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Berliner Abgeordnete befürworten bundesweiten Bürgerrat Bildung und Lernen: „Unterschätzen Sie nicht Ihre Macht“

Berlin (ots) In Berlin ist am Wochenende der neue Bürgerrat Bildung und Lernen zusammengetreten. Beim Abschluss-Panel in der Staatsbibliothek Unter den Linden stellten sich eine Woche vor der Bundestagswahl und den Landtagswahlen auch die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher aller politischer Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus dem Dialog mit dem Bürgerrat.

Berliner Abgeordnete befürworten bundesweiten Bürgerrat Bildung und Lernen: „Unterschätzen Sie nicht Ihre Macht“ / Erste Sitzung des Bürgerrats Bildung und Lernen mit 100 zufällig ausgelosten Menschen aus ganz Deutschland in der Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden.

Mit dabei waren Dr. Maja Lasic, (SPD), Prof. Dr. Anabel Ternès (CDU), Regine Kittler (Die Linke), Stefanie Remlinger (Bündnis 90 / Die Grünen), Franz Kerker (AfD), David Jahn (FDP). Sie alle ermutigten den Bürgerrat Bildung und Lernen, die Empfehlungen zur Verbesserung des Bildungssystems sehr offensiv vorzutragen. Die Stimme der Bürgerinnen und Bürger werde bei den anstehenden Reformen auf jeden Fall gehört werden, betonten die Politikerinnen und Politiker parteiübergreifend. „Unterschätzen Sie nicht ihre Macht“, resümierte Stefanie Remlinger.

Im Bürgerrat Bildung und Lernen trafen 100 zufällig ausgeloste Menschen aus ganz Deutschland in der Hauptstadt zusammen. Ihre Empfehlungen für Verbesserungen im deutschen Bildungssystem werden nun von gewählten Bürgerbotschafter/-innen ausgearbeitet und Mitte November beim Bürgergipfel in Berlin offiziell der Politik im Bund, in den Ländern und in den Kommunen übergeben.

Ins Leben gerufen wurde der Bürgerrat Bildung und Lernen von der unabhängigen Montag Stiftung Denkwerkstatt in Bonn. Insgesamt ist das Projekt auf drei Jahre angelegt, ein Durchlauf dauert jeweils ein Jahr. Im Mai hatten 400 zufällig ausgeloste Menschen aus ganz Deutschland beim Online-Jugend- und Bürgerforum ihre Vorschläge zusammengetragen. Der Bürgerrat Bildung und Lernen ist aktuell der einzige Bürgerrat, der bundesweit aktiv ist und auch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren einbezieht. Zehn Kinderbotschafter/-innen aus den Schulwerkstätten in Berlin dabei und haben ihre Ideen für einen besseren Lernalltag in den Bürgerrat eingebracht.

Web: https://www.buergerrat-bildung-lernen.de

Wettbewerb „Jugend testet 2022“ Neue Runde startet jetzt

Welcher Korrekturstift trocknet am schnellsten? Sind feste Duschseifen besser als das Duschgel aus der Flasche? Welcher Online-Shop hat den besten Kundenservice? Wie fit machen Fitness-Apps?

Fragen wie diese können Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb „Jugend testet“ untersuchen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro und Reisen nach Berlin.
Die Anmeldung ist ab sofort unter jugend-testet.de möglich.

Ob alleine, im Team oder als gesamte Klasse – alle, die zwischen 12 und 19 Jahre alt sind, können beim Wettbewerb mitmachen. Was man dafür braucht? Eine spannende Testidee, genaue Beobachtung und eine nachvollziehbare Dokumentation. Und das Testthema? Das kann nach den eigenen Interessen frei gewählt werden, von Apps über Milchalternativen und Textmarkern bis zu Streamingdiensten und zuckerfreien Kaugummis ist alles möglich. Hauptsache, es passt in eine der beiden Wettbewerbskategorien Produkttests oder Dienstleistungstests. Ein Tipp: Erfahrungsgemäß ist die Konkurrenz bei den Dienstleistungstests weniger groß als bei den Produkttests.

Was gibt’s zu gewinnen? Für die Top 3 in jeder Wettbewerbskategorie winken Preise von 1.500 bis 2.500 Euro und Reisen nach Berlin. Daneben gibt es zahlreiche Sach- und Anerkennungspreise.

