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Notfallversorgung am Limit – Experten diskutierten am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt über die Rettung der Notfallmedizin

Bad Neustadt a.d. Saale (ots) Mehr Bagatelleinsätze, weniger Notärzte und Einsatzkräfte im Rettungsdienst sowie fehlende alternative Versorgungsstrukturen: Es herrscht dringender Handlungsbedarf, damit das Rettungssystem nicht kollabiert. Eine kontroverse Auseinandersetzung über die Zukunft der Notfallmedizin beim 16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt.

16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt: Im Einsatz war bei der Übung die sogenannte „Power-Load“, die neue Fahrtrage des Rettungsdienstes zur Rettung eines Notfallpatienten mit der Drehleiter vom Dach am Campus.

Rund 600 Teilnehmende aus ganz Deutschland, darunter ärztliches und notärztliches Personal, Rettungsdienstmitarbeitende, medizinisches Fachpersonal und Interessierte, informierten sich vergangenen Samstag beim 16. Notfallmedizinischen Forum am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt in Fachvorträgen, einer Praxisdemonstration, Workshops und Fallvorstellungen rund um das Thema Notfallmedizin pur. Im Rahmen der Podiumsdiskussion erfolgte eine Bilanz und Bestandsaufnahme der aktuellen Situation im Rettungsdienst: Neben Herausforderungen und Problemen wurden mögliche Lösungsansätze für eine notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung im Rettungsdienst diskutiert.

Status Quo – Notfallversorgung am Campus

„Wir werden mit Patienten zugeschüttet“, betont Prof. Bernd Griewing, Chief Medical Officer und Generalbevollmächtigter der RHÖN-KLINIKUM AG. Der Campus gewährleistet aktuell eine Versorgung über das Basis-Einzugsgebiet hinaus. Oberstes Ziel dabei: Patienten schnell, zielgerichtet und effektiv zu behandeln – ob notfallmedizinisch, ambulant oder stationär. „Dies funktioniert am Campus durch gebündelte medizinischen Kompetenzen an einer Stelle und eine ausgezeichnete interdisziplinäre Zusammenarbeit: Kurze Wege, kurze Kommunikation, exzellente Behandlungskompetenz durch alle Fachabteilungen und Teamwork kommen den Patienten – auch im Notfall – zugute“, sagt Sandra Henek, Geschäftsführende Direktorin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Im Jahr 2022 behandelte der Campus Bad Neustadt rund 27.000 Patienten über die Zentrale Notaufnahme – 41 % davon wurden anschließend stationär versorgt.

Notfallversorgung am Limit

„Die Notfallversorgung ist zweifellos am Limit. Das erleben alle Aktiven täglich; und das geht zu Lasten des Patienten“, sagt Priv. Doz. Dr. med. Michael Dinkel MBA, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt und Landesvorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA) Bayern. Neben Uwe Kippnich, Koordinator Sicherheitsforschung beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und Dr. Georg Kochinki, dem Ärztlichen Leiter (ÄLRD) im Rettungsdienstbereich Schweinfurt, gehört Herr Dr. Dinkel zu den Hauptorganisatoren des Notfallforums.

Die Schere zwischen der Nachfrage nach rettungsdienstlichen Leistungen und dem Angebot an Versorgungskapazitäten gehe bedrohlich auseinander. „In den letzten 10 Jahren ist laut des Rettungsdienstberichts Bayern die Anzahl an Einsätzen ohne Notarzt – die sogenannten Bagatelleinsätze – um 30 % gestiegen. Wir erkennen außerdem eine geänderte Anspruchshaltung der Bevölkerung. Oftmals wird der Notarzt gerufen, obwohl es sich nicht um einen medizinischen Notfall handelt“, erklärt Dr. Dinkel. Das führe dazu, dass „der echte, zeitkritische Notfallpatient warten muss, weil der Rettungsdienst das ‚Nasenbluten‘ versorgt“, sagt Kippnich.

Auch die mangelnde Attraktivität des Notarztdienstes durch fehlende Wertschätzung und heterogene Lohnstrukturen innerhalb Deutschlands sowie unkontrollierte Krankenhausabmeldungen befeuern dieses Problem. „In Bayern sind an manchen Standorten circa 30 % der Notarztschichten nicht besetzt. Ständig sind Krankenhäuser nicht aufnahmefähig, sodass Patienten quer durchs ganze Land gefahren werden müssen“, so Intensivmediziner Dr. Dinkel.

Stellschrauben für eine verbesserte Situation der Notfallversorgung

An der Podiumsdiskussion setzten sich die Podiumsteilnehmenden mit dem Thema „Notfallversorgung am Limit“ auseinander. Seitens der Politik nahm Sabine Dittmar, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, teil und stellte sich den Fragen der teilnehmenden Experten. Neue Versorgungsstrukturen, ein geändertes Bewusstsein seitens der Bevölkerung und der Leistungsträger sowie die Erweiterung der Rettungskette um Notaufnahme und Intensivstation könnten dieses Problem entzerren. Die Lösungsideen im Detail:

Neue Versorgungsstrukturen schaffen: Es benötigt neue Versorgungsstrukturen, z. B. eine sektorenübergreifende Notfallversorgung durch telemedizinische Vernetzung, die Einführung von Gemeindenotfallsanitätern oder den Telenotarzt. „Seit 2005 setzt der Campus Bad Neustadt mit dem BRK Rhön-Grabfeld sehr erfolgreich das sogenannte Stroke-Angel-Projekt um – eine telemedizinische Verbindung zwischen Rettungsdienst und Klinikum“, berichtet Prof. Griewing. Ziel ist es, Schlaganfallpatienten zeitgerecht ein- und zuzuweisen. „Das Projekt Telemedizin, ist hier also praktisch schon seit vielen Jahren bewährt“, so Prof. Griewing weiter. Kippnich beschreibt, dass mit Hilfe des qualifizierten Notfallsanitäters bei nicht lebensbedrohlichen Einsätzen die Ressourcen im Rettungsdienst entlastet werden könnten. „Der Notfallsanitäter macht vor Ort eine Ersteinschätzung und entscheidet, ob er das Problem z. B. Anlegen eines Blasenkatheters selbst erledigt oder ob es ein Fall für den Rettungsdienst ist.“

Gesundheitskompetenz der Bevölkerung steigern und Nachfrage über Leitstellen steuern: „Für die Bevölkerung muss klar sein, wann sie sich an den Rettungsdienst wenden oder eine andere Stelle kontaktieren sollten“ sagt Dinkel. Um außerdem die Notaufnahmen zu entlasten, sollten laut Dr. Schneider, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, sektorenübergreifende Leitstellen etabliert werden. „Der Patient nutzt parallele Versorgungsstrukturen, weil er es im Moment kann. Es muss eine Nummer geben, die eine qualifizierte Ersteinschätzung vornehmen kann und den Patienten an die richtige Stelle weitervermittelt.“

Größere Transparenz der Krankenhäuser: Der Herzinfarktpatient, der zunächst in einer Klinik ohne Linksherzkatheter lande, verliere wichtige Zeit. „Warum werden Krankenhäuser nicht verpflichtet, Ihren Leistungskatalog offenzulegen, welche Versorgung sie leisten können und welche nicht?“, so Dr. Dinkel. Der Leiter der Krankenhauskoordinierung in Unterfranken, Dr. Michael Mildner, geht noch weiter und hinterfragt die Tatsache, warum Engpässe von Kliniken und daraus oft folgende Abmeldungen nicht transparent gemacht werden.

Rettungskette um Drohnen erweitern: Prof. Bernd Griewing und Uwe Kippnich wagen einen Blick in die Zukunft: Drohnen könnten sich möglicherweise als neues Glied in der Rettungskette etablieren, um beispielsweise lebensnotwendige Medikamenten oder Notfallequipment zu transportieren. „Damit können Medikamente oder laborrelevantes Probenmaterial in periphere oder entlegene Gebiete sehr schnell auf dem Luftweg transportiert werden“, sagt Kippnich.

Abschließend ist man sich einig, dass das Ziel eine bedarfsgerechte, bundeseinheitliche, evidenzbasierte, datengestützte Notfallversorgung sein sollte.

