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Gasprüfung in StVZO aufgenommen: Check der Gasanlage in Wohnmobil und Wohnwagen wird zur Pflicht

Berlin (ots)

  • Mit dem neuen „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ wird die Gasprüfung (G 607-Prüfung) Teil der StVZO.
  • Halterinnen und Halter von Wohnmobilen und Wohnwagen müssen alle zwei Jahre die verpflichtende Prüfung durchführen. Sie ist unabhängig von der Hauptuntersuchung (HU).
  • Was sonst noch durch die Aufnahme der Gasprüfung in die StVZO zu beachten ist, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Gasprüfung in StVZO aufgenommen: Check der Gasanlage in Wohnmobil und Wohnwagen wird zur Pflicht. Bildrechte: DVFG / AdobeStock Fotograf: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Aus der Empfehlung wird eine Pflicht: Wer ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit einer Flüssiggasanlage ausgerüstet hat, muss diese künftig alle zwei Jahre prüfen lassen. Ebenfalls erforderlich ist der Check vor der erstmaligen Inbetriebnahme und vor der Wiederinbetriebnahme nach sogenannten prüfpflichtigen Änderungen. Das regelt der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“, der in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aufgenommen wurde. Liegt bislang für das eigene Wohnmobil oder den eigenen Wohnwagen noch keine Gasprüfung vor, bleibt bis zum 19. Juni 2025 Zeit, diese Prüfung nachzuholen. Ab diesem Stichtag ist der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ anzuwenden. „Mit der Aufnahme der Gasprüfung in die StVZO gibt es eine neue Rechtsgrundlage für die Prüfung von Flüssiggasanlagen“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Diese eigenständige Prüfung ist unabhängig von der Hauptuntersuchung. Anerkannte Sachkundige, also auch unabhängige Prüfer, können sie wie bisher und mit den gewohnten Prüfmitteln vornehmen.“

Gasprüfung sorgt für sicheren Betrieb von Flüssiggasanlagen

Bei der Gasprüfung prüft ein anerkannter Sachkundiger die gesamte Gasanlage auf ihre einwandfreie Funktion. Der professionelle Check ist somit eine wichtige Voraussetzung, um Flüssiggasgeräte zum Kochen, Kühlen und Heizen sicher betreiben zu können.

Einen anerkannten Sachkundigen für die Gasprüfung finden Camper z.B. über die Webseite https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de.

Zwischen 15 und 60 Euro Bußgeld bei Nichtbeachtung der Prüffristen

Wer die neueingeführte Prüfpflicht der Flüssiggasanlage seines Wohnmobils oder Wohnwagens nicht beachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Bußgelder dafür liegen je nach Fristüberschreitung zwischen 15 Euro (bei mehr als 2 bis zu 4 Monaten), 25 Euro (bei mehr als 4 bis zu 8 Monaten) und 60 Euro (bei mehr als 8 Monaten).

Neue StVZO-Regelung bringt wieder Klarheit

Die neue Regelung beseitigt die Unsicherheit, die in den vergangenen Jahren bestand. Im Januar 2020 wurde die Bewertung der Flüssiggasanlagenprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) ausgesetzt. Zudem wurde im April 2022 die Pflicht zur Prüfung von Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen aus der HU-Richtlinie gestrichen. Mit dem neu in die StVZO aufgenommenen „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ ist die zwischenzeitlich diffuse Rechtslage nun geklärt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://www.dvfg.de

ADAC Test Kinder Fahrradsitze: Günstige Modelle überzeugen

Neun von 16 Sitzen sind gut – Montage auf dem Gepäckträger besser als am Sattelrohr.

München (ots) Kinderfahrradsitze werden immer komfortabler – mittlerweile verfügen manche über eine Liegefunktion, es gibt eine Aussparung für den Helm, und auch die Montage ist teilweise sehr einfach. Wie gut sie im Einzelnen sind, insbesondere bei der Sicherheit, hat der ADAC aufwändig getestet – erstmals auch bei Crashversuchen mit Front- und Seitenaufprall. Ergebnis: Neun von 16 Modellen erhalten ein „gut“, fünf sind „befriedigend“ und zwei fallen durch.

Kinderfahrradsitze vor dem Fahrer sind nur bedingt empfehlenswert.
Fotograf: ADAC/Test und Technik

Die Tester nahmen jeweils ein Modell zur Sattelrohrmontage und eines zur Befestigung auf dem Gepäckträger desselben Herstellers unter die Lupe. Übergreifendes Fazit aller 16 Fahrradkindersitze: Die Montage am Gepäckträger ist beim Fahren meist stabiler und fürs Kind komfortabler als die am Sattelrohr.

Nicht alle Kinderfahrradsitze bestehen den Realversuch mit einem Pkw.
Fotograf: ADAC/Test und Technik

Ausnahme: die beiden Modelle von OKBaby, die sich gleichermaßen gut an Sattelrohr und Gepäckträger befestigen lassen und bequem sind. Sie sind auch die Testsieger, weil sie außerdem über gute Sicherheitseigenschaften im Kopfbereich verfügen, eine Liegefunktion (Modell für die Sattelstange) bieten und sogar abschließbar sind. Mit rund 70 Euro sind sie zudem relativ günstig, nur noch unterboten von dem jeweils zweitplatzierten Modell von Bellelli (45 bzw. 50 Euro).

Beim Schlusslicht Qibbel bricht im Test das Frontschloss.
Fotograf: ADAC/Test und Technik

Testverlierer sind die beiden Kindersitze von Qibbel, weil die Tester in den Gurtpolstern an der Brust Schadstoffe fanden. Das „Mangelhaft“ in der Einzelwertung schlägt dabei aufs Gesamturteil durch, beide Modelle sind damit durchgefallen. Zusätzlich rutschte die Fußstütze auf dem Prüfstand bei einer Norm-Belastungsprobe mit 22 Kilogramm (also dem Gewicht eines Kindes) nach wenigen Sekunden nach unten durch.

Erstmals mussten sich die Kinderfahrradsitze beim ADAC Test auch in einem Seiten- sowie Frontcrash beweisen – in typischen Unfallszenarien also, wenn ein Auto seitlich mit einem Fahrrad kollidiert oder ein Rad auf einen Pkw auffährt. Die Kindersitze, in denen jeweils ein Kleinkinderdummy saß, meisterten die Crashversuche unterschiedlich gut, manche hielten den Stößen stand, bei anderen brach die Halterung oder barst das Plastik der Sitzschale. Beides birgt erhöhtes Verletzungsrisiko, wenn sich dadurch der Kinderfahrradsitz vom Fahrrad löst.

Außer Konkurrenz haben die ADAC Experten das System „Kindersitz vor dem Fahrer“ beobachtet. Weil sich eine sichere Montage bei etlichen Rädern wegen ungeeigneter Gabelschaftkonstruktionen schwierig gestaltet, sind diese Sitze nur bedingt empfehlenswert. Zudem kann es zu schweren Verletzungen kommen, wenn bei einem Aufprall das Gewicht des Fahrers das vor ihm sitzende Kind trifft.

Der ADAC empfiehlt, vor dem Kauf eine Probefahrt mit dem eigenen Fahrrad samt Kind zu machen und sich bei der Montage des Kinderfahrradsitzes gegebenenfalls von Fachleuten helfen zu lassen. Insbesondere das Abstellen des Rades und die Liegeposition des Sitzes sollten vorab ausprobiert werden. Wichtig auch: Auf straffe Gurtführung achten (regelmäßig nachziehen) und Helm aufsetzen – sowohl das Kind als auch Mama und Papa.

