Archiv der Kategorie: Sport

Winterreifen für Fahrräder im Test


Mehr Grip auf Schnee und Eis Spikes nur im Extremfall ratsam

München (ots) Immer mehr Fahrradfahrer nutzen ihr Rad auch im Winter. Bei Eis und Schnee auf den Straßen und Fahrradwegen besteht mit normaler Bereifung jedoch Rutschgefahr. Der ADAC und der Touring Club Schweiz (TCS) haben acht spezielle Winterreifen für Fahrräder untersucht, teilweise auch mit Spikes. Das Ergebnis: in jedem Fall ein besserer Grip.

Die Tester beim Reifenwechsel in den Schweizer Alpen.

Winterreifen für Autos sind etabliert, auch gesetzlich erfordert die „situative Winterreifenpflicht“ eine entsprechende Ausrüstung für Pkw. Für Fahrräder ist das nicht notwendig, aber unbedingt ratsam. Die untersuchten Winterreifen Schwalbe Marathon GT 365, Continental Top Contact Winter, Michelin Star Grip und Nokian Rollspeed W mit ihren weicheren Gummimischungen und angepassten Profilen unterscheiden sich nicht wesentlich untereinander, haften jedoch alle deutlich besser als der Vergleichs-Sommerreifen (Schwalbe Marathon). Auch die Bremswege auf Schnee sind im Schnitt um 16 Prozent kürzer als mit dem Sommerreifen, auf eisglatter Fahrbahn können jedoch nur Spikes wirklich Sicherheit bieten. Allerdings sind diese auf Asphalt unangenehm zu fahren und nur da zu empfehlen, wo im Winter die Straßen nicht geräumt werden und man tatsächlich zumeist auf Schnee unterwegs ist.

Die Fahrradwinterreifen mussten sich beim Bremsen auf eisglatter Fahrbahn bewähren.

Um für alle Beläge im Winter optimal gerüstet zu sein, bietet der Retyre aus Skandinavien eine innovative Lösung: Hier wird über einen Basis-Sommerreifen bei Bedarf eine zweite Haut mit Winterprofil und Spikes aufgezogen, und zwar bequem mittels zweier seitlicher Reißverschlüsse. Dieser Reifen bietet durch seine Wandlungsfähigkeit auf allen Belägen optimale Voraussetzungen und sticht deshalb aus den untersuchten anderen Spike-Reifen Schwalbe Marathon Winter Plus, Continental Contact Spike 240 und Kenda Klondike Skinny hervor.

Prinzipiell empfiehlt der ADAC, im Winter den Reifendruck auf ca. 2 bis 3 bar zu reduzieren, um durch die dann breitere Auflagenfläche mehr Haftung zu haben. Auch die Vorderbremse gilt es nur dosiert einzusetzen, vor allem wenn man ohne Spikes unterwegs ist. Reflektierende Kleidung sowie ein Helm sind nicht nur im Winter, aber da vor allem ratsam.

Web: adac.de

CrossFit Magdeburg zieht um

kulturmd

… vom Wissenschaftshafen nach Stadtfeld West Seit dem 29. November 2021 ist Magdeburgs erste und Mitteldeutschlands größte CrossFit Box in der Harsdorfer Straße 31A in Stadtfeld West zu finden.

CrossFit Magdeburg zieht um

Für alle Trainierenden bedeutet der Umzug aus der ehemaligen Halle am Sarajevo-Ufer mehr Service. Am neuen Standort gibt es umfangreiche Sanitäranlagen mit Duschen, Sauna und Umkleidekabinen. Der Trainingsbereich wird durch einen Outdoorbereich erweitert. Durch die zentrale Lage ist das CrossFit Magdeburg ist deutlich besser zu erreichen. Die Stadt Magdeburg will den gesamten Wissenschaftshafen zukünftig anders nutzen. Dies erforderte, dass der Inhaber Andreas Handschuck einen anderen Standort sucht. Im neuen Objekt an der Schrote waren zahlreiche Umbauarbeiten zu stemmen. Durch die pandemische Lage in vielen Bereichen war dies besonders schwierig. Mit den zentralen Werten des CrossFit wurde aber auch diese gemeistert: Wille, Disziplin und eine großartige Community aus Trainern und Mitgliedern. Weitere Informationen zum Angebot von CrossFit gibt es unter der Webseite: https://www.crossfitmagdeburg.eu

Web: https://www.kulturmd.de/

E-Bike fahren auf Schnee und Eis? ADAC Tipps und Mitgliedervorteile

Akku warmhalten und regelmäßig laden
Lack und (Metall-)Komponenten reinigen und pflegen „Yellow Week“: Sonderrabatte für E-Bikes

München (ots) E-Bikes überholen mittlerweile in der Käufergunst die nicht motorisierten Fahrräder. Black Week, Advents- und Weihnachtzeit schüren das Interesse an den angesagten Zweirädern zusätzlich.

