Schlagwort-Archive: Technik & Innovation

Miele forciert Einsatz von „grünem Stahl“ weiter

Absichtserklärungen mit Partnern aus der Industrie sollen die Belieferung mit grünem Stahl ab 2025 sicherstellen

Gütersloh (ots)

  • Absichtserklärungen mit Partnern aus der Industrie sollen die Belieferung mit grünem Stahl ab 2025 sicherstellen
  • Nachhaltiger Einkauf bei Miele mit zweitem Preis bei den PwC Sustainability Awards ausgezeichnet

Die Miele Gruppe, weltweit führender Hersteller von Premium-Hausgeräten, baut den Einsatz von grünem Stahl weiter aus.

2023 verbaut Miele mehr als 600 Tonnen grünen Stahl der Salzgitter AG. Im Oktober unterzeichneten Konstantin Eckert (Director Procurement, Miele & Cie. KG), Hans Krug (Senior Vice President Procurement, Miele & Cie. KG), Ulrich Grethe und Phillip Meiser, beide Salzgitter Flachstahl GmbH (v.l.n.r.) eine Absichtserklärung für die Belieferung mit CO2-armen SALCOS-Stahl ab Ende 2025.

Das Unternehmen hat dafür mit thyssenkrupp Steel Europe AG, der Salzgitter AG sowie mit H2 Green Steel Absichtserklärungen zur Belieferung von CO2-armen Stahl unterzeichnet, um perspektivisch den flächendeckenden Einsatz von grünem Stahl abzusichern. Bereits jetzt beweist Miele in einem Serienprojekt, dass grüner Stahl erfolgreich in Backöfen verbaut werden kann. Damit sind sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die strategischen Rahmenbedingungen geschaffen, die CO2-Emissionen im Bereich der eingekauften Güter und Dienstleistungen langfristig zu senken.

Ab 2026 liefert thyssenkrupp Steel CO2-reduzierten bluemint Steel an die Miele Gruppe. Zur Unterzeichnung der Absichtserklärung trafen sich Konstantin Eckert und Hans Krug (beide Miele), Jörg Paffrath (Senior Vice President Sales Industry, thyssenkrupp Steel Europe AG), Axel Pohl (Sales Director Industry OEM and SSC, thyssenkrupp Steel Europe AG).

„Unser Anspruch ist, den Kundinnen und Kunden die besten Produkte und Services mit den geringstmöglichen Auswirkungen auf die Umwelt zu bieten – und dies möglichst vollständig CO2-neutral“, erklärt Hans Krug, Senior Vice President Procurement der Miele Gruppe. „Dafür sind wir im engen Austausch mit unseren Lieferantinnen und Lieferanten und freuen uns, im Bereich grüner Stahl nun den nächsten Schritt zu gehen.“ Seit November 2021 verbaut Miele grünen Stahl in seinen Backöfen, bei dem die CO2-Emissionen im Herstellungsprozess durch Verwendung von klimafreundlichen Energieträgern und Stahlschrott um mehr als 66 Prozent verringert ist. Nach den positiven Erfahrungen bei der Verarbeitung ist zukünftig die Abnahme größerer Mengen geplant. „Gerne würden wir auch bereits jetzt mehr grünen Stahl beziehen, allerdings ist dies aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit im Moment noch nicht möglich“, so Krug.

Um den flächendeckenden Einsatz von grünem Stahl langfristig abzusichern hat der Gütersloher Familienkonzern in den vergangenen Monaten mehrere Absichtserklärungen zur Abnahme von CO2-armen Stahl unterzeichnet – unter anderem im Oktober mit der Salzgitter AG. Ab Ende 2025 soll Miele ersten grünen Stahl erhalten, der im Rahmen des SALCOS-Programms produziert und geliefert wird. Perspektivisch sollen bei dem Projekt Wasserstoff und Strom aus regenerativen Quellen den bisher zur Stahlherstellung benötigten Kohlenstoff komplett ersetzen und somit die CO2-Emissionen in der Stahlerzeugung um über 95 Prozent senken.

Ebenfalls im Oktober unterzeichnete Miele mit der thyssenkrupp Steel Europe AG eine Absichtserklärung für die Lieferung von klimafreundlichem Stahl aus der Direktreduktionsanlage, die 2026 am Standort Duisburg starten soll. Diese wird mit einer Kapazität von über zwei Millionen Tonnen den CO2-Ausstoß von thyssenkrupp Steel bereits um mehr als 20 Prozent senken. Ab Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2026 wird thyssenkrupp Steel Miele mit klimafreundlichem bluemint Steel beliefern. Bereits im Mai unterzeichnete Miele eine ähnliche Erklärung mit dem Unternehmen H2 Green Steel für dessen Anlage im schwedischen Boden, die ab 2030 jährlich fünf Millionen Tonnen grünen Stahl produzieren soll.

Für Miele sind die CO2-Emissionen aus den eingekauften Gütern und Dienstleistungen („Scope 3.1“) mit 14 Prozent, nach den Verbräuchen in der Nutzungsphase (84 Prozent), der zweitgrößte Anteil an den gesamten CO2-Emissionen. Knapp 1,74 Millionen Tonnen CO2 waren dies im Jahr 2021 – und davon nimmt der Stahl den größten Teil ein. „Deshalb ist die langfristige Planungssicherheit und Belieferung von grünem Stahl für uns von großer strategischer Bedeutung“, erklärt Krug.

Für Anstrengungen wie diese und die Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzept im Einkauf wurde Miele jüngst mit dem zweiten Preis beim Sustainability Award der Beratungsgesellschaft PwC ausgezeichnet. In diesem Jahr zum ersten Mal vergeben, unterstützt und belohnt dieser Award „wegweisende Strategien zur Förderung der Nachhaltigkeit von Unternehmen“ in F&E, Operations oder Einkauf. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Krug, „zeigt sie doch, dass wir mit unserem Engagement für mehr Nachhaltigkeit in Beschaffung und in der Lieferkette den richtigen Weg gehen.“

WEB: miele.com

Ford Pro und Deutsche Post DHL Group arbeiten zusammen, um die Zustellung auf der letzten Meile weltweit zu elektrifizieren

Köln/Bonn (ots)

  • Ford Pro und Deutsche Post DHL Group unterzeichneten eine Absichtserklärung, um die Elektrifizierung von Transportern weltweit zu beschleunigen
  • Ford Pro stattet Deutsche Post DHL Group mit mehr als 2.000 Elektrotransportern aus, einschließlich Lösungen, die auf spezifische Anforderungen der Logistik ausgerichtet sind, um Einsatzzeit, Service und Produktivität zu maximieren
  • Die Vereinbarung ermöglicht Deutsche Post DHL Group einen frühen Zugang zu innovativen Ideen und Produkten, die Erprobung von digitalen Serviceangeboten und Ladelösungen von Ford Pro sowie die gemeinsame Entwicklung zukünftiger Produkte, die speziell auf den Einsatz bei Deutsche Post DHL Group zugeschnitten sind
Ford Pro stattet die Deutsche Post DHL Group mit 2.000 Ford E-Transit aus. Beide Unternehmen treiben damit die Elektrifizierung des Lieferverkehrs voran.

Ford Pro und Deutsche Post DHL Group haben jüngst eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Einsatz von Elektrotransportern für den weltweiten Logistikbetrieb zu beschleunigen. Damit unterstreichen beide Unternehmen ihr Engagement für das Angebot nachhaltiger/grüner Dienstleistungen.

Ford Pro stattet die Deutsche Post DHL Group mit 2.000 Ford E-Transit aus. Beide Unternehmen treiben damit die Elektrifizierung des Lieferverkehrs voran.

Ford Pro wird Deutsche Post DHL Group bis Ende 2023 mit mehr als 2.000 elektrischen Lieferwagen weltweit ausstatten, um deren führende Position beim Einsatz von Elektrotransportern für die letzte Meile weltweit auszubauen. Damit unterstreichen die beiden Partner ihre geplante Zusammenarbeit. Im Einklang mit den Null-Emissionszielen der beiden Organisationen umfasst die unterzeichnete Vereinbarung ein komplettes Paket an Lösungen für den Betrieb der Elektroflotte, einschließlich des Zugriffs auf die vernetzte E-Telematik-Software und Ladelösungen von Ford Pro, um Betriebskosten zu senken und die Effizienz zu optimieren.

Ford hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 alle Fahrzeugverkäufe emissionsfrei zu gestalten und in seinen europäischen Werken, in der Logistik und bei den Zulieferern CO2-neutral zu sein, und bis spätestens 2050 weltweit.

Ford Pro stattet die Deutsche Post DHL Group mit 2.000 Ford E-Transit aus. Beide Unternehmen treiben damit die Elektrifizierung des Lieferverkehrs voran.

Deutsche Post DHL Group, der weltweit führende Logistikanbieter, hat sich verpflichtet, saubere Betriebsabläufe für den Klimaschutz zu stärken und wird in diesem Jahrzehnt 7 Mrd. EUR auf seinem Weg hin zu einer netto Null-Emissionen-Logistik investieren. Deutsche Post DHL Group strebt bis 2030 einen Anteil von 60 % an E-Fahrzeugen an, die für die klimaneutrale Abholung und Zustellung eingesetzt werden sollen. Dabei baut das Unternehmen nun auch auf den neuen E-Transit1 von Ford Pro.

