Kartenzahlung im Handel fest verankertgirocard verzeichnet Höchstwerte bei Terminals

Aktive Akzeptanzstellen steigen um 11,1 Prozent * Mit rund 4,2 Milliarden Transaktionen bleibt die girocard das meistgenutzte bargeldlose Bezahlverfahren hierzulande * 92 Prozent aller Zahlungen erfolgen im Juni 2026 kontaktlos

Pressebild girocard

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet die girocard ein neues Akzeptanzhoch: 1.397.000 Terminals stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Bezahlen zur Verfügung. Somit steigt die Anzahl der Bezahlpunkte im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent (1. Halbjahr 2025: 1.257.000). Wie häufig die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen an der Ladenkasse gezückt wird, zeigen die Transaktionszahlen: Im ersten Halbjahr 2026 hieß es dort rund 4,21 Milliarden Mal „Mit girocard, bitte!“ – ein Plus von 4,0 Prozent (1. Halbjahr 2025: 4,04 Milliarden). Der damit erzielte Umsatz erhöht sich um 0,8 Prozent auf 151,9 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2025: 150,7 Milliarden Euro).

Alltagsbegleiter auch für kleine Beträge

Kundinnen und Kunden nutzen ihre girocard auch bei niedrigen Bezahlbeträgen gerne: Im ersten Halbjahr liegt der Durchschnittsbon nur noch bei 36,12 Euro (1. Halbjahr 2025: 37,28 Euro). Ob mit der Karte, dem Smartphone oder der Smartwatch: Kontaktlose Zahlungen sind im Juni mit rund 92 Prozent aller Transaktionen längst der Standard beim Bezahlen (Juni 2025: 88 Prozent). Nahezu alle Terminals bieten diese bequeme Möglichkeit inzwischen an.

girocard-Akzeptanz auf Wachstumskurs

Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte sich die Zahl der aktiven Terminals mit girocard-Akzeptanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,1 Prozent. Nachdem das Wachstum von 2024 auf 2025 noch bei 6,2 Prozent lag, hat diese Entwicklung deutlich an Tempo gewonnen. Dies liegt auch am wachsenden Interesse von internationalen Anbietern, die auf Nachfrage des hiesigen Handels sowie dessen Kundschaft reagieren und die girocard in ihr Portfolio integrieren.

FRYTE und SMATRICS integrieren Ladeinfrastruktur für E-LKW in die Routenplanung von Logistikunternehmen.

Die Partner verbinden Depot- und öffentliche Ladeinfrastruktur für E-LKW in Österreich und Deutschland. Damit entsteht ein offenes, betreiberübergreifendes Netzwerk für den elektrischen Güterverkehr.

Ladepark in Regau mit E-LKW an Ladesäule

Mit dem SMATRICS Depot Club existiert bereits ein Netzwerk, das Logistikunternehmen miteinander verbindet. Durch die Kooperation mit FRYTE können Depotinhaber nun ihre Infrastruktur auch über die Grenzen des SMATRICS Clubs hinaus anbieten. FRYTE integriert nicht nur die Standorte des SMATRICS Depot Clubs, sondern auch von SMATRICS betriebene öffentliche Ladepunkte in die Routen- und Ladeplanung der Logistiker. Mit SMATRICS gewinnt FRYTE einen Full-Service Betreiber für Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung von Schnellladeinfrastruktur, der auf über zehn Jahre Erfahrung in der Elektromobilität zurückgreift. SMATRICS ist ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg AG und betreibt rund 20.000 Ladepunkte.

Depot und öffentliches Netz wachsen zusammen

Landkarte des SMATRICS Depot Clubs

Logistikunternehmen stehen nicht nur öffentliche Ladepunkte für ihre Routenplanung zur Verfügung, sondern auch Ladepunkte an teilöffentlichen Depotstandorten. FRYTE macht beide Ebenen in der Routen- und Ladeplanung der Logistiker sichtbar: Depot Club Mitglieder stellen ihre Ladeinfrastruktur über FRYTE zur Verfügung, Fahrer:innen und Disponent:innen finden passende Ladepunkte. Die Partnerschaft erweitert damit das betreiberübergreifende FRYTE-Netzwerk um einen weiteren starken Full-Service-CPO, statt ein geschlossenes System zu schaffen.

Das Depot als wirtschaftlicher Energiehub

Im Depot steht für Logistikunternehmen an erster Stelle, E-LKW bedarfsgerecht geladen und terminsicher bereitzustellen. Für Mitglieder des Depot Clubs schafft die Anbindung zusätzliche Sichtbarkeit und eröffnet das Potential einer besseren Auslastung der vorhandenen Infrastruktur. Damit kann sich Depot Ladeinfrastruktur schrittweise von einem reinen Kostenfaktor zu einem wirtschaftlichen Energiehub entwickeln.

Standardprotokolle als Basis für ein offenes E-Logistik-Ökosystem

Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener, standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da beide Partner auf diesen Branchenstandard setzen, konnte die Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden.

In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.

Maximilian Zähringer, CEO von FRYTE Mobility, erklärt:

Wohnraummangel lösen ohne Neubau.

Warum die größte Chance im Gebäudebestand liegt.

Der Ruf nach mehr Wohnraum wird meist mit Neubauprojekten beantwortet. Doch steigende Baukosten, lange Genehmigungsverfahren und fehlende Flächen bremsen den Wohnungsbau aus. Gleichzeitig bieten bestehende Gebäude großes Potenzial: Aufstockungen, Dachausbauten oder Umnutzungen schaffen oft schneller und nachhaltiger neuen Wohnraum als Neubauten. Der Gebäudebestand könnte damit zu einem der wichtigsten Hebel gegen den Wohnungsmangel werden.

Geschäftsführer Etem Kalyon

Der Wohnungsmangel wird nicht allein mit Neubauten gelöst. Die größte Reserve liegt im Gebäudebestand. Wer ungenutzte Flächen konsequent aktiviert, schafft schneller neuen Wohnraum und spart zugleich Ressourcen. Hier erfahren Sie, warum der Gebäudebestand künftig eine Schlüsselrolle bei der Wohnraumversorgung spielt, welche Maßnahmen besonders großes Potenzial haben und welche politischen sowie bürokratischen Hürden dafür noch überwunden werden müssen.

Leerstand ist nicht gleich fehlende Nachfrage

Nicht jede leerstehende Wohnung steht deshalb leer, weil sie niemand mieten möchte. Häufig sind Gebäude oder einzelne Wohnungen in einem Zustand, der eine Nutzung derzeit unmöglich macht. Veraltete Heizungen, marode Leitungen, mangelhafte Elektrik oder sanierungsbedürftige Dächer führen dazu, dass vorhandener Wohnraum dem Markt entzogen wird. Hinzu kommen häufig energetische Defizite oder nicht mehr zeitgemäße Grundrisse.

Genau deshalb sollte Leerstand differenziert betrachtet werden. In vielen Fällen besteht durchaus Nachfrage, allerdings sind zunächst Investitionen erforderlich, um die Wohnungen wieder bewohnbar zu machen. Die Sanierung bestehender Gebäude bietet daher eine vergleichsweise schnelle Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig vorhandene Bausubstanz langfristig zu erhalten.

Mehr Wohnraum durch den Gebäudebestand