Archiv der Kategorie: Vereine & Aktionen

Filmdreh mit den Junior Rangern im Nationalpark Harz

Volunteer-Ranger*innen stellen im KIKA das JuniorRanger-Programm und seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Natur vor

Für die Dreharbeiten zur KIKA-Sendung TickTack Tu Was im Nationalpark Harz organisierten die JuniorRanger unter anderem eine Pflanz- und Müllsammelaktion (Foto: Annika Schröder)

Große Aufregung bei den Junior Rangern – die Zwillinge Lisa und Lena, bei einem jungen Publikum bekannte TikTok- und Youtube-Stars, kamen im Juli 2022 zum Filmdreh in den Nationalpark Harz. Hintergrund ist die Sendereihe „TickTack – Tu was”, wobei sich die aktuelle Sendung mit dem Thema Ehrenamt und Naturschutz beschäftigt. Zu sehen war die Folge “Ranger: Abenteuer im Wald” Anfang November im KiKA-Fernsehprogramm. Wer sie verpasst hat, kann Sie hier in der ARD-Mediathek nachschauen.

Unsere beiden Volunteer-Rangerinnen Derya und Meral führten Lisa und Lena durch das Programm und erläuterten den beiden die Arbeit der Ranger, die Aufgaben der Volunteer-Ranger und die Idee des Junior-Ranger Progamms. Anhand einer Pflanz- und Müllsammelaktion erklärten insbesondere Meral und Derya sowie auch einige unserer Junior-Ranger den Zwillingen Lisa und Lena den Nationalpark Harz und machten auf aktuelle Probleme und Sorgen im Naturschutz aufmerksam.

Da staunten nicht nur die Zwillinge, sondern auch das gesamte Filmteam nicht schlecht, wie engagiert, interessiert und informiert die Junior Ranger sind. Mit dabei waren auch unsere langjährigen Gruppenbetreuer der „Wölfe” und „Hirsche” Bernd Boy und Robby Meißner, so dass das Gefühl aufkam, ein ganz normaler Junior-Ranger-Aktionstag stünde an – nur dass die Aktionen eben öfters mal wiederholt werden mussten, bis die Kamera alles im Kasten hatte

Die Dreharbeiten waren eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden (Foto: Annika Schröder)

Und wie haben Derya und Meral den Filmdreh mit Lena und Lisa im Nationalpark Harz erlebt?

Ihre Rückschau auf einen ganz besonderen Tag

Über 13 Millionen Follower haben Lisa und Lena – natürlich kannten auch wir die beiden schon lange von ihren Social-Media-Kanälen. Auch im Fernsehen waren die Zwillinge schon öfter zu sehen gewesen. Gerade bei uns jungen Leuten haben sie absoluten Promi-Status. Und nun erfuhren wir im Frühjahr von unseren Jugendgruppenleitern, dass die beiden eine Doku im Nationalpark Harz über junge Menschen im Ehrenamt machen wollten. Und wir wurden gefragt, ob wir da mitmachen möchten. Natürlich wollten wir!

Aber warum eigentlich wir und was machen wir so Besonderes? Schon immer hatten Derya und ich eine enge Verbindung zur Natur. Nach dem Waldkindergarten sind wir dann direkt in die Junior-Ranger-Jugendgruppe vom Nationalpark Harz gegangen. Hier haben wir uns regelmäßig mit Gleichgesinnten getroffen und wurden mit ganz viel Spaß von unseren Gruppenleitern, echten Rangern, ausgebildet. Nach unserer Prüfung zu Junior-Rangern wurden wir dann Volunteer-Ranger. Inzwischen sind wir beide mit die „dienstältesten” Volunteer-Ranger in unseren Nationalpark-Harz-Jugendgruppen. Von unseren Jugendgruppenleitern wurden wir beide also für das Projekt vorgeschlagen. Den Kontakt zum Filmteam hatte der Nationalpark und wir bekamen von unseren Jugendgruppenleitern dann das Drehbuch, das wir vorab gemeinsam besprochen haben.

Gut vorbereitet und echt aufgeregt starteten wir dann am Drehtag mittags in Braunlage. Hier trafen wir dann auf weitere Junior-Ranger aus der Braunlager Jugendgruppe, die uns in dem Beitrag besonders bei der Baumpflanzaktion unterstützen sollten. Und dann standen sie vor uns: Lisa und Lena! So wie man sie kennt: Locker, fröhlich und überhaupt nicht eingebildet. Lisa und Lena sind echte Profis und haben uns mit ihrer Natürlichkeit von Anfang an auch die Scheu vor der Kamera genommen. Uns war von Anfang an freigestellt worden, ob wir die Dialoge aus dem Drehbuch übernehmen oder aber frei sprechen möchten. Wir haben uns beide für letzteres entschieden. Die Thematik war für uns ja nicht neu und es kam uns deutlich natürlicher und authentischer vor, wenn wir unsere eigenen Worte verwenden.

Der Drehtag war ein absolut tolles Erlebnis. Es war interessant, mit einem professionellen Filmteam zu drehen und zu sehen, wie so etwas genau abläuft. Unser Einsatz als Darsteller war auch völlig neu für uns. Mit Lisa und Lena haben wir uns prima verstanden und sie haben uns unseren Part mit ihrer Natürlichkeit und ihrer Professionalität sehr erleichtert. So hatten wir die einzelnen Beiträge auch schneller „im Kasten” als ursprünglich geplant. Bei Einbruch der Dunkelheit haben wir uns dann von den beiden herzlich verabschiedet. Sie hatten bereits am nächsten Tag ihren nächsten Kameraeinsatz in Hannover.

Natürlich haben wir mehr gedreht als letzten Endes bei der Doku tatsächlich im Fernsehen gesendet wird. So waren wir dann auch gespannt auf das Endergebnis, das am 08.11.22 auf Kika gesendet wurde und nun auch in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Insgesamt gibt der Beitrag einen guten Überblick über unser Wirken im und für den Nationalpark Harz und Naturschutz allgemein.

Wir danken unseren Mitarbeitenden und Rangern vom Nationalpark Harz für dieses einmalige und tolle Erlebnis. Viele Grüße und Dank auch an die anderen Junior-Ranger, die im Hintergrund mitgewirkt und damit den Beitrag sehr bereichert haben.

Wir hatten mit dieser Doku die Möglichkeit, das Engagement und die Bedeutung unserer Junior-Ranger-Gruppen für den Nationalpark Harz und den Naturschutz allgemein ziemlich umfassend vorzustellen. Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen, dass wir sehr viel Wissen, das wir hier von unseren Ausbildern mit viel Spaß vermittelt bekommen haben, in die Schule und in unseren Alltag mitnehmen können. Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Schlüssel für unsere Zukunft. Während andere erst darüber nachdenken, sind wir mit unseren Junior-Ranger-Gruppen schon lange dabei, es umzusetzen. Wir verstehen uns alle als Botschafter für die Natur und hoffen, dass dieser Beitrag weitere Kinder und Jugendliche inspiriert, sich unseren Gruppen oder ähnlichen Organisationen anzuschließen oder sich auch mal bei einer Aktion zu beteiligen. Gemeinsam haben wir dabei immer sehr viel Spaß. Lasst uns gemeinsam weitermachen. Die Natur braucht uns!

Hier ist noch mal der Link zu der Doku: https://www.ardmediathek.de/video/ticktack-tu-was/ranger-abenteuer-im-wald/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE3NTAyMDY

Eure Derya und Meral von der Harzburger Junior-Ranger-„Bären”-Gruppe

Erinnerungsfoto nach den Dreharbeiten im Nationalpark Harz: Lisa und Lena (außen) mit Derya und Meral (mitte) (Foto: Annika Schröder)

WEB:https://www.nationalpark-harz.de

Inspiration, Freude und 1 Million Euro für Kinder

bofrost* übergibt Millionenspende an „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“

Straelen (ots) In bewegten Zeiten ist es für Kinder und Jugendliche umso wichtiger, schöne und unbeschwerte Momente zu erleben. Aus diesem Grund standen bei der diesjährigen bofrost*Spendenkampagne zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ wieder die Kleinsten unter uns im Fokus.

Michael Michaelis und Wolfram Kons bei der Übergabe der bofrost*Spende in Höhe von 1 Million Euro

Ihnen hat bofrost* im Rahmen einer Event-Reihe Freude und vor allem Inspiration geschenkt. Zusätzlich dazu gab es auch in diesem Jahr weitere Aktionen für den guten Zweck, Spendenprodukte wie den bofrost*Genießer-Kalender und eine Social-Media-Kampagne unter dem #einfachinspirierend. Die Gesamtspende in Höhe von einer Million Euro hat Michael Michaelis, bofrost*Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, im Namen aller Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim RTL-Spendenmarathon am 17. November an Moderator Wolfram Kons übergeben. Neben dem Charity-Engagement zugunsten der RTL-Stiftung hatte das Familienunternehmen vom Niederrhein in Kooperation mit der v. Bodelschwinghschen Stiftung Bethel früher im Jahr eine Patenschaft für rund 100 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine übernommen.