DPDHL Ford E TransitBoxVan Video DE

„Ford Pro und Deutsche Post DHL Group teilen die Vision von mehr Nachhaltigkeit und das Engagement für elektrifizierte Lösungen. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Millionen von Lieferungen, die mit Elektrotransportern auf der ganzen Welt durchgeführt werden. Der E-Transit ist das meistverkaufte Elektrofahrzeug in Nordamerika und seit Juni auch das meistverkaufte in seinem Segment in Europa. Das bedeutet, dass der vollelektrische 2-Tonnen-Transporter bereits große Fortschritte macht, um diese Ambitionen zu unterstützen“, sagte Hans Schep, General Manager, Ford Pro, Europa.

„Die Elektrifizierung der Logistik auf der letzten Meile ist ein wichtiger Pfeiler für die Dekarbonisierung unseres Betriebs. Die Aufnahme des neuen Ford E-Transit in unsere globale Flotte von rund 27.000 Elektrotransportern stärkt unsere Fähigkeit, weltweit umweltfreundliche Lieferdienste anzubieten. Indem wir unsere Kräfte bündeln und unsere logistikspezifischen Anforderungen berücksichtigen, werden wir Servicequalität und operative Effizienz weiter steigern“, sagte Anna Spinelli, Chief Procurement Officer & Head of Mobility, Deutsche Post DHL Group.

Ford Pro hat bereits die ersten E-Transits im Rahmen der Vereinbarung übergeben, die sich in die Elektroflotte von Deutsche Post DHL Group einreihen und für die Zustellung auf der letzten Meile in mehreren Ländern weltweit eingesetzt werden.2 Das Auftragsvolumen konzentriert sich auf die E-Transit-Kastenwagen, die für die Abwicklung von Express-Sendungen in Amerika und Europa konzipiert sind. Die Fahrzeuge werden zur verkehrsreichsten Zeit des Jahres in die Flotte der Deutsche Post DHL Group aufgenommen und ermöglichen bereits eine nachhaltigere Belieferung der Kunden in der Hochsaison. Zusätzlich wurde der Kauf von elektrischen Paketzustellfahrzeugen mit einem maßgeschneiderten Kofferaufbau für die innerstädtische Zustellung in Deutschland abgeschlossen. Rund 800 dieser Elektrotransporter werden bis Ende 2023 in Deutschland im Einsatz sein.

Die von Ford und Deutsche Post DHL Group unterzeichnete Absichtserklärung wird es beiden Unternehmen ermöglichen, die gemeinsame Entwicklung künftiger Produkte sowie von neuen digitalen Serviceangeboten und Ladelösungen voranzutreiben. Ford Pro bietet nicht nur einen frühen Zugang zu innovativen Ideen, sondern ermöglicht Deutsche Post DHL Group auch den Zugang zu Testfahrzeugen und Fahrzeugüberwachungsdiensten, da die beiden Unternehmen die Ausweitung ihrer Zusammenarbeit auf eine wachsende Zahl von Märkten weltweit prüfen.

Videomaterial eines Ford E-Transit im Einsatz bei einer Zustellbasis der Deutsche Post DHL Group in Köln findet sich hier: https://youtu.be/F-xpuNRSUXE

WEB: ford.com

WEB: dpdhl.com

Essen Motor Show 2022 feiert erfolgreichen Start

Essen (ots) Die Essen Motor Show ist mit dem Preview Day in ihre 54. Runde gestartet. Etwa 500 Aussteller aus 13 Ländern zeigen in der Messe Essen noch bis zum 11. Dezember alles rund um Sportwagen, Tuning & Lifestyle, Motorsport und Classic Cars.

Der erste Tag des Spektakels stand auch im Zeichen zahlreicher Neuheiten: Automobilhersteller BMW enthüllte gemeinsam mit Influencer und TV-Moderator Jean Pierre Kraemer den neuen BMW 2 mit M Performance Parts.

Messe-Weltpremiere auf der Essen Motor Show: BMW präsentiert in Halle 3 den brandneuen M2 mit M Performance Parts. Der kompakte Hochleistungssportwagen verfügt über einen 460 PS starken Reihensechszylinder-Motor und ist durch und durch vom Rennsport inspiriert. Im Bild (v. l.) Sven Straub (BMW), Influencer Jean Pierre Kraemer und Thomas Grupp (BMW).

Für Aufsehen sorgten außerdem die Aussteller H&R und KW Automotive Group, die jeweils eine getunte Version des elektrisch angetriebenen VW-Bullis ID. Buzz präsentierten.

Die KW automotive Gruppe zeigt auf der Essen Motor Show 2022 einen der ersten veredelten VW ID. Buzz weltweit. Zu sehen ist der von Influencer Jean Pierre Kraemer (im Foto) umgebaute Stromer am Stand von Räderhersteller BBS in Halle 3.

Neben den Neuheiten aus der Automobil- und Zulieferindustrie stand der Preview Day der Essen Motor Show auch im Zeichen sicheren und seriösen Tunings: Kurz nach Messestart enthüllte die Initiative TUNE IT! SAFE! ihr neues Kampagnenfahrzeug, mit dem sie im kommenden Jahr für ihr Anliegen werben wird: einen elektrisch angetriebenen BMW i4 im Polizei-Look, dem der Tuning-Spezialist AC Schnitzer den letzten Schliff in Sachen Dynamik und Optik verpasst hat. Mit dem Fahrzeug beweist die Initiative, dass sich auch Elektroautos individualisieren lassen und Emotionen wecken. Am Stand in Halle 7 erhalten die Besucher darüber hinaus eine kostenlose Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) aus dem Fahreignungsregister sowie kompetente Beratung durch Tuning-Experten.

Messe Essen blickt auf gelungenen Showauftakt

„Wir sind mit dem Messestart sehr zufrieden und rechnen insbesondere an den Wochenenden mit viel Betrieb. Die Essen Motor Show markiert für uns traditionell den Abschluss des Messejahres, das 2022 erneut von Herausforderungen geprägt war. Umso mehr freuen wir uns über das enorme Interesse von Ausstellern und Besuchern an der Essen Motor Show, die als PS-Festival erfolgreich ihren einzigartigen Stellenwert in der Messewelt untermauert“, erklärt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

Die kommenden Tage der Essen Motor Show stehen auch im Zeichen bekannter Besucher: Am ersten Samstag (3.12.) geben die ehemaligen Fußballnationalspieler Sebastian Kehl und Patrick Owomoyela ein Stelldichein am Stand von Reifenhersteller Hankook in Halle 7. Außerdem erwarten die Fans am ersten Wochenende die Red Bull Driftbrothers, Rennfahrer Jens Klingmann und YouTuber Felix von der Laden. TV-Moderator Sidney Hoffmann und Motorsportler Steve Biagioni sind an beiden Wochenenden zu Gast, am zweiten Wochenende begrüßt Hankook außerdem weitere Spieler von Borussia Dortmund.

Informationen zu Terminen und Tickets für die Essen Motor Show gibt es unter www.essen-motorshow.de.
Der Online-Ticketshop ist während der gesamten Laufzeit geöffnet, eine reguläre Tageskarte gibt es für 20 Euro.

Mit Elektro-Antrieb emissionsfrei ans Ziel: Nestlé nimmt gemeinsam mit Ansorge ersten Volvo E-Truck in Deutschland in Betrieb

Frankfurt am Main (ots) Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Logistik ist Nestlé einen weiteren großen Schritt vorangekommen: Seit November befindet sich eine rein elektrisch angetriebene Sattelzugmaschine von Volvo in der Erprobung bei Logistik-Partner Ansorge.

E-Truck Nestlé Volvo Ansorge

Der Sattelzug mit einem maximalen Gesamtgewicht von 44 Tonnen und einer Reichweite von 300 km wird zukünftig im intermodalen Verkehr als auch in der Belieferung von Kunden mit Sortimenten von Nestlé Waters und Maggi eingesetzt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Verbrennungsmotoren werden so die Emissionen an C02 und Stickoxiden um etwa 80 % gesenkt. Bei einer Aufladung mit dem aus der eigenen Photovoltaikanlage generierten Strom am Standort Singen wäre der E-Truck sogar komplett CO2e-neutral unterwegs. Damit trägt der elektrische Lastwagen zur nachhaltigen Logistikstrategie von Nestlé bei.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserem ersten E-Truck unsere Bemühungen für weniger Emissionen im Transport gemeinsam mit Ansorge und Volvo als starke Partner auf eine neue Stufe heben konnten. Durch moderne, intermodale Transportkonzepte und nachhaltige Antriebstechnologien leisten wir unseren Beitrag, um unser globales Ziel von Netto Null Emissionen bis 2050 zu erreichen“, sagt Matthias Fleischer, Director Supply Chain & IT bei Nestlé Deutschland.

