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Wie Mecklenburg-Vorpommern Potenziale findet und fördert

Frankfurt am Main (ots) Kooperationsprojekt von Karg-Stiftung und Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung stärkt die Begabtenförderung im Land

Mecklenburg-Vorpommern liegt die Förderung seiner besonders begabten, leistungsstarken oder potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schüler seit langem am Herzen.

Teilnehmer:innen Karg-Campus Schule Mecklenburg-Vorpommern 1.0 © Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

In einem Ende Oktober abgeschlossenen Kooperationsprojekt hat das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung daher gemeinsam mit der Karg-Stiftung die inklusiven, begabungsgerechten Bildungsstrukturen im Land weiter ausgebaut. Im Projekt Karg Campus Schule Mecklenburg-Vorpommern 1.0 haben sich vier Grundschulen und vier gymnasiale Leitschulen rund viereinhalb Jahre lang in der inklusiven Begabungs- und Begabtenförderung und -beratung weiter qualifiziert. Das Ministerium hat damit sowohl seinen Auftrag im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative LemaS erfüllt als auch einen weiteren Meilenstein in der landeseigenen Förderagenda umgesetzt.

Konkrete Maßnahmen

Nach einer anfänglichen Situationsanalyse, um den Status Quo der Förderstrukturen in den Schulen festzuhalten, wurde deren individuelle Begleitung geplant. Es wurden Angebote auf den drei Ebenen Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Netzwerkentwicklung geschaffen. Dazu gehörte unter anderem die Qualifizierung von Kompetenzteams und Schulleitungen in Form von Modulen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie schulinterne Angebote für die Gesamtkollegien.

Die kontinuierliche Prozessbegleitung vor Ort durch die Karg-Stiftung hat entscheidend zum Erfolg des Projekts beigetragen, denn die Teilnehmenden fühlten sich dadurch gut unterstützt bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung zur Begabtenförderung.

Um das Thema nachhaltig zu verankern, spielt die Vernetzung der Schulen untereinander und mit regionalen Akteuren der Begabtenförderung in den Schulamtsbereichen eine wichtige Rolle. Daher wurde der Aufbau eines Schulnetzwerkes der Begabtenförderung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.

Intensive Begleitung

„In unserem Kooperationsprojekt Karg Campus Mecklenburg-Vorpommern haben wir besonderes Augenmerk auf die Individualität der Schulen gelegt. Es wurden vielfältige und auf die jeweiligen Schulen zugeschnittene Ideen und Angebote zur Begabungsförderung (weiter-)entwickelt. Gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern konnten wir so exemplarisch zeigen, wie die Ziele der Bund-Länder-Initiative am wirkungsvollsten erreicht werden können. Nun setzen wir das Projekt unter dem Namen Karg Campus Mecklenburg-Vorpommern 2.0 fort – und freuen uns auf drei weitere spannende Jahre mit engagierten Lehrkräften und einem Bundesland, das sich für die Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher tatkräftig einsetzt „, so Dr. Ingmar Ahl, Vorstand Zweckerfüllung der Karg-Stiftung.

Folgeprojekt Karg Campus Schule Mecklenburg-Vorpommern 2.0

Seit Anfang des Jahres 2022 läuft bereits das Folgeprojekt zur Weiterentwicklung und Verstetigung der Hochbegabten- und Begabungsförderung, das von der gemeinnützigen Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung finanziell gefördert wird. Dietlind Hentschel, pädagogische Leitung der Werkstattschule in Rostock, freut das: „Es braucht eine große Vernetzung und einen guten Austausch der Schulen untereinander. Wir haben jetzt gesehen, dass die Schulen auf dem Weg sind und bestimmte Projekte in den letzten Jahren entwickelt haben. Meine Vision wäre eine Stelle in Mecklenburg-Vorpommern, an der sich die ganzen Initiativen, die ganzen Schulen wiederfinden können. Als Anlaufpunkt, als Beratungspunkt, als Gestaltungspunkt für Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Das wäre großartig für das Land.“

Mit dem Folgeprojekt können die gewonnenen Erkenntnisse weiter ausgebaut werden. So wird unter anderem dem Thema Underachievement mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Das kommt Schülerinnen und Schülern zugute, die aus unterschiedlichen Gründen ihr hohes kognitives Potenzial nicht in entsprechende Leistung umsetzen können. Uwe Röser, Koordinator für den Schulzweig Hochbegabung im Alexander von Humboldt Gymnasium in Greifswald, begrüßt daher eine Weiterführung sehr: „Wir sind eine Schule mit einem Hochbegabtenzweig und dadurch war das Thema Begabtenförderung immer schon Thema für uns. Zum anderen haben wir aber profitiert, dass wir ganz neue Impulse bekommen haben, dass wir neu über bestimmte Phänomene nachgedacht haben, zum Beispiel das Problem Underachievement. Warum hat ein Schüler mit einem IQ von 135 bei den Schulnoten zur Hälfte Fünfen und Sechsen? Im Rahmen dieses Projekts konnten wir tatsächlich ein Programm entwickeln, das Schülerinnen und Schülern, die erwartungswidrige Minderleister sind, hilft. Daraus sind zwei Schulversuche geworden, an denen wir jetzt ein knappes Jahr arbeiten, um etwas zu entwickeln, was auch das Land voranbringt. Wir freuen uns sehr, dass es ein Nachfolgeprojekt im Karg Campus Schule Mecklenburg-Vorpommern 2.0 geben wird, bei dem weitere Zielgruppen dazukommen.“

Erweiterung des Netzwerks

Das bestehende Netz soll in den nächsten 3 Jahren ausgebaut und weiterentwickelt werden. Jeweils 2 der 4 Schulamtsbezirke werden zu einem Netzwerk mit jeweils 2 Kompetenzzentren zusammengefasst. Jeweils 2 Berater bzw. Beraterinnen der 4 Schulamtsbereiche werden im Thema der Begabungs- und Begabtenförderung entsprechend des Karg Campus-Curriculums weitergebildet. Zudem werden sie im Prozessbegleitungskonzept der Karg-Stiftung geschult und auf die Aufgabe vorbereitet, die neu hinzukommenden Netzwerkschulen in ihrem Schulentwicklungsprozess zu begleiten. Insgesamt werden bis zu 20 Schulen zum Netzwerk hinzukommen.

