Archiv der Kategorie: Soziales

DLRG fordert Stärkung des Bevölkerungsschutzes

Bad Nenndorf (ots) Etwa 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren während der Flutkatastrophe im Juli 2021 allein in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Es würdigt unter anderem der Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, offiziell die Helfer in der Essener Grugahalle. „Wir freuen uns, dass auch die Politik die herausragenden Leistungen unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte während der Flutkatastrophe erkannt hat und entsprechend ehrt. Jetzt braucht es für die Zukunft jedoch weitere Fortschritte beim Status der Wasserrettung insbesondere für eine Helfergleichstellung“, so DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

DLRG-Strömungsretter bei einer Katastrophenschutzübung.

Die DLRG leistet einen erheblichen Beitrag in Gefahrenabwehr und im Bevölkerungsschutz – gerade durch ihre vielfältigen Spezialisierungen von Strömungsrettern, Bootsführern und Einsatztauchern bis hin zu Drohnenpiloten. Es ist davon auszugehen, dass die Folgen der Klimaerwärmung, insbesondere Starkregenereignisse und Überflutungen, künftig zunehmen. „Wir müssen uns darauf vorbereiten. Dank unserer Spezialisierungen können wir schon gut reagieren; nun gilt es jedoch, unsere Ressourcen in der Fläche weiter auszubauen und auch bei der Helfergleichstellung voranzukommen, was letztlich den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz insgesamt stärkt“, fordert Vogt. Die Wasserrettungsorganisation verfüge über Qualifikationen und Ausrüstung, die andere Hilfsorganisationen nicht haben. Mehr finanzielle Unterstützung seitens der Länder wäre wünschenswert – nicht nur für Material und Ausbildung, sondern auch darüber hinaus.

Ungleiche Voraussetzungen

Einerseits sind weder die gesetzlichen Regelungen bezüglich Freistellung, Absicherung und Kostenerstattung in den verschiedenen Bundesländern einheitlich geregelt, noch besteht eine zentrale Lösung auf der Bundesebene. Andererseits ist eine Gleichberechtigung von Einsatzkräften beispielsweise der DLRG mit denen der staatlichen Strukturen Feuerwehr oder Technisches Hilfswerks (THW) allenfalls erst im konkreten Katastrophenfall und dort nur in Teilen gegeben. „Diese Umstände sind für unsere ehrenamtlichen Kräfte nicht besonders motivierend und sorgen für vermeidbare Defizite im Bevölkerungsschutz“, erklärt Vogt. So haben Einsatzkräfte der DLRG nicht in jedem Einsatzfall immer den erforderlichen Versicherungsschutz, können nicht auf die finanzielle Unterstützung ihrer Tätigkeit zählen (zum Beispiel für Ausbildungen, Übungen oder Aufwandsentschädigungen) oder haben nicht das Recht auf Freistellung durch den Arbeitgeber, wie es bei THW und Feuerwehren der Fall ist.

„Es darf nicht sein, dass im Einsatzfall Unsicherheiten darüber bestehen, ob eine Einsatzkraft unter bestimmte Regelungen fällt oder nicht und es kann keine ungleiche Behandlung von staatlichen und privaten Helfern geben“, kritisiert die DLRG-Präsidentin. Eine Möglichkeit wäre ein Muster- oder Rahmengesetz auf Bundesebene. So könnte etwa das Helferrecht der Länder für den Katastrophenschutz mit den Regelungen für den Zivilschutz in Einklang gebracht werden. Zu diesem Ergebnis kam ein Rechtsgutachten, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vergangenes Jahr in Auftrag gegeben hatte. Eine Aktualisierung und Fortschreibung des Gutachtens werden derzeit geprüft.

Mit Sorge betrachtet die DLRG zudem den Regierungsentwurf des Haushaltsgesetzes 2023 der Bundesregierung. Dieser sieht Kürzungen im Etat des Bundesinnenministeriums von über 2,22 Milliarden Euro vor. Davon wären in der Folge auch Ausgaben für den Bevölkerungsschutz betroffen. „Es ist für uns unverständlich, warum nun nach Flutkatastrophe, Coronapandemie, Flüchtlingen in Folge des Ukrainekriegs sowie zuletzt mehreren großen Waldbränden derartige Kürzungen vorgesehen sind. Es muss mehr und nicht weniger in den Bevölkerungsschutz investiert werden“, mahnt die DLRG-Präsidentin.

Zusätzliche Unterstützung nach der Flut 2021

Bereits in der Nacht der Flut waren erste Wasserrettungszüge der DLRG im Einsatz, um Menschen zu finden und zu evakuieren. Die speziellen Fähigkeiten der DLRG in strömenden Gewässern waren gefragter denn je. „Da der Staat nur bedingt seine Aufgabe wahrnimmt, ist all das jedoch nur möglich durch die großzügige Unterstützung unserer Förderinnen und Förderer. Nur so können unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Aufgaben auch in Zukunft erfüllen. Dafür ist die DLRG sehr dankbar“, so Ute Vogt. Die Flutkatastrophe sorgte für eine enorme Welle der Solidarität und so erreichten die DLRG Spenden in erheblichem Umfang. Auch Unternehmen wie die Beiersdorf AG, Burger King, die BMW AG, die Canada Life Assurance Europe plc, die RWE AG oder die Rügenwalder Mühle GmbH und Co. KG unterstützten.