„Neben dem Ausbau der Flotte an E-Trucks setzt Nestlé auch auf andere Technologien wie etwa Antriebe auf (Bio) Gas- und Wasserstoffbasis. Diese sind bereits im Einsatz und werden in engem Austausch mit unseren Logistik-Partnern kontinuierlich ausgebaut“, ergänzt Björn Stammer, Leiter Logistik bei Nestlé Deutschland.

Auch Wolfgang Thoma, geschäftsführender Gesellschafter bei Ansorge, ist der Überzeugung, dass der Weg zu Zero Emission im Güterverkehr nur durch alternative Antriebstechniken weiter beschleunigt werden kann. „Deshalb ist der aktuelle Einsatz von Gas- und E-Fahrzeugen in unserem Fuhrpark gelebte Praxis und in Verbindung mit dem intermodalen Verkehr von höchstem Stellenwert.“ In den nächsten 15 Monaten soll die LKW-Flotte um neun weitere E-Trucks erweitert werden.

Wege in klimafreundlichere Zukunft: Intermodaler Transport und neue Antriebstechnologien bei LKW

Erstmals öffentlich vorgestellt wurde der E-Truck Ende Oktober auf der Roadshow der European Clean Trucking Alliance (ECTA) in Brüssel. Dort unterzeichnete Nestlé eine gemeinsame Erklärung mit anderen Industrievertreter:innen und Transportbetreiber:innen, in der eine ehrgeizige EU-Politik zur Dekarbonisierung des EU-Straßengüterverkehrs gefordert wird.

Ein gutes Beispiel für die intelligente Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger ist Nestlé Waters: Bereits heute transportieren S.Pellegrino und Acqua Panna ihr Mineralwasser von Italien nach Deutschland größtenteils mit der Bahn. So wird insgesamt 84 Prozent der gesamten Strecke mit dem Zug zurückgelegt. Verglichen mit dem herkömmlichen LKW-Transport reduziert sich der CO2e-Ausstoß so um durchschnittlich 8.300 Tonnen pro Jahr. Durch die Verwendung alternativer Antriebe lassen sich die Emissionen im Vor- und Nachlauf weiter deutlich reduzieren.

Die Umstellung auf erneuerbare Energien und der Einsatz emissionsarmer, nachhaltiger Antriebstechnologien im Verkehrssektor stand ebenfalls auf der Agenda der Weltklimakonferenz COP27, die im ägyptischen Sharm El-Sheikh stattfand und deren Teil auch Nestlé war.

Geringerer CO2e-Fußabdruck auch durch kürzere Transportwege und effiziente Fahrzeugauslastung

Nestlé fokussiert global auf Nachhaltigkeit: Bis 2030 sollen so durch Maßnahmen allein im Bereich Logistik rund 3,5 Millionen Tonnen CO2e eingespart werden. Ziel bis 2050 ist die „Grüne Null“. Neben der Umstellung auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen setzt Nestlé auch auf optimierte Logistikprozesse und nachhaltige Lagerstandorte. So wird Nestlé ab 2023 Kunden in Deutschland mit Kaffee und Schokolade aus einem neuen, zentral gelegenen Distributionszentrum beliefern und dadurch Transportkilometer sehr stark reduzieren. Der sogenannte „multicube osthessen“ in Bad Hersfeld des Logistikpartners pfenning logistics befindet sich gerade im Bau und wird als CO2e neutrales Lager höchste Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Beides trägt dazu bei, CO2e-Emissionen signifikant zu senken.

Weitere Informationen finden Sie hier: Weniger CO2e-Emissionen bei Transport und Logistik | Nestlé (nestle.de)

DB Schenker unterstützt Porsche GT4 e-Performance Tour mit grüner Logistik

Weltweite Demo-Tour für den elektrischen Rennwagen-Prototyp als Pionierarbeit für grüne Logistik

Hamburg (ots) DB Schenker und Porsche Motorsport gehen gemeinsam mit der weltweiten Demo-Tour für den elektrisch betriebenen Rennwagen-Prototyp GT4 e-Performance einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität.

Partnerschaft DB Schenker und Porsche GT4 e-Performance Tour: Barbara Frenkel (Mitglied des Vorstandes für Beschaffung bei Porsche) und Jochen Thewes (CEO DB Schenker) mit dem Porsche GT4 e-Performance am 22.11.2022 in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/DB Schenker

Für die Weltreise des E-Racers zu handverlesenen Stationen, der Serie entsprechend, organisiert DB Schenker die komplette nachhaltige Logistik und nutzt auf insgesamt 13.000 Kilometern nur möglichst umweltfreundliche Transportmittel. Den Startschuss der GT4 e-Performance Tour bildet Ende Januar das legendäre GP Ice Race in Zell am See, Österreich. Von dort geht es auf nachhaltige Weise per Schiff, Bahn und Lkw zu weiteren Events in Europa, den USA und Asien. Sowohl DB Schenker als auch Porsche haben das Thema Nachhaltigkeit fest in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Der internationale Logistikdienstleister hat sich das Ziel gesetzt, zum weltweit führenden Anbieter grüner Logistik zu werden und ist damit idealer Partner der Porsche GT4 e-Performance Tour. „Mit dieser Partnerschaft treiben wir die grüne Mobilität gemeinsam einen großen Schritt voran – wir freuen uns auf diese Herausforderung, für die wir bestens gerüstet sind“, sagt Jochen Thewes, CEO von DB Schenker. „Auf der Tour können wir unsere Fortschritte bei der Entwicklung von umweltverträglichen Transport- und Logistiklösungen rund um die Welt unter Beweis stellen“. Die maßgeschneiderte Logistiklösung für die GT4 e-Performance Tour sieht für den Transport der Konzept-Fahrzeuge neben vollelektrischen Trucks und einem umweltfreundlichen und emissionsfreien Schienentransport auch Seefracht mit maritimen Biokraftstoff vor. Hierbei werden hauptsächlich gebrauchte Speisefette (Used Cooking Oil Methyl Ester, UCOME) eingesetzt. Als Partner der Tour möchte DB Schenker so auch neue Zielgruppen für grüne Logistik begeistern. „Wir freuen uns, DB Schenker als Partner für unsere Motorsport-Logistik zu gewinnen. Gemeinsamwollen wir Impulse für mehr Nachhaltigkeit setzen“, betont Barbara Frenkel, Mitglied des Vorstandes für Beschaffung bei Porsche. „Porsche hat eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie, die wir gemeinsam mit unseren Lieferanten umsetzen. Wir arbeiten darauf hin, dass unsere Wertschöpfungskette im Jahr 2030 bilanziell CO2-neutral ist. Dazu gehört auch eine bilanziell CO2-neutrale Nutzungsphase für künftige batteriebetriebene Modelle“, so Barbara Frenkel, die auch Co-Patin der Nachhaltigkeitsstrategie des Sportwagenherstellers ist. Prototyp für den vollelektrischen Kunden-Motorsport Mit dem GT4 e-Performance stellt Porsche dem Motorsport einen möglichen Weg in den Kundensport der Zukunft mit vollelektrischen Rennfahrzeugen vor. Er setzt auf die Technologiekomponenten der IAA-Konzeptstudie Mission R, die Porsche 2021 als Vision vorgestellt und nun realisiert hat. Die Karosserie besteht unter anderem aus Naturfaser basierten Verbundwerkstoffen. Auf der Tour soll der unverkäufliche Prototyp Fans und mögliche Kundenteams auf der ganzen Welt faszinieren. Gleichzeitig sammelt der elektrische Rennwagen wertvolle Daten und Erkenntnisse für eine mögliche Zukunft nicht nur im Motorsport. Die Welttournee beginnt mit dem prestigeträchtigen GP Ice Race in Zell am See vom 27. bis 29. Januar 2023. Von dort aus geht es weiter in die USA, wo das innovative Elektro-Konzeptfahrzeug unter anderem beim berühmten Grand Prix in Long Beach im April auftritt. In der zweiten Jahreshälfte stehen Events im Asien-Pazifikraum auf dem Programm.

WEB: dbschenker.com

Stadt Halle (Saale) „Smart City“ weiter entwickeln

Lasst uns gemeinsam unsere „Smart City“ weiterentwickeln!
Heute am Freitag, 2. Dezember 2022, laden wir gemeinsam mit unserem Partner Science2Public zu einer Kreativwerkstatt ein.

Von 10 bis 16 Uhr in der Neustädter Passage 13. Wir möchten Projektideen entwickeln und diskutieren.

Halle (Saale) hat sich im Jahr 2021 als eine von 32 Kommunen in der dritten Förderstaffel des Programms des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erfolgreich als „Smart-City-Modellprojekt“ qualifiziert. Damit ist die Stadt Teil des bundesweiten Netzwerks Modellprojekt Smart City (MPSC), das aus derzeit 73 Kommunen besteht.

Der englische Begriff Smart City heißt übersetzt „intelligente Stadt”. Gemeint ist der Einsatz digitaler Technologien für eine nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen. Bausteine hierfür können die intelligente Planung des öffentlichen Nahverkehrs, der Ausbau digitaler Kompetenzen oder eine innovative Weiterentwicklung von Gewerbeflächen zur Schaffung neuer Perspektiven für die Stadt sein. Das Ziel ist, technische und soziale Innovationen miteinander zu verknüpfen, um vielfältige Herausforderungen der Stadtentwicklung zu lösen und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern.