E-Bike-Akku im Winter? Muss nicht auf Eis gelegt werden.

Und die Wintermonate zwingen nicht grundsätzlich aus dem Sattel. Vielmehr locken die oft milden Temperaturen auch im Dezember, Januar und Februar, das E-Bike weiter für die alltäglichen Fahrten einzusetzen. Doch selbst, wenn es kalt wird und Schnee liegt, muss nicht sofort abgestiegen werden. Verhält man sich richtig im Umgang mit dem Material, vor allem mit dem Herzstück des E-Bikes, dem Akku, dann ist der emissionsfreien Fortbewegung keine Grenze gesetzt.

Überwintern, Weiterfahren und wenn ja, wie? ADAC e-Ride hat diese Tipps für E-Bike-Fahrer und -Interessenten:

Wie überwintert das E-Bike richtig? Wie wird der Akku gelagert?

Das E-Bike säubern und den Luftdruck etwas reduzieren. Der Akku sollte bei einer längeren Lagerung eine Restkapazität zwischen 30 und 60 Prozent aufweisen und bei ca. 10 – 15 Grad gelagert werden. In der Betriebsanleitung sind ggf. herstellerspezifische Hinweise zu beachten, auch um die Garantie nicht zu gefährden. Regelmäßig den Ladezustand überprüfen.

Richtige Ausrüstung beim Fahren im Winter?

Hier lautet das Stichwort: Zwiebelprinzip. Anstatt einer sehr warmen und dicken Jacke setzt man besser auf mehrere Schichten übereinander. Eine Regenüberhose ist ebenfalls eine gute Wahl. So sieht das Outfit des Tages darunter auch nach der Fahrt durch Schneematsch noch vorzeigbar aus.

Wer lange draußen unterwegs ist, kann mit sogenannten Heat-Pads empfindliche Stellen körpernah warmhalten. Wichtig ist auch, Reflektoren richtig zu platzieren, denn fluoreszierendes Material ist am wirksamsten, wenn es an sich bewegenden Körperteilen getragen wird. Schuh-Überzüge, Strümpfe und Beinwärmer sind am besten geeignet, da sie sich mit dem Pedal auf und ab bewegen und so die Sichtbarkeit auf der Straße steigern.

Absolut unverzichtbar ist ein gut sitzender Fahrradhelm, der ebenfalls mit Reflektoren ausgestattet sein sollte.

Was muss besonders beim E-Bike-Akku beachtet werden?

Kalte Temperaturen wirken sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Akkus aus. Wenn möglich, den Akku daher erst kurz vor der Fahrt in das E-Bike einsetzen. Selbst bei kurzen Standzeiten den Akku entnehmen und bei Raumtemperatur aufbewahren. Während der Fahrt helfen spezielle Isolierungen, die einfach über den aufgesetzten Akku gestülpt werden können (sog. Tubes für Akkus).

Gibt es Winterreifen fürs E-Bike?

Es müssen nicht gleich Spike-Reifen sein, doch ein wintertaugliches Profil und eine entsprechende Gummimischung sind Grundvoraussetzung bei winterlichen Verhältnissen.

E-Bike-Pflege im Winter: Soll man waschen?

Damit das E-Bike zuverlässig durch den Winter kommt, sollte die Pflege in den kalten Monaten ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Denn Regen, Schmutz und Salz auf den Straßen fördern die Korrosion und können einem Fahrrad ganz schön zusetzen. Sprühwachs schützt Lack und Metallteile, Kontaktspray verdrängt Feuchtigkeit an elektrischen Verbindungen, etwa den Kontakten des Akkus. Bei der Pflege nicht die Kette vergessen: Sie muss regelmäßig gereinigt und z.B. mit Kettenspray geölt werden.

Mit dem E-Bike zur Arbeit im Winter: Keine Unterstellmöglichkeit – was tun?

Eine beheizte Fahrradgarage ist natürlich ideal, eine Unterstellmöglichkeit mit Dach und Windschutz die zweitbeste Alternative. Am Baum oder Verkehrsschild festgemacht, knabbern nach und nach Feuchtigkeit und Kälte an der Substanz. Die Plastiktüte über dem Sattel allein hilft da wenig.

