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Abschluss mit Feuerwerk: Die Händel-Festspiele 2024 sind beendet

„Es ist schön, wenn 2000 Musikbegeisterte zum Abschlusskonzert in die Galgenbergschlucht kommen, obwohl die Temperaturen nur bedingt sommerlich sind,“ sagte Festspiel-Intendant Bernd Feuchtner.

„Auf der anderen Seite hat ein Wolkenbruch die Festspiel-Eröffnung unter freiem Himmel verhindert. Zwar war die Feierstunde mit Ministerpräsident Reiner Haseloff und Bürgermeister Egbert Geier auch in der Konzerthalle Ulrichskirche ein bewegendes Ereignis, doch war den schätzungsweise 2000 Menschen, die die Feier zusätzlich auf dem Marktplatz verfolgt hätten, diese Gelegenheit genommen.“

Foto:Thomas Ziegler

Das Wetter war auch der Grund, warum der Anteil der frei zugänglichen Veranstaltungen in diesem Jahr von einem Drittel 2023 auf ein Viertel in diesem Jahr schmolz. Die Offenheit zur Stadt war den Festspielen schon immer sehr wichtig und wird im nächsten Jahr hoffentlich wieder in gewohntem Ausmaß möglich sein. Bei den Haupt-Veranstaltungen – 53 Konzerte und Opern – erhöhte sich der Verkauf um 649 Besucher und um € 7.548,40, wobei auch die Zahl der angebotenen Plätze um 1.715 auf 19.814 angewachsen war.

Alle reden vom Wetter – wir nicht

Foto:Thomas Ziegler

Das vielseitige und hochwertige Programm der Händel-Festspiele 2024 zog Besucher aus vielen Ländern an, so aus Großbritannien, Frankreich, den USA, Japan, Südafrika etc. Und wiederum erwiesen sich die Menschen aus Halle und aus Mitteldeutschland als treue Händel-Festspiel-Fans.

Besonders beliebt waren die Opern- und Oratorienaufführungen mit großen Interpreten. Absolute Sternstunden boten das Ensemble Solomon’s Knot mit „Esther“, das Wrocław Baroque Orchestra mit „Teseo“ (mit Jaroslaw Thiel) und „Messiah“ (mit Alexander Schneider und dem Vokalensemble Polyharmonique), Les Talens Lyriques mit „Jephta“ unter Leitung des diesjährigen Händel-Preisträgers Christophe Rousset, sowie die kombinierten Orchester Il Giardino Armonico und Basler Kammerorchester unter der Leitung von Giovanni Antonini mit „Tolomeo“. Mit „Amadigi“ landete die Oper Halle einen großen Erfolg mit einer wenig gespielten Händel-Oper und zeigte auch wieder den beliebten „Serse“ vom Vorjahr.

Berühmte Künstler und außergewöhnliche Programme

Auch wer der Solisten wegen gekommen war, wurde von Sängern wie Magdalena Kožená, Marie Lys, Lawrence Zazzo oder Franco Fagoli nicht enttäuscht. Bedeutende Instrumentalisten wie Jos van Immerseel, Benjamin Alard und Asako Ogawa (Cembalo), Michael Form (Blockflöte) begeisterten ihr Publikum. Die kleinen, feinen Formen liegen den Festspielen ebenso am Herzen wie die Förderung von Nachwuchskünstlern wie dem Bass-Bariton Florian Störtz, der ein mitreißendes Liederprogramm ablieferte. Besonders innovativ waren „Danse l’Europe“ des Pera-Ensembles mit Mehmet Yeşilçay, der die Verschmelzung der osmanischen und der europäischen Kultur vorführte; oder „Amour fou“, wo Burak Özdemir mit dem Tenor Anders Dahlin, dem Tänzer László Sandig und mit Musica Sequenza die Leidenschaft der Barockmusik entfesselte. Geradezu gestürmt wurde das Konzert des Barocktrompeten Ensembles Berlin in der Marktkirche. Den Besucherrekord allerdings schlug der Orgelabend des schillernden, hochvirtuosen Cameron Carpenter in der Händel-Halle.

Populär wie immer: das Open-Air-Spektakel „Bridges to Classics“, das wieder über 2.400 Besucherinnen und Besucher in die Galgenbergschlucht lockte, wo die Staatskapelle Halle unter der Leitung von Bernd Ruf als Stargast den Songwriter Russ Ballard begrüßte. Genauso wichtig waren aber die Beiträge von Hallenser Musikern, allen voran das Händelfestspielorchester, das mit „Handel’s Library“ einen unterhaltsamen Abend zum Thema „Manon Lescaut“ gestaltete.

Dank

Den Organisatoren ist es ein großes Anliegen, den öffentlichen Geldgebern wie der Stadt Halle, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Bund dafür zu danken, dass sie den Fortbestand der Festspiele in Händels Geburtsstadt sichern. Den Sponsoren danken wir herzlich für ihr Bekenntnis zu den Festspielen und ihr Engagement. Stellvertretend seien genannt Lotto Sachsen-Anhalt und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Saalesparkasse.

Ausblick Händel-Festspiele Halle 2025

Die Händel-Festspiele 2025 finden vom 6. bis 15. Juni unter dem Motto „Frischer Wind: Der junge Händel in Italien“ statt.

Den Auftakt bilden Händels „Alexanderfest“ in der italienischen Fassung unter der Leitung von Attilio Cremonesi im Dom zu Halle und die Oper „Agrippina“ in der Oper Halle in einer Inszenierung von Walter Sutcliffe. Weitere Highlights sind Konzerte mit internationalen Stars wie Max Emanuel Cencic, Julia Leszneva, Bruno de Sa, Christoph Prégardien und Beth Taylor. In „Harmony in Break“ trifft Händel auf Hip-Hop, wenn Jugendliche aus Halle nach Workshops mit Raphael Moussa Hillebrand ihr Gelerntes zeigen. Und selbstverständlich fehlt im Programm nicht Händels „Messiah“: In der Taufkirche Händels wird Marc Meisel das Orchestre libéré dirigieren, an der Orgel spielt Benjamin Alard.

Einen Vorschauflyer für die Händel-Festspiele Halle 2025 gibt es bereits zum Download auf der Homepage des Händel-Hauses. Das Gesamtprogramm ist mit dem Start des Kartenvorverkaufs ab Ende November auf der Website einzusehen.

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)
Tel.:     +49 (0) 345/50090 126
Fax:     +49 (0) 345/50090 416
E-Mail: presse@haendelhaus.de
www.haendelhaus.de

Europawahl 2024 – Ich wähle, Du auch?

Die Europawahl 2024 ist die zehnte Direktwahl zum Europäischen Parlament und folgt auf die Europawahl 2019. Sie findet vom 6. bis 9. Juni 2024 in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union statt. In Deutschland und Österreich wird sie am 9. Juni 2024 durchgeführt.

In Deutschland findet die Europawahl am Sonntag, 9. Juni 2024, statt. Deutsche Staatsangehörige sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger können ihre Stimme abgeben, sofern sie mindestens 16 Jahre alt und an ihrem Wohnort ins Wählerverzeichnis eingetragen sind. Es ist auch möglich, per Briefwahl oder aus dem Ausland zu wählen.

Startschuss: Tag des offenen Hofes 2024

Hunderte Landwirtschaftsbetriebe öffnen am 8. und 9. Juni ihre Tore

Berlin (ots) (DBV/BDL/dlv) Bundesweit laden am 8. und 9. Juni hunderte landwirtschaftliche Betriebe auf ihre Höfe ein, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Die Landwirtinnen und Landwirte ermöglichen an diesem Wochenende den Blick in ihre Ställe, führen landwirtschaftliche Maschinen vor, zeigen, welche Kulturen auf ihren Feldern wachsen und sorgen mit regionalen Erzeugnissen für das leibliche Wohl. Einer davon ist der Hof der Familie Purpus im rheinland-pfälzischen Seesbach. Auf dem Betrieb mit Ackerbau, Milchviehhaltung und Photovoltaik läuten Landjugend, LandFrauen und Bauernverband am 7. Juni gemeinsam mit Gästen aus Politik, Landwirtschaft und Gesellschaft den „Tag des offenen Hofes“ 2024 ein.

