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ZDF-Politbarometer August 2022

Mainz (ots) Weiterhin ist die Inflationsrate in Deutschland sehr hoch, was vor allem auf die Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln zurückzuführen ist. Das steht direkt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der die wirtschaftlichen Aussichten seit Monaten eintrübt.

Stark gestiegene Preise: Die Bundesregierung tut zur Entlastung …? / Nutzung der Grafik für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media

Diese Entwicklung kommt auch bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung an: So sagen inzwischen nur noch 55 Prozent (Anfang des Jahres: 65 Prozent), dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist (teils/teils: 37 Prozent; schlecht: 8 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”).

Skeptischer Ausblick bei eigener wirtschaftlicher Lage Noch nie haben so viele (40 Prozent) erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute, 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen finanziellen Situation aus und 10 Prozent meinen, dass es ihnen dann besser gehen wird.

Kritik an der Bundesregierung
Vor diesem Hintergrund bemängeln 58 Prozent aller Befragten, dass die Bundesregierung zu wenig tut, um die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten. 30 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Besonders viele Anhänger der AfD (80 Prozent) und der Linke (71 Prozent) kritisieren in dieser Sache die Bundesregierung wegen mangelnder Aktivitäten, aber auch bei denen der FDP (60 Prozent), Union (53 Prozent), Grünen (53 Prozent) und SPD (52 Prozent) meinen jeweils Mehrheiten, dass die Bundesregierung nicht genug tut.

Wenn es um die Finanzierung solcher Entlastungen geht, ergibt sich kein klares Meinungsbild: 43 Prozent aller Befragten sprechen sich für zusätzliche Schulden aus, 36 Prozent sind für Steuererhöhungen und 21 Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Längere Nutzung von AKWs und Kohlekraftwerken Aufgrund der Verringerung der Gaslieferungen durch Russland ist die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland gefährdet.

Um die Energieversorgung bei uns sicherzustellen, plädieren 93 Prozent für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (dagegen: 6 Prozent). 65 Prozent wollen die noch aktiven Atomkraftwerke länger nutzen als vorgesehen (dagegen: 32 Prozent) und 61 Prozent sind für einen längeren Betrieb der Kohlekraftwerke (dagegen: 36 Prozent).

Dabei findet sowohl eine längere Nutzung der Atomkraftwerke als auch der Kohlekraftwerke in allen Parteianhängergruppen eine unterschiedlich große Mehrheit. Nur die Anhänger der Grünen lehnen beides mehrheitlich ab. Fast unverändert zum Vormonat wollen 71 Prozent aller Befragten die Ukraine weiterhin unterstützen, auch wenn das bei uns mit hohen Energiepreisen verbunden ist. 20 Prozent sind dafür, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen mit dem Ziel, wieder zu niedrigeren Energiepreisen zu kommen.

Eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine fordern ähnlich wie Mitte Juli 36 Prozent, 35 Prozent sind für ein unverändertes militärisches Engagement und 22 Prozent wollen eine Verringerung der Militärhilfe.

Top Ten: Drei Grüne auf den ersten drei Plätzen Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung (“Was halten Sie von?”) hält weiterhin Robert Habeck die Spitzenposition. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Mitte Juli: 1,6) eingestuft. Auf Platz zwei liegt Annalena Baerbock mit 1,3 (1,2) und auf Rang drei jetzt Cem Özdemir mit 1,0 (0,8). Danach folgen Olaf Scholz mit 0,8 (0,8), Hubertus Heil mit 0,7 (0,9), Karl Lauterbach mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit minus 0,1 (minus 0,1), Christian Lindner mit minus 0,2 (minus 0,1), Friedrich Merz mit minus 0,4 (minus 0,4) und Sahra Wagenknecht mit minus 0,6 (minus 0,6). Projektion: Gleichstand von Union und Grünen Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 19 Prozent (minus 2) und die CDU/CSU auf 26 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten sich auf 26 Prozent (plus 1) verbessern, die FDP auf 7 Prozent (plus 1) und die AfD auf 12 Prozent (plus 1). Die Linke würde mit 4 Prozent (minus 1) an der Fünf-Prozent-Grenze scheitern, und die anderen Parteien lägen weiterhin bei 6 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Corona im Herbst Eine Mehrheit von 65 Prozent spricht sich für strengere Corona-Schutzmaßnahmen aus, wenn es im Herbst zu einer weiteren Coronawelle mit deutlich höheren Infektionszahlen kommen sollte (dagegen: 33 Prozent). Dennoch finden 74 Prozent die Pläne der Bundesregierung gut, gesetzlich keine Schulschließungen mehr zuzulassen (nicht gut: 23 Prozent). Auch Lockdowns zu verhindern, finden 68 Prozent gut (nicht gut: 29 Prozent). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis zum 11. August 2022 bei 1.389 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 20 Prozent, CDU/CSU: 25 Prozent, Grüne: 32 Prozent, FDP: 7 Prozent, AfD: 8 Prozent, Linke: 5 Prozent. Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. September 2022.

Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de

Reise-Tipps für WM-Touristen

Noch 100 Tage bis zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM)

Doha (ots) Anlässlich der nun nur noch 100 Tage bis zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM) verrät Qatar Tourism, wie Fans 100 Stunden in Katar verbringen können, wenn sie für ein Spiel anreisen.

Souq Waqif

Mehr als eine Million Besucher werden zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022(TM) in Doha erwartet und freuen sich auf Aktivitäten, die sie auch abseits der Spiele unternehmen können. Katar ist bestens aufgestellt, um Besuchern jede Art von Erlebnis zu bieten, die sie sich wünschen. Und mit der “Hayya Card”, die jeder Fan für seine Einreise nach Katar benötigt, sind die öffentlichen Verkehrsmittel, darunter die neue klimatisierte Metro, an den Spieltagen kostenlos, sodass sich die besten Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen auf der Halbinsel schnell und bequem entdecken lassen, ohne das Budget zu strapazieren.

Action und Abenteuer – 24 Stunden (1. Tag)

Mit mehr als 560 Kilometern Küstenlinie und dem ruhigen, kristallklaren Wasser des Arabischen Golfs ist Katar ein ideales Revier für Wassersportler. Abenteurer, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, sollten das Stand-up-Paddle-Boarding rund um The Pearl-Qatar ausprobieren, mit dem Kajak durch die üppig grünen Mangroven fahren oder während einer aufregenden Jetski-Fahrt die atemberaubende Skyline erkunden. Zu den beliebtesten Ausflügen, die nur eine Autostunde von Doha entfernt sind, gehört der Besuch des atemberaubenden Khor Al-Adaid oder “Binnenmeers”, das mit seiner bezaubernden Landschaft von der UNESCO als Naturschutzgebiet anerkannt wurde. Die Fahrt beinhaltet in der Regel eine Spritztour mit dem Geländewagen durch die Sanddünen, ein Bad in den wunderschönen Gewässern und natürlich einen Kamelritt.

Wieder zurück in der Stadt, sollten Familien, die auf der Suche nach Nervenkitzel sind, Doha Quest besuchen. Der neueste Themenpark in Katar wurde im letzten Sommer eröffnet und bietet zahlreiche Attraktionen für alle Altersgruppen. Höhepunkte sind die beiden Fahrgeschäfte, die den Guinness-Weltrekord halten: die höchste Indoor-Achterbahn und der höchste Indoor-Freefall Tower.

Kunst und Kultur – 48 Stunden (2. Tag)

Kultur, Kunst und Geschichte findet sich in Katar an jeder Ecke. Eine der atemberaubendsten öffentlichen Kunstinstallationen ist East-West/West-East von Richard Serra, die aus vier riesigen, 14 Meter hohen Stahlplatten besteht, die zwischen den Felsformationen von Ras Abrouq in Zekreet aufgestellt wurden.

Wer in der Stadt bleiben möchte, findet eine Reihe von Museen mit Kultstatus, darunter das National Museum of Qatar (NMoQ) mit seinem faszinierenden Design in Form von Wüstenrosen, das von I. M. Pei entworfene Museum of Islamic Art (MIA) und das neue 3-2-1 Qatar Olympic and Sports Museum – ein ehrgeiziges Projekt, das als das weltweit innovativste Sportmuseum bezeichnet wird.

Anschließend lässt es sich durch den Souq Waqif schlendern, einen traditionellen Markt, den man am besten abends erlebt, wenn die Geschäfte und Restaurants in den Gassen zum Leben erwachen und sich mit Einheimischen, Bewohnern und neugierigen Besuchern füllen. Probieren Sie die lokale Küche, kaufen Sie ein Souvenir oder genießen Sie einfach das bunte Treiben.

Ab zum Strand – 72 Stunden (3. Tag)

Nach 48 Stunden voller Action ist es Zeit für etwas Ruhe und Entspannung. Ob Sie nun ein Buch lesen, sich im Sand sonnen oder ein erfrischendes Bad im Meer nehmen möchten, ein Tag am Strand lohnt immer. Ungestörte Ausblicke auf den Sonnenuntergang gibt es in Al Shamal an der Nordküste und am Fuwairit Beach. Wer einen familienfreundlichen Urlaub verbringen möchte, kann im Hilton Salwa Beach Resort & Villas einkehren, das über einen 3,5 Kilometer langen, puderweichen Sandstrand und den Desert Falls Water & Adventure Park verfügt und seit kurzem auch Delfinfahrten anbietet. Eine andere Möglichkeit ist eine kurze Bootsfahrt zum glamourösen Banana Island Resort Doha by Anantara, das seinen Surf-Pool in diesem Sommer wiedereröffnet hat und auch Ausflüge zu den Walhaien anbietet.

Erschwingliche Entdeckung – 96 Stunden (4. Tag)

Katar hat für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Die Hauptstadt besticht mit einer Reihe bunter Stadtviertel, in denen es Spaß macht, einfach herumzuschlendern und all die versteckten Winkel, die Straßenkunst und die Kultur zu entdecken. Eine der faszinierendsten Gegenden ist The Pearl-Qatar, eine ausgedehnte künstliche Insel im Norden Dohas, mit Jachthäfen im mediterranen Stil, Boutiquen und ihren farbenfrohen Straßen im Qanat Quartier. Eine andere Gegend, in der sich arabisches Erbe mit moderner, nachhaltiger Stadtarchitektur verbindet, ist Msheireb Downtown Doha mit trendigen Cafés, Kunstgalerien und Museen.

