihrem Single-Dasein seien.

Psychologische Empfehlungen

Gebauer rät Singles, die unter Hemmungen leiden, sich aktiv um die Überwindung dieses Problems zu bemühen. Nichts zu tun, führe meistens dazu, dass Hemmungen fortbestünden oder sich verschärften und dadurch auch die Partnerlosigkeit andauere.

Kontakt aufnehmen, miteinander schreiben und sprechen könne gelernt werden. Das Online-Dating sei ein guter Übungsraum für Kommunikation und Selbstsicherheit. Wem dies allein nicht gelinge, der könne auf Kommunikations- und Flirtkurse zurückgreifen, die in Pandemie-Zeiten auch immer mehr Online angeboten werden.

Bei sexuellen Schwierigkeiten helfe es, über die eigenen sexuellen Wünsche und Ängste zu reflektieren und hierüber offen mit dem Gegenüber zu besprechen. Viele sexuelle Probleme lösten sich durch einen offenen Umgang mit Sexualität und Befürchtungen in Luft auf. Bei Männern könne auch die Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Erektionsschwäche helfen.

Seien die sexuellen Probleme aber tiefergreifend, könne eine psychotherapeutische Behandlung oder eine Sexualtherapie erforderlich sein.

Denjenigen, die an ihrer Liebesfähigkeit zweifeln, rät Gebauer, keine Schmetterlinge im Bauch zu erwarten, sondern sich auf den behutsamen und schrittweisen Aufbau von Vertrautheit und Nähe einzulassen.

Was aber tun, wenn ich als Single glücklich bin?

Gebauer sieht für glückliche Singles zwei Möglichkeiten:

Das Single-Dasein positiv annehmen und die Partnersuche beenden oder aber sich des Wunsches nach Beziehung bewusstwerden und die Partnersuche intensivieren.

Gebauer berichtet, dass für einige die positive Annahme des Single-Daseins regelrecht befreiend sein könne. Manche Singles befänden sich nur deshalb geradezu zwanghaft auf Partnersuche, weil sie ihre Partnerlosigkeit als nicht normal einschätzten. Der Vergleich mit längst verpartnerten Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen führe zu einem normativen Druck, eine Partnerschaft finden zu müssen. Werde dieser Druck aber als Ausdruck einer Verzerrung erkannt, entfalle die Notwendigkeit zur Partnersuche und es trete eine Entlastung ein.

Häufiger sei es jedoch, dass zufriedene Singles beim Nachdenken über ihre gegenwärtige Lebenssituation und ihre künftigen Ziele doch eine Sehnsucht nach Partnerschaft bei sich wahrnehmen, was ihnen helfe könne, Blockaden abzubauen, veränderungsbereiter zu werden und sich besser auf die Partnersuche einzulassen.

Durchschnittlich 1.000 Euro vom Staat zurück: COMPUTER BILD testet Steuerprogramme

Hamburg (ots) Über 40 Millionen Steuerpflichtige leben in Deutschland. Die meisten müssen am 31. Juli 2021 die Einkommensteuererklärung für 2020 beim Finanzamt abgeben. Hilfe bei dieser ungeliebten Pflichtübung versprechen Steuerprogramme. COMPUTER BILD hat sechs Kandidaten auf Herz und Nieren getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021

Die Redaktion ließ hierfür von Experten der Megra Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung in Troisdorf drei Musterfälle entwickeln – mit typischen Szenarien für Singles, Familien und Rentner. Diese wurden dann mit dem WISO Steuersparbuch und Tax von Buhl, der Steuersparerklärung und Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft sowie Taxman und Quicksteuer von Lexware bearbeitet.

