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Fünf Bundesländer im Norden haben Sommerferien

ADAC: Viel Heimaturlaub, weniger Fernreisen
Stauprognose für 25. bis 27. Juni

München (ots) Am zweiten Sommerferien-Wochenende der Saison erwartet der ADAC viel Verkehr und reichlich Staus auf den Autobahnen, vor allem im Norden des Landes. In Berlin, Brandenburg und Hamburg schließen jetzt die Schulen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben bereits eine Ferienwoche hinter sich.

In Richtung Meer oder in den Süden unterwegs sind auch Autourlauber aus Nordeuropa und Reisende, die nicht an Ferientermine gebunden sind.

Staustrecken in Deutschland im Sommer 2021

Der Club geht davon aus, dass es ähnlich wie im Vorjahr als Folge der Corona-Krise keinen typischen Reiseverkehr wie in früheren Jahren geben wird. Mehr Menschen dürften Urlaub im eigenen Land bzw. in angrenzenden Nachbarländern machen und weniger auf Fernreisen gehen. Allerdings werden wohl auch viele Urlauber in Anbetracht des begrenzten Übernachtungsangebots in den Touristenregionen auf Fahrten ganz verzichten. Einen großen Anteil am Staugeschehen am Wochenende haben bei schönem Wetter auch Tagesausflügler oder kurzentschlossene Urlauber. Auf den Zufahrtsstraßen in die Berge und Seenlandschaften sollten deutlich längere Fahrzeiten eingeplant werden. Dasselbe gilt an Baustellen. Noch immer wird an fast 830 Autobahnabschnitten gearbeitet.

Am größten ist die Staugefahr am Freitagnachmittag, am Vormittag und frühen Nachmittag des Samstags sowie am Sonntagnachmittag.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

 -  Fernstraßen zur Nord- und Ostsee 
 -  Großräume Hamburg und Berlin 
 -  A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck 
 -  A 2 Dortmund - Hannover - Berlin 
 -  A 3 Frankfurt - Nürnberg - Passau 
 -  A 5 Karlsruhe - Basel 
 -  A 7 Hamburg - Flensburg 
 -  A 7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte 
 -  A 8 München - Salzburg 
 -  A 9 München - Nürnberg 
 -  A 10 Berliner Ring 
 -  A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock 
 -  A 24 Berlin - Hamburg 
 -  A 93 Kufstein - Inntaldreieck 
 -  A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen 
 -  A 99 Umfahrung München  

Die Staus setzen sich auch im benachbarten Ausland fort. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Stark staugefährdet sind auch die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer. Der Urlauberverkehr in Richtung Nordeuropa wird vergleichsweise gering ausfallen. In Schweden und Dänemark ist die Corona-Lage angespannter als in Mittel- und Südeuropa, Norwegen erlaubt noch keine Reisen von Urlaubern aus dem Ausland.

An vielen Grenzen muss bei der Ein- und Ausreise mit Kontrollen und längeren Wartezeiten gerechnet werden. Auch Zurückweisungen sind wegen Corona möglich. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Web: ADAC.de

Essbare Trinkhalme Wegknabbern statt wegwerfen

Ab Juli ist der Einwegstrohhalm aus Plastik verboten. Die Stiftung Warentest hat sechs essbare Alternativen aus Stärke, Getreide und Zucker geprüft. Die aus Zucker sind Murks, die aus Getreide relativ stabil. Auch wiederverwendbare Alternativen stehen zur Wahl.

Test Trinkhalme

Von sechs essbaren Trinkhalmen im Test sind drei aus Hartweizengrieß, einer aus Reis und Tapioka und zwei aus Zucker. Schadstoffe fanden die Tester, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen, die nicht ins Gewicht fallen. Den Unterschied macht die Standfestigkeit. Am verlässlichsten präsentieren sich die Röhrchen aus Getreide, am instabilsten die aus Zucker.

Die essbaren Halme aus Zucker schmecken kräftig süß und ein Röhrchen entspricht mehr als zwei Stück Würfelzucker. Das ist unnötig. Am gefälligsten lassen sich die drei Getreideprodukte wegknabbern. Zwei von ihnen sind mit 7 Cent pro Stück die günstigsten im Test. Beide sind allerdings in Plastik verpackt.

Neben den essbaren Halmen gibt es auch wiederverwendbare aus Metall oder Glas. Sie erfordern zwar in der Herstellung mehr Energie als solche aus Kunststoff, mit jeder Nutzung reduziert sich aber die Belastung.