Die angereisten Fans werden zu den ersten gehören, die eine Reihe neuer touristischer Entwicklungen erleben können, die unmittelbar vor Beginn des Turniers anlaufen werden. Zu den spektakulären Eröffnungen gehören das Lusail Winter Wonderland auf einer vorgelagerten Sandbank, das hochmoderne Resort Fuwairit Kite Beach, die erste “Entertainment-Insel” in Katar Qetaifan Island North und neue öffentliche und private Strandbereiche als Teil des “West Bay North Beach”-Projekts.

Es lohnt sich auch ein Bummel durch eines der glitzernden Einkaufszentren. Die größten sind die Mall of Qatar und die Doha Festival City mit Themenparks und familienfreundlichen Restaurants inmitten vieler Hunderter bekannter Marken. Die Galeries Lafayette mit ihren klimatisierten Gängen im Freien und der neue Place Vendome mit seinem großen Außenkanal, dem tanzenden Springbrunnen und einer Architektur, die von der berühmten Pariser Einkaufsmeile, der Rue de la Paix, inspiriert ist, gehören zum Luxussegment.

Und schließlich ist keine Besichtigungstour in Katar vollständig, wenn Sie nicht in einem der zahlreichen einheimischen und internationalen Restaurants gegessen haben. Es gibt eine ganze Reihe neuer Optionen wie das ADRIFT Anda des Starkochs David Myers und das Lobito de Mar im Marsa Malaz Kempinski Hotel. Besucher finden hier auch eine große Auswahl an preisgünstigen, köstlichen Streetfood-Optionen, von Tacos bis Schawarma. Diese sind oft in einem Bereich wie dem Lusail Night Market zusammengefasst. Für einen authentischen lokalen Snack ist ein Besuch im renommierten Café-Restaurant Chapati & Karak ebenfalls empfehlenswert. Das Restaurant ist nach einem indisch inspirierten Fladenbrot und einem süßen Tee benannt, die zusammen für nur ein paar Euro erhältlich sind.

Und nun zum Spiel! – 100 Stunden

In den verbleibenden vier Stunden ist es Zeit für ein Match. Katar ist die erste Nation des Nahen Ostens bzw. der arabischen Welt, die eine FIFA Fußball-Weltmeisterschaft(TM) ausrichtet, und hat umfangreiche Pläne geschmiedet, um sicherzustellen, dass jeder Reisende ein einmaliges Erlebnis erfährt.

Der Chief Operating Officer von Qatar Tourism, Berthold Trenkel, sagt: “Von aufregenden Wassersportarten bis zum Einkaufen in den Souks, von der Erkundung faszinierender Museen bis zum Sonnenbaden an den Stränden – für jeden Reisetyp ist etwas dabei, wenn er nach Katar kommt. Wir laden Fußballfans aus der ganzen Welt ein, unsere zahlreichen Attraktionen zu erkunden, und versprechen ihnen einen herzlichen Empfang und eine herzliche Gastfreundschaft, wie sie für die arabische Kultur typisch ist.”

Weitere Katar-Reiserouten und Urlaubsinspirationen finden Sie unter: https://www.visitqatar.qa/intl-en/plan-your-trip/itineraries-and-tours.

WEB: www.visitqatar.com

“So etwas muss es öfter geben!”: Begeisterte Reaktionen bei erfolgreicher Festival-Premiere von SHALOM-MUSIK.KOELN

Eine Woche lang konnten Besucher*innen jüdische Musik in Köln erleben.

Köln (ots) Das neue Festival stellt die Vielseitigkeit in den Fokus und baut Brücken zwischen den unterschiedlichen Musikstilen – von Klassik über Klezmer bis zu urbanen DJ-Sounds.

Avishai Cohen Quartet im Rahmen von SHALOM-MUSIK.KOELN
  • Mehr als 8000 Konzertbesucherinnen und Besucher bei über 63 Veranstaltungen an 23 Orten
  • Voll besetzte Konzertsäle und große Begeisterung beim “Langen Tag mit jüdischer Musik”
  • Internationale Weltstars zu Gast in Köln
  • Israelische Klubnacht mit Acts aus Berlin und Tel Aviv in Kooperation mit c/o pop
  • Konzert in der Kölner Synagoge als würdiger Abschluss

“Großartige Interpreten und Arrangements”, “überrascht von der fantastischen Vielfalt jüdischer Musik”, “unterhaltsam und auch ein bisschen kölsch”: Begeisterte Kommentare wie diese waren in der vergangenen Woche in der ganzen Stadt zu hören – vielfach verbunden mit der Frage: “Wann gibt es ein solches Angebot noch einmal?”

Lange Schlangen vor den Veranstaltungsorten, bis auf den letzten Platz gefüllte Konzerte sowie glückliche Künstler*innen und Zuschauer*innen zeigen: Der Auftakt des neuen Musikfestivals SHALOM-MUSIK.KOELN unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war ein voller Erfolg. Zwischen dem 4. und 11. August hatten Besucher*innen die Möglichkeit, an ausgewählten Orten in der ganzen Stadt jüdischen und nichtjüdischen Musiker*innen zu begegnen und sich auf eine außergewöhnliche musikalische Entdeckungsreise zu begeben. Das musikalische Angebot zeigte die Vielfalt jüdischer Musik von mittelalterlicher Synagogalmusik über Klassik und Folk bis hin zu zwei Uraufführungen von kompositorischer Avantgarde. In seinem Grußwort resümiert der Schirmherr NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst: “Die Stadt Köln und das Land Nordrhein-Westfalen stehen für Vielfalt und Weltoffenheit. Darauf sind wir stolz. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass jüdisches Leben als das angesehen wird, was es ist: ein lebendiger und sichtbarer Teil unserer Gesellschaft und prägender Teil unserer Kultur.”

Klangvolle Höhepunkte, große Namen und berührende Geschichten

Styrian Klezmore Orchestra im Rahmen von SHALOM-MUSIK.KOELN

Der Kulturverein “Kölner Forum für Kultur im Dialog e.V.” (KFKD) und die Synagogen-Gemeinde Köln als Kooperationspartner haben das neue Format initiiert, das künftig alle zwei Jahre in Köln gefeiert werden soll. “Unser Konzept ist aufgegangen”, freute sich Festivalintendantin und KFKD-Vorstandsvorsitzende Claudia Hessel. “Wir haben es geschafft, dass möglichst viele Menschen jüdische Musik live und mitten in der Stadt erleben konnten. Einige hörten sie sogar zum ersten Mal. Der Erfolg gibt uns recht: wir machen weiter.” Auch Abraham Lehrer, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, war begeistert über die große Resonanz: “Wir freuen uns sehr über diesen großen Erfolg, weil wir damit viele Menschen erreichen und ihnen einen Teil unserer jüdischen Kultur näher bringen konnten.”

Das Thema der ersten Ausgabe stand unter dem Motto “Zuversicht” und umspannte jüdische Motive der Trauer und der Freude. Klangvolle Höhepunkte, große Namen und berührende Geschichten bot das vielseitige Programm zur Genüge: allein das Eröffnungskonzert unter der Teilnahm vom Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen Nathanael Liminski oder der Auftritt des weltberühmten Jazz-Quartetts um den Trompeter Avishai Cohen in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Kölner Flora. Alle weiteren Veranstaltungen, an denen unter anderem international bekannte Künstler wie der Bariton Dietrich Henschel, die Sängerin Sharon Brauner, der Kölner Opernsängerin Dalia Schaechter und der Theatermagier Adrian Schvarzstein beteiligt waren, konnten bei freiem Eintritt besucht werden – ein Angebot, dass zahlreiche Gäste aus Köln und ganz NRW gern nutzten. Besonders der “Lange Tag mit jüdischer Musik” mit seinen 17 Programmen, an denen knapp 70 jüdische und nicht jüdische Künstler*innen mitgewirkt haben, begeisterte mehr als 5.000 Menschen.

Israelischer Elektro-Pop, Musiktheater in der Straßenbahn und Klezmerstar als Überraschungsgast

Sehr gut besucht war auch ein außergewöhnliches Format, das in Kooperation mit der c/o pop entwickelt worden war: Die israelische Klubnacht in Köln-Ehrenfeld bot mit Ryskinder und The White Screen Elektro-Pop aus Berlin und Tel Aviv. Die jungen Musiker*innen stehen mit ihrem ganz besonderen Mix aus modernen Sounds und hebräischem Gesang für die aktuelle Entwicklung der israelisch-jüdischen Popkultur. Für eine ganz besondere Musiktheater-Aktion sorgten der Straßentheatermagier Adrian Schvarzstein und die “Camerata dei Folli” aus Vilnius. In Kleidung der 1930er-Jahre überraschten sie die Fahrgäste in der “Schalömchen-Bahn” der KVB mit viel Musik, Tanz und Gesang. Bis nach Frechen dauerte die musikalische Zeitreise und endet mit einem Überraschungskonzert vor der Tür der ehemaligen Synagoge.

Einen umjubelten Auftritt mit Jüdischem Tango präsentierte das Trio Picon, die als Überraschungsgast den bekanntesten deutschen Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel mitgebracht hatten.

Keine Frage, dass der Abschluss eines so vielfältigen Festivals ebenfalls etwas Besonderes war. Beim Finale von SHALOM-MUSIK.KOELN in der Kölner Synagoge begab sich das Ensemble La Morra um die Cembalistin und Flötistin Corina Marti auf Spurensuche nach früher jüdischer Musik im 15. und 16. Jahrhundert in Spanien, Italien, Deutschland und Polen. Dem Abend wohnten auch u.a. der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen André Kuper, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland Anne Henk-Hollstein bei.

Die Programmverantwortlichen Ulrike Neukammund Thomas Höft freuten sich über”unglaublich bereichernde Begegnungen mit Publikum und Musiker*innen und über zahlreiche positive Resonanz”. Dem kann sich auch c/o pop-Chef Norbert Oberhaus nur anschließen:Der Erfolg der israelischen Klubnacht zum SHALOM-MUSIK.KOELN Festival hat bewiesen, dass die Verschmelzung verschiedenster kultureller Einflüsse zwischen Tel-Aviv und Berlin nicht nur gelingt, sondern auch besonders beim Kölner Publikum sehr gut ankommt.

