Schlagwortarchiv: Technik & Innovation

Intelligente Medizin als Wachstumsmotor für Deutschland.

Der Innovationsrat Deutschland verabschiedete ein Impulspapier mit Empfehlungen, wie Intelligente Medizin zum Erfolgsfaktor für unsere Gesellschaft werden kann. An der Schnittstelle von Medizin, Informatik und Datenwissenschaften entstehen neue Möglichkeiten – für eine bessere Gesundheitsversorgung und für wirtschaftliches Wachstum. Mit der geplanten Gesundheitsstrukturreform gilt es jetzt, die richtigen Weichen zu stellen.

Die Mitglieder des Innovationsrats während der letzten Sitzung in Hamburg.

Die industrielle Gesundheitswirtschaft erwirtschaftete 2025 rund 101,5 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung, beschäftigt etwa eine Million Menschen und steht für ca. 7 Prozent der deutschen Exporte. Doch obwohl Deutschland in diesem Bereich stark forscht und produziert, vergeht zu viel Zeit, bis Innovationen in der Praxis eingesetzt werden. Mehr als die Hälfte der befragten Medizinproduktehersteller wartet laut einer Erhebung im Auftrag der EU-Kommission über 19 Monate auf die Zertifizierung nach der europäischen Medizinprodukteverordnung.

Bei der Lücke zwischen Forschung und Anwendung setzt der Innovationsrat Deutschland an. Am 17. Oktober 2026 verabschiedete das unabhängige Gremium ein Papier „Intelligente Medizin als Wachstumsmotor“. Der Rat umfasst VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, die Wirtschaftsweise Prof. Dr. Veronika Grimm, Max-Planck-Direktor Prof. Dietmar Harhoff, Ex-Monopolkommissionschef Prof. Dr. Jürgen Kühling, traceless-Gründerin Dr.-Ing. Anne Lamp, Stifterverbandspräsidentin Dr. Melanie Maas-Brunner, GI-Präsident Prof. Dr. Martin Wolf und VDI-Direktor Adrian Willig. Der Innovationsrat richtet konkrete Impulse an Politik, Wissenschaft und Unternehmen, auch im Hinblick auf die bevorstehende Strukturreform.

Planbare Verfahren, zentrale Datenschutzaufsicht

Kita, Einkauf, Radtour: Fahrradanhänger richtig schützen.

Für viele Familien gehört der Fahrradanhänger mittlerweile zum Alltag. Morgens geht es damit zur Kita, am Wochenende auf Radtour und zwischendurch zum Einkaufen. Auch Hunde- und Transportanhänger machen das Fahrrad vielseitiger nutzbar. Hochwertige Modelle können dabei mehrere hundert bis über 1.000 Euro kosten. Umso ärgerlicher, wenn der Anhänger beschädigt oder gestohlen wird. Doch greift dann automatisch die Fahrradversicherung?

Ob Kindertransport oder Ausflug mit dem Hund: Fahrradanhänger sind vielseitig einsetzbar und müssen separat versichert werden

Ein Fahrradanhänger ist nicht automatisch über die Versicherung des Fahrrads abgesichert. Wer seinen Anhänger geschützt wissen möchte, muss ihn separat versichern. Bei Linexo by Wertgarantie kann man den Versicherungsschutz für Anhänger unabhängig von einer bestehenden Fahrradversicherung abschließen.

„Fahrradanhänger sind für viele Menschen inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Mobilität. Gerade bei hochwertigen Modellen sollte deshalb nicht nur das Fahrrad selbst, sondern auch der Anhänger bei der Frage nach dem passenden Schutz berücksichtigt werden“, sagt Sören Hirsch, Bereichsleitung bei Linexo.

Schutz bei Diebstahl, Unfall und Verschleiß

Im Alltag sind Fahrradanhänger unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Sie werden regelmäßig an- und abgekoppelt, abgestellt und transportieren Kinder, Tiere oder Gepäck. Bei einem Sturz oder Unfall werden Reparaturen schnell teuer. Auch Diebstahl, Vandalismus oder Teilediebstahl können ins Geld gehen.