Weitere Informationen finden Sie auch unter adac.de

Marders Lieblingsspeise: Kabel und Schläuche

Coburg (ots) Tipps für den Alltag

  • Teilkasko-Versicherung deckt Marderschäden und deren Folgen
  • HUK COBURG: Marderschäden kosteten 21 Millionen Euro
Immer wieder vergreifen sich Marder im Sommer an den Brems- oder Kühlwasserschläuchen ihres Autos. Foto: HUK-COBURG

Jetzt wird zugebissen: Die Marder sind wieder unterwegs. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben. In diesem Moment sind wilde Beißattacken vorprogrammiert.

Autofahrer mit Straßengarage müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann, wie die HUK-COBURG mitteilt, teuer werden. Mehr als 52.000 Mal bissen die kleinen Raubtiere im vergangenen Jahr bei den Autos von HUK-COBURG-Kunden zu. Die Beseitigung der Attacken kostete durchschnittlich 527 Euro. In der Spitze waren sogar Reparaturen von mehr als 3.000 Euro nötig. Insgesamt beliefen sich die Regulierungskosten des oberfränkischen Versicherers auf mehr als 21 Mio. Euro.

Aber ein Marderbiss kann nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden kommen, zum Beispiel am Motor. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich.

Einziger Trost: Marderschäden sind oft – aber nicht immer – in der Teilkasko mitversichert. Meist greift der Versicherungsschutz nicht allein bei Marder- sondern generell bei Tierbissschäden. Wichtig für den Versicherungsschutz: Er sollte nicht nur die unmittelbaren Schäden, also die zerbissenen Schläuche, abdecken.

Denn teuer werden meist die Folgeschäden, wenn Motor oder Bremsen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hier ist es wichtig, dass diese Schäden komplett mitversichert sind. Das ist nicht immer Fall. Ein Gespräch mit dem eigenem Kfz-Versicherer bringt Klarheit.

Vorbeugen ist besser als reparieren

Ein Wundermittel, das den Marder vom Motorraum fernhält, gibt es nicht. Autobesitzer, die sich den ganzen Ärger mit Panne und Reparatur ersparen wollen, können dem Marder das Zubeißen aber zumindest erschweren. Wirkungsvoll und günstig sind stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel. Zudem verderben spezielle Vorrichtungen zum Abschotten des Motorraums – wie sie manche Autofirmen anbieten – dem kleinen Raubtier den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken.

HUK-COBURG

http://www.huk.de

GoDaddy-Umfrage: Verbraucher:innen erwarten mehr Nachhaltigkeit von deutschen Unternehmen

Köln (ots) Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni 2024 präsentiert GoDaddy, der weltweit führende Anbieter von Websites und Domains, die Ergebnisse seiner repräsentativen GfK-Umfrage zum Thema „Perspektiven Unternehmertum“. Die Ergebnisse zeigen das Stimmungsbild in Deutschland zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die zentrale Erkenntnis: Unternehmen müssen ihr Engagement für Nachhaltigkeit deutlich verstärken.

GoDaddy-Umfrage: Verbraucher:innen erwarten mehr Nachhaltigkeit von deutschen Unternehmen Bildrechte: GoDaddy Deutschland GmbHGo

Insgesamt existiert ein breites gesellschaftliches Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Gesamtentwicklung: Der Schutz der Umwelt und die Förderung nachhaltiger Lebensweisen sind für die Mehrheit der Befragten (71 %) persönlich wichtig. Lediglich 8 % der Befragten messen diesen Themen keine oder nur geringe Bedeutung bei.

Nachhaltigkeit in deutschen Unternehmen: Kritischer Blick der Bürger:innen

„Die Ergebnisse zeigen, dass sich der größte Teil der Menschen in Deutschland eine bessere und gesündere Umwelt wünscht. Dieses ‚Grundbedürfnis‘ sollten Gründer:innen und Kleinunternehmer:innen immer ins Bewusstsein rufen, wenn es darum geht, zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln und auszubauen“, erklärt Alexandra Anderson, Marketing Director DACH bei GoDaddy.

Das Verbesserungspotenzial seitens der Wirtschaft ist offenbar groß, wie die aktuelle GoDaddy-Umfrage belegt. Was die Nachhaltigkeit in deutschen Unternehmen betrifft, sind die Einschätzungen innerhalb der Bevölkerung durchaus kritisch: Während 26 % der Befragten der Meinung sind, dass Unternehmen ausreichend aktiv sind, um nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern, ist fast jeder Dritte (32 %) der Ansicht, dass hier noch nicht genug getan wird.

Technologien als Hoffnungsträger: Breite Unterstützung für staatliche Anreize

Als Hoffnungsträger für ein höheres Maß an Nachhaltigkeit gelten weiterhin die Digitalisierung und der Umstieg auf nachhaltige Technologien. Entsprechend groß ist der Wunsch innerhalb der Bevölkerung nach einem besseren und schnelleren Fortschritt: Die große Mehrheit der Befragten (63 %) befürwortet deshalb staatliche Anreize wie Subventionen und Steuererleichterungen zur Förderung umweltfreundlicher Technologien.

„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen deutlich, dass Verbraucher:innen in Deutschland sich wünschen, Unternehmen würden nachhaltiger handeln als bisher“, so Alexandra Anderson weiter. „Gute Zukunftsaussichten haben insbesondere Gründer:innen von Unternehmen, die die Wünsche und Sorgen der Konsument:innen ins Zentrum ihrer Geschäftsmodelle rücken und entsprechende Lösungen anbieten. Wir bei GoDaddy haben es uns zur Aufgabe gemacht, ambitionierten Entrepreneur:innen Tools und Inhalte an die Hand zu geben, die ihnen genau das ermöglicht. „

Über die Umfrage

Im Auftrag der GoDaddy Deutschland GmbH wurden mit dem GfK eBUS® 1.000 Personen im Alter von 18-74 Jahren befragt, die die deutschsprachige Bevölkerung repräsentieren. Die Befragung wurde im April 2024 durchgeführt.

GoDaddy Deutschland GmbH

https://de.godaddy.com

Wertgarantie-Studie: Verbraucher wissen bei Reparaturen ihrer Elektrogeräte nicht wohin

Hannover (ots) Die EU stärkt das „Recht auf Reparatur“, aber der Großteil der Bevölkerung kennt keinen Reparaturbetrieb in der Nachbarschaft. Lediglich jedem fünften Verbraucher ist ein Reparaturbetrieb für Elektrogeräte in der unmittelbaren Wohnumgebung bekannt. Das ergab eine deutschlandweit repräsentative Befragung von 2.100 Haushalten durch den Spezialversicherer Wertgarantie. Für Abhilfe bei der Werkstattsuche sorgt das Unternehmen im Übrigen selbst: Über die Wertgarantie-Werkstattsuche finden Kunden den geeigneten Betrieb in der Nähe ihres eigenen Wohnorts.

Bei Schäden an Elektrogeräten kennen wenige Verbraucher einen geeigneten Reparaturbetrieb in der Nähe. Bildrechte: Grustock – stock.adobe.com
Fotograf: Wertgarantie

Insgesamt zeigt die Studie bei der Bekanntheit von Reparaturbetrieben ein West-Ost-Gefälle: Im Vergleich kennen Verbraucher im Westen Deutschlands mehr Reparaturbetriebe als im Osten. Spitzenreiter ist das Saarland: Hier kennt knapp jeder Dritte eine Werkstatt nahe des eigenen Wohnortes, in Berlin hingegen nur jeder Siebte. Ein Abgleich mit den Wertgarantie-Fachhandelspartnern, die über ein eigenes Reparaturangebot verfügen, belegt: Im Osten der Bundesrepublik sind insgesamt deutlich weniger Reparaturbetriebe vorhanden als im Westen. Die höchste Dichte verzeichnet Bayern. 22 Prozent der Wertgarantie-Fachhandelspartner mit Reparaturangebot befinden sich im Freistaat, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 21 Prozent. Die wenigsten Betriebe sind in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und im Saarland zu finden.

