Kategoriearchiv: Technik & Innovation

Kunststoffbranche zeigt Zukunftspotenzial auf Konferenz in Berlin.

Material-Innovationen für die Hightech-Agenda Deutschland.
Bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen nötig

Innovative Kunststoffe für den Hightech-Standort Deutschland

Kunststoffe sind die unsichtbare Schlüsseltechnologie für den Hightech-Standort Deutschland. KI-generiertes Bild

Um sich stärker als Hightech-Standort zu positionieren, braucht Deutschland die Innovationskraft der Kunststoffindustrie. Deren großes Potenzial stellte der Verband Plastics Europe Deutschland jetzt auf einer Innovationskonferenz in Berlin heraus. Zahlreiche Unternehmen präsentierten dort zukunftsweisende Lösungen für globale Schlüsselthemen wie nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Energieversorgung, Medizintechnik, Robotik oder Kreislaufwirtschaft, mit denen die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Agenda das Land im internationalen Wettbewerb voranbringen will. Entscheidend ist dabei, neue Produkte und Technologien schneller in industrielle Wertschöpfung zu überführen.

Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin, Plastics Europe Deutschland

„Deutschland verfügt über exzellente Forschung, hochqualifizierte Fachkräfte, weltweit erfolgreiche Unternehmen und starke industrielle Netzwerke. Was uns zu oft fehlt, ist der Sprung von der Idee in den Markt“, betonte Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland. „Gerade deshalb darf unser Land nicht nur auf Sozialreformen blicken, sondern benötigt auch eine neue Innovationsdebatte. Im Kern geht es darum, wie wir innovative und nachhaltige Materialien wie Kunststoffe dabei optimal einsetzen. Innovation Made in Germany darf nicht in Laboren oder Pilotanlagen steckenbleiben, sondern muss hierzulande im industriellen Maßstab Realität werden. Die Investitionsentscheidungen fallen jetzt, aber dazu braucht es dringend verlässliche Rahmenbedingungen.“

Hightech-Agenda der Bundesregierung braucht Materialkompetenz

„Deutschland muss sein Profil als Hightech-Standort weiter schärfen“, hob auch Dr. Thorsten Dreier, Chief Technology Officer von Covestro, in seiner Keynote hervor.

Dr. Thorsten Dreier, CTO, Covestro

„Die Zukunftsfelder der Hightech-Agenda haben eines gemeinsam: Sie brauchen hohe Materialkompetenz. Ohne leistungsfähige Kunststoffe werden viele dieser Technologien nicht funktionieren. Wer Technologieführerschaft anstrebt, muss deshalb auch die dafür erforderlichen Material-, Produktions- und Wertschöpfungsketten im eigenen Land sichern.“

Neben Covestro präsentierten die Kunststoffspezialisten ARCUS Greencycling Technologies, BASF, Borouge International, Dow, Evonik, Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, LYB, matterr, Polymaterials, Röhm und VinylPlus auf der Konferenz Werkstoffe, Technologien und Lösungen insbesondere mit Blick auf die Hightech-Agenda. Die Bandbreite reichte von Hochleistungsanwendungen für Energie, Mobilität, Infrastruktur, energieeffiziente Gebäude, Industrie 4.0. und weitere Zukunftsindustrien bis zu neuen Recyclingtechnologien und alternativen Rohstoffen.

In einer Podiumsdiskussion verwies Dr. Carsten Gerhardt, Partner bei der Unternehmensberatung EY, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Investoren und Politik für leistungsfähige Innovationsökosysteme: „Deutschland sollte insgesamt stärker entlang kompletter Wertschöpfungsketten und konkreter Skalierungsprojekte denken.“

WEMAG: Robotik muss sich am Werkstück beweisen.

Mit Cobots und Automatisierung gegen den Fachkräftemangel.
Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, versprechen Entlastung und stabile Prozesse. Ob sie im Mittelstand wirtschaftlich arbeiten, entscheidet sich jedoch nicht im Prospekt, sondern in der Fertigung. In Fulda können Unternehmen den Praxistest vor der Investition machen.