„Im Namen von bofrost* möchte ich mich ganz herzlich für das großartige Engagement unserer Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken. Ein besonderer Dank geht dabei an unsere über 3.400 Verkaufsfahrerinnen und Verkaufsfahrer in Deutschland, die auf ihren Touren täglich mit großartigem Engagement für den guten Zweck Spenden gesammelt haben, um in diesen besonderen Zeiten Kindern und Jugendlichen in Not zu helfen. Wir freuen uns als langjähriger Partner der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“, dass wir auch in diesem Jahr die Stiftung mit einer großzügigen Spende unterstützen können“, so Michael Michaelis, bofrost*Geschäftsführer Vertrieb Deutschland. „Seit jeher spielt das soziale Engagement für bofrost* eine wichtige Rolle und ist uns als Familienunternehmen eine echte Herzensangelegenheit. Ein besonderes Anliegen war uns in diesem Jahr auch die Unterstützung der ukrainischen Flüchtlingskinder, die in den Einrichtungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel die bestmögliche Versorgung und Förderung erhalten.“

Miteinander Gutes tun: Das bofrost*Spendenengagement 2022

Um Kindern und Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten unbeschwerte Momente zu schenken, hat bofrost* als Teil des diesjährigen Spendenengagements unter dem #einfachinspirierend verschiedene Events und Aktionen organisiert. Ein Koch-Event im RTL-Kinderhaus „Die Arche“ in Berlin-Reinickendorf hat mit prominenter Unterstützung für eine unbeschwerte Zeit und ganz viel Koch-Spaß gesorgt. Bei einem Graffiti-Workshop am CASA Jugendtreff „Am Stellwerk“ in Wiesbaden konnten die Kinder gemeinsam mit Graffiti-Profis an ihren eigenen Graffiti-Bildern sprühen und sich kreativ entfalten. Außerdem hat ein Kinderkonzert zum Mitmachen im Sonderpädagogischen Förderzentrum München Süd-Ost, Neuperlach Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in die wunderbar jazzig-groovige Welt des Katers Matze mit der blauen Zaubertatze eintauchen lassen. Um Spenden für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ zu generieren, hat bofrost* die Events im Rahmen einer Social-Media-Kampagne begleitet, bei der jeder mitmachen konnte. Für jede Interaktion – etwa ein Like, Share oder Kommentar – ist jeweils 1 Euro in den Spendentopf für die RTL-Stiftung geflossen.

Tatkräftige Unterstützung bei der Spendenkampagne gab es auch in diesem Jahr von den bofrost*Verkaufsfahrerinnen und Verkaufsfahrern sowie Kundinnen und Kunden durch den Verkauf des bofrost*Genießer-Kalenders für die der Tiefkühl-Spezialist ebenfalls jeweils 1 Euro an die RTL-Stiftung gespendet hat. Zudem hatten die Kundinnen und Kunden über eine Aufrunden-Aktion im Onlineshop die Möglichkeit, direkt selbst zu helfen und im Onlineshop zu spenden.

Patenschaft und Soforthilfe für ukrainische Flüchtlingskinder der Bethel-Stiftungen

Weiterer wichtiger Bestandteil des Spendenengagements in diesem Jahr war im engen Schulterschluss mit der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die Übernahme der Patenschaft von 111 aus der Ukraine geflüchteten und zum Teil schwer beeinträchtigten Kindern, die in den Bethel-Einrichtungen aufgenommen und versorgt wurden und langfristig eine intensive Förderung erfahren. Hierzu hat das Familienunternehmen an die Bethel Stiftung eine Sofortspende von 100.000 Euro initiiert, die im Rahmen der Partnerschaft mit der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ um zusätzliche 50.000 Euro erweitert wurde. Darüber hinaus war bofrost* das ganze Jahr über mehrfach vor Ort und hat den Flüchtlingskindern mit verschiedenen Aktionen besondere Momente geschenkt.

bofrost* steht seit mehr als 55 Jahren für erstklassige Qualität, herausragenden Service und vor allem individuelle Beratung. Das 1966 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Straelen am Niederrhein ist heute mit 251 Niederlassungen in 12 europäischen Ländern der europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten. 4,3 Millionen Kundinnen und Kunden, davon rund 2,3 Millionen in Deutschland, wissen die lückenlos geschlossene Tiefkühlkette und die erstklassige Frische, aber auch die Reinheits- und Geschmacksgarantie zu schätzen. Nachhaltigkeit, der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Natur und soziales Engagement sind wichtige Bestandteile der Firmenphilosophie.

Seit Unternehmensgründung setzt sich bofrost* für Kinder in Not ein. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen durch das Engagement seiner Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden verschiedene Projekte für hilfsbedürftige Kinder mit insgesamt über vierzehn Millionen Euro allein in Deutschland unterstützt. Seit 2016 ist bofrost* Partner der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“

Mehr Informationen zu bofrost*, den Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter www.bofrost.de.

Harz.Video – GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg im Harz

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GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg

Johann Christoph Friedrich GutsMuths wurde am 9. August 1759 als Sohn eines Rotgerbers in Quedlinburg geboren. Das Denkmal wurde für den Begründer der Deutschen Turnbewegung und bedeutenden Reformpädagogen geschaffen. Es besteht aus einer überlebensgroßen Darstellung GutsMuths, der als Wanderer gezeigt wird, in Begleitung seines Lieblingsschülers Carl Ritter. Die Figurengruppe steht auf einem hohen Postament, das aus Granit besteht. „GuthsMuths – gut tut’s!“ – Der Slogan des Jubiläumsjahres zum 250. Geburtstag von Johann Christoph Friedrich GutsMuths sollte seinen Ideen wieder neues Leben einhauchen. So gab es eine Fahnenweihe und Stadtrundgänge mit dem Ziel GutsMuths Denkmal. Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, den Platz mit dem Denkmal, auf GutsMuths Platz umzubenennen. Die Enthüllung nahm der damalige Quedlinburger Oberbürgermeister Herr Dr. Brecht im Beisein des Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herr Andreas Silbersack, vor. Es wurden dann auch durch Schüler des GutsMuths Gymnasium Quedlinburg, bekannte Übungen des Reformpädagogen vorgeführt.

Sehenswert ist auch das Geburtshaus von GutsMuths. Dieses historische Geburtshaus in Quehdlinburg, wurde mit modernster Multimedia Technik ausgestattet. Über einen Terminal mit Touch Screen Bedienung konnte man sich über das Leben und Wirken GutsMuths informieren. Es wurden auch aktuelle Veranstaltungen zu Ehren GutsMuths gezeigt. Der Terminal wurde durch Initiative des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, und des Kreissportbundes Harz unter Projektleitung von Jochen Matthies entwickelt. Der Terminal wurde durch den Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herrn Andreas Silbersack, im Beisein des Quedlinburger Oberbürgermeisters Herrn Dr. Brecht, am 26. März 2009 eingeweiht. Das GutsMuths Geburtshaus sollte nachhaltig auf das Wirkens GuthsMuths verweisen, leider verstarb die damalige Besitzerin des Hauses und die Erben ließen die Installation zurückbauen. Es wurde still um das GutsMuths Haus. Neues Leben kam mit der jetzigen Inhaberin Lana Pfannkuchen in das historische Gebäude. Mit viel Liebe zum Detail wurde das GutsMuths Haus restauriert und als künstlerische Begegnungsstätte wieder eröffnet. Man kann den Salon für Feiern mieten. Platz ist für 4 bis 18 Personen. Man kann hier auch übernachten. Es gibt Frühstück, Brunch nach Absprache. Desweiteren gibt es Konzerte, Vorlesungen und Sprachabende.
Es ist Treffpunkt für Vereine und Gruppen bis 15 Personen. Und jeden ersten und dritten Samstag gibt es einen musikalischen Jazz Abend.
Besuchen Sie das GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg.
Danke.

ADAC Stiftung erhält Präventionspreis „Der Rote Ritter“

Für ihr Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“

München (ots) 22.462 Kinder unter 15 Jahren sind im Jahr 2020 in Deutschland im Straßenverkehr verunglückt. Das bedeutet, dass alle 23 Minuten ein Kind zu Schaden gekommen ist. Besonders gefährdet sind dabei die Fünf- bis Siebenjährigen, deren physischen und kognitiven Fähigkeiten noch nicht ausreichend entwickelt sind. Hinzukommt, dass sie oftmals zum ersten Mal allein im Straßenverkehr unterwegs sind, beispielsweise auf dem Weg in die Schule.

„Der Rote Ritter“-Preisträger 2022.

Die ADAC Stiftung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr signifikant zu erhöhen. Dazu wird das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ eingesetzt. Speziell pädagogisch ausgebildete Moderatoren aus ganz Deutschland vermitteln kindgerecht die wichtigsten Verkehrsregeln: Mit viel Spaß und in Begleitung des Raben ADACUS lernen die Kinder, wie wichtig das richtige Verhalten an Zebrastreifen bzw. Fußgängerampeln ist und wie sie Gefahren und Risiken im Straßenverkehr richtig wahrnehmen und einschätzen.

„Der Rote Ritter“ für „Aufgepasst mit ADACUS“

Das Team der ADAC Stiftung freut sich über den Präventionspreis „Der Rote Ritter“ für das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ (v. li.: Melanie Guffler, Christine Evertz).

Unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers wird seit 2010 alle zwei Jahre besonderes Engagement für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr im Rahmen der Preisverleihung „Der Rote Ritter“ von dem Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. gewürdigt. Dabei werden u. a. Unternehmen, Gemeinden, Schulen und Privatpersonen ausgezeichnet, die Kinder sicherer durch den Straßenverkehr lotsen.

In diesem Jahr freut sich die ADAC Stiftung über die Auszeichnung. Das Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“ zählte am 11.11.2022 zu den glücklichen Gewinnern.

„Mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen, zu denen u. a. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ zählt, leisten wir einen Beitrag zur Vision Zero: Zukünftig soll kein Kind im Straßenverkehr zu Schaden kommen. Es freut mich sehr, dass unser Engagement in diesem Bereich mit dem Roten Ritter gewürdigt wurde. Herzlichen Dank“, so Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung.

Warum „Aufgepasst mit ADACUS“ den Preis gewonnen hat, erklärt Dr. Jan Zeibig, Vorstand Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.: „Je früher Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen, desto besser sind sie dort geschützt. ‚Aufgepasst mit ADACUS‘ vermittelt ihnen die entsprechenden Regeln ganz ohne erhobenen Zeigefinger, und setzt stattdessen auf Verinnerlichung durch Spaß und Mitmachen – in unseren Augen wichtige Bestandteile, um Kinder wirklich zu erreichen“.

„Aufgepasst mit ADACUS“ wird seit 2019 von der ADAC Stiftung durchgeführt. In rund 9.000 Veranstaltungen pro Jahr werden ca. 135.000 Kinder und 9.000 Pädagogen erreicht.

Mehr zu „Aufgepasst mit ADACUS“ finden Sie unter verkehrshelden.com.

Informationen zu den weiteren Schwerpunkten und Angeboten der ADAC Stiftung unter stiftung.adac.de.

Über die ADAC Stiftung: Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Bereich Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

WEB: stiftung.adac.de

Abgeordnete spenden für Warmsdorfer Sportverein

Zum wiederholten Mal spendeten die LINKEN aus Saale-Wipper für den Warmsdorfer Sportverein. Die beiden LINKEN Güstener Stadträte Silke von Kalnassy-Klindt und Ernst Hermann Brink übergaben am Freitag, 11.11.2022 beim Training des Warmsdorfer Fußballnachwuchses 500 € an Gunter von Kalnassy vom Warmsdorfer Sportverein, der sich über die Zuwendung freute und herzlich bedankte.

Gerade jetzt wo immer mehr Jugendliche in Warmsdorf Fußball spielen wollen, wird das Geld dringend für neue T-Shirts benötigt. Da die Stadt Güsten – wie viele andere Kommunen auch – kaum Geld für freiwillige Aufgaben zur Verfügung hat, ist der Verein auf Sponsoren angewiesen. Außerdem hat der Warmsdorfer Sportverein erst eine finanzielle Unterstützung von der Stadt für den neuen Sanitärcontainer erhalten. Brink erwähnte bei der Übergabe, dass es schon gute Tradition von LINKEN Abgeordneten im Bund, Land, Kreis, aber auch in den Kommunen geworden ist, einen Teil der Diäten und Aufwandsentschädigungen zu spenden. In Saale-Wipper haben die Abgeordneten einen Solidarfond gegründet in den neben den beiden Stadträten auch noch die anderen linken Abgeordneten einen Teil ihrer monatlichen Aufwandsentschädigung einzahlen. Das Geld wird an Vereine, Initiativen oder einzelnen Aktivitäten von Bürgern und Bürgergemeinschaften ausgezahlt, die damit gemeinnützig kulturelle, soziale, sportliche und antifaschistische Zwecke verfolgen oder der Kinder- und Jugendförderung dienen. Anträge für eine Zuwendung können schriftlich an die Abgeordneten gestellt werden.

Ernst H. Brink

Die Bewegerinnen und Beweger 2022

Aufklärung über Rheuma – Deutsche Rheuma-Liga verleiht ersten Influencer- und Medienpreis in Berlin

Bonn (ots) Die Deutsche Rheuma-Liga hat am vergangenen Freitag in Berlin zum ersten Mal den Influencer- und Medienpreis „Die Bewegerinnen und Beweger“ verliehen.

Am 11.11.22 hat die Deutsche Rheuma-Liga erstmalig den Medien- und Influencerpreis „Die Bewegerinnen und Beweger“ verliehen. Gewonnen haben Carolin Binder (Focus Gesundheit) und Phil Oliver Ladehof (www.instagram.com/rheuma_Phil). V.r.n.l.: Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga; Carolin Binder (Focus Gesundheit) ; Mara Kaldeweide (Vorstandsmitglied Deutsche Rheuma-Liga); Phil Oliver Ladehof (@rheuma_phil); Britta Klasen, Corporate Influencerin der Deutschen Rheuma-Liga und Johanna Eriksson (Abbvie Deutschland GmbH).

Die Auszeichnung ging in der Kategorie „Medienschaffende“ an Carolin Binder vom Focus Gesundheit und für die Kategorie „Influencer“ wurde Phil Oliver Ladehof als Sieger gekürt. Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Rheuma-Liga erklärte bei der Preisübergabe: „Beiden Autoren ist es gelungen, die Aufklärung zum Thema Rheuma umfassend, medizinisch fundiert und gleichzeitig spannend und emotional zu gestalten. Beide Preisträger haben dabei ein gutes Auge für die Patientensicht bewiesen“. Die Auszeichnung „Bewegerinnen und Beweger 2022“ ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert und wird von AbbVie Deutschland GmbH, der Novartis Pharma GmbH und der Pfizer Pharma GmbH unterstützt.

Carolin Binder hat Vertrauensvorschuss der Betroffenen eingelöst

„Als Betroffene einen Journalisten in sein Leben zu lassen, ihm von seiner Krankheit zu berichten, geht mit einem Vertrauensvorschuss einher. Eine der Journalistinnen, die dieses große Vertrauen zu schätzen wusste, und das, was sie erfahren hat, dann zu einer tollen Geschichte gemacht hat, ist die heutige Preisträgerin Carolin Binder vom Focus Gesundheit“, sagte Laudatorin Mara Kaldeweide. Als Vorstandsmitglied und Sprecherin der jungen Rheumatiker war sie in der Jury für den Preis vertreten. Preisträgerin Carolin Binder arbeitet seit 2018 als Redakteurin bei Focus Gesundheit und hat sich auf den Schwerpunkt Gesundheit und Medizin spezialisiert.

Phil Oliver Ladehof: Vorbild für junge Menschen mit Rheuma

„Durch seinen Umgang mit der Erkrankung ist Phil Oliver Ladehof ein Vorbild für junge Menschen mit Rheuma. Mit seinem Instagram-Account @rheuma_phil klärt er sowohl die Öffentlichkeit als auch Menschen mit Rheuma auf. Er macht das wie ein digitaler Freund, der versteht, was die Betroffenen bewegt. Phil Oliver Ladehof stellt sich dabei mutig auch den negativen Kommentaren, die viele Menschen mit chronischer Erkrankung im Leben und auch online erfahren“, erklärte Britta Klasen, Corporate Influencerin der Deutschen Rheuma-Liga und Jurymitglied bei „Die Bewegerinnen und Beweger 2022“ in ihrer Laudatio. Ladehof ist 22 Jahre alt und absolviert eine Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Er betreibt seinen Instagram-Account @rheuma_phil seit 2019.

Die Deutsche Rheuma-Liga

In Deutschland leben rund 17 Millionen Menschen mit einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Die Rheuma-Liga als größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen informiert und berät Betroffene seit über 50 Jahren unabhängig und frei von kommerziellen Interessen, bietet praktische Hilfen, tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Die Rheuma-Liga bietet ihren rund 270.000 Mitgliedern eine Vielzahl an Bewegungsangeboten an, darunter auch das Funktionstraining für Menschen mit Rheuma.

Weiterführende Informationen:

Die Beiträge der Preisträger und alle Informationen zu „Die Bewegerinnen und Beweger 2022“ finden Sie unter: www.rheuma-liga.de/bewegerinnen

29. Goslarer Werkstattgespräch in der Klosterbrennerei Wöltingerode

Handwerksvertreterinnen und Handwerksvertreter tauschten sich aus

Goslar. Das mittlerweile 29. Werkstattgespräch hat im November in den Räumlichkeiten der Klosterbrennerei Wöltingerode stattgefunden. In einer entspannten und freundlichen Atmosphäre sind die Handwerkstreibenden mit Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner, Uwe Schwenke de Wall jun. und Andreas Rotermund aus dem Vorstand des Vereins „pro Goslar e.V.“, dem städtische Energieberater Michael Stieler sowie weiteren Vertretern der Wirtschaftsförderung ins Gespräch gekommen.

