Schlagwort-Archive: Historik & Geschichte

D-NEWS.TV – Hallmarkt mit Göbelbrunnen in Halle Saale

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Der Hallmarkt mit Göbelbrunnen in Halle Saale

Heute berichte ich über Halle an der Saale mit dem historisch sehenswerten Stadtkern. Halle, ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und mit 237.557 Einwohnern und laut Statistischen Landesamt Stand vom 30. Juni 2020 die größte Stadt Sachsen-Anhalts. Der Hallmarkt mit Göbelbrunnen. Der Hallmarkt in Halle (Saale) ist einer der mittelalterlichen Siedlungskerne der Stadt, Zentrum der Salzgewinnung und ist heute eine gründerzeitliche Platzanlage. Der Platz liegt im Westen des Stadtzentrums zwischen Marktplatz und der heute überbauten Gerbersaale, einem Seitenarm der Saale. Über Jahrhunderte war das Areal des heutigen Platzes das Zentrum der halleschen Salzgewinnung und -verarbeitung. Aus vier Brunnen wurde Sole gefördert und in den Siedehütten zu Salz verarbeitet. Auf die Kirche ist der Platz axial ausgerichtet. Im Westen des Platzes befindet sich ein Brunnen des Bildhauers Bernd Göbel, der sich durch seinen Figurenreichtum mit vielen Bezügen zur halleschen Stadtgeschichte auszeichnet. Der Marktbrunnen („Göbel-Brunnen“) auf dem Hallmarkt in Halle sorgte mit Darstellung Kardinal Albrechts mit seiner Mätresse bereits vor der Aufstellung 1998 für heftige Diskussionen. Die Stadt Halle setzte das Projekt trotzdem um. Heute ist der Göbelbrunnen auf dem Hallmarkt ein Touristen Magnet. Aber auch viele Hallenser besuchen diesen Platz gerne. Besuchen auch Sie den Hallmarkt in Halle.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz

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Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz

Ich berichte heute aus dem historischem Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz. Das Carlswerk liegt direkt am überregionalen Wanderweg Selketalstieg, auch der Bahnhof Mägdesprung der Selketalbahn ist nur 5 Gehminuten entfernt. Sie sehen hier die ehemalige Werkhalle des Eisenhüttenwerkes in Mägdesprung. In der sogenannten “Neuen Maschinenfabrik” sind heute viele historische Maschinen zu betrachten. Die Maschinenfabrik Carlswerk in Mägdesprung entstand im Jahr 1865 als Werkhalle für die Herstellung von Sondermaschinen. Hier finden Sie die im Originalzustand befindlichen mechanischen Bearbeitungsmaschinen, welche aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, es gibt weiterhin neben Spindeln, Drehmaschinen und historischen Werkbänken viel original Werkzeug zu bestaunen. Der Komplex Carlswerk zählt zu den seltenen historischen Industrieanlagen und Denkmalen des 19. Jahrhunderts. Die Maschinenausstattung im Erdgeschoss ist im Originalzustand erhalten. Im Obergeschoss informiert eine Dauerausstellung über die Geschichte der Mägdesprunger Eisenhütte. Hier finden Sie Beispiele, wie die Produktion von Öfen und Gasgeräten erfolgt ist. In einer weiteren Abteilungen kommen dazu noch Modelle der Sachzeugen aus Eisenguss. Ein Besuch des Carlswerk im Selketal lohnt sich auf alle Fälle.
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D-NEWS.TV – Drosa Großsteingrab „Teufelskeller“

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Drosa Großsteingrab „Teufelskeller“

Heute berichte ich über das Großsteingrab in Drosa auch „Teufelskeller“ genannt. Drosa ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Das Gebiet um Drosa ist reich an vorgeschichtlichen Bodendenkmälern, die entweder bereits untersucht oder auf Luftbildaufnahmen erkannt worden sind. Das Grab befindet sich nördlich von Drosa in einem Feld. Es ist vom Diebziger Weg aus über einen Fußweg erreichbar. In der Umgebung gibt es noch weitere Großsteingräber. Ursprünglich gab es in Drosa mindestens vier Großsteingräber, ein Flurname deutet auf ein fünftes hin. Bereits um das Jahr 1700 wurde diese Anlage freigelegt und bekam den Namen „Teufelskeller“. Das Großsteingrab stammt aus der jungsteinzeitlichen Walternienburg-Bernburger Kultur. Heute sind nur noch sechs Tragsteine und ein Deckstein erhalten. Um das Grab ranken sich mehrere Sagen. Die ausführlichste Sage berichtet, dass sich bei Wulfen einst ein großer Wald befunden hatte, in dem böse Geister hausten. Der Wald erstreckte sich auch über den Standort des Großsteingrabs und in diesem hauste der Teufel persönlich; daher stammt der Name „Teufelskeller“.
Ihre Pia. Danke.

