Archiv der Kategorie: Ratgeber

„Healthy Living Awards 2022“: 35 ausgezeichnete Trend-Produkte von Food bis Beauty

Stuttgart (ots) Regionale Superfoods, veganer Fleischersatz, entzündungshemmendes Olivenöl oder zuckerfreie Schoko-Snacks: 35 Food- und Lifestyle-Produkte bekannter Marken und kreativer StartUps haben in diesem Jahr bei der Prämierung der innovativsten Trends die „Healthy Living Awards 2022“ gewonnen.

Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung wurden die „Healthy Living Awards 2022“ an die 35 Gewinner-Produkte verliehen.

Der Ernährungsratgeber „FOODFORUM: Ernährung und Gesundheit“ hat seine Awards erneut in den Bereichen Food, Fitness, Beauty und Mom & Baby ausgelobt und außerdem den Charity-Sonderpreis an „DKMS LIFE“ vergeben ein preiswürdiges Projekt, das Krebspatientinnen therapiebegleitend mit „look good feel better„-Seminaren zurück ins normale Leben hilft.

Digitale Preisverleihung Healthy Living Award 2022

Der einzigartige Branchenwettbewerb fand zum vierten Mal statt und begeisterte mit Vielfalt, Geschmack und Gesundheits-Benefits der nominierten Produkte. Eine 16-köpfige Fachjury unter anderem aus ErnährungsberaterInnen, Spitzenköchen, Sport-Coaches und HautfachärztInnen bewertete alle Produkte und kürte die Sieger.

Bei der in diesem Jahr digitalen Preisverleihung waren die Food-Unternehmen mit Video-Botschaften eingebunden, die sie aus ganz Europa sendeten. Moderiert wurde die Präsentation von Christine Felsinger, Verlagsleiterin und Chefredakteurin, und Merle Schonvogel, Redakteurin bei FOODFORUM. Laura Noltemeyer, Gründerin und Geschäftsführerin dreier Unternehmen und auf Instagram mit 250.000 Followern unterwegs, hielt die Laudatio auf den Charity-Award-Sieger „DKMS LIFE“. Den Fairness Award 2022 erhielten die „TressBrüder“, denn dieses Food-Familienunternehmen lässt für jeden Baum, der für ihre Verpackungen aus PEFC-zertifizierter Waldbewirtschaftung gefällt wird, einen neuen Baum nachpflanzen und schafft ressourcenneutralen Ausgleich. Die motivierende Awards-Keynote von Nicola Fritze, eine der bekanntesten Rednerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, setzte ein weiteres Highlight der digitalen Gala: Sie ermunterte passend zum Spirit innovativer Food-Unternehmer und Gründer: „Einfach. Machen.“

Und das sind die Sieger: Fünf Unternehmen holen Awards gleich in mehreren Kategorien. So freut sich dmBio über den Food-Award in den Kategorien „Vegane Produkte“ und „Smoothies & Getränke“. PPURA ist Sieger der Kategorien „Pasta“ und „Nachhaltigkeit“. iglo gewinnt die Awards „Fleisch- und Fischersatz-Produkte“ und „Superfood“. In der Kategorie „Milchersatzprodukte“ siegt die „Not M*LK Drink Pflanzlich & Voll 3,5%“ von Alpro. Den Award „Milchprodukte“ holt Milchwerke Berchtesgadener Land mit dem „Bio-Fruchtquark faire Mango“. In der Kategorie „Fleisch und Fisch“ siegt Fish Tales und in der Kategorie „Bio-Produkte“ SOLPURO. NEOH gewinnt in der Kategorie „Snacks & Riegel“. Bei „Aufstriche & Dips“ überzeugt die „Peanut Butter, crunchy“ von WHOLE EARTH.

Sieger der Kategorie „Brot- und Backmischungen“ ist das „Wunderbrød“ von Bauckhof, in der Kategorie „Cerealien & Müsli“ das „5-Korn Aktiv Müsli Sieben Beeren“ der Bohlsener Mühle. Zudem sind zwei Öle unter den Awards-Gewinnern: In der Kategorie „Öl, Fette & Dressings“ das „PHEN’OLIO – BIO OLIVENÖL MIT HOHEM POLYPHENOLGEHALT“ von artgerecht und in der Kategorie „Regionale Produkte“ von Farchioni Olii Spa. In der Kategorie „Suppen“ liegt der „Erbsentopf mit Grünkohl“ von pick-a-pea BIO FOOD vorn, bei den „Glutenfreien Produkten“ Dr. Kargs mit den „Glutenfreien Bio Super Saaten-Cracker Fantastic Kürbis“. In der Kategorie „Innovative Food- und Beverage Idee“ gewinnt der „Manuka Trüffel Honig aus Neuseeland“ von Manuka Royale und in der Kategorie „Nahrungsergänzung“ das „Vegane Omega-3 aus Algenöl“ von Nature Basics.

Bei den Beauty-Produkten sichert sich das Naturkosmetikunternehmen Dr. Scheller einen Award in der Kategorie „Haut“. DADO SENS DERMACOSMETICS gewinnt bei „Vegane Produkte für den Körper“. In der Kategorie „Gesicht“ siegt ananné, und Gewinner in der Kategorie „Körper“ ist Eau Thermale Avène. In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ freut sich das „No Plastic Solid Shampoo – Solid Shampoo Bar“ von weDo über den ersten Platz. BIO:VÉGANE gewinnt in der Kategorie „Vegane Produkte für die Augen“, und APRICOT Beauty in der Kategorie „Vegane Produkte für das Gesicht“ mit dem „Smooth Skin Serum yippie yaya papaya“.