WEMAG-Geschäftsführer Christopher Schaus präsentiert einen Cobot im praktischen Einsatz

Der Ersatz einer beschädigten Maschinenwelle kann mehrere zehntausend Euro kosten. In einer Laserschweißanlage in Fulda führt ein Cobot den Schweißkopf millimetergenau über die defekte Stelle. Material wird dort aufgetragen, wo es fehlt. Anschließend lässt sich das Bauteil in der Metallbearbeitung wieder auf Maß bringen. Der Roboter ist in diesem Moment kein Ausstellungsstück, sondern Teil eines konkreten Instandsetzungsprozesses.

Solche Anwendungen zeigen, warum sich der Blick auf Robotik im Mittelstand verändert. Lange galten Roboter als Technik für große Serien und abgeschottete Fertigungszellen. Kollaborative Systeme sind kompakter, lassen sich für wechselnde Aufgaben einrichten und können Beschäftigte direkt im Prozess unterstützen. Doch aus technischer Machbarkeit folgt noch kein wirtschaftlicher Nutzen.

Christopher Schaus erlebt diese Lücke regelmäßig. Der Geschäftsführer und Inhaber der WEMAG GmbH & Co. KG betreibt am Unternehmenssitz in Fulda unter anderem ein Schweißtechnik- und Robotikzentrum. „Wir sehen in Robotern Lösungen für den Fachkräftemangel, sinkende Margen unserer Kunden und Technologielücken, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt er. Zugleich warnt er davor, sich von einer gelungenen Standardvorführung täuschen zu lassen: „Ob ein einzelnes Gerät in die technische Umgebung und organisatorischen Abläufe passt, darf nicht erst nach dem Kauf auffallen.“

Warum der Roboterarm nicht genügt

Kreuzfahrt Guide Awards 2026: Das sind die besten Schiffe des Jahres.

Acht Schiffe sind bei den Kreuzfahrt Guide Awards 2026 ausgezeichnet worden. Der Sonderpreis geht an die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises. Mehr als 100 Vertreter der Kreuzfahrtbranche kamen zur Preisverleihung in den Altonaer Kaispeicher.

Alle Preisträger der Kreuzfahrt Guide Awards 2026 auf einen Blick (v. l.): Anouchka Gerlach (Riverside Luxury Cruises), Maximilian Block und Victoria Seidel (Sea Cloud Cruises), Lisa Wilken (Hapag-Lloyd Cruises), Pia Kuusisto und Marius Riebandt (Havila Voyages), Benjamin Krumpen (Phoenix Reisen), Wybcke Meier (TUI Cruises/Mein Schiff), Daniel Kierkemann-Rott (Explora Journeys), Arik Vollmer (Royal Caribbean) und Alexander Ewig (AIDA Cruises).
Foto: Roland Magunia

Im Altonaer Kaispeicher sind am Donnerstag die Kreuzfahrt Guide Awards 2026 verliehen worden. In acht Kategorien zeichnete eine unabhängige Fachjury Schiffe aus, die unter anderem beim Entertainment, in der Gastronomie, beim Service und Komfort, bei der Familienfreundlichkeit oder mit ihren Routen besonders überzeugten. Einen zusätzlichen Sonderpreis erhielt die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises.

Zu der Veranstaltung hatten das Hamburger Abendblatt als Herausgeber des „Kreuzfahrt Guide“ und die Kreuzfahrtinitiative Hamburg Cruise Net eingeladen. Mehr als 100 Vertreter von Reedereien sowie weiteren Unternehmen und Organisationen der Kreuzfahrtbranche nahmen an dem Branchentreffen teil.

Über die Awards entschieden 17 Kreuzfahrtexperten aus vier Ländern, die regelmäßig über Kreuzfahrten berichten oder Reisen auf See an Kunden vermitteln. In jeder der acht Kategorien standen vier Schiffe zur Wahl, die zuvor vom Jurypräsidium des „Kreuzfahrt Guide“ nominiert worden waren. Dabei galt auch in diesem Jahr die Regel: Ein Sieger von 2025 durfte in derselben Kategorie nicht erneut antreten. Eine Nominierung in einer anderen Kategorie blieb möglich.

Die Gewinner der Kreuzfahrt Guide Awards 2026:

Hanin präsentiert auf der IFA Berlin 2026 sein Consumer-Printing-Portfolio – mit der Weltpremiere der Sofortbildkamera EQ3

Das Portfolio verbindet kreative Bildgestaltung mit praktischem Drucken im Alltag – von Sofortbildkameras und Fotodruckern über Etikettendrucker bis hin zu mobilen A4-Druckern.