Der Test essbare Trinkhalme findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/trinkhalme abrufbar.

Der erste Urlaub mit dem Wohnmobil – ADAC Autovermietung gibt Tipps für Einsteiger

Corona: Mietfahrzeuge werden intensiv desinfiziert – Campingplätze in Urlaubsländern vorab buchbar

München (ots) Campingurlaub mit Wohnmobil oder Wohnwagen liegt weiter voll im Trend.

Mit dem Wohnmobil im Grünen ganz unabhängig Urlaub machen.

Die Zulassungszahlen schweben in Rekordsphären, Neufahrzeuge haben lange Lieferfristen, der Gebrauchtwagenmarkt ist leergefegt. Doch nicht jeder möchte gleich dauerhaft in ein eigenes Fahrzeug investieren, sondern lieber erst einmal testen, ob diese ungebundene Form des Reisens die richtige ist.

Ein Wohnmobil zuerst einmal für einen Ausflug oder Familienurlaub anzumieten, macht daher Sinn. Die ADAC Autovermietung hat die wichtigsten Tipps, besonders für Einsteiger, zusammengestellt:

Fahrzeugauswahl

Die Auswahl an Wohnmobilen ist riesig. Für Anfänger eignen sich am besten kompakte Wohnmobile wie die beliebten Kastenwagen, erhältlich ab rund 600 Euro pro Woche mit allen Versicherungen inklusive. Für diese Fahrzeuge ist die Führerscheinklasse B (alt 3) ausreichend. Für Großeltern mit Enkelkind kann es ein etwas geräumigerer Teilintegrierter sein, für Familien eher ein Alkoven-Modell mit der zusätzlichen Schlafgelegenheit im Überbau der Fahrerkabine.

Fahrzeugübergabe

Bei der Fahrzeugübergabe wird erklärt, wie die Versorgung mit Frischwasser auf den Camping- und Stellplätzen funktioniert und wie das Abwasser aus dem Tank entsorgt wird. Außerdem erfährt man, wie Gas und Strom an Bord für das Heizen, Kühlen und Kochen eingesetzt werden. Ebenfalls gut zu wissen ist die Bedienung der Markise und des Fahrradträgers. An den meisten Stationen kann das eigene Auto für die Dauer der Wohnmobilanmietung entweder kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr abgestellt werden.

Hygienemaßnahmen

Alle Wohnmobile, die über die ADAC Autovermietung gebucht wurden, werden von den Partnerunternehmen vor der Vermietung intensiv gereinigt, desinfiziert und gelüftet. Eine Stornierung oder Umbuchung bei bundesweiten Corona-Einschränkungen ist jederzeit möglich.

Kostenplanung

Bei der Planung der Reise sollten die Kosten für Kraftstoff, Maut oder auch Fähren miteinkalkuliert werden. Fährpreise richten sich oft nach der Länge des Reisemobils oder Gespanns. So kann teilweise in Skandinavien gespart werden, wenn das Wohnmobil eine Länge von 6 Metern nicht überschreitet. Das Ausweichen auf die touristisch zumeist reizvolleren Nebenstraßen spart Nerven, Stauzeit und Mautkosten.

Wohnmobil packen

Das Packen für den ersten Urlaub mit dem Wohnmobil will geplant sein, denn Decken und Bettzeug, Geschirr und Kochutensilien, Lesestoff und Unterhaltungselektronik müssen von Zuhause mitgenommen werden. Genauso wie auch die Fahrräder oder E-Bikes, während Campingstühle und -tisch ggf. vom Vermieter geliehen werden können. Leichtes Gepäck wie Kleidung kann problemlos oben in den Hängeschränken verstaut werden. Schwere Ladung wie Getränke, Konserven und Tetrapaks dagegen immer unten und am besten zwischen den Achsen lagern, damit beim Fahrzeug der Schwerpunkt stimmt. Das Gewicht der Zuladung summiert sich sehr schnell. Das maximale Gesamtgewicht, das in der Zulassungsbestätigung Teil 2 aufgeführt ist, darf nicht überschritten werden. Führerscheininhaber der Klasse B dürfen bis zu maximal 3,5 t Gesamtgewicht im Straßenverkehr bewegen.