Oliver Conz, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz Benjamin Purpus, Betrieb Purpus Theresa Schmidt, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend
Ursula Braunewell, Vize-Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes
Bildrechte: Deutscher Bauernverband (DBV) Fotograf: Axel Finkenwirth

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ruft dazu auf, die zahlreichen teilnehmenden Höfe im gesamten Bundesgebiet zu besuchen und die vielfältigen Angebote aus der Landwirtschaft wahrzunehmen: „Schauen, anfassen, riechen, schmecken, sich informieren – der ‚Tag des offenen Hofes‘ ist die beste Gelegenheit, unsere moderne, nachhaltige und vielfältige Landwirtschaft sowie die Menschen dahinter kennenzulernen. Keine digitale Aktion kann den direkten Kontakt ersetzen, der für gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung enorm wichtig ist. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, unsere Betriebe zu besuchen!“

Für die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend, Theresa Schmidt, steht der „Tag des offenen Hofes“ und damit die heimische Landwirtschaft für Bodenständigkeit und Innovation: „Das ist echte Landwirtschaft. So sieht ein Hof aus, auf dem Verantwortung für Mensch und Tier gelebt wird. Wie die Familie Purpus laden an diesem Wochenende bundesweit viele Bauernfamilien ein, sich ein eigenes Bild von der deutschen Landwirtschaft zu machen. So kann jeder feststellen, dass die moderne Landwirtschaft weder industrialisiert noch eine romantische Idylle ist.“ Zugleich werde deutlich, dass die landwirtschaftlichen Betriebe eng mit den Unternehmen der Region verknüpft sind. „Das schafft Gemeinschaft, die Aktionen wie den ‚Tag des offenen Hofes‘ möglich machen“, wirbt die BDL-Bundesvorsitzende für die ländlichen Räume.

Auch Ursula Braunewell, die Vize-Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, heißt alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich auf den Höfen willkommen und lädt dazu ein, Landwirtschaft in all ihren Facetten zu erleben: „Landwirtschaft erleben mit Herz, Hand und Verstand – das ist möglich am ‚Tag des offenen Hofes‘. Seien Sie herzlich willkommen auf unseren Betrieben.“

Für Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz, ist der „Tag des offenen Hofes“ ein wichtiger Beitrag zur Sichtbarkeit der Landwirtschaft. „,Die Landwirtschaft, das sind heute engagierte und innovative Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Acker. Sie arbeiten im Einklang mit der Natur, versorgen uns zuverlässig mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln und pflegen und prägen unsere Kulturlandschaften“, betont die Ministerin.

Sie weist in Seesbach darauf hin, dass mehr als 70 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer im ländlichen Raum leben. „Und es sind die Landwirtinnen und Landwirte, die diese Regionen attraktiv gestalten. Sie bringen sich aktiv in das Gemeindeleben und das Ehrenamt ein und halten so die Dörfer lebenswert und zukunftsfähig. Sie verdienen Anerkennung und Wertschätzung für ihre wichtige Rolle in unserer Gesellschaft“, sagt sie bei der Auftaktveranstaltung für die bundesweite Aktion auf dem Hof Purpus.

Oliver Conz, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dankt den Landwirtinnen und Landwirten, dass sie zum Dialog auf ihre Höfe einladen: „Es ist schön, dabei zu sein, wenn am Tag des offenen Hofes viele landwirtschaftliche Betriebe ihre Hoftore öffnen. Das ist eine tolle Gelegenheit hautnah zu erleben, wo unsere Lebensmittel herkommen und mit wieviel Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Hingabe Landwirtinnen und Landwirte ihren Beruf ausüben. Bundesminister Cem Özdemir und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMEL sind deswegen allen dankbar, die sich an dieser Aktion beteiligen. Das fördert das Verständnis für die Belange der Landwirtschaft und damit für unser gemeinsames Anliegen, die Betriebe auf dem Weg in eine sichere Zukunft zu unterstützen.“

Seit 1992 findet regelmäßig alle zwei Jahre der „Tag des offenen Hofes“ statt. Es beteiligen sich Betriebe mit unterschiedlichsten Betriebszweigen: Ackerbau, Obst- und Gemüsebau, Geflügel-, Rinder- und Schweinehaltung, Ökolandbau, erneuerbare Energieerzeugung, Gartenbau, Fisch- und Algenzucht, Weinbau oder Direktvermarktung. Jeder Hof bietet ein eigenes Programm in ländlicher Atmosphäre. Die Besucher können zwischen informativen Angeboten wie Feldgesprächen, Stallführungen oder anderen vielfältigen Aktionen wählen.

Der bundesweite „Tag des offenen Hofes“ ist eine gemeinsame Aktion vom Deutschen Bauernverband, dem Bund der Deutschen Landjugend, dem Deutschen LandFrauenverband und ihren Landesbauernverbänden. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Weitere Informationen und eine detaillierte Übersicht der teilnehmenden Betriebe gibt es online unter www.offener-hof.de.

Sommerrabattwochen im egapark mit 20 Prozent Preisvorteil vom 4. – 16. Juni 2024

Rosengartenfest und Sommerschau als Höhepunkte

Erfurt (ots) Drei Gründe, warum sich ein egapark Besuch jetzt besonders lohnt:

  1. Während der Sommerrabattwochen vom 4. bis 16. Juni 2024 ist der egapark-Besuch besonders günstig. Ganze 20% Rabatt gibt es derzeit auf die Tagestickets!
  2. Zum Rosengartenfest am 9. Juni 2024 rollen wir für die Königin der Blumen den Blütenteppich aus. 4000 Majestäten in 400 Sorten entfalten ihre Blüten und verzaubern mit Farbenpracht und Duft.
  3. Die Sommerschau präsentiert Thüringens historische Gartenkultur in einer einzigartigen Komposition aus bekannten Schlossgärten und meisterhafter Floristik noch bis zum 9. Juni 2024.
egapark Erfurt. Im Bild: Rosengarten. Bildrechte: egapark Erfurt
Fotograf: Steve Bauerschmidt

Die Regenwolken der letzten Wochen sind weitergezogen, für die kommenden Tage sagen die Meteorologen fast nur Sonne und Temperaturen über 20 °Celsius voraus. Die schönen Tage des Frühsommers sollte man auf jeden Fall im egapark genießen, denn: In den kommenden zwei Wochen (vom 4. – 16. Juni 2024) ist der egapark-Besuch besonders günstig, es gibt auf alle Tageskarten 20 Prozent Rabatt. Für 13,60 statt 17,00 Euro kann ein Erwachsener dann einen entspannten, blumig-duftenden, verspielten, erlebnisreichen und einfach unvergesslichen Tag im egapark verbringen und natürlich auch mit der ganzen Familie oder mit Freunden.

In den Sommerrabattwochen lockt eine besondere Veranstaltung mit dem Rosenfest in den Park. Die Rosenpracht des egaparks ist spätestens seit der Bundesgartenschau 2021 über Thüringens Landesgrenzen hinaus bekannt. Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen: die Blütezeit der Rosen. Sie sind ein Höhepunkt jedes Gartenparks, es gibt sie für nahezu jeden Standort. Die Auswahl an Sorten, Farben und Blütenformen auf 15.000 m² ist riesig. Mehr als 4000 Rosen blühen im Themengarten und in den 54 Rosenringen. Ein mediterraner Rosengarten, Wiedervereinigung im Rosenbeet mit BRD- und DDR-Züchtungen, Duft- oder Bienenrosen, Bodendeckerrosen, Kletterrosen und ADR-Sorten (Neuzüchtungen) sind einige der Themen. Darunter sind u. a. auch DDR-Züchtungen, die während des kompletten Umgestaltens des Rosengartens im Rahmen der BUGA in der Bad Langensalzaer Baumschule Rönigk auf eine neue Unterlage okuliert wurden. Dadurch konnten sie für den egapark erhalten werden.

Im egapark-Rosengarten sind auch besondere Exemplare wie die Hiroshimarose und zwei 2021 zur BUGA getaufte Rosen zu sehen, ‚Erfurter Perle‘ und ‚Lebensfreude‘.