Über die DLRG

Die DLRG ist mit über 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist der größte private Anbieter in der Schwimmausbildung und die Nummer eins in der Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2020 hat sie fast 23 Millionen Schwimmprüfungen und über fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr rund 6,8 Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Rund 45.000 Mitglieder wachen jährlich fast 2,5 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

WEB: dlrg.de

Proteste am Tag der deutschen Einheit: Demonstrationen gegen Krieg und Energiekrise

Proteste am Tag der deutschen Einheit: Demonstrationen gegen Krieg und Energiekrise | 10.000 Demonstranten allein in Gera Mehrere Tausend Menschen haben sich am Tag der Deutschen Einheit zu Aktionen und Demonstrationen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt versammelt.

Nach ersten Angaben der Polizei gingen allein in Gera rund 10 000 Menschen am Montag auf die Straße. Teilnehmer protestierten auch in anderen Städten lautstark mit Trillerpfeifen und Trommeln gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung, die Inflation und den Krieg in der Ukraine. Zudem wurde ein Ende der Sanktionen gegen Russland gefordert. Am Abend zog ein Protestmarsch durch Gera. Daran nahm Bernd Höcke, Partei- und Fraktionschef der AfD in Thüringen teil. Die AfD wird in Thüringen vom Verfassungsschutz beobachtet. Unter dem Motto «Den Rechten die Einheit vermiesen» hatten sich zuvor am Nachmittag in Gera auf dem Theaterplatz laut Polizei etwa 370 Menschen versammelt. Wie die Landespolizeiinspektion Jena am Abend mitteilte, waren in Thüringen außerdem rund 4200 Menschen in Weimar, dem Landkreis Weimarer Land und dem Saale-Holzland-Kreis auf der Straße. Zu einer unangemeldeten Versammlung kamen laut Landespolizeiinspektion Gera zudem rund 3800 Menschen in der ostthüringischen Stadt Altenburg zusammen. In Sachsen-Anhalt kamen am Tag der Deutschen Einheit Hunderte Menschen zu Aktionen zusammen. In Magdeburg zum Beispiel zählte die Polizei etwa 2700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zudem gab es einen Protestzug in Bitterfeld-Wolfen, wie ein Polizeisprecher sagte. In Sachsen versammelten sich ebenfalls Hunderte Menschen zu mehreren Aktionen, so in Zwickau, Crimmitschau und Plauen. In Leipzig sprach die Polizei von einer Teilnehmerzahl im «mittleren vierstelligen Bereich». In der Stadt kam es zudem zu mehreren Sitzblockaden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Insgesamt seien dort rund 1000 Polizisten im Einsatz gewesen, wie es in einer Mitteilung am Abend hieß. Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in Leipzig leitete die Polizei außerdem mehrere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Landfriedensbruchs und wegen verschiedener Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie gegen das Vermummungsverbot. Zwei Versammlungen in Dresden, darunter der AfD, waren nach Polizeiangaben störungsfrei. #tagderdeutscheneinheit #protest #deutschland Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo WELT DOKUS Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast Kurznachrichten auf WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzrepo… Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis – das WELT-Team Video 2022 erstellt

Deutscher Kinderschutzpreis für Krisenchat

Karlsruhe (ots) Auf Initiative der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel und acht weiterer Kinderschutz-Organisationen wird der Deutsche Kinderschutzpreis regelmäßig Menschen, Initiativen und Projekten verliehen, die sich durch besondere Leidenschaft, Kreativität und Professionalität im Kinderschutz auszeichnen. Der Impulspreis soll deutschlandweit herausragende Initiativen und Menschen würdigen und an Politik, Gesellschaft und Medien das unmissverständliche Signal senden, dass Kinderschutz und die verfassungsmäßig garantierten Kinderrechte in Deutschland höchste Priorität haben.

Erster Preisträger des Deutschen Kinderschutzpreis Krisenchat, vertreten durch Mitgründer Kai Lanz, bekommt den Preis von Schauspieler Florian Stetter und Rennrodlerin Dajana Eitberger überreicht. Umrahmt von den Initiatoren der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel (Jerome Braun, sitzend) und Partner-Organisationen sowie Talkgästen des „Zukunftsblick Kinderschutz“ sowie Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

„Der Deutsche Kinderschutzpreis soll den Kinderschutz stetig präsent halten und in der Bürgerschaft eine Haltung fördern, die jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin veranlasst, hinzuschauen und sich um den Schutz der Kinder zu kümmern. Die Partner-Organisationen sind davon überzeugt, dass das vor allem durch die Würdigung herausragender und Mut stiftendender Beispiele gelingt“, sagt Jerome Braun, Initiator des Preises und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel, im Rahmen der 25-Jahre Jubiläumsveranstaltung der Stiftung in Karlsruhe. Er ergänzt: „Solange nicht jeder Ort in Deutschland dem Kinderschutz höchste Priorität einräumt und solange die einmal jährlich veröffentlichte polizeiliche Kriminalstatistik mit mehr als 15.000 erfassten betroffenen Kindern von sexualisierter Gewalt nur an diesem Tag der Veröffentlichung Fassungslosigkeit verursacht und noch viel zu wenig Handlung auslöst, so lange dürfen wir nicht aufhören uns für den Schutz der Kinder einzusetzen.“

Sonja Howard, Mitglied im Betroffenenrat der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs übernahm für die erkrankte Rebecca Immanuel kurzfristig die Moderation des „Zukunftsblick Kinderschutz“ und sagte: „Wir brauchen überall in Deutschland ‚Kinderschutznester‘, also ’sichere Orte‘ wo Kinder gesund und ohne Gewalterfahrung aufwachsen und bezieht sich dabei auf den Preis, der ein Kinderschutznest symbolisiert“. Sie ergänzt: „Leider gibt es diesen Schutz für Kinder immer noch viel zu wenig, wenn laut der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) ein bis zwei Kinder in jeder Schulklasse von sexualisierter Gewalt betroffen sind, müssen wir als Gesellschaft inklusive der Politik noch viel mehr dafür tun, damit Kinder in Deutschland geschützter aufwachsen und jederzeit Hilfe bekommen.

