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Bauherrenbroschüre Landkreis Harz erschienen

Der offizielle Ratgeber des Landkreises Harz für Bauherrinnen und Bauherren informiert über alle nötigen Schritte rund um den Bau des Eigenheimes.

Neben wichtigen Ansprechpartnern im Harz finden Sie hier Informationen über Grundstückserwerb, Bauplanung, Baurecht, Genehmigungsverfahren, regenerative Energien, Fördermittel sowie die Baufinanzierung.

Friedrich-Ebert-Str. 42
38820 Halberstadt

PR-Bild Award 2022: Preisverleihung am 28. November in Hamburg

Hamburg (ots) Am 28. November verleiht news aktuell im Hotel Le Méridien in Hamburg den PR-Bild Award 2022. Rund 200 Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen hatten über 450 Bilder eingereicht, von denen es 60 Motive auf die Shortlist schafften. Die dpa-Tochter vergibt den renommierten Branchenpreis bereits zum 17. Mal. Durch die Preisverleihung führt die Radiomoderatorin und Journalistin Alicia Alvarez.

Am 28. November verleiht news aktuell im Hotel Le Méridien in Hamburg den PR-Bild Award 2022. Die dpa-Tochter news aktuell vergibt den PR-Bild Award zum 17. Mal.

„Mit 42.000 Stimmen war die Beteiligung bei der öffentlichen Abstimmung so hoch wie noch nie. Umso gespannter bin ich, wer 2022 das Rennen um die besten PR-Bilder machen wird. Die Motive der diesjährigen Shortlist machen eine Entscheidung nicht leicht, denn sie sind alle auf einem sehr hohen handwerklichen und kreativen Niveau. Und sie beweisen, dass die Kommunikationsbranche visuelles Storytelling in den vergangenen Jahren stetig weiter professionalisiert hat“, sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und Initiatorin des PR-Bild-Award.

Eine 21-köpfige Jury aus Medien- und PR-Profis hat über 450 Fotos gesichtet und aus den Einreichungen 60 Motive auf eine Shortlist gewählt. Im Anschluss hat die Fachöffentlichkeit aus Kommunikationsexpertinnen und -experten mit mehr als 42.000 Votes über die Bilder abgestimmt. Das Voting der Öffentlichkeit sowie die Stimmen der Fachjury entscheiden gemeinsam über die Gewinnerinnen und Gewinner.

Zur Preisverleihung im Hamburger Méridien erwartet news aktuell geladene Gäste in einem exklusiven, festlichen Rahmen. Moderiert wird der PR-Bild Award 2022 von Alicia Alvarez. Die Wahlhamburgerin ist u.a. Moderatorin und Redakteurin bei Radio Hamburg.

Bilder aus den folgenden Kategorien werden am 28. November ausgezeichnet:

– Hauptpreise: PR-Bild des Jahres jeweils für Deutschland, Österreich und die Schweiz

– Porträt

– NGO-Foto

– Social-Media-Foto

– Storys & Kampagnen

– Lifestyle

– Reisen

Die Bilder der Shortlist 2022 können unter dem nachfolgenden Link heruntergeladen werden. Diese 60 Bilder dürfen ausschließlich in einem redaktionellen Umfeld eingesetzt werden, immer mit Bezug auf den PR-Bild Award 2022: https://dpafoto.egnyte.com/fl/Rs51TSu7wx

Shortlist 2022:

Lifestyle

Aid by Trade Foundation / D

Allerhand für CALA Boards / D

ETH Zürich / CH

Friedrich-Schiller-Universität Jena / D

infokontor GmbH für ElectricBrands / D

mococo medienmanufaktur für EDEKA Kulinarikwelten Stengel in Fürth / D

Philippines Department of Tourism / D (2 Nominierungen)

REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee / CH

Videmi GmbH & Co. KG / D

NGO

Aktion gegen den Hunger / D

CARE Deutschland / D (2 Nominierungen)

CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.V. / D

Dein-Sternenkind Stiftung / D

DRK Landesverband Sachsen e.V. / D

German Doctors e.V. / D

Give CHILDREN a Hand / CH

Tier im Fokus (TIF) / CH

Universitäts-Kinderspital Zürich / CH

Porträt

anja jahn photography für Verlag Hoffmann und Campe / D

Feuerwehr Köln / D

HfK+G, Hochschule für Kommunikation und Gestaltung Stuttgart / D

infokontor GmbH für das BMI (Bundesministerium des Innern und für Heimat) / D

Klinikum Dortmund / D

semmel concerts / D

Universitäts-Kinderspital Zürich / CH (3 Nominierungen)

Windhoff Bahn- und Anlagentechnik GmbH / D

Reisen

AHM Kommunikation für Füssen Tourismus und Marketing / D

CabriO Stanserhorn-Bahn / CH

Lieb Management & Beteiligungs GmbH für PADI (Professional Association of Driving Instructors) / D

Lieb Management & Beteiligungs GmbH für Royal Commission for AlUla / D

Lüneburger Heide GmbH / D

piroth.kommunikation GmbH für Pfronten Tourismus / D

Schweiz Tourismus / CH (2 Nominierungen)

KPRN network für Voice4Africa / D (2 Nominierungen)

Social-Media-Foto

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) / D

Braunvieh Schweiz / CH

DKMS gGmbH / D

Festspielhaus Management GmbH / D

Feuerwehr Köln / D

Flughafen Stuttgart GmbH / D

Friedrich-Schiller-Universität Jena / D

Jucker Farm AG / CH

Stiftung Welterbe im Harz – Oberharzer Bergwerksmuseum / D

Universitäts-Kinderspital Zürich / CH

Storys & Kampagnen

Agentur BBK für St. Galler Kantonalschwingfest / CH

Audio Service GmbH / D

Deutsche Stiftung Denkmalschutz / D

Fink & Fuchs AG für Amazon Fire TV / D

Jugend am Werk / AT

Robeco Switzerland Ltd. / CH

Robert Josipovic Photography für Landestheater Linz / AT

Universitäts-Kinderspital Zürich / CH

WERTGARANTIE Group / D

WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG für UFOP e. V. / D

JURY 2022:

– Matthias Ackeret, Chefredakteur „persönlich“

– Christina von Beckerath, PR & Internal Communications Managerin CLARK; Top #30u30 by PR Report

– Mirjam Berle, Mirjam Berle Consulting

– Christina Eistert, Kommunikationsexpertin

– Boris Entrup, Hair- & Make-up Artist

– Silva Imken, Director Marketing & Communications ananné AG Swiss Mountain Organics

– Hans-Peter Junker, Redaktionsleiter und Vize-Chefredakteur der „Gala“

– Klaus Küpper, Mitglied der Geschäftsleitung Jeschenko MedienAgentur Köln

– Susanne Marell, CEO Hill+Knowlton Strategies (H+K)

– Johannes Müller, Head of Sustainability & Communications Airbus Defence and Space, freiberuflicher Dokumentarfotograf

– Eldi Nazifi, Head of Sales news aktuell (Schweiz)

– Johann Oberauer, Herausgeber Verlag Johann Oberauer

– Michael Ostermeier, Head of Entertainment PR DACH Amazon

– Dr. Judith Pöverlein, PR Manager Wort & Bild Verlag

– Marianne Radel, Head of Communications Swatch Group (Deutschland)

– Frank Rumpf, Geschäftsführer news aktuell

– Susan Saß, Leiterin Unternehmenskommunikation familie redlich AG

– Rüdiger Scharf, Juryvorsitzender PR-Bild Award 2022 und Leiter Public Relations / Pressesprecher DAK-Gesundheit

– Jana Schwesig, Director of Communications FREE NOW

– Julia Wippersberg, Geschäftsführerin APA-OTS Originaltext-Service

– Maximilian Wolf, Content Strategist TikTok; Top #30u30 by PR Report

Social-Media-Hashtag: #prba22

Kategorien:

www.pr-bild-award.de/bildkategorien

Wahlverfahren:

www.pr-bild-award.de/wahlverfahren

Teilnahmebedingungen:

www.pr-bild-award.de/teilnahmebedingungen

Sieger 2021:

www.pr-bild-award.de/sieger2021/

Medienpartner:

Deutschland: PR Report, https://www.prreport.de

Österreich: Horizont AT, www.horizont.at

Schweiz: persönlich Verlags AG, www.persoenlich.com

Nationalpark-Kalender 2023 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2023 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum 13. Mal erscheint der Kalender. 2023 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Nationalpark-Kalender für das Jahr 2023

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH aus Herzberg zur Verfügung gestellt und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Denkfabrik-R21 Gegen Identitäre von links und rechts

Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst verteidigen und schützen – Denkfabrik R21 legt Manifest vor

Berlin, 7.11.2022 – Die Denkfabrik R21 tritt dafür ein, grundlegende Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst zu verteidigen und zu schützen. Aus Anlass ihrer Tagung „Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“ am 7. November in Berlin hat R21 ein Manifest veröffentlicht, in dem es heißt: „Die Grundlagen der freien Gesellschaft und unseres demokratischen Gemeinwesens werden durch populistische und extremistische Rechte ebenso wie durch woke Linke bedroht.“

Sowohl die radikale Rechte wie die woke Linke stehen für eine identitäre Politik, die nicht auf individuellen Freiheitsrechten und dem Prinzip des gleichen Rechts für alle basiert, sondern Sonderrechte für bestimmte Gruppen reklamiert – seien es „Opfergruppen“ einerseits oder ein ethnisch homogenes „Volk“ andererseits.