Eine Besonderheit ist der mediterrane Bereich des egapark-Rosengartens, der mit seinen Säuleneiben das Flair der Toskana verbreitet. Die Rosen aus südlichen Ländern, z. B. persische Sorten, sind hier eingebettet in mediterrane Stauden wie Lavendel oder Gräser. Der Boden ist mit grauem Kiesschotter bedeckt und erinnert an den trockenen, steinigen Boden der Mittelmeerregion.

Neben den alten Kletterrosen bietet der Themengarten auch mehrere idyllische Gartenkabinette, in denen Rosen mit verschiedenen Materialien wie Holz oder Metall kombiniert wurden oder ein Wasserbecken umrahmen. Bei so viel Rosenpracht ist ein Rosengartenfest unumgänglich.

Die Königin der Blumen steht dementsprechend im Mittelpunkt des diesjährigen Rosengartenfestes am 9. Juli 2024 zwischen 11 und 17 Uhr. An diesem Tag führen Gartenexperten durch den Rosengarten und geben Tipps für die Rosen im eigenen Garten. Musik, Straßentheater, historische Tänze, ein literarischer Streifzug durch den Rosengarten und Workshops für Fans von Rosenseife, Rosenzucker oder Blütengestecken sorgen für kurzweilige Unterhaltung. So huldigt man einer Königin, die in vielen Gärten einen festen Platz hat.

Auf dem Großen Blumenbeet geht die Sommerbepflanzung in die letzte Runde. In Kooperation mit Fleuroselect, der Vereinigung der Samenproduzenten, zeigt der egapark 29 Salatsorten. Darunter eine Variante, die bereits auf der Internationalen Raumstation ISS angebaut und gegessen wurde.

Bis zum 9. Juni können die egapark-Besucher noch durch die Sommerschau bummeln. Sie widmet sich der Thüringer Gartenkultur inspiriert durch die Vielfalt der Thüringer Gärten- und Schlösser in Verbindung mit meisterhafter Floristik.

Der egapark bietet als Familienpark unendlichen Erlebnisse. Die kleinen Besucher freuen sich auf ausgedehnte Spielzeit auf Thüringens größtem Spielplatz mit 35.000 m², den Wissenswald mit einem lebensgroßen Vogelhaus und sprechenden Bäumen oder die tierischen Bewohner des Kinderbauernhofes. Dort gibt es drei neue Bewohner, die sich garantiert ganz schnell in die Herzen der kleinen und großen Besucher kuscheln und grunzen – drei neuseeländische Kunekune Schweinchen.

Überzeugt? Dann gleich den günstigen Eintritt online im Ticketshop sichern.

Tel. 0361 5641126
www.egapark-erfurt.de

22. Ziegelei- und Feldbahnfest in Westeregeln im Salzlandkreis

am Samstag, 8. Juni 2024, 11.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 1,- Euro Spende oder ein historischer Ziegel

Foto: DPWA.de

Seit altersher wurde in den Steinbrüchen auf dem Westeregelner Kalkberg Gips gewonnen und gebrannt. Im Jahre 1803 kam eine Ziegelei hinzu, die als Rohstoff den Schluffstein des Unteren Buntsandsteins verarbeitete, der in den Tongruben der Ziegelei abgebaut wurde.

Foto:DPWA.de

Die auflässigen Gipsbrüche und Tongruben stellen heute einen interessanten Geotop und zugleich einen der natürlichen Sukzession überlassenen Trocken- und Feuchtbiotop dar, der wegen der Besonderheiten der geologischen Lagerungsverhältnisse und der Gesteinsausbildung für Lehre und Forschung überregionale Bedeutung hat.

Herzlich willkommen zum 22. Ziegelei- und Feldbahnfest in der Alten Ziegelei Westeregeln, Station des Salzländer Kulturstempels!

Foto: Der Verein der Freunde und Förderer der Ziegelei und Gipshütten Westeregeln e.V.
Festprogramm (Programmänderungen vorbehalten)

Ab 11.30 Uhr
Musikalische Unterhaltung mit Jörg Werner (Hecklingen, OT Groß Börnecke)

12.00 Uhr
Offizielle Eröffnung des 22. Ziegelei- und Feldbahnfestes durch Bürgermeister Tim Heberling (Gemeinde Börde-Hakel) und Prof. Dr. Andreas Beaugrand (Alte Ziegelei Westeregeln)

13.00 Uhr
Trommelwirbel der Taiko-Gruppe higashi daiko des HKC Magdeburg-Barleben e.V.

13.30 Uhr
Dance Factory mit Doris Pirwitz (Egeln)

14.00 Uhr
Geländeführung zur Ziegeleigeschichte mit Günter Stock (Westeregeln)

15.00 Uhr
Musikalisches Programm der Kinder aus der Johanniter-Kita Sonnenschein (Westeregeln)

15.30 Uhr
Puppentheater des Fördervereins Wasserburg (Egeln; Zieglerstube)

16.00 Uhr
Geländeführung zur Ziegeleigeschichte mit Günter Stock (Westeregeln)

16.00 – 18.00 Uhr
Motocross-Bikes-Vorführungen und ‑Probefahrten mit Stefanie und Dirk Rudolf und Freunden vom Motorsportclub Westeregeln e.V.

Verkaufs- und Infostände
  • Eisstand der Familie Trostdorf (Unseburg)
  • Bowlestand von Ramona und Hartmut Evert (Tarthun)
  • Informationsstand zum Salzländer Kulturstempel
  • Wildspezialitäten von Mitgliedern der Kreisjägerschaft, organisiert von Pächterobmann Torsten Gohlicke (Westeregeln)
  • Informationsstand des Wolfskompetenzzentrums des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt mit der Sachbearbeiterin Wolfsmonitoring Julia Kamp (Iden)
  • Brauchtumsgruppe Heimatstube Unseburg mit Anja Wunneburg-Kolditz u.a. (Unseburg)
  • Informationsstand des Motorsportclubs Westeregeln e.V.
  • Honig Graf mit Gabriele Graf (Egeln)
  • Büchertisch des dr. ziethen verlages mit Dr. Harry Ziethen (Oschersleben)
  • u.a.m.
Aktionen
  • Ponykutschfahrten mit Familie Bohndorf (Westeregeln)
  • Feldbahnfahrten in der Tongrube mit Rüdiger Hoppe und Siegfried Mayer (Westeregeln)
    (Fahrkarten: Erwachsene: 1,- Euro, Kinder bis 14 Jahren: 0,50 Euro)
  • Hoch über der Ziegelei! Kranfahrten mit Dachdeckermeister Steffen Mund (Kroppenstedt)
    (Fahrkarten: Erwachsene: 1,- Euro, Kinder bis 14 Jahren: 0,50 Euro)
  • Ziegeleimaschinenvorführung mit Rüdiger Hoppe (Westeregeln)
  • Bastelstraße des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums Egeln mit Steffen Körtge (Egeln)
  • Torwandschießen, Spielplatz und Minibauwagen für Kinder
Essen und Trinken

ab 12.00 Uhr
Fischbrötchen, Gegrilltes, Wildgulasch, Brote aus dem Backofen und andere Leckereien

ab 14.00 Uhr
Kaffee und Kuchen

Der Verein der Freunde und Förderer der Ziegelei und Gipshütten Westeregeln e.V.

KI und andere Trends mitgestalten lernen – HPI macht neugierig auf das Bachelorstudium

Potsdam (ots)

Am 7. Juni 2024 können IT-interessierte Jugendliche sich digital oder vor Ort über das Bachelorstudienangebot des Hasso-Plattner-Instituts informieren. Das Bachelorstudium IT-Systems Engineering vereint klassische Informatik mit ingenieurwissenschaftlicher Methodik und bereitet durch praxisnahe Projekte und Kooperationen ideal auf das Berufsleben vor.

KI und andere Trends mitgestalten lernen – HPI macht neugierig auf das Bachelorstudium
Bildrechte: HPI Hasso-Plattner-Institut

Studierende widmen sich aktuellen Technologieentwicklungen wie der künstlichen Intelligenz und lernen, ihre Grundlagen zu verstehen und mit ihnen die digitale Welt von morgen aktiv mitzugestalten. Die Bewerbung für das kommende Wintersemester ist ab sofort und bis zum 15. Juli möglich.

