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Exklusive GetYourGuide-Umfrage: 65 Prozent der Befragten bevorzugen Erlebnisse mit emotionalem Wert als Geschenk

verschenke Zeit und Erinnerungen, die für immer bleiben

Berlin (ots)

  • Mehr als die Hälfte der Befragten bevorzugen Geschenke, bei denen gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden im Vordergrund steht
  • Ein Drittel schenkt – bevorzugt (Enkel-)Kindern und Partnern – lieber (Reise)Erlebnisse als materielle Dinge
  • Kulinarische Highlights, Konzert- und Theater-Tickets am beliebtesten als Geschenk
  • GetYourGuide teilt die beliebtesten Reiseziele für 2023 als Inspiration für das perfekte Geschenk für die Liebsten
65 Prozent der Befragten bevorzugen Erlebnisse mit emotionalem Wert als Geschenk – verschenke mit GetYourGuide Zeit und Erinnerungen, die für immer bleiben

Alle Jahre wieder stellen sich zu dieser Zeit zahlreiche Menschen die Frage, wie sie ihren Lieben eine besondere Freude bereiten können. Doch über welche Art Geschenk freuen sich Familie und Freunde am meisten ? Dieser Frage ist GetYourGuide, Buchungsplattform für unvergessliche Reiseerlebnisse, in einer Umfrage* nachgegangen. Das Ergebnis: Die Mehrzahl der Befragten wünscht sich, Geschenke zu erhalten, bei denen sie Zeit bei gemeinsamen Aktivitäten mit den Liebsten verbringen können – wie zum Beispiel bei einem Konzertbesuch, mit Tickets fürs Theater oder einem kulinarischen Highlight, um neue Küchen kennenlernen.

Bei GetYourGuide gibt es für jede und jeden, egal welches Alters, zahlreiche Aktivitäten, die die verschiedensten Interessen abdecken. Aber etwas Entscheidendes haben diese Erlebnisse alle gemeinsam: Sie schaffen Erinnerungen für immer, die die tollsten Geschichten schreiben und den Beschenkten langanhaltende Glücksgefühle mit ihren Lieben bescheren. Mein ganz besonderes Highlight war zum Beispiel der Besuch auf Robben Island, wo einst Mandela inhaftiert war. Die Führung wurde von einem ehemaligen Gefangenen gegeben, der 20 Jahre lang in dem Gefängnis saß. Er erzählte uns seine Erinnerungen, teilte seine Erfahrungen und seine ganz besondere Geschichte – es war einfach ein lebensverändernder Moment„, kommentiert Jean-Gabriel Duveau, Vice President Brand & Partnerships von GetYourGuide.

Warum ein Geschenk für gemeinsame (Reise)Erlebnisse eine gute Idee ist:

  • 65 % wünschen sich Geschenke, bei denen gemeinsame Aktivitäten im Vordergrund stehen48 % schenken lieber Erlebnisse und Aktivitäten als materielle Dinge
  • 30 % verschenken gerne Erlebnisse zu Weihnachten
  • 48 % schenken ihren Lieben gerne kulinarische Erlebnisse, 30 % finden Oper und Theater am passendsten und 18 % machen am liebsten mit Konzertkarten eine Freude
  • 60 % verschenken gemeinsame Zeit in Form von Aktivitäten nur innerhalb der Familie

65 Prozent bekommen lieber Geschenke, bei denen gemeinsame Zeit im Vordergrund steht

Erinnerungen schaffen, die für immer bleiben: Laut Umfrage bevorzugen 65 Prozent der Befragten, Geschenke zu erhalten, die einen emotionalen Wert haben und bei denen die gemeinsame Zeit bei Erlebnissen, Aktivitäten und Reisen im Vordergrund steht. Nur 9 Prozent der Umfrageteilnehmer ziehen es vor, materielle Dinge geschenkt zu bekommen.

Fast die Hälfte der Befragten verschenkt lieber Zeit als materielle Dinge

48 Prozent der Befragten zieht es vor, Freunden und Familie gemeinsame Zeit zu schenken. Nur knapp 21 Prozent übergeben lieber materielle Dinge. Bei den über 65-Jährigen sind es 53 Prozent, die Freunden und Familie bevorzugt Aktivitäten schenken. Aber auch knapp die Hälfte aller 30-39-Jährigen schenken lieber etwas, bei dem sie etwas mit den Beschenkten unternehmen können.

Ein Drittel verschenkt gerne (Reise-)Erlebnisse: Kulinarische Erlebnisse sind das beliebteste Geschenk

Ob Dinner-Date, Weinverkostung oder Food-Tour: Gemeinsames Essen als Erlebnis ist bei der Mehrzahl am beliebtesten: 48 Prozent der Befragten verschenken am liebsten kulinarische Highlights, wie Food-Touren oder Restaurantbesuche. Ein Drittel schenkt seinen Liebsten gerne Konzertkarten zum Fest und 18 Prozent möchten mit den Beschenkten ins Theater oder in die Oper gehen. Insgesamt schenkt ein Drittel der Befragten gerne Reiseerlebnisse zu Weihnachten und weckt damit bei Familie oder Freunden schon die Vorfreude auf den nächsten Trip.

Gemeinsame Zeit wird bevorzugt innerhalb der Familie verschenkt

Ob Kindern, Enkeln oder dem Partner: 60 Prozent der Befragten schenken gemeinsame Zeit in Form von Erlebnissen und Aktivitäten am liebsten innerhalb der Familie. Nur 5 Prozent würden auch Freunden Reiseerlebnisse schenken. Ein Drittel der Befragten ist jedoch der Meinung, dass gerade Weihnachten ein guter Anlass ist, Freunden und Familie Aktivitäten oder Erlebnisse zu schenken, bei denen sie gemeinsam Zeit verbringen – bei den 18-29-Jährigen ist die Zustimmung dabei am größten.

Die beliebtesten Reiseziele für 2023 – Inspiration für das perfekte Reiseerlebnis als Geschenk

Sonne, Strand und Meer: Über die Hälfte fährt am liebsten ans Meer

Wenn es dann in den Urlaub geht, verbringt über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten diesen am liebsten am Meer. Knapp ein Viertel zieht es in den Ferien in die Berge und 9 Prozent können an einem See am besten abschalten. 7 Prozent der Befragten geben außerdem an, am liebsten Urlaub zu Hause zu machen.

Urlaub mit dem Partner am beliebtesten**

Doch mit wem gehen die meisten am liebsten auf Entdeckungstour, lernen neue Kulturen kennen oder schalten ab vom Alltag? Bei 71 Prozent der Befragten ist es der Partner, mit dem die freien Tage verbracht werden. Ein Drittel macht am liebsten mit Freunden Urlaub und mit Kindern bzw. Enkelkindern fahren 33 Prozent am liebsten in die Ferien. 16 Prozent bevorzugen es, alleine zu reisen.

INFO BOX:

Über die GetYourGuide App lassen sich aus dem umfangreichen Portfolio von weltweit über 60.000 Touren in ca. 170 Ländern viele weitere, spannende Touren und Erlebnisse buchen. Von der kostenlosen, digitalen Buchung bis hin zum einfachen Überspringen von langen Warteschlangen vor Ort ist vieles möglich. Falls sich Pläne kurzfristig mal ändern sollten, können Tickets kostenlos bis 24 Stunden vor Beginn der Aktivität noch storniert werden.

*Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von GetYourGuide vom 26. bis 28.10.2022 online 5.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt (Mehrfachnennungen möglich). Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 %. Zusätzliche Informationen zur Methodik finden Sie auf Civey.com und im Civey-Whitepaper.

Über GetYourGuide:

GetYourGuide ist eine Online-Buchungsplattform, die unvergessliche Reiseerlebnisse und außergewöhnliche Touren und Aktivitäten auf der ganzen Welt anbietet. Hier finden Reisende alles, was es beim nächsten Ziel zu entdecken gibt: Führungen mit den besten lokalen Experten, Koch- und Handwerkskurse, lokale Food-Touren, Skip the Line-Tickets zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt, einmalige „Bucketlist“-Erlebnisse und Nischen-Angebote, die nirgendwo sonst zu finden sind. Seit der Gründung im Jahr 2009 buchten Reisende aus über 170 Ländern mehr als 58 Millionen Touren, Aktivitäten und Tickets für Attraktionen über GetYourGuide. Angetrieben von einem globalen Team aus über 550 Reiseexperten und IT-Spezialisten, arbeitet das Unternehmen weltweit, mit Büros in 15 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Berlin.

WEB: GetYourGuide

Kinder-Technik: Die besten Geschenktipps zu Weihnachten

Von PädagogInnen empfohlen, von Kindern geliebt

Berlin (ots) Spiel, Spaß und Lernen in einem: Technik-Geschenke werden immer beliebter, da sie Kinder spielerisch an digitale Medien heranführen. Um einen gesunden Umgang zu erlernen, empfehlen ExpertInnen, auf kindersichere und pädagogisch wertvolle Tech-Gadgets zu setzen.

Kinder-Technik: Die besten Geschenktipps zu Weihnachten / v.l.: Edurino – Lern-App mit Eingabestift und Spielfiguren, SoyMomo – Tablet extra für Kinder, Kekz® – Kinder-Kopfhörer

Drei Geschenktipps, die Kids von 4 bis 8 Jahren selbstverantwortlich spielen und bedienen können:

Edurino – Lern-App mit Eingabestift und Spielfiguren

Durch das Aufsetzen von haptischen Spielfiguren auf das Smartphone oder Tablet können Kinder die Edurino-App starten und verschiedene Lernreisen, z. B. zum Thema „Erstes Lesen & Schreiben“ oder „Logisches Denken & Coding“ freischalten. Die Lernspiele werden mithilfe eines ergonomischen Eingabestiftes bedient, der gleichzeitig die Feinmotorik von Kindern fördert. In einem gesicherten Elternbereich sind die Lernfortschritte des Kindes einsehbar und die Spielzeit kann vorab reguliert werden. Edurino wurde gemeinsam mit PädagogInnen entwickelt und hat dieses Jahr den deutschen Kindersoftwarepreis in der Kategorie Kindergarten & Vorschule gewonnen.

SoyMomo – Tablet extra für Kinder

Das Android-Tablet SoyMomo wurde speziell für Kinder konstruiert und es sind alle Apps aus dem Google-Play-Store verfügbar. Neben der robusten Silikonhülle hat das Tablet einen integrierten Blaulichtfilter, um die Kinderaugen zu schützen und eine künstliche Intelligenz, die Cybermobbing und unangemessene Inhalte erkennt. Über eine extra App können Eltern Inhalte für das Tablet freigegeben und sperren.

Kekz® – Kinder-Kopfhörer

Die Kopfhörer von Kekz® wurden speziell für Kinder entwickelt. Das Anwählen der Inhalte funktioniert über Audiochips, die Kinder ab 3 Jahren selbstständig auf den integrierten Magneten außerhalb der Ohrmuschel des Kekzhörer klicken können. Dadurch kann die Wiedergabe des entsprechenden Hörbuchs, Hörspiels oder Albums gestartet oder pausiert werden. Die Kopfhörer funktionieren ohne Bildschirm, Datenverbindungen oder externe Wiedergabegeräte und sind auf eine von Kinderärzten empfohlene Maximallautstärke von 85 Dezibel begrenzt.

Dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit
Sicherheitsanbieter Verisure gibt Tipps zum Einbruchschutz

Ratingen (ots) Wenn es morgens später hell und nachmittags früher dunkel wird, ist das für Einbrecher ideal. Diese agieren nämlich gerne in der Dunkelheit, um unerkannt zu bleiben. Weil sie es vorziehen, bei einem Einbruch niemanden anzutreffen, brechen sie häufig in Wohnungen und Häuser ein, die den Eindruck erwecken, dass die Bewohner nicht anwesend sind, z.B. weil die Gebäude unbeleuchtet sind. Daher registriert das Bundeskriminalamt im Winter mehr Wohnungseinbrüche als während der helleren Sommermonate.

