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ZDF-Politbarometer August 2022

Mainz (ots) Weiterhin ist die Inflationsrate in Deutschland sehr hoch, was vor allem auf die Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln zurückzuführen ist. Das steht direkt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der die wirtschaftlichen Aussichten seit Monaten eintrübt.

Stark gestiegene Preise: Die Bundesregierung tut zur Entlastung …? / Nutzung der Grafik für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media

Diese Entwicklung kommt auch bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung an: So sagen inzwischen nur noch 55 Prozent (Anfang des Jahres: 65 Prozent), dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist (teils/teils: 37 Prozent; schlecht: 8 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”).

Skeptischer Ausblick bei eigener wirtschaftlicher Lage Noch nie haben so viele (40 Prozent) erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute, 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen finanziellen Situation aus und 10 Prozent meinen, dass es ihnen dann besser gehen wird.

Kritik an der Bundesregierung
Vor diesem Hintergrund bemängeln 58 Prozent aller Befragten, dass die Bundesregierung zu wenig tut, um die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten. 30 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Besonders viele Anhänger der AfD (80 Prozent) und der Linke (71 Prozent) kritisieren in dieser Sache die Bundesregierung wegen mangelnder Aktivitäten, aber auch bei denen der FDP (60 Prozent), Union (53 Prozent), Grünen (53 Prozent) und SPD (52 Prozent) meinen jeweils Mehrheiten, dass die Bundesregierung nicht genug tut.

Wenn es um die Finanzierung solcher Entlastungen geht, ergibt sich kein klares Meinungsbild: 43 Prozent aller Befragten sprechen sich für zusätzliche Schulden aus, 36 Prozent sind für Steuererhöhungen und 21 Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Längere Nutzung von AKWs und Kohlekraftwerken Aufgrund der Verringerung der Gaslieferungen durch Russland ist die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland gefährdet.

Um die Energieversorgung bei uns sicherzustellen, plädieren 93 Prozent für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (dagegen: 6 Prozent). 65 Prozent wollen die noch aktiven Atomkraftwerke länger nutzen als vorgesehen (dagegen: 32 Prozent) und 61 Prozent sind für einen längeren Betrieb der Kohlekraftwerke (dagegen: 36 Prozent).

Dabei findet sowohl eine längere Nutzung der Atomkraftwerke als auch der Kohlekraftwerke in allen Parteianhängergruppen eine unterschiedlich große Mehrheit. Nur die Anhänger der Grünen lehnen beides mehrheitlich ab. Fast unverändert zum Vormonat wollen 71 Prozent aller Befragten die Ukraine weiterhin unterstützen, auch wenn das bei uns mit hohen Energiepreisen verbunden ist. 20 Prozent sind dafür, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen mit dem Ziel, wieder zu niedrigeren Energiepreisen zu kommen.

Eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine fordern ähnlich wie Mitte Juli 36 Prozent, 35 Prozent sind für ein unverändertes militärisches Engagement und 22 Prozent wollen eine Verringerung der Militärhilfe.

Top Ten: Drei Grüne auf den ersten drei Plätzen Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung (“Was halten Sie von?”) hält weiterhin Robert Habeck die Spitzenposition. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Mitte Juli: 1,6) eingestuft. Auf Platz zwei liegt Annalena Baerbock mit 1,3 (1,2) und auf Rang drei jetzt Cem Özdemir mit 1,0 (0,8). Danach folgen Olaf Scholz mit 0,8 (0,8), Hubertus Heil mit 0,7 (0,9), Karl Lauterbach mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit minus 0,1 (minus 0,1), Christian Lindner mit minus 0,2 (minus 0,1), Friedrich Merz mit minus 0,4 (minus 0,4) und Sahra Wagenknecht mit minus 0,6 (minus 0,6). Projektion: Gleichstand von Union und Grünen Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 19 Prozent (minus 2) und die CDU/CSU auf 26 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten sich auf 26 Prozent (plus 1) verbessern, die FDP auf 7 Prozent (plus 1) und die AfD auf 12 Prozent (plus 1). Die Linke würde mit 4 Prozent (minus 1) an der Fünf-Prozent-Grenze scheitern, und die anderen Parteien lägen weiterhin bei 6 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Corona im Herbst Eine Mehrheit von 65 Prozent spricht sich für strengere Corona-Schutzmaßnahmen aus, wenn es im Herbst zu einer weiteren Coronawelle mit deutlich höheren Infektionszahlen kommen sollte (dagegen: 33 Prozent). Dennoch finden 74 Prozent die Pläne der Bundesregierung gut, gesetzlich keine Schulschließungen mehr zuzulassen (nicht gut: 23 Prozent). Auch Lockdowns zu verhindern, finden 68 Prozent gut (nicht gut: 29 Prozent). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis zum 11. August 2022 bei 1.389 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 20 Prozent, CDU/CSU: 25 Prozent, Grüne: 32 Prozent, FDP: 7 Prozent, AfD: 8 Prozent, Linke: 5 Prozent. Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. September 2022.

Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de

Damit die Erholung anhält: So gelingt nach dem Urlaub die Rückkehr ins Büro

Eschborn (ots) Von der Liege am Strand direkt an den Arbeitsplatz – das führt häufig zu Stress. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich aber auch die längste Liste an Mails und offenen To-Dos erfolgreich und stressfrei abarbeiten. Tipps, wie das funktioniert, gibt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Randstad Deutschland.

Pressegrafik – Gut erholt zurück an die Arbeit – Randstad

Nach dem Urlaub fühlt sich oft an wie vor dem Urlaub. Nach wenigen Tagen im Büro scheint die Erholung selbst nach dem drastischsten Digital Detox schon wieder verpufft. Die häufige Folge: ein Motivationstief, das es in sich hat. Wie steigen Arbeitnehmer:innen entspannt und strukturiert wieder in den Arbeitsalltag ein? Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, sich genug Zeit für die Umstellung vom Urlaubs- in den Arbeitsmodus zu lassen.

3 ½ Tipps für eine reibungslose Rückkehr in den Arbeitsalltag

“Die Auszeit ist wichtig, um die Akkus aufzuladen und den Blick neu zu schärfen”, erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin bei Randstad Deutschland. “Doch aus dieser Entspannungsphase gut vorbereitet an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist nicht leicht. Denn oft warten dort etliche E-Mails mit liegengebliebenen oder neuen To-Dos. Mein Tipp: Nehmen Sie sich nicht gleich alle gleichzeitig vor. Kehren Sie zurück, und zwar in Raten.”

Mit einer Vorlaufzeit den Urlaubseffekt verlängern

Planen Sie für Ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz Zeit für eine entspannte Übergangsphase ein. Eine gute Idee ist es, am Ende der Woche, etwa an einem Donnerstag, aus dem Urlaub nach Hause zurückzukehren. Bis zum nächsten Montag haben Sie so einen Puffer, um nicht nur geografisch, sondern auch mental wieder im Job anzukommen.

Idee: Beginnen Sie Ihre Arbeitswoche doch mal an einem Mittwoch oder Donnerstag. Dann dauert es nicht mehr lang bis zum nächsten Wochenende. Das verschafft Ihnen eine kleine Verschnaufpause nach dem Wiedereinstieg. Das Belastungslevel kann gar nicht erst großartig ansteigen.

Den eigenen Erwartungsdruck checken

Während der Übergangsphase hilft es, die eigene Erwartungshaltung an sich selbst genau im Auge zu behalten. Vollgas am ersten Arbeitstag kann und sollte niemand geben. Von 0 auf 100 geht dabei nur das Stresslevel. Geben Sie sich stattdessen Zeit, wieder voll in Schwung zu kommen. Und zwar nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch am Arbeitsplatz.

Durchstarten – mit Ruhe und System

Was und vor allem wer ist in der ersten Woche nach Ihrer Rückkehr wirklich wichtig? Welche Aufgaben, Mails und Termine können warten? Verschaffen Sie sich einen Überblick. Und setzen Sie Prioritäten. An erster Stelle sollte stehen: keine Überstunden machen. Auch die Mittagspause dient nicht zum Nachholen liegengebliebener Aufgaben. Kleine Pausen über die ersten Tage verteilt helfen, sich an das alte Belastungslevel zu gewöhnen. Geizen Sie gerne mit Terminen, soweit es eben geht.

Kleiner Tipp: Setzen Sie sich zu Beginn an einfachere Aufgaben. Je mehr Haken Sie gleich zu Beginn hinter Ihre To Dos setzen können, desto besser erhalten bzw. steigern Sie Ihre Motivation.

Noch ein kleiner Tipp: Wer nach der Rückkehr nicht sofort seine Abwesenheitsnotiz löscht, verschafft sich einen kleinen, aber feinen Wettbewerbsvorteil. Niemand wird es Ihnen übelnehmen, wenn Sie an Ihrem ersten Tag nicht sofort alle eingehenden Mails beantworten. Und Kolleg:innen, die es nicht mehr auf dem Schirm hatten, dass Sie im Urlaub waren, geben Sie mit der Notiz so noch einmal die Chance, sich daran zu erinnern.

So bleibt die Erholung länger nach dem Urlaub bestehen

“Erholung ist nicht nur eine Frage der physischen Fitness”, betont Susanne Wißfeld. “Bringen Sie doch ein bisschen Atmosphäre und gute Laune mit zurück und teilen Sie diese mit Ihren Kolleg:innen. Geteilte Freude hält länger. Und anderen gute Laune zu geben, hat einen motivierenden Effekt auf sich selbst. So behält der Job ein bisschen was vom positiven Flair der sommerlichen Urlaubszeit.”

