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D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

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Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio
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D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

Heute berichte ich vom Baumwipfelpfad in Bad Harzburg im Harz.
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben.
Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegs turms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter. Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

Herbst-Pflanzaktionen im Nationalpark Harz

Unterstützung für die Rückkehr der Laubwälder im Harz

Jahrhundertelang hat der Mensch die Harzer Wälder genutzt und verändert. Deshalb ist der Nationalpark Harz noch ein Entwicklungsnationalpark.

Pflanzungen als Starthilfe – Unterstützung der Rückkehr der ursprünglich heimischen Laubwälder im Nationalpark Harz (Fotos: Danilo Hartung)

Das bedeutet, dass in einigen Bereichen Maßnahmen notwendig sind, die mehr Naturnähe in den Wald bringen. Auch in diesem Jahr werden im Nationalpark Harz deshalb wieder Laubbäume als gezielte Starthilfe für die Wildnis von morgen gepflanzt. Wer die Waldentwicklung im Nationalpark Harz unterstützen möchte, ist herzlich zu einer gemeinsamen Pflanzaktion eingeladen. Das Motto der Nationalparke heißt „Natur Natur sein lassen“. Ziel ist es daher, dass bis 2022 drei Viertel der Nationalparkfläche zur Naturdynamikzone gehören, sich also ohne Eingriffe des Menschen entwickeln können.

Baumpflanzaktionen planen wir im Zeitraum vom 8. Oktober bis 13. November 2021. Hierbei sollen sich Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen bis 8 Personen, beschränkt auf insgesamt max. 20 Teilnehmer, anmelden können. Diese Anmeldung ist ab dem 15. September 2021, 11:00 Uhr möglich und für die Teilnahme zwingend erforderlich.

An nachstehenden Terminen werden Pflanzaktionen jeweils am Freitagnachmittag (13:00 Uhr) sowie Samstagsvormittag (9:00 Uhr) und -nachmittag (13:00 Uhr) angeboten:

8.10.2021 und 9.10.2021 – Nationalparkrevier Torfhaus
Treff: Waldparkplatz Jermerstein nördlich Braunlage (zwischen Königskrug und Braunlage, Abfahrt Braunlage-Nord)

15.10.2021 und 16.10.2021 – Nationalparkrevier Oderhaus
Treff: B 4 Königskrug, Parkplatzschleife

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Ilsenburg
Treff: Ilsenburg, Ilsetal hinter dem Waldhotel

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Acker
Treff: Riefensbeek-Kamschlacken, oberes Ortseingangsschild

5.11.2021 und 6.11.2021 – Nationalparkrevier Scharfenstein
Treff: Ilsenburg, Ilsetal oberhalb des Waldhotels

12.11.2021 und 13.11.2021 – Nationalparkrevier Schluft
Treff: Lonau an der Nationalpark-Informationsstelle im Dorfgemeinschaftshaus

Nachstehend noch einige Informationen zu den Pflanzaktionen:

  • Die Gesamtgruppengröße ist auf 20 Personen beschränkt.
  • Sie sollten für die Pflanzaktion 3 – 4 Stunden reine Arbeitszeit einplanen.
  • Robuste Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Arbeitsgeräte und Pflanzen stellt der Nationalpark.
  • Verpflegung bringen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst mit.
  • Kosten für die Teilnahme entstehen nicht.

Wir müssen Sie leider darauf hinweisen, dass die Durchführung der oben genannten Veranstaltungen stark von der zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Lage der Corona-Pandemie und den entsprechenden Verordnungslagen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt abhängen wird.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den Pflanzaktionen im Nationalpark Harz.

Anmeldung zu den Pflanzaktionen

Ansprechpartner rund um offene oder gruppenspezifische Pflanzaktionen im Nationalpark Harz ist unser Mitarbeiter Carsten Dicke. Sie erreichen ihn unter der Email-Adresse Carsten.Dicke@npharz.Niedersachsen.de  oder Telefon 05582 9189-50.

Baum-Schenker werden!

