Schlagwort-Archive: Historik & Geschichte

Deutschland-Scout.de – Carlswerk Mägdesprung im Selketal im Harz

Hallo ich bin Ben, Ihr Deutschland Scout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Carlswerk in Mägdesprung

Ich stehe hier vor dem Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz.
Sie sehen hier die ehemalige Werkhalle des Eisenhüttenwerkes in Mägdesprung. In der sogenannten “Neuen Maschinenfabrik” sind heute viele historische Maschinen zu betrachten. Die Maschinenfabrik Carlswerk in Mägdesprung entstand im Jahr 1865 als Werkhalle für die Herstellung von Sondermaschinen. Der Komplex zählt zu den seltenen historischen Industrieanlagen und Denkmalen des 19. Jahrhunderts. Die Maschinenausstattung im Erdgeschoss ist im Originalzustand erhalten. Mechanische Bearbeitungsmaschinen, Werkbänke und Spindeln geben Einblick in die Arbeitskultur im Werk. Im Obergeschoss informiert eine Dauerausstellung über die Geschichte der Mägdesprunger Eisenhütte. Ein Besuch dieser Ausstellungsstücke im Selketal lohnt sich auf alle Fälle.
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Größte Bibelschmuggelaktion aller Zeiten verändert China

Heute mehr Christen als Mitglieder der kommunistischen Partei

Kelkheim (ots) Genau vor 40 Jahren, in der Nacht zum 18. Juni 1981, brachten 20 Männer auf dem Seeweg eine Million Bibeln nach China. Mit dieser streng geheimen Aktion reagierte Open Doors auf die Bitte verfolgter Christen im Land, die keinen Zugang zu dem verbotenen Buch hatten.

Heute mehr Christen als Mitglieder der kommunistischen Partei / Typische Hauskirche in China in den 70er Jahren und danach

Es war nicht die erste und auch nicht die letzte Bibellieferung von Open Doors nach China, sicherlich aber die kühnste. Seit 65 Jahren bringt das christlichen Hilfswerk Bibeln und christliche Materialien in Länder, in denen Christen verfolgt werden. Verschiedene Regierungen haben die Bibel als „gefährliches Buch“ indiziert, in Nordkorea kann der Besitz das Todesurteil bedeuten, in anderen Ländern droht Gefängnis. Im heutigen China lässt das Regime gerade eine verfälschte Version der Bibel drucken und verbreiten, die mit den Kernwerten des Regimes vermischt wird.

Mao wollte sie auslöschen – heute fast 100 Millionen Christen in China

Unter Mao wurden zahlreiche Christen in Straflager verschleppt oder ermordet, darunter viele Pastoren. Tausende Kirchen wurden zerstört. Christen wurden öffentlich gedemütigt und gezwungen, ihren Glauben zu widerrufen. 1960 waren es noch etwa eine Million Christen. Doch sie begannen sich heimlich zu treffen und zu beten. Eine große Erweckung mit vielen Wundern und Heilungen führte zur Entstehung der größten Untergrundgemeinde aller Zeiten. 1980 waren es bereits 10 bis 15 Millionen Christen. Heute wird die Zahl der Christen in China auf annähernd 100 Millionen geschätzt. Damit liegt sie höher als die Zahl der kommunistischen Parteimitglieder.

Am 18. Juni 1981 hatte ein Team von Open Doors in nur zwei Stunden eine Million Bibeln, wasserdicht eingeschweißt in 232 großen Paketen, an einen Strand in Südchina gebracht. Das „Projekt Perle“ barg für jeden Beteiligten enorme Risiken – vor allem aber für die vielen chinesischen Christen, die die schwimmenden Pakete am Strand in Empfang nahmen und die Bibeln später unter Lebensgefahr im Land verteilten. Dieses „Saatgut“ diente als Basis für das enorme Wachstum der Untergrundkirche. Noch heute sind die Bibeln in Gebrauch.