29. Werkstattgespräch

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Im Fokus der abendlichen Veranstaltung stand das Thema Energie. Von den Auswirkungen der Energiekrise sind alle Wirtschaftszweige betroffen – auch die Stadtverwaltung in ihrem täglichen Handeln. Beispielhaft stehen dafür: das Aquantic, die öffentlichen Gebäude und die städtische Beleuchtung. Aber auch der Krieg in der Ukraine verändert europäische Standards und erfordert situative Anpassungen. In diesen Zeiten müssen wirtschaftliche Unternehmen ihre Interessen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bündeln. So lautete das Credo von „pro Goslar“. Steigende Energiepreise, drastisch erhöhte Beschaffungspreise der Handwerksbetriebe aber auch ein möglicher Fachkräftemangel zwingen zum Umdenken. Auch die Nachwuchsrekrutierung gibt immer mal wieder Anlass zur Sorge. Selbst wenn nicht überall Auszubildende fehlen, die jungen Menschen leiden oft unter den vorhandenen schlechten Rahmenbedingungen: So müssten die zumeist minderjährigen Nachwuchskräfte oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln weite Wege nach Braunschweig zur Berufsschule auf sich nehmen, weil es in der Region Goslar manche branchenspezifische Berufsschulen nicht mehr gibt.

Tipps und Hinweise zur energetischen Kostenreduzierung gab es vom Energieberater der Stadt: Schon kleine Dinge, wie ein Bewegungsmelder für Licht und Thermostatköpfe an Heizkörpern, können die Kosten enorm reduzieren. Weitere Beratungsmöglichkeiten zum Thema Energiesparen bietet die Stadt Goslar unter dem Titel Energie Ressourcen Agentur Goslar (ERA). Drei Quellen, die die Klosterbrennerei schon zur Kostenreduzierung nutzt sind: Windkraft, Erdwärme und Solar.

Die Veranstaltungsreihe der Stadt in Kooperation mit „pro Goslar e.V.“ wurde 2012 begründet und sorgt seitdem für einen regen Meinungsaustausch zwischen einzelnen Berufsgruppen und Verwaltungsmitarbeitern, insbesondere der städtischen Wirtschaftsförderung.

WEB: https://www.goslar.de

Nationalpark-Kalender 2023 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2023 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum 13. Mal erscheint der Kalender. 2023 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Nationalpark-Kalender für das Jahr 2023

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH aus Herzberg zur Verfügung gestellt und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Wer gewinnt die Oscars der Campingbranche?

PiNCAMP präsentiert die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023

Berlin (ots)

  • International: ADAC Camping Award Nominierte kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz
  • Deutschland: deutsche Nominierungen in den drei Kategorien Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking
  • Crippa Concept offizieller Partner der ADAC Camping Awards 2023
Camping Harfenmühle aus Asbacherhütte in Rheinland-Pfalz: Nominiert für die ADAC Camping Awards 2023 in der Kategorie Demografischer Wandel und Barrierefreiheit

PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, gibt die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023 bekannt. Eine international besetzte Kommission aus 40 Camping-Experten hatte die Nominierten unter hunderten von Vorschlägen aus der Campingbranche ermittelt. So international wie die Auswahl-Kommission ist auch das Feld der nominierten Campingplätze besetzt: Die für die ADAC Camping Awards vorgesehenen Plätze kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz. Die Preisträger der prestigeträchtigsten Camping-Auszeichnung Europas werden anlässlich der ADAC Camping Gala am 13. Januar 2023 in Stuttgart bekanntgegeben. Die zukünftigen Preisträger – der auch als Oscar der Campingbranche titulierten ADAC Camping Awards – messen sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Innovation und Fortschritt, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking Award. Uwe Frers, Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, erläutert: „Wir suchen die Trendsetter der Branche, die mit herausragenden Leistungen und Ideen die Entwicklung des modernen Campingtourismus befördern.“

Gleich drei deutsche Campingplätze wurden für die ADAC Camping Awards 2023 nominiert:

  • Campingpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern (Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein)
  • Camping Harfenmühle, Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel und Barrierefreiheit)
  • Ostseequelle.Camp, Mecklenburg-Vorpommern (ADAC Camping Booking)

Die Nominierten in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein“

  • Camping du Domaine de Massereau (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-du-domaine-de-massereau

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,6)

Der mit 5 Sternen ausgezeichnete ADAC Superplatz Camping du Domaine de Massereau setzt auf eine nachhaltige und umweltgerechte Nutzung der Campinganlage in allen Bereichen. So versorgt die 2021 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage die Campinganlage zu 100 % mit Strom – einmalig in Europa. Die gesamte Kommunikation mit den Gästen geschieht papierlos via App. Ein nachhaltiges Abfall-, Energie- und Wassermanagement und die Sensibilisierung der Gäste für einen ressourcenschonenden Umgang mit ihrer Umwelt sind Beleg für die gelungene Umsetzung eines verantwortungsvollen Camping-Tourismus.

  • Campingpark Havelberge (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingpark-havelberge

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,0)

Das Flaggschiff der Haveltourist-Gruppe, der Campingpark Havelberge in Mecklenburg-Vorpommern, beweist schon seit Jahren, dass eine konsequent nachhaltige Bewirtschaftung und der ökonomische Erfolg sich nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil: Der ADAC Superplatz ist auch Dank seiner nachhaltigen Ausrichtung ein echter Camperliebling. Die Betreiber des Campingparks arbeiten intensiv am Ausbau nachhaltiger Strukturen, zum Beispiel beim konsequent auf Ressourcenschutz ausgelegten Sanitärgebäude. Als erster Campingplatz in Deutschland nimmt das Unternehmen am Projekt Voluntourismus teil. Camper helfen im Rahmen dieses Projekts bei Arbeiten zum Schutz der Natur. Der Campingpark Havelberge hat sich auch der strengen Umweltprüfung nach den Kriterien des EU Ecolabel unterzogen und die Auszeichnung im Herbst 2021 erhalten.

  • Nysted Strand Camping (Dänemark)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/nysted-strand-camping

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,3)

Nysted Strand Camping wurde als erster und bisher einziger Campingplatz Dänemarks mit dem EU ECOLABEL ausgezeichnet. Die nachhaltige, umweltverträgliche Bewirtschaftung des Platzes auf der Ostseeinsel Lolland ist damit schon hinreichend dokumentiert. Was den dänischen Platz so besonders macht, ist die Einbindung der Gäste in Aktivitäten in der Natur und rund um das Thema Umweltschutz. Ziel: Die Camper zu einem nachhaltigen und umweltbewussten Lebensstil zu inspirieren, zwanglos und ohne erhobenen Zeigefinger.

Zum Gästeprogramm gehören unter anderem ein Naturquiz für Kinder, Wanderungen und Radtouren mit erfahrenen Naturführern, Meditationen unterm Sternenhimmel und das gemeinsame Pflanzen von Bäumen.

Die Nominierten in der Kategorie „Innovation und Fortschritt“

ADAC Klassifikation: 3,5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,5)

Der erste Glampingplatz Europas im Herzen der Chianti Region präsentiert eine große Vielfalt von Glamping-Unterkünften. Von der zweistöckigen Airlodge mit Sternenblick über die im Vintage-Look gestaltete Bohemian Lodge bis hin zum als Feriendomizil umgebauten US School Bus – für jeden Glamping-Geschmack wird etwas geboten. Die Betreiber entwickeln ständig neue Glamping-Ideen und setzen diese auf dem großzügigen Gelände gekonnt in Szene. Jüngste Glamping-Idee mit dem gewissen „Wow“-Effekt: Ein zum Luxusheim umgebauter Airstream-Wohnwagen mit Lounge-Terrasse und Hot Tub.

  • Camping & Resort Sanguli Resort (Spanien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-resort-sanguli-salou

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,5)

Dieser Platz an der sonnenverwöhnten Costa Daurada (Costa Dorada) bietet seinen Gästen eine ganze Menge Attraktionen und Annehmlichkeiten, die das Camperleben schöner und angenehmer machen. Allein fünf verschiedene Wasserwelten sowie ein umfangreiches Sport- und Animationsangebot erwarten den Campinggast. Die innovativen Elemente liegen hier eher im Detail. Besonders auffällig: die Architektur des neuen Sanitärblocks mit beheiztem Badebereich und online buchbaren Privatkabinen. Besonders pfiffig: Der kostenlose Geschirrspülerservice mit Express-Waschgängen: maximale Effizienz in nur 5 Minuten!

  • TCS Pop Up Glamping (Schweiz)

https://www.tcs-glamping.ch

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Mit dem TCS Pop-Up Glamping haben die Schweizer Campingexperten des Touring Club Schweiz ein exklusives Glamping-Erlebnis oberhalb der Waldgrenze in den Alpen kreiert. Von Ende Juni bis Mitte September genießen die Glampinggäste Luxuscamping auf 2000 Meter Höhe inmitten der Schweizer Bergwelt. Das Pop-Up Dorf, bestehend aus 20 komfortablen Zelteinheiten und zwei Zelt-Suiten, verbindet Natur mit Komfort, exzellentem Service, hervorragendem Essen und erlesenen Weinen aus der Region. Der Glamping-Tag beginnt mit einem Frühstück, das in einer liebevoll arrangierten Box direkt ans Luxuszelt geliefert wird. Am Abend werden die Gäste mit einem 3-Gang-Menü im nahegelegenen Restaurant verwöhnt. Wer die Zweisamkeit sucht, kann sich im Restaurant mit Getränken eindecken und den Abend auf der eigenen Terrasse bei Kerzenschein ausklingen lassen.