Sie können den Nationalpark Harz bei der Starthilfe für die wilden Wälder von morgen auch mit einer Spende unterstützen. Beispielsweise können Sie bei der Aktion „Das große Baum-Schenken“ von Radio Brocken mitmachen und ganz unkompliziert zum Baum-Schenker werden. Für nur zwei Euro wird ein neuer Laubbaum im Nationalpark Harz gepflanzt. Dank der Aktion können schon jetzt weit mehr neue Bäume gepflanzt werden, als ursprünglich geplant war.

Hintergrund

Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen. Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen. Die Fichte ist im Nationalpark Harz erst ab rund 750 Höhenmetern von Natur aus heimisch.

Von 2008 bis 2020 wurden im Nationalpark Harz rund 5,2 Millionen Laubbäume gepflanzt – vor allem Rotbuchen, aber auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 70,1 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Harzer Rotes Höhenvieh ab Montag wieder auf dem Brocken

Rinder des Brockenbauern Thielecke zur Biotoppflege auf dem Brocken

Auch in diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es nach wie vor, den Bestand seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie der Brockenanemone zu erhöhen, so Dr. Gunter Karste, der im Nationalpark Harz für das Projekt zuständig ist.

In den vergangenen zwei Jahren zeigte sich bereits, dass die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe durchtreten. Das ist für den Biotopschutz vorteilhaft, denn so entstehen relativ schnell grasfreie Standorte, die mit Brockenanemonen und Besenheide bepflanzt werden können. Dennoch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken durch den Landschaftspflegeverband Harz gemäht und abgefahren. Auf diese Art und Weise werden die konkurrenzstarken Gräser geschwächt und damit entsteht Raum, um die bedrohten Arten des Brockenplateaus vor dem Aussterben zu bewahren.

Weidebeginn wird der 30. August 2021 sein, gemäht wird Mitte September.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

THEATERNATUR 2021. Positive Bilanz trotz bescheidenem – Wetter. Besucher*innen kamen dennoch und gern.

Am Sonntag den 22. August ging das Festival der Darstellenden Künste THEATERNATUR 2021 zu Ende.

Leider mussten aufgrund von Regen und anhaltenden Unwetterwarnungen die Abendveranstaltungen an diesem Tag abgesagt werden. Dennoch ist der Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V. sehr zufrieden und zieht eine überaus positive Bilanz.

Vielfältig war das diesjährige THEATERNATUR-Festival in jedem Fall. Sowohl was das Programm betrifft als auch was das Wetter angeht.
Das Premierenwochenende ging nicht ohne Regen über die Bühne, und auch die restliche Zeit mussten Ensembles wie Besucherinnen Regenschauern und auch Kälte trotzen. Doch Ensembles wie Besucherinnen nahmen es gelassen. Es wurde mit viel Freude und Engagement gespielt, die Gäste kamen, blieben auch bei Regen und feierten die Aufführungen.

Nahezu ausverkauftes Festival
Leider konnten die Waldbühne wie auch die kleineren Bühnen und Veranstaltungen Coronabedingt nicht voll besetzt werden. Denn gerade die großen Veranstaltungen waren durchgehend ausverkauft.

Auf der Waldbühne in Bennecklenstein spielte am vergangenen Freitagabend das Theater Lunatiks „Blühende Randschaften“. Thematisiert wurde darin die Abwicklung des Stahl- und Walzwerk Brandenburg, der exemplarisch für das Schicksal von diversen Betrieben der DDR nach dem Fall der Mauer steht. Foto: Frank Drechsler