Hanin Instant Camera

Media OutReach Newswire – Im Mittelpunkt des Consumer-Printing-Auftritts von Hanin am Stand H20-139 auf der IFA Berlin 2026 steht die Weltpremiere der EQ3. Viele Nutzer von Sofortbildkameras wünschen sich beides: die besondere Wirkung eines großformatigen physischen Fotos und zugleich die Möglichkeit, das Bild vor dem Druck zu gestalten. Die EQ3 vereint beide Ansprüche in einer hybriden Sofortbildkamera im quadratischen Format für Nutzer, die größere Sofortbilder bevorzugen. Die EQ3 basiert auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung von Hanin in der Drucktechnologie. Heute arbeiten über 400 F&E-Spezialisten an einem stetig wachsenden Produktportfolio für Nutzer in mehr als 100 Ländern und Regionen.

Direkt in der Kamera bearbeiten. Nur drucken, was bleiben soll.

Die EQ3 bietet individuell anpassbare Filter, Bildanpassungen und eine kamerainterne Collage-Funktion. So können Nutzer ihre Bilder vor dem Druck optimieren und Fehldrucke reduzieren, ohne auf spontane Aufnahmen zu verzichten. Das größere quadratische Format eignet sich besonders für Porträts und Alltagsszenen. Der Thermosublimationsdruck sorgt zugleich für langlebige Fotos. Ein herausnehmbarer Akku erleichtert den Austausch und ermöglicht eine längere Nutzung. „Der Moment darf spontan sein – der Ausdruck sollte bewusst gewählt werden”, sagte Shaowei Song, General Manager der Consumer Electronics Division von Hanin. „Mit der EQ3 können Nutzer zunächst frei gestalten und anschließend die wirklich wichtigen Momente in einem größeren quadratischen Format festhalten.” Gezeigt werden außerdem die Modelle Z1, Z2, M3, M5S, M6 und M6 Pro mit ZINK-Tintendruck ohne Tintenpatronen beziehungsweise Thermosublimationsdruck. Ausgewählte Modelle verfügen über integrierte Displays, Nachdruckfunktionen und Bluetooth-Konnektivität für das Drucken per App.

Von kreativer Bildgestaltung bis zum Drucken im Alltag

Perfekte Kanten, geschützte Igel, mitdenkender Garten: Sunseeker zeigt auf der IFA 2026 die Mähroboter-Generation 2027

Kantenschnitt bis auf 0 cm, eine Wärmebildkamera, die jedes Tier an seiner Körperwärme erkennt, die branchenweit erste 3D-Gartenkarte und das neue Smart-Garden-Ökosystem machen den Mähroboter zum intelligenten Gartenhelfer

Die neue Mähroboter-Generation von Sunseeker mit Wärmebildkamera, EdgeZero-Kantenschnitt und Smart-Garden-Zubehör, vorgestellt auf der IFA 2026 in Berlin

Sunseeker präsentiert auf der IFA 2026 seine neue Mähroboter-Generation für 2027. Alle fünf Modelle finden ihren Weg per LiDAR-Navigation, also mithilfe von Laser-Sensortechnik: ohne Begrenzungskabel, ohne Antenne, ohne manuelle Einrichtung. Vier Neuerungen stehen im Mittelpunkt: ein Kantenschnitt, der das Nachtrimmen überflüssig macht, eine Wärmebildkamera, die jedes Tier an seiner Körperwärme erkennt und so für den Schutz von Igeln und Co. sorgt, eine 3D-Gartenkarte, mit der der Roboter als erster seiner Art Beete, Bäume und Terrassen als das erkennt, was sie sind, und ein Ökosystem, mit dem der Garten erstmals selbst mitteilt, was er braucht.

Nie wieder Kanten nachschneiden

Die Rasenkante war bisher der Grund, warum nach dem Mähroboter trotzdem Handarbeit anstand. Damit ist Schluss: Das Topmodell S7 führt einen absenkbaren Trimmerkopf namens EdgeZero mit und schneidet damit bis auf 0 cm an Mauern, Beetkanten und Zäune heran. Die kompakteren Modelle S3 und S5 übernehmen den Randschnitt mit einer seitlich montierten Mini-Schneidscheibe und kommen bis auf 3 cm an die Kante. Der saubere Abschluss gehört damit zum normalen Mähvorgang und nicht mehr zum Wochenendprogramm.