Schauspieler Florian Stetter hat den Deutschen Kinderschutzpreis gemeinsam mit Rennrodlerin Dajana Eitberger von Athleten Deutschland e.V. Kai Lanz, einem der Mitgründer von Krisenchat, überreicht und sagte: „ich bin tief beeindruckt von der substanziellen Arbeit von Krisenchat aber vor allem von der Schnelligkeit, wie junge Menschen heute anpacken und unsere Gesellschaft auf diese Weise prägen; bitte mehr davon!“. Ipad-Magier Simon Pierro fasst in seiner Laudatio per Videobotschaft die Argumente und die einstimmige Entscheidung der Jury für Krisenchat, als erste Preisträger-Organisation des Deutschen Kinderschutzpreises, zusammen.

„Die Partner-Organisationen und gleichzeitig Jurymitglieder finden, dass Krisenchat seit Mai 2020 außerordentliches für Kinder und Jugendliche in Deutschland und auch in der Ukraine geleistet hat. Krisenchat hat nicht zugelassen, dass zwei der größten Krisen nach dem zweiten Weltkrieg Kinder in Deutschland, Geflüchtete und Kinder im Krisengebiet noch mehr belasten, als dies ohnehin geschieht. In der Corona-Pandemie hatten drei 18-jährige Schüler die Idee, Kindern und Jugendlichen rund um die Uhr -also 24/7- Hilfe in persönlichen Krisen zu bieten. Sie haben einfach angepackt und sich in dieser kurzen Zeit zu einer wichtigen Säule des Kinder- und Jugendschutzes in Deutschland entwickelt. Krisenchat erreicht aktuell mit 430 Ehrenamtlichen und einem professionellen hauptamtlichen Team junge Menschen da, wo diese sind, in der digitalen Welt. Seit Mai 2020 wurden laut eigenen Angaben über 50.000 Beratungen durchgeführt und damit mehr als 2 Mio. Nachrichten ausgetauscht“.

Auch Ex-Ministerpräsident und Stiftungsschirmherr Günther H. Oettinger sowie Staatssekretär Volker Schebesta, MdL und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gratulierten der Stiftung zu ihrem 25-jährigen Jubiläum sowie Krisenchat zum Gewinn des ersten Deutschen Kinderschutzpreises. Günther H. Oettinger sagt: „Wir haben soeben im „Zukunftsblick Kinderschutz“ mehr als deutlich die Dramatik der Situation von Kindern und die Heraus-forderungen für den Kinderschutz vor Augen geführt bekommen. Da tut es gut, zu sehen, dass unsere Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel gemeinsam mit Partner-Organisationen die Initiative für den Deutschen Kinderschutzpreis ins Leben gerufen hat. Nur das Anpacken, nicht das Wegsehen bringt den Kinderschutz voran“.

Live Stream der Veranstaltung:

TV-Spot zum Deutschen Kinderschutzpreis:

WEB: haensel-gretel.de

Protestmarsch gegen Energie-Politik in Bernburg

Am Sonntag nahmen wieder zahlreiche Menschen am Protestmarsch gegen die Energie-Politik in Bernburg teil.

Unbezahlbare Strom- und Gasrechnungen, steigende Lebensmittel- und Verbraucherpreise, hohe Spritpreise…, und das, obwohl die Bundesregierung mit 50. Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen in diesem Jahr rechnet. Statt die Preise wie in Tschechien zu Deckeln oder die Mehrwertsteuer auf die Energie- und Spritpreise vorübergehend zu senken oder ganz abzuschaffen, kommen jede Woche neue Spartipps der Politiker. Das treibt immer mehr Menschen auf die Straße, die sich von der Regierung allein gelassen fühlen, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen oder Existenzen bedroht. Zeitgleich rechnen Stadtwerke mit Zahlungsausfällen und hohen Verlusten von bis zu 25 Prozent. Am Sonntag nahmen am Protestmarsch quer durch die Saalestadt geschätzt 2.000 Menschen teil, friedlich und ohne Störungen. Erstmals waren auch 25 Polizisten der PI Magdeburg in voller Ausstattung vor Ort. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis. ✔ Social Media:
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Hamburg: Schnelle Hilfe aus der Luft mit Rettungswinde

Erfahrungen aus der Flutkatastrophe fließen in neues
Einsatzkonzept. Startschuss für Probebetrieb der gemeinnützigen ADAC Luftrettung.

München (ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Das Jahrhunderthochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Diskussion um die Bedeutung von Rettungshubschraubern mit Rettungswinde in Deutschland neu entfacht.

Am Himmel über Hamburg: Ab morgen fliegt „Christoph Hansa“, wie hier beim Hafengeburtstag 2022, mit einer Rettungswinde.