Das Programm besteht aus einer Strategiephase (bis Juni 2023), an deren Ende in einem Strategiepapier eine Vision, Leitbilder und konkrete Projektideen erarbeitet werden. Es folgt eine Umsetzungsphase (bis 2026), in der die definierten Maßnahmen umgesetzt werden.

Strategie, Visionen und Leitbilder

Was?

Als Stadt Halle (Saale) haben wir uns auf den Weg gemacht, Smart City zu werden. Mit dem Bewusstsein für eigene Stärken und Schwächen sowie Chancen und Herausforderungen, kann Halle (Saale) Transformationen aktiv gestalten. Der Schwerpunkt der Smart City Halle (Saale) liegt auf den Verschneidungen der Handlungsfelder smarte Bildung, smarte Wirtschaft, smarte Mobilität und smarte Verwaltung.

Wo?

Die Smart-City-Strategie wird als Querschnittsthema verstanden, das alle Bereiche der Stadt betrifft. Konzeption und erste Umsetzungsprojekte werden hierfür in Beispielquartieren erprobt. Ausgewählt wurden das Wirtschaftsquartier hallescher Osten mit dem RAW-Gelände und dem Star Park sowie das Bildungsquartier Neustadt. Die Quartiere bieten die Möglichkeit, die Ergebnisse auf andere Stadtteile zu übertragen.

Wie?

Die Smart-City-Strategie Halle (Saale) soll partizipativ, gemeinwohlorientiert, inklusiv und nachhaltig gestaltet werden. Bewährte und neue Formate der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie weiterer Interessensgruppen sollen umgesetzt werden.

In der Smart-City-Strategiephase sollen die Anforderungen aus der Verwaltung, der Politik, der Wissenschaft, der Wirtschaft und vor allem der Bürgerschaft heraus definiert werden und die Perspektiven der einzelnen Zielgruppen und Anforderungen hin zu einer vernetzten Stadt Halle (Saale) aufgenommen werden. Die Erarbeitung der strategischen Leitlinien dient der Schaffung von Kriterien zur Auswahl der Maßnahmen und Projekte. Hierfür ist die Teilhabe und Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft erwünscht.

Wer?

Das Projekt Smart City wird betreut durch das in der Stadtverwaltung angesiedelte Smart-City-Büro Halle (Saale). Dieses besteht aus vier Projektkoordinatoren für die Handlungsfelder sowie einer Expertin für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Es ist die Schaltzentrale zur Steuerung der Strategieerarbeitung inkl. Kommunikations- und Partizipationsprozess sowie zur Projektkoordination, Maßnahmenbegleitung und des Monitorings während der sich anschließenden Umsetzung der Smart-City-Strategie.

In diesem Team werden die Schwerpunktthemen der Smart-City-Strategie der Stadt Halle (Saale) gebündelt koordiniert, um die einzelnen Maßnahmen und Prozesse zielorientiert aufeinander abzustimmen, Akteure der Stadt zu vernetzen sowie Synergien zu heben. Die im Zuge der Strategieerarbeitung und -umsetzung aufgebauten Kompetenzen und Netzwerke sollen in der Stadtverwaltung langfristig etabliert und verstetigt werden, um den Transformationsprozess auch über die Projektlaufzeit hinaus zu begleiten und maßgeblich zu steuern.

Jeder ist gefragt – die Bürgerbeteiligung

Da Beteiligung und Teilhabe Kernaspekte der Nationalen Smart-City-Charta sind, fokussiert sich das Modellprojekt Smart City Halle (Saale) ebenfalls auf die transformative Kraft von Beteiligungsprozessen. Im Anschluss an die Strategiephase folgt ein Projektaufruf für die Umsetzungsphase. Das Smart-City-Team erhofft sich durch den Projektaufruf eine aktive Teilhabe aller sowie die Sammlung kreativer und innovativer Projektideen, die den digitalen Wandel eigenständig und langfristig vorantreibt.

Um die Stadtgesellschaft aktiv und transparent zu beteiligen, werden verschiedene Partizipationsformen angeboten. Ein Mitmachen wird sowohl analog in Form von Zukunftswerkstätten als auch auf einer digitalen Plattform möglich sein. Hierzu wird das Smart-City-Büro immer aktuell informieren.

WEB: https://www.halle.de

150.000 vollelektrische Ford Mustang Mach-E produziert

Köln (ots)

  • Wichtiger Meilenstein, da der Konzern die Produktion von Elektrofahrzeugen bis Ende 2023 auf 600.000 und bis 2026 auf mehr als zwei Millionen Einheiten pro Jahr steigern will
  • Ford bietet das Crossover-SUV-Modell mit Platz für fünf Erwachsene mit Heck- oder Allradantrieb an
  • Der Mustang Mach-E ist ein hochemotionales Fahrzeug. Es verkörpert den „Adventurous Spirit“, also die Lust am Abenteuer – und damit die neue Positionierung der Marke Ford
  • Seit der Markteinführung im Jahr 2020 wurden in Europa bereits fast 45.000 Einheiten neu zugelassen, davon rund 7.000 in Deutschland
  • Ford geht bei der Elektromobilität all in: Das Unternehmen wird bis 2024 drei neue vollelektrische Pkw-Modelle und vier neue vollelektrische Nutzfahrzeug-Modelle in Europa auf den Markt bringen
Jubiläum für Ford: Heute ist im Werk Cuautitlán (Mexiko) der 150.000te Mustang Mach-E produziert worden. Dies ist ein wichtiger Meilenstein, da der Konzern die Produktion von Elektrofahrzeugen bis Ende 2023 auf 600.000 und bis 2026 auf mehr als zwei Millionen Einheiten pro Jahr steigern will. Der Mustang Mach-E ist ein 4,71 Meter langes, 1,88 Meter breites und 1,62 Meter hohes Crossover-SUV mit Platz für fünf Erwachsene, das wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb sowie mit „Standard Range“- oder mit „Extended-Range“-Batterie angeboten wird.

Jubiläum für Ford: Heute ist im Werk Cuautitlán (Mexiko) der 150.000te Mustang Mach-E produziert worden. Dies ist ein wichtiger Meilenstein, da der Konzern die Produktion von Elektrofahrzeugen bis Ende 2023 auf 600.000 und bis 2026 auf mehr als zwei Millionen Einheiten pro Jahr steigern will. Der Mustang Mach-E ist ein 4,71 Meter langes, 1,88 Meter breites und 1,62 Meter hohes Crossover-SUV mit Platz für fünf Erwachsene, das wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb sowie mit „Standard Range“- oder mit „Extended-Range“-Batterie angeboten wird. Die Basisversion leistet 198 kW (269 PS)*. Seit Ende 2021 ergänzt die besonders sportliche Top-Version Mustang Mach-E GT (358 kW/487 PS)* die Modellpalette. Der „GT“ wird serienmäßig mit Allradantrieb und mit der „Extended Range“-Batterie ausgeliefert. Charakteristische Design-Elemente wie die kraftvoll gezeichnete Fronthaube und die markante Heckpartie mit den typisch dreiteiligen Rückleuchten weisen die Mustang Mach-E-Baureihe als würdiges neues Mitglied der Mustang-Familie aus. Der Mustang Mach-E basiert auf einer Fahrzeug-Architektur, die das Ford Team „Edison“ komplett neu für rein elektrische Automobile entwickelt hat.

Mustang verkörpert den „Adventurous Spirit“

Der Mustang Mach-E ist ein hochemotionales Fahrzeug. Es verkörpert den „Adventurous Spirit“, also die Lust am Abenteuer – und damit die neue Positionierung der Marke Ford: Der Mustang Mach-E steht, wie die gesamte Mustang-Familie oder auch der Ranger und Bronco, für Werte wie Freiheit und Abenteuer und vermittelt authentisch ein Lebensgefühl, das im Kleinen wie im Großen ‚on the road‘ erlebt werden kann.

Der Mustang Mach-E ist in Europa ein Verkaufsschlager: Seit der Markteinführung im Jahr 2020 wurden bereits fast 45.000 Einheiten neu zugelassen, davon rund 7.000 in Deutschland. Allein in den vergangenen sechs Monaten haben Autofahrer in Europa in ihren Mustang Mach-Es über 140 Millionen Kilometer rein elektrisch zurückgelegt.

Fast das gesamte bisherige Nachfrage-Wachstum geht beim Mustang Mach-E auf Kunden zurück, die ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor durch ein Elektrofahrzeug ersetzen, eben den Mustang Mach-E: 8 von 10 Kunden in den USA und 9 von 10 Kunden in Europa.

Da die Nachfrage nach dem Mustang Mach-E nicht nur in Nordamerika und Europa weiter steigt, wird Ford die Baureihe demnächst in 37 Ländern anbieten, darunter Neuseeland, Brasilien und Argentinien – im Jahr der Markteinführung waren es 22. Parallel dazu werden die Produktionskapazitäten im Mustang Mach-E-Werk Cuautitlán erweitert.