Wichtig im Corona-Jahr 2020: die Home-Office-Pauschale über 5 Euro täglich, die aber für maximal 120 Tage gilt. Die wurde am besten von WISO Steuersparbuch und Tax abgefragt – als Teil der Fahrtkosten. Abstriche gab es hier bei der Steuersparerklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Dort mussten die Tester zuerst ein Häkchen bei „Arbeitszimmer und andere Räume“ setzen, damit die Pauschale überhaupt erschien

Unterm Strich konnte nur WISO Steuersparbuch 2021 von Buhl Data mit der Testnote „sehr gut“ voll und ganz überzeugen. Tax 2021 vom gleichen Hersteller und landete mit der Testnote 1,5 und der Endnote „gut“ auf dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Taxman 2021 von der Firma Lexware mit einer Note von 1,9.

Den vollständigen Steuersoftware-Vergleichstest lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021, die ab 9. April 2021 im Handel verfügbar ist.

COMPUTER BILD ist für über 20 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 20 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern fundierte Einschätzungen zu Technik-Trends und gibt klare Produktempfehlungen – von A wie Android-Smartphone bis Z wie elektrische Zahnbürste. Die Experten der Redaktion bieten bestmögliche Beratung auf Basis unabhängiger Tests aus dem einzigartigen COMPUTER BILD-Labor.

Web: axelspringer.de

Internationale Buchmärkte 2020 mit gemischter Jahresbilanz

Baden-Baden (ots) Die internationalen Buchmärkte haben eine gemischte Jahresbilanz für das Corona-Jahr 2020 gezogen.

Dies ist das Ergebnis einer neun Länder umfassenden Sonderauswertung von GfK Entertainment, die auf Basis der physischen Verkaufsdaten aus den Handelspanels bzw. für Deutschland auf Basis des GfK Consumer Panels erstellt wurde. Nach den erheblichen Einbußen während des ersten Shutdowns konnten Händler die Defizite in den darauffolgenden Monaten deutlich reduzieren, sahen sich im wichtigen Weihnachtsgeschäft aber z. T. mit neuerlichen Ladenschließungen konfrontiert. Trotzdem belegen die Jahresdaten in Summe, dass das Kaufinteresse der Leserinnen und Leser auch in der Krise ungebrochen bleibt.

Jahresbilanz Internationaler Buchmarkt 2020

Umsätze zwischen minus 16,6 Prozent und plus 10,2 Prozent

Sehr positiv verlief die Umsatzkurve 2020 im belgischen Flandern (plus 10,2 Prozent) und in den Niederlanden (plus 7,2 Prozent). Auch Italien (plus 3,3 Prozent) und Spanien (plus 0,8 Prozent), die im Frühling besonders hart von der Pandemie betroffen waren, konnten aufs gesamte Jahr betrachtet Steigerungen vorweisen. Brasilien, das einzige nicht-europäische Land innerhalb der Auswertung, verzeichnete Zuwächse von 2,4 Prozent; die Schweiz landete bei plus/minus 0,0 Prozent. In Deutschland (minus 2,5 Prozent) und Frankreich (minus 2,1 Prozent), beide geprägt durch zwei Shutdowns binnen eines Jahres, standen hingegen Rückgänge zu Buche. Das belgische Wallonien (minus 1,8 Prozent) und Portugal (minus 16,6 Prozent) beklagten ebenfalls Verluste. In Portugal hatte sich bereits im Halbjahresrückblick ein hoher Umsatzrückgang abgezeichnet, der auch in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr aufgefangen werden konnte.

Durchschnittspreis steigt in acht von neun Ländern

Während die Absätze vielerorts – wie beispielsweise in den Niederlanden (minus 4,4 Prozent) – spürbar einbrachen, kletterte der Durchschnittspreis in sämtlichen der analysierten europäischen Märkte teilweise beträchtlich nach oben. So vermeldeten die drei wachstumsstärksten Regionen Flandern (plus 5,1 Prozent), Niederlande (plus 2,6 Prozent) und Italien (plus 3,7 Prozent) auch die größten Preissteigerungen im Ländervergleich. In Deutschland (plus 1,8 Prozent), der Schweiz (plus 2,2 Prozent) und Frankreich (plus 1,3 Prozent) wurden Bücher ebenfalls teurer. Allein Brasilien wies mit minus 1,8 Prozent einen Preisrückgang auf.

Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Das gedruckte Buch hat seine herausragende Funktion als essentielles Kultur-, Unterhaltungs- und Wirtschaftsgut auch im Krisenjahr 2020 unter Beweis gestellt. Erweiterte Service-Angebote des stationären Handels wie die kontaktlose Abholung bestellter Bücher, Fahrrad-Lieferdienste oder der Ausbau des eigenen Online-Geschäfts zeigen die Kreativität der Branche und konnten die Kundenbindung trotz räumlicher Distanz so festigen und dem Umsatzschwund zumindest ein Stück weit entgegenwirken. Intensiv genutzte Verkaufsperioden zwischen den Shutdowns, höhere Durchschnittspreise sowie Anstiege beim E-Commerce und den digitalen Formaten setzten inmitten eines äußerst schwierigen Marktumfeldes weitere positive Akzente.“

Belletristik mit Zuwächsen von über fünf Prozent

Die Belletristik gehörte 2020 zu den beliebtesten Genres und schlug sich in der Mehrzahl der untersuchten Länder überdurchschnittlich gut. So übersprangen die Zuwächse in Brasilien, Flandern, Italien, den Niederlanden und Spanien allesamt die Fünf-Prozent-Marke; auch in Frankreich (plus 1,8 Prozent) und Deutschland (minus 0,8 Prozent) lagen die Werte über dem Landesniveau. In den Top 5 der Belletristik-Jahrescharts punkteten Joel Dickers Dreiecksgeschichte „Das Geheimnis von Zimmer 622“ (Frankreich, Italien, Spanien) und Valérie Perrins Roman „Unter den hundertjährigen Linden“ (Italien, Frankreich, Wallonien), die jeweils in drei Ländern vertreten waren.

Sachbuch vielerorts rückläufig

Ex-US-Präsident Barack Obama erzielte mit seinem Erinnerungsband „Ein verheißenes Land“ in der Schweiz und Wallonien das meistverkaufte Buch, in Deutschland und Frankreich das erfolgreichste Sachbuch sowie in Portugal eine Top 5-Position im Sachbuch-Segment. Dieses schnitt insgesamt weniger stark ab als die Belletristik und beendete das Jahr zum Beispiel in Deutschland (minus 2,5 Prozent) und Frankreich (minus 8,4 Prozent) mit Verlusten. Licht und Schatten gab es beim Blick auf die weiteren Segmente: Während Kinder- und Jugendbücher mit Ausnahme von Portugal durchweg an Umsatz hinzugewannen, reichten die Rückgänge im immens beeinträchtigten Reisebuchbereich von 22,8 Prozent (Deutschland) bis 73,2 Prozent (Portugal).

Positive Entwicklungen beim E-Book

Der Absatzweg E-Book wurde gesondert betrachtet und entwickelte sich im Corona-Jahr 2020 positiv. In Spanien, wo die Mehrwertsteuer auf digitale Bücher und E-Publikationen von 21 auf vier Prozent gesenkt wurde, konnten E-Books beispielsweise um 78,2 Prozent zulegen. Der digitale Buchmarkt Frankreichs wuchs um 26 Prozent, während E-Books in Deutschland (plus 16,2 Prozent), Flandern (plus 16,5 Prozent) und den Niederlanden (plus 12,7 Prozent) ebenfalls mehr Umsatz generierten.

Web: gfk.com

Mit Kapitän Otto auf dem Chiemsee

Traunstein (ots) Otto Straßer ist seit 25 Jahren Kapitän auf dem Chiemseedampfer „Edeltraud“. Sein Tag auf dem Schiff beginnt im Maschinenraum. Er kontrolliert Öl, Wasserstand und Diesel. Dann geht er in sein Führerhaus. Dort hat er in seinem Leben schon hunderte, wenn nicht tausende Sonnenaufgänge über dem Chiemsee erlebt. „Wer einen g’scheiten Sonnenaufgang sehen will“, sagt der Kapitän, „der muss hierher kommen.“ Er schmeißt den Schiffsmotor an. „Edeltraud“ erzittert und setzt sich in Bewegung.