Der Linexo Komplettschutz deckt all diese Szenarien ab. Auch Verschleiß und Abnutzung sind Bestandteil des Schutzes. Kommt es unterwegs zu einer Panne oder einem Unfall, können Versicherte zudem den Linexo Pick-up-Service nutzen. Dieser steht europaweit zur Verfügung und bringt Versicherte und ihre Anhänger entweder zum Ausgangspunkt der Tour oder zu einer geeigneten Werkstatt.

Der jährliche Versicherungsbeitrag richtet sich nach dem Kaufpreis des Anhängers. Für Anhänger mit einem Kaufpreis bis 500 Euro beträgt der Jahresbeitrag 69 Euro, bei einem Kaufpreis bis 1.500 Euro sind es 109 Euro.

Auch ältere Anhänger können versichert werden

Design-Ikone trifft Hightech.

Seit mehr als 150 Jahren wird im ostfriesischen Leer mit Gusseisen gearbeitet. LEDA fertigt seine Feuerstätten in Deutschland und gießt die Bauteile aus flüssigem, rotglühendem Eisen. Diese Gusskompetenz prägt die Formensprache, die Materialqualität und die Ausstrahlung des Kaminofens EDDA. Inspiriert vom Design der 1940er Jahre verbindet er eine klassische Form mit fortschrittlicher Feuerungstechnik.

Klassische Form, edle Farben und Wärme für lange Abende

Form mit Herkunft

Die Fertigung aus Gusseisen ermöglicht feine Konturen und präzise Formen, die den Charakter des EDDA prägen. Markante Standfüße, verchromte Bedienelemente, eine sanft gerundete Sichtscheibe und klassische Proportionen verleihen ihm sein unverwechselbares Erscheinungsbild. So wird der Kaminofen zum prägenden Gestaltungselement im Wohnraum und setzt die Formensprache der 1940er Jahre zeitgemäß um.

Der EDDA ist in mattschwarz lackiert sowie mit hochwertiger Emaille in Dunkelgrün oder Petrolblau erhältlich. Dunkelgrün verleiht dem Kaminofen eine ruhige, elegante Ausstrahlung, während Petrolblau einen nordischen Akzent setzt. Die Emaille wird bei rund 800 Grad dauerhaft mit dem Gusseisen verschmolzen. So entstehen brillante Farben, lebendiger Glanz und eine besonders widerstandsfähige Oberfläche.

Wärme und Genuss

„Own it!“: Über Verantwortung und Souveränität – MEDIENTAGE München.

Medienprodukte gelten als Vertrauensgüter, da ihre Qualität und ihr Wahrheitsgehalt kaum vollständig überprüft werden können. Umso wichtiger wird der Faktor Vertrauen in einer von Desinformationen bedrohten und zunehmend durch Künstliche Intelligenz geprägten Medienwelt. Die fortschreitende KI-Integration und wachsende digitale Bedrohungen zwingen die Medienbranche mehr denn je zum Handeln.

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Talk des MEDIENTAGE Gipfel 2026 unter dem Motto „Own it!“ /

Auf der einen Seite eröffnen KI-Modelle tiefgreifende technologische Chancen und kreative Potenziale, auf der anderen Seite stehen Plattformen, Verlage und Sender vor der Herausforderung, ihre Infrastruktur so effektiv wie möglich zu schützen und die Hoheit über ihre Inhalte zu behalten. Daher lautete das Motto der 40. MEDIENTAGE München „Own it!“. Drei Tage lang diskutierten im House of Communication der Serviceplan Group etwa 350 Referent:innen und mehr als 5.000 Besucher:innen die drängendsten Fragen der Medienwelt.