“Begeisterung für jüdische Musik ist der beste Schutz vor Antisemitismus”

Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker war begeistert vom Festival und freut sich auf eine Fortsetzung in zwei Jahren: “Köln hat wieder gezeigt, was für eine vielfältige und offene Stadt sie ist. Ich bin stolz darauf, dass so viele Bürgerinnen und Bürger mit viel Freude dieses jüdische Musik-Festival besucht haben. Es war daher die richtige Entscheidung, das Kölner Forum für Kultur im Dialog zu unterstützen, um auch nach dem jüdischen Festjahr eine Möglichkeit zum Austausch zu bieten. Denn Begeisterung für jüdische Musik ist der beste Schutz vor Antisemitismus. Das Festival hat deutlich gemacht: jüdische Kultur gehört zu Köln. Sie hat einen prominenten Platz im Kulturkalender dieser Stadt verdient.”

In einer sehr emotionalen E-Mail dankte eine gebürtige Amerikanerin, die seit mehr als 30 Jahren in Köln lebt, den Festival-Macher*innen von Herzen für diesen “heilenden Moment” in ihrem Leben: “Ich habe all die Jahre mit gemischten Gefühlen hier gelebt. Aber als ich am Sonntag überall in den Straßen und Konzertsälen Kölns jüdische Musik hörte, die die Luft in der ganzen Stadt erfüllte, gespielt und gesungen von jüdischen Menschen, fühlte es sich an, als würden Juden ihren Platz in dieser Stadt zurückerobern. Und Köln hieß sie willkommen! Das hat etwas in meinem Herzen geöffnet.”

Auch die vom Kölner Forum für Kultur im Dialog organisierte Podiumsdiskussion mit ExpertInnen zum Thema “Was ist jüdische Musik?” – unter anderem mit dem Musikwissenschaftler und Pianisten Prof. Jascha Nemtsov, die von WDR 3 im Vorfeld ausgestrahlt wurde, – erreichte viele Zuhörer in ganz NRW.
Nachzulesen und Nachzuhören auf www.shalom-Musik.koeln

Damit die Erholung anhält: So gelingt nach dem Urlaub die Rückkehr ins Büro

Eschborn (ots) Von der Liege am Strand direkt an den Arbeitsplatz – das führt häufig zu Stress. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich aber auch die längste Liste an Mails und offenen To-Dos erfolgreich und stressfrei abarbeiten. Tipps, wie das funktioniert, gibt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Randstad Deutschland.

Pressegrafik – Gut erholt zurück an die Arbeit – Randstad

Nach dem Urlaub fühlt sich oft an wie vor dem Urlaub. Nach wenigen Tagen im Büro scheint die Erholung selbst nach dem drastischsten Digital Detox schon wieder verpufft. Die häufige Folge: ein Motivationstief, das es in sich hat. Wie steigen Arbeitnehmer:innen entspannt und strukturiert wieder in den Arbeitsalltag ein? Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, sich genug Zeit für die Umstellung vom Urlaubs- in den Arbeitsmodus zu lassen.

3 ½ Tipps für eine reibungslose Rückkehr in den Arbeitsalltag

“Die Auszeit ist wichtig, um die Akkus aufzuladen und den Blick neu zu schärfen”, erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin bei Randstad Deutschland. “Doch aus dieser Entspannungsphase gut vorbereitet an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist nicht leicht. Denn oft warten dort etliche E-Mails mit liegengebliebenen oder neuen To-Dos. Mein Tipp: Nehmen Sie sich nicht gleich alle gleichzeitig vor. Kehren Sie zurück, und zwar in Raten.”

Mit einer Vorlaufzeit den Urlaubseffekt verlängern

Planen Sie für Ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz Zeit für eine entspannte Übergangsphase ein. Eine gute Idee ist es, am Ende der Woche, etwa an einem Donnerstag, aus dem Urlaub nach Hause zurückzukehren. Bis zum nächsten Montag haben Sie so einen Puffer, um nicht nur geografisch, sondern auch mental wieder im Job anzukommen.

Idee: Beginnen Sie Ihre Arbeitswoche doch mal an einem Mittwoch oder Donnerstag. Dann dauert es nicht mehr lang bis zum nächsten Wochenende. Das verschafft Ihnen eine kleine Verschnaufpause nach dem Wiedereinstieg. Das Belastungslevel kann gar nicht erst großartig ansteigen.

Den eigenen Erwartungsdruck checken

Während der Übergangsphase hilft es, die eigene Erwartungshaltung an sich selbst genau im Auge zu behalten. Vollgas am ersten Arbeitstag kann und sollte niemand geben. Von 0 auf 100 geht dabei nur das Stresslevel. Geben Sie sich stattdessen Zeit, wieder voll in Schwung zu kommen. Und zwar nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch am Arbeitsplatz.

Durchstarten – mit Ruhe und System

Was und vor allem wer ist in der ersten Woche nach Ihrer Rückkehr wirklich wichtig? Welche Aufgaben, Mails und Termine können warten? Verschaffen Sie sich einen Überblick. Und setzen Sie Prioritäten. An erster Stelle sollte stehen: keine Überstunden machen. Auch die Mittagspause dient nicht zum Nachholen liegengebliebener Aufgaben. Kleine Pausen über die ersten Tage verteilt helfen, sich an das alte Belastungslevel zu gewöhnen. Geizen Sie gerne mit Terminen, soweit es eben geht.

Kleiner Tipp: Setzen Sie sich zu Beginn an einfachere Aufgaben. Je mehr Haken Sie gleich zu Beginn hinter Ihre To Dos setzen können, desto besser erhalten bzw. steigern Sie Ihre Motivation.

Noch ein kleiner Tipp: Wer nach der Rückkehr nicht sofort seine Abwesenheitsnotiz löscht, verschafft sich einen kleinen, aber feinen Wettbewerbsvorteil. Niemand wird es Ihnen übelnehmen, wenn Sie an Ihrem ersten Tag nicht sofort alle eingehenden Mails beantworten. Und Kolleg:innen, die es nicht mehr auf dem Schirm hatten, dass Sie im Urlaub waren, geben Sie mit der Notiz so noch einmal die Chance, sich daran zu erinnern.

So bleibt die Erholung länger nach dem Urlaub bestehen

“Erholung ist nicht nur eine Frage der physischen Fitness”, betont Susanne Wißfeld. “Bringen Sie doch ein bisschen Atmosphäre und gute Laune mit zurück und teilen Sie diese mit Ihren Kolleg:innen. Geteilte Freude hält länger. Und anderen gute Laune zu geben, hat einen motivierenden Effekt auf sich selbst. So behält der Job ein bisschen was vom positiven Flair der sommerlichen Urlaubszeit.”

WEB: www.randstad.de

“Wie können wir unser Klima retten?” Jenke von Wilmsdorff wagt in der Green Seven Week ein neues Experiment

Unterföhring (ots) Deutschland, 2050: Dürre und sengende Hitze einerseits, Starkregen mit Überflutung andererseits. Wie sieht unser Klima in wenigen Jahren aus? Was richtet der Klimawandel bei uns in Deutschland an?

Titel: JENKE. Das Klima-Experiment; Ausstrahlungszeitraum bis: 2022-10-02; Person: Jenke von Wilmsdorff; Copyright: ProSieben / Willi Weber; Fotograf: Willi Weber;

Jenke von Wilmsdorff wagt in der Green Seven Week 2022 am 3. Oktober auf ProSieben ein neues Experiment. In “JENKE. Das Klima-Experiment” versetzt sich der Journalist in ein Deutschland im Jahr 2050, wie es von Wissenschaftlern prophezeit wird – sollte der Klimawandel so fortschreiten wie bisher.

Wird der Rhein austrocknen? Wie wirkt sich die Wasserknappheit auf unser tägliches Leben aus? Kommt der Wein 2050 aus Norwegen und die Wassermelone aus Brandenburg? Ist es aufgrund der Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit überhaupt noch möglich, sich 2050 tagsüber im Freien aufzuhalten? Werden in Deutschland 2050 Krankheiten wie das Dengue-Fieber, Malaria oder das West-Nil-Fieber aufgrund der herrschenden, heißeren Temperaturen allgegenwärtig sein?

Und was kann jeder von uns jetzt schon im Alltag besser machen, um dieses Szenario abzuwenden?

Direkt im Anschluss spricht der Journalist in “Jenke. Live. Der Talk danach” live über seine Erkenntnisse.

Eine Woche später fordert Louis Klamroth im “ProSieben Klimatalk” am 10. Oktober, um 20:15 Uhr, von Klima-Experten und Politikern Antworten auf die Frage “Wie können wir unser Klima retten?”.

Person: Louis Klamroth; Fotograf: Hahn + Hartung;

Auch die ProSieben-Magazine “taff” (17:00 Uhr) und “Galileo” (19:05 Uhr) widmen sich eine Woche lang dem Thema Klima. Über den Tag verteilt vermitteln 90-sekündige Infoclips zudem weiteres Wissen.

ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann: “Der Klimawandel betrifft uns alle, in ganz Deutschland. Jetzt. Hier. Direkt. Jeden. Deswegen stellt ProSieben in der Green Seven Week 2022 die Frage: ‘Wie können wir unser Klima retten?’ Jenke von Wilmsdorff zeigt in seinem neuen Experiment die erschreckenden Folgen des Klimawandels und holt sich Tipps, was jeder von uns im Alltag besser machen kann. Louis Klamroth lässt im ‘ProSieben Klimatalk’ Klima-Experten und Politiker Rede und Antwort stehen.”

Die “Green Seven Weeks” der vergangenen Jahre auf ProSieben im Überblick:

Green Seven 2021: “Die Wahrheit über unser Essen.”

Green Seven 2020: “Unser Wald brennt!”

