Archiv der Kategorie: Technik & Innovation

Digitale Transformation und psychische Gesundheit: Online-Therapieprogramm deprexis® beim DGPPN

München (ots) Der hybride Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Digitale Transformation und psychische Gesundheit“, was einmal mehr den hohen Stellenwert der Digitalisierung und der Nutzung digitaler Therapieprogramme in der Psychiatrie unterstreicht.

Medic shows on phone medical app in the network connections.

Am Beispiel von deprexis®, dem bislang einzigen dauerhaft im DiGA-Verzeichnis gelisteten Online-Therapieprogramms zur Behandlung von Depressionen, wurde die breiten Einsatzmöglichkeiten der digitalen Psychotherapie diskutiert.*

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie hat sich der Einsatz digitaler Versorgungsangebote im Bereich psychischer Erkrankungen einer aktuellen Erhebung zufolge um mehr als 90% im Vergleich zum Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 erhöht [1]. Die Digitalisierung in der Medizin komme nicht nur in Form virtueller Videosprechstunden der Arzt-Patienten-Kommunikation zugute, sondern in Form von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) auch der Psychotherapie und der Begleitung der Patienten, so Prof. Dr Dieter F. Braus, Eltville. Denn es hat sich herausgestellt, dass die Nutzung der ambulanten Psychotherapie via Videosprechstunde von etwa einem Drittel der Patienten nicht erreicht wird [2].

Die immensen Chancen und der hohe Bedarf an DiGAs sei schon lange bekannt, so Prof. Dr. Michael Landgrebe, Hausham. Was dem breiten Einsatz jedoch in den letzten Jahren im Weg stand, waren unzureichende Evidenz, erhebliche Qualitätsunterschiede und Vergütungsfragen. Diese initialen Hürden seien zumindest bei einigen DiGAs inzwischen aus ausgeräumt. Folgerichtig hebt die DGPPN in einer Stellungnahme hervor, dass Internet-gestützte Interventionen die Chance bieten, die aktuelle Versorgungssituation zu verbessern – vorausgesetzt sie basieren auf wissenschaftlich anerkannten Verfahren und erfüllen die Sicherheitsstandards [3].

DiGA-Verzeichnis gibt Überblick über zertifizierte, rezeptierbare Anwendungen

Seit dem Inkrafttreten des digitalen Versorgungsgesetzes (DVG) Ende 2019 gibt es erstmals klar festgelegte Qualitätsstandstandards für Internet-basierte Interventionen. Die aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen als wirksam bewerteten Apps werden – entweder vorläufig oder dauerhaft – in das DiGA-Verzeichnis des BfArM [4] aufgenommen. Sie können dann von Ärzten und Psychotherapeuten auf Rezept verordnet werden. Dauerhaft gelistete DiGA haben den Nachweis der Wirksamkeit anhand von klinischen Studien bereits sicher nachweisen können, vorläufig gelistete müssen diesen innerhalb eines Jahres anhand zusätzlicher Studien noch endgültig erbringen. Dauerhaft gelistet sind derzeit nur vier Programme: deprexis® in der Indikation Depression sowie drei weitere Apps zur Behandlung der nichtorganischen Insomnie, Angststörungen und Alkoholabhängigkeit.

Der Bedarf für Online-Therapien im Bereich der Depression ist besonders groß, gab Landgrebe zu bedenken. Mit knapp 20 Wochen ist die durchschnittliche Wartezeit auf einen ersten Termin in der Richtlinienpsychotherapie inakzeptabel lang [5]. In ländlichen Gebieten sind zeitaufwändige Anfahrtswege ein weiteres Hindernis für eine adäquate psychotherapeutische Versorgung. Durch die Verordnung Internet-basierter Anwendungen, die flexibel genutzt werden können, die Qualitätskriterien erfüllen und nachweislich wirksam sind, kann die bestehende Versorgungslücke geschlossen werden.

Zu den am besten untersuchten DiGAs gehört deprexis®. Die Wirksamkeit der einzigen dauerhaft im DiGA-Verzeichnis gelisteten psychotherapeutischen App wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Eine aktuelle Metaanalyse aus zwölf randomisierten Studien mit insgesamt 2901 Teilnehmern bestätigte signifikante und klinisch relevante Effekte auf depressive Symptome – sowohl bei Anwendung mit als auch ohne Begleitung durch einen Therapeuten (durchschnittliche Effektstärke 0,51) [6].

Deprexis®: Breit einsetzbar, verordnungs- und erstattungsfähig

Für den Einsatz des Online-Therapieprogramms bei Depressionen bieten sich laut Landgrebe sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten:

  • zur Verringerung des Fortschreitens der Depression während der Wartezeit,
  • zur Vorbereitung auf und/oder Ergänzung zu einer Psychotherapie,
  • als Zugang zu einer Therapie für Personen in unterversorgten und ländlichen Gebieten,
  • als Zugangsalternative für Patienten mit Hemmung gegenüber einem persönlichen Gespräch mit Therapeuten,
  • gegebenenfalls als Ersatz einer Psychotherapie (z.B. in unterversorgten Gebieten)
  • bei Patienten, die berufstätig und zeitlich eingeschränkt sind,
  • in der stationären Nachsorge im Rahmen des Entlassmanagements als Brücke zwischen der ambulanten und stationären Versorgung.
  • zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz

Die Verordnung von deprexis® ist einfach: Der Arzt oder Psychotherapeut stellt ein Rezept aus (PZN-Nr.:17265872), das der Patient dann bei seiner gesetzlichen Krankenversicherung einreicht. Der Patient erhält dann von der Krankenkasse einen Zugangscode, mit der er die Webanwendung freischalten und für 90 Tage nutzen kann.