Weitere Tipps und nützliche Informationen vom ADAC für Fahrrad und E-Bike gibt es hier

Produktangebot

ADAC e-Ride bietet sowohl eine Vielzahl von unterschiedlichen E-Bikes ab 6 Monate im Abonnement an als auch geprüfte Gebraucht-E-Bikes von Top-Marken zum Kauf.

In der „Yellow Week“ gewährt ADAC e-Ride Sonderrabatte und Mitgliedervorteile im Zeitraum von 22.11. bis 1.12.2021: ADAC Mitglieder erhalten einen Sonderrabatt von 111 Euro auf den Kaufpreis aller ohnehin schon günstigeren Gebraucht-E-Bikes – diese sind komplett durchgecheckt und mit Garantie versehen. Beim E-Bike-Abo gibt´s für kurze Zeit das 6-Monats-Abo zum Preis der 12-monatigen Laufzeit, wodurch man insgesamt bis zu 240 Euro sparen kann. Außerdem entfällt für ADAC Mitglieder weiterhin die Startgebühr von 98 Euro. Die Lieferung erfolgt bei beiden ADAC e-Ride-Angeboten bundesweit frei Haus.

Web: adac.de

Ein Erfolgstyp sagt Goodbye: Ford Fiesta WRC blickt auf drei WM-Titel und rund 475 Gesamtsiege zurück

Köln (ots)

  • Fast 400 PS starker Turbo-Allradler sorgte seit 2011 in der Rallye-Weltmeisterschaft und vielen anderen regionalen Championaten für Furore und eine stolze Erfolgsbilanz
  • Erster von 15 gewonnenen WM-Läufen war gleich das Debüt bei der Winter-Rallye in Schweden 2011; Sébastien Ogier/Julien Ingrassia erringen drei WM-Titel
  • Rund 71 Exemplare des Fiesta WRC hat M-Sport bis heute gebaut, die meisten befinden sich noch im Einsatz – allein Chassis Nummer 24 ging bei 164 Rallyes an den Start
Ein Erfolgstyp sagt Goodbye: Ford Fiesta WRC blickt auf drei WM-Titel und rund 475 Gesamtsiege zurück. Aufbau der Fahrzeuge bei M-Sport in Dovenby Hall.

Nach elf Jahren und einer scheinbar endlosen Liste an Siegen schickt M-Sport Ford einen seiner ruhmreichsten Sportler in den wohlverdienten Ruhestand: das World Rally Car auf Basis des Ford Fiesta. Der über 380 PS starke Turbo-Allradler hatte 2011 bei der Winter-Rallye in Schweden ein Debüt nach Maß gefeiert: Mikko Hirvonen und Copilot Jarmo Lehtinen fuhren mit dem Fiesta WRC prompt den ersten Sieg in der langen Historie dieses spektakulären Modells ein. 14 weitere gewonnene WM-Läufe sowie drei WM-Titel sollten bis heute folgen: Rallye-Superstar Sébastien Ogier und Julien Ingrassia sicherten sich 2017 und 2018 mit dem flotten Dreitürer, dessen Karosserie ebenso wie alle Serienexemplare in Köln vom Band lief, die Fahrer- und Beifahrerkronen. M-Sport Ford ging 2017 als Hersteller-Weltmeister hervor. 2022 beginnt in der Rallye-Weltmeisterschaft eine neue Zeitrechnung: Sie steht im Zeichen elektrifizierter Wettbewerbsfahrzeuge. Ford und M-Sport schicken bei der Rallye Monte Carlo im Januar erstmals den Puma Rally1 Hybrid ins Rennen.

Wie sehr der Fiesta WRC in den vergangenen Jahren Rallye-Geschichte auf und abseits der WM-Bühne geschrieben hat, enthüllt ein Blick in die Statistiken der renommierten Website eWRC-Results.com. Sie verzeichnet für die rund 71 von M-Sport gebauten Exemplare des gut 400 PS starken Turbo-Allradlers überraschende Zahlen. So kamen 38 Fahrzeuge als Werksautos zum Einsatz, 50 gehen noch immer bei Rallyes auf der ganzen Welt an den Start, 16 scheinen nicht mehr aktiv zu sein und fünf wurden nach offiziellen Angaben bei Abflügen oder durch Fahrzeugbrände zerstört – wobei ein Fiesta WRC, jener mit der laufenden Nummer 10, nach einem heftigen Einschlag bei der Rallye Polen 2014 mit neuer Karosserie wieder aufgebaut wurde und heute in Frankreich unterwegs ist…