Mit ein paar einfachen Vorsorgemaßnahmen kann jedermann und jede Frau sich auch in der dunklen Jahreshälfte sicher fühlen. Wie Sie sich, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihre Firma für die dunkle Zeit wappnen können, zeigt diese Grafik; professioneller Rundumschutz für Private und KMUs. (Grafik: Verisure)

Nach der Umstellung der Uhren auf Winterzeit am 30. Oktober setzt die Dämmerung eine Stunde früher ein. Im November nutzen Einbrecher das Zwielicht nachmittags ab 17 Uhr für sich, im Dezember sogar schon ab 16 Uhr. Der Sicherheitsanbieter Verisure gibt daher Tipps, wie man Haus und Wohnung besonders in der dunklen Jahreszeit gegen Einbruch schützen kann.

Moderne Sicherheitstechnik und Profis in der Alarmzentrale

Sich gruseln war gestern. Sicher und geschützt durch die dunkle Jahreszeit kommt man mit ein paar einfachen Vorsorgemaßnahmen und modernem, erstaunlich bezahlbarem Einbruchschutz, verbunden mit einer eigenen, VdS-zertifizierten Alarmzentrale, die sich bei jeder Art von Notfall sofort kümmert. (Foto: Verisure)

„Ob Bewohnende einer Mietwohnung oder Hausbesitzer*in: jedermann und jede Frau kann – leider – Opfer eines Einbruchs werden“, stellt Verisure Geschäftsführer Álvaro Grande fest. „Um Einbrecher*innen bereits im Ansatz zu vertreiben und den Schaden so gering wie möglich zu halten, ist in jedem Fall eine kabellose, professionell gemanagte Alarmanlage die beste Antwort. Wir beschützen damit Menschen, die auf unterschiedlichste Art und Weise wohnen, sowie zunehmend auch Kleinunternehmen, Ladengeschäfte und Büros.“

Bereits bei dem Versuch, in eine gesicherte Wohnung einzudringen, werden die Profis in der Notruf- und Serviceleitstelle von Verisure alarmiert. Sie reagieren sofort, prüfen die Situation und sprechen die Eindringlinge über eine Voicebox an. Handelt es sich tatsächlich um Einbrecher, rufen sie die Polizei und aktivieren die nebelartige Sichtschutzbarriere ZeroVision. Weil die Einbrecher dann nichts mehr sehen können, ergreifen sie – meist mit leeren Händen – direkt die Flucht.

Tipps zum Einbruchschutz

Was tun, um Haus und Wohnung gegen Einbruch zu schützen?

  • Eingang und Garten: Wenn ein Licht angeht, sobald sich jemand nähert, ist das angenehm für Sie und Ihre Besucher; und es stört und entdeckt Einbrecher frühzeitig. Vernetzte Kameras mit Bewegungsmeldern und integriertem Spotlight sorgen nicht nur für Licht, sondern ermöglichen außerdem, aus der Ferne zu sehen, was los ist.
  • Türklingel: Viele Einbrecher klingeln, um herauszufinden, ob jemand zu Hause ist. Ist jemand da, haben sie einen fadenscheinigen Vorwand parat und gehen. Über eine Video-Türklingel, die mit Ihrem Smartphone verbunden ist, sehen Sie Personen, die klingeln, und können mit ihnen sprechen – auch wenn Sie nicht zuhause sind. Dann sollten Sie natürlich nicht verraten, dass Sie gerade außer Haus und unterwegs sind!
  • Fenster und Türen: Sichern Sie die Fenster, Terrassen-, Keller- und Balkontüren mit einbruchhemmenden Beschlägen und Sicherheitsschlössern. Statten Sie sie mit Schocksensoren aus, die bei Manipulationsversuchen Alarm schlagen. Verschließen Sie bei Verlassen des Gebäudes alle Fenster und Türen gut, auch wenn es nur für kurze Zeit ist. Denken Sie daran: gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster!
  • Ein intelligentes Türschloss ist nicht nur praktisch und beeindruckt die Gäste. Im Notfall kann man hierüber auch aus der Ferne die Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte ins Haus lassen, ohne dass diese die Tür aufbrechen müssen.
  • Warnschilder schrecken potentielle Einbrecher. Diese bevorzugen unbewachte Objekte.
  • Licht und Sound: Auch mit sogenannten Smartplugs Anwesenheit vorzutäuschen hilft. Über Zeitschaltuhren oder per App können Sie steuern, dass das Licht und andere Elektrogeräte (un)regelmäßig an- und ausgehen.
  • Für ein gutes Gefühl: Profi-Einbruchschutz ist günstiger, als man denkt: Eine smarte, vernetzte Alarmanlage mit Sicherheitskameras, Schocksensoren, Videodetektoren und SOS-Button registriert nicht nur sofort, wenn jemand unerlaubt eindringen will. Die Profis in der angeschlossenen Alarmzentrale reagieren sofort, vertreiben die Einbrecher und rufen die Polizei. Und sie sind auch bei jedem anderen Notfall sofort für Sie da.

Was macht Verisure?

Verisure ist der führende europäische Anbieter von professionell überwachten Hochsicherheits-Alarmsystemen und zertifiziertem Rund-um-die-Uhr Fern-Monitoring.

WEB: verisure.de

Online weiter im Aufwind: Gut 83 Prozent der Verbraucher kaufen Weihnachtsgeschenke nur noch im Netz

Mit einem Umsatz im Weihnachtsgeschäft von 120,3 Milliarden Euro allein in Deutschland rechnet der Handelsverband Deutschland. Laut einer aktuellen, repräsentativen ESET-Umfrage legt der Online-Handel hierbei weiter zu: Fünf von sechs Verbraucher kaufen die Geschenke für ihre Liebsten in diesem Jahr im Netz. Im Vergleich zur ESET-Umfrage 2020 ist dies ein Zuwachs von 5,4 Prozentpunkte.

Identitätsdiebstahl, also der Diebstahl und Missbrauch der persönlichen Daten, um beispielsweise online Verträge abzuschließen oder Einkäufe zu tätigen, ist die größte Angst jedes dritten Internetnutzers. Dicht dahinter folgt mit 31,6 Prozent der Betrug durch Fake-Shops. Auf Platz 3 folgt die Angst vor gefälschten Bewertungen (15,5 Prozent).

Die Größte Angst der Online-Käufer sind Identitätsdiebstahl (32,4 Prozent) und der Betrug durch Fake-Shops (31,6 Prozent). Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden sind für über 60 Prozent der Befragten ein wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung. Das beliebteste Endgerät zum Shopping ist der Desktop-PC, den nahezu jeder Dritte Konsument zur Schnäppchenjagd einsetzt.

„Es ist für den stationären Handel gerade in diesem Jahr sicherlich nicht einfacher geworden, vor allem da der Online-Handel im wichtigen Jahresendgeschäft weiter zulegt. Was die Schnäppchenjagd angeht, sollten Verbraucher aber auf der Hut sein. Denn: Cyberkriminelle haben die Weihnachtszeit rot in ihren Kalendern markiert. Bereits jetzt sehen wir eine starke Zunahme an vermeintlichen Versandbestätigungen oder E-Mails von Logistikdienstleistern, die zur Eingabe persönlicher Daten oder dem Öffnen von Anhängen verleiten sollen. Gerade in diesen Wochen sind Verbraucher verstärkt auf der Suche nach Geschenken und warten sehnlichst auf die Zustellung“, erklärt Thorsten Urbanski, Sicherheitsexperte bei ESET. „Wir erwarten noch eine Steigerung von vermeintlichen Schnäppchen und Fake-Shops. Gerade auch auf den Marktplätzen großer Online-Händler sollten Verbraucher sehr genau aufpassen, hier lauern immer wieder Betrüger.“

Größte Angst der Onlinekäufer: Identitätsdiebstahl

Identitätsdiebstahl, also der Diebstahl und Missbrauch der persönlichen Daten, um beispielsweise online Verträge abzuschließen oder Einkäufe zu tätigen, ist die größte Angst jedes dritten Internetnutzers. Werden Verbraucher Opfer dieser Diebe, bedeutet das viel Ärger und Stress, um den Missbrauch der eigenen Daten einzudämmen. Dicht dahinter folgt mit 31,6 Prozent der Betrug durch Fake-Shops. Täglich erscheinen neue Online-Shops, immer wieder sind auch Betrüger darunter. Fake-Shops machen meist mit Schnäppchen-Angeboten auf sich aufmerksam. Gerade bei Offerten, die zu gut erscheinen, gilt es misstrauisch zu sein. Ansonsten sind Geld und persönliche Daten weg. Auf Platz 3 folgt die Angst vor gefälschten Bewertungen (15,5 Prozent).

Erfahrungsberichte sind Hauptkaufkriterium

Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden sind für gut zwei von drei Verbrauchern ein wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung. Dahinter folgen mit jeweils rund 35 Prozent, ob die Verbindung zum Shop mit HTTPS verschlüsselt ist, ein Impressum bzw. Geschäftsbedingungen vorliegen, wo sich der Standort des Verkäufers befindet oder ob Gütesiegel und Zertifikate vorliegen. Rund 15 Prozent der Konsumenten achten auf keines dieser Merkmale.

Fünf von sechs Verbrauchern kaufen Weihnachtsgeschenke im Netz

Acht von zehn Befragten kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online. Zur ESET-Umfrage aus dem Jahr 2020 (77,1 Prozent) ist das ein weiterer Zuwachs um 5,4 Prozentpunkte. Mit rund 11 Prozent ist der Anteil der Verbraucher, die ihre Präsente im stationären Handel kaufen, gleichgeblieben. In diesem Jahr kaufen dafür weniger Befragte keine Geschenke.

PCs und Laptops beliebtestes Shopping-Werkzeug

Der Desktop-PC (31,5 Prozent) und der Laptop (23,7 Prozent) sind die beliebtesten Geräte beim Weihnachtsshopping. Dahinter folgt mit 20,7 Prozent das Smartphone und mit 7,1 Prozent das Tablet. Das Ergebnis verwundert nicht, da diese Geräte zum Online-Einkauf übersichtlicher und besser zu händeln sind als Mobilgeräte.

Drei Tipps der ESET Experten

  • Augen auf bei Online-Marktplätzen: Betrüger lauern auch auf Amazon und Co. Häufig sind die angebotenen Artikel nur nach vorheriger Kontaktaufnahme per E-Mail bestellbar und können nicht wie sonst üblich direkt in den Warenkorb gelegt werden. Ein weiteres Indiz, bei dem Ihre Alarmglocken sofort läuten sollten: Wenn der Anbieter die vom Plattformbetreiber angebotenen Bezahlmethoden aushebeln möchte. Oftmals locken Betrüger bei Vorkasse mit zusätzlichen Rabatten. Statt des erhofften Schnäppchens bleiben Sie in der Regel auf dem finanziellen Schaden sitzen.
  • Vorsicht bei extrem günstigen Angeboten: Ist der Preis zu gut, um wahr zu sein? Dann sollten Sie genau aufpassen! Denn meistens handelt es sich um Produktfälschungen oder einem Fake-Shop. Falls Sie sich unsicher sind, recherchieren Sie im Internet (zum Beispiel https://www.trustedshops.de), ob der Anbieter seriös agiert. Auch die Verbraucherzentralen können hier weiterhelfen. Eine Auflistung betrügerischer Shops gibt es auch hier: https://www.watchlist-internet.at/liste-betruegerischer-shops/
  • Den Shop genau prüfen: Sehen Sie sich vor dem Kauf die Onlineshops und die angebotenen Bezahlsysteme genau an. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass eine sichere Verbindung besteht, damit die Daten verschlüsselt übermittelt werden. Durch das Vorhängeschloss und der Abkürzung „https“ in der Adressleiste können Sie das einfach erkennen. Zusätzlich sollten Sie überprüfen, ob die korrekte Adresse des Online-Shops in der Adressleiste zu sehen ist. Andernfalls könnte es sich um eine Fälschung des Original-Shops handeln.

