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Wahl in Sachsen-Anhalt | Live: ARD-Sondersendung

Die Wahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag ist der letzte Stimmungstest, bevor am 26. September ein neuer Bundestag gewählt wird. Welche bundespolitischen Signale setzt diese Wahl in einem Bundesland mit starker AfD und der ersten Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen in Deutschland?

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatte der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet erneut eine klare Abgrenzung von der AfD gefordert. Bedenken, dass es bei der CDU in Sachsen-Anhalt in dieser Hinsicht Defizite geben könnte, hat er aber nicht. In einem Interview im Deutschlandfunk antwortete er auf die Frage, ob die Brandmauer der Union gegen die AfD auch in Ostdeutschland stehe, mit einem klaren Ja. „Wir wollen keine Kooperation mit der AfD auf keiner Ebene. Mehr Brandmauer geht nicht“, so Laschet. Die AfD in Sachsen-Anhalt gilt – auch für AfD-Verhältnisse – als besonders weit rechts. Innerhalb der Landes-CDU wiederum waren in der Vergangenheit mehrfach Politiker damit aufgefallen, dass sie durchaus Sympathien für eine Zusammenarbeit mit der AfD erkennen ließen. Den prominentesten von ihnen, den früheren Innenminister und Landeschef Holger Stahlknecht, kostete das die Ämter. Ministerpräsident Reiner Haseloff warf ihn aus dem Kabinett, nachdem Stahlknecht für den Fall eines Koalitionsbruchs eine CDU-Minderheitsregierung ins Spiel gebracht hatte, die praktisch auch auf Stimmen der AfD angewiesen wäre.

LandtagsWahl in Sachsen-Anhalt

Wahlrecht

Die Zahl der Wahlkreise wurde von 43 auf 41 verringert, die Mindestzahl der Abgeordneten sinkt dadurch von 87 auf 83.
Der Landtag kann sich aber durch Überhang- und Ausgleichsmandate vergrößern.

Mit Wahlvorschlägen von Einzelbewerbern und von Parteien, die nicht mit in Sachsen-Anhalt auf Wahlvorschlägen dieser Partei gewählten Abgeordneten im Bundestag oder im Landtag vertreten sind, müssen Unterstützungsunterschriften eingereicht werden.

Jeder Wähler hat zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter gewählt. Mit der für die Sitzzuteilung im Landtag maßgeblichen Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt.

Vorläufiges Ergebniss laut ZDF:

Änderung vorbehalten

Ab 18 Uhr zeigt ZDFheute live die neuesten Zahlen, Analysen und Reaktionen aus dem ZDF-Wahlstudio in Magdeburg.

Um 20 Uhr präsentieren Bettina Schausten und Matthias Fornoff dort exklusiv für ZDFheute live eine weitere aktuelle Hochrechnung. —– Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf http://www.ZDFheute.de/.

Wahl in Sachsen-Anhalt: Statement HASELOFF (CDU): „Haben alles getan was möglich ist“

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt angelaufen – CDU und AfD im Fokus. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Sonntagvormittag bei der Landtagswahl gewählt.

