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Jetzt erschienen: „Power statt ’sauer'“. Neues Sportbuch von Roland Jentschura

Münster (ots) Jetzt erschienen: „Power statt ’sauer'“
Neues Sportbuch von Roland Jentschura

Viele Sportler sind unzufrieden und frustriert, weil sie ihre Ziele nicht erreichen, einfach nicht mehr weiterkommen, vielleicht sogar Rückschritte machen und ständig verletzt sind.

Jetzt neu: „Power statt ’sauer'“ – das Sportbuch von Diplom-Oecotrophologe Roland Jentschura.

Eine häufige Ursache ist die Übersäuerung des Körpers bei gleichzeitiger Unterversorgung mit Vitalstoffen. In dem aktuell erschienenen Buch „Power statt ’sauer‘ – Unser Säure-Basen-Haushalt entscheidet“ erläutert der Diplom-Oecotrophologe und Sportlerberater Roland Jentschura erstmals, weshalb es zu diesen Problemen kommt und wie man ihnen entgegenwirken kann.

„Fast alle Sportler wissen, dass ‚der saure Muskel zumacht‘ und dass übertriebenes Training bei mangelhafter Regeneration ins Übertraining führt, mit den Folgen von Leistungsabfall, zunehmendem Muskelkater und Muskelschmerzen, zunehmender Verletzungs- und Infektanfälligkeit. Aber in meinen Gesprächen mit Betroffenen, mit aktiven und ehemaligen Sportlern, mit Trainern, Betreuern und Ärzten ist der Säure-Basen-Haushalt nach wie vor eine große Unbekannte. Dabei entscheidet sich der sportliche Erfolg wesentlich im Säure-Basen-Haushalt“, sagt Jentschura und verdeutlicht so zugleich seine Motivation für sein Erstlingswerk.

Auf 176 Seiten erläutert der Autor, was die Hauptverursacher einer Übersäuerung sind, was zu viele Säuren im Körper anrichten und wie entscheidend das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen für die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit ist. Darüber hinaus lässt er etliche Weltklasseathleten und Spitzensportler zu Wort kommen und es gibt wertvolle Tipps für die effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung sowie zur Behebung einer chronischen Übersäuerung.

Jentschura, der zahlreiche Spitzensportler und Sportverbände wie den Österreichischen Skiverband berät, verspricht, mithilfe dieses Buchs den eigenen Körper sehr viel besser zu verstehen und als Trainer die Aktiven nachhaltiger betreuen zu können.
„Power statt ’sauer'“ (ISBN: 978-3-933874-50-4) ist ab sofort unter www.verlag-jentschura.de erhältlich.
Nähere Informationen gibt es unter www.powerstattsauer.com.

„Behinderung heißt oft nur, dass man Dinge anders regelt“

Anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni spricht das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de mit der VdK-Präsidentin Verena Bentele

Baierbrunn (ots) „Wir brauchen mehr gemeinsame Erfahrungen, quer durch den Lebenslauf – von der Kita bis zum Sportverein, und natürlich auch im Beruf“, sagt die VdK-Präsidentin und frühere Spitzensportlerin Verena Bentele im Interview mit dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de anlässlich des Sehbedindertentages am 6. Juni 2021.

Erste Behindertenbeauftragte mit Behinderung

Verena Bentele, Präsidentin Sozialverband VdK Deutschland e.V., Fotocredit: Susie Knoll. / „Behinderung heißt oft nur, dass man Dinge anders regelt“ / Anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni spricht das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de mit der VdK-Präsidentin Verena Bentele

Vier Jahre lang, von 2014 bis 2018, war die sehbehinderte Bentele, die als Biathletin und Skilangläuferin vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin wurde, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. Dass sie die erste Person in diesem Amt war, die selbst eine Behinderung hat, findet Bentele „strange“. Ein Grund hierfür könnte ihrer Ansicht nach sein, „dass viele irgendwie immer noch der Meinung sind, die Interessen von Menschen mit Behinderung können noch besser von anderen vertreten werden“. Dieses Denken sei irritierend. Schließlich kämen beispielsweise bei Frauenbeauftragten nur sehr wenige auf die Idee, dass es Männer gut oder sogar besser machen können.