Weiterführende Links

ADAC Stiftung erhält Präventionspreis „Der Rote Ritter“

Für ihr Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“

München (ots) 22.462 Kinder unter 15 Jahren sind im Jahr 2020 in Deutschland im Straßenverkehr verunglückt. Das bedeutet, dass alle 23 Minuten ein Kind zu Schaden gekommen ist. Besonders gefährdet sind dabei die Fünf- bis Siebenjährigen, deren physischen und kognitiven Fähigkeiten noch nicht ausreichend entwickelt sind. Hinzukommt, dass sie oftmals zum ersten Mal allein im Straßenverkehr unterwegs sind, beispielsweise auf dem Weg in die Schule.

„Der Rote Ritter“-Preisträger 2022.

Die ADAC Stiftung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr signifikant zu erhöhen. Dazu wird das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ eingesetzt. Speziell pädagogisch ausgebildete Moderatoren aus ganz Deutschland vermitteln kindgerecht die wichtigsten Verkehrsregeln: Mit viel Spaß und in Begleitung des Raben ADACUS lernen die Kinder, wie wichtig das richtige Verhalten an Zebrastreifen bzw. Fußgängerampeln ist und wie sie Gefahren und Risiken im Straßenverkehr richtig wahrnehmen und einschätzen.

„Der Rote Ritter“ für „Aufgepasst mit ADACUS“

Das Team der ADAC Stiftung freut sich über den Präventionspreis „Der Rote Ritter“ für das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ (v. li.: Melanie Guffler, Christine Evertz).

Unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers wird seit 2010 alle zwei Jahre besonderes Engagement für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr im Rahmen der Preisverleihung „Der Rote Ritter“ von dem Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. gewürdigt. Dabei werden u. a. Unternehmen, Gemeinden, Schulen und Privatpersonen ausgezeichnet, die Kinder sicherer durch den Straßenverkehr lotsen.

In diesem Jahr freut sich die ADAC Stiftung über die Auszeichnung. Das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ zählte am 11.11.2022 zu den glücklichen Gewinnern.

„Mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen, zu denen u. a. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ zählt, leisten wir einen Beitrag zur Vision Zero: Zukünftig soll kein Kind im Straßenverkehr zu Schaden kommen. Es freut mich sehr, dass unser Engagement in diesem Bereich mit dem Roten Ritter gewürdigt wurde. Herzlichen Dank“, so Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung.

Warum „Aufgepasst mit ADACUS“ den Preis gewonnen hat, erklärt Dr. Jan Zeibig, Vorstand Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.: „Je früher Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen, desto besser sind sie dort geschützt. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ vermittelt ihnen die entsprechenden Regeln ganz ohne erhobenen Zeigefinger, und setzt stattdessen auf Verinnerlichung durch Spaß und Mitmachen – in unseren Augen wichtige Bestandteile, um Kinder wirklich zu erreichen“.

„Aufgepasst mit ADACUS“ wird seit 2019 von der ADAC Stiftung durchgeführt. In rund 9.000 Veranstaltungen pro Jahr werden ca. 135.000 Kinder und 9.000 Pädagogen erreicht.

Mehr zu „Aufgepasst mit ADACUS“ finden Sie unter verkehrshelden.com.

Informationen zu den weiteren Schwerpunkten und Angeboten der ADAC Stiftung unter stiftung.adac.de.

Über die ADAC Stiftung: Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Bereich Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

WEB: stiftung.adac.de

Denkfabrik-R21 Gegen Identitäre von links und rechts

Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst verteidigen und schützen – Denkfabrik R21 legt Manifest vor

Berlin, 7.11.2022 – Die Denkfabrik R21 tritt dafür ein, grundlegende Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst zu verteidigen und zu schützen. Aus Anlass ihrer Tagung „Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“ am 7. November in Berlin hat R21 ein Manifest veröffentlicht, in dem es heißt: „Die Grundlagen der freien Gesellschaft und unseres demokratischen Gemeinwesens werden durch populistische und extremistische Rechte ebenso wie durch woke Linke bedroht.“

Sowohl die radikale Rechte wie die woke Linke stehen für eine identitäre Politik, die nicht auf individuellen Freiheitsrechten und dem Prinzip des gleichen Rechts für alle basiert, sondern Sonderrechte für bestimmte Gruppen reklamiert – seien es „Opfergruppen“ einerseits oder ein ethnisch homogenes „Volk“ andererseits.

Denkfabrik R21
„Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“

Die woke Linke hält westliche Gesellschaften für strukturell rassistisch, und dieser Rassismus sei ein Wesensmerkmal weißer Menschen. Ihre Herrschaft basiere auf der Diskriminierung von Frauen, Migranten, Muslimen, Queers und anderen partikularer Opfergruppen. Diese Diskriminierung müsse nun, so die Maxime der „Woken“, durch Diskriminierung der vermeintlichen Täter bekämpft werden. Diese linke Identitätspolitik ist „ein florierendes Geschäftsmodell geworden, das mit Steuergeldern finanziert und zunehmend staatlich institutionalisiert wird“, so das R21-Manifest.

Auf der Gegenseite schürt eine radikale Rechte Ressentiments und formuliert eine identitäre Ideologie, die ihrerseits die Grundlagen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie angreift, rechtsstaatliche und demokratische Institutionen missachtet. Für die Denkfabrik R21 zeigt sich aktuell am Beispiel der USA, wie sich eine radikale Rechte und eine woke Linke gegenseitig immer weiter aufstacheln. Die Gefahr einer „Polarisierung der Öffentlichkeit“ droht auch in Deutschland.

Unkenntnis, Desinteresse und Naivität des bürgerlichen Lagers

In ihrem Manifest kritisiert die Denkfabrik R21, dass Parteien des bürgerlichen Lagers diese Entwicklung aus Unkenntnis, Desinteresse und Naivität nicht nur ermöglicht, sondern sogar noch begünstigt haben. Deshalb fordert R21 eine neue bürgerliche Politik, die den Kulturkampf der identitätspolitischen Linken und der identitären Rechten annimmt und die Feinde der liberalen Demokratie zurückdrängt. Diese neue bürgerliche Politik …

… tritt selbstbewusst für die aktive Selbstbehauptung der westlichen Demokratie und der offenen Gesellschaft ein und verteidigt ihre Grundlagen: individuelle Freiheit und konsequente Rechtsstaatlichkeit, gleiches Recht für alle, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse.

… streitet für eine offene Diskussionskultur, die weder Debattenverbote kennt noch politische Entscheidungen als alternativlos klassifiziert, um sie so dem öffentlichen Diskurs zu entziehen.