Seit der Machtübernahme von XI Jinping sind Christen erneut sehr hoher Verfolgung ausgesetzt. Kirchen werden systematisch überwacht, nicht-regierungstreue Pastoren verhaftet; Kindern unter 18 Jahren ist es verboten an christlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Wer am Glauben festhält, riskiert die Streichung staatlicher Unterstützung oder den Verlust seiner Arbeitsstelle. Pfarrer und Pastoren sind verpflichtet, die Führung der kommunistischen Partei zu unterstützen und das sozialistische System aufrecht zu erhalten. Seit 2013 hat das Regime mindestens 18.000 Kirchen oder kirchliche Einrichtungen schließen oder zerstören lassen.

Der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, blickt am 40. Jahrestag von „Projekt Perle“ dankbar zurück, aber auch nach vorne: „Eine Million Bibeln haben Millionen verfolgter Christen Zuversicht gebracht und im Glauben an Jesus Christus gestärkt. Auch die aktuelle Verfolgungswelle unter Xi Jinping wird ihr Ziel verfehlen und viele Christen sogar darin bestärken, ihren Glauben noch aktiver zu verbreiten, so wie damals unter Mao. Wir werden weiter an der Seite der verfolgten Christen in China stehen und dafür beten, dass China von dem Evangelium der rettenden Botschaft Gottes durchdrungen wird.“

Web: www.opendoors.de

La Bohème Henri de Toulouse-Lautrec im Kunstmuseum Moritzburg

Im Kunstmuseum Moritzburg in Halle kann man derzeit gleich drei Ausstellungen sehen. Diese widmen sich dem Beginn der Moderne in Paris. Die Ausstellungen auf der gesamten zweiten Ebene des Museums entführen mit herausragenden Objekten in jene dekadenten Welten in Japan und Europa und laden ein, in Vergangenem so manche Parallele zu unserer Gegenwart zu entdecken.

„La Bohème“ entführt in ein aufregendes und vor allem sinnliches Zeitalter – in die Belle Époque – und zur Geburtsstunde der Massenwerbung, wie wir sie heute kennen.
Die Nutzung der Lithografie zur Herstellung farbiger Plakate bedeutete einen neuen Schritt in der öffentlichen Kommunikation und Werbung, Ähnlich der zu Beginn des 21. Jahrhunderts einsetzenden medialen Wende sowie der neuartigen Kommunikation über die sozialen Medien.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Werk von Henri de Toulouse-Lautrec. Er entwickelte neue Ideen zur Gestaltung, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Kunst der Moderne leisteten.
Gezeigt werden circa 100 großformatige Plakate Toulouse-Lautrecs und seiner Künstlerkollegen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts musste die Vergnügungssucht des Bürgertums in den großen Städten Japans durch spezielle Anti-Luxus-Gesetze eingeschränkt werden. Ein Ausdruck für diese Lebenswelt sind die aufwendig hergestellten Farbholzschnitte, die der Bewerbung verschiedener Unterhaltungsbranchen dienten. Mehr als 100 Jahre später „grassierte“ in Europa, vor allem aber im Paris der Jahrhundertwende 1900, eine décadence, ein Verfall aller Lebensbereiche, der den Verhältnissen in Japan ein Jahrhundert zuvor durchaus ähnelte. Und wieder waren es hochwertige Grafiken, die die Vergnügungssucht der bürgerlichen Gesellschaft als Werbedrucke begleiteten, bzw. kunsthandwerkliche Objekte, die den Alltag veredeln sollten. Schauspieler, Helden und Krieger, Kurtisanen, Bilder von Flora, Fauna und Landschaften, kleine Stillleben – die Welt des japanischen Farbholzschnittes ist mannigfaltig und faszinierend. Im Bestand des Kunstmuseums entdeckte 2018 eine Reihe japanischer Drucke. Für diese Ausstellung wurden sie restauriert und wissenschaftlich erschlossen.Das Ergebnis ist eine Kabinettausstellung mit 77 Werken des 17. bis 20. Jahrhunderts, die die Entwicklung des japanischen Farbholzschnitts aufzeigt. Diese sind unter dem Begriff Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt) bekannt.