Allgemein braucht es mehr Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung, so die VdK-Präsidentin. „In den vergangenen Jahren ist schon einiges passiert, es gibt immer mehr Menschen mit Behinderung, die voll im Arbeitsleben stehen. Aber insgesamt ist es immer noch deutlich zu wenig.“ Jahrzehntelang sei die „Sonderwelt“ das Normale gewesen: Menschen mit Behinderung haben in speziellen Einrichtungen gelebt, waren in Förderschulen, haben in Werkstätten gearbeitet. Die Folge: „Viele Menschen ohne Behinderung hatten keine Nachbarn oder Kollegen mit Behinderung. Das ändert sich gerade, aber sehr langsam“, erklärt Bentele.

Fragen, ob Hilfe erwünscht ist

Im Alltag wünscht sich Verena Bentele, dass Menschen einfach fragen, ob Hilfe gewünscht ist, und wenn ja: welche. Behinderung heiße oft nur, dass man Dinge eben anders regelt. „Was ich aber gar nicht leiden kann, und das weiß ich auch von anderen Menschen mit Behinderungen: Wenn ich, etwa vor einer Treppe, am Arm oder Rucksack gepackt werde. Das macht mein Leben definitiv nicht sicherer oder einfacher“, so Bentele

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/augenkrankheiten/interview-menschen-mit-behinderung-begegnen-781867.html

Buchbranche überrascht sich selbst Der SALES AWARD 2020 auf der digitalen Leipziger Buchmesse 2021

Leipzig (ots) Zum 18. Mal wurde heute der SALES AWARD, einziger Preis der Buchbranche für herausragende Leistungen in Verkauf und Vertrieb, im Rahmen von „Leipig liest extra“ auf der digitalen Buchmesse verliehen.

v.l.n.r.: Jan Lenarz, Ein guter Plan (Berlin); Anna Morlinghaus, KRUMULUS – Buchhandlung, Galerie und Druckwerkstatt für Kinder (Berlin); Jens Klingelhöfer, BOOKWIRE – Partner in Digital Publishing (Frankfurt)

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Buchhandlungen und Verlage in den Kategorien „Hauptpreis Sortiment“, „Hauptpreis Verlag“ und „Innovation“.

Anna Morlinghaus von KRUMULUS – „Buchhandlung, Galerie und Druckwerkstatt für Kinder“ (Berlin) sowie Jan Lenarz von EIN GUTER PLAN Verlag (Berlin), erhielten den SALES AWARD 2020 des BuchmarktFORUMs. Der Sonderpreis „Innovation“ ging an Jens Klingelhöfer von BOOKWIRE – „Partner in Digital Publishing“ (Frankfurt).

Für das Jahr 2020 konzentrierte sich der SALES AWARD auf diejenigen Buchhandlungen und Verlage, deren Initiative zu überdurchschnittlichen Umsätzen während der Lockdown-Phasen führten. Hauptkriterium der Jury war die Frage, was Auslöser und Ursachen für die überragende Kund*innenloyalität in der Corona-Zeit 2020 vor dem Hintergrund besonders innovativer, zukunftsorientierter Konzepte waren.

Der Buchhandel hat seit dem letzten Jahr buchstäblich „Überraschendes“ geleistet – niemand in der Branche hatte speziell den unabhängigen Händlern diese Performance und diese extrem starke „Kundenbindung“ zugetraut.

„Vielseitiges Engagement und außergewöhnliche Kreativität haben in der Corona-Zeit für teilweise herausragende verkäuferische Initiativen und Umsatzzahlen gesorgt. Mit Leidenschaft und Kreativität stemmten Buchhändler*innen ihren Job und entwickelten Ideen, wie Buch und Leser*in aufeinandertreffen konnten. Die Buchbranche hat so etwas wie ein „Corona-Wunder“ vollbracht.“ (Angelika Siebrands, Jury-Vorsitzende SALES AWARD 2020)

Die Ursachen für die Corona-Erfolge – vor allem Stammkundschaft und Kund*innenloyalität durch individuelle und differenzierende Höchstleistungen vor Corona – wurden in einer Fallstudie von Studierenden der Ludwig-Maximilian-Universität München untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Plattform www.bookafuture.de nachzulesen.

Der SALES AWARD wurde 2003 erstmalig vom BuchmarktFORUM verliehen. Der Preis zeichnet außergewöhnliche verkäuferische Konzepte von Buchhandlungen oder Verlagen aus, die explizit Endkunden bzw. LeserInnen im Visier haben sowie dem Aspekt der „Einzigartigkeit“ entsprechen.