Gleichzeitig macht die Studie deutlich: Für mehr als die Hälfte der Bevölkerung (58 %) sind gut erreichbare Reparaturbetriebe im eigenen Wohnort jedoch wichtig. Immerhin: 17 Kilometer sind Verbraucher bereit, als Wegstrecke bis zur nächsten Werkstatt in Kauf zu nehmen, um ihr defektes Gerät dort reparieren zu lassen. „Wir gehen stark davon aus, dass die Bekanntheit von Reparaturbetrieben, insbesondere in der Nähe des Wohnorts, einen signifikanten Einfluss auf die Reparaturbereitschaft hat. Je mehr professionelle Möglichkeiten zur Reparatur vorhanden sind, desto eher lassen Verbraucher ihre defekten Geräte reparieren. Mit unserer Werkstattsuche tragen wir zum Auffinden von geeigneten Reparaturbetrieben bei“, erklärt Konrad Lehmann, Vorstand bei Wertgarantie.

Über die Wertgarantie-Werkstattsuche, die für jeden offensteht, können Verbraucher ganz einfach einen geeigneten Reparaturbetrieb in ihrer Nähe finden und verschiedene Angebote miteinander vergleichen. Dafür geben sie unter https://www.wertgarantie.de/werkstattsuche nur das betreffende Gerät und die Postleitzahl ein. Jeder Nutzer kann den kostenfreien Service online oder per Telefon zur Terminvereinbarung direkt verwenden. Die Werkstattsuche weist eine Trefferquote von 98 Prozent für Reparaturbetriebe in der Nähe auf. Mit diesem Service bedient Wertgarantie das Bedürfnis von Verbrauchern nach einer schnellen und unkomplizierten Werkstattsuche. Gleichzeitig will der Spezialversicherer damit für mehr Reparaturen sorgen und zur Vermeidung von Elektroschrott beitragen.

Wertgarantie

http://www.wertgarantie.de

Mückenfreie Zeit mit Biogents

Mückenfallen sorgen für entspannte Sommer

Regensburg (ots) Was gibt es Schöneres, als die warme Jahreszeit im heimischen Garten zu genießen? Wenn nur das stetige Surren und Stechen der Mücken nicht wäre. Duftkerzen, Sprays oder Lotionen bieten oft nur kurzfristig Abhilfe.

Die Biogents Mückenfallen ohne Insektizide sind unattraktiv für Insekten wie Bienen oder Schmetterlinge. Bildrechte: Biogents AG

Für alle, die das Problem an der Wurzel packen möchten, sind Mückenfallen für die lokale Bekämpfung daheim genau das Richtige: Aus der Mückenforschung kommend haben die auf Mückenschutz spezialisierten Regensburger Experten der Biogents AG Mückenfallen für verschiedene Mückenarten entwickelt. Das Unternehmen kann mit diesen Geräten präventiv und langfristig für entspannte Sommerabende und bis zu 93 Prozent weniger Mückenstiche sorgen.

Es gibt rund um die Mücke viele Mythen und Gerüchte. Dazu gehört die Annahme, dass Mücken von Licht angezogen werden. Ein Irrglaube, denn sie werden vor allem vom menschlichen Körpergeruch angelockt. Die Biogents Mückenfallen setzen daher einen patentierten Duftstoff frei, der dem des Menschen nachempfunden ist. Dieser ist das Ergebnis von mehr als 16 Jahren Mückenforschung. Über einen Ventilator werden die durch den Duftstoff angelockten Mücken in die Falle gesaugt. Bei Bedarf kann zusätzlich eine CO2-Flasche angeschlossen werden, um die Fangrate zu erhöhen. Mücken werden von dunklen Flächen angezogen. Der Dunkel-Weiß-Kontrast der Biogents Mückengeräte verstärkt die Wirkung der dunklen Farbgebung und macht so die Falle noch effektiver. Der Clou für die Mückenbekämpfung bei allen Geräten: Die Mücken werden gefangen und nicht vertrieben. Das Ergebnis ist eine lokal langfristige Reduzierung der Mückenpopulation im eigenen Garten. Die Mückenfallen von Biogents arbeiten ohne den Einsatz von Insektiziden und sind für andere Insekten und Nützlinge sowie für Haustiere unbedenklich. Die Biogents Mückenfallen schonen damit die Umwelt.

„Mückenbekämpfung hat mittlerweile auch eine gesellschaftliche Relevanz, da sich die Mückenpopulationen bedingt durch den Klimawandel weiter ausbreiten“, so Dr. Andreas Rose, Vorstand der Biogents AG. Neben dem störenden Jucken sind manche Mücken Überträger von Krankheiten. Daher sehen sich immer mehr Gemeinden in der Pflicht, einen Beitrag zur Bekämpfung der Schädlinge zu leisten. Aber auch jeder einzelne kann tätig werden und mit einer Mückenfalle und einfachen Maßnahmen das Mückenvorkommen im eigenen Umfeld lokal reduzieren.

Ohne Jucken durch den Sommer

Sorglos die warme Jahreszeit genießen: Biogents macht’s möglich. Die Mückenfallen für den Außenbereich – BG-Mosquitaire und BG-Mosquitaire CO2 – sind einfach in der Handhabung und effektiv. Die Geräte sind dabei ideal für den präventiven Einsatz ab dem Frühjahr geeignet: Denn die Vermehrungsgeschwindigkeit der Mücken nimmt bei einer Temperatur von über 15 Grad zu. Jede weibliche Mücke legt dann rund 300 Eier, sodass die Mückenpopulation exponentiell wächst.

Die Biogents Mückenfallen simulieren dank des patentierten Duftstoffs BG-Sweetscent den menschlichen Körpergeruch und – bei Zugabe von CO2 – den Atem. Diese Methode des Mückenfangens basiert auf Forschungsergebnissen von Biogents zum Verhalten der Mücken. Der Duftstoff wird in den Fallen platziert und durch den integrierten Ventilator verteilt. Durch den erzeugten Einsaugstrom werden die Mücken ins Innere des Geräts gesaugt, wo sie verbleiben. Bevorzugt sollten die Mückenfallen im Gebüsch platziert werden, wo sich die Mücken vorwiegend aufhalten. Die Mückenfalle BG-Mosquitaire ohne CO2 hat einen Wirkungskreis von ca. 300 Quadratmetern und ist besonders effektiv gegen die Asiatische Tigermücke, die Variante mit CO2 fängt alle relevanten Stechmückenarten innerhalb einer Fläche von 700 Quadratmetern, abhängig von Vegetation und Beschaffenheit des Gartens.

Die Biogents Mückenfallen reduzieren nachweislich und langfristig lokale Mückenpopulationen und sorgen dort für immer weniger Mücken in der Sommersaison.* Das reduziert Mückenstiche um bis zu 93 Prozent** und könnte so gegebenenfalls auch die Übertragung von Krankheiten eindämmen. Erhältlich sind die Geräte im gut sortierten Baumarkt, Gartenfachmärkten sowie über Amazon.

Neben Mückenfallen gibt es noch weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Mückenpopulation zu reduzieren. Beispielsweise, indem potenzielle Brutstätten wie stehende Gewässer beseitigt werden.

Quellen:

*Langzeitstudie Malediven, 2002, https://eu.biogents.com/wp-content/uploads/Jahir-et-al.-2022-Soneva.pdf

**Studie in Frankreich, 2018 https://ots.de/Ja0g83

Biogents AG

Una Health und Abbott geben strategische Partnerschaft zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei Diabetes Typ 2 bekannt

Berlin (ots) Una Health, führender Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen, und Abbott, ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen, haben eine wegweisende Partnerschaft geschlossen, um Menschen mit Typ-2-Diabetes eine ganzheitliche nicht-medikamentöse Therapieoption zur Verbesserung ihrer individuellen Lebensqualität anzubieten. Die Lösung, Una Health für Diabetes, bietet erstmals ein auf Typ 2 Diabetes abgestimmtes verhaltenswissenschaftliches Programm, das Lebensstil mit Glukose- und Bewegungsdaten verbindet. So werden Menschen mit Diabetes zielgerichtet bei der nicht-medikamentösen Therapie für zu Hause unterstützt, mit dem Ziel einer Verbesserung von HbA1c, Lebensstil und Motivation. „Una Health für Diabetes“ ist als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen und in Deutschland auf Rezept erhältlich.