„Als wir den Mustang Mach-E auf den Markt brachten, wussten wir, dass wir Kritiker auf den Plan rufen würden. Was wir nicht ahnen konnten, war, wie beliebt dieses Auto weltweit werden würde“, sagt Darren Palmer, Vice President, Electric Vehicle Programs, Ford Model e.

Ford geht bei der Elektromobilität all in

Ford geht bei der Elektromobilität all in: Das Unternehmen wird bis 2024 drei neue vollelektrische Pkw-Modelle und vier neue vollelektrische Nutzfahrzeug-Modelle in Europa auf den Markt bringen. Zwei dieser drei neuen Pkw-Modelle – ein mittelgroßes, fünfsitziges Crossover und ein Sport-Crossover – werden ab 2023 beziehungsweise ab 2024 im Cologne Electrification Center (CEC) von den Bändern rollen, das derzeit am Standort Köln-Niehl entsteht. Bei dem dritten Modell handelt es sich um eine vollelektrische Version des Ford Puma, die ab 2024 im Werk Craiova (Rumänien) gebaut werden wird. Diese Modelle werden die neue Ausrichtung der Marke sichtbar verkörpern.

Ab 2030 nur noch vollelektrische Ford-Pkw in Europa

Ab 2026 wird Ford in jeder Pkw-Baureihe mindestens ein Plug-in-Hybrid- oder ein vollelektrisches Modell im Angebot haben. Ab 2030 wird das Pkw-Angebot des Unternehmens in Europa nur noch aus rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bestehen. Ähnlich ehrgeizig sind die Elektrifizierungsziele von Ford für den Nutzfahrzeugbereich.

Global gesehen, will Ford bis Ende 2023 rund 600.000 und bis 2026 über zwei Millionen Elektrofahrzeuge – Pkw und Nutzfahrzeuge – produziert haben. Dabei wird der Mustang Mach-E eine wichtige Rolle spielen. Dies die Prognose bis Ende 2023:

  • 270.000 Mustang Mach-E für Nordamerika, Europa und China
  • 150.000 Ford F-150 Lightning für Nordamerika
  • 150.000 E-Transit-Nutzfahrzeuge für Nordamerika und Europa
  • 30.000 Einheiten eines komplett neuen, vollelektrischen SUV für Europa, dessen Produktionsrate im Jahr 2024 weiter gesteigert wird

WEB: ford.com.

Kabinenseilbahn Thale zum Hexentanzplatz im Harz

Die Kabinenseilbahn in Thale zum Hexentanzplatz muss man im Harz besucht haben.

Kabinenseilbahn Thale im Harz

Moderne Technik beeindruckt schon beim Kabinenumlauf in der Talstation. Die hochmoderne Kabinenbahn gibt in den einzelnen Kabinen den Blick frei nach allen Seiten. In einigen Kabinen sogar durch einen Glasfußboden weit nach unten. Staunen Sie auf der einen Seite über das malerische Bodetal mit Blick zum Hexentanzplatz und der Rosstrappe. Und lassen Sie auf der anderen Seite den Blick über Thale in das Harzvorland schweifen. Die Einseilkleinkabinenumlaufbahn ist mit sechssitzigen, kuppelbaren Gondeln ausgestattet, sie wurde von „Doppelmayr“, dem österreichischen Weltmarktführer im Seilbahnbau erstellt. Es gibt 21 Kabinen des Typs OMEGA- Vier des Schweizer Herstellers „CWA“ mit Platz für jeweils 6 Personen. Davon sind 10 Kabinen mit Glasfußboden aus Panzerglas ausgestattet, welches in Deutschland und Nordeuropa einmalig ist. Es werden über dem Bodetal 244 Meter Höhenunterschied überwunden. Die Bahnlänge beträgt 728 Meter mit 5 Stützen, die größte freie Seillänge zwischen Stütze 3 und 4 wird mit 455 Metern gemessen. Die Bergstation auf dem Hexentanzplatz befindet sich 431 Meter über Normal Null. Die Öffnungszeiten in der Sommersaison von Ostern bis Oktober sind täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr. Änderungen vorbehalten. Im Winter je nach Witterung. Also erleben Sie eine Fahrt mit der Kabinenseilbahn in Thale im Harz.

Dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit
Sicherheitsanbieter Verisure gibt Tipps zum Einbruchschutz

Ratingen (ots) Wenn es morgens später hell und nachmittags früher dunkel wird, ist das für Einbrecher ideal. Diese agieren nämlich gerne in der Dunkelheit, um unerkannt zu bleiben. Weil sie es vorziehen, bei einem Einbruch niemanden anzutreffen, brechen sie häufig in Wohnungen und Häuser ein, die den Eindruck erwecken, dass die Bewohner nicht anwesend sind, z.B. weil die Gebäude unbeleuchtet sind. Daher registriert das Bundeskriminalamt im Winter mehr Wohnungseinbrüche als während der helleren Sommermonate.

Mit ein paar einfachen Vorsorgemaßnahmen kann jedermann und jede Frau sich auch in der dunklen Jahreshälfte sicher fühlen. Wie Sie sich, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihre Firma für die dunkle Zeit wappnen können, zeigt diese Grafik; professioneller Rundumschutz für Private und KMUs. (Grafik: Verisure)

Nach der Umstellung der Uhren auf Winterzeit am 30. Oktober setzt die Dämmerung eine Stunde früher ein. Im November nutzen Einbrecher das Zwielicht nachmittags ab 17 Uhr für sich, im Dezember sogar schon ab 16 Uhr. Der Sicherheitsanbieter Verisure gibt daher Tipps, wie man Haus und Wohnung besonders in der dunklen Jahreszeit gegen Einbruch schützen kann.

Moderne Sicherheitstechnik und Profis in der Alarmzentrale

Sich gruseln war gestern. Sicher und geschützt durch die dunkle Jahreszeit kommt man mit ein paar einfachen Vorsorgemaßnahmen und modernem, erstaunlich bezahlbarem Einbruchschutz, verbunden mit einer eigenen, VdS-zertifizierten Alarmzentrale, die sich bei jeder Art von Notfall sofort kümmert. (Foto: Verisure)

„Ob Bewohnende einer Mietwohnung oder Hausbesitzer*in: jedermann und jede Frau kann – leider – Opfer eines Einbruchs werden“, stellt Verisure Geschäftsführer Álvaro Grande fest. „Um Einbrecher*innen bereits im Ansatz zu vertreiben und den Schaden so gering wie möglich zu halten, ist in jedem Fall eine kabellose, professionell gemanagte Alarmanlage die beste Antwort. Wir beschützen damit Menschen, die auf unterschiedlichste Art und Weise wohnen, sowie zunehmend auch Kleinunternehmen, Ladengeschäfte und Büros.“

Bereits bei dem Versuch, in eine gesicherte Wohnung einzudringen, werden die Profis in der Notruf- und Serviceleitstelle von Verisure alarmiert. Sie reagieren sofort, prüfen die Situation und sprechen die Eindringlinge über eine Voicebox an. Handelt es sich tatsächlich um Einbrecher, rufen sie die Polizei und aktivieren die nebelartige Sichtschutzbarriere ZeroVision. Weil die Einbrecher dann nichts mehr sehen können, ergreifen sie – meist mit leeren Händen – direkt die Flucht.

Tipps zum Einbruchschutz

Was tun, um Haus und Wohnung gegen Einbruch zu schützen?

  • Eingang und Garten: Wenn ein Licht angeht, sobald sich jemand nähert, ist das angenehm für Sie und Ihre Besucher; und es stört und entdeckt Einbrecher frühzeitig. Vernetzte Kameras mit Bewegungsmeldern und integriertem Spotlight sorgen nicht nur für Licht, sondern ermöglichen außerdem, aus der Ferne zu sehen, was los ist.
  • Türklingel: Viele Einbrecher klingeln, um herauszufinden, ob jemand zu Hause ist. Ist jemand da, haben sie einen fadenscheinigen Vorwand parat und gehen. Über eine Video-Türklingel, die mit Ihrem Smartphone verbunden ist, sehen Sie Personen, die klingeln, und können mit ihnen sprechen – auch wenn Sie nicht zuhause sind. Dann sollten Sie natürlich nicht verraten, dass Sie gerade außer Haus und unterwegs sind!
  • Fenster und Türen: Sichern Sie die Fenster, Terrassen-, Keller- und Balkontüren mit einbruchhemmenden Beschlägen und Sicherheitsschlössern. Statten Sie sie mit Schocksensoren aus, die bei Manipulationsversuchen Alarm schlagen. Verschließen Sie bei Verlassen des Gebäudes alle Fenster und Türen gut, auch wenn es nur für kurze Zeit ist. Denken Sie daran: gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster!
  • Ein intelligentes Türschloss ist nicht nur praktisch und beeindruckt die Gäste. Im Notfall kann man hierüber auch aus der Ferne die Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte ins Haus lassen, ohne dass diese die Tür aufbrechen müssen.
  • Warnschilder schrecken potentielle Einbrecher. Diese bevorzugen unbewachte Objekte.
  • Licht und Sound: Auch mit sogenannten Smartplugs Anwesenheit vorzutäuschen hilft. Über Zeitschaltuhren oder per App können Sie steuern, dass das Licht und andere Elektrogeräte (un)regelmäßig an- und ausgehen.
  • Für ein gutes Gefühl: Profi-Einbruchschutz ist günstiger, als man denkt: Eine smarte, vernetzte Alarmanlage mit Sicherheitskameras, Schocksensoren, Videodetektoren und SOS-Button registriert nicht nur sofort, wenn jemand unerlaubt eindringen will. Die Profis in der angeschlossenen Alarmzentrale reagieren sofort, vertreiben die Einbrecher und rufen die Polizei. Und sie sind auch bei jedem anderen Notfall sofort für Sie da.