… lehnt jede Form von „Cancel Culture“ ab, die sich über die von der Verfassung gesetzten Grenzen hinaus das Recht nimmt, darüber zu entscheiden, wer was wann wie sagen darf.

… arbeitet auf die Beseitigung von tatsächlichen Benachteiligungen hin und weist zugleich den Generalverdacht des „strukturellen Rassismus“ gegen die Bevölkerung der Bundesrepublik zurück.

… betont die individuellen Freiheitsrechte aller in Deutschland lebenden Menschen, auf denen die Fähigkeit basiert, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

… arbeitet für eine aktive und umfassende Herstellung von Chancengerechtigkeit und lehnt Quotenregelungen ab, die auf äußerlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung beruhen.

… unterbindet, dass Vereine oder Organisationen, die Objekte der Beobachtung durch den Verfassungsschutz sind, mit Steuergeldern finanziert werden.

… verlangt, dass sich Organisationen, die sich mit staatlicher Unterstützung im Kampf gegen Extremismus engagieren, vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

… überprüft die Arbeit der erheblich gewachsenen Zahl von Regierungsbeauftragten und finanziert sie nur in den Fällen weiter, in denen ein zuständiges Ministerium oder eine zuständige Behörde diese Arbeit nicht sinnvoll leisten können.

… steht für einen respektvollen Umgang miteinander, der eine respektvolle Sprache einschließt und jede Form sprachpolitischer Bevormundung oder Zwänge ablehnt.

Das Manifest der Denkfabrik R21 finden Sie hier.

WEB: https://denkfabrik-r21.de

BMBF bewilligt Förderung von „KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg“ am Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots) Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) wird Standort für das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg. Das bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum 1. November 2022. Über die nächsten drei Jahre wird es den Aufbau und den Betrieb eines leistungsfähigen KI-Servicezentrums im Rahmen seiner KI-Strategie fördern. Ziel der KI-Servicezentren ist es, in Deutschland eine IT-Infrastruktur für KI-Hochleistungsrechenzentren zu etablieren, die KI-Anwender:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft offen steht und genügend Rechenleistungskapazität bietet.

Hasso-Plattner-Institut; KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg; Künstliche Intelligenz

Das KI-Servicezentrum am HPI soll dazu beitragen, den allgemeinen Zugang zur Schlüsseltechnologie KI zu erleichtern und zu verbessern. Es soll Hemmschwellen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft abbauen und die KI-Forschung und den KI-Wissenstransfer durch Kooperationen mit unterschiedlichen externen Partnern und einem speziellen KI-Hardwarekonzept am Standort weiter stärken.

„Wir wenden uns mit dem Berlin-Brandenburger KI-Servicezentrum insbesondere an Interessent:innen im Maschinellen Lernen (ML) – eine der Schlüsseltechnologien der KI -, die den ersten Schritt bereits getan haben und nun vor der Frage stehen, wie man von einer ersten Erprobung von ML zu einem produktiven Einsatz kommt. Also beispielsweise die Frage entscheiden müssen, ob ML durch Cloud-Ressourcen oder auf eigenen Ressourcen betrieben werden soll. Und wenn letztes, wie sollte eine solche Infrastruktur konfiguriert und betrieben werden, je nach vorliegender Anwendung? Allen Interessierten bieten wir dazu eine heterogene Experimentierumgebung samt Beratung an“, so HPI-Professor Holger Karl, der den Aufbau des KI-Servicezentrums und das Fachgebiet Internet-Technologien und Softwarization leitet.

Alle angebotenen KI-Services, angefangen bei der Bereitstellung von Rechenressourcen über die Beratung zum Einsatz und zur Nutzung von KI-Methoden, vortrainierter KI-Modelle oder der richtigen Hardware stehen KI-Anwender:innen in ganz Deutschland zur Verfügung und können über die öffentlich zugängliche Plattform des KI-Zentrums abgerufen werden. Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg wird bei den Services aber auch die mit dem Strukturwandel in der Region einhergehenden speziellen Herausforderungen und Chancen von Künstlicher Intelligenz einbeziehen und mit Partnern und Dienstleistern in der Region eng zusammenarbeiten.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit des KI-Servicezentrums Berlin-Brandenburg wird darüber hinaus die Verbreitung der Ergebnisse über allgemeinverständliche Publikationen, einschlägige Konferenzen sowie die Pflege eines Netzwerks von Forscher:innen und Anwender:innen der Servicezentrumsdienste sein.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering ( https://hpi.de).

Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“, „Cybersecurity“ und „Software Systems Engineering“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze.

Bertelsmann startet weltweite Medienkampagne „Become a digital expert“

Gütersloh (ots)

  • Imagekampagne soll Menschen in aller Welt für „Tech & Data“ begeistern und für internationales Bertelsmann-Stipendienprogramm gewinnen
  • Bis 2024 werden insgesamt 50.000 Stipendien für ein Online-Studium vergeben
  • Bertelsmann-CEO Thomas Rabe als Protagonist in TV-Spots, Print- und Online-Anzeigen sowie Social Ads

Mit der neuen, weltweiten Imagekampagne „Become a digital expert“ zeigt Bertelsmann die enormen Chancen auf, die die digitale Zukunft Unternehmen und Gesellschaft, aber auch jeder und jedem Einzelnen bietet.

Anzeige „Become a digital expert“

Moderne TV-Spots, Anzeigen in Print- und Online-Medien, Social Ads und eine spezielle Landing Page unterstreichen ab heute, wie wichtig es ist, technologische Kompetenzen zu erwerben oder auszubauen, um die digitale Welt zu gestalten. Damit unterstützt die Imagekampagne ein neu aufgelegtes Stipendienprogramm des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzerns, mit dem bis 2024 insgesamt 50.000 Stipendien für ein Online-Studium im Bereich „Tech & Data“ vergeben werden.