Die gemeinnützige ADAC Luftrettung war beim größten Katastropheneinsatz der deutschen Nachkriegsgeschichte mit bis zu sechs Rettungshubschraubern in den Hochwassergebieten aktiv – und flog dort mehr als 200 Rettungseinsätze, darunter 111 Windenrettungen. Von den Erfahrungen aus der Flutkatastrophe profitiert nun auch die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Einsatzspektrum des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph Hansa“ wurde ausgebaut und der am BG Klinikum in Hamburg-Bergedorf stationierte Helikopter als Teil eines neuen Einsatzkonzeptes mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Startschuss für die Windenrettung in Hamburg im Rahmen eines Probebetriebs ist am morgigen Samstag, 24. September, um 8 Uhr.

Da war es noch eine Übung – spektakuläre Windendemonstration beim Hamburger Hafengeburtstag 2022: Ab sofort fliegt „Christoph Hansa“ jetzt im Regelbetrieb mit einer Rettungswinde.

„Wir können mit „Christoph Hansa“ nun Menschen in Not auch dort versorgen, wo ein Rettungswagen schlecht oder gar nicht hinkommt, etwa in Wasser, Watt oder Wald, in Industrieanlagen, auf Containerbrücken oder Kränen“, erklärt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, die neuen Möglichkeiten der Rettung aus schwer zugänglichem Gelände und betont: „Für uns gehört die Entscheidung für eine Winde in Hamburg zur kontinuierlichen Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung aus der Luft. So wie bereits im Frühjahr die Stationierung einer größeren und leistungsstärkeren Maschine des Typs H145 am BG Klinikum, um dem steigenden Bedarf an Intensivtransporten in der Region gerecht zu werden.“

Dr. Harald Müller, Geschäftsführung des BG Klinikums in Hamburg-Bergedorf: „Wir begrüßen, dass mit dem Start der Winde eine weitere Möglichkeit geschaffen wurde, Menschen aus Extremsituationen zu retten. Seit mehr als 30 Jahren ist der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ am BG Klinikum Hamburg stationiert und seitdem ist der ADAC ein verlässlicher Partner an unserer Seite. Unsere Notärzte und Notfallsanitäter freuen sich auf die neuen Einsatzmöglichkeiten zur Rettung und von Patientinnen und Patienten.“

Die Crew von „Christoph Hansa“ besteht bei Windeneinsätzen aus drei Personen: Neben Pilot und Notarzt übernimmt nun der Notfallsanitäter (TC HEMS) zusätzlich die Funktion als Windenoperator an Bord – im Fachjargon TC HHO genannt, was für Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator steht. Aktuell sind bei den fliegenden Gelben Engeln die Maschinen an fünf Standorten mit einer Rettungswinde ausgestattet: Murnau, München, Straubing, Sande und Imsweiler. Die Zahl der Einsätze mit Rettungswinde ist über die Jahre gestiegen. 2021 waren es insgesamt über 400, von denen rund zehn Prozent im Zuge der Ahrtal-Hochwasserkatastrophe erfolgten. Regelmäßige Windentrainings stellen sicher, dass die Crews ihre Windenkompetenz erweitern und spezifische Einsatzroutinen stärken.

Die Crew von „Christoph Hansa“ wurde in den vergangenen Monaten mit umfangreichen Schulungen auf ihre neue hochanspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Wie Spezialeinsätze mit Rettungswinde nach einer Explosion auf einem Transportschiff geflogen werden, konnten sie kürzlich bereits vor mehreren Tausend Besucherinnen und Besuchern beim Hamburger Hafengeburtstag demonstrieren – im engen Zusammenspiel mit Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Hamburg Port Authority (HPA), Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und Technischem Hilfswerk (THW).

Die ADAC Luftrettung ist ein wichtiger Pfeiler des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstsystems in der Region und darüber hinaus. Das Zuhause der fliegenden Gelben Engel in der Hansestadt ist seit 1990 am BG Klinikum Hamburg-Boberg. Dort übernahm „Christoph Hansa“ anfangs ausschließlich Sekundäreinsätze, also Intensivtransporte oder Verlegungsflüge zwischen zwei Krankenhäusern. Inzwischen zählen mehrheitlich auch Primäreinsätze zum Einsatzspektrum. Das sind Rettungseinsätze, bei denen der Notarzt auf schnellstem Weg zum Patienten gebracht wird.

Die Hamburger Crews bestehen aus drei Piloten der ADAC Luftrettung, denen Stationsleiter Michael Gomme vorsteht, 15 Notärztinnen und Notärzte des BG Klinikums, geleitet von Dr. Tim Lange, sowie Rettungsfachkräften des BG Klinikums, geleitet von Jörn Öllrich. Die Einsatzbereitschaft beginnt täglich um 8 Uhr und dauert bis Sonnenuntergang, spätestens 21 Uhr. Hubschrauberführende Leitstelle ist die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg (Notruf 112).

Von Januar bis August 2022 wurden die fliegenden Gelben Engel aus Hamburg schon 990-mal angefordert, im Jahr 2021 rückten sie insgesamt 1.454-mal aus. In Summe haben sie bislang bereits 37.741 oft lebensrettende Einsätze übernommen.