Praxisdemonstration: Rettung mit der Drehleiter

Wie wichtig das richtige Vorgehen beim Einsatz in der Notfallversorgung ist, wurde am Beispiel eines beeindruckenden Drehleitereinsatzes „Rettung eines Notfallpatienten mit der Drehleiter vom Dach am Campus“ gezeigt. Der Einsatz der Feuerwehrdrehleiter ist ein bewährtes Mittel, um Menschen aus schwer zugänglichen Wohnungen oder bei komplexer Versorgung in großen Höhen zu retten. Die Einsatzstrategie und neue Technik wurden im praktischen Zusammenspiel der Feuerwehr und Hilfsorganisationen live dargeboten. Vorgestellt wurde dabei die neue Fahrtrage des Rettungsdienstes, die sogenannte „Power-Load“. Die Praxisdemonstration zeigte erneut die etablierte, hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). An der Übungssituation am Campus waren beteiligt: die Freiwillige Feuerwehr Bad Neustadt, der BRK Rettungsdienst, das Technischen Hilfswerk (THW) Mellrichstadt und die Polizei Bad Neustadt. Dies bildet die Basis für eine erfolgreiche Notfallversorgung des Patienten. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Patienten das Überleben zu sichern und durch richtiges, der Einsatzsituation angepasstes und abgestimmtes Vorgehen, keine zusätzlichen Verletzungen herzvorzurufen“, so Kippnich, der mit Kreisbrandmeister Christian Stubenrauch (Kreisbrandinspektion Landkreis Rhön-Grabfeld) die Praxisdemonstration organisierte.

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, steht für eine sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Auf einem Klinikgelände verzahnt der Campus ambulante und stationäre Angebote mit einer Vielzahl medizinischer Service- und Vorsorgeleistungen, die bisher räumlich getrennt waren: niedergelassene Fachärzte, Kliniken unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Herzmedizin, orthopädischer Chirurgie oder auch Neurologie arbeiten Hand in Hand mit der Pflege und der Rehabilitation zusammen. Die digitale Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – mit innovativen IT-Lösungen und Kommunikationssystemen – ist dabei unverzichtbar. www.campus-nes.de

Schmerzfrei radeln – Fahrrad: Rückengesund im Sattel

Bremervörde (ots)

  • Sattel, Lenker und Pedale bilden das ergonomische Dreieck und helfen bei der rückengesunden Einstellung.
  • Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zertifiziert Fahrradkomponenten und Einstellungstools mit einem Ergonomie-Gütesiegel.
  • Ein Rad oder Pedelec ist rückengesund, wenn die Komponenten optimal auf den Fahrer abgestimmt sind.

Fahrradfahren ist Ganzkörpertraining. Regelmäßig in die Pedale zu treten ist gesund – auch für den Rücken. Die Ergonomie spielt dabei jedoch eine entscheidende Rolle. Wer rückengerecht radelt, klagt weniger über Schmerzen, tritt effizienter in die Pedale und sitzt sicherer im Sattel. Deswegen lohnt sich ein sogenanntes „Bikefitting“ nicht nur für Profis, sondern für jedermann.

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zertifiziert Fahrradkomponenten und Einstellungstools mit einem Ergonomie-Gütesiegel.

Ganz gleich, ob die Atemwege, Gelenke, Muskulatur oder die Durchblutung – das Radeln an der frischen Luft macht fit und gleichzeitig gute Laune. 77 Prozent der Deutschen besitzen, laut dem Fahrrad-Monitor Deutschland, ein klassisches Rad oder E-Bike, letzteres ist in der Regel ein Pedelec und liefert elektrische Unterstützung während der Fahrer tritt. 38 Prozent nutzen ihr Rad regelmäßig, also täglich oder mehrmals wöchentlich, um zum Arbeitsplatz oder zum Supermarkt zu kommen – oder eben als Sportgerät. „Radfahren ist eine der gesündesten Bewegungsformen überhaupt“, erklärt Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. „Es ist beispielsweise besonders gelenkschonend, weil das größte Gewicht auf dem Sattel lastet.“ Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht Radfahren kann oder eine Alternative sucht, sollte ein Stepper-Fahrrad (ohne Sattel) in Erwägung ziehen. Es vereint die Vorteile von Fahrrad- und Laufsport. Weil man eine aufrecht stehende Haltung einnimmt, ist es besonders rücken- und gelenkschonend.

Wohlfühlen auf dem Bike

Neben dem Spaßfaktor spielt für viele auch der Umweltaspekt eine Rolle, mehr mit dem Drahtesel unterwegs zu sein. Wem das zu anstrengend ist oder wer sich dafür nicht fit genug fühlt, kann mit einem Pedelec seine Ökobilanz verbessern und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun. Radeln ist gut fürs Klima und die eigene Fitness – und mit der Elektro-Variante lassen sich Gegenwind und Anstiege spielend leicht überwinden. „Pedelecs bringen mehr Menschen aufs Rad und damit in Bewegung und an die frische Luft. Das ist natürlich absolut zu begrüßen“, sagt Thorsten Braukmann, Key Account und Technischer Support im Produktbereich Fahrradteile bei ergotec. „Ergonomie ist im Fall der Pedelecs sogar noch wichtiger als beim klassischen Fahrrad. Die Menschen sind tendenziell weniger trainiert, können damit aber eher längere Strecken zurücklegen und sitzen sogar häufiger im Sattel, weil es eben nicht so anstrengend ist.“ Hinzu kommt: Der Pedelec-Fahrer braucht weniger Kraft und bringt sein Körpergewicht mitunter zu statisch auf den Sattel. Damit das Radeln den Rücken schont, sollten die Kontaktpunkte – also Sattel, Lenker und Pedale – ergonomisch auf den Radler abgestimmt sein, sonst können Beschwerden wie Nacken- und Knieschmerzen oder Taubheitsgefühle in Händen oder Füßen die Folge sein. „Jeder hat eine individuelle Schwelle, Schmerzen zu akzeptieren und gerade als Einsteiger gehört eine körperliche Gewöhnungs- und Anpassungsphase zum Sport dazu“, erklärt Simon Schumacher, aus der Entwicklungsabteilung vom Koblenzer Ergonomie-Spezialisten Ergon. „Aber Schmerzen beim Radfahren sollten nicht sein und lassen sich mit der richtigen Rahmengröße, dem passenden ergonomischen Zubehör und der richtigen Radeinstellung vermeiden.“

Das ergonomische Dreieck

Das Zusammenspiel der Komponenten bestimmt, was ein rückenfreundliches Zweirad ausmacht. Deswegen ist beim Kauf das A und O: eine individuelle Beratung. Dabei geht es zunächst um den Fahrradtyp, also ob es ein Trekking-Rad, Gravelbike oder Hollandrad sein soll. Zudem spielen die Häufigkeit, die zurückgelegte Strecke und die körperlichen Voraussetzungen eine Rolle. „Gut aufgehoben ist man bei einem Händler, der aus dem vielfältigen Angebot einen passenden Radtyp auswählt und die Ergonomie optimieren kann, indem er die Komponenten richtig eingestellt oder sie gegebenenfalls austauschen kann“, sagt AGR-Experte Detjen. Bikefitting heißt das Zauberwort – basierend auf dem ergonomischen Dreieck. Es umfasst die Druckverteilung auf den Kontaktpunkten Sattel, Lenker, Pedale. Damit lässt sich die optimale Verbindung zwischen Mensch und Maschine herstellen, denn nur wenn beides harmoniert, ist das Radeln komfortabel und gesund – auch für den Rücken. Bei einem guten Velo können sechs verschiedene Parameter individuell eingestellt werden: Sitzhöhe, Sattelposition und -neigung, Lenkerhöhe und -neigung sowie Sitzlänge. Mit dem Ergotec-Scannersystem, das mit dem AGR-Gütesiegel für Ergonomie ausgezeichnet ist, funktioniert das optimal, weil jeder Radtyp simuliert und individuell an den Fahrer angepasst werden kann. In Sekundenschnelle lassen sich Lenker- und Griffposition anpassen oder der Sattel anders einstellen. „Wir können damit die ergonomisch beste Sitzposition gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten – direkt und stufenlos, während er auf dem Rad sitzt“, erklärt Braukmann. „Es wird sofort für den Kunden deutlich und erfühlbar, was eine veränderte Position ausmacht.“ Er spürt, dass nur wenige Zentimeter in der Einstellung die Last auf den Handgelenken verringert – und wie wenig es manchmal braucht, um mehr Komfort zu schaffen.