Screenshot der Una Health DiGA

Volkskrankheit Diabetes

Diabetes Typ 2 betrifft fast 9 Millionen Menschen in Deutschland, mit steigender Tendenz. Eine engmaschige Begleitung und kontinuierliche Überwachung sind essenziell, um negativen Begleiterkrankungen vorzubeugen, mit steigender Zahl jedoch in medizinischen Praxen zunehmend zur Schwierigkeit wird. In diesem Kontext gewinnen integrierte, interoperable (digitale) Therapiebausteine deutschlandweit für eine effektive Diabetesbehandlung an Bedeutung.

Im Rahmen der Partnerschaft wird Abbott seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Einführung von Diabetesmanagement-Technologien einbringen, während Una Health seine Expertise in der digitalen Gesundheitsbranche und der App-Entwicklung beisteuert und so einen reibungslosen Informationsaustausch ermöglicht. Durch die Kombination von in der Diabetologie bewährter Technik, wie Abbotts FreeStyle Libre zur kontinuierlichen Glukosemessung, mit Una Health’s innovativer App-Plattform bietet die digitale Therapie eine integrierte und personalisierte Lösung für Smartphone oder Tablet.

Integrierte Lösung zur Diabetestherapie

Menschen mit Typ-2-Diabetes erhalten durch die Kombination von Ernährungs- und Glukosedaten Einblicke in ihre individuelle Reaktion des Glukosespiegels und darauf basierend ein personalisiertes Lebensstilcoaching, Therapieunterstützende Funktionen wie ein Tagebuch, Coaching-Nachrichten und Lerninhalte unterstützen bei der Umsetzung der Empfehlungen zur Verbesserung der Glukosekontrolle und Lebensqualität.

Behandler:innen profitieren von einem einheitlichen, einfachen Überblick über den Therapieverlauf, bestehend aus Einblicken zu Lebensstil, Glukose-, Anthropometrie, Medikation und Stimmungslage. Una Health wurde mit führenden Diabetologen sowie Ernährungs- und Verhaltenswissenschaftlern nach hohen klinischen und Datenschutzstandards in Deutschland entwickelt.

Unternehmensstimmen

Una Health äußerte sich positiv zu dieser Partnerschaft: „Wir sind stolz darauf, mit einem Unternehmen mit Abbotts Expertise zusammenzuarbeiten“, sagte Pascal Grimm, CEO und Mitgründer von Una Health. „Wir verfolgen das Ziel, durch integrierte Lösungen, die bestehende Technologien und Daten verbinden, Menschen mit Diabetes Typ 2 und behandelnde Diabetes-Teams zielorientiert zu unterstützen und so die Lebensqualität von Millionen von Menschen zu verbessern, „

Die strategische Partnerschaft zwischen Abbott Deutschland und Una Health markiert einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Einführung einer wegweisenden neuen digitalen Therapieoption für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Beide Unternehmen sind entschlossen, ihr Fachwissen und ihre Ressourcen zu bündeln, um innovative Lösungen anzubieten, die Behandlungsprozesse patientenorientiert und nutzbringend ergänzen, um so einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Millionen von Menschen in Deutschland zu haben.

Über Una Health:

Una Health mit Sitz in Deutschland ist ein führender Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen mit der Mission, sich der stetig wachsenden Belastung durch Stoffwechselerkrankungen zu stellen. Durch die Bereitstellung von personalisierten Tools und Ressourcen unterstützt Una Health die Nutzerinnen und Nutzer dabei, ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, ihren Lebensstil anzupassen und langfristig gesündere Gewohnheiten zu entwickeln. Unsere Mission ist es, innovative Technologie mit medizinischer Expertise zu verbinden, um individuelle Lösungen zu bieten, die es den Menschen ermöglichen, ihre Gesundheit proaktiv anzugehen und ein erfülltes Leben zu führen. Besuchen Sie uns unter unahealth.de.

Una Health GmbH

https://www.unahealth.de

ADAC Test: Zwei Kindersitze fallen wegen Schadstoffen bzw. Sicherheitsmängeln durch.

Alle anderen getesteten Modelle sind empfehlenswert – Richtiges Anschnallen ist entscheidend

München (ots) Gravierende Sicherheitsprobleme beim Modell „Viaggio Twist + Base Twist“ des Herstellers Peg Perego sowie eine zu hohe Schadstoffbelastung führen dazu, dass dieser Kindersitz beim aktuellen ADAC Test gleich zweimal durchfällt.

Die Kindersitze werden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und ihren Schadstoffgehalt getestet Bildrechte: ADAC / Test und Technik

Den Testkriterien bei der Schadstoffbelastung nicht entsprochen hat auch der Kindersitz „Silver Cross Discover i-Size“, der zu viel vom Weichmacher DPHP aufweist, was Schilddrüse und Hypophyse schädigen kann. Alle anderen der 24 getesteten Modelle sind empfehlenswert, 15 schneiden sogar mit der Note „gut“ ab.

Bei den Babyschalen für die ganz Kleinen (Größe 40 bis 87 cm) gibt es durchwegs gute Noten. Dabei erreicht das Modell Nuna Pipa Urbn als Spitzenreiter die Note 1,6. Bei den Kleinkindersitzen bis 105 cm schneiden der „Maxi-Cosi Mica 360 Pro“ und der „Cybex Sirona GI i-Size“ am besten ab (jeweils Note 2,2), und bei den Sitzen für die Großen bis 150 cm der „Avova Sora-Fix“ (Note 2,0).

Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle der 24 untersuchten Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen. Bildrechte: ADAC / Test und Technik

Die Kindersitze werden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und ihren Schadstoffgehalt getestet. Die jahrelange Testpraxis des ADAC, die über die gesetzlichen Anforderungen deutlich hinausgeht, zeigt Wirkung: Der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro“ wurde im Herbst 2023 aufgrund des Schadstoffgehalts im Bezugsstoff abgewertet. Sein Nachfolger, der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro2“, enthält keine Schadstoffe mehr, er erreicht jetzt sowohl mit als auch ohne Isofix-Station „FamilyFix 360 Pro“ das ADAC Urteil „gut“.

Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen. Eltern sollten Kindersitze daher nicht kaufen, ohne sich vorher gründlich zu informieren. Die Auswahl an getesteten Produkten ist groß: Seit 2015 hat der Mobilitätsclub rund 450 Kindersitzmodelle getestet und die Ergebnisse veröffentlicht.

Das sollte bei einem Kindersitz-Kauf und der Verwendung beachtet werden:

  • Kind und Fahrzeug zum Kauf mitnehmen und sich in einem Fachgeschäft beraten lassen, um Fehler bei der Bedienung zu vermeiden
  • Der Kindersitz muss sich möglichst stramm und standsicher im Fahrzeug einbauen lassen, alle Bedienelemente müssen gut erreichbar sein
  • Darauf achten, dass sich der Gurt selbstständig aufrollt, wenn sich das Kind nach vorne beugt; andernfalls einen Sitz wählen, dessen Schultergurtführung besser zum Fahrzeug passt
  • Beim Anschnallen Hosenträger- und Fahrzeuggurte straff anziehen, Jacken unter dem Beckengurt hervorziehen
  • Gurte und Rückenlehne regelmäßig entsprechend des Wachstums nachjustieren, nicht zu früh auf nächstgrößeren Sitz wechseln

ADAC

http://www.adac.de

Feuchteschäden am Haus – 5 Tipps zur Handwerkersuche

Worauf man bei der Auswahl des Fachbetriebs unbedingt achten sollte

Köln / Kürten (ots) Handwerker zu bekommen ist derzeit schwierig, gute Handwerker erst recht. Denn angesichts des Fachkräftemangels sind viele Betriebe auf lange Zeit hin ausgebucht.