Auf dem hybriden Bachelorinfotag erwartet interessierte Schülerinnen und Schüler ein spannendes Programm mit Rundgängen und Vorträgen, bei dem sie die Studieninhalte und das HPI kennenlernen können. Wer es nicht nach Potsdam schafft, kann sich digital zu der Studiengangsvorstellung dazuschalten, einer Campustour auf Instagram folgen und per Zoom dabei sein, wenn HPI-Studierenden ihre Erfahrungen teilen.

Die Programmpunkte zum hybriden Bachelorinformationstag:

10.15 Uhr: Dein Next-Level-IT-Studium: Studiere „IT-Systems Engineering“ an der Digital Engineering Fakultät des HPI und der Uni Potsdam

  • Universität Potsdam Campus Griebnitzsee Haus 6, Raum H08
  • Online: Teilnahme via Zoom möglich

11.15 Uhr: Infostand zum Bachelorstudiengang am HPI (Stand 4)

  • Universität Potsdam Campus Griebnitzsee Haus 6 Foyer

11.20 Uhr: Instagram Campustour

  • Online: HPI-Instagram-Kanal

12.30 Uhr: Campusführung am HPI

  • Treffpunkt: Hasso-Plattner-Institut, Campus II, Wiese am Haus L

13.45 Uhr: Student Stories – HPI-Studierende teilen ihre Erfahrungen

  • Hasso-Plattner-Institut, Campus I, Hauptgebäude, D-Space, Treffpunkt vor dem Hauptgebäude an der Kastanie
  • Online: Teilnahme via Zoom möglich

14.45 Uhr: HPI Market Space – lerne die wichtigsten Angebote des HPI kennen

  • Hasso-Plattner-Institut, Campus I, Hauptgebäude, D-Space

16.00 Uhr: Casual Get-Together – Triff Studierende zu ihrem regelmäßigen Wochenausklang

HPI Hasso-Plattner-Institut

http://www.hpi-web.de

Jugend forscht Bundessiegerinnen und Bundessieger 2024 in Heilbronn ausgezeichnet

Hamburg/Heilbronn (ots) Deutschlands beste MINT-Talente überzeugten beim 59. Bundesfinale mit kreativen und innovativen Forschungsprojekten

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 59. Bundeswettbewerbs Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Heilbronn ausgezeichnet.

59. Bundesfinale Jugend forscht in Heilbronn: Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg und die Geschäftsführerin der experimenta gGmbH Prof. Dr. Bärbel Renner gratulieren Anthony Eliot Striker (18) und Tina Thao-Nhi Schatz (18) aus Berlin zum Bundessieg im Fachgebiet Biologie. Quellenangabe „Stiftung Jugend forscht e. V./experimenta gGmbH“.

Anwesend bei der Siegerehrung im Konzert- und Kongresszentrum Harmonie waren der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg, der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister des Landes Baden-Württemberg Thomas Strobl, die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg und Vertreterin der Kultusministerkonferenz (KMK) Theresa Schopper, die Geschäftsführerin der experimenta gGmbH Prof. Dr. Bärbel Renner und weitere Ehrengäste. Das Bundesfinale 2024, für das sich 175 junge MINT-Talente mit 107 innovativen Forschungsprojekten qualifiziert hatten, wurde gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und vom Science Center experimenta in Heilbronn ausgerichtet.

Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Finn Rudolph (18) aus Bayern. Er befasste sich mit der sogenannten Rho-Methode des britischen Mathematikers Pollard, mit der sich Primfaktoren identifizieren lassen. Der Jungforscher bestimmte unter anderem die optimalen Bedingungen, damit der Algorithmus besonders schnell und effektiv abläuft. Über den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit freuten sich Maja Leber (16) und Julius Gutjahr (17) aus Baden-Württemberg. Mithilfe eines eigenen Versuchsaufbaus analysierten und optimierten sie die Entstehung sogenannter Antibubbles. Das sind von einer sehr dünnen Luftschicht umschlossene Wasserblasen in Seifenwasser.

Lilly Schwarz (16) aus Hessen wurde mit dem Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit ausgezeichnet. Sie nutzte Deep Learning, um die Rechenzeiten von Klimasimulationen zu reduzieren und eine stärkere geografische Differenzierung zu erreichen. Sie betrachtete mögliche Kipppunkte wie etwa das Auftauen der Permafrostböden. Im Fachgebiet Arbeitswelt siegte Reinhard Köcher (16) aus Baden-Württemberg. Der Jungforscher konstruierte ein motorgesteuertes Stimmgerät, mit dem sich Violinsaiten automatisch auf die richtige Frequenz bringen lassen. Ein Mikrofon nimmt dabei den Ton auf und ein eigens entwickelter Algorithmus misst mit großer Genauigkeit die Frequenz der schwingenden Saite.

Seit Jahrzehnten arbeiten Forschende daran, mithilfe bestimmter Bakterien Brennstoffzellen zu entwickeln. Anthony Eliot Striker (18) und Tina Thao-Nhi Schatz (18) aus Berlin gelang es, mit einem Stamm der Art Shewanella oneidensis MR-1 ein solches System zu etablieren. Es funktioniert nach dem Prinzip einer galvanischen Zelle. Die beiden errangen den Bundessieg im Fachgebiet Biologie. Ben Eumann aus Nordrhein-Westfalen wurde Chemie-Bundessieger. Der 18-Jährige fand eine kostengünstige Methode, aus minderwertigem Holzteer Guajacol zu extrahieren. Diese Substanz ist ein wertvolles Zwischenprodukt bei der Synthese von Vanillin und anderen Aromastoffen.

Anna Maria Weiß (18) aus Brandenburg überzeugte die Jury im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Sie zeigte, dass das Objekt TOI1147b ein Exoplanet ist, der in einer stark elliptischen Umlaufbahn seinen Mutterstern umkreist. Ferner fand sie heraus, dass er eine ähnliche Masse und Größe wie der Jupiter besitzt, aber eine deutlich höhere Oberflächentemperatur aufweist. Alexander Reimer (17) und Matteo Friedrich (16) aus Niedersachsen siegten im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Die beiden erforschten lernfähige neuronale Netzwerke, die mechanisch arbeiten, indem viele kleine Massen durch Federn verbunden sind. Sie konnten zeigen, wie man den Netzwerken durch Anpassen der Federn verschiedene Verhaltensweisen antrainieren kann.

Trifft hochenergetische aus dem Weltraum kommende Strahlung auf die Atmosphäre, entstehen unter anderem elektronenähnliche Myonen. Um den Einschlag dieser Teilchen auf der Erde nachweisen zu können, konstruierte Josef Kassubek aus Baden-Württemberg einen Detektor mit extrem empfindlicher Elektronik. Der 18-Jährige war im Fachgebiet Physik erfolgreich. Bundessieger im Fachgebiet Technik wurde Ediz Osman (19) aus Bayern. Er entwickelte ein innovatives Senkrechtstarterkonzept für die zivile Luftfahrt. Durch trickreiche Kombination erzeugen dabei vier Triebwerke sowohl einen Aufwärts- als auch einen Vorwärtsschub.

Der Preis „Jugend forscht Schule 2024“ der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, überreicht von Theresa Schopper, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg und Vertreterin der KMK, ging an das Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim für sein herausragendes Konzept für eine fächerübergreifende und projektorientierte MINT-Förderung.

Eine Liste der Bundessiegerinnen und Bundessieger finden Sie in der Anlage. Kurzbeschreibungen aller Projekte, druckfähige Fotos, Videos, die virtuelle Ausstellung sowie weiterführende Infos gibt es unter www.jugend-forscht.de sowie unter www.experimenta.science/jufo/bundeswettbewerb.

Stiftung Jugend forscht e.V.

https://www.jugend-forscht.de

Elbauenpark Magdeburg – Kindertagsparty vom 1. Juni auf den 29. Juni 2024 verschoben

Verschoben aufgrund aktueller Wetterlage

Aufgrund der aktuellen Wetterlage wird der Kindertag am Rutschenturm vom 01. Juni 2024 auf den 29. Juni 2024 verschoben.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und hoffen auf Ihr Verständnis.

Am 29. Juni scheint dann hoffentlich wieder die Sonne und wir können gemeinsam mit Elbo und Elfi am Rutschenturm den Kindertag nachholen. 

