Archiv der Kategorie: Lifestyle

NORMA bietet seinen Kunden exklusiv klima- und CO2-neutrales Gemüse von einem regionalen Partner aus Franken

Von der Initiative Klima ohne Grenzen ausgezeichnet

Nürnberg (ots) Ein kleiner Schritt für Franken, ein großer Schritt für die Klimaneutralität von NORMA!

Regionale Produkte sind beim Nürnberger Lebensmittel-Discounter schon lange der King, jetzt ist das Gemüse in allen fränkischen Filialen und darüber hinaus auch in Teilen Baden-Württembergs zusätzlich klimaneutral. Speziell die Ware der Scherzer Gemüse GmbH, die vom NORMA-Einkauf in der Region bezogen und exklusiv angeboten wird, trägt nun das „Klima-/CO2-neutral angebaut“-Logo der Initiative Klima ohne Grenzen.

Das Scherzer-Gemüse wird exklusiv bei NORMA angeboten und ist garantiert klima- und CO2-neutral angebaut.

„Klima ohne Grenzen“ zertifizierte Produkte von Scherzer Gemüse exklusiv bei NORMA – so geht klimaneutral

Die nachhaltige Einkaufsstrategie der NORMA-Regionalniederlassungen in Deutschland macht es möglich, dass die Kundinnen und Kunden des Nürnberger Lebensmittel-Discounters in ihrer Filiale garantiert Produkte aus ihrer Heimat finden.

So ermöglicht es das Handelsunternehmen seit Jahren, dass regionale Partner dank zuverlässiger Abnahme von Produkten und einer transparenten Einkaufspolitik wachsen und florieren können. Das gilt in ganz Deutschland und ist eben auch am fränkischen Gemüsebauern Scherzer Gemüse GmbH festzumachen: Der Anbieter ist seit mehr als 40 Jahren NORMA-Zulieferer und als klimaneutrales Unternehmen bei Klima ohne Grenzen zertifiziert. Mit einer Hackschnitzelheizung in Nürnberg sowie einem Biomasseheizkraftwerk am Standort in Dinkelsbühl sorgt das Scherzer-Team dafür, dass der gesamte Gemüseanbau mit CO2-neutraler Wärme versorgt wird. Dem Erzeuger gelingt es dabei zudem, den Wasserverbrauch um zwei Drittel zu reduzieren und deutlich weniger Düngemittel zum Einsatz zu bringen.

Entsprechend bietet NORMA elf Gemüsesorten mit dem „Klima-/CO2-neutral angebaut“-Logo in seinen mehr als 687 Filialen in Bayern und Baden-Württemberg aktiv an. Mit dabei sind unterschiedliche Tomatenarten, Auberginen, Gurken, Paprika, aber auch Kopf- und Blattsalate, die im Laufe des Jahres gelistet werden. Los ging´s am 12. April.

Über NORMA:

Der expansive Discounter NORMA mit Hauptsitz in Nürnberg ist in Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien mit bereits mehr als 1.450 Filialen am Markt.

Web: norma-online.de

Pixum Foto-Geschenke zum Muttertag: Die beste Überraschung für alle Superheldinnen des Alltags

Köln (ots) Mütter sind für ihre Kinder oft alles zugleich: Die beste Künstlerin, die beste Ärztin und die beste Superheldin der ganzen Welt. Pünktlich zum Muttertag am 9. Mai würdigt Pixum alle „Superheldinnen des Alltags“ mit einem liebevoll produzierten Dankesvideo.

Am 9. Mai ist Muttertag! Mit diesem Video bedanken wir uns bei allen Superheldinnen des Alltags dafür, dass sie immer für uns da sind.

Denn besonders jetzt leisten Mütter täglich noch mehr für ihre Familien als zu normalen Zeiten ohnehin.

Genau das bringt der kurze Video-Clip von Pixum wundervoll auf den Punkt.

Muttertag!!

Wer seiner Mama neben Dank und Wertschätzung auch mit einer Überraschung eine kleine Freude machen will, der findet bei Pixum genau das Richtige. Mit ein paar süßen Erinnerungsfotos sind im Handumdrehen persönliche Fotogeschenke gezaubert, über die sich jede Mama garantiert freut.

Noch vor dem Muttertag stellt sich für viele die alljährliche Frage nach dem perfekten Geschenk, um Mama zu feiern. Was gibt es Schöneres als gemeinsame Erinnerungen zu verschenken? Mütter lieben ihre Kinder – und Fotos von ihnen ganz besonders. Mit persönlich gestalteten Pixum Fotoprodukten lassen sich ganz leicht kleine Geschichten erzählen, die viel mehr sagen als ein einfaches Danke.

Kreative DIY-Ideen mit Liebe

Mit einem individuellen Gutschein, der sich hinter einem Pixum Fotopuzzle versteckt, lässt sich gemeinsame Zeit an Mama verschenken. Als Foto wählt man einfach einen Gute-Laune-Schnappschuss oder eine süße Aufnahme mit den Großeltern.

Alle Bastel-Liebhaber können zudem mit Pixum Fotoprodukten und nur wenigen Materialien besondere Fotoerinnerungen zum Muttertag kreieren. Vom persönlichen Pixum Wandbild bis zur Flower-Box, gespickt mit süßen Fotoerinnerungen im Retro-Print-Design – mit Pixum Fotoprodukten zaubert jeder kinderleicht Fotoüberraschungen für die eigene Mama.

Mehr Inspiration gefällig? Diese und weitere liebevolle Geschenkideen rund um den Muttertag 2021 finden sich unter https://www.pixum.de/muttertag. Das liebevoll produzierte Dankesvideo von Pixum gibt es unter: https://www.pixum.de/muttertag#video

Wie es um die Löhne in der Pflege steht.