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Versicherungstipp! Achtung Brandgefahr!

Warum Teelichtöfen, Deko-Kamine und Co. keine echten Heizalternativen sind

Die Temperaturen sinken und die Heizkosten steigen: Selbstgebastelte Teelichtöfen, Deko-Kamine, Holzkohlegrills und Co. sind aktuell gefragte Wärmequellen, um scheinbar günstig durch den Winter zu kommen. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt, wie gefährlich die vermeintlichen Heizalternativen sind und gibt Tipps für den Brandschutz in der Wohnung.

Bildquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Mit den ansteigenden Energiepreisen der letzten Monate hat auch die Suche nach alternativen Heizmöglichkeiten zugenommen, wie ein Blick in die Google-Trends-Suchanfragen zeigt.[1] Mit Teelichtofen, Deko-Kamin oder Holzkohlegrill will so mancher Heizkosten einsparen. Die Gefahr dieser Trends wird dabei aber oft unterschätzt. Isolde Klein, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, erklärt, warum diese Trends gefährlich und nicht zu empfehlen sind und was man grundsätzlich für den Brandschutz in den eigenen vier Wänden tun kann.

GEFÄHRLICHE KERZENKONSTRUKTION

Ein paar Teelichter, Tonblumentopf, Untersetzer und eine Gewindestange – fertig ist der Teelichtofen. Mittlerweile kursieren zahlreiche Anleitungen für DIY-Konstruktionen wie diese im Internet. Sie sollen günstige Alternativen zum Heizen bieten, sind jedoch vor allem eines: gefährlich. Die dabei entstehende Wärme ist nicht nur zu gering, um einen ganzen Raum zu beheizen oder gar eine Heizungsanlage ersetzen zu können.[2] Die selbstgebastelten Öfen bringen auch eine hohe Brandgefahr mit sich, denn Teelichter bestehen aus dem Erdölprodukt Paraffin, das nicht mit Wasser gelöscht werden kann. Lässt sich das brennende Teelicht nicht auspusten, muss die Flamme durch Abdecken erstickt werden. Darüber hinaus können sich zu eng aneinander stehende Teelichter schnell entzünden, wodurch ein Wachsbrand entstehen kann. Und dieser sollte ausschließlich mit einer Löschdecke oder einem Feuerlöscher – auf keinen Fall aber mit Wasser – gelöscht werden, da das den Brand weiter anfachen würde.[3] „Damit es gar nicht erst zu einem Brand kommt, sollte man grundsätzlich bei offenen Flammen wie beispielsweise Teelichtern oder Kerzen immer Vorsicht walten lassen und diese niemals unbeaufsichtigt brennen lassen“, sagt Isolde Klein.

DEKO BLEIBT DEKO, GRILL BLEIBT GRILL

Ethanol-Kamine sorgen für eine gemütliche, wohlig warme Atmosphäre ohne Rauch und Ruß. Als echte Heizalternative sind die Deko-Kamine jedoch nicht geeignet. Denn sie geben zwar Wärme ab, gleichzeitig aber auch Schadstoffe. So können beim Verbrennen des Ethanols neben giftigem Kohlenmonoxid auch krebserregende Stoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Feinstaub freigesetzt werden. Im schlimmsten Fall führen Missgeschicke und Bedienfehler zu Ethanol-Explosionen.[4] Für die Bedienung und das Nachfüllen solcher Kamine gilt absolute Vorsicht. Ähnlich gefährlich ist die Nutzung eines Holzkohlegrills zum Heizen. Wird die Kohle in geschlossenen Räumen angeschürt, besteht nicht nur eine hohe Brandgefahr, sondern auch das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung, die zum Tod führen kann.[5]

RAUCH- UND KOHLENMONOXID-MELDER KÖNNEN LEBEN RETTEN

Alarmsysteme wie Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder sind echte Lebensretter und wichtig für die eigene Sicherheit. In Schlafzimmern, Kinderzimmern und allen Fluren, die als Fluchtweg dienen, sind Rauchmelder deshalb bundesweit für den privaten Wohnraum in jedem Fall Pflicht. Ob und in welchen Räumen gegebenenfalls zusätzliche Rauchmelder angebracht werden müssen, entscheidet das jeweilige Bundesland.[6] Zusätzlich ist es sinnvoll Kohlenmonoxid-Melder in Schlaf- und Aufenthaltsräumen sowie mindestens in Räumen mit brennstoffbetriebenen Anlagen anzubringen, die permanent die CO-Konzentration in der Raumluft überwachen und selbst geringe Mengen des giftigen Gases erkennen. Denn Kohlenstoffmonoxid (CO) entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraft- und Brennstoffe. Sind beispielsweise Abluftrohre in Heizungsanlagen oder Gasthermen verstopft, undicht, technisch defekt oder ist die Frischluftzufuhr nicht ausreichend, kann CO freigesetzt werden und Vergiftungen verursachen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Das farb-, geschmacks- und geruchslose, giftige Gas ist dabei besonders gefährlich, weil es durch Böden, Wände und Decken gehen kann. Die Gefahrenquelle muss sich also nicht unbedingt in der eigenen Wohnung befinden.[7]

WER BEI EINEM BRAND FÜR DEN SCHADEN AUFKOMMT

Kommt es trotz aller Vorsorgemaßnahmen doch zu einem Brand, der die Einrichtung beschädigt oder zerstört, tritt im Regelfall die Hausratversicherung ein, welche alle beweglichen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände im Haushalt absichert“, sagt Isolde Klein und ergänzt „Hauseigentümer sollten zudem eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese deckt die Schäden am Gebäude ab und kann vor dem finanziellen Ruin schützen.“ Verursacht das Feuer auch beim Nachbar einen Schaden, prüft die Haftpflichtversicherung die Eintrittspflicht. Speziell für Mehrfamilienhaus-Besitzer ist eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht ratsam.

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz bei Brandschäden finden Sie hier: https://www.cosmosdirekt.de/hausratversicherung/hausbrand/.

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Katastrophale Zwischenbilanz: Nach Einführung des neuen Bußgeldkatalogs

Steigende Anzahl der Verstöße können aufgrund von Personalmangel nicht geahndet werden.

Berlin (ots) Darf auf Sachsens Autobahnen ungestraft aufs Gaspedal getreten werden? Kommt es in Berlin überhaupt noch zur Ahndung von Verkehrsverstößen? Aktuell werden zahlreiche Verkehrsteilnehmer bei Vergehen wie Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße nicht belangt. Grund dafür ist ein Personal-Notstand der jeweiligen Bußgeldstellen.

Geblitzt.de/CODUKA GmbH

Mehr als jeder zweite Verkehrsverstoß wird in Sachsen nicht geahndet

Nach Informationen von BILD.de übermittelte die Polizei in Sachsen allein im Jahr 2021 ganze 224.670 Blitzer-Fotos. Doch zu einem Bußgeldverfahren kam es nur in 82.700 Fällen, während 69.120 Bußgeldvorwürfe schlichtweg verjährten. Weitere 72.850 Fällen habe man wegen angeblich zu schlechtem Material nicht weiter verfolgen können.

Ähnliches gilt für die Hauptstadt. Laut Recherchen der Berliner Zeitung hat die Stadt Berlin bis Ende September mit 81 Millionen Euro zwar aufgrund der schärferen Sanktionen nach der Bußgeldnovelle rund 50 Prozent mehr Einnahmen als im Vorjahresvergleich zu verzeichnen. Doch stieg auch die Verjährungs-Quote um 150 Prozent an, im Falle von Geschwindigkeitsverstößen sogar um unfassbare 250 Prozent. Es ist anzunehmen, dass die Situation bei den Bußgeldstellen in weiteren Bundesländern ähnlich gelagert ist.

Personalmangel bei den Bußgeldbehörden?

Dass die Bußgeldstellen bei den Verfahren nicht hinterherkommen, ist offenbar einem Mangel an Personal und veralteter Technik geschuldet. Anstatt die Behörden angesichts der steigenden Verstöße infolge der neuen Bußgeldkatalog-Bestimmungen mit mehr Mitarbeitern aufzustocken, wurden im Zuge der Corona-Pandemie stetig mehr Leute abgezogen oder waren krankgemeldet.

Hohe Einnahmeverluste der Bußgeldstellen in Sachsen und Berlin

Wie BILD.de berichtet, schätzt die Landesdirektion, dass dem Freistaat Sachsen seit 2021 bereits rund 6,5 Mio. Einnahmen aus möglichen Bußgeldverfahren durch die Lappen gegangen sind. Allein auch die 20.000 nicht geahndeten Tempovergehen in Berlin könnte schon bei Annahme des geringsten Bußgelds in Höhe von 55 Euro rund 1,1 Millionen Verlust bedeuten. Zudem ist die Sicherheit im Straßenverkehr aufgrund der Nichtverfolgung von Verstößen nicht mehr ausreichend gewährleistet.

Geblitzt.de prangert mangelnde Verfolgungsgerechtigkeit an

Wer dieser Tage auf deutschen Autobahnen geblitzt wird, wird demnach nicht unbedingt zur Kasse gebeten. Aber wen ereilt ein Bußgeldverfahren und wen nicht? Jan Ginhold ist Geschäftsführer der CODUKA GmbH, die sich mit dem Service Geblitzt.de seit Jahren erfolgreich für die Anliegen von Verkehrsteilnehmern einsetzt. Für ihn liegt hierbei ein Unrechtsverhältnis vor.

„Es kann doch nicht sein, dass der auf seinen Führerschein angewiesene, selbstständige Familienvater für einen Verkehrsverstoß belangt wird und eine weniger vom Fahrverbot betroffene Person dagegen nicht“, so Ginhold. Eine derartige Beliebigkeit bei der Ahndung von Verkehrsverstößen dürfe so nicht fortgeführt werden.

Was man über die Verjährung der Bußgeldvorwürfe wissen sollte

Und wie soll man sich verhalten, wenn man geblitzt worden ist und danach länger nichts von der Bußgeldbehörde gehört hat? Bußgeldvorwürfe verjähren, wenn der Betroffene nach drei Monaten ab dem Zeitpunkt des Verstoßes immer noch keine Post von der Bußgeldstelle erhalten hat. Allerdings kann die Verjährungsfrist durch die Zusendung eines Anhörungsbogens um weitere drei auf maximal sechs Monate verlängert werden.

Ein nach der Verjährungsfrist erlassene Bußgeldbescheid kann in der Regel also ignoriert werden. „Noch besser aber“, sagt Ginhold, „der Empfänger des Bußgeldbescheids wendet sich an Geblitzt.de, um die Verjährung von Anwälten für Verkehrsrecht bestätigen zu lassen. Diese können mittels Einsicht in die Bußgeldakte feststellen, ob die Verjährung auch wirklich Bestand hat.“

Bußgeldvorwürfe stets über Geblitzt.de prüfen lassen

Bei Geblitzt.de arbeitet die CODUKA GmbH eng mit großen Anwaltskanzleien zusammen und ermöglicht es Betroffenen, sich gegen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote zu wehren.

Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung.

Die CODUKA GmbH leistet aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

PwC-Umfrage zum Black Friday 2022: Zuschlagen, bevor es noch teurer wird

Düsseldorf (ots) 69 Prozent der Deutschen wollen in der „Black Week“ auf Einkaufstour gehen – trotz oder gerade wegen der aktuellen Preissteigerungen / Das Budget liegt bei durchschnittlich 289 Euro / Drei Viertel wollen vor allem online shoppen / 4 von 10 wollen die Hälfte oder mehr ihrer Weihnachtsgeschenke einkaufen

So wollen die Deutschen am Black Friday 2022 shoppen.