Mit der Medienkampagne will Bertelsmann Menschen in aller Welt ansprechen, die sich für Zukunftstechnologien interessieren und sich – vor allem berufsbegleitend – entsprechend fortbilden wollen. Ihnen soll der Zugang zu Online-Lernangeboten erleichtert werden. Die medienübergreifende Kampagne umfasst bis zum 3. November Prime-Time-TV-Spots, Print-Anzeigen in großen deutschen und internationalen Tageszeitungen, Annoncen in führenden deutschen Magazinen und Fachzeitschriften, Werbeschaltungen in ausgewählten Online-Medien und Posts in allen relevanten sozialen Netzwerken sowie eine eigene Landing Page im Internet. Im Fokus stehen die 50.000 ausgeschriebenen Stipendien; der TV-Spot assoziiert diese Zahl zudem durch schnell geschnittene Foto- und Videosequenzen mit Gedanken und Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer zur Gestaltung der Zukunft. Im Mittelpunkt steht der Aufruf des Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Thomas Rabe: „Become a digital expert.“

Thomas Rabe erklärt: „Mit der Medienkampagne ‚Become a digital expert‘ wollen wir möglichst viele Menschen in aller Welt für die digitale Zukunft begeistern, aber auch für unsere Weiterbildungsinitiative gewinnen. Bertelsmann ist sich der enormen Bedeutung dieses Themas bewusst. Auf dem Weg zum technologisch führenden Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen möchten wir die digitalen Kompetenzen von Beschäftigten und Interessenten erweitern. In den vergangenen drei Jahren haben wir damit eine großartige Resonanz erzielt.“

Karin Schlautmann, Leiterin der Bertelsmann-Unternehmenskommunikation, sagt: „Wir werben gezielt in internationalen TV-, Online- und Print-Leitmedien, um unsere Botschaft auf moderne und attraktive Weise zu kommunizieren: Technologische Kompetenzen sind der Schlüssel zur Zukunft unserer Gesellschaft, jede und jeder kann zum ‚digital expert‘ werden. Mit der Vorläufer-Kampagne haben wir insgesamt 120 Millionen Menschen in aller Welt erreicht. Das zeigt eindrucksvoll, welche Faszination Bertelsmann für die Themen Tech und Data auslöst.“

Die Imagekampagne „Become a digital expert“ wurde vom Bertelsmann-Tochterunternehmen Territory in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Unternehmenskommunikation entwickelt.

Die Schwerpunkte der über drei Jahre gerechnet mehr als 50.000 mit der Imagekampagne beworbenen Onlinekurse liegen auf den Bereichen Datenmanagement und künstliche Intelligenz, Software Development und Engineering sowie Cybersecurity.

Bewerbungen für die „Become a digital expert“-Stipendieninitiative sind bis zum 28. November unter https://www.udacity.com/scholarships/bertelsmann-next-generation-tech-booster möglich, die Kurse beginnen am 15. Dezember 2022.

Eine der modernsten Schulen Deutschlands in Wernigerode eröffnet

GWW-Geschäftsführer sieht das einzigartige PPP-Modell zum Bau der Schule als Modellfall auch für Großstädte und andere Kommunen

Wernigerode (ots) Fertig – der von vielen Wernigerödern mit großer Anteilnahme beachtete Bau der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule ist eröffnet. Mit einer festlichen Zeremonie erfolgte am 13. Oktober 2022 die offizielle Schlüsselübergabe. Aus den Händen des Wernigeröder Oberbürgermeisters Tobias Kascha und dem Bauherrn und Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, Christian Zeigermann, nahmen ihn Schul-Rektorin Christiane Kresse-Wenzel und Hortleiterin Petra Kassebaum freudig entgegen.

Aus den Händen von Oberbürgermeister Tobias Kascha (4.v.r.) und GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann (3.v.r.) nimmt Schul-Rektorin Christiane Kresse-Wenzel den Schlüssel entgegen.

„Als GWW sind wir stolz darauf, jetzt gemeinsam mit der Stadtgesellschaft hier eine der modernsten Schulen Sachsen-Anhalts, wenn nicht der gesamten Bundesrepublik, eröffnen zu können“, hob Christian Zeigermann bei der Schlüsselübergabe hervor. „Trotz Corona! Trotz Baumaterialmangels! Trotz Shut- und Lockdowns! Und trotz der zusätzlichen ungeplanten Aufgabe, die neue August-Hermann-Francke-Grundschule nicht nur als moderne Schule zu gestalten, sondern über ein modernes Lüftungssystem zu einer Corona- und Viren-resistenten Schule zu machen. Auch das CO2-Aufkommen in den Klassenräumen wird von ihm abgesaugt für ein durch und durch gesundes Lernklima.“

„Guten Morgen Du Schöne“, begrüßte Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha den Schulbau, auf den Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler schon lange gewartet hätten. Die schöne neue August-Hermann-Francke-Grundschule sei fertiggestellt. „Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf.“

„Vom ersten Strich auf der Planungszeichnung bis zur Eröffnung sind keine drei Jahre ins Land gegangen. Architekten, Planer, Generalunternehmer, Baufirmen – Hunderte Menschen haben ihren Anteil daran, dass das alles trotz Corona so erstaunlich reibungslos funktionierte. Der Francke-Schulbau funktionierte wie ein Räderwerk, in dem alles passte“, so seine Eröffnungsworte.

Über elf Millionen Euro investierte Wernigerode in die neue Francke-Grundschule.

Gründach, Lernterrasse, eine Aula als Zentrum der Schule, dazu zehn Klassenräume und sechs Fachkabinette erstrecken sich auf 3.800 qm Gesamtfläche. Entstanden ist ein dreigeschossiges Haupthaus mit einem flachen Anbau als großer Hort. Die Fachkabinette sind in der ersten Etage untergebracht, die zehn Klassenräume in der zweiten Etage. Laubengänge führen um die beiden Obergeschosse. Sie sollen Schatten spenden und gleichzeitig als Fluchtweg dienen. Eine attraktive wie zweckmäßige Lösung mit architektonischer Raffinesse.

Der Bau ist aber noch in anderer Weise eine Innovation. „Die GWW, eine Stadttochter, fungierte erstmals als ,Handwerkszeug‘ der Stadt für Bauen und Entwickeln auf Basis eines einzigartigen PPP-Vertrages“, hebt der GWW-Geschäftsführer hervor. Und das mit großem Erfolg – zeit- und kostengetreu. Das solle Mut machen und könne neue Zukunftsperspektiven eröffnen, wo die Stadttöchter zum Einsatz kämen für Aufgaben, die die Stadt sonst nicht allein bewältigen könnte. Das tauge als „Wernigeröder Modell“ für viele Großstädte und die Bewältigung ihrer anstehenden Projekte in schwierigen Zeiten. Erste Nachfragen von dort gäbe es bereits. „Mit dem Bau der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule als PPP-Projekt setzte die GWW einen wichtigen Schritt in die Zukunft“, so Christian Zeigermann.

