Hubig kündigt schärferes Vorgehen gegen Deepfakes an.

BIG BANG KI FESTIVAL 2026 mit Besucherrekord: 11.400 Gäste
Microsoft-Manager Alexander Britz fordert KI-Verhaltenskodex, Jens de Buhr KI-Pause

Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig (r., SPD), im Livegespräch mit der ehemaligen Bundeswirtschafts- und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am 17. September 2026 auf der Bühne des BIG BANG KI FESTIVALS in der „Station Berlin“

Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig hat auf dem BIG BANG KI FESTIVAL in Berlin gestern ein schärferes Vorgehen gegen Deepfakes angekündigt. Zugleich forderte Microsoft-Manager Alexander Britz einen Verhaltenskodex für Künstliche Intelligenz. Festival-Host Jens de Buhr sprach sich angesichts der rasanten technologischen Entwicklung für eine zeitweise KI-Pause aus. Das BIG BANG KI FESTIVAL hat am 16. und 17. September einen neuen Besucherrekord aufgestellt – 11.400 Gäste kamen in die „STATION Berlin“.

Hubig: Gesetzeslage reicht nicht aus

„Derzeit reicht die Gesetzeslage nach unserer Auffassung noch nicht aus, um sich gut vor Deepfakes schützen zu können“, sagte Hubig nach ihrem Live-Interview mit der ehemaligen Bundeswirtschafts- und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Ein Gesetzentwurf ihres Hauses soll zeitnah ins Bundeskabinett und anschließend in den Bundestag kommen. Vorgesehen sind unter anderem schärfere Möglichkeiten, gegen die Verbreitung von Deepfakes und die Herstellung pornografischer Deepfakes vorzugehen. Betroffene sollen Verantwortliche leichter identifizieren, Inhalte löschen lassen und unter bestimmten Voraussetzungen Accounts gerichtlich sperren lassen können.

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