Das „Fest der Schnäppchenjäger“ findet in diesem Jahr genau einen Monat vor Weihnachten statt: Ab Freitag, den 25. November 2022, lockt der Handel wieder mit Angeboten zum Black Friday und Cyber Monday. Die deutschen Konsument:innen sind durchaus in Shoppinglaune: Wie im Vorjahr planen 69 Prozent, am Wochenende nach dem US-amerikanischen Thanksgiving-Fest auf Schnäppchenjagd zu gehen – und das obwohl oder gerade, weil sie die aktuellen Preissteigerungen stark zu spüren bekommen.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von mehr als 2.000 Bundesbürger:innen ab 18 Jahren im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland.

Die Inflation beeinflusst die Shoppingpläne der Verbraucher:innen

So wollen die Deutschen am Black Friday 2022 shoppen.

„Das Interesse der deutschen Verbraucher:innen am Black Friday und Cyber Monday bleibt hoch. Allerdings beeinflusst die hohe Inflation das Einkaufsverhalten der Menschen“, kommentiert Dr. Christian Wulff, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei PwC Deutschland und EMEA. Aus seiner Sicht lassen sich zwei Tendenzen ausmachen: „Einerseits sind viele Menschen derzeit eher vorsichtig mit ihren Ausgaben, weil ihnen weniger Geld zur Verfügung steht und der Blick in die Zukunft von großer Unsicherheit geprägt ist. Andererseits wollen sie die Sonderangebote rund um den Black Friday 2022 bewusst nutzen, weil sie davon ausgehen, dass sich die Preisspirale weiter drehen wird.“

Im Durchschnitt wollen die Befragten 289 Euro in Black-Friday-Schnäppchen investieren – das ist etwas mehr, als sie im vergangenen Jahr ausgaben (271 Euro). Vier von fünf Schnäppchenjägern (78 Prozent) geben dabei an, dass sich die aktuelle Situation mit steigenden Preisen auch auf ihre Einkäufe am Black Friday und Cyber Monday auswirkt. So planen 38 Prozent der Befragten, nur das zu kaufen, was sie benötigen und vorab geplant haben. Rund jede:r Fünfte will günstige Einzelhändler und Onlineshops aufsuchen; ebenso viele schauen gezielt nach preiswerten Produkten wie beispielsweise Eigenmarken oder Second-Hand-Artikeln.

Konsument:innen sind vorsichtiger mit ihren Ausgaben

Rund jede:r Fünfte (18 Prozent) gibt an, in der diesjährigen „Black Week“ aufgrund der Umstände weniger ausgeben zu wollen. Wer das Budget zurückschrauben möchte, tut dies mehrheitlich (59 Prozent), weil er oder sie derzeit grundsätzlich zurückhaltend ist mit den Ausgaben (Vorjahr: 38 Prozent). 43 Prozent begründen ihre Sparmaßnahmen damit, dass sie aktuell weniger Geld zur Verfügung haben (2021: 30 Prozent). Diejenigen, die in diesem Jahr mehr für Black-Friday-Angebote ausgeben möchten als im Vorjahr, begründen dies ebenfalls mit dem aktuellen Preisanstieg: So gehen 37 Prozent davon aus, dass die Preise weiter steigen werden. Deshalb wollen sie die Chance auf Angebote jetzt nutzen.

Die Angst vor schlechten Deals wächst

Dabei rechnen die Schnäppchenjäger damit, dass sich die aktuelle Situation mit hoher Inflation und schwächelnder Wirtschaft auch im Angebot der Händler widerspiegeln wird: Rund 40 Prozent befürchten, dass Einzelhändler dieses Jahr weniger oder schlechtere Deals bereitstellen werden. Ebenso viele rechnen damit, dass bestimmte Produkte aufgrund von Lieferproblemen nicht verfügbar sein werden. Knapp ein Drittel geht davon aus, dass weniger Einzelhändler und Marken am Black Friday teilnehmen werden, da diese ebenfalls mit steigenden Kosten zu kämpfen haben. Christian Wulff macht den Shoppern Mut: „Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr viele Sonderaktionen und hohe Rabatte geboten werden, besonders bei Mode. Der Einzelhandel hat sich in der Erwartung einer Konsumerholung nach Corona eingedeckt, hinzu kommt der bisher milde Herbst – die Lager sind entsprechend voll.“

Elektronik und Weihnachtsgeschenke im Fokus

Die Suche nach den besten Schnäppchen findet dabei vor allem via Onlineshopping statt: Knapp drei Viertel (73 Prozent) planen, hauptsächlich im Onlinehandel auf Einkaufstour zu gehen. Nur 23 Prozent bevorzugen den stationären Einzelhandel.

Die beliebtesten Produkte für Einkäufe am Black Friday und Cyber Monday sind wie im Vorjahr elektronische Geräte (43 Prozent), gefolgt von Kleidung für Erwachsene (35 Prozent). Der Black Friday stellt für viele Verbraucher:innen aber auch eine gute Gelegenheit dar, um sich nach Weihnachtsgeschenken umzusehen: 43 Prozent wollen den Anlass nutzen, die Hälfte oder mehr ihrer Präsente einzukaufen.

Für die große Mehrheit der Konsument:innen (87 Prozent) wirkt sich nicht nur die Inflation, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit auf das Einkaufsverhalten am Black Friday aus. So wollen 41 Prozent der Konsument:innen nur das kaufen, was sie geplant haben, 35 Prozent möchten Retouren vermeiden und 31 Prozent auf Impulskäufe am Black Friday verzichten. „Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage geben noch mehr Menschen als im Vorjahr an, auf nachhaltige Käufe am Black Friday zu achten“, sagt Christian Wulff.

Was die Verbraucher:innen am Black Friday stört

Die Umfrage zeigt auch deutlich auf, was bei den Käufer:innen während der Black Week nicht gut ankommt: Rund ein Viertel zeigt sich unsicher, ob sie beim Black Friday 2021 einen guten Deal gemacht hatten. Ebenso viele monierten, dass im Vorjahr zu wenig Artikel auf Lager und die Angebote zu schnell vergriffen waren. 15 Prozent hatten das Gefühl, dass sie durch spezielle Angebote dazu animiert wurden, zu viel Geld auszugeben oder unnötige Dinge zu kaufen. Jeweils 14 Prozent beklagten sich darüber, dass die Läden zu voll waren, sich lange Schlangen bildeten und die Lieferzeiten länger als üblich ausfielen.

„Um die Erwartungen der Verbraucher:innen zu erfüllen und die aktuell für viele Menschen wirtschaftlich schwierige Situation zu berücksichtigen, sollten Händler ihre Angebote sehr bewusst auswählen: Sinnvoll ist es, nur wirklich attraktive Angebote zu unterbreiten, die nicht schon nach wenigen Stunden vergriffen sind. Ebenso wichtig ist es, die Logistik und Abläufe gut auf den Ansturm vorzubereiten – denn dieser wird auch im Jahr 2022 kommen“, so das Fazit von Christian Wulff.

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 327.000 Mitarbeitende in 152 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure

Genieße Weihnachten nachhaltig mit dem Fleur de Sel der Alpen

Bad Reichenhall (ots) Gerade in unsicheren Zeiten möchte man sich zu Weihnachten was Besonderes gönnen und mit der Familie mit gutem Gewissen feiern. Dazu gehört eine schön gedeckte Tafel, leckeres Essen und liebevoll ausgewählte Geschenke.

Bio-Lachstartar veredelt mit den Bad Reichenhaller Salzblüten

Doch welche Produkte kann man in Zeiten der Klimakrise und Energieknappheit noch ohne Bedenken kaufen und welche sind besonders nachhaltig?

Bio und regional einkaufen

Achten Sie beim Kauf von Lebensmitteln verstärkt auf regionale und Bio-Produkte. Der Besuch eines Hofladens oder Ihres Bauers vor Ort lohnt sich und unterstützt die regionale Landwirtschaft. Auch im Supermarkt finden Sie viele Lebensmittel aus regionaler Erzeugung oder Bio-Anbau. Bio-Geflügel und Bio-Fleisch ist frei von Antibiotika, es wird auf Turbomast verzichtet und sie können in den Genuss von besonders wohlschmeckendem Fleisch kommen. Auch bei Obst, Gemüse und Fisch lohnt es sich, auf regionale Herkunft und Bio-Qualität zu achten. Die Produkte haben oftmals sogar einen besseren Geschmack.

Auch bei Salz und Gewürzen auf Nachhaltigkeit achten

Bad Reichenhaller Salzblüten – das „Fleur de Sel der Alpen“

Viele Kräuter und Gewürze kann man im eigenen Garten oder Hochbeet selbst anbauen und für den Winter trocknen oder einfrieren. Bei gekauften Gewürzen sollte die regionale Herkunft oder das Bio-Siegel im Vordergrund stehen.

Salz ist das Würzmittel Nummer 1 in Deutschland. Entsprechend ist die Auswahl groß: es gibt eine Vielzahl von Salzen aus aller Welt. Exotische Herkunft heißt aber lange Transportwege mit hohem CO2Ausstoß. Dabei gibt es Alternativen aus Deutschland. Die Bad Reichenhaller Salzblüten – das „Fleur de Sel der Alpen“ werden in einer kleinen Manufaktur im Herzen der bayerischen Alpen in reiner Handarbeit hergestellt. Ein edles, naturbelassenes Salz aus reiner Natursole. Die einzigartigen Salzkristalle ähneln einem Fleur de Sel und sind nachhaltig verpackt in einem schönen Glas mit Korkdeckel. Mit diesem Salz können Sie bei Ihren Gästen glänzen und Ihre Speisen veredeln – mit gutem Gewissen. Und wenn Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel für Ihre Liebsten sind, bietet sich das „Fleur de Sel der Alpen“ perfekt an.

WEB: salzwerke.de

Repräsentative Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen für Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken

Eckpunktepapier der Regierung trifft auf geteilte Meinungen

Berlin (ots)

  • Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung (66 Prozent) befürwortet die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken
  • Vorerfahrungen mit Medizinalcannabis führen zu einer insgesamt offeneren Einstellung
  • Junge Menschen erhoffen sich von der Legalisierung bessere Produktkontrolle
  • Die im Eckpunktepapier festgehaltenen Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung begrüßen insgesamt 34 Prozent der Deutschen; die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab
  • Im Osten des Landes wird das Papier kritischer gesehen als im Rest des Landes

Im Auftrag des Berliner Cannabisunternehmens Sanity Group haben das Marktforschungsinstitut Statista und das Meinungsforschungsinstitut Civey in den vergangenen Monaten die Einstellung in Deutschland zur Legalisierung von Cannabis für Erwachsene zu Genusszwecken untersucht. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Deutschen befürworten die geplante Legalisierung, Wähler:innen der Regierungsparteien sind mehrheitlich dafür. Das Eckpunktepapier der Regierung findet jede:r Dritte gut, fast genauso viele bewerten es umgekehrt als nicht gut.

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Genusscannabis-Legalisierung. Bei den Plänen im Eckpunktepapier gehen die Meinungen auseinander.

Die deutsche Bundesregierung hat Ende Oktober offiziell die Eckpunkte für eine Cannabis-Legalisierung in Deutschland vorgestellt. Unter anderem sollen Cannabis und der Wirkstoff THC demnach rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden, für den Eigenkonsum sollen 20 bis 30 Gramm Cannabis straffrei sein, ein Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen pro volljähriger Person soll erlaubt werden, ebenso der Verkauf an Erwachsene in lizenzierten Fachgeschäften und eventuell Apotheken.