Haseloff und seine Frau Gabriele gaben in ihrer Heimatstadt Wittenberg ihre Stimmen ab. Der seit 2011 amtierende Ministerpräsident kämpft für einen Wahlsieg seiner CDU und strebt eine dritte Amtszeit an. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gilt als letzter Stimmungstest vor der Bundestagswahl. Mit Spannung wird vor allem das Abschneiden der CDU und der AfD erwartet. Magdeburg (dpa) – Die Landtagswahl ist in Sachsen-Anhalt nach Angaben der Landeswahlleitung am Sonntag ohne Probleme angelaufen. Es seien keine Störungen bekannt, sagte eine Sprecherin. Bis 18.00 Uhr sind rund 1,8 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Bei der Landtagswahl zeichnet sich laut letzten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD ab. Insgesamt 449 Kandidatinnen und Kandidaten von 22 Parteien stellen sich zur Wahl, verteilt in 41 Wahlkreisen. Ministerpräsident Reiner Haseloff trat in Wittenberg an die Wahlurne. Der CDU-Politiker und Spitzenkandidat der Union im Land wurde in seiner Heimatstadt von seiner Frau Gabriele begleitet. Er habe alles getan, was notwendig und machbar gewesen sei, um die Menschen zu überzeugen, sagte der Christdemokrat. Dieser Sonntag sei der Tag der Wähler. Mit einem ersten Stand zur landesweiten Beteiligung wird laut Landeswahlleitung ab Mittag gerechnet. Der Ausgang der Landtagswahl wird bundesweit mit Spannung erwartet. Nach den jüngsten Umfragen könnte es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD kommen. Es ist die letzte Landtagswahl vor der Bundestagswahl im September. Die Stimmabgabe des Ministerpräsidenten und auch anderer Spitzenkandidaten von Parteien wie der AfD wurden begleitet von einem großen Medieninteresse. In den landesweit mehr als 2000 Wahllokalen galten die Corona-Regeln mit Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht. Angesichts der Pandemie wird von einem hohen Anteil an Briefwählern ausgegangen. Mancherorts bildeten sich vor den Wahllokalen aber auch Schlangen. Bei der Landtagswahl 2016 lag die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt am Ende des Tages bei 61,1 Prozent. In Sachsen-Anhalt regieren seit 2016 die CDU, die SPD und die Grünen zusammen als Deutschlands erste sogenannte Kenia-Koalition. Der CDU-Ministerpräsident Haseloff hat laut Umfragen gute Chancen auf eine dritte Amtszeit. Der Christdemokrat hatte im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit der AfD nach der Landtagswahl ausgeschlossen. Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Oliver Kirchner, sagte bei seiner Stimmabgabe in Magdeburg, er hoffe, dass die Partei am Sonntag stärkste Kraft werde. Er sei aber auch mit einem Ergebnis zufrieden, das sich zwischen 22 und 26 Prozent bewege, sagte Kirchner. «Ich würde mir wünschen, dass das hier auch ein richtungsweisendes Ergebnis für die Bundestagswahl wird.» Die CDU hatte vor fünf Jahren 29,8 Prozent der Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Die AfD kam 2016 auf 24,3 Prozent. Die Linke bekam 16,3 Prozent der Wählerstimmen, die SPD 10,6 Prozent und die Grünen 5,2 Prozent. Die FDP scheiterte mit 4,9 Prozent an der 5-Prozent-Hürde. Der Liberalen haben laut Umfragen Chancen auf den Wiedereinzug in das Magdeburger Parlament. #Haseloff #Landtagswahl #SachsenAnhalt
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Pandemiepolitik für 72% der Deutschen wahlentscheidend

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Aktionsbündnisses Grüne Zonen ist für 72% der Befragten für ihre Entscheidung bei der Bundestagswahl ausschlaggebend, dass die Bekämpfung der Corona-Pandemie einem wissenschaftlichen fundierten Plan folgt.

Pandemiepolitik für 72% der Deutschen wahlentscheidend

Von 2504 Befragten antworteten 49% mit „ja, auf jeden Fall“ und 23% mit „eher ja“ auf die Frage

„Ist es für Ihre Entscheidung in der Bundestagswahl ausschlaggebend, ob eine Partei zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einem wissenschaftlich fundierten Plan folgt?“.

Hochgerechnet auf die 60 Millionen Wahlberechtigten entspricht das 43 Millionen Stimmen und entspricht damit der großen Mehrheit der Gesellschaft. Damit rückt eine nachhaltige und wissenschaftlich fundierte Bekämpfung der Pandemie in den Fokus der Bundestagswahl.

Derzeit haben die meisten Parteien mit der Ausarbeitung ihrer Wahlprogramme begonnen. In den entsprechenden Parteigremien ist der Umgang mit der Pandemie bereits jetzt das vorherrschende Thema. Doch hat sich noch keine der großen Parteien klar zu einer wissenschaftlich fundierten Eindämmungspolitik bekannt. Währenddessen leiden viele Bürgerinnen und Bürger unter der fortgesetzten Unsicherheit über den weiteren Verlauf im Umgang mit der der Pandemie. Krisenmanager Marcus Ewald: „Die Menschen können mit allem umgehen, auch mit schlechten Nachrichten. Aber sie brauchen einen Plan und fordern ihn jetzt ein.“

Das Aktionsbündnis Grüne Zonen setzte sich für die Umsetzung der nachhaltige und wissenschaftlich fundierte Öffnungsstrategie NoCovid in Deutschland ein und gibt seinen Unterstützern eine gemeinsame Stimme. Es vereint aktuell 15 Initiativen mit insgesamt über 3.500 Mitgliedern und Unterstützern, die sich für die Umsetzung der NoCovid-Strategie in Deutschland einsetzen.

15 Initiativen: Endcorona (vormals: Wellenbecher) – SichereBildungJETZT – 3 Interessenvertretungen der Risikogruppe (via Twitter & Facebook) – NoCovid Bayern – NoCovid Sachsen – YesToNoCovid – Folg der Kette – #Heimleuchten- Albtraum Durchseuchung –

Web: www.gruenezonen.de