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EVENT: Wasserstoff bewegt – nachhaltige Logistik am Flughafen Frankfurt

CHI setzt auf Wasserstoff und bringt H2-LKW von ENGINIUS in den Praxiseinsatz am Flughafen Frankfurt

Frankfurt (ots) Am Donnerstag, 20. Juni 2024 (14:00 – 18:00 Uhr) veranstalten der Nutzfahrzeughersteller ENGINIUS (FAUN Gruppe) gemeinsam mit dem Wasserstoffmobilitätsunternehmen H2 Delivery und der auf Luftfracht spezialisierten Unternehmensgruppe CHI Cargo eine Informationsveranstaltung in der Cargo City Süd am Flughafen Frankfurt. Es werden Brennstoffzellenelektrische Nutzfahrzeuge ausgestellt und für Probefahrten zur Verfügung stehen. Das Event findet im Rahmen der bundesweiten Woche des Wasserstoff statt.

ENGINIUS BLUEPOWER 2738E 6×2/4 mit AIR CARGO Aufbau
Bildrechte: FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG

Die Veranstaltung „Wasserstoff bewegt: nachhaltige Logistik am Flughafen Frankfurt“ informiert über die aktuelle Entwicklung des Markthochlaufs der zukunftsträchtigen Wasserstoffmobilität. Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle für eine saubere Mobilität. Es werden keine CO2-Emissionen emittiert und durch die kurzen Betankungszeiten und hohe Nutzlasten ist es möglich, Logistikkonzepte, die sich mit Diesel-LKW etabliert haben, emissionsfrei zu übernehmen. Zudem präsentieren sich die Unternehmen Fraport, der Deutsche Wasserstoff Verband aus Berlin, das H2-Cluster „Hessenflotte“ und die Wasserstofftankstellenbetreiber H2 Mobility und GP Joule.

Ende des Jahres wird die CHI Trucking Services GmbH am Flughafen Frankfurt einen 27-Tonner vom Typ ENGINIUS BLUEPOWER 6×2/4 mit einem Kofferaufbau auf die Straße bringen. Einsatzbereich des emissionsfreien Lkws wird der regionale Verteilerverkehr im Großraum Frankfurt sowie der tägliche Einsatz auf dem Flughafengelände in Frankfurt sein. Der LKW wird in einem pay-per-use Modell über das Unternehmen H2 Delivery als Investor erworben und beinhaltet eine Förderung aus dem Programm klimafreundliche Nutzfahrzeuge des BMDV.

Das Fahrzeug mit 27 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht besitzt bei einem Tankvolumen von 16,4 Kg Wasserstoff (700 bar) eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern. Die Betankungszeit beträgt in etwa 15 Minuten. Das Fahrzeug kann in Frankfurt bereits an drei Wasserstofftankstellen betankt werden, hinzu kommen drei weitere Tankstellen im Frankfurter Umland in Wiesbaden, Bad Homburg, Weiterstadt und eine im Bau befindliche Wasserstofftankstelle in Aschaffenburg. In dieser Region sind bereits neun der 160 mit Wasserstoff betriebenen Nutzfahrzeuge des Herstellers ENGINIUS im täglichen Einsatz. ENGINIUS verfügt in Mainz über ein eigenes Kunden-Center und Service-Spezialisten für die BLUEPOWER-Fahrzeuge. Damit entsteht in Frankfurt ein HUB für emissionsfreies Fahren mit brennstoffzellenelektrischen Nutzfahrzeugen.

FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG

http://www.FAUN.com

Gasprüfung in StVZO aufgenommen: Check der Gasanlage in Wohnmobil und Wohnwagen wird zur Pflicht

Berlin (ots)

  • Mit dem neuen „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ wird die Gasprüfung (G 607-Prüfung) Teil der StVZO.
  • Halterinnen und Halter von Wohnmobilen und Wohnwagen müssen alle zwei Jahre die verpflichtende Prüfung durchführen. Sie ist unabhängig von der Hauptuntersuchung (HU).
  • Was sonst noch durch die Aufnahme der Gasprüfung in die StVZO zu beachten ist, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Gasprüfung in StVZO aufgenommen: Check der Gasanlage in Wohnmobil und Wohnwagen wird zur Pflicht. Bildrechte: DVFG / AdobeStock Fotograf: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Aus der Empfehlung wird eine Pflicht: Wer ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit einer Flüssiggasanlage ausgerüstet hat, muss diese künftig alle zwei Jahre prüfen lassen. Ebenfalls erforderlich ist der Check vor der erstmaligen Inbetriebnahme und vor der Wiederinbetriebnahme nach sogenannten prüfpflichtigen Änderungen. Das regelt der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“, der in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aufgenommen wurde. Liegt bislang für das eigene Wohnmobil oder den eigenen Wohnwagen noch keine Gasprüfung vor, bleibt bis zum 19. Juni 2025 Zeit, diese Prüfung nachzuholen. Ab diesem Stichtag ist der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ anzuwenden. „Mit der Aufnahme der Gasprüfung in die StVZO gibt es eine neue Rechtsgrundlage für die Prüfung von Flüssiggasanlagen“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Diese eigenständige Prüfung ist unabhängig von der Hauptuntersuchung. Anerkannte Sachkundige, also auch unabhängige Prüfer, können sie wie bisher und mit den gewohnten Prüfmitteln vornehmen.“

Gasprüfung sorgt für sicheren Betrieb von Flüssiggasanlagen

Bei der Gasprüfung prüft ein anerkannter Sachkundiger die gesamte Gasanlage auf ihre einwandfreie Funktion. Der professionelle Check ist somit eine wichtige Voraussetzung, um Flüssiggasgeräte zum Kochen, Kühlen und Heizen sicher betreiben zu können.

Einen anerkannten Sachkundigen für die Gasprüfung finden Camper z.B. über die Webseite https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de.

Zwischen 15 und 60 Euro Bußgeld bei Nichtbeachtung der Prüffristen

Wer die neueingeführte Prüfpflicht der Flüssiggasanlage seines Wohnmobils oder Wohnwagens nicht beachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Bußgelder dafür liegen je nach Fristüberschreitung zwischen 15 Euro (bei mehr als 2 bis zu 4 Monaten), 25 Euro (bei mehr als 4 bis zu 8 Monaten) und 60 Euro (bei mehr als 8 Monaten).

Neue StVZO-Regelung bringt wieder Klarheit

Die neue Regelung beseitigt die Unsicherheit, die in den vergangenen Jahren bestand. Im Januar 2020 wurde die Bewertung der Flüssiggasanlagenprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) ausgesetzt. Zudem wurde im April 2022 die Pflicht zur Prüfung von Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen aus der HU-Richtlinie gestrichen. Mit dem neu in die StVZO aufgenommenen „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ ist die zwischenzeitlich diffuse Rechtslage nun geklärt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://www.dvfg.de

Bilanz zum Geschäftsjahr 2023 Mainova investiert in die Energiezukunft

Frankfurt (ots)

  • Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) bei 148,2 Mio. Euro
  • Breit aufgestelltes Geschäftsportfolio bewährt sich
  • Investitionen auf eine halbe Milliarde Euro gesteigert
  • Transformation erfordert hohen Kapitalbedarf
Foto (von links): Der Mainova-Vorstand Peter Arnold, Diana Rauhut, Dr. Michael Maxelon (Vorsitzender) und Martin Giehl sowie Mainova-Bereichsleiter Finanzen und zwischenzeitliches Vorstandsmitglied Uwe Kettner. Bildrechte: Mainova AG

„Mainova hat im Jahr 2023 in einem anspruchsvollen Umfeld ein gutes bereinigtes Konzernergebnis (EBT) von 148,2 Mio. Euro (+22,8 Mio. Euro) erzielt. Dank des breit gefächerten Geschäftsportfolios konnte Mainova Marktchancen nutzen und die spürbaren Folgen der Energiekrise auffangen, die das Ergebnis auch im Geschäftsjahr 2023 belasteten“, sagte Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, anlässlich der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. „Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet stehen vor großen Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende. Mainova ist dafür gut aufgestellt und gestaltet diese aktiv mit: Mit dem erklärten Ziel bis 2040 klimaneutral zu sein, hat der regionale Energieversorger seine Investitionen in die Energiezukunft im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf eine halbe Milliarde Euro gesteigert. Wir fördern die Lebensqualität in Frankfurt und Rhein-Main und investieren bis 2028 rund 2,6 Mrd. Euro in die Dekarbonisierung, die Stärkung der Infrastruktur und die Erweiterung unseres Beteiligungsportfolios“, betonte er.

„Das Energiejahr 2023 war in ganz Deutschland weiter geprägt von großen Unsicherheiten: von den schwankenden und insgesamt zu hohen Energiepreisen für Menschen und Unternehmen sowie offenen Fragen zur dauerhaften Sicherung einer zuverlässigen Versorgung“, resümierte Maxelon. „Wirksamer Klimaschutz wird nur möglich sein, wenn wir es schaffen, gleichzeitig unseren Wirtschaftsstandort und den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Dafür müssen wir sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Bezahlbarkeit von Energie im Blick behalten“, führte er aus.

Die Ergebnisse in den einzelnen Segmenten

Das Ergebnis der Gasversorgung verringerte sich deutlich auf 2,0 Mio. Euro (-29,3 Mio. Euro), während das Ergebnis der Stromversorgung mit 39,3 Mio. Euro (-2,6 Mio. Euro) leicht unter dem Vorjahr lag. Sowohl die Gas- als auch die Stromversorgung standen aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität im Vertriebsgeschäft unter Druck. Das Ergebnis in der Gasversorgung belasteten zusätzlich geringere Absätze aufgrund des veränderten Verbrauchsverhaltens sowie der wärmeren Witterung und die deutlich gesunkene Verzinsung im Netzgeschäft. In der Stromversorgung trug der Energiehandel positiv zum Ergebnis bei.

Im Segment Erzeugung und Fernwärme stieg das Ergebnis deutlich auf 48,8 Mio. Euro (+43,4 Mio. Euro). Dabei war das Vorjahr durch hohe Beschaffungskosten außerordentlich belastet. Das Ergebnis in 2023 resultierte maßgeblich aus der Vermarktung der Kraftwerke sowie einer optimierten Beschaffungsstrategie. Der stetige Ausbau der Fernwärme trug ebenfalls positiv zum Ergebnis bei.

Das Ergebnis im Segment Erneuerbare Energien / Energiedienstleistungen reduzierte sich erwartungsgemäß auf 8,8 Mio. Euro (-24,1 Mio. Euro) vor allem aufgrund des Rückgangs der Stromhandelspreise nach der außergewöhnlichen Marktlage im Vorjahr.

Das Ergebnis in der Wasserversorgung lag bei 8,8 Mio. Euro (+6,9 Mio. Euro). Höhere Bezugskosten wurden durch periodenfremde Einmaleffekte überkompensiert.