Denkfabrik R21
„Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“

Die woke Linke hält westliche Gesellschaften für strukturell rassistisch, und dieser Rassismus sei ein Wesensmerkmal weißer Menschen. Ihre Herrschaft basiere auf der Diskriminierung von Frauen, Migranten, Muslimen, Queers und anderen partikularer Opfergruppen. Diese Diskriminierung müsse nun, so die Maxime der „Woken“, durch Diskriminierung der vermeintlichen Täter bekämpft werden. Diese linke Identitätspolitik ist „ein florierendes Geschäftsmodell geworden, das mit Steuergeldern finanziert und zunehmend staatlich institutionalisiert wird“, so das R21-Manifest.

Auf der Gegenseite schürt eine radikale Rechte Ressentiments und formuliert eine identitäre Ideologie, die ihrerseits die Grundlagen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie angreift, rechtsstaatliche und demokratische Institutionen missachtet. Für die Denkfabrik R21 zeigt sich aktuell am Beispiel der USA, wie sich eine radikale Rechte und eine woke Linke gegenseitig immer weiter aufstacheln. Die Gefahr einer „Polarisierung der Öffentlichkeit“ droht auch in Deutschland.

Unkenntnis, Desinteresse und Naivität des bürgerlichen Lagers

In ihrem Manifest kritisiert die Denkfabrik R21, dass Parteien des bürgerlichen Lagers diese Entwicklung aus Unkenntnis, Desinteresse und Naivität nicht nur ermöglicht, sondern sogar noch begünstigt haben. Deshalb fordert R21 eine neue bürgerliche Politik, die den Kulturkampf der identitätspolitischen Linken und der identitären Rechten annimmt und die Feinde der liberalen Demokratie zurückdrängt. Diese neue bürgerliche Politik …

… tritt selbstbewusst für die aktive Selbstbehauptung der westlichen Demokratie und der offenen Gesellschaft ein und verteidigt ihre Grundlagen: individuelle Freiheit und konsequente Rechtsstaatlichkeit, gleiches Recht für alle, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse.

… streitet für eine offene Diskussionskultur, die weder Debattenverbote kennt noch politische Entscheidungen als alternativlos klassifiziert, um sie so dem öffentlichen Diskurs zu entziehen.

… lehnt jede Form von „Cancel Culture“ ab, die sich über die von der Verfassung gesetzten Grenzen hinaus das Recht nimmt, darüber zu entscheiden, wer was wann wie sagen darf.

… arbeitet auf die Beseitigung von tatsächlichen Benachteiligungen hin und weist zugleich den Generalverdacht des „strukturellen Rassismus“ gegen die Bevölkerung der Bundesrepublik zurück.

… betont die individuellen Freiheitsrechte aller in Deutschland lebenden Menschen, auf denen die Fähigkeit basiert, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

… arbeitet für eine aktive und umfassende Herstellung von Chancengerechtigkeit und lehnt Quotenregelungen ab, die auf äußerlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung beruhen.

… unterbindet, dass Vereine oder Organisationen, die Objekte der Beobachtung durch den Verfassungsschutz sind, mit Steuergeldern finanziert werden.

… verlangt, dass sich Organisationen, die sich mit staatlicher Unterstützung im Kampf gegen Extremismus engagieren, vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

… überprüft die Arbeit der erheblich gewachsenen Zahl von Regierungsbeauftragten und finanziert sie nur in den Fällen weiter, in denen ein zuständiges Ministerium oder eine zuständige Behörde diese Arbeit nicht sinnvoll leisten können.

… steht für einen respektvollen Umgang miteinander, der eine respektvolle Sprache einschließt und jede Form sprachpolitischer Bevormundung oder Zwänge ablehnt.

Das Manifest der Denkfabrik R21 finden Sie hier.

WEB: https://denkfabrik-r21.de

Tarnkappe fürs Internet: COMPUTER BILD testet VPN-Dienste

Hamburg (ots) Wer sich im Internet tummelt, hinterlässt Datenspuren, macht sich durch Hacker angreifbar und kann auf einige Angebote wegen Länderbeschränkungen nicht zugreifen. Viele Nutzer wünschen sich deshalb mehr Sicherheit, Anonymität und Freiheit, wenn sie online sind. VPN-Dienste versprechen genau das. Aber welcher Anbieter ist wirklich gut? COMPUTER BILD hat 16 VPN-Dienste getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022

Ein VPN-Anbieter verschlüsselt den Datenverkehr seiner Nutzer und verschleiert ihre Identität im Internet. Dabei wird die eigene IP-Adresse wird durch eine neue des Anbieters ersetzt. Hierfür händigen Nutzer ihre Daten nicht mehr ihrem Internetprovider aus, sondern vertrauen sie dem VPN-Dienst an. Der Anbieter sollte daher verantwortungsvoll mit Daten umgehen. Prima: Kein Dienst zeichnet das Nutzungsverhalten seiner Kundschaft auf. Gute, verständliche Datenschutzerklärungen liefern etwa NordVPN oder CyberGhost.

Ein VPN lässt sich auch zum Umgehen von Ländersperren einsetzen. So können Nutzer im Ausland shoppen oder sie greifen auf ausländische Mediatheken von Streaming-Diensten zu. Fürs Streaming muss ein VPN stabil und schnell sein. Die VPN-Dienste von Bitdefender und Kaspersky lagen mit hervorragendem Tempo an der Spitze, dicht gefolgt von NordVPN.

Fazit: NordVPN holt mit überzeugendem Gesamtpaket den Testsieg. Dicht dahinter und ebenfalls „sehr gut“ ist Surfshark, das sich die Auszeichnung als bestes Streaming-VPN sichert. Bitdefender bietet mit seinem Premium-VPN das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den vollständigen Test lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022, die ab dem 4. November 2022 im Handel verfügbar ist.

Abdruck mit Quellenangabe „COMPUTER BILD“ honorarfrei.

COMPUTER BILD ist für über 10 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 25 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern fundierte Einschätzungen zu Technik-Trends und gibt klare Produktempfehlungen – von A wie Android-Smartphone bis Z wie elektrische Zahnbürste. Die Experten der Redaktion bieten bestmögliche Beratung auf Basis unabhängiger Tests aus dem einzigartigen COMPUTER BILD-Labor.

WEB: axelspringer.de

Geschichte einer Familie Die Bekleidungs Produzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt

Hamburg (ots) Sylvia Steckmest legt zum ersten Mal eine Chronik der jüdischen Familie Rappolt vor, die in Hamburg Wirtschaftsgeschichte schrieb und während der NS-Zeit größtes Unrecht erlitt. Das soeben erschienene Buch Die Bekleidungsproduzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt handelt vom Aufstieg, aber auch von der „Arisierung“ der Bekleidungsfirma Rappolt & Söhne.

Neu erschienen im Wallstein Verlag: Sylvia Steckmests Geschichte der Familie Rappolt.

Ja, es gab vor 150 Jahren Unternehmen der Bekleidungsindustrie mitten in Hamburg. Oppenheimer & Rappolt, später dann Rappolt & Söhne, produzierten und verkauften – seit den 1920er Jahren unter dem Markennamen ERES – qualitätsvolle Modeerzeugnisse. Dazu zählten elegante, praktische und regendichte Mäntel sowie weitere Kleidungsstücke. Zunächst lag der 1863 gegründete Betrieb am Alten Wall, anschließend in der Admiralitätsstraße, ab 1912 dann in der Mönckebergstraße. Noch heute steht das imposante Rappolthaus, das vom Architekten Fritz Höger entworfen wurde, in der Mönckebergstraße.