WEB: www.randstad.de

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Taschengeld” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Studie: Das erste Treffen beim Online-Dating kann Angst machen

Hannover (ots) Millionen Singles suchen Online nach ihrem Glück. Jeder vierten Person, die am Online-Dating teilnimmt, ist aber die Vorstellung des ersten Treffens außerhalb des Internets unangenehm. Fast jede siebte Person vermeidet deshalb Treffen, schiebt diese auf oder sagt sie ab. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der psychologischen Partnervermittlung Gleichklang.de.

Am ersten Treffen geht kein Weg vorbei

Die Umfrage untersuchte auch die Ursachen für diese Vorbehalte gegenüber dem ersten Treffen bei der Online-Partnersuche. Die beiden am häufigsten genannten Gründe waren die Angst, abgelehnt zu werden, und die Angst, enttäuscht zu werden. Weitere häufige Gründe waren eigene Aufregung und Nervosität, Schüchternheit, die Befürchtung, dass ein Treffen anstrengend werde, sowie die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte. Jede dritte Frau, aber nur nur jeder 12. Mann fürchtete sich zudem vor übergriffigem Verhalten.

Hintergründe zur Untersuchung

Gleichklang befragte partnersuchende Mitglieder, ob sie die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als emotional unangenehm erlebten oder nicht. Nachfolgend wurden diejenigen, denen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm war, gebeten, 18 mögliche Gründe hierfür zu bejahen oder zu verneinen. Ebenfalls wurden sie gebeten, anzugeben, ob sie wegen ihrer unangenehmen Gefühle Treffen ganz vermeiden, aufschieben, absagen oder zu Treffen nicht erscheinen würden. Erfragt wurden außerdem Geschlecht, Alter und Bildungsstand.

An der Befragung nahmen 1472 Personen teil, unter ihnen 756 Frauen, 693 Männer und 23 Personen mit nicht-binärem Geschlecht. Das durchschnittliche Alter betrug 52,9 Jahre und schwankte zwischen minimal 19 und maximal 82 Jahren.

Die vorgegebenen möglichen 18 Gründe für unangenehme Gefühle bezüglich des ersten Treffens beim Online-Dating waren zuvor in einer qualitativen Befragung identifiziert worden.

Die Online-Umfrage wurde durch den Psychologen Guido F. Gebauer für Gleichklang durchgeführt und ausgewertet.

Ergebnisse der Befragung

Häufigkeit unangenehmer Gefühle vor dem ersten Treffen

25,1 % der Befragten und damit eine von vier Personen bejahten die Frage, ob ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche unangenehm sei.

Dieser Prozentsatz war bei allen Geschlechtern vergleichbar. Es zeigten sich ebenfalls keine signifikanten Zusammenhänge zum Bildungsstand.

Mit wachsendem Alter der Befragten nahm die Häufigkeit negativer Gefühle leicht ab, wobei der entsprechende Zusammenhang zwar statistisch signifikant, aber nur sehr geringgradig ausgeprägt war.

Auswirkungen unangenehmer Gefühle

57,6 % der Befragten, die über unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens berichtete, bejahten das Auftreten mindestens einer von vier Strategien, um einer Verabredung aus dem Weg zu gehen:

– 45,3 % gaben an eine Verabredung ganz vermieden zu haben.

– 39,7 % berichteten vom Aufschieben einer Verabredung.

– 18,4 % schilderten, eine bereits getroffene Verabredung abgesagt zu haben.

– 1,7 % gaben an, zu einer getroffenen Verabredung nicht erschienen zu sein.

Frauen mit negativen Gefühlen bezüglich des ersten Treffens neigten im statistischen Vergleich stärker zum Vermeiden und zur Absage von Verabredungen als die Männer:

– 50 % der entsprechenden Frauen, aber nur 39,1 der Männer gaben an, Treffen bereits ganz vermieden zu haben.

– 24,0 % der entsprechenden Frauen, aber nur 10,9 % der Männer berichteten, eine Verabredung abgesagt zu haben.

Keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigten sich beim Aufschieben von Verabredungen oder beim Nicht-Erscheinen bei bereits getroffenen Verabredungen. Die Stichprobe enthielt zu wenige nicht binäre Personen, um diese mit anderen Personen zu vergleichen.

Ein höheres Alter ging statistisch signifikant, aber in nur geringradigem Ausmaß mit einer höheren Häufigkeit von Nicht-Erscheinen bei Verabredungen einher. Es zeigten sich keine weiteren Einflüsse des Alters oder auch nicht des Bildungsstandes auf die Tendenz, Verabredungen aus dem Weg zu gehen.

Ursachen für negative Gefühle

Dies sind sortiert nach ihrer Häufigkeit die 18 Gründe, warum die Befragten die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben konnten.

Einbezogen sind ausschließlich diejenigen 25,1 % der Gesamtstichprobe, die die Vorstellung eines ersten Treffens tatsächlich als unangenehm erlebten:

– 82,1 %:Angst vor Bewertung und Ablehnung – die Sorge, den Erwartungen der anderen Person nicht zu entsprechen und von dieser als nicht interessant oder nicht attraktiv bewertet zu werden.

– 74,6 %: Desillusionierung – die Befürchtung, enttäuscht zu werden oder dass die andere Person ganz anders ist als erhofft.

– 57,6 %: Selbstunsicherheit – die Einschätzung der eigenen Person als schüchtern, sozial ängstlich oder gehemmt.

– 64,3 %: Anstrengung – Planung und Umsetzung des ersten Treffens werden als Anstrengung oder Arbeit erlebt.

– 61,7 %: Aufregung und Nervosität – die Vorstellung eines ersten Treffens aktiviert Nervosität, Aufregung und Anspannung.

– 59,9 %: Sorge vor unbefriedigender Kommunikation – die Befürchtung, dass die Kommunikation ins Stocken gerät und dadurch eine peinliche Situation entstehen könnte.

– 55,6 %: Angst, andere abzulehnen – die Befürchtung, jemanden anderes ablehnen oder zurückweisen zu müssen.

– 55,0 %: Abneigung gegen künstliche Situation – die Ansicht oder das Gefühl, das Verabredungen beim Online-Dating zu wenig natürlichen Begegnungen führen.

– 49,1 %: Negative Erfahrungen – die Erinnerung an frühere negative Erlebnisse bei Verabredungen.

– 39,8 %: Angst vor Beziehung – der Zweifel am eigenen Beziehungswunsch und die Angst vor Verbindlichkeit.

– 36,9 %: Wunsch nach längerem Online-Kontakt – das Bedürfnis, die andere Person noch intensiver zunächst rein Online kennenzulernen.

– 34,3 %: Keine Vorerfahrungen – das Fehlen von Vorerfahrungen mit dem Online-Dating, so dass ein mögliches Treffen schwer kalkulierbar ist.

– 33,6 %: Angst vor Kontaktverlust – die Befürchtung, dass ein guter Online-Kontakt nach einem ersten Treffen verloren gehen könnte.

– 33,1 %: Negatives Körperselbstbild – die Überzeugung, hässlich und nicht begehrenswert zu sein.

– 28,4 %: Angst vor Entscheidungsunfähigkeit – die Sorge, sich nicht für oder gegen eine Beziehung entscheiden zu können.

– 23,1 %: Angst vor Übergriffen – die Befürchtung, bei einem ersten Treffen von der anderen Person bedrängt oder unter Druck gesetzt zu werden.

– 14,3 %: Sorge vor Outing – die Angst, dass durch ein Treffen die Anonymität verloren geht und die eigene Teilnahme am Online-Dating bekannt wird.

– 1,8 %: : Schuldgefühle wegen Fremdgenen – das schlechte Gewissen, weil bereits eine Partnerschaft besteht.

Geschlechter-Unterschiede

Bei vier Gründen traten signifikante Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Erneut bezieht sich die Auswertung nur auf diejenigen 25,1 % der Stichprobe, die über negative Gefühle in Bezug auf erste Treffen berichteten:

– Angst vor Übergriffigkeit: 34,0 % der Frauen, aber nur 8,6 % der Männer befürchteten Übergriffe beim ersten Treffen.

– Selbstunsicherheit: 70,9 % der Männer, jedoch lediglich 46,6 % der Frauen gaben an, für ein erstes Treffen zu selbstunsicher zu sein.

– Abneigung gegen künstliche Situation: 62,8 % der Frauen, aber nur 44,4 % der Männer sorgten sich wegen der Künstlichkeit der Situation des ersten Treffens.

– Wunsch nach längerem Online-Kontakt: 46,6 % der Frauen, aber lediglich 25,2 % der Männer wünschten sich eine längeres Verbleiben des Kontaktes auf der Online-Ebene.

Bei allen anderen Gründen traten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Zustimmungshäufigkeit auf.

Einflüsse von Alter und Bildungsstand

Ein höheres Alter statistisch signifikanten geringeren Häufigkeit von Selbstunsicherheit, Aufregung und Nervosität, sowie der Sorge vor einer unbefriedigenden Kommunikation einher. Der Effekt zwar zwar signifikant, aber nur sehr schwach ausgeprägt.

Ein geringerer Bildungsstand ging mit einer leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit von Selbstunsicherheit und einem negativen Körperbild einher. Umgekehrt war ein höherer Bildungsstand mit einer ebenfalls leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit der Abneigung gegen die künstliche Situation des ersten Treffens assoziiert.

Mehrfachgründe

Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Im Durchschnitt stimmten die Befragten jeweils acht der 18 Gründe zu.

Zusammenfassung und psychologische Empfehlungen

Ohne Verabredungen außerhalb des Internet macht die Online-Partnersuche keinen Sinn. Trotzdem erlebt nach den Ergebnissen der aktuellen Umfrage jede vierte Person, die Online nach der Liebe sucht, die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm.