Außenabdichtung mit ISOTEC-VAS. Ein geschultes Auge ist für eine fachgerechte Sanierung unerlässlich. Bildrechte: ISOTEC GmbH

Dennoch sollten Haus- und Wohnungseigentümer nicht auf den erstbesten Allrounder zurückgreifen, wenn es Probleme gibt. Insbesondere bei Feuchteschäden am Haus und Schimmelpilzbefall ist Vorsicht angesagt, weil die fachgerechte Analyse und Ausführung das A und O sind, die Schäden an der Wurzel zu packen und dauerhaft zu beseitigen. Und die Sanierung einer unsachgemäßen Sanierung von Nicht-Experten kann die Angelegenheit am Ende richtig teuer machen.

„Die Schadensbehebung bei Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall ist äußerst diffizil“, betont Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, Stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsunternehmens ISOTEC. „Denn die Ursachen können sehr verschieden sein und entsprechend unterschiedliche Methoden der Beseitigung erfordern – und nicht nur ein Verfahren, wie manche Anbieter suggerieren.“ Gerade bei Feuchte- und Schimmelschäden versuchen häufig in diesem Bereich unerfahrene Handwerker Abdichtungsarbeiten oder Schimmelschadenbeseitigungen mit oft geringem Erfolg durchzuführen.

Auf folgende 5 Punkte sollten Betroffene deshalb nach Ansicht von ISOTEC-Experte Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor achten, wenn sie ein qualifiziertes Unternehmen für die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelschäden an ihrer Immobilie suchen:

  1. Zertifikate belegen, dass der Handwerksbetrieb den Anforderungen an Technik und Materialien der angewandten Verfahren in vollem Umfang entspricht.
  2. Geschulte Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationsnachweisen sind äußerst wichtig. Wenn es um eine fachgerechte Analyse geht, um die Ursachen des Feuchte- oder Schimmelschadens zu erkennen und im Anschluss eine fachgerechte Ausführung mit einem speziellen Gewerk aus dem Portfolio des Anbieters, das Problem punktgenau zu lösen. Misstrauen ist angesagt, wenn ein Betrieb ein einziges Gewerk als Lösung für alles anpreist.
  3. Referenzen geben den Interessenten eine zusätzliche Sicherheit, ob der in Frage kommende Anbieter seine Arbeit auch in der Vergangenheit mit Erfolg und entsprechender Kundenzufriedenheit ausgeführt hat.
  4. Ein transparentes Angebot, bestehend aus Leistungsverzeichnis mit Positionsangaben, Mengenangaben, Mengeneinheiten und den Einheitspreisen, ist ebenso wichtig.Kunden sollten vorsichtig sein bei Pauschalpreisangeboten. Hier ist häufig nicht klar, welche Leistung ausgeführt wird und diese Angebote sind meist schlecht vergleichbar.
  5. Langjährige Erfahrung, fundiertes Fachwissen und eine nachweisbare Expertise, geben nicht nur Auftraggebern die Sicherheit einer kompetenten Sanierung, sondern kommen häufig auch mit einer erweiterten Gewährleistungszeit auf Material und Ausführung einher. Für den Sanierungserfolg ist die professionelle Schadensanalyse und die Ableitung eines objektspezifischen Lösungsvorschlages entscheidend.

Die Ausbildung und Qualifikationsnachweise der ausführenden Betriebe sind ein wesentlicher Faktor für die Qualität, betont auch Dr. Friedrich Remes, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Holz- und Bautenschutzverband e.V..

Nicht zuletzt sollten die Eigentümer dem Handwerksbetrieb, den sie beauftragen, deutlich machen, dass Sauberkeit und Ordnung bei der Ausführung ein unbedingtes Muss sind. Da Handwerks- und Sanierungsarbeiten oft den Ruf haben, Schmutz oder sogar Chaos im Haus bzw. in der Wohnung zu verursachen, sollten sich die Auftraggeber nicht scheuen, diesen Punkt anzusprechen sowie Sauberkeit und Ordnung auf der Baustelle einzufordern.

Weitere Informationen unter www.isotec.de

ADAC Ambulanz-Service: Mit der perfekten Reise-Apotheke sorgenfrei in den Urlaub.

Medikamente vergessen? Im Notfall Zustellung per Express mit dem weltweiten Medikamentenversand vom ADAC

München (ots) Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte diese in ausreichender Menge in der Reiseapotheke in den Urlaub mitnehmen. Denn nicht alle Arzneimittel sind in anderen – auch europäischen – Ländern erhältlich, oder es gibt sie in anderer Zusammensetzung und Dosierung als in Deutschland.

Die perfekte Reiseapotheke Bildrechte: ADAC SE

Auf eine Reiseapotheke sollte – auch bei Ferien in Deutschland oder Europa – nicht verzichtet werden. Das gilt besonders für Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Deswegen ist es wichtig, rechtzeitig vor der Reise einen Arzt-Termin einzuplanen und auch Wartefristen einzukalkulieren, falls Arzneimittel-Lieferungen sich etwas verzögern. Es kann auch sinnvoll sein, ein zusätzliches internationales oder EU-Rezept zur Sicherheit mitzunehmen.

Der ADAC Ambulanz-Service rät für eine Urlaubsreise zu einem reichlich bemessenen Medikamenten-Vorrat, also mindestens 50 Prozent mehr als normalerweise benötigt würde. Besonders chronisch kranke Menschen sollten sich vorab über die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung in der Urlaubsregion informieren. Wenn vorhanden, den Diabetikerausweis nicht vergessen – er gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Hier ist auch aufgelistet, mit welchen Medikamenten die Behandlung erfolgt.

Das gehört in die perfekte Reiseapotheke:

  • Verletzungen: Einmalhandschuhe, Heftpflaster, sterile Kompressen, elastische Binden, Wundpflaster, Wunddesinfektionsspray (ohne Jod), Pinzette und Schere aus Metall (bei Flugreisen nicht ins Handgepäck!), kleine Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Schmerzen: Ibuprofen, Paracetamol
  • Insektenstiche, Zeckenstiche: Moskitonetze, Insektenschutzmittel, Salbe gegen Juckreiz
  • Infektionen: Fieberthermometer
  • Reisekrankheit: Dimenhydrinat, Domperidon, Akupressurbändchen
  • Durchfall: Loperamid, Saccharomyces-Präparate, ORS-Elektrolytpulver
  • Erkältungskrankheiten, Schnupfen: Abschwellende Nasentropfen (Oxy- oder Xylometazolin), Mittel gegen Husten
  • Verstopfung: Lactulose-, Bisacodylpräparate

Bei den genannten Medikamenten handelt es sich um Vorschläge (es sind die Wirkstoffnamen angegeben, nicht die Markennamen). Steril verpackte Reiseapotheken gibt es übrigens auch in jeder Apotheke.

Medikamente sollten im Handgepäck transportiert werden – vor allem in den Originalflaschen und -verpackungen. Prinzipiell sollten die Medikamente wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt transportiert werden. Da einige Medikamente im Kühlschrank gelagert werden müssen, ist es ratsam, am Abend vor Reisebeginn Klebezettel an Haustür und Kühlschrank anzubringen, damit sie in der Hektik nicht vergessen werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, den Beipackzettel der Medikamente dabei zu haben.