Auch die kleinen Vorstellungen und Inszenierungen waren gut besucht. Eine sehr positive Bilanz für den Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V., der sich sehr zufrieden mit dem Festival zeigt.
Resonanz bei Besuchern war ausgesprochen gut.
Besonders erfreulich für Ensembles und Veranstalter war die ausgesprochen positive Resonanz der Besucherinnen und Gäste. Nicht nur kamen sie zahlreich zu den Veranstaltungen, sie kamen auch wieder. Mitunter, um sich Inszenierungen ein zweites Mal anzusehen. Das ist eine besondere Freude und spricht für Qualität des Festivalprogramms. Ebenso hat sich bewährt, dass dem KULTURREVIER HARZ e. V. mit dem Werk3 in Benneckenstein eine Lokation als Ausweichmöglichkeit zumindest für kleinere Veranstaltungen zur Verfügung steht. Auf die, wo es möglich war, bei schlechtem Wetter zurückgegriffen wurde. Stimmung auf dem Festival-Gelände war „mega“ Um es mit einem Wort aus der Jugendsprache auf den Punkt zu bringen: Die Stimmung beim gesamten Festival war mega! Seit sieben Jahren bereits findet das Festival statt und auch in diesem Jahr fanden sich viele sehr engagierte ehrenamtliche Helfer sowie das Veranstaltungsteam mit Produktion und Technik und Ensembles, Künstlerinnen zusammen, um all das zu realisieren.
16 Tage Festival, 12 Spieltage, weit über Hundert Beteiligte insgesamt. Da muss alles Hand in Hand gehen und jeder mitziehen. Und das hat in diesem Jahr besonders gut geklappt. „Das gesamte Team hat sich als Einheit verstanden. Jeder hat sich als zugehörig und mitgenommen empfunden. Man ist sich auf Augenhöhe begegnet, hat gemeinsam Entscheidungen getroffen. Alle haben sich wohlgefühlt. Das war eine ganz besondere Stimmung.“, beschreibt es Volker Herholt, der Vorstandvorsitzende des KULTURREVIER HARZ e. V. Sogar Künstler*innen aus den Ensembles blieben länger in Benneckenstein, um das Festival bis zum Ende zu erleben und die gute Stimmung vor Ort in Benneckenstein genießen zu können. Ein kleiner Ort im Festivalfieber – und alle machen mit.

Ein Ausblick gefällig?
Der Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V. blickt somit hoffungsvoll auf das nächste Jahr und das Festival THEATERNATUR 2022. Die Zeit bis dahin aber wird genutzt werden. So soll die Waldbühne, so möglich, nicht gänzlich in den Winterschlaf gehen. Ist es technisch und Corona-bedingt realisierbar, wird dort auch unterm Jahr die eine oder andere
Veranstaltung stattfinden. Wir dürfen gespannt sein. Darüber hinaus wird es im Werk3 in Benneckenstein fürderhin Veranstaltungen geben. Diese sind bereits in Planung, auch da darf man sich auf Besonderes und Außergewöhnliches freuen.

THEATERNATUR
Festival der Darstellenden Künste
6. – 22. August 2021
Waldbühne Benneckenstein / Harz                          

www.theaternatur-harz.de 

Veranstalter: 
KULTURREVIER HARZ e. V.
Bahnhofstraße 22c
38877 Oberharz am Brocken / OT Benneckenstein

www.kulturrevier-harz.de

Das Harzer Bergtheater verabschiedet sich in den langersehnten Umbau.

Letzte öffentliche Veranstaltung wird „Das kleine Musicalkonzert“ sein.

Das war ein ganz besonderer Sommer. Das steht fest. Gab es doch immer wieder neue Verordnungen und demzufolge ständig Neuerungen aufgrund der aktuellen Pandemie. „Trotzdem oder auch weil wir nun ein Jahr keine Konzerte und Theater, eben keine Kultur bieten konnten, waren die Gäste hungrig nach Unterhaltung.“ sagt der Intendant Ronny Große und ist sichtlich zufrieden mit der Entwicklung der Sommerfestspiele auf der wohl schönsten Naturbühne Deutschlands.

Und diese soll nun noch attraktiver und schöner werden. Ein Förderbescheid über den Umbau der Multifunktionsarena wurde am vergangenen Freitag vom Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalts Prof. Dr. Armin Willingmann an den Bürgermeister der Stadt Thale Maik Zedschack übergeben.

Doch bevor die Bauarbeiten beginnen und die Bühne für die nächsten beiden Jahre geschlossen sein wird und dafür Konzerte auf einer Alternativbühne stattfinden, gibt es am 04.09.2021, 20:00 Uhr die letzte öffentliche Möglichkeit, die Bühne im aktuellen Zustand zu erleben. Mit der Veranstaltung „DAS kleine Musicalkonzert“ werden die Sommerfestspiele offiziell beendet.

Es soll nochmal ein besonderer Abend werden. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Musicals. Bekannte Highlights der erfolgreichsten und beliebtesten Musicals, wie „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“,

„Das Phantom der Oper“ oder „Mamma Mia“ und „Die Eiskönigin“ sowie Hits aus weiteren aktuellen internationalen Erfolgsproduktionen werden erklingen und den Abend romantisch mit großen Gefühlen, aufregend und spektakulär werden lassen – das Broadway direkt auf der Bühne des Harzer Bergtheaters – natürlich LIVE gesungen.

Tickets gibt es unter www.tickets.bodetal.de, direkt über Eventim oder in der Bodetal-Information Thale (sogar noch günstiger!) unter Tel.: 03947.7768022 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Bodetal Tourismus GmbH  
– Geschäftsführung –
Walpurgisstraße 37
D- 06502 Thale

Tel.:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 31
Fax:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 49

E- Mail:  r.grosse@bodetal.de

www.bodetal.de

www.facebook.com/bodetal 

www.facebook.com/bergtheater.thale

Wolfsstation am Naturmythenpfad Braunlage wiedereröffnet

Neuer Standort im jungen Laubwald für den „Mythos Wolf“

Der Waldwandel zur Wildnis und notwendige Sicherungsmaßnahmen haben das Antlitz des beliebten Naturmythenpfads bei Braunlage in den letzten Jahren verändert. Zeitweilig waren Sperrungen einzelner Mitmachstationen notwendig. Nun lädt die Wolfsstation am neuen Standort wieder zum Erkunden ein. Damit sind insgesamt wieder neun Mitmachstationen auf dem Naturmythenpfad für große und kleine Naturfreunde geöffnet.

Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Einblick in seine Gedanken und Gefühle und drücken aus, wie er sich seine Umwelt erklärte. Unser „mythisches Erbe“ erlaubt uns einen Blick auf das Verhältnis von Mensch und Natur im Laufe der Geschichte. Den Spuren dieser Beziehung kann man auf dem Naturmythenpfad bei Braunlage folgen.

Auch auf dem Natur-Erlebnispfad des Nationalparks Harz hat der Waldwandel verstärkt eingesetzt. Da das Gebiet im Borkenkäfersicherungsstreifen liegt, wurden betroffene Fichten-Bestände zum Schutz angrenzender Wirtschaftswälder sensibel entnommen. Aus diesem Grund musste auch die Wolfsstation abgebaut werden.

Nun ist ein neuer Standort im jungen Laubwald gefunden. Mit vereinten Kräften hat der Nationalpark mit den Mitarbeitern des Nationalpark-Jugendwaldheims Brunnenbachsmühle und sein Kooperationspartner, die Deutsche Angestellten Akademie mit Teilnehmern der AGH Mythenweg die Elemente der Wolfsstation wieder aufgebaut. Auf dem „Weg der Wölfe“ erfährt man mehr über die Wolf-Mensch-Beziehung im Wandel der Zeiten. Die Besucher*innen können nun wieder den Fragen nachgehen „Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Oder ist es der Mensch, der beängstigend ist? Verbindet Wolf und Mensch vielleicht viel mehr, als wir ahnen?“.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Megazipline an der Rappbodetalsperre im Harz

Willkommen bei Harzvideos.de
Europas größte Doppelseilrutsche die Mega Zipline mit 2 Seilen auf 1000 Metern Länge, 120 Metern Höhe und bis zu 85 km/h im Parallelflug im Harz erleben.

Megazipline an der Rappbodetalsperre im Harz

Es erwartet Euch 120 Meter über dem Abgrund der Rappbodetalsperre die größte Doppelseilrutsche Europas! Auf zum Starturm. Der Ausblick über die Rappbodetalsperre und das Wendefurther Sportbecken ist atemberaubend. Ein kleiner weit entfernter Punkt im unteren Bereich der Rappbode, dort könnte der Zielbereich sein. Die Anlage ist TÜV-geprüft und wird nur von speziell geschultem Personal bedient. Alle Systeme sind doppelt vorhanden und befinden sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Also los geht es, aber seht selbst. Das Video wurde von Julia und Sebastian zur Verfügung gestellt.

Birnbaumteich bei Neudorf im Harz

Willkommen am Birnbaumteich bei Neudorf im Harz.
Der Birnbaumteich ist ein künstlicher Badesee, welcher ehemals als Wasserspeicher für den Bergbau errichtet wurde.

Birnbaumteich bei Neudorf im Harz

Heute ist der Birnbaumteich ein beliebtes Urlaubsziel mit Campingplatz im Harz. Schon an der Rezeption wird man freundlich begrüßt. Ein moderner Campingplatz, mit Zelten, Wohnwagen und auch die Vermietung von Blockhütten, stehen dem Besucher zur Verfügung. Es gibt moderne sanitäre Anlagen mit WC und Dusche, weiterhin einen tollen Kinderspielplatz mit Kletterwand und Rutsche. Für die etwas größeren gibt es die Möglichkeit Tischtennis zu spielen. Man muss nun nicht mit schwerer Technik anrücken, wie hier der umgebaute Armee W 50 als Wohnmobil. Auch die ganz kleinen Zelte finden hier einen schönen Platz mit Grillecke.Ein Volleyball Platz lädt zur sportlichen Betätigung ein. Natürlich ist auch an die gastronomische Versorgung gedacht wurden, so gibt es eine Gaststätte auf dem Campingplatz. Der Hauptgrund eines Besuches ist natürlich der Badesee, mit seinem Strand im Uferbereich. Aber sehen Sie selber. Also besuchen Sie den Birnbaumteich im schönen Harz. Wassersport und Wandern als super Kombination für Ihren Urlaub. Zum Abschluß sehen Sie noch den Birnbaumteich im Morgennebel. Also bis in Kürze im Harz.

Altes Spiel der Götter: LIEBE und WETTER!

Endlich. Premiere! THEATERNATUR 2021 – QUE(E)R DURCH DEN WALD hat begonnen.

Miteinem fulminanten Auftakt, so treffend wie aufregend: Ein Sommernachtstraum – als wunderbar queeres Musical nach William Shakespeare.

The Metafiction Cabaret aus Berlin mit Dramaturgin Lena Fritschle haben ihn geschaffen, den Sommernachtstraum der Waldbühne in Benneckenstein – eine der großen Eigenproduktionen eigens für das Festival THEATERNATUR. Hier wurde alles richtig gemacht – obwohl das begeisterte Publikum nicht nur in die vielen Facetten der Liebe, sondern auch in Wasser eintauchen durfte. Rettung nahte von Kobold Puck! Was könnte für eine Waldbühne treffender sein als Shakespeares Ein Sommernachtstraum. Auch wenn die Temperaturen im Harz ganz allgemein, in diesem Jahr im Speziellen, wenig an Sommer erinnern, schafften es The Metafiction Cabaret und Lena Fritschle mit ihrem queeren Musical das Gefühl von Sommer, die Magie fremder Wesen, das Spiel der Gottheiten und die Verwirrung der Menschen, vor allem in Liebesdingen, auf die Bühne, in den Wald und zu den Besucherinnen zu bringen.

Benneckenstein wurde zu Athen, die Waldbühne zum magischen Wald bei der Stadt. Gekonnt inszeniertes Spiel der Gottheiten: Liebe Zunächst verstohlen fast tritt Puck, Kobold und Dienerin der Gottheiten und ganz fabelhaft verkörpert von Sigrid Grajek, aus dem Wald an der Bühne ins Geschehen, beobachtet die in Liebesdingen unsicheren Menschen und beginnt genüsslich und erwartungsvoll ein Spiel zur Unterhaltung und Besänftigung der Gottheiten. Bis zum Schluss des Spektakels wird das Wesen das Geschehen gewaltig mitbestimmen. Puck trägt das Stück, mäandert zwischen den Welten. Mit Entertainment, Gesang, Humor, Zirkus und ein bisschen Weisheit. Immer verschmitzt, mit beobachtendem Blick auf die Welten und Handelnden und immer interessiert zu agieren.

Puck ist es auch, der/die das zweite unberechenbare Spiel der Gottheiten lenkte … Großartig genommenes Spiel der Gottheiten: Wetter Nicht lange nach Vorstellungsbeginn testeten die Gottheiten nicht nur die Liebenden, sondern auch Aufführung und Publikum: Regen in Strömen. Die stark mit Artistik arbeitende Inszenierung musste aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, um die Artistinnen und Schauspielerinnen nicht zu gefährden. Equipment musste vom Bühnenaufbau genommen, die Bühne getrocknet und wieder eingerichtet werden. Auch hier spielte Puck, alias Sigrid Grajek, gekonnt mit dem Publikum – wie erwähnt: Entertainment pur mit unglaublichem Können und Humor – scharfem und slapstickhaftem. Shakespeare hätte seine Freude gehabt. Und das Publikum hatte sie auch. Niemand ging, alle harrten dem Fortgang des Spektakels. Liebe und Leidenschaft: Verwirrung gewollt und zeitgemäß Und plötzlich weiß man nicht mehr, wer mit wem, warum und wie überhaupt jetzt. Das Spiel der Gottheiten um Liebe, Lust, Geschlecht und Geschlechterrollen ist in vollem Gange und nimmt die Zuschauerinnen mit in die Welt von Demetrius (Nikolaus Sternfeld), Hermia (Susann Merz), Helena (Magdalena Thalmann) und Lysander (Željko Marović). Und die Auseinandersetzung von Titania – pharaonengleich launig verkörpert von Marc C. Behrens – und Oberon – dunkel und geheimnisvoll gespielt von Johann Malchow, die einander zürnen. Zettel (Richard Wutzke) und Stift (Kai Günther), eigentlich Handwerker im shakespearschen Treiben, hier mit Spiel und Livemusik begleitend, treiben quirlig das Spiel entweder rockig an oder unterstützen es sphärisch. Umspielt wird das bunte Hin und Her von den nicht minder schrillen Elfen und großartigen Artistinnen Phil-ip, Maria Juana Jiminez und Oscar Mauricio. Sie füllen den gesamten Bühnenraum bis in schwindelnde Höhen mit Farben, Formen, Bewegung, Extravaganz.

Ein magisches Spectaculum – bunt, frisch, frech, queer Die im Wortsinne bezaubernden und sehr besonderen Kostüme gestalteten Designer Matthias Maus, der eigens aus Berlin angereist der Aufführung folgte, und Svenja Kosmalski. Sie sind außergewöhnlich, sie sind bunt, sie sind frisch, ohne gewollt modern zu sein. Sie zeigen Haut – auch ordentlich bei diesen Temperaturen – ohne zwanghaft schockieren zu wollen. Sie erinnern ganz leise manchmal an die Kostüme im Film „Das fünfte Element“. Auch sie tragen maßgeblich zur außerordentlich gelungenen Inszenierung bei. Das eher reduzierte Bühnenbild (Annamaria Cattaneo) überlässt Spielenden und Artist*innen die Aufmerksamkeit, entfaltet jedoch bei Dunkelheit und entsprechender Beleuchtung (Ingo Jooß) seine ganze Kraft. Der stilisierte Baum öffnet bei Bedarf geheimnisvolle Räume, die die Wald|Bühne kongenial ergänzen. Beste Unterhaltung mit deutlich shakespeareschem Humor Ja, diese Inszenierung ist voller (Lebens)Freude, Sinnlichkeit und unbändiger Ausgelassenheit. Wer Shakespeares unvergleichlichen Humor sucht, findet ihn ganz sicher
hier. Wer unterhalten werden will, wird es hier. Wer entführt werden will in magische Welten – bitte hierher. Und wer ganz nebenbei die besten Aphorismen für das weitere Leben hören will – auch der
ist hier richtig. Denn auch die textliche Adaptation ist gekonnt wie treffend und zeitgemäß.
Bis 22. August noch öffnet THEATERNATUR, das Festival der Darstellenden Künste in Benneckenstein und Umgebung sein Pforten.
Der Sommernachtstraum ist noch einmal zu sehen am:
14. August 20.30 Uhr
15. August 20.30 Uhr
19. August 20.30 Uhr

THEATERNATUR
Festival der Darstellenden Künste
6. – 22. August 2021
Waldbühne Benneckenstein / Harz                          

Web: www.theaternatur-harz.de