Pläne im Eckpunktepapier finden besonders bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 39 Jahren Zustimmung

Ingesamt begrüßen 34 Prozent der Deutschen die im Eckpunktepapier der Bundesregierung vorgestellten Pläne zur Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken, fast ebenso viele (37,8 Prozent) bewerten sie umgekehrt als nicht gut, wie eine Anfang November 2022 durchgeführte repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der Sanity Group ergab. Dabei spielt das Alter eine große Rolle: Die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab. So bewerten 56,4 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 46,9 Prozent der 30- bis 39-Jährigen die Eckpunkte positiv, bei den 40- bis 49-Jährigen sieht immer noch eine knappe Mehrheit (38,8 Prozent) die Pläne der Regierung positiv. Unentschieden ist die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen. Klar negativ bewerten Menschen über 65 Jahren die Pläne (47,3 Prozent). Interessant ist auch ein Blick auf die Zustimmungswerte je Bevölkerungsdichte: Je dichter besiedelt eine Region ist, desto positiver fällt das Urteil zu den Plänen der Regierung aus. So stehen den knapp 54 Prozent der Stadtbewohner:innen, die die Eckpunkte positiv sehen, rund 27 Prozent derjenigen, die auf dem Land wohnen und die Pläne kritisch sehen, entgegen. Im Osten des Landes wird das Papier grundsätzlich kritischer gesehen (45,1 Prozent negativ) als im Rest des Landes (35,7 Prozent negativ).

Sollten auch Edibles erlaubt werden?

Die Bundesregierung möchte laut Eckpunktepapier bei einer Cannabislegalisierung Darreichungsformen zum Rauchen, Inhalieren, zur nasalen und oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen erlauben – Edibles, also Kekse und Co., sind nach Eckpunktepapier zunächst nicht geplant. Gefragt danach, ob der Verkauf von Edibles nach einer Cannabis-Legalisierung auch erlaubt werden sollte, zeigt sich fast jede:r zweite Befragte zwischen 30 und 49 Jahren offen dafür; ab 50 Jahren überwiegt die Abneigung dem gegenüber (50,2 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen; 67,3 Prozent ab 65 Jahren) – dies könnte damit zusammenhängen, dass ältere Befragte tendenziell eher gegen eine Cannabis-Legalisierung sind.

Starkes Interesse an der politischen Diskussion

Das grundsätzliche Interesse am Thema Cannabis-Legalisierung ist insgesamt sehr groß: 70 Prozent der Befragten einer repräsentativen Statista-Umfrage unter Bundesbürger:innen im Alter zwischen 18 und über 70 Jahren im Auftrag der Sanity Group verfolgen nach eigenen Angaben die Diskussion darum. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 87 Prozent. Dabei gaben 39 Prozent aller Befragten an, noch nie Cannabis konsumiert zu haben und es auch nicht ändern zu wollen, auch nicht im Falle einer Legalisierung. Ein knappes Viertel (23 Prozent) hat zwar ebenfalls noch nie Cannabis konsumiert, kann sich aber vorstellen, es auszuprobieren. Zwei Prozent der Befragten haben bereits aus gesundheitlichen Gründen Erfahrungen mit Cannabis gesammelt – von ihnen befürworten 89 Prozent die Legalisierung.

Mehrheit befürwortet Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken

Insgesamt befürwortet eine Zweidrittelmehrheit der Befragten (66 Prozent) die Legalisierung von Cannabis. Ein signifikantes Gefälle besteht hierbei zwischen den verschiedenen Altersgruppen: Während 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sich dafür aussprechen, sinkt der Anteil der Befürworter:innen mit zunehmendem Lebensalter; bei den 30- bis 49-Jährigen hält noch eine große Mehrheit von 68 Prozent das angestrebte Gesetz für eine gute Idee, bei den 50- bis 69-Jährigen sind es immerhin noch 65 Prozent. Bedenkenträger:innen finden sich vor allem bei den Senior:innen: Ab 70 Jahren aufwärts ist eine knappe Mehrheit von 51 Prozent sogar gegen eine Legalisierung.

Dafür, dass Cannabisbesitz grundsätzlich straffrei bleiben sollte, spricht sich ebenfalls eine signifikante Mehrheit aus – auch hier scheint das Alter Einfluss auf die Einstellung zu nehmen: Für 68 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sowie 67 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren sollte der Besitz von Rauschhanf prinzipiell erlaubt sein. In der Gruppe der 50-69-Jährigen sind 61 Prozent der gleichen Ansicht. Erst bei den Über-70-Jährigen sinkt der Anteil der Befürworter:innen unter den der Gegner:innen stark: Mit 49 Prozent findet immerhin noch knapp die Hälfte der Senior:innen, dass niemand für den Besitz von Cannabis bestraft werden sollte.

Darüber, wo Cannabis nach einer Legalisierung verkauft werden sollte, gibt es unterschiedliche Ansichten: Jede:r Zweite spricht sich für einen Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften aus, wie von der Bundesregierung angestrebt; zwei von drei Personen können sich auch den Kauf in einer Apotheke vorstellen. Immer noch 27 Prozent wären einverstanden mit ausgewählten staatlichen Institutionen. Persönliche Erfahrungswerte scheinen ausschlaggebend dafür zu sein, wie weit man die Abgabe lockern würde: Wer selbst bereits krankheitsbedingt medizinisches Cannabis konsumiert hat, kann sich mit 23 Prozent deutlich häufiger einen unkomplizierten Verkauf an der Supermarktkasse bzw. mit 16 Prozent am Kiosk vorstellen. Von den Menschen, die selbst noch keine Erfahrung mit Medizinalcannabis haben, teilen hingegen nur sieben Prozent diese Meinung. Knapp die Hälfte der Befragten (54 Prozent) würde eine Deckelung der Verkaufsmenge pro Person befürworten.

Wie eine Legalisierung sich gesellschaftlich auswirken könnte, schätzen die Befragten erneut nach Alter unterschiedlich ein: Bei den Befragten über 70 Jahren befürchten 74 Prozent einen ansteigenden Konsum unter Jugendlichen und 80 Prozent einen steigenden Konsum insgesamt. Hingegen glauben 67 Prozent der jüngeren Befragten, dass die Legalisierung unerwünschte Nebenwirkungen abmildern wird.

Wie denken jeweils die Wähler:innen?

In einer weiteren Umfrage durch das Befragungsinstitut Civey im Auftrag der Sanity Group wurde u. a. untersucht, in welchem Zusammenhang Wahlabsicht und Meinung zur Legalisierung stehen: Demnach sind unter den Wähler:innen der Regierungsparteien 64,3 Prozent der Grünen-Wählerinnen, 45,5 Prozent der FDP-Wähler:innen und 43,7 Prozent der SPD-Wähler:innen für eine Cannabislegalisierung zu Genusszwecken; für die Verwendung von Cannabis nur zu medizinischen Zwecken sind jeweils 23,5 Prozent der Grünen-, 28,4 Prozent der FDP- bzw. 40 Prozent der SPD-Wähler:innen. Linke-Wähler:innen sind zu 50 Prozent für eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken (31,3 Prozent für die medizinische Verwendung); rund jede:r fünfte Unions-Wähler:in (21,8 Prozent) begrüßt eine Legalisierung – die Mehrheit der Wähler:innen von CDU/CSU (44,3 Prozent) findet, Cannabis sollte nur für medizinische Zwecke legal bleiben. Interessant ist ein genauerer Blick in die Antworten von jüngeren Unions-Wähler:innen: Unter den 18- bis 39-Jährigen stimmen 35,8 Prozent für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken, weitere 7,9 Prozent sind der Ansicht, dass Cannabis zumindest entkriminalisiert sein sollte, 37,2 Prozent sind für die Beibehaltung von Cannabis in der Medizin und 17,7 Prozent sind der Meinung, Cannabis sollte illegal sein. AfD-Anhänger:innen sind zu 27,1 Prozent für eine Legalisierung von Genusscannabis (34,5 Prozent für die Beibehaltung für medizinische Zwecke).

Interessant ist auch ein Blick auf die Antworten ausgewertet nach Familienstand: So sind 49 Prozent derjenigen, die Kinder im Haushalt haben, für eine Legalisierung zu Genusszwecken; bei den Menschen ohne Kinder im Haushalt sind es hingegen nur knapp 39 Prozent.

Sortiert nach Wahlabsichten, fällt auch die Zustimmung bzw. Ablehnung gegenüber den im Eckpunktepapier festgehaltenen Plänen der Regierung unterschiedlich aus. So bewerten Anhänger:innen der SPD, Grünen und Linken die Pläne im Eckpunktepapier mehrheitlich positiv, während – wenig überraschend – Wähler:innen aus dem konservativen Lager die Eckpunkte negativer sehen. Interessant ist die Ansicht der FDP-Wähler:innen, die die Eckpunkte mit knapp 44 Prozent als eher negativ bewerten (35,5 Prozent positiv) – möglich, dass den Liberalen die Pläne noch nicht weit genug gehen.

WEB: www.sanitygroup.com

Arbeit muss sich für Trennungseltern lohnen – angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs

Die Kritik unterhaltspflichtiger Mütter und Väter an den großzügigen Regelungen beim Bürgergeld reißt nicht ab.

Kindesunterhalt – Selbstbehalt: – Bürgergeld

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hebt immer wieder hervor: „Arbeit lohnt sich immer.“ Aber das nehmen ihm Trennungseltern, Unterhaltspflichtige mit geringem und mittlerem Einkommen nicht ab. Sie vergleichen die Segnungen des Bürgergeldes mit dem eigenen Status. Kritisiert werden die hohen Vermögensfreigrenzen, die Abschaffung von Sanktionen, bessere Hinzuverdienste, Vorrang der Ausbildung vor Aushilfsjob, gesicherte Anpassung und Anhebung der Grundsicherung an die Teuerungsrate. „Die Politikverdrossenheit unterhaltspflichtiger Mütter und Väter mit mittlerem und niederem Einkommen ist groß. Sie müssen mit 1160 EURO – klarkommen. Seit drei Jahren wurde der Selbstbehalt trotz Inflation, Explosion der Miet- und Energiekosten nicht erhöht. Gleichzeitig stieg der Kindesunterhalt um fast 15 Prozent. Einseitig wurden Unterhaltspflichtige schlechter gestellt. Jetzt muss der notwendige Eigenbedarf, der Selbstbehalt, auf 1482 EURO angehoben werden“, fordert die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich.

Notwendiger Eigenbedarf: Erhöhung von Regelbedarf, Wohnungspauschale,

ISUV fordert eine Anhebung des notwendigen Eigenbedarfs für Unterhaltspflichtige auf Grund von Nachholbedarf sowie jetzt inflationsbedingt von 1160 EURO auf 1482 EURO pro Monat ab 1. Januar 2023. „Wir fordern eine angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs der berufstätigen unterhaltspflichtigen Trennungseltern, wie ihn Sozialminister Heil den nicht erwerbstätigen Bürgergeldempfänger/Innen zusichert“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

Die stellvertretende ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwältin Maren Waruschewski macht folgende Rechnung auf: Ausgangspunkt ist der Regelsatz nach SGB II – zukünftig „Bürgergeld“, der ab 1. Januar 2023 von 449 auf 502 EURO angehoben wird. Folglich muss der Regelbedarf auch plus 10 Prozent Selbstbedarf auf 552 Euro angehoben werden. Des Weiteren „müssen“ im Rahmen des notwendigen Eigenbedarfs die Wohnkosten von monatlich 430,00 € auf 600,00 € erhöht werden. Für 600 EURO – bisher für 430 EURO – sollen Unterhaltspflichtige eine angemessene – warme – Wohnung finanzieren. „Mir ist bewusst, dass dies nur in einigen Fällen zu schaffen sein wird. Da bleibt dann nur die Klage auf höheren Selbstbehalt – oder Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen“, schränkt Waruschewski ein. „Das Wohngeld wird ab 1.1.2023 kräftig erhöht und ausgeweitet, entsprechend muss auch die Wohnungspauschale berufstätiger Trennungseltern angehoben werden. Was immer außer Acht gelassen wird, sie brauchen eine Wohnung, in der sie auch Kinder betreuen können“, hebt Waruschewski hervor.