Web: https://www.kulturmd.de/

Deutschland-Scout.de – Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg im Harz

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Harzkristall Manufaktur in Derenburg

Heute besuche ich die Harzkristall Manufaktur in Derenburg bei Wernigerode. Sie gehört zu den wenigen noch produzierenden Glashütten in Deutschland. Die 1949 durch sudetendeutsche Glasmacher gegründete Hütte ist die einzige Hütte im Harz und die nördlichste Glashütte Deutschlands. Die zweistöckige Einkaufswelt mit zwei ganzjährigen Weihnachtsabteilungen lädt zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Hier erlebt man Glas in allen Formen und Farben. Ein Großteil der Produkte wird noch heute in der Glasmanufaktur hergestellt. Von Glasschmuck über dekorative Glastiere und Outdoor-Produkte bis hin zu exklusiven Glasvasen und Lampenschirmen aus Glas findet man hier ein vielfältiges Sortiment aus Glas. In den zwei ganzjährigen Weihnachtsabteilungen gibt es klassische Weihnachtsbaumkugeln und anderen Weihnachtsbaumschmuck aus Glas zum bewundern und kaufen. Es gibt auch eine Harzhexe aus Glas. Sehenswert, die direkte Vorführung bei der Gestaltung von Glasprodukten. Der Erlebnisrundgang ManufaktOur läßt Glas mit allen Sinnen erleben. Weiterhin alles über die Entstehung und Verarbeitung des Rohstoffs Glas erfahren. Hier kann man Glasbläser hautnah bei der Produktion mundgeblasener Glasprodukte beobachten, während man die Hitze des Schmelzofens im Gesicht spürt. Die Führungen werden täglich angeboten. Nach dem Rundgang gibt es Kaffee, Kuchen und andere Köstlichkeiten im Café Harzkristall. Es ist komplett ebenerdig und verfügt über knapp 100 Sitzplätze im Innenbereich und weitere 80 Plätze im Außenbereich. Weiterhin gibt es einen tollen Spielplatz für die jüngsten Besucher. Also auf nach Derenburg im Harz.
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Deutschland-Scout.de – Burg Freckleben bei Aschersleben im Vorharz

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Burg Freckleben bei Aschersleben im Vorharz

Ich stehe hier vor der Burg Freckleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Die Burg Freckleben ist eine romanische Höhenburg in Freckleben im Vorharz. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich karolingischen Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um 1200 zu sehen. Die Entstehung der ersten Befestigungsanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 762 im Fuldaer Stiftungsbuch. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300 mal 600 Metern. Das in Spornlage gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt. Die Südseite wurde durch ein System von drei hintereinander gelegenen Wällen mit dazwischen gelegenem doppeltem Graben geschützt. Hier am Modell kann man es gut erkennen. Der letzte Vertreter der Familie von Stade, Graf Udo von Freckleben, wurde am 15. März im Jahr 1130 von den Mannen Albrechts des Bären in Aschersleben erschlagen. Kaiser Lothar der Dritte zog die Herrschaft als herrenloses Lehen ein und vergab sie als Reichslehen. Um 1200 wurde der Bergfried 3 errichtet. Der in den unteren vier Geschossen rechteckige Turm geht im vierten Obergeschoss in einen achteckigen Grundriss über. Das dritte und das vierte Obergeschoss sind mit Kamin und Aborterker zu Wohnzwecken erbaut.Die Außenbereiche sind frei zugänglich, die Besteigung des Bergfrieds ist über Leitern möglich. Die obersten zwei Etagen sind mit Drehspindelleitern ausgestattet, die in Deutschland einmalig sind.
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Deutschland-Scout.de – Burg Falkenstein im Selketal im Harz

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Burg Falkenstein im Selketal im Harz