Wenn die Medikamente doch vergessen werden, das Gepäck verloren geht oder gar gestohlen wird, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Man sucht am Urlaubsort einen Arzt auf und lässt sich ein neues Rezept ausstellen. Hier ist es hilfreich, wenn man Kopien der Beipackzettel mit sich führt, da Medikamente im Ausland häufig andere Namen haben und der Arzt so die Wirkstoffe und Dosierungen zuordnen kann.
  2. ADAC Plus- und Premium-Mitglieder finden auch Hilfe beim ADAC Ambulanz-Service. Wenn die Eigenrecherche erfolglos verläuft, helfen die Mitarbeiter und eruieren Möglichkeiten, wo das benötigte Medikament erhältlich ist. Mit einem internationalen Rezept, das der Hausarzt faxt oder mailt, können die Arzneimittel dann abgeholt werden.
  3. Ist das Arzneimittel tatsächlich nicht im Urlaubsland erhältlich, wird es per Express zugeschickt. Die Kosten für die Organisation und den Transport der Medikamente übernimmt die ADAC Versicherung AG im Rahmen der ADAC Plus- und Premium-Mitgliedschaft. Einzige Ausnahme: Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Hier ist eine Organisation der Hilfe gesetzlich nicht erlaubt.

Für weitere Auskünfte, z.B. besondere Empfehlungen für Kinder, Bergsportler und Taucher, steht ADAC Auslandskrankenschutz-Versicherten sowie ADAC Plus- und Premium-Mitgliedern auch der Reisemedizinische Informationsdienst unter der Telefonnummer 089 76 76 77 zur Verfügung.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 24 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.

ADAC SE

https://www.adac.de

Neue Daten zeigen: In diesem Landkreis pochen die meisten Verkehrssünder auf ihr Recht

Bremen (ots)

  • In Brandenburg, Sachsen und im Saarland pochen die meisten Verkehrssünder auf ihr Recht – trotz niedriger Einwohnerzahlen.
  • Leipzig ist Deutschlands Rechthaber-Großstadt Nr.1.
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen machen mit 78,4 Prozent den Großteil der angefochtenen Verkehrsverstöße aus.
Blitzer Autobahn Fotograf: rightmart GmbH

Pünktlich zum Reisebeginn um Pfingsten hat rightmart, Deutschlands größte Kanzlei für Verbraucherrecht, ausgewertet, wo in Deutschland die meisten Verkehrsverstöße angefochten werden. Die Grundlage der Auswertung bilden knapp 130.000 Fälle zum Verkehrsrecht, die in Q1 2024 bei rightmart eingegangen sind.

Klein aber oho: Brandenburg, Sachsen und das Saarland haben zusammen nur etwa halb so viele Einwohner wie Bayern. Trotzdem kommen sie gemeinsam auf mehr angefochtene Verkehrsverstöße in Q1 als der Freistaat (Quotient* Brandenburg: 0,22 Prozent; Quotient Sachsen: 0,20 Prozent; Quotient Saarland: 0,19 Prozent; Quotient Bayern: 0,09 Prozent). Das bedeutet allerdings nicht, dass die Bayern Deutschlands rechtstreuste Fahrer sind – wie die Ordnungswidrigkeiten-Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamtes von 2022 zeigt. Nur hat man dort nach der neuesten rightmart Auswertung scheinbar weniger Probleme mit dem Bezahlen von Strafzetteln als in anderen Bundesländern. In Brandenburg, dem Land mit den rechtsbewusstesten „Rowdys“, finden sich hingegen passend auch die meisten Verkehrssünder.

In diesem Landkreis pochen die meisten Rowdys auf ihr Recht

Deutschlandweit führt das 47.000 Einwohner starke Oranienburg in Brandenburg das Ranking mit einem Quotienten von 0,28 Prozent an. Dicht gefolgt von Böblingen (0,27 Prozent), Rastatt (0,25 Prozent) und Sindelfingen (0,25 Prozent) – alles Städte im sparsamen Baden-Württemberg. Bei Deutschlands Großstädten bleibt München der Bayern-Linie treu und kann einen relativ gesehen niedrigen Quotienten von 0,08 Prozent vorweisen. Leipzig als Sachsens Perle bildet mit einem mehr als doppelt so hohen Quotienten (0,19 Prozent) die Rechthaber-Großstadt Nr.1.

Das sind die häufigsten Gründe für Anfechtungen von Ordnungswidrigkeiten

Die rightmart Erhebung zeigt außerdem, bei welchen Ordnungswidrigkeiten die meisten Menschen ihre Verstöße anfechten: „Die Daten sprechen eine eindeutige Sprache: Geschwindigkeitsüberschreitungen sind mit 78 Prozent der absolute Hauptgrund. Übersehene rote Ampeln, Parkvergehen und ungenügender Abstand folgen mit einstelligen Prozentwerten“, so Jan Frederik Strasmann, Rechtsanwalt und Geschäftsführer von rightmart. „Natürlich sind Geschwindigkeitsvergehen problematisch und es ist gut, dass diese gesetzlich sanktioniert werden. Doch oftmals sind Radarkontrollen unrechtmäßig, weshalb sich der Einspruch durchaus lohnen kann. Besonders bei mobilen Radarkontrollen werden die zulässigen Abstände oft nicht eingehalten, wodurch die Strafzettel unwirksam werden.“

Boilerplate:

rightmart ist Deutschlands größte Kanzlei für Verbraucherrecht und macht Recht für jede:n zugänglich, unabhängig von Einkommen, Lebensumständen oder sozialen Beziehungen. Dabei konzentriert sich rightmart auf Verbraucherrechts-Anliegen, wie Ärger mit dem Vermieter, falsche Bürgergeldbescheide oder Hilfe bei Kündigungen.

Disclaimer: Alle Angaben der Pressemitteilung basieren auf der Auswertung der knapp 130.000 eingegangenen Fälle zu Ordnungswidrigkeiten in Q1 (01.01.2024 bis 31.03.2024). Der Quotient* ergibt sich aus der Zahl der bei rightmart eingegangenen Anfragen, geteilt durch die Einwohnerzahl. Bei Interesse können die Datentabellen eingesehen werden.

rightmart GmbH

http://www.rightmart.de

Die beliebtesten Vornamen in Deutschland

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen des Jahres 2023 ermittelt. Auf Platz 1 hat Sophia den mehrjährigen Spitzenreiter Emilia abgelöst; Noah verteidigt seine Position nach wie vor gegenüber Matheo. Beide Listen sind weiterhin überwiegend stabil; mit Lia und Liam gibt es zwei ganz neue Namen unter den Top Ten.

Die beliebtesten Erstnamen

Mädchen%*Jungen%*
1. Sophia/Sofia (2)1,331. Noah (1)1,39
1. Emilia (1)1,332. Matt(h)eo/Mat(h)eo (2)1,27
3. Emma (3)1,283. Leon (3)1,14
4. Mia (4)1,144. Paul (5)1,08
5. Hannah/Hanna (5)1,135. Emil (7)1,06
6. Mila (7)1,046. Luca/Luka (8)1,05
7. Lina (6)1,047. Henry/Henri (10)1,02
8. Ella (8)1,038. Elias (6)1,02
9. Klara/Clara (9)0,969. Louis/Luis (9)1,01
10. Liah, Liah (14)0,9210. Liam (15)1,01

* Anteil an allen vergebenen weiblichen bzw. männlichen Vornamen
(Lautgleiche Schreibvarianten – Hannah/Hanna, Louis/Luis etc. – wurden wie bisher zusammengefasst; die Platzierung des Vorjahres steht in Klammern)

Bei den Erstnamen der Mädchen wurde der Name Emilia – nach drei Jahrgängen auf Platz 1 – durch Sophia abgelöst. Das Rennen war denkbar knapp: Zwischen dem erst- und dem zweitplatzierten Namen liegen gerade einmal vier Vergaben, so dass sie tendenziell beide als Spitzenreiter gesehen werden können. Einen solch knappen Vorsprung gab es zuletzt im Jahr 2019, als die Namen Hanna und Emma auf Platz 1 und 2 einen Unterschied von nur einer Vergabe aufwiesen.