Erfahrungen mit deprexis® im Versorgungsalltag

Dipl.-Psych. Otto Willich, Wilhelmshaven, berichtete über seine Erfahrungen mit deprexis® bei rund 90 Patienten mit Depression im tagesklinischen Bereich. Das interaktive Therapieprogramm geht flexibel auf die Reaktionen des Nutzers ein. Es besteht aus 10 verschiedenen Modulen, überwiegend aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie. Mit Hilfe verschiedener Fragebögen erhebt das Programm regelmäßig den Symptomverlauf und gibt dem Patienten eine grafische Rückmeldung, die er an seinen Therapeuten weiterleiten kann. Das erlaube ggf. auch eine enge Verknüpfung der digitalen Psychotherapie mit der Face-to-Face-Therapie und könne die Qualität der Versorgung nochmals steigern, so Willich. Um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen, sollte der Patient das Online-Therapieprogramm ein- bis zweimal pro Woche jeweils 30 bis 40 Minuten nutzen. Durch kurze Erinnerungen oder Nachfragen, z.B. per E-Mail, kann der Therapeut eine regelmäßige Anwendung unterstützen. Denn auch Patienten mit einer relativ guten Adhärenz neigen laut Willich mitunter zu einer Anwendungspause und sind dankbar, wenn sie zur Weiterarbeit mit deprexis® motiviert werden.

Zudem hat er die Erfahrung gemacht, dass deprexis® die Therapeuten-Patienten-Bindung verbessert. „Die Patienten erleben es als eine besondere Art von Zuwendung, wenn der Therapeut zusätzlich zu den anderen Maßnahmen das Therapieprogramm als Ergänzung empfiehlt und in die Behandlung integriert.“ Es sei vorteilhaft, wenn die Behandler das Programm gut kennen und sich selbst damit vertraut gemacht haben. Auch bei „schwierigen“ Patienten mit der Hauptdiagnose Depression und begleitenden Persönlichkeits- oder Angststörungen habe er gute Erfolge erzielt. Diese Patienten könnten insbesondere von den Entspannungsübungen und den hilfreichen Tipps und Anregungen profitieren.

* Satellitensymposium „E-Mental Health: Erfahrungen aus einem Jahr BfArM-DiGA-Verzeichnis“, unterstützt von Servier, Berlin, 26. November 2021

Servier übernimmt im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens eine hohe gesellschaftliche Verantwortung und unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Forschungs- und Förderpreise, soziale Initiativen und Stiftungen. (www.servier.de)

Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation

ADAC Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede bei batteriebetriebenen Seniorenmobilen – Günstige Modelle oftmals mit Sicherheitsdefiziten

München (ots) Gerade für die ältere Generation bedeutet Mobilität die Bewahrung ihrer Unabhängigkeit. Für Senioren, die Mühe haben längere Strecken zu Fuß zu bewältigen, können Elektromobile eine enorme Erleichterung im Alltag bieten. Der ADAC hat deshalb unter die Lupe genommen, welche unterschiedlichen Modelle auf dem Markt verfügbar sind, für welchen Einsatz sie sich eignen und worauf beim Kauf zu achten ist.

Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation / ADAC Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede bei batteriebetriebenen Seniorenmobilen / Günstige Modelle oftmals mit Sicherheitsdefiziten / Graf Carello, GC9

Bei Senioren-E-Mobilen handelt es sich um offene, mehrspurige, batterieelektrische Fahrzeuge mit Lenker und Sitz. Geeignet sind sie für Personen, die selbstständig gehen und ein- und aussteigen können.

Luxxon, E3800

Erhältlich sind drei- und vierrädrige Fahrzeuge mit einem oder zwei Sitzen. Für den Einsatz in Städten sind Dreiräder oftmals besser geeignet, da sie oftmals kompakter sind und damit auch einen engeren Wendekreis haben. Das wiederum macht sie allerdings auch kippempfindlicher. Für größere Strecken eignen sich vierrädrige E-Mobile besser, die dann meist auch schneller sind. Außerdem haben diese Modelle meistens größere Reifen, was sie komfortabler und geländegängiger macht.

Kyburz, DX2

Die Modelle werden mit möglichen Höchstgeschwindigkeiten von 6 bis 25 km/h angeboten und dürfen grundsätzlich auf der Straße gefahren werden. Ab 6 km/h benötigen die Fahrzeuge ein Versicherungskennzeichen, eine Helm- oder Anschnallpflicht besteht für E-Mobile ab 20 km/h. Da die Fahrzeuge oft unter die Kategorie „motorisierte Krankenfahrstühle“ fallen, wird keine Fahrerlaubnis benötigt. Ein Führerschein der Klasse AM (Rollerführerschein) ist allerdings notwendig, wenn technische Voraussetzungen bezüglich der Bauart, des Gewichts, der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit oder der Abmessung nicht eingehalten werden.

Preislich beginnen die günstigen Modelle bei knapp 700 Euro. Abhängig von möglichen Geschwindigkeiten und technischer Ausstattung können aber auch fünfstellige Beträge fällig werden.

Parallel dazu hat der ADAC Partnerclub TCS (Touring Club Schweiz) aktuell sieben E-Mobile getestet, wovon drei auch in Deutschland erhältlich sind. Der Luxxon, E3800 für 1.699 Euro, der Graf Carello, GC9 für 6.900 Euro und der Kyburz, DX2 für 16.500 Euro. Ergebnis: Die teuersten Modelle glänzen mit den besseren Testergebnissen. Günstigere Fahrzeuge haben oft Schwächen bei der Sicherheit, weswegen der Preis laut ADAC nicht das einzige Entscheidungskriterium beim Kauf sein sollte

Wer sich das E-Mobil von der Krankenkasse bezahlen lassen möchte, braucht ein entsprechendes Attest vom Arzt und kann sich ein E-Mobil bis maximal 15 km/h im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen aussuchen – eine Bestätigung der Krankenkasse sollte vorab eingeholt werden.