Den Mitgliedern der Familie Rappolt gelang es, die von Joseph Rappolt (1835-1907) gegründete Firma über Jahrzehnte erfolgreich zu führen und ihre Produkte am Markt zu platzieren, insbesondere dank der Söhne Paul (1863-1940) und Franz Rappolt (1870-1943).

Autorin Sylvia Steckmest unterstreicht die Bedeutung des Textilunternehmens: „Um 1912 gehörten Rappolt & Söhne zu den größten Firmen ihrer Branche in Deutschland, sie exportierten auch international – bis nach Übersee. Im Rappolthaus arbeiteten zeitweise 600 Menschen. Darüber hinaus gab es 200 Heimarbeiterinnen. Sie produzierten hauptsächlich Mäntel, bei denen die serielle Anfertigung weniger kompliziert war als bei Kleidern. Ich schildere, wie die Rappolts in die höchsten Kreise der Hamburger Wirtschaft aufstiegen und auch in der Handelskammer Verantwortung übernahmen. Doch während des Nationalsozialismus wurde die Firma ‚arisiert‘, die Familie verfolgt und fast ausgelöscht.“

Die Geschichte der Rappolts erzählt von der Entrechtung dieser weit verzweigten Familie. Franz Rappolt starb in Theresienstadt, sein Bruder Paul kurz vor der Deportation. Die jüngeren Familienmitglieder wie Franz‘ Sohn, der Jurist Ernst Rappolt (1905-1940), oder Pauls Tochter, die Medizinerin Lily Rappolt (1899-1981), konnten unter großen Schwierigkeiten aus Deutschland in die USA emigirieren.

Dr. Ekkehard Nümann, Präsident der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung und Herausgeber des Bandes, betont: „Paul und Franz Rappolt haben sich nach dem Ersten Weltkrieg als großzügige Förderer der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung hervorgetan. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, sie als Mäzene der Wissenschaft zu würdigen. Beide konnten nach 1933 ihr Geschäft in Hamburg nicht halten. Das Rappolthaus und das Unternehmen mussten sie 1937/1938 verkaufen. Die Familien- und Firmengeschichte der Rappolts zeigt beispielhaft die nationalsozialistischen Verbrechen an Hamburger Jüdinnen und Juden. Sylvia Steckmests Buch erinnert an eine bedeutende Hamburger Familie, die weitgehend in Vergessenheit geraten ist.“

Sylvia Steckmest, Die Bekleidungsproduzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt (Mäzene für Wissenschaft, hg. von Ekkehard Nümann für die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung, Neue Folge, Band 5), Wallstein Verlag, Göttingen 2022, 216 S., 93 z. T. farb. Abb., geb., Schutzumschlag, ISBN 978-3-8353-3988-0, 24,00 Euro.

Die Reihe „Mäzene für Wissenschaft“

Welche Hamburger Persönlichkeiten engagieren sich für die Wissenschaft und ihre Einrichtungen – was motiviert sie und welche Impulse setzen sie? Die Biographien der Reihe „Mäzene für Wissenschaft“ porträtieren außergewöhnliche Menschen, ihre Leistungen und ihr Wirken.

WEB: h-w-s.org

„Zwischen Faszination und Kinderschreck“ – Sonderausstellung zum Struwwelpeter im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Magdeburg (ots) 1844 erschien das inzwischen weltberühmte erste erzählende deutsche Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ – geschrieben vom Arzt Heinrich Hoffmann (1809-1894). Die Geschichten rund um Paulinchen und den Daumenlutscher haben Generationen geprägt und Begriffe wie „Zappel-Philipp“, „Suppenkasper“ und „Hans Guck-in-die-Luft“ sind längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Das Buch galt damals als fortschrittlich und war der erfolgreichste Erziehungsratgeber Europas. Schließlich wurde den Kindern auf anschauliche Weise Reinlichkeit vermittelt und „Kippeln“ oder „Kokeln“ abgewöhnt. Heutzutage ist der „Struwwelpeter“ jedoch mehr als „nur“ eine Kindergeschichte – er ist ein Politikum. Weiterhin wurde das Buch mit seinen drastischen Folgen bei ungezogenem Verhalten zum Inbegriff schwarzer Pädagogik.

Struwwelpeter-Collage zur Sonderausstellung

Die Sonderausstellung „Der Struwwelpeter – Zwischen Faszination und Kinderschreck“ (Laufzeit: 28.10.2021 bis 29.01.2023) im Kulturhistorischen Museum Magdeburg behandelt das Werk in seinen zahlreichen Facetten: Beginnend mit der Biographie Heinrich Hoffmanns und den frühen ersten Ausgaben, der Politisierung des „Struwwelpeters“ mit „Struwwelhitler“, über die weibliche Ausgabe der „Struwwelliese“, bis hin zu modernen Varianten mit gänzlich neuen Geschichten.

Über 200 Exponate aus teilweise bisher noch nicht gezeigten privaten Sammlungen bilden die Vielfalt des Kinderbuchs ab. Neben Büchern und Originalzeichnungen traten die Geschichten auch in Musikvideos, Zeichentrickserien, Hörspielen oder Adaptionen von Puppentheater und Schauspiel auf. Die Motive aus den Büchern wurden auch für Karten-und Brettspiele genutzt, es gibt Figürchen aus dem Erzgebirge oder andere kleine Kuriositäten.

In der Ausstellung werden die neun Geschichten des Struwwelpeters behandelt, welche seit ihrer Entstehung zahlreiche Künstler inspiriert haben. Die Interpretationen reichen dabei bis hin zu modernen Comics aus der 2. Hälfte des 20. und dem frühen 21. Jahrhundert, wie „Struwwelpeters Rückkehr“ von Anke Kuhl oder dem „Struwwel-Vader“ von Matthias Kringe. Übergeordnete Themen wie Vielfalt und Toleranz, Gender, Medien oder Pädagogik werden innerhalb der Ausstellungskapitel angesprochen und führen somit die gesamte Bandbreite der Lesarten und Interpretationsmöglichkeiten des „Struwwelpeter“ vor Augen.

Kuratorenführungen finden am 30.10.2022, 04.12.2022, 11.12.2022, 15.01.2023 und 29.01.2023 jeweils um 11:00 Uhr und am 26.12.2022 um 14:00 Uhr statt. Begleitet wird die Ausstellung zusätzlich von einem breiten museumspädagogischen Angebot für alle Schulklassen und Ferienprogrammen am 02. & 03.11.2022 und am 22.12.2022 ab 14:00 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auf:
https://www.khm-magdeburg.de/

Neuer Bildband zu Thale und Bodetal erschienen

Thale- sagenhaft natürlich

Superlative prägen diese Gegend, die sich auf den ersten Blick auszuschließen scheinen: Ältestes Kloster der Region, aber erst 100 Jahre Stadtrecht. Gewaltigstes Felsental nördlich der Alpen und des Harzes, dagegen schwerindustrielles Zentrum. Naturschutzgebiet, jedoch Touristenmagnet.

Hrsg. und Autor Wolfgang Schilling unter
Mitarbeit von Dr. Rainer Schilling und Söhnke Streckel
ISBN: 978-3-935971-99-7

Walpurgisgewimmel, andererseits Stille der Wälder und grandioses Tal der Bode.
Ein spannender Ort mit einem sagenhaften Umfeld – das ist Thale.
Tauchen Sie ein in Natur, Geschichte, Romantik und eine sagenhafte Bergwelt, wie sie der Harz nicht noch einmal bietet.
Ein Buch mit über 500 Fotos und 252 Seiten spannt den Bogen zwischen der frühen Besiedlung bis zum Tourismusmagneten des Bodetals. Der Bildband ist in Ultra-HDPrint gedruckt, dem besten, was es derzeit auf dem Druckmarkt gibt. (29,50€) – erhältlich bei uns im Servicebüro

WEB: https://www.harzer-wandernadel.de

ZDF-„aspekte“-Literaturpreis 2022 geht an Sven Pfizenmaier für „Draußen feiern die Leute“

Mainz (ots) Den 44. ZDF-„aspekte“-Literaturpreis 2022 erhält Sven Pfizenmaier für sein Debüt „Draußen feiern die Leute“. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Sven Pfizenmaiers Debüt „Draußen feiern die Leute“ ist eine Feier der Fantasie.