Das Segment Beteiligungen lag mit 70,8 Mio. Euro (+33,2 Mio. Euro) deutlich über dem Vorjahr aufgrund höherer Ergebnisse sowie positiver Bewertungen einzelner Unternehmen.

Um die mit der Energiewende verbundenen Projekte umzusetzen, stellt Mainova weiter Fachkräfte ein. 2023 schuf das Unternehmen 114 neue Arbeitsplätze. Die Mitarbeiterzahl stieg auf insgesamt 3.217. Perspektivisch erhöht Mainova darüber hinaus die Zahl ihrer Ausbildungsplätze. Mit der geplanten Erweiterung des modernen Nachwuchszentrums sollen künftig 100 junge Menschen im Jahr die Chance auf eine fundierte Fachausbildung erhalten.

Investitionsvolumen steigt

„Die Vielzahl der zur Umsetzung anstehenden Projekte, die in den kommenden fünf Jahren ein Investitionsvolumen von rund 2,6 Mrd. Euro erfordern, ziehen einen zusätzlichen hohen Finanzierungsbedarf nach sich. Aus diesem Grund beabsichtigt Mainova eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Milliarde Euro durchzuführen, der die Mainova-Aktionäre bereits im August 2023 zugestimmt haben“, unterstreicht Mainova-Finanzchef und zwischenzeitliches Vorstandsmitglied Uwe Kettner. Darüber hinaus seien künftig noch deutlich höhere Investitionen erforderlich, wie für den Ausbau der Netze im Zuge der Wärmewende in Frankfurt.

Mainova treibt die Dekarbonisierung voran

Entscheidend für die Dekarbonisierung ist die ausreichende Verfügbarkeit von grünen Elektronen, also Strom, und grünen Molekülen, beispielweise Wasserstoff. Mainova baut deswegen die erneuerbaren Energien weiter massiv aus. Zuletzt mit dem Solarpark Boitzenburger Land, der seit September 2023 jährlich rund 200 Gigawattstunden Sonnenstrom erzeugt und damit 85.000 Tonnen CO2 im Jahr einspart. Durch die im vergangenen Jahr erworbene Mehrheitsbeteiligung am Photovoltaik-Generalunternehmer Solea sollen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Solarprojekte umgesetzt werden. Außerdem plant Mainova den Bau neuer Windparks und das Repowering bestehender Anlagen. Darüber hinaus investiert der regionale Energieversorger in Erzeugungsanlagen, die wasserstoff-ready sind. Das Heizkraftwerk West wird, sobald grüner Wasserstoff in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, Frankfurt CO2-neutral mit Wärme und Strom versorgen. Auch das Gemeinschaftskraftwerk Hanau, das Mainova zusammen mit den Stadtwerken Hanau baut, wird wasserstoff-ready sein. Damit dies gelingt, setzt sich Mainova intensiv für den Aufbau einer Wasserstoff-Versorgung der Rhein-Main-Region ein.

Neben ausreichendem Kapital braucht es mehr für die Umsetzung der Energiewende. Die Politik ist dabei weiter gefordert: „Wir benötigen verlässliche Rahmenbedingungen für die notwendigen Investitionen in Technologien, Netze und Erzeugungsanlagen. Dafür müssen wieder mehr Marktmechanismen Einzug halten“, sagte Maxelon und betonte: „Zum Gelingen der Energiewende ist eine noch engere und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie ein übergreifendes Denken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erforderlich.“

Mainova AG

http://www.mainova.de

Verbraucher übersehen „Kostenfallen“ bei neuen Gasheizungen

Holzminden (ots) +++Stadtwerke Augsburg kündigen Restlaufzeit von zehn Jahren für Erdgaslieferung an+++Erdgaspreise steigen mit Anhebung der MwSt und CO2-Kosten

Immer noch knapp jeder zweite private Haushalt in Deutschland würde sich aktuell für den Einbau einer neuen Gasheizung entscheiden, wenn eine Sanierung ansteht.

Verbraucher übersehen Kostenfallen bei „neuen Gasheizungen“ – Stadtwerke Augsburg kündigen Restlaufzeit von zehn Jahren für Erdgaslieferung an / Die Kosten für den Energieträger Gas steigen in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv an.
Bildrechte: STIEBEL ELTRON

Das Problem: Die Kosten für den Energieträger Gas steigen in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv an. Seit Anfang des Monats gilt für Gas und Fernwärme wieder die Standard-Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die CO2-Abgabe stieg auf 45 Euro pro Tonne und wird 2025 noch teurer. Mit dem 2027 startenden europäischen Zertifikatehandel ETS 2 für den Gebäude- und Verkehrssektor sind deutlich höhere CO2-Preise sehr wahrscheinlich. Ab 2029 müssen zudem bestehende Gasheizungen 15 Prozent erneuerbare Energien einkoppeln – was voraussichtlich nur über die Beimischung teuren Biogases möglich sein wird.

„Mit Gas zu heizen, wird in den nächsten Jahren extrem teuer – oder unmöglich“, sagt Diplom-Ingenieur Henning Schulz von Stiebel Eltron. „Es ist durchaus realistisch, dass einige regionale Versorger Teile der Gasversorgung abschalten. Die Stadtwerke Augsburg beispielsweise kündigten bereits eine Restlaufzeit von nur noch zehn Jahren an. Eine neue Gasheizung rechnet sich für Verbraucher demnach nicht.“

Neben den steigenden Gaspreisen verlieren die Stadtwerke auf dem Weg zur Klimaneutralität immer mehr Kunden im Gasgeschäft. Damit wird der Netzbetrieb von Erdgasleitungen für die verbleibenden Kunden immer teurer – oder für den Netzbetreiber zum Verlustgeschäft. Nach dieser wirtschaftlichen Logik dürften den Stadtwerken Augsburg andere regionale Gasnetzbetreiber folgen. Schon in zehn Jahren droht Verbrauchern der Gashahn abgedreht zu werden.

Erdgas wird mit Energiewende immer teurer

Die Preise für Erdgas steigen immer weiter an. Die Rückführung des Mehrwertsteuersatzes auf 19 Prozent belastet eine Familie bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden mit durchschnittlich rund 220 Euro pro Jahr an Mehrkosten. Gleichzeitig steigt für eine Gasheizung der CO2-Preis 2024 von 30 auf 45 Euro pro Tonne und schlägt im Beispielsfall mit weiteren rund 200 Euro pro Jahr zu Buche. Die Gesamtbelastung liegt damit bei einem Plus von 420 Euro. Bereits 2025 wird die CO2-Abgabe für Erdgas auf 55 Euro pro Tonne weiter angehoben.

Sieger im Kostenvergleich: Wärmepumpenheizung

Ganz anders ist die Kostenbilanz bei Wärmepumpensystemen. Im Unterschied zu Öl- und Gasheizungen greift der Staat bereits bei der Anschaffung mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der Investitionskosten, gedeckelt auf 30.000 Euro, unter die Arme. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kamen jüngst in einer Vergleichsstudie zu dem gleichen Ergebnis wie das Analyse- und Beratungsunternehmen Prognos in seiner Untersuchung für das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“, in dem drei verschiedene Szenarien für den Heizungstausch gerechnet wurden: Wärmepumpenheizungen sind im Lebensdauerzyklus kostengünstiger als Gasheizungen. Das trifft sowohl für unsanierte als auch teilsanierte Altbauten zu. „Im Prinzip gab es nie einen besseren Zeitpunkt, auf die Wärmepumpe umzusteigen – und sehr wahrscheinlich wird es auch nie wieder einen besseren Zeitpunkt geben“, so Heizungsexperte Schulz. „Man geht auch kein Risiko ein: Mit einer Wärmepumpe ist man immer auf der sicheren Seite – völlig egal, welche Regelungen die Zukunft bringt. Die Förderung (BEG) ist derzeit so gut wie nie und wird wahrscheinlich auch nie besser sein, die Finanzierung ist für 2024 gesichert. Und schließlich besteht auch noch die Möglichkeit, für die Maßnahme einen KfW-Kredit in Anspruch zu nehmen – bis zu 120.000,- Euro Kreditsumme, im besten Fall zu einem Zins von 0,01 Prozent, jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung ganz oder teilweise tilgbar.“

Förderung für den Heizungswechsel online prüfen

Mit dem “ Fördercheck“ auf der Homepage von Stiebel Eltron können Verbraucherinnen und Verbraucher innerhalb weniger Minuten die Förderkonditionen für ihren privaten Heizungswechsel online prüfen. Dabei werden auch die Voraussetzungen einer individuellen Stiebel-Eltron-Fördergarantie geprüft. Anschließend folgen die Auswahl eines Fachunternehmens und die Antragstellung bei der KfW.

STIEBEL ELTRON

http://www.stiebel-eltron.de

Sonnenenergie vom Balkon.

Wie rentabel sind Mini-Solaranlagen wirklich und was muss man investieren?

Die zunehmende Belastung durch hohe Energiepreise treibt Mieter und Eigentümer gleichermaßen auf die Suche nach alternativen Lösungen, um ihre Stromkosten zu senken.

Das Team der deinBalkon.de GmbH Bildrechte: deinBalkon.de GmbH

Hier bieten Mini-Solaranlagen, auch bekannt als Balkonkraftwerke, eine vielversprechende Option. Diese innovative Technologie ermöglicht es Hausbesitzern, Mietern und Unternehmen gleichermaßen, saubere Solarenergie direkt vor ihrer Haustür zu produzieren und zu nutzen. Dabei ist es mit den kompakten Photovoltaiksystemen möglich, direkt selbst elektrischen Strom zu erzeugen, ohne große Investitionen oder umfangreiche Dachinstallationen in Kauf zu nehmen. Doch was sind weitere Vorteile und worauf kommt es bei einem Balkonkraftwerk wirklich an?

Funktionsweise von Balkonkraftwerken

Balkonkraftwerke nutzen spezielle Photovoltaikzellen, um Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Wenn Sonnenstrahlen auf die Solarpanels treffen, erzeugen die Photovoltaikzellen Gleichstrom. Bevor dieser Strom jedoch für den Hausgebrauch genutzt werden kann, muss er durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden, der dann in die Steckdose fließt. Folglich bestehen Balkonkraftwerke aus verschiedenen Komponenten: Solarpanels zur Erzeugung von Energie, Montagesysteme zur Befestigung der Panels an Balkon oder Terrasse und Wechselrichter zur Umwandlung des Stroms.

Eine zentrale Frage, die sich viele Hausbesitzer stellen, betrifft die Nutzung des erzeugten Stroms. Die Antwort hängt von persönlichen Präferenzen und lokalen Vorschriften ab. Einige Verbraucher entscheiden sich dafür, den erzeugten Strom ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen, um eine Vergütung dafür zu erhalten. Andere Hausbesitzer nutzen den erzeugten Strom lieber selbst, um ihre Energiekosten zu senken – und zugleich unabhängiger von externen Stromanbietern zu werden.