Was macht Verisure?

Verisure ist der führende europäische Anbieter von professionell überwachten Hochsicherheits-Alarmsystemen und zertifiziertem Rund-um-die-Uhr Fern-Monitoring.

WEB: verisure.de

Steelco setzt zur Medica auf Nachhaltigkeit und Effizienz – und nutzt die Stärke der Miele Gruppe

Düsseldorf/Riese Pio X/Gütersloh (ots)

  • Gemeinsame Netzwerke für Produktion, R & D, Qualität und Einkauf etabliert
  • Steelco hat Umsatz seit 2017 mehr als verdoppelt
  • Mit der Übernahme von SMP wird Serviceportfolio für Medizinprodukte deutlich ausgebaut

Auf der Weltleitmesse für Medizintechnik, der Medica in Düsseldorf, fokussiert sich die Miele-Tochter Steelco auf Geräte und Technologien, mit denen sich Medizinprodukte deutlich effizienter und nachhaltiger aufbereiten lassen. Steelco profitiert dabei auch vom Produktionsverbund der Business Unit Professional der Miele Gruppe sowie von der Übernahme des Labordienstleisters SMP durch Miele. Hierdurch können beide Unternehmen ihre Serviceleistungen künftig deutlich weiter ausbauen.

Foto 1: Reinigungs- und Desinfektionsautomaten des Systemanbieters Steelco: Mehrere Werke der Miele-Gruppe kooperieren bei der Herstellung von Geräten, Transportbändern und Beladungsträgern. (Foto: Steelco)

Ein Highlight auf dem rund 200 Quadratmeter großen Messestand von Steelco (Halle 11, Stand J59) sind neue Dampfsterilisatoren mit einem einzigartigen Sensor, der nicht kondensierbare Gase misst und die Betriebskosten durch den Wegfall anderer Prüfverfahren deutlich reduziert. Nachhaltigkeit ist auch ein Thema bei den neuen SlimLine-Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Steelco. Mit einer innovativen Verfahrenstechnologie sparen die Geräte bis zu 65 Liter Wasser gegenüber den Vorgängermodellen ein. Erstmals kommt in dieser Modellreihe auch das PowerPulseCleaning-System zum Einsatz, das die manuelle Vorreinigung von Hohlkörperinstrumenten reduziert oder sogar überflüssig macht. Die PowerPulseCleaning-Technologie wurde von Miele entwickelt und wird derzeit exklusiv in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten der Marke Steelco eingesetzt.

Ein weiteres Beispiel für die werkeübergreifende Kooperation ist das Transfersystem M-ATS. Herzstück von M-ATS sind mobile Transportroboter, die bei der Aufbereitung von Medizinprodukten enorme Erleichterungen im Arbeitsalltag bieten. M-ATS be- und entlädt Reinigungs- und Desinfektionsautomaten sowie Sterilisatoren vollautomatisch und navigiert dabei selbstständig auf der reinen und unreinen Seite einer AEMP. An der Entwicklung waren neben Steelco-Experten Robotik-Spezialisten aus dem Miele-Werk Bielefeld und der südkoreanischen Miele-Tochter Yujin Robot beteiligt. Nicht zuletzt ist das Miele-Werk in Bürmoos inzwischen ein unverzichtbarer Zulieferer für Steelco. In der Nähe von Salzburg entstehen unter anderem Edelstahlkörbe, Transportbänder und Beladungsträger.

„Seit der Übernahme durch Miele im Jahr 2017 hat Steelco seinen Umsatz mehr als verdoppelt. Zudem haben wir im Werkeverbund unserer Business Unit Netzwerke zu Produktion und Technologie, Qualität, R & D sowie Einkauf etabliert“, sagt Dr. Christian Kluge, Senior Vice President Professional der Miele Gruppe. „Steelco und Miele profitieren bereits von diesen Synergien. Auch deshalb haben wir mit Professional trotz Corona in den letzten Jahren sehr zufriedenstellende Wachstumsraten erzielt, und wir werden unser Leistungsportfolio weiter ausbauen“, so Kluge.

Ein Beispiel dafür ist die Übernahme von SMP. Miele hatte vor wenigen Tagen den Kauf des Tübinger Unternehmens für Labordienstleistungen im Medizintechnikbereich bekannt gegeben. Mit SMP wird die Business Unit Professional ihr Serviceportfolio deutlich ausbauen. Dies umfasst unter anderem Validierungen, Bereitstellen von Prüfkörpern sowie Laboruntersuchungen. Diese Leistungen erbringt SMP künftig für Miele, Steelco – aber auch für andere Anwender und Hersteller von Medizinprodukten.

WEB: miele.com

Ford erweitert Energieberatung für Händler

Köln (ots)

  • Erfolgreiches Programm wird neu ausgerichtet: Ford-Händlerbetriebe erhalten nicht nur konkrete Vorschläge, wie sie Energie sparen können, sondern darüber hinaus auch Beratung für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Akkreditierte Energieberater berechnen für die teilnehmenden Betriebe den jeweiligen CO2-Fußabdruck und zeigen Maßnahmen auf, um Klimaneutralität zu erreichen
  • Neben langfristigen Maßnahmen werden auch Ad-hoc-Aktionen thematisiert, um angesichts explodierender Energiepreise Kosten zu reduzieren
  • Ford bietet das Programm nun auch für Händler in Österreich und der Schweiz an
Die neu ausgerichtete Ford-Energieberatung zeigt den Händlern nun sogar den Weg in die Klimaneutralität auf.

In Zeiten explodierender Energiepreise ist das Thema Energiesparen allgegenwärtig. Ford widmet sich dieser Thematik allerdings schon lange und ist im Handel damit absoluter Vorreiter: Als erster Autohersteller in Deutschland boten die Kölner bereits 2018 ihren Händlern eine Energieberatung an. Das Programm entpuppte sich als großer Erfolg. Händlerbetriebe an rund 200 Standorten nehmen daran teil und sparen durchschnittlich rund 75 Tonnen CO2 pro Jahr ein – das ist drei Mal mehr als beim Projektstart als Ziel avisiert war. Das Ford-Konzept wurde auch schon mehrfach ausgezeichnet; unter anderem wählte die Initiative Energieeffizienz und Klimaschutz-Netzwerke der Bundesregierung und der Wirtschaft die Ford-Energieberatung zu einem der drei besten Programme von mehr als 300 Energieeffizienz-Netzwerken.

Auf diesen Lorbeeren ruht sich Ford nicht aus: Vielmehr richtet der Automobilhersteller sein erfolgreiches Programm nun neu aus und erweitert es. Nach wie vor basiert das Konzept darauf, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten genau zu erfassen und dann maßgeschneiderte Maßnahmen für die jeweiligen Händler zu erarbeiten. Doch nun geht das Angebot noch einen Schritt weiter – und zwar in Richtung Klimaneutralität.

In Kooperation mit dem ecoistics.institute unter der Leitung des EffNaNet (Effizienz- und Nachhaltigkeitsnetzwerk)-Entwicklers Dr. Gregor Weber beraten beim ecoistics.EffNaNet-Programm von Ford ausschließlich vom Bund akkreditierte Energieauditoren die teilnehmenden Ford-Händler. Zunächst berechnen die Berater den CO2-Fußabdruck des jeweiligen Betriebs und zeigen dann auf, wie die Händler Klimaneutralität erreichen können. Außerdem unterstützt das Programm die Ford-Partner nun beim Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten.

Energiesparen vermindert den CO2-Ausstoß, macht sich aber auch im Geldbeutel der Händler bemerkbar. Vor allem nach dem in Folge des Ukraine-Krieges immens gestiegenen Preisen für Öl, Gas und Strom. „Bislang verzeichnen teilnehmende Händler im Schnitt Kosteneinsparungen von rund 6.000 Euro pro Jahr“, erklärt Stefan Welter, Leiter der Ford-Händlerberatung. „Aber aufgrund der Preisexplosionen sind die Einsparpotenziale nun deutlich größer.“ Durchschnittlich lagen die Energiekosten der Ford-Händler schon im Jahr 2021 bei rund 42.000 Euro.