Vor dem Kauf eines Elektro-Mobils sollte Folgendes beachtet werden:

  • Reichweite der angebotenen Akkus reicht von 30 bis 120 Kilometer
  • Für längere Strecken eignen sich Modelle mit bequemem Sitz sowie komfortablem Fahrwerk und Geschwindigkeiten über 20 km/h
  • Für die dunkle Jahreszeit sollte auf eine gute Beleuchtung inkl. Rückleuchten geachtet werden
  • Kein „blinder Kauf“ im Internet, sondern Beratung und Testfahrt beim Händler vereinbaren

Weitere Informationen zum Thema E-Mobile für Senioren finden Sie unter adac.de

Bundeswehr mit Panzer und Rennwagen auf dem PS-Festival des Jahres: Die „Essen Motor Show“ 2021

Köln (ots) Vom 26. November bis zum 5. Dezember ist die Bundeswehr bei der diesjährigen Essen Motor Show wieder mit dabei. Am Informationsstand A21 in Halle 6 der Messe Essen informiert die Bundeswehr interessierte Besucherinnen und Besucher über Karrieremöglichkeiten in den Streitkräften.

Bundeswehrrennwagen auf der Essen Motor Show 2021

Auf unserem 252 Quadratmeter großen Informationsstand erwarten unsere Besucherinnen und Besucher dieses Jahr spannende Highlights. PS-Fans bieten wir die einmalige Gelegenheit, den Innenraum unserer Panzerhaubitze 2000 zu erleben oder den Rennwagen unseres Racing Teams der Universität der Bundeswehr Hamburg kennenzulernen.

Natürlich stehen unsere Karriereberaterinnen und Karriereberater Interessenten auch dieses Jahr zu allen Fragen rund um die Arbeitgeberin Bundeswehr Rede und Antwort.

Darüber hinaus bieten wir – in Abhängigkeit der Coronaschutzbestimmungen – die Möglichkeit an, echte Survival-Skills anhand unseres Rettungs- und Einsatzrucksacks kennenzulernen oder Knoten und Schlüsselanhänger unter Anleitung unserer Marinecrew selbst anzufertigen.

Die Bundeswehr zählt mit aktuell etwa 265.000 militärischem und zivilem Personal zu den größten und mit über 1000 Berufsbildern zu den vielfältigsten Arbeitgebern in Deutschland – darunter auch eine Vielzahl an technischen Berufen.

Interessenten sind herzlich eingeladen sich auf der Messe oder auf karrierekaserne.de zu informieren:

Web: bundeswehr.de

E-Scooter von Bolt rollen jetzt auch durch die Salzstadt Staßfurt

Durch 37 deutsche Städte rollen die E-Scooter von Bolt Deutschlandweit. In Sachsen-Anhalt schon durch Halle, Bernburg, Merseburg und nun auch durch Staßfurt.

E-Scooter von Bolt

Die mintgrünen Blickfänger sind nun auch in Staßfurt nicht zu übersehen. Das Unternehmen „Bolt“ hat Mintgrün als Erkennungsfarbe bewußt gewählt.

Die E-Scooter können sofort ausgeliehen werden. Es wurden zum Start 100 Stück in der Stadt Staßfurt verteilt.

Lehrter Straße

Diese stehen am Bahnhof, in der Lehrter Straße, auch in der Hecklinger Straße, am Prinzenberg, sowie vor dem Kaufland, am Postring oder Staßfurt Nord.

Hecklinger Straße

Über die App von Bolt kann auf dem Smartphone der E-Scooter gefunden werden und an Ort und Stelle freigeschaltet werden.

Den QR Code auf dem Lenker einfach einscannen

An den E-Scootern befindet sich ein QR Code, einfach einscannen.
Dann ein paar persönliche Daten eingeben und los geht es.

E-Scooter oder Verbrenner ?

Ob diese E-Scooter die Nutzung von Verbrennungsfahrzeugen reduziert, wird sich zeigen. Sinnvoll wärees schon.

Wo Licht ist, da ist leider auch Schatten. Die E-Scooter sind gerade mal eine Woche im Einsatz, da werden durch respektlose Nutzer die ersten entsorgt.

E-Scooter sind nur bedingt Gelände tauglich

Hier wollte ein Nutzer die Geländetauglichkeit testen, das Hinterrad wurde mit Gras und Zweigen umwickelt und zum Stillstand gebracht und dann einfach am Straßenrand in der Hecklinger Straße entsorgt.

Einfach im Gelände gegenüber vom Friedhof Hecklinger Straße entsorgt.

Ein anderer E-Scooter wurde gleich weiter in das Gelände geschleudert.
Es ist nur zu hoffen, das diese Verursacher ermittelt werden und zur Kasse gebeten werden.

Auf alle Fälle sind die E-Scooter eine Bereicherung für Staßfurt und Deutschland.

Web: https://bolt.eu/de/scooters/

FREE NOW integriert Mikromobilitätsdienste von Dott auf seiner Plattform

Die Partnerschaft startet in Deutschland und Polen – Frankreich, Italien und Großbritannien sollen folgen

Hamburg/Amsterdam (ots) FREE NOW, Europas führende Multimobilitätsplattform, und Mikromobilitätsanbieter Dott verkünden beim Web Summit Lissabon den Start ihrer internationalen Partnerschaft. In den nächsten Wochen werden die eScooter von Dott über die FREE NOW App verfügbar sein. Auch eBikes von Dott sollen künftig auf der Plattform integriert werden. FREE NOW bietet damit das breiteste Mobilitäts-Portfolio in Europa an mit einer großen Auswahl nachhaltiger Serviceoptionen.

FREE NOW integriert Mikromobilitätsanbieter Dott in seine App. In den nächsten Wochen werden die eScooter von Dott über die FREE NOW App verfügbar sein. Auch eBikes von Dott sollen künftig auf der Plattform integriert werden.

Mikromobilitätsanbieter Dott ist aktuell auf Expansionskurs. Seit Juni 2021 sind die eScooter von Dott in London verfügbar, wo der Anbieter das Ausschreibungsverfahren für einen Testbetrieb in der Stadt gewann. Die Partnerschaft mit FREE NOW wird in Deutschland und Polen starten, Frankreich, Großbritannien und Italien sollen zusammen mit weiteren Ländern folgen.