Green Seven 2019: “Save The Oceans”

Green Seven 2018: “Save The Future”

Green Seven 2017: “Save the Ice”

Green Seven 2016: “Save the Water”

Green Seven 2015: “Save the Bees”

WEB: seven.one

35. Maschseefest 2022: Eine vorläufige Bilanz

Hannover (ots)

Rund 2,1 Millionen Gäste haben bis zum Samstagabend das diesjährige Maschseefest besucht. Die Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) geht bei weiterhin sonnigem Wetter und einem durchschnittlich prognostiziertem letzten Festsonntag damit von insgesamt rund 2,2 Millionen Gästen in diesem Jahr aus.

Maschseefest Hannover – Blick auf das Nordufer

“Schöner hätte der Re-Start des Maschseefests nicht sein können. Bei fast durchgehend hervorragendem Wetter, tollen Konzerten und vielfältigen kulinarischen Angeboten konnten wir an den 19 Tagen über 2 Millionen Gäste rund um den Maschsee begrüßen. Die Qualität und das Ambiente sowohl der neuen als auch der bekannten Restaurants sind absolut einzigartig, das ist wirklich Urlaubsgefühl mitten in Deutschland “, kommentiert Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) das positive Ergebnis.

19 Tage – Internationale Kulinarik auf rund 20.000m²

Maschseefest Hannover – Urlaubsstimmung am Ostufer

Bei Deutschlands größtem Seefest und ausgezeichnetem Food Festival konnten die Gäste jeden Abend aus rund 50 unterschiedlichen gastronomischen Angeboten wählen. Über 4.000 Sitzplätze boten die Restaurants mit ihren Länderkonzepten aus Mexiko, Frankreich, Deutschland, Irland oder Spanien. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die vielen gastronomischen Events rund um den See. Winzerabende, Tastings oder Sonntags-Frühschoppen waren oft weit im Vorfeld ausgebucht.

19 Tage – Unter freiem Himmel

Auch auf den Bühnen rund um den Maschsee waren viele musikalische und künstlerische Highlights zu erleben – Open Air und kostenlos!

Die Queen-Legends, Black Rosie, die Toten Ärzte oder die Guns Celebration gehörten im neuen Musik-Park an der Maschseequelle zu den Publikumslieblingen. Irische Bands und Songwriter sorgten im Irish Folk am Südanleger für gute Stimmung. Auf dem Platz vor der Maschsee-Bühne und am Ufer wurde zu Rock`n Roll, Country, Swing, Reggae, Salsa und Merengue viel getanzt. Die Band Munique, der Auftritt von Marquess und The Jetlags gehörten zu den Highlights am Nordufer. Viele Besucher und eine sehr ausgelassene Stimmung gab es an der neuen Maschsee-Bühne auch mittwochs beim Queer Wednesday und der “Palo Club Night”. Das beliebte Schwofen am See beim Veermaster und die Tanzabende bei Waldkater meets Spain trugen zum einmaligen Ambiente rund um den Maschsee bei. Das große Fackelschwimmen und das NKR Entenrennen erfreuten sich wieder großer Beliebtheit und wurden von den Fans vom Ufer aus bejubelt.

19 Tage – Zahlen und Daten

Die Internetseite www.maschseefest.de verzeichnete in diesem Jahr rund eine Million Klicks, die meisten Zugriffe wurden dabei durch die Restaurantübersichten, Tischreservierungen und das tägliche Programm generiert. Über Facebook und Instagram folgen dem Maschseefest rund 55.000 Fans. Die Beiträge und Stories in den sozialen Netzwerken erreichten seit dem 27. Juli rund 550.000 Personen. Berichterstattungen in Tageszeitungen, TV-Beiträge und Artikel in Nachrichtenportalen haben dem Mascheefest bisher eine potenzielle on- und offline Reichweite von rund 400 Millionen beschert. Schwerpunkt der nationalen Berichterstattung sind dabei Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, international erreichen die Niederlande und Belgien die höchste Reichweite.

Der besondere Dank der Hannover Veranstaltungs GmbH gilt den Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie all denen, die am Schutz des Maschseefests beteiligt waren: Eine durchgängig einmalige und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, ohne die das Maschseefest mitten in der Stadt nicht möglich wäre.

Das 36. Maschseefest findet vom 26. Juli bis 13. August 2023 statt.

WEB: www.maschseefest.de

LPI-SLF: SMS-Festival offiziell eröffnet: Friedliche Besucher und lediglich kleinere Vorkommnisse

Bleilochstausee, Saalburg-Ebersdorf (ots) Am Freitagabend wurde das 24. “SonneMondSterne”- Festival durch den traditionellen Kanonenschlag offiziell eröffnet.

Übersicht SMS, Quelle:Stefanie Kurrat/ LPI Saalfeld

Aus polizeilicher Sicht verliefen auch die vorherigen Tage verhältnismäßig ruhig, außer der Explosion einer Gaskartusche mit einem 26-jährigen Schwerverletzten am Mittwochabend gab es glücklicherweise keine weiteren, schwerwiegenden Ereignisse bis einschließlich Samstagmorgen zu verzeichnen.

Übersicht SMS, Quelle:Stefanie Kurrat/ LPI Saalfeld

Seit Mittwochmittag bis Samstagvormittag wurden knapp über 200 polizeirelevante Sachverhalte bekannt bzw. entsprechend abgearbeitet. Der Großteil der Delikte stand im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkriminalität, jedoch gab es auch hier keine herausragenden Funde o.ä., vielmehr wurden kleinere Mengen von Cannabis, Kokain, Amphetamin und Ecstasy fest- und sichergestellt. Problematisch gestaltet sich weiterhin die Einhaltung von Maßnahmen im Zusammenhang mit Brandvorschriften (Parken/ Zelten nahe der Waldschutzgrenze). Aus Sicht der Polizei sind nahezu alle Campingplätze vollends ausgelastet, lediglich im Bereich Pöritzsch sind noch geringe Kapazitäten erkennbar. Die Pressestelle der LPI Saalfeld steht im Zusammenhang mit dem SMS-Festival für Rückfragen sowohl persönlich am Veranstaltungsort als auch telefonisch (036647-291659) zur Verfügung.

WEB: http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

ADAC Luftrettung weiht modernsten Standort in Sande ein

München (ots) Eröffnung der neu gebauten Luftrettungsstation Sanderbusch .

Deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung .Feierstunde im Hangar am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch

Stehen gemeinsam für schnelle Hilfe aus der Luft im Norden und freuen sich über den modernsten Standort der ADAC Luftrettung (von links): Sven Ambrosy (Landrat LK Friesland), Oberstarzt Dr. Grüne (Kommandeur des Bundeswehrkrankenhaus Westerstede), Dirk Hessenius (Stationsleiter und Pilot), Frédéric Bruder (Geschäftsführer ADAC Luftrettung gGmbH) und Dr. Werner Wodrich (Geschäftsführer Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch)

Landrat Ambrosy und Klinik-Geschäftsführer Wodrich loben Partnerschaft

Provisorische Luftrettungsstation am JadeWeserAIRPORT eingestellt

Der ADAC Rettungshubschrauber “Christoph 26” ist wieder am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch stationiert. Nach umfassender Modernisierung und Erweiterung hat die gemeinnützige ADAC Luftrettung die von ihr betriebene Station auf dem Klinikgelände heute eingeweiht und startet wieder von dort zu Rettungseinsätzen. Die Station wurde nach modernsten Standards und Anforderungen in weniger als einem Jahr neu errichtet. In der Zwischenzeit führten “Christoph 26” und die Crews ihre Arbeit vom JadeWeserAIRPORT in Mariensiel fort.

Im Fokus des Medieninteresses: Stationsleiter und Pilot Dirk Hessenius erklärt die Vorteile der neu gebauten Luftrettungsstation: Unter anderem gibt es deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung.

Bei einer Feierstunde im neuen Hangar dankte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung Frédéric Bruder allen Verantwortlichen für den erfolgreichen Aus- und Umbau der Station: “Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen.

“Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen”. Geschäftsführer Frédéric Bruder bei der Einweihung der modernsten Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung.

Für die nachhaltige Fortführung und den weiteren Ausbau des besonders breiten Einsatzspektrums legen wir heute das Fundament: Sanderbusch ist jetzt die modernste Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung”.

Sven Ambrosy, Landrat des Kreises Friesland im Land Niedersachsen, dessen Innenministerium Träger der Luftrettungsstation ist: “Die ADAC Luftrettung leistet im Auftrag des Landes Niedersachsen einen hervorragenden Job und ist ein sehr wichtiger Partner für unseren Rettungsdienst zur Versorgung der Menschen in der Region. Wir freuen uns, dass die ADAC Luftrettung nun wieder wie gewohnt in Sanderbusch beheimatet und durch den Neubau noch fester mit dem Standort im Landkreis Friesland verbunden ist. Herzlichen Glückwunsch zu der neuen modernen Luftrettungsstation für den Hubschrauber Christoph 26!”

Besonderen Wert legten die Planer darauf, dass sich die Station auch optisch in die Region integriert. Deshalb wurde für die Fassade ein ruhiger Klinkerstein gewählt. Mit 1.080 Quadratmetern auf zwei Etagen bietet die neue Station mehr als doppelt so viel Platz wie früher, um medizinisches Gerät und Spezialausrüstung wie Nachtsichtgeräte für Rettungseinsätze in der Dämmerung oder im Dunkeln (Teil des Night-Vision-Imaging-Systems, kurz NVIS) zu lagern. Sanderbusch ist eine von drei Stationen, die 24/7 einsatzbereit sind. Piloten und Crews sind für die Einsätze bei minimalen Lichtverhältnissen speziell ausgebildet und greifen dabei auf die NVIS-Technologie zurück.

Das großzügige Raumangebot ermöglicht den Crews, sich für Ruhepausen im Rahmen ihres Schichtbetriebs zurückzuziehen und administrative Aufgaben zu erledigen. Das Vorfeld, auf dem “Christoph 26” startet und landet, wurde vollständig erneuert. Der Hangar ist direkt an das Stationsgebäude angegliedert.