Campingplatzbuchung

Alles drin, was der Camper wissen will: In der ADAC Campingbibel 2021 /

In diesem Jahr sollte der gewünschte Standplatz unbedingt vorher reserviert oder gebucht werden. Viele Plätze – gerade in Deutschland – sind bereits gut belegt oder sogar ausgebucht in den Ferienzeiten. Spontanes Stellplatz-Hopping ist nur bedingt möglich. In den europäischen Urlaubsländern sind allerdings noch freie Kapazitäten verfügbar. So können Plätze auf italienischen und kroatischen Campingplätzen mitunter vorab online gebucht werden (z.B. bei www.pincamp.de). Ideal für den ersten Urlaub im Wohnmobil ist generell die Nebensaison im September und Oktober.

Routenplanung

Die Auswahl der Route ist für einen entspannten Urlaub ebenfalls entscheidend. Viele Serpentinen, schmale Tunnel und enge Gassen stellen Anfänger vor Herausforderungen. Den Weg zu tausenden Camping- und Stellplätzen weist die ADAC Camping- und Stellplatzführer App. Sie ist eine ideale Planungshilfe und auch offline unterwegs eine große Hilfe. Außerdem an Bord eines jeden ADAC Wohnmobils: Die ADAC Stellplatzführer und ADAC Campingführer mit der ADAC Campcard und über 2500 Preisvorteilen auf Camping- und Stellplätzen.

Zur Vorbereitung auf den ersten großen Camping-Trip besonders empfehlenswert: Die ADAC Campingbibel mit allen Antworten auf die Fragen, die das Camper-Dasein mit sich bringen kann, egal ob zu Ausrüstung, Technik, Aktivitäten oder gängigen Verhaltensregeln.

Und übrigens: Wer sich nach den ersten Eindrücken mit dem Miet-Mobil entscheidet, selbst ein Wohnmobil – gebraucht oder neu – zu kaufen, kann von den aktuellen Sonderkonditionen der ADAC Finanzdienstleistungen profitieren. ADAC Mitglieder erhalten hier zurzeit einen Kredit ab 2,79 % effektivem Jahreszins und mit langen Laufzeiten.

Produktangebote

Wohnmobile können bei der ADAC Autovermietung – mit Preisvorteil für ADAC Mitglieder – direkt online gebucht werden

Für die Planung einer Campingreise gilt: Möglichst frühzeitig den Campingplatz online buchen oder vorab reservieren. Im ADAC Campingportal „PiNCAMP“ sind rund 2200 Campingplätze in Deutschland und Europa direkt online buchbar

Außerdem dort die aktuelle Camping-Checkliste mit großem Nutzwert für Wohnmobil-Einsteiger (inklusive Reiseapotheke)

Web: ADAC.de

Alles, was man über Apotheken wissen muss: Statistisches Jahrbuch 2021 erschienen

Berlin (ots) Bis zu 450.000 Botendienste pro Tag durchgeführt, mehr als 5,1 Millionen Liter Desinfektionsmittel hergestellt und 19,3 Millionen Grippeimpfdosen an den Arzt oder die Ärztin geliefert:

Die neue Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs „Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2021“ der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände steht ab sofort online auf www.abda.de bereit.

Das sind nur einige der Leistungen, die die deutschen Apotheken im Corona-Jahr 2020 erbracht haben. Diese und weitere Versorgungsdaten sind in der neuen Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs „Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2021“ der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zu finden. Das gut neunzig Seiten starke Dokument steht ab sofort online auf www.abda.de bereit und wird zusätzlich in einer Druckauflage von mehr als 10.000 Stück an Empfänger in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Presse und Apotheke versandt.

Neben bewährten Rubriken zur Entwicklung der Apothekenzahl oder zum Management von Lieferengpässen enthält das Statistische Jahrbuch 2021 auch neue Zahlenreihen zu Themen von öffentlichem Interesse. Erstmalig aufgenommen wurden Daten zur Rolle der Apotheken in der Drogenersatztherapie. Bei den Arzneimitteln mit spezifischen Anforderungen sind nun auch Hämophilie-Präparate gegen Blutgerinnungsstörungen ausgewiesen, die in Folge einer Gesetzesänderung seit September 2020 in Apotheken erhältlich sind. Neu sind auch Daten zu Schmerz- und Betäubungsmitteln, bei denen die verschreibungspflichtigen Präparate den Großteil des Umsatzes ausmachen.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Wohnwagen für Anwohner oft ein Ärgernis

Abgekoppelte Anhänger nicht länger als zwei Wochen auf demselben Parkplatz abstellen – Wohnmobile am Straßenrand grundsätzlich erlaubt

München (ots) Während der Corona-Pandemie hat Urlaub mit dem Wohnmobil oder Wohnanhänger stark an Beliebtheit gewonnen. Immer mehr dieser Fahrzeuge werden deshalb jetzt außerhalb der Urlaubszeit über Monate in Wohngebieten abgestellt. Der ADAC stellt klar, wie lange und wo die Fahrzeuge geparkt werden dürfen.