Henri Moissinac, Founder und CEO von Dott, sagt über die Partnerschaft mit FREE NOW: „Wir wollen den Menschen die Entscheidung so einfach wie möglich machen, nachhaltige und umweltfreundliche Mobilitätsalternativen in ihrer Stadt zu nutzen. Die Partnerschaft mit FREE NOW wird noch mehr Menschen den Zugang zu unserem Angebot ermöglichen und dazu beitragen, Staus und Umweltprobleme in unseren Städten zu reduzieren.“

Für beide Unternehmen steht der Ausbau und die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt: FREE NOW kündigte im Januar dieses Jahres sein „Move-to-Net-Zero-Programm“ an mit dem Ziel, bis 2030 zu 100 Prozent lokal emissionsfreie Fahrten anzubieten. Auch Dott sieht das Thema Nachhaltigkeit als zentralen Aspekt jeder Geschäftsentscheidung und hat seinen CO2-Fußabdruck im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent reduziert.

Marc Berg, CEO von FREE NOW, erklärt: „FREE NOW ist die Mobilitätsplattform mit der größten Fahrzeug- und Serviceauswahl in ganz Europa. Wir sind die einzige Mobilitäts-App, die alle großen europäischen eScooter-Anbieter mit ihrem Angebot vollintegriert: Von der Buchung bis zum Bezahlvorgang – die gesamte User Experience findet ausschließlich in unserer App statt. Mit Dott haben wir einen wichtigen Partner im Bereich der Mikromobilität dazugewonnen, der sich ebenso wie wir für nachhaltige Mobilitätslösungen einsetzt. Wir freuen uns darauf, mit Dott zusammenzuarbeiten, um noch mehr eScooter- und eBike-Optionen in Europas Städte zu bringen.“

Web: free-now.com

Zeitenwende: Elektrischer Opel Rocks-e schon ab 7.990 Euro bestellbar

Rüsselsheim (ots)

  • SUM-Zeitalter startet jetzt: „Sustainable Urban Mobility“ zum attraktiven Vorteilspreis
  • SUM-Individualität mal drei: Als Opel Rocks-e, Rocks-e Klub und Rocks-e TeKno
  • SUM für Jugendliche ab 15 Jahre(1): Neuer City-Stromer wird für viele „My first Opel“
Elektrischer Opel Rocks-e schon ab 7.990 Euro bestellbar

Komplett neu, komplett elektrisch – und schon jetzt bestellbar: Das ist Opels erstes SUM (für „Sustainable Urban Mobility“) – der neue Opel Rocks-e. Der völlig neuartige City-Stromer für Zwei ist der emissionsfreie Elektro-Einsteiger, den man sich leisten kann. Denn den neuen Opel Rocks-e gibt’s bereits ab 7.990 Euro (alle Preise UPE inkl. MwSt.). Darüber hinaus wird die Finanzierungsrate für den City-Stromer auf dem monatlichen Niveau eines Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr liegen. So wird Elektromobilität für Jugendliche ab 15 Jahren erfahrbar – der Rocks-e darf mit Führerscheinklasse AM(1) gefahren werden.

„Mit dem Bestellstart unseres neuen Opel Rocks-e ermöglichen wir jetzt allen, vom jugendlichen Fahranfänger bis zum Innenstadtpendler, den erschwinglichen Umstieg auf die Elektromobilität. Kein überflüssiger Zierrat, der ins Geld geht – der neue Rocks-e bedeutet emissionsfreie Mobilität pur. Mit klarem, mutigem Design, extrem kompakten Abmessungen und einem in jeder Hinsicht ebenso funktionalen wie unkonventionellen Auftritt“, sagt Opel Deutschland-Chef Andreas Marx.

Opel Rocks-e: Der Elektro-Einsteiger mit allem, was zählt

Der emissionsfreie, 2,41 Meter kurze und 1,39 Meter (ohne Außenspiegel) schlanke City-Stromer für zwei Personen eröffnet besonders Einsteigern den Weg in die Elektromobilität. Da der 471 Kilogramm (inkl. Traktionsbatterie) leichte Opel Rocks-e offiziell als Leichtkraftfahrzeug eingestuft wird, dürfen ihn bereits Jugendliche ab 15 Jahre mit Führerscheinklasse AM(1) fahren. Schon in der für 7.990 Euro erhältlichen Basisversion bietet der smarte Elektroeinsteiger eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern gemäß WLTP(2), die sich mit bis zu 45 km/h zurücklegen lassen. Damit ist der neue Opel bestens für den täglichen Stadtverkehr geeignet – und mit einem Wendekreis von nur 7,20 Meter lässt er sich prima durch enge Kurven oder in kleine Parklücken lenken.

Die 5,5 kWh-Batterie des Opel Rocks-e kann in rund 3,5 Stunden zu 100 Prozent über eine gewöhnliche Haushaltssteckdose wieder aufgeladen werden. Das dazugehörige drei Meter lange Ladekabel ist fest im SUM-Fahrzeug untergebracht und wird einfach bei Bedarf aus der Beifahrertür gezogen. Zum Stromtanken an einer öffentlichen Ladesäule bietet Opel einen Adapter an.

Typisch Rocks-e sind die zweifarbige Front- und Heckansicht sowie das charakteristische Opel-Markengesicht. Denn wie jedes neue Modell trägt auch der smarte City-Stromer stolz den Opel Vizor an der Front. Seitenschweller und weitere Karosserieverkleidungen unterstreichen den robusten Auftritt des unkonventionellen Zweisitzers. Die identisch gestalteten Türen – die Beifahrertür schwingt nach vorne, die Fahrertür gegenläufig nach hinten auf – lassen sich über Opel-Gelb akzentuierte Schlaufen schließen.