Ein guter Sattel gendert

Ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen Radler und Rad ist der Sattel. „Typische Probleme sind Gesäß- und Rückenschmerzen. Sie entstehen, weil durch das Radfahren Stöße auf die Wirbelsäule stattfinden“, weiß AGR-Experte Detjen. „Wichtig ist auch, dass er das dynamische Sitzen unterstützt, also bei den Tretbewegungen nicht starr ist, sondern etwas mitgeht.“ Passt ein Sattel nicht optimal, leidet das Fahrvergnügen schon nach kurzer Zeit. Diesen Herausforderungen tragen die Hersteller mit ihren Produkten Rechnung. So hat Ergotec beispielsweise einen neuen Sattel konstruiert, der eine Entlastungsstufe sowie eine „Flex T-Zone“ besitzt – und zwar genau dort, wo Gesäßknochen und Dammbereich aufliegen. „Zudem bieten wir zwei verschiedene Breiten und Härtegrade an, um sowohl dem Profisportler als auch dem Gelegenheitsradler eine komfortable Sitzposition zu ermöglichen“, sagt Ergotec-Experte Braukmann. Ganz ähnlich sieht es der Bikefitting-Spezialist Schumacher: „Die Form und Materialwahl unserer ergonomischen Sättel und Griffe ist so konzipiert, dass sie eine Druckverteilung erzeugen, die der Körper schmerzfrei aufnehmen kann. Wir wollen das beste Verhältnis aus Bewegungsspielraum und Sitzfläche erzielen.“ Weiterhin sollte der Sattel auf das Geschlecht zugeschnitten sein. „Wo Entlastung gefordert ist, unterscheidet sich zwischen Mann und Frau im Damm- und Genitalbereich“, erklärt Detjen. „Ein Sattel muss entsprechend gestaltet sein.“

Mit Ergonomie mehr Strecke machen

Für Schumacher führt Ergonomie zudem zu mehr Sicherheit auf dem Velo: „Das Thema Bikefitting nimmt auch im Breitensport eine immer größere Rolle ein. Mit der richtigen, schmerzfreien Einstellung und den passenden Schnittstellen-Produkten verbessert sich die Radkontrolle deutlich“, sagt Schumacher. „Die Muskulatur ermüdet nicht so schnell und dadurch bleibt die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum erhöht.“ Ergonomisch und damit rückengesund zu radeln bedeutet nicht nur mehr Komfort, sondern auch ein Plus an Effizienz. Wenn der Fuß richtig auf dem Pedal sitzt und das Knielot korrekt eingestellt ist, legt man mit der gleichen Kraft mehr Distanz zurück. Braukmann zieht ein Beispiel aus dem Radrennsport heran: „Studien haben gezeigt, dass die Fahrer pro Stunde drei Kilometer weiter fahren können, wenn die Biomechanik stimmt. Dieses Wissen nutzt natürlich dem Fahrer eines Trekkingrades ganz genauso.“ Von daher gehen Ergonomie und Effizienz stets Hand in Hand.

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Bikefitting: So werden Rad und Radler eine Einheit

Welcher Radtyp passt zu mir? Wie kann ich mein Bike richtig einstellen? Was kann ich tun, wenn meine Finger taub werden? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet das Online-Portal „RichtigRadfahren.de powered by Ergotec“. Damit hat die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erstmals eine Internetseite ausgezeichnet, die den Radfahrenden schnell und einfach anleitet, worauf es bei der ergonomischen Einstellung ankommt. Im Online-Portal finden sowohl Einsteiger als auch Profibiker ein umfassendes Informationsangebot rund um das Thema Ergonomie auf dem Rad sowie viele Erklär- und Übungsvideos. Wer beim Fahren mit Schmerzen zu kämpfen hat, dem hilft ein Problemanalyse-Tool dabei, in nur wenigen Klicks ein Beschwerdebild zu erstellen. Anschließend erhält der User wertvolle Tipps und Lösungsoptionen, um die Beschwerden zu reduzieren. Ebenfalls mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet: die Fitting Box des Herstellers Ergon. Diese eignet sich auch für Laien ohne besondere Vorkenntnisse und unterstützt Radfahrer bei der korrekten Einstellung – eine Voraussetzung für komfortables Fahren. Im Fokus stehen die Kontaktpunkte Sattel, Lenker und Pedale. Diese werden in Abstand, Höhe und Winkel individuell auf den Radfahrer abgestimmt, in Abhängigkeit von Fahrradtyp und Fahrstil. Die Fitting Box enthält ein Handbuch, ein Senklot, eine Wasserwaage, vier Mess-Schablonen, eine Kurzanleitung, ein Maßband sowie Markierungssticker. Somit hat man alle Werkzeuge und Vorgaben zur Hand, um sein Fahrrad für eine ergonomische Sitzposition einzustellen, um Beschwerden zu beseitigen oder vorzubeugen.

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/fahrrad

Informatikprofessor rät zur Vorsicht beim Testen von ChatGPT & Co.

Potsdam (ots) „Wer im Internet neueste Anwendungen der Künstlichen Intelligenz ausprobiert, sollte mit der Preisgabe sensibler eigener Daten vorsichtig sein“. Das rät der scheidende Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Professor Christoph Meinel. Der Leiter des Fachgebiets Internet-Technologien und -Systeme ist grundsätzlich froh über die derzeitige Begeisterungswelle für solch bahnbrechende Innovationen wie etwa die Sprachroboter-Software ChatGPT. „

Künstliche Intelligenz; KI; AI; Chatbot; ChatGPT;

Trotz des Hypes sollte jedoch allen bewusst sein, dass wir mit unseren Anfragen und Daten gratis die KI-Modelle der Anbieter trainieren und schlau machen“, betont Meinel. Wer etwa interne Finanzdaten auf bestimmte Plattformen hochlade, damit diese automatisch eine Präsentation daraus herstellen, müsse wissen, dass dadurch möglicherweise auch Geschäftsgeheimnisse preisgegeben werden. Es könne durchaus auch die Vertraulichkeit persönlicher Daten verloren gehen.

Der Potsdamer Wissenschaftler bereitet derzeit einen Onlinekurs zu dieser Thematik vor. Vom Sommer an soll sich jede und jeder Interessierte dann auf der offenen Lernplattform openHPI kostenlos über Chancen und Risiken informieren können, die mit Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Blockchain und Internet der Dinge verbunden sind. Anmelden für das sechswöchige Angebot kann man sich bereits online unter: https://open.hpi.de/courses/zukunftstechnologien2023. Auf der openHPI-Webseite hat das Institut eine Umfrage über persönliche Eindrücke zu den drei Technologien gestartet. Mit den Ergebnissen soll der Kurs, der am 30. August startet, genau auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden.

„Vor allem junge Berufseinsteiger aber auch an Weiterbildung interessierte Beschäftigte wollen wir dazu bringen, diese bahnbrechenden digitalen Innovationen reflektiert zu betrachten“, sagt Meinel. Zusammen mit den anderen Kursleitern will er helfen, die Entwicklungen und ihre Anwendungsmöglichkeiten realistisch zu bewerten und sachlich einzuordnen. „Es gilt, diese Technologie-Trends nicht zu unterschätzen, ihnen aber auch nicht naiv hinterherzulaufen“, betont Doktorand Daniel Köhler aus dem Kursleiter-Team.

Doktorand Alexander Mühle aus dem Kursleiter-Team zieht, was den Hype um die ChatGPT-Technologie betrifft, einen Vergleich mit dem Aufkommen von Kryptowährungen wie Bitcoins und von Non-Fungible Tokens (NFT), also einzigartigen digitalen Besitznachweisen immaterieller Güter: „Dabei sind dies jeweils nur zwei der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von bereits existierender Blockchain-Technologie“. Diese komme in mehreren Bereichen zum Einsatz und helfe, eine gemeinsame Datenbank zu verwalten, die von vielen sich nicht unbedingt vertrauenden Teilnehmenden genutzt wird. Auch darauf gehen die Potsdamer Wissenschaftler in ihrem Onlinekurs ein.

Ferner nehmen die HPI-Experten das Internet of Things (abgekürzt: IoT) in den Fokus – eine Technologie, die schon seit einigen Jahren Maschinen und Geräte zunehmend vernetzt. „In der Wirtschaft werden so ganze Industrieanlagen automatisiert und in Privathaushalten steckt das IoT zum Beispiel bereits in smarten LED-Lampen, Heizungsthermostaten oder Waschmaschinen“, sagt HPI-Wissenschaftler Köhler. Er macht darauf aufmerksam, dass sich Haushaltsgeräte oft ungesichert mit dem Internet verbinden. Im Onlinekurs will er deshalb für notwendige Schutzmaßnahmen sensibilisieren.

Hintergrund zur Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Kursangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der Internet-Plattform https://open.hpi.de. Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch und Englisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI fast 1,2 Millionen Kurseinschreibungen registriert. Rund 325.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen „Massive Open Online Courses“, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher rund 131.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen gut 100 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind neben openSAP und OpenWHO zum Beispiel auch KI-Campus, eGov-Campus und Kommunalcampus.

WEB: https://hpi.de/

Sommerzeit 2023 – bitte die Uhr vorstellen.

In der Nacht von Samstag den 25. März auf Sonntag den 26. März,
wird in diesem Jahr 2023 zwischen 2:00 Uhr und 3:00 Uhr die Uhr wieder auf Sommerzeit vorgestellt.