Die Nominierten in der Kategorie „Demografischer Wandel und Barrierefreiheit“

  • Camping Harfenmühle (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-harfenmuehle

ADAC Klassifikation: 4 Sterne, Nutzerbewertung; Fabelhaft (4,6)

Ein kleiner Platz in Rheinland-Pfalz, Camping Harfenmühle, zeigt den Großen, wie man die Idee von „Camping für Alle“ erfolgreich umsetzt. Mit viel Herz, Engagement und Verstand wird hier der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen geschaffen. Familiengerechte Sanitäranlagen mit ebenerdigen Duschen und unterfahrbaren Waschbecken gehören ebenso dazu, wie barrierefreie Parkplätze, Restaurants und Mobilheime.

  • Holiday Village Florenz (Italien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/holiday-village-florenz

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,1)

Der Campingplatz ist schon seit Jahren V4A-zertifiziert – das heißt, sowohl die gesamte Ferienanlage als auch die dazugehörigen Strände sind für alle – auch und insbesondere für Gäste mit Einschränkungen – nutzbar. Dazu gehören barrierefreie Zugänge zu Sanitäranlagen und barrierefreie Mobilheime. Auch die Fahrt zu den Stränden ist für Rollstuhlfahrer kein Problem. Neu seit 2022 ist, dass nun auch Sehbehinderte und Blinde den Platz nutzen können. Das gesamte Camping-Dorf kann über taktile Karten und Informationsmaterial in Blindenschrift erkundet werden.

  • Les Jardins de la Pascalinette (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-la-pascalinette

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (5,0)

Der in ein Weingut eingebettete Campingplatz Les Jardins de la Pascalinette im Département Var wurde bereits 2012 mit dem Label „Tourisme & Handicap“ ausgezeichnet. Zu Recht. Denn nahezu alle Bereiche sind barrierefrei und an die Bedürfnisse von Menschen mit mobilen Einschränkungen und geistigen Behinderungen angepasst. Ob Mobilheime, Standplätze für Wohnmobile und Zelte oder Sport- und Freizeiteinrichtungen, alles ist auf den ungehinderten Zugang für alle Gäste ausgerichtet.

Die Nominierten in der Kategorie „ADAC Camping Booking“

  • Camping De Kleine Wolf (Niederlande)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-kleine-wolf

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Außergewöhnlich (4,9)

Bei Camping De Kleine Wolf im niederländischen Stegeren ist man dem Gast gerne einen digitalen Schritt voraus, damit er oder sie den Urlaub in vollen Zügen genießen kann. Das Digital-Paket zur Customer Journey von De Kleine Wolf macht’s möglich. Angefangen bei der Online-Buchung mit Informationen zu Zahlungsbedingungen und Kennzeichenerkennung bis hin zur „De Kleine Wolf-App“ mit Infos zu An- und Abreise, touristischen Ausflugstipps und Standplatzinfos ist alles digital „vorbereitet“. Bei aller Digitalisierung kommt das Menschliche, das Persönliche nicht zu kurz. So erfolgt die Anmeldung immer noch in der Rezeption und alle Infos sind auch persönlich, telefonisch und/oder per E-Mail abrufbar. Eine gelungene Mischung!

  • Ostseequelle.Camp (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/ostseequelle-camp

ADAC Klassifikation: 3 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,7)

Hier kommt niemand auf den an der mecklenburgischen Ostseeküste gelegenen Platz, der nicht zuvor online gebucht hat. Der komplette Buchungsprozess ist digitalisiert. Nur Online-Buchungen werden akzeptiert. Gäste, die ohne vorherige Buchung anreisen, nutzen zum Online Check-in ein Terminal am ehemaligen Rezeptionsgebäude. Den Zugang zum Platz regelt eine Schranke mit Kennzeichenerkennung. Vorteil für den Camper: Keine Wartezeiten beim Ein- und Auschecken, der Wunschplatz kann sofort angesteuert werden. Vorteil für den Campingplatzbetreiber: Statt langwieriger An- und Abmeldung hat er mehr Zeit, um sich um seine Gäste und seinen Campingplatz zu kümmern.

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (4,4)

Das Zaton Holiday Resort in der Nähe von Zadar ist ein Vorreiter der Digitalisierung im Campingbereich. Schon sehr früh setzten die kroatischen Campingexperten auf die Online- Buchung über die eigene Website und über Schnittstellen zu weiteren Buchungsplattformen wie zum Beispiel PiNCAMP. Mit großem Erfolg: Das Zaton Holiday Resort zählt zu den meistgebuchten Campingplätzen auf PiNCAMP.de.

Die Preisverleihung der ADAC Camping Awards 2023 wird wieder als Live-Event im Rahmen der ADAC Camping Gala in Stuttgart am 13. Januar 2023 stattfinden. Die Bekanntgabe der Gewinner der ADAC Camping Awards 2023 wird von CrippaConcept vorgenommen. CrippaConcept ist der größte Hersteller von Mobilheimen und Lodgezelten in Italien und offizieller Partner der ADAC Camping Gala 2023.

Download: Pressemitteilung, Fotos, Dokumente und Abbildungen Pressebereich: https://presse.pincamp.de Zahlen und Fakten: PiNCAMP Statistik-Service

Alle Rechte liegen bei der ADAC Camping GmbH. Veröffentlichung erlaubt unter Nennung der Quelle (Print: www.pincamp.de , Online: Link auf https://www.pincamp.de).

PiNCAMP ( www.pincamp.de) ist die digitale Campingplattform der ADAC SE. Das Portal listet alle Inhalte des ADAC und insgesamt mehr als 11.000 Campingplätze, 8.000 Reiseziele in ganz Europa sowie 53.000 Nutzerbewertungen. Diese Informationen vereint PiNCAMP zu einem inspirierenden Service- und Content-Angebot bestehend aus News, Reiseberichten, Interviews und Fahrzeug-Tipps. Zudem prüfen ADAC-Experten im Rahmen jährlicher, objektiver Inspektionen die Qualität der Campingplätze. Die Plattform finanziert sich u.a. über B2B-Services für Betreiber, Verbraucher nutzen PiNCAMP kostenfrei. Geleitet wird das Berliner Unternehmen von Tourismus-und Startup-Experte Uwe Frers.

16.000 THW-Helferinnen und -Helfer erhalten von Stiftung THW als Spende wasserdichte Taschen für zukünftige Einsätze

Berlin (ots) Vorstand der Stiftung THW dankt THW-Kräften für ihre unermüdliche Tatkraft beim Jahrhunderthochwasser im Sommer 2021 – dem größten Einsatz der THW-Geschichte.

Die Stiftung THW übergibt die ersten von insgesamt 16.000 Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer. Fotografiert am 10. November 2022 in Berlin. Foto: Maurizio Gambarini

Der Vorstand der Stiftung Technisches Hilfswerk (THW) hat vorgestern, am 10.11.2022, die ersten drei von insgesamt 16.000 THW-blauen Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer im THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf übergeben. Stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte erhielten sie die mit Spendengeldern finanzierten Spezial-Taschen für ihre unermüdliche Tatkraft und außergewöhnlichen Leistungen bei der Hochwasserkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. An der Spendenübergabe nahmen Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, sein Stellvertreter Albrecht Broemme und Vorstandsmitglied Dennis Fröhlen teil.

„Danke“ für persönlichen Einsatz und Spendengelder

„Diese Spende, die wir im Namen der vielen Tausend Spender übergeben, ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Helferinnen und Helfer des THW, die bei größeren und kleineren Katastrophen unter persönlichem Einsatz im In- und Ausland dort hingehen, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird. Unser Dank gilt natürlich auch gleichzeitig allen Spendern, ohne die dies gar nicht möglich wäre. Um auch in Zukunft die wichtige Arbeit des THW finanziell zu fördern, sind wir weiterhin auf jede Geldspende angewiesen“, sagt Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, bei der Spendenübergabe.

Sein Stellvertreter und Ehrenpräsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme, ergänzt: „Unsere Stiftung unterstützt das THW dabei, Hilfe zu leisten, wo sie in Deutschland oder im Ausland erforderlich ist. Jeder Einsatz bedeutet eine enorme Kraftanstrengung und die Inkaufnahme von persönlichen Einschränkungen. Die Wahrung der Privatsphäre und der persönlichen Sachen ist deshalb essenziell. Mit den Taschen wollen wir den THW-Helden dies ermöglichen und uns bei ihnen gleichzeitig für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Neue THW-Einsatztaschen schützen ab sofort privates Hab und Gut

Während die THW-Einsatzkleidung der Helfenden bei der Hochwasserkatastrophe täglich über Nacht gereinigt wurde, war die persönliche Einsatzausstattung inklusive der privaten Kleidung in den Zelten schnell nass und durchgeweicht. Für zukünftige Einsätze erhalten die THW-Kräfte aus zweckgebundenen Spendengeldern der Stiftung THW 16.000 faltbare, regenfeste und extrem strapazierfähige Trolleys mit Profilrollen und Tragegurten, um ihre Kleidung und persönlichen Sachen vor Verschmutzung und Wasser zu schützen.