365 Tage im Jahr ist die Flotte mit bis zu 13 Dampfern auf dem „Bayerischen Meer“ unterwegs. Außer Otto sitzen noch fast 30 weitere Kapitäne am Ruder. Der Chiemsee, seine Inseln und Ufer sind ein beliebtes Revier für Wassersport, zum Wandern, Radfahren und Entspannen. Die Insel Herrenchiemsee mit dem gleichnamigen Schloss ist weltbekannt. Eine halbe Million Menschen besuchen jedes Jahr das Prunkschloss des „Märchenkönigs“. Nur wenige kennen die Insel als Wanderrevier.

Der Chiemsee, auch „Bayerisches Meer“ genannt.

Wandern rund um Herrenchiemsee

Wer das Schiff auf der Insel Herrenchiemsee verlässt, findet neben Schloss und Park auch ein feines Netz von Wanderwegen. Vier, sechs und neun Kilometer sind die Touren lang. Es gilt: Ohne Schweiß kein Preis, denn die längste Runde ist auch die schönste. Sie führt von der Anlegestelle zur Kreuzkapelle, zum Großen Kanal, den Ludwig II. von Bayern als Sichtachse nutzte, und weiter zu „Ottos Ruh“. Der Platz bietet nicht nur eine imposante Aussicht auf die Chiemgauer Alpen, sondern, wie der Name ahnen lässt, Ruhe und Naturgenuss. Mit unserem Kapitän Otto hat der Ort nichts zu tun, sondern mit einem früheren Besitzer der Insel.

Höhepunkt: Schloss Herrenchiemseee

Versailles war die Vorlage für das Prunkschloss Herrenchiemsee, das letzte Schloss des bayerischen „Märchenkönigs“. Es ist der Höhepunkt aller drei Touren. Das ganze Jahr bietet die Schlossverwaltung geführte Besichtigungen an. Das Wasserspektakel der drei großen Brunnen im barocken Schlosspark ist im Sommerhalbjahr der Hingucker. In diesen Monaten legt das letzte Schiff erst um 19 Uhr an der Insel ab. Wer so spät noch auf Herrenchiemsee ist, hat die Insel fast für sich.

Beachbar und Sonnenuntergang

Wem der Sonnenaufgang mit Kapitän Otto zu früh ist, wartet einfach auf den Sonnenuntergang. Am besten in einer Beachbar in Übersee oder Chieming, die vom Wandern müden Füße im Wasser, in der Hand einen kühlen Drink.

Web: www.chiemsee-chiemgau.info

Outdoor Personal Training Der Fitness-Trend bekommt neuen Schub

Düsseldorf (ots) Die Covid-19-Pandemie hat in Deutschland nachhaltige Veränderungen auch in der Fitness-Branche verursacht. So stehen Personal Trainer vor ähnlichen Herausforderungen wie Fitness-Studios oder Sportvereine – sie sind von Schließungen und Mitgliederschwund betroffen und viele bangen mittlerweile um ihre Existenz. Doch jede Krise bietet bekanntlich zugleich eine Chance.

Covid-19-Pandemie verstärkt neue Fitness-Trends

Outdoor Personal Training im Hofgarten in Düsseldorf

In den letzten Jahren hat die Digitalisierung Personal Trainern zu mehr Effizienz im Kundenmanagement und vor allem in der Kundenbetreuung verholfen. Sie können mit Online Training oder mobilen Trainingsgeräten wie VAHA flexibel agieren und ihr Trainingsangebot an die individuellen Bedürfnisse ihrer Klienten anpassen. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch weiter verstärkt. So verursacht Home-Office oft Gewichtszunahme, Verspannungen und Schmerzen durch Fehlhaltungen und der allgemeine Mangel an sozialen Kontakten psychische Belastungen. Der lange Lockdown treibt viele Menschen zu mehr Bewegung und das Interesse an Sport im Freien nimmt zu. Die Personal Trainer reagieren auf diese Entwicklung und verlagern ihr Training vom Studio zum Online und Outdoor Training.