Väterchen Frost besucht Berlin // Дед Мороз посещает Берлин

𝐕𝐚̈𝐭𝐞𝐫𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐨𝐬𝐭 𝐛𝐞𝐬𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐁𝐞𝐫𝐥𝐢𝐧

Ein Winter ohne Väterchen Frost ist in Russland unvorstellbar. Der russische Herr des Frosts ist viel mehr als ein Weihnachtsmann und hat weitaus mehr zu tun, als nur Geschenke zu verteilen.

Väterchen Frost besucht Berlin

Dieser mächtige Zauberer herrscht über den russischen Winter, lässt Flüsse und Seen gefrieren, Schneestürme über das Land fegen und hält Russland Monate lang in seinem eisigen Griff. Wenn er seinen Zepter in den Boden stampft, hört man die Kälte klirren.📺 Sehen Sie sich die Reportage beim TV-Magazin Zuhause in Berlin & Brandenburg über den Besuch von Väterchen Frost in der deutschen Hauptstadt an.🔗https://bit.ly/3p1LsBF#Russland#Winter#Weinachten#neuesjahrRussisches Haus in BerlinПортал „Русское поле“ – www.russkoepole.deKulturportal Russland

D-NEWS.TV – Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

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Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Heute berichte ich über die Wasserburg Egeln. Sie liegt zwischen Magdeburg und Halberstadt in Sachsen-Anhalt im Salzlandkreis. Im Torhaus, im Bergfried und auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller mit Folterkammer. Ein Sonderausstellungsraum, in welchem zu verschiedenen Themen Ausstellungen organisiert werden. Das Hochzeitszimmer und der Burghof werden für Hochzeiten genutzt. Die Hochzeitspaare können auf der Burg getraut werden. Es gibt eine romantische Burgherberge und ein rustikales Burgcafe, welches zum Verweilen einlädt. Der 36 Meter hohe Bergfried welcher schon von Weitem zu sehen ist rundet den Museumsbesuch ab. Im Hof der Wasserburg Egeln finden Ritterkämpfe und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Der Besuch auf der Wasserburg Egeln lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Ihre Pia. Danke.

Web: https://wasserburg-egeln.de

D-NEWS.TV – Hexenhaus steht Kopf auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Harz

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Hexenhaus steht Kopf auf dem Hexentanzplatz

Ich berichte heute vom windschiefen Hexenhaus auf dem Hexentanzplatz mit der Haus Nummer Sieben. Was ist da nur passiert? Ein Fachwerkhaus steht auf dem Dach. Das Haus von Watelinde, welches von der Hexenhaus Thale GmbH errichtet wurde, ist verkehrt herum. Gerüchten zufolge soll sie sich bei einem Zauberspruch versprochen haben und deshalb ist nun alles verdreht. Für alle die nicht wie Hexen fliegen können ist das Haus durch eine Tür im Dachboden zu betreten und dort kann der Besucher eine Hexe beim Zaubern beobachten. Über den Treppengang gelangen die Gäste in das eigentliche Erdgeschoss nach oben, wo sich die Wohnräume der Hexe befinden. Und wer fragt sich nicht, wie es da wohl aussehen mag? Alles steht Kopf, aber ich möchte nicht zu viel erzählen, selber mal erleben.
Also schon mal vormerken für Ihren nächsten Besuch auf dem Hexentanzplatz.
Ihre Pia. Danke.

Das Erbe der Prämonstratenser: Auf kulturhistorischer Spurensuche zwischen Südharz, mittlerer Elbe und Lauenburger Land

Magdeburg Weihnachten 1121 gründete Norbert von Xanten im französischen Prémontré den nach diesem Ort benannten Orden der Prämonstratenser, der sich binnen weniger Jahrzehnte in ganz Europa ausbreitete. In Magdeburg, wo Norbert 1126 zum Erzbischof ernannt worden war, entwickelte sich mit dem Kloster Unser Lieben Frauen ein wichtiges Zentrum des Ordens. Die Prämonstratenser gründeten von hier aus weitere Niederlassungen im mittel- und nordostdeutschen Raum.