Hoch über der Selke, erhebt sich auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein. Im Jahr 1120 taucht Burchard von der Konradsburg erstmals als Herr zu Falkenstein auf, seit 1155 führen die Falkensteiner in den Quellen den Grafentitel. Um das Jahr 1200 erlangten sie die Vogtei über das Reichsstift Quedlinburg. Graf Hoyer förderte zu Beginn des 13. Jahrhundert den Rechtskundigen Eike von Repgow. Daran knüpft offenbar die Legende, Eike habe seinen „Sachsenspiegel“ auf dem Falkenstein verfasst. Nach Erlöschen der Falkensteiner im Jahr 1334 übernahmen die Herren von der Asseburg im Jahr 1437 die Anlage mit allen Besitzungen. Ihre intensive Bautätigkeit im 15ten bis 17ten Jahrhundert wahrte jedoch den mittelalterlichen Grundcharakter der Burg. Heute beherbergt die Burg ein Museum. In den letzten Jahren wurden viele Räume aufwendig restauriert und in ihren originalen Zustand zurückversetzt. Genannt seien hier der Rittersaal mit der reich gedeckten Tafel, die voll funktionstüchtige „alte Küche“, die Herrenstube, Gotischer Salon mit dem Pleyel-Hammerflügel, die Burgkapelle mit ihren einmaligen hochmittelalterlichen Glasfenstern und der kleinen Schrankorgel. Das heute wieder in altem Glanze erstrahlende Königszimmer im Erdgeschoss, nach Plänen von F. A. Stüler, dient auch als Standesamt. Mit dem Sachsenspiegel und seiner europäischen Wirkung befasst sich eine Dauerausstellung in der Burg. Dieses Rechtsbuch entstand um das Jahr 1220 wahrscheinlich im nordöstlichen Harzraum. Seit geraumer Zeit wird auf der Burg Falkenstein auch wieder die über viertausend Jahre alte Kunst der Falknerei betrieben. Ein erfahrener Falkner zeigt seine Kunst von März bis Oktober dem staunenden Publikum. Die Burg bietet für alle Besucher ein reichhaltiges Programm.
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Deutschland-Scout.de – Obscurum in Thale im Harz

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Obscurum Thale im Harz

Heute besuche ich das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. Ein Besuch für mich als Tourismus Scout ist natürlich Pflicht. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
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„100 Jahre Händel-Feste in Halle“ – Eine Stadt und ihre Gäste erinnern sich!

Nach dem Händel-Fest ist vor dem Händel-Fest: Die Händel-Festspiele feiern 2022 ihr 100-jähriges Jubiläum. An vier aufeinander folgenden Tagen wurde 1922 ein breit gefächertes Händel-Programm mit Oratorien, einer Oper und Instrumentalmusik präsentiert. Seit 1952 finden die größten und ältesten Musikfestspiele des Landes Sachsen-Anhalt jährlich statt.

Die Stiftung Händel-Haus will im Vorfeld des kommenden Jubiläumsjahres „100 Jahre Händel-Feste in Halle“ dieses Ereignis gemeinsam mit den Festspielgästen vorbereiten und lädt diese herzlich ein, ihre Erinnerungen als Zeitzeuge oder Zeitzeugin mit der Stiftung zu teilen.

Wir möchten erfahren, was unsere Gäste persönlich mit den Händel-Festspielen verbindet. Ob sie sich an ihre ersten Händel-Festspiele in Halle erinnern. Ob sie andere Festspielgäste kennengelernt, oder gar Freundschaften geschlossen haben. Welches Festspielkonzert oder welche Opernaufführung ihnen am deutlichsten in Erinnerung geblieben ist. Vielleicht gab es auch enttäuschende Erlebnisse. Gerne möchten wir wissen, was für die Festspielgäste bei einem Händel-Fest auf keinen Fall fehlen darf und was sie sich die Zukunft der Händel-Festspiele in Halle wünschen.

Alle Antworten in diesem Kontext werden unter dem Motto „2022“ für das Festspielarchiv gesammelt, über soziale Netzwerke geteilt oder mit Hilfe anderer Formen für die Kulturberichtserstattung aufbereitet. Eine Auswahl von Statements und Beiträgen wird in der Jahresausstellung 2022 öffentlich gezeigt. Die Aufarbeitung der Inhalte sowie die Betreuung der verschiedenen Präsentationsformen ist auch Teil eines Kooperationsprojektes zwischen der Hochschule Merseburg (Fachbereich Kultur- und Medienpädagogik) und der Stiftung Händel-Haus.