Die Nachfrage nach Outdoor Personal Trainern steigt

Studien zeigen, dass Sport und Bewegung seit der Corona-Pandemie immer wichtigere Rolle einnehmen: Walken oder Joggen sind als Gewohnheit in den Alltag fest integriert. Mit dem Wunsch nach körperlicher und mentaler Fitness steigt auch die Nachfrage nach Outdoor Personal Trainern, die ihr Training weniger auf Zirkeltraining mit dem Fokus Leistung, sondern auf Prävention mit dem Fokus Bewegung und Beweglichkeit ausgerichtet haben. Das Training im Freien bietet viele Vorteile: Bewegung an der frischen Luft als beste Alternative zu Home-Office macht den Kopf frei, fördert Glückshormone und lässt uns besser und tiefer schlafen. Unterschiedliche Wetterreize stärken unser Immunsystem und aktivieren den Stoffwechsel und die Sonne füllt unseren Vitamin-D-Speicher auf.

Aussichten für Personal Training nach der Pandemie

Die Corona-Krise wird den allgemeinen Trend zum gesünderen Leben und mehr Bewegung nachhaltig prägen. Für viele Personal Fitness Trainer liegt hier die Chance, sich neu zu positionieren und ihr Angebot nicht nur auf Indoor Training auszurichten. Indem sie hybride und digitale Formen mit Outdoor Personal Training kombinieren, sparen sie Mietkosten für ein Studio, sind mobiler und schaffen einen ausgewogenen Trainingsmix, der Bedürfnisse der Zielgruppe optimal abdeckt.

Magdalena Stramput ist Personal Trainer in Düsseldorf und seit 25 Jahren im Bereich Sport und Gesundheit tätig. Mehr Informationen auf der Website www.iq-body.de

GUIDOS DEKO QUEEN startet erfolgreich bei Leser:innen, Zuschauer:innen und Werbekunden

Hamburg (ots) Das neue Wohn- und Lifestyle-Magazin GUIDOS DEKO QUEEN von Gruner + Jahr und die gleichnamige Sendung bei VOX sind erfolgreich gestartet.

Cover der erfolgreichen Erstausgabe GUIDOS DEKO QUEEN

Laut den ersten Hochrechnungszahlen dürfte die Erstausgabe, die seit dem 18. März im Handel ist, mit über 70.000 Exemplaren ein überdurchschnittliches Verkaufsergebnis erzielen. Die TV-Sendung feierte am 20. März Premiere. Die erste Folge schalteten 7,8 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer:innen und sogar 22,4 Prozent der Frauen zwischen 14 und 29 Jahren ein. Insgesamt sahen 0,73 Mio. Zuschauer:innen das neue Deko-Duell, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 4,1 Prozent entspricht.

Matthias Frei, G+J Publisher „Living“: „Die Prognosen aus dem Handel lassen mit 70.000 Exemplaren auf sehr gute Einzelverkaufszahlen unserer Erstausgabe GUIDOS DEKO QUEEN schließen. Das ist ein kraftvoller Start in den Markt, wie wir ihn uns gewünscht haben. Auch im Anzeigenmarkt kommt das unique Magazin-Konzept sehr gut an – Kunden aus den Branchen Living, Beauty, Food und Lifestyle schätzen die aufgeschlossene, veränderungsbereite und konsumfreudige Zielgruppe der Deko Queens.“

Marcel Amruschkewitz, Chefredakteur VOX: „Viele Kolleginnen und Kollegen bei VOX und G+J haben zusammen mit Guido Maria Kretschmer an GUIDOS DEKO QUEEN gearbeitet und viel Herzblut und Expertise in die Entstehung der Marke gesteckt. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Format auf Anhieb bei unseren VOX-Zuschauerinnen und -Zuschauern punkten konnten, vor allem bei den jungen Frauen, und dass es so positive Prognosen zum Magazin bei G+J gibt.“

Das Magazin GUIDOS DEKO QUEEN kostet regulär 3,50 Euro. Die Erstausgabe und die zweite Ausgabe (EVT: 22. April) sind zum Einführungspreis von 2,00 Euro im Handel erhältlich. Die Druckauflage liegt bei 130.000 Exemplaren.