Steuerberatungsgruppe ETL ADVISION veröffentlicht aktuellen Lohnvergleich für die private Pflegebranche in Deutschland

Berlin/Essen (ots) Deutschlands Pflegekräfte werden durchschnittlich im Westen besser bezahlt als im Osten. Das ist eines der Kernergebnisse des bundesweit größten Lohnvergleichs in der Pflegebranche, der von ETL ADVISION -Deutschlands größter Steuerberatungsgruppe für das Gesundheitswesen – erstmalig in Form einer repräsentativen Studie als Bundesländervergleich veröffentlicht wird.

Während in Hamburg mit 14,93 Euro, Berlin mit 14,92 Euro und Bayern mit 14,87 Euro die höchsten Durchschnittsbruttostundenlöhne gezahlt werden, bildet der Freistaat Thüringen mit 12,95 Euro in privat geführten Einrichtungen das Schlusslicht.

„Die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne in den jeweiligen Bundesländern zeigen bundesweit ein breites Lohnspektrum in der Pflege“, erklärt Marc Müller, Vorstand der ETL AG Steuerberatungsgesellschaft. „Unser Lohnvergleich zeigt, dass Pflegefachkräfte in der ambulanten und teilstationären Pflege generell im Westen (inklusive Berlin) deutlich besser bezahlt werden als im Osten“, ergänzt Marc Müller.

Während in Hamburg mit 14,93 Euro, Berlin mit 14,92 Euro und Bayern mit 14,87 Euro die höchsten Durchschnittsbruttostundenlöhne gezahlt werden, bildet der Freistaat Thüringen mit 12,95 Euro in privat geführten Einrichtungen das Schlusslicht. „Diese erheblichen Unterschiede zwischen der Region Ost und der Region West (inklusive Berlin) zeigen sich auch in Bezug auf Qualifikation und bei den Zulagen für die jeweiligen Pflegefachkräfte“, erklärt ETL-Vorstand Marc Müller.

In der Region West (inklusive Berlin) liegt der Durchschnittsbruttolohn um rund 10% höher als in den östlichen Bundesländern. Inklusive Zulagen verdient eine Pflegekraft im Westen durchschnittlich 2.872,74 Euro im Monat. In der Region Ost liegt das monatliche Durchschnittsgehalt hingegen nur bei 2.575,20 Euro mit Zulagen. In der Region West (inklusive Berlin) verdienen Pflegekräfte durchschnittlich also 297,54 Euro mehr als in der Region Ost.

Diese erheblichen Unterschiede zwischen der Region Ost und der Region West zeigen sich auch in Bezug auf Qualifikation und bei den Zulagen für die jeweiligen Pflegekräfte. So verdient eine Pflegefachkraft mit PDL-Qualifikation in der Region West mit Berlin im Durchschnitt mit Zulagen monatlich 381,49 Euro mehr als in der Region Ost. Auch für Pflegefachkräfte mit anderen Qualifikationen sehen die Unterschiede in den Monatsgehältern ähnlich aus. So erhält eine examinierte Krankenpflegefachkraft in der Region Ost 307,96 Euro an durchschnittlichem Monatsbruttolohn (mit Zulagen) weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen in der Region West (inklusive Berlin).

Über alle Tätigkeitsbereiche hinweg sind die Löhne sowohl in der Region Ost als auch in der Region West (inklusive Berlin) in den vergangenen Jahren angestiegen. Dabei zeigt sich auch, dass die Unterschiede zwischen den Regionen geringer werden, wenngleich hier weiterhin eine bedeutende Differenz besteht. Im Auswertungsjahr 2018 erhielten Pflegefachkräfte der Region West (inklusive Berlin) noch 15,6% mehr Bruttostundenlohn ohne Zulagen und 16,6% mehr Bruttostundenlohn mit Zulagen. Im Auswertungsjahr 2020 verringerte sich dieser Unterschied auf nur noch 10,1% bzw. 11,6%.

Große Unterschiede zwischen Ost und West bei Corona-Prämie

Bei der Auszahlung der sogenannten Corona-Prämie, einer Sonderleistung in der Altenpflege in Höhe von bis zu 1.000 Euro, die von den Ländern und Pflegeeinrichtungen auf 1.500 Euro aufgestockt werden konnte, kehrt sich der Unterschied zwischen der Region Ost und der Region West (inklusive Berlin) um. Der ETL ADVISION Lohnvergleich Pfleg zeigt, dass in der Region Ost wesentlich mehr Pflegekräfte die Prämie erhielten als in der Region West. Während in der Region Ost zum Beispiel 70,8 % des allgemeinen Verwaltungspersonals in der Pflege eine Corona-Prämie erhielten, lag dieser Wert in der Region West nur bei 53,5 %. Ähnlich sieht es bei den anderen Qualifikationsstufen aus. Auch die Höhe der ausgezahlten Corona-Prämie stellt sich in den Bundesländern unterschiedlich dar. Die höchste Corona-Prämie wurde in Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 1.224,52 Euro gezahlt. In Bayern waren es nur 756,95 Euro je Arbeitnehmer.

Über die ETL Studie – Lohnvergleich in der Pflegebranche

Die Einzigartigkeit und Exklusivität der Studie besteht in der Auswertung der originären, das heißt echten Lohndaten in der privaten Pflegewirtschaft. Als spezialisierter Steuerberater für Unternehmen in der Pflegewirtschaft erstellen die ETL- ADVISION Steuerberatungs-Kanzleien neben der Finanzbuchhaltung insbesondere die Lohn- und Gehaltsabrechnung für die Pflegeunternehmen. Dadurch verfügt ETL ADVISION über Lohndaten in Form von 362.000 Datensätzen aus dem Zeitraum zwischen 2018 und 2020, die in der vorliegenden Studie exklusiv für den Bereich der ambulanten und teilstationären Pflege in einem in Deutschland einzigartigen Bundesländervergleich analysiert und interpretiert werden. ETL ADVISION greift damit für den Lohnvergleich Pflege auf eine einmalige und originäre Primärdatenbasis zurück, um die Lohnarten und Lohnzulagen für die Pflegebranche auszuwerten sowie Trends und Entwicklungen der Löhne über die Jahre aufzuzeigen und zu vergleichen.

„Für die Gehaltsverhandlungen ist es vorteilhaft, wenn sich der Arbeitgeber an den Konditionen seinen Mitbewerber orientieren kann. Unser Lohnvergleich Pflege ist ein bundesland-individueller Vergleich für die Branche. Der bundesweit einmalige Lohnvergleich ist ein gutes Instrument, um die jeweiligen Stundensätze in den Pflegeeinrichtungen zu ermitteln und kann als schlagkräftiges Argument bei Stundensatzverhandlungen gegenüber den jeweiligen Kostenträgern eingesetzt werden“, erklärt Martina Becker, Steuerberater und Autorin der ETL Studie – Lohnvergleich in der Pflegebranche.

Der Lohn wurde in der jeweiligen Qualifikation zunächst als Bruttostundenlohn (ohne Zulagen) und im zweiten Schritt mit Zulagen (z.B. vermögenswirksame Leistungen, Zuschläge, Zulagen, Sachbezüge, pauschal versteuerte Lohnbestandteile) ausgewertet. Die üblichen statistischen Lohnvergleiche in der öffentlichen und politischen Diskussion basieren überwiegend auf Bruttolöhnen in der Pflegebranche als Grundlage für die Lohnentwicklung. Die Studie weist damit exklusiv die echten Stundenlöhne und Zulagen der Arbeitnehmer in der ambulanten und teilstationären Pflege aus. Insbesondere hervorzuheben ist, dass für den Lohnvergleich der im Jahr 2020 einmalig ausgezahlte Corona-Bonus bei der Datenanalyse berücksichtigt worden ist, so dass auch eine Vergleichbarkeit zwischen den Lohndaten inklusive und exklusive des Corona-Bonus ermöglicht werden kann. Um die Vergleichbarkeit zu den Vorjahren zu gewährleisten, werden die im Jahr 2020 gezahlten Corona-Prämien gesondert in der Studie dargestellt.

Die ausführliche Studie mit allen grafischen Visualisierungen, Trendanalysen und Empfehlungen ist unter www.etl-advision.de abrufbar.

Men’s Health Dad startet Digital-Offensive: Väter-Themen noch mehr Raum geben

Hamburg, Deutschland (ots) Das Magazin MEN’S HEALTH DAD startet seinen eigenständigen Digitalauftritt www.dad-mag.de, um Väter-Themen deutlich mehr Raum zu geben.

Screenshot Startseite Digitalangebot von MEN’S HEALTH DAD

„Gerade in diesen Pandemie-Zeiten mit oft chaotischen Betreuungssituationen, Homeschooling und Familien, denen die Decke auf den Kopf fällt, sind Väter stark gefordert und suchen nach Antworten“, sagt Redaktionsleiter Marco Krahl. „Das gilt noch mehr für frischgebackene Väter, bei denen der Alltag mit Baby manchmal im Stundentakt neue Fragen aufwirft.“

Das hochwertige Online-Magazin DAD richtet sich an werdende Väter sowie an Männer mit Kindern bis zum Grundschulalter, die noch auf der Suche nach ihrer neuen Rolle sind und mit kleinen Kindern tagtäglich vor immer wieder neuen Herausforderungen stehen. DAD hat dabei einen modernen, zeitgeistigen Blick auf diese Zielgruppe.

Begleitet wird der Start des Digitalauftritts von dem exklusiven Werbepartner WaterWipes, dessen innovatives Konzept für Baby-Feuchttücher mit nur zwei Inhaltsstoffen die DAD-Redaktion überzeugt hat. WaterWipes Feuchttücher wurden von dem aktiven Vater Edward McCloskey entwickelt und bestehen zu 99,9 Prozent aus Wasser plus einem Tropfen Fruchtextrakt.

Aus der MEN’S-HEALTH-Tradition heraus bietet das Online-Magazin vor allem viele nützliche Tipps für die Lebenswelt der Leser und stellt immer wieder Vorbilder und Vorreiter vor. Auch Stellung zu aktuellen Veränderungen des Gesellschafts- und Familienbildes zu beziehen, gehört zum Selbstverständnis des Magazins. Inhaltlich spiegeln sich die Themenbereiche Erziehung, Beziehung, Beruf, Finanzen, Gesundheit und Freizeit in diesen vier Menüpunkten wider: 1. Kids & Tipps, 2. Partner & Family, 3. Job & Care, 4. Tools & Toys.

Neben der neuen Website bieten auch die Social-Media-Plattformen von MEN’S HEALTH DAD viele Inhalte für Väter. Der 14-tägige Podcast „Echte Papas“ von Redaktionsleiter Marco Krahl und seinem Co-Host Florian Schleinig ergänzt das Portfolio für die Väter-Zielgruppe.

Website: www.dad-mag.de

Instagram https://www.instagram.com/dadmag.de/

Facebook: https://www.facebook.com/MensHealthDAD

Podcast https://echtepapas.podigee.io/

„37°“-Reportage im ZDF: Wie Frauen Männerdomänen erobern

Klassische Rollenbilder halten sich hartnäckig in der Arbeitswelt, denn gesellschaftlich geprägte Stereotype bestimmen noch immer die Berufswahl von Frauen und Männern.

Lisa schraubt gerne an Autos und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Die „37°“-Reportage „Weil sie’s kann – Frauen erobern Männerdomänen“ begleitet am Dienstag, 13. April 2021, 22.15 Uhr, drei Frauen in Männerberufen: eine Braumeisterin, eine Rennfahrerin und eine Pannenhelferin beim ADAC.

Autorin Antje Diller-Wolff geht der Frage nach, warum die Berufswahl der drei immer noch eine Seltenheit ist, und zeigt, mit welchen Vorurteilen die jungen Frauen zu kämpfen haben.

Die „37°“-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. „Als Frau hast Du es immer noch schwerer im Motorsport, weil viele Männer an Frauen erstmal generell zweifeln.“ Sophia Flörsch ist die erfolgreichste deutsche Rennfahrerin. Sie fährt als einzige Frau mit 19 Jahren in der Formel 3 und strebt einen Startplatz in der Formel 1 an. Flörsch fordert, dass Frauen im Rennsport endlich die gleichen Rechte bekommen sollten wie ihre männlichen Kollegen. „Ich möchte mich lieber von einem Braumeister beraten lassen.“ Von solchen Aussagen lässt sich Doreen aus Bremen nicht aus der Ruhe bringen. Sie ist eine von wenigen Braumeisterinnen in Deutschland. Auch in ihrem Betrieb ist sie die einzige Frau. Davon unterkriegen lässt sie sich aber nicht, im Gegenteil: Sie möchte auf mehr Gleichberechtigung in ihrem Berufszweig aufmerksam machen. Sie wuchtet schweres Material, fährt Gabelstapler und erfindet neue Biersorten. Leidenschaft und Spaß im Beruf sind für sie entscheidend. „Ich habe oft gehört, dass ich das nicht schaffen würde, weil ich eine Frau bin.“ Lisa kommt, wenn der Motor streikt. Frauen freuen sich, Männer sehen ihr Ego in Gefahr, wenn sie mit dem Auto liegen bleiben und eine Pannenhelferin kommt. Ihre Zahl bundesweit ist einstellig, es sind zehn von 1700. Lisa aus Lünen bockt Autos auf, kriecht unter gestrandete Fahrzeuge, überbrückt Batterien und wechselt Reifen – weil sie’s kann. In der Werkstatt, in der sie gelernt hat, war sie auch die einzige Frau und setzte sich mit Kompetenz, Ehrgeiz, aber auch mit Mut, Witz und Charme durch.

Web: ZDF.de

Neue Blickwinkel auf München

Innsbruck (ots) muenchen.de und einfach-muenchen.de erweitern mit neuen Livebildern vom Marienplatz den Webcam Service

Ob Einkaufsbummel, Tagesausflug, Städtetrip… München ist zu jeder Jahreszeit beliebtes Ziel von Millionen Menschen aus dem In- und Ausland. In Zeiten coronabedingter Reisebeschränkungen steigt die Sehnsucht nach Münchens Flair und dem breiten urbanen Angebot bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen.

BILD zu OTS – Die neue Kamera am Marienplatz mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche.

Die Landeshauptstadt München und das offizielle Stadtportal muenchen.de haben ihr Serviceangebot im Bereich der Webcams ausgebaut. Die Webcams zeigen neben dem Olympiapark, der Innenstadt und der Isar auch den Marienplatz, der kürzlich mit einer neuen Kamera mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche ausgestattet wurde. Unter www.muenchen.de/webcam haben die Nutzer*innen Zugriff auf all diese Live-Aufnahmen. Auch die Besucher*innen des Münchner Tourismusportals können sich mit den neuen Livebildern der Webcams schon jetzt in ihren nächsten München-Aufenthalts hineinträumen (einfach-muenchen.de/webcam). Allein seit dem Onlinegang der neuen Kamera vor wenigen Wochen wurden die Livebilder vom Marienplatz über 2,4 Millionen Mal aufgerufen.

Zu sehen sind die Livestreams vom Marienplatz inkl. 360 Grad Player und Zeitraffer nicht nur auf muenchen.de und einfach-muenchen.de sondern auch über Streamingsticks wie die von Amazon Fire TV oder Apple TV. Dazu einfach die kostenlose App „feratel webcams“ downloaden und die München Kameras schnell als Favoritenkanal einrichten.

Die Panoramastreams sind aktuell außerdem auf über 60 Online Portalen weltweit rund um die Uhr abrufbar. Darüber hinaus werden die Panoramabilder täglich in der Früh bzw. vormittags im Fernsehen einem Millionenpublikum präsentiert: u.a. im BR, auf ARD alpha und münchenTV sowie in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern Belgiens – Canvas und één.

Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer von muenchen.de ist überzeugt, dass es gerade jetzt wichtig ist, München als attraktive Destination ins Gedächtnis zu rufen und auf die Bildschirme der Menschen zu bringen. „Mit der weltweiten Verbreitung unserer Livebilder erzeugen wir Emotionen und den Wunsch München möglichst bald zu besuchen. Egal ob bei Tagestourist*innen, Städtereisenden oder Urlaubsgästen.“

Mit Technologielieferant feratel an der Seite stehen der Landeshauptstadt München und muenchen.de umfangreiches technisches Know-how und ein über alle digitalen Kanäle reichendes Distributionsnetzwerk zur Verfügung.

Rainer Egen, Geschäftsführer der feratel Deutschland freut sich über die enge Zusammenarbeit und unterstreicht, dass sich gerade jetzt im Lockdown viele Menschen den Urlaub und ihre Lieblingsplätze nach Hause holen, indem sie sich ihre Lieblingsdestinationen über das Smartphone, das Tablet, den PC oder den (Smart)TV ins Wohnzimmer streamen. „3,3 Milliarden Sichtkontakte generierten die im feratel Netzwerk betriebenen Webcams im Jahr 2020. Allein auf unserem Eigenportal „feratel.com“ tummeln sich an Spitzentagen bis zu 114.000 Besucher*innen.“

München ist der Dreh- und Angelpunkt im Süden Deutschlands: für die Wirtschaft, die Kultur, die Gastronomie, das Nachtleben, den Sport, das Shopping u.v.m. Tages- und Urlaubsgäste schätzen die bayerische Landeshauptstadt gleichermaßen für ihr breites Angebot und ihren unverwechselbaren Charme. Knappe 9 Millionen Ankünfte und über 18 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019 unterstreichen die hohe Attraktivität der Millionenstadt für Tourist*innen aus der ganzen Welt. Der für den Tourismus zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner: „Daran wollen und werden wir 2021/22 beim Restart wieder zügig anschließen. Die Bilder aus den Webcams liefern nicht nur schöne Ansichten unserer Stadt, sie laden zu einer Reise nach München ein.“

Halle (Saale),Händel-Festspiele 2021 abgesagt

Statement des Direktors der Stiftung Händel-Haus und Intendant
der Händel-Festspiele, Clemens Birnbaum

„2021 wollten wir nach Absage der Händel-Festspiele des vergangenen Jahres wieder ein großes Musikfest in der Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich Händel feiern.

Unser Motto lautete: Wir tun alles dafür. Mit viel Kraft, Energie und Kreativität sowie mit großem Entgegenkommen aller Mitwirkenden entwickelten wir in den vergangenen Monaten immer neue Alternativen mit dem Ziel, die Festspiele 2021 in welcher Form auch immer durchzuführen. Zu unserem großen Bedauern müssen wir nun mitteilen, dass alle Versuche gescheitert sind und dass aufgrund der jüngsten pandemischen Entwicklung mit dem rasanten Anstieg an Infizierten eine Durchführung der Händel-Festspiele 2021 vom 28. Mai bis 13. Juni 2021 nicht möglich ist. Das große, international wahrgenommene Musikfest fällt somit zum zweiten Mal in Folge aus. Die Absage trifft uns emotional und finanziell schwer, ist aber unumgänglich und alternativlos. Seit Mitte März steigen die Inzidenzzahlen explosionsartig, die Bundeskanzlerin spricht nicht nur von einer dritten Welle, sondern sogar von einer neuen Pandemie und das Robert-Koch-Institut prognostiziert für die kommenden Wochen nicht niedrigere, sondern stark steigende Inzidenzwerte. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch an den hohen Inzidenzwerten in der Stadt Halle (Saale) wider, die seit nunmehr mehreren Tagen über 200 liegen. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass internationale Musikfeste, die sich auch an ein überregionales Publikum wenden, nicht möglich sein werden, wenn man alleine die Inzidenzwerte betrachtet. Diese geben für langfristig zu planende, internationale Großveranstaltungen keine notwendige Planungssicherheit. Deshalb bin ich überzeugt, dass es erst nach Erreichen einer bestimmten Impfquote wieder möglich sein wird, derartige international ausgerichtete Großveranstaltungen durchzuführen. Dies ist auch ein Grund, dass wir nicht über eine Verschiebung in den Spätsommer und die Durchführung kleiner Händel-Festspiele nachdenken, denn zu häufig haben wir im vergangenen und in diesem Jahr schon Veranstaltungen neu geplant und verschoben, die wir später erneut verschieben und schließlich dennoch absagen mussten. Sofern allerdings die Inzidenzwerte wieder deutlich gesunken sind, ändert diese Feststellung nichts an der Tatsache, dass Veranstaltungen von überwiegend lokalen Kulturträgern für ein regionales Publikum möglich sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Weg ein erstes Öffnungsszenario bietet. Mit unseren Partnern vor Ort werden wir deshalb abwarten, ob und wenn ja wie während der ursprünglich gedachten Festspielzeit Händel in der Stadt Halle für die Hallenserinnen und Hallenser präsent sein kann. In Anbetracht der Lage ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, hierüber irgendwelche Aussagen zu treffen. Woran wir allerdings fest glauben und dabei den Aussagen von Politikern und Experten vertrauen, ist, dass wir im Frühsommer 2022 zu unserem 100-jährigen Jubiläum wieder Händel-Festspiele groß feiern können. Lassen Sie uns also die Jubiläumsausgabe zu einem großartigen Neustart nutzen. Mit Absage der Händel-Festspiele gilt es Dank zu sagen: dem Publikum, das viele Tickets kaufte und ebenso wie wir darauf vertraute, dass es uns allen gelingt, Händel-Festspiele 2021, wenn auch in stark reduzierter Form, zu veranstalten. Ein ganz großer Dank gilt den Musikerinnen und Musikern. Wir wissen, dass auch sie sich in den letzten Monaten intensiv auf die Mitwirkung bei den Festspielen 2021 vorbereitet haben. Und wir wissen auch, dass die Absage für sie nicht nur emotional, sondern nicht zuletzt auch finanziell, teilweise sogar existentiell schwer zu verkraften ist. Barockmusikfeste wie die Händel-Festspiele arbeiten mit vielen fantastischen Spezialmusikerinnen und -musikern zusammen, die man seit einem Jahr als so genannte „Solo-Selbstständige“ bezeichnet. Ohne diese Musikerinnen und Musiker ist die künstlerische Qualität von Barockmusikfesten gar nicht möglich. Umso mehr plädiere ich an die Gesellschaft und Politik, geeignete Maßnahmen zu finden, damit diese wunderbaren Musikerinnen und Musiker nicht durch alle Förderraster fallen, sodass sie uns in einer hoffentlich nahen Zukunft weiterhin mit ihrer Musikdarbietung emotional berühren können. Bitte schenkt diesen Menschen bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen das notwendige Vertrauen, welches sie im selben Maße wie große Wirtschaftsunternehmen verdienen. Ferner gilt mein Dank unseren Geldgebern und Sponsoren sowie Kultur- und Medienpartnern, die auch in einem für sie wirtschaftlich schweren Jahr an unserer Seite standen, uns ihr Vertrauen schenkten und bis zuletzt an die HändelFestspiele glaubten. Und nicht zuletzt ist den Mitarbeiter*innen der Stiftung Händel-Haus für ihr großes Engagement zu danken, die flexibel auf jedes neue Ereignis reagierten und die bis zuletzt alles dafür taten, dass Händel-Festspiele stattfinden können. Die Händel-Festspiele 2021 setzten mit dem Motto „Helden und Erlöser“ einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Händels berühmtes Oratorium „Messiah“. Ostern und der Ostergruß „Er ist auferstanden“, mit dem sich Christen seit Hunderten von Jahren am Ostersonntag begrüßen, liegt gerade hinter uns. In Händels „Messiah“ drückt eine lyrische Frauenstimme in einer Arie ihre Gewissheit aus, dass der Erlöser lebt: „I know that my redeemer liveth“ – „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. Ich wünsche uns, dass wir mit einer ähnlichen Gewissheit fest daran glauben, dass wir in den kommenden Monaten vom Virus erlöst werden und dass wieder ein gesellschaftliches Leben stattfinden wird.“ Clemens Birnbaum Direktor Stiftung Händel-Haus / Intendant Händel-Festspiele

Informationen zur Ticket-Rückerstattung
Bereits gekaufte Tickets der Händel-Festspiele 2021 werden abzgl. angefallener Gebühren wie Vorverkaufsgebühren durch die Stiftung Händel-Haus rückerstattet. Hierfür steht auf der Homepage der Stiftung ein Rückerstattungsformular als Download zur Verfügung. Eine Rückerstattung kann nur unter Vorlage der Originaltickets erfolgen. Das Formular ist zusammen mit den Originaltickets an die
Stiftung Händel-Haus postalisch zu schicken.

Web: Haendelhaus.de

Hommage an Prinz Philip: ARTE zeigt „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“

Strasbourg (ots) Mehr als 70 Jahre lang stand er an der Seite der britischen Königin Elisabeth II. und wohl berühmtesten Frau der Welt: Prinz Philip. Dabei war er selbst Legende, nicht nur dank seiner flotten Sprüche.

Hommage an Prinz Philip, Duke of Edinburgh

Gegen innere und äußere Widerstände ist es ihm gelungen, zur Integrationsfigur des britischen Königreichs und zu einer Ikone der Gegenwart zu werden. Nun ist der Prinzgemahl im Alter von 99 Jahren gestorben. In Erinnerung an den Duke of Edinburgh ändert ARTE kurzfristig sein Programm und zeigt am morgigen Samstagabend, den 10. April, um 21.45 Uhr die Dokumentation „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“. Bereits ab sofort steht die Dokumentation in der ARTE-Mediathek und auf ARTEs YouTube-Kanal zur Verfügung. Samstag, 10. April, um 21.45 Uhr Prinzgemahle – Im Schatten der Krone Dokumentation von Julia Melchior ZDF/ARTE, Broadview TV GmbH Deutschland, Großbritannien, Niederlande 2020, 52 Min. Erstausstrahlung Online in der ARTE-Mediathek vom 9. April 2021 bis zum 30. Mai 2024

Web: https://www.arte.tv

Hamburger Spendenparlament ermöglicht Spielzimmer in der neuen Kinderpsychiatrie

Hamburg (ots) Mit 24.608 EUR finanziert das Hamburger Spendenparlament einen handgefertigten Spielparcours aus Holz für das Spielzimmer auf der Kinderstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Wilhelmstift, deren Neubau Ende 2021 fertiggestellt werden soll.

Maßgeschneideter Indoorspielplatz

Damit ermöglicht das Spendenparlament nicht nur Bewegungsangebote für Schlechtwettertage, sondern vor allem entwicklungsfördernden Lebensraum und somit eine wirksame Ergänzung zum bestehenden Therapieangebot. Eigens für die besonderen Anforderungen der Kinderpsychiatrie entwickelt, bietet der Parcours neben Rückzugsorten für sensible Kinder auch ausreichend Bewegungsangebote für hyperaktive Patienten. Diese Vielfalt macht das Spielgerät so besonders.

Uwe Kirchner, Vorstandsvorsitzender des Hamburger Spendenparlaments: „Wir freuen uns, wenn das Hamburger Spendenparlament psychisch erkrankten Kindern der Stadt etwas Gutes tun kann. In einer intensiven Prüfung hat die Finanzkommission das Projekt und seine Bedeutung näher kennengerlernt und es dem Spendenparlament zur Abstimmung vorgeschlagen. Dass es solch große Zustimmung findet, freut uns besonders.“

„Gerade für unsere Patienten im Alter von sechs bis 12 Jahren ist Spielen und Bewegung ein wichtiges Entwicklungsmoment. Darüber hinaus helfen Bewegungsangebote antriebslosen Kindern aus ihrer Isolation heraus und regen zur Interaktion an“, so Thomas Kobsa, Leiter des Pflege- und Erziehungsdienstes der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Wilhelmstift.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie im Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift behandelt Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren, verfügt über insgesamt sechs Stationen und versorgt mit rund 150 Mitarbeitern, Kinder und Jugendliche, die beispielsweise unter Depressionen, Angstzuständen oder Essstörungen leiden, suizidgefährdet sind oder sich selbst verletzten. Mit Hilfe von Spendengeldern sollen nicht durch die Behörde finanzierbare zusätzliche entwicklungsfördernde Lebensräume ausgestattet werden. Geplant sind etwa eine von Patienten selbst gestaltete Tonkachelwand, eine Kletterwand und ein Holzspielplatz.

Spendenkonto:

IBAN: DE76 2005 0550 1500 6433 72

BIC: HASPDEHHXXX

https://www.kkh-wilhelmstift.de/spenden/helfen/

Das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, ein Haus der ANSGAR GRUPPE, ist als Klinik der pädiatrischen Schwerpunktversorgung mit 261 (teil-)stationären Betten eine der größten Kinderkliniken Norddeutschlands. Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin befinden sich 23 Fachbereiche unter einem Dach, die eine „medizinische Versorgung der kurzen Wege“ ermöglichen. So können wir unseren ca. 12.000 stationären sowie 50.000 ambulanten Patientinnen und Patienten eine Spitzenmedizin bieten, die weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus Anerkennung findet.

https://www.kkh-wilhelmstift.de/

Was unterscheidet Langzeitsingles von Kurzzeitsingles?

Hannover (ots) Die Dating Plattform Gleichklang.de untersuchte die Besonderheiten von Kurzzeitsingles und Langzeitsingles.
Die Ergebnisse zeigen, dass Langzeitsingles besonders oft unter Hemmungen und sexuellen Problemen leiden.

Langzeit-Single sind oft einsam

Langzeitsingles haben es sich aber außerdem oft bereits in der Partnerlosigkeit eingerichtet und sind als Singles meistens zufriedener als Partnerlose, die erst seit kürzerer Zeit SIngle sind.

Befragung

Die Partnerbörse Gleichklang.de wollte wissen, was Langzeit- und Dauersingles von Partnersuchenden unterscheidet, die erst seit kürzerer Zeit Single sind. Hierfür befragte die Dating-Plattform 789 Mitglieder, unter ihnen 569 Frauen und 220 Männer im Alter von 18 bis 77 (Durchschnittsalter: 43).

Bei den Frauen waren 238 Befragte (41,8 %) höchstens drei Jahre Single (Kurzzeitsingles), während 331 Frauen (58,2 %) länger als drei Jahre Single waren (Langzeitsingles). Bei den Männern waren 100 Befragte (45,4 %) höchstens drei Jahre Single, während 120 der Männer (55,5 %) länger als drei Jahren Single waren. Alle Befragten gaben an, in der Vorgeschichte mindestens eine Partnerschaft gehabt zu haben.

Die Befragten wurden gebeten, den folgenden möglichen Gründen für ihre Partnerlosigkeit zuzustimmen oder diese abzulehnen:

– ist Zufall (Zufall)

– wurde betrogen (negative Vorgeschichte)

– Kandidaten waren mir zu langweilig (hohe Ansprüche)

– bin zu gehemmt (Hemmung)

– bin als Single glücklich (zufriedene Singles)

– es gibt genug zu tun (andere Prioritäten)

– entwickle keine Liebesgefühle (keine romantischen Gefühle)

– bin beruflich erfolglos (berufliche Erfolglosigkeit)

– habe sexuelle Schwierigkeiten (sexuelle Probleme)

– möchte unverbindlichen Sex (polygame Orientierung)

Die Befragten beantworteten die Fragen auf einer vierstufigen Skala mit den möglichen Antworten nein, eher nein, eher ja und ja. Für die Auswertung wurden eher ja und ja als Zustimmung zusammengefasst.

Ergebnisse

Kurzzeit und Langzeitsingles im Vergleich

Bei drei der 10 Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern statistisch signifikante höhere Zustimmungsraten bei Langzeitsingles als bei Kurzzeitsingles:

– 33,8 % der weiblichen und sogar 54,2 % der männlichen Langzeitsingles gaben an, gehemmt zu sein. Demgegenüber benannten lediglich 25,6 % der weiblichen und 35,0 % der männlichen Kurzzeitsingles Hemmungen als Grund für ihre Partnerlosigkeit.

– 59,5 % der weiblichen und 48,3 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, als Single glücklich zu sein. Bei den Kurzzeitsingles stimmten dieser Aussage lediglich 44,1 % der befragten Frauen und 26,0 % der befragten Männer zu.

– 13,6 % der weiblichen und 21,7 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, dass sie sexuelle Schwierigkeiten hätten. Bei den Kurzzeitsingles fiel diese Zustimmungsrate mit 7,1 % bei den Frauen und 10 % bei den Männern bedeutend geringer aus.

Schließlich gab es einen weiteren Unterschied zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles, der aber nur bei Männern zu beobachten war:

– 35,8 % der männlichen Langzeitsingles, aber nur 18,0 % der männlichen Kurzzeitsingles stimmten der Aussage zu „entwickle keine Liebesgefühle“. Demgegenüber zeigte sich hier bei den Frauen kein signifikanter Unterschied in der Zustimmungsrate zwischen Langzeitsingles (22,4 %) und Kurzzeitsingles (16,4 %).

Bei den Zustimmungsraten zu den anderen Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern keinerlei statistisch signifikante Unterschiede zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles.

Psychologische Interpretation

Psychologe Gebauer weist darauf hin, dass die in dieser Untersuchung identifizierten besonderen Merkmale von Langzeitsingles sowohl Ursache als auch Folgen des langen Singledaseins sein könnten. Die Umfrage erlaube es nicht, zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu unterscheiden.