Kein Risiko mehr für Igel und Co.

Nachts sind Igel und andere Gartenbewohner unterwegs, und genau dann waren herkömmliche Mähroboter für sie bisher am gefährlichsten. Sunseeker beschäftigt sich seit Langem mit diesem Thema. Bereits die aktuelle Generation wurde in diesem Jahr vom Magazin „Ein Herz für Tiere“ für ihre besondere Tierschutz-Technologie ausgezeichnet. Mit der neuen Generation geht Sunseeker noch einen Schritt weiter: Eine optionale Wärmebildkamera arbeitet wie ein Nachtsichtgerät und Lebewesen nicht an Form oder Farbe, sondern an ihrer Körperwärme erkennt. Damit sieht sie nicht nur Igel, sondern jedes Tier, das sich im Garten bewegt, ob Vogel, Maus oder Katze, auch bei völliger Dunkelheit. Der Mäher stoppt und weicht großräumig aus. Zusätzlich unterscheidet die neue Generation mehr als 360 verschiedene Objekte im Garten und hält an, bevor es überhaupt zur Kollision kommt.

Der Garten als 3D-Karte: eine Branchenneuheit

Was die neue Generation von allem bisher Dagewesenen unterscheidet, steckt unter der Haube. Bisherige Mähroboter kennen ihren Garten nur als Umriss mit Hindernissen. Die Sunseeker-Modelle sehen ihn so, wie ein Mensch ihn sieht: MapOS(TM) kombiniert Kamerabild und künstliche Intelligenz zu einer realitätsnahen 3D-Karte, auf der ein Beet ein Beet ist, ein Baum ein Baum und eine Terrasse eine Terrasse. Als erster Hersteller bringt Sunseeker diese Technik in einen Mähroboter. Für Nutzer heißt das: Statt abstrakte Grenzen auf einer grauen Fläche zu zeichnen, legen sie Mähzonen, Sperrbereiche und Einstellungen direkt am erkannten Objekt fest. Eine manuelle Kartierung entfällt komplett, und weil der Roboter versteht, was er sieht, muss er auch nicht bei jedem umgestellten Gartenstuhl neu kartieren.

Der Rasen meldet sich, wenn ihm etwas fehlt

Zahlen Unternehmen bei der Strombeschaffung mehr als nötig?

SEICON startet kostenfreien Beschaffungs-Kurzcheck.

Kostenfreier Kurzcheck für produzierende Unternehmen ab 100.000 kWh Jahresverbrauch prüft Beschaffungsstrategie, Lastprofil und die Abhängigkeit von einzelnen Kauftagen

Zahlen Unternehmen bei der Strombeschaffung mehr als nötig? Die ehrliche Antwort lautet: Das lässt sich am angebotenen Preis allein nicht erkennen.

Denn wer seinen gesamten Strombedarf zu einem einzigen Zeitpunkt preislich fixiert, macht einen wesentlichen Teil seines Energiepreises vom Marktpreis genau dieses Tages abhängig. Das sorgt für Kalkulierbarkeit – kann aber gleichzeitig ein erhebliches Timing-Risiko bedeuten.

SEICON Energy startet deshalb einen kostenfreien und unverbindlichen Beschaffungs-Kurzcheck für produzierende Unternehmen ab 100.000 kWh Jahresverbrauch. Geprüft wird, ob die bestehende Strombeschaffung zum tatsächlichen Verbrauch und zum gewünschten Verhältnis aus Planungssicherheit und Marktrisiko passt.

Beschaffungs-Kurzcheck für produzierende Unternehmen / KI-generiertes Bild.

Ein guter Angebotspreis ist noch keine gute Beschaffungsstrategie

Beim Einkauf von Gewerbestrom konzentrieren sich Unternehmen häufig auf den angebotenen Preis. Doch mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie und wann dieser Preis zustande gekommen ist.

Bei einer vollständigen Preisfixierung wird der geplante Strombedarf für einen bestimmten Zeitraum weitgehend zu einem Beschaffungszeitpunkt preislich abgesichert.