Wie geht’s los? Mit der Anmeldung. Interessierte suchen sich eine betreuende Lehrkraft, die das Team anmeldet. Das ist ab sofort bis zum 30. November 2021 möglich unter www.jugend-testet.de.

Juniorwahl 2021: 1.5 Millionen Jugendliche gehen bei Bundestagswahl der Jugend von heute bis Freitag an die Wahlurnen

Berlin (ots) Für 1.5 Millionen Schüler an bundesweit 4.513 Schulen heißt es bei der Juniorwahl von heute bis Freitag, den 24. September 2021 in ganz Deutschland: Kreuz machen und wählen gehen!

© Juniorwahl 2021 / 1.5 Millionen Jugendliche gehen bei Bundestagswahl der Jugend von heute bis Freitag an die Wahlurnen

Die Juniorwahl ist das größte Schulprojekt in Deutschland und steht zur Bundestagswahl 2021 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Wolfgang Schäuble.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Seit dem Ende der Sommerferien steht das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Nun geht es in dieser Woche wie bei der „echten“ Bundestagswahl für die Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal der Schule. Die rund 50.000 Wahlhelfer in den beteiligten Schulen, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Das Gesamtergebnis der Zweitstimmen und die Sieger der Erststimmen der Juniorwahl werden am Wahlsonntag, den 26. September 2021 um 18:00 Uhr auf www.juniorwahl.de veröffentlicht.

HINTERGRUND DER JUNIORWAHL

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass sich die Wahlbeteiligung der beteiligten Eltern erhöhte, ebenso wie die Wahlbeteiligung unter Erstwählern. Zudem steigt signifikant die Wahlbereitschaft und das Wissen über die Kandidaten, vor allem bei nicht-gymnasialen Schulformen.

Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 3,8 Millionen Jugendliche beteiligt.

Partner der Juniorwahl sind der Deutsche Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Zusätzlich wird in vielen Ländern das Projekt durch Kultusministerien, Landtage und Landeszentralen für politische Bildung finanziert.

Projektseite: www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

AKKA Technologies baut Digitalangebot aus und eröffnet neuen Standort des „Digital Center of Excellence“ (DCE) in Leipzig

Sindelfingen/Leipzig (ots) AKKA Technologies baut seine Präsenz am Standort Leipzig erheblich aus und eröffnet einen neuen Standort des „Digital Center of Excellence“ (DCE). Damit reagiert der europäische Marktführer für Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen auf die rasant steigende Nachfrage nach digitaler Expertise in der Region. Insgesamt werden 250 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte vor Ort geschaffen.

Dr. Jens Katzek (Geschäftsführer ACOD), Tino Glatzel (Leiter AKKAdemy & DCE), Dr. Peter Mehrle (AKKA CEO BU Germany), Ines Fröhlich (Staatssekretärin), Jean-Franck Ricci (AKKA Group Managing Director) und Clemens Schülke (kommissarischer Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig) (von links) /

Mit dem Exzellenzzentrum beschleunigt AKKA digitale Innovationsprojekte und treibt die digitale Transformation seiner Kunden aktiv voran. Das Unternehmen bietet hochinnovative Lösungen in den Bereichen Cloudarchitektur, Softwareentwicklung und -testing, Embedded Softwareentwicklung, KI, Machine Learning und Data Analytics.

Die bereits seit 2019 in Leipzig ansässige AKKAdemy, die Toptalenten und erfahrenen Ingenieuren neueste Trainingsprogramme bietet, zieht gemeinsam mit dem Digital Center of Excellence an einen neu geschaffenen Standort an der Alten Messe Leipzig. Durch die räumliche Vereinigung entsteht in Leipzig ein in Deutschland einmaliges, digitales Kompetenzzentrum. Mit der signifikanten Investition unterstreicht AKKA die hohe strategische Bedeutung des Standorts Leipzig und unterstützt die aufstrebende Entwicklung der Stadt zum „Digital Hub des Ostens“. Zugleich stärkt AKKA die digitale Forschungs- und Entwicklungslandschaft in Sachsen. Der Freistaat fördert das Kompetenzzentrum mit rund 2,6 Millionen Euro im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Der neu eröffnete Standort des digitalen Kompetenzzentrums befindet sich in einem attraktiven Innovationsumfeld an der Alten Messe 6 in Leipzig. Auf 1000 m2 bietet AKKA den Top-Absolventen und Ingenieuren moderne Büroräumlichkeiten und flexible Arbeitsplatzkonzepte, die einen optimalen Rahmen für kollaborative Entwicklungsprojekte schaffen.