Für einen Teil der Betroffenen bleibt dies eine rein emotionale Problematik. Für die Mehrheit der Betroffenen wirken sich diese unangenehmen Gefühle jedoch auch auf ihr Dating-Verhalten aus, indem sie Treffen vermeiden, aufschieben oder absagen:

– Mehr als 57 % derjenigen, für die die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm ist, gehen nach den Ergebnissen dieser Umfrage tatsächlich Verabredungen aus dem Weg.

Unangenehme Gefühle bei der Vorstellung eines Treffens treten unabhängig von Geschlecht, Alter und Bildungsstand auf. Betroffene Frauen neigen allerdings etwas stärker dazu als betroffene Männer, Treffen tatsächlich zu vermeiden oder abzusagen.

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, warum Teilnehmende beim Online-Dating die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben, wobei die meisten Betroffene hierfür nicht nur einen, sondern mehrere Gründe angeben:

– Die beiden häufigsten Gründe, die für eine große Mehrheit zutreffen, sind die Angst vor Bewertung und Ablehnung, sowie die Befürchtung, dass durch das erste Treffen vorherigen Hoffnungen enttäuscht werden könnten.

– Sehr oft erleben Teilnehmende beim Online-Dating aber auch die Vorstellung eines ersten Treffens als anstrengend oder sie schildern ein hohes Ausmaß an eigener Aufregung und Nervosität. Weitere häufig auftretende Gründe sind die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte, eine hohe eigene Schüchternheit, Angst, jemanden ablehnen zu müssen oder auch das Gefühl, dass die erste Verabredung beim Online-Dating einen künstlichen Charakter habe.

– Seltener, aber nach wie vor von einem Drittel bis zur Hälfte der Befragten geschildert werden negative Erfahrungen mit ersten Verabredungen in der Vergangenheit, eine Angst vor Beziehung und Verbindlichkeit, der Wunsch nach einem längeren Online-Kennenlernen, die Sorge, dass ein guter Online-Kontakt nach einem Treffen enden könnte oder auch ein negatives Körperselbstbild mit der Befürchtung, körperlich nicht begehrenswert zu sein.

Alle anderen Gründe treten erheblich seltener auf:

– Ungefähr jede vierte Person, für die die Vorstellung eines ersten Treffens negativ ist, hat Angst davor, sich nicht entscheiden zu können oder fürchtet Übergriffe durch die andere Person. Jede siebte Person fürchtet sich davor, ihre Anonymität zu verlieren und dass so bekannt werde, dass sie auf Dating-Plattformen nach einer Beziehung suche. Weniger als 2 % leiden unter Schuldgefühlen, weil sie in Wirklichkeit nicht auf Partnersuche sind, sondern nur fremdgehen wollen.

Nur bei vier Gründen zeigten sich bedeutsame Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

– Jede dritte Frau, aber nur jeder 12. Mann befürchtet Übergriffe, was die Sachlage widerspiegelt, dass Übergriffe gegen Frauen häufiger vorkommen als gegen Männer. Frauen äußern zudem häufiger den Wunsch nach einem längeren Online-Austausch und erleben das erste Treffen häufiger als künstlich.

– Demgegenüber beschreiben Männer häufiger eine eigene Selbstunsicherheit als Grund dafür, dass ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm sei. Psychologe Gebauer nimmt an, dass dies mit internalisierten Geschlechterrollen-Erwartungen zusammenhänge, gemäß derer Männer als “Eroberer” auftreten und insofern Selbstsicherheit ausstrahlen sollten.

Folgen negativer Gefühle

Gebauer erläutert, dass unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens für die Betroffenen nicht nur eine psychische Belastung seien. Wenn Treffen vermieden, aufgeschoben oder abgesagt würden, sinke auch die Wahrscheinlich einer erfolgreichen Partnerfindung.

Gebauer rät den Betroffenen daher, sich ihrer Gründe bewusst zu werden, um so die Blockade aufzulösen:

– Ängste vor Bewertung, stockender Kommunikation, Aufregung oder Selbstunsicherheit ließen sich durch eine gelassenere Einstellung und durch die Einübung von Gesprächsverhalten in Rollenspielen, mit Freunden oder vor dem Spiegel überwinden.

– Bei einem negativen Körperselbstbild sei es wichtig, sich klarzumachen, dass Schönheit immer im Auge der Betrachter liege und Menschen mit den unterschiedlichsten Körpertypen Partnerschaft finden könnten und dies auch ständig täten.

– Angst vor Enttäuschung könne durch eine positive Sichtweise ersetzt werden, bei der auch negative Informationen als erwünschte Klärung betrachtet werden, die es einfacher mache, loszulassen und sich auf einen anderen Kontakt zu konzentrieren. Das gleiche gelte bezüglich der Angst, einen guten Online-Kontakt zu verlieren. Zudem bestehe die Möglichkeit, freundschaftlich selbst dann verbunden zu bleiben, wenn eine Partnerschaft nicht in Frage komme.

– Ängste vor übergriffigem Verhalten seien berechtigt, auch wenn es keinen Beleg dafür gebe, dass Übergriffe beim Online-Dating häufiger vorkämen als bei anderen Formen des Kennenlernens. Wichtig sei es, sich selbst die eigenen Grenzen bewusst zu machen und diese klar zum Ausdruck zu bringen. Die erste Begegnung sollte immer an einem öffentlichen Ort stattfinden. Dadurch sinke die Gefahr von Übergriffigkeit erheblich.

– Es sei nachvollziehbar, dass manche die ersten Begegnungen beim Online-Dating als künstlich erlebten. Andererseits gehöre es durchaus zur Natur des Menschen, soziale Begegnungen zu planen und sich zu verabreden. Werde Online-Dating als ein ergebnisoffener Kennenlernprozess gesehen, sei es möglich, der ersten Begegnung den Druck zu nehmen und die Kommunikation natürlicher zu gestalten.

– Es sei richtig, dass eine erste Verabredung mit all den Planungen als anstrengend erlebt werden könne. Dies gelte aber für alle menschlichen Aktivitäten. Wer sich dadurch abschrecken lasse, sollte über seine Prioritäten nachdenken und gegebenenfalls den eigenen Alltag umstrukturieren.

– Fraglos sei es sinnvoll, sich bereits vor dem ersten Treffen online auszutauschen und dies auch über Telefonate oder Video-Chats zu vertiefen. Aber ein solches Kennenlernen sei innerhalb relativ kurzer Zeit möglich und sollte nicht den Grund darstellen, Treffen immer wieder aufzuschieben, da ansonsten Kontakte oft einschliefen. Auch Ängste vor einer Entscheidungsunsicherheit seien verständlich. Umso wichtiger sei es, dass ein erstes Treffen bald stattfinde, da ansonsten die Entscheidungsunsicherheit nur erhöht werde.

– Bei negativen Vorerfahrungen sei es entscheidend, diese nicht zu selbsterfüllenden Prophezeiung werden zu lassen, sondern sich dennoch weiterhin auf Menschen einzulassen. Wer sich durch negative Vorerfahrungen hemmen lasse, nehmen sich die Möglichkeit, korrigierende positive Erfahrungen zu machen. Auch nicht bestehende Erfahrungen mit dem Online-Dating sollten gerade kein Argument sein, einer Verabredung aus dem Weg zu gehen, sondern sollten den Anreiz geben, nunmehr ein erstes Treffen bald anzugehen. Dabei könnten sich die Betreffenden mithilfe von Erfahrungsberichten aus dem Internet, Berichten von Freunden oder Ratgeberliteratur auf ein erstes Treffen vorbereiten.

– Die Angst vor dem eigenen Outing könne am besten durch Offenheit überwunden werden. Es sei längst kein Stigma mehr und kein Grund zur Scham, am Online-Dating teilzunehmen. Desto offener die Betreffenden mit ihren Freunde und Bekannten über ihr Online-Dating sprechen, desto mehr werde ihre Angst vor einem Outing gegenstandslos werden.

– Personen, die die Online-Partnersuche zum Fremdgehen nutzen, rät Gebauer, über ihr Beziehungsmodell nachzudenken. Ihre Schuldgefühle seien berechtigt, da sie Unehrlichkeit in Ihre vorhandene Beziehung brächten und anderen Menschen unberechtigt Hoffnungen machten. Die Betreffenden sollten sich entweder für die Fortsetzung ihrer bestehenden monogamen Beziehung ohne Fremdgehen entscheiden oder eine Vereinbarung für eine offene Beziehung treffen.

Problem geht alle an

Gebauer betont, dass die Problematik der negativen Gefühle bezüglich eines ersten Treffen nicht nur die 25 % betreffe, die dies Problem hätten, sondern ebenfalls die 75 %, für die das erste Treffen mit keiner unangenehmen Vorstellung verbunden sei. Sie seien deshalb ebenfalls betroffen, weil andere Personen aus diesem Grund Treffen mit ihnen vermieden, verzögerten oder absagten.

Was kann denjenigen geraten werden, die selbst keine emotionalen Vorbehalte gegen ein erstes Treffen haben, aber indirekt dennoch durch diese betroffen sind, weil eine andere Person ein Treffen vermeidet?

Teilnehmende am Online-Dating sollten sich nach Gebauer zunächst darüber bewusst sein, dass eine Verzögerung eines Treffens kein Desinteresse bedeuten müsse. Sie sollten versuchen, mögliche Ängste vor einem ersten Treffen offen mit der anderen Person anzusprechen und so den Druck aus dem Kennenlernen zu nehmen.