(c) DPWA.de Sommerzeit

Als Sommerzeit wird die gegenüber der Zonenzeit meist um eine Stunde vorgestellte Uhrzeit bezeichnet, die während eines bestimmten Zeitraums im Sommerhalbjahr (und oft auch etwas darüber hinaus) als gesetzliche Zeit dient.
Eine solche Regelung wird fast nur in Ländern der gemäßigten Zonen angewandt.
Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt wird. Sie endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt wird.

Die Einführung der Sommerzeit wurde in der Bundesrepublik Deutschland 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht auch zeitlich geteilt waren. Die Bundesrepublik Deutschland, mit Ausnahme der Exklave Büsingen am Hochrhein, und die DDR führten deshalb die Sommerzeit gleichzeitig ein. Büsingen richtete sich nach der Schweiz und führte die Sommerzeit erst 1981 ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit#Deutschland

INDEPENDENT DAYS – 22. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe

123 Filme aus 36 Ländern zeigen das Independent-Kino in all seinen Facetten

Karlsruhe (ots) Die INDEPENDENT DAYS|22. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe finden vom 19. bis 23. April 2023 statt. Gezeigt werden 123 Filme aus 36 Ländern. Diese zeigen den Facettenreichtum der internationalen Filmszene. Darunter befinden sich zum Beispiel Filme aus dem Iran, der Ukraine, Österreich, Schweiz oder Uganda.

Die Filmprogramme der INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe begeistern das Festivalpublikum.

„Wir haben in diesem Jahr wieder ein großartiges Arthouse-Programm zusammenstellen können, das die gesamte Bandbreite des Independent-Kinos widerspiegelt“, erklärt Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz.

Durch die thematische Ordnung der Programmpunkte ist für alle Filmfans und Cineasten etwas dabei: Es gibt Animationsfilm-Programme, Kinder- und Jugendfilme oder Programme, die sich mit den Gefahren des Internets auseinandersetzen. Zudem gibt es ein Kurzfilmprogramm mit ukrainischen Kurzfilmen, die sich mit dem brutalen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine beschäftigen.

Bei den INDEPENDENT DAYS werden auf der AWARD GALA am Samstag, 22. April 2023, um 21:15 Uhr im Filmtheater SCHAUBURG 14 Filmpreise im Wert von 23.000 Euro verliehen. Erstmals ausgelobt ist in diesem Jahr der ERGOCINEMA Drehbuchpreis. Aus den fünf besten Drehbüchern lesen die Schauspieler Nadine Knobloch und Anton Algrang am Freitag, 21. April 2023, um 19 Uhr im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek.

Ein Höhepunkt des Programms ist der Vortrag des zweifachen Oscarpreisträgers Gerd Nefzer, der am Samstag um 14:00 Uhr im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek über seine Arbeit als Special Effects-Artist berichten wird, natürlich mit einigen aktuellen Filmbeispielen wie „Dune“ oder „Blade Runner 2049“.

Zudem wird es den Workshop „Sogkraft verstärken!“ mit dem renommierten Berliner Schauspiel-Coach Tim Garde geben. Im Rahmen des Film-Programms „Protesting Against Climate Change“ werden sich bei einer Podiumsdiskussion Film-Expertinnen und -Experten darüber austauschen, wie mithilfe des Medium Films, über Trailer und Webserien-Formate auf die globale Klimakrise hingewiesen und die Menschen entsprechend sensibilisiert werden können.

Weitere Informationen unter:
www.independentdays-filmfest.com

Mehr als jeder Zweite spart bei Lebensmitteln: tegut… untersucht das Verbraucherverhalten im Zuge der Inflation

Fulda (ots) Preissteigerungen im Zuge der Inflation sind überall spürbar. Entsprechend passen viele Deutsche ihr Verhalten beim Geldausgeben an, und das nicht zuletzt bei Lebensmitteln: Fast 80 Prozent der Deutschen haben ihr Einkaufsverhalten in Bezug auf Lebensmittel bewusst verändert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Lebensmitteleinzelhändlers tegut… zum Verbraucherhalten 2023.

tegut… Round Table Event

Am häufigsten wurde dabei das Einkaufen in günstigeren Läden (41 Prozent) sowie selteneres Einkaufen (41 Prozent) genannt. Und auch bei der Lebensmittelqualität werden Abstriche gemacht: Die Deutschen kaufen weniger Bio-Produkte (39 Prozent), Markenprodukte (38 Prozent), regionale Lebensmittel (26 Prozent) und weniger frische Lebensmittel (26 Prozent). Als Bio-Pionier weiß tegut… um die Relevanz der Lebensmittelqualität – sowohl für die Umwelt als auch die Gesundheit und ermutigt dazu, weiterhin der Ernährung einen hohen Stellenwert zu geben.

Im Zuge der Inflation und den damit gestiegenen Preisen ist in vielen deutschen Haushalten Sparen angesagt. Ein Großteil der Befragten der Verbraucherstudie von tegut… reduziert seine Ausgaben am ehesten in den Bereichen Restaurantbesuche (74 Prozent), Urlaub (56 Prozent) oder Kleidung (57 Prozent) – kurz gefolgt von Lebensmitteln (52 Prozent).

80 Prozent der Deutschen wählen bewusst den günstigeren Einkaufsort

Die Auswahl an Lebensmittelhändlern ist endlos. Trotzdem hat jeder meist seinen angestammten Lebensmittelmarkt, in dem er den Großteil des wöchentlichen Einkaufs tätigt. Die Anbieter unterscheiden sich sowohl im Sortiment als auch preislich. Laut der Verbraucherstudie von tegut… wählen gerade in inflationsgeplagten Zeiten ganze 80 Prozent bewusst den günstigeren Einkaufsort. So sind sich die Deutschen bei der Frage, wo in der Regel der Großteil der Einkäufe getätigt wird, ziemlich einig. Der klare Gewinner: Discounter sind für 78 Prozent aktuell die erste Wahl. Dabei gibt jeder dritte Deutsche im Durchschnitt etwa 30 bis 50 EUR pro Woche für Lebensmittel aus, bei jedem Vierten dürfen die wöchentlichen Einkäufe zwischen 70 und 100 EUR kosten.

Doch nicht nur die Wahl des Einkaufsorts, auch das generelle Einkaufsverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher verändert sich. So geben etwa 40 Prozent der Befragten an, seltener und bewusster einzukaufen zu gehen und dann verstärkt in günstigeren Läden. Fast jeder Dritte kauft nur noch mit Einkaufszettel ein, um Impulskäufen vorzubeugen. Bezüglich der eigenen Ernährung sind 44 Prozent der Umfrageteilnehmenden nicht bereit, diese aufgrund gestiegener Lebensmittelpreise anzupassen. 41 Prozent hingegen greifen vermehrt auf günstige Produkte wie Nudeln oder Reis zurück. Im Umgang mit Lebensmittelresten ist sich hingegen mehr als die Hälfte der Befragten einig, vermehrt darauf zu achten, keine Lebensmittel wegzuschmeißen und gut zu planen.

Sparen ohne Verzicht auf Qualität

Die Entscheidung, ob Supermarkt oder Discounter bestimmt nicht nur den Preis der Lebensmittel – auch qualitativ gibt es oftmals deutliche Unterschiede. Mit 39 Prozent ist mehr als jeder Dritte bereit, weniger Bio-Produkte zu kaufen oder vermehrt auf Markenprodukte zu verzichten (38 Prozent). Etwa ein Viertel der Befragten kauft außerdem weniger frische Lebensmittel (26 Prozent) oder legt weniger Wert auf die Regionalität der Produkte (28 Prozent). Nur 26 Prozent kaufen qualitativ noch dieselben Produkte wie vor Anstieg der Preise. Dabei muss Gutes nicht immer teuer sein. Der Lebensmitteleinzelhändler tegut… handelt bereits seit über 75 Jahren verantwortungsvoll mit guten Lebensmitteln und bietet Bio-Produkte in verschiedenen Preisregionen an – vom Preiseinstieg bis Premium. Der Anspruch des Bio-Pioniers ist es, Menschen mit guten Lebensmitteln zu versorgen, auch in Zeiten der Inflation und bei kleinerem Geldbeutel. Mit den tegut… Eigenmarken ist für alle Konsumentenbedürfnisse die richtige Produktlinie dabei. Die tegut… Bio zum kleinen Preis Eigenmarke etwa umfasst eine vielfältige Auswahl an Produkten für Genuss in Bio-Qualität – zu einem guten und fairen Preis für alle.

Weitere Informationen unter: www.tegut.com

Internat Marienhöhe: Erstes 5-Tage-Internat in Darmstadt

Darmstadt (ots) Unter der Woche im Internat, am Wochenende zu Hause – mit dem 5-Tage-Internat ermöglicht das Schulzentrum Marienhöhe ab September 2023 noch mehr Flexibilität.