Weitere Informationen unter: www.buchmarktforum.de

Gründer des SALES AWARD: Dr. Klaus Beckschulte (Börsenverein, Landesverband Bayern), Dr. Andreas Meyer (Verlagsconsult, Mitinitiator von BuchmarktFORUM), Arnd Roszinsky-Terjung, (Buchconsult), Christian von Zittwitz (BuchMarkt)

Unterstützer: eBuch, Leipziger Buchmesse, Libri

Medien-Partner: Börsenblatt, BuchMarkt, bookafuture.de

Organisation: Der Landesverband Bayern (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) und das BuchmarktFORUM verleihen seit 2003 gemeinsam den SALES AWARD, den Preis für strategische Vertriebskonzepte

Carmen Mayer: Wie sich jeder seinen Traum an der Börse erfüllen kann

München (ots) Mit ihrem Aktiencoaching unterstützt Carmen Mayer Menschen, die den Schritt wagen möchten, an der Börse tätig zu werden. Ein großes Vorwissen ist hier nicht nötig, denn das erhalten Interessierte bei der Expertin, die selbst einmal von Null an gestartet ist.

Mit ihrem Aktiencoaching unterstützt Carmen Mayer insbesondere andere Mütter, die den Schritt wagen möchten, an der Börse tätig zu werden.

Dabei klingt der Weg der zweifachen Mutter, die Biochemie studiert, eine Promotion absolviert und in einem internationalen Pharmakonzern gearbeitet hat, wie ein Traum – und dieser begann an einem einfachen Freitagabend mit dem Kauf eines Buchs. Um welches Buch es sich dabei handelt, wie sie ihr Leben einmal komplett umkrempelte und wie es schließlich zur Gründung ihres Aktiencoachings kam, hat uns die erfolgreiche Börsenexpertin näher erklärt.

Jeder Mensch hat Träume und konkrete Vorstellungen von seinem Leben. Sei es der Wunsch nach einem Eigenheim, einer Weltreise, mehr Wohlstand oder den eigenen Kindern die beste Ausbildung bieten zu können. Da sich diese Ziele nicht von allein erfüllen, ist es unumgänglich, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Eine Möglichkeit dazu bietet die Aktivität an der Börse. Nun wird der ein oder andere vielleicht starke Zweifel haben. Schließlich ist das Thema Aktien laut der gängigen Meinungen komplex und risikoreich – und außerdem hört man immer wieder, dass man ohne ein ordentliches Startkapital erst gar nicht an der Börse anfangen sollte. All diese Einwände kann eine Frau allerdings entkräften: Carmen Mayer. Sie ist Börsenexpertin und hat ein Aktiencoaching für Menschen ins Leben gerufen, die sich an der Börse betätigen möchten. Dabei kann sie aus eigener Erfahrung beweisen, dass jede Frau, die einen starken Willen besitzt, an der Börse Erfolg haben kann.

Das Buch, das Carmen Mayers Leben nachhaltig veränderte

Eigentlich konnte sich Carmen Mayer vor ihrer Karriere an der Börse nicht beklagen. „Ich hatte Biochemie in Düsseldorf studiert. Danach habe ich promoviert und begonnen, in einem internationalen Pharmakonzern zu arbeiten. Mein Mann arbeitet als Entwickler bei BMW. Wir führten in München also ein Leben, das viele sich wünschen. Ganz zufrieden war ich allerdings nicht.“ Der Wunsch nach einem eigenen Haus für die Familie im bayrischen Raum – fast schon eine Unmöglichkeit, obwohl Carmen Mayer und ihr Mann immer gute Jobs hatten und darauf achteten, intelligent zu sparen.

Eines Freitags, als ihr Mann auf Geschäftsreise war, traf Carmen Mayer dann eine vermeintlich kleine Entscheidung, die sich später als Zünder für ein neues Leben erweisen sollte. Auf die Empfehlung eines Bekannten hin kaufte sie sich das Buch „Rich Dad – poor Dad – was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, von Robert Kiyosaki.