Das Erbe der Prämonstratenser

Aus Auslass des 900. Ordensjubiläums der Prämonstratenser lädt das in Magdeburg ansässige Zentrum für Mittelalterausstellungen zu einer kulturhistorischen Spurensuche zwischen Südharz, mittlerer Elbe und Lauenburger Land ein. Brandenburg an der Havel, Havelberg, Jerichow, Klosterrode, Leitzkau, Magdeburg, Pretzien, Quedlinburg, Ratzeburg und Rehna haben sich im Korrespondenzortprojekt „Das Erbe der Prämonstratenser“ zusammengefunden, um an das Wirken der Prämonstratenser zu erinnern. Über das Mittelalter hinaus reicht deren Erbe in Gestalt beeindruckender Bauten, landschaftlicher Prägungen und bedeutsamer historischer Dokumente bis in unsere Gegenwart hinein.

Die Website www.erbe-praemonstratenser.de hält alle Informationen zu den beteiligten Partnern, Museen, Kirchen und Vereinen bereit. Darüber hinaus informieren Ortsportraits und Videos auf anschauliche Weise über die Bedeutung der Prämonstratenser an den verschiedenen historischen Stätten. Damit bieten sich auch in der vorweihnachtlichen Zeit vielfältige Möglichkeiten für Ausflüge und Reisen in die historische Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts und seiner Nachbarn.

Videodokumentation Damastmesser schmieden

HORL 1993 zeigt mit Messerschmiedemeister Karim Khedira wie aus drei Stählen ein Damast-Unikat entsteht

Freiburg (ots) 256 Lagen aus edlem Damast, sprühende Funken und gezielte Hammerschläge – der Freiburger Hersteller von Messerschärfern HORL 1993 (HORL®) zeigt in einer Videodokumentation gemeinsam mit dem Messerschmiedemeister Karim Khedira, wie dieser ein individuelles Damastmesser anfertigt. Mit der Aktion möchte das Freiburger Familienunternehmen Aufmerksamkeit für das Traditionshandwerk schaffen und zeigen, wie eines der ältesten Werkzeuge der Welt durch aufwendige Schmiedekunst entsteht.

Videodokumentation Damastmesser schmieden

Der Arbeitsplatz von Karim Khedira wirkt rustikal und lädt auf eine Reise durch die Zeit ein. Statt modernster Technik finden sich an dessen Arbeitsplatz im schweizerischen Liestal altbewährte Maschinen wie der Herkules Lufthammer aus dem Jahr 1945. Neben der nötigen Schlagkraft und Ausdauer lebe das Handwerk laut Karim Khedira vor allem von gutem Augenmaß, künstlerischem Gespür und liebe zum Detail. Hitze, Staub und eine besondere Geräuschkulisse gehören zu seinem Arbeitsalltag.

Warum es sich lohnt, auf individuell geschmiedete Messer zu setzen, liegt für Karim Khedira auf der Hand: „Wer sich ein Messer anfertigen lässt, investiert in einen Begleiter auf Lebenszeit und bekommt das Maximum an Qualität.“ Auch beim Schärfen von Messern spielt die Qualität des Stahls eine wichtige Rolle, wie Timo Horl, Geschäftsführer von HORL®, erklärt: „Grundsätzlich kann beim Schärfen eines Messers nur das Schärfepotenzial entfaltet werden, welches der Messerstahl zulässt. Je hochwertiger der Messerstahl, desto beeindruckender das Schärfeergebnis.“

Im Rahmen eines HORL® Community-Projektes* fertigten die Freiburger Manufaktur und der junge Messerschmiedemeister nun ein Messer aus Damaszener Stahl. Die Dokumentation zeigt Schritt für Schritt, wie Karim Khedira aus drei verschiedenen Stählen ein Paket schmiedet und dieses zum Damast-Unikat verarbeitet.

„Bis heute hat sich außer den Maschinen kaum etwas an dem ursprünglichen Handwerk geändert. Es fasziniert mich, den Stahl zunächst mit Feuer und roher Kraft in Form zu bringen, um später immer präziser die Details an meinen Werken auszuarbeiten. Für mich ist es naheliegend, warum Schmieden schon früher Zauberei nachgesagt wurde, denn es braucht enorm viel Wissen“, so Karim Khedira. Während der Messerschmiedemeister in der Kombination aus Kunst, Detailverliebtheit und Muskelkraft seine Leidenschaft auslebt, sieht er in der körperlich anspruchsvollen Arbeit auch einen Grund für das Ausbleiben des Nachwuchses. Zudem habe sich der traditionelle Ausbildungsweg stark der Industrie angepasst und es gäbe kaum noch ausbildende Schmieden.

Mit seiner Arbeit möchte Karim Khedira dazu beitragen, dass das von Generation zu Generation übertragene, mitunter älteste Handwerk der Welt weiterhin Bestand hat. Außerdem sei es ihm wichtig, das Bewusstsein für das Traditionshandwerk sowie für individuelle Qualität zu schärfen.

Details zum Damastmesser:

  • 256 Lagen aus edlem Damast
  • bestehend aus 90MnCrV8 / 115W8 / 75Ni8 Stahl
  • Klingenlänge 18 cm
  • Gesamtlänge 31 cm
  • Messerhärte zwischen 61-63 HRC
  • schwarzer Holzgriff aus stabilisierter Mooreiche

Weitere Informationen finden Sie unter: www.horl.com

D-NEWS.TV – Splitterschutzbunker in Blumenberg Sachsen-Anhalt

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Splitterschutzbunker in Blumenberg Sachsen-Anhalt

Ich berichte heute vom Splitterbunker in Blumenberg in Sachsen-Anhalt. Der Bahnhof Blumenberg ist ein leider jetzt stillgelegter Bahnhof im gleichnamigen Ort, als Ortsteil der Stadt Wanzleben im Bördekreis in Sachsen-Anhalt. Er ging im Jahr 1843 mit der Strecke Magdeburg – Halberstadt in Betrieb und gehörte zu den ältesten Bahnhöfen Sachsen-Anhalts. Leider ist er dem Verfall preisgegeben. Im Sommer des Jahres 2018 gab die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) bekannt, den Personenhalt in Blumenberg zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 aufzugeben. Obwohl die Strecke wieder aktiviert wurde gibt es für den Bahnhof keine Chance. Bei Aufräum- und Abrissarbeiten auf dem Gelände des Bahnhofs im Blumenberg ist ein Splitterschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Dieser Splitterbunker steht jetzt auf dem Dorfplatz und soll künftig als Erinnerungsstele an die Wiederbesiedlung des Ortes im Jahr 1936 dienen. Dieser Betonkoloss, der immerhin drei Meter hoch ist, war für vier Personen zugelassen, das verrät ein Typenschild, welches sich im Inneren der enormen Betonröhre befindet. Es gibt heutzutage nur noch ganz wenige gut erhaltene Exemplare. Also Historie zum Anfassen im kleinen Ort Blumenberg. Aus Sicherheitsgründen ist die Tür verschlossen.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Die neue Strombrücke über die Elbe in Magdeburg

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Die neue Strombrücke über die Elbe in Magdeburg

Heute berichte ich über die neue Strombrücke in Magdeburg. Diese nimmt immer weiter Gestalt an. Am 24.02.2020 hat in Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, offiziell der Bau der Strombrückenverlängerung begonnen. Bis 2023 soll der Elbübergang an der Johanniskirche in Richtung Osten der Stadt mit einer hochwassersicheren Pylonbrücke verlängert werden. Für das Projekt sind erst einmal rund 120 Millionen Euro vorgesehen. Da in der Vergangenheit die Anna-Ebert-Brücke durch Hochwasser geschädigt wurde und diese dringend saniert werden muss, soll der Neubau diese ablösen. Der neue Strombrückenzug führt über die Stromelbe, Zollelbe und Alte Elbe. Die Zollbrücke und die Anna-Ebert-Brücke stammen aus dem Jahr 1882 und sind historisch wertvoll, aber leider auch Hochwasser gefährdet. Das Großbauvorhaben „Ersatzneubau Strombrückenzug“ umfasst neben dem Ersatzneubau der Pylonbrücke über die Alte Elbe auch die Sanierung der bestehenden Neuen Strombrücke und die Errichtung einer neuen Brücke über die Zollelbe als Rahmenbauwerk. Die Baumaßnahme wird unter Leitung der Firma Hochtief Infrastructure ausgeführt. Als externe Projektpartner fungieren die Firmen SEH und Kemna. Nach der Fertigstellung der Pylonköpfe folgt im kommenden Jahr der Freivorbau. Es erfolgt der Übergang vom Beton- zum Stahlbau – schließen zunächst zehn Stahlbauteile inklusive des dazugehörigen Seilpaares an. In diesem Verfahren wächst die neue Brücke nach und nach in Richtung Ostufer der Alten Elbe. Bis dahin brauchen die Magdeburger und Ihre Gäste noch viel Geduld.
Ihre Pia. Danke.