WEB: adac.de

Kreativ- und Therapiewerkstatt „ORANGE PROJECT Berlin“ für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Neukölln

Hoffmann Group Foundation unterstützt das EJF mit über 200.000 Euro

Berlin (ots) Das „ORANGE PROJECT Berlin“, die neue Kreativ- und Therapiewerkstatt für das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk, feierte heute mit Vertretern aus Wirtschaft und dem sozialen Bereich große Eröffnung. Die Hoffmann Group Foundation fördert das Kinder- und Jugendhilfezentrum (KJHZ) Neukölln mit insgesamt über 200.000 Euro. Darüber hinaus finanziert sie zwei Fachkräfte, um verschiedene Kurse und Therapien im ORANGE PROJECT Berlin anbieten zu können. Besondere Unterstützung erfährt das Engagement unter anderem von den ortsansässigen Werkzeugspezialisten Perschmann und Contorion.

v.l.nr. Norbert Schweers (Vorstand EJF), Verena Heinrich (Geschäftsführerin Hoffmann Group Foundation), Elke Heßmann (Verbundleiterin KJHZ), Nicola Januschke-Bleicher (Geschäftsführerin Hoffmann Group Foundation), Tobias Tschötsch (Geschäftsführer Contorion), Justus Perschmann (Geschäftsführer Perschmann)

Das ORANGE PROJECT Berlin ergänzt das Gesamtkonzept des KJHZ. Unter dem Motto „Ich schaff was!“ können Kinder und Jugendliche in der kindgerechten Werkstatt zukünftig durch kreatives sowie handwerkliches Arbeiten Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen, selbstwirksam eigene Wünsche und Fantasien umsetzen und neue Lebensperspektiven entdecken. Begleitende Therapien helfen den Kindern Erlebtes zu verarbeiten, neue Kraft zu schöpfen und ihre Talente zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Förderung durch die Hoffmann Group Foundation standen die Finanzierung der Umbaumaßnahmen der Kreativ- und Therapiewerkstatt sowie die komplette Ausstattung der 100 qm großen Räumlichkeiten. Zukünftig werden zudem die Anstellungen eines pädagogischen Werkstattleiters und einer Kunsttherapeutin übernommen.

„Endlich öffnet nun unser erstes Projekt in der Hauptstadt seine Pforten“, sagt Verena Heinrich, Geschäftsführerin der Hoffmann Group Foundation. „2018 fanden erste Gespräche mit dem EJF statt. Seither ist der Bedarf in Neukölln kontinuierlich gestiegen. Wegen Corona und baulicher Hürden hat sich das Projekt allerdings immer wieder verzögert. Aber nun sind wir am Ziel und freuen uns, den Kindern und Jugendlichen hier in Neukölln eine Plattform zur Förderung ihrer persönlichen Entwicklung bieten zu können.“

Norbert Schweers ist Vorstand der EJF gAG und eröffnete zusammen mit der Hoffmann Group Foundation die neue Therapiewerkstatt in Neukölln. „Das Motto des ORANGE PROJECT Berlin „Ich schaff was“ passt hervorragend zu unserem Slogan „Hilfe schaffen“. Die Zusammenarbeit mit der Hoffmann Group Foundation begrüße ich sehr und freue mich auf das weitere zukünftige gemeinsame Schaffen.“

Das KJHZ versorgt aktuell 200 Kinder und Jugendliche ambulant und beherbergt zusätzlich stationär 126 Kinder- und Jugendliche in differenzierten pädagogischen und therapeutischen Gruppen.

Über die Hoffmann Group Foundation

Die Hoffmann Group Foundation engagiert sich seit 2006 für Projekte, die die Entwicklung benachteiligter und traumatisierter Kinder und Jugendlicher fördern. Die Foundation unterstützt nach dem Leitsatz „Werkzeuge schaffen Werte“. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche nachhaltig stark zu machen für ein eigenverantwortliches Leben und eine bessere Zukunft.

Über das EJF

Das EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk) ist ein bundesweit tätiges, christlich geprägtes Unternehmen der Sozialwirtschaft aus Berlin mit mehr als 250 Einrichtungen und Angeboten, in denen rund 20.000 Menschen ambulant und stationär betreut und beraten werden.

WEB: ejf.de

Korte fordert Gasumlage-Stopp und warnt vor einer Massenverarmung in der Region

Jan Korte: „Viele Haushalte verfügen in unserer Region über keinerlei finanzielle Rücklagen und müssen mit geringen Löhnen und kleinen Renten seit jeher jeden Euro mehrmals umdrehen, um durch den Monat zu kommen.

Die von der Bundesregierung völlig verantwortungslos auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzten Belastungen führen nach meiner Überzeugung zu einer regelrechten Massenverarmung tausender Menschen im Landkreis, und das bis tief hinein in die Mittelschicht“, warnt der Linkspolitiker. BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis. ✔ Social Media:
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Deutscher Apothekertag fordert höheres Honorar

München (ots) Mit einem einstimmig gefassten Beschluss spricht sich die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertags in München für eine sachgerechte Erhöhung des Apothekenhonorars und gegen eine Erhöhung des Apothekenabschlags aus. Die knapp 400 Delegierten aus den Kammern und Verbänden der Länder stimmten dem Leitantrag „Zukunft der Honorierung öffentlicher Apotheken“ fast zur selben Zeit zu, als der Bundesrat in Berlin die Erhöhung des Apothekenabschlags im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes ablehnte.