Der englische Ausdruck „Own it!“ bedeutet übersetzt so viel wie „Steh dazu!“, „Übernehme die Verantwortung!“ oder „Mach es Dir zu eigen!“. Je nach Kontext fordert der Appell dazu auf, eine Angelegenheit selbstbestimmt und verantwortungsbewusst in die Hand zu nehmen oder eigene Handlungen kritisch zu reflektieren. Die Medienbranche befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation, bei der digitale Selbstbestimmung und Sicherheit zur Überlebensfrage werden. Das spiegelte sich bei einer der führenden europäischen Fachkonferenzen in mehr als 100 Sessions, Keynotes und Masterclasses wider. Dabei wurde über fundamentale Fragen debattiert: Wie sichern Medienhäuser ihre wirtschaftliche Basis gegen die Dominanz globaler Tech-Plattformen? Wer übernimmt die rechtliche und ethische Verantwortung für automatisierte Entscheidungen? Welche Strategien helfen gegen gezielte Desinformation und Polarisierung? Es wurde deutlich: Medienhäuser dürfen sich nicht in die Abhängigkeit internationaler Tech-Giganten begeben, sondern müssen ihre technologische und inhaltliche Souveränität aktiv zurückerobern, um als unabhängige Säule der Demokratie bestehen zu können.

Der Konsens der meisten Diskussionen der MEDIENTAGE München lautet: Der Schutz von Meinungsfreiheit, journalistischer Qualität und Medienvielfalt in einer demokratischen Gesellschaft benötigt angesichts des rasanten technologischen Wandels neue Leitplanken. Gefordert wurden wirksame regulatorische Maßnahmen gegen Plattformmonopole und gegen algorithmische Verzerrungen. Zugleich warnten Branchenvertreter:innen vor „Überregulierung“, um die Innovationsfähigkeit heimischer Medienmarken im globalen Wettbewerb nicht zu bremsen.

Air Top Pro 25 von Webasto: neue, besonders leise Standheizung für Camper.

Warum sollte die Campingsaison mit dem Ende des Sommers vorbei sein? Gerade die kalten Monate bieten einzigartige Erlebnisse beim Skifahren, Schneewandern oder Genießen der winterlichen Natur. Damit Reisemobil und Campervan auch bei niedrigen Temperaturen ein komfortabler Rückzugsort bleiben, spielt die richtige Heizlösung eine entscheidende Rolle.

Parking heaters extend the camping season into autumn and even winter. Des fenetres sur le Monde/Webasto

Die neue Luft-Standheizung Air Top Pro 25 von Webasto wurde speziell für Campingfahrzeuge von bis zu acht Metern Länge entwickelt. Sie erwärmt dank 2,5 Kilowatt maximaler Heizleistung schnell den Innenraum und ist beim Dauerheizen mit ihrer äußerst niedrigen Teillaststufe sehr leise. Kontinuierliches An- und Ausschalten entfällt, was ein deutlicher Komfortgewinn insbesondere für die Nachtruhe ist.

Gleichzeitig arbeitet die Heizung äußerst effizient, sodass Strom- und Kraftstoffverbrauch auf ein Minimum reduziert sind. Als Kraftstoff nutzt sie Diesel, Benzin oder HVO aus dem Fahrzeugtank. Das hat den Vorteil gegenüber Gas, dass Kraftstoff an jeder Tankstelle – auch im Ausland – verfügbar ist.

Polarise startet souveräne KI-Cloud auf der NVIDIA GTC Berlin.

Und liefert Enterprise-KI vom Rechenzentrum bis zur Anwendung.
Mit Polarise Rise und Polarise Drive erweitert der deutsche KI-Anbieter seine eigenen europäischen AI Factories zu einer souveränen Full-Stack-Cloud

Polarise is promoting the launch of its sovereign AI cloud during NVIDIA GTC in Berlin.

Polarise hat heute auf der NVIDIA GTC Berlin den Start der Polarise AI Cloud bekanntgegeben, eine souveräne KI-Plattform, die vollständig auf der unternehmenseigenen Infrastruktur in Europa läuft. Die ersten beiden Produkte, Polarise Rise und Polarise Drive, bieten Unternehmen einen sicheren Weg, modernste KI zu nutzen – von einem sofort einsatzbereiten Chat-Assistenten für Unternehmen bis zu einem API-Zugang zu führenden Open-Weight-Modellen – ohne die Kontrolle über ihre Daten zu verlieren.

Von der AI Factory zur AI Cloud

Polarise betreibt bereits eigene Rechenzentren („AI Factories“) in Deutschland und Norwegen, darunter den Standort Tucherpark in München, der in Rekordzeit gemeinsam mit Partnern wie einem der größten Telekommunikationsunternehmen Europas realisiert wurde. Mit dem Start der eigenen AI Cloud deckt Polarise nun den gesamten Stack selbst ab: Rechenzentren, NVIDIA Accelerated Computing, Cloud-Software und die KI-Anwendungen, die Unternehmen täglich nutzen. Jede dieser Ebenen wird letztlich von einer europäischen Gesellschaft gehalten und betrieben.