Ein verständnisvoller, zugewandter und lockerer Umgangsstil sei hilfreich, um den Betroffenen eine Brücke zu bauen, sodass eine erste Begegnung möglich werde. Erkläre aber eine Person dezidiert ihr Desinteresse, sollte dies selbstverständlich akzeptiert werden.

WEB: gleichklang.de

Neue Folge des Apotheken Umschau-Podcast “Siege der Medizin”

“Warum Medizin auch schön macht – die Geschichte der plastischen Chirurgie”

“Neue Folge des Apotheken Umschau-Podcast “Siege der Medizin”: “Warum Medizin auch schön macht – die Geschichte der plastischen Chirurgie”” Fotocredit: W&B/Marion von der Mehden/Getty Images

Baierbrunn (ots) Wer jetzt nur an aufgespritzte Lippen denkt, liegt falsch, denn in der plastischen Chirurgie geht es um vieles mehr als um Schönheitsoperationen. Und das schon seit dem Alten Ägypten! Die ganze Geschichte erzählt Schauspieler Ulrich Noethen in der neuen Folge des medizinhistorischen Podcasts der Apotheken Umschau.

Siege der Medizin

“Natürliche Schönheit bedeutet, dass bestimmte Proportionen, wie der goldene Schnitt, eine Ausgewogenheit, eine Harmonie vorliegen. Und das wird von Menschen als besonders schön empfunden.” Das sagt Professor Lukas Prantl, plastischer Chirurg und der Leiter des Hochschulzentrums für plastische und ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an der Uni Regensburg.

In der neuen Folge des medizinhistorischen Podcasts lernen wir, dass die Anfänge der plastischen Chirurgie eng mit den Anfängen der Medizin und der Chirurgie im Allgemeinen verknüpft sind – und das schon seit sehr langer Zeit. 1200 v. Chr. war man in Indien bereits in der Lage, abgeschnittene Nasen wieder herzustellen (und davon gab es einige, denn Verbrechen wie Ehebruch wurden mit dem Abschneiden der Nase bestraft), und die alten Ägypter legten Wert darauf, dass die Ohren eine bestimmte Größe hatten und operierten nicht nur diese, sondern auch andere Gesichtspartien.

Plastische Chirurgie beinhaltet mehr als Schönheitsoperationen. Nämlich etwa die rekonstruktive Chirurgie, wo verlorengegangene Funktionen wiederhergestellt werden, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie. Das Spektrum der modernen plastischen Chirurgie ist groß, hat sich aber erst ab dem 19. Jahrhundert richtig entwickelt. Um 1845 ging es vor allem um die Rekonstruktion von Nasen, Unterlippen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Defekten im Wangenbereich, später kamen Brustrekonstruktionen an Krebspatientinnen dazu sowie verheerende Gesichtsverletzungen durch den Ersten Weltkrieg. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die USA zum Mekka der ästhetischen Chirurgie.

Mittlerweile sind Schönheitsoperationen auch hierzulande oft gang und gäbe – längst nicht mehr nur in bestimmten Bevölkerungsschichten, sondern in allen Alters- und Bevölkerungsgruppen, Berufen und Einkommen. Und das immer mehr: “Die Nachfrage an ästhetischen Korrekturen nehmen zu”, sagt Lukas Prantl. Woran das liegt? Das erfahren Sie in der neuen Podcast-Folge Warum Medizin auch schön macht” – und hören auch, warum 2010 in Sachen plastische Chirurgie ein ganz besonderer Sieg der Medizin gelang.

Alle Themen und Termine der zweiten Staffel von “Siege der Medizin”:

Folge 9 (28.04.) Wie der Brutkasten Leben rettet: Die Geschichte des Inkubators

Folge 10 (11.05.) Die Impfung: der größte Sieg der Medizin? Wie Vakzine erfunden wurden

Folge 11 (25.05.) Operation am schlagenden Herzen: Die Geschichte der Kardiologie

Folge 12 (08.06.) Wenn fremde Organe Leben retten: Die Geschichte der Organtransplantation

Folge 13 (22.06.) Von Zahnwürmern zum digitalen Zahnabdruck: Die Entwicklung der Zahnmedizin

Folge 14 (06.07.) Schmerzen besiegen – und warum das nicht ungefährlich ist: Geschichte der Schmerzmedizin

Folge 15 (20.07.) Es bleibe Licht: Die Geschichte der Augenheilkunde

Folge 16 (03.08.) Warum Medizin auch schön macht: Die Geschichte der plastischen Chirurgie

Folge 17 (17.08.) Letzte Hilfe: Die Geschichte der Palliativmedizin

Folge 18 (31.08.) Wie Medizin beim Sex hilft: Die Geschichte der Aphrodisiaka und Potenzmittel

Folge 19 (14.09.) Die Geschichte des Apothekerberufs

“Siege der Medizin” auf einen Blick:

Der Podcast dreht sich um die größten medizinischen Errungenschaften – spannend und plastisch erzählt von Schauspieler Ulrich Noethen. Neben Expert:innen lässt Noethen die Geschichte selbst zu Wort kommen und nimmt die Hörer:innen mit auf eine Zeitreise in die jeweiligen Situationen und Orte der medizinhistorischen Meilensteine. Mit hörspielartigen Dialogen, Expertenstimmen sowie einem herausragenden, sparsam eingesetzten Sounddesign aus Musik und reduzierten Geräuscheffekten verbindet der Podcast Informationsvermittlung mit Gänsehaut beim Zuhören und macht aus Medizingeschichte ein besonderes Hörerlebnis. Und das kommt an: Insgesamt hat der Podcast bisher über 510.000 Abrufe und mehr als 277.000 Abos erreicht (Stand: 02.08.22).Die zweite Staffel von “Siege der Medizin” kommt alle vierzehn Tage immer mittwochs von www.gesundheit-hoeren.de, dem Audio-Angebot der Apotheken Umschau.”Siege der Medizin” ist bei Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, Spotify und allen weiteren bekannten Podcast-Plattformen und auf apotheken-umschau.de zu finden.

Hier geht’s zum “Siege der Medizin”-Trailer: https://youtu.be

WEB: www.wortundbildverlag.de

Neue Arbeitsverträge ab August 2022 nötig?

Anwalt erklärt, worauf Arbeitgeber achten müssen

München (ots) Ab 1. August 2022 kommt auf Arbeitgeber ein erheblicher Mehraufwand zu, denn Arbeitsverträge müssen bei der Erstellung weit mehr Informationen erhalten als bisher. Die Änderungen betreffen unter anderem Klauseln bei befristeten Arbeitsverträgen, bei der Zusammensetzung der Vergütung, zur Probezeit, bei der Kündigung und bei dem Thema Überstunden oder Fortbildung.

Dr. Dominik Herzog mit Kanzleipartner Domenic Böhm

“Arbeitgeber sollten sich jetzt frühzeitig mit den Änderungen vertraut machen und Vorbereitungen treffen. Denn wer der Verpflichtung nicht nachkommt, muss nun mit hohen Bußgeldern rechnen”, erklärt Rechtsanwalt Domenic Böhm. Gerne verrät er in diesem Artikel, worauf Arbeitgeber ab 1. August 2022 achten müssen.

Das neue Nachweisgesetz

Am 23. Juni 2022 wurde das neue Nachweisgesetz durch den Deutschen Bundestag verabschiedet – schon am 1. August 2022 wird es in Kraft treten. Der Gesetzgeber setzt dabei eine europäische Richtlinie (RL2019/1152) in deutsches Recht um. Das Ziel besteht darin, Arbeitsbedingungen künftiger transparenter und vorhersehbarer zu gestalten – allen am Arbeitsvertrag beteiligten Parteien also mehr Rechtssicherheit zukommen zu lassen. Zwar gab es das Nachweisgesetz in den vergangenen Jahren bereit, wurde aber häufig von Arbeitgebern stiefmütterlich behandelt. Erst durch die jetzigen Neuerungen wird es für viele Arbeitgeber – insbesondere durch die drohenden Bußgelder bei Verstößen – wirklich relevant.

Diese Arbeitsverträge sind betroffen

Das neue Nachweisgesetz bezieht sich ab dem 1. August 2022 sowohl auf alle neuen als auch auf sämtliche alten Arbeitsverträge. Jedoch gelten die neuen Nachweispflichten automatisch nur bei Neueinstellungen ab dem 1. August 2022. Jedoch können bereits beschäftigte Arbeitnehmer den Arbeitgeber auffordern, eine schriftliche Unterrichtung über die wesentlichen Arbeitsbedingungen ausgehändigt zu erhalten. Ab diesem Zeitraum laufen für jeden Arbeitgeber Fristen für eine Umsetzung. Für jeden einzelnen Verstoß droht durch das reformierte Nachweisgesetz ein Bußgeld – diese waren in der vorherigen Fassung nicht enthalten.

Künftig drohen Bußgelder

Dass die Neufassung des Nachweisgesetzes nicht unterschätzt werden sollte, lässt der Umstand erkennen, dass jeder einzelne Verstoß gegen Pflichten aus dem Nachweisgesetz als Ordnungswidrigkeit definiert wird – und daher mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 2.000 Euro belegt ist. Wohlgemerkt: Diese Summe gilt für jeden einzelnen Verstoß. Dabei ist irrelevant, ob Nachweise fehlen oder lediglich verspätet erbracht werden. Ein Arbeitgeber, der im Eifer des Gefechts zwar die wesentlichen Arbeitsbedingungen aushändigt, diese statt mit der eigenhändigen aber mit einer elektronischen Signatur versieht, begeht bereits eine Ordnungswidrigkeit.