Der Vorteil: Das Unternehmen erhält Planungssicherheit.

Das Risiko: Ein erheblicher Teil des Beschaffungspreises hängt vom Marktpreis eines einzigen Tages ab.

Bei einer Tranchenbeschaffung werden dagegen Teilmengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgesichert. Dadurch verteilt sich das Timing-Risiko auf mehrere Kaufentscheidungen.

Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass eine Tranchenbeschaffung automatisch günstiger ist. Entscheidend ist, welches Modell zur Verbrauchsstruktur, zum Planungshorizont und zur Risikostrategie des Unternehmens passt.

Ein Preisunterschied von 20 Euro je MWh entspricht bei 5 GWh bereits 100.000 Euro

Welche wirtschaftliche Bedeutung der Beschaffungspreis bei größeren Strommengen haben kann, zeigt eine einfache Sensitivitätsrechnung.

LightPartner sichert sich einen der größten Aufträge der Firmengeschichte.

Beleuchtung für vier Offshore-Plattformen.

Der Beleuchtungsspezialist LightPartner liefert die Beleuchtung für vier Offshore-Plattformen der Generation 2GW in der Nordsee – BalWin1, BalWin2, BalWin3 und LanWin2 – und erhält damit einen der größten Aufträge in der Geschichte des Unternehmens.

Großauftrag für LightPartner: Der Spezialist liefert die Beleuchtung für vier Plattformen der neuen 2GW-Generation in der Nordsee (Symbolbild)

Vom 1. bis 4. September 2026 präsentiert LightPartner außerdem auf der SMM 2026, der Weltleitmesse der maritimen Industrie in Hamburg (Halle B6, Stand 115), sein maritimes Beleuchtungsportfolio, darunter mehrere Produktneuheiten aus dem Marine- und Kreuzfahrtbereich.

LightPartner liefert die Beleuchtung für die Offshore-Plattformen BalWin1, BalWin2, BalWin3 und LanWin2. Die vier Plattformen sind Teil von Offshore-Netzanbindungssystemen, die Windstrom aus der deutschen Nordsee in das Übertragungsnetz an Land einspeisen. „Das ist einer der größten Aufträge, die wir in der Geschichte unseres Unternehmens bekommen haben und ein weiterer Erfolg auf dem wichtigen Zukunftsmarkt der Offshore-Windindustrie. Wir freuen uns, mit unseren Leuchten zum Erfolg der Projekte und der Energiewende in Deutschland und Europa beitragen zu können“, sagt Georg Blum, CEO von LightPartner. Die Inbetriebnahme der Plattformen ist für die Jahre 2030, 2031 und 2032 anvisiert.

Maritimes Portfolio auf der SMM

Auf der SMM zeigt LightPartner sein Portfolio in vier Segmenten: Marine, Offshore, Cruise sowie Refit-Lösungen. In Halle B6, Stand 115, präsentiert das Unternehmen eine ausgewählte Kombination aus bewährten und neuen Produkten – ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Gesamtportfolio von LightPartner.

Produktneuheit: Vielseitiges Downlight für Kreuzfahrtschiffe

Mit den Downlights DL110 und DL130 präsentiert LightPartner auf der SMM eine weitere Neuentwicklung für den Einsatz auf Kreuzfahrtschiffen. Die Leuchten kommen bereits auf modernen Kreuzfahrtschiffen zum Einsatz und wurden für eine besonders flexible Nutzung an Bord konzipiert. Dank ihrer robusten Ausführung eignen sie sich sowohl für Innen- als auch für Außenbereiche und sind auf anspruchsvolle Umgebungsbedingungen wie salzhaltige Seeluft oder hohe Feuchtigkeit in Poolbereichen ausgelegt.

Zusätzliche Flexibilität bieten die schwenkbare Ausführung sowie austauschbare Dekorringe, mit denen sich die Downlights an unterschiedliche Gestaltungskonzepte anpassen lassen. Für Restaurant- und Gastronomiebereiche ist zudem eine kantenfreie USPH-Ausführung erhältlich, die den dort geltenden hohen Hygieneanforderungen Rechnung trägt.