„Der digitale Innovationsdruck auf unsere Kunden wächst kontinuierlich; und damit auch die Nachfrage nach Expertise und Beratung. Davon profitiert wiederum AKKA. Wir bieten unseren Kunden genau die Expertise, die sie für die Skalierung ihrer digitalen Transformation brauchen. Mit unserem digitalen Kompetenzzentrum wollen wir die stetig wachsende Nachfrage in der Region weiter erschließen. Das hier gebündelte Know-How wird bei Bedarf auch AKKA-Teams in Deutschland und international zur Verfügung stehen“, betont Dr. Peter Mehrle, AKKA CEO BU Germany.

„Um die Digitalisierung in unserem Land voran zu treiben, brauchen wir qualifizierte Fachkräfte. Insbesondere Nachwuchsingenieure müssen für Prozesse der digitalen Transformation fit gemacht werden. Mit seinem digitalen Kompetenzzentrum leistet AKKA einen Beitrag zur Smart-Industry, unterstützt bei der Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften und sorgt für Know-How- und Wissenstransfer“, äußert sich Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt.

Ines Fröhlich, Staatssekretärin des sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hebt hervor: „Ich begrüße die Firma AKKA sehr herzlich im Freistaat Sachsen. Die Entscheidung zur Eröffnung eines neuen Standortes in Leipzig beweist einmal mehr, wie attraktiv Sachsen für innovative Unternehmen ist, die sich der digitalen Transformation und der Entwicklung zukunftsfähiger innovativer Technologien im direkten Umfeld namhafter Kunden widmen. AKKA findet in einer der dynamischsten Städte Deutschlands ausgezeichnete Bedingungen, entsprechende Kooperationsmöglichkeiten und den notwendigen Geschäftsaustausch vor. Diese Neuansiedelung wird den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und insbesondere sein mittlerweile landesweit anerkanntes digitales Ökosystem weiter voranbringen.“

„Leipzig zieht hochqualifizierte Menschen aus Mitteldeutschland und darüber hinaus an, weil Leipzig eine lebenswerte Stadt ist: grün, mit erschwinglichen Mieten und kurzen Wegen. Dies ist bedeutender Standortfaktor für High-Tech Unternehmen. Ich freue mich, dass sich AKKA für Leipzig als Standort für sein Exzellenzzentrum entschieden hat und damit ein wichtiger Akteur des Forschungs- und Entwicklungsstandortes „Alte Messe“ Leipzig wird“, sagt Clemens Schülke, kommissarischer Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig.

ÜBER AKKA

AKKA ist der führende europäische Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen. Unser umfassendes Portfolio an digitalen Lösungen, kombiniert mit unserer Expertise im Ingenieurswesen, versetzt uns in die einzigartige Lage unsere Kunden bei der Nutzung vernetzter Daten und Beschleunigung ihrer Innovationen optimal zu unterstützen und die Zukunft der intelligenten Industrie voranzutreiben. AKKA begleitet führende Industrieunternehmen in einer Vielzahl von Branchen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mit modernsten digitalen Technologien (KI, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen usw.). Als Ingenieurs- und Entwicklungsdienstleister unterstützt AKKA ihre Kunden dabei, ihre Produkte und Geschäftsprozesse neu zu überdenken. AKKA wurde 1984 gegründet und hat eine stark unternehmerisch geprägte Kultur sowie eine breite globale Präsenz. Unsere weltweit 20.000 Mitarbeiter sind alle leidenschaftlich an Technologie interessiert und teilen AKKAs Werte Respekt, Mut und Ehrgeiz. Der Konzern erzielte 2020 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. AKKA ist an der Euronext Paris und Brüssel börsennotiert – Segment A – ISIN code: FR0004180537.