Die wesentlichen Arbeitsbedingungen

Das neue Nachweisgesetz sieht eine Vielzahl an Aspekten vor, die künftig im Arbeitsvertrag enthalten sein müssen. Sie können hier nur einmal verkürzt angerissen werden: Zu diesen wesentlichen Arbeitsbedingungen gehört etwa die Dauer einer Probezeit – sie muss zudem in befristeten Arbeitsverträgen im angemessenen Verhältnis zur Gesamtdauer des Arbeitsvertrages stehen. Ebenso ist bei befristeten Verträgen ein konkretes Enddatum zu nennen. Zugleich ist die Zusammensetzung und die Höhe des Arbeitslohnes einschließlich der Vergütung von Überstunden, Zuschlägen, Prämien oder Sonderzahlungen getrennt anzugeben. Und auch im Einzelfall, wenn diese fällig sind. Daneben sind auch Fortbildungen, soweit ein Anspruch besteht, mit aufzuführen und das Verfahren bei einer Kündigung transparent aufzuzeigen.

Ohne Beratung geht es nicht

Die Umsetzung aller Pflichten, die das neue Nachweisgesetz vorgibt, kann indes auch weiterhin eine große Herausforderung sein. Da jedes Fehlverhalten aber künftig mit einem Bußgeld geahndet wird, steigen die Risiken für den Arbeitgeber. Umso wichtiger ist es, sich so bald wie möglich durch einen Fachanwalt beraten zu lassen und Arbeitsverträge, welchen allen gesetzlichen Anforderungen genügen, erstellen zu lassen. Darüber hinaus sollte die Erstellung eines Factsheets für bereits angestellte Mitarbeiter, das alle wesentlichen Arbeitsbedingungen umfasst, durch einen Experten erfolgen. Nur so kann es gelingen, den Aufklärungspflichten des Gesetzes zu entsprechen.

Über RA Domenic Böhm:

RA Domenic C. Böhm ist Partner von SYLVENSTEIN Rechtsanwälte, einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftskanzleien im digitalen Bereich. Sie betreuen ausschließlich Unternehmer und sind spezialisiert auf alle Aspekte rund um das Führen eines Unternehmens: vom Vertragsrecht über das Arbeitsrecht bis hin zum Medienrecht. Weitere Informationen unter: https://sylvenstein-law.de/

SpeiseCard.de – Vorteile

Hier die Vorteile der SpeiseCard.de

SpeiseCard.de – Vorteile

Ihre Speisekarte wird digital blätterbar auf unseren Server gespeichert, es ist keine eigene Webseite erforderlich.
Haben Sie eine eigene Webseite, kann die Speisekarte dort per Link eingebunden werden.

SpeiseCard.de – die digitale Speisekarte für Ihr Business

Die SpeiseCard kann auf Tischen oder im Eingangsbereich ausliegen. Einfache Handhabung, die Webadresse kann eingetippt werden und ist leicht zu merken. Viele Handys können auch den QR-Code einlesen. Durch die PIN wird die passende Speisekarte zielgenau aufgerufen. Alle Speisen, Getränke u.s.w. können einfach auf dem Handy ausgesucht werden. Durch die SpeiseCard werden die Hygienevorschriften von Bund und Ländern erfüllt. Viren und Bakterien haben dadurch keine Möglichkeit der Übertragung. Jeder Gast hat seine eigene SpeiseCard, welche er auch nachhaltig behalten kann.

SpeiseCard.de Rückseite mit Bonusfeldern

In der Standard Version können auf der Rückseite auch Bonusfelder gedruckt werden. Es wird dadurch eine sehr gute Gästebindung erreicht.

SpeiseCard.de – Business Version

In der Business Version können Sie die Rückseite frei gestalten. Eine druckfähige Vorlage ist Bedingung.
Danke. Ihre Pia.

Hier im DeutschlandWebShop.de bestellen.

Tipp: Wer viel schwitzt braucht Magnesium

Ismaning (ots) Bei sommerlicher Hitze kommen wir oft stark ins Schwitzen. Der Körper ist bemüht, seine Temperatur zu regulieren und sich durch das Verdunsten von Schweiß auf der Haut abzukühlen. Diese natürliche Klimaanlage hat allerdings auch Schattenseiten: Mit dem Schweiß gehen wichtige Mineralien verloren.

Gartenarbeit macht bei sommerlichen Temperaturen Spaß, wichtig ist dabei auf seinen Magnesiumhaushalt zu achten.

Der Tipp: Bei schweißtreibender Gartenarbeit, beim Wandern, bei einer Radtour oder auf Reisen auf die Magnesiumversorgung zu achten, um Problemen wie zum Beispiel lästigen Wadenverspannungen oder -krämpfen vorzubeugen.

Wenn beim Sport der Muskel krampft, kann Flüssigkeit und Magnesium in Form von Citraten helfen.

Als Aktivator vieler Enzyme spielt das Mineral im menschlichen Körper bei etwa 600 Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle. Es reguliert die Muskelfunktion, stärkt die Leistungsfähigkeit und sorgt für ein stabiles Nervensystem. Magnesium ist wichtiger Bestandteil des Energiestoffwechsels, ohne den keine Energie bereitgestellt werden kann. Unser Körper kann viele Stoffe selbst bilden, Magnesium nicht. Wir müssen es von außen zuführen. Ein gut gefüllter Magnesiumspeicher sorgt für Entspannung und Regeneration auch unserer Muskulatur.

Magnesium-Diasporal® 400 Extra Trinkgranulat ist körperfreundlich und schnell aktiv und in Apotheken erhältlich.

Für eine ausreichende Magnesiumversorgung können hochwertige Magnesiumpräparate in Form von Trinkgranulaten wie z.B. Magnesium-Diasporal® 400 EXTRA (Apotheke), empfehlenswert sein. Das Trinkgranulat enthält reines Magnesiumcitrat in höchster pharmazeutischer Qualität. Diese organische Verbindung ist körperfreundlich und schnell aktiv.

Viele Infos wie Magnesium ein guter Begleiter
im Alltag sein kann findet man unter: www.diasporal.com

ISUV – Veranstaltungstipps zum Familienrecht für August und September 2022

ISUV e. V. – Der Verband für Unterhalt und Familienrecht
www.isuv.de

Manfred Ernst

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt
Tel.: 0170 5484542

Magdeburg
 

Montag, 29. August, 18 Uhr    
Präsenzveranstaltung                                                                                                                 
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?
Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de

Mittwoch, 7. September, 18 Uhr    Präsenzveranstaltung
Thema: Info-Treff für Trennungs- und Scheidungsbetroffene

Ort: 39104 Magdeburg, Krügerbrücke 2/Familieninformationsbüro Stadt Magdeburg (Nähe Ulrichplatz)
Referat: ISUV-Fachteam
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de


Montag, 12. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung                          
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht, Wechselmodell

Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Referat: Familienrichter
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de


Halberstadt

Mittwoch, 21. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung 
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: 38820 Halberstadt, Eike-von-Repgow-Str. 15 (AWO)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Halberstadt
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Halberstadt@isuv.de


Stendal

Montag, 19. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Rente, Haus?

Ort: 39576 Stendal, Hoe Bude 5 (“Färberhof”/Nähe Kornmarkt)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Stendal
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Stendal@isuv.de


Dessau

Dienstag, 6. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Schulden, Erbe, Haus?

Ort: Dessau, Erdmannsdorffstr. 3 (Volkshochschule)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Dessau
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Dessau@isuv.de


Salzwedel

Donnerstag, 29. September, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: Salzwedel, Schmiedestr. 13 (Familienhof)
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Salzwedel
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de


Schönebeck

Mittwoch, 31. August, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Ehe oder Partnerschaft aus – Was bleibt von Vermögen, Erbe, Schulden, Haus?

Ort: Schönebeck, Bahnhofstr. 11/12 (gegenüber dem Bahnhof)
Referat: Fachanwältin für Familienrecht
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Schönebeck
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de


Halle

Dienstag, 30. August, 18 Uhr     Präsenzveranstaltung  
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?

Ort: 06108 Halle, Puschkinstr. 27 (Nähe August-Bebel-Platz)
Referat: Fachanwalt für Familienrecht und Mediator
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Halle
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Halle@isuv.de



Onlineveranstaltungen

Freitag, 2. September, 18 Uhr   
Thema: Ehe oder Partnerschaft in der Krise – Wie geht es weiter?

Referat: Rechtsanwalt
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Magdeburg@isuv.de


Dienstag, 4. Oktober, 18 Uhr   
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht, Wechselmodell

Referat: Fachanwältin für Familienrecht
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Dessau
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Dessau@isuv.de


Mittwoch, 10. Oktober, 18 Uhr   
Thema: Ehe aus – Armut durch Scheidung (Rententeilung, nachehelicher Unterhalt, Erbrecht)

Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: öffentliche Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung per E-Mail erforderlich (wegen Übersendung des Zugangslinks): Magdeburg@isuv.de




Verfassungsgerichtshof in Koblenz mit fataler Entscheidung

Bußgeldvorwürfe bei Geschwindigkeitsverstößen auch ohne Rohmessdaten der Blitzer rechtens

Berlin (ots) Wer im Straßenverkehr geblitzt wird, sollte das Recht auf ein faires Verfahren haben. Ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VerfGH) in Rheinland-Pfalz schränkt diese Möglichkeit nun dramatisch ein (Beschl. v. 22.07.2022, Az.: VGH B 30/21). So haben die Richter entschieden, dass die Verhängung eines Bußgeldes auch ohne das Vorhandensein von Rohmessdaten rechtens ist.

