Archiv der Kategorie: Museum

Die europäische Dimension der Bronzezeit

Samstag, 30. Oktober 2021, 18.00 Uhr

Mit Vorträgen über das »Reich der Himmelsscheibe von Nebra« und die Sakrallandschaft rund um die Ringheiligtümer an der Elbe.

Ringheiligtum Pömmelte – Foto: Salzlandkreis, Stefan Jorde

Neuer Termin (ursprünglich geplant für Samstag, 5. Juni 2021)

Ab 4. Juni 2021 ist im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle die Landesausstellung »Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte« zu sehen. Bis zum 9. Januar 2022 präsentiert die Schau die Ergebnisse von 20 Jahren Forschung rund um die Himmelsscheibe von Nebra und die europäische Bronzezeit.

Programm

18 Uhr Vortrag: Das Reich der Himmelsscheibe von Nebra. Fürsten, Goldwaffen und Armeen

Die mitteldeutsche Aunjetitzer Kultur ist als stark hierarchisch gegliederte Gesellschaft zu beschreiben, an deren Spitze »Fürsten« standen. Diese schöpften ihre Legitimation aus historischen Bezügen und neu geschaffenen Traditionen und stützten sich auf bewaffnete Truppen. Der Fürst von Dieskau verfügte über eine beherrschende Stellung, die sich im Grabhügel Bornhöck, einem der größten Mitteleuropas, und dem wahrscheinlich darin gefundenen Goldfund von Dieskau ausdrückt. Importfunde und Rohstoffe zeigen die europaweite Vernetzung der mitteldeutschen Aunjetitzer Elite.

Referent: Prof. Dr. Harald Meller (Direktor, LDA Sachsen-Anhalt)

19 Uhr Kleiner Imbiss. Die Sonderschau ist geöffnet.

20 Uhr Vortrag: Stonehenge an der Elbe? Die Ringheiligtümer von Pömmelte und Schönebeck

Am Rande des mitteldeutschen »Aunjetitzer Reiches« der frühen Bronzezeit erhoben sich einst in der Elbaue zwei monumentale Kreisgrabenanlagen. Beide weisen nicht nur durch ihre zeitliche Stellung, sondern insbesondere in Aufbau und Durchmesser Parallelen zum britischen Stonehenge auf. Seit 2018 finden im Umfeld beider Rondelle umfangreiche Untersuchungen statt, um weitere Hinweise auf ihre (auch rituelle) Nutzung zu erhalten und um die sakrale Landschaft zwischen den Monumenten zu erforschen. Bereits jetzt konnte neben dem Ringheiligtum Pömmelte eine der größten frühbronzezeitlichen Siedlungen Mitteleuropas aufgedeckt werden.

Referentin: Dr. Franziska Knoll (Universität Halle-Wittenberg)

Kosten

19,50 €, ermäßigt 13,00 €, inkl. Imbiss
Anmeldung erforderlich

Information und Anmeldung

T: 034461-25520
info(at)himmelsscheibe-erleben.de

Web: https://www.himmelsscheibe-erleben.de/

Burgführung auf der Wasserburg Egeln

Mit dem Burgherrn durch die Geschichte der Wasserburg Egeln
Die nächste öffentliche Führung zur Geschichte der Burg in diesem Jahr beginnt heuts am Sonntag den 3. Oktober um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg, wo auch der Eingang zum Museum ist.

Foto: Uwe Lachmuth

Die Burg die ursprünglich dem Kloster Gernrode gehörte, wurde wegen ihrer bedeutenden Lage am Knotenpunkt mehrerer Handelsstraßen im Jahre 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. Otto von Hadmersleben und seine Gemahlin Jutta von Blankenburg stifteten dann 1259 in „ihrer Stadt Egeln“ das Zisterzienser Nonnenkloster Marienstuhl in dem die Schwester der Grafin Jutta, Mechthild von Blankenburg, erste Äbtissin wurde.

Ab 1430 wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe und dann im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall. Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

In der kleinen Galerie ist letztmalig die Ausstellung mit Bildern der Hobbymalerin Heike Kresse aus Westeregeln zu sehen.

Von 15:00 – 16:00 Uhr öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.
Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten. Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden.