Alles in allem hat der Fiesta WRC laut eWRC bis heute (Stand: nach Rallye Spanien 2021)1 bei 1.349 Rallye-Veranstaltungen insgesamt 3.147 Starts absolviert und dabei 475 Gesamtsiege herausgefahren – also ziemlich genau jede dritte Rallye gewonnen. Der erste Sieg sprang übrigens gleich bei der Premiere des neuen Boliden heraus, 2011 bei der WM-Rallye Schweden. 1.073 Mal gelang der Besatzung dieses Wettbewerbgeräts dabei der Sprung auf einen Podestplatz. Darüber hinaus setzte ein Fiesta WRC auf 3.757 Wertungsprüfungen die Bestzeit. Als Methusalem darf das Chassis mit der Nummer 24 gelten: Es hat seit 2012 und der Teilnahme an der WM-Rallye Portugal mit dem Brasilianer Daniel Oliveira am Steuer bis heute 164 (!) Rallyes bestritten und 13 davon gewonnen. Aktuell ist das Auto vor allem in Nordirland und Schottland im Einsatz. Am wenigsten von der Welt hat der Fiesta WRC mit der Nummer 40 gesehen: Der nagelneue Wagen wurde 2015 bereits bei einem Vortest zur Rallye Finnland von Alexey Lukyanuk komplett zerlegt.

Fiesta WRC-Chassis 29: Mit einer Rolle seitwärts erst zum U-Boot und dann ins Ziel

Den kuriosesten Zwischenfall in der Rallye-Geschichte des Fiesta WRC aber hat zweifellos das Auto mit der englischen Zulassung PX61 AYK erlebt. 2012 feierte es bei der Rallye Mexiko als Sportgerät von Petter Solberg/Chris Patterson seine Premiere. Später griffen auch Juho Hänninen, Elfyn Evans und Henning Solberg in sein Lenkrad. Berühmtheit erlangte Chassis-Nummer 29 jedoch bei der WM-Rallye Mexiko 2015 in den Händen von Ott Tänak/Raigo Mölders: Sie rutschten mit dem Auto auf der Wertungsprüfung „Los Mexicanos“ von der Strecke, legten eine anmutige Rolle seitwärts vor und versenkten den Wagen anschließend sechs Meter tief in einem Stausee!

Für M-Sport war dieses Malheur allein noch lange kein Grund, aufzugeben – immerhin handelte es sich bei dem trüben Tümpel um ein Binnengewässer ohne Salz, das irreparable Schäden verursacht hätte. Nach gut elf Stunden auf dem Grund des Sees wurde der Fiesta wieder an Land gehoben und trockengelegt. Im Service-Park tauschten die leidgeprüften Mechaniker den kompletten Antriebsstrang inklusive Getriebe, Turbolader und Kühlsystem. Auch Kabelbaum, Benzintank und alle Kraftstoffleitungen mussten nach dem unfreiwilligen Badegang ausgewechselt werden. Besondere Pflege verlangte dabei der Motor an sich, denn der muss laut Reglement original bleiben. Im Innenraum erhielten die Sitze und viele andere Details eine intensive Föhnbehandlung, während der Teamkoch die Handys von Tänak und Mölders in Reis einlegte – das entzieht den Geräten Feuchtigkeit. Und kaum zu glauben: Das Telefon des Beifahrers funktionierte später sogar wieder!

Ein Erfolgstyp sagt Goodbye: Ford Fiesta WRC blickt auf drei WM-Titel und rund 475 Gesamtsiege zurück. Adrien Fourmaux(Renaud Jamoul fliegen bei der WM-Rallye Finnland 2021 mit einem Rekordsprung ins Ziel.

Gleiches galt auch für den Fiesta WRC mit der Chassis-Nummer 29: Mit Ablauf der erlaubten Reparaturzeit von drei Stunden rollte PX61 AYK aus eigener Kraft in den Parc fermé und war damit wieder im Rennen. Am Samstagmorgen sorgte jedoch ein abgesoffener Sensor dafür, dass das Auto nach dem Betanken nicht mehr anspringen wollte. Nochmal wurden die Mechaniker tätig, der Restart verschob sich auf Sonntag. Dann aber kehrte das Auto in den Wettbewerb zurück und beendete die Rallye – aller Zeitverluste zum Trotz – noch auf Platz 22 der Gesamtwertung. Bei der Fahrt über die Zielrampe bewiesen Tänak und Mölders Humor und trugen aus Jux Tauchermasken und Atemschnorchel. Seinen Spitznamen hat der spätere Weltmeister seither weg: Ott „Titänak„…

Auch der Fiesta WRC mit Chassis Nummer 29 hat seine Rallye-Karriere fortgesetzt. Noch im gleichen Jahr war er bei den WM-Läufen in Argentinien, Finnland und auf Korsika mit von der Partie, ab 2017 ging er vornehmlich bei Veranstaltungen in Großbritannien und Irland an den Start. 2020 fand er seinen Weg nach Barbados und fuhr dort im Laufe des Jahres zwei seiner insgesamt fünf Gesamtsiege ein.