Darmstadt. Das Internat Marienhöhe eröffnet zum nächsten Schuljahr ein 5-Tage-Internat. Am 7. Mai 2023 von 11:00 – 15:00 Uhr findet ein Infotag für interessierte Familien statt.

Internat Marienhöhe: Erstes 5-Tage-Internat in Darmstadt

Im 5-Tage-Internat leben und lernen Jugendliche ab 14 Jahren von Montag bis Freitag im Internat und verbringen das Wochenende zu Hause. Dieses Modell bringt Entlastung in den Alltag von Familien mit Eltern, die unter der Woche beruflich stark eingebunden sind. Sowohl Eltern als auch Kinder haben straffe Zeitpläne: Arbeit und Schule, Sportvereine, Musikunterricht, Haushalt bewältigen, soziale Kontakte pflegen, Freizeit – das alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer leicht.

Für Entschleunigung im Schulalltag sorgt das Internat Marienhöhe, wo Leben und Lernen an einem Ort stattfinden. Ein Schulweg von 50 Metern, Freistunden im eigenen Zimmer verbringen, Sport- und Musikangebote auf dem Campus, Betreuung durch ein kompetentes pädagogisches Team – und die Freunde wohnen nebenan.

Ob Abitur, Fachabitur oder Mittlere Reife – für den schulischen Erfolg sorgt neben dem Engagement der Lehrkräfte das Lernbüro, eine fachlich betreute Lernzeit. Die Schülerinnen und Schüler machen dort ihre Hausaufgaben, bereiten sich auf Klausuren vor und vertiefen Lerninhalte. So bleibt das Wochenende frei für Familienzeit. Für die Jugendlichen, die in Vollzeit im Internat wohnen, gibt es am Wochenende Aktivitäten und Ausflüge.

In dem familiären Internat von maximal 45 Schüler und Schülerinnen nehmen sich die persönlichen Bezugsbetreuer:innen viel Zeit für Coachinggespräche mit den jungen Menschen. Gemeinsam werden Ziele formuliert und die nächsten Schritte vereinbart. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler Eigenverantwortung für ihr Leben und Teamfähigkeit zu entwickeln. Das Internat ist damit ein wertvoller Schritt zwischen dem Leben zu Hause und der späteren Studien- oder Ausbildungszeit.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Infotag am 07.05.2023 unter: https://internat.marienhoehe.de/

„Patientenakademie 2023“ unterwegs: Top-Referenten erklären Medizin im Herzen Goslars

Goslar (ots) Erstmals Kooperation der Asklepios Harzkliniken und der Volksbank Nordharz e.G., die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert

Die „Patientenakademie“, eine monatliche Vortragsreihe der Asklepios Harzkliniken mit Top-Referent:innen aus der Ärzteschaft und Pflege zu bestimmten Krankheiten und medizinischen Entwicklungen, wird in diesem Jahr zum ersten Mal außerhalb der Klinik stattfinden: mitten im Herzen von Goslar, am Rande der Altstadt, im Spiegelsaal der Zentrale der Volksbank Nordharz, Rosentorstraße 25. Nach der langen Corona-Zeit, in der die Veranstaltungsreihe nur mit Video-Podcasts fortgeführt werden konnte, startet die Patientenakademie nun wieder durch – erstmals in Kooperation mit der alteingesessenen, traditionellen Volksbank Nordharz e.G., die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert.

Markus Creydt (l.) und Peter Buikis (r.), Vorstandsmitglieder der Volksbank Nordharz, sowie Norman Schaaf, Geschäftsführer der Asklepios Harzkliniken, vereinbarten bei einem Treffen in der Bank jetzt die Kooperation. (Foto: Asklepios)

Die Teilnehmer:innen erwarten von April bis Dezember an sieben Terminen acht Referent:innen, Chef- und Oberärzte sowie Pflege-Spezialisten, die Themenbandbreite reicht von Krebs-Erkrankungen über Tipps zum Altwerden bis hin zum Thema Organspende und zur Volkskrankheit Diabetes. Der Start der Akademie-Veranstaltungen ist am Dienstag, den 18. April 2023, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, mit: „Reanimation für Laien, Leben retten in Sekunden, Tipps mit Übungen“, die Referent:innen sind Prof. Dr. med. Jörn Heine, Ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken, und Fachschwester Marion Kruse. Um Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen wird bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin gebeten, bitte per E-Mail an: patientenakademie.goslar@asklepios.com

Die beliebte Veranstaltungsreihe, bei der sich seit dem Jahr 2017 in der Klinik Hunderte von Bürger:innen über Krankheiten und Themen aus der Pflege informierten, geht nun erstmals „on tour“, direkt zu den Menschen. Markus Creydt und Peter Buikis, Vorstandsmitglieder der Volksbank Nordharz, sowie Norman Schaaf, Geschäftsführer der Asklepios Harzkliniken, vereinbarten bei einem Treffen in der Bank jetzt die Kooperation.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Akademie erstmals bei uns in der Bank zu Gast haben, denn ihr Angebot richtet sich direkt an die Menschen dieser Region, und sie stehen auch für uns im Mittelpunkt und sind uns wichtig“, sagt Bank-Vorstand Markus Creydt. Vorstandskollege Peter Buikis ergänzt: „Wir sind ebenso wie Asklepios regional in Goslar beheimatet, sozial engagiert und möchten den Menschen auch bestmöglichen Service bieten – in vielen Bereichen, und das Thema Gesundheit betrifft alle.“ Auch Harzkliniken-Geschäftsführer Norman Schaaf begrüßt die neue Kooperation. „Als Gesundheitsversorger Nr. 1 sind wir für die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr da. Dabei sind wir wie die Volksbank in Goslar und in der Region traditionell verwurzelt, daher freuen wir uns, dass wir nun den Menschen unser Fachwissen direkt vor Ort präsentieren und dort für ihre Fragen da sein können.“

„Als Gesundheitsbegleiter sind wir vor, während und nach einem Klinikaufenthalt für unsere Bürger mit unserem Wissen da“, ergänzt Prof. Dr. med Jörn Heine, Ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken. Krankheiten können jeden Menschen ereilen, manchmal kennt man als Laie allenfalls die Begriffe, mehr aber auch nicht. Vor diesem Hintergrund gründeten die Asklepios Harzkliniken im Frühjahr 2017 die Patientenakademie. Sie möchte Laien verständlich und kompakt Krankheiten in ihren Grundzügen erklären und Menschen auch dafür sensibilisieren, wie sie bestimmten Krankheiten vorbeugen, sie vermeiden können. Die Zielgruppe: alle interessierten Bürger:innen, gesunde Menschen, aber auch natürlich Patient:innen und beispielsweise ihre Angehörigen und Freunde. Die Vortragenden sind erfahrene Ärzt:innen bzw. Pflegekräfte und andere Spezialisten, sie geben zudem im Dialog wertvolle Tipps, beantworten die Fragen der Teilnehmer:innen.

Mehr Informationen, das Programm mit allen Terminen und Themen zum Download, gibt es, hier:

https://www.asklepios.com/goslar/unternehmen/patientenakademie/

ZDF-Politbarometer März II 2023

Schul- und Bildungspolitik: Drei Viertel wollen mehr Kompetenzen für den Bund – Mehrheit gegen Aus für Verbrennungsmotoren ab 2035

Mainz (ots) Eine breite Mehrheit der Befragten beklagt im Bereich Schule und Bildung starke Defizite. So sind 91 Prozent der Meinung, dass in Deutschland für Schule und Bildung zu wenig getan wird, nur 7 Prozent sagen, das sei gerade richtig und für 1 Prozent wird zu viel getan (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Schul- und Bildungspolitik fällt bei uns weitgehend in die Kompetenz der Länder. Drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen fordern jedoch, dass zukünftig der Bund in Schul- und Bildungsfragen deutlich mehr mitbestimmen sollte. Nur für 22 Prozent soll das Ländersache bleiben.

Soll die Schul- und Bildungspolitik weitgehend Ländersache bleiben oder soll der Bund deutlich mehr mitbestimmen?

Gut die Hälfte für Vereinbarungen mit Klimaaktivisten

Um Protestaktionen wie Straßenblockaden zu verhindern, haben einige Städte Vereinbarungen mit Klimaaktivisten der Bewegung „Letzte Generation“ getroffen und zugesagt, deren Forderungen nach mehr Klimaschutz zu unterstützen. 55 Prozent begrüßen solche Vereinbarungen, 41 Prozent halten sie für nicht richtig, darunter die meisten Anhänger von CDU/CSU (57 Prozent), FDP (51 Prozent) und AfD (86 Prozent). Unterschiedliche Einschätzungen gibt es hier auch zwischen jüngeren und älteren Befragten. Während unter 35-Jährige (66 Prozent) und 35- bis 59-Jährige (57 Prozent) mehrheitlich für solche Vereinbarungen sind, zeigen sich ab 60-Jährige in dieser Frage gespalten (richtig: 48 Prozent; nicht richtig: 47 Prozent). Generell findet ein Großteil der Befragen (80 Prozent), dass illegale Aktionen von Klimaaktivisten, die zum Beispiel durch Blockaden von Hauptverkehrsstraßen einen Teil des öffentlichen Lebens lahmlegen, zu weit gehen. Nur 18 Prozent sehen das nicht so.

