Kartellrechtliche Genehmigung für CarbonBridge.

Ambrian Energy und Messer zählen in ihren Branchen zu den führenden Unternehmen und vereinen jahrzehntelange Expertise in den Bereichen Energielogistik bzw. CO2-Rückgewinnung. Das Exportterminal CarbonBridge soll als Leuchtturmprojekt die CO2-Rückgewinnung samt Transport und Speicherung in Europa, insbesondere in Deutschland, vorantreiben und CO2-intensiven Branchen eine zuverlässige Exportmöglichkeit für rückgewonnenes Kohlendioxid zu bieten. 

Daniel Pätzold, Geschäftsführer Ambrian Energy GmbH ergänzt: „Industrieunternehmen sind bei der Dekarbonisierung darauf angewiesen, dass eine verlässliche Exportinfrastruktur für abgeschiedenes CO2 zur Verfügung steht. Genau diese Lücke wollen wir mit CarbonBridge schließen. Die Freigabe der Europäischen Kommission ist daher nicht nur ein wichtiger Schritt für unser Projekt, sondern auch ein starkes Signal für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Carbon Capture & Storage-Infrastruktur in Deutschland“. 

Ambrian Energy bringt ein strategisch günstig gelegenes, drei Hektar großes Grundstück in Bremen, Deutschland, in das Projekt ein. Dieser Standort bietet logistische Vorteile, darunter eine bestehende Bahnanbindung für den CO2-Transport per Zug und einen Hafenanleger, der Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Tonnen aufnehmen kann. Diese Merkmale werden den nahtlosen Weitertransport des rückgewonnenen CO2 zu geologischen Speicherstätten in der Nordsee erleichtern. 

Messer bringt seine jahrzehntelange Expertise in der CO2-Rückgewinnung und -Aufbereitung in die Partnerschaft ein und unterstreicht damit sein Bekenntnis zu „ZeCarb“, der innovativen „Carbon Capture as a Service“-Lösung des Unternehmens. Dieses Angebot ermöglicht es industriellen Emittenten, den gesamten Prozess von der Rückgewinnung des CO2 bis zur finalen Lagerung in einer Senke durch Messer und ihre Partner umsetzen zu lassen.

Messer SE & Co. KGaA

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