„So seltsam es klingt. Aber dieses Buch las ich noch in der folgenden Nacht und es bewegte etwas Großes in mir. Es ging unter anderem um die drei Wege, reich zu werden. Man kann einerseits ein Unternehmen gründen, zweitens Immobilien kaufen und vermieten oder drittens an die Börse gehen und Unternehmensanteile kaufen. Für mich war klar: Ich möchte anfangen, in Aktien zu investieren.“

Der erste Schritt zum eigenen Coaching – der Podcast „Mami goes Millionär“

Gesagt, getan. Sukzessive eignete sich Carmen Mayer über zahlreiche Konferenzen, Coachings und den Austausch mit anderen Experten Wissen an. Mit zunächst 2.000 Euro investierte sie schließlich einen kleinen Teil ihres Geldes. Immer mehr Summen und immer größere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Auch den Traum vom Eigenheim konnte sie sich erfüllen.

Gleichzeitig schlummerte in ihr das Bedürfnis, ihr Wissen auch anderen weiterzugeben. „Warum sollte ich solch tolle Ergebnisse nur für mich behalten? Viele andere Frauen konnten das, was ich erreicht habe, schließlich auch schaffen. Da ich zu dem Zeitpunkt jedoch noch großen Respekt vor einem eigenen Coaching hatte, habe ich mich zunächst dazu entschieden, mein Wissen mithilfe eines Podcasts zu teilen.“

Inhaltlich ging es dabei um die Börse sowie das Leben zwischen Börse und Elternschaft. Denn Carmen Mayer war mittlerweile zweifache Mutter. Während der Corona-Krise kamen dann immer mehr der Zuhörer auf sie zu. Sie baten die Expertin um Rat, wie sie sich an der Börse verhalten sollen. „In diesem Moment wusste ich: Ich bin bereit, mehr zu wagen als nur den Podcast und mein Coaching entstand. Dabei half mir auch meine Rolle als Mutter. In Mutter steckt das Wort ‚Mut‘. Ich wollte meinen Teilnehmerinnen zeigen, wie mutig auch sie sein können. In meinem Coaching helfe ich nun anderen, diesen Schritt zu wagen.“

Das Aktiencoaching mit Carmen Mayer

Eine große Rolle spielt für die Börsenexpertin deshalb das Mindset. „Es hat mit Selbstbewusstsein zu tun, Geld einfach mal in die Hand zu nehmen und das Aktiengeschäft verstehen zu wollen.“ Nur wer selbstbewusst an die Sache herangeht, kann erfolgreich an der Börse sein – und dieses Selbstbewusstsein kann man lernen. „Dazu sollte man sich fragen, was man im Leben schon alles gemeistert hat, dann ist die Börse ein Klacks“, so Carmen Mayer

Auf die Frage hin, wie sie das Investment einer Tesla-Aktie sehe, erklärt Carmen Mayer: „Die Tesla-Aktie ist überbewertet. Zwar hat Tesla letztes Jahr Gewinne gemacht. Davor haben sie allerdings Verluste gemacht und brauchten Fremdkapital, damit dieses Business läuft. Wer als Investor da einsteigt, hat demnach ein höheres Risiko.“ Dabei vergleicht sie solche Aktieninvestments gerne mit einem kleinen Kind. Wer ein einjähriges Kind hat, sprich eine Firma, die ein Jahr an der Börse ist, hat sehr viel damit zu tun. Denn zunächst muss man sich optimal organisieren und Strukturen aufbauen. „Und das bekommen manche Unternehmen hervorragend hin, andere weniger gut. Ich rate deshalb für den Anfang von solchen Aktien ab.“

In ihrem Coaching liegt der Fokus darauf, wie man entspannt und zugleich mit sehr guter Rendite investiert. Deshalb konzentriert sich Carmen Mayer auf Wachstumsunternehmen. „Es handelt sich vor allem um Unternehmen, die eine gute Zukunft vor sich haben. Denn Wachstum ist für mich das Natürlichste, was es gibt. Wir möchten intellektuell und monetär wachsen und so sollten auch unsere Investments aussehen.“ Als Beispiel führt die Börsenexpertin Unternehmen wie Google, Facebook oder Microsoft auf. Dort steigen die Umsätze von Jahr zu Jahr und man könne sicher sein, dass der Aktienkurs nicht aufgrund einer Hoffnung oder eines Hypes zustande komme. Vielmehr korreliere der Kurs mit den Gewinnen eines Unternehmens. „Den Menschen ist oft nicht bewusst, dass wir das Risiko stark senken können und die Rendite erhöhen, indem wir einfach Top-Unternehmen aussuchen. Denn wenn ich ein krankes Unternehmen habe, gibt es kaum Rendite und das Risiko von Verlusten ist hoch. Börse ist kein Ort für mich für Spekulationen, sondern einfach nur ein Ort wo ich mich an grandiosen Unternehmen beteiligen kann. Carmen Mayer möchte, dass die Börse raus aus der Schmuddelecke und rein in jeden Haushalt kommt, der sich um sein Geld kümmern möchte. Die Chancen seien viel größer als das Risiko, wenn man einen Zeithorizont von von 3-5 Jahren oder mehr mitbringt.