Der Fitness-Award in der Kategorie „Konzepte“ geht an mySheepi für ihr „mySheepi Home – Dein Kissen für gesunden Schlaf“. In der Kategorie „Nahrungsergänzung & Supplements“ überzeugt „Arthro Elast“ von BIOBBE die Jury, in der Kategorie „Regeneration“ das „A’MIN Tropical – Premium Aminosäuren Komplex“ von artgerecht.

In der Kategorie MOM & BABY gewinnen die „Natürlichen Stilleinlagen“ von Natracare die Kategorie „Pflegeprodukte für Mütter“. Die „Grinse Linse“ von HiPP siegt im Bereich „Snacks für Kleinkinder 2 – 4 Jahre“, „Switzers Premium Beikost- und Kinderöl“ im Bereich „Beikost & Babynahrung“ sowie die „Baby Sonnencreme LSF 50 ultra sensitiv (100ml)“ von MABYEN in der Kategorie „Pflegeprodukte für Babys und Kinder“ und die „Brustwarzen Pads mit Aloe Vera ‚my local healer'“ von APRICOT Beauty im Bereich „Nachhaltigkeit“.

Die digitale Preisverleihung finden Sie unter: https://youtu.be/KWFDsFMJqP8

Das Magazin FOODFORUM:

„FOODFORUM: Ernährung und Gesundheit“ ist der Ernährungsratgeber für alle, die gesund essen und fit bleiben möchten. Die Fachredaktion informiert über relevante Trends und bietet Service für Zielgruppen, die an Gesundheitsthemen interessiert sind. FOODFORUM erscheint im DoldeMedien Verlag. Das Stuttgarter Unternehmen verlegt Special-Interest-Medien zu Themen rund um aktive Freizeit, Genuss und gesunden Lifestyle.

Web: healthyliving-awards.de

Der Kaisermantel ist der Schmetterling des Jahres 2022 – gesunde Mischwälder braucht das Land

Berlin (ots) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes küren den Kaisermantel zum Schmetterling des Jahres 2022. Der größte mitteleuropäische Perlmuttfalter ist zwar noch ungefährdet, doch seine Lebensräume werden immer kleiner.

Tim Laußmann/BUND

Jochen Behrmann von der Naturschutzstiftung des BUND NRW: „Der Kaisermantel führt uns vor Augen, wie wichtig gesunde und naturnahe Wälder sind. Vielerorts beobachten wir einen Rückgang der Falterpopulationen. Triste Fichtenmonokulturen sind nicht nur für den Schmetterling des Jahres ungeeignete Lebensräume. Hier stehen die Bäume häufig so eng, dass nur wenig Licht auf den Waldboden fällt und kaum Pflanzen wachsen. Der Kaisermantel ist jedoch auf Bodenbewuchs angewiesen. Für den auffälligen Falter ist naturnaher lichter Mischwald der ideale Lebensraum. Zudem ist er wesentlich artenreicher und auch beständiger gegen Klimaphänomene. Auf den Flächen mit abgestorbenen Fichten sollte daher künftig besser Mischwald wachsen.“

Im Sommer bewohnt der Kaisermantel Waldränder und Lichtungen, wo er häufig an Disteln, Flockenblumen oder Skabiosen saugt. Anders als die etwas blasser gefärbten Weibchen zeigen die satt orangefarbenen Männchen breite Striche auf den Vorderflügeln, die „Duftschuppen“. Damit locken sie die Weibchen an. Diese legen nach der Paarung ihre Eier in geringer Höhe an Baumrinde ab, aber nur an Bäumen, die in der Nähe von Veilchen wachsen. Im Spätsommer schlüpfen die Raupen, fressen aber zunächst nur ihre Eihülle. Dann verbergen sie sich in Ritzen der Baumrinde, um zu überwintern. Erst im Frühjahr krabbeln die Raupen herunter auf den Waldboden und ernähren sich von den Blättern verschiedener Veilchenarten.

Mehr Informationen:

Zum Schmetterling des Jahres 2022: www.bund.net/schmetterling-des-jahres

Steckbrief des Kaisermantels:

Systematik:

Der Kaisermantel (Argynnis paphia) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und gehört dort zu den Perlmuttfaltern. Der Name Perlmuttfalter bezeichnet ein gemeinsames Merkmal dieser Falter: die perlmuttartig schimmernden Flecken auf der Unterseite der Flügel. Gemeinsam ist den Perlmuttfaltern auch eine orangefarbene Oberseite mit einem Muster aus dunklen Flecken. Zur sicheren Artbestimmung ist bei Perlmuttfaltern außer der Oberseite meist auch ein Blick auf die Unterseite hilfreich.

Verbreitung:

Der Kaisermantel ist eine euro-sibirische Art, ihr Verbreitungsgebiet reicht von Europa über die gemäßigten Klimagebiete Asiens bis nach Japan. In Deutschland ist die Art in allen Bundesländern vertreten, auch in allen Nachbarstaaten kommt sie vor.

Lebensraum:

Der Kaisermantel liebt offene, lichte Mischwälder mit reichhaltiger, aber nicht zu dichter Bodenvegetation, wo Veilchen als Futter für die Raupen wachsen und im Sommer eine reiche Blütenvielfalt Nektar für die Falter bietet.

Nahrung der Raupen:

Die Raupen des Kaisermantels sind hoch spezialisiert und fressen nur an Veilchenarten.

Beschreibung Imagines:

Der Kaisermantel macht mit gut sechs Zentimetern Spannweite und als größter mitteleuropäischer Perlmuttfalter seinem Namen alle Ehre. Mit der leuchtend orangefarbenen Flügeloberseite und dem schmalen, silbrig schimmernden Band auf der grünlichen Unterseite, der zu seinem weniger gebräuchlichen Namen „Silberstrich“ geführt hat, gehört er zu den schönsten und auffälligsten Tagfaltern im Hochsommer.