Web: ford.com

TAUCHEN AUF DEN SPUREN DES VERSCHWINDENDEN WASSERS

The Hidden River Project . Ein Vortrag von Stefan Schandelle.

Die Wege des Wassers zu ergründen ist wichtiger denn je, für unser Leben und Überleben, aber auch für unseren Schutz in Zeiten des Klimawandels.

Taucher aus Deutschland gründeten The Hidden River
Projekt – ein Forschungsprojekt, das den Fluss L‘Ouysee (Südfrankreich) erkundet.
Ein Fluss, der für etwa 25 Kilometer schlicht verschwindet!

Ein Vortrag zum Tauch-Projekt und der spannenden Erkundung des Weges eines ungewöhnlichen Flusses: am 20. November 2021 um 19 Uhr im Werk3 in Benneckenstein. Unweit von Bordeaux verschwindet plötzlich der kilometerweit durch Südfrankreich fließende Fluss L‘Ouysse. Für 25 Kilometer fließt er in einer Höhle, der Höhle Cabouy.

Das Wasser der Höhle dient als Trinkwasser-Reservoir und ist damit wichtig für die Region. Eine Gruppe Höhlentaucher hat sich auf die Suche nach dem versteckten Fluss gemacht und erkundet ihn und sein Höhlenbett seit 2009 im Rahmen eines privaten Forschungsprojektes: dem Hidden River Project. Das Erkunden von Höhlensystem und Fluss ist alles andere als einfach. Es gibt einige Hürden, es lauern Gefahren, oft müssen die Taucher in der Höhle übernachten.

Wie sieht es dort unten aus? Gibt es dort Tiere?
Was ist beim Tauchen zu beachten? Wie geht man beim Erkunden
vor? Und was hat das Projekt bereits herausgefunden?
Darüber
und vieles mehr berichtet Stefan Schandelle, ein Mitglied
des Hidden River Project in diesem Vortrag im Werk3.

Lassen Sie sich entführen – in die Tiefen verschlungener Höhlen, zu den mysteriösen Pfaden des Wassers, in die Welt der Unterwasser- und Höhlenforschung. Zu Tauchern mit der Begeisterung von Entdeckern!

Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 18 Euro. Die Gelder kommen dem Projekt zugute. Tickets gibt es online:
https://kulturrevier-harz.reservix.de/p/reservix/event/1755988

The Hidden River Project
mit Stefan Schandelle

am 20. November 2021, um 19 Uhr
im Werk3, 38877 Benneckenstein
Richard-Adam-Str. 3a
Eintritt: 18 Euro


Veranstalter: KULTURREVIER HARZ e. V.
Bahnhofstraße 22c
38877 Oberharz am Brocken / OT Benneckenstein

Web: www.kulturrevier-harz.de

Bühne frei für die Essen Motor Show 2021

Essen (ots) Sie ist die Heimat aller Autofans: Vom 27. November bis zum 5. Dezember (26. November: Preview Day) findet in der Messe Essen die Essen Motor Show statt. Das PS-Festival vereint Sportwagen, Tuning & Lifestyle, Motorsport und Classic Cars zu einem bunten Angebot, das Autoliebhaber und Tuner begeistert. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der EMS ihre neuen Fahrzeuge und umfassendes Zubehör.

Vom begehrten Sportwagen über Fahrwerke und Räder bis zum schicken Hoodie des angesagten Szene-Labels bleibt in Essen kaum ein Wunsch offen. Bühne frei für Europas größtes und wichtigstes Event für sportliche Autos.

Dieser VW Beetle GT von Jean Pierre Kraemer (Im Bild) ist eines der absoluten Highlights auf der diesjährigen Essen Motor Show.

Weil die Auswirkungen der Pandemie noch vielerorten spürbar sind, findet die Essen Motor Show in diesem Jahr als „Limited Edition“ und ohne die Motorsportarena statt. Doch von klein kann keine Rede sein: Acht Hallen belegt das PS-Festival, und die Euphorie unter Ausstellern und Besuchern ist nach der pandemiebedingten Pause im vergangenen Jahr groß. Ob Benziner oder elektrisch: „Die Essen Motor Show zeigt, welche Relevanz das Auto hat und auch in Zukunft haben wird. Autos bringen uns eben nicht nur von A nach B – sie sollen Spaß machen und ihre Fahrer begeistern, und zwar unabhängig vom Antrieb“, beschreibt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, den Kerngedanken der Essen Motor Show. „120.000 begeisterte Besucher wären in der aktuellen Situation ein toller Erfolg“, so Kuhrt. Dabei stehen die Gesundheit und Sicherheit aller Messeteilnehmer jederzeit an oberster Stelle.