Web: https://wasserburg-egeln.de/

Nachts ins Museum: Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (S.) öffnet zur EinheitsEXPO 32 Stunden am Stück

Halle (S.) (ots) Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (S.) mit der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra beteiligt sich an der EinheitsEXPO mit einer ganz besonderen Aktion: Vom 1. Oktober um 10 Uhr bis zum 2. Oktober 18 Uhr ist das Museum durchgängig geöffnet – auch in der Nacht.

Ministerpräsident Reiner Haseloff beim Rundgang über die EinheitsEXPO 2021 in Halle (S.)

Zudem haben große und kleine Besucher die Möglichkeit, sich selbst Himmelsscheiben aus Kupfer zu basteln. Dazu gibt es am Samstag, den 2. Oktober, zwischen 12 und 15 Uhr sowie zwischen 19 und 23 Uhr, genauso wie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, einen Mitmach- und Bastelstand im Museum.

Und auch zu speziellen Führungen durch das Museum wird eingeladen: Diese finden am Samstag zwischen 12 und 16 Uhr, 19 und 22 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 16 Uhr statt.

Alle Infos zu den geplanten Feierlichkeiten und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) sowie auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook (https://www.facebook.com/tde2021), Instagram (https://www.instagram.com/gemeinsamzukunftformen/), YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOc0eBEkKxWIHW_uampEQGw) und Twitter (https://twitter.com/tde2021).

Web: https://www.tag-der-deutschen-einheit.de

Großes Herbstlokfest in Staßfurt am 25. und 26. September 2021

Das alljährliches Herbstlokfest findet am 25. und 26. September 2021 in Staßfurt statt!
Jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr (Sa) und 8.00 bis 17.00 Uhr (So) wurde ein umfangreiches Programm vorbereitet, das Eisenbahnfreunde-Herzen höher schlagen lässt. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm für Jung und Alt mit vielen Überraschungen!

Drehscheibe Lokschuppen

Zum Besuch des Herbstlokfestes ist keine Voranmeldung nötig!
Und es gibt KEINE 3-G-Regelung.

Historische Kostbarkeiten erwarten Sie.

Programmhighlights

  • Führerstandsmitfahrten auf Dampf- und Dieselloks (Dampflokomotiven geplant: 50 3501 und 95 1027)
  • Gastlokomotiven mit Dampf-, Diesel- und Elektrotraktion
  • Fotogüterzug über den Abrollberg
  • Kindereisenbahn
  • Modelleisenbahnausstellung des MEF Bernburg
  • Modellbahn- und Sammlerbörse
  • Ausstellung historischer Straßenfahrzeuge
  • Pendelverkehr mit Ferkeltaxi zwischen Bahnhof und Vereinsgelände
  • vielfältiges Speisen- und Getränkeangebot

Last but not least: Unsere Corona-Hinweise

Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unser Lokfest unter den aktuellen Umständen überhaupt durchführen dürfen. Da unser Lokfest hauptsächlich im Freien auf dem Gelände des Bw Staßfurt stattfindet, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freibereich nicht erforderlich. Wir bitten Sie aber, auch im Freigelände Rücksicht auf andere Besucher zu nehmen und Abstand zu halten. In geschlossenen Räumen besteht eine Maskenpflicht. Außerdem müssen wir in geschlossenen Räumen auf die Maximalpersonenzahl achten. Am Eingang der Gebäude finden Sie jeweils Angaben zur erlaubten Personenzahl. Bleiben Sie gesund und rücksichtsvoll. Wir freuen uns auf Sie.

Corona-Regeln im Überblick

  • Besuch ohne Voranmeldung möglich
  • kein Mund-Nasen-Schutz im Freigelände erforderlich (bitte auf Abstand achten)
  • in geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht (WC, Händlerbereich etc.)
  • Angaben zur Maximalpersonenzahl in geschlossenen Räumen finden Sie jeweils am Eingang der Gebäude

Eintrittspreise*

Erwachsene: 10 Euro

erm. Eintritt: 7 Euro**

Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

*Alle Eintrittspreise sind inklusive Fahrt mit dem Pendelverkehr zwischen Bahnhof Staßfurt und Vereinsgelände.