Männchen und Weibchen sehen für Laien erst einmal gleich aus, lassen sich jedoch bei genauem Hinsehen unterscheiden: Die Männchen sind oft strahlend orange gefärbt und besitzen breite Striche auf den Vorderflügeln, so genannte Duftschuppen. Die Weibchen sind meist gedeckter gefärbt und haben ausgeprägte dunkle Flecken auf den Vorderflügel-Oberseiten. Weibchen können auch grau-braun gefärbt vorkommen.

Nahrung der Imagines:

Wir treffen den Falter im Sommer an Waldrändern, auf Waldwegen sowie auf Lichtungen an, wo er an Disteln, Flockenblumen und Skabiosen saugt, daneben an Wasserdost und anderen Hochstauden mit vorzugsweise blauvioletten bis weißlichen Blüten. Doch auch Blüten von Brombeeren sind beliebt, und das sind längst nicht alle Pflanzen, die als Energiequelle dienen können. Zum Nektarsaugen kann der Kaisermantel bis in Parks und Gärten im Siedlungsbereich vordringen.

Generationen:

Der Kaisermantel bildet eine Generation im Jahr mit Hauptflugzeit im Juli und August aus. Die Flugzeit beginnt in der Regel im Juni und klingt im September aus.

Lebenszyklus:

Mit dem speziellen Duft ihrer Duftschuppen betören die Männchen die Weibchen im Flug. Nach der Befruchtung suchen die Weibchen im Wald Baumstämme auf, an deren Rinde sie in geringer Höhe ihre Eier ablegen. Wichtig ist, dass in der Nähe des Baums Veilchen wachsen, möglichst in beschatteten Bereichen. Daher untersucht das Weibchen den Lebensraum sehr intensiv, bevor es zur Eiablage kommt. Nur in geeigneten Habitaten hat der Nachwuchs eine Chance.

Die Raupen schlüpfen bereits im Spätsommer, fressen aber zunächst nur ihre Eihülle und verbergen sich dann in Ritzen der Baumrinde, um zu überwintern.

Im zeitigen Frühling erwachen die Räupchen aus dem Winterschlaf und krabbeln auf den Waldboden, um dort die Blätter verschiedener Veilchenarten zu fressen. Meist fressen die Raupen nur nachts und werden daher selten beobachtet.

Die erwachsenen Raupen verpuppen sich im Frühsommer und entlassen den Falter je nach Witterung ab Juni.

Gefährdung/Rote Liste:

Nach der Roten Liste von 2010 gilt der Kaisermantel in Deutschland als ungefährdet, mit zwar dem kurzfristigen Bestandstrend einer Zunahme, jedoch langfristig einem Rückgang. Dazu passt, dass der Kaisermantel etwa in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste von 2020 nicht mehr auf der Vorwarnliste geführt wird, da er in einigen Landesteilen in den letzten Jahren häufiger beobachtet werden konnte, auch wenn er in anderen Landsteilen unverändert gefährdet ist.

Die Einstufung als ungefährdet ist also kein Grund zur Sorglosigkeit – auch Waldarten wie der Kaisermantel stehen in Deutschland unter Druck, weil geeignete Lebensräume knapp geworden sind.

Web: bund.net

Nachhaltig konsumieren mit über 100 Tests und Reports

Smartphones, Mineralwässer, Akkustaubsauger, Laufräder – diese und weitere Produkte testete die Stiftung Warentest im Jahr 2021. Die Umwelteigenschaften spielen als Testkriterium dabei eine immer größere Rolle, um nachhaltigen Konsum zu unterstützen. Das neue test Jahrbuch 2022 bildet über 100 Produkttests und Reports der letzten zwölf Monate ab.

Cover test Jahrbuch 2022.

Viele Waschmaschinen halten im Dauertest nicht die simulierten zehn Jahre durch. Nur zwei von neun Smartphones bestehen den CSR-Test mit Gut – die meisten Hersteller machen ihre Lieferketten nicht transparent.

In diesem Jahr hat die Stiftung Warentest mit ein neues Testverfahren für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen eingeführt. Und: Nach 36 Jahren wurde ein alter Bekannter erneut getestet: der Plattenspieler.

Ob Soundbars, Saugroboter, Smartwatches, Bluetooth-Lautsprecher und Fernseher – das Jahrbuch 2022 unterstützt bei allen großen und kleinen Kaufentscheidungen. Auch eine breite Palette von Dienstleistungen haben sich die Tester angesehen, z.B. Arzttermin-Portale, Navi-Apps oder Datensicherungsprogramme.

Das alles ist ab dem 4. Dezember 2021 auf 288 Seiten im test Jahrbuch 2022 zu finden. Für 12,90 Euro ist es als Paperback und für 14,90 Euro als Hardcover im Handel erhältlich oder kann über www.test.de/test-jahrbuch online bestellt werden.

Winterreifen für Fahrräder im Test


Mehr Grip auf Schnee und Eis Spikes nur im Extremfall ratsam

München (ots) Immer mehr Fahrradfahrer nutzen ihr Rad auch im Winter. Bei Eis und Schnee auf den Straßen und Fahrradwegen besteht mit normaler Bereifung jedoch Rutschgefahr. Der ADAC und der Touring Club Schweiz (TCS) haben acht spezielle Winterreifen für Fahrräder untersucht, teilweise auch mit Spikes. Das Ergebnis: in jedem Fall ein besserer Grip.

Die Tester beim Reifenwechsel in den Schweizer Alpen.