Weitere Informationen folgen zeitnah. 

https://www.elbauenpark.de

54. Bernburger Stadt- und Rosenfest

Vom 30.05. bis zum 02.06.2024 findet das 54. Stadt- und Rosenfest in Bernburg (Saale) statt.

Kein Zweifel, das Bernburger Stadt- und Rosenfest hat eine langjährige Tradition und seine Erfolgsgeschichte! Über fünf Jahrzehnte hat man sich aus kleinsten Anfängen gemausert – bis hin zur „größten Veranstaltung Anhalts“. Nackte Zahlen belegen, je nach Wetter hat das Fest bis zu 50.000 Besucher. Was aber die Zahlen nicht belegen können, das ist die Vorfreude auf Anfang Juni, das sind der Spaß auf dem Stadtfest und die vielen Treffen mit Freunden und Bekannten, die tolle Stimmung und die besondere Atmosphäre auf dieser Riesenparty!

Foto: DPWA.de

Ein Schauplatz für das bunte Treiben mit anspruchsvollem Programm ist der Karlsplatz in der Innenstadt mit Post-, Lindenstraße sowie der Rheineplatz für den Schaustellerpark.

Viele Aktionen sind jedes Jahr mit dabei: ein Kinder- und Familientag, sportliche Aktivitäten, der altbewährte Antik- und Trödelmarkt, kulinarische Stände und zum krönenden Abschluss das Höhenfeuerwerk.

Foto: DPWA.de

Um allen Einwohnern, Besuchern und Gästen ein unvergessliches Festwochenende zu bieten, wurden auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Künstler für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm eingeladen und diverse Aktionen für die ganze Familie organisiert.

Auch ein weiterer alljährlicher Höhepunkt der Veranstaltung wird wieder stattfinden: der traditionelle Festumzug durch die Bernburger Innenstadt!

Foto: DPWA.de

Der Festumzug findet am Sonntag, dem 2. Juni 2024, um 11:30 Uhr statt. Er repräsentiert die Vielfalt unserer Stadt und der gesamten Region mit ihrer Geschichte, Tradition und den zahlreichen Besonderheiten mithilfe von Fußgruppen, Festwagen, Musik, Gesang, Tanz, Sportdarbietungen, Plakaten, Fahnen, Trommeln, Kostümen und vielem mehr.

Foto: DPWA.de

Auf jeden Fall wird auch das 54. Bernburger Stadtfest 2024 wieder sehr facettenreich: hier schön laut, da etwas gediegener und dort sehr lecker.

https://www.bernburg.de

Deutsche Meisterschaft der Floristik 2024

Blühende Oscars: Blumen binden für den Frieden

Berlin (ots) Am 16. und 17. August 2024 findet die Deutsche Meisterschaft der Floristik statt. Der wahrscheinlich wohl bunteste und duftendste Wettkampf des Landes wird im BIKINI Berlin ausgetragen. Die neun besten Floristinnen und Floristen aus ganz Deutschland treten hier in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und kämpfen um den Deutschen Meistertitel. Das diesjährige Motto der „Floristik-Oscars“: Frieden.

Deutschlands beste Floristen und Floristinnen starten bei der Deutschen Meisterschaft der Floristik am 16. und 16. August 2024 in Berlin.

„Angesichts der aktuellen politischen Weltsituation, die von Konflikten und Unsicherheiten geprägt ist, ruft die Deutsche Meisterschaft der Floristik dazu auf, mit der Sprache der Blumen eine Botschaft der Liebe, Harmonie und Hoffnung zu senden“, so Victoria Salomon, Vorsitzende der Jury, „denn genau das ist es, wofür Blumen in nahezu allen Kulturen der Welt seit Jahrtausenden stehen.“

Gefordert werden von den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich alle in Vorentscheiden für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben, insgesamt vier florale Designs: ein gebundenes Werkstück zum Thema „Versöhnungsgebet von Conventry“ (die Sträuße werden eine Woche lang in der Berliner Gedächtniskirche ausgestellt), ein Bar- oder Tischschmuck, der ein „multikulturelles Come-together“ interpretiert, ein Raum-Objekt passend zum Veranstaltungsort „Bikini Berlin“ als Symbol des Wiederaufbaus und derHoffnung sowie eine florale Friedenssäule. Die fünfte Wettbewerbsaufgabe ist ein Überraschungswerk, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit erst Minuten zuvor bereitgestellten Materialien und Werkstoffen in 120 Minuten völlig frei erarbeiten dürfen. Der beste Mix aus Kreativität und Handwerk gewinnt: Die Jury achtet auf die Bewertungskriterien Idee, Farbe, Komposition und Technik. Eine technische Kommission wacht zudem über regelkonformes Arbeiten wie bspw. die Einhaltung der Zeitvorgaben und die Nutzung ausschließlich erlaubter Hilfsmittel.

Die Veranstaltung im BIKINI Berlin (Budapester Str. 38-50, 10787 Berlin) ist öffentlich. Ab 10.00 Uhr haben Interessierte an beiden Veranstaltungstagen die Möglichkeit, den deutschlandweit besten Floral-Designern während des Wettbewerbs über die Schulter zu gucken. Detaillierte Infos zum Programm unter www.dmfberlin.de.

Quedlinburg – Königstage 2024 – Stadtfest zu Ehren Heinrich I.

Vom 31.05. – 02.06.2024

Die Königstage sind unser Stadtfest zu Ehren Heinrichs I.. Gemeinsam mit euch feiern wir immer am ersten Juni-Wochenende eines Jahres. Auch in diesem Jahr erwarten euch viele spannende Programmpunkte, Schausteller und Attraktionen. Freut euch auf Livemusik, Lasershows, historische Einkaufserlebnisse, eine Street-Food-Meile und jede Menge mehr.

Die Königstage sind unser neues Stadtfest zu Ehren Heinrichs I.. Gemeinsam mit euch feiern wir immer am ersten Juni-Wochenende eines Jahres. Auch in diesem Jahr erwarten euch viele spannende Programmpunkte, Schausteller und Attraktionen. Freut euch auf Livemusik, Lasershows, historische Einkaufserlebnisse, eine Street-Food-Meile und jede Menge mehr.

Taucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters und erlebt einen Zeitsprung spannender Abenteuer. Und was wäre unsere schöne Stadt Quedlinburg ohne einen echten Mittelaltermarkt? Hier im Wordgarten werdet ihr fündig.

Von Freitag, dem 31. Mai bis zum Sonntag, dem 02. Juni verwandelt sich die Heiligegeiststraße, unweit des historischen Marktplatzes, zum Schauplatz für Kunst, Kunsthandwerk und Blumen. Die Künstler, Kunsthandwerker und Blumenhändler, zum Teil aus den vorherigen Jahren bekannt, aber auch neue, zeigen ein abwechslungsreiches Spektrum von dekorativen, stilvollen und ungewöhnlichen Exponaten aus vielen verschiedenen Materialien. Neben Handwerk erwartet euch auch ein bunter und abwechslungsreicher Blumenmarkt.

https://www.quedlinburg-info.de

Pinot and Rock meets UEFA Euro 2024

Freiburg/Breisach (ots)

  • Public Viewing und tägliche Experten-Talkrunden
  • Eigene Fanzone mit kleinem Mini-EM-Studio
  • Auftaktevent in der Chillout Lounge von myKaiserstuhl
Vorfreude auf die UEFA Euro 2024: Nancy Faeser, Innenminsterin der Bundesrepublik Deutschland, Maskottchen „Älbärt“ und Hamburgs Innensenator Andy Grote.
Bildrechte: KonTent Champion Fotograf: Pinot and Rock GmbH

Am 14. Juni 2024 startet die UEFA Euro 2024 in Deutschland. In 51 Partien kämpfen die besten Mannschaften Europas um die Meisterschaft. In zehn deutschen Stadien wird der Ball rollen und die Euphorie-Welle soll über diese Arenen hinaus ganz Deutschland und Europa erfassen. So auch während des Festivals Pinot and Rock (4. bis 7. Juli). Fans können am 5. und 6. Juli beim Public Viewing, in einer eigens errichteten Fanzone, alle Viertelfinals verfolgen. Außerdem werden an allen Festival-Tagen aus einem Mini-EM-Studio Talkrunden mit Fußballexperten auf LED-Screens im Public-Bereich (Kaiserstuhlbühne) übertragen.