Entsprechend dem Motto von Sozialminister Heil – „Arbeit lohnt sich immer“ muss sich dies im Selbstbehalt niederschlagen. Entsprechend dokumentiert der Erwerbstätigenselbstbehalt um wieviel EURO sich Arbeit lohnt. Jetzt sind das monatlich 200,00 €, die einem Erwerbstätigen gegenüber einem Nichterwerbstätigen zugebilligt werden. Diesen Lohnabstand möchte ISUV auf 300,00 € angehoben wissen. „Auch in der Krise muss klar sein: Erwerbstätigkeit muss sich lohnen. Arbeit lohnt sich immer, sagt der Bundesarbeitsminister, das muss beim Selbstbehalt deutlich hervortreten“, fordert Waruschewski. Im Selbstbehalt wird zudem auch eine Versicherungspauschale von monatlich 30 EURO eingerechnet, was dann die Summe von 1482 EURO ergibt.

Was Trennungseltern am Bürgergeld kritisieren

„Die Ansätze des Bürgergelds, die von der Ampel hervorgehoben werden – mehr Respekt vor der Lebensleistung, weniger Sanktionen, vertrauensvolle Kooperation zwischen Arbeitssuchenden und Job-Center, verlässliche Existenzsicherung, lange Karenzzeiten für die Unterkunftskosten, ausgeweitetes Schonvermögen – sind mir zwar sympathisch, aber unterhaltspflichtige Trennungseltern erleben das anders. Sie vergleichen die Regelungen im Unterhaltsrecht mit den Regelungen beim Bürgergeld. Berufstätige Trennungseltern fühlen sich grob benachteiligt, respektlos behandelt“, hat Ulbrich festgestellt.

Im Einzelnen wird kritisiert:

Hohes Schonvermögen: „Wenn es um Kindesunterhalt geht, muss jeder Euro abgegeben werden, obwohl man arbeitet. Jemand der nicht arbeitet darf 60 000 EURO behalten, bekommt den Lebensunterhalt bezahlt, obwohl er den selbst zahlen kann“, wird in einer Mail kritisiert.

Zur Abschaffung der Sanktionen: „Ich kann den Mindestunterhalt nicht zahlen für meine zwei Kinder. Die Richterin hat mir gesagt, dass ich einen zweiten Job suchen soll. Warum soll ich noch arbeiten, mit Bürgergeld geht es mir besser, ohne zu arbeiten.“

Verlässliche Existenzsicherung: „Ich lebe seit 5 Jahren vom Selbstbehalt, hoffe seitdem darauf, dass der Selbstbehalt angehoben wird, ich mir eine größere Wohnung leisten kann, die Kinder bei mir übernachten können, ich nicht mehr schwarzarbeiten muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen.“

Übergangszeit bei Wohnen: „Stimmt es, dass das Jobcenter in den ersten zwei Jahren die Miete und die Heizung bezahlt, auch wenn ich Geld gespart habe. Bei der Trennung hat mich mein Mann aus der Wohnung geklagt. Ich musste meine Ersparnisse einsetzen, zahle für eine viel kleinere Wohnung 630 EURO und Heizkosten 89 EURO monatlich. Für die Einrichtung der Wohnung hat mein Erspartes nicht mehr gereicht. Dafür gehe ich jeden Tag arbeiten und zahle Mindestunterhalt.“

Unterhaltspflichtige Trennungseltern aus den Augen verloren?

Die Ampel rechtfertigt die Regelungen, schiebt Kritik beiseite und bezichtigt Kritiker der „sozialen Kälte“. „Bei Trennungseltern dringt die Regierung damit nicht durch. Trennungseltern nehmen zurecht in Anspruch Leistungsträger zu sein, verweisen darauf voll berufstätig zu sein, Kinder zu betreuen, den eigenen Unterhalt und den der Kinder sowie Steuern nach Steuerklasse I zu zahlen. Sie fühlen sich von der Politik im Vergleich zu Bürgergeld-Beziehern im Stich gelassen, respektlos behandelt. Benachteiligt die Ampel Berufstätige, hat sie die Probleme von Familien, Trennungsfamilien mit mittlerem und geringem Einkommen aus den Augen verloren?“ fragt ISUV-Pressesprecher Linsler.

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 45 Jahren Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen – elterliche Sorge, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung, Umgangsrecht, Unterhalt für Kinder und ehemaligen Eheatten, Vermögensausgleich Ausgleich der Rentenansprüche – betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der ISUV finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Spenden.

WEB: ISUV.de

Wer gewinnt die Oscars der Campingbranche?

PiNCAMP präsentiert die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023

Berlin (ots)

  • International: ADAC Camping Award Nominierte kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz
  • Deutschland: deutsche Nominierungen in den drei Kategorien Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking
  • Crippa Concept offizieller Partner der ADAC Camping Awards 2023
Camping Harfenmühle aus Asbacherhütte in Rheinland-Pfalz: Nominiert für die ADAC Camping Awards 2023 in der Kategorie Demografischer Wandel und Barrierefreiheit

PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, gibt die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023 bekannt. Eine international besetzte Kommission aus 40 Camping-Experten hatte die Nominierten unter hunderten von Vorschlägen aus der Campingbranche ermittelt. So international wie die Auswahl-Kommission ist auch das Feld der nominierten Campingplätze besetzt: Die für die ADAC Camping Awards vorgesehenen Plätze kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz. Die Preisträger der prestigeträchtigsten Camping-Auszeichnung Europas werden anlässlich der ADAC Camping Gala am 13. Januar 2023 in Stuttgart bekanntgegeben. Die zukünftigen Preisträger – der auch als Oscar der Campingbranche titulierten ADAC Camping Awards – messen sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Innovation und Fortschritt, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking Award. Uwe Frers, Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, erläutert: „Wir suchen die Trendsetter der Branche, die mit herausragenden Leistungen und Ideen die Entwicklung des modernen Campingtourismus befördern.“

Gleich drei deutsche Campingplätze wurden für die ADAC Camping Awards 2023 nominiert:

  • Campingpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern (Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein)
  • Camping Harfenmühle, Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel und Barrierefreiheit)
  • Ostseequelle.Camp, Mecklenburg-Vorpommern (ADAC Camping Booking)

Die Nominierten in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein“

  • Camping du Domaine de Massereau (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-du-domaine-de-massereau

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,6)

Der mit 5 Sternen ausgezeichnete ADAC Superplatz Camping du Domaine de Massereau setzt auf eine nachhaltige und umweltgerechte Nutzung der Campinganlage in allen Bereichen. So versorgt die 2021 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage die Campinganlage zu 100 % mit Strom – einmalig in Europa. Die gesamte Kommunikation mit den Gästen geschieht papierlos via App. Ein nachhaltiges Abfall-, Energie- und Wassermanagement und die Sensibilisierung der Gäste für einen ressourcenschonenden Umgang mit ihrer Umwelt sind Beleg für die gelungene Umsetzung eines verantwortungsvollen Camping-Tourismus.

  • Campingpark Havelberge (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingpark-havelberge

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,0)

Das Flaggschiff der Haveltourist-Gruppe, der Campingpark Havelberge in Mecklenburg-Vorpommern, beweist schon seit Jahren, dass eine konsequent nachhaltige Bewirtschaftung und der ökonomische Erfolg sich nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil: Der ADAC Superplatz ist auch Dank seiner nachhaltigen Ausrichtung ein echter Camperliebling. Die Betreiber des Campingparks arbeiten intensiv am Ausbau nachhaltiger Strukturen, zum Beispiel beim konsequent auf Ressourcenschutz ausgelegten Sanitärgebäude. Als erster Campingplatz in Deutschland nimmt das Unternehmen am Projekt Voluntourismus teil. Camper helfen im Rahmen dieses Projekts bei Arbeiten zum Schutz der Natur. Der Campingpark Havelberge hat sich auch der strengen Umweltprüfung nach den Kriterien des EU Ecolabel unterzogen und die Auszeichnung im Herbst 2021 erhalten.

  • Nysted Strand Camping (Dänemark)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/nysted-strand-camping

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,3)

Nysted Strand Camping wurde als erster und bisher einziger Campingplatz Dänemarks mit dem EU ECOLABEL ausgezeichnet. Die nachhaltige, umweltverträgliche Bewirtschaftung des Platzes auf der Ostseeinsel Lolland ist damit schon hinreichend dokumentiert. Was den dänischen Platz so besonders macht, ist die Einbindung der Gäste in Aktivitäten in der Natur und rund um das Thema Umweltschutz. Ziel: Die Camper zu einem nachhaltigen und umweltbewussten Lebensstil zu inspirieren, zwanglos und ohne erhobenen Zeigefinger.

Zum Gästeprogramm gehören unter anderem ein Naturquiz für Kinder, Wanderungen und Radtouren mit erfahrenen Naturführern, Meditationen unterm Sternenhimmel und das gemeinsame Pflanzen von Bäumen.

Die Nominierten in der Kategorie „Innovation und Fortschritt“

ADAC Klassifikation: 3,5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,5)

Der erste Glampingplatz Europas im Herzen der Chianti Region präsentiert eine große Vielfalt von Glamping-Unterkünften. Von der zweistöckigen Airlodge mit Sternenblick über die im Vintage-Look gestaltete Bohemian Lodge bis hin zum als Feriendomizil umgebauten US School Bus – für jeden Glamping-Geschmack wird etwas geboten. Die Betreiber entwickeln ständig neue Glamping-Ideen und setzen diese auf dem großzügigen Gelände gekonnt in Szene. Jüngste Glamping-Idee mit dem gewissen „Wow“-Effekt: Ein zum Luxusheim umgebauter Airstream-Wohnwagen mit Lounge-Terrasse und Hot Tub.

  • Camping & Resort Sanguli Resort (Spanien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-resort-sanguli-salou

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,5)

Dieser Platz an der sonnenverwöhnten Costa Daurada (Costa Dorada) bietet seinen Gästen eine ganze Menge Attraktionen und Annehmlichkeiten, die das Camperleben schöner und angenehmer machen. Allein fünf verschiedene Wasserwelten sowie ein umfangreiches Sport- und Animationsangebot erwarten den Campinggast. Die innovativen Elemente liegen hier eher im Detail. Besonders auffällig: die Architektur des neuen Sanitärblocks mit beheiztem Badebereich und online buchbaren Privatkabinen. Besonders pfiffig: Der kostenlose Geschirrspülerservice mit Express-Waschgängen: maximale Effizienz in nur 5 Minuten!

  • TCS Pop Up Glamping (Schweiz)

https://www.tcs-glamping.ch

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Mit dem TCS Pop-Up Glamping haben die Schweizer Campingexperten des Touring Club Schweiz ein exklusives Glamping-Erlebnis oberhalb der Waldgrenze in den Alpen kreiert. Von Ende Juni bis Mitte September genießen die Glampinggäste Luxuscamping auf 2000 Meter Höhe inmitten der Schweizer Bergwelt. Das Pop-Up Dorf, bestehend aus 20 komfortablen Zelteinheiten und zwei Zelt-Suiten, verbindet Natur mit Komfort, exzellentem Service, hervorragendem Essen und erlesenen Weinen aus der Region. Der Glamping-Tag beginnt mit einem Frühstück, das in einer liebevoll arrangierten Box direkt ans Luxuszelt geliefert wird. Am Abend werden die Gäste mit einem 3-Gang-Menü im nahegelegenen Restaurant verwöhnt. Wer die Zweisamkeit sucht, kann sich im Restaurant mit Getränken eindecken und den Abend auf der eigenen Terrasse bei Kerzenschein ausklingen lassen.

Die Nominierten in der Kategorie „Demografischer Wandel und Barrierefreiheit“

  • Camping Harfenmühle (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-harfenmuehle

ADAC Klassifikation: 4 Sterne, Nutzerbewertung; Fabelhaft (4,6)

Ein kleiner Platz in Rheinland-Pfalz, Camping Harfenmühle, zeigt den Großen, wie man die Idee von „Camping für Alle“ erfolgreich umsetzt. Mit viel Herz, Engagement und Verstand wird hier der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen geschaffen. Familiengerechte Sanitäranlagen mit ebenerdigen Duschen und unterfahrbaren Waschbecken gehören ebenso dazu, wie barrierefreie Parkplätze, Restaurants und Mobilheime.