Die ADAC Luftrettung betreibt den Standort in der friesländischen Gemeinde Sande seit dem Jahr 1983. Damit zählt das Zuhause von “Christoph 26” zu den längsten von den fliegenden Gelben Engel geleiteten Stationen im flächendeckenden Netz mit 37 Standorten und mehr als 50 Rettungshubschraubern. “Die Stationierung von ´Christoph 26` am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch hat sich im Rückblick als Erfolgsmodell erwiesen”, so der Geschäftsführer der Friesland Kliniken Dr. Werner Wodrich bei der Stationseinweihung. “Daraus ist eine Kooperation vieler Teilnehmer an der küstennahen Gesundheitsversorgung ohne Konkurrenzdenken entstanden – sehr zum Wohle der Menschen”.

“Christoph 26” ist einer von fünf ADAC Rettungshubschraubern, die mit einer Rettungswinde ausgestattet sind. Mit dieser können die fliegenden Gelben Engel Menschen in Notlagen auch dort versorgen und retten, wo ein Rettungswagen nicht hinkommt, zum Beispiel in Wasser, Watt oder Wald. Damit ist der ADAC Rettungshubschrauber ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Versorgung für die ostfriesischen Inseln, wo in den letzten Jahren durchschnittlich ein Drittel aller Alarmierungen erfolgte.

In Summe haben die Sanderbuscher Crews in den vergangenen knapp vier Jahrzehnten mehr als 50.000 Einsätze übernommen, 1361 davon im Jahr 2021. Im ersten Halbjahr 2022 wurde “Christoph 26” 771-mal alarmiert – ein mehr als 20-prozentiger Anstieg im Vergleich zu 595 Einsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.

Die Crews in Sanderbusch stellen 19 Notärzte vom Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, sieben Piloten und drei Co-Piloten von der ADAC Luftrettung sowie Rettungsfachpersonal der Rettungsdienst Friesland gGmbH: insgesamt 13 Notfallsanitäter (Fachbegriff Technical Crew Member Helicopter Emergency Medical Services, kurz TC HEMS), von denen drei über eine Zusatzqualifikation Winde verfügen (Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator, TC HHO). Hubschrauberführende Rettungsleitstelle ist die Gemeinsame Rettungsleitstelle Friesland/Wilhelmshafen. Die Anforderung von “Christoph 26” erfolgt über die örtlich zuständige Leitstelle (Notruf 112), Intensivtransporte über die Koordinierungsstelle Intensivtransporte Hannover.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,1 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Family & Friends Festival Lausitzring

Motorsportspektakel und Erlebniswelten für die ganze Familie

München/Klettwitz (ots) Das ADAC GT Masters präsentiert beim Gastspiel auf dem DEKRA Lausitzring am 20. und 21. August gemeinsam mit DEKRA eine Welt voller Erlebnisse für die ganze Familie.

Unterhaltung für die ganze Familie und Motorsport gibt es beim Family & Friends Festival auf dem Lausitzring.

Neben spektakulärem Motorsport erwartet die Besucher beim Family & Friends Festival eine einzigartige Mischung aus Technik-Highlights, Spaß, Shows, Präsentationen und ein Blick hinter die Kulissen des DEKRA Lausitzring. Spannende Erlebniswelten können auf dem gesamten Gelände erkundet werden und sind über einen Shuttle-Service schnell und bequem erreichbar. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo “Gestört aber geil” auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Für den Nachwuchs hat das Family & Friends Festival spannende Aktivitäten zu bieten. Fahrradparcours, Drohnenflugschule, Kinderschminken, Karussells und ein Hüpfburgen-Land lassen die Herzen der kleinen Fans in der Kinder-Welt höherschlagen. Die Erwachsenen können unter anderem in der Motor-Welt aktuelle Fahrzeugmodelle ausprobieren und das Erlebnis Steilkurve im Test-Oval selbst erfahren sowie in der Offroad-Welt das Abenteuer abseits der Straße mit auf einem großen Geländeparcours erleben. Naturbegeisterte finden in der Outdoor-Welt alles, um die grenzenlose Freiheit genießen zu können.

Die DEKRA- und ADAC-Welt bildet das gesamte Portfolio der Sachverständigen-Organisation und des Mobilitätsclubs ab. Vor Ort können die Besucher einen Hubschrauber der ADAC Luftrettung in Augenschein nehmen, im Verkehrslabor werden in Fahrsimulationen unterschiedliche Gefahrensituationen durchgespielt. Dazu gibt es exklusive Einblicke hinter die ansonst verschlossenen Türen des DEKRA Lausitzring, seinen Prüflaboren und Testeinrichtungen. In der ADAC MX Academy können Kinder ab sechs Jahren auf elektrischen Motorrädern erste Erfahrungen im Motocrosssport machen. In speziell umgebauten E-Karts haben Heranwachsende beim Inklusionsprojekt “United in Dreams” die Möglichkeit, an Rennen im E-Kart-Slalom teilzunehmen.

Motorsport-Fans können sich auf die Rennen neun und zehn der Deutschen GT-Meisterschaft freuen und erleben darüber hinaus weitere attraktive Rennserien. Der Prototype Cup Germany geht erstmals in dieser Saison im Rahmen des ADAC GT Masters mit Le-Mans-Prototypen an den Start. Junge Nachwuchspiloten kämpfen in der ADAC Formel 4 um Punkte, packende Tourenwagenaction liefern die Teilnehmer der ADAC TCR Germany auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs ab. Auch die Piloten des Porsche Carrera Cup Deutschland geben auf dem DEKRA Lausitzring Gas. Eine spektakuläre Driftchallenge rundet das vielfältige Programm ab.

WEB: adac.de

So können private Gastgeber:innen vom Oktoberfest-Tourismus profitieren

Berlin (ots) Suchanfragen für Aufenthalte auf Airbnb in München während des Oktoberfests¹ sind seit Ende März auf das Fünffache gestiegen.

Die meisten Gäste auf Airbnb während der Wiesn kommen aus den USA, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

Während des letzten Oktoberfests 2019 betrug der durchschnittliche Verdienst pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro.

Gastgeber:innen auf Airbnb in München bereiten sich darauf vor, Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen.

Fast ein Drittel der Münchner:innen vermieten ihr Zuhause, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken.

Gastgeber:innen in München bereiten sich darauf vor, vom 17.9. – 3.10. ihre Türen zu öffnen und Gäste aus aller Welt während des diesjährigen Oktoberfests willkommen zu heißen.

Gastgeber:innen vermieten ihr Zuhause, um steigende Lebenshaltungskosten zu decken

Die Vorfreude auf das international beliebte Volksfest ist riesig, insbesondere nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall. Das zeigen auch aktuelle Daten von Airbnb, denn München ist als Reiseziel im Zeitraum von Mitte September bis Anfang Oktober enorm gefragt. Die Suchanfragen für Aufenthalte in Bayerns Landeshauptstadt während der Wiesn-Wochen haben sich vom Monat März bis Juni mehr als verfünffacht.²

Die meisten Gäste, die in diesem Jahr während der Wiesn in einer Unterkunft auf Airbnb übernachten, kommen aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Australien.³

Wer dem dreiwöchigen Trubel in München doch lieber entfliehen möchte, kann das eigene Zuhause auf Airbnb vermieten und sich so etwas für den Urlaub dazuverdienen. In einer Umfrage von Airbnb unter zehntausenden Gastgeber:innen und Gästen weltweit gaben 90 Prozent* der Homesharer in München an, ihr Zuhause zu vermieten, während sie selbst verreisen.

Viele Münchner:innen nutzen Airbnb aber auch, um durch die gelegentliche Vermietung die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise auszugleichen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Münchner Gastgeber:innen gaben an, Airbnb zu nutzen, um sich etwas dazuzuverdienen. Fast ein Drittel der Gastgeber:innen gaben als Hauptgrund an, die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Während des letzten Oktoberfests 2019 betrugen die durchschnittlichen Gastgeber:innen-Einnahmen pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro – während das typische Gastgeber:innen-Einkommen in München im gesamten Jahr 2021 2.000 Euro betrug.

69% der Gäste auf Airbnb in München haben Geld durch die Buchung einer Unterkunft auf Airbnb gespart

Neben den Lebenshaltungskosten beeinflusst die Inflation auch das eigene Reisebudget. In der Umfrage gaben 69 Prozent der befragten Gäste an, im letzten Jahr Geld gespart zu haben, weil sie in einer Unterkunft auf Airbnb statt einer anderen Art von Unterkunft übernachtet haben. In der Oktoberfest-Saison bleibt so mehr Budget z.B. für die Maß Bier übrig – denn die ist mit einem Preis zwischen 12,60 Euro und 13,80 Euro im Jahr 2022 rund 15 Prozent teurer als 2019.** Beinahe 40 Prozent*** seiner Gesamtausgaben gab ein Gast in München allerdings in der unmittelbaren Nähe der gebuchten Unterkunft aus – so profitieren Gastronomie und Kleingewerbe.

Doch der finanzielle Aspekt ist nicht der einzige Grund, warum Oktoberfest-Besucher:innen gerne bei privaten Gastgeber:innen unterkommen. Lokale Insider-Tipps und der persönliche Austausch mit den Gastgeber:innen machen den Aufenthalt in München zu einem authentischen und einzigartigen Oktoberfest-Erlebnis.

Airbnb zeigt noch verfügbare Privatzimmer und Unterkünfte für den Kurztrip nach München und Umgebung:

** https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/der-bierpreis

WEB: airbnb.com

Ein Refugium für Körper und Geist

Schwäbisch Hall (ots) Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Faszination in vielerlei Hinsicht. Die Herzlichkeit der Gastgeberfamilie und deren beeindruckende Geschichte, die Verbundenheit zur Natur und das ganzheitliche Wellnesserlebnis für Körper und Geist. Aber zurück zum Anfang…

Der Natur ganz nah sein: Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Wellness und Naturverbundenheit.

Bereits seit über 100 Jahren gibt es das Hubertus in Balderschwang. Heute führt Marc Traubel gemeinsam mit seinem Vater Karl das Hotel. Die ganze Familie liebt und lebt das Gastgeber sein. Schon 2002 erkannten sie das Potential in Wellness und Entspannung und erweiterten ihr Hotel um einen Spa-Bereich. Und dies stellte sich als gute Entscheidung heraus. Die ursprüngliche Landschaft des Naturparks Nagelfluh zusammen mit einem ansprechenden Spa-Bereich, der nach langen Wanderungen Erholung garantiert – eine Kombination, die die Gäste begeistert.