Neuentwicklung für den Marinebereich

Im Marinesegment setzt LightPartner auf der SMM einen besonderen Schwerpunkt: Erstmals präsentiert das Unternehmen dem internationalen Fachpublikum eine vollständig in Eigenproduktion entwickelte Wandleuchte für den Einsatz auf Navy-Schiffen, wie Fregatten oder Korvetten. Die Neuentwicklung ist auf die besonderen Anforderungen militärischer Anwendungen ausgelegt und vereint eine Schockresistenz von bis zu 400G mit radaroptimierter Konstruktion und einer funktionalen Stealth-Optik. Damit gewährleistet sie ein hohes Maß an Betriebssicherheit auch unter extremen Einsatzbedingungen.

Mit seiner maritimen Beleuchtungstechnik ist LightPartner bereits auf zahlreichen internationalen Marineplattformen vertreten. Dazu zählen unter anderem Fregatten der Baden-Württemberg-, FREMM- und MEKO-A200-Klasse sowie Korvetten und Offshore Patrol Vessels. Die eingesetzten Beleuchtungslösungen erfüllen anspruchsvolle internationale Militärstandards in den Bereichen Schock- und Vibrationsfestigkeit sowie elektromagnetische Verträglichkeit.

Über LightPartner

LightPartner zählt zu den international führenden Spezialisten für hochwertige maritime Beleuchtungssysteme. Seit mehr als 30 Jahren entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Beleuchtungslösungen für Marine, Offshore, Kreuzfahrt- und Handelsschifffahrt sowie für anspruchsvolle Refit-Projekte. Entwicklung und Fertigung sind fest in Deutschland verankert.

Mit einem aktiven Portfolio von mehr als 7.500 Produkten und langjähriger Projekterfahrung arbeitet LightPartner mit nahezu allen großen internationalen Werften und namhaften Reedereien zusammen. Zu den Kunden und Auftraggebern zählen unter anderem AIDA, MSC Cruises, Celebrity Cruises, Royal Caribbean International, Disney Cruise Line, Meyer Werft und Lürssen sowie nationale und internationale Beschaffungsämter im Marinebereich. Von Bremen aus betreut LightPartner Projekte in mehr als 70 Ländern. Die Umsetzung der weltweiten Aufträge bindet regelmäßig Kapazitäten von rund 200 bis 250 Beschäftigten.

„Unsere Stärke ist, dass wir maritime Beleuchtung wirklich verstehen – von der Entwicklung bis zum Einsatz auf See. Dabei geht es uns vor allem um zuverlässige Lösungen, die in der Praxis funktionieren“, sagt Georg Blum, CEO von LightPartner.

LIGHTPARTNER GmbH & Co. KG
Am Mohrenshof 7
28277 Bremen
Telefon: +49 (0)421-87195-0
Telefax: +49 (0)421-87195-19
web: www.lightpartner.de
email: info@lightpartner.de

FRYTE und SMATRICS integrieren Ladeinfrastruktur für E-LKW in die Routenplanung von Logistikunternehmen.

Die Partner verbinden Depot- und öffentliche Ladeinfrastruktur für E-LKW in Österreich und Deutschland. Damit entsteht ein offenes, betreiberübergreifendes Netzwerk für den elektrischen Güterverkehr.

Ladepark in Regau mit E-LKW an Ladesäule

Mit dem SMATRICS Depot Club existiert bereits ein Netzwerk, das Logistikunternehmen miteinander verbindet. Durch die Kooperation mit FRYTE können Depotinhaber nun ihre Infrastruktur auch über die Grenzen des SMATRICS Clubs hinaus anbieten. FRYTE integriert nicht nur die Standorte des SMATRICS Depot Clubs, sondern auch von SMATRICS betriebene öffentliche Ladepunkte in die Routen- und Ladeplanung der Logistiker. Mit SMATRICS gewinnt FRYTE einen Full-Service Betreiber für Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung von Schnellladeinfrastruktur, der auf über zehn Jahre Erfahrung in der Elektromobilität zurückgreift. SMATRICS ist ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg AG und betreibt rund 20.000 Ladepunkte.