970 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot

aktive Blitzersäule

Ein Autofahrer wurde bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt und vom Amtsgericht (AG) Wittlich im Juli 2020 zu einem Bußgeld von 970 Euro sowie zu einem zweimonatigen Fahrverbot verurteilt. Die eingelegte Rechtsbeschwerde des Betroffenen wurde vom Oberlandesgericht (OLG) Koblenz verworfen, was den Beschwerdeführer veranlasste, vor den Verfassungsgerichtshofs (VerfGH) in Rheinland-Pfalz zu ziehen.

Messdaten müssen nicht gespeichert werden

Als Grund für den Einspruch nannte der Verteidiger des betroffenen Autofahrers, dass das Nichtvorhandensein der Rohmessdaten aus der Messung eines Blitzers des Typs PoliScan Speed M1 gegen das Recht auf ein faires Verfahren verstoße. Die Daten wurden gelöscht und waren so für eine nachträgliche Prüfung nicht mehr verfügbar.

Doch auch der Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz wies diesen Einwand als unbegründet zurück. Dabei berief er sich auf das sogenannte standardisierte Messverfahren, bei dem die Bedingungen der Anwendbarkeit und der Ablauf so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Gerichte und Behörden dürfen daher bei entsprechender Anwendung auf die Richtigkeit der Messergebnisse vertrauen.

Eine ordnungsgemäße Eichung und Wartung der Blitzer sowie der bei Geschwindigkeitsmessungen übliche Abzug des Toleranzwertes würden also in dem hier vorliegenden Fall laut Urteil ausreichen, sodass man auf die Rohmessdaten nicht mehr angewiesen wäre.

Darüber hinaus betonten die Richter, dass “der Nutzen der Rohmessdaten für die nachträgliche Überprüfung des von einem geeichten Geschwindigkeitsmessgerät ermittelten Messwertes aus technischer Sicht keineswegs anerkannt”, sondern kontroverse diskutiert werde. Außerdem könnten Rohmessdaten nur durch private Sachverständigengutachten ausgewertet werden. Dieser zusätzliche Zeitbedarf stünde in keinem Verhältnis mehr “zu dem rechtsstaatlichen Erfordernis einer funktionstüchtigen Rechtspflege auch und gerade in Massenverfahren.”

Konträres Urteil aus dem Saarland

Dieser Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Der Verfassungsgerichtshof (VerfGH) des Saarlandes war in einer Entscheidung vom 05.07.2019 zu der Auffassung gelangt, dass die Messergebnisse des Geräts TraffiStar S 350 nicht verwertbar seien, da die Rohmessdaten nicht (dauerhaft) gespeichert werden. Doch die saarländische Entscheidung setzte sich im Rest der Republik nicht durch.

Es folgten nahezu ausschließlich Rückmeldungen der Bußgeldstellen und Gerichte, die sich im Ergebnis von der Entscheidung distanzierten und deutlich machten, dass sie weiterhin von einem standardisierten Messverfahren und der Unbedenklichkeit der Verwertbarkeit ausgingen.

Finale Entscheidung in Karlsruhe steht noch aus

Mit Spannung wird nun eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) in Karlsruhe erwartet, das derzeit in einem gesonderten Verfahren prüft, ob und gegebenenfalls welche verfassungsrechtlichen Konsequenzen aus einer fehlenden Speicherung von Messdaten bei Geschwindigkeitsmessungen im Bußgeldverfahren folgen (Az.: 2 BvR 1167/20).

Experten zweifeln Sinnhaftigkeit des Urteils an

Die CODUKA GmbH setzt sich mit ihrem Angebot Geblitzt.de seit Jahren erfolgreich für die Belange von Verkehrsteilnehmern ein. Für den CODUKA-Geschäftsführer Jan Ginhold ist das Urteil aus Koblenz ein Schlag ins Gesicht der Autofahrer: “Die regelmäßige Wartung und Eichung als Gewährleistung für die Sicherheit der Messung heranzuziehen, ist ein Witz. Selbst die Eichmeister bestätigen in der Regel, dass sie der Eichung nur so lange trauen, wie sie das Gerät im Blick haben. Jeder externe Einfluss – wie eine Positionsveränderung – kann die Funktionsweise der Geräte beeinflussen.”

Auch Tom Louven sieht diese Rechtsprechung als erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht äußerst kritisch: “Ich verstehe den Ansatz, dass es sich um Messverfahren handelt, die in irgendeiner Weise vereinfacht oder standardisiert werden müssen. Die Rechte der Betroffenen und die Überprüfungsmöglichkeiten werden jedoch massiv eingeschränkt. Man dreht sich letztlich im Kreis, da viele Einwände mit dem Hinweis auf ein standardisiertes Messverfahren einfach abgetan werden.”

Eine nähere Überprüfung wäre demnach nur geboten, so Louven weiter, “wenn sich im konkreten Fall Anhaltspunkte für eine Fehlmessung ergeben. Genau das ist aber überhaupt nicht möglich, wenn unter anderem keine Rohmessdaten vorhanden sind und man daher der Messung bzw. deren Ablauf gar nicht vollständig auf den Grund gehen kann, sondern nahezu blindlings vertrauen soll.”

Jetzt könne man nur hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht pro Autofahrer entscheidet, damit es für Betroffene möglich ist, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Bußgeldvorwürfe zu wehren.

CODUKA verhilft mit Geblitzt.de Autofahrern zu ihrem Recht

Bei Geblitzt.de arbeitet die CODUKA GmbH eng mit großen Anwaltskanzleien zusammen und ermöglicht es Betroffenen, sich gegen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote zu wehren.

Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung.

Die CODUKA GmbH leistet aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

Pressekontakt:

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Eine Rose für die Gesundheit – ein Zeichen setzen gegen Gürtelrose

München (ots) – Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht das Unternehmen GSK im August und September 2022 auf die schmerzhafte Viruserkrankung Gürtelrose und die Schutzmöglichkeiten aufmerksam.

– Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.

Machen Sie mit unter www.Eine-Rose-fuer-die-Gesundheit.de und setzen Sie ein Zeichen gegen Gürtelrose

Gesundheit bis ins hohe Alter – ein Ziel vieler Menschen. Doch um das zu erreichen, ist es wichtig, auf sich und seine Gesundheit zu achten. Dazu gehört auch eine umfassende Gesundheitsvorsorge. Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht das Unternehmen GSK aktuell darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, sich im Alter aktiv um seine Gesundheit zu kümmern, um schwerwiegende Infektionskrankheiten wie Gürtelrose zu vermeiden. 95 % der über 60-Jährigen tragen den Gürtelrose-Erreger nach einer früheren Windpockenerkrankung in sich. 1 von 3 Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens an Gürtelrose. Mit der Verlosung von Rosen für die Gesundheit macht GSK auf die schmerzhafte Viruserkrankung und die Schutzmöglichkeiten aufmerksam. Die Gewinner*innen erhalten die orangefarbenen Rosen entweder von einem “Rosenkavalier” persönlich an der Haustür überreicht oder per Rosen-Post nach Hause geschickt. Auf der Aktions-Website www.eine-rose-fuer-die-gesundheit.de kann der/die Teilnehmer*in auswählen, für welche Variante er/sie sich bewerben möchte. Als besonderes Erlebnis überreicht eine der Rosen der beliebte Theater- und Fernsehschauspieler Gerry Hungbauer.

Ein Zeichen setzen – und sich eine Rose für die Gesundheit schenken

Bundesweit verlost GSK insgesamt 451 Rosen für die Gesundheit. Zwischen dem 20. August und dem 10. September 2022 wird in den zehn größten Städten Deutschlands jeweils 20 Gewinner*innen je eine Rose für die Gesundheit von einem Rosenkavalier persönlich überbracht. Wer nicht in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Dortmund oder Essen wohnt, kann sich auf der Website für die Verlosung der Königin der Blumen per Rosen-Post eintragen: 250 Rosen werden an die Gewinner*innen bundesweit per Post verschickt. Mit der orangefarbenen Rose ein Zeichen gegen Gürtelrose zu setzen ist ein Erlebnis, das für eine Person noch unvergesslicher wird: Ein*e Gewinner*in erhält die Rose aus den Händen des Schauspielers Gerry Hungbauer, vielen noch aus seiner Zeit in der ARD-Telenovela “Rote Rosen” bekannt. Die Informationsbroschüre zur Viruserkrankung Gürtelrose und zu den Schutzmöglichkeiten wird für alle Interessierten auch über die Website zum Herunterladen bereitgestellt.

Über Gürtelrose

Gürtelrose scheint auf den ersten Blick eine Hautkrankheit zu sein, ist aber eine ernste Infektionskrankheit, die durch die Reaktivierung des Windpockenerregers ausgelöst wird. Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus seitdem in sich.[i] Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.[ii] Weder ein gesunder Lebensstil noch Maßnahmen wie die AHA-Regeln können daran etwas ändern. Zum einen nehmen die Abwehrkräfte im Alter ab, wodurch eine Reaktivierung wahrscheinlicher wird. Zum anderen stecken sich Betroffene nicht an, sondern haben den Erreger bereits im Körper und dieser kann bei einer Schwächung des Immunsystems (z. B. durch Stress, COVID-19-Erkrankung) wieder aktiviert werden. Bei der Reaktivierung des Virus wandern die zuvor inaktiven Erreger aus den Nervenknoten entlang der Nervenfasern bis zu deren Enden an der Hautoberfläche. Dort entstehen als Reaktion die charakteristischen Bläschen, die sich gürtel- oder bandförmig um den Körper legen. Häufig ist nur eine Körperhälfte betroffen. Da das Virus über die Nervenbahnen zur Haut “wandert”, treten häufig noch vor Auftreten der typischen Bläschen starke, “einschießende” Schmerzen auf. Weitere Symptome sind beispielsweise Abgeschlagenheit, Erschöpfung und teilweise über Monate anhaltende, stark brennende bis stechende Nervenschmerzen. Bis zu 30 Prozent der Betroffenen haben mit Komplikationen und Langzeitfolgen zu kämpfen.[iii] Manchmal dauert dies mehrere Monate, in anderen Fällen können die Schmerzen ein Leben lang anhalten. Daneben kann Gürtelrose auch zu Sehstörungen, einem vollständigen Seh- und Hörverlust sowie in seltenen Fällen auch zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen.3

Mehr Informationen, Termine und Teilnahmebedingungen zur Aktion “Eine Rose für die Gesundheit”
finden Sie unter: www.eine-rose-fuer-die-gesundheit.de

The Future of Fast Food: Die Plant-based Revolution

Hannover (ots)

Beef- oder Plant-based Burger? Burger King® Deutschland lässt seinen Gästen die freie Wahl.