Doch im Jahr 2019 durchkreuzte die Natur mit alle ihrer Kraft, die von Menschen gemachten Pläne: Ein Lawine traf das Hotel. Vom Glück im Unglück ist zu sprechen, da nur das Gebäude beschädigt wurde. 55 Tage lang war das Hubertus geschlossen. Daraufhin folgte ein langer Weg des Wiederaufbaus. Mit dem Konzept “Hubertus unplugged” überbrückten sie eine Zeit mit Baumaßnahmen und reduziertem Angebot.

Dank viel Mut, Kraft und einem ganz klaren Ziel vor Augen eröffnete Familie Traubel 2021 das Hubertus Mountain Refugio Allgäu sowie den Mountain Spring Spa. Der Spabereich erhielt diesen außergewöhnlichen Namen, da während der Bauarbeiten eine Quelle entdeckt wurde.

Trotz oder gerade wegen der bewegenden Geschichte des Hauses ist Naturverbundenheit ein großer Teil des Leitbilds. Den Körper und die Seele in Einklang mit der Natur bringen und Ruhe finden, das kann man im Mountain Spring Spa erleben. Der große, von KLAFS ausgestatte, Wellnessbereich überrascht an vielen Stellen mit einer ganz individuellen Note. Die Bergsauna, untergebracht in einem Außenhaus, begeistert nicht nur mit der außergewöhnlichen Formgebung der Saunaliegen – vor allem die “Gucklöcher” in den Berg hinein sind ein echtes Highlight. Ein stimmungsvolles Lichtkonzept sowie die Aufgussautomatik machen die Finnische Sauna aus. Zwei weitere Saunen mit wunderbarem Panoramablick in die Berge, ein Dampfbad, Infrarot Lounger sowie ein Eisbrunnen POLARIS machen die Wellnesswelt komplett.

Ein echtes Juwel wartet allerdings unter dem Dach. “Wir wollten unser Wellnessangebot erweitern. Neben der Entspannung sollte auch der gesundheitsfördernde Aspekt, wie ihn die Sauna beispielsweise hat, geboten sein”, erklärt Marc Traubel. Rico Zincke, Projektberater bei KLAFS, war von Beginn an in die Ideenfindung und Konzeption miteinbezogen. Die Idee eines Microsalt-Raumes im Dachgeschoss überzeugte schnell. Die Microsalt-Technologie zerkleinert Trockensalz in feinste Salzaerosole und verteilt diesen im Raum. Das besonders feine Salz kann nun beim Einatmen tief in die Lunge gelangen und dort festsitzende Sekrete lösen. “Es fühlt sich also an als sei man direkt am Meer, obwohl wir auf 1044 Meter sind.”, ergänzt Traubel schmunzelnd.

Der Hotelier hat sich ganz bewusst für KLAFS als Partner entschieden: “KLAFS hat einen Namen, ist sozusagen der Platzhirsch in der Wellness- und Spabranche. Von Beginn an wurden unsere Wünsche gehört und Lösungen gefunden. Bis heute bin ich mit den Produkten und der Zusammenarbeit äußert zufrieden.”

Dass Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt wird, beweisen die zahlreichen Maßnahmen, die das Hotel bereits etabliert hat: zum Beispiel eine Solaranalge und zwei Blockheizkraftwerke. Der Fußboden in den Saunen wird mittels Kühlflüssigkeit, welche zuvor durch ein Kollektorfeld unter dem Naturbadesee hindurchläuft, gekühlt. Im Winter wird mit derselben Technologie das Tauchbecken eisfrei gehalten und muss nicht erwärmt werden.

“Die außergewöhnliche Architektur, dieser wunderschöne Rund-um-Blick in die Natur – sogar auch aus den Saunen: all das macht das Hubertus Mountain Refugio zu etwas ganz Besonderem. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, dieses Projekt mitzugestalten. Nicht zuletzt wegen der so herzlichen Gastgeberfamilie” resümiert Rico Zincke von KLAFS.

WEB: klafs.de

Sechs Möglichkeiten, um LinkedIn maximal zu nutzen

Stuttgart (ots) LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Berufstätige. Mit mehr als 500 Millionen Nutzern gehört LinkedIn weltweit zu den größten sozialen Netzwerken. Wer weit über die eigenen Kontakte hinaus auf sich aufmerksam machen möchte, ist hier richtig: Ob berufliche Themen oder andere Beiträge, die Reichweite ist enorm.

Robert Kirs

“LinkedIn hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt”, erklärt Robert Kirs, Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH. Als Experte für Social-Media-Marketing weiß er, dass die beliebte Plattform sich längst nicht mehr nur zum Networking eignet, sondern noch ganz andere Möglichkeiten bietet. Im Folgenden zeigt Kirs sechs Tipps, wie Unternehmer LinkedIn jetzt bestmöglich nutzen.

1. Die Bedeutung der persönlichen Seite

Viele Unternehmen erstellen zunächst eine Firmenseite auf LinkedIn. Das ist auch sinnvoll, da diese Seiten grundsätzlich sehr sichtbar sind. Dennoch: LinkedIn ist ein Social Network, das von sozialen Interaktionen lebt. Ernsthafte Reichweiten erhält man daher vor allem über die persönlichen Profile. Wer seine Inhalte zusätzlich zur Unternehmensseite auch hier teilt, profitiert davon, dass sie von sehr viel mehr Menschen gesehen werden.

2. Die individuelle Profilgestaltung

Die Basis einer jeden LinkedIn-Marketingstrategie ist das persönliche Profil. Es sollte möglichst alle relevanten Informationen enthalten, um auf einen hohen Social Selling Index zu kommen – und so dafür zu sorgen, dass die Beiträge eine höhere Reichweite erzielen. Ein knackiger Pitch zum Beispiel bringt viel. Mittlerweile ist es sogar möglich, einzelne Links unter dem eigenen Usernamen zu platzieren, um die Besucher auf die gewünschte Seite zu führen.

3. Diverse Formate und unterschiedliche Features

Um die eigene Reichweite zu erhöhen, sollten User ihre Contentproduktion möglichst divers gestalten. Verschiedene Formate und vielgestaltige Features werden von LinkedIn bevorzugt behandelt – und helfen so dabei, die Menschen abzuholen und zu reaktivieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Livestream, der auf LinkedIn noch relativ neu ist.

4. LinkedIn Event Ads

Natürlich kann man auf LinkedIn auch Werbung schalten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn ein Event wie ein Webinar, eine virtuelle Messe oder ein Livestream geplant ist.

5. Dokumente und Präsentationen im Netzwerk

Auch können über LinkedIn ganz einfach, schnell und gezielt wertvolle Inhalte wie Dokumente, Präsentationen und Produktbroschüren geteilt werden, die andernfalls nur in der Schublade der Firma verstauben würden. So können Besucher, die sich dafür interessieren, sich mit den bereitgestellten Informationen auseinandersetzen.

6. Weitere neue Funktionalitäten

Was Unternehmer bei alldem nicht vergessen sollten: LinkedIn testet immer wieder neue Funktionalitäten, weshalb es sehr wichtig ist, sich nie zu 100 Prozent auf die bereitgestellten Features zu verlassen. Denn es kann immer sein, dass ein Feature nach einiger Zeit wieder eingestellt wird – so zum Beispiel die Story-Funktion, die LinkedIn von Facebook übernommen hat. Dennoch sollten User den Neuerungen gegenüber natürlich offen bleiben.

Über Robert Kirs:

Robert Kirs ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH, einer Social-Media-Agentur und Unternehmensberatung für B2B-Unternehmen aus dem Mittelstand. Er setzt auf die Kombination aus einer ingenieurmäßigen Vorgehensweise und dem Einsatz von Onlinemarketing, was zu erstklassigen Ergebnissen führt. Weitere Informationen unter: https://www.socialmedia-schwaben.de/

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Taschengeld” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Studie: Das erste Treffen beim Online-Dating kann Angst machen

Hannover (ots) Millionen Singles suchen Online nach ihrem Glück. Jeder vierten Person, die am Online-Dating teilnimmt, ist aber die Vorstellung des ersten Treffens außerhalb des Internets unangenehm. Fast jede siebte Person vermeidet deshalb Treffen, schiebt diese auf oder sagt sie ab. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der psychologischen Partnervermittlung Gleichklang.de.

Am ersten Treffen geht kein Weg vorbei

Die Umfrage untersuchte auch die Ursachen für diese Vorbehalte gegenüber dem ersten Treffen bei der Online-Partnersuche. Die beiden am häufigsten genannten Gründe waren die Angst, abgelehnt zu werden, und die Angst, enttäuscht zu werden. Weitere häufige Gründe waren eigene Aufregung und Nervosität, Schüchternheit, die Befürchtung, dass ein Treffen anstrengend werde, sowie die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte. Jede dritte Frau, aber nur nur jeder 12. Mann fürchtete sich zudem vor übergriffigem Verhalten.

Hintergründe zur Untersuchung

Gleichklang befragte partnersuchende Mitglieder, ob sie die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als emotional unangenehm erlebten oder nicht. Nachfolgend wurden diejenigen, denen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm war, gebeten, 18 mögliche Gründe hierfür zu bejahen oder zu verneinen. Ebenfalls wurden sie gebeten, anzugeben, ob sie wegen ihrer unangenehmen Gefühle Treffen ganz vermeiden, aufschieben, absagen oder zu Treffen nicht erscheinen würden. Erfragt wurden außerdem Geschlecht, Alter und Bildungsstand.

An der Befragung nahmen 1472 Personen teil, unter ihnen 756 Frauen, 693 Männer und 23 Personen mit nicht-binärem Geschlecht. Das durchschnittliche Alter betrug 52,9 Jahre und schwankte zwischen minimal 19 und maximal 82 Jahren.

Die vorgegebenen möglichen 18 Gründe für unangenehme Gefühle bezüglich des ersten Treffens beim Online-Dating waren zuvor in einer qualitativen Befragung identifiziert worden.

Die Online-Umfrage wurde durch den Psychologen Guido F. Gebauer für Gleichklang durchgeführt und ausgewertet.