Spende trifft genau Bedarf der THW-Einsatzkräfte

„Danke für diesen praktischen Trolley, der speziell auf unsere Bedürfnisse im Einsatz ausgerichtet ist. Bedanken möchte ich mich aber vor allem für die großartige Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, ohne die wir Herausforderungen wie diese gar nicht bewältigen könnten. Ich möchte jeden ermutigen, sich ehrenamtlich beim THW zu engagieren, denn unsere Arbeit hilft Menschen in Notsituationen. Das ist ein wunderbares Gefühl“, meint Juliana Barg vom THW Ortsverband Berlin Treptow-Köpenick als erste Empfängerin der THW-Einsatztasche.

Jahrhunderthochwasser fordert größten Einsatz in der THW-Geschichte

Das Sturmtief „Bernd“ hatte im Juli 2021 den größten Einsatz in der Geschichte des THW ausgelöst – alle 25 Teileinheiten waren mit ihren Untertypen beteiligt. Zu Hochzeiten waren täglich mehr als 4.000 Kräfte aus allen 668 Ortsverbänden des THW vor Ort. Gemeinsam kämpften sie gegen die Folgen des Starkregens. Dabei kamen mehr als 2,6 Mio. Einsatzstunden zusammen, die alle Fachkompetenzen des THW forderten: von der Menschenrettung über Pumparbeiten, Strom- und Wasserversorgung bis hin zu Brückenbau, Deichverteidigung und Baufachberatung. Über Monate hinweg sicherten mehr als 16.000 haupt- und ehrenamtliche THW-Helferinnen und Helfer die lokale Infrastruktur, pumpten Schlamm und Wassermassen ab und unterstützen die Flutopfer vor Ort. Dabei arbeiteten sie eng mit Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über die Stiftung Technisches Hilfswerk:

Seit Gründung der Stiftung THW im Jahr 2004 unterstützt sie als unabhängige Institution die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mit der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender fördert die Stiftung beispielsweise besondere Maßnahmen der Katastrophenhilfe im Ausland, die Jugendarbeit des THW oder die Entwicklung neuer Ausstattung für den Schutz der Bevölkerung.

Die Arbeit des THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Die rund 80.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland sind hoch motivierte und engagierte Jugendliche, Frauen und Männer, Ältere und Jüngere, Menschen mit deutschen und ausländischen Wurzeln, mit verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen. Sie helfen im Notfall schnell, unbürokratisch und unentgeltlich. Das Geld für die Einsätze wird zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert.

Sowohl Einzelpersonen, Unternehmen, Fördervereine oder Stiftungen können die Arbeit der Stiftung THW unterstützen. Die Spenden sichern langfristig den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, die Nachwuchsarbeit und die technische Ausstattung des THW.

Mehr unter https://stiftung-thw.de/spenden/

Bergwaldprojekt-Freiwillige pflanzen 200.000 Bäume in Deutschland

Nicht um den Klimawandel zu stoppen, sondern um den Wald für uns und das sich rasch ändernde Klima fit zu machen

Würzburg (ots) An vielen Orten Deutschlands pflanzen aktuell Freiwillige des Bergwaldprojekts Bäume auf geschädigten Waldflächen.

Bis zu 150 Freiwillige kommen jeweils für die Wiederbewaldung von Kahlflächen zu den öffentlichen Pflanztagen des Bergwaldprojektes – wie hier im Taunus bei Oberursel 2021. Einweisungen und Erläuterungen durch Pflanzexperten sorgen für bestmögliche Pflanzqualität.

Ob im Harz, im Pfälzerwald, im Sauerland oder im Taunus: Mit der Vielfalt standortsheimischer Baumarten unterstützt das Bergwaldprojekt mit seinen freiwilligen Helfern derzeit den notwendigen Waldumbau und die ökologische Wiederbewaldung mit 200.000 Baumpflanzungen bis Jahresende. Entgegen der verbreiteten Meinung ist damit aber weder der Klimawandel zu stoppen noch zu verlangsamen. Dies ist nur mit einer schnellen und deutlichen CO2-Emissionsreduzierung und klimaverträglichen Verhaltensänderungen möglich.

In den letzten drei Jahren gingen weit mehr als 500.000 Hektar und damit 5 Prozent der deutschen Wälder durch die Folgen der Erderwärmung (Trockenheit, Stürme, Insektenkalamitäten) verloren. „Verstärkt wurden diese Folgen leider durch teilweises schlechtes Flächenmanagement bei großen Kahlflächen mit Humusschwund und idealen Bedingungen für Schalenwild“, so Peter Naumann, Vorstand des Bergwaldprojekts. Betroffen waren hauptsächlich Bestände mit den labilen Hauptbaumarten Fichte und Kiefer.

Keine CO2-Kompensation durch Baumpflanzungen

Die aktuellen Baumpflanzungen in Europa dienen primär der Wiederbewaldung der Sturm- und Schadflächen in bestehenden Wäldern, womit kein zusätzlicher Kompensationseffekt für CO2-Emissionen erreicht wird. Erstaufforstungen auf Wiesen- oder Ackerflächen sind sogar zusätzliche CO2-Quellen. Landwirtschaftlich genutzte Böden, auf welchen neue Bäume gepflanzt werden, haben in ihrem Humus einen eigenen CO2-Kreislauf und eigenen CO2-Speicher. Durch die Pflanzung der Bäume wird dieser Kreislauf unterbrochen und CO2 wird auf diesen Pflanzungsflächen freigesetzt. Die gepflanzten Bäume nehmen zwar auch CO2 bei ihrem Wachstum auf, der Boden gibt aber für lange Zeit größere Mengen ab, als der Baum aufnehmen kann. Erst nach etwa 40-60 Jahren wirkt die Pflanzung als Kohlenstoffsenke. „Nach Erkenntnissen der Klimaforschung reicht diese Zeit jedoch nicht mehr, um eine irreversible Klimakrise zu verhindern. Der Pflanzboom kann also nicht zum Klimaretter werden, auch wenn er als Problemlösung noch so charmant wäre„, fasst Naumann die Lage zusammen. „Daher bleibt es dringend nötig, endlich unser aller Verhalten klimaverträglich zu gestalten!“

Bäume pflanzen ist dennoch notwendig

Der Umweg über langsam entstehende Pionierwälder auf den Kahlflächen aus Birken, Weiden u. a. dauert zu lange, um den für uns Menschen wichtigen Erosionsschutz und die vielen Nutzfunktionen des Waldes dauerhaft zu gewährleisten. Daher setzt das Bergwaldprojekt auch weiterhin auf Pflanzungen und Saaten als Ergänzung zur Naturverjüngung. Naumann dazu: „Diese ist zwar der Königsweg für die Wiederbewaldung. Wo aber weit und breit keine Samenbäume zu finden sind und ein zu hoher Wildbestand die Naturverjüngung ausbremst, ist die ergänzende Pflanzung standortheimischer Bäume notwendig und sinnvoll.“ Sonst werden aus Fichtenreinbeständen zunächst wieder von Fichten dominierte Bestände.

Eine rasche Wiederbewaldung mit einer Mischung der passenden standortheimischen Bäume am richtigen Standort sorgt auch für einen künftigen klimaresilienten Wald. Mit mehr zukunftsfähigen Bäumen pro Fläche entsteht mehr Biomasse als nur mit wenigen. Mit einem erfolgreichen Jagdmanagement (wenig Verbiss durch Schalenwild) und extensiver naturnaher Bewirtschaftung entsteht so in Jahrzehnten ein artenreicher Mischwald mit horizontalen und vertikalen Strukturen, der viel wertvollen Humus anreichert und dadurch Nährstoffe, Wasser und auch langfristig wieder Kohlenstoff speichert.

Nur standortsheimische Baumarten

Statt auf importiere Baumarten aus anderen Klimazonen zu setzen, pflanzt das Bergwaldprojekt nur standortsheimische Baumarten, die mit Trockenheitsphasen gut zurechtkommen. Ihr entscheidender Vorteil: „Diese Arten haben in den letzten 12.000 Jahren eine Koevolution durchlaufen. Mit heimischen Pilzen und Bodenbakterien sind sie zusammen ein eingespieltes Team“, weiß Forstingenieur Nauman. Dies sind für die Mittelgebirgslagen bevorzugt Laubhölzer wie Traubeneiche, Winterlinde, Elsbeere, Speierling, Walnuss, Esskastanie, Baumhasel und Spitzahorn sowie Weißtanne und Lärche.

Bester Pflanzzeitpunkt ist der Herbst, da sich die Pflanzen vor dem Frühjahrsaustrieb an den neuen Standort gewöhnen können und in dieser Zeit mit mehr Niederschlägen zu rechnen ist. Für den bestmöglichen Anwuchserfolg sorgen die Verwendung von sogenannten Containerpflanzen (mit stark ausgebildeten Wurzelballen) und die fachgerechte Pflanzung nach Anleitung von Forstfachleuten. Devise: „Pflanzen nur Andrücken statt Festtreten!“

Bergwaldprojekt e.V.