Vorteile und Installation von Balkonkraftwerken

Balkonkraftwerke bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte umfassen. Zum einen tragen Balkonkraftwerke durch die Nutzung sauberer und erneuerbarer Solarenergie dazu bei, CO2-Emissionen zu reduzieren. Durch die Vermeidung fossiler Brennstoffe leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt. Darüber hinaus bieten sie Kostenvorteile: Die Nutzung von Solarenergie durch Balkonkraftwerke kann zu erheblichen Kosteneinsparungen führen, da Hausbesitzer weniger Strom von Energieversorgern beziehen müssen. Zusätzlich gibt es oft Fördermöglichkeiten, so dass sich die Investition in ein Balkonkraftwerk vergleichsweise schnell amortisiert. Im Vergleich zu traditionellen Solaranlagen auf dem Dach benötigen Balkonkraftwerke weniger Platz – und eignen sich daher ideal für städtische Gebiete mit begrenztem Raum. Ihre flexible Installation ermöglicht es Hausbesitzern, auch auf kleinen Balkonen oder Terrassen Solarenergie zu nutzen.

Um optimal von den Vorteilen zu profitieren, erfordert die Planung und Installation eines Balkonkraftwerks sorgfältige Überlegungen. Die Auswahl des richtigen Standorts ist entscheidend für die Effizienz des Systems. Nicht nur sollte genügend Sonneneinstrahlung vorhanden sein – auch die baulichen Gegebenheiten des Balkons müssen berücksichtigt werden. Die Auswahl hochwertiger Komponenten ist ebenfalls wichtig, um Leistung und Langlebigkeit sicherzustellen. Die Dimensionierung des Systems sollte den individuellen Bedürfnissen und örtlichen Gegebenheiten entsprechen. Vor der Installation müssen Hausbesitzer möglicherweise Genehmigungen einholen und Rechtsvorschriften beachten, die je nach Standort variieren können.

Fördermöglichkeiten für Balkonkraftwerke

Es stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, die den Kauf und die Installation eines Balkonkraftwerks attraktiver machen. Zum einen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verschiedene Förderprogramme, Investitionszuschüsse und zinsgünstige Kredite für die Nutzung erneuerbarer Energien an, die es Hausbesitzern und Unternehmen ermöglichen, den Kauf und die Installation von Balkonkraftwerken zu finanzieren. Gleiches gilt für die Bundesförderung für effiziente Gebäude, die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen.

Neben diesen bundesweiten Förderprogrammen gibt es auch zahlreiche Fördermöglichkeiten auf regionaler Ebene. Viele Bundesländer und Städte bieten eigene Förderprogramme für die Nutzung erneuerbarer Energien an, die zusätzliche finanzielle Anreize bieten können. Des Weiteren gibt es steuerliche Vergünstigungen – darunter Steuerermäßigungen für die energetische Sanierung von Gebäuden. Auch die Anschaffungs- und Betriebskosten für ein Balkonkraftwerk können steuerlich absetzbar sein. Und: Viele Energieversorger und Netzbetreiber bieten ebenfalls eigene Förderprogramme für die Nutzung erneuerbarer Energien an – darunter Zuschüsse, Vergünstigungen und Einspeisevergütungen. Es lohnt sich daher, die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu prüfen und zu nutzen.

Über deinBalkon.de GmbH:

Stets unter dem Leitmotiv „Gemeinsam schaffen wir Freiraum“ bieten Romy Bühner-Pohle und Alexander Pohle als Geschäftsführer der deinBalkon.de GmbH hochwertige und individuell konfigurierbare Komplettsets für modulare Anbaubalkone. So haben sie auf Grundlage ihrer 20-jährigen Erfahrung im Stahl- und Balkonbau ein modulares Schraub- und Stecksystem für Anbaubalkone aus massivem und nachhaltigem Stahl entwickelt, das ihre Interessenten online bei vollständiger Preistransparenz individuell nach ihren Wünschen konfigurieren können. Dabei stellen sie ihren Kunden außerdem zahlreiche Zusatzleistungen, erschwingliche Preise sowie einen exzellenten Kundenservice zur Verfügung. Weitere Informationen unter: https://www.deinbalkon.de.

Verbrauchertipp – Zeitumstellung am Ostersonntag

Berlin (ots)

  • Verbraucherinnen und Verbraucher sollten am 31. März die Nachtabsenkung ihrer Heizungsanlage anpassen.
  • Die Zeitschaltuhr im Blick: Ohne Anpassung an die Sommerzeit geht die Heizung morgens zu spät an.
  • Tipps von Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Zeitumstellung am Ostersonntag: Zeitschaltuhr anpassen und bedarfsgerecht heizen.
Bildrechte: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Am 31. März um 2 Uhr morgens beginnt in Deutschland die Sommerzeit. Die Uhren werden in der Nacht vom Ostersamstag auf Ostersonntag eine Stunde vorgestellt. Auch für Heizungsanlagen lohnt sich die Anpassung. Denn: „Viele Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen nehmen die Zeitanpassung nicht automatisch vor. Wird also fälschlicherweise weiterhin nach Winterzeit geheizt, orientiert sich die Heizleistung in der laufenden Heizperiode nicht mehr optimal am Tagesverlauf“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Zeitumstellung heißt Heizumstellung

Damit Funktionen wie die Nachtabsenkung verlässlich ihren Zweck erfüllen, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher selbst aktiv werden und die Heizungsanlage auf Sommerzeit einstellen. Sonst heizt die Anlage ab dem 31. März in der Zeit des reduzierten Betriebs – etwa nachts – nicht mehr bedarfsgerecht. „Die noch auf Winterzeit programmierte Nachtabsenkung würde die Temperatur morgens zu spät hochfahren“, sagt Markus Lau. Statt wie gewünscht zum Beispiel 6:00 Uhr an Wochentagen, dann erst um 7:00 Uhr. „Abends würde sie zu spät in den Nachtmodus wechseln und die Räume länger als nötig erwärmen.“ Daher am besten direkt ab dem 31. März prüfen, ob die eigene Heizungsanlage schon auf Sommerzeit läuft.

Smarte Thermostate – via App oder automatisch auf Sommerzeit stellen

Mieterinnen und Mieter ohne Zugang zur Heizungsanlage können die Heizleistung indirekt mit Hilfe digitaler, programmierbarer Thermostate an den Heizkörpern steuern. Ganz einfach via Smartphone. Damit haben sie auch die Zeitumstellung auf die Sommerzeit in der eigenen Hand – und können die Nachtabsenkung nach ihrem Bedarf justieren. Smarte Heizkörperthermostate bieten oft auch die Option, automatisch zwischen Winter- und Sommerzeit zu wechseln.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

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Gasunie: ETL 180 nach Rekordbauzeit in Betrieb genommen

Hannover (ots) Nach knapp einjähriger Bauzeit erfolgte heute die offizielle Inbetriebnahme der Energietransportleitung (ETL) 180, die den LNG-Terminal-Standort im Brunsbütteler Elbehafen mit dem bestehenden Fernleitungsnetz von Gasunie im Raum Hamburg verbindet. Gemeinsam mit dem Energiewendeminister des Landes Schleswig-Holstein Tobias Goldschmidt setzte Gasunie Deutschland Geschäftsführerin Britta van Boven damit den Schlussstein für ein national wichtiges Pipeline-Projekt, das einen großen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Deutschlands und Europas leisten wird. Da die Leitung bereits H2-ready, also geeignet für den Transport von Wasserstoff, errichtet wurde, spielt sie zukünftig eine zentrale Rolle für die energiewirtschaftliche Entwicklung Schleswig-Holsteins in Richtung Klimaneutralität.

Inbetriebnahme der ETL 180 in Brunsbüttel mit Dr. Peter Röttgen, Deutsche Energy Terminal, Bart Jan Hoevers, CEO Gasunie Transport Services, Britta van Boven, Geschäftsführerin Gasunie Deutschland, Umweltminister (S-H) Tobias Goldschmidt und Dr. Michael Kleemiß, Manager Projects Gasunie Deutschland (v.l.).
Bildrechte: Gasunie Deutschland Fotograf: Alexander Riske

Statement Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein:

„Die heutige Inbetriebnahme der ETL 180 ist eine gute Nachricht für Deutschlands und Europas Energiesicherheit. Diese Leitung wird nicht nur unsere gegenwärtige Gasversorgung sichern, sondern ist auch ein entscheidender Schritt in Richtung Klimaneutralität, da sie bereits jetzt für den Transport von Wasserstoff geeignet ist. Übergangsweise sichert sie noch unsere Versorgung mit Erdgas und in Zukunft wird sie Rückgrat unserer Versorgung mit gasförmigen Erneuerbaren Energien sein.“

Statement Britta van Boven, Geschäftsführerin Gasunie Deutschland:

„Wir haben in Rekordzeit gebaut – obwohl die Verhältnisse alles andere als einfach waren. Anspruchsvolle Bodenverhältnisse und eine widrige Witterung, hier insbesondere der deutlich zu nasse Herbst und Winter, haben uns viel abverlangt. Aber die Energiekrise ist noch nicht vorbei und nur die Einbindung neuer Aufkommensquellen schafft Versorgungssicherheit. Insofern bin ich stolz, dass Gasunie es geschafft hat, innerhalb des geplanten anspruchsvollen Zeitrahmens das uns durch die Politik vorgegebene Ziel zu erreichen. Dank hierfür gilt allen beteiligten Parteien, insbesondere den Behörden des Landes Schleswig-Holstein, den Kreisen und Gemeinden sowie den Landwirten, die uns ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben“.

Mit der ETL 180 leistet Gasunie ihren Beitrag zur Diversifizierung der deutschen Energieversorgung, indem die Leitung ein großes Stück Unabhängigkeit von einzelnen Gas-Lieferländern darstellt. Bereits im letzten Jahr hatte Gasunie gemeinsam mit der SH-Netz die Einspeisung der über das schwimmende LNG-Terminal in Brunsbüttel angelandeten Gasmengen sichergestellt. Die neu errichtete Leitung ist für den Transport von jährlich über 100 Terrawattstunden (TWh) Gas ausgelegt, das entspricht rund 20 Prozent der bisherigen Gasimporte aus Russland und dem Jahresverbrauch von rund 4,5 Millionen Haushalten.

Die rund 55 km lange Leitung wurde am 23. März 2023 planfestgestellt. Insgesamt 3.220 Pipelinerohre wurden verlegt, wobei jedes Rohr mit einem Durchmesser von 800 mm 18 m lang und fünf Tonnen schwer ist. Die Rohre bestehen aus ca. 12-18 mm dickem Spezialstahl und sind mit einer Kunststoffisolierung gegen Korrosion geschützt. Leitungsrohre wie weitere Bauteile der Leitung sind so ausgelegt, dass sie perspektivisch auch Wasserstoff und dessen Derivate („H2-ready“) transportieren können. Vorbereitende Baumaßnahmen für die Leitung, die unter das LNG-Beschleunigungsgesetz fiel, wurden bereits im November 2022 genehmigt und begonnen.