Erstmals E-Sports auf der EMS

Autofans treffen in Essen auf eine ganze Reihe ihrer Lieblingsmarken. Darunter befinden sich unter anderem der ADAC Motorsport, Borbet, Continental, Genesis, Hyundai, H&R Spezialfedern, die Mercedes Fan-World und Wheelpros Europe. Hinzu kommen bekannte Tuner wie Mareike Fox, JP Performance, Prior Design und Sidney Industries.
Eine vollständige Ausstellerliste finden Interessierte unter www.essen-motorshow.de. Erstmalig bringt die Essen Motor Show außerdem das Thema E-Sports an den Start: Am Stand der Motorsport-Simulation RaceRoom in Halle 3 können die Besucher im Renn-Sitz Platz nehmen und sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben. Die Simulation umfasst bekannte Rennserien, legendäre Rennwagen und weltberühmte Strecken.

Wichtig ist, was hinten rauskommt. An diesem Porsche 992 GT3 von Friedrich Motorsport, präsentiert von Sidney Hoffmann (Im Bild), glänzen neben dem Carbon folgerichtig auch vergoldete Auspuffteile.

Vielleicht (noch) nicht legendär, aber definitiv Kult ist die tuningXperience in Halle 5. Rund 100 private Besitzer präsentieren in der Sondershow ihre mit viel Liebe getunten Fahrzeuge, die zum Besten gehören, was in Europas Szene unterwegs ist. Die Bandbreite reicht von moderaten Alltagsfahrzeugen über brachiale Motorsport-Boliden bis zu reinen Showcars. Neben bekannten Modellen enthält das Line-up der Show auch seltene Exemplare wie Barkas B1000, Lada 2103, Polski Fiat 126p und VW Brasilia sowie mehrere Fahrzeuge von Tesla. Camping-Fans erwartet außerdem ein Audi A7 Competition – mit aufgebautem Dach-Zelt.

Nachhaltige Mobilität auf der Essen Motor Show

Geht nicht? Gibt’s nicht auf der Essen Motor Show. Auch wenn der Benziner das Geschehen prägt, wächst das Interesse an nachhaltig angetriebenen Fahrzeugen. Der Mobilitätsdienstleister Next eShare.one präsentiert in Halle 3 eine Auswahl aktueller Serienmodelle, die elektrisch, hybrid oder mit Wasserstoff angetrieben werden. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen unter anderem die Messepremiere eines Tesla Model Y und ein Ford Mustang Mach-E.

Tuner sind keine Raser

Unabhängig vom Antrieb gilt auf der EMS: Tuner sind keine Raser. Diesen Gedanken teilt auch Klaus Stadler, Aussteller und Gründer des Mustang Owners Club: „Wer so viel Aufwand, Liebe und Geld in sein Auto steckt wie die Aussteller auf der Essen Motor Show, kommt nie auf die Idee, damit ein illegales Rennen zu fahren. Das Risiko für sich, andere und das Fahrzeug ist viel zu groß.“ Dass Tuning und Sicherheit auf der Essen Motor Show Hand in Hand gehen, zeigt auch die Initiative TUNE IT! SAFE! in Halle 7, die in Essen ihr neues Kampagnenfahrzeug enthüllt. Dabei handelt es sich traditionell um einen getunten Sportwagen in Polizeioptik.

Ein Pflichttermin ist die Essen Motor Show ebenfalls für Klassik-Connaisseurs: Im Classic & Prestige Salon des Veranstalters S.I.H.A. in den Hallen 1 und 2 präsentieren Händler auserlesene klassische Automobile zum Verkauf, darunter viele Sport- und Rennfahrzeuge. Im Mittelpunkt des ältesten Klassiker-Verkaufs-Salon Deutschlands stehen außerdem traditionell mehrere Sondershows zu Automobil-Jubiläen.

Zur Essen Motor Show gilt die dann gültige Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die aktuell eine 3G-Regelung und Maskenpflicht vorsieht. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, findet der Ticketverkauf ausschließlich online
unter www.essen-motorshow.de statt.