Statt neue Rechenzentren von Grund auf zu errichten, baut Polarise bestehende Gebäude um, die bereits über Netzanschlüsse und Genehmigungen verfügen. Dafür nutzt das Unternehmen seine modularen AI Pods: kleine, in sich geschlossene Rechenzentren, die vor Ort installiert und angeschlossen werden. So hat Polarise seinen Münchener AI Hub in nur sechs Monaten in Betrieb genommen, während konventionelle Projekte Jahre dauern. Die Polarise AI Cloud lässt sich daher schnell mit der Kundennachfrage skalieren.

Ein souveräner Chat-Assistent für Unternehmen

„Invest in Germany Summit“: Amazon kündigt 16 Milliarden Euro Investitionen für 2027 in Deutschland an

Amazon plant, 2027 mehr als 16 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Die neuen Investitionen umfassen Arbeitsplätze, Technologie und Infrastruktur. Dazu gehören der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur, schnelles Satelliteninternet über Amazon Leo, neue Logistikprojekte im ganzen Land sowie ein umfangreiches neues Programm von Prime Video. Das Unternehmen gab dies am Dienstag beim „Invest in Germany Summit“ der Bundesregierung in Berlin bekannt.

Bundeskanzler Friedrich Merz, David Zapolsky, Chief Global Affairs and Legal Officer bei Amazon, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie beim „Invest in Germany Summit“

Die neuen Investitionen knüpfen an einen kürzlich erreichten Meilenstein an: Seit 2010 hat Amazon mehr als 100 Milliarden Euro in Deutschland investiert und unterstreicht damit die Bedeutung Deutschlands als eines der weltweit wichtigsten Länder für Amazon.

„Deutschland ist ein Zentrum für Innovation und einer der attraktivsten Investitionsstandorte Europas. Deshalb haben wir hier seit 2010 mehr als 100 Milliarden Euro investiert und planen, 2027 weitere 16 Milliarden Euro zu investieren. Wir wollen Unternehmen, Kommunen und Kreativen in Deutschland die Infrastruktur und Werkzeuge an die Hand geben, die sie benötigen, um wettbewerbsfähig zu sein und zu wachsen“, kündigte David Zapolsky, Chief Global Affairs and Legal Officer bei Amazon, beim „Invest in Germany Summit“ an.

Amazon Mitarbeiter im Robotik Logistikzentrum

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, erklärt: „Amazons Investition ist ein klares Vertrauensvotum für den Zukunftsstandort Deutschland. Leistungsfähige Rechenzentren sind das Fundament der digitalen Wirtschaft. Mit dem Datenschatz unserer Industrie haben wir zugleich das Potenzial, bei industrieller KI weltweit führend zu werden. Genau solche Investitionen brauchen wir: Sie stärken Deutschlands Position im internationalen Technologiewettbewerb – und schaffen dabei Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“

Amazon eröffnet derzeit ein zweites Forschungslabor für Robotik und künstliche Intelligenz in Berlin und verdoppelt damit seine Forschungspräsenz in der Hauptstadt. Amazon will an diesem Standort die intelligente Zusammenarbeit zwischen Menschen und Technologie weiterentwickeln, damit Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen noch schneller und verlässlicher erhalten und Mitarbeitende bei ihrer Arbeit bestmöglich unterstützt werden. Mit dem neuen Forschungslabor entstehen hochspezialisierte Stellen, unter anderem für Wissenschaftler sowie Hardware-, Software- und Systemingenieure im Bereich Robotik.