Weitere Informationen unter www.akka-technologies.com

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Kunststofferzeuger feiern besonderen Geburtstag: 20 Jahre Kunos coole Kunststoff-Kiste

Frankfurt am Main (ots) Das Experimentierset für Grundschulkinder, Kunos coole Kunststoff-Kiste, ist das Aushängeschild der vielfältigen Bildungsarbeit bei PlasticsEurope Deutschland. Denn mit den Kunststoff-Experimenten können schon die jüngsten Schülerinnen und Schüler spielerisch für die Naturwissenschaften begeistert werden. Jetzt wird der Tüftlerkasten Kuno ganze zwanzig Jahre alt.

20 Jahre Kunos coole Kunststoff-Kiste / Freude über 20 Jahre Kunos coole Kunststoff-Kiste bei der Verbands-Verantwortlichen für Bildungsarbeit, Tanja Rühl

Seit der Einführung der ersten 100 Experimentiersets an Bremer Schulen mit dem damaligen Bildungssenator Willi Lemke wurden deutschlandweit mehr als 15.000 Koffer verteilt – fast alle davon sind noch heute im Unterricht im Einsatz. Mit anderen Worten: Das wiederauffüllbare Set ist mittlerweile an mehr als der Hälfte aller Grundschulen in Deutschland verfügbar.

Dabei verdankt Kuno seinen Erfolg selbst einem echten Experiment, wie Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland erklärt: „Die Idee, schon Grundschulkinder an die Naturwissenschaften heranzuführen, war vor zwanzig Jahren noch alles andere als selbstverständlich. Der Konsens lautete, erst wenn Lernende abstrakt denken können, seien sie bereit für Fächer wie Chemie und Physik“. Doch die ernüchternden Ergebnisse der Pisa-Studie führten zum Mut, endlich umzudenken. Und so entwickelte der Verband der Kunststoff-erzeuger gemeinsam mit der späteren Professorin für Chemie-Didaktik, Gisela Lück, ein abwechslungsreiches und spannendes Experimentierset.

Kunststofferzeuger mit MINT-Engagement

Die Experimente – vom Superabsorber bis zum Helm oder der Kläranlage im Taschenformat – begeistern nun schon Generationen von Kindern. Und dies, so Bühler, macht Kuno zu einem wichtigen Pfeiler der Verbandsarbeit: „Wir spüren ein nachlassendes MINT-Interesse bei Jüngeren und gleichzeitig einen stetig steigenden Fachkräftemangel. Wenn wir einen Beitrag dazu leisten können, dass Kinder schon früh merken, wie viel Spaß das Experimentieren und Tüfteln macht und wie faszinierend auch die Welt der Kunststoffe ist, dann machen wir das mit Freude und Überzeugung“.

Die Strahlkraft des Experimentiersets reicht übrigens weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: Mittlerweile unterrichten auch Lehrende in Polen und Italien in den jeweiligen Landessprachen mit den Kunststoff-Versuchen. Seit 2016 gibt es mit Olly’s Cool Box of Plastics eine englische Sprachversion für den bilingualen Unterricht und für britische Schülerinnen und Schüler. Demnächst ergänzt eine tschechische Ausgabe das Angebot, speziell gefördert durch ein europäisches Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope.

WEB: www.plasticseurope.de

Arbeitgeberverband HessenChemie erhält MediaVAward

Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar mit Sonderpreis prämiert

Wiesbaden (ots) Auf der Preisverleihung des MediaVAwards in Köln ist die Talentsharing-Plattform „Ausbildungsradar“ des Arbeitgeberverbands HessenChemie mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ ausgezeichnet worden. Das Tool wurde gemeinsam mit Vertretern aus Mitgliedsunternehmen und dem Fuldaer Start-up stafftastic GmbH entwickelt.

v.l.: Jürgen Funk – HessenChemie; Malte Bürger, Hendrik Heil, Jan Herold Müller – stafftastic GmbH

„Mit dem Ausbildungsradar haben wir eine innovative Idee aus der Mitgliedschaft für unsere Mitgliedsunternehmen umgesetzt, die das Problem des Fachkräftemangels in der chemisch-pharmazeutischen Industrie angeht“, so Jürgen Funk, der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer von HessenChemie. „Es freut uns, dass die Jury das Potenzial der Talentsharing-Plattform erkannt und mit der Auszeichnung gewürdigt hat.“

Mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar können Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes talentierte Bewerber, denen sie trotz Eignung aus Kapazitätsgründen keinen Ausbildungsplatz anbieten können, an andere Unternehmen im Verbandsnetzwerk weiterempfehlen. Die Bewerber haben dadurch die Chance, doch noch einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf zu finden. Beim Ausbildungsradar gilt das Motto: „Empfehlen ist besser als absagen“, erläutert Funk die Funktionsweise der Plattform.