Für Gasunie Projektmanager Arndt Heilmann war die schnelle Umsetzung des Projektes nur aufgrund der reibungslosen Zusammenarbeit aller beteiligten Gewerke möglich. „In der Spitze arbeiteten bis zu 800 Personen aus 18 Nationen auf der Trasse. Es ist ein tolles Ergebnis, dass wir das Projekt bis heute ohne schwere Unfälle zur Inbetriebnahme gebracht haben. Das ist für ein Projekt dieser Größenordnung und bei den gegebenen äußeren Bedingungen keine Selbstverständlichkeit. Erreicht haben wir das durch eine intensive Sicherheitsarbeit und insbesondere das Sicherheitsbewusstsein aller Mitarbeitenden der am Bau beteiligten Unternehmen“. Für die kommenden Monate stehen noch Restarbeiten im Umfeld an. Hier gibt Dr. Heilmann den Ausblick: „Als nächstes stehen die anspruchsvollen Rekultivierungsarbeiten an. Dabei werden wir alle durch uns in Anspruch genommenen Flächen so herstellen, dass sie auch in Zukunft wieder vollständig landwirtschaftlich genutzt werden können. Unser Dank für das uns entgegengebrachte Verständnis gilt dabei ausdrücklich allen Betroffenen im Umfeld der Baustellen, die durch den Bau einige Einschränkung in der Nutzung ihrer Flächen und im täglichen Straßenverkehr erfahren haben.“.

Als weitere Erschwernis bei der Umsetzung des Projektes kamen Schäden dazu, die auf den Eingriff Dritter zurückzuführen sind. Im Rahmen der Inbetriebnahme wurden Ende November 2023 bei der Druckprobe der im Bau befindlichen ETL 180 im Raum Pinneberg mehrere Undichtigkeiten festgestellt. Gasunie hat unmittelbar danach die Polizeibehörden sowie alle relevanten Stakeholder auf Landes- und Bundesebene über die Vorkommnisse in Kenntnis gesetzt. Aktuell hat die Bundesanwaltschaft das Ermittlungsverfahren an sich gezogen. Die Schadstellen wurden repariert und die Leitung vor Inbetriebnahme einer erneuten komplette Untersuchung unterzogen, die erfolgreich abgeschlossen wurde.

Gasunie Deutschland

http://www.gasunie.de

Verbrauchertipp – So sparen Sie Heizenergie bei Wechseltemperaturen im Frühling

Berlin (ots) Das letzte Drittel der Heizperiode beginnt: Durch effizientes Heizen und Lüften können Verbraucherinnen und Verbraucher gerade jetzt Energiekosten sparen.

  • Konstante Heiztemperatur, längeres Lüften: Das lohnt sich bei schwankenden Außentemperaturen besonders.
  • Warum auch Frühlingsputz und das Entlüften der Heizkörper Effizienz-Booster sind, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Effizient Heizen und Lüften im Frühling spart Energiekosten.
Bildrechte: DVFG / AdobeStock Fotograf: Deutscher Verband Flüssiggas e.V

Tagsüber schon erste warme Sonnenstrahlen – nachts noch immer empfindlich kalt: Wie also heizen und lüften, wenn die Temperaturunterschiede so groß sind? „Besonders diese Zwischenzeit mit wechselhaften Außentemperaturen bietet für Verbraucherinnen und Verbraucher großes Einsparpotenzial“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Wer jetzt vorausschauend heizt und lüftet, kann gerade im letzten Drittel der Heizperiode Energie sparen und die Heizkosten drücken.“ Diese Tipps sind echte Effizienz-Booster auf der Zielgeraden der Heizsaison.

Tipp 1: Energiesparende Heizkonstante

Konstant heizen ist Trumpf – und der verlässlichste Garant für mehr Heizeffizienz bei Jojo-Temperaturen. Daher am besten selbst bei lauen Nachmittagstemperaturen die Heizung auf niedriger Stufe belassen. Das gilt insbesondere in schlecht gedämmten Bestandsgebäuden. Denn zu häufiges Hoch- und Runterdrehen der Heizkörper-Thermostate kann unnötig Energie und somit Heizkosten verbrauchen. Der Vorteil der Heizkonstanz: Wird es abends wieder frostig, lässt sich die Wohlfühltemperatur viel schneller erreichen. „Es ist ratsam sich aktuell beim Heizen nicht zu stark nach den schwankenden Außentemperaturen zu richten“, sagt Markus Lau. „Konstanz ist hier der deutlich effizientere Weg, bis zum Ende der Heizperiode kostensparend zu heizen.“

Tipp 2: Frühlingshafter Lüftungs-Kick

Auch das Thema Lüften bietet erhebliches Energiesparpotenzial. Hier gilt: Im Frühling idealerweise drei bis vier Mal pro Tag für jeweils 10 bis 15 Minuten lüften – statt wie im Winter drei Mal fünf Minuten. Der Grund für das längere Lüften: Warme Frühlingsluft enthält mehr Feuchtigkeit. Sie nimmt dadurch zusätzliche Feuchtigkeit aus Bad und Küche weniger schnell auf. Effizientes Lüften benötigt daher mehr Zeit. Und der richtige Zeitpunkt? „Idealerweise das letzte Mal nachmittags lüften. Dann sind die Außentemperaturen noch vergleichsweise hoch und es geht weniger Raumwärme verloren“, sagt Markus Lau. „Für einen schnellen Luftaustausch sind Stoß- und Querlüften besser, als die Fenster auf Kipp zu stellen.“ Während des Lüftens sollten die Heizungsventile geschlossen sein.

Tipp 3: Effizienter Entlüftungs-Endspurt

Einige zusätzliche Prozent Energieeffizienz lassen sich meist auch direkt am Heizkörper herausholen. Denn gluckern sie und erwärmen sich trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig, könnte Luft im System sein. Insbesondere in Bestandsgebäuden mit älteren Heizungsanlagen kommt dies häufiger vor. Daher lohnt es sich, die Heizkörper jetzt im letzten Drittel der Heizperiode nochmals zu entlüften. „Mit zu viel Luft im System arbeiten die Heizkörper ineffizient und verbrauchen zu viel Heizenergie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen“, sagt Markus Lau. Wie oft eine Entlüftung notwendig ist, hängt von der jeweiligen Heizungsanlage ab. Meist gilt: Je älter die Heizkörper sind, desto regelmäßiger brauchen sie eine Entlüftung. Doch woher kommt die Luft? Mögliche Ursachen dafür sind beispielsweise undichte Verbindungen oder bei Fußbodenheizungen die Diffusion bei Kunststoffrohren.

Extra-Tipp: Ebenso unter ihren Möglichkeiten bleiben verschmutzte oder eingestaubte Heizkörper. Daher lohnt sich hier ein vorgezogener Frühjahrsputz. „Staub und Schmutz bremsen die Wärmeweitergabe“, sagt Markus Lau. „Heizkörper mit sauberen Außenflächen und innenliegenden Zwischenräumen arbeiten wieder effizienter – und kostensparender.“

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://www.dvfg.de

Öffentlichen Nahverkehr grundlegend verändern

HOLON und Valtech Mobility bündeln Kompetenzen

Salzburg/Paderborn (ots)

  • HOLON und Valtech Mobility vereinbaren langfristige strategische Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung einer Cloud-Plattform für den HOLON Mover.
  • Zusammenarbeit für einen autonomen, komfortablen, inklusiven und nachhaltigen öffentlichen Verkehr.
The HOLON Mover is a fully electric and autonomous vehicle for use on public roads. It is one of the world’s first movers with automotive standards – leading the way in safety, driving comfort and production quality. Source: HOLON Bildrechte: Valtech Mobility GmbH
Fotograf: CHRISTIAN BRANDES

HOLON und Valtech Mobility geben heute ihre strategische Partnerschaft bekannt. Das gemeinsame Ziel von HOLON, einer auf die Entwicklung und Industrialisierung autonomer Fahrzeuge spezialisierten Tochtergesellschaft der BENTELER Gruppe, und Valtech Mobility, einem führenden Anbieter digitaler Lösungen für die Mobilitätsbranche, ist es, die digitale Transformation des öffentlichen Nahverkehrs maßgeblich voranzutreiben.

HOLON Mover feat. Valtech Mobility

Der Schwerpunkt der Partnerschaft liegt auf der Entwicklung der Cloud-Plattform für den HOLON Mover, ein autonomes Fahrzeug für den Einsatz im öffentlichen Verkehr. Die gemeinsam entwickelte Plattform soll als zentraler Knotenpunkt für den Betrieb des Fahrzeugs dienen. Sie erleichtert die Kommunikation zwischen verschiedenen Schnittstellen wie Infotainment-Systemen, Echtzeit-Tracking für Betreiber und die Interaktion der Fahrgäste mit dem HOLON Mover.

Interview: HOLON und Valtech Mobility über die gemeinsame Arbeit am HOLON Mover

„Wir freuen uns, unsere neue langfristige Partnerschaft mit einem so visionären Partner wie HOLON bekannt zu geben. Mit unserer digitalen Expertise möchten wir dazu beitragen, die nachhaltige urbane Mobilität zu verbessern, das Kundenerlebnis zu steigern und neue Wege zu finden, sich im urbanen Raum zurechtzufinden“, sagt Norman Palmhof, Vorstand Valtech Mobility.

„Die Partnerschaft mit Valtech ist für uns von strategischer Bedeutung. Das spezifische Know-how, das Valtech in den Bereichen Cloud- und Backend-Systeme einbringt, bietet einen deutlichen Mehrwert – sowohl für das Produktdesign als auch vor allem für den Fahrgast, der eine komfortable und intuitive Mobilitätslösung erhält. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem Partner, um die Serienentwicklung und Industrialisierung unseres Mover weiter voranzutreiben“, so Dr. Henning von Watzdorf, CEO HOLON.

Komfortable Mobilität für Alle

Neben dem herkömmlichen Linienverkehr soll der Mover als On-Demand-Verkehrsmittel eingesetzt werden, um so den Mobilitätsbedarf der Nutzer zu decken. Dies erhöht nicht nur die Benutzerfreundlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs, sondern trägt auch zur Nachhaltigkeit bei, da der vollelektrische Mover emissionsfreie Fahrten in den Gemeinden ermöglicht.

Ausgestattet mit Funktionen wie einer automatischen Rampe, Sicherungssystemen, Braille-Schrift und audiovisuellen Kommunikationsmöglichkeiten, ist der HOLON Mover so konzipiert, dass er einen inklusiven Zugang zu Mobilitätslösungen für jedermann bietet. Mit einer Gesamtkapazität von bis zu 15 Fahrgästen, einschließlich Sitzplätzen für zehn Personen, kann das Fahrzeug die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Fahrgäste erfüllen, einschließlich derer, die einen Zugang für Rollstühle oder Kinderwägen benötigen.