Mehrheit: Finanzierung weiterer Regierungsvorhaben durch Einsparungen

Verschiedene Bundesministerien haben für die Umsetzung anstehender Vorhaben weiteren Finanzbedarf angemeldet. Für die meisten Befragten (57 Prozent) sollten solche zusätzlichen finanziellen Mittel durch Einsparungen in anderen Bereichen aufgebracht werden. Nur 18 Prozent sprechen sich hier für Steuererhöhungen und 17 Prozent für die Aufnahme neuer Schulden aus.

Verhältnis der Regierungsparteien zunehmend schlechter bewertet

Auch wenn die Zufriedenheit mit Regierung (55 Prozent; März I: 47 Prozent) und Kanzler (63 Prozent; März I: 56 Prozent) wieder zugenommen hat, halten mittlerweile fast zwei Drittel das Verhältnis von SPD, Grünen und FDP in der Bundesregierung für eher schlecht. Nach 52 Prozent im September 2022, 55 Prozent im November und 59 Prozent im Januar nehmen jetzt 63 Prozent das Koalitionsklima als eher schlecht wahr (eher gut: 28 Prozent). Diese Einschätzung teilen nicht nur die meisten Anhänger der Oppositionsparteien, sondern auch eine Mehrheit der FDP (71 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sowie die Hälfte der SPD-Anhängerschaft (50 Prozent).

Projektion: Grüne leicht verbessert – AfD leicht verschlechtert

Wenig Bewegung gibt es in der Politbarometer-Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD auf 21 Prozent und die CDU/CSU auf 29 Prozent, beide unverändert. Die Grünen könnten leicht zulegen auf 19 Prozent (plus 1), die FDP bliebe bei 5 Prozent, die AfD könnte mit 14 Prozent (minus 1) rechnen und Die Linke weiterhin mit 5 Prozent. Die sonstigen Parteien lägen zusammen erneut bei 7 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Damit gäbe es eine parlamentarische Mehrheit für Schwarz-Rot sowie knapp für Schwarz-Grün. Nicht reichen würde es hingegen für die regierende Ampelkoalition oder für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linke.

Top Ten: Olaf Scholz und Karl Lauterbach mit deutlichen Zugewinnen

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von? „) liegt Boris Pistorius erneut auf Platz eins. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,9 (März I: 1,7) eingestuft. Mit deutlichem Abstand folgt Olaf Scholz, der sich mit 1,0 (0,6) stark verbessern kann. Auf Platz drei und vier liegen Robert Habeck mit 0,7 (0,5) und Annalena Baerbock mit 0,6 (0,5). Danach kommen Karl Lauterbach, der mit 0,2 (minus 0,2) ein klares Plus verzeichnen kann, und Christian Lindner mit minus 0,1 (minus 0,3). Markus Söder verschlechtert sich auf minus 0,2 (0,0) und Friedrich Merz auf minus 0,4 (minus 0,1), beide fallen jeweils zwei Plätze im Ranking zurück. Am Ende der Liste und weit im Negativbereich bleiben Sahra Wagenknecht mit minus 1,5 (minus 1,3) und Alice Weidel mit minus 2,8 (minus 2,6).

Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035

Ab 2035 soll es in der EU keine Neuzulassungen für Autos mit Verbrennungsmotoren mehr geben. Eine Mehrheit von 61 Prozent spricht sich gegen ein solches Verbot aus, gut ein Drittel (34 Prozent) ist dafür. Eine klare Unterstützung für das Aus von Diesel und Benzinern gibt es nur bei der Anhängerschaft der Grünen (72 Prozent), die Anhänger aller anderen Parteien sind mehrheitlich dagegen.

Öffentlicher Dienst: Großes Verständnis für Warnstreiks

Auch in dieser Woche wird im öffentlichen Dienst für höhere Löhne und Gehälter gestreikt. Gut drei Viertel der Befragten (77 Prozent) äußern Verständnis für die Warnstreiks, nur bei 20 Prozent stoßen sie auf Ablehnung.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 16. März 2023 bei 1.146 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 25 Prozent, CDU/CSU: 33 Prozent, Grüne: 23 Prozent, FDP: 5 Prozent, AfD: 7 Prozent, Linke: 5 Prozent.

Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 31. März 2023.

WEB: http://www.zdf.de

Allianz und Oscar-Preisträger Christoph Waltz produzieren neue Social-Media-Serie, um Menschen bei der Gestaltung ihrer finanziellen Zukunft zu unterstützen

München (ots)

  • Allianz schließt sich mit Schauspieler Christoph Waltz zusammen, um gemeinsam eine Social-Media-Serie mit dem Titel „Start Making Cents“ zu entwickeln.
  • Die sechsteilige Serie vereinfacht Finanz- und Versicherungsthemen in einem unterhaltsamen und einnehmenden Format.
  • Zudem soll das Verständnis von Allianz über den Versicherungsbereich hinaus erweitert werden, indem die Expertise des Unternehmens im Bereich Investment und Asset Management hervorgehoben wird.

Die Allianz Gruppe hat sich mit dem preisgekrönten Schauspieler Christoph Waltz zusammengetan, um Menschen mit der neuen Social-Media-Serie „Start Making Cents“ dabei zu helfen, ihre finanzielle Zukunft besser zu gestalten.

Schauspieler Christoph Waltz für die Social-Media-Serie „Start Making Cents“ von Allianz.

Vor dem Hintergrund steigender Preise und höherer Kosten möchte Allianz das Thema Finanzwissen zugänglicher und greifbarer machen. Hierfür soll die Serie wertvolle Tipps für den Umgang mit den persönlichen Finanzen geben.

Die sechsteilige Social-Media-Serie zeigt Waltz bei scheinbar alltäglichen Handlungen, die gleichzeitig leicht verständliche Metaphern für Finanzthemen visuell darstellen. Mit dieser neuen Serie möchte die Allianz Menschen helfen, einen besseren Einstieg in die Welt der Geldanlage zu finden, indem sie ein Thema vereinfacht, das oft als unzugänglich und kompliziert angesehen wird.

Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender von Allianz, sagte: „Wir bei Allianz wollen den Menschen helfen, ihr Geld so zu verwalten, dass es sich weiter entwickelt, länger hält und die Lebensqualität steigert. Wir glauben, dass die Vermittlung von finanzieller Bildung dabei von entscheidender Bedeutung ist. Wir freuen uns, mit Christoph zusammenzuarbeiten, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen und die Themen durch seinen Blickwinkel und Humor lebendiger zu machen.

Auf seine unverwechselbare Art und Weise isst Waltz in einem weißen Anzug Spaghetti Bolognese, baut DIY-Möbel zusammen, packt einen Koffer, rasiert geduldig Wollpullover, folgt einer strengen Hautpflegeroutine und beschäftigt sich mit Bienen. All das soll helfen, die Grundlagen des Investierens besser zu verstehen.

Christoph Waltz sagt: „Es ist sehr nützlich und wichtig zu wissen, wie man mit Geld umgeht. Für Menschen wie mich ist es keine Option, ein Wirtschaftsstudium zu beginnen. Zum Glück gibt es andere Möglichkeiten, sich das nötige Wissen anzueignen. Diese sind weitaus zugänglicher und nachvollziehbarer. Unsere kleine Serie für Allianz erscheint mir dafür als ideale Plattform. Schließlich geht es bei der Geschichte deines Geldes nur um dich selbst.“

Ohne für ein spezielles Produkt zu werben, konzentriert sich die Serie auf die Vermittlung von finanzieller Bildung. Allianz kommt hiermit seiner Verantwortung als eines der führenden Finanzdienstleistungsunternehmen nach.

Die Serie wurde im Februar veröffentlicht und kann über Allianz.com und die sozialen Medienkanäle von Allianz abgerufen werden.

‚Financial Literacy‘ = finanzielle Bildung

Unter ‚Financial Literacy‘ versteht man die Fähigkeiten und Kenntnisse, die erforderlich sind, um wichtige finanzielle Entscheidungen treffen zu können. Aus der OECD/INFE 2020 International Adult Financial Literacy Survey geht hervor, dass die „befragten Personen ihre finanzielle Situation im Durchschnitt nicht als positiven Beitrag zu ihrem Wohlbefinden betrachten, sondern eher als zusätzlichen Stress und Sorge“. Es gibt somit noch deutlich Raum für Verbesserungen.