Rocco Bräuniger, Country Manager von Amazon Deutschland, ergänzt: „Wir haben in Deutschland bereits mehr als 40.000 unbefristete Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 100 Standorte aufgebaut und über 100 Milliarden Euro investiert – und wir haben noch viel vor. Unsere Kundinnen und Kunden erwarten, dass wir weiterhin Innovationen vorantreiben, und genau das werden wir tun: mit noch schnellerer Logistik, modernster KI, schnellem Satelliteninternet und deutschen Prime Video Produktionen für Zuschauerinnen und Zuschauer auf der ganzen Welt.“

Investitionen von 4,8 Milliarden Euro für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur von AWS geplant

Mehr Möglichkeiten mit der A1

Antigravity stellt drei Neuheiten für noch mehr Freiheit beim Fliegen und Filmen vor. Anders als herkömmliche Follow-Me-Drohnen erfasst die A1 mit dem Follow-Me-Bundle die gesamte Umgebung.

Antigravity A1-Neuheiten

So können Nutzer den Moment genießen, ohne eine Aufnahme zu verpassen. Nach dem Flug lassen sich Perspektiven frei wählen, zwischen Personen wechseln und filmische Kameraschwenks einfügen. Selbst zuvor unbemerkte Momente können aus einer einzigen Aufnahme hervorgehoben werden.

Das Follow-Me-Bundle kombiniert visuelle Motiverkennung mit der integrierten GPS-Ortung der Watch Remote für eine zuverlässige Verfolgung. Mit der neuen Drag-to-Fly-Funktion lässt sich die Drohne über die Ring-Fernsteuerung durch einfache Handbewegungen positionieren und den Bildausschnitt anpassen.

Mit dem Fernsteuerungs-Bundle können Piloten die A1 präzise in alle Richtungen steuern und komplexe Flugmanöver durchführen. Der neue Fixed View-Modus richtet die Blickrichtung an der Flugrichtung aus. Über den virtuellen Gimbal lässt sich zudem der Kamerawinkel gezielt einstellen.

Das 4G-Mobilfunkmodul-Bundle ergänzt die OmniLink 360-Verbindung der A1 um eine 4G-Backup-Verbindung. Bei Störungen der primären Funkübertragung unterstützt es eine stabilere Videoverbindung und eine zuverlässige Übertragung über größere Entfernungen. Eine integrierte eSIM erleichtert die Nutzung auf Reisen.

Akkus für richtig überwintern.

ADAC Tipps zur richtigen Lagerung von Akkus für E-Bikes, Elektroroller und Gartengeräte Tiefenentladung unbedingt vermeiden.

Das E-Bike im Fahrradschuppen, der E-Scooter in der Garage und der elektrische Rasenmäher im Gartenhaus. Was im Sommer kein Problem darstellt, sollte bei kalten Temperaturen besser noch einmal überdacht werden – zumindest, wenn ein Akku im Gerät verbaut ist.

Akkus von E-Bikes sollten ab dem Herbst im Haus gelagert werden, wenn das Fahrrad zu kalt steht.

Kälte schädigt einen intakten Akku zwar nicht automatisch, kann aber vorübergehend seine Leistung und nutzbare Kapazität reduzieren. Für eine längere Winterpause kommt es deshalb vor allem auf den richtigen Lagerort und Ladezustand an. Der ADAC gibt deshalb Tipps, wie man Akkus über den Winter richtig lagert und somit ihre Lebensdauer positiv beeinflussen kann.

Entscheidend ist zunächst das richtige Klima. Experten des Mobilitätsclubs empfehlen, dass Akkus bei Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad und möglichst trocken gelagert werden sollten. Zudem sollten sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dies gilt für Batterien mit Lithium-Ionen-Technologie, die in nahezu allen Fahrzeugen, Werkzeugen und Gartengeräten zum Einsatz kommen.

Auch der richtige Ladezustand ist zu beachten. Jeder Hersteller gibt einen eigenen Wert für die richtige Lagerung an, generell sollte man aber Akkus nicht komplett voll oder leer für längere Zeit aufbewahren. Für die Winterpause ist ein mittlerer Ladezustand von etwa 40 bis 60 Prozent empfehlenswert.

Stuttgarter Start-up Variolytics gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2027.

Technologie zur gezielten Reduktion von Treibhausgasemissionen in Kläranlagen.

Die Variolytics GmbH ist Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Produkte 2027 im Transformationsfeld Klima. Ausgezeichnet wird EmiCo lite, ein kompaktes Messsystem, das Lachgas (N2O) und Methan (CH4) in Kläranlagen kontinuierlich erfasst und mit cloudbasierter Software auswertet.