Web: dr-carmen-mayer.de

#wirsindbuchmesse – MDR startet große digitale Veranstaltung fürs Publikum

Leipzig (ots) Raus aus dem Studio, rein ins Herz der Buchstadt: Federführend für die ARD organisiert MDR KULTUR vom 27. bis 30. Mai das ARD-Forum in der Alten Handelsbörse als große digitale Publikumsveranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest extra“ und hat innovative Formate für die ARD-Mediathek produziert.

#wirsindbuchmesse – MDR startet große digitale Veranstaltung fürs Publikum / Katrin Schumacher

„Wir machen eine große digitale Publikumsveranstaltung – wir streamen live aus der Mitte der Messestadt und produzieren alle Gespräche für die ARD Mediathek und die ARD Audiothek. Damit können wir zwar die Buchmesse nicht ersetzen, aber zumindest den Büchern der Saison und ihren Autorinnen und Autoren eine Bühne bieten und ein Zeichen setzen – für die Kostbarkeit und den Stellenwert der Literatur in unserer Gesellschaft“, erklärt Dr. Katrin Schumacher, MDR KULTUR-Literaturexpertin und Koordinatorin des ARD-Programms #wirsindbuchmesse.

Bereits am Dienstag, 25. Mai, stimmt MDR KULTUR auf das Leipziger Lesefest ein und stellt ab 22 Uhr fünf der Belletristik-Nominierten, nämlich Judith Hermann, Helga Schubert, Iris Hanika und Christian Kracht, im Radio vor. Die Entscheidung fällt am Freitagnachmittag 28. Mai, ab 16 Uhr. Anschließend sind die Preisträgerinnen und Preisträger bei MDR KULTUR – Das Radio im Gespräch.

Zum Programm des ARD-Forums steuert MDR KULTUR insgesamt 18 Gesprächsrunden bei, u.a. mit Johny Pitts, dem diesjährigen Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, mit Igor levit, Hengameh Yaghoobifarah, Sharon Dodua Otoo und Ulrike Folkerts. Neben dem Livestream auf mdr-kultur.de und buchmesse.ard.de können Literatur-Fans die Gesprächsrunden am Samstag, 29. Mai, von 12 bis 20 Uhr auch im MDR KULTUR-Radio erleben. Das „MDR KULTUR Café“ mit dem Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer am Sonntag, 30. Mai, ab 12 Uhr ist ein weiterer Höhepunkt und wird im Radio und im Livestream zu hören sein.

Auch MDR THÜRINGEN und MDR WISSEN sind mit von der Partie im ARD-Forum: MDR THÜRINGEN übernimmt am Donnerstag, 27. Mai, von 14 bis 15 Uhr die Moderation. Zu Gast bei Torsten Unger ist u.a. Ingo Schulze. MDR WISSEN verantwortet den zweistündigen Schwerpunkt Wissensbücher am Freitag, 28. Mai ab 17 Uhr. Vorstellt werden dort zum Beispiel der „Fakten-Check Impfen“ von Cornelia Betsch und „Was Hunde wissen“ von Juliane Bräuer.

„ARD Radiokulturnacht: Unter Büchern“ auf allen Kulturwellen

Samstagabend, 29. Mai, ab 20 Uhr lädt MDR KULTUR zur dreistündigen „ARD Radio Kulturnacht: Unter Büchern“ ein, die bundesweit auf allen ARD-Kulturwellen übertragen wird. Zu Gast bei Katrin Schumacher und Carsten Tesch sind die Buchpreis-Nominierten Judith Hermann und Helga Schubert, Crime-Queen Simone Buchholz sowie Michel Decar, Dana Grigorcea, Robert Habeck, Monika Helfer, Mithu Sanyal und Joseph Vogl.

Extra für die ARD-Mediathek

Zum großen Literaturpaket, das MDR KULTUR für die ARD geschnürt hat, gehört auch die Doku-Reihe „Können Bücher …?“. In drei Halbstunden-Dokus werden aktuelle literarisch-gesellschaftliche Debatten beleuchtet. Der Film „Können Bücher die Welt retten?“ stellt neue Literatur vor, die unser Verhältnis zur Natur hinterfragt. Um „New Crime“, also ein neues Schreiben über Gewalt und Verbrechen in unserer Gesellschaft, geht es im Film „Können Bücher einen Mord begehen?“. Vorgestellt wird unter anderem das Autorinnen-Netzwerk „Herland“, das mit herkömmlichen Klischees bricht. Im Film „Können Bücher Heimat sein?“ stehen deutsche Autorinnen und Autoren mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt, etwa Shida Bazyar, Mithu Sanyal, der Youtuber Slavik Junge, Lena Gorelik und Dmitrij Kapitelman. Die drei Filme werden am 27., 28. und 29. Mai im MDR-Fernsehen ausgestrahlt und sind bereits am 26. Mai in der ARD-Mediathek abrufbar.

Für Lyrik-Liebhaber hat MDR KULTUR ein ganz besonderes Format entwickelt: „Poesie für den Augenblick“. Zehn klassische Gedichte werden in kurzen Videos zu visueller Kunst. Mit rasantem und liebevollen Strich illustriert der Schnellzeichner Daniel Stieglitz Gedichte in Echtzeit. Mit Bertolt Brecht geht es küssend unter den Pflaumenbaum, mit Hugo von Hofmannsthal an die Jenseitstafel und mit Annette von Droste-Hülshoff in ihr schimmerndes Spiegelbild …

Portugiesische Akzente in der Lesezeit und mit MDR KLASSIK

Eigentlich wäre Portugal in diesem Jahr Gastland der Leipziger Buchmesse gewesen. MDR KULTUR hat deshalb eine Serie mit Lesungen portugiesischer Literatur fürs Radio produziert, die vom 25. Mai bis 31. Mai in der Lesezeit gesendet werden sowie in der ARD-Audiothek abrufbar sind. Zu hören sind beispielsweise Auszüge aus dem Roman „Die Dicke“ von Isabela Figueiredo, der mit dem westlichen Schönheitsideal bricht und nebenbei von Portugals Kolonialgeschichte erzählt.

Um Portugal geht es auch in einer Veranstaltung, mit der sich MDR KLASSIK am Lesefest „Leipzig liest extra“ beteiligt. Am Samstag, 29. Mai, streamt MDR KLASSIK ab 20 Uhr ein Konzert live aus dem Gohliser Schlösschen. Unter dem Titel „Modus Porto“ tauchen Karen Brubaker (Querflöte), Richard Holzmann (Gitarre) und Conny Sommer (Percussion, Kalimba) ein in die faszinierende portugiesische Musikgeschichte. Das Konzert wird auf mdr-klassik.de live übertragen und ist anschließend online abrufbar.

Alle Informationen rund um das Literaturprogramm #wirsindbuchmesse sowie den Programmablauf im ARD-Forum gibt‘s im Netz unter buchmesse.ARD.de oder mdr-kultur.de.

Wege in die frühe Rente

Alle ab 1964 Geborenen können regulär erst mit 67 Jahren in Rente gehen. Es ist aber auch möglich, sich früher aus der Arbeitswelt zu verabschieden. In einigen Fällen geht dies sogar abschlagsfrei. Welche Modelle es gibt, worauf Arbeitnehmer achten sollen und wie hoch die Abschläge bei einer früheren Rente sind, beschreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe. 

Nach 45 Jahren Versicherungszeit können „besonders langjährig Versicherte“ abschlagsfrei in Rente gehen. Im Jahr 1956 Geborene müssen dafür mindestens 63 Jahre und acht Monate alt sein, für Jüngere steigt die Altersgrenze stufenweise. Wer 63 Jahre alt ist und mindestens 35 Jahre Versicherungszeit vorweist, kann mit Abschlägen in Rente gehen. Für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter wird die Rente um 0,3 Prozent gekürzt. Um die Kürzung auszugleichen, können Ausgleichszahlungen an die Rentenversicherung gezahlt werden. Diese Zahlungen kann man von der Steuer absetzen. 

Frührente ist auch vor einem Alter von 63 Jahren möglich, wenn Angestellte mit ihrem Arbeitgeber Altersteilzeit vereinbaren, so dass ihr aktives Arbeitsleben zum Beispiel schon mit 61 Jahren endet. Auch wer voll erwerbsgemindert oder schwerbehindert ist, kann nach besonderen Regeln früher mit der Arbeit aufhören. 

Finanztest hat die Rente bei unterschiedlichem Rentenbeginn in vier Fällen berechnet, listet auf, wie hoch die Abschläge für eine Frührente sind und gibt Tipps für den Ausstieg aus dem Job schon vor dem 63. Geburtstag. 

Die ausführliche Analyse zu Wegen in die frühe Rente findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/frueher-in-rente abrufbar. 

Eklat um Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2021

Bischöfe verweigern dem Jugendroman „Papierklavier“ wegen Transgender-Inhalt renommierte Auszeichnung

Köln (ots) Eine positive Behandlung des Themas Transgender hat den Jugendroman „Papierklavier“ der Autorin Elisabeth Steinkellner um die Ehrung mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis gebracht. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe) berichtet, verweigerte der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz dem Votum der Jury die laut Statut erforderliche Zustimmung.

Offenbar steht der Umgang mit Fragen der Sexualität nach Ansicht der Bischöfe nicht im Einklang mit dem Statut. Dieses sieht vor, das der Preis für Arbeiten verliehen wird, „die beispielhaft und altersgemäß christliche Lebenshaltungen verdeutlichen“. Dabei müsse die transzendente und damit religiöse Dimension erkennbar sein“.

Der Jury-Vorsitzende, der Trierer Weihbischof Robert Brahm, verwies auf Anfrage der Zeitung auf die Deutsche Bischofskonferenz (DBK). Zu Jury-internen Vorgängen gebe es grundsätzlich keine Auskunft, sagte DBK-Sprecher Matthias Kopp. Auf der Webseite des „Kinder und Jugendbuchpreises“ heißt es lapidar: „Im Jahr 2021 wird kein Preisbuch gekürt.“

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter berichtet, war die zehnköpfige Jury nicht bereit, den Bischöfen einen Ersatz-Titel zu präsentieren. „Papierklavier“ findet sich nun nicht einmal mehr auf der von der DBK veröffentlichten Empfehlungsliste, einer kommentierten Auswahl aus 175 eingesandten Titeln von 61 Verlagen. Die Jury selbst hatte „Papierklavier“ zuvor eigens zur Begutachtung angefordert.

In dem Jugendroman, einer Mischung aus Skizzen- und Tagebuch (Text: Elisabeth Steinkellner / Illustrationen: Anna Gusella) lässt die 16 Jahre alte Ich-Erzählerin Maia die Transgender-Figur Carla/Engelbert zu Wort kommen mit einem Plädoyer gegen eine Kategorisierung der Menschen in „nur zwei Kategorien: Daumen rauf oder Daumen runter, hot or not, Mann oder Frau, richtig oder falsch, schwarz oder weiß“.

In der zehnköpfigen Jury sitzen unter anderem die Religionspädagogik-Professoren Norbert Brieden (Wuppertal) und Markus Tomberg (Fulda/Marburg), die Buchhändlerin Susanne Kriesmer als Vertreterin des Katholischen Medienverbands (KM.) und die Leiterin der „Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur“ (STUBE) in Wien.

Web: https://www.ksta.de

Kampfansage an die eigene Partei? Sahra Wagenknecht über ihr Buch „Die Selbstgerechten“

Das neue Buch von Sahra Wagenknecht hat nicht nur unter Parteigenossen für Wirbel gesorgt. In „Die Selbstgerechten“ attackiert die Linken-Politikerin so genannte „Lifestyle-Linke“.

Sie hätten den Bezug zu echten gesellschaftlichen Problemen verloren und beschäftigten sich stattdessen mit „immer kleineren und skurilleren Minderheiten“. Für viele liest sich das Buch wie eine Kampfansage an die eigene Partei. Wen Sahra Wagenknecht erreichen möchte, erklärt sie im Gespräch mit Sandra Maischberger. Aus der Sendung vom 5.5.2021 #Wagenknecht#DieLinke#Wahlkampf

Rezension: Sophie Scholl – Lesen ist Freiheit!

„Jeden Tag reise ich zwischen zwei Welten hin und her: dem Bücherschreiben und der Geschichtsforschung. Wenn ich am Schreibtisch sitze — in unserem 450 Jahre alten Fachwerkhaus — sehe ich die Ritzungen der mittelalterlichen Handwerker in den Holzbalken.