Sophia belegt erstmals die Spitzenposition: Der Name hat sich in den vergangenen Jahren Platz für Platz nach oben vorgearbeitet. Zusammen mit der schon lange Jahre beliebten Variante Sophie bildet der Name eine Doppelspitze: Steht Sophie auf der Erstnamenliste auf Position 25, führt dieser Name die Liste der beliebtesten Folgenamen an!

Stabilität weisen bei den Erstnamen der Mädchen die Plätze 3 bis 9 auf: Hier haben lediglich Mila und Lina erneut die Plätze getauscht. Gänzlich neu unter den Top Ten ist der Name Lia zu begrüßen, im Vorjahr noch auf Platz 14.

Ein ähnliches Phänomen ist bei der Erstnamenliste der Jungen zu beobachten: Hier ist der Name Liam – nur einen Buchstaben von Lia entfernt und doch mit völlig anderer Bedeutung – fünf Plätze aufgestiegen und gehört nun auf Platz 10 erstmals zu den beliebtesten zehn Erstnamen für Jungen. Unangefochten auf Platz 1 steht noch immer Noah und verteidigt seine Position schon einige Jahre gegen Matheo und Leon. Ben, 2019 direkter Konkurrent, ist inzwischen nicht mehr unter den Top Ten zu finden. Auch Finn, im letzten Jahr noch auf Platz 4, musste seinen Platz unter den zehn beliebtesten Jungennamen räumen. Jeweils um einen oder mehrere Plätze aufgestiegen sind Paul, Emil, Luca und Henry; an Plätzen verloren hat Elias.

Regionen im Vergleich:
(zum vergrößern bitte anklicken)

Weitere infos unter: Gesellschaft für deutsche Sprache e. V.

Verbrauchertipp – Gasgrill-Check im Frühling: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

  • Der sichere Start in die neue BBQ-Saison beginnt mit der richtigen Vorbereitung.
  • Korrekter Anschluss von Gasschlauch und Druckregler, Zehnjahresfrist und richtiges Ausbrennen: So werden Gasgrill und Equipment frühlingsfit.
  • Was sonst noch vor dem Angrillen wichtig ist, verrät Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Der sichere Start in die neue BBQ-Saison beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Bildrechte: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.
Fotograf: Steven Luedtke

Die Temperaturen laufen endlich warm – und senden die deutliche BBQ-Botschaft: Höchste Zeit, Gasgrill und Equipment endlich frühlingsfit zu machen. „Damit beim entspannten Angrillen mit Familie und Freunden alles optimal funktioniert, sollte vorab das Equipment gecheckt werden. So lassen sich häufige Fehler vermeiden“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Jetzt, kurz vor dem Saisonstart, ist für den Gasgrill-Check-up die optimale Zeit.“

Fehler 1: Poröser Gasschlauch und defekter Druckregler

Wenn Grillfans ihren Gasgrill aus dem Winterschlaf holen, sollten sie seinen Zustand genau prüfen. Besonders im Fokus: Gasschlauch und Druckregler. Mit einer Sichtprüfung lassen sich offensichtliche Verschleißerscheinungen schnell erkennen. Ein besonders gründlicher Check ist notwendig, wenn der Grill ungeschützt im Freien überwintert hat. „Ein Gasschlauch mit porösen Stellen oder Haarrissen sollte umgehend getauscht werden“, sagt Markus Lau. Gleiches gilt für den Druckregler, der einwandfrei funktionieren muss. Die Anschlussventile müssen frei von Partikeln oder anderen Fremdkörpern sein.

Fehler 2: Abgelaufene Zehnjahresfrist

Der Check von Gasschlauch und Druckregler auf Verschleißerscheinungen ist eine gute Gelegenheit, um auch gleich die Zehnjahresfrist zu überprüfen. Denn: „Die anerkannten Regeln der Technik schreiben vor, dass Gasschläuche und Druckregler von Gasgrills spätestens nach zehn Jahren getauscht werden müssen“, sagt Markus Lau. Der korrekte Tauschzeitpunkt lässt sich meist über den gelben Anhänger mit Schlauchanleitung ermitteln, der an vielen Gasschläuchen hängt. Hierauf ist das Tauschjahr für unterschiedliche Anwendungen vermerkt. Fehlt der Anhänger, kann der Aufdruck auf der Schlauchleitung weiterhelfen. Gasschläuche mit Herstellungsjahr 2014 müssen bis Ende dieses Jahres getauscht werden – noch ältere Fabrikate dementsprechend sofort. Das gilt auch für Gasdruckregler mit gleichem oder früherem Herstellungsdatum.

Fehler 3: Falsch verbundene Gasflasche und Gasgrill

Die korrekte Verbindung von Gasgrill und Gasflasche ist die wichtigste Voraussetzung für ein ungetrübtes Grillvergnügen. Dafür zunächst den Ventilschutz – meist eine rote Schutzkappe – vom Flaschenventil abnehmen. Anschließend die schwarze Verschlussmutter vom Flaschengewinde drehen. Da es sich um ein Linksgewinde handelt, wird die Mutter im Uhrzeigersinn abgedreht. Vor Anschluss des Druckreglers bitte noch überprüfen, ob der Dichtring des Flaschenventils vorhanden und das Ventil der Gasflasche geschlossen ist. Nun den Druckregler über den Gasschlauch mit dem Grill verbinden. Die Überwurfmutter sollte per Hand oder mit einer extra für diesen Zweck hergestellten Montagehilfe angezogen werden. Das Anschließen mit einer Zange kann zu einer Beschädigung der Dichtung führen. Auch wenn Gasgrill und -flasche über den Winter dauerhaft verbunden waren, müssen die Anschlüsse vor dem „BBQ-Restart“ überprüft werden.

Doch wie erkenne ich, ob Gasflasche und Gasgrill korrekt angeschlossen sind? „Die Dichtheit der Anschlüsse lässt sich beispielsweise mit einem Lecksuchspray überprüfen“, sagt Markus Lau. „Dazu die Anschlüsse einsprühen und anschließend das Ventil der Gasflasche öffnen. Bilden sich Blasen und es zischt, sind die Anschlüsse undicht. In diesem Fall den Druckregler nochmals neu anschließen.“

Fehler 4: Verschmutzter Grill

Zum BBQ-Start besitzt die gründliche Reinigung des Grills hohe Priorität, insbesondere wenn diese vor dem Winter etwas zu knapp ausfiel. Und so geht’s: Deckel schließen und die Temperatur auf höchste Stufe stellen. So lösen sich überschüssiges Fett und Grillgutreste des Vorjahres in Rauch auf. Hat sich dieser verzogen, Grill abschalten und abkühlen lassen. Nun Rost und Brennerabdeckung mit einer geeigneten Grillbürste von Asche- und Rußrückständen befreien. Anschließend das Innere des Grills reinigen, ebenso wie die Außenverkleidung und die Fettauffangschale. „Zum Reinigen nur Wasser und Spülmittel verwenden. Aggressive Reiniger oder Scheuermittel könnten die Oberflächen angreifen“, sagt Markus Lau. „Gründliches Abtrocknen nach der Reinigung verhindert, dass sich Rost bildet.“

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://www.dvfg.de

Handy, Tablet und Co: Kleine Kinder haben mehr Zugang zu smarten Geräten

Erste Ergebnisse der miniKIM-Studie 2023 über Mediennutzung von Kindern im Alter zwischen 2 und 5 Jahren vorgestellt.