Das Deko-Duell GUIDOS DEKO QUEEN ist immer samstags um 17 Uhr bei VOX zu sehen.

Web: guj.de

Neubau-Auftrag für MEYER WERFT

Japanischer Großkonzern NYK Group lässt erstmals neues Kreuzfahrtschiff auf der Papenburger MEYER WERFT bauen
Wichtiges Signal für die Region

Papenburg (ots) Ein kleines Schiff für Japan – ein großes Signal für den Schiffbau in Papenburg! Der japanische Großkonzern NYK und die MEYER WERFT haben einen Vertrag über den Bau eines neuen Kreuzfahrtschiffs geschlossen.

Ein kleines Schiff für Japan – ein großes Signal für den Schiffbau in Papenburg! Der japanische Großkonzern NYK und die MEYER WERFT haben einen Vertrag über den Bau eines neuen Kreuzfahrtschiffs geschlossen. Beachtenswert: Der MEYER WERFT ist dieses als weltweit erster Werft gelungen, denn seit Beginn der Pandemie hat keine Reederei einen Neubauauftrag für ein Kreuzfahrtschiff erteilt.

Beachtenswert: Der MEYER WERFT ist dieses als weltweit erster Werft gelungen, denn seit Beginn der Pandemie hat keine Reederei einen Neubauauftrag für ein Kreuzfahrtschiff erteilt. Die börsennotierte NYK Gruppe gehört zu den größten Reedereien der Welt und ordert über ein Joint Venture jetzt erstmalig in Papenburg.

Für den Papenburger Standort der MEYER WERFT mit dem größten überdachten Baudock der Welt ein wichtiges Signal, auch wenn der Neubau mit 229 Metern Länge (51.950 GT) verhältnismäßig klein ausfällt.

- Neubauauftrag als wichtiger Schritt für die Standortsicherung 

„Es ist ein weiterer, sehr wichtiger Schritt für die Standortsicherung in Papenburg. Für unser aktuelles Zukunftsprogramm mit enorm wichtigen Einsparungen und sehr vielen unterschiedlichen Maßnahmen sind neue Aufträge absolut notwendig“, so Jan Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT. „Wir haben unseren neuen Kunden aus Japan in dieser weltweit extrem schwierigen Marktsituation und weltweiter Konkurrenz mit dem besten Schiffskonzept, Innovationen, Qualität und einem für uns sehr herausfordernden Preis als neuen Kunden gewinnen können. Mein Dank gilt der gesamten Belegschaft und insbesondere der Sales & Design-Abteilung, die in dieser angespannten Phase Großartiges geleistet hat. Es ist der erste Auftrag in der 226-jährigen Werftgeschichte, bei dem alle Vertragsunterlagen und Pläne im Rahmen von Videokonferenzen erstellt und verhandelt wurden. Der Einsatz hat sich gelohnt.“

- Reedereien können Werftplätze weltweit frei auswählen 

Imke Knoop, Leitung Sales & Design: „Durch die Pandemie können Reedereien auf der gesamten Welt die Werftplätze frei auswählen. Dabei gilt es, mit unserer Kombination aus Konzeption, Qualität, Innovation und natürlich auch unter immer weiter steigendem Preisdruck gegenüber weltweiter, teilweise stark subventionierter, Konkurrenz zu bestehen. Die Beauftragung kommt gerade noch rechtzeitig, für 2025 stand bislang nur ein Neubau in unseren Hallen.“