Laut ADAC haben Anwohner, die auf der Suche nach einem Parkplatz sind, nur wenig rechtliche Ansprüche. Die meisten der Wohnmobile, Caravans oder Gespanne parken legal am Straßenrand oder auf Parkplätzen. Einschränkungen sind in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt und gelten in der Regel nur für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Auch ein Zeitlimit gibt es für das Abstellen eines Campers nicht.

An engen Straßenstellen ist das Parken jedoch verboten. Da Wohnmobile und Camper normalerweise breiter sind als normale Pkw, kann es sein, dass die Durchfahrt eines Fahrzeugs mit 2,55 Meter Breite zuzüglich eines Sicherheitsabstands von mindestens 0,5 Metern nicht mehr möglich ist.

Anders sehen die Vorschriften bei Wohnanhängern aus. Solange sie angekoppelt sind, ist das Parken ohne Zeitbegrenzung erlaubt. Abgekoppelte Anhänger unter zwei Tonnen Gesamtgewicht dürfen zwar in Wohngebieten parken, aber nicht länger als zwei Wochen auf ein und demselben Parkplatz. Erst wenn ein Wohnwagen bewegt und auf einem anderen Parkplatz abgestellt wurde, beginnt ein neuer Zwei-Wochen-Zeitraum. Die Polizei kontrolliert anhand der Ventilstellung parkender Anhänger, ob der Hänger durchgängig stand oder bewegt wurde. Zusätzliche Einschränkungen gibt es für schwerere Anhänger über zwei Tonnen: In Wohngebieten darf etwa in der Zeit von 22 bis 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht geparkt werden.

Generell gilt, dass Wohnwagen und Wohnmobile nicht über Parkplatzmarkierungen hinausragen dürfen. Außerdem ist in verkehrsberuhigten Bereichen das Parken nur innerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen erlaubt. Soweit Verkehrszeichen das Parken auf Gehwegen ausnahmsweise erlauben, gilt dies jedoch nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 2,8 Tonnen.

Der ADAC empfiehlt Fahrern von Campern, beim Parken ihres Fahrzeugs auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer im Blick zu behalten. So kann etwa auf Schulwegen ein Wohnmobil rechtlich korrekt abgestellt sein. Da dennoch Schulkindern dadurch die Sicht beim Überqueren der Straße erschwert werden könnte, sollten Wohnmobil und Wohnwagen nicht vor der Schule oder einem Kindergarten geparkt werden – selbst wenn es erlaubt ist.

Web: adac.de

Augen zu und durch? Was junge Familien um den Schlaf bringt

Hofheim-Wallau (ots) Passend zum Tag des Schlafes am 21. Juni 2021 hat sich IKEA in einer repräsentativen Studie das Schlafverhalten junger Familien genauer angeschaut. Im Fokus steht die Frage, wie gut und wie viel Eltern im Vergleich zu Nicht-Eltern schlafen. Die Studie zeigt außerdem auf, wie Kinder die Nachtruhe beeinflussen und wie die Befragten ihre Schlafprobleme bewältigen.

Den Traum vom Acht-Stunden-Tag hegen Eltern wie Nicht-Eltern – in der Realität liegt die Schlafzeit meist zwischen sechs und unter acht Stunden.

Der Tag des Schlafes fällt nicht zufällig auf die Sommersonnenwende, die kürzeste Nacht des Jahres. Viele Menschen klagen über diesen Tag hinaus über zu kurze Nächte und zu wenig erholsamen Schlaf. Das hat Auswirkungen auf die eigene Gesundheit, das berufliche Leben und alltägliche Aktivitäten. Eine vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von IKEA durchgeführte, repräsentative Schlaf-Studie deckt einen klaren Unterschied in der Schlafqualität von jungen Eltern im Vergleich zu Nicht-Eltern auf.