Christiane Kresse-Wenzel, Rektorin der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule, bedankte sich bei der Eröffnung im Namen aller Schüler*innen für das interessante und funktionale Ensemble von Grundschule und Hort, in dem es Freude machen werde zu lernen und zu arbeiten.

„Die Entscheidung für den Schulneubau haben wir alle als Chance gesehen, bei etwas Großem dabei zu sein und für unsere Kinder tolle Lern- und Lebensräume planen und einzurichten zu helfen“ erinnert sie sich. „Uns war es von Anfang an wichtig, als pädagogischer Berater und verlässlicher Partner den Schulneubau zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen. Von Beginn an wurden wir gut mitgenommen und einbezogen“, hebt sie bei der Schlüsselübergabe hervor.

Zeitgleich dazu wurde auch der Emaille-Fries am Hort aus den Händen des bekannten Hallenser Künstlers Moritz Götze enthüllt. In Graffiti-Kunsttechnik stellt er August Hermann Francke ins Zentrum des Werkes. „Weil es zur Erfahrungswelt der jungen Menschen, die die Schule nutzen, gut passt. Es soll neugierig machen und die Schule einzigartig als Ort, wo die Schüler*innen einen wichtigen Teil ihrer Kindheit verbringen. Sie sollen sich daran gerne zurück erinnern“, erläutert Moritz Götze die Hintergründe seiner Idee.

„Ich habe den Schulneubau von Ferne immer mitverfolgt und mir überall, wo ich war, Fotos vom Fortgang schicken lassen“, übermittelte der GWW-Botschafter und Bundesliga-Profi Nils Petersen in einer eingespielten Videobotschaft zur Eröffnung seine Grüße. „Ich bin fasziniert von den innovativen Ideen und staune über die Modernität. Liebend gern wäre ich hier auch noch mal Schüler.“

GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann kündigte dann im Rahmen der Schuleröffnung eine weitere Aufwertung des Areals rund um die Lutherstraße an. Die neue Schule sei der Beginn. Nun gehe es weiter bei der Heilung des Quartiers.

Der Abriss des alten Schulgebäudes ist noch für November geplant. Im August 2023 sollen dann die Sportfreiflächen der neuen Francke-Grundschule übergeben werden. Um das gesamte Areal städtebaulich abzurunden, will die GWW in der Lutherstraße dreigeschossige Wohnhäuser mit 35 Wohneinheiten und großzügigen 2- bis 5-Raumwohnungen für Familien bauen. Dazu kommt eine Gewerbefläche von circa 500 m². Die ersten Bewohner sollen im Sommer 2025 einziehen, so der weitere GWW-Plan.

Das Baudoku-Video und die Festschrift zur Eröffnung der Francke-Schule unter: www.gww-wr.de

MINT steht in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ganz oben auf der Agenda

Ministerinnen besuchen Wissensfabrik-Schule und tauschen sich zu Ideen für bessere MINT-Bildung aus

Ludwigshafen (ots)

  • Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, und Theresa Schopper, Kultusministerin von Baden-Württemberg, tauschen sich zur MINT-Bildung in den Ländern aus und besuchen das Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen
  • Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. stellt MINT-Hub als Modell für landesweit hochwertige MINT-Bildung vor
  • Max-Planck-Gymnasium setzt Wissensfabrik-Projekt „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“ um
Die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper (Mitte) und Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz, trafen sich in der Geschäftsstelle der Wissensfabrik zum Austausch über die MINT-Bildung in ihren Ländern. Im Fokus standen dabei die Bildungsprojekte der Wissensfabrik, darunter IT2School – Gemeinsam IT entdecken. Bei einem Schulbesuch hatten die Ministerinnen die Projekte zuvor im Unterricht gesehen. Links im Bild Mike Thisling-Pfeifer, Schulleiter des Max-Planck-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein. Foto: Wissensfabrik

Digitalisierung, Klimawandel und Künstliche Intelligenz sind die großen Herausforderungen unserer Zeit: Wer wird in Zukunft die dafür nötigen Lösungen vorantreiben? „Unsere Gesellschaft braucht junge Frauen und Männer, die Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lieben, leben und darin ihre berufliche Zukunft sehen. Es ist deshalb unsere Aufgabe, Kinder und Jugendliche für MINT-Themen zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie spannend diese Bereiche sein können. In Rheinland-Pfalz fangen wir bereits in der Kita mit der MINT-Förderung an und führen sie ganz konsequent in den Grund- und weiterführenden Schulen fort. Gemeinsam mit der Wissensfabrik arbeiten wir hervorragend im Rahmen des deutschlandweit ersten landesweiten MINT-Hubs zusammen“, erklärt Dr. Stefanie Hubig. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin besuchte gemeinsam mit Kultusministerin Theresa Schopper aus Baden-Württemberg das Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen. Die Schule setzt im MINT-Hub Rheinland-Pfalz das Wissensfabrik-Projekt „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“ um und steht dabei in einer Bildungspartnerschaft mit der BASF SE. „MINT-Bildung ist in Baden-Württemberg sehr wichtig. Wir haben im Land viele Unternehmen, die auf gut ausgebildete Fachkräfte in den MINT-Berufen angewiesen sind. Dafür legen wir in den Schulen den Grundstein. Ich möchte mir heute ansehen, wie das Hub-Konzept in Rheinland-Pfalz funktioniert, und mir selbst einen Eindruck vom Wissensfabrik-Projekt IT2School machen“, sagt Theresa Schopper.

Das Max-Planck-Gymnasium setzt IT2School seit drei Jahren um. Lehrkräfte der Schule stellten den Ministerinnen das Projekt vor und berichteten von ihren Erfahrungen. Im Anschluss tauschten sich die Ministerinnen in der Geschäftsstelle der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. zur Zukunft der MINT-Bildung in beiden Ländern aus.

Der MINT-Hub Rheinland-Pfalz ist Teil der Landesstrategie Rheinland-Pfalz „Digitale Bildung entscheidet“ und „MINT läuft“. Die Wissensfabrik initiiert MINT-Hubs in verschiedenen Bundesländern und stellt die Bildungsprojekte „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“ und „KiTec – Kinder entdecken Technik“ zur Verfügung.