Aktuelle Themen wie Inflation und steigende Strom- und Gaspreise führen derzeit dazu, dass große Teile der Bevölkerung dieses Wissen aufholen möchten, um die eigenen Finanzen zu sichern. Dafür bieten die Kurzfilme „Start Making Cents“ von Allianz und Christoph Waltz einen einfachen sowie unterhaltsamen Einstieg.

WEB: http://www.allianz.de

„Dein Song“ 2023: Jule (16) und Nuri (15) aus Ruppichteroth gewinnen Jubiläumsfinale und sind „Songwriterinnen des Jahres“!

Siegertitel „I am home“ bekam die meisten Stimmen beim Publikums-Voting

Erfurt (ots) Als am Abend des großen Live-Finales der 15. Jubiläumsstaffel von „Dein Song“ (ZDF) das Endergebnis feststand, brach großer Jubel im Studio des Leipziger „Media City Atelier“ aus: Die Schwestern Jule (16) und Nuri (15) dürfen sich ab sofort „Songwriterinnen des Jahres“ 2023 nennen!

Jule, Nuri und Musikpate Malik Harris

Zusammen mit ihrem Musikpaten Malik Harris erhielt das talentierte Songwriting-Duo aus dem nordrhein-westfälischen Ruppichteroth nach beeindruckender Performance ihres Songs „I am home“ die meisten Stimmen beim spannenden Publikums-Voting. Freudestrahlend nahm das Geschwister-Paar die Trophäe von dem Moderations-Duo Johanna Klum und Bürger Lars Dietrich entgegen: „Wir konnten es nicht glauben – ein unfassbarerer Moment! Wir sind komplett ohne Erwartungen in den Abend gegangen und dass es dann mit dem Sieg geklappt hat, hat uns wirklich überwältigt. Das gibt uns auf jeden Fall die Gewissheit, dass unsere Musik auch Menschen berühren kann und ankommt“, freuten sich Jule und Nuri über den Sieg und eine Talentförderung in Höhe von 5.000 Euro.

Malik Harris, der die Gewinnerinnen als Musikpate bis ins Finale begleiten durfte, zeigte sich von den Songwriting-Talenten begeistert: „Ich habe mich so unendlich für die beiden gefreut! Sie haben so viel Talent und so viel Arbeit und Herzblut in ihren Song gesteckt. Das Glänzen in ihren Augen zu sehen, macht mich jetzt unglaublich happy und stolz!“

In diesem Jahr standen neben Sieger-Pate Malik Harris die Sänger*innen LOTTE, Madeline Juno, Gregor Meyle und Ian Hooper sowie die Band The BossHoss und das Songwriting- und Produzentenduo Quarterhead den jungen Künstler*innen zur Seite. Sie arbeiteten gemeinsam die Songs im Tonstudio aus und unterstützen die Talente in der Finalshow. Das freute auch die „Dein Song“-Jubiläumsjury mit Singer-Songwriter Kelvin Jones, „Frida Gold“- Sängerin Alina Süggeler, dem Schweizer Sänger Luca Hänni sowie der Produzentin und MultiInstrumentalistin Suena. Die Juror*innen durften am Finalabend zwar keine Entscheidungen fällen, waren aber gerne vor Ort, um allen Teilnehmer*innen die Daumen zu drücken.

Ein weiteres Highlight bot der mittlerweile national und international erfolgreiche, ehemalige „Dein Song“-Finalist Levent Geiger: Neben seiner aktuellen Single „2 Dumb Kids“ präsentierte der 19-Jährige ein spektakuläres Jubiläums-Mashup aus allen Sieger-Titeln der vergangenen 14 „Dein Song“-Staffeln und sorgte damit für einen ganz besonderen Gänsehautmoment.

Kurz vor der Verkündung, wer die Trophäe und Titel entgegennehmen durfte, gab es noch eine große Überraschung. Die erfolgreiche Singersongwriterin LUNA wird Musikpatin der nächsten Staffel „Dein Song“ sein. Ab sofort dürfen sich junge Komponist*innen mit ihren Songideen auf kika.de für die neue Staffel bewerben.

Die Gewinnerinnen stellen sich den Fragen ihrer Fans am Montag, 20. März ab 20:00 Uhr im Chat auf kika.de und beantworten Fragen der Community.

„Dein Song“ ist eine Produktion der bsb-Film- und TV-Produktion Darmstadt und MB TV GmbH Berlin im Auftrag des ZDF für KiKA. Verantwortliche Redakteurinnen des ZDF für die Doku-Reihe und die Final-Show sind Gordana Großmann und Corinna Loos.

Alle „Dein Song“-Folgen sind auf kika.de und im KiKA-Player abrufbar. Weitere Informationen finden Sie auf kommunikation.kika.de

WEB: kika.de

Berlin im Zeichen der DRF Luftrettung
Großer Andrang bei der Eröffnung des Jubiläumsjahrs

Berlin (ots)

  • Die DRF Luftrettung präsentiert bei der zweitägigen Veranstaltung auf dem Berliner Washingtonplatz erstmals das Design des neuen Jubiläumshubschraubers sowie die mobile Ausstellung „Welt der Luftretter“.
  • Iris Spranger, Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport im Land Berlin, betont die immer wichtiger werdende Rolle der gemeinnützigen Organisation in der Rettungskette.
DRF Luftrettung, 50-jähriges Jubiläum: Gruppenbild mit Hubschrauber, v.n.l.r.: Dr. Krystian Pracz (Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung), Danny Jonik (Stationsleiter Station Berlin), Dr. Eiko Spielmann (Feuerwehr Berlin), Kay Czaja (Leitender Notarzt Station Berlin), Iris Spranger (Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport im Land Berlin), Thomas Reimern (Pilot an der Station Berlin), Prof. Dr. Axel Ekkernkamp (Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin).

Strahlende Sonne, großes Interesse bei den schon früh zahlreichen Besuchern: Die rot-weißen Luftretter sind auf dem Berliner Washingtonplatz angekommen. Die deutsche Hauptstadt steht an diesem Wochenende ganz im Zeichen der DRF Luftrettung und zugleich symbolisch als eine der insgesamt 29 DRF-Stationen für die bundesweite Präsenz der gemeinnützigen Organisation. Heute Vormittag fiel der Startschuss zum zweitägigen Auftaktevent, mit dem die DRF Luftrettung zusammen mit der Öffentlichkeit den 50. Jahrestag ihres ersten Einsatzes feiert. Ziel ist es, den Menschen die Arbeit der Luftretter und deren Relevanz in der Rettungskette näher zu bringen.

Dr. Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, eröffnete die Veranstaltung auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof: „Ich freue mich sehr, heute bei strahlender Sonne die Feierlichkeiten zu 50 Jahren DRF Luftrettung hier in der Bundeshauptstadt Berlin eröffnen zu dürfen. Mein Dank geht an alle, die wir seit fünf Jahrzehnten zuverlässig an unserer Seite wissen, eines dabei gemeinsam immer im Blick: Eine optimale Patientenversorgung.“

Iris Spranger (Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport im Land Berlin, links) und Dr. Krystian Pracz (Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, rechts) mit Maximilian Klaritsch, Notfallsanitäter bei der DRF Luftrettung und Gewinner des internen Designwettbewerbs für den Jubiläumshubschrauber (Mitte). (Quelle: DRF Luftrettung)

Iris Spranger, Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport im Land Berlin, unterstrich in ihrem Grußwort den wichtigen Stellenwert der Luftrettung: „Es ist den Luftrettern mit ihrer Expertise, ihrem beruflichen Selbstverständnis und Engagement zu verdanken, dass sich Menschen in Notfallsituationen gut aufgehoben und versorgt fühlen. Für die Luftretter ist ihr Beruf meist auch Berufung. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“ Weiter betonte die Senatorin: „Eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Pilotinnen und Piloten mit Notärztinnen und -ärzten und Notfallsanitäterinnen und -sanitätern ist dabei unerlässlich. Auch die Hubschrauberflotte muss regelmäßig den neuesten technischen Standards angepasst werden. Ich wünsche der DRF Luftrettung mit dem neuen Hubschrauber viele gute Erfahrungen und freue mich, dass Sie hier in Berlin die Feierlichkeiten zu ihrem 50-jährigen Jubiläum beginnen.“

Ein gut gehütetes Rätsel ist ebenfalls gelüftet worden – die Sonderlackierung des Jubiläumshubschraubers. Iris Spranger und Dr. Krystian Pracz enthüllten gemeinsam unter dem Applaus der gespannten Besucher, den brandneuen Jubiläumslook der H145 mit Fünfblattrotor.