Hockenheimspiel: Starke Lokalmatadore wollen den Sieg in der Deutschen GT-Meisterschaft

München (ots) Ehemalige Meister, Rennsieger und Werksfahrer: Starke Lokalmatadore haben sich bei ihrem Heimspiel in der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim (22.-24. Oktober) viel vorgenommen.

Markus Winkelhock (Audi) ist Lokalmatador beim ADAC GT Masters in Hockenheim

Beim Highlight in Hockenheim entscheidet sich, wer mit Titelchancen zum Finale fährt, und auch die starken Local Heros wollen beim vorletzten Rennwochenende der Saison vorn mitmischen. Auf ihr Heimspiel freuen sich unter anderem Ex-F1-Pilot Markus Winkelhock (41/Zdimerice), Doppelchampion Sebastian Asch (35/Ammerbuch), Audi-Sport-Pilot Dennis Marschall (25/Eggenstein), aber auch die Corvette-Mannschaft von Callaway Competition und das Audi-Team Rutronik Racing. Fans sind auf den Tribünen und im offenen, fanfreundlichen Fahrerlager in Hockenheim willkommen. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder unter adac.de/motorsport bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen.

Schwaben-Connection bei Car Collection Motorsport

Gleich mit zwei schwäbischen Piloten startet das Team Car Collection Motorsport. Den Audi R8 LMS teilen sich Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock und Florian Spengler (33/Ellwangen), der aktuell Führende der Pirelli-Trophy-Wertung. „Hockenheim ist für uns als Schwaben natürlich etwas ganz Besonderes“, so der gebürtige Stuttgarter Winkelhock. „Ich freue mich sehr auf das Wochenende und hoffe, dass wir an das Ergebnis vom Sachsenring anknüpfen können, wo wir zuletzt Siebte wurden. Ein Top-10-Ergebnis ist auf jeden Fall realistisch. Es ist toll, vor heimischem Publikum zu fahren. Die Atmosphäre im Motodrom ist immer einzigartig, die schöne Stimmung dort bekommt man auch als Rennfahrer mit, vor allem, wenn man auf die berühmte Sachskurve zufährt.“ Ein weiterer Schwabe im Starterfeld ist der zweifache Serienchampion Sebastian Asch, der zusammen mit dem 22-fachen ADAC GT Masters-Rennsieger und Meister von 2013 Daniel Keilwitz (32/Villingen) bei Aust Motorsport ebenfalls einen Audi pilotiert. Mit insgesamt vier Triumphen in Hockenheim ist Keilwitz auch dort Rekordgewinner. Mit Serienneuling und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Luca-Sandro Trefz (19, Montaplast by Land-Motorsport) aus Wüstenrot startet noch ein weiterer Lokalmatador auf dem Hockenheimring in einem R8 LMS.

Sportwagen-Star freut sich auf „zweites“ Heimspiel

„Hockenheim ist ein tolles Pflaster für uns und neben dem Nürburgring unser zweites Heimrennen. Ich habe dort selbst 2001 im Porsche Carrera Cup den Titel gewonnen, im ADAC GT Masters haben wir 2016 einen Sieg geholt“, erinnert sich Timo Bernhard, zweifacher Le-Mans-Sieger und Teamchef beim Küs Team Bernhard. Sein Rennstall setzt zwei Porsche 911 GT3 R ein, darunter ein Fahrzeug für Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) und Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (23/A). „Es werden viele Fans, Freunde und Mitarbeiter von uns kommen und uns anfeuern. Wir haben zuletzt die Platzierungen vier, fünf und drei eingefahren. Diesen Aufwärtstrend wollen wir gerne fortsetzen. Das Podium am Sachsenring war schön, aber wir wollen noch mehr.“

Einer der 2016 in Hockenheim siegreichen Fahrer ist David Jahn. Der 30-Jährige kommt gebürtig aus dem nur einen Steinwurf entfernten Speyer und fährt einen Porsche 911 GT3 R für Team Joos Sportwagentechnik. „Es ist immer schön, in Hockenheim und in der Heimat zu fahren. Ich bin schon mit acht Jahren im Kart auf der Strecke gefahren. Ich kenne dort praktisch jeden Stein, die Strecke macht viel Spaß und sollte auch unserem Auto liegen. Nachdem wir zuletzt auf dem Sachsenring zwei Mal unschuldig in Startkollisionen verwickelt waren, wollen wir jetzt zwei saubere Rennen. Das wäre für das ganze Team sehr wichtig. Ich möchte im Qualifying gerne wieder in die Top Sechs fahren und dann in den Rennen punkten, um nach den Nullern zuletzt wieder Plätze in der Meisterschaft gutzumachen.“

Rutronik Racing kehrt auf Erfolgsstrecke zurück

Rund 60 Kilometer reist Rutronik Racing by Tece von Remchingen zum Hockenheimring. Zum diesjährigen Fahreraufgebot zählt auch wieder Lokalmatador Dennis Marschall. Der Audi-Sport-Pilot eroberte in den Vorjahren jeweils eine Pole-Position auf der 4,574 Kilometer langen Strecke. Aktuell führt Marschall zusammen mit Partner Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer an.