  • Holiday Village Florenz (Italien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/holiday-village-florenz

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,1)

Der Campingplatz ist schon seit Jahren V4A-zertifiziert – das heißt, sowohl die gesamte Ferienanlage als auch die dazugehörigen Strände sind für alle – auch und insbesondere für Gäste mit Einschränkungen – nutzbar. Dazu gehören barrierefreie Zugänge zu Sanitäranlagen und barrierefreie Mobilheime. Auch die Fahrt zu den Stränden ist für Rollstuhlfahrer kein Problem. Neu seit 2022 ist, dass nun auch Sehbehinderte und Blinde den Platz nutzen können. Das gesamte Camping-Dorf kann über taktile Karten und Informationsmaterial in Blindenschrift erkundet werden.

  • Les Jardins de la Pascalinette (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-la-pascalinette

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (5,0)

Der in ein Weingut eingebettete Campingplatz Les Jardins de la Pascalinette im Département Var wurde bereits 2012 mit dem Label „Tourisme & Handicap“ ausgezeichnet. Zu Recht. Denn nahezu alle Bereiche sind barrierefrei und an die Bedürfnisse von Menschen mit mobilen Einschränkungen und geistigen Behinderungen angepasst. Ob Mobilheime, Standplätze für Wohnmobile und Zelte oder Sport- und Freizeiteinrichtungen, alles ist auf den ungehinderten Zugang für alle Gäste ausgerichtet.

Die Nominierten in der Kategorie „ADAC Camping Booking“

  • Camping De Kleine Wolf (Niederlande)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-kleine-wolf

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Außergewöhnlich (4,9)

Bei Camping De Kleine Wolf im niederländischen Stegeren ist man dem Gast gerne einen digitalen Schritt voraus, damit er oder sie den Urlaub in vollen Zügen genießen kann. Das Digital-Paket zur Customer Journey von De Kleine Wolf macht’s möglich. Angefangen bei der Online-Buchung mit Informationen zu Zahlungsbedingungen und Kennzeichenerkennung bis hin zur „De Kleine Wolf-App“ mit Infos zu An- und Abreise, touristischen Ausflugstipps und Standplatzinfos ist alles digital „vorbereitet“. Bei aller Digitalisierung kommt das Menschliche, das Persönliche nicht zu kurz. So erfolgt die Anmeldung immer noch in der Rezeption und alle Infos sind auch persönlich, telefonisch und/oder per E-Mail abrufbar. Eine gelungene Mischung!

  • Ostseequelle.Camp (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/ostseequelle-camp

ADAC Klassifikation: 3 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,7)

Hier kommt niemand auf den an der mecklenburgischen Ostseeküste gelegenen Platz, der nicht zuvor online gebucht hat. Der komplette Buchungsprozess ist digitalisiert. Nur Online-Buchungen werden akzeptiert. Gäste, die ohne vorherige Buchung anreisen, nutzen zum Online Check-in ein Terminal am ehemaligen Rezeptionsgebäude. Den Zugang zum Platz regelt eine Schranke mit Kennzeichenerkennung. Vorteil für den Camper: Keine Wartezeiten beim Ein- und Auschecken, der Wunschplatz kann sofort angesteuert werden. Vorteil für den Campingplatzbetreiber: Statt langwieriger An- und Abmeldung hat er mehr Zeit, um sich um seine Gäste und seinen Campingplatz zu kümmern.

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (4,4)

Das Zaton Holiday Resort in der Nähe von Zadar ist ein Vorreiter der Digitalisierung im Campingbereich. Schon sehr früh setzten die kroatischen Campingexperten auf die Online- Buchung über die eigene Website und über Schnittstellen zu weiteren Buchungsplattformen wie zum Beispiel PiNCAMP. Mit großem Erfolg: Das Zaton Holiday Resort zählt zu den meistgebuchten Campingplätzen auf PiNCAMP.de.

Die Preisverleihung der ADAC Camping Awards 2023 wird wieder als Live-Event im Rahmen der ADAC Camping Gala in Stuttgart am 13. Januar 2023 stattfinden. Die Bekanntgabe der Gewinner der ADAC Camping Awards 2023 wird von CrippaConcept vorgenommen. CrippaConcept ist der größte Hersteller von Mobilheimen und Lodgezelten in Italien und offizieller Partner der ADAC Camping Gala 2023.

Download: Pressemitteilung, Fotos, Dokumente und Abbildungen Pressebereich: https://presse.pincamp.de Zahlen und Fakten: PiNCAMP Statistik-Service

Alle Rechte liegen bei der ADAC Camping GmbH. Veröffentlichung erlaubt unter Nennung der Quelle (Print: www.pincamp.de , Online: Link auf https://www.pincamp.de).

PiNCAMP ( www.pincamp.de) ist die digitale Campingplattform der ADAC SE. Das Portal listet alle Inhalte des ADAC und insgesamt mehr als 11.000 Campingplätze, 8.000 Reiseziele in ganz Europa sowie 53.000 Nutzerbewertungen. Diese Informationen vereint PiNCAMP zu einem inspirierenden Service- und Content-Angebot bestehend aus News, Reiseberichten, Interviews und Fahrzeug-Tipps. Zudem prüfen ADAC-Experten im Rahmen jährlicher, objektiver Inspektionen die Qualität der Campingplätze. Die Plattform finanziert sich u.a. über B2B-Services für Betreiber, Verbraucher nutzen PiNCAMP kostenfrei. Geleitet wird das Berliner Unternehmen von Tourismus-und Startup-Experte Uwe Frers.

Sicher durch den Winter in jeder Wetterlage

Hannover (ots)

  • Schnee, Nässe und Nebel beeinflussen das Fahrverhalten in der kalten Jahreszeit
  • Reifen spielen bei winterlichen Straßenverhältnissen eine entscheidende Rolle für die Sicherheit
  • Continental gibt Tipps, wie Autofahrer herausfordernde Fahrsituationen im Winter meistern und dabei sicher ans Ziel kommen
Bildquelle: Continental Reifen GmbH

60 Euro und ein Punkt in Flensburg – das droht Autofahrern, die bei winterlichen Straßenverhältnissen mit einem Fahrzeug ohne Winterreifen nach §2 StVO unterwegs sind.[1] Denn in Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass Autofahrer bei Schnee, Glatteis und Schneematsch ausschließlich mit Reifen fahren dürfen, die auch bei diesen Bedingungen die nötige Sicherheit bieten. Die Höhe der Strafe bei Verstoß gegen diese Pflicht macht die Bedeutung von Reifen für die Fahrsicherheit deutlich: Beim Fahren sind sie der einzige Kontaktpunkt mit der Fahrbahn. Deshalb haben Winterreifen ein spezielles Profil, das auf vereisten und schneebedeckten Straßen für besseren Grip sorgt. Sie können anhand des geprüften dreigezackten Bergsymbols mit der Schneeflocke an der Flanke der Reifen identifiziert werden.

Neben Schnee sorgen auch Nebel und Regen für Herausforderungen beim Autofahren im Winter. Mit einer gründlichen Vorbereitung sowie der richtigen Fahrweise sind Autofahrer sicherer unterwegs. Andreas Schlenke, Continental Reifenexperte, gibt Tipps, mit denen sie trotz der teils schwierigen Wetterlage im Winter sicher ans Ziel kommen.

Mit regelmäßig geprüften Reifen auf Nummer sicher

Bei fallenden Temperaturen sowie eisigen und glatten Straßen steigt das Risiko für Autofahrer, die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu verlieren. Daher sollten sie noch vor dem ersten Schneefall geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen und den Fahrstil anpassen. Die Reifen spielen dabei eine wichtige Rolle: „Das sichere Fahren bei Schnee und Nässe wird von der Profiltiefe, dem Profildesign und der Gummimischung der Reifenlauffläche beeinflusst. Je geringer die Profiltiefe, desto geringer ist die Bremsleistung auf nassen und schneebedeckten Straßen“, weiß Schlenke. „Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesttiefe von 1,6 Millimetern darf hier keinesfalls unterschritten werden. Außerdem sorgt der richtige Reifendruck für ein besseres Handling und eine optimale Kraftstoffeffizienz. Wir empfehlen Autofahrern daher, die Reifen grundsätzlich regelmäßig zu überprüfen und Reifen rechtzeitig zu wechseln.“

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Damit Autofahrer auf schneebedeckten und vereisten Straßen sicher von A nach B kommen, sollten sie einige Regeln beachten. „Bevor es losgeht, empfehlen wir eine vorausschauende Routenplanung. Dazu gehört, sich über die aktuelle Wetter- und Verkehrslage zu informieren, um auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet zu sein“, rät Schlenke. „Autofahrer bevorzugen daher bestenfalls immer Hauptstraßen, da diese zuerst geräumt und gestreut werden.“ Außerdem sollte das Auto inklusive aller Scheiben von Eis und Schnee befreit werden und der Behälter der Scheibenwaschanlage mit einem Frostschutzmittel aufgefüllt werden, damit das Wasser nicht auf der Windschutzscheibe gefriert.

Sicher unterwegs trotz Schnee und Eis

Ob beim Bremsen, Lenken, Beschleunigen oder Schalten: „Grundsätzlich gilt bei Fahren im Schnee und bei Eis stets langsam und behutsam vorzugehen. Autofahrer sollten vorausschauend und möglichst immer mit Abblendlicht fahren sowie abrupte Beschleunigungen meiden“, weiß Schlenke. Mit einem größeren Abstand zum Vorausfahrenden haben sie ausreichend Zeit zum Bremsen. Dazu Schlenke: „Wir empfehlen einen zehnmal größeren Abstand als bei normalen Witterungsverhältnissen.“ Autofahrer sollten sanft und mit geringer Drehzahl beschleunigen. Bei einem Schaltgetriebe sollte außerdem zügig in einen höheren Gang geschalten werden. „Wenn das Heck ausbricht und das Fahrzeug zu rutschen beginnt, gilt es Ruhe zu bewahren und leicht gegenzulenken. Die Hände bleiben dabei immer am Lenkrad und der Fuß fern vom Bremspedal“, erklärt Schlenke. Bei nicht geräumten Straßen ist es besonders wichtig, keinesfalls in der Spur des vorausfahrenden Autos zu fahren, sondern im frischen Schnee. Der Schnee in der Fahrspur verdichtet sich schnell zu Eis und ist deshalb rutschiger.

Sicherheit hängt bei Regen auch vom Fahrerverhalten ab

Auch wenn es regnet, verändern sich die Fahrbedingungen. Schlenke warnt: „Regen beeinträchtigt nicht nur die Sichtverhältnisse, sondern erschwert auch das Bremsen. Zudem besteht das Risiko einer Aquaplaning-Situation. Die Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt an regnerischen Tagen sind neue beziehungsweise gut erhaltene Reifen mit einer optimalen Profiltiefe.“ Nicht zuletzt spielt das Verhalten des Autofahrers eine zentrale Rolle für die Sicherheit. Um künftige Regenfahrten souverän zu meistern, sind drei goldene Regeln zu befolgen: 1. Geschwindigkeit beachten. Je langsamer gefahren wird, desto höher ist die Kontrolle über das Fahrzeug und das Bremsen wird einfacher. 2. Licht einschalten: Das Abblendlicht sorgt für eine bessere Sicht und Sichtbarkeit. 3. Abstand zu anderen Fahrzeugen: Bei nassen Fahrbahnen verlängert sich der Bremsweg.

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2021 einen Umsatz von 33,8 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 58 Ländern und Märkten. Am 8. Oktober 2021 hat das Unternehmen sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert.

Der Unternehmensbereich Tires verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2021 in diesem Unternehmensbereich mit mehr als 57.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 11,8 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Reifenbereichs umfasst dazu Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.

WEB: https://www.continental.com

Entspannungsbad trotz Gaskrise?