Schlaf und Gesundheit gehen Hand in Hand

Die Studie „Schlafsituationen bei jungen Familien“ zeigt eindrucksvoll: Unter der Corona-Krise leiden Eltern im Vergleich zu Nicht-Eltern stärker. 16 Prozent der Mütter und Väter fühlen sich pandemiebedingt stark belastet, dagegen sind es nur zehn Prozent der Befragten ohne Kinder. Damit einhergehend bewerten die stark belasteten Eltern ihren Gesundheitszustand häufiger als der Durchschnitt als weniger gut oder schlecht. Auch Schwierigkeiten im Alltag, Berufsleben oder beim allabendlichen Einschlafen treffen diese Gruppe mit 43 Prozent vermehrt. Über die Hälfte der Eltern schätzt die eigene Schlafqualität zudem als „höchstens mäßig“ ein, nur rund ein Drittel empfindet die Nachtruhe als „erholsam“ – klare Unterschiede zu den Nicht-Eltern, die zu 44 Prozent gut erholt aus den Federn kommen. Kein Wunder, ist das nächtliche Schlafdefizit von Eltern mit 1,7 Stunden auch höher als das der kinderlosen Teilnehmer*innen (1,4 Stunden).

Mütter und Alleinerziehende liegen nachts besonders oft wach

Ein anderes Bild zeichnet sich bei Eltern von bis zu einjährigen Kindern ab, „ganz besonders, wenn sie alleinerziehend sind. Generell gilt: Je jünger die Kinder, desto gravierender wird der Schlaf gestört“, sagt Dr. Alfred Wiater, Kinder- und Jugendarzt mit der Zusatzbezeichnung Schlafmedizin. Zum Vergleich: 67 Prozent der Eltern von Kindern unter einem Jahr geben an, dreimal oder häufiger in der Woche von ihrem Nachwuchs geweckt zu werden, während es bei den Eltern von Vier- bis Sechsjährigen nur 21 Prozent sind. Nachts von ihren Kindern gar nicht gestört werden nur fünf Prozent der Eltern von Säuglingen, dagegen sind es 22 Prozent bei den Eltern von Vier- bis Sechsjährigen. Dass der Schlaf oftmals so wenig erholsam ist, liegt nicht nur an der nächtlichen Betreuung: Insbesondere Mütter und auch Alleinerziehende machen sich vermehrt Sorgen um ihren Arbeitsplatz oder finanzielle Engpässe. „Eltern tragen zusätzlich zu ihren eigenen Sorgen auch die ihrer Kinder mit. Darunter leidet natürlich der Schlaf. Die Schlafdauer verkürzt sich und die Schlafqualität nimmt ab. Das hat Auswirkungen auf die eigene Gesundheit“, erklärt der Mediziner.

Lange Nächte, müde Augen

52 Prozent aller Befragten geben an, in dem Monat vor der Befragung mindestens einmal pro Woche Schlafprobleme gehabt zu haben. Auch hier trifft es Eltern von Säuglingen besonders häufig: Ein Drittel kämpft mindestens dreimal wöchentlich damit, in den Schlaf zu finden oder nachts wieder einzuschlafen. Dabei fällt auf, dass die empfundene Schlafqualität mit der des Kindes zusammenhängt: Schläft der Nachwuchs schlecht, bekommen die Elternteile regelmäßig weniger als sechs Stunden Nachtruhe. Am Morgen danach klagen vor allem Eltern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro mindestens einmal pro Woche über körperliche oder seelische Belastungen, die ihren Alltag oder Beruf erschweren: mit 44 Prozent sind das mehr als doppelt so viele wie bei den Mehrverdienern.

Der Traum vom 8-Stunden-Schlaf

Alle befragten Personen wünschen sich rund acht Stunden Schlaf pro Nacht. Die meisten pendeln sich jedoch zwischen sechs bis unter acht Stunden ein. „Es ist wichtig, dass Eltern zumindest einen Teil ihres Schlafdefizites kompensieren. Sonst leidet verstärkt die Stimmung, aber auch die Eltern-Kind-Beziehung darunter. Ebenso können Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im Alltag abnehmen, was sich dauerhaft negativ auf das Wohlbefinden auswirken kann“, erklärt Schlaf-Experte Dr. Alfred Wiater.

Um die nächtlichen Belastungen auszugleichen, halten 46 Prozent der befragten Eltern hin und wieder einen Mittagsschlaf, 42 Prozent gehen abends früher ins Bett und 31 Prozent gönnen sich bewusst Auszeiten. Auch ein gesunder Lebensstil wird von 33 Prozent als Gegenmaßnahme aufgeführt. Arbeitszeit zu kürzen oder zusätzliche Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen, wird mit acht bzw. 18 Prozent dagegen weniger genannt. „Hinzu kommt, dass in Zeiten steigender Mieten und deshalb kleinerer Wohnungen das Schlafzimmer oft ein Raum ist, der mehrere Funktionen hat. Das verschärft sich nun mit dem Homeoffice – Schreibtisch und Bügelbrett müssen nicht selten integriert werden und stören das harmonische Gesamtbild, das die Menschen sich wünschen“, sagt Sandra Schwertfeger, Interior Designerin bei IKEA Deutschland.