ZDF-„aspekte“-Literaturpreis 2022: Debütroman von Sven Pfizenmaier

In Niedersachsen, zwischen Feldern, Kreisverkehr und Doppelgaragen, zwischen Braunschweig, Wolfsburg und Hannover hat Pfizenmaier einen von der Realität entrückten Ort geschaffen: In der Gegend verschwinden immer mehr Jugendliche spurlos. Ihre zurückgelassenen Freunde machen sich auf die Suche. Sie sind entweder ein Pflanzenmensch, ein Mädchen, das tagelang schlafen kann oder ein Junge, der jeden in tiefste Langeweile stürzt. „Draußen feiern die Leute“ steckt voller Einfälle, erzählerischem Spielwitz, sanfter Melancholie und verblüffend stilsicherem Pointen Reichtum. Mit großer Einbildungskraft übersetzt Sven Pfizenmaier die jugendlichen Lebensverlorenheiten, Zukunftsängste und pubertären Fremdheitsgefühle in eine originelle, einzigartige Welt, in der man selbst lustvoll verloren gehen kann. Ein Roman, der so lässig und so komisch aus den Debüts dieses Jahres herausragt.“ Zur aktuellen Jury des ZDF-„aspekte“-Literaturpreises gehören Mara Delius (Die Welt), Daniel Fiedler (ZDF), David Hugendick (ZEIT Online), Christian Dunker, (Buchhandlung Geistesblüten, Berlin) und Nicola Steiner (Literaturclub, SRF). Der ZDF-„aspekte“-Literaturpreis wird in diesem Jahr zum 44. Mal vergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Erstlingsprosa.

Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse statt: Sven Pfizenmaier sitzt dort am Donnerstag, 20. Oktober 2022, 11.00 Uhr, auf dem „Blauen Sofa“ (https://zdf.de/kultur/das-blaue-sofa) und wird in der ZDF-„aspekte“-Sendung am Freitag, 21. Oktober, 23.30 Uhr vorgestellt.

Der Greenpeace Magazin-Kalender 2023 zeigt Porträts charakterstarker Tierpersönlichkeiten

die aus Notsituationen befreit wurden und nun ein neues und gesundes Leben führen dürfen

Hamburg (ots)Das erste und das zweite Leben: 28 liebevolle Porträts charakterstarker Tierpersönlichkeiten

Tiere in Not brauchen eine Stimme: Der zweiwöchentliche Wandkalender EIN NEUES LEBEN zeigt 28 liebevolle Porträts von Tieren, die aus unterschiedlichen Notsituationen befreit wurden und nun ein neues und gesundes Leben führen dürfen. Dank des selbstlosen Einsatzes von Tierschützern, durch individuelle Pflege und medizinisch-therapeutische Unterstützung leben sie seither auf verschiedenen Lebens- und Gnadenhöfen in Deutschland und Österreich in Sicherheit und Frieden.

Der Greenpeace Magazin-Kalender 2023 „Ein neues Leben“ soll den Blick für die Zwangslagen nicht artgerecht gehaltener Tiere schärfen und dazu ermutigen, nicht wegzuschauen, sondern Partei für Tiere in Not zu ergreifen.

EIN NEUES LEBEN soll den Blick für die Zwangslagen nicht artgerecht gehaltener Tiere schärfen und dazu ermutigen, nicht wegzuschauen, sondern Partei für Tiere in Not zu ergreifen. Der Kalender erzählt mit faszinierenden Tierfotos Geschichten wie die vom verspielten Weißbüschelaffen Herrn Nilson, den kein Zoo aufnehmen wollte, nachdem er, geschlechtsreif geworden, die Wohnungseinrichtung seiner Halter zerlegte. Berührend auch die Geschichte von Straßenhündin Amanda, die, schwer verletzt, von einer engagierten Tierschützerin aus einem rumänischen Tierheim gerettet wurde. Ein neues Leben in Tiergesellschaft genießt auch Gelbhaubenkakadu Laura. Nachdem sie ohne Partner in Einzelhaltung zunehmend vereinsamte, rupfte sie sich in ihrer Not das eigene Federkleid aus.

„Meiner Erfahrung nach braucht es circa ein Jahr, bis sich ein bei uns angenommenes Tier gesundheitlich und psychisch regeneriert hat – und diese Zeit muss man dem Tier auch geben“, sagt Gabriele Wodak vom Gnadenhof Tierpark Wolfsgraben im Wienerwald, der neben der Tieroase Stefanshof in Niederbayern und dem Tierhilfeverein Kellerranch im hessischen Weiterstadt seine Pforten für das Projekt öffnete.

Wer die Kalenderbilder betrachtet, sieht auf den ersten Blick einfach liebenswerte, schöne Tiere – ein beeindruckendes Zeugnis der ausgezeichneten Arbeit der Tierhöfe. Wer tiefer schaut und ihre Geschichten liest, die in den komprimierten Tierbiografien aufgeschrieben sind, erkennt womöglich mehr. Und wird bestenfalls vom Tierfreund zum Tierhelfer. Das wäre wunderbar – denn genug zu tun gibt es wohl immer und überall: Unzählige Lebenshöfe landauf, landab freuen sich über Ehrenamtliche und Unterstützerinnen.

Fotograf Manfred Jarisch, Jahrgang 1966, lebt in München. Er hat in den letzten Jahren für die Greenpeace Magazin Kalender unter anderem Schafe, Esel, Schweine und Rinder auf einzigartige Weise in Szene gesetzt. Alle Tiere wurden in ihrer natürlichen Umgebung im Stall oder Gehege fotografiert – vor jeweils farblich passenden Hintergründen.

In der Greenpeace Magazin Edition erscheinen Bücher („Süße Welt! Vegan“, „Tu was! Spontan Vegan“, „Tu was Kids!“, „Tu Was“, „Die Biene – Eine Liebeserklärung“), Kalender und andere Druckwaren wie Poster. Die Greenpeace Magazin Edition gehört zur Greenpeace Media GmbH, die das zweimonatliche Greenpeace Magazin herausbringt und einen Onlineshop mit nachhaltigen Produkten (warenhaus.greenpeace-magazin.de) betreibt. Greenpeace Media ist eine Tochter des Greenpeace e. V.

WEB: greenpeace-magazin.de

Familienfreundlichkeit weiterhin im Fokus: karriere tutor® erneut von freundin und kununu ausgezeichnet

Königstein im Taunus (ots) Über 700 Unternehmen in Deutschland und Österreich zeigen sich in diesem Jahr besonders familienfreundlich. freundin und kununu verleihen zum siebten Mal das Siegel „Die familienfreundlichsten Arbeitgeber“, auch österreichische Unternehmen werden zum dritten Mal ausgezeichnet – karriere tutor® belegt Platz 7 in der Branche „Bildung, Forschung und Entwicklung“.

Siegel familienfreundliches Unternehmen

Die Medienmarke freundin und die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu würdigten auch in diesem Jahr wieder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gute Work-Life-Balance, Wohlfühlfaktoren sowie gleichberechtige Karrieremöglichkeiten bei Arbeitgebern. Bereits in den letzten beiden vergangenen Jahren wurde karriere tutor® mit dem Siegel als besonders familienfreundliches Unternehmen von freundin ausgezeichnet.

Elif Tunc, Head of HR von karriere tutor® freut sich: „Die Auszeichnung zeigt uns einmal mehr, dass wir mit mit unserem remoten Arbeitsmodell viel richtig machen. Wir bieten unseren Mitarbeitern dadurch ein sehr flexibel Arbeitsumfeld an, wodurch sie ihr Arbeits- und Privatleben optimal aufeinander abstimmen können. Wir sehen es als Teil unserer DNA, Wegbereiter für beruflich erfolgreiche und glückliche Menschen zu sein. Das gilt für Teilnehmer unserer Weiterbildungen ebenso wie für unser eigenes Team.“

„Bei der Wahl ihres Arbeitgebers steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Arbeitnehmer an vorderster Stelle. freundin würdigt durch die Verleihung des Siegels besonders familienfreundliche Unternehmen und gibt den Leserinnen so eine Orientierung im heutigen Arbeitsmarkt. „ sagt freundin-Chefredakteurin Anke Helle. Chefredakteurin Mateja Mögel ergänzt: „Gerade in der heutigen Zeit ist Familienfreundlichkeit für Arbeitgeber ein wichtiger Wert, um selbst in Krisensituationen erfolgreich zu bestehen. Für die ausgezeichneten Unternehmen zeugt es von einer großen Wertschätzung ihrer Mitarbeiter und einem verantwortungsvollen Umgang mit diesen.“

Yenia Zaba, Director Global Communications & Brand von kununu, erklärt: „Wichtig ist dabei, dass Familienfreundlichkeit am Ende mehr bedeutet als Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Familienfreundlichkeit ist vielschichtiger. Sie äußert sich auch darin, dass Unternehmen individuelle Lösungen schaffen, um den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter gerecht zu werden – indem sie beispielsweise auf die schwierige Situation Alleinerziehender eingehen oder Mitarbeiter unterstützen, die Angehörige pflegen.“

Insgesamt sind in diesem Jahr mehr als 2 Millionen Bewertungen zu 175.000 Unternehmen in Deutschland und Österreich in die Studie eingeflossen, auf deren Basis das Ranking erstellt wurde. Jedes dieser Unternehmen, zu dem seit 1. Januar 2022 mindestens eine Bewertung eingegangen ist und welches die Mindestanzahl von 50 Bewertungen auf kununu.com erfüllt, hatte eine Chance zur Aufnahme ins Ranking. Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter aller Arbeitsgruppen, Branchen und Karrierestufen bewerteten neben der Arbeitsatmosphäre, der Work-Life-Balance, dem Gehalt und der Gleichberechtigung in erster Linie familienfreundliche Angebote, wie flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, Kinderbetreuung und betriebliche Altersvorsorge. Weitere Bewertungskriterien waren Vorgesetztenverhalten sowie Karriere/Weiterbildung. Medienunternehmen sowie Firmen, die dem Burda-Konzern angehören, waren ausgeschlossen (z. B. freundin, kununu, XING).

Die Medienmarke freundin ist eine vertrauensvolle Ratgeberin für ihre Leserinnen in Print und online. Der Bereich Job, Karriere und Finanzen hat bei freundin einen besonderen Stellenwert. Die Zeitschrift positioniert sich auch in dieser Sparte als zuverlässige Beraterin von modernen Frauen bei der Jobsuche und im Arbeitsalltag.

kununu, eine Tochter der NEW WORK SE, ist die europaweit führende Plattform für Arbeitgeberbewertungen und Workplace Insights.

WEB: karrieretutor.de

Gusto Restaurantguide 2023

Die besten 1100 Restaurants Deutschlands, aktuell und anonym getestet und ausführlich beschrieben

München (ots) Der neue Gourmetführer Gusto testet die besten, einzigartig kuratierten 1.000 Restaurants in Deutschland / als Buch, Online-Version und Gusto App verfügbar / Besondere Würdigung durch Auszeichnungen in sechs Bereichen und zehn Top-10-Kategorien

Gusto Restaurantguide 2023 – Der kulinarische Reiseführer

Binnen weniger Jahre hat sich Gusto in der Restaurant- und Feinschmeckerszene einen sehr guten Namen gemacht und ist zum vielbeachteten Gourmetführer avanciert. Dabei hat der jüngste unter den Restaurant-Guides schnell einige der sogenannten etablierten Größen dieses Genres hinter sich gelassen, denn der Guide brachte viel frischen Wind in das seit Jahrzehnten recht statisch von einer Handvoll Publikationen beherrschte Feld der Gourmetkritik, vor allem durch die ausführliche, differenzierte Bewertung und die Transparenz in der Bewertung.

„Einen aktuellen und repräsentativen Guide mit einer Übersicht der attraktivsten Genussziele vom engagierten StreetfoodStand bis zum Spitzenrestaurant garantieren wir (…) auf den rund tausend Seiten. Und zusätzlich ganz exklusiv die Laudationen für unsere Sonderauszeichnungen vom Koch des Jahres bis zu den Gastgebern des Jahres, angereichert durch zehn Top10 Listen, mit denen wir uns auf bewusst subjektive Art verschiedenen Themen widmen. Herzlichen Glückwunsch an Daniel Schimkowitsch vom Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim und natürlich an alle anderen Preisträger“, so Redaktionsleiter Markus Oberhäußer.

Ausgezeichnet wird in den sechs Topkategorien „Koch des Jahres“, „Aufsteiger des Jahres“, „Newcomer des Jahres“, „Sommelier des Jahres“, „Gastgeber des Jahres“ und „Neueröffnung des Jahres“. Zusätzlich gibt es die TOP-10-Auszeichnungen in folgenden Kategorien: „Alkoholfreie Getränkebegleitung“, „Einzelkämpfer am Herd“, „Highlights des Jahres“, „Individuellste Handschrift“, „Moderne und traditionelle Klassik“, „Die spannendsten Neuzugänge“, „State of the Art: Präzision, Perfektion und Design“, „Traditionelle Küche“, „Zweitrestaurants“ und „Vegetarische Spitzenküche“.

Die Preisträger*innen:

Der „Koch des Jahres“ Daniel Schimkowitsch

  • L.A. Jordan, Deidesheim

Vom Newcomer zum Spitzenkoch: Daniel Schimkowitsch zählt seit seiner Zeit im Münchener Tramin zu den ganz großen Talenten, weil er unabhängig von Trends und Moden mit spannenden individuellen Ideen seinen eigenen Weg geht. Gusto hatte das früh erkannt und ihn 2010 zum Newcomer des Jahres ausgezeichnet. In der Pfalz hat der inspirierte Chef schließlich eine ideale Umgebung gefunden, um sich auf beeindruckende Weise weiterzuentwickeln und zu steigern. Weiterhin basierten seine Gerichte auf klassischer Grundlage, die aber in den letzten Jahren immer weiter in den Hintergrund getreten und einem bemerkenswerten Mut zu sehr markanten, puristisch angelegten Kreationen gewichen ist. Dabei spielt der Umgang mit japanischen Produkten, Ideen und Aromen eine entscheidende Rolle, ist bei weitem aber nicht das einzige und entscheidende Merkmal seiner Küche. Noch bemerkenswerter ist, wie es Daniel Schimkowitsch gelingt, mit einem radikal hohen Anspruch an das jeweilige Hauptprodukt und der klugen Ergänzung durch wenige Komponenten – oft nur einer ausgefeilt eleganten Sauce und einem weiteren konzentriert kickenden Effekt – zu spektakulär spannungsgeladenen Ergebnissen zu kommen. Und genau dafür zeichnet Gusto ihn zum diesjährigen „Koch des Jahres“ aus.

Der „Aufsteiger des Jahres“ René Stein

  • Tisane, Nürnberg

Die Wirkungsstätte von René Stein, das stylische Tisane mit seinem neo brutalistischen Chef’s TableTresen, hat zwar erst während der letzten Testsaison neu eröffnet – die enorme Weiterentwicklung, die der besonnene Küchenchef hier im Vergleich zu seiner vorherigen Station auf den eigens für das Restaurant designten Tellern unter Beweis stellt, macht aus ihm dennoch einen würdigen Aufsteiger des Jahres. Reduziert und hochpräzise präsentieren sich die vielen originellen Gerichte, die hier im Rahmen seines etwa zehngängigen Menüs überraschende Geschmackserlebnisse bescheren und sich nicht selten direkt ins kulinarische Langzeitgedächtnis einbrennen. Stein beschränkt sich selbstbewusst meist auf zwei, drei stichhaltige Aromen und kommt damit zu beeindruckenden Ergebnissen, lässt seine Kompositionen weitaus vielschichtiger und dynamischer wirken, als es viele seiner Kollegen mit einer ganzen Armada an Komponenten und technischem Aufwand je zustande bringen. Viel wichtiger als das Was er scheint das Wie: Komplexität und Tiefenschärfe generiert er auf eindrucksvolle Weise über Prägnanz, nicht durch Vielfalt. Genial ist auch René Steins Einsatz von Gewürzen – gerade deshalb, weil er kaum welche verwendet. Doch wenn, dann mit maximaler Treffsicherheit!

Der „Newcomer des Jahres“ Lukas Jakobi

  • Intensiu, Hilden

Nach einer sehr klassisch fundierten Ausbildung im Victorian in Düsseldorf und prägenden Stationen etwa bei Jonnie Boer im DeLibrije in Zwolle und bei Christian Bau im Victor’s fine dining in Perl, ist der Newcomer des Jahres Lukas Jakobi gleich im ersten Jahr seiner ersten Küchenchefstelle im neuen Intensiu in Hilden voll durchgestartet. Und hat mit seinen sehr spannenden und erfreulich unkonventionellen Tellern sogar schon jetzt das Potenzial für eine noch höhere Bewertung aufblitzen lassen! Die sympathisch frech und „punkig“ daherkommen den Teller und Schüsseln, für die sich der Chef oft (aber nicht nur) von der asiatischen Aromenwelt inspirieren lässt und die fast immer von einem ausgeprägten Spiel mit Säure und Schärfe geprägt sind, gibt es im stylisch modernen Ambiente seiner Wirkungsstätte bei groovenden Beats in Form zweier unterschiedlicher Menüs, von denen eines rein vegetarisch ist. Lukas Jakobi lässt seine Gerichte zwar zupackend und durchaus fordernd wirken, schießt damit aber nie zu forsch übers Ziel hinaus. Vielmehr bleibt er auch bei voll aufgedrehtem Powerlevel souverän im geschmackssicheren und mehrheitsfähigen Bereich und schafft damit gleichsam originelle wie harmonische Erlebnisse.

Der „Sommelier des Jahres“ Peter Karl

  • Alte Liebe, Augsburg

Dass Peter Karl noch mitten im Sommelier-Lehrgang steckt und er sich selbst so lange gar nicht als Sommelier bezeichnen möchte, hält Gusto kein bisschen davon ab, ihn zum Sommelier des Jahres auszuzeichnen. Auch weil die Prämierung Peter Karls ein Stück weit stellvertretend für das gesamte Getränkekon zept in der Alten Liebe zu verstehen ist. Man setzt hier nicht nur auf Wein, sondern auch auf Bier verschiedener kleiner Brauereien aus der Umgebung und auf Cocktails; besonders mittwochs, wenn sich die Alte Liebe in eine BistroBar verwandelt und Negroni aus bayerischen Zutaten zu feinen Snacks serviert. Die Weinkarte ist trotzdem bestens mit aufstrebenden Weingütern wie Wasenhaus, Kai Schätzel oder Alex Foillard besetzt. Und da stört es kein bisschen, dass man darin keine namhaften Flaggschiffe findet. Denn ausgefallene Weine, spannende Pairings und nicht zuletzt der fachkundige, fröhliche und trinkanimierende Weinservice auf Augenhöhe machen viel eher einen Sommelier des Jahres aus, als eine kapitalgebundene Doppelhaushälfte im Keller.

Die „Gastgeber des Jahres“ Brigitte und Thomas Zwink

  • Dorfwirt & Friends, Unterammergau

Ganz ohne jede Hotelfachschul-Perfektion, sondern mit gelebter Selbstverständlichkeit, dennoch auf ausgesprochen professionelle Art, bespielen Brigitte und Thomas Zwink ihre wunderbar individuelle Vision eines Genussortes. An dem wird der behagliche und von authentischer Herzlichkeit getragene Wohlfühlcharakter eines bayerischen Wirtshauses vor allem von spürbarer und selbst bewusster Begeisterung für die eigene Sache getragen. Dass hier in bayerischer Selbstverständlichkeit alle Gäste geduzt werden, wirkt niemals aufgesetzt jovial, sondern einfach authentisch, und ändert nichts daran, wie souverän die unter schiedlichsten Gästetypen abgeholt und mitgenommen werden. Im Gegenteil: In den besten Momenten kann hier sogar ein von heiterer Genussfreude getragenes Gemeinschaftsgefühl und lockerer Austausch über die Gastgeber und Tische hin weg entstehen. Und wenn Thomas Zwink von seinen Wiesen-Wollschweinen schwärmt oder Brigitte Zwink entspannt darauf besteht, sie einfach mal machen zu lassen und dann spannende individuelle Weine in die Gläser zaubert, springt der Funke ganz automatisch über. Am besten bucht man einfach das „Rundum Sorglos-Paket“, und ein einzigartiges Genusserlebnis ist garantiert!

Die „Neueröffnung des Jahres“ Restaurant Syrlin Speisewelt

  • Mit den Restaurants KOSTBAR und MARKOS

Das gibt es selten: eine ambitionierte Neueröffnung, die nicht nur mit sehenswert originellem Ambiente aufwartet, sondern mit gleich zwei unterschiedlichen Restaurants, die beide eine Küchenleistung auf sehr hohem Niveau bieten. Ambitioniert bespielt werden diese von Nadine und Marco Akuzun, die zuletzt im top air am Stuttgarter Flughafen reüssierten und nun in den zwei räumlich mehr oder weniger nahtlos ineinander übergehenden Konzepten samt schickem Outdoorbereich der großzügig, modern und individuell gestalteten Syrlin Speisewelt anspruchsvollen Genuss für unterschiedliche Bedürfnisse bieten. In deren Aushängeschild, dem dezidierten Gourmetrestaurant MARKOS, geschieht das mit klarem FineDiningAnspruch und einer sehr aufwendig, vielgestaltig und feingliedrig interpretierten Küche, die voller guter Ideen und Überraschungen steckt und für Gusto in ihrer niveauvollen Art vom Start weg wieder zu den Besten in BadenWürttemberg zählt. Im größeren Bereich, der KOSTBAR, gibt’s eine ebenfalls erfreulich einfallsreiche Küche, die ein bemerkenswert hohes Qualitäts und Genusslevel bietet.

Top 10 Alkoholfreie Getränkebegleitung

Die Vielfalt in der Getränkebegleitung von Gourmetmenüs steigt. Nicht nur der Trend zu Natur- oder Orangeweinen, sondern auch der völlige Verzicht auf alkoholische Produkte sorgt für Abwechslung in den Gläsern. In dieser Liste werden die originellsten „rauschfreien Geleitzüge“ zum Menü ausgezeichnet: Votum (Hannover), Rutz (Berlin), schanz. restaurant. (Piesport), Jante (Hannover), Hannappel (Essen), Horváth (Berlin), Victor’s Fine Dining by Christian Bau (Perl-Nennig), Essigbrätlein (Nürnberg), Coeur D’Archichaut (Münster), 100/200 (Hamburg).

Top 10 Einzelkämpfer am Herd

Es gibt ein paar unerschrockene Cuisiniers, die Entemetier, Gardemanger, Poissonier, Rôtisseur, Saucier und Pâtissier in Personalunion am eigenen Herd sind und mit entsprechender Organisation und der Konzentration auf eine überschaubare Anzahl an Gerichten und Gängen trotzdem erstaunlich hohes Niveau schicken. Die folgenden zehn Akteure haben in den vergangenen Jahren als kochende Ich-AG immer wieder in besonderer Weise durch die Klasse und die Konstanz ihrer Küchenleistung beeindruckt: Mathias Luiz, Danny Riewoldt, Enrico Dunkel, Dieter Grubert, Joannis Malathounis, Thomas Zwink, Dominique Champroux, Andreas Hettinger, Klaus Ditz, Pierantonio Maritan.

Top 10 Highlights des Jahres

Wenn man die Testsaison Revue passieren lässt und das kulinarische Langzeitgedächtnis aktiviert, wo sich Lieblings- oder Favoritengerichte fest verankert haben sollten, sind da nicht allzu viele Götterspeisen, an die man sich auch ohne Durchsicht des Fotomaterials sofort erinnert. Nachfolgend also zehn Gerichte, die Gusto besonders geflasht haben und als Highlights des Jahres in Erinnerung blieben: Poltinger Lamm, bei Tohru in der Schreiberei in München, Rotbarbe, Tantris in München, Pastrami vom Salzwiesenlamm, Söl’ring Hof in Rantum, Kotelett vom Pata-Negra-Schwein, Die Brasserie in Pirmasens, Schwammerl mit gekrustetem Safterl, Horváth in Berlin, Kalbszunge, Stadtpfeiffer in Leipzig, Gulasch von der Rinderbacke, Villa Kellermann in Potsdam, Challans-Ente, Facil in Berlin, Duroc-Schweinerippchen, Jante in Hannover, Thunfisch, Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig.

Top 10 Individuellste Handschrift

In Deutschland gibt es einige Protagonist*innen, die ausgesprochen modern und kreativ kochen und sich über die Jahre einen unverkennbaren Stil angeeignet haben. Dies sind die von Gusto ausgezeichneten Köche mit eigener, unverkennbaren Handschrift: Peter Maria Schnurr (Falco, Leipzig), Christian Bau (Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl), Tim Raue (Restaurant Tim Raue, Berlin), Andree Köthe & Yves Ollech (Essigbrätlein, Nürnberg), Christian Jürgens (Überfahrt, Rottach-Egern), Joachim Wissler (Vendôme, Bergisch-Gladbach), Marco Müller (Rutz, Berlin), Sebastian Frank (Horváth, Berlin), Felix Schneider (etz, Nürnberg), Eric Menchon (Le Moissonnier, Köln).

TOP 10 Moderne und traditionelle Klassik

In dieser Kategorie zeichnet Gusto die derzeit zehn besten Protagonisten auf, die die traditionellen sowie modernisierten Klassiker der Haute Cuisine am spektakulärsten beherrschen: Klaus Erfort (GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken), Thomas Schanz (schanz.restaurant., Piesport), Claus-Peter Lumpp (Bareiss, Baiersbronn), Heinz Winkler (Residenz Heinz Winkler, Aschau), Torsten Michel (Schwarzwaldstube, Baiersbronn), Andreas Krolik (Lafleur, Frankfurt), Dirk Luther (Meierei Dirk Luther, Glücksburg), Clemens Rambichler (Sonnora, Dreis), Dirk Hoberg (Ophelia, Konstanz), Christoph Rüffer (Haerlin, Hamburg).

Top 10 Die spannendsten Neuzugänge

Egal, ob Neueröffnung, Wiedereröffnung oder Neuentdeckung: in dieser Top-10-Liste befinden sich die interessantesten Neuzugänge im Gusto, zu denen selbstverständlich auch die „Neueröffnung des Jahres“, die Syrlin Speisewelt in Weingarten, zählt: Sahila – The Restaurant, Köln, The Stage, Dortmund, Tantris Maison Culinaire, München, Werneckhof Sigi Schelling, München, Tawa Yama fine, Karlsruhe, Ontra, Regensburg, Tisane, Nürnberg, Pink Pepper, Düsseldorf, Syrlin Speisewelt, Weingarten, Solo DU, Bischofswiesen.

TOP 10 „State of the Art“: Präzision, Perfektion und Design

Sie tüfteln so lange an ihren Kreationen, bis wirklich alles zu einhundertzehn Prozent passt. Auf ihren auffällig modern angerichteten, kunstvollen Tellern bleibt nichts dem Zufall überlassen, jede noch so kleine Komponente erfüllt ihre genau kalkulierte Aufgabe, nichts ist zu wenig, nichts wirkt zu viel. In dieser Kategorie ehrt Gusto die Küchenchefs aus der vordersten Riege wenn es um ein hohes Maß an Präzision und Perfektion geht: Joachim Wissler (Vendôme, Bergisch-Gladbach), Michael Kempf & Joachim Gerner (Facil, Berlin), Kevin Fehling (The Table Kevin Fehling, Hamburg), Sven Elverfeld (Aqua, Wolfsburg), Christian Bau (Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig), Christoph Rainer (Luce d’Oro, Elmau), Marco Müller (Rutz, Berlin), Tohru Nakamura (Tohru in der Schreiberei, München), Thomas Schanz (schanz.restaurant., Piesport), Torben Schuster (Gut Lärchenhof, Pulheim).

Top 10 Traditionelle Küche

Eine Sache, die dem Gusto besonders am Herzen liegt, ist traditionelle Küche auf Feinschmeckerniveau. Also im Idealfall vollkommen „unverbastelte“ und unverfälschte, ohne Kreativitäts- und Gestaltungswillen auf ganz gegenständliche und handfeste Art auf die Teller gebrachte Gerichte. Die können entweder regionaltypisch daherkommen oder eine bzw. mehrere bestimmte Länderküche(n) repräsentieren, sind immer ganz konsequent auf Handwerk und Produkt fokussiert und grundsätzlich aus einfacheren, bodenständigen und trotzdem überdurchschnittlich guten Viktualien zubereitet. Dies sind die diesjährigen Top 10: Bauernstuben, Tiefenbronn, Dorfstuben, Baiersbronn, Fischereihafen-Restaurant, Hamburg, Meyers Keller, Nördlingen, Wielandshöhe, Stuttgart, Widmann’s Löwen, Königsbronn-Zang, Berggasthaus Niedersachsen, Gehrden, Pfälzer Stuben, Herxheim-Hayna, Artischocke, Wilhelmshaven, Gude Stub – Casa Antica, Bühl.

Top 10 Zweitrestaurants

Sie werden umgangssprachlich als „Zweitrestaurants“ bezeichnet, obwohl sie oft mehr Tische haben und Umsatzstärker sind als die „große Schwester“: Gemeint sind die in ihrer Ausstattung etwas einfacher gehaltenen, kulinarisch bodenständiger bespielten und in der Regel deutlich preisgünstigeren Lokale im Schatten eines namhaften gastronomischen Aushängeschilds mit hohen Bewertungen: Kaminstube, Bad Peterstal-Griesbach, Poststuben, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Kostbar, Weingarten, Turmstube, Neunburg vorm Wald, Schwane 1404, Volkach, Widmann’s Löwen, Königsbronn-Zang, Siebzehn84, Sylt (Tinnum), weinlokal heinzhermann, Köln, Zum Staudenwirt, Finning, PASTIS Bistro, Saarlouis.

Top 10 Vegetarische Spitzenküche

Hier werden die zehn besten deutschen Spitzenköche prämiert, in denen man das ganze Jahr über auch ausschließlich vegetarisch essen kann: etz, Nürnberg (Felix Schneider), Tian, München (Viktor Gerhardinger), Ammolite, Rust (Peter Hagen-Wiest), Heimatjuwel, Hamburg (Marcel Görke), Stadtpfeiffer, Leipzig (Detlef Schlegel), Green Beetle, München (Felix Adebahr), Bootshaus, Bingen (Nils Henkel), Cookies Cream, Berlin (Stephan Hentschel), Zeik, Hamburg (Maurizo Oster), Cordo, Berlin (Yannick Stockhausen).

WEB: edel.com

Sieger und Siegerin des Covermodel-Contests von Men’s Health und Women’s Health gekürt

Hamburg (ots) Sich selbst auf dem Titel der Zeitschrift Men’s Health oder des Schwestermagazins Women’s Health zu sehen – damit würde für viele fitnessbegeisterte Menschen ein Traum in Erfüllung gehen. Genau das haben David „Dee“ Jackson (32) aus Köngen bei Stuttgart und Maduo Lebang (28) aus Köln geschafft: Sie wurden beim großen Covermodel-Contest 2022 powered by REISKONTOR.DE aus einem Feld von 15 Finalisten beziehungsweise 10 Finalistinnen ausgewählt, auf den Titelbildern der jeweiligen Oktober-Ausgaben zu erscheinen (beide ab 14. September 2022 im Handel).

Die 10 weiblichen Finalisten des großen Covermodel-Contest 2022 powered by by REISKONTOR.DE von Men’s Health und Women’s Health.

„Dabei war es schon nicht leicht zu entscheiden, wer in die letzte Runde kommt und nach Hamburg zum großen Foto-Shooting eingeladen wird“, sagt Franziska Bruchhagen, Chefredakteurin von Women’s Health. „Über 2000 Bewerbungen sind eingegangen – so viele tolle Frauen mit bemerkenswerter Ausstrahlung!“

Die 15 männlichen Finalisten des großen Covermodel-Contest 2022 powered by by REISKONTOR.DE von Men’s Health und Women’s Health.

Auch die Männer mussten Hunderte von Mitbewerbern hinter sich lassen, um es ins Finale zu schaffen. „Das war wirklich eine sehr, sehr schwierige Sache, so gut waren die Bewerbungen und so überzeugend die Auftritte der Finalisten“, sagt auch Arndt Ziegler, Chefredakteur von Men’s Health und ergänzt: „Was mich besonders gefreut hat, war die Vielfalt der Finalisten und Finalistinnen – alle hatten etwas ganz Besonderes.“ Da waren zum Beispiel André Thomsen und Erika Rischko, die im Alter von 50 beziehungsweise 82 Jahren (!) noch Titelmodel-Qualitäten haben, oder Burak Günes, der gut 110 Kilo abgenommen hat, um sich seine coverwürdige Figur zu erarbeiten. „Es war ein toller Wettbewerb mit großartigen Finalist*innen und sehr gutem Teamspirit“, findet Jochen Wendt, Geschäftsführer des Contest-Partners REISKONTOR.DE, der ebenfalls zur Jury gehörte.

