Archiv der Kategorie: LiteraturTipps

Durchschnittlich 1.000 Euro vom Staat zurück: COMPUTER BILD testet Steuerprogramme

Hamburg (ots) Über 40 Millionen Steuerpflichtige leben in Deutschland. Die meisten müssen am 31. Juli 2021 die Einkommensteuererklärung für 2020 beim Finanzamt abgeben. Hilfe bei dieser ungeliebten Pflichtübung versprechen Steuerprogramme. COMPUTER BILD hat sechs Kandidaten auf Herz und Nieren getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021

Die Redaktion ließ hierfür von Experten der Megra Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung in Troisdorf drei Musterfälle entwickeln – mit typischen Szenarien für Singles, Familien und Rentner. Diese wurden dann mit dem WISO Steuersparbuch und Tax von Buhl, der Steuersparerklärung und Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft sowie Taxman und Quicksteuer von Lexware bearbeitet.

Wichtig im Corona-Jahr 2020: die Home-Office-Pauschale über 5 Euro täglich, die aber für maximal 120 Tage gilt. Die wurde am besten von WISO Steuersparbuch und Tax abgefragt – als Teil der Fahrtkosten. Abstriche gab es hier bei der Steuersparerklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Dort mussten die Tester zuerst ein Häkchen bei „Arbeitszimmer und andere Räume“ setzen, damit die Pauschale überhaupt erschien

Unterm Strich konnte nur WISO Steuersparbuch 2021 von Buhl Data mit der Testnote „sehr gut“ voll und ganz überzeugen. Tax 2021 vom gleichen Hersteller und landete mit der Testnote 1,5 und der Endnote „gut“ auf dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Taxman 2021 von der Firma Lexware mit einer Note von 1,9.

Den vollständigen Steuersoftware-Vergleichstest lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021, die ab 9. April 2021 im Handel verfügbar ist.

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Web: axelspringer.de

Internationale Buchmärkte 2020 mit gemischter Jahresbilanz

Baden-Baden (ots) Die internationalen Buchmärkte haben eine gemischte Jahresbilanz für das Corona-Jahr 2020 gezogen.

Dies ist das Ergebnis einer neun Länder umfassenden Sonderauswertung von GfK Entertainment, die auf Basis der physischen Verkaufsdaten aus den Handelspanels bzw. für Deutschland auf Basis des GfK Consumer Panels erstellt wurde. Nach den erheblichen Einbußen während des ersten Shutdowns konnten Händler die Defizite in den darauffolgenden Monaten deutlich reduzieren, sahen sich im wichtigen Weihnachtsgeschäft aber z. T. mit neuerlichen Ladenschließungen konfrontiert. Trotzdem belegen die Jahresdaten in Summe, dass das Kaufinteresse der Leserinnen und Leser auch in der Krise ungebrochen bleibt.

Jahresbilanz Internationaler Buchmarkt 2020

Umsätze zwischen minus 16,6 Prozent und plus 10,2 Prozent

Sehr positiv verlief die Umsatzkurve 2020 im belgischen Flandern (plus 10,2 Prozent) und in den Niederlanden (plus 7,2 Prozent). Auch Italien (plus 3,3 Prozent) und Spanien (plus 0,8 Prozent), die im Frühling besonders hart von der Pandemie betroffen waren, konnten aufs gesamte Jahr betrachtet Steigerungen vorweisen. Brasilien, das einzige nicht-europäische Land innerhalb der Auswertung, verzeichnete Zuwächse von 2,4 Prozent; die Schweiz landete bei plus/minus 0,0 Prozent. In Deutschland (minus 2,5 Prozent) und Frankreich (minus 2,1 Prozent), beide geprägt durch zwei Shutdowns binnen eines Jahres, standen hingegen Rückgänge zu Buche. Das belgische Wallonien (minus 1,8 Prozent) und Portugal (minus 16,6 Prozent) beklagten ebenfalls Verluste. In Portugal hatte sich bereits im Halbjahresrückblick ein hoher Umsatzrückgang abgezeichnet, der auch in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr aufgefangen werden konnte.

Durchschnittspreis steigt in acht von neun Ländern

Während die Absätze vielerorts – wie beispielsweise in den Niederlanden (minus 4,4 Prozent) – spürbar einbrachen, kletterte der Durchschnittspreis in sämtlichen der analysierten europäischen Märkte teilweise beträchtlich nach oben. So vermeldeten die drei wachstumsstärksten Regionen Flandern (plus 5,1 Prozent), Niederlande (plus 2,6 Prozent) und Italien (plus 3,7 Prozent) auch die größten Preissteigerungen im Ländervergleich. In Deutschland (plus 1,8 Prozent), der Schweiz (plus 2,2 Prozent) und Frankreich (plus 1,3 Prozent) wurden Bücher ebenfalls teurer. Allein Brasilien wies mit minus 1,8 Prozent einen Preisrückgang auf.

Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Das gedruckte Buch hat seine herausragende Funktion als essentielles Kultur-, Unterhaltungs- und Wirtschaftsgut auch im Krisenjahr 2020 unter Beweis gestellt. Erweiterte Service-Angebote des stationären Handels wie die kontaktlose Abholung bestellter Bücher, Fahrrad-Lieferdienste oder der Ausbau des eigenen Online-Geschäfts zeigen die Kreativität der Branche und konnten die Kundenbindung trotz räumlicher Distanz so festigen und dem Umsatzschwund zumindest ein Stück weit entgegenwirken. Intensiv genutzte Verkaufsperioden zwischen den Shutdowns, höhere Durchschnittspreise sowie Anstiege beim E-Commerce und den digitalen Formaten setzten inmitten eines äußerst schwierigen Marktumfeldes weitere positive Akzente.“

Belletristik mit Zuwächsen von über fünf Prozent

Die Belletristik gehörte 2020 zu den beliebtesten Genres und schlug sich in der Mehrzahl der untersuchten Länder überdurchschnittlich gut. So übersprangen die Zuwächse in Brasilien, Flandern, Italien, den Niederlanden und Spanien allesamt die Fünf-Prozent-Marke; auch in Frankreich (plus 1,8 Prozent) und Deutschland (minus 0,8 Prozent) lagen die Werte über dem Landesniveau. In den Top 5 der Belletristik-Jahrescharts punkteten Joel Dickers Dreiecksgeschichte „Das Geheimnis von Zimmer 622“ (Frankreich, Italien, Spanien) und Valérie Perrins Roman „Unter den hundertjährigen Linden“ (Italien, Frankreich, Wallonien), die jeweils in drei Ländern vertreten waren.

Sachbuch vielerorts rückläufig

Ex-US-Präsident Barack Obama erzielte mit seinem Erinnerungsband „Ein verheißenes Land“ in der Schweiz und Wallonien das meistverkaufte Buch, in Deutschland und Frankreich das erfolgreichste Sachbuch sowie in Portugal eine Top 5-Position im Sachbuch-Segment. Dieses schnitt insgesamt weniger stark ab als die Belletristik und beendete das Jahr zum Beispiel in Deutschland (minus 2,5 Prozent) und Frankreich (minus 8,4 Prozent) mit Verlusten. Licht und Schatten gab es beim Blick auf die weiteren Segmente: Während Kinder- und Jugendbücher mit Ausnahme von Portugal durchweg an Umsatz hinzugewannen, reichten die Rückgänge im immens beeinträchtigten Reisebuchbereich von 22,8 Prozent (Deutschland) bis 73,2 Prozent (Portugal).

Positive Entwicklungen beim E-Book

Der Absatzweg E-Book wurde gesondert betrachtet und entwickelte sich im Corona-Jahr 2020 positiv. In Spanien, wo die Mehrwertsteuer auf digitale Bücher und E-Publikationen von 21 auf vier Prozent gesenkt wurde, konnten E-Books beispielsweise um 78,2 Prozent zulegen. Der digitale Buchmarkt Frankreichs wuchs um 26 Prozent, während E-Books in Deutschland (plus 16,2 Prozent), Flandern (plus 16,5 Prozent) und den Niederlanden (plus 12,7 Prozent) ebenfalls mehr Umsatz generierten.

Web: gfk.com

GUIDOS DEKO QUEEN startet erfolgreich bei Leser:innen, Zuschauer:innen und Werbekunden

Hamburg (ots) Das neue Wohn- und Lifestyle-Magazin GUIDOS DEKO QUEEN von Gruner + Jahr und die gleichnamige Sendung bei VOX sind erfolgreich gestartet.

Cover der erfolgreichen Erstausgabe GUIDOS DEKO QUEEN

Laut den ersten Hochrechnungszahlen dürfte die Erstausgabe, die seit dem 18. März im Handel ist, mit über 70.000 Exemplaren ein überdurchschnittliches Verkaufsergebnis erzielen. Die TV-Sendung feierte am 20. März Premiere. Die erste Folge schalteten 7,8 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer:innen und sogar 22,4 Prozent der Frauen zwischen 14 und 29 Jahren ein. Insgesamt sahen 0,73 Mio. Zuschauer:innen das neue Deko-Duell, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 4,1 Prozent entspricht.

Matthias Frei, G+J Publisher „Living“: „Die Prognosen aus dem Handel lassen mit 70.000 Exemplaren auf sehr gute Einzelverkaufszahlen unserer Erstausgabe GUIDOS DEKO QUEEN schließen. Das ist ein kraftvoller Start in den Markt, wie wir ihn uns gewünscht haben. Auch im Anzeigenmarkt kommt das unique Magazin-Konzept sehr gut an – Kunden aus den Branchen Living, Beauty, Food und Lifestyle schätzen die aufgeschlossene, veränderungsbereite und konsumfreudige Zielgruppe der Deko Queens.“

Marcel Amruschkewitz, Chefredakteur VOX: „Viele Kolleginnen und Kollegen bei VOX und G+J haben zusammen mit Guido Maria Kretschmer an GUIDOS DEKO QUEEN gearbeitet und viel Herzblut und Expertise in die Entstehung der Marke gesteckt. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Format auf Anhieb bei unseren VOX-Zuschauerinnen und -Zuschauern punkten konnten, vor allem bei den jungen Frauen, und dass es so positive Prognosen zum Magazin bei G+J gibt.“

Das Magazin GUIDOS DEKO QUEEN kostet regulär 3,50 Euro. Die Erstausgabe und die zweite Ausgabe (EVT: 22. April) sind zum Einführungspreis von 2,00 Euro im Handel erhältlich. Die Druckauflage liegt bei 130.000 Exemplaren.

Das Deko-Duell GUIDOS DEKO QUEEN ist immer samstags um 17 Uhr bei VOX zu sehen.

Web: guj.de