- Der neue Auftrag ist eine wichtige Ergänzung im Jahre 2025, von 2021 - 2025 bleibt die Auslastung der MEYER WERFT trotzdem immer noch auf einem niedrigeren Niveau 

„Selbstverständlich freuen wir uns über den Neubauauftrag, gleichzeitig müssen wir unser Zukunftsprogramm vorantreiben, die Werft weiter umbauen und optimieren, damit wir das Schiff auch wirtschaftlich erfolgreichen abliefern können“, erläutert Thomas Weigend, Geschäftsführer der MEYER WERFT. Durch diesen Auftrag haben wir jetzt auch im Jahr 2025 ein zweites, nämlich ein kleines und ein großes Schiff in Arbeit. Aber es bleibt dabei, dass uns für das Jahr 2025 noch sehr viel Arbeit fehlt. Unsere Produktion in Papenburg ist auf ein jährliches Bauvolumen von 420.000 GT ausgelegt, die beiden Schiffe in 2025 haben in der Summe indes nur ein Volumen von 182.000 GT.“

„Der jetzige Neubauauftrag ist keine Kehrtwende aus unserer schwierigen Lage, aber eine große Hilfe.“, ergänzt Jan Meyer. „Jetzt bauen wir den Prototypen eines kleinen Schiffes ohne Option auf Schwesterschiffe. Deshalb ist es als ein weiterer Schritt neben vielen notwendigen Maßnahmen einzuordnen. Gleichzeitig ist dies ein tolles Signal: Es ist ein ganz neuer Kunde für die MEYER WERFT, wir haben uns auf einem weltweiten Markt gegen weltweite Konkurrenz durchgesetzt.“

Der Neubau für die NYK Gruppe soll im Jahr 2025 abgeliefert werden. Auch hier wird die MEYER WERFT einen LNG-Antrieb einbauen. Diese moderne und derzeit umweltfreundlichste Technologie für Kreuzfahrtschiffe wurde 2018 als weltweite Neuheit erstmals von der MEYER WERFT erfolgreich für den vollständigen Schiffsantrieb eingesetzt. Auch für den jetzigen Neuauftrag setzt die MEYER WERFT zahlreiche maßgeschneiderte Lösungen um. Dazu gehören eine gemäß der geplanten Routen optimierte Hydrodynamik sowie Bordeinrichtungen, die an die Bedürfnisse der japanischen Passagiere angepasst sind und als Folge der Pandemie auch Neuerungen der Klimasysteme und kontaktlose Steuerungen bietet.

- Großkonzern NYK beschäftigt mehr als 37.000 Mitarbeiter und hat 400 Schiffe 

Die NYK Gruppe mit mehr als 37.000 Beschäftigten gehört zu den größten Reedereien der Welt und ist vor allem im Container-, RoRo-Markt sowie in der Logistik mit 400 Schiffen tätig. Das aktuelle Kreuzfahrtschiff der NYK Line ist die Asuka II, die 1990 von der Mitsubishi Heavy Industries (Japan) abgeliefert wurde und als größte Kreuzfahrtschiff Japans ein Premium- und Luxussegment bedient.

Trotz der Pandemie sind in den vergangenen zwölf Monaten acht Schiffe von den Werft-Standorten in Papenburg, Rostock und Turku (Finnland) abgeliefert worden.

- Technische Daten Neubau für NYK Gruppe 

Länge 228,86 Meter

Breite 29,80 Meter

Tonnage 51.950 GT

Passagierkabine 385 Kabinen

Kapazität 744 Passagiere

Besatzung 470 Crew

Treibstoff LNG-Antrieb

- NYK Gruppe 

Die NYK Group ist eine der größten Reedereien mit einem der größten Transport- und Logistiknetzwerke der Welt. Die Flotte des Unternehmens umfasst 361 Massengutfrachter, 119 Autotransporter, 95 Containerschiffe, 71 LNG-Tanker, 65 Tanker, 42 Holzschnitzeltransporter, ein Kreuzfahrtschiff und 42 weitere Schiffe (einschließlich Mehrzweck- und Projektfrachtschiffe).