  • Revolutionärer Schritt im Fast Food: Alle Beef-Burger bei Burger King® in Deutschland ab jetzt wahlweise mit Plant-based oder Beef-Patty.
  • Keine Kompromisse im Geschmack: 0 % Fleisch. 100 % Geschmack.
  • Seit 1997: Burger King® treibt Erfolgsstrategie und Vorreiterrolle im Bereich Plant-based voran.
Die Plant-based Revolution von Burger King®

Seit jeher setzt Burger King® Maßstäbe bei Burgern mit pflanzenbasierten Pattys. Im Home of the Whopper® findet jede*r das Passende – ganz gleich ob Fleischliebhaber*in, Flexitarier*in, Vegetarier*in oder Veganer*in. Ab sofort sind in allen teilnehmenden deutschen Restaurants fast alle Burger auch als Plant-based Variante erhältlich – von Whopper®, Cheeseburger und Hamburger über X-tra Long Chili Cheese bis hin zum Big King. Damit revolutioniert Burger King® die Systemgastronomie und setzt ein Zeichen für mehr geschmackliche Vielfalt – denn so viel Plant-based unter einem Dach gab es noch nie.

“Die Supermärkte sind längst voller pflanzenbasierter Ersatzprodukte und mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland ernährt sich flexitarisch. Dass Plant-based auch bei Fast Food funktioniert, stellen wir seit 1997 immer wieder aufs Neue unter Beweis”, sagt Klaus Schmäing, Director Marketing der BURGER KING Deutschland GmbH. Vor mittlerweile 25 Jahren hat Burger King® mit dem Veggie KING seinen ersten pflanzenbasierten Burger entwickelt. “Und auch heute sind wir es, die den nächsten bahnbrechenden Schritt gehen, der die Branche verändern wird.”

Echter flame-grilled Geschmack für alle

Burger King® verfolgt ein klares Ziel: Für jeden Geschmack das Passende anbieten. Die Frage, welche Beef-Burger es mit Plant-based Patty gibt oder nicht, stellt sich dabei aber nicht mehr. Ab sofort können Burger King® Gäste deutschlandweit frei wählen, ob sie ihren Burger lieber mit flammengegrilltem Plant-based oder Beef-Patty bestellen wollen. Damit finden nun alle, egal ob sie sich flexitarisch, vegetarisch oder vegan ernähren, eine noch größere Auswahl an Plant-based Produkten. Burger King® setzt in seiner Erfolgsstrategie voll auf Plant-based und macht allen die Produkte einfach zugänglich. Darum werden die Plant-based Burger zum gleichen Preis wie ihre Varianten mit Fleisch angeboten.

Gemeinsam mit seinem langjährigen Kooperationspartner The Vegetarian Butcher(TM) hat Burger King® pflanzenbasierte Pattys entwickelt, die nicht nur aussehen wie Fleisch, sondern auch danach schmecken: 0 % Fleisch. 100 % Geschmack. – natürlich wie alle Speisen ohne die Zusatzstoffe Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Die beiden Partner setzen mit der großen Plant-based Produktvielfalt nun erneut neue Standards für die gesamte deutsche Systemgastronomie.

Vom Burger König zum Plant-based Revolutionär

Nach der Einführung des Veggie KING 1997 in Deutschland entwickelte sich Burger King® in den letzten Jahren zum absoluten Plant-based Revolutionär und führte den Plant-based Whopper® (2019) und die ersten pflanzenbasierten Nuggets (2020) in der deutschen Systemgastronomie ein. 2021 sorgte das weltweit erste Plant-based Burger King® Restaurant in Köln national wie international für immenses Aufsehen. Um das Thema Fleischalternativen zu fördern, engagiert sich Burger King® seit 2021 als erstes systemgastronomisches Mitglied im Bundesverband für alternative Proteinquellen (BALPro). Einen weiteren absoluten Meilenstein setzte Burger King® mit der ersten V-Label-Lizenzierung von ProVeg Deutschland in der deutschen Gastronomie. Seitdem bietet das V-Label allen Veganer*innen klare Orientierung bei der Burger-Wahl. Zum Veganuary 2022 brachte Burger King® zum ersten Mal ein ausschließlich veganes Aktionsprodukt in die Restaurants und im Mai zeichnete die Tierschutzorganisation PETA Deutschland den Plant-based Long Chicken® als besten veganen Chicken-Burger mit dem Vegan Food Award 2022 aus.

“Wir wollen Fast Food in Deutschland grundlegend verändern- eben revolutionieren. Dazu zählt, dass guter Geschmack nicht von der Proteinquelle abhängen soll. Bei uns haben die Gäste daher die freie Wahl – und das erwarten sie auch von einer globalen Marke”, so Klaus Schmäing. “Mit der größten Produktvielfalt und dem besten Geschmackserlebnis sind wir Marktführer bei pflanzenbasiertem Fast Food in Deutschland. Plant-based ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erfolgsstrategie und diese setzen wir auch zukünftig konsequent fort.”

WEB: burgerking.de

Spar-Tipps für den Campingurlaub mit Hund ADAC Tipps: Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil

Verwöhnprogramm mit Hundeanimation und Hunde-Eis
Ermäßigter Preis für ADAC Mitglieder

München (ots) Campingplätze sind in diesem Sommer gefragt wie nie. Besonders in Deutschland, aber auch wieder in den Nachbarländern steigt die Nachfrage nach Standplätzen für das eigene oder gemietete Wohnmobil oder den Wohnwagen – auch mit Haustier.

Mit der CKE haben auch Hunde ihren Spaß. / Spar-Tipps für den Campingurlaub mit Hund / ADAC Tipps: Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil / Verwöhnprogramm mit Hundeanimation und Hunde-Eis / Ermäßigter Preis für ADAC Mitglieder

Immer mehr Campingplätze im In- und Ausland haben sich auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern eingestellt und gestalten die Plätze hundefreundlich. Viele Campingplätze sind bereits stark gebucht. Doch selbst in der Hochsaison können ADAC Mitglieder bereits seit 10 Jahren von der Rabattkarte Camping Key Europe – CKE – auf vielen Camping- und Stellplätzen in ganz Europa profitieren. Und sind damit auf dem Campingplatzgelände zusätzlich abgesichert gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken.

Der ADAC gibt Tipps, worauf Sie beim Campen mit Hund achten sollten und bei welchen Campingplätzen Sie mit Hund und der CKE sparen.

ADAC Tipps fürs Campen mit Hund:

  • Rechtzeitige Urlaubsplanung: Einreisevorschriften für Haustiere im europäischen Ausland beachten
  • Genug Futter für die Dauer des Urlaubes mitnehmen
  • Hund geschützt im Fahrzeug transportieren (z.B. durch Transportbox oder zusätzlichen Gurtverschluss)
  • Auf der Fahrt ausreichend Pausen für kleine Gassi-Runden machen
  • Örtliche Regelungen einhalten (z.B. Anleinen auf dem Campingplatz)
  • Regelmäßige Fellpflege, um Hund und Wohnmobil oder Zelt sauber zu halten

Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil

Je nach Campingplatz lässt sich mit der Camping Key Europe eine Menge sparen. Der ADAC empfiehlt, vor der Reise zu checken, ob man mit der CKE Rabatte erhält und wie groß die Ersparnis ist. Je nach Campingplatz profitieren auch Vierbeiner von der Karte, auf manchen Plätzen dürfen Hunde “umsonst” campen. Der ADAC hat vier Campingplätze ausgesucht, auf denen mit der CKE gespart wird und auch Hunde ihren Spaß haben.

Denn je nach Campingplatz wird den Hunden ein breites Portfolio an Aktivitäten und Pflege geboten. So gibt es zum Beispiel Hundeanimation mit einem Hundetrainer, Hundestellplätze mit extra Zaun, Hunde Camping-Homes, Hundeshops, Hundedusche, Hundezonen auf dem Campingplatz, Hundespielplatz, Hundefriseur oder einen Hundestrand. Dazu stellen manche Betreiber den Gästen mit Haustier auch ein auf den Vierbeiner ausgerichtetes Begrüßungs-Kit zur Verfügung.

Camping- und Ferienpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern

Der Preis für einen Stellplatz in der Nebensaison beträgt für CKE-Inhaber 22,00 Euro gegenüber dem regulären Preis von 31,30 Euro. Bei einer Buchung von 7 Tagen können mit der CKE-Karte 65,10 Euro gespart werden.

