Zahlen Unternehmen bei der Strombeschaffung mehr als nötig?

Bei einem Jahresverbrauch von 5 GWh beziehungsweise 5.000 MWh entspricht ein Preisunterschied von:

  • 5 Euro/MWh einer rechnerischen Differenz von 25.000 Euro,
  • 10 Euro/MWh einer rechnerischen Differenz von 50.000 Euro,
  • 20 Euro/MWh einer rechnerischen Differenz von 100.000 Euro.

Diese Berechnung ist kein Einsparversprechen. Sie zeigt ausschließlich, welchen rechnerischen Effekt unterschiedliche Beschaffungspreise bei identischer Strommenge haben.

Ob ein Unternehmen tatsächlich wirtschaftliches Optimierungspotenzial besitzt, lässt sich erst anhand der konkreten Verbrauchs-, Vertrags- und Beschaffungsdaten beurteilen.

Wer nur auf den Jahresverbrauch schaut, sieht nicht das ganze Bild

Zwei Unternehmen können jeweils fünf Gigawattstunden Strom pro Jahr verbrauchen und trotzdem völlig unterschiedliche Voraussetzungen für ihre Strombeschaffung haben.

Ein Betrieb mit kontinuierlicher Produktion weist ein anderes Lastprofil auf als ein Unternehmen im Einschichtbetrieb oder eine Produktion mit ausgeprägten Verbrauchsspitzen.

Das Lastprofil zeigt unter anderem:

  • wann Strom tatsächlich verbraucht wird,
  • wie hoch die kontinuierliche Grundlast ist,
  • wann Lastspitzen auftreten,
  • wie stark der Verbrauch schwankt,
  • welche Mengen sich verlässlich planen lassen.

Für die Bewertung einer Beschaffungsstrategie ist deshalb nicht nur entscheidend, wie viel Strom verbraucht wird, sondern auch, wann und in welcher Struktur der Verbrauch entsteht.

Kurzcheck statt Bauchgefühl

Der SEICON Beschaffungs-Kurzcheck richtet sich an produzierende Unternehmen in Deutschland und der DACH-Region ab 100.000 kWh Jahresverbrauch.

Für eine erste Einordnung betrachtet SEICON insbesondere:

  • den Jahresverbrauch,
  • das aktuelle Beschaffungsmodell,
  • den Unternehmensstandort,
  • das vorhandene Lastprofil,
  • die gewünschte Planungssicherheit,
  • die Abhängigkeit von einzelnen Beschaffungszeitpunkten.

Je nach Datenlage können unterschiedliche Beschaffungsansätze gegenübergestellt werden – beispielsweise eine vollständige Preisfixierung, eine Beschaffung in mehreren Tranchen oder eine stärker am tatsächlichen Verbrauchsprofil orientierte Struktur.

Der Kurzcheck ist kein automatisierter Tarifvergleich und kein pauschaler Einsparreport. Unternehmen erhalten eine persönliche Einordnung ihrer bestehenden Strombeschaffung.

Festpreis oder Tranchen? Das ist nicht die entscheidende Frage

Eine vollständige Preisfixierung kann sinnvoll sein, wenn eine hohe Kalkulierbarkeit im Mittelpunkt steht. Mehrere Beschaffungszeitpunkte können dagegen die Abhängigkeit von einem einzelnen Marktzeitpunkt reduzieren.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

Welches Beschaffungsmodell ist grundsätzlich am günstigsten?

Sondern:

Welches Beschaffungsmodell passt zu unserem tatsächlichen Verbrauch und zu unserer Risikostrategie?

Genau diese Frage soll der Beschaffungs-Kurzcheck zunächst transparent und auf Basis der vorhandenen Unternehmensdaten beantworten.

Strombeschaffung prüfen lassen

Produzierende Unternehmen ab 100.000 kWh Jahresverbrauch können den kostenfreien Beschaffungs-Kurzcheck direkt online anfragen:

SEICON Beschaffungs-Kurzcheck:

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Die Anfrage ist kostenfrei und unverbindlich. Nach Übermittlung der Eckdaten erfolgt eine persönliche Rückmeldung.

Weiterführende Informationen: https://www.seicon.energy