Cloud-Lösung von Valtech Mobility trägt maßgeblich zum Mobilitätserlebnis bei

Valtech Mobility übernimmt eine wichtige Rolle als Softwarepartner für die Cloud-Entwicklung, die Serviceerstellung und die Integrationsunterstützung für Drittanbieter. Das in München ansässige Unternehmen wird in alle Prozessphasen involviert sein – von der Konzeption über die Produktbereitstellung bis hin zu laufenden Software-Updates – um ein nahtloses, sicheres und zukunftsfähiges Ergebnis zu gewährleisten.

Über BENTELER

BENTELER ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe für Kunden aus den Bereichen Automobiltechnik, Energie und Maschinenbau. Als Metall-Prozess-Spezialist entwickeln, produzieren und vertreiben wir weltweit sicherheitsrelevante Produkte, Systeme und Dienstleistungen.

Im Geschäftsjahr 2022 betrug unser Umsatz 8,954 Milliarden Euro.

Unter der Führung der strategischen Managementholding BENTELER International AG mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind die Divisionen BENTELER Automotive und BENTELER Steel/Tube organisiert. Unsere rund 23.000 Mitarbeiter an 73 Produktions- und 19 Engineering- und F&E-Standorten in 26 Ländern bieten erstklassige Herstellungs- und Vertriebskompetenz – leidenschaftlich und nah am Kunden.

BENTELER. Die Familie der Lösungsmacher. Seit 1876.

www.benteler.com

Über HOLON

HOLON ist eine Tochtergesellschaft von BENTELER. Mit fundiertem Know-how in der Automobiltechnik und -industrialisierung sowie der kontinuierlichen Umsetzung neuer Technologien für die Elektromobilität entwickelt das Unternehmen autonome Mover für den Fahrzeugmarkt der Zukunft. Hierfür arbeitet HOLON mit Technologie-Unternehmen, ortsansässigen ÖPNV-Unternehmen und Mobility-as-a-Service-Anbietern zusammen.

www.driveholon.com

Über Valtech Mobility

Valtech Mobility ist ein Joint-Venture-Unternehmen des Volkswagen Konzerns und der Digitalagentur Valtech. Valtech Mobility ist ein weltweit führender Anbieter von vernetzten Diensten mit besonderem Fokus auf die Cloud und Softwareentwicklung für das vernetzte Auto. Valtech Mobility verfügt über ein Team von +500 Automobilexpert:innen, die in den Bereichen Fahrzeugsoftware und Cloud-Software sowie E-Mobilität, Business Process Re-Engineering und UI-UX-Entwicklung arbeiten. Valtech Mobility trägt die Verantwortung für mehr als 50 Dienste in 370 Versionen – mit einem Ökosystem von mehr als 30 Millionen vernetzter Fahrzeuge in 64 Märkten und über 20 Gerätegenerationen.

www.valtech-mobility.com

Konsortium Autostrom errichtet neue Schnellladeparks an deutschen Autobahnen für das Deutschlandnetz

Berlin (ots) Das Konsortium Autostrom erhielt heute von der Autobahn GmbH des Bundes den Auftrag für Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb von neuen Schnellladeparks mit mehr als 300 Ladepunkten auf unbewirtschafteten Rastanlagen an deutschen Autobahnen.

Mit der Zuteilung der sechs Autobahnlose startet der Bund den Ausbau von Ladeparks, die künftig auf unbewirtschafteten Park- und Rastplätzen an den Autobahnen entstehen. Mit den weiteren 200 Autobahn-Standorten gibt es künftig alle 15 bis 30 km eine Lademöglichkeit entlang der Autobahnen. © Drees & Sommer SE / Stéphanie Strecker

Die Inbetriebnahme der neuen Ladeparks mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW pro Ladestation ist bis Ende 2026 geplant. Anschließend wird sie das Konsortium Autostrom bis Anfang 2032 betreiben mit einer Verlängerungsoption von zwei Jahren. Führende Konsortialpartner des Autostrom-Konsortiums sind das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart, das in Hannover beheimatete Energieversorgungsunternehmen enercity AG sowie der Ladepark- und Tankstellenbetreiber Q1 Energie AG mit Sitz in Osnabrück. Mitglieder des Konsortiums sind außerdem die Pohl-Gruppe, ein auf Energie-, Infrastruktur- und Verkehrswegebau spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Hohenwestedt, das Energieversorgungsunternehmen RheinEnergie AG mit Sitz in Köln, das mit seinem Tochterunternehmen TankE GmbH auf den Bau und Betrieb von Ladeinfrastruktur spezialisiert ist, die SWN Stadtwerke Neumünster GmbH sowie der Dienstleister für Ladeinfrastruktur Westfalen Weser Ladeservice GmbH mit Sitz in Paderborn.

Mit dem Deutschlandnetz sorgt der Bund für eine flächendeckende, bedarfsgerechte und zuverlässige Schnellladeinfrastruktur – sowohl an den Bundesautobahnen als auch im urbanen, suburbanen und ländlichen Raum. Nach der Vergabe von 900 regionalen Schnellladestandorten in Form von 23 sogenannten Regionallosen im September 2023 hat der Bund mit der Zuteilung der sechs Autobahnlose nun den zweiten Schritt gemacht. Insgesamt geht es um rund 200 Standorte, die an den Autobahnen an unbewirtschafteten Park- und Rastplätzen entstehen sollen. Autobahn-Standorte und Regionallose sind aufeinander abgestimmt, um Überlagerungen zu vermeiden. Das Deutschlandnetz enthält mit den beiden Ausschreibungen insgesamt mehr als 1.000 Standorte und stellt so sicher, dass der nächste Schnellladepunkt überall in Deutschland in wenigen Minuten zu erreichen ist.

Weiße Ladeflecken aus der Landkarte tilgen

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Individuelle Mobilität ist ein hohes Gut in einer freien Gesellschaft. Deshalb freut es mich sehr, dass das Deutschlandnetz jetzt um Schnellladepunkte im bundesweiten Autobahnnetz erweitert wird. Damit wächst das Angebot für die Nutzerinnen und Nutzer und das Ladenetz an Autobahnen wird spürbar dichter. Unser Ziel ist, dass bundesweit der nächste Schnellladestandort in wenigen Minuten erreichbar ist.“ Unternehmen, die den Zuschlag für ein Autobahnlos erhalten haben, übernehmen als Charge Point Operator, kurz CPO, den Aufbau und Betrieb der Stationen. Der Bund erhält im Gegenzug für seine finanzielle Förderung acht Jahre lang einen Teil der Einnahmen.

Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes: „Um lange Strecken mit dem E-Auto zu bewältigen, müssen die Fahrerinnen und Fahrer verlässlich aufladen können. Dazu möchten wir unseren Beitrag leisten und dabei helfen, Reisen entlang der Autobahnen ohne Reichweitenangst anzutreten. Zudem unterstreicht die Autobahn GmbH damit ihr Engagement für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität auf den Bundesautobahnen.“

Womit das Konsortium die für die Ausschreibung verantwortliche Autobahn GmbH überzeugt hat, erklärt Dr.-Ing. Burkhard Seizer, Gesamtprojektleiter von Autostrom und Senior Manager bei Drees & Sommer: „Alle Konsortialpartner verfügen in ihren Bereichen über langjährige und umfassende Expertise. Wir decken das gesamte Spektrum ab, wenn es um die Planung, Errichtung und den Betrieb von Schnellladeparks geht. Wir haben uns intensiv vorbereitet und sind startklar. Wir freuen uns daher, dass der Bund unserer langjährigen Expertise vertraut und Autostrom den Zuschlag für mehrere Lose gegeben hat.“ Sein Arbeitgeber Drees & Sommer begleitet den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur an den Autobahnen des Bundes seit mehr als fünf Jahren in verschiedenen Rollen. Durch diese Erfahrungen verfügen die Expert:innen von Drees & Sommer über umfangreiches Wissen in allen Leistungsphasen der Planung und Errichtung.

Mit voller Leistung und hohem Komfort unkompliziert laden

„Der erfolgreiche Markthochlauf der Elektromobilität erfordert die Bereitstellung leistungsfähiger und zuverlässiger Ladeinfrastruktur entlang der Hauptverkehrsrouten. Die Ladeinfrastruktur muss für alle Reisenden leicht zu erkennen und einfach zu erreichen sein“, sagt Sebastian Herkenhoff, der als stellvertretender Gesamtprojektleiter die Q1 Energie AG im Konsortium vertritt. Bei dem mittelständischen Energieunternehmen verantwortet er als Prokurist und Teamleiter die Bereiche Digitales und Nachhaltige Energien. Durch den Betrieb von über 230 klassischen Tankstellen bringt Q1 umfangreiche Erfahrung in der Abrechnung und im Betrieb dezentraler Versorgungsinfrastrukturen in das Projekt ein. Besonders wichtig sei neben der Ladeleistung der Säulen eine unkomplizierte Handhabung: „Wir setzen unter anderem durch den umfassenden Einsatz von EC- bzw. Kreditkartenterminals sowie durch ein breites Spektrum von Ladekartenakzeptanzen darauf, den Nutzerinnen und Nutzern ein barrierearmes, komfortables Ladeerlebnis zu bieten“, so Herkenhoff.

Der Energiedienstleister enercity AG wird u.a. die Inbetriebnahme der neuen Ladepunkte von Autostrom koordinieren und alle 400 kW High Performance Charger liefern. Dr. Marc Hansmann, Vorstandsmitglied von enercity, erklärt: Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnern, dieses bundesweite Leuchtturmprojekt umzusetzen. Bei enercity haben wir bereits deutschlandweit zahlreiche Ladeinfrastrukturprojekte im Privat- und Gewerbekundensektor realisiert. Viele Unternehmen und die öffentliche Hand sind unsere Kunden. Damit sind wir ein zuverlässiger Partner, mit Expertise und Ressourcen für diese Art von Großprojekten. Für enercity ist es der bisher größte Auftrag dieser Art in der Geschichte unseres Unternehmens. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine nutzerfreundliche und leistungsfähige Ladeinfrastruktur entscheidend ist, um eine nachhaltige Mobilität zu gestalten. Mit diesem bundeweiten Großprojekt kommen wir dem Ziel ein Stück näher.“

Geballte Energie für die Ladeparks der Zukunft

Im Bereich der Energietechnik und des Kabelbaus steht Autostrom mit der Pohl-Gruppe, eines der größten Energie-, Infrastruktur- und Verkehrswegebaufirmen in Norddeutschland, ein Partner mit hoher Expertise in der baulichen Umsetzung von Infrastrukturprojekten zur Verfügung. Mit den Unternehmen RheinEnergie AG, SWN Stadtwerke Neumünster GmbH und der Westfalen Weser Ladeservice GmbH verstärken das Konsortium eine Reihe von Verteilnetzbetreibern und Energieversorgungsunternehmen. Neben einer hohen technischen Expertise im Bereich von Hoch- und Mittelspannungsanlagen und der gesicherten Energieversorgung von technischen Anlagen verfügen alle diese Unternehmen über Erfahrungen im Aufbau und im Betrieb von Ladeinfrastruktur. Die Energieversorgung der Ladeparks mit grünem Strom stellten die SWN Stadtwerke Neumünster GmbH sicher, die gemeinsam mit der Pohl-Gruppe mit dem Unternehmen nonoxx pro schon deutschlandweit im Bereich Mobilität tätig sind. Begleitet wird das Konsortium bei der Strukturierung und Finanzierung von der Norddeutschen Landesbank (Nord LB).