Ravensburg / Berlin (ots) Knapp ein Viertel der Kinder zwischen zwei und fünf Jahren nutzen täglich smarte Geräte wie Handys, Tablets, Laptops oder Sprachassistenten. Das zeigen erste Ergebnisse der Studie miniKIM 2023 über die Mediennutzung von Kleinkindern, die am Freitag bei einem Fachkongress der Stiftung Digitale Chancen und der Stiftung Ravensburger Verlag in Berlin vorgestellt wurde.

Ob Laptop, Handy oder Sprachassistent: Smarte Geräte sind ein zentraler Bestandteil der kindlichen Lebenswelt geworden.
Bildrechte: Stiftung Ravensburger Verlag Fotograf: Frauke Volpert

Es ist eines der wichtigsten Themen für Eltern: 89 Prozent der Mütter und Väter in Deutschland interessiert der Umgang von Kindern mit Medien, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Dieses Thema steht damit an dritter Stelle nach Erziehung und Gesundheitsfragen. Die Studie miniKIM 2023 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hat genau das näher untersucht: Insgesamt wurden 600 Haupterziehende von 2- bis 5-Jährigen zur Mediennutzung ihrer Kinder befragt. In diesem Alter nutzen 23 Prozent der Mädchen und Jungen bereits täglich mindestens ein Gerät mit Internetzugang wie Smartphones, Tablets, Laptops oder Sprachassistenten. Nimmt man Mediatheken, Streaming-Dienste, Computerspiele oder Apps dazu, sind es 44 Prozent, die täglich digitale Angebote nutzen.

„Was die Medienausstattung der Haushalte betrifft, sind deutlich mehr Sprachassistenten zuhause verfügbar. Auch hat eine steigende Anzahl Familien ein Abo bei einem Pay-TV-Anbieter oder einem Streamingdienst“, erklärt miniKIM-Studienleiter Thomas Rathgeb die Veränderungen seit der letzten Untersuchung aus dem Jahr 2020. Inzwischen haben vier von fünf Familien mit Kleinkindern ein Streaming-Abo.

Gegenüber 2020 hat auch der direkte Zugang der Kinder zu smarten Geräten zugenommen. Mit einer Steigerung um 50 Prozent hat nun jedes fünfte Kleinkind ein eigenes Tablet zur Verfügung, bei den Vorschulkindern (4-5 Jahre) sind es bereits 28 Prozent. Ebenso ist der Zugang der Kinder zu einem Streaming-Abo von acht auf aktuell 13 Prozent angestiegen. Jedes zehnte Kind im Alter von zwei bis fünf Jahren hat nach Angaben der Eltern bereits ein eigenes Handy oder Smartphone. Laut Studienleiter Rathgeb haben Familien eine sehr umfangreiche Medienausstattung. Indem Eltern diese Medien zunehmend auch kleinen Kindern zugänglich machten, wachse aber auch deren Verantwortung, die Mediennutzung zu begleiten und altersgerecht zu gestalten.

Essenz aus dem Forschungsprojekt „Kindgerechte Zugänge zum Internet“

Erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Kindgerechte Zugänge zum Internet“ der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) zeigen, dass auch jüngere Kinder sich mittels digitaler Medien mit Gleichaltrigen austauschen und gemeinsam spielen und lernen möchten. „Die aktuell verfügbare Angebotslandschaft kann dieses Bedürfnis jedoch nur teilweise erfüllen“, sagt Sebastian Gutknecht, Direktor der BzKJ. „Deshalb haben wir in 2024 ein Förderprogramm für Angebote aufgelegt, die Kindern altersgerechte digitale Erfahrungen ermöglichen und Orientierung bieten.“

Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen, die das Forschungsprojekt durchführt, unterstreicht das Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung und gesellschaftliche Teilhabe: „Auch kleinere Kinder sollten Zugang zu digitaler Kommunikation und Interaktion haben und bei der Nutzung unterstützt werden, um ein gutes Aufwachsen mit Medien zu gewährleisten.“

Fachkongress mit aktuellen Forschungsergebnissen und fachlichem Diskurs

Kinder beim Aufwachsen in einer digitalen Gesellschaft zu begleiten und von klein auf zu fördern, ist eine Anforderung an die frühkindliche Bildung, mit der sich Politik und Wissenschaft ebenso auseinandersetzen wie pädagogische Fachkräfte in der Praxis vor Ort. In einem mehrjährigen Forschungs- und Praxisprojekt haben sich die Stiftung Ravensburger Verlag und die Stiftung Digitale Chancen mit der Medienerziehung im Dialog von Kita und Familie befasst. Der Fachkongress „Frühkindliche Medienbildung“ am 26. April 2024 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin knüpft an die Projektergebnisse an und stellt aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor.

Stiftung Ravensburger Verlag

http://www.stiftung-ravensburger.de

ADAC warnt vor Kindersitz von Peg Perego

Kindersitz zeigt gravierende Sicherheitsprobleme – Sitzschale löste sich beim Frontalcrashversuch Hohes Verletzungsrisiko.

München (ots) Während der noch laufenden Crashversuche für den aktuellen ADAC Kindersitz-Vergleichstest zeigte das Modell „Viaggio Twist + Base Twist“ vom Hersteller Peg Perego gravierende Sicherheitsprobleme. Der Mobilitätsclub rät deshalb dringend vom Kauf dieses Sitzes für Kleinkinder und der zugehörigen Isofix-Station ab.

ADAC Kindersitztest – Frontalcrash entgegen der Fahrtrichtung mit Modell „Viaggio Twist“ und Isofix-Station „Base Twist“ von Peg Perego. Fotograf: ADAC e.V.

Beim Frontalcrashversuch mit dem entgegen der Fahrtrichtung angeschnallten Dummy brach zunächst der Stützfuß von der Isofix-Basis ab, dann löste sich die Sitzschale von der Isofix-Basis und schleuderte mitsamt Dummy nach vorne – ein hohes Verletzungsrisiko für das Kind! Auch beim Crashversuch mit in Fahrtrichtung montiertem Sitz ist die Gefahr ernsthafter Verletzungen groß: Bei diesem Test brach ebenfalls zunächst der Stützfuß von der Isofix-Basis ab, dann rissen die beim Aufprall wirkenden Kräfte das Kunststoffgehäuse der Basis auseinander und der Dummy schleuderte weit nach oben und vorne. Dabei besteht ein hohes Risiko, dass das Kind gegen den Vordersitz oder gegen das Dach des Fahrzeuges prallt.

Die im Rahmen des Verbraucherschutztests durchgeführten Frontalaufprallversuche sind von der Unfallschwere an den Fahrzeugcrashtest von Euro NCAP (versetzter Frontalaufprall mit 64 km/h) angelehnt. Auf die Testprodukte wirken dabei deutlich höhere Kräfte als bei den gemäß UN Reg. 129 gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsversuchen für Kindersitze, die auch der betroffene „Peg Perego“-Sitze erfüllt.

Der italienische Hersteller hat auf das Ergebnis des Tests reagiert und die weitere Auslieferung des „Viaggio Twist“ an Händler vorübergehend gestoppt. Direkt nach Deutschland wurden laut Hersteller bisher nur wenige Sitzschalen ausgeliefert – ein Anspruch auf Rückgabe beziehungsweise Umtausch von bereits gekauften Sitzen der betroffenen Modellreihe lässt sich anhand des schlechten Abschneidens beim Verbraucherschutztest jedoch nicht ableiten. Diesen haben Verbraucher nur, wenn gesetzliche Anforderungen nicht erfüllt würden. Der ADAC rät dennoch vom Kauf des „Viaggio Twist“ und der Isofix-Station „Base Twist“, die auch für verschiedene Babyschalen von Peg Perego genutzt werden kann, ab. Verbraucher, die bereits Sitz und Basis gekauft haben, können beim Hersteller-Kundenservice um Kulanz bitten.

Der komplette ADAC Kindersitztest mit 24 untersuchten Modellen wird am 21. Mai 2024 veröffentlicht.

ADAC

http://www.adac.de