EmiCo lite im Einsatz auf einer Kläranlage

EmiCo lite überzeugte die unabhängige Fachjury in einem stark besetzten Feld von 23 Finalisten. Der Preis wird am 3. Dezember 2026 im Maritim Hotel Düsseldorf im Rahmen des 19. Deutschen Nachhaltigkeitspreises verliehen.

Ein unterschätzter Klimafaktor: Kläranlagen

Kläranlagen sind Schätzungen zufolge für rund zwei Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In europäischen Kommunen kann die Abwasserbehandlung bis zu 15 Prozent der kommunalen Emissionen ausmachen. Haupttreiber ist Lachgas aus der biologischen Reinigungsstufe – ein Gas, das rund 270-mal so klimawirksam ist wie CO2. Weil es bislang kaum gemessen, sondern meist mit pauschalen Emissionsfaktoren geschätzt wird, bleibt es in vielen Klimabilanzen eine große Unbekannte.

Messen, verstehen, reduzieren

Genau hier setzt EmiCo lite an. Der Off-Gas-Analysator misst N2O und CH4 kontinuierlich im Abgas der biologischen Reinigungsstufe. Anders als Schätzverfahren auf Basis pauschaler Emissionsfaktoren liefert EmiCo lite anlagenspezifische Messdaten in Echtzeit. Damit werden Emissionsdynamiken sichtbar, die in Durchschnittswerten nicht abgebildet sind. Die cloudbasierte Software wertet die Daten aus und zeigt Betreibern, wann und warum Emissionen entstehen.

Auf Basis dieser Messdaten passten Betreiber in dokumentierten Projekten ihre Prozessführung an und senkten so die Lachgasemissionen um 70 bis 99 Prozent. EmiCo lite lässt sich unkompliziert in bestehende Kläranlagen integrieren. Die Installation dauert in der Regel weniger als zwei Stunden. Bereits im Juni 2026 war das System in 75 Kläranlagen in acht Ländern im Einsatz.

Mit der novellierten EU-Kommunalabwasserrichtlinie gewinnt die systematische Erfassung von Treibhausgasemissionen zunehmend an Bedeutung. Für Kläranlagenbetreiber entsteht damit die Herausforderung, Emissionen nicht nur zu bilanzieren, sondern ihre tatsächlichen Ursachen zu verstehen und wirksame Minderungsmaßnahmen abzuleiten. Kontinuierliche Messdaten schaffen hierfür eine wichtige Grundlage.

Das Urteil der Jury

Welcher Drucker passt zu mir? 5 Tipps für die richtige Wahl.

Papier ist tot? Nicht ganz. Smartphone, Cloud und digitales Postfach gehören längst zum Alltag – und trotzdem hat Papier noch lange nicht ausgedient. Rund 40 Prozent der Menschen, die in Deutschland einen Drucker kaufen, gehören zur Gen Z oder zu den Millennials.

HP Smart Tank. Quelle: HP.

Gerade bei Jüngeren erfüllt der Heimdrucker dabei ganz konkrete Aufgaben: Bei den Unter-25-Jährigen drucken rund 58 Prozent für Schule, Studium oder Lernen. Bei den 25- bis 44-Jährigen nutzt rund die Hälfte den Drucker für Arbeit oder Homeoffice.

Eine aktuelle Auswertung von GfK Consumer Intelligence zeigt zudem, dass der Drucker heute weit mehr können soll, als Dokumente möglichst schnell zu Papier zu bringen. Private Unterlagen, Fotos, Scans und kabelloses Drucken gehören für viele selbstverständlich dazu. Doch worauf sollte man beim Kauf achten? Fünf Punkte helfen dabei, das passende Gerät für den eigenen Alltag zu finden.

Worauf es beim richtigen Drucker ankommt

Nicht jeder Haushalt druckt gleich. Während manche regelmäßig Unterlagen für Arbeit, Schule oder Studium benötigen, kommt der Drucker bei anderen nur gelegentlich für Verträge, Formulare oder Fotos zum Einsatz. Entsprechend sollte nicht allein der Anschaffungspreis über die Wahl entscheiden. Funktionen, laufende Kosten und das eigene Druckvolumen sind mindestens genauso wichtig.