Weitere Infos zu den Mitgliedsunternehmen von Autostrom:

Drees & Sommer: Uniting opposites to create a world we want to live in.

Nachhaltige, innovative und wirtschaftliche Lösungen für Immobilien, Industrie, Energie und Infrastruktur zu beraten, umzusetzen – oder den Kund:innen sogar beides aus einer Hand zu bieten – das zeichnet das partnergeführte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE aus. Interdisziplinär zusammengesetzte Teams arbeiten in mehr als 5.000 Projekten weltweit daran, eine lebenswerte Zukunft zu schaffen und scheinbare Gegensätze zu vereinen: Tradition und Zukunft, Analog und Digital, Effizienz und Wohlbefinden.

Drees & Sommer SE

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Verbrauchertipp! Wintergrillen mit dem Gasgrill.

So gelingt das BBQ-Vergnügen bei kalten Temperaturen.

Berlin (ots)

  • Die Grillsaison ist eröffnet: Wintergrillen ist die schmackhafte Alternative zum nassgrauen Alltag.
  • Propangas, Flaschengröße, Standort, Reinigung: Mit diesen Tipps gelingt der winterliche BBQ-Start 2024 mit dem Gasgrill.
  • Worauf es beim Grillen bei Wind und Wetter ankommt, verrät Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).
Wintergrillen: Echte Grillprofis öffnen den Deckel nur ganz kurz, um das Grillgut zu wenden.
Bildrechte: Deutscher Verband Flüssiggas e.V. Fotograf: Steven Luedtke

Kalte Außentemperaturen, heißer Rost: Wintergrillen ist pures und ursprüngliches BBQ-Vergnügen. Denn: Was gibt es Schöneres als an einem kalten Winterwochenende mit Freunden oder der Familie zusammen zu sein und leckeres Gemüse oder Steaks vom heißen Grill zu genießen? Und doch gibt es beim Wintergrillen mit dem Gasgrill ein paar Dinge zu beachten. Was genau, verrät Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Tipp 1: Windgeschützter Standort – keine BBQ-Einladung für Böen

Für den Standort des Gasgrills im Winter gilt: Lage, Lage, Lage. Denn niedrige Außentemperaturen und starker Wind beeinflussen ganz erheblich die Grilltemperatur. Und somit auch den Energieverbrauch. „Für effizientes Wintergrillen, den Gasgrill am besten an einen windgeschützten Ort stellen. Böen oder Seitenwind können so nicht die vorhandene Hitze aus dem Innenraum treiben – und die Grillzeit unnötig verlängern“, sagt Markus Lau. Dies wäre bei niedrigen Außentemperaturen umso ärgerlicher, da das Vorheizen auf die gewünschte Grilltemperatur bereits länger dauert. Bei der Wahl des Standorts trotzdem genügend Abstand zu Häuserwänden halten, damit beispielsweise spritzendes Fett keine Spuren an der Fassade hinterlässt.

Tipp 2: Richtige Gasauswahl – Propan ist der Winterprofi

Wie war das nochmal mit dem Unterschied von Propan und Butan? Grill-Fans grillen im Winter am besten mit Propangas. Damit sind sie auch bei Temperaturen weit unter 0 Grad Celsius auf der sicheren Seite. „Propangas ist in den üblichen 5-, 8- oder 11-Kilogramm-Flaschen enthalten, die man beispielsweise im Baumarkt bekommt“, sagt Markus Lau. „Weniger gut geeignet fürs Wintergrillen sind hingegen die kleineren, blauen Butangasflaschen.“ Der Grund: Butan baut bereits bei Außentemperaturen von etwa 0 Grad Celsius keinen Druck mehr auf – der Flasche geht im Winter sprichwörtlich schnell die Puste aus. Butangasflaschen sind daher eher für die Sommermonate geeignet, beispielsweise als Energielieferant beim Camping.

Tipp 3: Die richtige Größe der Gasflasche – passt wie Grill an Flasche

Die Größe der Gasflasche sollte sich an der Leistungsstärke des Grills orientieren. 5-Kilogramm-Flaschen eignen sich für kleinere Gasgrills mit bis zu zwei Brennern. Zudem gibt es spezielle 8-Kilogramm-BBQ-Flaschen, die optimal in den Unterschrank der gängigen Gasgrills passen. Für leistungsstärkere Gasgrills sind 11-Kilogramm-Flaschen am besten. „Passt die Gasflaschengröße nicht zur Leistungsstärke des Gasgrills, kann sich eine Reifschicht auf der Gasflasche bilden – und der Grill eventuell sogar ausgehen“, sagt Markus Lau. Dieses sogenannte Vereisen ist kein reines Winterphänomen, sondern kann auch im Sommer passieren. Wichtig: Vereiste Flaschen zudrehen, um dann bei steigenden Temperaturen einen Gasaustritt zu verhindern. „Um einer möglichen Vereisung vorzubeugen, ist es sinnvoll, die Flaschengröße an den Erfordernissen des Gasgrills zu orientieren“, rät Markus Lau.

Tipp 4: Deckel drauf – so bleibt die Hitze, wo sie hingehört

Im Winter besonders wichtig: Immer mit Deckel grillen, denn dieser funktioniert wie ein Wärmespeicher. Damit nur wenig Hitze verloren geht und die Grillzeit sich nicht unnötig verlängert, den Deckel am besten so selten wie möglich öffnen. „Echte Grillprofis öffnen den Deckel nur ganz kurz, um das Grillgut zu wenden – und nutzen ansonsten für den Wärme-Check die Temperaturanzeige im Deckel“, sagt Markus Lau. Besonders wichtig im Winter: Den Grill am besten so stellen, dass sich der Deckel gegen den Wind öffnen lässt. Der Deckel dient so als zusätzlicher Windschutz, Böen blasen keine Wärme aus dem Grill und das Grillgut ist besser vor dem Auskühlen geschützt.

Tipp 5: Saubere Sache – Vorab-Reinigung verkürzt das Ausbrennen

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen: Das gilt auch für die Reinigung des Gasgrills. Im Winter lohnt es sich besonders vor dem Ausbrennen, den Rost mit einer geeigneten Grillbürste zu reinigen: „Durch die Vorab-Reinigung mit der Grillbürste lässt sich meist die Ausbrennzeit erheblich verkürzen und somit Energie sparen“, sagt Markus Lau. Denn das Ausbrennen auf höchster Stufe dauert im Winter bei eisigen Temperaturen sowieso schon länger als im Sommer. Hat der Gasgrill dann seine Maximaltemperatur erreicht, sollte er diese nur für eine geringe Zeit halten müssen, um die letzten vorhandenen Grillgutreste zu verbrennen. Dank Vorab-Reinigung und anschließendem Ausbrennen ist der Gasgrill schnell wieder fit für den nächsten BBQ-Einsatz.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

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Mars Logistik setzt auf Elektromobilität – Projektstart in Deutschland.

Mars und Einride bringen bis 2030 europaweit 300 Elektro-Lkw auf die Straßen

Verden (ots) Das Unternehmen Mars kündigt heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin an, den klimaschonenden Umbau seiner Logistik voranzutreiben. In Kooperation mit dem schwedischen Frachttechnologieunternehmen Einride, das digitale, elektrische und autonome Technologien für den Güterverkehr anbietet, werden bis 2030 europaweit 300 Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Durch die Umstellung erwartet Mars eine jährliche Reduzierung der CO2 -Emissionen von 20.000t, das entspricht einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Mars Logistik in Europa um etwa 10 Prozent pro Jahr.

Mars Logistik setzt auf Elektromobilität – Projektstart in Deutschland: Mars und Einride bringen bis 2030 europaweit 300 Elektro-Lkw auf die Straßen.
Bildrechte: Mars, Inc. Fotograf: Mars GmbH

Das gemeinsame Projekt ist Mitte Januar 2024 in Deutschland gestartet und noch dieses Jahr werden weitere Strecken in Deutschland, in UK und in den Niederlanden folgen. Diese vollständig elektrifizierten Transportabläufe werden durch ein weiteres Pilotprojekt mit autonom betriebenen Fahrzeugen ergänzt, das im Jahr 2025 eingeführt wird.

Der Ausbau elektrischer Transportnetze ist Teil des globalen Mars Engagements, seine Emissionen bis 2050 über die Wertschöpfungskette auf Netto-Null zu senken. Bereits bis 2030 will Mars, Incorporated die Emissionen (Scope 1 bis 3) halbieren. [1] Dafür investiert Mars global in den nächsten drei Jahren 1 Milliarde US-Dollar. Einen Beitrag leistet die Umgestaltung der Logistik.

Barry Parkin, Chief Procurement and Sustainability Officer bei Mars, Inc.: „Die Kooperation mit Einride zeigt, wie wir mit Partnern eng zusammenarbeiten und unsere gemeinsame Kraft nutzen, um schon heute Veränderungen für eine nachhaltigere Zukunft voranzutreiben. Dieses Investment ist ein Beispiel dafür, wie wir über die Verbesserung und Optimierung der Logistik die in der Mars Net Zero Roadmap beschriebenen Maßnahmen umsetzen. Gemeinsam treiben wir den Wandel voran und demonstrieren unser Engagement für Nachhaltigkeit in großem Maßstab.“

Start der Mars Einride Kooperation in Deutschland im Januar 2024

Mitte Januar startete Mars die Elektrifizierung seiner Transportroute zwischen dem Pet Nutrition Fabrik- und Bürostandort in Verden (Niedersachsen) und seinem Logistikzentrum in Minden (Nordrhein-Westfalen). Einride stellte Mars dafür zwei 40-Tonnen Mercedes-Benz eActros 300 sowie zwei Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten zur Verfügung, die von Einrides Betriebssystem Saga betrieben werden. In die Installation investiert Mars einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag.

