Welcher Drucker passt zu mir? 5 Tipps für die richtige Wahl.

Der Drucker ist heute nur eine Station in einem zunehmend intelligenten Workflow. AI-PCs bringen KI näher an die tägliche Arbeit, während der Drucker die Brücke in die physische Welt schlägt. Dass KI längst im Alltag angekommen ist, zeigt ein starker Wert: 63 Prozent der Beschäftigten haben KI bereits in Workflows integriert, die sie täglich oder wöchentlich nutzen.

Gleichzeitig wandert Rechenleistung näher an den Ort, an dem gearbeitet wird: Bis 2028 werden laut Prognose mehr als 20 Prozent der Unternehmen KI-Workloads lokal ausführen. Das macht Geräte wie AI-PCs zu einem immer wichtigeren Teil des digitalen Arbeitsplatzes, und im Zusammenspiel mit einem kabellos angebundenen Multifunktionsdrucker entsteht ein Workflow, der digitale und analoge Aufgaben ohne Umwege verbindet.

Auch die Größenordnung zeigt, wie stark PCs und Print inzwischen als gemeinsames Geräte-Ökosystem gedacht werden: HP verweist auf eine installierte Basis von mehr als 500 Millionen Geräten und auf seine Positionierung über AI-PCs, Workstations und Printing hinweg. Für Nutzer heißt das vor allem: Der Drucker muss nicht gegen den digitalen Alltag bestehen – er sollte sich möglichst nahtlos in ihn einfügen.

3. Wer Fotos druckt, sollte das von Anfang an berücksichtigen

Tausende Fotos liegen heute auf Smartphones oder in der Cloud. Ganz verschwunden ist das gedruckte Bild trotzdem nicht: Rund 26 Prozent nutzen ihren Heimdrucker auch für Fotos.

Wer regelmäßig Urlaubserinnerungen, Familienbilder oder Schnappschüsse ausdrucken möchte, sollte dies bereits beim Kauf berücksichtigen. Denn ein Gerät, das überwiegend für Verträge und Formulare gedacht ist, muss nicht automatisch die beste Wahl für den Fotodruck sein.

Entscheidend ist deshalb auch hier der persönliche Alltag: Soll der Drucker hauptsächlich Dokumente zuverlässig drucken oder regelmäßig digitale Erinnerungen aufs Papier bringen?

4. Nicht nur den Kaufpreis, sondern die langfristigen Kosten vergleichen

Ein günstiger Anschaffungspreis kann attraktiv wirken, für die tatsächlichen Kosten eines Druckers ist er jedoch nur ein Teil der Rechnung. Pro Quartal geben die Deutschen im Schnitt rund 30 Euro für Druckerpatronen aus. Über eine beispielhafte Nutzungsdauer von sechs Jahren können daraus mehr als 700 Euro werden. Dem steht ein durchschnittlicher Anschaffungspreis von rund 150 Euro für den Drucker gegenüber.

Wer langfristig vergleichen möchte, sollte deshalb neben dem Gerätepreis auch die Kosten für Tinte beziehungsweise Patronen und das eigene Druckvolumen berücksichtigen.

Eine Möglichkeit, diese laufenden Ausgaben planbarer zu machen, ist ein Tinten-Lieferservice wie HP Instant Ink. Nutzer zahlen dabei entsprechend ihres Tarifs für die Anzahl der gedruckten Seiten und nicht für die verbrauchte Tintenmenge. Dadurch kostet beispielsweise eine Farbseite oder ein Foto genauso viel wie eine Schwarzweißseite. Der kleinste Tarif umfasst zehn Seiten pro Monat, weitere Tarife lassen sich je nach Druckbedarf wechseln oder kündigen. Der Drucker erkennt zudem einen niedrigen Tintenstand und neue Original HP Tinte wird automatisch geliefert. Laut HP sind je nach Tarif Einsparungen von bis zu 70 Prozent bei Tinte möglich; Lieferung und Recycling der verwendeten Patronen sind im Service enthalten.

5. Bei Tankdruckern genau auf die enthaltene Tinte und Reichweite schauen

Wer regelmäßig druckt und langfristig auf klassische Druckerpatronen verzichten möchte, kann einen Tankdrucker in Betracht ziehen. Beim HP Smart Tank wird Tinte beispielsweise über nachfüllbare Tanks statt über klassische Patronen bereitgestellt. Der Tintenstand ist direkt sichtbar, nachgefüllt wird bei Bedarf unkompliziert über Tintenflaschen. Beim HP Smart Tank ist die mitgelieferte Tintenreichweite deshalb ein wichtiger Teil der Rechnung: Wer Drucker vergleicht, sollte Gerätepreis und enthaltenes Seitenvolumen immer gemeinsam betrachten. Angaben wie „Tinte für mehrere Jahre inklusive“ können je nach Hersteller und Modell auf unterschiedlichen angenommenen monatlichen Druckvolumina beruhen.

Beim HP Smart Tank kann mit der im Lieferumfang enthaltenen Tinte abhängig vom jeweiligen Modell und individuellen Druckverhalten bis zu drei Jahre gedruckt werden. Die Angabe basiert je nach Smart-Tank-Serie auf einem angenommenen Druckvolumen von 150 beziehungsweise 200 Seiten pro Monat.

Für einen aussagekräftigen Vergleich lohnt sich deshalb der Blick auf die tatsächliche Seitenreichweite. Ein zunächst günstigeres Gerät kann weniger Tinte enthalten und dadurch langfristig höhere Kosten verursachen.

Welcher Druckertyp passt zu welchem Alltag?

Am Ende entscheidet nicht eine einzelne technische Kennzahl über den passenden Drucker, sondern die persönliche Nutzung. Wer nur gelegentlich Verträge oder Formulare ausdruckt, setzt andere Prioritäten als eine Familie mit Schulkindern, ein regelmäßiger Homeoffice-Nutzer oder jemand, der häufig Fotos druckt.

Die spannendere Erkenntnis: Analog und digital sind längst kein Gegensatz mehr. Dokumente kommen per E-Mail und landen auf Papier, unterschriebene Seiten werden wieder eingescannt und Fotos wandern vom Smartphone an den Drucker. Der moderne Heimdrucker ist damit weniger ein Überbleibsel aus einer analogen Vergangenheit als vielmehr eine Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Wer vor dem Kauf klärt, was und wie viel tatsächlich gedruckt wird, welche Scan-, Kopier- und WLAN-Funktionen benötigt werden und welche laufenden Kosten entstehen, kann gezielter ein Gerät auswählen, das zum eigenen Alltag passt. Am Ende ist der passende Drucker vor allem der, der zuverlässig funktioniert, unkompliziert zu bedienen ist und auch langfristig zum eigenen Druckverhalten und Budget passt.

Ekaterina Aleshina, HP
ekaterina.aleshina@hp.com
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