Als Vertreter der Wissensfabrik begleiteten ihr Mitbegründer Franz Fehrenbach, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch GmbH, und Dr. Axel Jentzsch, Leiter des Bereichs Bildung, die Ministerinnen. „Mit IT2School lernen Kinder und Jugendliche, was sich hinter den Bits and Bytes verbirgt – sie verstehen, was hinter der virtuellen Oberfläche passiert. Damit werden sie von puren Anwendern zu mündigen Bürgern, die verstehen und mitgestalten können“, erklärt Dr. Jentzsch.

Dr. Stephan Bross, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik und CTO bei KSB SE & Co. KGaA, begrüßte im Anschluss die Ministerinnen, um mit ihnen über Chancen und Möglichkeiten eines MINT-Hubs in Baden-Württemberg zu sprechen: „Es ist unser gemeinsames Ziel, ganz im Sinne des Public-Private-Partnership-Gedankens die MINT-Bildung an unseren Schulen auszubauen und zu verbessern. Jedes Kind muss die Chance haben, sich für MINT begeistern zu können. Wir brauchen in unserer Gesellschaft engagierte Fachkräfte, Ideengeber und Innovatoren, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Es freut mich, dass wir in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zwei Ministerinnen haben, die MINT-Bildung zur Chefinnensache erklärt haben, und dass wir als gemeinnütziger Verein ebenfalls einen Beitrag leisten können“, so Dr. Bross.

Über die Wissensfabrik

Die „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ist eine bundesweite Initiative von Unternehmen und Stiftungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel mit Zukunftskompetenz begegnet und damit die Innovationskraft Deutschlands stärkt: Der gemeinnützige Verein mit rund 130 Mitgliedern aller Branchen und Größen engagiert sich für MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für Startup-Förderung in Deutschland. Ein Schwerpunkt sind Bildungsprojekte für Mädchen und Jungen aller Altersklassen, bei denen Wissenstransfer und Kompetenzvermittlung zu den Themengebieten Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt stehen.

Darüber hinaus begleitet die Wissensfabrik Gründer*innen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Startup-Szene. In unterschiedlichen Formaten vom Speedmentoring bis zum Gründer*innenwettbewerb WECONOMY vernetzt die Wissensfabrik neue Gründerenergie mit langjähriger Geschäftserfahrung.

Die Wissensfabrik ist eine besonders wirkungsvoll arbeitende Organisation: Für ihr Technik-Projekt KiTec hat sie das Phineo Wirkt-Siegel erhalten. Mehr auf www.wissensfabrik.de.

Bundesfamilien Ministerin Lisa Paus besucht das Projekt jung. engagiert. Teutschenthal

Berlin (ots) Was passiert, wenn Jugendliche bei der Gemeindegestaltung mitreden? Was muss vor Ort geschehen, damit sie gehört werden? Wie kann ihr Engagement durch Begleitung und Fördermittel gestärkt und unterstützt werden? Das war Thema eines Besuchs von Bundesfamilienministerin Lisa Paus in der sachsen-anhaltinischen Gemeinde Teutschenthal.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus, Die Gruenen, besucht das Projekt jung.engagiert.Teutschenthal. Das Projekt wird im Rahmen des Programms AUF!leben der DKJS fuer das Aufholprogramm nach Corona umgesetzt.

Dort haben Jugendliche mit Unterstützung aus dem Förderprogramm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Bemerkenswertes geschaffen: ein selbst geplantes Sport- und Freizeitgelände, ein Jugendforum und einen digitalen Informationskanal.

Lisa Paus ließ sich bei einem Rundgang von den Jugendlichen das Gelände zeigen, das mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten auch als Begegnungsort für die gesamte Gemeinde gedacht ist. Begleitet wurde sie dabei von Anne Rolvering, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, von Jugendprojektbegleiterin Mandy Vater, die die Jugendlichen vor Ort unterstützt, von Julia Becher, Vorsitzende des Trägervereins NANGADEF e. V., sowie von Tilo Eigendorf, Bürgermeister der Gemeinde Teutschenthal.

Im Anschluss sprach die Bundesfamilienministerin mit den Jugendlichen darüber, welche Erfahrungen sie während der Corona-Pandemie gemacht haben, wie sie sich eine aktive Beteiligung in der Kommune vorstellen und darüber, was sie persönlich durch das Projekt gelernt haben.

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Energie die jungen Menschen sich hier engagiert haben. Am Anfang gab es viele Ideen und Wünsche, aus denen dann ein konkretes Projekt entstanden ist. Der Jugendtreff mit dem Sportplatz ist heute nicht nur ein Ort für Jugendliche, sondern auch für die nahe gelegene Kita, den Hort und überhaupt alle Menschen in der Gemeinde. Möglich wurde das durch das Förderprogramm AUF!leben, bei dem seit 2021 bundesweit mehr als 280.000 Kinder an rund 6.000 Projekten teilgenommen haben. In Teutschenthal können wir sehen, dass sich solche Projekte positiv auf das Engagement und die Demokratieerfahrung von Jugendlichen auswirken. Denn hier können junge Menschen ihr Mitspracherecht aktiv nutzen, Orte mitgestalten und sich austauschen und vernetzen.“

Dem Projekt war ein Aufruf des Vereins NANGADEF e. V. vorausgegangen, woraufhin sich Jugendliche aus Teutschenthal zusammenschlossen und ihre Vorstellungen für eine kinder- und jugendfreundliche Gemeinde zusammentrugen. Es entstand das Konzept für das Gelände und es wurden Verabredungen für mehr Beteiligung und langfristige Mitbestimmung der Jugendlichen getroffen. „AUF!leben“ ermöglichte die pädagogische Begleitung sowie die Planung, Anschaffung und den Aufbau der Sportgeräte auf dem Platz.

Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: „Das praktische Erlernen und Erfahren im Team macht eine erfolgreiche Demokratiebildung aus. Wenn wie hier in Teutschenthal vom ersten Aufruf bis hin zur gemeinsamen Umsetzung mit so viel Eigeninitiative der Jugendlichen ein Ort entsteht, der nach ihren Wünschen gestaltet ist, haben wir mit unserer Unterstützung durch Fördermittel und Begleitung ein wichtiges Ziel erreicht und einmal mehr gesehen: Kinder- und Jugendarbeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir können als bundesweite Stiftung dank guter Vernetzung auch auf die tolle Jugendarbeit vor Ort und Unterstützung der Gemeinde Teutschenthal zurückgreifen. Mit „AUF!leben“ haben wir dank der regionalen Träger deutschlandweit Projekte umgesetzt, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken, wie erste Evaluationsergebnisse zeigen.“

Bisher wurden mit dem Programm mit 6.000 Projekten über 280.000 Kinder und Jugendliche erreicht. „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung.