Alle an dieser Aktion interessierten Bürger*innen, Festspielgäste von Nah und Fern, können bis zum Ende des Festspieljahres 2022 verschiedene Wege der Beteiligung nutzen. Am einfachsten ist es, wenn sie ihre Geschichten aufschreiben und diese unter dem Stichwort „2022“ per Post an die Stiftung Händel-Haus oder an die E‑Mail-Adresse 2022@haendelhaus.de senden. Natürlich darf auch ein Foto mitgeschickt werden. Möglich ist auch, dass mit dem Handy ein Audio oder Video aufgezeichnet wird und die Geschichten uns, auf diese Weise erzählt werden.

Anonyme Einsendungen allerdings werden nicht berücksichtigt. Deswegen bitten wir darum, bei der Einsendung der Beiträge den Namen und die Adresse des Autors zu nennen. Außerdem benötigen wir für die Nutzung und weitere Verwendung der Beiträge auch eine schriftliche Zustimmung. Ein entsprechendes Formular für die Zustimmungserklärung findet man auf der Homepage der Händel-Festspiele.

Gerne dürfen interessierte Festspielgäste unter dem Stichwort „2022“ auch einen Termin vereinbaren, an dem Mitarbeiter der Stiftung Händel-Haus oder Studierende der Hochschule Merseburg in den Räumen des Geburtshauses Händels persönlich mit den Gästen ins Gespräch kommen und die Geschichte in einem Video-Interview aufzeichnen.

Die Stiftung Händel-Haus lädt herzlich ein: Werden Sie Teil einer großen Erzählung über „100 Jahre Händel-Feste in Halle“!

Stiftung Händel-Haus, Händel-Festspiele
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle

www.haendelhaus.de

So spannend kann Museum sein: Deutsches Gartenbaumuseum öffnet mit neuer Dauerausstellung

Erfurt (ots) Auf der Suche nach dem wa(h)ren Paradies – multimediale Erlebnisse für jedes Alter

Im Shoppingparadies wird klar, welchen Beitrag der Gartenbau für die Ernährung hat.

Christian Reichart wäre erstaunt und sicher auch ein wenig stolz, welche Spuren er im Gartenbau in Erfurt hinterlassen hat. Der erfolgreiche Quereinsteiger in die Gärtnerbranche hat Vorbildwirkung für Generationen des grünen Berufsstandes. Was er im 18. Jahrhundert auf den Weg brachte, führte Thüringens Landeshauptstadt um 1900 weltweit an die Spitze des Gartenbaus.

Künftig begrüßt Reichart gemeinsam mit anderen Protagonisten virtuell die Besucher in der neuen Dauerausstellung des Gartenbaumuseums. Am 12. Juni 2021 galten seine begrüßenden Worte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie Kathrin Weiß, Vorstand des Gartenbaumuseums.

Der Garten als Sehnsuchtsort, als Paradies, als Anfang aller Entwicklung.

Vom Raum mit den virtuellen Abbildern der Protagonisten des Gartenbaus startet die neue, spannende Tour in den historischen Räumen der denkmalgeschützten Cyriaksburg. Was den Museumsgast erwartet, ist ein Kommunikations-, Erfahrungs- und Erlebnisort. Fast lebendig wirken die Wegbereiter des Gartenbaus im ersten Raum, wenn sie die Besucher begrüßen und die eigene Rolle im Gartenbau erklären. In den ehrwürdigen Räumen ist Christian Reichart genauso gegenwärtig wie Gregor Mendel, Rose-Marie Wörner oder die Gartenbauingenieurin der Zukunft. Und weil es nicht nur um Gartenbau, sondern auch um den Garten als Sehnsuchtsort, als Paradies, als Anfang aller Entwicklung geht, dürfen Adam und Eva nicht fehlen. Folgerichtig gibt es auf der Suche nach dem Paradies einen Garten Eden zu entdecken.

„Auf dem Weg durch die Ausstellung kann der Besucher sich mit Themen wie Züchtung, Normierung und deren praktischen Auswirkungen auf unseren Alltag auseinandersetzen. Im Shoppingparadies wird klar, welchen Beitrag der Gartenbau für die Ernährung hat. Am Ende kann reflektiert werden, welche Folgen die eigenen Entscheidungen für die Gesellschaft und die Umwelt haben.“, erklärt Museumsvorstand Kathrin Weiß das neue Ausstellungskonzept.