Um auf die vehementen Preisanstiege der vergangenen Monate zu reagieren, zielt das neu ausgerichtete Ford-Konzept nun verstärkt auf Ad-hoc-Maßnahmen. „Wir wollen den Händlern etwas an die Hand geben, mit dem sie schnell und pragmatisch den Anstieg ihrer Energiekosten eindämmen können“, betont Welter. Die Vorschläge der Energieberater richten sich einerseits auf das Verhalten der Beschäftigten in den Händlerbetrieben. Es wird beispielsweise aufgezeigt, wie viel Energie sich sparen lässt durch Ausschalten der Beleuchtung oder der Werkstattanlagen, indem man Aufträge bündelt, undichte Leitungen im Druckluftsystem umgehend abdichtet oder Werkstatttore nur so weit wie wirklich nötig öffnet.

Netzwerkgedanke bleibt beim Ford-Programm wichtig

Andererseits richten sich die Berater auch gezielt an die Geschäftsführung der Händlerbetriebe, um kurzfristige Einsparmaßnahmen umzusetzen: Die Unternehmensleitung kann Bewegungsmelder installieren lassen, um die Beleuchtung nur dort einzuschalten, wo sich auch jemand aufhält. Oder mittels getrennter Stromkreise nur die Schaufenster beleuchten. Außerdem lohnt sich das Abdichten von Fenstern und Heizkörpern oder die Installation von Deckenventilatoren, was die Temperatur im unteren Bereich der Ausstellungshalle um bis zu 3 Grad erhöht. Das heißt, man kann die Heizung entsprechend herunter regulieren.

Neben diesen Ad-hoc-Maßnahmen verdeutlichen die Berater zudem die positiven Auswirkungen von langfristigen Lösungen wie das Maximieren von Flächen für Photovoltaikanlagen oder das Einrichten von Speichermöglichkeiten. Und sie zeigen beispielsweise auf, wie viel Energie auf Dauer mit dem Austausch des Heizungssystems von Öl oder Gas auf Brennstoffzelle oder Erdwärme eingespart werden kann.

Ganz wichtig beim Ford-Programm bleibt der Netzwerkgedanke. „Die Händler sollen sich über geeignete Einsparmöglichkeiten austauschen und voneinander lernen“, erklärt Ford-Manager Welter. Beim ersten Netzwerktreffen, bei dem Ford sein neues Konzept der Energieberatung vorgestellt hat, trafen sich am Donnerstag, 10. November, Vertreter von gut 100 Händlerbetrieben in der Nähe von Crailsheim. Zwei weitere solcher Tagungen finden noch im November für weitere 190 Standorte in Leipzig und Osnabrück statt – und alle drei Veranstaltungen sind als klimaneutral zertifiziert.

Das vielfältige Beratungsangebot von Ford kommt bei den Händlern gut an. „Wir haben schon am bisherigen Programm teilgenommen und erheblich von der Beratung profitiert“, unterstreicht Volker Knapp, Geschäftsführer vom FordStore Auto Knapp in Weinheim. „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Energiepreise bedrohlich ansteigen, sind wir sehr dankbar für die Unterstützung und freuen uns auf das erweiterte Beratungsangebot von Ford.“

Das Programm wird nicht nur inhaltlich ausgeweitet, sondern auch geografisch. Ab Januar können Ford-Händler in Österreich und der Schweiz das Beratungsangebot ebenfalls in Anspruch nehmen. Diese in der Automobilbranche einmalige Energieberatung zahlt in die übergeordnete Unternehmensstrategie von Ford ein. Bis 2035 will der Automobilhersteller in Europa klimaneutral sein. Das gilt für die bis dahin ausschließlich vollelektrische Fahrzeugflotte, aber auch für die Produktionsstandorte und die Lieferkette.

WEB: ford.com

BAAINBw erprobt Hochenergie-Laserwaffe: erster scharfer Schuss von Bord der Fregatte Sachsen

Koblenz/Putlos (ots) An Bord der Fregatte „Sachsen“ erprobt das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) zusammen mit den Spezialisten der Wehrtechnischen Dienststellen 71 und 91 sowie der Deutschen Marine derzeit den Einsatz einer Hochenergie-Laserwaffe gegen feindliche Drohnen und angreifende Flugkörper.

Die Fregatte „Sachsen“ erprobt nun für insgesamt ein Jahr den eingerüsteten Laserwaffendemonstrator.

Erstmals wurde in diesem Zusammenhang auf See vor dem Truppenübungsplatz Putlos ein scharfer Schuss abgesetzt und die Testergebnisse zeigen: die Laserwaffe hat das Potential, die Fähigkeiten der Bundeswehr sinnvoll zu erweitern.

Der Laserwaffendemonstrator ist in einem 20-Fuß-Container integriert, der auf Deck der Fregatte „Sachsen“ installiert wurde.

Nachdem Lasereffektoren knapp zehn Jahre intensiv erforscht wurden, sind die Ergebnisse dieser Anstrengungen in einem Demonstrator gebündelt worden, der die gesamte Funktionalität in einem 20-Fuß-Container integriert – von der Aufklärung über die Datenverarbeitung bis hin zur Bekämpfung mit einem Hochenergielaser. Bereits Ende Juni 2022 wurde der Laserwaffendemonstrator auf der Fregatte „Sachsen“ eingerüstet, um diesen unter realitätsnahen operationellen Bedingungen im maritimen Umfeld zu erproben. Dazu wurde durch das BAAINBw ein umfangreiches Erprobungsprogramm mit anspruchsvollen Testszenaren an Land, zu Wasser und in der Luft entwickelt, in dem der Laserwaffendemonstrator seine Eignung während einer knapp einjährigen Erprobung beweisen soll.

Die Tests zeigen: dynamische Ziele, wie bspw. Drohnen, können erfolgreich bekämpft werden.

Im Rahmen einer Testkampagne im Oktober 2022 wurde jetzt der Nachweis erbracht, dass dynamische Ziele unter einsatznahen Bedingungen erfolgreich bekämpft werden können.

„Aufgrund seiner Fähigkeiten eignet sich ein zukünftiges System insbesondere für die Bekämpfung von kleinen und agilen Zielen, wie Drohen oder Schnellbooten, im Nah- und Nächstbereich. Denkbar ist aber auch die Abwehr von Mörsergeschossen und Lenkflugkörpern“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw. „Diese Erprobungen legen den Grundstein für die mögliche Entwicklung eines einsatzfähigen Laserwaffensystems für die Deutsche Marine.“

WEB: bundeswehr.org

16.000 THW-Helferinnen und -Helfer erhalten von Stiftung THW als Spende wasserdichte Taschen für zukünftige Einsätze

Berlin (ots) Vorstand der Stiftung THW dankt THW-Kräften für ihre unermüdliche Tatkraft beim Jahrhunderthochwasser im Sommer 2021 – dem größten Einsatz der THW-Geschichte.

Die Stiftung THW übergibt die ersten von insgesamt 16.000 Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer. Fotografiert am 10. November 2022 in Berlin. Foto: Maurizio Gambarini

Der Vorstand der Stiftung Technisches Hilfswerk (THW) hat vorgestern, am 10.11.2022, die ersten drei von insgesamt 16.000 THW-blauen Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer im THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf übergeben. Stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte erhielten sie die mit Spendengeldern finanzierten Spezial-Taschen für ihre unermüdliche Tatkraft und außergewöhnlichen Leistungen bei der Hochwasserkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. An der Spendenübergabe nahmen Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, sein Stellvertreter Albrecht Broemme und Vorstandsmitglied Dennis Fröhlen teil.

„Danke“ für persönlichen Einsatz und Spendengelder

„Diese Spende, die wir im Namen der vielen Tausend Spender übergeben, ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Helferinnen und Helfer des THW, die bei größeren und kleineren Katastrophen unter persönlichem Einsatz im In- und Ausland dort hingehen, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird. Unser Dank gilt natürlich auch gleichzeitig allen Spendern, ohne die dies gar nicht möglich wäre. Um auch in Zukunft die wichtige Arbeit des THW finanziell zu fördern, sind wir weiterhin auf jede Geldspende angewiesen“, sagt Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, bei der Spendenübergabe.

Sein Stellvertreter und Ehrenpräsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme, ergänzt: „Unsere Stiftung unterstützt das THW dabei, Hilfe zu leisten, wo sie in Deutschland oder im Ausland erforderlich ist. Jeder Einsatz bedeutet eine enorme Kraftanstrengung und die Inkaufnahme von persönlichen Einschränkungen. Die Wahrung der Privatsphäre und der persönlichen Sachen ist deshalb essenziell. Mit den Taschen wollen wir den THW-Helden dies ermöglichen und uns bei ihnen gleichzeitig für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Neue THW-Einsatztaschen schützen ab sofort privates Hab und Gut

Während die THW-Einsatzkleidung der Helfenden bei der Hochwasserkatastrophe täglich über Nacht gereinigt wurde, war die persönliche Einsatzausstattung inklusive der privaten Kleidung in den Zelten schnell nass und durchgeweicht. Für zukünftige Einsätze erhalten die THW-Kräfte aus zweckgebundenen Spendengeldern der Stiftung THW 16.000 faltbare, regenfeste und extrem strapazierfähige Trolleys mit Profilrollen und Tragegurten, um ihre Kleidung und persönlichen Sachen vor Verschmutzung und Wasser zu schützen.