Opel Rocks-e Klub und Opel Rocks-e TeKno: Mehr Farbe ins Elektro-Leben

Zum absoluten Hingucker werden schließlich die für jeweils 8.790 Euro bestellbaren Ausstattungen Opel Rocks-e Klub und Opel Rocks-e TeKno. Sie bringen mit weiteren Features noch mehr Farbe ins Spiel. Beide Varianten fahren mit cleanen Radzierkappen im x-Design vor und setzen an Fahrer- und Beifahrerseite mit vertikal verlaufenden schwarzen Zierstreifen zusätzliche Akzente. Darüber hinaus ziehen Verkleidungen an Front- und Heckschürze beim Rocks-e Klub in Kosmik-Grau und beim Rocks-e TeKno in Elektro-Gelb die Blicke auf sich. Das individuelle Farbmuster greift auch der Innenraum auf – mit entsprechend gefärbten Aufbewahrungsnetzen und Taschenhaken an der Tür sowie Kosmik-grauen respektive Elektro-gelben Einsätzen in Instrumenten- und Mittelkonsole. Auch die Nähte in den Fußmatten erstrahlen in der jeweils charakteristischen Ausstattungsfarbe.

In Sachen Infotainment-Vorbereitung verfügen Rocks-e Klub und Rocks-e TeKno serienmäßig über einen zentral auf der Mittelkonsole angebrachten Smartphone-Halter und DAT-Konnektivität. Auf Wunsch lässt sich der batterie-elektrische Stromer noch mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung für das eigene Smartphone ausstatten. So wird der Opel Rocks-e zum jederzeit voll vernetzten SUM.

Allen drei Rocks-e-Varianten gemein ist die standardmäßig maximale Raumausnutzung bei minimalen Abmessungen: Die beiden Sitze sind leicht versetzt nebeneinander angebracht, sodass der Fahrer seinen Sitz über einen großen Verstellbereich verschieben kann und der Beifahrer über eine angenehme Beinfreiheit verfügt. Zum Mitnehmen diverser Utensilien bietet der Rocks-e neben dem Haken für die Shopping-Tüte noch zusätzliches Stauvolumen von bis zu 63 Liter im Beifahrerfußraum. Darüber hinaus hält ein Fach hinter den beiden Sitzen weiteren Platz beispielsweise für eine Sporttasche bereit.

Oben wiederum ist die Kopffreiheit auch für Menschen jenseits der 1,90 Meter üppig. Für eine lichte, angenehme Atmosphäre im Innenraum sorgt – außergewöhnlich für ein Fahrzeug in dieser Preiskategorie – das serienmäßige Panorama-Glasdach. Besten Rundumblick haben Fahrer durch die großen Fenster, so dass für den neuen Opel Rocks-e in jeder Hinsicht die Bezeichnung zutrifft: „One size fits all.“

Der neue Opel Rocks-e ist in Deutschland ab sofort online – auch von zu Hause aus – bestellbar. Teilnehmende Opel-Partner werden Produktberatung, Probefahrten und Unterstützung für den Online-Bestellprozess anbieten. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge an den Handel erfolgt noch in diesem Jahr.

(1) Führerscheinklasse AM. Gilt für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 6 kW, jeweils mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h.

(2) Die angegebene – vorläufige – Reichweite wurde anhand der WLTP Testverfahren bestimmt (VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EU) Nr. 2017/1151). Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung.

Web: OPEL.de

Verkehr: Fit-for-55 dank LNG und Bio-LNG

Berlin (ots) Die Rolle des Verkehrssektors im Kampf um geringere Treibhausgasemissionen stand im Mittelpunkt der gestrigen Veranstaltung der NGVA Europe. Wissenschaftler, Vertreter aus europäischen Institutionen und aus der Industrie diskutierten dabei, welche Innovationen und Maßnahmen notwendig sein werden, um den Schwerlastverkehr auf den europäischen Straßen in die Klimaneutralität zu führen.

LKW mit LNG-Antrieb

Europa will raus aus CO2-Emissionen und steht dabei insbesondere im Verkehrssektor vor großen Herausforderungen. Seit 1990 wurden hier keine CO2-Einsparungen erreicht. Dabei sollen bis zum Jahr 2030 55 Prozent CO2 eingespart werden, bei gleichzeitig wachsendem Straßengüterverkehr. Auf der NGVA-Veranstaltung „Renewable Gases for Road Transport: Fit for 55“ herrschte daher Einigkeit, dass die ausschließliche Fokussierung der Politik auf die Elektromobilität nicht zielführend ist. Denn insbesondere für den Straßengüterverkehr über lange Strecken sind batteriebetriebene Fahrzeuge heute keine Alternative. In diesem Sektor fällt ein Drittel der CO2-Emissionen des Verkehrs an.

„Um die Ziele des europäischen Green Deals zu erreichen, müssen alle verfügbaren Technologien genutzt werden“, erläutert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Gas und Präsident der NGVA Europe. „Bis 2030 werden gasbetriebene Fahrzeuge die einzige marktreife Technologie sein, die eine deutliche CO2-Reduktion im Schwerlastverkehr verspricht. Speditionen haben das bereits erkannt. Die starke Nachfrage von LNG-Lkw führte seit 2019 zu einem extrem starken Wachstum des LNG-Absatzes.“ Von 2019 auf 2020 hat sich der LNG-Absatz verdreifacht, bis September dieses Jahres wurde bereits die doppelte Absatzmenge wie 2020 erreicht. Somit verspricht der Einsatz von LNG-Lkw schnelle CO2-Reduktionen. Besonders attraktiv wird die Technologie durch Bio-LNG, damit fahren Lkw nahezu klimaneutral.

Erste Bio-LNG Produktionsanlagen wurden bereits in mehreren europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden in Betrieb genommen, weitere befinden sich im Bau und in der Planung. In Deutschland ist laut einer Mitgliederbefragung des Branchenverbands Zukunft Gas ab 2023 mit einem signifikanten Anteil Bio-LNG im Markt zu rechnen. Für einen Markthoch-lauf von LNG und Bio-LNG müssen jedoch auch die rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelt werden: „Die aktuellen Regelungen ignorieren das Klimaschutzpotenzial von Erdgas und Biomethan für den Schwerlastverkehr. Die Emissionen wer-den lediglich am Auspuff gemessen, es wird also der Tank-to-Wheel-Ansatz angewendet. Ehrlicher zeigt der Well-to-Wheel-Ansatz die tatsächlichen Auswirkungen aller Antriebe auf den Klimaschutz. Eine unabhängige Bewertung der Technologien ist für den Schwerlastverkehr besonders wichtig, um die ambitionierten deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen“, so Kehler.