„Bei der Heim-EM wird die Public-Viewing-Kultur wieder hochleben. Beim Festival Pinot and Rock könnten die Voraussetzungen für ein gemeinsames Fußballerlebnis kaum besser sein: eine eigene Fußball-Fanzone, erstklassige Livemusik und dazu ein sehr gutes Glas Wein“, erläutert Festival-Initiator und Winzer Fritz Keller. In Kooperation mit myKaiserstuhl findet am 28. Juni in der Reblaus, Am Silberbrunnen 4, 79353 Bahlingen, das Auftaktevent zum EM-Angebot von Pinot and Rock statt. Moderator Sebastian Conrad empfängt neben dem ehemaligen DFB-Präsidenten Keller, verdiente Nationalspieler und Trainer, Bundesligaspielerinnen des SC Freiburg sowie Sommelière Eva-Maria Köpfer.

Das Pinot and Rock Festival zeichnet sich durch großartige Musik und exquisiten Genuss aus. Erstklassige Kochkunst trifft dabei auf exzellente regionale Weine. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich unter anderem auf Peter Fox und Alli Neumann (Do 4.7.), Die Fantastischen Vier und Milky Chance (Fr 5.7.), Die Scorpions und Alice Cooper (Sa 6.7.) sowie Sarah Connor, Nico Santos und Joris (So 7.7.) freuen. Die Fanzone öffnet an den ersten beiden Festival-Tagen jeweils um 15 Uhr. An den Folgetagen um 13 (Sa) bzw. um 11 Uhr (So).

Konzert-Übersicht:

Do 04.07.2024 Peter Fox | Alli Neumann | Black Sea Dahu NESS | Schorl3 | Aisha Vibes

Fr 05.07.2024 Die Fantastischen Vier | Milky Chance Zartmann | Paula Dalla Corte | Tulpe | King Kong Kicks

Sa 06.07.2024 Scorpions | Alice Cooper | Suzi Quatro | Oceansides | Rosaly | The Astronaut & The Fox | The Common Carpets | Fisherman’s Fall | Ralf Hartmann & Band

So 07.07.2024 Sarah Connor | Nico Santos | Joris Jannik Freestyle | TöFs Rappelkiste | Sarah Bugar | Bahar United Strangers | Blasmusik-Frühschoppen mit der Winzerkapelle Oberbergen

Tickets sind unter www.pinotandrock.com und www.reservix.de erhältlich.

Aladin und die Wunderlampe auf der Waldbühne Altenbrak im Harz

Theater „Fairytale“ eröffnet die Sommerfestspiele auf der Waldbühne Altenbrak

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich…? Ja, was eigentlich?
Diese Frage stellt sich auch der junge Aladin, der zufrieden ist, solange er seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Als die schöne Prinzessin Soraya in sein Leben tritt, bekommt er Zweifel: Ist es möglich, dass die Tochter des Sultans sich in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen!

Foto: Marko Heiroth


Eine Explosion, alles ist kaputt. Als der böse Zauberer seinen Beruf aus Unfähigkeit aufgeben will, finden seine zwei klugen Helfer heraus, dass es im fernen Orient eine Höhle mit einer Wunderlampe gibt. Diese Höhle kann nur von einem Straßenjungen namens Aladin betreten werden. Im Orient angekommen, finden die drei einen abenteuerlustigen Jungen vor, der sich in die schöne Prinzessin Soraya verliebt hat.

Schon spannt der tollpatschige Zauberer Aladin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt. Aladin gelangt unverhofft in den Besitz der Wunderlampe und damit eines Flaschengeistes mitsamt seinem Lehrling. Doch im Moment des schönsten Glücks greift der Zauberer nach der Lampe…

Foto: Marko Heiroth

In diesem spannungsgeladenen und lustigen Familienmusical wird nicht nur gesungen und getanzt. Hier gibt es Humor, Unterhaltung und Kurzweiligkeit vereint.

Mit der Premiere dieser Produktion für die ganze Familie eröffnet das Theater „Fairytale“ am 09.06.2024, 15:00 Uhr seine Aufführungsserie auf der idyllischen Waldbühne Altenbrak.

Weitere Infos, Termine und Tickets über www.theater-thale.de/tickets

Ronny Große Geschäftsführer und
Intendant des Harzer Bergtheaters & der Waldbühne Altenbrak

Bodetal Tourismus GmbH  
– Geschäftsführung –
Walpurgisstraße 37
D- 06502 Thale

Tel.:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 31
Fax:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 49

E- Mail:  r.grosse@bodetal.de

www.bodetal.de

Die Händel-Festspiele Halle 2024 sind eröffnet

Mit einem Feuerwerk an Veranstaltungen, von der großen Oper über das feierliche Oratorium und glanzvolle Konzerte bis hin zu genreübergreifenden Formaten finden die Händel-Festspiele Halle vom 24. Mai bis 9. Juni 2024 in der Geburtsstadt Georg Friedrich Händels statt. Das Motto der Festspiele lautet „Oh là là! Händel? – Französische Inspirationen“.

Händel-Festspiele 2024 – „Oh là là! Händel? – Französische Inspirationen“ vom 24. Mai bis 9. Juni 2024

Eröffnet werden die Festspiele mit einer Neuproduktion der Oper Amadigi di Gaula (HWV 11). Louisa Proske schickt den Helden auf eine Irrfahrt der Halluzinationen durch Kaspar Glarners rätselhafte Bilderwelten. Um die magische Umgebung zum Leben zu erwecken, arbeitet die Oper Halle erstmals seit vielen Jahren bei den Händel-Festspielen mit dem Ballett Halle unter Michal Sedláček. Die vielschichtige Zauberoper des 30-jährigen Händel erlebt damit ihre erst 3. Produktion bei den Händel-Festspielen Halle. Zahlreiche weitere Opern, Oratorien und Konzerte lassen die 17 Festivaltage zum Höhepunkt für Fans der Alten Musik werden. In zahlreichen Veranstaltungen wird das Festspiel-Programm durch weitere Musikgenres und neue Konzertformate bereichert, in denen musikalische Grenzen hinterfragt und die Besucher*innen auf musikalische Entdeckungsreisen geschickt werden. Ein breites Spektrum an Barockmusikern, von bekannten Stars bis hin zu jungen Talenten, erwartet die Gäste der Händel-Festspiele.

Im Jahr 2024 wird der Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus, an den französischen Dirigenten und Cembalisten Christophe Rousset vergeben.

Mit 77 Haupt- und Begleitveranstaltungen an 18 Aufführungsorten in und um Halle garantieren die traditionsreichen Händel-Festspiele 2024 wieder ein Treffpunkt für internationale Liebhaber und Stars der Alte-Musik-Szene zu werden. So erwartet das Publikum neben der Premiere von Amadigi di Gaula (HWV 11) unter anderem mit Händels Terpsicore (HWV 8b) eine Opern-Premiere im historischen Goethe-Theater in Bad Lauchstädt und mit Titus l’Empereur eine weitere Premiere im Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg. Die Oper Serse (HWV 40), eine Wiederaufnahme der Händel-Festspiele 2023, bei der Louisa Proske Regie führt, findet in der Oper Halle statt. Weitere Spielstätten in Händels Geburtsstadt sind die Franckeschen Stiftungen mit der konzertanten Aufführung von Händels Teseo (HWV 9) und die Georg-Friedrich-Händel-HALLE mit einer konzertanten Aufführung von Tolomeo, re d’Egitto (HWV 25) und dem Konzert Orgel spektakulär mit Cameron Carpenter.

International renommierte Stars der Barockmusik, wie etwa Franco Fagioli, Sophie Juncker, Magdalena Kožená, Marie Lys, Raffaele Milansesi, Lawrence Zazzo und viele andere mehr, sind auch bei den Festspielen 2024 zu Gast und lassen Händels Musik in allen Tonlagen erklingen. Am Dirigentenpult sind mit Michael Schneider, Dani Espasa, Leo Duarte, Attilio Cremonesi, Giovanni Antonini, Philipp Ahmann und den Händel-Preisträgern Wolfgang Katschner, Andrea Marcon und Christophe Rousset überregional bekannte Experten der Barockmusik zu erleben.