Das Bergwaldprojekt organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Einsätze für Moorwiedervernässungen, Waldentwicklung und -pflege sowie für Biotop- und Artenschutz. 2022 beteiligen sich gut 4.000 Freiwillige in 160 Projektwochen und einem Dutzend Einzelpflanztagen an mehr als 80 Einsatzorten.

Der Verein engagiert sich seit 30 Jahren in der ökologischen Waldentwicklung in ganz Deutschland und hat mit Freiwilligenarbeit und der Pflanzung mehrerer Millionen Bäume bereits Tausende Hektar naturfernen Wald in resiliente und naturnahe Mischwälder umgebaut.

Aktuelle Pflanzprojekte

Die Freiwilligen des Bergwaldprojekts pflanzen in Absprache mit den zuständigen Forstbehörden sowohl in Einsatzwochen als auch an Einzeltagen. In den kommenden Wochen pflanzen jeweils bis zu 150 Freiwillige in Hamburg und Oberursel (29. 10.), Hemer / Sauerland (5.11.), Karlsruhe und München (12.11.), Würzburg und Thüngersheim / Mainfranken (19.11.), Neumarkt i. d. Oberpfalz (26.11.) und bei Berlin (17.12.). Zudem wurden in den aktuellen Einsatzwochen (23.10.-29.10.) im Pfälzerwald Weißtannen und Edelkastanien und in Sangerhausen im Vorharz Weißtannen gepflanzt und Eichen gesät sowie in Neuhäusel / Westerwald (30.10.-5.11.) weitere entstandene Kahlflächen wieder bepflanzt. Freiwillige können sich für die Einsätze jederzeit über die Webseite www.bergwaldprojekt.de anmelden.

Denkfabrik-R21 Gegen Identitäre von links und rechts

Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst verteidigen und schützen – Denkfabrik R21 legt Manifest vor

Berlin, 7.11.2022 – Die Denkfabrik R21 tritt dafür ein, grundlegende Werte einer freien und offenen Gesellschaft selbstbewusst zu verteidigen und zu schützen. Aus Anlass ihrer Tagung „Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“ am 7. November in Berlin hat R21 ein Manifest veröffentlicht, in dem es heißt: „Die Grundlagen der freien Gesellschaft und unseres demokratischen Gemeinwesens werden durch populistische und extremistische Rechte ebenso wie durch woke Linke bedroht.“

Sowohl die radikale Rechte wie die woke Linke stehen für eine identitäre Politik, die nicht auf individuellen Freiheitsrechten und dem Prinzip des gleichen Rechts für alle basiert, sondern Sonderrechte für bestimmte Gruppen reklamiert – seien es „Opfergruppen“ einerseits oder ein ethnisch homogenes „Volk“ andererseits.

Denkfabrik R21
„Wokes Deutschland – Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“

Die woke Linke hält westliche Gesellschaften für strukturell rassistisch, und dieser Rassismus sei ein Wesensmerkmal weißer Menschen. Ihre Herrschaft basiere auf der Diskriminierung von Frauen, Migranten, Muslimen, Queers und anderen partikularer Opfergruppen. Diese Diskriminierung müsse nun, so die Maxime der „Woken“, durch Diskriminierung der vermeintlichen Täter bekämpft werden. Diese linke Identitätspolitik ist „ein florierendes Geschäftsmodell geworden, das mit Steuergeldern finanziert und zunehmend staatlich institutionalisiert wird“, so das R21-Manifest.

Auf der Gegenseite schürt eine radikale Rechte Ressentiments und formuliert eine identitäre Ideologie, die ihrerseits die Grundlagen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie angreift, rechtsstaatliche und demokratische Institutionen missachtet. Für die Denkfabrik R21 zeigt sich aktuell am Beispiel der USA, wie sich eine radikale Rechte und eine woke Linke gegenseitig immer weiter aufstacheln. Die Gefahr einer „Polarisierung der Öffentlichkeit“ droht auch in Deutschland.

Unkenntnis, Desinteresse und Naivität des bürgerlichen Lagers

In ihrem Manifest kritisiert die Denkfabrik R21, dass Parteien des bürgerlichen Lagers diese Entwicklung aus Unkenntnis, Desinteresse und Naivität nicht nur ermöglicht, sondern sogar noch begünstigt haben. Deshalb fordert R21 eine neue bürgerliche Politik, die den Kulturkampf der identitätspolitischen Linken und der identitären Rechten annimmt und die Feinde der liberalen Demokratie zurückdrängt. Diese neue bürgerliche Politik …

… tritt selbstbewusst für die aktive Selbstbehauptung der westlichen Demokratie und der offenen Gesellschaft ein und verteidigt ihre Grundlagen: individuelle Freiheit und konsequente Rechtsstaatlichkeit, gleiches Recht für alle, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse.

… streitet für eine offene Diskussionskultur, die weder Debattenverbote kennt noch politische Entscheidungen als alternativlos klassifiziert, um sie so dem öffentlichen Diskurs zu entziehen.

… lehnt jede Form von „Cancel Culture“ ab, die sich über die von der Verfassung gesetzten Grenzen hinaus das Recht nimmt, darüber zu entscheiden, wer was wann wie sagen darf.

… arbeitet auf die Beseitigung von tatsächlichen Benachteiligungen hin und weist zugleich den Generalverdacht des „strukturellen Rassismus“ gegen die Bevölkerung der Bundesrepublik zurück.

… betont die individuellen Freiheitsrechte aller in Deutschland lebenden Menschen, auf denen die Fähigkeit basiert, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

… arbeitet für eine aktive und umfassende Herstellung von Chancengerechtigkeit und lehnt Quotenregelungen ab, die auf äußerlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung beruhen.

… unterbindet, dass Vereine oder Organisationen, die Objekte der Beobachtung durch den Verfassungsschutz sind, mit Steuergeldern finanziert werden.

… verlangt, dass sich Organisationen, die sich mit staatlicher Unterstützung im Kampf gegen Extremismus engagieren, vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

… überprüft die Arbeit der erheblich gewachsenen Zahl von Regierungsbeauftragten und finanziert sie nur in den Fällen weiter, in denen ein zuständiges Ministerium oder eine zuständige Behörde diese Arbeit nicht sinnvoll leisten können.

… steht für einen respektvollen Umgang miteinander, der eine respektvolle Sprache einschließt und jede Form sprachpolitischer Bevormundung oder Zwänge ablehnt.

Das Manifest der Denkfabrik R21 finden Sie hier.

WEB: https://denkfabrik-r21.de

Troopermania: Kulturevent mit vereintem ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen der Leverkusener Kunstnacht

Die Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH veranstaltete eine Fotoausstellung mit Star-Wars-Parade

Leverkusen (ots) Am 28.10.2022 fand die Leverkusener Kunstnacht zum 18. Mal statt. In den Räumen der Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH war die Fotoausstellung „Troopermania“ des Fotokünstlers Mario van Veen zu sehen. Den Auftakt bildete eine Star-Wars-Parade durch die Leverkusener Waldsiedlung, bei welcher verschiedene gemeinnützige Organisationen mitwirkten – der Kulturverein Irlandfreunde Leverkusen e.V., die Wupper District Pipe Band e.V. und der Kostümclub German Garrison der 501st Legion. Die Veranstaltung zog über 1.000 Personen an.

Troopermania: Fotokunst des Leverkuseners Mario van Veen

45 Jahre nach dem Beginn der Star-Wars-Filme entführte der Leverkusener Fotokünstler Mario van Veen in die Kinderstube der weiß gekleideten Stormtroopers. Ähnlich wie bei seiner Reihe „Little People“ arbeitete er mit Figuren im Miniaturformat, welche er in einen neuen Kontext setzte. Durch das Einbinden typischer Alltagsgegenstände sowie extra geschaffener Mini-Requisiten eröffnen sich neue Perspektiven. „Die Ausstellung „Troopermania“ ermöglichte es mir, meine Kunst Jung und Alt zu zeigen und zum Nachdenken anzuregen. Die größte Anerkennung ist für mich, ein Lächeln des Betrachters zu sehen und die Kunst als Kunst zu erkennen,“ fasst Mario van Veen zusammen.

Gruppenfoto nach der Parade mit Michael Rheindorf (Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH) und ehrenamtlichen Mitgliedern des Kulturvereins Irlandfreunde Leverkusen e.V., der Wupper District Pipe Band e.V. und des Star-Wars-Kostümclubs German Garrison der 501st Legion.

„Bis heute ist die fiktionale Star-Wars-Welt in aller Munde. Mich fasziniert es, wenn etwas die Menschen so begeistert – unabhängig von der Generation, dem Geschlecht oder der Herkunft. Daher bat ich Mario van Veen, eine passende Fotoreihe zu entwickeln. Die Bilder der Miniatur-Stormtrooper hatte er sofort im Kopf,“ berichtet Michael Rheindorf, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH. Seit vielen Jahren verbinde die beiden Leverkusener eine tief empfundene Freundschaft.