Der MediaVAward ist ein Wettbewerb für Verbände, der jährlich durch den Verbändereport, ein Fachmagazin für Verbandsführungskräfte, durchgeführt wird und in dreizehn Kategorien herausragende Kommunikationsprojekte, Druckstücke, Onlineauftritte und Nachwuchskräftekampagnen auszeichnet. HessenChemie hatte sich mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar gemeinsam mit einer TikTok-Kampagne zum Ausbildungsmarketing des Bundesarbeitgeberverbands Chemie und einer Kampagne zum Ausbildungsberuf als Immobilienkaufmann/-frau des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen aus einer Vielzahl an Einreichungen für die TOP Drei in der Kategorie „Beste Nachwuchsinitiative“ qualifiziert. Das Projekt wurde auf der Preisverleihung mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ jedoch besonders gewürdigt.

„Der Sonderpreis ist eine bedeutende Auszeichnung unserer geleisteten Arbeit. Er würdigt die innovative Idee des Ausbildungsradars und trägt dem Alleinstellungsmerkmal unserer Talentsharing-Plattform im Markt Rechnung“, so Funk.

Über HessenChemie

Im Arbeitgeberverband HessenChemie sind 310 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie sowie einiger industrienaher Serviceunternehmen zusammengeschlossen. Derzeit befinden sich ca. 4.600 junge Menschen in Ausbildung. HessenChemie vertritt die tarif- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Gewerkschaft, Politik und Öffentlichkeit und unterstützt seine Mitglieder unter anderem durch die Kampagne Elementare Vielfalt und den Ausbildungsradar bei der Nachwuchskräftesicherung.

Weitere Informationen zum Ausbildungsradar sind unter www.ausbildungsradar.de/hessenchemie abrufbar.

Internet: www.hessenchemie.de

165 neue Auszubildende starten bei den Ford-Werken durch

Köln (ots)Beginn des neuen Ausbildungsjahres am Mittwoch, 1. September 2021 – 165 neue Auszubildende starten in Köln und Saarlouis ihre Ausbildung in insgesamt acht Ausbildungs- und vier dualen Studiengängen. Damit befinden sich bei Ford aktuell insgesamt über 500 junge Menschen in einer Ausbildung

165 neue Auszubildende starten bei den Ford-Werken durch

Am Mittwoch, 1. September, beginnt das neue Ausbildungsjahr bei den Ford-Werken. 165 junge Menschen starten dann in Köln (130) und Saarlouis (35) entweder ihre Ausbildung oder ein duales Studium. Insgesamt standen den Auszubildenden acht Ausbildungs- und vier duale Studiengänge zur Auswahl. Unter den 20 Frauen und 145 Männern sind auch vier Geflüchtete, die ihre Ausbildung bei dem Automobilhersteller aufnehmen.

Im Kölner Ford-Werk starten insgesamt 20 junge Frauen und 110 junge Männer ihre berufliche Karriere. Sie teilen sich auf in 24 Industriemechaniker, 24 Elektroniker für Automatisierungstechnik, sechs Fachinformatiker, zehn Fachkräfte für Lagerlogistik, 22 Fachkräfte Metalltechnik/Fertigungsmechaniker, zwei Technische Modellbauer und zwölf KFZ-Mechatroniker. In den vier dualen Studiengängen, bei Ford kurz do2 genannt, starten zwölf Elektroniker für Automatisierungstechnik kombiniert mit dem Studium der Elektrotechnik, sechs Industriemechaniker mit dem Studium der Nachhaltigen Ingenieurwissenschaft und sechs Fachinformatiker mit dem Studium der Wirtschaftsinformatik. Neben den drei technischen dualen Ausbildungen qualifizierten sich sechs junge Frauen und Männer für die Ausbildung zum Industriekaufmann kombiniert mit dem Studium „Business Administration“. In Köln werden alle Auszubildenden im Laufe ihrer Ausbildung auch Einsätze in der Ford Fiesta-Fertigung haben, dem Herzstück des Werkes in Köln.

Im Ford-Werk im saarländischen Saarlouis stellen dieses Jahr zehn angehende Industriemechaniker, 17 Elektroniker für Automatisierungstechnik ebenso wie sechs KFZ-Mechatroniker sicher, dass im Ford Focus Stammwerk auch zukünftig der hohe technische Standard der Produktion mit Facharbeitern beibehalten wird. Erstmalig werden sie dieses Jahr von zwei Auszubildenden der Fachinformatik unterstützt. Mit der Aufnahme dieses Ausbildungsganges in das Ausbildungs-Portfolio am Standort Saarlouis unterstreicht der Automobilhersteller die Bedeutung von IT-Kompetenz für eine zukunftsgerichtete Fertigung.

Der Auszubildende mit der weitesten Anreise ist ein junger Mann aus Griechenland, der extra für die Ausbildung seine Heimat verlässt und nach Saarlouis zieht. Der Automobilhersteller unterstützt den engagierten 18-jährigen und angehenden KFZ-Mechatroniker mit Deutschkursen und bei der Wohnungssuche.

Neu ab diesem Ausbildungsjahr ist, dass alle Auszubildenden mit digitalen Endgeräten (PCs, Laptops bzw. Tablets) ausgestattet werden. Damit ist sichergestellt, dass auch im Falle eines erneuten Lockdowns das mobile Arbeiten möglich und bereits erprobt ist.

Um einen dieser begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern, mussten die Berufseinsteiger nach einem erfolgreichen Online-Berufseignungstest ihre Motivation und Wissen im Rahmen eines kleinen Auswahlverfahrens unter Beweis stellen.

Nun freuen sich auch die 72 Ausbilderinnen und Ausbilder, ihre neuen Schützlinge ab dem 1. September begrüßen zu dürfen. Aber allzu lange arbeiten beide Seiten nicht zusammen, denn durchschnittlich haben innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als die Hälfte aller Auszubildenden ihre Ausbildung verkürzt. Der Anteil derjenigen, die die Abschlussprüfung mit gut oder sehr gut bestanden haben, liegt bei durchschnittlich über 30 Prozent.

Ford in Köln bietet ferner jungen Menschen, die für 2021 keinen Ausbildungsplatz bekommen haben oder sich noch orientieren wollen, über die Einstiegsqualifizierung (EQ) ein ausbildungsvorbereitendes Programm an. Dieses startet ab Oktober und geht über elf Monate.

Wer noch nicht sicher ist, welcher Ausbildungsgang der richtige ist, kann sich für eine der verschiedenen Berufsorientierungs- oder -beratungsmöglichkeiten anmelden. In Köln gibt es insbesondere spezielle Angebote nur für Mädchen, um Einblicke in die technische Berufswelt zu bekommen. Alle Termine finden sich ebenfalls auf der ausbildungseigenen Website www.azubi-bei-ford.de

Gereizter, trauriger, erschöpfter: Corona-Pandemie führt zu schlechter Stimmungslage bei Kindern

Hamburg (ots) Von Kontaktbeschränkungen bis hin zu Homeschooling und Wechselunterricht – die Corona-Pandemie hat den Alltag der Schülerinnen und Schüler massiv durcheinandergewirbelt.

Gereizter, trauriger, erschöpfter: Corona-Pandemie führt zu schlechter Stimmungslage bei Kindern / Kinder haben unter den Corona-Kontaktbeschränkungen teils stark gelitten.

Mit Blick auf den psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen haben die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie negative Spuren hinterlassen. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Mobil Krankenkasse unter rund 1000 Eltern belegt das.

Die Hälfte der befragten Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren gibt an, dass die Stimmung Ihres Kindes während der Corona-Situation alles in allem schlechter war als vor der Pandemie. Ein gutes Drittel (38 %) der Eltern beobachtet eine zunehmende Gereiztheit des Kindes. Jeweils ein knappes Drittel (32 %) nimmt wahr, dass das Kind sich einsamer fühlt als vor der Corona-Situation bzw. sich mehr mit den Geschwistern oder Eltern streitet (29 %). Ein Fünftel der Eltern stellt jeweils fest, dass sich ihr Kind während der Corona-Pandemie trauriger fühlt (21 %), sich mehr Sorgen macht, alles zu schaffen (20 %) bzw. erschöpfter oder müder ist als vor der Pandemie (19 %). Nur fünf Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind ausgeglichener ist als vorher. Diesen negativen Trend sieht auch Julia Theeg, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Supervisorin aus Hannover: „In meiner Praxis erlebe ich einen Ansturm auf Psychotherapie für Kinder. Anmeldegründe sind Ängste, Traurigkeit, Sorgen, die von den Eltern berichtet werden. Derzeit ist die Nachfrage so hoch, dass wir nicht ausreichend Therapieplätze zur Verfügung stellen können.“

Psychotherapeutin Theeg: „Soziale Isolation kann zu vielfältigen Symptomen führen“

Laut den Ergebnissen der forsa-Umfrage fallen die Kontaktbeschränkungen besonders stark ins Gewicht. 89 % der befragten Eltern gibt an, dass ihre Kinder unter den Beschränkungen stark oder etwas gelitten haben. Eine gefährliche Situation, wie Psychotherapeutin Julia Theeg erläutert: „Die soziale Isolation kann zu vielfältigen Symptomen, wie z. B. zu anhaltender Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Schlafstörungen und Sucht führen.“

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen durch die fehlenden persönlichen Kontakte in den zurückliegenden Monaten stark angestiegen ist. Gemäß den Umfrageergebnissen waren 34 % der 6- bis 10-Jährigen und sogar 65 % der 11- bis 16-Jährigen nach Einschätzung ihrer Eltern auch außerhalb des Unterrichts deutlich mehr am Handy oder am Computer. Grund zur Sorge besteht durch diesen erhöhten Medienkonsum jedoch nicht unbedingt, meint Theeg: „Ein erhöhter Medienkonsum ist während der Kontaktbeschränkungen normal. Kinder und Jugendliche nutzen Medien, um mit ihren Freunden in Kontakt zu sein. Wenn Jugendliche nicht mehr „davon lassen können“, aggressiv werden oder sogar Schlafstörungen entwickeln, sind dies indes Warnsignale. Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern ins Gespräch gehen und verstehen wollen, was z. B. hinter einem erhöhten Medienkonsum für ein Bedürfnis steht.“

Kindern die Angst nehmen: „Freude statt Leistung“

Für einen Großteil der Kinder war die Rückkehr in den Wechselunterricht laut forsa-Umfrage mit Freude (61 %) und Erleichterung (48 %) verbunden. Allerdings haben 17 % auch Sorgen geäußert, 10 % Angst vor einer Ansteckung, 8 % sogar mit körperlichen Symptomen wie Bauch- oder Kopfschmerzen und 6 % mit Verweigerung reagiert. Auch hier ist es wichtig, dass die Eltern mit den Kindern den Dialog suchen, betont die Expertin: „Eltern können ihre Kinder vor allem den Druck nehmen und den Blick auf die Ressourcen lenken – Freude statt Leistung. Freude vor allem darüber, die neuen Herausforderungen wie z. B. Homeschooling oder Wiedereinstieg geschafft zu haben. Die Noten sind in diesem Zusammenhang zweitrangig und sollten nicht so in den Fokus genommen werden.“

Web: mobil-krankenkasse.de

Halle-Saale – Universitätsmuseum zeigt Ausstellung: „Unser Revier. Mitteldeutschland im Wandel“

(halle.de/ps) Braunkohle hat über Jahrhunderte die Industrieregion Mitteldeutschland geprägt. Von der Braunkohle abhängige Großindustrien bestimmten Wirtschaftsstrukturen, Art und Stellenwert von Arbeit und Technik, sie veränderten Natur und Landschaft.

Monumentalbild des Geiseltals von Georg Heinze, Foto: Uni Halle / Michael Deutsch

Die Ausstellung im Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) „Unser Revier. Mitteldeutschland im Wandel“ vermittelt mit Objekten aus den wissenschaftlichen Sammlungen der Universität, der Bergbaukultur sowie künstlerischen Werken über 200 Jahre Braunkohlennutzung in der Region sowie den damit einhergehenden wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Wandel.

Sie wurde am1. Juli eröffnet und ist noch bis 30. November im Universitätsmuseum, Universitätsplatz 11 (Löwengebäude), zu sehen. Über die aktuell geltenden Öffnungszeiten informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Zentralen Kustodie: www.kustodie.uni-halle.de.

Monumentalbild des Geiseltals von Georg Heinze, Foto: Uni Halle / Michael DeutschEines der herausragenden Objekte der neuen Schau, die Universitätskustos Dr. Dirk Schaal kuratiert hat, ist ein Monumentalbild des Geiseltals von Georg Heinze. Die Erschließung und der Abbau der dort lagernden Braunkohlevorkommen ab den 1920er Jahren machten die Entdeckung einzigartiger Fossilien, wie das des Ur-Pferds, möglich. Die Geiseltalsammlung der MLU zählt seit 2012 zum National wertvollen Kulturgut. Zu sehen sind zudem die Arbeiten namhafter Fotografen, die die Auseinandersetzung mit der Region und der Kohlewirtschaft seit den 1920er Jahren zeigen. Ein weiteres Highlight: Der renommierte hallesche Künstler Moritz Götze hat eigens für die Ausstellung ein Emaille-Kunstwerk mit Persönlichkeiten und Produkten, die das mitteldeutsche Revier geprägt haben, geschaffen.

Zum Hintergrund:
Am 3. Juli 2020 haben Bundesregierung und Bundesrat den Gesetzesentwürfen zum Ausstieg aus der Kohleverstromung und der parallelen Stärkung der Wirtschaftsstruktur in den betroffenen Regionen – darunter das mitteldeutsche Revier – zugestimmt. Der beschlossene endgültige Ausstieg aus der Braunkohle soll mit konkreten Maßnahmen umgesetzt werden. Bis heute ist die Universität Halle an der Erforschung der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland beteiligt. Auf gegenwärtige Aufgaben im Strukturwandel verweist die Ausstellung über verschiedene an der Universität angesiedelten Projekte.
Auf Grundlage einer Empfehlung der Kohlekommission und der Aufnahme des Vorhabens in das Strukturstärkungsgesetz der Bundesregierung bereitet die Universität die Gründung eines Instituts für Strukturwandel und Nachhaltigkeit vor.

Web: https://www.halle.de

Ferienprogramm im Magdeburger Zoo

Kinder von 7 bis 11 Jahren treten im Zoo in die Fußstapfen der großen Naturforscher und erkunden den Lebensraum Regenwald. In zwei Expeditionen geht es nach Amazonien und auf AFRICAMBO-Safari. Auch dieses Jahr bietet der Magdeburger Zoo wieder ein besonderes Ferienprogramm. In einer kleinen Gruppe können Ferienkinder Zootiere hautnah erleben und einmal hinter die Kulissen im Vogelgesangpark schauen. Dabei werden sie von je zwei geschulten, erfahrenen Zoo-Guides betreut, erhalten warmes Mittagessen sowie Obst, Gemüse, Snacks und Getränken und können ein selbst gestaltetes Andenken mit nach Hause nehmen.

Wer schon immer den Regenwald Südamerikas erforschen wollte, der ist auf der Amazonien-Expedition ganz richtig! Die Expeditionsteilnehmer treten hier in die Fußstapfen der großen Naturforscher Darwin und Linné und erkunden den einzigartigen Lebensraum Regenwald. Wie solche Expedition früher aussahen und wie Tiere heutzutage transportiert werden erfährt man bei einem Blick hinter die Kulissen. Natürlich begegnen die kleinen Entdecker dabei unter anderem dem gut getarnten Tapir, sowie den flinken Krallenaffen und bunten Papageien, über die es im Expeditionslogbuch eine Menge Fragen zu beantworten gibt. Nach einer Stärkung begibt sich die Gruppe am Nachmittag auf die Suche nach einer neuen Froschart, die von den jungen Forschern einen passenden Namen bekommen soll. Die Neuentdeckung wird anschließend aus Ton nachmodelliert und kann dann mit nach Hause genommen werden.

Termine: 02.08.2021 & 04.08.202

Start:
08:30 bis 09:00 Uhr

Abholen:
Von 15:30 bis 16:00 Uhr

Treffpunkt
Jeweils am Wirtschaftshofeingang hinter dem Zoo-Parkplatz

Alter:
7 bis 11 Jahre (jüngere und ältere Kinder sowie erwachsene Begleitpersonen können nicht teilnehmen)

Gruppengröße:
maximal 15 Kinder pro Tag

Kosten:
65 Euro pro Tag

Web: https://www.magdeburg-tourist.de