Entworfen hat das innovative und zeitlose Design, das nun für den Rest des Jahres den Hubschrauber schmückt, der Notfallsanitäter (HEMS TC) Maximilian Klaritsch. Er setzte sich mit seinem dynamischen Konzept in einem internen Ideenwettbewerb durch, bei dem alle Mitarbeiter der DRF Luftrettung teilnehmen konnten. Doch nach der Präsentation ist vor dem Arbeitsalltag: Denn bereits in den nächsten Wochen wird der Jubiläumshubschrauber Teil der Flotte an Reservemaschinen und kann somit bei Bedarf jederzeit an einer der 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland zum Einsatz kommen.

Nur wenige Schritte vom knapp 14 Meter langen und 278 Stundenkilometer schnellen Hingucker entfernt entpuppte sich auch das zweite Highlight als wahrer Zuschauermagnet: Die „Welt der Luftretter“ ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern dank abwechslungsreicher Exponate zum Anschauen, Anfassen und Erleben einen hautnahen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der DRF Luftrettung. Egal ob Windentraining per Virtual-Reality-Brille, detailgetreue Miniaturwelt oder Equipment aus dem Flugalltag – in der mobilen Ausstellung auf 57 Quadratmetern ist für jeden etwas geboten. Außerdem stellen sich die Crewmitglieder noch bis zum morgigen Sonntag, 18 Uhr, den Fragen der Anwesenden rund um Einsatzalltag und Fördermitgliedschaft.

Nähere Informationen zur Historie und den wichtigsten Meilensteinen der DRF Luftrettung, zu allen Events rund um das Einsatzjubiläum sowie die Glückwünsche unserer Partner und Wegbegleiter finden Interessierte unter dem Link www.drf-luftrettung.de/8/de/50-jahre-drf-luftrettung.

Das Grußwort von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, lesen Sie unter www.drf-luftrettung.de/8/de/50j-grusswort-winfried-kretschmann

WEB: drf-luftrettung.de

Nagelneues Messe-Objekt Nationalpark-Partner

Impressionen vom ersten Test-Aufbau

Wir präsentieren stolz: unser nagelneues Messe-Objekt, mit dem wir zukünftig noch besser über unsere tollen Nationalpark-Partner informieren können. Die Bilder zeigen uns beim ersten Testaufbau. Vielen Dank an Kerstin Zentner von der Firma Design Office für die inspirierte Umsetzung.

Inspirationen vom ersten Test-Aubau (Fotos: Mandy Gebara)

Kennen Sie schon unsere Nationalpark-Partner?

Nationalpark-Partner stehen für authentische Erlebnisse, hohe Servicequalität und großes Umweltbewusstsein. Als Botschafter des Nationalparks und engagieren sie sich gemeinsam mit anderen für die nachhaltige touristische Entwicklung der Region.

Und hier noch ein paar Impressionen vom Aufbau des neuen Messeobjekts für das Nationapark-Partnernetzwerk.

Nationalparkmitarbeiter*innen und Kerstin Zentner (2.v.r) mit dem neuen Messeobjekt zur Information über das Nationalpark-Partnernetzwerk (Foto: Mandy Gebara)

Nationalpark-Partnerbetriebe werden nach bundesweit einheitlichen, strengen Qualitäts- und Umweltstandards ausgezeichnet. So können Gäste die Nationalpark-Region besonders naturverträglich kennenlernen und mit allen Sinnen genießen. Alle Partner des Nationalparks Harz in der Übersicht gibt es hier. Wenn Sie Interesse daran haben, selbst Partner zu werden, dann finden Sie hier weitere Informationen.

WEB:https://www.nationalpark-harz.de

Staßfurter Stadtrundgang für die ganze Familie

Sonnabend – 22.04.2023 – 10:00 Uhr
Start: Staßfurt, Großer Markt 9

Der Staßfurter Geschichtsverein e.V. und die UBvS –
Unabhängige Bürgervertretung Staßfurt laden gemeinsam zu
einem 2-stündigen Stadtrundgang durch Staßfurt für die
ganze Familie ein.

Es wird Informationen rund um Staßfurt und seine über 1200-
jährige Geschichte geben.
Nach dem Rundgang erwartet die Teilnehmenden ein Imbiss
zum Selbstkostenpreis.

Staßfurter Geschichtsverein e.V.
Löderburger Straße 73
39418 Staßfurt

Vertreten durch:
Vorsitzender Rico Schäfer
Telefon: 03925-9239244
Mail: stassfurter.geschichtsverein@web.de

UBvS – Unabhängige
Bürgervertretung Staßfurt

Ansprechpartner:
Ralf-P. Schmidt
Weißlederweg 6
39418 Staßfurt
Tel.: 03925/323000
Fax: 03925/323001
Funk: 0163/2150494
Mail:
ralf-p.schmidt@t-online.de

Wie soll’s nach der Schule weitergehen? Fehlentscheidungen führen zu Studienabbrüchen

Persönlichkeitsanalysen helfen Schülern, bessere Entscheidungen zu treffen

Friedrichshafen (ots) Dass sie studieren will, steht für die 19-jährige Annika Andresen aus Radolfzell fest. Was noch nicht feststeht, ist das Studienfach. „Es gibt so unfassbar viele Möglichkeiten“, sagt sie, „sodass es wahnsinnig schwer ist, zu entscheiden“. So wie ihr, geht es vielen jungen Erwachsenen, die kurz davor stehen, die Schule abzuschließen. „Viele von uns wollen eine Tätigkeit haben, die irgendwie sinnstiftend ist“, erklärt Andresen. Erfolg und Geld seien weniger wichtig, eine gewisse Sicherheit schon. „Aber gleichzeitig wollen wir was machen, was uns erfüllt, was uns Spaß.“

Junge Erwachsene denken beim Summercamp der Zeppelin Universität darüber nach, wie es nach der Schule weitergeht.

Wie soll es nach der Schule weitergehen? Manche Schülerinnen und Schüler stehen vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens und fühlen sich damit alleingelassen. Schulen bereiten nur wenig auf die Welt da draußen vor. Und so überrascht es nicht, wenn mittlerweile gut ein Viertel aller Studierenden das Studium später wieder abbrechen.

„Das muss nicht so sein“, sagt Schülermentorin Constanze von Laer, 52, selbst Mutter dreier Söhne und Inhaberin der Agentur Konzeptwerk. Sie berät Schüler:innen und Eltern, die sich mit diesen Fragen schwer tun. „Wir haben Methoden, um herauszufinden, was zu einem passt“, erklärt die Beraterin. „Zum Beispiel Persönlichkeitstest, die zeigen, ob man beispielsweise eher praktisch oder theoretisch veranlagt ist, ob man schnell sichtbare Ergebnisse braucht oder auch mal ein paar Wochen darauf warten kann.“

Je besser sich junge Menschen selbst kennen, desto sinnvollere und nachhaltiger Entscheidungen können sie nach der Schule treffen: Ausbildung oder Studium? Technik oder Geisteswissenschaften? Und wie bewirbt man sich eigentlich richtig? Worauf sollte man achten und was unbedingt vermeiden? Was ist eigentlich ein Assessmentcenter?

Antworten auf diese Fragen finden junge Menschen beim Summercamp „Start Up – Your Life“ der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Vom 30. Juli bis 4. August haben sie die Chance, sich einmal nur mit sich und ihrer Zukunft zu beschäftigen – begleitet von Expertinnen und Experten und inspiriert von Gesprächen mit Gleichgesinnten. Denn alle Teilnehmenden sind untergebracht vor Ort in einer Jugendherberge und verbringen die Woche in der Gruppe. Das soll eine sehr intensive Beschäftigung mit dem Thema an sich und mit der eigenen Persönlichkeit ermöglichen.

„Es geht darum, die Biografie der Teilnehmenden kennenzulernen“, erklärt Constanze von Laer, „und darum, die Persönlichkeit besser zu verstehen, damit man jeden einzelnen auch die bestmögliche Beratung anbieten kann.“ Und dieser Prozess beginnt dann auch schon mit einem digitalen Fragebogen vor dem Summercamp, damit in den fünf Tagen am Bodensee keine Zeit verschwendet wird. Da wird dann getestet, geübt und durchgespielt. So lange, bis sich jeder seiner Sache sicher sein kann und mit Zuversicht in das Leben nach der Schule starten kann.

„In der neunten Klasse habe ich mal bei einem Girl’s-Day mitgemacht“, erinnert sich Annika Andresen, „das war in einer Fabrik, die Pumpen herstellt. Da ist mir früh klar geworden, dass das nichts für mich ist. Und dass ich auf keinen Fall mit Maschinen, sondern mit Menschen arbeiten will.“ Die 19-Jährige denkt seither über ein Jura-Studium nach. Ob das wirklich passt, wird sie dann am Summercamp herausfinden. Denn um genau diese Erkenntnisse geht es bei Start Up – Your Life.

WEB: www.zu.de