Archiv der Kategorie: Historik & Geschichte

Halle (Saale),Händel-Festspiele 2021 abgesagt

Statement des Direktors der Stiftung Händel-Haus und Intendant
der Händel-Festspiele, Clemens Birnbaum

„2021 wollten wir nach Absage der Händel-Festspiele des vergangenen Jahres wieder ein großes Musikfest in der Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich Händel feiern.

Unser Motto lautete: Wir tun alles dafür. Mit viel Kraft, Energie und Kreativität sowie mit großem Entgegenkommen aller Mitwirkenden entwickelten wir in den vergangenen Monaten immer neue Alternativen mit dem Ziel, die Festspiele 2021 in welcher Form auch immer durchzuführen. Zu unserem großen Bedauern müssen wir nun mitteilen, dass alle Versuche gescheitert sind und dass aufgrund der jüngsten pandemischen Entwicklung mit dem rasanten Anstieg an Infizierten eine Durchführung der Händel-Festspiele 2021 vom 28. Mai bis 13. Juni 2021 nicht möglich ist. Das große, international wahrgenommene Musikfest fällt somit zum zweiten Mal in Folge aus. Die Absage trifft uns emotional und finanziell schwer, ist aber unumgänglich und alternativlos. Seit Mitte März steigen die Inzidenzzahlen explosionsartig, die Bundeskanzlerin spricht nicht nur von einer dritten Welle, sondern sogar von einer neuen Pandemie und das Robert-Koch-Institut prognostiziert für die kommenden Wochen nicht niedrigere, sondern stark steigende Inzidenzwerte. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch an den hohen Inzidenzwerten in der Stadt Halle (Saale) wider, die seit nunmehr mehreren Tagen über 200 liegen. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass internationale Musikfeste, die sich auch an ein überregionales Publikum wenden, nicht möglich sein werden, wenn man alleine die Inzidenzwerte betrachtet. Diese geben für langfristig zu planende, internationale Großveranstaltungen keine notwendige Planungssicherheit. Deshalb bin ich überzeugt, dass es erst nach Erreichen einer bestimmten Impfquote wieder möglich sein wird, derartige international ausgerichtete Großveranstaltungen durchzuführen. Dies ist auch ein Grund, dass wir nicht über eine Verschiebung in den Spätsommer und die Durchführung kleiner Händel-Festspiele nachdenken, denn zu häufig haben wir im vergangenen und in diesem Jahr schon Veranstaltungen neu geplant und verschoben, die wir später erneut verschieben und schließlich dennoch absagen mussten. Sofern allerdings die Inzidenzwerte wieder deutlich gesunken sind, ändert diese Feststellung nichts an der Tatsache, dass Veranstaltungen von überwiegend lokalen Kulturträgern für ein regionales Publikum möglich sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Weg ein erstes Öffnungsszenario bietet. Mit unseren Partnern vor Ort werden wir deshalb abwarten, ob und wenn ja wie während der ursprünglich gedachten Festspielzeit Händel in der Stadt Halle für die Hallenserinnen und Hallenser präsent sein kann. In Anbetracht der Lage ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, hierüber irgendwelche Aussagen zu treffen. Woran wir allerdings fest glauben und dabei den Aussagen von Politikern und Experten vertrauen, ist, dass wir im Frühsommer 2022 zu unserem 100-jährigen Jubiläum wieder Händel-Festspiele groß feiern können. Lassen Sie uns also die Jubiläumsausgabe zu einem großartigen Neustart nutzen. Mit Absage der Händel-Festspiele gilt es Dank zu sagen: dem Publikum, das viele Tickets kaufte und ebenso wie wir darauf vertraute, dass es uns allen gelingt, Händel-Festspiele 2021, wenn auch in stark reduzierter Form, zu veranstalten. Ein ganz großer Dank gilt den Musikerinnen und Musikern. Wir wissen, dass auch sie sich in den letzten Monaten intensiv auf die Mitwirkung bei den Festspielen 2021 vorbereitet haben. Und wir wissen auch, dass die Absage für sie nicht nur emotional, sondern nicht zuletzt auch finanziell, teilweise sogar existentiell schwer zu verkraften ist. Barockmusikfeste wie die Händel-Festspiele arbeiten mit vielen fantastischen Spezialmusikerinnen und -musikern zusammen, die man seit einem Jahr als so genannte „Solo-Selbstständige“ bezeichnet. Ohne diese Musikerinnen und Musiker ist die künstlerische Qualität von Barockmusikfesten gar nicht möglich. Umso mehr plädiere ich an die Gesellschaft und Politik, geeignete Maßnahmen zu finden, damit diese wunderbaren Musikerinnen und Musiker nicht durch alle Förderraster fallen, sodass sie uns in einer hoffentlich nahen Zukunft weiterhin mit ihrer Musikdarbietung emotional berühren können. Bitte schenkt diesen Menschen bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen das notwendige Vertrauen, welches sie im selben Maße wie große Wirtschaftsunternehmen verdienen. Ferner gilt mein Dank unseren Geldgebern und Sponsoren sowie Kultur- und Medienpartnern, die auch in einem für sie wirtschaftlich schweren Jahr an unserer Seite standen, uns ihr Vertrauen schenkten und bis zuletzt an die HändelFestspiele glaubten. Und nicht zuletzt ist den Mitarbeiter*innen der Stiftung Händel-Haus für ihr großes Engagement zu danken, die flexibel auf jedes neue Ereignis reagierten und die bis zuletzt alles dafür taten, dass Händel-Festspiele stattfinden können. Die Händel-Festspiele 2021 setzten mit dem Motto „Helden und Erlöser“ einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Händels berühmtes Oratorium „Messiah“. Ostern und der Ostergruß „Er ist auferstanden“, mit dem sich Christen seit Hunderten von Jahren am Ostersonntag begrüßen, liegt gerade hinter uns. In Händels „Messiah“ drückt eine lyrische Frauenstimme in einer Arie ihre Gewissheit aus, dass der Erlöser lebt: „I know that my redeemer liveth“ – „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. Ich wünsche uns, dass wir mit einer ähnlichen Gewissheit fest daran glauben, dass wir in den kommenden Monaten vom Virus erlöst werden und dass wieder ein gesellschaftliches Leben stattfinden wird.“ Clemens Birnbaum Direktor Stiftung Händel-Haus / Intendant Händel-Festspiele