Ausgleich schaffen und fit bleiben

„Als Expert*innen für Wohnen und Einrichten wissen wir, dass die direkte Umgebung einen guten Schlaf unterstützt. Dieser kann beispielsweise durch die passenden Rahmenbedingungen im Schlafzimmer begünstigt werden. Wichtig sind dabei unter anderem die richtige Raumtemperatur, angenehme Bettwäsche aus reiner Baumwolle oder mit Lyocell Anteil, und eine ruhige Atmosphäre. Blaulichtfilter und gedimmte Deckenleuten helfen zudem dabei, abends leichter in den Schlaf zu finden“, erklärt Sandra Schwertfeger. Wird das Kind aber nachts wach, hat die Hälfte der Eltern manchmal oder wiederkehrend Probleme, erneut einzuschlafen. Hier kann es helfen, die nächtliche Kinderbetreuung aufzuteilen: 66 Prozent der Mütter haben das Gefühl, diese Aufgabe immer zu übernehmen, obwohl 51 Prozent der Väter angeben, sich abzuwechseln.

Interessant ist, dass sich die Hälfte der Elternteile, die ihre Kinder nachts beruhigen, keine stärkere Unterstützung ihrer Partnerin oder ihres Partners wünschen. Dabei geben Mütter noch häufiger als Väter an, seit der Geburt des Kindes weniger und schlechter zu schlafen. So fühlen sich 53 Prozent der Väter müde und erschöpft, während es bei den Müttern sogar 71 Prozent sind. „Auf die leichte Schulter sollte man das nicht dauerhaft nehmen: Schlafmangel kann zu gesundheitlichen Problemen wie Herz- und Kreislaufbeschwerden, Übergewicht, Diabetes und geschwächter Immunabwehr führen. Ein bewusster Ausgleich wirkt dem entgegen“, sagt Dr. Alfred Wiater.

Dr. Alfred Wiater ist Kinder- und Jugendarzt mit der Zusatzbezeichnung Schlafmedizin. Er ist Dozent am IST-Studieninstitut für die Ausbildung zum Schlafcoach (www.ist.de) und Co-Autor des Buches „Ticken Sie richtig? Wie Sie zu Ihrem gesunden Schlaf-wach-Rhythmus finden“ (Schöbel/Wiater, Scorpio-Verlag).

Web: ikea.com

Drittes Symposium für Unfallforschung und Sicherheit im Straßenverkehr der ADAC Stiftung

Über 100 Experten und Nachwuchswissenschaftler befassen sich mit dem Thema ungeschützte Verkehrsteilnehmer

München (ots) Über 100 Experten und Nachwuchswissenschaftler aus allen Bereichen der Straßenverkehrssicherheit kommen heute und morgen zum dritten Symposium für Unfallforschung und Sicherheit im Straßenverkehr (UFO) der ADAC Stiftung zusammen, um sich mit aktuellen Herausforderungen und Erkenntnissen der Straßenverkehrssicherheit zu befassen.

Sicheres Fahrradfahren im Alter soll in Verkehrserziehungsprogrammen vermittelt werden.

Das UFO 2021, das pandemiebedingt virtuell ausgetragen wird, findet alle zwei Jahre mit wechselnden Schwerpunktthemen der Verkehrssicherheit statt und hat sich als Plattform zur interdisziplinären Diskussion von wirksamen Maßnahmen in den Bereichen Mensch, Fahrzeug und Infrastruktur etabliert.

Im Fokus stehen diesmal Forschungsergebnisse zum Thema ungeschützte Verkehrsteilnehmer, nachdem die schweren und tödlichen Verkehrsunfälle im Jahr 2020 pandemiebedingt zwar um gut zehn Prozent zurückgegangen, die Unfallzahlen bei Pedelec-Fahrern jedoch um19 Prozent angestiegen sind. Besonders auffällig sind dabei die Zahlen von Senioren, die mit dem Pedelec im Straßenverkehr tödlich verunglückten.