Kneipp Berechnungen klären über Selfcare und therapeutische Bedürfnisse im Kontext rekordhoher Energiekosten auf

Würzburg (ots) Baden und Duschen sind wichtige Bestandteile des alltäglichen Lebens und bleiben auch im Kontext der Energiekrise hoch relevant – neben der selbstverständlichen Hygiene gilt dies umso mehr für therapeutische Bedürfnisse und Selfcare. Exemplarische Berechnungen von Kneipp zeigen: Wer smart duscht und badet, kann von den Effekten auf die physische und mentale Gesundheit profitieren, ohne auf Nachhaltigkeit zu verzichten.

Duschen und Baden sind für das eigene Wohlbefinden sowie die physische und mentale Gesundheit wichtig – und stehen Nachhaltigkeit und Energiesparen nicht im Weg.

Angesichts der aktuellen Inflation und Energiekrise hinterfragen viele Konsument*innen ihr Verhalten im Alltag. Kürzere Duschzeiten, Kaltduschen und der Verzicht auf das Entspannungsbad werden diskutiert. Dabei sind Duschen und Baden für das eigene Wohlbefinden elementar. Baden bei Muskelverspannungen, zur Stressreduktion oder bei Erkältungsbeschwerden; die Dusche als „Wachmacher“ am Morgen oder zum Tagesabschluss – diese Bedürfnisse verschwinden nicht einfach. Ganz im Gegenteil: Umfragen wie die des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass psychische Probleme in Deutschland weiter zugenommen haben. Nur noch 40 Prozent der Befragten bewerten ihre allgemeine psychische Gesundheit in diesem Jahr als sehr gut oder ausgezeichnet. Umso wichtiger ist es, Selbstfürsorge und individuelle Gesundheitsbedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Mehr als nur Hygiene: Kneipp fordert differenzierte Betrachtung in der Energiepreisdebatte

Durchschnittliche Kosten für Baden und Duschen im Vergleich

„Ich empfinde viele Empfehlungen in Sachen Energiesparen als zu kurz gedacht. Baden und Duschen dürfen angesichts der vielfältigen therapeutischen und gesundheitlichen Effekte nicht gegen Nachhaltigkeit ausgespielt werden. Smart umgesetzt stehen sie dem Energiesparen keinesfalls im Weg“, betont Alexander C. Schmidt, CEO der Kneipp Gruppe, einem der führenden Anbieter von Bade-, Körperpflege- und Wellnessprodukten. Konsument*innen benötigen Transparenz darüber, was eine Dusche oder ein Bad sie konkret kostet – an Geld und an Ressourcen. Dann kann jede*r für sich abwägen, wie er oder sie mit der Situation umgeht.

Vor diesem Hintergrund zeigt Kneipp eine Reihe von exemplarischen Fakten und Berechnungen, um Konsument*innen mögliche Sparpotenziale für ein smartes Badezimmer aufzuzeigen, das Gesundheit und Selfcare nicht außer Acht lässt. Die wichtigsten Stellschrauben sind dabei die Reduzierung der Wassermenge und der Temperatur: So fielen für ein Bad mit rund 150 Litern Wasser bei 40 Grad Wassertemperatur im Jahr 2021 rund 1,11 EUR Wasser- und Energiekosten an. Selbst bei weiteren Preissteigerungen am Gasmarkt auf ca. 30 Cent je kWh würde das gleiche Bad rund 2,00 EUR kosten. Verringert man das Wasservolumen jedoch auf 100 Liter und die Temperatur auf rund 36 Grad, wie von Dermatologen empfohlen, liegt der Preis noch bei ca. 1,20 EUR. Auch die regelmäßige Dusche bietet Einsparpotenzial: Eine Dusche mit einer Dauer von sieben Minuten und einer Wassertemperatur von 40 Grad kostet bei knapp 30 Cent je kWh rund 1,40 EUR. Reduziert man die Duschdauer um eine Minute und verringert die Wassertemperatur auf 36 Grad, spart man im Schnitt 32 Cent. Für die Entscheidung zwischen Dusche und Badewanne entscheidend: Wer sieben Minuten duscht, verbraucht mit einem Standard-Duschkopf bereits mehr Wasser und Energie als bei einem 100-Liter-Bad. Gerade für therapeutische Effekte, zum Beispiel bei Gelenkbeschwerden oder Einschlafschwierigkeiten, ist damit das Bad sogar nachhaltiger – ein vergleichbarer Effekt wie mit dem Bad kann mit einer Dusche nur schwer bis gar nicht erzielt werden.

Selfcare-Momente bleiben auch in der Energiekrise bezahlbar

„Es ist entscheidend, dass Verbraucher*innen sich weiterhin um ihre gesundheitlichen und therapeutischen Bedürfnisse kümmern und nicht aus Angst vor den Kosten darauf verzichten“, betont Alexander C. Schmidt.

Die Berechnungen und Vergleiche zeigen, dass wichtige Selfcare-Momente wie die morgendliche Dusche oder das Entspannungsbad am Abend auch in Zeiten hoher Energiepreise und knapper Ressourcen erschwinglich bleiben – sofern sie smart angegangen werden. Das gilt auch, wenn man diese im Vergleich zu anderen kleinen Auszeiten im Alltag betrachtet: Der Becher Kaffee bei der Rösterei mit ca. 3,00 EUR oder der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt mit durchschnittlich bei 3,13 EUR sind hier nur zwei Beispiele.

Ausführliche Informationen zum nachhaltigeren Baden und Duschen finden sich unter https://www.kneipp.com/de_de/nachhaltiges-badezimmer/

Tarnkappe fürs Internet: COMPUTER BILD testet VPN-Dienste

Hamburg (ots) Wer sich im Internet tummelt, hinterlässt Datenspuren, macht sich durch Hacker angreifbar und kann auf einige Angebote wegen Länderbeschränkungen nicht zugreifen. Viele Nutzer wünschen sich deshalb mehr Sicherheit, Anonymität und Freiheit, wenn sie online sind. VPN-Dienste versprechen genau das. Aber welcher Anbieter ist wirklich gut? COMPUTER BILD hat 16 VPN-Dienste getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022

Ein VPN-Anbieter verschlüsselt den Datenverkehr seiner Nutzer und verschleiert ihre Identität im Internet. Dabei wird die eigene IP-Adresse wird durch eine neue des Anbieters ersetzt. Hierfür händigen Nutzer ihre Daten nicht mehr ihrem Internetprovider aus, sondern vertrauen sie dem VPN-Dienst an. Der Anbieter sollte daher verantwortungsvoll mit Daten umgehen. Prima: Kein Dienst zeichnet das Nutzungsverhalten seiner Kundschaft auf. Gute, verständliche Datenschutzerklärungen liefern etwa NordVPN oder CyberGhost.

Ein VPN lässt sich auch zum Umgehen von Ländersperren einsetzen. So können Nutzer im Ausland shoppen oder sie greifen auf ausländische Mediatheken von Streaming-Diensten zu. Fürs Streaming muss ein VPN stabil und schnell sein. Die VPN-Dienste von Bitdefender und Kaspersky lagen mit hervorragendem Tempo an der Spitze, dicht gefolgt von NordVPN.

Fazit: NordVPN holt mit überzeugendem Gesamtpaket den Testsieg. Dicht dahinter und ebenfalls „sehr gut“ ist Surfshark, das sich die Auszeichnung als bestes Streaming-VPN sichert. Bitdefender bietet mit seinem Premium-VPN das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den vollständigen Test lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022, die ab dem 4. November 2022 im Handel verfügbar ist.

Abdruck mit Quellenangabe „COMPUTER BILD“ honorarfrei.

COMPUTER BILD ist für über 10 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 25 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern fundierte Einschätzungen zu Technik-Trends und gibt klare Produktempfehlungen – von A wie Android-Smartphone bis Z wie elektrische Zahnbürste. Die Experten der Redaktion bieten bestmögliche Beratung auf Basis unabhängiger Tests aus dem einzigartigen COMPUTER BILD-Labor.

WEB: axelspringer.de

Minijob: Höhere Verdienstgrenzen, mehr Steuerfreiheit

Neustadt a. d. W. (ots)

Seit 1. Oktober 2022 dürfen Menschen im Minijob mehr verdienen, nämlich bis zu 520 Euro im Monat. Wie häufig und aus welchen Gründen die Grenze überschritten werden darf, ohne dass gleich Steuern und Sozialabgaben fällig werden, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Verenigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Der Mindestlohn steigt, die Minijob-Verdienstgrenze auch

Der Deutsche Bundestag hatte im Sommer beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro brutto pro Stunde zu erhöhen.

Minijob: Höhere Verdienstgrenzen, mehr Steuerfreiheit

Gleichzeitig steigt auch die Minijob-Grenze, damit eine Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zum Mindestlohn möglich ist. Seit 1. Oktober dürfen Minijobber deshalb bis zu 520 Euro im Monat verdienen. Zuvor waren es noch maximal 450 Euro monatlich.

Die Verdienstgrenze für Minijobber wird künftig mit jeder weiteren Erhöhung des Mindestlohns gleitend angepasst: Steigt der Mindestlohn, steigt künftig auch automatisch die Entgeltgrenze für Minijobs, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mit Sitz in Berlin bekannt gibt.

Minijobber dürfen jetzt zweimal im Jahr mehr verdienen

Laut der Deutschen Rentenversicherung arbeiten rund 6,7 Millionen Menschen in Deutschland als geringfügig Beschäftigte in einem Minijob (Stand Oktober 2022). Wer das ganze Jahr über als Minijobber beschäftigt ist, kann mit dem neu geltenden monatlichen Höchstverdienst von 520 Euro insgesamt bis zu 6.240 Euro im Jahr einnehmen.

Seit Oktober dieses Jahres gilt: Minijobber dürfen ihre jährliche Verdienstgrenze in zwei Monaten außerplanmäßig überschreiten. Das heißt: In zwei Monaten eines Kalenderjahres darf ein Minijobber mehr als 520 Euro verdienen, und zwar maximal den doppelten Betrag, also bis zu 1.040 Euro. Ein Verdienst von 7.280 Euro statt 6.240 Euro pro Jahr ist also möglich, wenn die Überschreitung unvorhersehbar und gelegentlich eintritt.

Als „unvorhersehbar“ gilt hier zum Beispiel, wenn eine Arbeitskollegin kurzfristig aus Krankheitsgründen ausfällt und der Minijobber für sie einspringt. Was allerdings nicht erlaubt ist: Wenn der Minijobber als Urlaubsvertretung einspringt. Eine solche Mehrarbeit würde dann als vorhersehbar gelten.

Wichtig: Zur Berechnung der Jahressumme werden nicht nur die laufenden, sondern auch einmalige Zahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld hinzugerechnet.

Minijobs sind prinzipiell steuerpflichtig

Einnahmen aus dem Minijob können entweder pauschal versteuert werden oder individuell nach Lohnsteuermerkmalen. Welche Art der Besteuerung gewählt wird, entscheidet der/die Arbeitgeber/in. Die wahrscheinlich häufigste Variante ist die Pauschalbesteuerung, denn dann sind für den Minijobber keine Steuern fällig.

In diesem Fall zahlt der Arbeitgeber die Lohnsteuer in Höhe von zwei Prozent des monatlichen Bruttogehaltes. Darin ist auch die Kirchensteuer enthalten. Der Minijobber muss seinen Verdienst nicht in seiner Steuererklärung angeben. Dafür kann er allerdings auch keine Fahrtkosten oder andere Werbungskosten von der Steuer absetzen.

Übrigens: Arbeitgeber können den Minijobbern nach den allgemeinen steuerlichen Regeln zusätzlich zum Gehalt Fahrtkosten zur Arbeit erstatten oder bezuschussen.

Welche Art der Besteuerung des Minijobs im individuellen Fall am günstigsten ist, prüfen beispielsweise die Beraterinnen und Berater der VLH.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen für Mini- und auch Midijobber finden Interessierte auf den Seiten der Minijob-Zentrale.