Winterreifen für Autos sind etabliert, auch gesetzlich erfordert die „situative Winterreifenpflicht“ eine entsprechende Ausrüstung für Pkw. Für Fahrräder ist das nicht notwendig, aber unbedingt ratsam. Die untersuchten Winterreifen Schwalbe Marathon GT 365, Continental Top Contact Winter, Michelin Star Grip und Nokian Rollspeed W mit ihren weicheren Gummimischungen und angepassten Profilen unterscheiden sich nicht wesentlich untereinander, haften jedoch alle deutlich besser als der Vergleichs-Sommerreifen (Schwalbe Marathon). Auch die Bremswege auf Schnee sind im Schnitt um 16 Prozent kürzer als mit dem Sommerreifen, auf eisglatter Fahrbahn können jedoch nur Spikes wirklich Sicherheit bieten. Allerdings sind diese auf Asphalt unangenehm zu fahren und nur da zu empfehlen, wo im Winter die Straßen nicht geräumt werden und man tatsächlich zumeist auf Schnee unterwegs ist.

Die Fahrradwinterreifen mussten sich beim Bremsen auf eisglatter Fahrbahn bewähren.

Um für alle Beläge im Winter optimal gerüstet zu sein, bietet der Retyre aus Skandinavien eine innovative Lösung: Hier wird über einen Basis-Sommerreifen bei Bedarf eine zweite Haut mit Winterprofil und Spikes aufgezogen, und zwar bequem mittels zweier seitlicher Reißverschlüsse. Dieser Reifen bietet durch seine Wandlungsfähigkeit auf allen Belägen optimale Voraussetzungen und sticht deshalb aus den untersuchten anderen Spike-Reifen Schwalbe Marathon Winter Plus, Continental Contact Spike 240 und Kenda Klondike Skinny hervor.

Prinzipiell empfiehlt der ADAC, im Winter den Reifendruck auf ca. 2 bis 3 bar zu reduzieren, um durch die dann breitere Auflagenfläche mehr Haftung zu haben. Auch die Vorderbremse gilt es nur dosiert einzusetzen, vor allem wenn man ohne Spikes unterwegs ist. Reflektierende Kleidung sowie ein Helm sind nicht nur im Winter, aber da vor allem ratsam.

Web: adac.de

Ratgeber Sicherheit für die Weihnachtszeit

7 Tipps des Sicherheitsexperten Verisure, um Feuer und Einbruch zu vermeiden

Ratingen (ots) Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Doch alle Jahre wieder… endet die Adventszeit für viele Familien ganz anders als erwartet: Statt die Feiertage im Kreise der Lieben zu genießen und sich an gutem Essen und Geschenken zu erfreuen, fühlen sich viele Menschen nach einem einbruchsbedingten Eindringen in die Privatsphäre zutiefst verunsichert, trauern gestohlenen Wertsachen nach oder finden sich womöglich in einer brennenden Wohnung wieder.

7 Tipps des Sicherheitsexperten Verisure, um Feuer und Einbruch zu vermeiden

So schlimm diese Szenarios für die Betroffenen sind, das Risiko hierfür ist ausgerechnet während der Feiertage besonders hoch. Das zeigen Statistiken, die alljährlich hierzu veröffentlicht werden. So belegen z.B. die Zahlen der Versicherungswirtschaft, dass es während der Advents- und Weihnachtszeit besonders häufig in Wohnungen brennt.*

7 Sicherheits-Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit

Hier die wichtigsten Tipps, um sichere und entspannte Feiertage zu erleben:

  1. Offenes Feuer wie brennende Kerzen oder Kaminfeuer niemals unbeaufsichtigt lassen.
  2. Darauf achten, dass sich in der Nähe brennender Kerzen kein brennbares Material befindet. Adventskranz bzw. -gesteck regelmäßig befeuchten.
  3. Den Weihnachtsbaum sicherheitshalber mit elektrischem Licht statt mit echten Kerzen schmücken; dabei alte Lichterketten besser durch neue ersetzen.
  4. Eine Weihnachtsfeier oder die Bescherung bei Verwandten dauert nicht lange. Trotzdem gilt: Auch bei kurzer Abwesenheit Fenster und Türen immer gut verschließen!
  5. Wenn Sie weggehen, mit Licht und Ton Anwesenheit simulieren; am besten mit Hilfe eines Timers.
  6. Weder online noch auf dem Anrufbeantworter Hinweise zur Dauer der Abwesenheit geben.
  7. Wer verreist, sollte jemanden bitten, sich um Rollläden, Zeitungen und Mülltonnen zu kümmern, damit die Abwesenheit nicht offensichtlich ist.

Und für den Notfall gut vorbereitet sein

Viele Menschen nutzen die Wochen vor Weihnachten, um alles für das große Fest vorzubereiten: Plätzchen werden gebacken, Geschenke eingekauft, die Wohnung geschmückt und vieles mehr. „Als Menschen, die mit unserem fernüberwachten Hochsicherheits-Alarmsystem rund um die Uhr andere Menschen schützen, empfehlen wir von Verisure aus Erfahrung, sich auch in puncto Sicherheit auf die Feiertage vorzubereiten,“ sagt Alvaro Grande, Geschäftsführer von Verisure. „Dazu gehört, dafür zu sorgen, dass das Zuhause besonders in der dunklen Jahreszeit gut vor Einbrüchen geschützt ist und auch die Rauchmelder daraufhin zu überprüfen, ob sie funktionstüchtig sind. In puncto Sicherheit lohnt es sich, sich fachmännisch beraten zu lassen. Unsere Sicherheitsexperten kommen jederzeit gerne vorbei, um kostenlos mit Ihnen mögliche Schwachstellen vor Ort zu identifizieren und unterbreiten Interessierten ein auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes, unverbindliches Angebot. Und warum nicht dieses Jahr an Weihnachten mal Sicherheit verschenken?“