Depot und öffentliches Netz wachsen zusammen

Landkarte des SMATRICS Depot Clubs

Logistikunternehmen stehen nicht nur öffentliche Ladepunkte für ihre Routenplanung zur Verfügung, sondern auch Ladepunkte an teilöffentlichen Depotstandorten. FRYTE macht beide Ebenen in der Routen- und Ladeplanung der Logistiker sichtbar: Depot Club Mitglieder stellen ihre Ladeinfrastruktur über FRYTE zur Verfügung, Fahrer:innen und Disponent:innen finden passende Ladepunkte. Die Partnerschaft erweitert damit das betreiberübergreifende FRYTE-Netzwerk um einen weiteren starken Full-Service-CPO, statt ein geschlossenes System zu schaffen.

Das Depot als wirtschaftlicher Energiehub

Im Depot steht für Logistikunternehmen an erster Stelle, E-LKW bedarfsgerecht geladen und terminsicher bereitzustellen. Für Mitglieder des Depot Clubs schafft die Anbindung zusätzliche Sichtbarkeit und eröffnet das Potential einer besseren Auslastung der vorhandenen Infrastruktur. Damit kann sich Depot Ladeinfrastruktur schrittweise von einem reinen Kostenfaktor zu einem wirtschaftlichen Energiehub entwickeln.

Standardprotokolle als Basis für ein offenes E-Logistik-Ökosystem

Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener, standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da beide Partner auf diesen Branchenstandard setzen, konnte die Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden.

In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.

Maximilian Zähringer, CEO von FRYTE Mobility, erklärt:

Digitalklimaindex 2026

KI sorgt bei Digitalisierung in Beruf und Bildung für neuen Schub

Digitalisierungsfokus spiegelt die individuelle Lebensrealität wider

  • Die Bedeutung der Digitalisierung steigt für den Lebensbereich Wirtschaft und Beruf deutlich
  • Auch bei Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung wächst der Wert erneut
  • Relevanz bei Medizin/Gesundheit, Geld/Finanzvorsorge, Verkehr/Mobilität und Einkäufe/Versorgung weiterhin mit Spitzenwerten
Künftige Bedeutung von digitaler Technologien nach Lebensbereichen und Altersgruppen

Künstliche Intelligenz verändert die Erwartungen der Menschen an die Digitalisierung: Vor allem in Beruf und Bildung rechnen deutlich mehr Befragte als im Vorjahr mit einer großen Bedeutung digitaler Anwendungen für ihr eigenes Leben. Zugleich bleibt die digitale Ausstattung stark vom Alter abhängig. Das zeigen neue Ergebnisse des Digitalklimaindex 2026. Die repräsentative Studie der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser liefert ein umfassendes Stimmungsbild zur Digitalisierung in Deutschland.

KI prägt Erwartungen an Beruf und Bildung – in allen Bildungsgruppen

Mit Blick auf die Lebensbereiche, in welchen die Befragten künftig eine große persönliche Bedeutung der Digitalisierung für sich selbst erwarten, gibt es im Vergleich zum Vorjahr eine signifikante Veränderung. Den stärksten Zuwachs verzeichnen Wirtschaft und Beruf: Der Anteil steigt gegenüber 2025 um sieben Prozentpunkte auf 54 Prozent. Bei Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung wächst er um fünf Punkte auf 46 Prozent. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der KI-Anwendungen in Bildung und Arbeitswelt deutlich sichtbarer und breiter verfügbar werden.

„Künstliche Intelligenz macht für viele Menschen unmittelbar erfahrbar, wie schnell Digitalisierung Arbeit und Lernen verändert. Der Digitalklimaindex zeigt, dass Beruf und Bildung deshalb stärker in den Mittelpunkt der persönlichen Zukunftserwartungen rücken. Die Menschen nehmen die Veränderungen in diesem Umfeld sehr bewusst wahr und stehen diesem Thema offen gegenüber“, sagt Ruben Queimano, Chief Commercial Officer bei Deutsche Glasfaser.

So geben 48 Prozent der Befragten an, dass sie es befürworten würden, wenn im Beruf verstärkt Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen würde.

DrohnenflugVideo.de – Trogbrücke Mittellandkanal über die Elbe bei Magdeburg

Die Trogbrücke bei Magdeburg.

Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Längsträgern angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern, und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger. Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden unter anderem bei Eisenbahnüberführungen oder bei Überführungen von Fuß- und Radwegen über Bäche oder kleine Flüsse verwendet. Die größte Brücke dieser Art ist die 918 Meter lange Kanalbrücke Magdeburg, ein Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe.