Archiv der Kategorie: Historik & Geschichte

Der Deutsche Historische Städteatlas Magdeburg ist da!

Neuerscheinung im Kulturhistorischen Museum vorgestellt

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist die erste Großstadt Mitteldeutschlands, für die ein „Deutscher Historischer Städteatlas“ veröffentlicht wurde. Der Atlas zeichnet mit einer Fülle von Karten und Plänen, Fotos und Luftbildern Magdeburgs wechselvolle Geschichte nach. Für das Projekt haben das Stadtarchiv sowie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eng mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster zusammengearbeitet. Heute wurde er im Kulturhistorischen Museum der Öffentlichkeit vorgestellt.

Festungskarten, Ausschnitt: Plan von der Festung Magdeburg. Angefertigt im Frühjahr 1852, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin

Der Deutsche Historische Städteatlas macht Formen der Stadtentstehung und urbaner Raumentwicklung beispielhaft anschaulich. Von den ersten Siedlungen bis in die Gegenwart wird die Entwicklung nach internationalen Standards im Kartenbild visualisiert. Der Atlas umfasst in 26 großformatigen Farbtafeln von Maßen bis DIN A 0 nicht nur historische Stadtpläne, Umlandkarten oder Stadtansichten, sondern auch viele Themen- und Entwicklungskarten sowie ein Textheft mit einem Überblick zu 1.200 Jahren Stadtgeschichte auf dem aktuellen Forschungsstand.

Entwicklung der Stadt, Ausschnitt „historische Sudenburg“

Der Atlas erscheint als Mappe im Großformat von 29 cm x 41 cm für den Buchhandel. Ausgewählte Karten werden außerdem unter www.städtegeschichte.de in einem interaktiven Online-Modul veröffentlicht. Die digitale Aufbereitung macht komplexe Zusammenhänge anschaulich, Überblendungen lassen die Stadtwerdung erkennbar werden. Der Atlas bietet so eine völlig neue visuelle Informationsbasis für Vorhaben der Stadtplanung, aber auch für Schulprojekte, Stadtmarketing oder Info-Apps.

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist seit 2021 Partner im Projekt „Deutscher Historischer Städteatlas“, das vom Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster (IStG) bearbeitet wird. Der 7. Band zur Stadt Magdeburg entstand in enger Zusammenarbeit der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Stadtverwaltung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Ermittlung von bislang unbekannten Quellen und der wissenschaftlichen Aufbereitung im Kartenbild.

Der Deutsche Historische Städteatlas, Band 7: Magdeburg, kann zum Preis von 44,90 Euro ab sofort im Buchhandel sowie im Museumsladen des Kulturhistorischen Museums erworben werden.

Landeshauptstadt Magdeburg
Bereich der Oberbürgermeisterin
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alter Markt 6 – 39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69 oder -2717
Telefax: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: http://www.magdeburg.de

Start des e-Museums Himmelswege

Innovatives Vermittlungsangebot macht Himmelswege online erlebbar

Mit der Himmelsscheibe von Nebra birgt die Sammlung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) einen archäologischen Fund von Weltgeltung. Die mehr als 3.600 Jahre alte Bronzescheibe mit Goldapplikationen zeigt die älteste bekannte Darstellung kosmischer Phänomene.

Aufgrund ihrer großen Bedeutung für die Menschheit wurde sie 2013 in das Memory of the World-Register der UNESCO aufgenommen. Nun macht ein neues innovatives Onlinevermittlungsangebot die Himmelsscheibe und ihre Welt online erlebbar. Das eMuseum vereint die fünf Stationen der Tourismusroute Himmelswege im virtuellen Raum. Besucher erhalten eine Fülle an interaktiven Informationen zur Himmelsscheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, zur Arche Nebra, der Dolmengöttin von Langeneichstädt, dem Sonnenobservatorium Goseck und dem Ringheiligtum Pömmelte.

So erreichen Sie uns

Landesmuseum für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Straße 9
06114 Halle (Saale)

eMuseum@lda.stk.sachsen-anhalt.de
Telefon: +49 345 5247-30
Telefax: +49 345 5247-351

https://www.emuseum-himmelswege.de

© Pressemitteilung Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

22. Ziegelei- und Feldbahnfest in Westeregeln im Salzlandkreis

am Samstag, 8. Juni 2024, 11.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 1,- Euro Spende oder ein historischer Ziegel

Foto: DPWA.de

Seit altersher wurde in den Steinbrüchen auf dem Westeregelner Kalkberg Gips gewonnen und gebrannt. Im Jahre 1803 kam eine Ziegelei hinzu, die als Rohstoff den Schluffstein des Unteren Buntsandsteins verarbeitete, der in den Tongruben der Ziegelei abgebaut wurde.

Foto:DPWA.de

Die auflässigen Gipsbrüche und Tongruben stellen heute einen interessanten Geotop und zugleich einen der natürlichen Sukzession überlassenen Trocken- und Feuchtbiotop dar, der wegen der Besonderheiten der geologischen Lagerungsverhältnisse und der Gesteinsausbildung für Lehre und Forschung überregionale Bedeutung hat.

Herzlich willkommen zum 22. Ziegelei- und Feldbahnfest in der Alten Ziegelei Westeregeln, Station des Salzländer Kulturstempels!

Foto: Der Verein der Freunde und Förderer der Ziegelei und Gipshütten Westeregeln e.V.
Festprogramm (Programmänderungen vorbehalten)

Ab 11.30 Uhr
Musikalische Unterhaltung mit Jörg Werner (Hecklingen, OT Groß Börnecke)

12.00 Uhr
Offizielle Eröffnung des 22. Ziegelei- und Feldbahnfestes durch Bürgermeister Tim Heberling (Gemeinde Börde-Hakel) und Prof. Dr. Andreas Beaugrand (Alte Ziegelei Westeregeln)

13.00 Uhr
Trommelwirbel der Taiko-Gruppe higashi daiko des HKC Magdeburg-Barleben e.V.

13.30 Uhr
Dance Factory mit Doris Pirwitz (Egeln)

14.00 Uhr
Geländeführung zur Ziegeleigeschichte mit Günter Stock (Westeregeln)

15.00 Uhr
Musikalisches Programm der Kinder aus der Johanniter-Kita Sonnenschein (Westeregeln)

15.30 Uhr
Puppentheater des Fördervereins Wasserburg (Egeln; Zieglerstube)

16.00 Uhr
Geländeführung zur Ziegeleigeschichte mit Günter Stock (Westeregeln)

16.00 – 18.00 Uhr
Motocross-Bikes-Vorführungen und ‑Probefahrten mit Stefanie und Dirk Rudolf und Freunden vom Motorsportclub Westeregeln e.V.

Verkaufs- und Infostände
  • Eisstand der Familie Trostdorf (Unseburg)
  • Bowlestand von Ramona und Hartmut Evert (Tarthun)
  • Informationsstand zum Salzländer Kulturstempel
  • Wildspezialitäten von Mitgliedern der Kreisjägerschaft, organisiert von Pächterobmann Torsten Gohlicke (Westeregeln)
  • Informationsstand des Wolfskompetenzzentrums des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt mit der Sachbearbeiterin Wolfsmonitoring Julia Kamp (Iden)
  • Brauchtumsgruppe Heimatstube Unseburg mit Anja Wunneburg-Kolditz u.a. (Unseburg)
  • Informationsstand des Motorsportclubs Westeregeln e.V.
  • Honig Graf mit Gabriele Graf (Egeln)
  • Büchertisch des dr. ziethen verlages mit Dr. Harry Ziethen (Oschersleben)
  • u.a.m.
Aktionen
  • Ponykutschfahrten mit Familie Bohndorf (Westeregeln)
  • Feldbahnfahrten in der Tongrube mit Rüdiger Hoppe und Siegfried Mayer (Westeregeln)
    (Fahrkarten: Erwachsene: 1,- Euro, Kinder bis 14 Jahren: 0,50 Euro)
  • Hoch über der Ziegelei! Kranfahrten mit Dachdeckermeister Steffen Mund (Kroppenstedt)
    (Fahrkarten: Erwachsene: 1,- Euro, Kinder bis 14 Jahren: 0,50 Euro)
  • Ziegeleimaschinenvorführung mit Rüdiger Hoppe (Westeregeln)
  • Bastelstraße des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums Egeln mit Steffen Körtge (Egeln)
  • Torwandschießen, Spielplatz und Minibauwagen für Kinder
Essen und Trinken

ab 12.00 Uhr
Fischbrötchen, Gegrilltes, Wildgulasch, Brote aus dem Backofen und andere Leckereien

ab 14.00 Uhr
Kaffee und Kuchen

Der Verein der Freunde und Förderer der Ziegelei und Gipshütten Westeregeln e.V.

Quedlinburg – Königstage 2024 – Stadtfest zu Ehren Heinrich I.

Vom 31.05. – 02.06.2024

Die Königstage sind unser Stadtfest zu Ehren Heinrichs I.. Gemeinsam mit euch feiern wir immer am ersten Juni-Wochenende eines Jahres. Auch in diesem Jahr erwarten euch viele spannende Programmpunkte, Schausteller und Attraktionen. Freut euch auf Livemusik, Lasershows, historische Einkaufserlebnisse, eine Street-Food-Meile und jede Menge mehr.

Die Königstage sind unser neues Stadtfest zu Ehren Heinrichs I.. Gemeinsam mit euch feiern wir immer am ersten Juni-Wochenende eines Jahres. Auch in diesem Jahr erwarten euch viele spannende Programmpunkte, Schausteller und Attraktionen. Freut euch auf Livemusik, Lasershows, historische Einkaufserlebnisse, eine Street-Food-Meile und jede Menge mehr.

Taucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters und erlebt einen Zeitsprung spannender Abenteuer. Und was wäre unsere schöne Stadt Quedlinburg ohne einen echten Mittelaltermarkt? Hier im Wordgarten werdet ihr fündig.

Von Freitag, dem 31. Mai bis zum Sonntag, dem 02. Juni verwandelt sich die Heiligegeiststraße, unweit des historischen Marktplatzes, zum Schauplatz für Kunst, Kunsthandwerk und Blumen. Die Künstler, Kunsthandwerker und Blumenhändler, zum Teil aus den vorherigen Jahren bekannt, aber auch neue, zeigen ein abwechslungsreiches Spektrum von dekorativen, stilvollen und ungewöhnlichen Exponaten aus vielen verschiedenen Materialien. Neben Handwerk erwartet euch auch ein bunter und abwechslungsreicher Blumenmarkt.

https://www.quedlinburg-info.de

Video360Grad.de – Schloss Bernburg mit Saaleblick im Salzlandkreis

Willkommen bei Video360Grad.de
Schloss Bernburg mit Saaleblick im Salzlandkreis.

Das Schloss Bernburg – auch „Krone Anhalts“ – ist ein Renaissanceschloss in Bernburg (Saale), Sachsen-Anhalt.
Es erhebt sich auf hohen Sandsteinfelsen über dem östlichen Ufer der Saale, an der Stelle einer früheren Furt.

Video360Grad.de
Schloss Bernburg mit Saaleblick im Salzlandkreis.

Die Schlossanlage geht auf eine mittelalterliche Höhenburg zurück und wird von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Eigentümer verwaltet. Im Alten Haus und Krummen Haus des Schlosses ist das Museum Schloss Bernburg untergebracht. Die Folterausstellung gewährt Einblick in den finsteren Teil des Mittelalters. Im Johann-Georg-Bau ist die Anhaltische Mineraliensammlung zu besichtigen.

WEB: https://www.kulturstiftung-st.de/burgen-schloesser-dome/schloss-bernburg/

DrohnenflugVideo.de – Gradierwerk mit Soleturm im Kurpark in Schönebeck Elbe in Sachsen-Anhalt.

Willkommen auf DrohnenflugVideo.de
Das Gradierwerk in Schönebeck an der Elbe
befindet sich im schönen Kurpark der Stadt.

DrohnenflugVideo.de – Gradierwerk mit Soleturm im Kurpark
in Schönebeck Elbe in Sachsen-Anhalt.

Es handelt sich um eine Anlage zur Salzgewinnung und -verdunstung, die sowohl für medizinische Zwecke als auch für Freizeitaktivitäten genutzt wird. Das Gradierwerk besteht aus Holzrahmen, die mit Schwarzdornzweigen gefüllt sind. Durch diese Zweige fließt Sole, die mit Salz angereichert ist. Beim Durchströmen der Zweige verdunstet das Wasser, während das Salz zurückbleibt. Dadurch wird die Luft mit salzhaltigen Partikeln angereichert und hat eine wohltuende Wirkung auf die Atemwege. Das Gradierwerk in Schönebeck ist eine beliebte Attraktion für Einheimische und Touristen. Es gibt einen Rundweg um das Gradierwerk, auf dem man spazieren und die gesunde Luft genießen kann. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte im Kurpark statt. Wenn Sie in der Nähe sind, empfehle ich Ihnen einen Besuch des Gradierwerks in Schönebeck. Es ist ein Ort der Entspannung und Erholung für Körper und Geist. Danke.

„Glanz und Elend“: Leopold Museum präsentiert erste umfassende Ausstellung in Österreich zur Neuen Sachlichkeit in Deutschland

Die Schau zeigt den kühlen, neusachlichen Blick deutscher Künstler*innen der 1920er- und 1930er-Jahre auf das Leben und den Alltag ihrer Zeit.

BILD zu OTS – https://www.apa-fotoservice.at/galerie/35711 v.li.n.r., S.E. der deutsche Botschafter Vito Cecere und seine Gattin Bettina Bundszus-Cecere, Aline Marion Steinwender (Kuratorin, Leopold Museum), Moritz Stipsicz (Kaufmännischer Direktor, Leopold Museum), Hans-Peter Wipplinger (Direktor, Leopold Museum), Inge Herold (Stv. Direktorin, Kunsthalle Mannheim), Johan Holten (Direktor, Kunsthalle Mannheim), Saskia Leopold (Vorstand, Leopold Museum-Privatstiftung) und museale und private Leihgeber*innen.
Bildrechte: Leopold Museum-Privatstiftung/APA-Fotoservice/Tanzer

Ab 24. Mai zeigt das Leopold Museum erstmals in Österreich eine umfangreiche Überblicksausstellung zur neusachlichen Kunst in Deutschland, jenem Land, in dem sich der Begriff vor rund 100 Jahren etablierte. Die Schau Glanz und Elend. Neue Sachlichkeit in Deutschland präsentiert das Kunstschaffen von Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus anhand von circa 150 Exponaten aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Rund 100 Gemälde und etwa 40 Arbeiten auf Papier von insgesamt 47 Künstler*innen, ergänzt durch Archivmaterial und Fotografien, geben einen profunden Einblick in die neusachliche Kunstproduktion.

Die Neue Sachlichkeit Der Begriff der Kunstrichtung geht auf die 1925 von Gustav Friedrich Hartlaub in der Städtischen Kunsthalle Mannheim organisierte Ausstellung Die Neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus zurück. Die neue Kunstströmung stand in einem deutlichen Gegensatz zu der vor dem Ersten Weltkrieg dominierenden introspektiven Ausdruckskunst.

BILD zu OTS – LOTTE LASERSTEIN (1898–1993), Die Tennisspielerin, 1929, Öl auf Leinwand, 110 ? 95,5 cm, Privatbesitz
Bildrechte: © Bildrecht, Wien 2024
Fotograf: Lotte-Laserstein-Archiv Krausse, Berlin

„Die traumatischen und abgründigen Erfahrungen des Weltkrieges verlangten auf dem Gebiet der Kunst nach einer völlig neuen Darstellung der Wirklichkeit. Resignation, Anklage und unbeschreibliches Elend auf der einen, Hoffnung, Sehnsüchte und aufkommende Lebenslust der sogenannten ,Goldenen Zwanzigerjahre‘ auf der anderen Seite sollten dieses Epochenphänomen auf eine neue Weise beschreiben – unsentimental, nüchtern, konkret und puristisch; kurz: auf eine sachlich realistische Art.“

Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum und Kurator der Ausstellung

Linker Verismus und rechte Beschaulichkeit

Die präzise, nüchtern-deskriptive Erfassung des Alltags löste die expressive Gestik des Expressionismus ab, dessen individualistisches Modell nicht in der Lage war, die Wirklichkeiten der geistigen und politischen Krisensituationen wiederzugeben. Innerhalb der Neuen Sachlichkeit steht eine politisch ausgerichtete linke, durch einen kritischen Verismus bestimmte Richtung einer durch klassizistisch-neuromantische Tendenzen bestimmten rechten Strömung gegenüber.

„Am Anfang standen politisch progressive, linkspolitisch gesinnte Kunstschaffende, die ihre pazifistischen Ideen künstlerisch übersetzten und ein Menschenbild festhielten, das von den Spannungen der Zeit beredtes Zeugnis ablegte. Sie prangerten die Doppelmoral der Gesellschaft insbesondere in den modernen Städten an und machten diese auf teils drastische Weise sichtbar. Ihr künstlerisches Untersuchungsfeld war der öffentliche Raum, die Straßen und Plätze, die Bars und Bordelle oder die Fabriken und Hinterhöfe. Mit bissiger Polemik wurden die Verkommenheit der Bourgeoisie und die am Krieg profitierenden, ausbeuterischen Kapitalist*innen, so das Narrativ, kommentiert.“

Hans-Peter Wipplinger im Katalog zur Ausstellung

Der nüchterne Blick

Die Künstler*innen der Neuen Sachlichkeit wie Max Beckmann, Otto Dix, Carl Grossberg, George Grosz, Karl Hofer, Karl Hubbuch, Grethe Jürgens, Alexander Kanoldt, Lotte Laserstein, Jeanne Mammen, Felix Nussbaum, Gerta Overbeck, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Schrimpf und viele mehr betrachteten das Zeitgeschehen mit nüchternem Blick und bannten das Gesehene emotionslos und ungefiltert auf Leinwand und Papier. Auf der Suche nach Möglichkeiten die schrecklichen Kriegserlebnisse zu verarbeiten und die verheerenden Folgen des Krieges zu fassen, fanden sie ihre Bildthemen in den Straßen der Metropolen, den Vergnügungsetablissements der Großstadt, wie auch in den neuen Lebensentwürfen selbstbewusster, moderner Frauen oder in den durch rasanten technischen Fortschritt bedingten radikalen Veränderungen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialist*innen im Jahr 1933 wurde diese neue künstlerische Herangehensweise jäh unterbunden. Die NS-Politik diffamierte systematisch die Kunst der Avantgarde als „entartet“ und ordnete deren Beschlagnahmung oder Zerstörung an. Politisch unliebsame Künstler*innen mussten willkürliche Durchsuchungen ihrer Wohnungen und Ateliers über sich ergehen lassen, Professor*innen wie Otto Dix oder Christian Schad wurden entlassen, Ausschlüsse aus Kunstvereinigungen und Ausstellungsverbote folgten. Die Betroffenen reagierten durch Flucht ins Ausland, gingen in die innere Emigration oder passten sich an das System an.

Der „Tanz auf dem Vulkan“ als intensives Ausstellungserlebnis

Die in 13 Themenbereiche gegliederte Ausstellung widmet sich in komprimierter Form einem essentiellen Kapitel künstlerischer Produktion im Deutschland der Zwanziger- und Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts. Beleuchtet werden alle Facetten der sogenannten „Goldenen Zwanziger“, Sinnbild für Glanz und Vergnügungssucht jener Zeit. Sozialkritisch, sarkastisch und erbarmungslos voyeuristisch zeigen die neusachlichen Künstler*innen die Vorzüge und Schattenseiten des Nachtlebens und schildern den brandgefährlichen „Tanz auf dem Vulkan“. Auch die Außenseiter*innen der Gesellschaft und die in ihrer Existenz gefährdeten Menschen stehen im Fokus.

Von der emanzipierten Frau bis zum altmeisterlichen Stillleben

Die Schau beleuchtet auch die Emanzipation der Frau, deren Erscheinungsbild sich radikal änderte. Zahlreiche Bildnisse zeigen selbstbewusste, autonome Frauen, die ihre neuen Freiheiten und Möglichkeiten zu nützen wissen. Die neusachlichen Künstler*innen würdigen Vertreter*innen unterschiedlichster Berufsgruppen in Form von realitätsnahen Porträts quer durch alle Gesellschaftsschichten. Die Exponent*innen der klassizistisch-neuromantischen Richtung innerhalb der Neuen Sachlichkeit propagierten den Rückzug ins Private und Idyllische sowie eine Rückkehr zur Einfachheit und schufen idealisierte Lebenswelten in altmeisterlicher Technik. Auch das Stillleben, dem in der Neuen Sachlichkeit eine herausragende Bedeutung zukommt, thematisiert die Ausstellung, wobei die Beziehungslosigkeit zwischen den in den Raum gesetzten Dingen auf existenzielle Einsamkeit und Isolation des Menschen verweisen.

Parallelwelten, märchenhafte Idyllen und der Anfang vom Ende

Der künstlerische Blick auf die Parallelwelten von Zirkus, Varieté oder Jahrmarkt wird in der Ausstellung ebenso behandelt wie die auf den ersten Blick märchenhaft-idyllischen Welten des Magischen Realismus, die bei näherer Betrachtung eine unbehaglich-apokalyptische Stimmung evozieren. Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im Jahr 1933 bedeutete den Anfang vom Ende einer freien Kunstentwicklung. Der Terror gegen Andersdenkende im großen Maßstab eskalierte und die Weimarer Republik fand ihr Ende. Jene neusachlichen Maler*innen, die dem sozialkritischen Verismus nahestanden, wurden aus ihren Ämtern entlassen und emigrierten ins Ausland oder in die Provinz. 1937 wurde die Ausstellung Entartete Kunst in München eröffnet. Anhand von 650 aus deutschen Museen entzogenen Exponaten, verspottete man jene Kunst und Künstler*innen, welche die Nationalsozialist*innen als „undeutsch“ betrachteten.

Einer von Vielen

Ein Großteil der im Leopold Museum gezeigten Künstler*innen befand sich auf der Liste der „Entarteten“. Der jüdische Maler Felix Nussbaum erlitt ein Schicksal, das symbolisch für die vielen Leben steht, die von den Schergen des Nationalsozialismus systematisch ausgelöscht wurden. Jüdische Kunstschaffende wurden kategorisch aus Ausstellungen ausgeschlossen und in der Folge deportiert und ermordet. Wohlwissend, was die Rückkehr nach Deutschland von einem Auslandsaufenthalt 1934 für ihn bedeuten könnte, blieb Felix Nussbaum im Exil und versuchte in Belgien zu überleben. Ab den 1940er-Jahren zeigte er den unmenschlichen Schrecken des Holocaust in apokalyptischen Bildern und protokollierte das Grauen der Zeit in eindrücklicher Weise. 1944 wurde Nussbaum gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Felka Platek, in einem Brüsseler Versteck entdeckt. Nach ihrer Verhaftung folgte die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo beide ermordet wurden.

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG

Begleitend zu Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache erschienen, herausgegeben von Hans-Peter Wipplinger, mit Beiträgen von Daniela Gregori, Rainer Metzger, Aline Marion Steinwender, Hans-Peter Wipplinger und Thomas Zaunschirm sowie einem Überblick zur Kultur, Politik und Gesellschaft der Weimarer Republik 1918–1933.

Kurator: Hans-Peter Wipplinger

Leopold Museum

http://www.leopoldmuseum.org

DrohnenflugVideo.de – Strandsolbad Leopoldshall in Staßfurt

Das einzigartige Strandsolbad in Staßfurt Leopoldshall ist immer einen Besuch wert. Mit echtem Strand und einem Salzgehalt, welcher höher als die Nordsee ist, ist es einzigartig im Salzlandkreis und ganz Deutschland.

Strandsolbad Staßfurt Leopoldshall

Das Strandsolbad entstand als Folge eines Tagesbruchs im ausgehenden 19 ten Jahrhundert. Am 26.05.1929 wurde das Bad der Öffentlichkeit übergeben. Das Strandsolbad in Staßfurt erfreut sich wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung großer Beliebtheit. Das klare Wasser hat einen hohen Salzgehalt. Es ist das einzige Binnensolfreibad in Mitteleuropa. Die Schwimmplattform mit Rutsche und der Spielplatz sind besonders für Kinder ein Anziehungspunkt. Auf der Sommerterrasse mit Seeblick kann man in aller Ruhe die Sonne genießen. Das Strandsolbad hat vom Saisonbeginn Anfang Mai bis Saisonende Anfang September (je nach Wetterlage) täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In den Ferien und bei sehr guter Wetterlage wird das Strandsolbad von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Jährlich finden die beliebten Strandfeste statt. Das Strandsolbad ist eine Station der Salzigen Tour in Staßfurt.

Panorama.Photo – Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt

Der Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt.
Bis zu sieben Meter tief sind Teile der Altstadt von Staßfurt abgesunken, als Folge unsachgemäßer Sicherung der Kalistollen aus dem 19. Jahrhundert.

Mehrere hundert Gebäude, darunter die Stadtkirche und der Markt,
mussten in den vergangenen fünfzig Jahren deshalb abgerissen werden.
An dieser Stelle entstand der neue Stadt see um das Zentrum wieder aufzuwerten.

Einfach Fotos anklicken oder dem WebLink folgen:

https://deutschland-journal.de/panoramen/staedte/Stassfurt-Stadtsee.html

New Nations – New Spirits: Internationaler Feuerwerkswettbewerb 2024 startet in die Saison

Hannover (ots) Am 25. Mai 2024 startet der 32. Internationale Feuerwerkswettbewerb der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) in die neue Saison. Erstmals projizieren in diesem Jahr Teams aus bisher noch nie dagewesenen Länden ihr Können in Hannover. Und so steht derdiesjährige Wettbewerb unter dem Motto „New Nations – New Spirits“.

Internationaler Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten Hannover
(c) 2020 SebastianGerhard.de / mail@sebastiangerhard.de

Die fünf renommierten Pyrotechnik-Teams präsentieren an fünf Abenden zwischen Mai und September ihre spektakulären Shows in barocker Gartenkulisse – traditionell mit einem Pflichtstück (dieses Jahr ein Ausschnitt aus „Game of Thrones“, eingespielt von der NDR Radiophilharmonie) und einer Kür, bei der keine Grenzen gesetzt sind in Musikauswahl, Feuerwerkskunst und Kreativität.

Bereits beim Einlass springt der Funke dieses magischen Events über, denn im Vorprogramm erwartet die Besucher und Besucherinnen eine Sinfonie für die Sinne: Walkacts, Live-Musik, Kinderaktionen, landestypische Gastronomie und Platz zum Picknicken verkürzen die Wartezeit bis zum Höhepunkt des Abends, wenn Garten und Feuerwerk zu einer einmaligen Erfahrung verschmelzen.

„Alle fünf Teams präsentieren sich zum ersten Mal beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Hannover. Ihre Shows bringen frischen Geist in die Herrenhäuser Gärten und eine beispiellose Vielfalt an Themen und musikalischer Auswahl. Auch mit dem traditionellen Pflichtstück geben wir in diesem Jahr einen neuen Takt vor – weg von Klassikern, hin zu zeitgenössischer Musik: Die NDR Radiophilharmonie wird moderne Melodien aus „Game of Thrones“ zum Besten geben“, erläutert HVG-Geschäftsführer Hans Nolte.

Die Termine 2024

25.05. Malaysia: „Die Schätze von Borneo“ (Team Red Flame Special Effects)

08.06. Estland: „Ein Abenteuer der Gefühle“ (Team Pyrocom)

17.08. Indien: „Harmonie über Horizonte hinweg“ (Team Amir Morani Fireworks)

07.09. Litauen: „Die Zukunft spielt in der Vergangenheit“(Team Vilniaus Saliutas)

14.09. Slowakei: „Verzaubertes Land“ (Team Privatex-Pyro)

Zu allen fünf Terminen präsentiert Medienpartner Radio21 einen Livestream.

Die Teams und ihre Shows

25.05.: Das Team Red Flame Special Effects aus Malaysia entwirft seit 1995 innovative Feuerwerkshows. Seit fast 30 Jahren bereisen die Pyrotechniker auch zusammen weltweit Festivals und suchen immer wieder nach Herausforderungen. Die haben sie in Hannover, wo sie erstmals zu Gast sind, gefunden. Vom Großen Garten inspiriert, ist die Show mit dem Motto „Die Schätze Borneos“ eine Hommage an die Naturwunder Malaysiens und zugleich eine Einladung dieses vielfältige Land zu entdecken. Der Inseltrip nach Borneo wird nicht zuletzt durch die begleitenden sphärischen Klänge zu einem Weg der inneren Einkehr und Ruhe.

08.06.: Das Feuerwerksteam Pyrocom aus Estland wurde im Jahr 2018 gegründet. Damit ist es vergleichsweise jung im Geschäft aber in Summe bringt die Gruppe aus leidenschaftlichen Pyrotechnikern mehr als 50 Jahre Erfahrung mit. Ihre technisch und künstlerisch hochwertigen Shows präsentieren sie auf der ganzen Welt, erstmals ist auch Hannover als Ausrichtungsort dabei. Die Balten nutzen die märchenhafte, mystische Aura von Hannovers Königlichem Garten für ihr „Abenteuer der Gefühle“ – so lautet das Motto ihrer Show. Dabei bauen sie auf dem musikalischen Pflichtstück aus „Games of Thrones“ auf und nutzen auch bei ihrer freien Musikauswahl Klänge aus dem Fantasy-Genre. Der düstere Soundtrack und das Feuerspektakel aus Drachen, Trollen und Riesen am Himmel, versetzt die Zuschauer direkt in diese fantastischen Filmwelten.

17.08.: Das indische Unternehmen Amir Morani Fireworks wurde 1937 von Gulamali Morani gegründet, später von seinem Sohn Amir und schließlich von seinem Enkel Azan übernommen. Seit 2019 arbeitet Azan mit seinem Team zusammen. Es ist erst das dritte Mal, dass die Crew an einem Feuerwerkswettbewerb teilnimmt und das erste Mal, dass sie den Himmel über Hannover erhellt. Unter dem Motto „Harmonie über den Horizont hinweg„, spiegeln bunte Pyrodesigns, begleitet von groovigen Beats aus verschiedenen Kulturen, die Vielfalt des Lebens auf allen Ebenen wider. Das Arrangement aus dynamischen Effekten und energiegeladenen Sounds ist nicht nur eine Aufforderung zum hingebungsvollen Mitschwingen, sondern vor allem auch eine Einladung, Vielfalt über Horizonte hinweg zu leben, zu respektieren und zu feiern.

07.09.: Seit 1996 arbeitet das achtköpfige Team Vilniaus Saliutas aus Litauen zusammen. Damals starteten sie mit dem Verkauf von Feuerwerkskörpern. Zunehmend wurden daraus professionelle Feuerwerksdienstleistungen, bevor sie schließlich 2013 die Firma Vilniaus Saliutas gründeten. Seitdem können die Pyroexperten eine vielfältige Galerie preisgekrönter Werke aufweisen. In Hannover gestalten die Balten unter dem Titel „Die Zukunft spielt in der Vergangenheit“ einen unvergesslichen Sommerabend. Zuschauer erwartet eine berauschende Party in der historischen Gartenkulisse, mit der die Gäste mittels modernster Feuerwerkstechnik auf einen Ball ins 18. Jahrhundert reisen. Zu dem Fest, mit Musik britischer Bands wie Queen oder den Beatles, lädt Kurfürst Georg I. aus Hannover anlässlich seiner Krönung zum König von Großbritannien 1714 ein.

14.09.: Das TeamPrivatex-Pyro, gegründet 1991 von L’ubomír Masár in Dubnica, hat sich die langjährige slowakische Feuerwerkstradition zu Eigen gemacht. Das Unternehmen befasst sich neben hochwertigen Shows als einziges in seiner Heimat auch mit der Entwicklung und Produktion neuer Pyrotechnik in eigenen Laboren. Mit vielen Innovationen hat sich die Crew um Masár zu einem weltweit bekannten Feuerwerksunternehmen etabliert.

Die Pyro-Pioniere zeigen ihr Können mit großformatigen Inszenierungen im In- und Ausland – und zum ersten Mal gehen sie nun in Hannover in den Wettbewerb.

Unter dem Motto „Verzaubertes Land“ projizieren die Slowaken die Geschichte eines Königs. Der Regent ist auf der Suche nach einem Land für sein Volk, in dem Frieden und Liebe ewig währen. Die Pyro-Effekte formieren sich zu Fontänen, Flammen, Chrysanthemen und Kometen, begleitet von dreisprachigen Gesängen (englisch, lateinisch, slowakisch).

Das Rahmenprogramm

Die Herrenhäuser Gärten repräsentieren seit mehr als 300 Jahren die feudale Lebensart im Grünen. Wie einst die Hofgesellschaft, so flanieren heute die Besuchenden zwischen prachtvollen Pflanzen, Skulpturen, Wasserspielen und der farbenfrohen Grotte der Künstlerin Niki de Saint Phalle. All das bietet die perfekte Kulisse für das Event. Dazu laden Walkacts, Live-Musik auf verschiedenen Bühnen, Comedy, Tanz, eine Zirkusshow auf der Kinderwiese und jeweils landestypische gastronomische Angebote ein, die Wartezeit bis zum Feuerwerk zu genießen. Das Programm startet mit einer Begrüßung am Haupteingang Ost um 17.45 Uhr, Einlass in den Großen Garten ist ab 18 Uhr.

Am 17.08., wenn sich das Pyroteam aus dem fernen Indien in Hannover präsentiert, gestaltet der Indische Verein Hannover e.V das Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Kinderaktionen mit. Damit heißt der Verband nicht nur seine von weit angereisten Landsmänner willkommen, er bringt vor allem südasiatisches Flair in den Großen Garten.

Barocke Reiterei im Großen Garten

Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) Fotograf: Doreen Schmidtchen

Ein einmaliges Highlight des Rahmenprogramms erwartet die Besucherinnen und Besucher am 8. Juni: An diesem Tag führt das Institut für klassische Reiterei Hannover e.V. eine beeindruckende Vorstellung historischer Barockreitkunst in den Königlichen Gärten vor. Die exquisite Darstellung der Dressurkunst aus dem 17. und 18. Jahrhundert, mit anspruchsvollen Manövern, eleganten Pirouetten und kunstvollen Seitengängen, wird von hochqualifizierten Reitern auf rund 25 prächtigen Pferden aufgeführt.

Unikate vom Feuerwerkswettbewerb

Das interkulturelle Nähprojekt „Taschentalent“ hat diverse Flaggen des Internationalen Feuerwerkwettbewerbs recycelt. Entstanden sind dabei Taschen in verschiedenen Größen, alles kreative Unikate mit einmaligen Feuerwerksmotiven vergangener Wettbewerbe. Mit den Produkten setzt die HVG gemeinsam mit dem Projekt „Taschentalent“ aus der Wedemark ein Zeichen für Integration und Nachhaltigkeit. Die Taschen (ab 13,95 Euro) sind ab sofort in der Tourist Info Hannover am Ernst-August-Platz 8 und im Online-Shop erhältlich.

Kartenvorverkauf und Ticketpreise

Die Eintrittskarten sind ebenfalls in der Tourist-Information Hannover am Ernst-August-Platz 8 oder im Online-Shop unter https://visit.ticket2go.de/#!/ erhältlich. Ein Ticket kostet 26 Euro, ermäßigt 23 Euro. Für 69 Euro gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, für jedes weitere Kind kommt ein Aufpreis von 11 Euro dazu. Für alle fünf Veranstaltungen des diesjährigen Wettbewerbs lohnt sich eine Dauerkarte für 110 Euro. Aktuell gibt es noch knapp 40 Dauerkarten für die diesjährige Saison.

Das Paket „Hannover explosiv“ beinhaltet eine Übernachtung im Doppelzimmer eines Drei- oder Vier-Sterne-Hotels, inklusive Frühstück und Eintrittskarte für 89 bzw. 99 Euro. Mehr Infos finden Sie unter www.visit-hannover.com/feuerwerk

An- und Abreise – neues Parkleitsystem

Herrenhausen wird künftig beim verdichteten Abreiseverkehr entlastet. Ein Teil des Abreiseverkehrs wird durch unbewohntes Gebiet an der Graft vorbei über die Steintormarsch in Richtung Königsworther Platz geleitet. Wer mit dem Auto anreist, findet in den Straßen „Am Großen Garten“ westlich und „An der Graft“ östlich der Gärten sowie auf Höhe des Haupteingangs Ost Parkmöglichkeiten. Die HVG empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern des Feuerwerkswettbewerbs, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Direkt am Haupteingang halten die Stadtbahn-Linien 4 und 5 an der Haltestelle „Herrenhäuser Gärten“. Die Eintrittskarte gilt ab drei Stunden vor Beginn des Feuerwerkswettbewerbs bis 5 Uhr am Folgetag als Fahrkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Gebiet des GVH.

57.500 erwartete Besucherinnen und Besucher

Hans Nolte: „Ich freue mich sehr auf die bisher nie dagewesenen Teams und ihre einzigartigen Shows. Schon jetzt haben wir viele Tickets an die lokalen Feuerwerks-Fans verkauft. Wir erwarten, wie im vergangenen Jahr, 11.500 internationale Gäste pro Abend, die den neuen Spirit in den barocken Gärten genießen. Mit dem globalen Großereignis bringen wir nun zum 32. Mal eine dynamische Energie an den Standort und setzen ein starkes Zeichen für den Tourismus in der Region Hannover.“

Weitere Informationen:

www.visit-hannover.com/feuerwerk

Alles Gute zum Vatertag – Herrentag!

Der Vatertag (regional auch Herrentag oder Männertag) ist ein in verschiedenen Teilen der Welt begangenes Brauchtum zu Ehren der Väter und der Vaterschaft.

Je nach Land und Region wird er an unteDer volkstümliche Vatertag wird in Deutschland an Christi Himmelfahrt begangen, dem 40. Tag des Osterfestkreises. Er wird vor allem im stärker atheistisch geprägten Ostdeutschland auch als „Herrentag“‘ bezeichnet, wobei im Brauchtum statt religiöser Inhalte die Herrentagspartie im Vordergrund steht. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teilen Brandenburgs wird auch die Bezeichnung „Männertag“ verwendet.

Die heutige Form des Vatertag-Feierns kam Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung auf, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen von Brauereiunternehmern ins Leben gerufen.

Seit 1934 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. In der DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag; dort wurden unterschiedliche Möglichkeiten genutzt, an diesem Tag dennoch eine Herrentagspartie machen zu können. So bestand das Recht für Angehörige von Religionsgemeinschaften, ihre Festtage zu feiern, sofern das vom Arbeitgeber eingeräumt wurde oder werden konnte. rschiedlichen Tagen gefeiert.

DrohnenflugVideo.de – Wasserturm in Athensleben OT von Staßfurt im Salzlandkreis

Der Ort Athensleben wird erstmals urkundlich im Jahr 1174 als Atteneslove und kirchlich im Jahr 1195 in einer Urkunde des Klosters „Unser Lieben Frauen“ in Magdeburg als Athensleue erwähnt.

DrohnenflugVideo.de – Wasserturm in Athensleben OT von Staßfurt im Salzlandkreis

Bis zum Jahre 1342 gehörte Athensleben zu Anhalt, danach politisch zu Magdeburg, kirchlich aber noch zu Halberstadt. Seit 2003 gehört Athensleben als Ortsteil zu Staßfurt. Der alte Wasserturm in Athensleben wurde im Jahr 1912 erbaut. Dieser wurde zu einem Aussichts turm umgebaut und ist seit dem Jahr 1998 ein interessantes Wanderziel geworden. Leider kann er jedoch nicht oft bestiegen werden, weil er nur unregelmäßig geöffnet wird. Die Parkanlage im Umfeld vermittelt dem Besucher eine beschauliche Ruhe.

Sonntagsführung auf Burg Egeln im Salzlandkreis

Auch im Wonnemonat Mai gibt es auf der Wasserburg Egeln wieder eine öffentlichen Sonntagsführung.

Fotos Thomas Agit,

Diese beginnt am Sonntag den 5. Mai um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg. Hier geht es zuerst über die Unterburg wo sich Türen öffnen die für den normalen Besucher sonst verschlossen sind.

Fotos Thomas Agit,

Natürlich gibt es wieder Erklärungen zu den Gebäuden und zur Burggeschichte wobei auch die Besucher individuelle Fragen zum jeweiligen Thema stellen können.

Natürlich kann man im Museum auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln sowie in Stadt- und Burggeschichte eintauchen oder die Räumlichkeiten vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

Fotos Thomas Agit,

In der kleinen Galerie ist die neue Sonderausstellung „Fotografie und Emaille“ zu sehen, die um 11:00 Uhr eröffnet wird..

Foto: DPWA.de

Vor der Führung öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert ab 13:00 Uhr sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.  

Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden. Die nächste öffentliche Sonntagsführung ist aus technichen Gründer allerdings erst wieder im Juli.

Uwe Lachmuth
Museumsleiter
Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6,
39435 Egeln
Tel. 039268- 32 194

DrohnenflugVideo.de – Keßlerturm im Krumpholz Park in Bernburg im Salzlandkreis

Der Keßlerturm ist ein Aussichtsturm in Bernburg an der Saale, in Sachsen-Anhalt.

DrohnenflugVideo.de – Keßlerturm im Krumpholz Park
in Bernburg im Salzlandkreis

Der 26 Meter hohe Turm steht am Friedrichshang im Naherholungsgebiet Krumbholz in der Bernburger Talstadt. Die Parkeisenbahn Bernburg bedient den Haltepunkt Keßlerturm, von dort sind es noch ca. 150 Meter Fußmarsch bis zum Eingang. Im Jahr 1912 schenkte der Fabrikant Theodor Keßler der Stadt Bernburg 12.000 Mark zur Errichtung eines Aussichtsturmes. Keßler entschied über den Bauplatz und den Entwurf. Außerdem errichtete man ein 20 Meter hohes Holzgerüst, um die Aussicht zu testen. Am 3. Mai 1913 erfolgte die Grundsteinlegung, der Turm wurde unter Leitung von Stadtbaumeister Georg Kalbfleisch gebaut und am 16. Oktober 1913 eröffnet. Der Turm ist von März bis Oktober geöffnet und kann gegen eine geringe Gebühr bestiegen werden. Von der Aussichtsplattform aus blickt man auf das Panorama der Stadt und das Saaletal, bei gutem Wetter ist der 75 km entfernte Brocken zu sehen.