Durch den Einsatz der zwei Elektro-Lkw auf der einfachen Strecke Verden – Minden (91 km) werden schätzungsweise 400t CO2e pro Jahr eingespart. Ab Oktober 2024 steigt Mars an beiden Lade-Standorten auf Grünstrom um. Dann reduziert sich der CO2-Ausstoß beim Betrieb der beiden Lkw über die gesamte Energiekette hinweg (Well-to-Wheel) auf null.

Björn Schlenker, Mars Market Supply Chain Director Deutschland: „Transformation braucht strategische Partnerschaften wie unsere Kooperation mit Einride. Wir treiben den Ausbau der klimafreundlichen Logistik voran und binden Einride eng ein, um weitere Strecken zu elektrifizieren, wie zum Beispiel die Route zu unserer Schokoladenfabrik in Viersen. Die Mars-Einride-Kooperation in Deutschland ist ein großer Schritt und der Anfang unseres groß angelegten Plans in den nächsten Jahren.“

Einride ermöglicht es Unternehmen, durch digitale, elektrische und autonome Technologien auf nachhaltigen Straßengüterverkehr umzusteigen. Das Frachtkapazitäts-as-a-Service-Angebot (FaaS) besteht aus dem Einsatz von vernetzten Elektrofahrzeugen führender OEMs (Original Equipment Manufactures), autonomen Fahrzeugen und Einride Smartchargern, die alle mit dem Betriebssystem Einride Saga betrieben werden. Saga nutzt datengetriebene Erkenntnisse und Echtzeit-Updates, um Routen zu optimieren, den Energieverbrauch zu senken, Ladepläne zu automatisieren, Batterielebensdauer zu maximieren, Emissionsreduzierungen zu verfolgen und abzubilden sowie Transportkosten zu minimieren.

Robert Ziegler, General Manager Europe bei Einride, zur Kooperation: „Um eine zukunftsfähige Logistik zu schaffen, müssen wir die Dekarbonisierung im Transportsektor vorantreiben. Diese Partnerschaft zeigt exemplarisch, wie Mars sich eben dafür einsetzt und aktiv handelt. Gemeinsam führen wir ein intelligentes Frachtsystem ein, das Emissionen reduziert, die Effizienz steigert und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit im großen Maßstab zeigt.“

[1] Mars, Incorporated hat sich zum Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Basisjahr 2015 bis 2030 um 50% und bis 2050 um 80% zu reduzieren und in 2050 durch einen Ausgleich der verbleibenden Menge an Treibhausgasen durch hochwertige Emissionsgutschriften Netto-Null zu erreichen.

Informationen zu unseren Klimazielen: Klimaziele | Mars, Incorporated

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.mars.de.

ADAC und e-mobilio kooperieren bei Kaufberatung für Wallboxen

Kauf und Installation der passenden Wallbox

München (ots) Der ADAC kooperiert mit dem E-Mobility-Unternehmen e-mobilio und integriert auf seiner Website ab sofort einen Online-Kaufberater für Wallboxen. Unter ADAC e-Charge Home erhalten ADAC Mitglieder, aber auch Nicht-Mitglieder, die passende Ladelösung für ihr Elektro- oder Plug-In-Hybrid-Auto. Produktauswahl und Beratung werden mit einem Rundum-Service bei der Installation der Ladetechnik für zu Hause ergänzt. Auf ausgewählte Wallboxen und den digitalen Installationscheck erhalten ADAC Mitglieder Preisvorteile.

Sascha Coccorullo, Leiter New Business, Strategie und Marktforschung ADAC SE (im Bild Mitte), Ralph Missy, Co-Founder e-mobilio GmbH (rechts im Bild), Denis Reichel, Co-Founder e-mobilio GmbH (links im Bild) Bildrechte: ADAC SE

„Die Auswahl der richtigen Wallbox ist für Elektroautofahrer ein wichtiger Schritt, um ihre künftige Mobilität bezahlbar und zukunftssicher auszurichten. Dies gilt vor allem in Zeiten des Umbruchs. Wir bieten unseren ADAC Mitgliedern nicht nur Produkte, sondern auch kompetente Beratung und Vernetzung mit anderen wichtigen Komponenten, die für die Elektromobilität wichtig sind,“ so Sascha Coccorullo, Leiter New Business, Strategie und Marktforschung bei der ADAC SE. „Mit dem E-Kaufberater werden ADAC-Mitglieder beim Kauf der Ladetechnik unterstützt, und zwar abgestimmt auf ihre individuellen Lade- und Mobilitätsbedürfnisse.“

Größter digitaler Kaufberater

go-e Charger Gemini flex Bildrechte: go-e / e-mobilio
Fotograf: ADAC SE

„Mit der Erfahrung aus über 200.000 durchgeführten digitalen Kaufberatungen verfügen wir über ein umfangreiches Kundenverständnis für einen optimalen Umstieg zur Elektromobilität. Wir danken dem ADAC für sein Vertrauen in unser Angebot und sind stolz, einen solch starken Partner an unserer Seite zu haben“, kommentiert Ralph Missy, Co-Founder von e-mobilio, die künftige Zusammenarbeit.

Installationscheck vor Ort oder per Video-Call

Heidelberg Amperfied Home Eco Bildrechte: Kathrein / e-mobilio
Fotograf: ADAC SE

Neben dem digitalen Kaufberater, der Endkunden zur Seite steht, kann auch ein Installations-Check gebucht werden, und zwar sowohl über einen Elektriker vor Ort als auch über einen Video-Call. Mit diesem Service können Privatkunden ihre genauen Installationsbedingungen für die eigene Ladestation bequem, schnell und sicher im Vorfeld des Kaufs klären. Im Anschluss wird die Installation über einen lokalen Partner beauftragt. ADAC Mitglieder profitieren nicht nur bei Beratung und Installation, für ausgewählte Wallboxprodukte gibt es ebenfalls einen Sondertarif, mit dem bis zu 50 Euro gespart werden.

Verschiedene Anwendertypen im Fokus

Bei seinem e-Charge Home Angebot nutzt der ADAC den breiten Erfahrungsschatz von e-mobilio und bietet darauf basierend passgenaue Lösungen für verschiedene Anwendertypen an: Die Wallbox Heidelberg Amperfied Home Eco eignet sich besonders für kostenbewusste „Elektro-Sparfüchse“. Das Modell go-e Charger Gemini flex ist eine mobile Ladestation für Anwender, die öfter den Standort zum Laden wechseln. Über die Wallbox von Kathrein ist optional eine eichrechtskonforme „Anbindung“ für Dienstwagenfahrer möglich. Dieses Produkt verfügt zudem über eine automatische Umschaltungseinrichtung für PV-Anlagen. Die go-e Charger Gemini Wallbox ist auch für ADAC Mitglieder und Verbraucher interessant, für die Börsenstrom mit flexiblen Stromtarifen eine Option darstellt.

ADAC Fahrzeugwelt mit Autos, Strom, Solar und Wallboxen

Für die Nutzung von flexiblen Stromtarifen bietet der ADAC seinen Mitgliedern seit 2023 bereits eine Lösung über den Partner tibber an. Sascha Coccorullo: „Wir denken Elektromobilität niemals nur als Auto. Wir bieten nach Möglichkeit auch immer Vernetzungsmöglichkeiten, etwa mit Sonderkonditionen bei flexiblen Stromtarifen, bei Photovoltaik-Anlagen oder der ADAC Ladekarte“. Alles ist über die Plattform ADAC Fahrzeugwelt einsehbar. Und: selbstverständlich gibt es dort auch Pkw zu ADAC Sonderkonditionen. Gerade diese Vernetzung der Produkte und Services zu maßgeschneiderten Lösungen ist für unsere Mitglieder wichtig,“ betont Coccorullo.

Das Wallbox-Angebot des ADAC ist über www.adac.de/wallbox in der ADAC Fahrzeugwelt ( Auto Leasing – Auto Finanzierung – Auto Abo (adac.de)) verfügbar.

ADAC SE

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Hohe Energie- und Lebenshaltungskosten: Millionen Deutsche sind bereit, im Januar zu Hause Tiefsttemperaturen zu ertragen

Berlin (ots) Eine neue Umfrage des Clean-Energy-Tech-Unternehmens Aira hat ergeben, dass die Deutschen in Folge steigender Energie- und Lebenshaltungskosten den Umstieg auf alternative Heizlösungen wie Wärmepumpen in Betracht ziehen.

Man with hat, sweater and hand gloves indoors on a chilly winter day, energy and gas crisis, cold room, heating problems. Bildrechte: Aira Fotograf: m-gucci

Es ist bekannt, dass Wärmepumpen die Energiekosten in Privathaushalten um bis zu 40 % und die Kohlenstoffemissionen um mindestens 75 % senken können.

  • 54 % der Deutschen erwägen oder haben bereits beschlossen, ihre Heizung im Januar herunterzudrehen.
  • Immerhin 2,1 Millionen Menschen sind bereit, ihre Heizung im Januar ganz auszuschalten.
  • Fast drei Viertel (71 %) der Befragten nannten die hohen Energiepreise als Hauptgrund für das sparsamere Heizverhalten – ein Zeichen für den wachsenden finanziellen Druck auf die deutschen Haushalte.
  • Mehr als ein Viertel (28 %) der Deutschen erwarten diesen Winter Tiefsttemperaturen in ihrem Zuhause. Grund hierfür ist, dass Millionen von ihnen Energie sparen wollen und vorhaben, ihre Heizung herunterzudrehen.
  • 20 % der Deutschen haben sich außerdem vorgenommen dieses Jahr weniger für Lebensmittel auszugeben, um die Heizkosten zu decken, während 37 % planen weniger für Kleidung auszugeben und 35 % ihre Freizeitaktivitäten einschränken wollen.
  • 10 % der Deutschen (etwa 7 Millionen) erwägen 2024 die Anschaffung einer Wärmepumpe, um ihre Heizbilanz zu verbessern und ihr Zuhause effizient und nachhaltig zu beheizen.

Trotz niedriger Temperaturen haben 54 % der Befragten bereits beschlossen oder ziehen in Erwägung ihre Heizung diesen Januar herunterzudrehen. 3 % meinten sogar, sie wollen ihre Heizung ganz ausschalten – eine Reaktion auf die Wirtschaftskrise, steigende Heizkosten und Klimabedenken.

Dies geht aus einer neuen Umfrage zum Heizverhalten in Deutschland und Europa hervor, die vom schwedischen Clean-Energy-Tech Unternehmen Aira in Auftrag gegeben wurde. Die Umfrage zeigt, dass mehr als ein Viertel (28 %) der Deutschen diesen Winter die kältesten Temperaturen zu Hause erwartet, in denen sie je gelebt haben. Grund hierfür ist, dass Millionen von ihnen Energie sparen wollen und vorhaben, ihre Heizung herunterzudrehen.