Mit seiner professionellen Fernüberwachung bietet Verisure einen bezahlbaren Rundum-Schutz vor Einbruch, Feuer oder Wasser sowie persönlichen Schutz zuhause wie auch unterwegs:

  • Einbruchschutz: die fernüberwachte kabellose Alarmanlage registriert über modernste Kameras, Bewegungsmelder und Schocksensoren Einbrecher, noch bevor sie in das Gebäude gelangen.
  • Feuer: in das Alarmsystem integriert sind Rauchmelder, die miteinander kommunizieren und angeben, wo es im Gebäude brennt. So können Bewohner sich sofort in Sicherheit bringen.
  • Wasserschäden: lassen sich vermeiden durch die ebenfalls dazu gehörenden, sensiblen Flüssigkeitsdetektoren, welche melden, sobald sie Wasser an Wand oder Boden feststellen.
  • Persönlicher Schutz für daheim und unterwegs: für ältere Menschen gibt es eine SOS-Taste zum Umhängen und außer Haus kann man z.B. auf gefährlichen Strecken die Guardian Begleitfunktion der Verisure App nutzen, die auch einen SOS-Button enthält.

Bei jedem eingehenden SOS- oder Alarmsignal überprüfen die qualifizierten Fachkräfte in der 24/7 besetzten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von Verisure in Ratingen die Gefahrenlage über Ton und Bild und handeln binnen Sekunden: bei einem verifizierten Notfall rufen sie Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräfte und lösen im Falle eines Einbruchsversuch die nebelartige ZeroVision® Sichtschutzbarriere aus, die Einbrecher effektiv vertreibt. Die hauseigene NSL von Verisure ist rundum die Uhr mit einer ausreichenden Anzahl an erfahrenen Fachkräften besetzt – auch während der Feiertage.

Web: verisure.de

VLH-Steuertipp: Bahncard von der Steuer absetzen

Neustadt a. d. W. (ots) Selbst gekauft oder vom Arbeitgeber finanziert, geldwerter Vorteil oder nicht: Ob Beschäftigte die Ausgaben für ihre Bahncard steuerlich geltend machen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab – auch im Hinblick auf Corona. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) zeigt, worauf es ankommt.

Bahncard selbst kaufen und als Werbungskosten absetzen

VLH-Steuertipp: Bahncard von der Steuer absetzen

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kaufen sich eine Bahncard und nutzen sie vorwiegend für Fahrten zur Arbeit oder für Dienstreisen. Ist das der Fall, können die Kosten als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung angegeben und steuerlich geltend gemacht werden. Einzige Voraussetzung: Die Kosten der Bahncard werden durch die Ersparnis bei den einzelnen Fahrten kompensiert. Der Kauf der Bahncard muss sich also tatsächlich finanziell lohnen. Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann dürfen Angestellte die Bahncard auch für private Fahrten nutzen.

Wer allerdings 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie überwiegend im Home-Office verbracht hat und die entsprechende Homeoffice-Pauschale in seiner Steuererklärung angibt, der hat die Bahncard monatelang kaum oder gar nicht benutzt. Für diese Beschäftigten gilt: Wenn sie dem Finanzamt glaubhaft machen können, dass die Bahncard aufgrund des Corona-bedingten Home-Office nicht genutzt wurde, bleiben die Kosten abziehbar.

Bahncard vom Arbeitgeber finanzieren und auf zwei Arten absetzen

Etliche Arbeitgeber stellen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Bahncard kostenfrei für die dienstliche und private Nutzung zur Verfügung. Wie beziehungsweise ob die Kosten dafür abgesetzt werden können, hängt von der Antwort auf folgende Frage ab: Wird die Bahncard als geldwerter Vorteil bewertet – also als Arbeitslohn – oder nicht? Gilt die Bahncard als Arbeitslohn, muss sie voll versteuert werden.

Die obersten Finanzbehörden des Bundes haben sich Ende 2019 darüber abgestimmt und unterscheiden zwischen zwei Fallgestaltungen:

1. Vollamortisation: Die Bahncard lohnt sich komplett

Wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer aufgrund von Auswärtstätigkeiten, Dienstreisen oder Fahrten zur Arbeit für die Einzelfahrscheine genauso viel oder mehr zahlen muss wie für eine Bahncard, dann stellt die Bahncard keinen Arbeitslohn dar. Dann liegt es im „überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers“ – so die offizielle Formulierung -, dem Angestellten eine Bahncard zu finanzieren. Und dann muss der Angestellte die vom Arbeitgeber überlassene Bahncard auch nicht versteuern. Das gilt auch, wenn die erwartete sogenannte Vollamortisation aus unvorhersehbaren Gründen nicht eintritt, beispielsweise weil der Angestellte längere Zeit krank ist oder aufgrund der Corona-Pandemie hauptsächlich im Homeoffice arbeitet. Eine nachträgliche Versteuerung der Bahncard ist in solch einem Fall nicht erforderlich

2. Teilamortisation: Die Bahncard lohnt sich nur teilweise

Erreicht die Ersparnis voraussichtlich nicht die Kosten der Bahncard, liegt der Kauf nicht im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Dann ist die Bahncard ein geldwerter Vorteil und damit zunächst in voller Höhe steuerpflichtiger Arbeitslohn. Aber: Die Kosten, die Angestellte bei dienstlichen Fahrten durch die Bahncard sparen, mindern nachträglich den steuerpflichtigen Arbeitslohn.

Ein Beispiel:

Der Arbeitgeber überlässt eine Bahncard 100 im Wert von 4.027 Euro (2. Klasse, Stand Herbst 2021). Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer wird voraussichtlich Dienstreisen machen mit Einzelfahrscheinen im Wert von 2.000 Euro. Der Arbeitgeber rechnet aus, dass die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter für den Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte Ticket-Kosten in Höhe von 1.500 Euro haben wird. Heißt in der Summe: Die Kosten für die Bahncard, nämlich über 4.000 Euro, sind höher als die voraussichtlichen Fahrscheinkosten, nämlich 3.500 Euro.

Die Überlassung der Bahncard 100 ist in Höhe von 1.500 Euro steuerfrei, also für die Kosten der Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Der restliche Betrag von 2.527 Euro gilt als steuerpflichtiger Arbeitslohn.

Gut zu wissen: Der Arbeitgeber kann den steuerpflichtigen Arbeitslohn mindern, nämlich in Höhe der durch die tatsächliche Nutzung der Bahncard 100 für Dienstreisen ersparten Kosten der Einzelfahrscheine – in unserem Beispiel in Höhe von 2.000 Euro. Das geht monatsweise oder auch am Ende des Gültigkeitszeitraums der Bahncard. Und das funktioniert durch die Verrechnung mit dem dann feststehenden steuerfreien Reisekostenerstattungsanspruch der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers – in unserem Beispiel die Fahrscheinkosten von 527 Euro. Unter Umständen ist die Bahncard 100 dann komplett steuerfrei.

Übrigens und wie die meisten wissen: Wer die Bahncard 25 erwirbt, zahlt 25 Prozent weniger für Bahn-Tickets. Mit der Bahncard 50 spart man 50 Prozent, und mit der Bahncard 100 können alle Zugverbindungen ein ganzes Jahr unbegrenzt und ohne weitere Kosten genutzt werden – egal, wie oft und wie weit man in Deutschland fährt.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt sie außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt sämtliche Steuerermäßigungen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der eingeschränkten Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

D-NEWS.TV – Tiefbau in Deutschland – Bauen im Untergrund

Willkommen bei D-NEWS.TV
Mein Name ist PIA, ich berichte hier
im ersten virtuellen TV Studio
von und für Deutschland,
auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

Tiefbau in Deutschland

Heute berichte ich über den Tiefbau in Deutschland. Im Hochbau wachsen „Baudenkmale“ in den Himmel, wenn diese Bauvorhaben fertig sind zeugen diese Bauten Jahre danach von der Leistung der Bauarbeiter und Planer. Leider haben die Tiefbauarbeiter trotz der schweren und wichtigen Arbeit nicht so viel Glück. Wenn diese ihren Job gut machen sieht man hinterher nicht viel von der geleisteten Arbeit. Grund genug den Tiefbau mal näher zu beleuchten. Tiefbau ist das Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Planung und Errichtung von Bauwerken befasst, die an oder unter der Erdoberfläche liegen. Also die „Arbeiten im Untergrund“. Am Anfang sieht es wie eine normale Baustelle aus. Dann geht es los, es müssen Jahrzehnte alte Rohre entfernt und durch neue ersetzt werden. Dann regnet es und die Baugruben laufen voll Wasser, da freut sich doch jeder Tiefbauer. Endlich kann wieder gearbeitet werden, dann tauchen Querleitungen auf, viele sind in den Unterlagen nicht mehr verzeichnet. Da kommen zu den Erdstromkabeln in grosser Zahl, schnell mal Gasleitungen, welche umverlegt werden müssen. Diese müssen dann getrennt werden und auf die neue erforderliche Bautiefe verlegt werden. Zum Teil mit Spezialwerkzeug da diese Gasleitungen weiter unter Druck stehen. So kann es schon einmal spannend auf der Tiefbaustelle werden. Wenn die Tiefbauer fertig sind beginnt der Schienen und Straßenbau, und von der schwierigen Aufgabe der Tiefbauarbeiter ist nicht mehr viel zu sehen. Also wenn Sie über die nächste Baustellenumleitung schimpfen, einfach mal an die Leute hinter dem Bauzaun denken.
Ihre Pia. Danke.

ISUV – Veranstaltungen im Januar 2022

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt

ISUV-Kontaktstelle Wolfsburg
ISUV-Kontaktstelle Rostock
Tel. 0170 5484542

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt

Montag, 31. Januar, 18 Uhr
Ort: Onlineveranstaltung
Thema: Unterhalt bei Trennung/Scheidung                  
Referat: Fachanwalt für Familienrecht

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Magdeburg
Montag, 10. Januar, 18 Uhr
Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Thema: Ehe oder Partnerschaft in der Krise – Wie geht es weiter?
Referat: Fachanwältin für Familienrecht   

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de          

Mittwoch, 12. Januar, 18 Uhr
Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 (Der Paritätische)
Thema: Info-Treff für Trennungs- und Scheidungsbetroffene – Sie fragen, wir antworten
Referat: ISUV-Team

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Schönebeck
Mittwoch, 26. Januar, 18 Uhr
Ort: 39218 Schönebeck, Bahnhofstr. 11/12 (gegenüber Bahnhof)
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Stendal
Montag, 24. Januar, 18 Uhr
Ort: 39576 Stendal, Hohe Bude 5 („Färberhof“/Nähe Kornmarkt)
Thema: Trennung und Scheidung – Das Wichtigste im Überblick
Referat: Fachanwalt für Familienrecht

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Dessau
Dienstag, 25. Januar, 18 Uhr
Ort: 06844 Dessau, Erdmannsdorffstr. 3 (Volkshochschule)
Thema: Trennung und Scheidung – Das Wichtigste im Überblick
Referat: Fachanwalt für Familienrecht