1. Erst überlegen, wofür der Drucker wirklich gebraucht wird

Der wichtigste Schritt kommt noch vor dem Produktvergleich: Wie wird eigentlich gedruckt? Die Zahlen zeigen, dass private Dokumente mit Abstand der häufigste Anlass sind. 86 Prozent nutzen ihren Drucker für Verträge, Formulare und andere persönliche Unterlagen. Rund 41 Prozent drucken für Arbeit oder Homeoffice.

Je nach Lebensphase verschieben sich die Anforderungen. Bei den Unter-25-Jährigen stehen Schule, Studium und Lernen im Vordergrund, während bei den 25- bis 44-Jährigen der berufliche Einsatz eine größere Rolle spielt. Wer seinen Drucker vor allem für Textdokumente benötigt, hat andere Anforderungen als jemand, der regelmäßig Fotos druckt oder viele Unterlagen digitalisieren möchte.

Vor dem Kauf lohnt sich deshalb eine einfache Bestandsaufnahme: Was wird gedruckt, wie häufig wird das Gerät genutzt und welche zusätzlichen Funktionen werden tatsächlich gebraucht?

2. Scannen, Kopieren und WLAN nicht unterschätzen

Bei einem modernen Heimdrucker geht es längst nicht mehr nur ums Drucken. Für 57 Prozent zählen Scan- und Kopierfunktionen zu den wichtigsten Produktmerkmalen. 52 Prozent achten auf kabelloses Drucken. Eine hohe Druckgeschwindigkeit ist dagegen lediglich für neun Prozent ein wichtiges Kriterium.

Das passt zu einem Alltag, in dem Papier und digitale Dokumente ständig ineinandergreifen. Ein Vertrag wird ausgedruckt, unterschrieben und anschließend wieder eingescannt. Ein Brief wird als PDF archiviert und ein Dokument direkt vom Smartphone an den Drucker geschickt.

Wer häufig zwischen Smartphone, Rechner und Papier wechselt, sollte deshalb vor allem darauf achten, dass Drucken, Scannen und Kopieren zuverlässig zusammenspielen. Beim HP Smart Tank sind diese Funktionen inklusive kabelloser Anbindung in einem Gerät gebündelt.

Drucker + AI-PC: die Dream-Kombi für den hybriden Alltag

Condor nimmt tägliche Verbindung nach Abu Dhabi auf.

Neues Langstreckenangebot für die Hauptstadtregion.

Condor verbindet den Flughafen Berlin Brandenburg ab sofort täglich mit Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Fluggesellschaft führt die Flüge in die Golfregion im Codeshare mit Etihad Airways durch. Im Bild: Thomas Kohr, Leiter Corporate & Business Development, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (3.v.l.), Adam Tsoumanis, Stationsleiter Condor (2.v.r.), Andreas Ley, Senior Manager Business Development Aviation Corporate & Business Development, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (1.v.r.) und Crew

Condor verbindet den Flughafen Berlin Brandenburg ab sofort täglich mit Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Fluggesellschaft führt die Flüge in die Golfregion im Codeshare mit Etihad Airways durch. Mit der neuen Langstreckenverbindung wird das Streckenangebot am BER um ein bedeutendes Drehkreuz zwischen Europa, Asien und Afrika erweitert. Reisende profitieren von täglichen Direktflügen in die Golfregion und nahtlosen Umsteigeverbindungen zwischen dem Condor- und Etihad-Netzwerk, beispielsweise nach Bangkok in Thailand, Sydney in Australien oder Hanoi in Vietnam.

„Mit der Langstreckenverbindung nach Abu Dhabi wird die internationale Erreichbarkeit der Hauptstadtregion verbessert und über das Drehkreuz von Etihad Airways sind zahlreiche zusätzliche Reise- und Geschäftsmöglichkeiten in Richtung Asien und Australien erschlossen. Davon profitieren sowohl die Menschen und Unternehmen in Berlin und Brandenburg als auch internationale Gäste, die unsere Region besuchen,“ sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Doc-Einstein.de – Funktion einer einfachen Lochkamera.