**Ermäßigt: Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung, ALG-II-Empfänger

Web: https://lokschuppen-stassfurt.de

D-NEWS.TV – Pergamonmuseum auf der Museumsinsel in Berlin

Willkommen bei D-NEWS.TV
Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio
von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

D-NEWS.TV – Pergamonmuseum auf der Museumsinsel in Berlin

Heute berichte ich über das Pergamonmuseum in Berlin.
Das Pergamonmuseum im Berliner Ortsteil Mitte gehört zum Bauensemble der Museumsinsel und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO. Aktuell beheimatet es die Antikensammlung mit dem berühmten Pergamonaltar, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Es wurde im Auftrag Kaiser Wilhelms des Zweiten bis zum Jahr 1930 errichtet. Der Pergamonaltar ist ein monumentaler Altar, der unter König Eumenes II. in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. auf dem Burgberg der kleinasiatischen Stadt Pergamon errichtet wurde und dessen Rekonstruktion mit den originalen Friesen heute im Berliner Pergamonmuseum zu sehen ist. Das Ischtar-Tor – eines der Stadttore von Babylon – sowie die Prozessionsstraße wurden in ihrer endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar des Zweiten errichtet. Ein Nachbau des Ischtar-Tors ist seit dem Jahr 1930 im Vorderasiatischen Museum zu sehen, das im Pergamonmuseum in Berlin untergebracht ist. Das Markttor von Milet ist ein römischer Torbau aus dem 2. Jahrhundert nach Christus aus der kleinasiatischen Stadt Milet. Das Markttor von Milet ist ein prunkvoller Fassadenbau. Das Tor mit drei Durchgängen wurde nach aktuellen Erkenntnissen in den 20er Jahren des 2. Jahrhunderts nach Christus errichtet.
Ein Besuch lohnt sich.
Ihre Pia. Danke.

Tag des offenen Denkmals auf der Wasserburg Egeln

Um 11 Uhr,13 Uhr und 15 Uhr Burgführung.
Ich freue mich auf viele interresierte Besucher

Foto: Uwe Lachmuth

Ebenso hat das Egelner Museum mit seinen vielfältigen Ausstellungen geöffnet und lädt zur Erkundung „Vom Burgverlies bis zum Bergfried“ ein. Im Torhaus, im Bergfried und auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln.

Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte.

Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller mit Folterkammer. Ein Sonderausstellungsraum, in welchem zu verschiedenen Themen Ausstellungen organisiert werden. Das Hochzeitszimmer und der Burghof werden für Hochzeiten genutzt.

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Homepage www.wasserburg-egeln.de oder per Telefon 039268 32 194.

Börde-Museum Burg Ummendorf – HEIMATSTIPENDIUM#2

HEIMATSTIPENDIUM#2 – 10 Künstler:innen für 12 Monate an 10 Museen & Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt.

Börde-Museum Burg Ummendorf

Die Landwirtschaft und die damit verbundene Kulturgeschichte bilden die Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkte des Börde-Museums Burg Ummendorf. Das Regionalmuseum blickt auf eine bald hundertjährige Geschichte zurück. Es verfügt über umfangreiche Bestände von Alltags- und Gebrauchsgegenständen, Trachtenkleidung und ein historisches Fotoarchiv. Überdies gibt es Nachlässe von Künstlern, die in der Region gelebt und gewirkt haben.

MUTTER ERDE – Julia Himmelmann 13.09.2021–28.11.2021 / Eröffnung: 12. September 2021, 14 Uhr BÖRDE-MUSEUM BURG UMMENDORF Meyendorffstraße 4, 39365 Ummendorf

HEIMATSTIPENDIUM – ein Stipendiatenprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und gefördert durch die Kloster Bergesche Stiftung 2021 Die Filmreihe zum HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt entstand im Rahmen der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ mit einer Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. #DigitaleAgendaLSA Eine Film-Produktion der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2021 Produktionsleitung: Björn Hermann Redaktion: Anne Sailer Umsetzung: studio sandberg Musik: Super Flu & Andhim – Hasoweh (Monaberry) http://heimatstipendium.kunststiftung…

Das Johann-Friedrich-Danneil-Museum in Salzwedel – HEIMATSTIPENDIUM#2

HEIMATSTIPENDIUM#2 – 10 Künstler:innen für 12 Monate an 10 Museen & Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Das nach dem Historiker Johann Friedrich Danneil benannte Regionalmuseum befindet sich in einem eindrucksvollen Renaissancebau.

Johann Friedrich Danneil benannte Regionalmuseum

Es zeigt Exponate aus der Geschichte der westlichen Altmark und der Hansestadt Salzwedel. Überregional bekannte Werke sind die um 1250 entstandene „Salzwedeler Madonna“ und der „Weinbergaltar“ von Lucas Cranach d. J.

Dort arbeitete der Fotograf Etienne Dietzel im Rahmen des HEIMATSTIPENDIUMS. ERRATISCHER BLOCK – Etienne Dietzel 05.09.2021–17.10.2021 / Eröffnung: 4. September 2021, 15 Uhr JOHANN-FRIEDRICH-DANNEIL-MUSEUM SALZWEDEL, An der Marienkirche 3, 29410 Salzwedel

#HEIMATSTIPENDIUM – ein Stipendiatenprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und gefördert durch die Kloster Bergesche Stiftung, 2021 Die Filmreihe zum HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt entstand im Rahmen der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ mit einer Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. #DigitaleAgendaLSA Eine Film-Produktion der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2021 Produktionsleitung: Björn Hermann Redaktion: Anne Sailer Umsetzung: studio sandberg Musik: Super Flu & Andhim – Hasoweh (Monaberry) http://heimatstipendium.kunststiftung…

Schloss Lichtenburg in Prettin – Museum und KZ-Gedenkstätte – HEIMATSTIPENDIUM#2

HEIMATSTIPENDIUM#2 – 10 Künstler:innen für 12 Monate an 10 Museen & Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Schloss Lichtenburg

Antoniterkloster, kurfürstlicher Witwensitz, Strafanstalt, Konzentrationslager, schließlich LPG-Standort und Lehrlingswohnheim, heute Gedenk-, Begegnungs- und Lernort. Einkehr, Zuflucht, gelebte Nächstenliebe, rauschende Feste, Arrestierungen, Zwangsarbeit, brutale Misshandlungen, Tötungen, Landwirtschaft – die Lichtenburg ist ein Brennglas deutscher Geschichte. Die verschiedenen Nutzungen spiegeln sich in separaten Ausstellungen wider.

#HEIMATSTIPENDIUM – ein Stipendiatenprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und gefördert durch die Kloster Bergesche Stiftung, 2021 Die Filmreihe zum HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt entstand im Rahmen der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ mit einer Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. #DigitaleAgendaLSA Eine Film-Produktion der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2021 Produktionsleitung: Björn Hermann Redaktion: Anne Sailer Umsetzung: studio sandberg Musik: Super Flu & Andhim – Hasoweh (Monaberry) http://heimatstipendium.kunststiftung…

Julia Himmelmann: „Mutter Erde“ am Börde-Museum Burg Ummendorf – HEIMATSTIPENDIUM#2

HEIMATSTIPENDIUM#2 – 10 Künstler:innen für 12 Monate an 10 Museen & Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Keramik-Künstlerin Julia Himmelmann

Das Interesse von Keramik-Künstlerin Julia Himmelmann bei ihrer Arbeit am Börde-Museum Burg Ummendorf galt der fruchtbaren Börderegion, der Geschlechterrolle der Frauen und dem kraftvolle Wirken von Mensch und Erde. Im Zuge ihrer Recherchen befasste sich die Künstlerin mit der landwirtschaftlichen Entwicklung, mit regionalen Keramiken aus vielen Epochen und mit der Kulturgeschichte der Region, hier speziell mit den Sachsengängern – jenen Saisonarbeitern, die vor über 100 Jahren in die Börde kamen zur Zuckerrübenernte und -produktion. Ihre Eindrücke ließ Julia Himmelmann in die Gestaltung keramischer Plastiken, zum Teil in leuchtenden Farben glasierte organische Formen, einfließen. Diese werden – die Tradition der Bildhauersymposien der 1970er und 80er Jahre aufgreifend – im Skulpturengarten auf dem Gelände des Museums präsentiert und stehen den damals entstandenen figürlichen Werken gegenüber.

MUTTER ERDE – Julia Himmelmann 13. September bis 28. November 2021 im Skulpturengarten des Börde-Museum Burg Ummendorf Meyendorffstraße 4 – 39365 Ummendorf #HEIMATSTIPENDIUM – ein Stipendiatenprogramm der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und gefördert durch die Kloster Bergesche Stiftung, 2021 Die Filmreihe zum HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt entstand im Rahmen der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ mit einer Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. #DigitaleAgendaLSA Eine Film-Produktion der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2021 Produktionsleitung: Björn Hermann Redaktion: Anne Sailer Umsetzung: studio sandberg Musik: Super Flu & Andhim – Hasoweh (Monaberry) http://heimatstipendium.kunststiftung…