Web: www.gas.info

Bühne frei für die Essen Motor Show 2021

Essen (ots) Sie ist die Heimat aller Autofans: Vom 27. November bis zum 5. Dezember (26. November: Preview Day) findet in der Messe Essen die Essen Motor Show statt. Das PS-Festival vereint Sportwagen, Tuning & Lifestyle, Motorsport und Classic Cars zu einem bunten Angebot, das Autoliebhaber und Tuner begeistert. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der EMS ihre neuen Fahrzeuge und umfassendes Zubehör.

Vom begehrten Sportwagen über Fahrwerke und Räder bis zum schicken Hoodie des angesagten Szene-Labels bleibt in Essen kaum ein Wunsch offen. Bühne frei für Europas größtes und wichtigstes Event für sportliche Autos.

Dieser VW Beetle GT von Jean Pierre Kraemer (Im Bild) ist eines der absoluten Highlights auf der diesjährigen Essen Motor Show.

Weil die Auswirkungen der Pandemie noch vielerorten spürbar sind, findet die Essen Motor Show in diesem Jahr als „Limited Edition“ und ohne die Motorsportarena statt. Doch von klein kann keine Rede sein: Acht Hallen belegt das PS-Festival, und die Euphorie unter Ausstellern und Besuchern ist nach der pandemiebedingten Pause im vergangenen Jahr groß. Ob Benziner oder elektrisch: „Die Essen Motor Show zeigt, welche Relevanz das Auto hat und auch in Zukunft haben wird. Autos bringen uns eben nicht nur von A nach B – sie sollen Spaß machen und ihre Fahrer begeistern, und zwar unabhängig vom Antrieb“, beschreibt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, den Kerngedanken der Essen Motor Show. „120.000 begeisterte Besucher wären in der aktuellen Situation ein toller Erfolg“, so Kuhrt. Dabei stehen die Gesundheit und Sicherheit aller Messeteilnehmer jederzeit an oberster Stelle.

Erstmals E-Sports auf der EMS

Autofans treffen in Essen auf eine ganze Reihe ihrer Lieblingsmarken. Darunter befinden sich unter anderem der ADAC Motorsport, Borbet, Continental, Genesis, Hyundai, H&R Spezialfedern, die Mercedes Fan-World und Wheelpros Europe. Hinzu kommen bekannte Tuner wie Mareike Fox, JP Performance, Prior Design und Sidney Industries.
Eine vollständige Ausstellerliste finden Interessierte unter www.essen-motorshow.de. Erstmalig bringt die Essen Motor Show außerdem das Thema E-Sports an den Start: Am Stand der Motorsport-Simulation RaceRoom in Halle 3 können die Besucher im Renn-Sitz Platz nehmen und sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben. Die Simulation umfasst bekannte Rennserien, legendäre Rennwagen und weltberühmte Strecken.

Wichtig ist, was hinten rauskommt. An diesem Porsche 992 GT3 von Friedrich Motorsport, präsentiert von Sidney Hoffmann (Im Bild), glänzen neben dem Carbon folgerichtig auch vergoldete Auspuffteile.

Vielleicht (noch) nicht legendär, aber definitiv Kult ist die tuningXperience in Halle 5. Rund 100 private Besitzer präsentieren in der Sondershow ihre mit viel Liebe getunten Fahrzeuge, die zum Besten gehören, was in Europas Szene unterwegs ist. Die Bandbreite reicht von moderaten Alltagsfahrzeugen über brachiale Motorsport-Boliden bis zu reinen Showcars. Neben bekannten Modellen enthält das Line-up der Show auch seltene Exemplare wie Barkas B1000, Lada 2103, Polski Fiat 126p und VW Brasilia sowie mehrere Fahrzeuge von Tesla. Camping-Fans erwartet außerdem ein Audi A7 Competition – mit aufgebautem Dach-Zelt.

Nachhaltige Mobilität auf der Essen Motor Show

Geht nicht? Gibt’s nicht auf der Essen Motor Show. Auch wenn der Benziner das Geschehen prägt, wächst das Interesse an nachhaltig angetriebenen Fahrzeugen. Der Mobilitätsdienstleister Next eShare.one präsentiert in Halle 3 eine Auswahl aktueller Serienmodelle, die elektrisch, hybrid oder mit Wasserstoff angetrieben werden. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen unter anderem die Messepremiere eines Tesla Model Y und ein Ford Mustang Mach-E.

Tuner sind keine Raser

Unabhängig vom Antrieb gilt auf der EMS: Tuner sind keine Raser. Diesen Gedanken teilt auch Klaus Stadler, Aussteller und Gründer des Mustang Owners Club: „Wer so viel Aufwand, Liebe und Geld in sein Auto steckt wie die Aussteller auf der Essen Motor Show, kommt nie auf die Idee, damit ein illegales Rennen zu fahren. Das Risiko für sich, andere und das Fahrzeug ist viel zu groß.“ Dass Tuning und Sicherheit auf der Essen Motor Show Hand in Hand gehen, zeigt auch die Initiative TUNE IT! SAFE! in Halle 7, die in Essen ihr neues Kampagnenfahrzeug enthüllt. Dabei handelt es sich traditionell um einen getunten Sportwagen in Polizeioptik.

Ein Pflichttermin ist die Essen Motor Show ebenfalls für Klassik-Connaisseurs: Im Classic & Prestige Salon des Veranstalters S.I.H.A. in den Hallen 1 und 2 präsentieren Händler auserlesene klassische Automobile zum Verkauf, darunter viele Sport- und Rennfahrzeuge. Im Mittelpunkt des ältesten Klassiker-Verkaufs-Salon Deutschlands stehen außerdem traditionell mehrere Sondershows zu Automobil-Jubiläen.