Star-Wars-Parade: Gemeinnützige Organisationen feiern die Kunstnacht in der Waldsiedlung

Den Auftakt der „Troopermania“-Fotoausstellung bildete eine Parade um 19 Uhr: Begleitet von Dudelsackspielern und dem Clan der lokalen Irlandfreunde liefen rund 20 Stormtroopers vom Brauhaus Schlebusch entlang der Saarstraße zu den Räumlichkeiten der Rheindorf Stiftungsmanagement. Erstmalig traten ehrenamtliche Mitglieder des Kulturvereins Irlandfreunde Leverkusen e.V., der Wupper District Pipe Band e.V. und der German Garrison der 501st Legion gemeinsam auf. Letztere zählt zum weltweit größten Star-Wars-Kostümclub – mit über 1.000 aktiven Mitgliedern allein in Deutschland. Diese basteln sich die originalgetreuen Kostüme selbst, um im Rahmen von Conventions und Charity-Events aufzutreten.

Michael Rheindorf konnte die Mitwirkenden für die gemeinsame Aktion begeistern. Er freut sich, dass alle den Abend im Zeichen von Kunst und Kultur auf ihre Weise bereicherten: „Gemeinsam haben wir die Kunstnacht in der Waldsiedlung gefeiert, was vom Publikum begeistert angenommen wurde. Gerade in diesen Zeiten war dies ein Abend des unbeschwerten Miteinanders. Die verschiedenen gemeinnützigen Organisationen haben perfekt harmoniert und etwas Einzigartiges geschaffen.“

Gerade im dritten Sektor seien die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt unendlich wichtig, betont Michael Rheindorf. „Ein kleiner Beitrag jedes Partners lässt gemeinsam Großes bewirken. Die Rheindorf Stiftungsmanagement schenkt solchen gemeinnützigen Projekten Raum, Kraft und Zeit. Auf diese Weise fördern wir das bürgerschaftliche Engagement und damit auch das Gemeinwohl: Wenn sich Menschen gemeinsam für das Gute einsetzen, ist dies die Keimzelle der Demokratie und die Grundlage des Friedens und der Freiheit,“ erläutert der Firmengründer, der seit 2004 in der aktiven Geschäftsführung und Beratung von Stiftungen tätig ist.

Erfolgreiche Plattform für einen Leverkusener Fotokünstler und Einnahmen für den guten Zweck

Im Rahmen der „Troopermania“-Ausstellung konnte der Künstler Mario van Veen seine limitierten Fotografien einem breiteren Publikum zugänglich machen. Eines der Bilder wurde während der Kunstnacht mit den Unterschriften aller Beteiligten versehen, um dieses im Nachgang zugunsten der HKM Stiftung zu versteigern. Diese wird damit ein Projekt des PalliLev-Hospizes in Leverkusen unterstützen. Wer sich ein Bier am Stand der Irlandfreunde Leverkusen e.V. gönnte, unterstützte einen guten Zweck direkt vor Ort: Während der Pandemie schuf der Verein mit seinem Clan Eirinn Caraidean unter der Leitung des Vorsitzenden Matthias Brandes ein eigenes Clanbier. Ein großer Teil des Preises fließt direkt in die Arbeit des gemeinnützigen Vereins, dessen Bier bei der bayerischen Kauzen-Brauerei entsteht. Rund 1.000 EUR kamen dem Verein zugute.

„Die Rheindorf Stiftungsmanagement ist zum zweiten Mal als Veranstalter bei der Leverkusener Kunstnacht dabei. Diese besondere Nacht verwandelt die gesamte Stadt in eine Hochburg der Kunst und Kultur. Das Event ist weitläufig bekannt und beliebt: Es verbindet die Menschen und lädt zum Reden, Sehen und gemeinsamen Staunen ein,“ resümiert Michael Rheindorf.

WEB: https://rhsm.de/

seedalive gewinnt Innovationspreis Moderne Landwirtschaft 2022

Den Sonderpreis für innovative Betriebe darf der Bauernhof Nelben entgegennehmen

Berlin (ots) Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) und top agrar fördern auch 2022 wieder die Innovationskraft der deutschen Landwirtschaft. In diesem Jahr heißt der Gewinner seedalive.

Joachim Rukwied, Präsident DBV mit dem Gewinner Jens Varnskühl von seedalive

Das junge Unternehmen konnte sich gegen seine 61 Mitbewerber durchsetzen und die Auszeichnung mit nach Hause nehmen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Start-ups E-VITA und LiveSen.

Den Sonderpreis für den innovativsten Betrieb darf der Bauernhof Nelben mit nach Hause nehmen für das Projekt: Ökologischer Zuckerrübenanbau mit dem Feldroboter. Die Verleihung fand gestern im Palais der Kulturbrauerei in Berlin statt unter dem Motto „Nacht der Innovationen“.

Innovativster Betrieb – Bauernhof Nelben / Marie Saudhof mit Bauernpräsident Joachim Rukwied

Bewerben konnten sich in diesem Jahr Start-ups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Verbände mit ihren innovativen Projekten. Der Gewinner Seedalive hat sich auf die Keimfähigkeit von Pflanzensamen spezialisiert. Mit dem Keimfähigkeitsschnelltest für Pflanzensamen von seedalive kann unter Einsatz einer selbst entwickelten KI schnell, einfach und zuverlässig bestimmt werden, ob Saatgut vital, alternd oder bereits tot ist. Auch dormante (ruhende) Samen können sicher beurteilt werden. Das Projekt wurde von der siebenköpfigen Jury bestehend aus Arndt, Schwaiger – Business Angel, Anna Catharina Voges – Landwirtin, Jörg Reuter – Food Campus Berlin, Henrdik Haase – Foodblogger & Journalist, Nikola Steinbock – Vorständin der Rentenbank, sowie Lea Fließ – Forum Moderne Landwirtschaft und Matthias Schulze Steinmann – top agrar genaustens unter die Lupe genommen. Alle Projekte wurden dabei in verschiedenen Kategorien von der Jury bewertet, wie beispielsweise Einsatz neuer Technologie, Skalierbarkeit und Innovationsgrad.

„seedalive verbindet Technologie mit einem klaren Nutzen für die Kunden und einem reifen Projektgrad“, erklärt Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur von top agrar „Für uns – die Jury – war schnell klar, hier finden wir unseren Gewinner.“ „Darüber hinaus kann man aber auch 2022 sagen, dass wir wieder tolle innovative Ideen und Projekte bewerten konnten, die zeigen, die Landwirtschaft ist schon heute eine der innovativsten Branchen überhaupt“, ergänzt Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft.

Neben der Hauptkategorie wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis für innovative Betriebe geschaffen. Hier konnte sich der Bauernhof Nelben der Familie Saudhof gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Familie Saudhof bewirtschaftet ihren ökologischen Zuckerrübenanbau mit einem Feldroboter, der durch viel Eigenarbeit und Erfindergeist bis zu 24 Stunden durchgängig im Einsatz sein kann. Möglich macht das der Einbau eines zusätzlichen Aggregats, das neben Solarenergie auch sehr ressourcenschonend mit Kraftstoff betrieben wird.

Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten eine Mischung aus Preisgeldern von bis zu 7.000EUR und Beratungsleistungen sowie Branchenkontakte und Medienberichterstattungen auf den Kanälen von top agrar und dem Forum Moderne Landwirtschaft.

Über das Forum Moderne Landwirtschaft e.V.:

Im Forum Moderne Landwirtschaft haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Agrarbranche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die moderne Landwirtschaft zu informieren und den Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft zu stärken. Der Verein zählt 67 Mitglieder und wird von rund 164 landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt. Zusätzlich sind über 700 AgrarScouts, Landwirtinnen und Landwirte, ehrenamtlich für das FML ehrenamtlich in der Öffentlichkeitsarbeit für die Branche im Einsatz.

Alle weiteren Informationen zum Innovationspreis Moderne Landwirtschaft finden Sie unter: innovationspreis-landwirtschaft.de

Goslar blüht auf: Gemeinsame Pflanzaktion zum Stadtjubiläum am 29. Oktober und 5. November

Goslar blüht auf“

An zwei Samstagen, dem 29. Oktober und dem 05. November 2022 zwischen 10:00 und 13:00 Uhr, werden rund 40.000 Narzissenzwiebeln in die Goslarer Grünflächen gesetzt. Durch die, in den darauffolgenden Frühjahren, blühenden Narzissen, wollen wir uns an das schöne Jubiläumsjahr erinnern und unsere Stadt noch lebenswerter gestalten.

Goslar blüht auf“

Wir bitten Sie als Einwohner, Familie, Schule, Kindergarten, Verein, Verband oder Unternehmen diese Aktion durch tatkräftigen Einsatz zu unterstützen. Für eine gemeinsame Stärkung nach dem Pflanzen ist gesorgt. Denn bei dieser Aktion wollen wir uns auch menschlich als Goslarer begegnen.

Anmeldungen zur Pflanzaktion mit Angabe der Personenzahl führen Sie bitte über die unten genannte Mailadresse bis zum 15. Oktober 2022 durch. Nähere Angaben zum Ablauf der Pflanzaktion erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

In der Hoffnung auf eine positive Resonanz verbleiben wir mit einem herzlichen Glück Auf

Veranstalter:
Lions Club Goslar-Kaiserpfalz
Meinhardt Fulst
(Verantwortlicher für „Goslar blüht auf“)

Meinhardt.fulst@i-mf.de
Tel. 0171 / 471 96 36

WEB: https://www.goslar.de