Über das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

Um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen, investiert die Bundesregierung in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt zwei Milliarden Euro. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schafft in diesem Rahmen mit rund einer Milliarde Euro Angebote im Bereich der frühkindlichen Bildung, zusätzliche Sport-, Freizeit- und Ferienaktivitäten sowie fördert Unterstützung für Kinder und Jugendliche im Alltag.

Über AUF!leben – Zukunft ist jetzt.

Mit dem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche aller Altersklassen dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel des Programms ist es, junge Menschen durch zielgruppengerechte Angebote vor Ort in ihrer Persönlichkeitsbildung, im sozialen Leben sowie in ihrer seelischen und körperlichen Regeneration zu stärken. Auch soziales Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander sollen gefördert werden

Über die Deutsche Kinder und Jugendstiftung

Die Deutsche Kinder und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gute Chancen zum Aufwachsen und Lernen erhalten und nicht über ihre Defizite, sondern mit ihren Stärken wahrgenommen werden. In ihren Programmen und Projekten macht die Stiftung Kindern und Jugendlichen Mut, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen und stößt Veränderungsprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder Jugendpolitik. Weitere Informationen finden Sie unter www.dkjs.de.

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

Berlin (ots) Der Direktvertrieb an der Haustür hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Doch bis heute setzt sich das Modell durch – und wird zunehmend wichtiger. Auslöser dafür sind ausgerechnet die Digitalisierung und die Energiewende:

Sabrina Nennemann / Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

„Ob Fotovoltaik oder Glasfaseranschluss – viele Firmen haben über Jahre versucht, diese Produkte per Brief oder online zu bewerben. Aber an persönlicher Beratung vor Ort führt kein Weg vorbei. Ohne Door-to-Door wird die Modernisierung der Haushalte Ewigkeiten dauern“, sagt Sabrina Nennemann. Sie leitet eine der größten Schulungsfirmen für Berater, jedes Jahr nehmen mehrere hundert von ihnen an ihren Kursen teil – und es werden mehr. Gern erklärt Sabrina Nennemann im Folgenden, warum der Door-to-Door-Vertrieb immer wichtiger wird und warum er besser ist als sein Ruf.

1. Menschen brauchen echte Kontakte

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Isolation den Menschen nicht guttut – wir suchen die Gesellschaft und den Austausch mit anderen Personen. Ein Gast ist daher gern gesehen. Auch wenn es sich dabei um einen Verkäufer handelt. Seine Aufgabe besteht darin, dem potenziellen Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ihm also rund um den zu unterschreibenden Vertrag eine erstklassige und freundliche Beratung zu bieten.

2. Der persönliche Kontakt bleibt in Erinnerung

Mit dem Door-to-Door-Verkäufer erhalten die Menschen einen persönlichen Ansprechpartner, den sie jederzeit bei offenen Fragen kontaktieren können. Das ist direkter und persönlicher als das Ausfüllen eines Onlinefragebogens oder das Telefonat mit einem anonymen Servicemitarbeiter. Vielen Kunden bleibt das Gespräch mit dem Verkäufer in guter Erinnerung – insbesondere dann, wenn sie vor ihrem Kauf gut durch diesen beraten wurden. Ein Umstand, der die Kundenbindung zum Unternehmen festigt.

3. Persönliche Besuche können lebensrettend sein

Leider gehört es zu den Erfahrungen vieler Verkäufer, zuweilen gerade dann an einer Tür zu klingeln, wenn es dem Bewohner nicht gut geht oder er gerade einen Suizid begehen möchte – derlei Extremfälle sind tatsächlich bekannt. Hier besteht indes der Vorteil, sofort helfend eingreifen zu können, um Schlimmeres zu verhindern. Bereits die Verständigung des Notarztes und der Polizei tragen zur Rettung eines Menschenlebens bei – und führen so zur ewigen Dankbarkeit des Betroffenen.

4. Der Kontakt kann effizient hergestellt werden

Gerade die Werbung im Internet erreicht nicht immer alle Menschen. Wie leicht ist es, eine Anzeige wegzuklicken? Doch das sind Herausforderungen, die der Door-to-Door-Vertrieb nicht kennt. Durch ihn wird ein direkter und schneller Kontakt zum potenziellen Käufer gewährleistet – Fragen können innerhalb weniger Augenblicke beantwortet werden. Ebenso ist es möglich, dem Kunden im persönlichen Gespräch die Wichtigkeit eines Vertrages zu verdeutlichen und so schnelle Abschlüsse zu realisieren.

5. Wichtiges wird sofort erledigt

Bei Abonnements lässt sich bei vielen Kunden ein negatives Verhalten erkennen: So wird häufig aufgeschoben, was eigentlich dringend erledigt werden müsste. Insbesondere wichtige Vertragsanpassungen finden daher zu selten statt. Umso sinnvoller ist der direkte Besuch des Vertriebsmitarbeiters. Bei ihm kann mühelos die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt werden, für die sonst keine Zeit zu finden war. Zusätzlich profitieren Kunden hierbei von speziellen Außendiensttarifen, die über das Internet nicht angeboten werden.

6. Die kompetente und vertrauensvolle Beratung

Der unmittelbare Kontakt zwischen dem Kunden und dem Verkäufer führt natürlich auch dazu, dass sofort eine umfassende Beratung gewährleistet werden kann, die auf alle Wünsche und Bedürfnisse des Käufers Rücksicht nimmt. Mancher Vertrag wird auf diese Weise ganz individuell gestaltet – statt nur aus standardisierten Floskeln zu bestehen. Somit entwickelt sich für beide Vertragspartner ein hohes Maß an Sicherheit, auf das sie sich jederzeit verlassen können.

Über die SHRS Consulting GmbH:

Sabrina Nennemann und Fabian Durek sind die Gründer und Geschäftsführer der SHRS Consulting GmbH und Experten im Door-to-Door-Vertrieb. Sie unterstützen Haustürverkäufer mit gezielten Coachings dabei, ihr Business zu stärken, neue Verkaufsskills zu erlernen und ihren Umsatz schrittweise zu steigern. Mehr Informationen unter: https://shrs.de/

Schüler zeigen: So geht Nachhaltigkeit in der IT

Potsdam (ots) Schülerinnen und Schüler entwickeln grüne Geschäftsideen für den IT-Sektor – das will die neue Think Green Academy des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und des IT-Unternehmens SAP, mit seinem Young Thinkers Programm, unter Beweis stellen. Noch bis zum 14. August können sich Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11 als Einzelperson oder direkt als Team für die Think Green Academy anmelden und den gesamten Prozess von der Ideenentwicklung für ein nachhaltiges Projekt bis zum Pitch durchlaufen.