Spende trifft genau Bedarf der THW-Einsatzkräfte

„Danke für diesen praktischen Trolley, der speziell auf unsere Bedürfnisse im Einsatz ausgerichtet ist. Bedanken möchte ich mich aber vor allem für die großartige Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, ohne die wir Herausforderungen wie diese gar nicht bewältigen könnten. Ich möchte jeden ermutigen, sich ehrenamtlich beim THW zu engagieren, denn unsere Arbeit hilft Menschen in Notsituationen. Das ist ein wunderbares Gefühl“, meint Juliana Barg vom THW Ortsverband Berlin Treptow-Köpenick als erste Empfängerin der THW-Einsatztasche.

Jahrhunderthochwasser fordert größten Einsatz in der THW-Geschichte

Das Sturmtief „Bernd“ hatte im Juli 2021 den größten Einsatz in der Geschichte des THW ausgelöst – alle 25 Teileinheiten waren mit ihren Untertypen beteiligt. Zu Hochzeiten waren täglich mehr als 4.000 Kräfte aus allen 668 Ortsverbänden des THW vor Ort. Gemeinsam kämpften sie gegen die Folgen des Starkregens. Dabei kamen mehr als 2,6 Mio. Einsatzstunden zusammen, die alle Fachkompetenzen des THW forderten: von der Menschenrettung über Pumparbeiten, Strom- und Wasserversorgung bis hin zu Brückenbau, Deichverteidigung und Baufachberatung. Über Monate hinweg sicherten mehr als 16.000 haupt- und ehrenamtliche THW-Helferinnen und Helfer die lokale Infrastruktur, pumpten Schlamm und Wassermassen ab und unterstützen die Flutopfer vor Ort. Dabei arbeiteten sie eng mit Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über die Stiftung Technisches Hilfswerk:

Seit Gründung der Stiftung THW im Jahr 2004 unterstützt sie als unabhängige Institution die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mit der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender fördert die Stiftung beispielsweise besondere Maßnahmen der Katastrophenhilfe im Ausland, die Jugendarbeit des THW oder die Entwicklung neuer Ausstattung für den Schutz der Bevölkerung.

Die Arbeit des THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Die rund 80.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland sind hoch motivierte und engagierte Jugendliche, Frauen und Männer, Ältere und Jüngere, Menschen mit deutschen und ausländischen Wurzeln, mit verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen. Sie helfen im Notfall schnell, unbürokratisch und unentgeltlich. Das Geld für die Einsätze wird zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert.

Sowohl Einzelpersonen, Unternehmen, Fördervereine oder Stiftungen können die Arbeit der Stiftung THW unterstützen. Die Spenden sichern langfristig den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, die Nachwuchsarbeit und die technische Ausstattung des THW.

Mehr unter https://stiftung-thw.de/spenden/

Hier funkt’s gewaltig – TECHNOSEUM zeigt Große Sonderausstellung zur Geschichte von Radio und Fernsehen

Mannheim (ots) Große Sonderausstellung Baden-Württemberg / „Auf Empfang! Die Geschichte von Radio und Fernsehen“ / 17. November 2022 bis 12. November 2023 im TECHNOSEUM Mannheim

Auf gleicher Wellenlänge? Die neue Ausstellung im TECHNOSEUM beschäftigt sich mit den technischen Grundlagen der Rundfunk-Technik ebenso wie mit dem hochaktuellen Thema Medienkompetenz.

„Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400 Meter“: Mit diesen Worten ging am 29. Oktober 1923 die Funk-Stunde AG als erster offizieller Radiosender in Deutschland auf Sendung – damals noch mit keinem einzigen zahlenden Haushalt, dafür mit etlichen Schwarzhörerinnen und -hörern. Das gilt als Geburtsstunde des öffentlichen Rundfunks. Zum 100. Jahrestag zeichnet das TECHNOSEUM mit der Großen Sonderausstellung Baden-Württemberg „Auf Empfang! Die Geschichte von Radio und Fernsehen“ die Mediengeschichte in Deutschland nach. Die Schau ist vom 17. November 2022 bis zum 12. November 2023 in Mannheim zu sehen und spannt den Bogen von den Anfängen der Funktechnik über den Aufstieg von Hörfunk und TV zu Massenmedien bis hin zu den Social-Media-Plattformen, die den Medienkonsum der Gegenwart prägen.

„Dabei zeigen wir die technischen Innovationen in der Rundfunkgeschichte ebenso wie Berufsbilder im Medienbereich und die sich ändernden Nutzergewohnheiten“, erläutert Kuratorin Dr. Anke Keller das Konzept, bei dem Technik-, Sozial- und Kulturgeschichte miteinander verschränkt und historische Exponate mit Experimenten kombiniert werden. Über 300 Objekte sind zu sehen, darunter ein Hörfunkstudio aus den 1960er Jahren, eine noch funktionstüchtige Sende-Bildregie aus den 90ern, die TECHNOscouts regelmäßig vorführen, sowie ein Original-Film-Set aus der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. An Mitmach-Stationen können sich große wie kleine Bewegtbild-Begeisterte unter anderem vor einen Greenscreen stellen, die Intro-Melodien legendärer Serien erraten oder Filmsequenzen vertonen und auf diese Weise dem mittlerweile weitgehend verschwundenen Beruf des Geräuschemachers nacheifern. Nicht zuletzt gibt es ein Wiedersehen mit TV-Helden etwa aus der Sendung mit der Maus, der Augsburger Puppenkiste, der Sesamstraße und dem Ost- wie West-Sandmännchen. Das Thema Medienkompetenz erhält einen eigenen interaktiven Bereich. Heute müssen Nutzerinnen und Nutzer laufend prüfen: Welchen Inhalten kann man noch vertrauen? Dies lässt sich bei „Auf Empfang!“ anschaulich mit einem Faktenchecker-Spiel erleben, bei dem man Nachrichten einem Fake-News-Test unterzieht und herausfindet, wie Such-Algorithmen und Filterblasen im Netz funktionieren. Beste Voraussetzungen also, um sich nach dem Museumsbesuch sicher und selbstreflektiert im Mediendschungel zu bewegen.

Die Ausstellung wird finanziell gefördert vom Land Baden-Württemberg. Kooperationspartner sind der Südwestrundfunk (SWR), der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA).

Weitere Informationen unter www.technoseum.de/auf-empfang

BMBF bewilligt Förderung von „KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg“ am Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots) Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) wird Standort für das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg. Das bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum 1. November 2022. Über die nächsten drei Jahre wird es den Aufbau und den Betrieb eines leistungsfähigen KI-Servicezentrums im Rahmen seiner KI-Strategie fördern. Ziel der KI-Servicezentren ist es, in Deutschland eine IT-Infrastruktur für KI-Hochleistungsrechenzentren zu etablieren, die KI-Anwender:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft offen steht und genügend Rechenleistungskapazität bietet.

Hasso-Plattner-Institut; KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg; Künstliche Intelligenz

Das KI-Servicezentrum am HPI soll dazu beitragen, den allgemeinen Zugang zur Schlüsseltechnologie KI zu erleichtern und zu verbessern. Es soll Hemmschwellen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft abbauen und die KI-Forschung und den KI-Wissenstransfer durch Kooperationen mit unterschiedlichen externen Partnern und einem speziellen KI-Hardwarekonzept am Standort weiter stärken.

„Wir wenden uns mit dem Berlin-Brandenburger KI-Servicezentrum insbesondere an Interessent:innen im Maschinellen Lernen (ML) – eine der Schlüsseltechnologien der KI -, die den ersten Schritt bereits getan haben und nun vor der Frage stehen, wie man von einer ersten Erprobung von ML zu einem produktiven Einsatz kommt. Also beispielsweise die Frage entscheiden müssen, ob ML durch Cloud-Ressourcen oder auf eigenen Ressourcen betrieben werden soll. Und wenn letztes, wie sollte eine solche Infrastruktur konfiguriert und betrieben werden, je nach vorliegender Anwendung? Allen Interessierten bieten wir dazu eine heterogene Experimentierumgebung samt Beratung an“, so HPI-Professor Holger Karl, der den Aufbau des KI-Servicezentrums und das Fachgebiet Internet-Technologien und Softwarization leitet.

Alle angebotenen KI-Services, angefangen bei der Bereitstellung von Rechenressourcen über die Beratung zum Einsatz und zur Nutzung von KI-Methoden, vortrainierter KI-Modelle oder der richtigen Hardware stehen KI-Anwender:innen in ganz Deutschland zur Verfügung und können über die öffentlich zugängliche Plattform des KI-Zentrums abgerufen werden. Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg wird bei den Services aber auch die mit dem Strukturwandel in der Region einhergehenden speziellen Herausforderungen und Chancen von Künstlicher Intelligenz einbeziehen und mit Partnern und Dienstleistern in der Region eng zusammenarbeiten.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit des KI-Servicezentrums Berlin-Brandenburg wird darüber hinaus die Verbreitung der Ergebnisse über allgemeinverständliche Publikationen, einschlägige Konferenzen sowie die Pflege eines Netzwerks von Forscher:innen und Anwender:innen der Servicezentrumsdienste sein.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering ( https://hpi.de).

Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“, „Cybersecurity“ und „Software Systems Engineering“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze.