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Automechanika: Zum Erreichen der Klimaziele brauchen wir alle Technologien

Bonn (ots) Wie können die Ziele der Bundesregierung erreicht werden, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent und weiter bis 2050 zu reduzieren? Das war die Kernfrage auf der Podiumsdiskussion, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) auf der Automechanika in Frankfurt am Main veranstaltet hat.

An der lebhaften Diskussion beteiligt waren: V.l.: Reinhard Houben MdB (FDP), Dr. Joachim Damasky (VDA), Karsten Schulze (ADAC), Wilhelm Hülsdonk (ZDK), Detlef Braun (Messe Frankfurt), Moderator Philipp Sternberg (FabuCar)

Es diskutierten Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident und selbstständiger Kfz-Unternehmer, VDA-Geschäftsführer Dr. Joachim Damasky, ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze, sowie Reinhard Houben MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP.

Wie sind die CO2-Ziele zu erreichen? | Live-Podiumsdiskussion

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, begrüßte die Diskutanten und unterstrich, dass der Klimaschutz eines der zentralen Themen sei, das den gesamten Planeten bewege. Auch der Straßenverkehr müsse dafür einen erheblichen Beitrag leisten und dabei offen für neue und innovative Technologien sein.

„Wir dürfen für die Erreichung der CO2-Ziele nicht nur neue Fahrzeuge ins Visier nehmen. Deshalb plädiert das Kraftfahrzeuggewerbe für Technologieoffenheit bei den Energieträgern, sprich neben der Elektromobilität auch die Förderung grüner Kraftstoffe und von Wasserstoff“, forderte Wilhelm Hülsdonk. Die Kfz-Meisterbetriebe seien schon bestens vorbereitet, um auch Elektrofahrzeuge warten und reparieren zu können. „Wir tun alles, um die Klimaziele zu erreichen, aber wir brauchen auch die richtigen politischen Verordnungen und die richtigen Produkte der Autoindustrie, damit wir unsere Kunden nach ihren Bedürfnissen beliefern können.“

„Wir stehen sehr klar zu den Klimazielen von Paris. Diese lassen sich jedoch nur dann erreichen, wenn wir alle Potentiale nutzen und Fahrzeuge technologieoffen weiterentwickeln. Nur so kann es gelingen, für jeden Bedarf, jedes Fahrprofil und für die globale Perspektive emissionsfreie Lösungen zu finden“, so Karsten Schulze. Deshalb sei etwa die stärkere Beimischung grüner Kraftstoffe sinnvoll. Außerdem müsse Mobilität für jeden möglich und bezahlbar sein. Beim Plug-In-Hybrid sieht er zwei Entwicklungen: Der private Nutzer fahre so viel elektrisch, wie es nur ginge. Dienstwagenfahrer hätten dagegen ein deutliches Aufholpotenzial: „Mitarbeiter von Unternehmen haben in der Regel eine Tankkarte, die der Arbeitgeber bezahlt. Den Ladestrom zu Hause zahlt er aber selbst. Dennoch dürfen wir den Plug-In-Hybrid nicht grundsätzlich verteufeln. Er ist für viele der Einstieg in die Elektromobilität.“

Auch Dr. Joachim Damasky will nicht, dass Plug-In-Hybride nur aus fiskalischen Gründen gekauft werden, etwa die Hälfte der Strecke solle elektrisch gefahren werden. „Wir werden alle Technologien benötigen, um die Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen die Elektromobilität für die Erreichung der Flottengrenzwerte bis 2030, auch weil derzeit die großen Mengen grüner Kraftstoffe noch nicht zur Verfügung stehen. Die Förderung ist als Anschubfinanzierung wichtig, doch E-Mobilität wird nur dann funktionieren, wenn wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur hinbekommen. Das ist momentan unser größtes Problem. Trotzdem werden wir Lösungen brauchen, die den Verbrennungsmotor auch nach 2035 noch ermöglichen. Um eine CO2-Reduktion für die 46 Millionen Verbrenner im Bestand zu erreichen, können wir auf grüne bzw. synthetische Kraftstoffe nicht verzichten“, so Damasky.

In der Technologieoffenheit sieht auch Reinhard Houben den entscheidenden Schlüssel: „Wenn wir vorgeben wollen, mit welcher Technik die CO2-Ziele erreicht werden sollen, werden wir scheitern, weil auch die Bedürfnisstruktur der Menschen im Land sehr unterschiedlich ist.“ Deshalb müssten unterschiedliche Technologien angeboten werden, und man dürfe nicht nur auf eine Technik setzen, vor allem wenn diese so hoch subventioniert sei wie im Moment. Der Verbrenner habe eine Chance – mit den entsprechenden klimaneutralen Kraftstoffen. „Wenn wir individuelle Mobilität wollen und brauchen, dann müssen wir einen vernünftigen Mix finden. Ein E-Auto ist nicht per se CO2-neutral. Wir müssen deshalb den Energieverbrauch über den gesamten Lebenszeitraum betrachten, einschließlich Produktion und Recycling.“ Das bedeute auch, dass auf der anderen Seite die Verwendung von E-Fuels in Verbrennungsmotoren auf den Flottenverbrauch angerechnet werden sollte.

Den gesamten Videomitschnitt der Podiumsdiskussion finden Sie auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=culDCCqo0i8

Web: kfzgewerbe.de

#Sauberwald: Outdoor-Sportler gegen Plastik

Bündnis aus Natursportverbänden ruft zum Aktionstag im Rahmen des World Cleanup Day am 18. September auf

Leipzig (ots) Draußen sein, den Duft des Waldes genießen, Hügel und Gipfel erklimmen, rasten auf einem Felsen in der Sonne, die Seele baumeln lassen und einfach mal Abschalten vom Alltag – das ist es, was viele Outdoor-Begeisterte an die frische Luft lockt. Aktive Erholung in der Natur ist längst ein Megatrend. Meist zu Fuß oder mit dem Rad pilgern tausende Deutsche jedes Wochenende in Wälder, auf Berge, zu Seen oder in die benachbarte Grünanlage.

Aktion Sauberwald: Outdoorsportler räumen auf.

Wie unsere Ozeane und Straßen bleiben dabei leider auch Naturwege und -pfade nicht von Müll verschont. Die Auswirkungen sind gravierend: Es braucht etwa zehn Jahre bis ein Zigarettenstummel zersetzt wurde, circa 100 Jahre hat die Natur mit einem Saft-Päckchen oder To Go Becher zu kämpfen. Bei Plastiktüten und PET-Flaschen muss fast ein halbes Jahrtausend verstreichen bis der Abfall verschwunden ist. Selbst eine Bananenschale benötigt in europäischen Breitengraden drei Jahre bis zur Zersetzung. „So lange können und wollen wir nicht warten“, erklärt Nico Graaff, Geschäftsführer des Mountainbike Tourismusforums Deutschland, das gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein und der Deutschen Initiative Mountainbike die #Sauberwald-Initiative ins Leben gerufen hat.

Ab heute auf dem Putzplan: Naturwege

Die Initiative „#Sauberwald“ will das Bewusstsein für die Sensibilität heimischer Ökosysteme fördern.

Unter dem Titel #Sauberwald tragen Mountainbiker Müll aus dem Wald.

Besonders Menschen, die gern in der Natur unterwegs sind, hier joggen, wandern, Radfahren oder einfach nur spazieren gehen, wissen diese natürlichen Ruhe- und Erholungsräume meist sehr zu schätzen. Gleichzeitig ist klar, dass der Müll nur von Menschenhand auf Wege, an das Ufer oder das Gipfelkreuz kommen. Die Lösung ist denkbar einfach: „Wenn wir alle alles wieder mit nach Hause nehmen, was wir für unsere Ausflüge in die Natur mitbringen, bleiben unsere Wälder sauber und bezaubernd“, so Ingmar Hötschel von der Deutschen Initiative Mountainbike. „Den eigenen Müll mitzunehmen sollte am Berg selbstverständlich sein. Es darf aber auch darüber hinaus gehen: Die Natur dankt es allen, die auch den Abfall anderer vom Wegrand einsammeln – dazu wollen wir mit der Aktion #Sauberwald ermutigen.“ ergänzt Nico Gareis vom Deutschen Alpenverein.

Wasser, Müsliriegel, Müllbeutel

Mit dem Hashtag „#Sauberwald“ wollen die Natursportverbände darauf hinwirken, dass ein Behältnis für Müll bei jedem Ausflug dabei sein sollte. Müll sammeln könnte so selbstverständlich in den Abenteuertag eingebaut werden, wie Fotos mit dem Handy zu schießen. Den anstehenden Aktionstag am 18. September nehmen Bike- und Outdoor-Vereine, DAV-Sektionen und Tourismusverbände zum Anlass, alle Naturliebhaber zur Pflege ihrer Lieblingswege und -plätze aufzufordern. Ebenfalls sollen gezielt Familien und Kinder mit der Aktion angesprochen werden, um von klein auf Outdoor-Erlebnisse mit aktivem Naturschutz zu verbinden.

Mitmachen am World Cleanup Day

Mitmachen kann jede und jeder, indem er oder sie ihre „Müll-Beute“ fotografiert und unter dem Hashtag „#Sauberwald“ in den sozialen Medien teilt. Gruppen, Vereine und Organisationen sind aufgefordert ihre Aktionen auf der Sauberwald-Karte unter www.mtf.bike/sauberwald einzutragen, um Gleichgesinnte zu finden und die Sichtbarkeit des Engagements zu erhöhen.

Web: www.mountainbike-tourismusforum.de/sauberwald

Boutique Fitness Studio Joon: Offizielle Eröffnung

Düsseldorf (ots) Am letzten Freitag feierte das neue Boutique Fitness Studio Joon im Düsseldorfer Medienhafen offiziell Eröffnung. Parallel zum ersten Tag der offenen Tür standen für Besucher ein kostenloses Probetraining, eine umfangreiche Vitaldaten-Analyse und – für alle, die nach dem Sport Hunger hatten – auch Leckereien aus dem Foodtruck auf dem Programm. Alles unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln versteht sich. Schon im Vorfeld konnten prominente Gesichter wie zum Beispiel die beiden Schauspielerinnen Nina Ensmann und Claudelle Deckert das innovative Fitness Training testen.

Christian Dietrich (Joon) und Schauspielerin Nina Ensmann bei der Joon-Eröffnung in Düsseldorf

Von Christian Dietrich – ehemals Managing Director bei TechnoGym – und Daniel Ewald – ehemals Vertreter der Geschäftsführung von FitX – gegründet, stellt das Boutique Studio Joon nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Fitness in den Vordergrund. Das Motto: Trainieren für mehr Lebensqualität. In 45-minütigen Einheiten wird bei Joon Kraft, Flexibilität, Ausdauer und Leichtigkeit trainiert und dazu gewonnen. Aufgebaut ist das Training in drei Elemente: den „Joon Track“, den „Joon Circle“ und den „Joon Court“. Balance und Beweglichkeit werden zunächst auf der Mobilitätsstrecke „Joon Track“ trainiert. Der Joon Circle steht für Kraft- und Ausdauertraining auf höchstem Level, wofür der Trainierende mit einem speziellen Smart-Armband ausgestattet wird. Dieses stellt Geräte und Programme ganz individuell auf die körperlichen Bedürfnisse der jeweiligen Person ein. Die kognitive Fitness wird dann im „Joon Court“ trainiert, der auf spielerische Art und Weise gleichzeitig Reaktionsfähigkeit, Intelligenz, Motorik und Wissen herausfordert. Um die körpereigene Fitness zu messen und kontrollieren zu können, werden regelmäßige Vitaldaten-Analysen durchgeführt. „Mit Joon wollen wir Menschen inspirieren, sich zu bewegen, damit sie ihre eigenen Stärken entdecken und entfalten.“, so Christian Dietrich, einer der beiden Köpfe hinter dem Essener Unternehmen Joon.

Gerne können Termine für Probetrainings im Joon Studio (EG im Float-Gebäude, Franziusstr.2, 40219 Düsseldorf) unter (0)211-822 088 99 vereinbart werden.

Web: www.juli-pr.com

Goldbären bringen Vereinsfreude zurück: HARIBO startet bundesweite Mitmach-Aktion für Vereine

Grafschaft (ots) 50 x 5.000 Euro: HARIBO verlost Gewinne im Gesamtwert von einer Viertelmillion Euro an gemeinnützige Vereine.
Vereinsfreude für Vereinsfreunde: Mitglieder und Goldbären-Fans sammeln gemeinsam für ihren Lieblingsverein.

HARIBO Vereinsfreude

Jetzt im Handel: Gewinncodes gibt es auf allen HARIBO Goldbären-Aktionsbeuteln – solange der Vorrat reicht.

Die Statistik spricht für sich: Fast jede zweite Person in Deutschland ist Mitglied in einem Verein [1], bundesweit gibt es rund 600.000 eingetragene Vereine [2]. Die Corona-Pandemie hat jedoch deutliche Spuren in der Vereinslandschaft hinterlassen. Egal ob Sport-, Musik-, oder Förderverein – viele gemeinnützige Vereine stehen durch weggefallene Einnahmen oder rückläufige Mitgliederzahlen vor großen Herausforderungen. Auch gemeinschaftliche Treffen und Aktionen, die üblicherweise das Vereinsleben prägen, sind seit langer Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich. „Gemeinnützige Vereine übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben, machen unseren Alltag bunter und sorgen auf vielfältige Art und Weise für Freude bei Jung und Alt. Deshalb möchten wir mit einer bundesweiten Mitmach-Aktion unserer HARIBO Goldbären ein Stück Vereinsfreude zurückbringen“, sagt Holger Lackhoff, Geschäftsführer Marketing HARIBO Deutschland.

So funktioniert die HARIBO-Aktion „Vereinsfreude“

Vereinsmitglieder und HARIBO-Fans können jetzt Goldbären-Aktionsbeutel mit Gewinncode sammeln und auf der HARIBO-Aktionswebsite für ihren registrierten Lieblingsverein einlösen. Mit jeder Codeeingabe wächst die Gewinnchance für den Verein, denn jeder Code ist ein Los mehr im Topf. Nach Ende des Aktionszeitraums im Frühjahr 2022 werden 50 Vereine ausgelost, die jeweils 5.000 Euro gewinnen. Belohnt werden auch die 500 Vereine mit den meisten eingelösten Gewinncodes: Sie dürfen sich jeweils auf ein HARIBO-Vereinspaket zum gemeinschaftlichen Naschen im Wert von circa 100 Euro freuen.

Um teilzunehmen, können sich gemeinnützige Vereine jederzeit über die „Stifter Helfen“-Plattform von der Haus des Stiftens GmbH registrieren. Aktuell haben sich bereits zahlreiche Vereine für die Aktion angemeldet. „Nach vielen Monaten ohne Trainings, Spiele und Veranstaltungen freuen wir uns sehr, gemeinsam als Team bei der HARIBO-Vereinsfreude dabei zu sein“, so Jonas von der Au, Fußballabteilungsleiter des FC Pech e.V. aus Wachtberg. „Den Gewinn würden wir für Renovierungsarbeiten am Vereinsheim und für neues Trainingsequipment einsetzen.“

Vereinsfreude hat bei HARIBO Tradition

Herz für das Vereinswesen zu zeigen, ist für HARIBO nichts Neues: Bereits die Söhne des Unternehmensgründers, Dr. Hans und Paul Riegel, engagierten sich aktiv im deutschen Badmintonsport. Heute unterstützt das Familienunternehmen regelmäßig Vereine unterschiedlichster Couleur – beispielsweise im Rahmen des rheinischen Karnevals, durch die jährliche Kastanienaktion oder beim Bau eines Badminton-Leistungszentrums in HARIBOs Geburtsstadt Bonn. „Viele HARIBO-Mitarbeitende sind mit großer Freude selbst in Vereinen aktiv. Ich persönlich habe über 20 Jahre Handball auf Vereinsebene gespielt. Deshalb freuen wir uns umso mehr, einigen Vereinen mit unserer Aktion etwas Freude zurückgeben zu können“, so Holger Lackhoff.

Die Aktionsprodukte: HARIBO Goldbären in drei Geschmacksrichtungen

Passend zur Vereinslandschaft gilt bei den Aktionsprodukten die bunte Vielfalt. Neben den klassischen HARIBO Goldbären im 200-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) und 360-Gramm-Beutel (UVP 1,29 Euro) sind auch HARIBO Saure Goldbären im 200-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) und HARIBO Saft Goldbären im 175-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) Teil der Aktion. Zu erkennen sind die Aktionsbeutel am Vereinsfreude-Logo „Gewinne Vereinsfreude 50×5.000EUR“. Alle Produkte sind im klassischen Lebensmittelhandel, bei Süßwarenhändlern sowie im Convenience-Bereich, den HARIBO Fabrikverkäufen oder direkt im HARIBO Online-Shop unter www.haribo.shop erhältlich – solange der Vorrat reicht. Bei den Preisangaben handelt es sich um unverbindliche Preisempfehlungen.

[1] Simonson, Julia; Vogel, Claudia; Tesch-Römer, Clemens (Hg.) (2017): Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligensurvey, 2014. Wiesbaden: Springer VS.

[2] Zivilgesellschaft in Zahlen „ZiviZ-Survey 2017“

Web: haribo.com

Der europäische E-Bike-Markt in der Analyse

Der europäische E-Bike-Markt in der Analyse – Pandemie befeuert E-Bike-Nachfrage in Europa – Deutschland mit großem Wachstumspotenzial

München (ots)Die COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach E-Bikes angeheizt – Hersteller kämpfen mit Lieferproblemen.

Bevorzugte Kaufkanäle nach Produkten in der DACH-Redgion / Der europäische E-Bike-Markt in der Analyse / Pandemie befeuert E-Bike-Nachfrage in Europa – Deutschland mit großem Wachstumspotenzial

In Deutschland besitzen bereits 17 Prozent Konsumenten ein E-Bike. Doch der Markt ist noch lange nicht gesättigt.

Bei den Beweggründen sich ein E-Bike anzuschaffen, spielt – neben Freizeit und Sport – auch der Arbeitsweg eine immer größere Rolle.

Schon länger lässt sich bei Konsumenten in Deutschland und Europa ein gestiegenes Gesundheits- und Nachhaltigkeitsbewusstsein beobachten. Zudem hat sich durch die COVID-19-Pandemie das Bedürfnis nach individueller Mobilität sowie Aktivitäten an der frischen Luft noch einmal verstärkt. Es ist also wenig verwunderlich, dass die Nachfrage nach E-Bikes noch einmal deutlich gestiegen ist. Im aktuellen Consumer Sector Briefing von Deloitte steht deshalb der europäische E-Bikes-Markt im Mittelpunkt. Dafür wurden im Frühjahr 2021 insgesamt 11.250 Personen ab 16 Jahren in 20 europäischen Ländern befragt. Im Fokus steht dabei die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz. Als Vergleichsmärkte dienen die führenden Fahrradnationen Belgien und die Niederlande.

Die Niederlande sind Europas E-Bike-Spitzenreiter

Tatsächlich gibt es deutliche Unterschiede bei der Marktdurchdringung zwischen den einzelnen Ländern. An der Spitze liegen die Niederlande, wo bereits 30 Prozent der befragten Konsumenten ein E-Bike besitzen. Hier liegt der E-Bike-Anteil der 2020 verkauften Fahrräder bereits bei rund 50 Prozent. Der DACH-Raum liegt ebenfalls im vorderen Bereich. In Deutschland gaben 17 Prozent an, sich ein E-Bike angeschafft zu haben, in Österreich sind es 18 Prozent und in der Schweiz 21 Prozent. Der Anteil der E-Bikes an der gesamten Absatzzahl von Fahrrädern beträgt für das Jahr 2020 laut lokalen Fahrradverbänden in Deutschland 39 Prozent, in Österreich 41 Prozent und in der Schweiz 34 Prozent.

Weitere Unterschiede zwischen den Ländern zeigen sich auch bei primären Kaufgründen der Konsumenten. Die drei wichtigsten Gründe, sich ein E-Bike anzuschaffen, sind Sport, Freizeitaktivitäten wie Ausflüge und der Arbeitsweg, während nur wenige Befragten angaben, sich ein E-Bike für tägliche Besorgungen wie den Einkauf im Supermarkt zugelegt zu haben. 33 Prozent der deutschen Konsumenten gaben an, dass für sie Freizeit und Erholung die wichtigsten Kaufgründe waren. In Österreich lag für die Mehrheit mit 41 Prozent der Sport vorne. Für die Mehrheit der befragten Schweizer (34 Prozent) war der Weg zur Arbeit besonders wichtig. In den Fahrradnationen Belgien und den Niederlanden liegt der Arbeitsweg mit jeweils etwa 30 Prozent fast gleichauf mit der Kategorie Erholung (33 und 36 Prozent). Sport spielte hier eine deutlich geringere Rolle als in der DACH-Region, was sich vermutlich auch aus der unterschiedlichen Geographie der Länder ergibt.

Konsumenten wollen nachhaltiger und trotzdem individuell mobil sein

„Durch technische Weiterentwicklung und infrastrukturelle Maßnahmen, wie den Ausbau von Fahrradwegen, werden die Anwendungsmöglichkeiten und damit auch die Zielgruppen erweitert“, erklärt Kim Lachmann, Senior Manager der Sport Business Gruppe bei Deloitte. „Das E-Bike ist auch für Konsumenten attraktiv, die sich aus gesundheitlichen oder anderen Gründen vielleicht kein klassisches Fahrrad zugelegt hätten. Zudem profitiert der E-Bike-Markt auch vom gestiegenen Bewusstsein für nachhaltigere Mobilität. Besonders in urbanen Regionen nutzen immer mehr Menschen und auch Unternehmen, beispielsweise für ihren Lieferservice, E-Bikes oder Lastenräder als Alternative zum Auto.“

Die hohe Nachfrage nach E-Bikes ist vor allem für den stationären Handel eine gute Nachricht. 72 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, für den potenziellen E-Bike-Kauf am liebsten einen stationären Laden aufsuchen zu wollen. In Österreich (89 Prozent) und der Schweiz (91 Prozent) ist der Anteil sogar noch größer. Schaut man sich den DACH-Markt insgesamt an, ist zu beobachten, dass es potenzielle Kunden neben E-Bikes (82 Prozent) nur für Skier (82 Prozent) und Laufschuhe (72 Prozent) in vergleichbarem Maß in den stationären Handel zieht. Trainingsbekleidung sowie Sport- oder Fitnesszubehör, wie z.B. Tennisbälle oder Yogamatten, werden dagegen bevorzugt online gekauft. Der Grund für die Präferenz zum stationären Handel lässt sich bei E-Bikes neben dem – im Verhältnis zu beispielsweise Sportkleidung – hohen Preis mit der Komplexität des Produkts erklären. Kurz gesagt: Der Konsument schätzt hier besonders fachkundige Beratung und möchte das Produkt vor dem Kauf ausprobieren.

Beeindruckendes Wachstum – doch die Lieferketten machen Sorgen

Die Zukunft des europäischen E-Bike-Markts (EU und Großbritannien) sieht positiv aus. Trotz eines bereits hohen Volumens wuchs der Markt 2020, laut dem europäischen Branchendachverband „Cycling Industries Europe“ um rund 25 Prozent. Zudem prognostiziert der Verband für 2021 einen weiteren Anstieg von mehr als 20 Prozent. In den Folgejahren wird sich dann voraussichtlich langsam eine erste Marktsättigung einstellen. Schon in der zweiten Hälfte des aktuellen Jahrzehnts erwartet „Cycling Industries Europe“, dass in der EU und Großbritannien erstmals mehr E-Bikes als konventionelle Fahrräder verkauft werden.

„Die Ergebnisse der Konsumentenbefragung haben gezeigt, dass es auf dem Markt noch immer viel Potenzial gibt. Wie genau sich die Nachfrage entwickeln wird, wird auch vom weiteren Verlauf der Pandemie beeinflusst werden“, zieht Karsten Hollasch, Partner und Leiter des Consumer Business bei Deloitte, Bilanz. „Bereits Ende 2020 machte die Branche auf Lieferschwierigkeiten aufmerksam, weil durch die Pandemie benötigte Teile und Rohstoffe für die Produktion fehlten. Kurz- aber auch mittelfristig ist für das erwartete Wachstum eine Erholung der Lieferkette der entscheidende Faktor.“

Web: deloitte.de

Limitierte Ford GT Heritage Edition huldigt den Ursprüngen der Supersportwagen Serie

… und feiert Prototypen von 1964

DEARBORN, Michigan, USA (ots)Der Ford GT-Supersportwagen geht 2022 in sein letztes Produktionsjahr. Als Hommage an die Ford GT-Prototypen von 1964, die zu Ford’s Le Mans-Siegen von 1966 bis 1969 und erneut 2016 führten, ist nun eine limitierte Ford GT Heritage Edition bestellbar

Der Ford GT-Supersportwagen geht 2022 in sein letztes Produktionsjahr. Als Hommage an die Ford GT-Prototypen von 1964, die die Basis zu Ford’s Le Mans-Siegen von 1966 bis 1969 und erneut 2016 legten, ist nun eine limitierte Ford GT Heritage Edition bestellbar: die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“. Die Designer ließen sich dabei vom Ford GT-Prototypen aus dem Jahre 1964 inspirieren, der am 3. April 1964 auf der New York International Auto Show erstmals präsentiert wurde und Amerikas einziges Le Mans-Siegerfahrzeug wurde.

Die Ford GT Heritage Edition ist eine moderne Interpretation des Originals und kombiniert klassische Elemente wie die Außenfarbe in Wimbledon-White und einen Rallye-Streifen mit zeitgenössischen Akzenten

Die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“ debütiert auf der „Monterey Car Week“. Dort wird das Fahrzeug gemeinsam mit dem einzigen noch vollständig existierenden Ford GT-Prototyp von 1964 im Rampenlicht stehen

Der „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“-Supersportwagen ist in Wimbledon-White lackiert und an seinem „Antimatter-Blue“-Livree zu erkennen, einschließlich eines schwarzen Rallye-Streifens auf Dach und Heckspoiler. Zu seinen modernen Akzenten zählen freiliegende Kohlefaser-Komponenten sowie 20-Zoll-Kohlefaserräder. Für eine zeitgenössische Fahrzeugästhetik sorgen außerdem silberfarben lackierte Brembo-Bremssättel mit schwarzer Grafik sowie schwarze Radmuttern.

Der Ford GT-Supersportwagen geht 2022 in sein letztes Produktionsjahr. Als Hommage an die Ford GT-Prototypen von 1964, die die Basis zu Ford’s Le Mans-Siegen von 1966 bis 1969 und erneut 2016 legten, ist nun eine limitierte Ford GT Heritage Edition bestellbar: die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“. Die Designer ließen sich dabei vom Ford GT-Prototypen aus dem Jahre 1964 inspirieren, der am 3. April 1964 auf der New York International Auto Show erstmals präsentiert wurde und Amerikas einziges Le Mans-Siegerfahrzeug wurde. Debütieren wird die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“ im Rahmen der bereits begonnenen „Monterey Car Week“ (Kalifornien). Dort wird ein Exemplar zusammen mit dem einzigen noch existierenden – von ursprünglich fünf gebauten – Ford GT-Prototypen aus dem Jahre 1964 (GT/105) im Rampenlicht stehen, der übrigens noch seine Original-Lackierung trägt.

„Dies ist die erste Ford GT Heritage Edition, die über die bloße Erinnerung an Rennsiege hinausgeht. Das Modell ehrt vielmehr die Ursprünge der Ford-Supersportwagen“, sagt Mike Severson, Ford GT Program Manager. „Die Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition ist eine moderne Interpretation des Originals, dem dieses exklusive Fahrzeug unverkennbar seinen Tribut zollt“.

Limitierte Auflage zu Ehren der fünf ursprünglichen GT-Prototypen

Der „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“-Supersportwagen ist in Wimbledon-White lackiert und an seinem „Antimatter-Blue“-Livree zu erkennen, einschließlich eines schwarzen Rallye-Streifens auf Dach und Heckspoiler. Zu seinen modernen Akzenten zählen freiliegende Kohlefaser-Komponenten sowie 20-Zoll-Kohlefaserräder. Für eine zeitgenössische Fahrzeugästhetik sorgen außerdem silberfarben lackierte Brembo-Bremssättel mit schwarzer Grafik sowie schwarze Radmuttern.

Kohlefaser wurde auch im Innenraum verarbeitet, etwa an Türschwellern, den unteren A-Säulen und der Mittelkonsole. Ein weiteres Highlight sind die Alcantara®-Sitze. Farblich passendes Alcantara und edles Leder finden sich auch auf der Instrumententafel, während Säulen und Dachhimmel ausschließlich mit Alcantara verkleidet sind. Applikationen auf der Instrumententafel sowie auf Türblenden und Sitzen verweisen optisch auf die Farben der Räder. Und das Sportlenkrad mit seinen schwarzen Nähten verfügt über polierte Schaltwippen.

„Es gibt viele Meilensteine in der Geschichte des Ford GT, die wir in der Vergangenheit gefeiert haben. Das Team war sich einig, dass es nun Zeit ist, den ursprünglichen Prototypen zu ehren“, fügt Severson hinzu. „Der Prototyp von 1964 forderte die Kreativität des Ford Advanced Vehicles-Teams heraus und ebnete den Weg für das Ford GT-Programm. Dieses 1964er-Fahrzeug läutete somit den Beginn einer eigenen, erfolgreichen Ära bei Ford eint“.

Ford GT-Prototypen stehen für Kreativität und Geschwindigkeit

Mit dem Ziel, Ferrari zu schlagen und den 24-Stunden-Langstreckenklassiker von Le Mans zu gewinnen, begann Ford 1963 mit der Entwicklung eines eigenen Rennwagens. Weniger als ein Jahr später wurde der Ford GT-Prototyp (Chassis GT/101) 1964 auf der New York International Auto Show vorgestellt. Fünf GT-Prototypen wurden insgesamt gebaut – die ersten Ford-Modelle, die auf einer umfassenden aerodynamischen Analyse zur Optimierung der Höchstgeschwindigkeit basierten. Sie bildeten die Grundlage für das GT-Programm, das 1966 in einem Dreifachsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gipfelte. Diese GTs begründeten eine jahrzehntelange erfolgreiche Modellgeschichte, an die jetzt mit der „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“ angeknüpft wird.

Bisherige Heritage-Editionen des GT-Supersportwagens

Die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“ des Jahrgangs 2022 ist der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Reminiszenzen an die erfolgreiche Motorsport-Historie der GT-Modelle von Ford. Ein Rückblick:

  • 2021: Ford GT ’66 Daytona Heritage Edition zu Ehren des Ford GT MK II Nr. 98
  • 2020: Ford GT ’69 Gulf Livery Heritage Edition in Anlehnung an den Ford GT40 MK I Nr. 6, der 1969 in Le Mans siegreich war (limitiert auf 50 Stück)
  • 2019: Ford GT ’68 Gulf Livery Heritage Edition in Erinnerung an den Ford GT40 MK I Nr. 9, der 1968 in Le Mans siegreich war (limitiert auf 50 Stück)
  • 2018: Ford GT ’67 Heritage Edition zu Ehren des Ford GT40 MK IV Nr. 1, der 1967 in Le Mans siegreich war (39 Exemplare)
  • 2017: Ford GT ’66 Heritage Edition zur Erinnerung an den Ford GT40 MK II Nr. 2, den Bruce McLaren und Chris Amon 1966 in Le Mans fuhren sowie als Reminiszenz an den GT40 bei den 24 Stunden von Le Mans in den Jahren 1968 und 1969 (limitiert auf 27 Stück)
  • 2006: Ford GT Gulf Livery Heritage Edition (limitiert auf 343 Stück)

Die „Ford GT ’64 Prototype Heritage Edition“ (Modelljahr 2022) kann ausschließlich von zugelassenen Ford GT-Interessenten bestellt werden. Dies sind in der Regel Kunden, die bereits einen Ford GT ihr eigen nennen. Der Produktionsbeginn ist für Januar 2022 geplant.

Web: ford.com

„Im Profisport gibt es kein Schema F!“ – Medizinische Hilfsmittelversorgung bei Sportlern

Bayreuth (ots) Jeder Tag, jede Woche, jeder Monat und jede Saison ist anders – die Abwechslung macht für Kevin Schneider den Reiz seines Berufes aus: Er ist Physiotherapeut beim Basketball-Bundesligisten medi bayreuth. So vielseitig wie sein Beruf ist auch die posttraumatische Therapie der Profisportler. Jeder Verlauf ist anders, selbst bei nahezu identischen Indikationen. Neben einer intensiven und individuellen physiotherapeutischen Betreuung können medizinische Hilfsmittel unterstützen, wie die Bandagen der E+motion Range von medi. Im Interview erklärt Kevin, wie wichtig das Zusammenspiel ist und welche Rolle er im Netzwerk aus Team, Trainer, Arzt und Sanitätshaus einnimmt.

„Im Profisport gibt es kein Schema F!“ / Medizinische Hilfsmittelversorgung bei Sportlern, Als Physiotherapeut von medi bayreuth ist Kevin Schneider (rechts im Bild) rund um die Uhr für die Jungs der Profi-Basketballmannschaft erreichbar – 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche. Besonders wichtig ist ihm, dass sich die Sportler gut betreut und wohl fühlen.

Kevin, bitte gib uns einen kurzen Einblick, wie dein typischer Alltag als Physiotherapeut von medi bayreuth aussieht.

„Ich bin rund um die Uhr für die Jungs von medi bayreuth da – 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche. Das heißt täglich ist Training, auch an den Wochenenden. Vormittags stehen meistens Kraftübungen und individuelle Workouts auf dem Plan beziehungsweise die Reha-Betreuung von verletzten Spielern, abends trainiert das Team zusammen. Besonders wichtig ist mir, dass sich die Sportler gut betreut und wohl fühlen. Als Physiotherapeut bin ich permanent erreichbar und kann sofort reagieren, wenn ein Spieler beispielsweise während des Trainings umknickt oder Nasenbluten bekommt. Verletzte Spieler in der Reha erhalten täglich je zwei bis vier Stunden Therapien, wie Reizstrom, Massagen oder physiotherapeutische Behandlungen. Durch die intensive Betreuung sind die Profisportler meistens schneller wieder fit als Breitensportler.“

Du bist der erste Ansprechpartner bei der medizinischen Versorgung. Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Therapie von Sportverletzungen?

„Die größte Herausforderung ist der Zeitdruck. Die Spieler wollen schnell wieder am Training und Spiel teilnehmen und auch der Trainer möchte natürlich auf sein ganzes Team zurückgreifen. Für mich bedeutet das eine Gratwanderung: Ich muss abwägen, ob der Spieler bereits fit genug ist und intervenieren, wenn das Risiko zu hoch ist. So kann ich den Spieler auch vor sich selbst schützen.“

Du bist also der Mittelpunkt, der das Netz aus Trainer, Team, Ärzten und Sanitätshaus zusammenhält?

„Ja, das trifft es gut – die Kommunikation läuft zu 100 Prozent über mich. Ich arbeite täglich mit dem Team zusammen und habe Kontakte zu allen Fachärzten. Verletzt sich ein Spieler, kontaktiere ich den Team-Arzt, der weiterführende Untersuchungen oder eine Operation einleitet und bei Bedarf medizinische Hilfsmittel verschreibt. Ich betreue den Spieler umfassend und begleite ihn beispielsweise auch zum Sanitätshaus.“

Das heißt, du bist vom Zeitpunkt der Verletzung bis zur Genesung an der Seite des Sportlers?

„Genau! Ich mache den Spieler während der Rehabilitationsphase immer wieder auf den Zweck des medizinischen Hilfsmittels aufmerksam. Denn es ist mir sehr wichtig, dass er sich nicht einfach nur auf die Bandage, Orthese oder Einlage verlässt, sondern deren Nutzen versteht. Das medizinische Hilfsmittel unterstützt ihn für eine gewisse Zeit, durch zusätzliche Übungen und Reha-Maßnahmen soll er wieder in das normale Bewegungsmuster zurückkommen.“

Welche Rolle nehmen die medizinischen Hilfsmittel bei der Therapie einer Sportverletzung ein?

„Das steckt bereits im Namen – als Hilfsmittel helfen sie bei der Rehabilitation. Beispielsweise ist es bei einem vorderen Kreuzbandriss essenziell, dass der Patient nicht wieder in das normale Verletzungsmuster fällt. Orthesen, wie zum Beispiel die M.4s comfort können hier wie ein Sicherheitsgurt in kritischen Alltagssituationen fungieren.

Bandagen können unter anderem bei unspezifischen Knieschmerzen eingesetzt werden. Wichtig: Der Sportler muss selbst aktiv werden – doch das medizinische Hilfsmittel unterstützt ihn dabei und gibt ihm ein sicheres Gefühl.“

Die Belastung ist beim Profisport besonders hoch. Was ist an einem medizinischen Hilfsmittel deswegen wichtig?

„Ganz klar der Tragekomfort! Je angenehmer das Hilfsmittel am Körper liegt und je unauffälliger es sich integriert, desto besser nimmt es der Patient an. Das geben mir auch die Basketballer wieder.“

Einige Basketballer trugen die Bandagen der medi E+motion Range. Erfüllen diese die besonderen Anforderungen?

„Definitiv! Die E+motion Bandagen sitzen extrem gut. Sie bleiben während der sportlichen Aktivität genau an der Stelle, an die sie gehören. Doch auch der Feuchtigkeitstransport und die Thermoregulierung sind optimal, denn es bildet sich kaum Hitze unter der Bandage. Basketball ist ein sehr schneller und schweißtreibender Sport – ein guter Sitz und Klimaaustausch sind deswegen besonders wichtig.“

Je nach Verletzung können auch orthopädische Einlagen bei der Rehabilitation unterstützen. Hast du bereits Erfahrungen damit gemacht?

„Ja, wir hatten vor circa zwei Jahren einen Spieler, der sich die Plantarfaszie am Fuß gerissen hat. Die Herausforderung: Er war mit 2,02 Metern und 115 kg sehr groß und somit auch schwer – das heißt, auf den Fuß wirkten besondere Kräfte ein. Nach der ersten Entlastungsphase brauchten wir eine Unterstützung zur erneuten Belastung – individuell angepasste igli Einlagen waren in diesem Fall die Lösung. Die individualisierten Einlagen konnten die Spannung auf die Plantarfaszie verringern und die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren. Der verletzte Spieler konnte seinen Fuß wieder viel schneller belasten als ohne unterstützende Einlagen und die Reha zwei Monate früher beenden als prognostiziert.“

Die Profi-Basketballer werden intensiv betreut. Wir geben zu vielen medizinischen Hilfsmitteln digitale therapiebegleitende Übungen an die Hand. Was bedeutet ein ganzheitliches Therapiekonzept für alle, die keine tägliche professionelle Betreuung erhalten?

„Die Kombination ist sehr wichtig. Bei der posttraumatischen Behandlung müssen die Symptome und die Ursache der Verletzung therapiert werden. Das funktioniert nur im Zusammenspiel zwischen medizinischem Hilfsmittel und therapiebegleitenden Übungen. Im Profisport machen wir das täglich in einem detaillierteren Umfang. Doch für alle aktiven Patienten, die schnell wieder fit für Alltag, Beruf oder Freizeit werden wollen, sind Übungsvideos und Co. Gold wert. Im Normalfall erhalten Patienten ein bis zweimal wöchentlich für 20 bis maximal 30 Minuten Physiotherapie. Die zusätzlichen Übungen von medi sind essenziell, um auch zu Hause unter Anleitung trainieren zu können.“

Gerade in den aktuellen Corona-Zeiten ist Kreativität gefragt – auch bei sportlichen Aktivitäten im Alltag. Welchen Tipp hast du, um fit zu bleiben?

„Das Wichtigste ist es, den Kopf mal wieder auszulüften – beispielsweise beim Spazieren, Wandern oder Fahrradfahren. Diese Saison war speziell. Das Team war in der Sporthalle oder hat zu Hause trainiert, weitere soziale Kontakte fehlten. Eine Herausforderung für die Psyche von Spielern und dem gesamten Betreuer-Team. Es geht für uns alle darum, den Kopf frei zu bekommen, Zufriedenheit zu üben und hoffentlich bald wieder das machen zu können, worauf wir Lust haben!“

Lieber Kevin, vielen Dank für die interessanten Einblicke und das sympathische Interview!

E+motion Bandagen – Performance-Collection für aktive Menschen

medi unterstützt die Profisportler des Basketball-Bundesligisten mit den E+motion Bandagen. Auch bei extremen Bewegungen und Belastungen zeichnen sich die Bandagen durch eine hohe Flexibilität und Stabilität sowie einen optimalen Tragekomfort aus. Möglich machen das extra große Comfort Zonen in den sensiblen Beugebereichen und hochelastische Garne. Das sind Eigenschaften, die auch für Breitensportler oder Menschen, die in Beruf und Freizeit Gelenke und Rücken beanspruchen, eine Rolle spielen. Die E+motion Bandagen können deswegen auch diese Zielgruppen im Alltag unterstützen. Die Performance Collection verbindet die Funktionalität eines medizinischen Hilfsmittels mit exklusiven Features und einem sportlichen Look.

Absorbiert Feuchtigkeit und reguliert die Temperatur

Basketball ist ein schneller und schweißtreibender Sport. Im Interview wurden die feuchtigkeitsabsorbierenden und thermoregulierenden Vorteile der E+motion Bandagen hervorgehoben. Innovative Aktiv-Fasern transportieren Feuchtigkeit an die Oberfläche, wo diese verdunstet. Funktionelle Merino-Fasern, bekannt aus der Outdoor-Branche, sind geruchsneutral, pflegeleicht, strapazierfähig und thermoregulierend – ein Vorteil gerade bei sportlichen Aktivitäten:

Wärmt bei kalten Temperaturen: Der Körper erwärmt Luft in der Merino-Faser, die in den Luftkammern gespeichert wird und nicht nach außen an die Umgebung verloren geht.

Kühlt bei warmen Temperaturen: Ein kleiner Feuchtigkeitsanteil wird von der Merino-Faser aufgenommen. Die warme Umgebungsluft sorgt für schnelle Verdunstung, durch die ein kühlendes Mikroklima entsteht.

Ein zusätzliches Produkt-Feature: die 3D-Silikon-Quarz-Pelotte. Sie kann dabei unterstützen, die Durchblutung zu fördern, Schwellungszustände wie Ödeme oder Hämatome abzubauen und Schmerzen zu reduzieren.

Informationsmaterial gibt es im medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de oder zum Download unter www.medi.de/service/infomaterial.

Surftipps:

www.medi.biz/emotion

www.medi.de/unternehmen/kooperationen/medi-bayreuth

www.medi.de/service/physio-uebungen

E-Bike Trend hat viele Gründe

Vor allem Menschen mittleren Alters aus ländlichen Regionen begeistern sich für Pedelecs. Nur ein Ergebnis der Viactiv Online-Umfrage.

Bochum (ots) Die Zahl der E-Bike-Fahrer hat sich in Corona-Zeiten vervielfacht. Allein im vergangenen Jahr haben in Deutschland rund zwei Millionen Menschen neue Elektro-Fahrräder gekauft, berichtet der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

E-Bike Trend hat viele Gründe / Vor allem Menschen mittleren Alters aus ländlichen Regionen begeistern sich für Pedelecs. Nur ein Ergebnis der Viactiv Online-Umfrage., VIACTIV Online-Umfrage: E-Bikes immer beliebter

Der Verkaufstrend ist nicht nur durch die Corona-Pandemie zu erklären. Die seit Jahren anhaltende positive Entwicklung bestätigt die Online-Umfrage, die die VIACTIV zusammen mit dem Team des renommierten Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Ingo Froböse gemacht hat. Sie richtet sich an Pedelec Fahrer*innen ab 18 Jahre und soll ermitteln, warum sie aufs E-Bike steigen und was sie dazu motiviert.

Dafür hat die Kölner Denkfabrik fischimwasser 596 Personen zwischen 17 und 79 Jahren zu Nutzen Fahrtdauer und Distanzen befragt. Aber auch darüber, welchen Reiz der Trend auf Menschen ausübt, die noch nicht E-Bike fahren. Etwa die Hälfte von ihnen besaß zum Zeitpunkt der Umfrage bereits ein E-Bike. Anhand der persönlichen Angaben zu Alter und Wohnort lässt sich erkennen: Vor allem Personen mittleren Alters aus eher ländlichen Regionen sind bereits umgesattelt.

Spaß mit Gesundheit verbinden

Triftigster Beweggrund ist für 94,9 Prozent die Freude am Fahren. Dicht gefolgt vom Wunsch, den eigenen Aktionsradius zu erweitern und größere Strecken zurückzulegen (91,06 Prozent). Gesundheit spielt auch eine wichtige Rolle: 83,44 Prozent der Teilnehmenden nannten sie als Beweggrund für ihre Kaufentscheidung. Luft nach oben hat das E-Bike hingegen noch als umweltbewusste Alternative zum Auto. Für diesen Beweggrund konnten sich lediglich rund 40 Prozent begeistern.

Ausdauernder Fahrgenuss

E-Bikes, die im Keller oder Schuppen verstauben sind eher die Ausnahme. Wer ein E-Bike kauft, fährt auch damit. So zumindest die Erkenntnis aus der Online-Umfrage: Nur 3,31 Prozent der Befragten gaben an, ihr E-Bike selten zu nutzen. Mehr als die Hälfte (51,66 Prozent) hingegen nutzt es nach eigener Aussage mehrmals pro Woche, fast jeder Fünfte (18,21 Prozent) sogar täglich. Fahrspaß und technische Unterstützung wirken sich dabei durchaus positiv auf das Bewegungsverhalten aus. Aus den Zahlen geht klar hervor: Wer einmal aufsteigt, den kann so schnell nichts stoppen.

Mehr erfahren:

https://www.viactiv.de/news-und-events/online-umfrage-e-bike-steigert-bewegungsfreude

https://www.viactiv.de/presse/e-bike-studie-gesuender-im-berufsverkehr

Fahrradsommer 2021: Die heißesten Velo-Trends des nächsten Jahres

Göttingen (ots) Am 1. September öffnet die Fahrradleitmesse Eurobike ihre Pforten – ein letztes Mal am Bodensee, denn ab 2022 findet die weltgrößte Radmesse in Frankfurt/Main statt. Der pressedienst-fahrrad konnte zum Fahrradsommer 2021 einige Neuheiten bereits vorab präsentieren, die zeigen, wohin die Reise in Sachen Fahrrad im kommenden Jahr gehen wird.

Fahrräder sind nicht nur in Großstädten ein wesentlicher Schlüssel für die ökologische Verkehrswende.

Ganz besondere neue Räder – ganz ohne Pedalieren!

Eine brandneue Produktart stellt Liegeradhersteller HP Velotechnik aus Kriftel mit dem Handbike-Aufsatz „Hands-on Cycle“ (ab Frühjahr 2022) vor.

Liegeradvergnügen nun auch für Menschen mit starken Geh-Beeinträchtigung: Der „Handbike-Aufsatz“ von HP Velotechnik ersetzt die klassische Fußkurbel durch eine Handkurbel.

Optional lassen sich verschiedene Liegedreiräder der Firma um eine Handkurbel-Baueinheit ergänzen, mit der Menschen ohne Beine oder mit schwerer Gehbehinderung in den Genuss der komfortablen Fahrzeuge geraten. Die sehr kompakt konstruierte Einheit ist der weltweit erste komplett gekapselte Handbike-Antrieb und wird am vorderen Ausleger des Rads angebracht. In Verbindung mit einem Hinterradnabenmotor kann das Rad auch als E-Bike aufgebaut werden. Im Cockpit finden sich außerdem Aufnahmen für Beleuchtung, Smartphone, Klingel usw. Komplett-Dreiräder von HP Velotechnik lassen sich bis ins Detail individualisieren; Modelle mit dem Hands-on Cycle starten bei voraussichtlich 4.500 Euro.

Der Trend 2021/22: Alleskönner

Wuchtige E-MTB-Reifen, 120 mm Federweg aber sonst ganz Trekking-E-Bike: Das „Goroc 2“ von Flyer mit Panasonic-Mittelmotor bringt so schnell nichts an seine Grenzen.

Mit dem „Goroc 2“ (ab 4.999 Euro und Sommer 2021 erhältlich) bietet Hersteller Flyer aus der Schweiz für 2022 ein neues Allround-E-Bike an. Das Rad ist dabei ein prototypischer Vertreter der sogenannten Crossover- oder SUV-E-Bikes, die derzeit sehr beliebt sind: Die voll ausgestatteten Räder eignen sich einerseits mit Lichtanlage, Gepäckträger und Schutzblechen für Alltag und Touren. Ergänzt wird die Ausstattung mit robuster Mountainbike-Technik auch für schlechte Wege: Federgabel, grobstollige Reifen und potente Bremsen vermitteln ein Plus an Sicherheit und laden sogar zum Ausflug ins Gelände ein. Das Goroc 2 kommt in zwei Rahmenformen und auch als S-Pedelec.

Eine clevere Schaltung für Alleskönnerräder mit und ohne Motor bietet der norwegische Hersteller Kindernay mit seiner Getriebenabe „Kindernay XIV“ (ab 1.499 Euro, beim deutschen Importeur Trail.Camp-Distribution verfügbar). Die 14 Gänge der drei Planetengetriebe liefern wartungsarme und gleichmäßige 543 Prozent Entfaltung und sind für moderne MTB- und E-Bike-Rahmen mit Steckachse konstruiert. Der Clou: Mittels des Wechselkäfigs „Swap-Cage“ lässt sich das Getriebe einzeln aus dem Hinterrad ausbauen und somit kostengünstig in mehreren Rädern verwenden, egal, ob Reiserad, Mountainbike oder Elektrorad.

Clevere Geburtstagskinder helfen im Alltag

Zum 100. Firmenjubiläum hat Pumpenspezialist SKS Germany einen Klassiker neu aufgelegt: Die „Airstep Digi“ ist eine großvolumige Fußpumpe, die nun ein digitales Manometer aufweist.

„Airstep Digi“ von SKS Germany: Die Fußpumpe besteht aus einem stabilen Gussrahmen und zeigt den Luftdruck auf einem digitalen LED-Manometer an.

Gut ablesbar wird der Luftdruck auf einem schwarzen LED-Display angezeigt. Die Fußpumpe ist mit demselben Pumpenkopf mit allen drei gängigen Ventilarten (AV, DV, SV) nutzbar und macht bis maximal 7 Bar Druck. Sie wird komplett im sauerländischen Sundern gefertigt, ist bereits erhältlich und kostet 79,99 Euro.

Wasserdicht-Pionier Ortlieb feiert 2022 sein 40-jährige Bestehen. Anlässlich des Jubiläums hat die Firma einen echten Klassiker neu erdacht: Die Radtasche „Vario PS“ (ab 169,99 Euro und ab Januar 2022 erhältlich) ist sowohl Gepäckträgertasche als auch Rucksack – und zwar ohne die üblichen Kompromisse.

Gepäckträgertasche und Rucksack in einem: Mit einem schnellen Handgriff lässt sich der „Vario PS“ von Ortlieb vom Rad auf die Schultern setzen – und wieder zurück.

Erreicht wird die Doppelfunktion durch eine vollflächige Außentasche, die sich entweder auf die eine oder die andere Seite der Tasche umschlagen lässt – und so wahlweise die Gepäckträgermontage (wahlweise Quick-Lock 2.1 oder 3.1) oder das Rucksacktragesystem freigibt. Der Vario PS fasst 26 Liter und wird in vier Farben angeboten.

Nachhaltigkeit im und am Rad

Die „Men’s All Year Moab 3-in-1 Rain Jacket“ besteht aus recycelten Materialien und bietet Wetterschutz im Warmem wie in der Kälte, ihre wärmende Weste lässt sich bei Bedarf auch einzeln tragen.

Auf zweierlei Weise nachhaltig hat Outdoor-Ausrüster Vaude seine neue Mountainbike-Jacke „Men’s All Year Moab 3-in-1 Rain Jacket“ (260 Euro, ab September 2021) gestaltet. Wind- und wasserdicht schützt die Jacke vor unschönem Wetter, bleibt dabei aber trotzdem atmungsaktiv. Wird es kühler, lässt sich eine wärmende Weste per Reißverschluss in die Jacke zippen. Man kann sie aber auch einzeln tragen. Ein Produkt ersetzt so drei andere. Zum anderen verwendet der Hersteller vom Bodensee umweltfreundliche Materialien, wie etwa recycelten Kaffeesatz oder PET-Flaschen.

Kaputte Schläuche gehören in den Müll? Das war einmal! Reifenhersteller Schwalbe hat sein seit 2015 angebotenes Schlauchrecycling auf insgesamt sieben europäische Länder ausgeweitet. Jeder Schlauch ist zu einhundert Prozent verwertbar, dazu müssen Radfahrer:innen ihre kaputten Schläuche nur im nächsten Radladen abgeben. Schwalbe führt die Materialien wie das Butylkautschuk dem eigen entwickelten Devulkanisationsverfahren bei der Schlauchproduktion in Indonesien zurück – neue Schwalbe-Schläuche bestehen darum heute schon zu etwa zwanzig Prozent aus dem recyceltem Rohstoff.

Web: www.pd-f.de

Emissionsfrei zum Stadion: FC-Maskottchen Hennes IX. fährt künftig elektrisch im eigens umgebauten Ford Transit Custom

Köln (ots)

  • Fahrzeugübergabe an Maskottchen des 1. FC Köln am Geißbockheim
  • Ford stellt gemeinsam mit dem Logistikunternehmen UPS das „Hennes-Mobil“ für den Transport vom Hennes vom Kölner Zoo zum RheinEnergieSTADION
  • Der von den Ford-Werken eigens für Hennes umgebaute Ford Transit Custom Plug-in Hybrid hat eine elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern. Damit gelangt der Geißbock künftig elektrisch und lokal emissionsfrei zu den FC-Heimspielen
  • Langjähriger Mobilitätpartner Ford unterstützt die selbst gesteckten Nachhaltigkeitsziele des Kölner Fußball-Bundesligisten
Übergabe des Ford Transit Custom an den 1. FC Köln

Das hätte sich Stammvater Hennes I. wohl nicht träumen lassen: Er selbst – seit 1950 als Maskottchen des 1. FC Köln im Einsatz – lebte auf einem Bauernhof in Köln-Müngersdorf unweit des Stadions und wurde zu den Heimspielen noch im Anhänger vom Moped seines Betreuers gezogen. Sein inzwischen achter Nachfolger fährt künftig deutlich komfortabler, elektrisch und lokal emissionsfrei im eigenen Hennes-Mobil vor.

Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, hat am Mittwoch den umgebauten Ford Transit Custom Plug-in Hybrid am Geißbockheim auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln an Hennes IX. und seinen Betreuer Ingo Reipka übergeben. Zusammen mit UPS, dem neuen Logistikpartner des 1. FC Köln, stellt Ford das „Hennes-Mobil“ für den Transport des Geißbocks zur Verfügung.

Der Ford Transit Custom Plug-in Hybrid hat dank seiner Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14 kW/h eine elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern. Das reicht also locker, um Hennes die rund zehn Kilometer lange Strecke von seinem Zuhause im Kölner Zoo zum Rheinenergiestadion elektrisch hin und zurück zu chauffieren. Damit der Geißbock der Rasse „Bunte Deutsche Edelziege“ im „Hennes-Mobil“ möglichst komfortabel unterwegs ist, haben die Ford-Werke den Transit extra umgebaut. Der Ford-Transporter verfügt unter anderem über eine Rampe, damit Hennes sein Gefährt selbst betreten kann, seitliche Luftschlitze und eine extra Köttelwanne.

Und die Mühen haben sich offensichtlich gelohnt. Hennes IX., seit 2018 in Amt und Würden, scheint zufrieden mit seinem neuen Gefährt: „Wir sind schon eine kurze Proberunde gefahren“, sagt Ingo Reipka, der bereits seit 2006 Hennes IX. und seine beiden Vorgänger betreut. „Und Hennes fühlt sich sehr wohl in seinem neuen Ford Transit.“

„Wenn Hennes zufrieden ist, sind wir es auch“, sagt Ford-Geschäftsführer Hans Jörg Klein schmunzelnd. „Als treuer Mobilitätspartner statten wir seit 27 Jahren das Team und die Geschäftsführung des 1. FC Köln mit Fahrzeugen aus. Dass nun auch Hennes sein eigenes, auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Ford-Modell bekommt, freut uns natürlich besonders“, so Klein. „Er wird die Fahrt zu den Heimspielen künftig bestimmt genießen und elektrisch, sprich leise sowie vor allem umweltfreundlich, unterwegs sein.“

Der 1. FC Köln ist im vergangenen Jahr als erster Bundesligist für seinen Nachhaltigkeitsansatz nach dem „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ zertifiziert worden und hat sich mehrere Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Bis zum Ende des Jahres soll unter anderem die Hälfte des Fuhrparks aus Elektro- und Hybrid-Modellen bestehen. Erst kürzlich hat Ford dem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle den vollelektrischen Ford Mustang Mach-E als neuen Geschäftswagen übergeben. Und auch die Spieler lassen sich von alternativen Antrieben überzeugen. Eines der beliebtesten Modelle der Profis ist der Ford Kuga Plug-in Hybrid, der aufgrund seiner fortschrittlichen Hybrid-Technologie bis zu 56 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann.

Dieser Ansatz ist ganz im Sinne des langjährigen FC-Mobilitätpartners Ford: „Wir treiben bei Ford die Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte vehement voran und unterstützen den FC natürlich sehr gerne beim Erreichen seiner selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele“, sagt Hans Jörg Klein von den Ford-Werken.

„Schön, dass Hennes jetzt auch emissionsfrei ins RheinEnergieSTADION kommt. Es ist im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten zwar nur ein kleinerer Schritt, aber mit einer großartigen Wirkung. Denn immer, wenn sich Ingo Reipka mit Hennes auf den Weg ins Stadion macht, ist er mit dem e-Transit in der Stadt unterwegs, und wir setzen damit ein sichtbares Zeichen“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Web: Ford.com