Spuren des Reichartschen Erbes finden sich allerorts in der diesjährigen BUGA-Gastgeberstadt. Mit dem Deutschen Gartenbaumuseum ist dem Thema ein einzigartiger Lern-, Kommunikations- und Erlebnisort gewidmet. Zur Bundesgartenschau laden neben der modernen Dauerausstellung noch weitere grüne Bildungs- und Informationsangebote zum Neuentdecken des 1961 begründeten Museums ein. Entstanden ist es mit der Internationalen Gartenbauausstellung, der iga 61, auf traditionsreichem Gartenschauboden in der ehemaligen Zitadelle Cyriaksburg. Dank baulicher Sanierung öffnet sich das Haus inmitten des egaparks nun barrierefrei den Besuchern, Erlebnisstationen führen während der Gartenschau auf dem Plateau vor dem Haus in die spannende Welt der Pflanzen und auch des Gartenbaus ein.

Der zweite Teil der neuen Dauerausstellung wird bis 2022 umgesetzt. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf knapp 6.450.000 Euro. Die Investitionen verteilen sich auf die vier Teilprojekte.

– Außenanlagen – Erlebniszugang vom egapark zum Deutschen Gartenbaumuseum, gartenbauliche Neugestaltung und Optimierung der Wegeführung – Barrierefreie Zugänge mit Bau eines Aufzuges und Einbau von drei Plattformliften, Verbesserung der auditiven und visuellen Führung im Museum, Steigerung der Energieeffizienz durch Optimierung von Heizung und Lüftung, Sanierungsarbeiten – Denkmalgerechte Fassaden- und Natursteinsanierung – Teilaktualisierung der Dauerausstellung

Das Museum ist einzigartig in Deutschland. Auf 1640 m² Ausstellungsfläche, von denen zwei Drittel für die BUGA 2021 komplett neu gestaltet wurden, beherbergt das Museum einen wahren Schatz: 4000 Exponate zum Gartenbau und zur Gartenkunst, ebenso viele Pflanzen- und Samenkataloge, auch 700 Fachbroschüren oder Zeitschriften aus Erfurts Blütezeit des Gartenbaus bis ins 19. Jahrhundert.

Zur Bundesgartenschau bündelt das Museum die grüne Kompetenz mit dem i-Punkt Grün der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft und den Angeboten des BUGA-Klassenzimmers. Das Wissensangebot der Dauerausstellung 2021 erweitern temporäre Schauen:

„Kultiviert – Ein Jahrtausend Gartenbau in Erfurt“ – konzipiert vom Verein Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V. sowie „Geschmack der Regionen – Obst und Gemüse neu entdeckt“

Web: buga2021.de

Deutschland-Scout.de – Schloss in Wernigerode im Harz

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Deutschland-Scout.de – Schloss Wernigerode im Harz

Ich stehe hier vor dem Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg.
120 Meter hoch über der Stadt, liegt das Schloss Wernigerode. Im Jahr 1121 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Schon ab den Jahr 1110 ließ ein Graf, der sich „Comte des Wernigerothe“ nannte, auf dem Agnesberg seine Burg erbauen. Das Schloss zu Wernigerode entstand in seiner heutigen romantischen Form, auch wenn viele hundert Jahre immer weiter gebaut und erweitert wurde. Vom schönen Schlossgarten aus, hat man einen super Blick auf die bunte Stadt im Harz. Die vielen historischen Bauwerke und Fachwerkhäuser sehen von hier oben aus, wie Modelle. Reste der mittelalterlichen Anlage sind noch vorhanden, wie beispielsweise Teile des Gewölbes des ‘Hofstubenbaues’, des ‘Steinernen Hauses’ und der Burgkapelle. Im Jahr 1500 wurde die Burg mit neuen Verteidigungsanlagen versehen. Das Schlossmuseum, das als “Feudalmuseum” eingerichtet ist, zeigt in 37 (von 250) Räumen, mit Exponaten und Dokumenten, die Geschichte der Grafschaft Wernigerode auf. Besuchen Sie das Schloss in Wernigerode im Harz.
Danke.