Zur Essen Motor Show gilt die dann gültige Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die aktuell eine 3G-Regelung und Maskenpflicht vorsieht. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, findet der Ticketverkauf ausschließlich online
unter www.essen-motorshow.de statt.

Kaspersky erwirbt Brain4Net zur Stärkung seiner XDR-Plattform mit orchestriertem SASE

Ingolstadt (ots) Das internationale Cybersicherheitsunternehmen und führender Anbieter für Endpoint Protection Kaspersky akquiriert Brain4Net. Die von Brain4Net entwickelten Lösungen und Dienstleistungen unterstützen Unternehmen sowie Service-Provider dabei, moderne Technologien wie Software-Defined Wide-Area Network (SD-WAN) und Network Functions Virtualization (NFV) an die bestehende Netzwerkinfrastruktur anzupassen. Das Team von Brain4Net wird künftig die Netzwerksicherheitsstrategie von Kaspersky, Secure Access Service Edge (SASE) und ein weiterentwickeltes XDR-Angebot aufbauen.

Kaspersky

Laut einer aktuellen IDC-Studie [1] werden die weltweiten Ausgaben für die Cloud bis zum Jahr 2025 voraussichtlich 1,3 Billionen Dollar betragen. In diesem Zusammenhang und beschleunigt durch einen Anstieg von Remote-Arbeitskräften durch die Pandemie [2] ist es für Unternehmen eine Herausforderung, ihre verteilten Infrastrukturen zu verwalten und vor fortschrittlichen Bedrohungen zu schützen. SD-WAN ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Nutzung von Sicherheitsfunktionen und vereinfacht so den Schutz der gesamten Infrastruktur.

Fortschritt durch Secure-Access-Service-Edge (SASE)-Angebots

Eine dezentrale Belegschaft kombiniert mit großen Datenmengen und einem hohen Datenverkehr – Daten, die zwischen öffentlichen Cloud-Diensten, Büros und Rechenzentren ausgetauscht werden -, erfordern einen Standort-unabhängigen sowie unmittelbaren, stabilen und sicheren Zugang für Nutzer. Dies hat ein neues Netzwerksicherheitskonzept hervorgebracht, das von Gartner [3] als Secure Access Service Edge oder SASE bezeichnet wird; es verbindet Sicherheit und Konnektivität bedarfsgerecht miteinander.

Mit der Akquisition von Brain4Net will Kaspersky ein völlig neues SASE-Angebot als Teil einer einheitlichen Plattform auf den Markt bringen, die die erstklassigen Sicherheitslösungen und -technologien von Kaspersky mit den Fähigkeiten und dem Know-how von Brain4Net im Bereich Netzwerkorchestrierung und -kontrolle verbindet. Dadurch kann Kaspersky seinen Unternehmenskunden sowohl Sicherheits- als auch Konnektivitätsdienste anbieten.

Das künftige SASE-Angebot von Kaspersky wird neben einem Cloud Access Security Broker (CASB), ein Cloud Secure Web Gateway (SWG), eine Cloud Workload Protection Platform (CWPP), Cloud Security Posture Management (CSPM) sowie Zero Trust Network Access (ZTNA) und weitere Dienste umfassen.

Die Entwicklung eines fortschrittlichen XDR-Angebot von Kaspersky

Bestehende Sicherheitslösungen bieten unter Umständen keinen ganzheitlichen Ansatz zur Erkennung und Bekämpfung fortschrittlicher Bedrohungen. Eine Integration von Drittanbieter-Netzwerkkontrollen in Extended-Detection-and-Response (XDR)-Lösungen von Endpoint Security-Anbietern bietet jedoch nicht genügend Transparenz und Möglichkeiten der Vorfalluntersuchung in Unternehmensumgebungen.

Die Akquisition ermöglicht es Kaspersky, seine bestehenden Lösungen zu einer umfassenden Extended Detection and Response (XDR) weiterzuentwickeln. SASE bringt zudem weitere Vorteile für XDR mit sich, darunter die Möglichkeit, Telemetriedaten aus dem Netzwerkverkehr zu sammeln, einen Angriff sowohl am Rand als auch überall im Netzwerk zu stoppen und die Orchestrierung und Verwaltung durch einen einzigen Kontrollpunkt über SASE zu vereinfachen.

Das neue XDR-Angebot, das auf einer Cloud-nativen EDR-Lösung basiert, wird Transparenz und fortschrittliche Funktionen für KI-basierte Erkennung und automatische Reaktionslogik bieten – über alle Endpunkte und das Netzwerk hinweg. Das Angebot umfasst dabei eine Reihe automatisierter Reaktionsszenarien, die von der Blockierung einer Dateiausführung auf einem Endpoint bis hin zur Blockierung bestimmter Netzwerksegmente oder interner Infrastrukturen für bestimmte Nutzer oder Nutzertypen reicht, sowie Tools zur Netzwerksegmentierung.

Darüber hinaus wird Kaspersky XDR auf einer einheitlichen Serverarchitektur basieren und eine zentrale Verwaltung über eine einzige Webkonsole ermöglichen. Kunden können damit alle gängigen Einfallstore für potenzielle Bedrohungen, wie Netzwerk, Webverkehr, E-Mail, Workstations, Server und virtuelle Maschinen, kontrollieren und zuverlässig schützen. Durch das Zusammenspiel der XDR-Plattform mit SASE können Unternehmen zudem eine Zero-Trust-Strategie implementieren. Zusätzlich zu den fortschrittlichen integrierten Technologien zur Erkennung und Analyse profitiert die Plattform von der weltweit führenden Threat Intelligence (TI) von Kaspersky [4], die ständig aktualisiert und von führenden Kaspersky-Experten validiert wird.

Ein Ökosystem für die Unternehmenssicherheit

Diese Komponenten werden einen integralen Bestandteil des einheitlichen Ökosystems darstellen, das Kasperskys Vision für die Zukunft der Cybersicherheit in Unternehmen ist. Das zentrale Element dieses Ökosystems stellt die Kaspersky Open Single Management Platform dar. Dabei handelt es sich um eine cloud-native Plattform für Kaspersky XDR, die eine agnostische Architektur für das Bereitstellungsmodell verwendet. Auf diese Weise kann die Plattform in der Public Cloud, der Private Cloud oder sogar vor Ort eingesetzt werden.