Internationale Superstars in Halle (Saale)

Ein barockes Hörerlebnis ist durch die historisch informierte Aufführungspraxis der renommierten Originalklang-Ensembles garantiert, neben denen bekannte Musiker*innen ebenso wie Debütant*innen in Halle gastieren. Die internationale Vernetzung der Händel-Festspiele ermöglicht eine Vielzahl an Koproduktionen, wie etwa mit dem Kammerorchester Basel und dem Ensemble Il Giardino Armonico, der Emanuele Soavi Incompany Köln und der lautten compagney BERLIN, dem London Handel Festival und unseren Freunden der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Neben dem Händelfestspielorchester und der Staatskapelle Halle gastieren weitere renommierte Ensembles aus ganz Europa bei den Händel-Festspielen 2024, wie etwa die britischen Ensembles Solomon’s Knot und Opera Settecento, das schweizerische La Cetra Barockorchester, La Sfera Armoniosa aus den Niederlanden, das polnische Wrocław Baroque Orchestra, das französischen Ensemble Les Talens Lyriques sowie die deutschen Ensembles Concerto Köln, Ensemble Polyharmonique, La Stagione Frankfurt, das Leipziger Barockorchester, die lautten compagney BERLIN und viele andere mehr.

Ein weiterer Programmschwerpunkt ist auch im nächsten Jahr wieder die Interaktion von Alter Musik mit musikalischen Gattungen jenseits des Barock. Das Pera Ensemble wird in Danse l’Europe die europäische und osmanische Kultur verknüpfen und die reichen kulturellen Querverbindungen der Musik beleuchten. Den genreübergreifenden Brückenschlag findet man bei dem beliebten Symphonic-Rock-Concert Bridges to Classics bereits im Namen, wo die Staatskapelle Halle auf einen berühmten Stargast der Rockmusik trifft. Weitere künstlerische Grenzgänge finden sich in der Zusammenkunft von Barock und Jazz und dem seit 2018 zum Programm gehörenden Poetry-Slam.

Im Jahr 2024 wird der Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus, an den französischen Dirigenten und Cembalisten Christophe Rousset vergeben. Das Kuratorium der Stiftung Händel-Haus würdigt damit Christophe Roussets jahrzehntelange, leidenschaftliche Interpretation von Händels Musik auf Originalinstrumenten.

Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz 2024 trägt den Titel „Unendliche Schönheiten. Georg Friedrich Händel und die Musikkultur Frankreichs“. Sie beschäftigt sich mit den Voraussetzungen, dem Umfang und der Bedeutung des Einflusses der französischen Musik auf Händels Schaffen.

Intendant Dr. Bernd Feuchtner freut sich auf die Festspiele: „Händels Ausbildung in Halle machte ihn mit der französischen Kultur und Musik vertraut. Dies zeigt sich in seiner Musik, die von französischen Tänzen und Ouvertüren beeinflusst ist. Auch die Libretti seiner Opern und Oratorien basieren häufig auf französischen Vorlagen. Die Händel-Festspiele 2024 werden sich diesem Einfluss widmen und Werke von Händel präsentieren, die diese Einflüsse deutlich zeigen. Wir danken für die Unterstützung durch die Stadt Halle, das Land Sachsen-Anhalt und den Bund sowie privater Förderer und Sponsoren. Hier möchte ich stellvertretend Lotto Sachsen-Anhalt, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Saalesparkasse hervorheben.“

Bürgermeister Egbert Geier sieht den Festspielen gespannt entgegen: „Esprit, Kreativität sind fast greifbar – und gar ein bisschen Frivolität wird deutlich. Auch diesmal gelingt es den Festspiel-Organisatoren schon allein mit der Motto-Auswahl die Lust auf die Musik Händels in all ihren Facetten zu wecken. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch im kommenden Jahr ‚unserem‘ Händel mit einem der größten Musik-Festivals im Lande alle Ehre machen und die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt einmal mehr begeistern werden.“

Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzender der Saalesparkasse und Kuratoriumsmitglied in der Stiftung Händel-Haus, bekräftigt: „Die Händel-Festspiele strahlen weit über die Stadt Halle (Saale) hinaus ins Land und in die Welt. Sie zeigen, über welchen kulturellen Reichtum wir in unserer Region verfügen. Es ist uns eine Ehre, hierbei einen – wenn auch nur materiellen – Beitrag leisten zu können. Die Saalesparkasse wird gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der wir hierfür herzlich danken, auch im nächsten Jahr die langjährige Partnerschaft fortsetzen. Wir freuen uns schon heute auf die Händel-Festspiele 2024 und die vielen Besucher aus Nah und Fern.“

Neuigkeiten und Informationen für Besucher*innen

Die Händel-Festspiele 2024 bieten beim Ticketkauf über Eventim die Option „print at home“ an. Die Tickets können somit zuhause ausgedruckt oder am Einlass auf dem digitalen Endgerät zum Abscannen vorgezeigt werden.

Karten für die Händel-Festspiele 2024 sind erhältlich:

  • telefonisch unter der Hotline +49 (0) 345 / 565 2706 (Montag bis Freitag: 7.00 bis 18.00 Uhr, Samstag: 7.00 bis 12.00 Uhr)
  • im Internet unter: www.haendelfestspiele-halle.de
  • bundesweit an allen CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen
  • in Sachsen-Anhalt auch bei TiM Ticket in den Service-Centern der Mitteldeutschen Zeitung und im StadtCenter ROLLTREPPE

Das Gästebüro der Händel-Festspiele 2024 im Händel-Haus ist vom 22. Mai bis zum 9. Juni täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel.:     +49 (0) 345/50090 126

Fax:     +49 (0) 345/50090 416

E-Mail: presse@haendelhaus.de

www.haendelhaus.de

„Glanz und Elend“: Leopold Museum präsentiert erste umfassende Ausstellung in Österreich zur Neuen Sachlichkeit in Deutschland

Die Schau zeigt den kühlen, neusachlichen Blick deutscher Künstler*innen der 1920er- und 1930er-Jahre auf das Leben und den Alltag ihrer Zeit.

BILD zu OTS – https://www.apa-fotoservice.at/galerie/35711 v.li.n.r., S.E. der deutsche Botschafter Vito Cecere und seine Gattin Bettina Bundszus-Cecere, Aline Marion Steinwender (Kuratorin, Leopold Museum), Moritz Stipsicz (Kaufmännischer Direktor, Leopold Museum), Hans-Peter Wipplinger (Direktor, Leopold Museum), Inge Herold (Stv. Direktorin, Kunsthalle Mannheim), Johan Holten (Direktor, Kunsthalle Mannheim), Saskia Leopold (Vorstand, Leopold Museum-Privatstiftung) und museale und private Leihgeber*innen.
Bildrechte: Leopold Museum-Privatstiftung/APA-Fotoservice/Tanzer

Ab 24. Mai zeigt das Leopold Museum erstmals in Österreich eine umfangreiche Überblicksausstellung zur neusachlichen Kunst in Deutschland, jenem Land, in dem sich der Begriff vor rund 100 Jahren etablierte. Die Schau Glanz und Elend. Neue Sachlichkeit in Deutschland präsentiert das Kunstschaffen von Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus anhand von circa 150 Exponaten aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Rund 100 Gemälde und etwa 40 Arbeiten auf Papier von insgesamt 47 Künstler*innen, ergänzt durch Archivmaterial und Fotografien, geben einen profunden Einblick in die neusachliche Kunstproduktion.

Die Neue Sachlichkeit Der Begriff der Kunstrichtung geht auf die 1925 von Gustav Friedrich Hartlaub in der Städtischen Kunsthalle Mannheim organisierte Ausstellung Die Neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus zurück. Die neue Kunstströmung stand in einem deutlichen Gegensatz zu der vor dem Ersten Weltkrieg dominierenden introspektiven Ausdruckskunst.