Willkommen auf Doc-Einstein.de

Heute geht es zu den Anfängen der Fotografie. Eine Lochkamera funktioniert, indem sie Licht ausschließlich durch ein winziges Loch in einen lichtdichten Hohlraum lässt. Auf der gegenüberliegenden Innenfläche entsteht dadurch ein reelles, auf dem Kopf stehendes und seitenverkehrtes Bild des betrachteten Gegenstands. Die Lochkamera zeigt anschaulich die geradlinige Ausbreitung des Lichts und ist das einfachste optische Gerät zur Bildentstehung – ganz ohne Linse.

Von der Cloud bis zum digitalen Briefkasten.

STACKIT stärkt das souveräne IT-Ökosystem für die öffentliche Verwaltung.

STACKIT ist erster Approved Sovereign Service Provider im neuen openDesk-Partnerprogramm des Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS).

Bernie Wagner, Chief Revenue Officer Schwarz Digits, auf der Smart Country Convention 2026

Damit baut der Cloud-Provider von Schwarz Digits seine Rolle im Ökosystem für digital souveräne Verwaltungs-IT weiter aus. Wie souveräne Cloud-Infrastruktur mit konkreten digitalen Services kombiniert wird, zeigt die Zusammenarbeit mit d.velop. Für die d.velop postbox stellt STACKIT Rechenzentrumsleistungen bereit und unterstützt damit die sichere digitale Zustellung von Dokumenten an Bürgerinnen und Bürger.

Beide Entwicklungen stehen für einen Ansatz, der zentrale Prinzipien des Deutschland-Stacks aufgreift: Souveräne Infrastruktur, interoperable Software und digitale Services sollen in einem offenen Ökosystem zusammenspielen. Die Bundesregierung will mit dem Deutschland-Stack bis 2028 eine gemeinsame technologische Grundlage für einfach nutzbare, zuverlässige und sichere digitale Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Offene Standards, Interoperabilität und europäische digitale Souveränität gehören dabei zu den zentralen Leitlinien.

Digitale Souveränität entsteht in einem starken Ökosystem

Mit dem im September 2026 gestarteten openDesk-Partnerprogramm öffnet ZenDiS neue Bezugswege für seine souveräne Open-Source-Office- und Kollaborationssuite. Ziel ist ein leistungsfähiges Netzwerk aus Betriebs-, Vertriebs- und Implementierungspartnern, das den Rollout souveräner Lösungen in Verwaltung und Wirtschaft beschleunigt. Für Approved Sovereign Service Provider gelten dabei besonders hohe Anforderungen an Sicherheit und Souveränität. ZenDiS verlangt hierfür unter anderem ein BSI-C5-Testat. Als erster Approved Sovereign Service Provider unterstreicht STACKIT damit seinen Anspruch, Organisationen eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf der sie digitale Angebote souverän und selbstbestimmt betreiben können.

BAAINBw und Marine Alutech schließen Vertrag über Mehrzweckkampfboote für das Seebataillon.

Das Seebataillon der Deutschen Marine soll zukünftig als land- und seebewegliche Infanterie in Küstengewässern und im küstennahen Raum an Land zum Einsatz kommen. Hohe Bedeutung hat dabei die eigene taktische Mobilität auf dem Wasser.

Ein Watercat M18

Dazu hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 12. Oktober 2026 mit dem finnischen Unternehmen Marine Alutech Oy Ab einen Vertrag zur Beschaffung von Mehrzweckkampfbooten des Typs Watercat M18 AMC geschlossen.

Vertragsunterzeichnung der Fa. Marine Alutech und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz am 12. Oktober 2026

Der Vertrag umfasst die Beschaffung von insgesamt 15 Booten samt Ausbildung, Dokumentation und Zubehör. Die Boote haben eine Gesamtlänge von ca. 20 m. Durch ihre Bauweise erreichen sie hohe Fahrtgeschwindigkeiten. Der operationelle Schwerpunkt liegt bei Einsätzen im küstennahen Raum. Dazu nimmt das Boot neben seiner Besatzung Marineinfanteristen mitsamt ihrer persönlichen Ausrüstung auf. Eine integrierte Bugrampe ermöglicht das schnelle Anlanden sowie das direkte Be- und entladen von Personal und Material an flachen Ufern.