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Halberstadt
Mittwoch, 19. Januar, 18 Uhr
Ort: 38820 Halberstadt, Eike-von-Repgow-Str. 15 (AWO)
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?
Referat: Rechtsanwalt

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Kontaktstelle Gardelegen
Donnerstag, 20. Januar, 18 Uhr
Ort: 39638 Gardelegen, Rosenweg 12 (Rosen-Gesundheitscenter)
Thema: Frisch getrennt – Wie geht es weiter?                   
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht

Veranstalter und Kontakt: Manfred Ernst, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: m.ernst@isuv.de

Web: isuv.de

Landespflegeausschusses Sachsen-Anhalt – Impfen: Pflegekräfte mit besonderer Verantwortung

Impfen: Pflegekräfte mit besonderer Verantwortung

26. November 2021 / Magdeburg. Die 29 Mitglieder des Landespflegeausschusses Sachsen-Anhalt rufen alle Menschen auf, sich rechtzeitig um die Auffrischung ihrer Corona-Impfung zu kümmern. Ungeimpfte sollten dringend ihre Entscheidung überdenken und sich schnellstmöglich immunisieren lassen. Insbesondere richtet sich der Appell jedoch an all jene, die mit pflegebedürftigen Menschen arbeiten oder in engem Kontakt mit ihnen stehen. Studien zeigen, dass der Impfschutz im Laufe der Zeit abnimmt – insbesondere bei älteren Menschen.

Die Impfung steht bereit – Alle Menschen, deren letzte Impfung im Mai oder noch früher war, sollten jetzt ihren Impfschutz auffrischen lassen. Ungeimpfte sollten ihre Entscheidung dringend überdenken. Foto: AOK Mediendienst

Alle Erwachsenen, die zuletzt im Mai 2021 oder früher geimpft wurden, sollten sich jetzt einen Termin für die Auffrischungsimpfung holen. Denn Studien zeigen, dass der Impfschutz im Laufe der Zeit abnimmt – insbesondere bei älteren Menschen. Nur die vollständige Impfung einschließlich Auffrischung (Booster) gegen COVID-19 bietet einen guten Schutz vor einem schweren Verlauf mit Krankenhausaufenthalt.

Auch aus Solidarität: Eigene Impfung schützt vulnerable Gruppen

Insbesondere Pflegekräfte sollten sich jetzt um eine Booster-Impfung kümmern oder sich schnellstmöglich immunisieren lassen. Sie tragen eine hohe Verantwortung, arbeiten sie doch täglich mit vulnerablen Personen, für die eine Covid-19-Erkrankung Lebensgefahr bedeuten kann: Ältere Menschen, deren Impfschutz schneller nachlässt, aber auch Menschen, die sich wegen bestimmter Vorerkrankungen nicht impfen lassen können oder deren Immunabwehr geschwächt ist. Diese Patientinnen und Patienten vertrauen darauf, dass ihre Gesundheit in sicheren Händen ist. Mit ihrer Immunisierung schützen Pflegekräfte nicht nur sich selbst, auch all jene, die in ihrer Obhut sind.

Erschöpftes Pflegepersonal – Gesundheitssystem vor Überlastung schützen

Pflegekräfte sind schon seit längerem dauerhaft außerordentlichen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt. Intensivstationen und Pflegeeinrichtungen sind auch in Sachsen-Anhalt der Überlastung nahe. Das Gebot der Stunde ist es, unser Gesundheitssystem jetzt vor Überlastung zu schützen und schwere Erkrankungen zu vermeiden.

Doch jeden Tag benötigen mehr COVID-19-Patientinnen und -Patienten eine Intensivversorgung. Wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen wird sich diese Lage dramatisch weiter verschärfen. Der weitaus überwiegende Teil dieser Patienten ist ungeimpft. Wenn Pflegekräfte das Leiden dieser Menschen miterleben, ist das besonders belastend. Denn dieses Leid wäre häufig vermeidbar gewesen.

Wo man sich jetzt impfen lassen kann:

Informationen zum Impfen:

Der sektorenübergreifende Landespflegeausschuss Sachsen-Anhalt

setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern:

der Pflegeeinrichtungen (freigemeinnützig, privat und kommunal),

der Pflege- und Krankenkassen,

des Medizinischen Dienstes Sachsen-Anhalt,

des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V.,

des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt,

des Landkreistages Sachsen-Anhalt,

des Landesseniorenvertretung,

des Verbandes Leitungskräfte von Alten- und Behinderteneinrichtungen,

der Ärztekammer Sachsen-Anhalt,

der Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt,

der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt,

der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft,

des Behindertenbeirates des Landes Sachsen-Anhalt,

des Landespflegerates Sachsen-Anhalt,

des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt – Heimaufsicht,

der Sozialagentur Sachsen-Anhalt,

des Landesgremiums nach § 90a SGB V,

des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Behindertenbeauftragten des Landes.

Internet: www.aok.de
Facebook: facebook.com/AOK.SachsenAnhalt
EU-DSGVO: www.aok.de/san/datenschutzrechte

Bei der Schnäppchenjagd nicht an der Sicherheit sparen

Jena (ots) „Black Friday“, „Cyber Week“ oder „Black Week“: Gerade der Online-Handel buhlt in der Vorweihnachtszeit wieder um Kunden mit besonderen Rabatten. Auch Lieferengpässe führen in diesem Jahr zu Problemen beim Weihnachtseinkauf. Spielekonsolen oder Grafiken sind derzeit Mangelware.