Auch Sieger David „Dee“ Jackson, der als Content Creator arbeitet, hat angesichts der Konkurrenz nicht mit dem Sieg gerechnet: „Beim Contest waren nur top trainierte, charismatische Jungs dabei – da war wirklich alles offen“, sagte er im Men’s Health-Interview. Er habe einfach alles auf sich zukommen lassen und das Foto-Shooting genossen – bis zu der Frage, ob er speziell für das Finale trainiert hätte: „Da wurde mir klar, dass ich mich seit etwa zehn Jahren auf diesen Moment vorbereitet hatte. Es war schon immer mein heimlicher Traum, auf dem Cover von Men’s Health zu sein.“

Maduo Lebang, die als Kind aus Botswana nach Deutschland gekommen ist, empfindet ihren Sieg auch als Bestätigung für ihren persönlichen Weg: mit viel Engagement Deutsch zu lernen und sich in diesem Land zu integrieren und trotzdem sie selbst zu bleiben. „Ich kann Frauen zeigen: Die Norm ist nicht alles. Jede ist es wert, repräsentiert zu werden.“ Sie freue sich, mit ihrem Erfolg auch ein Vorbild für jüngere Mädchen zu sein: „In meiner Kindheit gab es in der deutschen Medienlandschaft kaum jemanden wie mich.“ Die ausgebildete Eventmanagerin arbeitet aktuell hauptberuflich als Model, verfolgt aber das Ziel, eine Agentur für mehr Diversität in Unternehmen zu gründen.

WEB: www.motorpresse.de

Neue Folge des Apotheken Umschau-Podcast „Siege der Medizin“

„Warum Medizin auch schön macht – die Geschichte der plastischen Chirurgie“

„Neue Folge des Apotheken Umschau-Podcast „Siege der Medizin“: „Warum Medizin auch schön macht – die Geschichte der plastischen Chirurgie““ Fotocredit: W&B/Marion von der Mehden/Getty Images

Baierbrunn (ots) Wer jetzt nur an aufgespritzte Lippen denkt, liegt falsch, denn in der plastischen Chirurgie geht es um vieles mehr als um Schönheitsoperationen. Und das schon seit dem Alten Ägypten! Die ganze Geschichte erzählt Schauspieler Ulrich Noethen in der neuen Folge des medizinhistorischen Podcasts der Apotheken Umschau.

Siege der Medizin

„Natürliche Schönheit bedeutet, dass bestimmte Proportionen, wie der goldene Schnitt, eine Ausgewogenheit, eine Harmonie vorliegen. Und das wird von Menschen als besonders schön empfunden.“ Das sagt Professor Lukas Prantl, plastischer Chirurg und der Leiter des Hochschulzentrums für plastische und ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an der Uni Regensburg.

In der neuen Folge des medizinhistorischen Podcasts lernen wir, dass die Anfänge der plastischen Chirurgie eng mit den Anfängen der Medizin und der Chirurgie im Allgemeinen verknüpft sind – und das schon seit sehr langer Zeit. 1200 v. Chr. war man in Indien bereits in der Lage, abgeschnittene Nasen wieder herzustellen (und davon gab es einige, denn Verbrechen wie Ehebruch wurden mit dem Abschneiden der Nase bestraft), und die alten Ägypter legten Wert darauf, dass die Ohren eine bestimmte Größe hatten und operierten nicht nur diese, sondern auch andere Gesichtspartien.

Plastische Chirurgie beinhaltet mehr als Schönheitsoperationen. Nämlich etwa die rekonstruktive Chirurgie, wo verlorengegangene Funktionen wiederhergestellt werden, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie. Das Spektrum der modernen plastischen Chirurgie ist groß, hat sich aber erst ab dem 19. Jahrhundert richtig entwickelt. Um 1845 ging es vor allem um die Rekonstruktion von Nasen, Unterlippen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Defekten im Wangenbereich, später kamen Brustrekonstruktionen an Krebspatientinnen dazu sowie verheerende Gesichtsverletzungen durch den Ersten Weltkrieg. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die USA zum Mekka der ästhetischen Chirurgie.

Mittlerweile sind Schönheitsoperationen auch hierzulande oft gang und gäbe – längst nicht mehr nur in bestimmten Bevölkerungsschichten, sondern in allen Alters- und Bevölkerungsgruppen, Berufen und Einkommen. Und das immer mehr: „Die Nachfrage an ästhetischen Korrekturen nehmen zu“, sagt Lukas Prantl. Woran das liegt? Das erfahren Sie in der neuen Podcast-Folge Warum Medizin auch schön macht“ – und hören auch, warum 2010 in Sachen plastische Chirurgie ein ganz besonderer Sieg der Medizin gelang.

Alle Themen und Termine der zweiten Staffel von „Siege der Medizin“:

Folge 9 (28.04.) Wie der Brutkasten Leben rettet: Die Geschichte des Inkubators

Folge 10 (11.05.) Die Impfung: der größte Sieg der Medizin? Wie Vakzine erfunden wurden

Folge 11 (25.05.) Operation am schlagenden Herzen: Die Geschichte der Kardiologie

Folge 12 (08.06.) Wenn fremde Organe Leben retten: Die Geschichte der Organtransplantation

Folge 13 (22.06.) Von Zahnwürmern zum digitalen Zahnabdruck: Die Entwicklung der Zahnmedizin

Folge 14 (06.07.) Schmerzen besiegen – und warum das nicht ungefährlich ist: Geschichte der Schmerzmedizin

Folge 15 (20.07.) Es bleibe Licht: Die Geschichte der Augenheilkunde

Folge 16 (03.08.) Warum Medizin auch schön macht: Die Geschichte der plastischen Chirurgie

Folge 17 (17.08.) Letzte Hilfe: Die Geschichte der Palliativmedizin

Folge 18 (31.08.) Wie Medizin beim Sex hilft: Die Geschichte der Aphrodisiaka und Potenzmittel

Folge 19 (14.09.) Die Geschichte des Apothekerberufs

„Siege der Medizin“ auf einen Blick:

Der Podcast dreht sich um die größten medizinischen Errungenschaften – spannend und plastisch erzählt von Schauspieler Ulrich Noethen. Neben Expert:innen lässt Noethen die Geschichte selbst zu Wort kommen und nimmt die Hörer:innen mit auf eine Zeitreise in die jeweiligen Situationen und Orte der medizinhistorischen Meilensteine. Mit hörspielartigen Dialogen, Expertenstimmen sowie einem herausragenden, sparsam eingesetzten Sounddesign aus Musik und reduzierten Geräuscheffekten verbindet der Podcast Informationsvermittlung mit Gänsehaut beim Zuhören und macht aus Medizingeschichte ein besonderes Hörerlebnis. Und das kommt an: Insgesamt hat der Podcast bisher über 510.000 Abrufe und mehr als 277.000 Abos erreicht (Stand: 02.08.22).Die zweite Staffel von „Siege der Medizin“ kommt alle vierzehn Tage immer mittwochs von www.gesundheit-hoeren.de, dem Audio-Angebot der Apotheken Umschau.“Siege der Medizin“ ist bei Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, Spotify und allen weiteren bekannten Podcast-Plattformen und auf apotheken-umschau.de zu finden.

Hier geht’s zum „Siege der Medizin“-Trailer: https://youtu.be

WEB: www.wortundbildverlag.de

D-NEWS.TV – Wilsberg in Münster und Antiquariat Michael Solder

Willkommen bei D-NEWS.TV
Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio

von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

Wilsberg in Münster

Heute kläre ich die Frage: Wer steckt im wahren Leben hinter dem Wilsberg Antiquariat in Münster? Den Krimi „Wilsberg“ kennt wohl in Deutschland jeder, genauso wie das dazu gehörende Antiquariat. Georg Wilsberg (Leonard Lansink) ist ein leidenschaftlicher Buchantiquar in Münster. Da er immer knapp bei Kasse ist, nimmt er zusätzlich Aufträge als Privatdetektiv an. „Wilsberg“ ist aber nicht allein unterwegs, auch Roland Jankowsky (Overbeck), Rita Russek (Anna Springer), Ina Paule Klink (Alex) und Oliver Korittke (Ecki) sind schon ewig mit dabei. So kennt man das Antiquariat in Münsterseit dem Jahr 1997 im Fernsehen. Aber wer ist der wahre Inhaber? Der Antiquariat Michael Solder aus Münster. Unzählige Bücher, darunter 10.000 größtenteils bebilderte Titel sollen Ihnen hier einen Einblick in die Welt der antiquarischen Bücher geben. Seit dem Herbst im Jahr 1995 führt er das sicher bekannteste Antiquariat in Deutschland. Alte Drucke, bibliophile Ausgaben, besondere Verlage, Editionen, Einbände und Buchgestalter finden Sie hier ebenso wie vergriffene und gesuchte Titel aus dem Bereich der Geisteswissenschaften. Hier sind Ihre Bücher in guten Händen, denn hier werden seit beinahe 20 Jahren die unterschiedlichsten Sammlungen und Einzelstücke bewertet. Schauen Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Münster einfach mal rein.
Ihre Pia. Danke.