KNAUS Campingpark Viechtach, Bayern

Der Preis für CKE-Inhaber von 22,00 Euro pro Nacht ist inkl. Gebühr für zwei Erwachsene, Strom (5 kWh), einer Dusche pro Person und kostenloser Mitnahme des Hundes. Der reguläre Preis liegt bei ca. 45,50 Euro pro Nacht für zwei Personen mit Hund. Bei einer Buchung von 7 Tagen kann die CKE-Karte rund 164,50 Euro sparen.

Camping Villlage Cavallino, Italien

Der CKE-Preis für einen Stellplatz in der Nebensaison beträgt 22,00 Euro (regulärer Preis ab 28,00 Euro). Bei Buchung von 7 Tagen ergibt sich so eine Ersparnis mit der CKE-Karte ab 42,00 Euro.

Lanterna Premium Camping Resort, Kroatien

Hier gibt es mit der CKE-Karte 5 Prozent Rabatt in der Hochsaison (14.04.2022 bis 04.10.2022) auf den Preis für ein Mobilheim ab 185,43 Euro.

Bei Buchung von 7 Tagen bedeutet das eine Ersparnis ab 64,90 Euro.

Produktangebote

Rabatte, Ausweisersatz und Versicherungsschutz für den Campingurlaub bietet die Camping Key Europe – CKE. Die Karte kostet ermäßigt für ADAC Mitglieder 12 Euro für 12 Monate und ist erhältlich in allen ADAC Geschäftsstellen, telefonisch unter 0800 5 10 11 12 und online im ADAC Shop

Das Versicherungspaket umfasst Unfall- und Haftpflichtversicherung, gültig auf Camping- und Stellplätzen für den Karteninhaber, seine begleitenden Familienmitglieder und mitreisende Minderjährige.

Die rabattgewährenden Campingplätze sind aufgeführt unter www.campingkeyeurope.com

Die CKE bietet außerdem weitere Rabatte, z.B. 10 Prozent auf das gesamte Sortiment der renommierten Campingausrüster Campingaz und Coleman.

Campingbusse, Wohnmobile und Wohnwagen für die schönste Zeit des Jahres gibt es – auch kurzfristig – bei der ADAC Wohnmobil-Vermietung. Haustiere sind auf vielen Fahrzeugen erlaubt!

Auf der Camper-Route Richtung Süden – der Felbertauernstraße, gibt es ermäßigte Vorverkaufsticket in allen ADAC Geschäftsstellen, telefonisch unter 0800 5 10 11 12 und online im ADAC Shop

Weitere Campingplätze fürs Hundeleben gibt’s auch auf www.pincamp.de zu entdecken. Hier können Interessierte online in die Campingwelt eintauchen und rund 2500 Campingplätze europaweit direkt buchen.

Versicherungstipp Fahrradanhänger & Co.: Kinder sicher mitnehmen

Saarbrücken (ots)

Ob zur Kita, zum Spielplatz oder zum Ausflugsziel – Eltern nehmen kleine Kinder gerne per Fahrradanhänger, Lastenfahrrad oder Fahrradkindersitz mit. Die Sicherheit des Kindes sollte dabei immer an erster Stelle stehen. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, gibt dazu Tipps.

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock

Eltern setzen bei Fahrten mit kleinen Kindern gerne auf das Zweirad. Kein Wunder – spart es doch oftmals Zeit und ist gleichzeitig gut für die Umwelt, die eigene Fitness, aber auch für den Geldbeutel. Doch bei allen Vorteilen schätzen 47,2 Prozent der Menschen in Deutschland das Mitnehmen von Kindern im Fahrradanhänger, mit dem Lastenfahrrad oder im Fahrradsitz als gefährlich ein.[1] Das ergab eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Der Direktversicherer der Generali in Deutschland weiß, worauf Eltern für eine sichere Fahrt achten sollten.

GESETZLICHE VORGABEN BEACHTEN

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt vor, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, Kinder bis zu einem maximalen Alter von sieben Jahren mit dem Fahrrad befördern dürfen. Ein Mindestalter, ab dem ein Kind mit dem Fahrrad mitgenommen werden darf, schreibt der Gesetzgeber hingegen nicht vor. Vorgegeben ist auch, dass für Kinder besondere Sitze vorhanden sein müssen. Dabei darf nicht die Gefahr bestehen, dass das Kind mit seinen Füßen in die Radspeichen gerät. Als Prävention können Eltern hierfür beispielsweise eine entsprechende Schutzverkleidung anbringen. Speziell für Fahrradanhänger gilt: Ist dieser für die Beförderung von Kindern ausgestattet, dürfen maximal zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr mitfahren. Bei der Beförderung eines Kindes mit Behinderung gilt die Altersbegrenzung nicht.[1] Eine gesetzliche Vorschrift zum Tragen eines Fahrradhelms gibt es in Deutschland nicht, auch nicht für Kinder. Doch unabhängig davon, wie das Kind mit dem Rad befördert wird, ist ein Helm ein unbedingtes Muss – für Kinder und Eltern. Denn ein passender und gut sitzender Fahrradhelm kann bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern.

SICHERHEIT BEGINNT SCHON VOR DER FAHRT

Das Fahrrad sollte zudem regelmäßig auf seine Verkehrssicherheit überprüft werden: Funktionieren Bremsen und Fahrradklingel einwandfrei? Sind das Rad und der Fahrradanhänger mit funktionsfähiger Fahrradbeleuchtung und Reflektoren ausgestattet? Für eine noch bessere Signalwirkung kann man den Fahrradanhänger, das Lastenrad und Co. mit einem Fähnchen oder Wimpel ausstatten. So ist man gerade in unübersichtlichen Verkehrssituationen schneller für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar. Sitzen die Kinder hinter den Eltern im Kindersitz oder im Fahrradanhänger, hilft außerdem ein Rückspiegel am Fahrradlenker, die Kinder im Blick zu behalten. Außerdem sollte das Kind immer mit einem Gurt gesichert werden. Fährt nur ein Kind im Fahrradanhänger mit, sitzt es vorzugsweise in der Mitte oder auf der von der Fahrbahn abgewendeten Seite, sofern es der Hersteller nicht anders vorgibt.

DAS FAHREN MIT FAHRRADANHÄNGER ODER LASTENFAHRRAD VORAB OHNE KINDER TESTEN

Wer Kinder im Fahrradanhänger oder im Lastenfahrrad mitnimmt, sollte auf eine umsichtige und vorausschauende Fahrweise achten. Dafür üben Eltern das Fahren mit dem Anhänger oder Lastenfahrrad zunächst am besten ohne Kind. So können sie zum Beispiel das Fahrverhalten in Bezug auf den Wendekreis oder den Bremsweg besser einschätzen. Damit sich der Fahrradanhänger oder das Lastenfahrrad beim Ein- und Aussteigen nicht verselbstständigt, muss die Feststellbremse genutzt werden. Vorsicht ist auch auf schmalen Verkehrsinseln geboten: Fahrradanhänger und Lastenfahrrad dürfen nicht in die Straße ragen, da ein vorbeifahrendes Fahrzeug diese erfassen könnte. Eltern planen daher bestenfalls schon vorab eine möglichst sichere Route. Das bedeutet, dass Baustellen, unübersichtliche Straßen sowie Hauptverkehrsstraßen nach Möglichkeit gemieden werden sollten. Sicherer sind Nebenstraßen oder Wege mit ausgewiesenem Fahrradstreifen. Ein Fahrradanhänger kann zwar während der Fahrt nur unter extremen Bedingungen kippen, dennoch sollte man nicht zu schnell fahren und das einseitige Überfahren von beispielsweise hohen Bordsteinkanten vermeiden.[3]

ABGESICHERT BEI UNFÄLLEN MIT DEM RAD

Trotz aller Vorsicht kann ein Unfall aber immer passieren. Isolde Klein, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt, rät daher: “Für jeden, der regelmäßig mit dem Rad fährt, ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, denn sie gilt in allen Lebensbereichen. Die gesetzliche Unfallversicherung hilft nur bei Unfällen, die auf dem direkten Hin- und Rückweg zur Arbeit, Schule oder Uni passieren. Darüber hinaus ist eine private Haftpflichtversicherung wichtig. Denn wenn man beispielsweise als Radfahrer versehentlich einer anderen Person einen Schaden zufügt, kann man schnell mit Schadenersatzansprüchen konfrontiert werden. Eine entsprechende Absicherung kann dann vor den finanziellen Folgen schützen.”

[1] Bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage von Civey im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juni 2022 wurden in Deutschland 2.501 Personen ab 18 Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 3,5 Prozentpunkten.

[2] Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 21 Personenbeförderung (3): https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__21.html

[3] Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC) https://www.adfc.de/artikel/fahrtipps-fuer-kinderfahrradanhaenger

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CosmosDirekt ist Deutschlands führender Online-Versicherer und der Direktversicherer der Generali in Deutschland. Mit einfachen und flexiblen Online-Angeboten und kompetenter persönlicher Beratung rund um die Uhr setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche. Zum Angebot zählen private Absicherung, Vorsorge und Geldanlage. Mehr als 1,8 Millionen Kunden vertrauen auf CosmosDirekt.

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Die Generali ist eine der führenden Erstversicherungsgruppen im deutschen Markt mit Beitragseinnahmen von 14,9 Mrd. EUR und rund 10 Mio. Kunden. Als Teil der internationalen Generali Group ist die Generali in Deutschland mit den Marken Generali, CosmosDirekt und Dialog in den Segmenten Leben, Kranken und Schaden/Unfall tätig. Ziel der Generali ist es, für ihre Kunden ein lebenslanger Partner zu sein, der dank eines hervorragenden Vertriebsnetzes im Exklusiv- und Direktvertrieb sowie im Maklerkanal innovative, individuelle Lösungen und Dienstleistungen anbietet.

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