Ergebnisse der Befragung

Häufigkeit unangenehmer Gefühle vor dem ersten Treffen

25,1 % der Befragten und damit eine von vier Personen bejahten die Frage, ob ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche unangenehm sei.

Dieser Prozentsatz war bei allen Geschlechtern vergleichbar. Es zeigten sich ebenfalls keine signifikanten Zusammenhänge zum Bildungsstand.

Mit wachsendem Alter der Befragten nahm die Häufigkeit negativer Gefühle leicht ab, wobei der entsprechende Zusammenhang zwar statistisch signifikant, aber nur sehr geringgradig ausgeprägt war.

Auswirkungen unangenehmer Gefühle

57,6 % der Befragten, die über unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens berichtete, bejahten das Auftreten mindestens einer von vier Strategien, um einer Verabredung aus dem Weg zu gehen:

– 45,3 % gaben an eine Verabredung ganz vermieden zu haben.

– 39,7 % berichteten vom Aufschieben einer Verabredung.

– 18,4 % schilderten, eine bereits getroffene Verabredung abgesagt zu haben.

– 1,7 % gaben an, zu einer getroffenen Verabredung nicht erschienen zu sein.

Frauen mit negativen Gefühlen bezüglich des ersten Treffens neigten im statistischen Vergleich stärker zum Vermeiden und zur Absage von Verabredungen als die Männer:

– 50 % der entsprechenden Frauen, aber nur 39,1 der Männer gaben an, Treffen bereits ganz vermieden zu haben.

– 24,0 % der entsprechenden Frauen, aber nur 10,9 % der Männer berichteten, eine Verabredung abgesagt zu haben.

Keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigten sich beim Aufschieben von Verabredungen oder beim Nicht-Erscheinen bei bereits getroffenen Verabredungen. Die Stichprobe enthielt zu wenige nicht binäre Personen, um diese mit anderen Personen zu vergleichen.

Ein höheres Alter ging statistisch signifikant, aber in nur geringradigem Ausmaß mit einer höheren Häufigkeit von Nicht-Erscheinen bei Verabredungen einher. Es zeigten sich keine weiteren Einflüsse des Alters oder auch nicht des Bildungsstandes auf die Tendenz, Verabredungen aus dem Weg zu gehen.

Ursachen für negative Gefühle

Dies sind sortiert nach ihrer Häufigkeit die 18 Gründe, warum die Befragten die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben konnten.

Einbezogen sind ausschließlich diejenigen 25,1 % der Gesamtstichprobe, die die Vorstellung eines ersten Treffens tatsächlich als unangenehm erlebten:

– 82,1 %:Angst vor Bewertung und Ablehnung – die Sorge, den Erwartungen der anderen Person nicht zu entsprechen und von dieser als nicht interessant oder nicht attraktiv bewertet zu werden.

– 74,6 %: Desillusionierung – die Befürchtung, enttäuscht zu werden oder dass die andere Person ganz anders ist als erhofft.

– 57,6 %: Selbstunsicherheit – die Einschätzung der eigenen Person als schüchtern, sozial ängstlich oder gehemmt.

– 64,3 %: Anstrengung – Planung und Umsetzung des ersten Treffens werden als Anstrengung oder Arbeit erlebt.

– 61,7 %: Aufregung und Nervosität – die Vorstellung eines ersten Treffens aktiviert Nervosität, Aufregung und Anspannung.

– 59,9 %: Sorge vor unbefriedigender Kommunikation – die Befürchtung, dass die Kommunikation ins Stocken gerät und dadurch eine peinliche Situation entstehen könnte.

– 55,6 %: Angst, andere abzulehnen – die Befürchtung, jemanden anderes ablehnen oder zurückweisen zu müssen.

– 55,0 %: Abneigung gegen künstliche Situation – die Ansicht oder das Gefühl, das Verabredungen beim Online-Dating zu wenig natürlichen Begegnungen führen.

– 49,1 %: Negative Erfahrungen – die Erinnerung an frühere negative Erlebnisse bei Verabredungen.

– 39,8 %: Angst vor Beziehung – der Zweifel am eigenen Beziehungswunsch und die Angst vor Verbindlichkeit.

– 36,9 %: Wunsch nach längerem Online-Kontakt – das Bedürfnis, die andere Person noch intensiver zunächst rein Online kennenzulernen.

– 34,3 %: Keine Vorerfahrungen – das Fehlen von Vorerfahrungen mit dem Online-Dating, so dass ein mögliches Treffen schwer kalkulierbar ist.

– 33,6 %: Angst vor Kontaktverlust – die Befürchtung, dass ein guter Online-Kontakt nach einem ersten Treffen verloren gehen könnte.

– 33,1 %: Negatives Körperselbstbild – die Überzeugung, hässlich und nicht begehrenswert zu sein.

– 28,4 %: Angst vor Entscheidungsunfähigkeit – die Sorge, sich nicht für oder gegen eine Beziehung entscheiden zu können.

– 23,1 %: Angst vor Übergriffen – die Befürchtung, bei einem ersten Treffen von der anderen Person bedrängt oder unter Druck gesetzt zu werden.

– 14,3 %: Sorge vor Outing – die Angst, dass durch ein Treffen die Anonymität verloren geht und die eigene Teilnahme am Online-Dating bekannt wird.

– 1,8 %: : Schuldgefühle wegen Fremdgenen – das schlechte Gewissen, weil bereits eine Partnerschaft besteht.

Geschlechter-Unterschiede

Bei vier Gründen traten signifikante Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Erneut bezieht sich die Auswertung nur auf diejenigen 25,1 % der Stichprobe, die über negative Gefühle in Bezug auf erste Treffen berichteten:

– Angst vor Übergriffigkeit: 34,0 % der Frauen, aber nur 8,6 % der Männer befürchteten Übergriffe beim ersten Treffen.

– Selbstunsicherheit: 70,9 % der Männer, jedoch lediglich 46,6 % der Frauen gaben an, für ein erstes Treffen zu selbstunsicher zu sein.

– Abneigung gegen künstliche Situation: 62,8 % der Frauen, aber nur 44,4 % der Männer sorgten sich wegen der Künstlichkeit der Situation des ersten Treffens.

– Wunsch nach längerem Online-Kontakt: 46,6 % der Frauen, aber lediglich 25,2 % der Männer wünschten sich eine längeres Verbleiben des Kontaktes auf der Online-Ebene.

Bei allen anderen Gründen traten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Zustimmungshäufigkeit auf.

Einflüsse von Alter und Bildungsstand

Ein höheres Alter statistisch signifikanten geringeren Häufigkeit von Selbstunsicherheit, Aufregung und Nervosität, sowie der Sorge vor einer unbefriedigenden Kommunikation einher. Der Effekt zwar zwar signifikant, aber nur sehr schwach ausgeprägt.

Ein geringerer Bildungsstand ging mit einer leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit von Selbstunsicherheit und einem negativen Körperbild einher. Umgekehrt war ein höherer Bildungsstand mit einer ebenfalls leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit der Abneigung gegen die künstliche Situation des ersten Treffens assoziiert.

Mehrfachgründe

Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Im Durchschnitt stimmten die Befragten jeweils acht der 18 Gründe zu.

Zusammenfassung und psychologische Empfehlungen

Ohne Verabredungen außerhalb des Internet macht die Online-Partnersuche keinen Sinn. Trotzdem erlebt nach den Ergebnissen der aktuellen Umfrage jede vierte Person, die Online nach der Liebe sucht, die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm.

Für einen Teil der Betroffenen bleibt dies eine rein emotionale Problematik. Für die Mehrheit der Betroffenen wirken sich diese unangenehmen Gefühle jedoch auch auf ihr Dating-Verhalten aus, indem sie Treffen vermeiden, aufschieben oder absagen:

– Mehr als 57 % derjenigen, für die die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm ist, gehen nach den Ergebnissen dieser Umfrage tatsächlich Verabredungen aus dem Weg.

Unangenehme Gefühle bei der Vorstellung eines Treffens treten unabhängig von Geschlecht, Alter und Bildungsstand auf. Betroffene Frauen neigen allerdings etwas stärker dazu als betroffene Männer, Treffen tatsächlich zu vermeiden oder abzusagen.

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, warum Teilnehmende beim Online-Dating die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben, wobei die meisten Betroffene hierfür nicht nur einen, sondern mehrere Gründe angeben:

– Die beiden häufigsten Gründe, die für eine große Mehrheit zutreffen, sind die Angst vor Bewertung und Ablehnung, sowie die Befürchtung, dass durch das erste Treffen vorherigen Hoffnungen enttäuscht werden könnten.

– Sehr oft erleben Teilnehmende beim Online-Dating aber auch die Vorstellung eines ersten Treffens als anstrengend oder sie schildern ein hohes Ausmaß an eigener Aufregung und Nervosität. Weitere häufig auftretende Gründe sind die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte, eine hohe eigene Schüchternheit, Angst, jemanden ablehnen zu müssen oder auch das Gefühl, dass die erste Verabredung beim Online-Dating einen künstlichen Charakter habe.

– Seltener, aber nach wie vor von einem Drittel bis zur Hälfte der Befragten geschildert werden negative Erfahrungen mit ersten Verabredungen in der Vergangenheit, eine Angst vor Beziehung und Verbindlichkeit, der Wunsch nach einem längeren Online-Kennenlernen, die Sorge, dass ein guter Online-Kontakt nach einem Treffen enden könnte oder auch ein negatives Körperselbstbild mit der Befürchtung, körperlich nicht begehrenswert zu sein.

Alle anderen Gründe treten erheblich seltener auf:

– Ungefähr jede vierte Person, für die die Vorstellung eines ersten Treffens negativ ist, hat Angst davor, sich nicht entscheiden zu können oder fürchtet Übergriffe durch die andere Person. Jede siebte Person fürchtet sich davor, ihre Anonymität zu verlieren und dass so bekannt werde, dass sie auf Dating-Plattformen nach einer Beziehung suche. Weniger als 2 % leiden unter Schuldgefühlen, weil sie in Wirklichkeit nicht auf Partnersuche sind, sondern nur fremdgehen wollen.