BILD zu OTS – LOTTE LASERSTEIN (1898–1993), Die Tennisspielerin, 1929, Öl auf Leinwand, 110 ? 95,5 cm, Privatbesitz
Bildrechte: © Bildrecht, Wien 2024
Fotograf: Lotte-Laserstein-Archiv Krausse, Berlin

„Die traumatischen und abgründigen Erfahrungen des Weltkrieges verlangten auf dem Gebiet der Kunst nach einer völlig neuen Darstellung der Wirklichkeit. Resignation, Anklage und unbeschreibliches Elend auf der einen, Hoffnung, Sehnsüchte und aufkommende Lebenslust der sogenannten ,Goldenen Zwanzigerjahre‘ auf der anderen Seite sollten dieses Epochenphänomen auf eine neue Weise beschreiben – unsentimental, nüchtern, konkret und puristisch; kurz: auf eine sachlich realistische Art.“

Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum und Kurator der Ausstellung

Linker Verismus und rechte Beschaulichkeit

Die präzise, nüchtern-deskriptive Erfassung des Alltags löste die expressive Gestik des Expressionismus ab, dessen individualistisches Modell nicht in der Lage war, die Wirklichkeiten der geistigen und politischen Krisensituationen wiederzugeben. Innerhalb der Neuen Sachlichkeit steht eine politisch ausgerichtete linke, durch einen kritischen Verismus bestimmte Richtung einer durch klassizistisch-neuromantische Tendenzen bestimmten rechten Strömung gegenüber.

„Am Anfang standen politisch progressive, linkspolitisch gesinnte Kunstschaffende, die ihre pazifistischen Ideen künstlerisch übersetzten und ein Menschenbild festhielten, das von den Spannungen der Zeit beredtes Zeugnis ablegte. Sie prangerten die Doppelmoral der Gesellschaft insbesondere in den modernen Städten an und machten diese auf teils drastische Weise sichtbar. Ihr künstlerisches Untersuchungsfeld war der öffentliche Raum, die Straßen und Plätze, die Bars und Bordelle oder die Fabriken und Hinterhöfe. Mit bissiger Polemik wurden die Verkommenheit der Bourgeoisie und die am Krieg profitierenden, ausbeuterischen Kapitalist*innen, so das Narrativ, kommentiert.“

Hans-Peter Wipplinger im Katalog zur Ausstellung

Der nüchterne Blick

Die Künstler*innen der Neuen Sachlichkeit wie Max Beckmann, Otto Dix, Carl Grossberg, George Grosz, Karl Hofer, Karl Hubbuch, Grethe Jürgens, Alexander Kanoldt, Lotte Laserstein, Jeanne Mammen, Felix Nussbaum, Gerta Overbeck, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Schrimpf und viele mehr betrachteten das Zeitgeschehen mit nüchternem Blick und bannten das Gesehene emotionslos und ungefiltert auf Leinwand und Papier. Auf der Suche nach Möglichkeiten die schrecklichen Kriegserlebnisse zu verarbeiten und die verheerenden Folgen des Krieges zu fassen, fanden sie ihre Bildthemen in den Straßen der Metropolen, den Vergnügungsetablissements der Großstadt, wie auch in den neuen Lebensentwürfen selbstbewusster, moderner Frauen oder in den durch rasanten technischen Fortschritt bedingten radikalen Veränderungen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialist*innen im Jahr 1933 wurde diese neue künstlerische Herangehensweise jäh unterbunden. Die NS-Politik diffamierte systematisch die Kunst der Avantgarde als „entartet“ und ordnete deren Beschlagnahmung oder Zerstörung an. Politisch unliebsame Künstler*innen mussten willkürliche Durchsuchungen ihrer Wohnungen und Ateliers über sich ergehen lassen, Professor*innen wie Otto Dix oder Christian Schad wurden entlassen, Ausschlüsse aus Kunstvereinigungen und Ausstellungsverbote folgten. Die Betroffenen reagierten durch Flucht ins Ausland, gingen in die innere Emigration oder passten sich an das System an.

Der „Tanz auf dem Vulkan“ als intensives Ausstellungserlebnis

Die in 13 Themenbereiche gegliederte Ausstellung widmet sich in komprimierter Form einem essentiellen Kapitel künstlerischer Produktion im Deutschland der Zwanziger- und Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts. Beleuchtet werden alle Facetten der sogenannten „Goldenen Zwanziger“, Sinnbild für Glanz und Vergnügungssucht jener Zeit. Sozialkritisch, sarkastisch und erbarmungslos voyeuristisch zeigen die neusachlichen Künstler*innen die Vorzüge und Schattenseiten des Nachtlebens und schildern den brandgefährlichen „Tanz auf dem Vulkan“. Auch die Außenseiter*innen der Gesellschaft und die in ihrer Existenz gefährdeten Menschen stehen im Fokus.

Von der emanzipierten Frau bis zum altmeisterlichen Stillleben

Die Schau beleuchtet auch die Emanzipation der Frau, deren Erscheinungsbild sich radikal änderte. Zahlreiche Bildnisse zeigen selbstbewusste, autonome Frauen, die ihre neuen Freiheiten und Möglichkeiten zu nützen wissen. Die neusachlichen Künstler*innen würdigen Vertreter*innen unterschiedlichster Berufsgruppen in Form von realitätsnahen Porträts quer durch alle Gesellschaftsschichten. Die Exponent*innen der klassizistisch-neuromantischen Richtung innerhalb der Neuen Sachlichkeit propagierten den Rückzug ins Private und Idyllische sowie eine Rückkehr zur Einfachheit und schufen idealisierte Lebenswelten in altmeisterlicher Technik. Auch das Stillleben, dem in der Neuen Sachlichkeit eine herausragende Bedeutung zukommt, thematisiert die Ausstellung, wobei die Beziehungslosigkeit zwischen den in den Raum gesetzten Dingen auf existenzielle Einsamkeit und Isolation des Menschen verweisen.

Parallelwelten, märchenhafte Idyllen und der Anfang vom Ende

Der künstlerische Blick auf die Parallelwelten von Zirkus, Varieté oder Jahrmarkt wird in der Ausstellung ebenso behandelt wie die auf den ersten Blick märchenhaft-idyllischen Welten des Magischen Realismus, die bei näherer Betrachtung eine unbehaglich-apokalyptische Stimmung evozieren. Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im Jahr 1933 bedeutete den Anfang vom Ende einer freien Kunstentwicklung. Der Terror gegen Andersdenkende im großen Maßstab eskalierte und die Weimarer Republik fand ihr Ende. Jene neusachlichen Maler*innen, die dem sozialkritischen Verismus nahestanden, wurden aus ihren Ämtern entlassen und emigrierten ins Ausland oder in die Provinz. 1937 wurde die Ausstellung Entartete Kunst in München eröffnet. Anhand von 650 aus deutschen Museen entzogenen Exponaten, verspottete man jene Kunst und Künstler*innen, welche die Nationalsozialist*innen als „undeutsch“ betrachteten.

Einer von Vielen

Ein Großteil der im Leopold Museum gezeigten Künstler*innen befand sich auf der Liste der „Entarteten“. Der jüdische Maler Felix Nussbaum erlitt ein Schicksal, das symbolisch für die vielen Leben steht, die von den Schergen des Nationalsozialismus systematisch ausgelöscht wurden. Jüdische Kunstschaffende wurden kategorisch aus Ausstellungen ausgeschlossen und in der Folge deportiert und ermordet. Wohlwissend, was die Rückkehr nach Deutschland von einem Auslandsaufenthalt 1934 für ihn bedeuten könnte, blieb Felix Nussbaum im Exil und versuchte in Belgien zu überleben. Ab den 1940er-Jahren zeigte er den unmenschlichen Schrecken des Holocaust in apokalyptischen Bildern und protokollierte das Grauen der Zeit in eindrücklicher Weise. 1944 wurde Nussbaum gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Felka Platek, in einem Brüsseler Versteck entdeckt. Nach ihrer Verhaftung folgte die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo beide ermordet wurden.

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG

Begleitend zu Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache erschienen, herausgegeben von Hans-Peter Wipplinger, mit Beiträgen von Daniela Gregori, Rainer Metzger, Aline Marion Steinwender, Hans-Peter Wipplinger und Thomas Zaunschirm sowie einem Überblick zur Kultur, Politik und Gesellschaft der Weimarer Republik 1918–1933.

Kurator: Hans-Peter Wipplinger

Leopold Museum

http://www.leopoldmuseum.org