„Wir freuen uns, mit dem talentierten Team von Brain4Net zusammenzuarbeiten, das bereits ausgereifte, erstklassige Technologien und Services für die Netzwerkorchestrierung und -kontrolle entwickelt hat“, so Andrey Efremov, Chief Business Development Officer bei Kaspersky. „Ich bin zuversichtlich, dass ihre Expertise und Erfahrung in Kombination mit unseren ausgezeichneten Sicherheitstechnologien und unserer anerkannten Bedrohungsexpertise perfekt mit unserer Vision für Unternehmenssicherheit harmoniert. Die neuen Angebote werden Sicherheitsverantwortliche dabei unterstützen, Bedrohungen schneller zu erkennen, zu untersuchen und zu beheben und so die Reaktionszeit zu verkürzen.“

„Wir freuen uns sehr, dem Kaspersky-Team beizutreten“, fügt Max Kaminskiy, CEO und Mitbegründer von Brain4Net hinzu. „Die Verbreitung der SD-WAN-Technologie braucht ein starkes Geschäftsszenario, das Kaspersky XDR bietet. Die Wahl der Brain4Net-Technologien bestätigt das hohe Niveau der Produkte und Kompetenzen des Unternehmens. Gemeinsam werden wir die Welt auch zukünftig sicherer und komfortabler machen.“

Weitere Informationen zu Kaspersky Open Single Management Platform sind verfügbar unter: https://www.kaspersky.com/lp/single-platform

[1] https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS48208321

[2] https://www.kaspersky.com/blog/report-covid-wfh/35244/

[3] https://ots.de/XJBbst

[4] https://ots.de/qYiWnX

Der Wintercheck fürs Haus/ Schwachstellen noch vor dem Kälteeinbruch überprüfen

Kälte, Wind und Feuchtigkeit setzen nicht nur Menschen, Tieren und Pflanzen zu. Auch Gebäude leiden unter ihnen. Deshalb sollten Eigentümer vor dem Wintereinbruch die gefährdeten Stellen ihres Hauses unter die Lupe nehmen. Wer jetzt noch Schäden behebt, schützt seine Immobilie und verhindert gravierende Feuchteprobleme in der Zukunft.

Konsequentes Heizen und Lüften hilft gegen Kondensationsfeuchte

Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC, kennt die Schwachstellen von Gebäuden in- und auswendig. Auf seiner „Wintercheck-Liste“ stehen sechs Punkte, die sich jeder Hauseigentümer noch vor dem Winter genau anschauen sollte.

Außenliegende Wasserstellen entleeren

Ganz oben stehen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung. Sie müssen vor dem Winter unbedingt abgestellt und entleert werden, da in den Leitungen immer noch Wasser steht. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, platzen die Leitungen und das austretende Wasser kann unkontrolliert in das anliegende Mauerwerk eindringen.

Risse in der Fassade schließen

Als nächstes empfiehlt Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, die Hauswände auf Risse hin zu inspizieren. Sie entstehen, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit „setzt“ oder der Verputz marode wird. Selbst kleine Risse können so schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit verbundenen Folgeschäden werden.

Beschädigte Dachziegel austauschen

Nach der Fassade steht das Dach im Fokus. Extremwetterlagen wie heftige Gewitter, Starkregen und Stürme setzen den Häusern zu. Sie bewirken u.a., dass sich Dachziegel verschieben oder beschädigt werden. Feuchtigkeit kann dann ungehindert ins Gebäude dringen. Deshalb die Empfehlung: Noch vor dem Wintereinbruch das Dach genau überprüfen und Schäden von einem Dachdecker professionell beheben lassen.

Regenrinnen und Abflüsse säubern

Ein weiterer Schwachpunkt im Dachbereich sind Regenrinnen und Abflüsse. Durch Herbstlaub oder Äste sind sie häufig verstopft, laufen über und das Wasser dringt in die Gebäudewände ein. Deshalb sollte man Dachrinnen noch vor dem Winter sorgfältig reinigen.

Schmutz und Laub im Kellerbereich entfernen

Außenliegende Kellertreppen sollten ebenfalls unter die Lupe genommen werden. Auch hier sind anliegende Rinnen und Abflüsse häufig durch Schmutz und Laub verstopft. In der Folge laufen sie über und das Wasser fließt unter der Kellertür hindurch nach innen. Eine sorgfältige Reinigung der Rinnen und Abflüsse vermeidet unangenehme Folgeschäden.

Kondensation im Auge behalten

Weitere „wunde Punkte“ sind Feuchteprobleme. Zum Beispiel, wenn durch Duschen oder Kochen in den Wohnraum Feuchte eingebracht und nicht ausreichend abgelüftet wird. „Im Winter sollte in der Küche, im Bad und in der Waschküche immer wieder stoßartig gelüftet werden, damit sich die Feuchte nicht in hohen Mengen im Innenraum niederschlagen kann“, betont Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. Je nach Feuchteeintrag kann das Lüften bis zu 5 Mal am Tag notwendig sein. Dabei sollte das Fenster vollständig geöffnet werden. Bei Minusgraden reicht eine kurze Stoßlüftung für wenige Minuten, denn ein Auskühlen der Räume soll ebenfalls verhindert werden. „Die Gefahr kondensationsbedingter Feuchteschäden lässt sich mit verbessertem Lüftungsverhalten in vielen Fällen reduzieren“, betont ISOTEC-Fachmann Molitor. Bei Feuchteschäden, die auf bauphysikalischen Schwachstellen beruhen, sollte zeitnah eine Fachfirma hinzugerufen werden.

Wer diese Hinweise berücksichtigt, wird mit seinem Haus einen guten und freudvollen Start in den Winter haben!

Weitere Informationen unter www.isotec.de