Dann sind die vergangenen Zeiten ganz nah.“ lese ich auf der Webseite der Autorin Barbara Ellermeier. Dieser Tage ist ihr kleines besonderes Buch „Sophie Scholl. Lesen ist Freiheit!“ im Verlag bene! in der 2. Auflage nach 2018 erschienen. Die Historikerin Barbara Ellermeier war eine der ersten, die in dem gesamten Nachlass der Familie Scholl und ihrer Weggefährten recherchieren durfte. 2012 erschien ihre Biografie über Hans Scholl. Mit dem Buch „Sophie Scholl. Lesen ist Freiheit!“ nähert sich die Autorin der Widerstandskämpferin auf ganz persönliche und berührende Weise.

Web: https://www.kulturmd.de/

Automobilclub von Deutschland zeigt Kultur! Die Neuauflage vom AvD Super Auto Kalender – nun im Buchformat.

Frankfurt/Main, Ingolstadt, Monaco, Gibraltar (ots) Der AvD Botschafter der Mobilen Kultur, Dr. h.c. Heiko Saxo, ehemals Heiko Sachse, veröffentlicht aktuell sein neues Buch. Mit über 300 Hochglanzseiten leben die 13 heißen Motorsportmotive neu auf. Luxussportwagen und nackte Haut handbemalt vom Künstler.

Cover AvD Super Auto Kalender BMW Z8 Artwork by Heiko Saxo ausschließlich zur redaktionellen Nutzung

Der Concept Creator und Auto Visionär huldigt erneut die Geschichte der Verbrennungsmotoren, des Fahrzeug Designs und des Motorsports. Als Botschafter der Mobilen Kultur unterstützt Heiko Saxo das Ziel des AvD und der Historischen Kommission des Weltverbandes FIA die Anerkennung des Automobils als historisches technisches Kulturgut und seinen Erhalt und Betrieb zu fördern.

Seine Erfindungen wie Verbrennungsmotoren am Armgelenk in swiss made Uhren sind sensationell. Seine weltweiten Motorsportperformances sind spektakulär. Aber auch seine kreative Komponente Fahrzeuge kunstvoll zu gestalten oder sie als Skulpturen umzuwandeln um der Nachwelt Motorsportkultur zu hinterlassen, zeichnen Saxo vielfältig aus.

2013 gründete Heiko Saxo die Automobil Club Gibraltar Foundation. Als Präsident nach der Devise Vollgas in Kolben Zylinder Motoreinheiten verpackt in „LebensART“ ließen viele prominente Motorsport Enthusiasten ihr Fahrzeug von Saxo bemalen. Bis heute sind es über 500 Rolling Works of Art weltweit.

Damals waren die fotografischen Kunstwerke des offiziellen AvD Super Auto Kalender Vielen ein Dorn im Auge und seine handbemalten Autos unverstanden.

Audi R8 Artwork Copyright Heiko Saxo

Heiko Saxo bemalte Ferrari Enzo, Aston Martin, Bentley & Co vor legendären Kulissen wie der Pferde- und Galopprennbahn Frankfurt/Main und dem Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee. Ford GT40 am Starnberger See, ein E-Type vor dem Schloss Glienicke sind kunstvolle Meilensteine. Der von Heiko Saxo in Monaco vergoldete Porsche GT2 blitzt im Hochglanzformat auf.

„Beim damals neu präsentierten Audi R8 waren das Fototeam und Model verschollen, vielleicht auch unterm Regenschirm“ so Saxo. Er erkannte sofort seine Chance. Saxo überschüttete den Audi R8 mit Farbeimern und der Regen kreierte den Verlauf der Konturen des Fahrzeugs zum echten Kunstwerk.

Höhepunkt der Fotosession Spielbank Berlin: 1.000 Jetons, die Heiko Saxo um das Fahrzeug platzierte. Die Spielbank war leer. Alle kamen zum Drehort in der Hoffnung einen Gewinn zu erzielen. Das Licht am Potsdamer Platz wurde daraufhin abgeschaltet, doch die Party ging weiter. Champagner, Gäste und Saxo waren eine Einheit. Die komplette Taxiflotte half dem Künstler die Situation auszuleuchten.

Neben Auftragsfotografen griff Saxo selbst zur Kamera. Nun präsentiert die Saxo Bank of Art die Golden Hearts Never Die Collection in Hochglanz! Die Veröffentlichung des Buches erfolgt in wenigen Tagen.

Web: https://www.heikosaxo.com/