Aus psychologischer Sichtweise sei es aber wahrscheinlich, dass beide Erklärungen zuträfen und sich sogar wechselseitig verstärkten:

Hemmungen oder sexuelle Schwierigkeiten können demnach die Partnersuche erschweren und dadurch zu einer Verlängerung des Single-Daseins führen. Das fortbestehende Single-Dasein und der Status als Langzeit-Single könnten dann wiederum Hemmungen und sexuelle Schwierigkeiten sogar noch verstärken, was gleichzeitig zu einer weiteren Erschwernis der Partnersuche und damit zu einer Aufrechterhaltung des Single-Daseins führe.

Ein ähnlicher Mechanismus sei auch bei der Zufriedenheit mit dem Single-Dasein zu vermuten:

Wer sehr zufrieden mit seinem Single-Dasein sei, lasse sich womöglich nicht ausreichend auf die Partnersuche ein, was zur Aufrechterhaltung des Single-Daseins führen könne. Je länger des Single-Dasein fortbestehe, desto mehr richteten sich aber Menschen in diesem Single-Dasein ein, was die Zufriedenheit weiter erhöhen könne, wodurch die Bereitschaft für Veränderung und Partnerschaft gleichzeitig weiter absinken.

Bei einem Teil der Langzeitsingles spielten vorwiegend Hemmungen eine Rolle, die auch mit sexuellen Schwierigkeiten einhergehen könnten. Bei anderen Langzeitsingles sei es dagegen vorwiegend die Zufriedenheit mit dem Single-Dasein, welche zur Aufrechterhaltung der Partnerlosigkeit führe.

Hemmungen, sexuelle Schwierigkeiten und Zufriedenheit mit dem Single-Dasein könnten aber auch gleichzeitig auftreten und damit die Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen der Partnerlosigkeit weiter erhöhen.

Bei Männern, nicht aber bei Frauen, sei lange andauernde Partnerlosigkeit zusätzlich mit dem Zweifel an der eigenen Liebesfähigkeit verbunden. Die überhöhte Erwartung, dass eine Beziehung sofort mit großen Gefühlen beginnen müsse, könne dazu führen, dass andere Verlaufsformen, bei denen aus freundschaftlicher Sympathie Liebe entstehe, nicht zugelassen würden.

Gerade im mittleren und höheren Alter begännen Beziehungen aber oft nicht mit sofortiger Verliebtheit, sondern mit Sympathie, die sich erst schrittweise zu Vertrautheit und Liebe vertiefe. Wer hierzu nicht bereit sei, bleibe deshalb häufiger partnerlos. Gleichzeitig könne aber auch wiederum die lange Partnerlosigkeit an sich zu Zweifeln an der eigenen Liebesfähigkeit führen und damit im Sinne eines Teufelskreislaufes die Partnersuche weiter erschweren.

Gebauer berichtet, dass das Betreuungsteam von Gleichklang sehr ähnliches beobachte: Insbesondere bereits lange suchende Mitglieder berichteten oft von Hemmungen, die ihnen die Kontaktaufnahme erschwerten, oder gäben umgekehrt an, dass sie an ihrer Beziehungsbereitschaft zweifelten, weil sie eigentlich glücklich mit ihrem Single-Dasein seien.

Psychologische Empfehlungen

Gebauer rät Singles, die unter Hemmungen leiden, sich aktiv um die Überwindung dieses Problems zu bemühen. Nichts zu tun, führe meistens dazu, dass Hemmungen fortbestünden oder sich verschärften und dadurch auch die Partnerlosigkeit andauere.

Kontakt aufnehmen, miteinander schreiben und sprechen könne gelernt werden. Das Online-Dating sei ein guter Übungsraum für Kommunikation und Selbstsicherheit. Wem dies allein nicht gelinge, der könne auf Kommunikations- und Flirtkurse zurückgreifen, die in Pandemie-Zeiten auch immer mehr Online angeboten werden.

Bei sexuellen Schwierigkeiten helfe es, über die eigenen sexuellen Wünsche und Ängste zu reflektieren und hierüber offen mit dem Gegenüber zu besprechen. Viele sexuelle Probleme lösten sich durch einen offenen Umgang mit Sexualität und Befürchtungen in Luft auf. Bei Männern könne auch die Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Erektionsschwäche helfen.

Seien die sexuellen Probleme aber tiefergreifend, könne eine psychotherapeutische Behandlung oder eine Sexualtherapie erforderlich sein.

Denjenigen, die an ihrer Liebesfähigkeit zweifeln, rät Gebauer, keine Schmetterlinge im Bauch zu erwarten, sondern sich auf den behutsamen und schrittweisen Aufbau von Vertrautheit und Nähe einzulassen.

Was aber tun, wenn ich als Single glücklich bin?

Gebauer sieht für glückliche Singles zwei Möglichkeiten:

Das Single-Dasein positiv annehmen und die Partnersuche beenden oder aber sich des Wunsches nach Beziehung bewusstwerden und die Partnersuche intensivieren.

Gebauer berichtet, dass für einige die positive Annahme des Single-Daseins regelrecht befreiend sein könne. Manche Singles befänden sich nur deshalb geradezu zwanghaft auf Partnersuche, weil sie ihre Partnerlosigkeit als nicht normal einschätzten. Der Vergleich mit längst verpartnerten Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen führe zu einem normativen Druck, eine Partnerschaft finden zu müssen. Werde dieser Druck aber als Ausdruck einer Verzerrung erkannt, entfalle die Notwendigkeit zur Partnersuche und es trete eine Entlastung ein.

Häufiger sei es jedoch, dass zufriedene Singles beim Nachdenken über ihre gegenwärtige Lebenssituation und ihre künftigen Ziele doch eine Sehnsucht nach Partnerschaft bei sich wahrnehmen, was ihnen helfe könne, Blockaden abzubauen, veränderungsbereiter zu werden und sich besser auf die Partnersuche einzulassen.