„Bewegung ist wichtig für die Gesundheit und den Mobilitätserhalt von älteren Menschen,“ so Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung. „Rad- und Pedelecfahren wirken insgesamt positiv, allerdings sollten Senioren mit speziellen Trainings unterstützt werden, damit die Verkehrsteilnahme möglichst sicher erfolgt. Deshalb fördert die ADAC Stiftung das Forschungsprojekt „Sicheres Radfahren im Alter“ des Instituts für Biomedizin des Alterns der FAU Erlangen. Im Rahmen des Projektes wird ein Fahrrad- und Pedelec-Training für Senioren pilotiert und wissenschaftlich evaluiert, das die motorischen Grundkompetenzen wie Gleichgewicht, Kraft und Reaktionsfähigkeit verbessert und dabei unterstützt, komplexe Verkehrssituationen besser zu bewältigen.“

Das Projekt läuft noch bis 2022. Die Zwischenergebnisse stellen einen ersten Indikator für die Effektivität des Trainings im Hinblick auf die Fahrradkompetenz dar.

Über die ADAC Stiftung: Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

Web: ADAC.de

Lebensmittel kennzeichnung – Was hinter dem Nutri-Score steckt

Was hinter dem Nutri-Score steckt

Immer mehr Anbieter kennzeichnen ihre Eigenmarken mit dem Nutri-Score – bislang beispielsweise Aldi, Rewe oder Lidl. Die Anbieter drucken ihn auf die Frontseite ihrer Produkte, damit Kunden auf einen Blick die Nährwerteigenschaften erfassen. Die Lebensmittelexperten der Stiftung Warentest erläutern auf test.de, wie die Lebensmittelampel berechnet wird und was die Vor- und Nachteile dieser Kennzeichnung sind.

Für die ernährungsphysiologische Einordnung von Lebensmitteln verrechnen die Anbieter günstige und ungünstige Nährstoffe. Negativ zu Buche schlagen ein hoher Energiegehalt, Zucker, gesättigte Fettsäuren und der Salzbestandanteil Natrium. Dafür gibt es jeweils eine bestimmte Punktzahl – von 0 (optimal) bis 40 (schlecht). Für vorteilhafte Ballaststoffe, Eiweiß, Obst, Gemüse und Nüsse werden wieder Punkte abgezogen – von 0 (nichts vorhanden) bis 15 (viel vorhandene Nährstoffe). Je niedriger das Gesamtergebnis, desto besser. Es bestimmt, welcher Buchstabe hervorgehoben wird.

Der Nutri-Score ordnet den ernährungsphysiologischen Wert eines Lebensmittels verständlicher und schneller ein als die gesetzlichen Kennzeichnungspflichten. Der Nachteil: Manche positiven Eigenschaften wie Omega-3-Fettsäuren und Vitamine fließen nicht in die Bewertung ein. Der Nutri-Score gibt auch keinen Überblick über den gesamten Nährstoffgehalt und die Kennzeichnung wird einigen nicht verarbeiteten Lebensmitteln nicht gerecht. Ein Label wie der Nutri-Score eignet sich daher vor allem für komplex zusammengesetzte und stark verarbeitete Lebensmittel.

Der Artikel zum Nutri-Score findet sich online unter www.test.de/nutriscore.

Fakt der Woche | Heißer Titelkandidat für kleine und große BBQ-Fans: Dieser Grill liegt bei Familien vorn

Berlin (ots) Jeder zweite Haushalt mit Kindern (48 Prozent) würde sich für einen Gasgrill entscheiden

Heißer Titelkandidat für kleine und große BBQ-Fans: Gasgrill liegt bei Familien vorn

Steigende Sommertemperaturen und sinkende Corona-Zahlen: Besser könnten die Aussichten für gemeinsame Fußball-Grill-Events mit der Familie nicht sein. Und während Top-Nationen wie Frankreich, Deutschland oder Spanien ihre Titelambitionen durch Gruppensiege noch bestätigen müssen, ist die Favoritenrolle bei den Grills bereits geklärt: 48 Prozent der Befragten mit Kindern würden sich einen Gasgrill kaufen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG)[1]. Damit ist der Gasgrill klarer Familien-Favorit und liegt vor dem Holzkohlegrill (36 Prozent) und dem Elektrogrill (9 Prozent).

Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG): „Gasgrills sind ideale Grills für Familien. Nicht nur zu besonderen Anlässen wie der Fußball-Europameisterschaft spielen sie ihre Stärken voll aus: viel Platz auf der Grillfläche, sofort einsatzbereit vor dem Spiel oder für einen Snack in der Halbzeitpause, exakte Temperaturkontrolle und optimal geeignet für Balkon und Terrasse. Das sind entscheidende Vorzüge, die Grill- und Fußballfans aller Generationen überzeugen.“

Noch nicht finaltauglich im Umgang mit Gasgrills? Hier erklärt der Experte, worauf BBQ-Fans beim Grillen mit Flüssiggas achten sollten.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Präferenzen beim Grillkauf“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Im Mai 2021 wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Web: dvfg.de

Kraftfahrt-Bundesamt kündigt Schritte gegen Fiat-Wohnmobile an

Schon bald erste Stilllegungen im Wohnmobil-Abgasskandal?

Köln (ots) Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wird im Wohnmobil-Dieselskandal gegenüber Fiat bzw. Stellantis einschreiten. Das kündigte KBA-Chef Richard Damm jetzt gegenüber der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an.

Hunderttausende Wohnmobile auf Basis des Fiat Ducato sind mit illegalen Abschalteinrichtungen ausgerüstet.

Die Behörde hatte gewaltige Überschreitungen der Abgas-Grenzwerte bei Fiat-Wohnmobilen festgestellt, die nur das Ergebnis illegaler Manipulationen sein können. Um diese schnellstmöglich zu verhindern, kann sie Maßnahmen bis hin zu Rückrufen und Stilllegungen beschließen. Damit dürfte die trügerische Ruhe für Besitzer von Wohnmobilen auf Fiat-Basis bald beendet sein. Auf die Verantwortlichen für die illegale Technik rollt eine Klagewelle zu.

Fiat-Abgasskandal schwelt mindestens seit 2016

Bereits 2016 gab es stichhaltige Hinweise auf die dreisten Manipulationen bei Wohnmobilen und Transportern auf Basis des Fiat Ducato. Auch das KBA hatte davon Kenntnis, doch man entschied sich, die Verantwortung abzugeben und hoffte, dass italienische Behörden etwas unternehmen würden. Diese blieben tatenlos, dadurch wurden jahrelang hunderttausende Käufer der kostspieligen Reisemobile weiter getäuscht.

Abschalteinrichtungen bei Fiat-Wohnmobilen

Immer wieder kam es seitdem zu Messungen, die zuverlässig zum gleichen Ergebnis kamen: Massive Überschreitungen der Grenzwerte bei giftigen Stickoxiden, teilweise wurden 1900 % der zulässigen Menge an NOx ermittelt. Laut dem aktuellen Schreiben an die DUH führte das KBA auch eigene Messungen durch, die diese Ergebnisse bestätigten. „Dass der Dieselskandal auch Wohnmobile erfasst, ist also spätestens jetzt eine Tatsache“ erläutert Dr. V. Ghendler, Rechtsanwalt und Partner der auf Verbraucherrechte spezialisierten Kanzlei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ.

Wie aber konnten Fahrzeuge mit solchen Messwerten überhaupt eine Zulassung erhalten? „Hier kann es nur eine Antwort geben: Illegale Abschalteinrichtungen sorgen dafür, dass die Abgasreinigung nur gerade so lange läuft, um den Abgastest zu bestehen.“, so lautet die Einschätzung von Dr. V. Ghendler. Auch das KBA nennt die Ursache für die Überschreitungen in verklausulierter Form: „aufgrund von Unzulässigkeiten“ kam es zu den hohen Emissionen, so formuliert KBA-Chef Damm es diplomatisch.

Schadensersatz für Käufer bei illegalen Abschalteinrichtungen

Diese „Unzulässigkeiten“, also illegale Abschalteinrichtungen, haben gravierende Auswirkungen. Jetzt, da Rückrufe und Stilllegungen durch das Kraftfahrt-Bundesamt angekündigt wurden, wollen viele Käufer für ihr mangelhaftes Fahrzeug entschädigt werden. Die gute Nachricht ist: Die Aussichten dafür haben sich aufgrund der offiziellen Aussagen des KBAs weiter verbessert. „Vor Gericht sind diese Argumente äußerst wertvoll. Wenn das KBA die Manipulationen selbst bestätigt, muss es wie im VW-Dieselskandal eine Entschädigung für die betroffenen Kunden geben“, so Dr. V. Ghendler. Verbraucherkanzleien wie KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ bieten eine kostenlose Erstberatung an, so dass Käufer von Wohnmobilen unverbindlich erfahren können, ob ihr Fahrzeug überhaupt betroffen ist und was sie jetzt tun können, um ihre Rechte zu sichern.

Web: halloanwalt.de