Nachhaltigkeit; IT; Schülercamp; Green IT;

Das Online-Event startet im Oktober mit verschiedenen Workshops in den Bereichen Entrepreneurship, Design Thinking und Informatik und geht über mehrere Monate.

„Wir möchten im Rahmen der Think Green Academy das unternehmerische Denken und Handeln der Schülerinnen und Schüler fördern und ihnen die Möglichkeit geben, aus eigenen ersten Ideen Gründungsprojekte entstehen zu lassen.“, so HPI-Direktor Professor Christoph Meinel.

Mit dem Projekt zeigen HPI und SAP den Schülerinnen und Schülern, dass die Informatik die Kraft hat, die Welt aktiv und nachhaltig zu gestalten. Der Ausbau der Projektidee erfolgt in freier Teamarbeit. Zum Ende der Think Green Academy pitchen die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor einer Jury und zeigen, wie sie mit Apps, Datenerhebung oder Software-Anwendungen Umweltprobleme lösen wollen.Unterstützt wird das Format von der HPI School of Entrepreneurship und der HPI School of Design Thinking.

Kurzprofil HPI-Schülerakademie

Die Schülerakademie des Hasso-Plattner-Instituts bringt jungen Informatikinteressierten die vielfältigen Anwendungsgebiete und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten der Informatik näher – digital und am Campus. Je nach Altersgruppe und Interesse können die Schülerinnen und Schüler im HPI-Schülerkolleg, im HPI-Sommercamp, Coder Dojo oder beim Girls‘ Day die Welt der Programmiersprachen spielerisch kennenlernen.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Angeboten des HPI für Schülerinnen und Schüler finden Sie hier: https://hpi.de/open-campus/schuelerakademie.

Das Ringheiligtum Pömmelte im künstlerischen Pastell

Malkurs der KVHS beteiligt am laufenden Salzlandkreis-Wettbewerb. Auch andere Interessierte haben die Chance, mit ausgewählten Motiven einen Kalender 2023 zu zieren.

Bernburg. Acht Wochen bleiben dem Aquarellkurs an der Kreisvolkshochschule in Schönebeck jetzt noch Zeit. Seine Teilnehmer brauchten nicht lange überlegen und begeisterten sich für die Idee des Salzlandkreises, das Ringheiligtum Pömmelte aus eigener Perspektive und mit eigenen künstlerischen Mitteln aufs Papier zu bringen. Malen mit Aquarellfarben ist eine der beliebtesten Maltechniken, wenn auch anspruchsvoll. Aquarellmalerei, wie sie an der KVHS gelehrt und praktiziert wird, fasziniert durch die große Vielseitigkeit immer wieder auch erfahrene Maler.  

Die Aufgabe für alle, die sich wie die Schönebecker ebenfalls noch am aktuellen Kunstwettbewerb beteiligen wollen: Ein Bild vom Ringheiligtum Pömmelte malen oder zeichnen, mit Pinsel oder Stift. Neben Pastell geht natürlich auch Tusche, Kohle oder Mischtechnik, alles ist erlaubt. Entstehen soll in jedem Fall ein kreatives Werk, das sich durch Aktualität, Farbgebung oder Abbildung in besonderer Art und Weise auszeichnet.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab zehn Jahre, Künstlerinnen und Künstler oder überhaupt Kunstinteressierte. Der Salzlandkreis möchte noch einmal auch ausdrücklich Schulklassen ansprechen.

Die besten Motive sind vorgesehen für einen Kalender 2023, der Besuchern angeboten werden soll. Ein Gewinner wird ermittelt und schon vorher nach Pömmelte zur feierlichen Eröffnung des neuen Touristeninformationszentrums mit vielen Gästen eingeladen.

Kreative, die sich angesprochen fühlen, können bis zum 30. Juli 2022 ihre Bilder vom Ringheiligtum digital einsenden unter der E-Mail-Adresse kultur@kreis-slk.de oder im Original einreichen an die Postadresse Salzlandkreis, StS 07, Karlsplatz 37, 06406 Bernburg (Saale).

Weitere Informationen zum Malwettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Internetseite des Salzlandkreises www.ringheiligtum-pömmelte.de.

SOS Kinderdorf Sachsen-Anhalt – Gesundheitsministerin übernimmt Schirmherrschaft für Bernburg

Themen in diesem Video: Anlässlich des 30jährigen Jubiläum des SOS-Kinderdorf Bernburg übernimmt Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne die Schirmherrschaft für neues Bauprojekt.

SOS-Kinderdorf Bernburg – 30 Jahre

Gäste waren neben der Vorstandsvorsitzenden des SOS Kinderdorf München, Prof. Dr. Sabina Schutter auch Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne, Landrat Markus Bauer, sowie der stellvertretende Oberbürgermeisterin der Stand Bernburg, Paul Koller sowie weitere enge Partner. Schirmherr des SOS Kinderdorfes ist seit letztem Jahr Prinz Eduard von Anhalt. Dieser hat deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit mit Kindern ist. Begonnen hat alles mit 8 arrangierten Mitarbeitern im Jahr 1992, seit dem hat sich das SOS-Kinderdorf in Bernburg enorm entwickelt. Weil der Bedarf auch künftig sehr groß ist, entwickelt sich der Standort in Sachsen-Anhalt mit sechs Außenstellen und einem neuen Gebäude weiter. Aus den ehemals 8 Mitarbeitern sind mittlerweile 132 Mitarbeiter geworden. Insgesamt hat das SOS Kinderdorf 10 Außenstellen an 6 Standorten. In den Kindertageseinrichtungen werden 300 Kinder betreut, dazu 40 Kinder in den Wohngruppen, dazu kommen 100 Kinder und Familien im Tagesgeschäft. Das SOS-Kinderdorf in Bernburg ist das einzige in Sachsen-Anhalt. Den Altkeis Bernburg hat es bereits überschritten. Geplant ist der weitere Ausbau und Erweiterung in die Landeshauptstadt. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis.
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