Deutscher Apothekertag 2022 in München

„Wir brauchen eine Stärkung der Apotheken, um die Versorgung der Bevölkerung auch in ländlichen Regionen und Wohngebieten dauerhaft zu sichern“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), zum Votum der Länderkammer: „Die Landesregierungen sind nahe dran an der Gesundheitsversorgung der Menschen und kennen deren Bedarf. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass der Bundesrat die vom Bundesgesundheitsminister vorgesehene Erhöhung des Apothekenabschlags ablehnt. Der Deutsche Apothekertag fordert den Gesetzgeber auf, das Apothekenhonorar zu erhöhen statt abzusenken. Nun ist auch der Bundestag aufgefordert, die Apotheken vor Ort zu stärken.“

Die 18.000 Apotheken mit ihren 160.000 Beschäftigten machen nur 1,9 Prozent Anteil an den Gesamtausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Mit der von der Bundesregierung geplanten Erhöhung des Apothekenabschlags um 13 Prozent von 1,77 auf 2,00 Euro (brutto) durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz würden die Apotheken mit 120 Millionen Euro netto pro Jahr belastet werden. Der Apothekenabschlag in Höhe von 1,77 Euro (brutto) wird bei der Abgabe eines rezeptpflichtigen Arzneimittels in der Apotheke vom so genannten Fixum in Höhe von 8,35 Euro (netto) durch die Krankenkasse wieder abgezogen, so dass dadurch das effektive Honorar der Apotheke sinkt.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Mariana Harder-Kühnel: Erste Stromanbieter in Deutschland kündigen Verträge – Nord Stream 2 öffnen

Berlin (ots) Robert Habeck glaubt nicht an „Krisensituationen und Extremszenarien“. Nun kündigen erste Stromanbieter in Deutschland Verträge. Betroffen sind Verbraucher und Unternehmer. Die höchsten Energiepreise, verbunden mit einer Inflationsrate von über zehn Prozent, werden ab Januar 2023 erwartet.

Dazu die stellvertretende Bundessprecherin Mariana Harder-Kühnel:

Mariana Harder-Kühnel, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland.

„Die deutsche Regierung muss schnell viel Energie einspeisen, damit der Energiemarkt stabilisiert wird. Der Kreislauf aus steigenden Preisen für Strom und Gas sowie einer steigenden Inflationsrate muss gestoppt werden. Robert Habeck muss seine parteipolitische Brille ablegen und endlich ein Wirtschaftsminister werden, der das umsetzt, was für Deutschland am besten ist. Die Öffnung von Nord Stream 2 ist dabei genauso Teil der Lösung wie die Inbetriebnahme der deutschen Kernkraftwerke.“

Die Teuerungen sind die Folge schlechter Politik.

https://www.afd.de/preistreiber-stoppen/

Generationswechsel im WEISSEN RING

Mainz/Radebeul (ots) Jünger, weiblicher, viele neue Gesichter – das ist der frisch gewählte Bundesvorstand des WEISSEN RINGS, Deutschlands größter Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

Dr. Patrick Liesching ist neuer Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS.

An der Spitze des Vereins steht künftig der 50-jährige Dr. Patrick Liesching aus Hessen. Rund 200 Delegierte stimmten am Samstag im sächsischen Radebeul ab. Dem 31-köpfigen Bundesvorstand gehören unter anderem zehn neue Landesvorsitzende an, mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Alle zehn sind jünger als ihre Vorgängerinnen oder Vorgänger.

Dr. Patrick Liesching überreichte seinem Vorgänger Prof. Jörg Ziercke eine Ehrenurkunde.

Liesching löst den früheren Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Prof. Jörg Ziercke (75), als Bundesvorsitzender ab. Ziercke trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an und hatte im Vorfeld angekündigt: „Ich finde, dass Jüngere den Staffelstab übernehmen sollten.“ Der Bundesvorstand ist das wichtigste Gremium des Vereins und entscheidet über alle Neuerungen sowie politische Forderungen des WEISSEN RINGS. Alle 31 Vorstandsmitglieder im Überblick finden sich unter diesem Link im Internet: www.forum-opferhilfe.de.

Der neue Bundesvorsitzende leitet hauptberuflich die Staatsanwaltschaft Fulda. Vor 17 Jahren kam Liesching zum WEISSEN RING. Er habe als Außenstellenmitarbeiter in Fulda angefangen, „weil ich in Strafprozessen mit der ehrenamtlichen Arbeit der Opferhelfer in Berührung kam und von deren Engagement so begeistert war“: 2017 übernahm er den Vorsitz des hessischen Landesverbandes des WEISSEN RINGS. Er möchte den Verein vielfältiger machen und bekannter auch bei jüngeren Menschen: „Die Jungen sind unsere Zukunft“, sagte er in Radebeul.

Liesching zur Seite stehen als stellvertretende Bundesvorsitzende Petra Klein und Gerhard Müllenbach. Der Saarländer Müllenbach hat bereits seit 2018 diese Funktion inne. Petra Klein, Leiterin der Außenstelle Oldenburg in Niedersachsen, folgt auf Dr. Helgard van Hüllen, die sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte.

Den bisherigen Bundesvorsitzenden Ziercke wählte die Delegiertenversammlung zum Ehrenvorsitzenden des WEISSEN RINGS. „Für mich endet heute eine bewegte Zeit. Wir haben gemeinsam sehr viel erreicht. Über unseren jüngsten Erfolg bin ich besonders froh: Wir haben es geschafft, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass die Versprechungen aus dem Opferentschädigungsgesetz bei den Betroffenen kaum ankommen. Dennoch wird auch der neue Vorstand mit diesem Thema noch viel zu tun haben, bis Verbesserungen für die Opfer spürbar sind“, sagt Ziercke.

Zu Ehrenmitgliedern des Vereins machten die Delegierten die langjährigen Angehörigen des Bundesvorstands Helgard van Hüllen, Sabine Hartwig und Franz X. Wanninger, die alle nicht mehr zu Wahl antraten.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zurUnterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von fast 3.000 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelferinnen und -helfern in bundesweit rund 400 Außenstellen, beim Opfer-Telefon und in der Onlineberatung. Der WEISSE RING hat mehr als 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen. Der WEISSE RING erhält keinerlei staatliche Mittel.

Web: www.forum-opferhilfe.de

DLRG Rettungsschwimmer durch Bundespräsidenten ausgezeichnet

Bad Nenndorf/Berlin (ots) Zehn Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind heute (9.9.) in Berlin im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet worden. Sie nahmen im Juli an den World Games in Birmingham in den USA teil, wo sie zusammen mit weiteren Teamkameraden insgesamt 14 Medaillen gewannen.

Verleihung Silbernes Lohrbeerblatt (v.l.): Joshua Perling, Tim Brang, Undine Lauerwald, Jan Malkowski, Kerstin Lange, Fabian Ende, Vivian Zander. Es fehlen Danny Wieck, Fabian Thorwesten und Nina Holt.

Die zehn ausgezeichneten DLRG Athleten holten jeweils wenigstens eine Goldmedaille bei den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten: Jan Malkowski (Berlin), Nina Holt (Erkelenz), Tim Brang und Fabian Thorwesten (beide aus Köln), Fabian Ende und Joshua Perling (beide aus Halle an der Saale), Vivian Zander (Magdeburg), Undine Lauerwald (Meißen) sowie Danny Wieck und Kerstin Lange (beide aus Wiesbaden).

„Ich bin sehr stolz auf meine Ergebnisse. Besser hätte es nicht laufen können“, freut sich die erst 19-jährige Nina Holt, die bei den World Games die meisten Erfolge des Teams erzielte. Insgesamt viermal Gold und einmal Bronze reckte sie am Ende der Wettkämpfe in die Höhe. Obendrein schwamm sie im Team über 4×50 Meter Retten mit Gurtretter neuen Weltrekord und unterbot den eigenen deutschen Rekord über 200 Meter Hindernisschwimmen um gleich fünf Sekunden. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere Rettungssportlerinnen und Rettungssportler, die nun mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Sport geehrt werden. Das ist eine enorme Wertschätzung für ihre Leistungen und auch für den Rettungssport insgesamt“, ergänzt DLRG Präsidentin Ute Vogt.

Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland. Traditionell wird sie inzwischen auch Siegern bei den World Games verliehen. Im Jahr 1950 stiftete Bundespräsident Theodor Heuss das Silberne Lorbeerblatt. Seither verleiht der jeweils amtierende Bundespräsident die Auszeichnung an verdiente Sportlerinnen und Sportler.

Über die World Games 2022

Bei den alle vier Jahre stattfindenden World Games traten dieses Jahr in Birmingham rund 3.600 Athleten in 34 nichtolympischen Sportarten an. Der Rettungssport zählt im Programm zu den Trendsportarten. An den Wettkämpfen im Rettungsschwimmen nahmen über 80 Sportlerinnen und Sportler (darunter 14 von der DLRG) aus neun Nationen teil. Team Deutschland führte nach Abschluss der Wettbewerbe den Medaillenspiegel an. Neun der insgesamt 24 Goldmedaillen gingen auf das Konto der Rettungsschwimmer.

Alle Ergebnisse, viele Bilder und weitere Informationen zum Wettkampf der Rettungsschwimmer gibt es unter https://dlrg.de/worldgames.

WEB: dlrg.de

Katarina Barley zur Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bundes gewählt

Köln (ots -) – Katarina Barley ist vom Bundesausschuss des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zur Präsidentin ernannt worden. Die Juristin und Europaparlamentarierin wurde von den Delegierten des Bundesausschusses einstimmig gewählt.

Katarina Barley ist am 10.09.2022 zur Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bundes gewählt worden.

Katarina Barley folgt auf Franz Müntefering, der von 2013 bis 2021 an der Spitze der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation stand. Als Präsidentin wird Katarina Barley den ASB in nationalen und internationalen Spitzenorganisationen repräsentieren.

„Ich empfinde es als große Ehre, diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen“, sagte Katarina Barley. „Der Arbeiter-Samariter-Bund leistet seit 1888 wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Ob bei der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres oder aktuell in der Ukraine, der ASB hilft. Erste-Hilfe-Kurse, Altenpflege, Rettungsdienst, Sozialarbeit oder Katastrophenschutz gehören genauso zum Einsatzgebiet der Helferinnen und Helfer in den gelb-roten Farben. Ich freue mich außerordentlich, diese traditionsreiche Organisation repräsentieren und meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.“

Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein gratulierte Katarina Barley zur Ernennung und sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Katarina Barley eine herausragende Persönlichkeit als Präsidentin für den ASB gewinnen konnten. Mit Ihrer großen Erfahrung in der Bundes- und Europapolitik wird Sie dem ASB eine kraftvolle Stimme geben.“

Katarina Barley war von Juni 2017 bis März 2018 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach der Wahl 2017 war sie zudem geschäftsführende Arbeits- und Sozialministerin. Von März 2018 bis Juni 2019 war sie Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz. Seit der Europawahl am 26. Mai 2019 ist sie Mitglied des Europaparlaments und wurde im Juli 2019 zur Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments gewählt.

Dem ASB-Bundesausschuss gehören der Bundesvorstand, die Vorsitzenden der ASB-Landesverbände und weitere Delegierte an. Der Bundesausschuss hat zwischen den – alle vier Jahre stattfindenden – Bundeskonferenzen die Funktion der Mitgliederversammlung und entscheidet über grundsätzliche Fragen.

Ein Pressetermin mit Katarina Barley wird am 11.10.2022 in Berlin stattfinden.

Weitere Informationen: www.katarina-barley.de und www.asb.de

Lutherstadt Wittenberg – Friedlicher Spaziergang mit Landwirten 12 Sept. 22

Zahlreiche unzufriedene Bürger zeigen ihren Unmut zusammen mit den Landwirten der Region, friedlich aber LAUT.

Karla Heidel Liebe Landwirte, kämpft um eure Existenz und für unsere Nahrung. Wir wollen und brauchen keinen Krieg und keine Waffen! Bleibt standhaft und lasst euch nicht einschüchtern! Eonigkeit macht stark!!! 125

Was geht in einem Gefängnisausbrecher und Familienvater vor?

Detlef Kowalewski spricht in „JENKE. Crime“ am Dienstag auf ProSieben mit Jenke von Wilmsdorff über seine Taten

Unterföhring (ots) Er verkauft Drogen. Er bricht aus Hochsicherheitsgefängnissen aus. Er lebt ständig auf der Flucht. Seine Frau und seine drei kleinen Kinder müssen mit ihm untertauchen. Was geht in diesem Menschen vor?

Titel: JENKE. CRIME; Staffel: 2; Folge: 1; Person: Dieter Beutel; Jenke von Wilmsdorff; Detlef Kowalewski; Copyright: ProSieben/Marco Klahold; Fotograf: Marco Klahold; Bildredakteur: Laura Stephan

In „JENKE. Crime“, ab Dienstag, um 20:15 Uhr, auf ProSieben konfrontiert Jenke von Wilmsdorff den heute 63-jährigen Detlef Kowalewski mit seiner Vergangenheit und setzt ihn an einen Tisch mit dem Mann, der ihn hinter Gittern brachte.

In den 80er Jahren ein aufstrebender Rockstar und Millionär – in den 90er Jahren verurteilter Drogendealer und international gesuchter Straftäter, der zwei Mal aus Hochsicherheitsgefängnissen ausbricht. „Mich hält keiner auf!“, erklärt Detlef Kowalewski seine damalige Haltung. Wie viel Einsicht zeigt er heute? Und wer stoppt den Kriminellen schließlich?

„JENKE. Crime“, ab 13. September, immer dienstags, um 20:15 Uhr auf ProSieben

WEB: seven.one

ISUV – Veranstaltungstipps zum Familienrecht für Oktober 2022

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt
Tel.: 0170 5484542

Manfred Ernst


ISUV e. V. – Der Verband für Unterhalt und Familienrecht
www.isuv.de[http://www.isuv.de]

Magdeburg
 
Mittwoch, 12. Oktober, ab 14.30 Uhr    
Thema: kostenlose Fragestunde für Trennungs- und Scheidungsbetroffene
Ort: 39104 Magdeburg, Krügerbrücke 2/Familieninformationsbüro Stadt Magdeburg (Nähe Ulrichplatz)
Referat: Fachmann für Familienrecht
Art: Einzelgespräche
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Magdeburg
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: Magdeburg@isuv.de


 
Gardelegen


Donnerstag. 6. Oktober, 18 Uhr                                                                                                                              Thema: Ehe aus – Armut durch Scheidung (Rententeilung, nachehelicher Unterhalt, Erbrecht)

Ort: Gardelegen, Rosenweg 12 (Rosen-Gesundheitscenter)
Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht
Art: Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Gardelegen
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 oder E-Mail: M-Ernst@isuv.de


Halle
 
Dienstag, 11. Oktober, 18 Uhr    
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Kindesunterhalt, Umgang, Sorgerecht, Wechselmodell
Ort: 06108 Halle, Puschkinstr. 27 (Nähe August-Bebel-Platz)
Referat: Rechtsanwältin
Art: öffentliche Informationsveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Halle
Anmeldung: Manfred Ernst, Tel. 0170 5484542 sowie E-Mail: Halle@isuv.de
 
 
Onlineveranstaltungen


Dienstag, 4. Oktober, 18 Uhr    
Thema: Wenn Eltern sich trennen – Das Kindeswohl im Blick: Kindesunterhalt, Umgang, Sorgerecht, Wechselmodell
Referat: Fachanwältin für Familienrecht
Art: Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Dessau
Anmeldung erforderlich zur Zusendung des Zugangslinks. E-Mail: M.Ernst@isuv.de
 
Mittwoch, 10. Oktober, 18 Uhr

Thema: Ehe aus – Armut durch Scheidung? (Rententeilung, nachehelicher Unterhalt, Erbrecht)

Referat: Fachanwalt für Familienrecht
Art: Onlineveranstaltung
Veranstalter: Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Kontaktstelle Stendal
Anmeldung erforderlich zur Zusendung des Zugangslinks. E-Mail: M.Ernst@isuv.de