Der Umsatz von NYK belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf mehr als 1668 Milliarden Yen (rund 12,9 Milliarden Euro). Die NYK Gruppe beschäftigt weltweit etwa 37.000 Mitarbeiter. NYK hat seinen Sitz in Tokio und verfügt über regionale Zentralen in London, New York/New Jersey, Singapur und Shanghai.

Web: meyerwerft.de

Nach der Arbeit statt auf die Couch ins Krankenhaus Start Up will mit neuem Portal Arbeitsunfälle vermeiden

Essen (ots) Die meisten Arbeitnehmer gehen unbewusst ganz selbstverständlich davon aus, dass ihnen während der Arbeit nichts passiert. So auch die OP-Schwester Britta.

Frau mit Handprothese

Wie immer wollte Britta OP-Instrumente aus einem Sterilisator nehmen. Wegen eines technischen Defekts schloss sich unvorhergesehen die Tür des Sterilisators. Obwohl ihre Hand noch im Gerät war liess es sich nicht wieder öffnen. Brittas Hand war eine Dreiviertelstunde lang bei 120 Grad eingeschlossen. Als sie endlich befreit wurde, war ihre Hand nicht mehr zu retten. Seitdem trägt Britta eine Prothese.

Tödliche Arbeitsunfälle

Arbeitsunfälle wie Brittas geschehen jeden Tag in Deutschland. Schwere Verletzungen, Invalidität und selbst Tod gehören zum Arbeitsalltag. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung weist 806 tödliche Arbeitsunfälle für 2019 aus. Bei 250 Arbeitstagen und 20 Urlaubstagen starben somit statistisch 3,5 Menschen je Arbeitstag durch einen Arbeitsunfall.

Dabei verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz jeden Arbeitgeber, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Vernachlässigt ein Unternehmen den Arbeitsschutz, drohen dem Arbeitgeber bei einem Unfall Geldbuße und Regressforderungen.

Fachkraft für Arbeitssicherheit hilft Arbeitgebern

Genau hierfür ausgebildet sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Sie beraten Arbeitgeber dabei, ihrer Pflicht nachzukommen.

Große Unternehmen beschäftigen Sicherheitsfachkräfte meist selbst. Für kleine und mittlere Unternehmen ist es hingegen wirtschaftlicher, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu beauftragen anstatt sie einzustellen.

Doch nicht jeder Arbeitsschützer kann jedes Unternehmen betreuen – dafür ist die Arbeitswelt von der Hochseeschiffahrt bis zur Fleischerei zu vielseitig. Und die Entfernung zwischen Wohnort und Unternehmenssitz muss auch zu bewältigen sein.

Start Up will helfen, Arbeitsunfälle zu vermeiden

Hierfür hat sich das Start Up Arbeitsschutz24.net gegründet. Mit seinem Portal bildet es eine Brücke zwischen Arbeitgebern und Sicherheitsfachkräften. Mittels einer Karte können Unternehmen den geeigneten Dienstleister in ihrer Gegend auswählen.

Hinter der Idee von Arbeitsschutz24.net steckt Elmar Wiesenmüller. Vor der Corona-Pandemie arbeitete Wiesenmüller unter anderem als Musiker bei Firmenveranstaltungen. „In meinem Umfeld hatten bereits 3 Menschen schwere Arbeitsunfälle. Auch wenn für uns selbstständige Künstler die Pandemie eine große Herausforderung ist: ohne Corona hätte ich niemals die Zeit gehabt, diese Idee zu realisieren“.

Jetzt hofft er, dass sich viele Fachkräfte für Arbeitssicherheit auf der Webseite eintragen. Damit Deutschlands 45 Millionen Erwerbstätige nach der Arbeit nicht ins Krankenhaus sondern auf die Couch können.