Informationen zur Ticket-Rückerstattung
Bereits gekaufte Tickets der Händel-Festspiele 2021 werden abzgl. angefallener Gebühren wie Vorverkaufsgebühren durch die Stiftung Händel-Haus rückerstattet. Hierfür steht auf der Homepage der Stiftung ein Rückerstattungsformular als Download zur Verfügung. Eine Rückerstattung kann nur unter Vorlage der Originaltickets erfolgen. Das Formular ist zusammen mit den Originaltickets an die
Stiftung Händel-Haus postalisch zu schicken.

Web: Haendelhaus.de

Hommage an Prinz Philip: ARTE zeigt „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“

Strasbourg (ots) Mehr als 70 Jahre lang stand er an der Seite der britischen Königin Elisabeth II. und wohl berühmtesten Frau der Welt: Prinz Philip. Dabei war er selbst Legende, nicht nur dank seiner flotten Sprüche.

Hommage an Prinz Philip, Duke of Edinburgh

Gegen innere und äußere Widerstände ist es ihm gelungen, zur Integrationsfigur des britischen Königreichs und zu einer Ikone der Gegenwart zu werden. Nun ist der Prinzgemahl im Alter von 99 Jahren gestorben. In Erinnerung an den Duke of Edinburgh ändert ARTE kurzfristig sein Programm und zeigt am morgigen Samstagabend, den 10. April, um 21.45 Uhr die Dokumentation „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“. Bereits ab sofort steht die Dokumentation in der ARTE-Mediathek und auf ARTEs YouTube-Kanal zur Verfügung. Samstag, 10. April, um 21.45 Uhr Prinzgemahle – Im Schatten der Krone Dokumentation von Julia Melchior ZDF/ARTE, Broadview TV GmbH Deutschland, Großbritannien, Niederlande 2020, 52 Min. Erstausstrahlung Online in der ARTE-Mediathek vom 9. April 2021 bis zum 30. Mai 2024

Web: https://www.arte.tv

„ZDF-History“-Dokumentation über „Auguste Victoria – Deutschlands letzte Kaiserin“

Mainz (ots) Auguste Victoria war 30 Jahre lang deutsche Kaiserin. Zu ihrem 100. Todestag zeigt das ZDF am Sonntag, 11. April 2021, 23.45 Uhr, „ZDF-History: Auguste Victoria – Deutschlands letzte Kaiserin“.

Von der verhöhnten Provinzprinzessin zur einflussreichen Kaiserin: Auguste Victoria.

Der Film von Annette von der Heyde erzählt Auguste Victorias Weg von der verhöhnten Provinzprinzessin zur einflussreichen Monarchin bis zu ihrem frühen Tod am 11. April 1921. Interviews mit Preußenkenner und Biograf Jörg Kirschstein, Biografin Angelika Obert und Historiker Lothar Machtan erklären den Kontext. Sunnyi Melles und ihre Tochter Leonille Wittgenstein verkörpern in den Spielszenen die Kaiserin in verschiedenen Altersstufen.

Von 1888 bis 1918 war Auguste Victoria die erste Dame im Staat, deutsche Kaiserin und Landesmutter eines Reichs, das mit ihr und Wilhelm II. unterging. Ihr Weg an die Spitze dieses Kaiserreichs war indes schwierig. Ihre Familie galt als nicht standesgemäß. Der Großvater hatte sein Fürstentum Schleswig-Holstein erst an Dänemark, dann an Preußen verloren. Bismarck war „außerordentlich überrascht“, als man ihm von dem Heiratsbegehren des Prinzen berichtete. Die Hochzeit fand 1881 statt. Die Berliner Hofgesellschaft lästerte über Auguste Victoria, die Öffentlichkeit aber war begeistert von der schüchternen Prinzessin, die 1888 – nach dem überraschenden Krebstod ihres Schwiegervaters – Kaiserin wurde. Auguste Victoria sah sich zuallererst als leidenschaftliche Ehefrau und Mutter. Doch an der Seite ihres sprunghaften und gelegentlich depressiven Mannes, Kaiser Wilhelm II., gewann sie zunehmend an Einfluss. Je mehr dem Kaiser die Fäden entglitten, desto mehr kämpfte die erzkonservative, bibelfeste Frau an seiner Seite für den Erhalt der in ihren Augen gottgewollten und -begnadeten Königsherrschaft und des dazugehörigen Gesellschaftsmodells. Daneben engagierte sie sich in besonderem Maße für kirchliche Einrichtungen, karitative Vereine und Institutionen. Auguste Victoria gründete die Evangelische Frauenhilfe und startete ein gigantisches Kirchenbau-Programm.

Vorab ist der Film ab Samstag, 10. April 2021, 23.45 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar und auf Arte am Donnerstag, 8. April 2021, 20.15 Uhr, zu sehen.

Web: ZDF.de

D-NEWS.TV – Kasseler Wasserpiele im Bergpark Wilhelmshöhe

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Kasseler Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe

Heute berichte ich, von den Kasseler Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe. Der Bergpark Wilhelmshöhe befindet sich im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Die Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel ließen den Park im Jahr 1696 anlegen. In den folgenden 150 Jahren wurde er erweitert. Der Bergpark ist einmalig in der Geschichte der europäischen Gartenkunst. Bekannt ist der Bergpark insbesondere aufgrund der Wasserspiele, die sich im Park vom Herkules über die Kaskaden in Richtung Osten bzw. Schloss Wilhelmshöhe ergießen, und durch die aufwendig gestaltete Gartenkunst. Der Schlosspark ist ein Abbild der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte durch mehrere Epochen. Die Anlage ist Weltkulturerbe. Seit dem Jahr 2009 gehört der Park zum European Garden Heritage Network. Der Park wird seit dem Jahr 2006 von der Museumslandschaft Hessen Kassel betreut. Besuchen Sie die Kasseler Wasserspiele. Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Pergamon Museum in Berlin

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Pergamon Museum in Berlin

Heute berichte ich über das Pergamon Museum in Berlin. Das Pergamon Museum im Berliner Ortsteil Mitte gehört zum Bauensemble der Museumsinsel und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO. Aktuell beheimatet es die Antikensammlung mit dem berühmten Pergamon Altar, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Es wurde im Auftrag Kaiser Wilhelms des Zweiten bis zum Jahr 1930 errichtet. Der Pergamon Altar ist ein monumentaler Altar, der unter König Eumenes II. in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. auf dem Burgberg der kleinasiatischen Stadt Pergamon errichtet wurde und dessen Rekonstruktion mit den originalen Friesen heute im Berliner Pergamon Museum zu sehen ist. Das Ischtar-Tor – eines der Stadttore von Babylon – sowie die Prozessionsstraße wurden in ihrer endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar des Zweiten errichtet. Ein Nachbau des Ischtar-Tors ist seit dem Jahr 1930 im Vorderasiatischen Museum zu sehen, das im Pergamon Museum in Berlin untergebracht ist. Das Markttor von Milet ist ein römischer Torbau aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. aus der kleinasiatischen Stadt Milet. Das Markttor von Milet ist ein prunkvoller Fassadenbau. Das Tor mit drei Durchgängen wurde nach aktuellen Erkenntnissen in den 20er Jahren des 2. Jahrhunderts nach Christus errichtet. Ein Besuch lohnt sich. Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Reichstag – das Reichstagsgebäude in Berlin

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Reichstagsgebäude in Berlin

Heute berichte ich über das Reichstagsgebäude, am Platz der Republik in Berlin, es ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Seit 1994 tritt hier auch die Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen. Das Reichstagsgebäude ist sicher das bekannteste Gebäude in Deutschland. Der Bau wurde nach Plänen des Architekten Paul Wallot zwischen dem Jahr 1884 und dem Jahr 1894 im Stadtteil Tiergarten am linken Ufer der Spree errichtet. Er beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den der Weimarer Republik. Nach schweren Beschädigungen durch den Reichstagsbrand im Jahr 1933 und den Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und diente Ausstellungen und Sonderveranstaltungen. Von 1995 bis 1999 wurde der Reichstag für die 1991 beschlossene dauerhafte Nutzung als Parlamentsgebäude von Norman Foster grundlegend umgestaltet. Am 19. April 1999 fand die Schlüsselübergabe an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse statt. Seither tagt dort der Deutsche Bundestag. Der Deutsche Bundestag ist das Parlament und somit das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Das ehemalige Reichstagsgebäude wurde zu einem modernen Arbeitsparlament umgestaltet, das allen Anforderungen an neueste Kommunikations-, Büro- und Arbeitsplatztechnik entspricht. Mit dem Regierungsumzug im Jahr 1999 erhielt das Reichstagsgebäude wieder eine Kuppel. Diese ist rund 23 Meter hoch und 40 Meter breit. Der Architekt Sir Norman Foster hat die Konstruktion aus Stahl und Glas zusammen mit Fachingenieuren entworfen. Die Kuppel ist von der Dachterrasse aus über eine Rampe öffentlich zugänglich und versorgt den Plenarsaal mit modernster Belichtungs- und Beleuchtungstechnik. Es gab auch einen verhüllten Reichstag. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude hatte sein Projekt „Verhüllter Reichstag“ seit 1971 propagiert. Im Januar 1994 fand im Bonner Bundestag eine abschließende Plenardebatte darüber statt, ob ein nationales Symbol von der Bedeutung des Reichstags Objekt einer solchen Kunstaktion werden sollte. Die Mehrheit stimmte dafür. Vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995 war das Gebäude vollständig mit silberglänzendem, feuerfestem Gewebe verhüllt und mit blauen, gut drei Zentimeter starken Seilen verschnürt. Die sommerliche Aktion nahm rasch den Charakter eines Volksfestes an. Fünf Millionen Besucher waren in den zwei Wochen anwesend. Die Resonanz in den internationalen Medien machte das Reichstagsgebäude weltweit bekannt. Besuchen Sie das Reichstagsgebäude in Berlin.
Ihre Pia. Danke.
Quelle: BTG / DPWA.de

D-NEWS.TV – Petersberg mit St.-Petrus-Kirche bei Halle/Saale.

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Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche

Der Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche nahe Halle an der Saale im Gemeindegebiet von Petersberg ist mit 250 Metern die höchste Erhebung des Saalekreises in Sachsen-Anhalt. Der Petersberg liegt etwa 13 km nördlich der Innenstadt von Halle an der Saale, nicht ganz auf halber Strecke nach Köthen zwischen den Ortschaften Ostrau und Wallwitz. Auf dem Petersberg, steht das Kloster, weithin sichtbar in der ebenen Landschaft. Sein Name leitet sich von der St.-Petrus-Kirche auf dem Berg her. Vor fast tausend Jahren als Erbgrablege der Wettiner zur Pflege des wettinischen Totengedenkens. Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg als Lauterberg bekannt. Um 1100 errichtete das Erzbistum Magdeburg auf dem Lauterberg eine kleine Kapelle. Reste dieser runden, romanischen Cappella sind noch heute auf dem Klosterfriedhof erkennbar. Die Ausstrahlung der Stiftskirche – einer romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert – zieht jährlich viele Menschen an. Dieser historische Ort hat im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte erlebt. Doch über 800 Jahre Gebet und Gottesdienst haben deutliche Spuren hinterlassen. Im Jahr 1999 wurde die klösterliche Tradition wieder aufgenommen durch einen Außenkonvent der Communität Christusbruderschaft.
Besuchen Sie den Petersberg bei Halle.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Schloss Wernigerode auf dem Agnesberg im Harz

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Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg

Ich berichte heute vom Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg. 120 Meter hoch über der Stadt, liegt das Schloss Wernigerode. Im Jahr 1121 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Schon ab den Jahr 1110 ließ ein Graf, der sich „Comte des Wernigerothe“ nannte, auf dem Agnesberg seine Burg erbauen. Das Schloss zu Wernigerode entstand in seiner heutigen romantischen Form, auch wenn viele hundert Jahre immer weiter gebaut und erweitert wurde. Vom schönen Schlossgarten aus, hat man einen super Blick auf die bunte Stadt im Harz. Die vielen historischen Bauwerke und Fachwerkhäuser sehen von hier oben aus, wie Modelle. Reste der mittelalterlichen Anlage sind noch vorhanden, wie beispielsweise Teile des Gewölbes des ‘Hofstubenbaues’, des ‘Steinernen Hauses’ und der Burgkapelle. Im Jahr 1500 wurde die Burg mit neuen Verteidigungsanlagen versehen. Das Schlossmuseum, das als “Feudalmuseum” eingerichtet ist, zeigt in 37 (von 250) Räumen, mit Exponaten und Dokumenten, die Geschichte der Grafschaft Wernigerode auf. Besuchen Sie das Schloss in Wernigerode im Harz.
Ihre Pia, Danke.

D-NEWS.TV – Hundertwasserhaus „Grüne Zitadelle“ in Magdeburg

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Grüne ZitadelleHundertwasser Haus in Magdeburg

Die „Grüne Zitadelle“ ist ein von Friedensreich Hundertwasser entworfenes Gebäude in Magdeburg. Friedensreich Hundertwasser war ein österreichischer Künstler, der vorrangig als Maler, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig war. Er trat zeitlebens als Gegner der „geraden Linie“ und jeglicher Standardisierung auf, was insbesondere bei seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung bedeutsam ist, die sich durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität, vor allem aber durch die Einbeziehung der Natur in die Architektur auszeichnen. Fertiggestellt wurde die „Grüne Zitadelle“ Magdeburg im Jahr 2005. Es handelt sich dabei um das letzte Projekt, an dem Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet hat. Mit der Hundertwasserschule in der Lutherstadt Wittenberg hat er ein weiteres Gebäude in Sachsen-Anhalt künstlerisch gestaltet. Das Haus befindet sich in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Domplatzes und des Landtages; der Bau war umstritten. Die künstlerische Oberleitung oblag der von Hundertwasser gegründeten Gruener Janura AG, Wien, vertreten durch den Nachlassverwalter Joram Harel und den Architekten Heinz M. Springmann. Die Kosten beliefen sich auf etwa 27 Millionen Euro. Der Name des Hauses hat seine Grundlage im grasbewachsenen Dach. Zudem befindet sich eine große Anzahl Bäume auf, im und am Gebäude. Einige wurden auf dem Dach gepflanzt, und andere wurzeln an den Außenwänden der Wohnungen. Diese „Baummieter“ befinden sich in der Obhut des jeweiligen Mieters und werden von diesem gepflegt. Die Grüne Zitadelle umschließt zwei Innenhöfe, im größeren gibt es einen Springbrunnen. Die „Grüne Zitadelle“ in Magdeburg bietet eine Auswahl an gemütlichen Kaffees und einem einzigartigen asiatischen Restaurant. Vom Elbweg-Radteller bis zum Sushi lässt sich für jedermann etwas finden. Es gibt auch Theater in der Grünen Zitadelle – dem einzigen Theater in einem Hundertwasserhaus weltweit. In diesem besonderen Ambiente wird seit 2011 ein bunt gemischtes Unterhaltungsprogramm geboten. Mit seinen Architekturprojekten und den Konzepten „Fensterrecht“ und „Baumpflicht“ bemühte er sich um individuelle Wohnräume für den Menschen in Harmonie mit der Natur. Er betrachtete es als die hohe Aufgabe der Architektur, den Menschen ins verloren geglaubte Paradies zurückzuführen. Besuchen Sie die „Grüne Zitadelle“ in Magdeburg.
Ihre Pia, Danke.

D-NEWS.TV – Hallmarkt mit Göbel-Brunnen in Halle Saale.

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Hallmarkt in Halle (Saale)

Halle (Saale), ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und mit 237.557 Einwohnern und laut Statistisches Landesamt Stand vom 30. Juni 2020 die größte Stadt Sachsen-Anhalts. Der Hallmarkt mit Göbelbrunnen. Der Hallmarkt in Halle (Saale) ist einer der mittelalterlichen Siedlungskerne der Stadt, Zentrum der Salzgewinnung und ist heute eine gründerzeitliche Platzanlage. Der Platz liegt im Westen des Stadtzentrums zwischen Marktplatz und der heute überbauten Gerbersaale, einem Seitenarm der Saale. Über Jahrhunderte war das Areal des heutigen Platzes das Zentrum der halleschen Salzgewinnung und -verarbeitung. Aus vier Brunnen wurde Sole gefördert und in den Siedehütten zu Salz verarbeitet. Auf die Kirche ist der Platz axial ausgerichtet. Im Westen des Platzes befindet sich ein Brunnen des Bildhauers Bernd Göbel, der sich durch seinen Figurenreichtum mit vielen Bezügen zur halleschen Stadtgeschichte auszeichnet. Der Marktbrunnen („Göbel-Brunnen“) auf dem Hallmarkt in Halle sorgte mit Darstellung Kardinal Albrechts mit seiner Mätresse bereits vor der Aufstellung 1998 für heftige Diskussionen. Die Stadt Halle setzte das Projekt trotzdem um. Heute ist der Göbelbrunnen auf dem Hallmarkt ein Touristen Magnet. Aber auch viele Hallenser besuchen diesen Platz gerne. Besuchen auch Sie den Hallmarkt in Halle. Ihre Pia. Danke.