„Black Friday“, „Cyber Week“ oder „Black Week“: Gerade der Online-Handel buhlt in der Vorweihnachtszeit wieder um Kunden mit besonderen Rabatten. ESET zeigt die neuesten Betrugsversuche und gibt Tipps, wie Anwender sicher shoppen

So wundert es nicht, dass Betrüger und Cyberkriminelle die aktuelle Situation verstärkt mit Spam-Kampagnen zu vermeintlichen Schnäppchen oder der begehrten Spielekonsole auszunutzen versuchen. Ihr Ziel sind Internetnutzer, denen sie entweder finanziell schaden, persönliche Informationen wie Kreditkartendaten stehlen oder Schadprogramme unterschieben wollen. Als Schnäppchenjäger in diesem Dschungel den Überblick zu behalten, fällt nicht leicht. Was die häufigsten Gefahren in diesem Jahr sind und wie sich Internetnutzer schützen können, erklärt der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET.

„Online-Shopping boomt und durch die Corona-Pandemie nimmt es noch weiter zu. Auch sind viele beliebte Produkte, wie Playstations oder X-Box Konsolen, derzeit schwer erhältlich. Cyberkriminelle sind auf diese Wochen bestens vorbereitet. Gerade in der Vorweihnachtszeit landen wieder häufiger vermeintliche Versandbestätigungen, Schnäppchen-Angebote oder Gutscheine in den Postfächern“, sagt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. „Internetnutzer sollten momentan Angebote argwöhnisch unter die Lupe nehmen – so wie eigentlich das ganze Jahr. Manche Rabatte und Offerten sind einfach zu schön, um wahr zu sein.“

Fake-Shops über Social Media

Die ESET Sicherheitsexperten beobachten derzeit einen Trend bei Betrügern: Schnäppchen-Angebote über Facebook, Instagram und Co. Hierbei platzieren die Kriminellen Werbung auf den Plattformen. Gerade auf Instagram sind immer häufiger Fake-Shops zu finden. Diese Anzeigen sehen zunächst seriös aus und erreichen schnell mehrere Millionen Nutzer. Per Link führen diese auf gefälschte Internet-Seiten. Häufig sind die Adressen erst sehr spät zu erkennen, was eine Prüfung durch den Anwender erschwert. Wer bei diesen Anbietern etwas bestellt, bekommt allerdings alles andere als das gewünschte und beschriebene Produkt. Entweder erhält der Käufer gar nichts oder lediglich einen minderwertigen Artikel, der möglicherweise nichts mit dem Angebot zu tun hat.

ESET Sicherheitstipps für gefahrloses Online-Shopping

  • Den Shop genau ansehen: Sehen Sie sich vor dem Kauf die Onlineshops und angebotenen Bezahlsysteme genau an. Hier helfen auch Erfahrungsberichte anderer Nutzer weiter.
  • Sichere Verbindung: Achten Sie unbedingt darauf, dass eine sichere Verbindung besteht, damit die Daten verschlüsselt übermittelt werden. Durch das Vorhängeschloss und die Abkürzung „https“ in der Adressleiste können Sie das einfach erkennen. Zusätzlich sollten Sie überprüfen, ob die korrekte Adresse des Online-Shops in der Adressleiste zu sehen ist. Andernfalls könnte es sich um einen Fake-Shop handeln.
  • Achtung bei sagenhaften Schnäppchen: Ist das Angebot zu gut, um wahr zu sein? Ist das der Fall, sollten Sie genau aufpassen. Denn in der Regel handelt es sich um Produktfälschungen oder Fake-Angebote. Falls Sie sich unsicher sind, recherchieren Sie im Internet, ob der Anbieter nicht bereits als schwarzes Schaf bekannt ist.
  • Nicht unter Druck setzen lassen: Ablaufende Balken, die angeblich schrumpfende Lagerbestände anzeigen, sind ein beliebtes Marketing-Werkzeug. Meist lässt sich nicht erkennen, ob 10 oder auch 1.000 Artikel noch vorhanden sind. Auch ablaufende Uhren sollen Druck erzeugen, im Zweifel sollte von einem Kauf abgesehen werden.
  • Augen auf, auch bei Amazon & Co.: Betrüger lauern auch auf Amazon und anderen Marktplätzen. Häufig sind die angebotenen Artikel nur nach vorheriger Kontaktaufnahme per E-Mail bestellbar. Die Waren sollen nicht wie sonst üblich direkt in den Warenkorb gelegt werden. Wenn der Anbieter die vom Plattformbetreiber angebotenen Bezahlmethoden aushebeln möchte, sollten Sie vom Kauf absehen. Oftmals locken die Betrüger bei Vorkasse mit zusätzlichen Rabatten. Statt des Schnäppchens bleiben Sie in der Regel auf dem finanziellen Schaden sitzen.
  • Auf das Impressum schauen: Online-Shops müssen ihren Firmennamen, ihre Adresse und Kontaktdaten angeben. Wenn die fehlen – Finger weg! Wenn der Shop auchansonsten unseriös wirkt, sind die Impressumsangaben und der Name passende Suchbegriffe, ob es Beschwerden oder Warnungen vor dem Shop gibt.
  • Immer aktuell sein: Generell sollten Internetnutzer das eingesetzte Betriebssystem und den Browser immer aktuell halten und Updates umgehend einspielen. Bekannte Sicherheitslücken können dann nicht mehr von Cyber-Angreifern ausgenutzt werden.
  • Sicherheitslösung einsetzen: Der Einsatz einer leistungsstarken Sicherheitslösung mit Virenschutz, Firewall, sicherem Browser und Echtzeitschutz sollte auf PC, Laptop, Smartphone und Tablet obligatorisch sein. Nur so sind Sie vor Schadcode-Angriffen auf Ihre Zugangsdaten effektiv geschützt.

Folgen Sie ESET:
http://www.ESET.de