Und dieser Trend könnte sich die kommenden Wochen weiterziehen: Etwa ein Viertel der Befragten (24 %) gaben an, dass sie auch im Februar ihre Heizung niedriger einstellen oder ausschalten wollen. Insgesamt rechnen 58 % der Befragten aufgrund niedrigerer Raumtemperaturen mit einer Verschlechterung ihrer körperlichen Gesundheit.

Auf die Frage nach den Hauptgründen für das sparsamere Heizverhalten steht der finanzielle Druck für viele an erster Stelle: 71 % der Umfrageteilnehmenden nannten die hohen Energiepreise. Gleichzeitig gaben 38 % der Befragten Sorgen über ihre persönlichen Finanzen und die gestiegenen Lebenshaltungskosten an. 24 % wiederum nehmen niedrigere Raumtemperaturen im Zuge von Klimabedenken in Kauf. Noch immer ist das Heizen von Privathaushalten der drittgrößte Verursacher von CO2-Emissionen in Europa.

Beliebte Hilfsmittel, um sich warm zu halten und dadurch die Heizung weniger aufdrehen zu müssen, sind laut Umfrage ein zusätzliches Paar Socken (61 %), Hausschuhe (55 %) oder Thermowäsche (39 %). 39 % setzen außerdem auf mehrere Schichten Kleidung, bevor sie die Heizung aufdrehen. Darüber hinaus gaben manche, die ihre Heizung herunterdrehen oder ausschalten wollen, an, dass sie sogar eine Mütze (13 %) oder einen Mantel (11%) innerhalb ihrer Räumlichkeiten tragen würden, statt mehr zu heizen.

Jede und jeder fünfte Deutsche (20 %) hat sich außerdem vorgenommen, in diesem Jahr weniger für Lebensmittel auszugeben, um die Heizkosten zu decken, während 37 % weniger für Kleidung ausgeben wollen und 35 % vorhaben, ihre Freizeitaktivitäten einzuschränken. Eine ergänzende Umfrage im Auftrag von Aira im September 2023 zeigte zudem, dass 5 % mehr Zeit in beheizten öffentlichen Räumen wie Bibliotheken, Cafés und Gemeindezentren verbringen wollen, um sich warm zu halten – 2 % gaben an, sogar zu überlegen, zu ihrer Familie zu ziehen, um Kosten zu sparen.

Effizient und sauber heizen – 10 % der Deutschen denken über eine Wärmepumpe nach

Im Zuge steigender Heizkosten nimmt auch das Interesse an alternativen Heizungslösungen für Privathaushalte zu: 10 % der Deutschen erwägen, im Jahr 2024 eine Wärmepumpe zu installieren, um in den kommenden Jahren effizient und nachhaltig heizen zu können.

In skandinavischen Ländern – wie Schweden, das für seine strengen Winter bekannt ist und in letzter Zeit rekordverdächtig niedrige Temperaturen erlebt hat – sind Wärmepumpen bereits weit verbreitet: 60 % der Ein- und Zweifamilienhäuser werden dort mit Wärmepumpen beheizt. Wärmepumpen liefern zuverlässige, saubere Energie und senken gleichzeitig die CO2-Emissionen und Heizkosten.

Trotzdem heizen immer noch 130 Millionen europäische Haushalte mit Gas oder Öl, davon 19 Millionen in Deutschland, wo das Beheizen von Wohngebäuden 11 % der Gesamtemissionen ausmacht.

Martin Lewerth, Aira Group Chief Executive Officer, sagt: „Die Studie macht deutlich, dass viele Haushalte weiterhin mit den steigenden Energiepreisen und der übermäßigen Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu kämpfen haben. Wir bei Aira glauben, dass die Lösung in der Elektrifizierung des Heizens in Privathaushalten liegt. Wir wollen Wärmepumpen für möglichst viele Menschen zugänglich und erschwinglich machen.

Durch den Wechsel von einer Gas- oder Ölheizung zu einer Wärmepumpe können deutsche Familien bis zu 40 % ihrer Heizkosten einsparen und die damit verbundenen Haushaltsemissionen um mindestens 75 % reduzieren – stammt der Strom für die Wärmepumpe zudem aus fossilfreien Quellen wie zum Beispiel einer eigenen Solaranlage, ist die Wärmepumpe sogar klimaneutral – ohne dass die Menschen ihren Lebensstil ändern müssen.“

Zur Methodik

Die Studie wurde von Mortar Research im Auftrag von Aira durchgeführt und von insgesamt 8.068 Teilnehmenden sowohl auf mobilen als auch auf Desktop-Geräten beantwortet. Der Befragungszeitraum war zwischen 13. und 20. Dezember 2023. Die Studie richtete sich an Erwachsene in Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich. Allein in Deutschland nahmen über 2000 Menschen an der Befragung teil. Die Stichprobe war in Bezug auf Geschlecht, Alter und Region landesweit repräsentativ.

Über Aira

Aira bietet nachhaltige Energietechnologien für Eigenheime an und ist angetreten, Europas führendes Unternehmen der Branche zu werden. Das Unternehmen wurde 2022 von der Vargas Holding in Stockholm, Schweden, gegründet, um die Elektrifizierung von Wohngebäudeheizungen mit sauberer Energietechnologie voranzutreiben – Haus für Haus. Dank einer voll integrierten Wertschöpfungskette bietet Aira optimale Wirtschaftlichkeit ohne hohe Vorab-Investitionen. So erhalten Verbraucher:innen in ganz Europa Zugang zu kompletten Energiesparlösungen mit intelligenten Wärmepumpen im Kern. Der Rundum-sorglos-Service von Aira inkludiert die Installation einer Wärmepumpe in nur 30 Tagen – von der Auftragsbestätigung bis hin zur Nutzung, einen hausinternen Förderservice und eine persönliche Kundenbetreuung. Aira gibt es in Italien, Deutschland und in Großbritannien, das Headquarter sitzt in Stockholm, Schweden.

Weitere Informationen gibt es unter: www.airahome.com/de-de

Verbrauchertipp – Bye-bye Verschwendung: So heizen und lüften Sie in Abwesenheit richtig

Berlin (ots) Wer die Wohnung zum täglichen Arbeiten oder den längeren Winterurlaub verlässt, sollte die Heiztemperatur anpassen.

  • Nicht unter 16 Grad: Die optimale Raumtemperatur hält die Balance zwischen Effizienz und Schimmelbildung.
  • Die richtige „Lüft-Strategie“ sollte auch während des Winterurlaubs berücksichtigt werden – insbesondere bei vielen Zimmerpflanzen.
  • Was es beim Lüften und Heizen in Abwesenheit zu beachten gibt, verrät Markus Lau, Technikexperte beim DVFG.
Wer die Wohnung zum täglichen Arbeiten oder den Winterurlaub verlässt, sollte die Heiztemperatur anpassen. Bildrechte: DVFG / AdobeStock
Fotograf: Christian Hillebrand

Ob für den Winterurlaub oder den Büroalltag – die Frage bleibt gleich: Wie heize ich effizient, wenn niemand zu Hause ist? Läuft die Heizung auch in Abwesenheit auf Hochtouren weiter, verbraucht sie unnötig viel Heizenergie und -kosten. Kühlen die Räume zu stark aus, steigt das Risiko von Schimmel und Frostschäden an der Heizungsanlage. Und wie war nochmal die beste „Lüft-Strategie“?

Winterurlaub – entspanntes Runterfahren auch für die Heizung

Wer in den Winterurlaub fährt, sollte vor der Abreise unbedingt auch seine Heizung in den „Entspannungs-Modus“ schicken. „Das Absenken der Raumtemperatur ist bei längerer Abwesenheit absolut sinnvoll, um für unbewohnte Räume nicht unnötig Energie zu verschwenden“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Doch übertriebene Sparsamkeit kann auch schaden. Als Minimum für die Abwesenheit empfehlen wir eine kontinuierliche Raumtemperatur von 16 Grad.“ Das beugt einerseits Schimmelbildung vor – und schützt zudem die Heizungsanlage bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt wirksam vor Frostschäden. Denn: Bleibt das System auf diesem niedrigen Niveau aktiv, kann kein Wasser in den Rohren gefrieren und sie im schlimmsten Fall zum Platzen bringen.

Büroalltag – Temperatur absenken, aber nicht zu stark

Doch eine Temperaturanpassung im Winter lohnt sich bereits, wenn man die Wohnung tagsüber verlässt, um ins Büro zu fahren. Denn: Ein Grad weniger, spart rund sechs Prozent Energie. Generell sind energieeffiziente 16 Grad hier ein guter Richtwert. Deutlich geringere Temperaturen sind hingegen nicht empfehlenswert: „Liegen die Raumtemperaturen dauerhaft darunter, droht Schimmel“, sagt Markus Lau. Zudem darauf achten, dass die Temperaturunterschiede zwischen weniger und stärker beheizten Räumen nicht mehr als fünf Grad betragen. Außerdem Türen zwischen den Räumen geschlossen halten. Ansonsten kann sich die wärmere und feuchte Luft aus den stärker beheizen Räumen an den Wänden der kälteren Räume niederschlagen. Dadurch würde das Schimmelrisiko ebenfalls steigen.

Lüften – sinnvoll für kürzere und längere Abwesenheit

Und wie viel Frischluft braucht die Wohnung im Winter, wenn niemand zu Hause ist? Regelmäßiges Lüften ist sinnvoll – sowohl bei kürzerer als auch bei längerer Abwesenheit. Denn es beugt effektiv Schimmelbildung vor. Für das Zuhause gilt an einem normalen Bürotag im Winter die Faustregel: Morgens etwa vier bis sechs Minuten stoß- oder noch besser querlüften – also die gegenüberliegenden Fenster öffnen. So gelangt die entstandene feuchte Raumluft aus Schlafzimmer, Küche oder Bad am besten ins Freie und wird durch frische Luft ersetzt. Abends nach der Rückkehr dann am Bedarf orientiert ebenfalls nochmals lüften – beispielsweise, wenn sich nach dem Trocknen der Wäsche oder dem Kochen viel feuchte Luft im Raum befindet.

Für längere Abwesenheiten wie den Winterurlaub gilt: Vor der Abreise ausgiebig lüften, damit die vorhandene feuchte Luft nicht in den Wohnräumen bleibt. Und während der Abwesenheit? Zwar entsteht nun in der Regel keine Feuchtigkeit durch Duschen, Kochen oder Atemluft. Tägliches Lüften ist daher nicht notwendig. Allerdings können beispielsweise viele Zimmerpflanzen die Luftfeuchtigkeit auch während der Abwesenheit erhöhen, da sie einen Großteil des Gießwassers an die Umgebung abgeben. „Bitten Sie daher am besten die Person, die während des Urlaubs die Blumen gießt, auch regelmäßig zu lüften“, sagt Markus Lau. Klarheit bringt ein sogenanntes Hygrometer, das die Luftfeuchte im Raum misst. Steigt sie über 65 Prozent, sollte gelüftet werden.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

http://www.dvfg.de