Nur bei vier Gründen zeigten sich bedeutsame Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

– Jede dritte Frau, aber nur jeder 12. Mann befürchtet Übergriffe, was die Sachlage widerspiegelt, dass Übergriffe gegen Frauen häufiger vorkommen als gegen Männer. Frauen äußern zudem häufiger den Wunsch nach einem längeren Online-Austausch und erleben das erste Treffen häufiger als künstlich.

– Demgegenüber beschreiben Männer häufiger eine eigene Selbstunsicherheit als Grund dafür, dass ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm sei. Psychologe Gebauer nimmt an, dass dies mit internalisierten Geschlechterrollen-Erwartungen zusammenhänge, gemäß derer Männer als “Eroberer” auftreten und insofern Selbstsicherheit ausstrahlen sollten.

Folgen negativer Gefühle

Gebauer erläutert, dass unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens für die Betroffenen nicht nur eine psychische Belastung seien. Wenn Treffen vermieden, aufgeschoben oder abgesagt würden, sinke auch die Wahrscheinlich einer erfolgreichen Partnerfindung.

Gebauer rät den Betroffenen daher, sich ihrer Gründe bewusst zu werden, um so die Blockade aufzulösen:

– Ängste vor Bewertung, stockender Kommunikation, Aufregung oder Selbstunsicherheit ließen sich durch eine gelassenere Einstellung und durch die Einübung von Gesprächsverhalten in Rollenspielen, mit Freunden oder vor dem Spiegel überwinden.

– Bei einem negativen Körperselbstbild sei es wichtig, sich klarzumachen, dass Schönheit immer im Auge der Betrachter liege und Menschen mit den unterschiedlichsten Körpertypen Partnerschaft finden könnten und dies auch ständig täten.

– Angst vor Enttäuschung könne durch eine positive Sichtweise ersetzt werden, bei der auch negative Informationen als erwünschte Klärung betrachtet werden, die es einfacher mache, loszulassen und sich auf einen anderen Kontakt zu konzentrieren. Das gleiche gelte bezüglich der Angst, einen guten Online-Kontakt zu verlieren. Zudem bestehe die Möglichkeit, freundschaftlich selbst dann verbunden zu bleiben, wenn eine Partnerschaft nicht in Frage komme.

– Ängste vor übergriffigem Verhalten seien berechtigt, auch wenn es keinen Beleg dafür gebe, dass Übergriffe beim Online-Dating häufiger vorkämen als bei anderen Formen des Kennenlernens. Wichtig sei es, sich selbst die eigenen Grenzen bewusst zu machen und diese klar zum Ausdruck zu bringen. Die erste Begegnung sollte immer an einem öffentlichen Ort stattfinden. Dadurch sinke die Gefahr von Übergriffigkeit erheblich.

– Es sei nachvollziehbar, dass manche die ersten Begegnungen beim Online-Dating als künstlich erlebten. Andererseits gehöre es durchaus zur Natur des Menschen, soziale Begegnungen zu planen und sich zu verabreden. Werde Online-Dating als ein ergebnisoffener Kennenlernprozess gesehen, sei es möglich, der ersten Begegnung den Druck zu nehmen und die Kommunikation natürlicher zu gestalten.

– Es sei richtig, dass eine erste Verabredung mit all den Planungen als anstrengend erlebt werden könne. Dies gelte aber für alle menschlichen Aktivitäten. Wer sich dadurch abschrecken lasse, sollte über seine Prioritäten nachdenken und gegebenenfalls den eigenen Alltag umstrukturieren.

– Fraglos sei es sinnvoll, sich bereits vor dem ersten Treffen online auszutauschen und dies auch über Telefonate oder Video-Chats zu vertiefen. Aber ein solches Kennenlernen sei innerhalb relativ kurzer Zeit möglich und sollte nicht den Grund darstellen, Treffen immer wieder aufzuschieben, da ansonsten Kontakte oft einschliefen. Auch Ängste vor einer Entscheidungsunsicherheit seien verständlich. Umso wichtiger sei es, dass ein erstes Treffen bald stattfinde, da ansonsten die Entscheidungsunsicherheit nur erhöht werde.

– Bei negativen Vorerfahrungen sei es entscheidend, diese nicht zu selbsterfüllenden Prophezeiung werden zu lassen, sondern sich dennoch weiterhin auf Menschen einzulassen. Wer sich durch negative Vorerfahrungen hemmen lasse, nehmen sich die Möglichkeit, korrigierende positive Erfahrungen zu machen. Auch nicht bestehende Erfahrungen mit dem Online-Dating sollten gerade kein Argument sein, einer Verabredung aus dem Weg zu gehen, sondern sollten den Anreiz geben, nunmehr ein erstes Treffen bald anzugehen. Dabei könnten sich die Betreffenden mithilfe von Erfahrungsberichten aus dem Internet, Berichten von Freunden oder Ratgeberliteratur auf ein erstes Treffen vorbereiten.

– Die Angst vor dem eigenen Outing könne am besten durch Offenheit überwunden werden. Es sei längst kein Stigma mehr und kein Grund zur Scham, am Online-Dating teilzunehmen. Desto offener die Betreffenden mit ihren Freunde und Bekannten über ihr Online-Dating sprechen, desto mehr werde ihre Angst vor einem Outing gegenstandslos werden.

– Personen, die die Online-Partnersuche zum Fremdgehen nutzen, rät Gebauer, über ihr Beziehungsmodell nachzudenken. Ihre Schuldgefühle seien berechtigt, da sie Unehrlichkeit in Ihre vorhandene Beziehung brächten und anderen Menschen unberechtigt Hoffnungen machten. Die Betreffenden sollten sich entweder für die Fortsetzung ihrer bestehenden monogamen Beziehung ohne Fremdgehen entscheiden oder eine Vereinbarung für eine offene Beziehung treffen.

Problem geht alle an

Gebauer betont, dass die Problematik der negativen Gefühle bezüglich eines ersten Treffen nicht nur die 25 % betreffe, die dies Problem hätten, sondern ebenfalls die 75 %, für die das erste Treffen mit keiner unangenehmen Vorstellung verbunden sei. Sie seien deshalb ebenfalls betroffen, weil andere Personen aus diesem Grund Treffen mit ihnen vermieden, verzögerten oder absagten.

Was kann denjenigen geraten werden, die selbst keine emotionalen Vorbehalte gegen ein erstes Treffen haben, aber indirekt dennoch durch diese betroffen sind, weil eine andere Person ein Treffen vermeidet?

Teilnehmende am Online-Dating sollten sich nach Gebauer zunächst darüber bewusst sein, dass eine Verzögerung eines Treffens kein Desinteresse bedeuten müsse. Sie sollten versuchen, mögliche Ängste vor einem ersten Treffen offen mit der anderen Person anzusprechen und so den Druck aus dem Kennenlernen zu nehmen.

Ein verständnisvoller, zugewandter und lockerer Umgangsstil sei hilfreich, um den Betroffenen eine Brücke zu bauen, sodass eine erste Begegnung möglich werde. Erkläre aber eine Person dezidiert ihr Desinteresse, sollte dies selbstverständlich akzeptiert werden.

WEB: gleichklang.de

Sommerferien-Programm am HohneHof

Auch im August bietet das Natur-Erlebniszentrum HohneHof zahlreiche spannende Angebote für kleine und große Naturfans

Lust auf Natur? Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof bietet auch im August ein buntes Ferienprogramm.

Treff mit dem Ranger am HohneHof

Montag bis Freitag, ab 11 Uhr

Erfahrt Spannendes rund um die Natur. Forscht, spielt und bastelt mit den Ranger*innen zu Themen rund um den Nationalpark. Treffpunkt: Drei Annen Hohne, Natur-Erlebniszentrum HohneHof Anmeldung nicht erforderlich (Informationen unter 039455 8640)

Öffentliche Führung über den Löwenzahn-Entdeckerpfad

01.08.22 & 08.08.22, 10:30 Uhr, Dauer 2-3 Stunden

Begleite unsere Ranger*innen über den beliebten Löwenzahnpfad und erfahre spielerisch Vieles über die Natur im Nationalpark Harz. Treffpunkt: Drei Annen Hohne, Eingang Löwenzahn-Entdeckerpfad, Anmeldung unter 039455 8640

Wasser – Quell allen Lebens

09.08.22 & 12.08.22, 10 Uhr, Dauer 2-3 Stunden

Sauberes Wasser ist für uns selbstverständlich und lebensnotwendig. Täglich nutzen wir diese wertvolle Ressource in großen Mengen. In den letzten Jahren sind die Niederschläge zurückgegangen und die Temperaturen im Harz gestiegen. In der Folge haben Borkenkäfer die geschwächten Fichten zum Absterben gebracht. Gemeinsam mit dem Ranger gehen wir der Frage nach, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf den Wasserspeicher der Natur haben?
Treffpunkt: Drei Annen Hohne, Wandertreff am Parkplatz, Anmeldung unter 039455 8640

Besuch der rollenden Waldschule am HohneHof

10.08.22, ab 11.00 Uhr

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt besucht mit seiner Waldschule den HohneHof. Hier lassen sich heimische Tierarten ganz genau unter die Lupe nehmen und das Fell von Wildtieren mit den eigenen Händen erspüren. Schau den Schädeln genau auf die Zähne und finde heraus, von wem sie sind und wovon sich die Tiere ernähren. Bei einem Besuch der Waldschule kannst du dein wildes Wissen unter Beweis stellen und viel Neues erfahren. Treffpunkt: Drei Annen Hohne, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Anmeldung nicht erforderlich (Informationen unter 039455 8640)

Auf den Spuren der Waldbewohner
11.08.22, 10 Uhr, Dauer: 3-4 Stunden

In unseren Wäldern sind Wildtiere nicht immer einfach zu entdecken, jedoch gibt es viele Anzeichen für ihre Anwesenheit. Gemeinsam mit den Ranger*innen geht ihr auf die Suche nach Spuren rund um das Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Spielerisch lernt ihr den Lebensraum Wald und seine Bewohner kennen. Treffpunkt: Drei Annen Hohne, Wandertreff am Parkplatz, Anmeldung unter 039455 8640

Weitere Informationen zu den Angeboten am Natur-Erlebniszentrum HohneHof gibt es hier.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de