Callaway Competition siegte schon vier Mal vor der Haustür

Der Hockenheimring gilt auch als Heimstrecke von Callaway Competition. Das dienstälteste und mit 35 Rennsiegen auch erfolgreichste Team im ADAC GT Masters entwickelt und baut seine Corvette C7 GT3-R im ebenfalls rund 60 Kilometer von der Strecke entfernten Leingarten. Den bulligen US-Sportwagen des Rennstalls teilen sich Jeffrey Schmidt (27/CH) und Marvin Kirchhöfer (27/Luzern), die im Juni auf dem Red Bull Ring bereits einen Sieg holten. „Hockenheim ist die nächste Rennstrecke zur Schweiz, deswegen ist es mein Heimevent in Deutschland und mein Highlight im Kalender“, so Schmidt. „Wir haben zwar keinen Heimvorteil, aber durch den zusätzlichen Support sind wir noch ein, zwei Zehntelsekunden schneller. Marvin und ich wollen gewinnen. Das Team hat in den letzten Jahren so hart geschuftet und ist dafür selten belohnt worden. Wir wollen ihm jetzt etwas zurückgeben.“

Starkes Schweizer Aufgebot

Fahrer aus der nahen Schweiz sind im ADAC GT Masters stark vertreten und schnell, wie Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH, Montaplast by Land-Motorsport) beweist. Feller und Partner Christopher Mies (31/Düsseldorf) liegen vier Rennen vor Saisonende mit knappen zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Bereits zwei Mal ganz oben auf dem Podium stand in Hockenheim Ex-Meister Patric Niederhauser (30/CH, Phoenix Racing), der in den vergangenen beiden Jahren jeweils ein Rennen in Hockenheim gewann. Ein Kandidat für vordere Platzierungen ist auch Rolf Ineichen (42). Der Schweizer gewann 2017 auf dem badischen Kurs und startet erneut in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo des GRT Grasser Racing Team. Die einzige Frau im Feld kommt ebenfalls aus der Schweiz: Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro (33/CH) pilotiert einen 911 GT3 R von Precote Herberth Motorsport.

Web: adac.de

Unterstützung für Warmsdorfer Sportverein

Der Warmsdorfer Sportverein hat wieder 36 Kinder für den Fußballsport begeistern können. Diese Kinder spielen in drei Altersklassen E-Jugend (11- bis 12-jährige), F-Jugend (9- bis 10-jährige) und G-Jugend (7- bis 8-jährige) aktiv Fußball. Um die Kinder für den Spielbetrieb fit zu machen werden sie von 5 Trainern des WSV`52 betreut.

Eine gute Nachwuchsarbeit ist ein Grundpfeiler um später im Erwachsenenbereich gute Spieler zur Verfügung zu haben. Wer noch Interesse und Lust hat am Fußballspielen teilzunehmen kann sich jeden Freitag ab 16.30 Uhr auf dem Warmsdorfer Sportplatz melden.

Grillabend

Der Verein erhält viel Unterstützung durch die Eltern der Kinder. So hatten diese zur Motivation ihres Nachwuchses am 01. Oktober 2021 nach dem Training einen Grillabend für alle vorbereitet und mit Unterstützung des Vereins auch durchgeführt.

Da jedoch viele Aktivitäten im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich ohne finanzielle Zuwendung kaum machbar sind, begab sich der Vereinsvorsitzende auf die Suche nach Sponsoren.

Die Trikots und Hosen für die jungen Fußballer sponserte Holger Amelang von EDEKA Güsten. Er sponserte auch die Süßigkeiten-Beutel für das Seifenkistenrennen. Die Beflockung der T-Shirts erfolgte durch Uwe Opitz von der Firma Wilutex GmbH Güsten kostenlos. Nun benötigt der Verein noch Trainingsanzüge und Sporttaschen für die Nachwuchskicker. Hierfür konnte der Vereinsvorsitzende Gunter von Kalnassy noch 2 Sponsoren gewinnen.

DIE LINKE Saale-Wipper gab auch noch 200 €
durch Ernst Hermann Brink(Die LINKE)

Ein Gewerbetreibender aus Staßfurt gab 200 € und DIE LINKE Saale-Wipper gab auch noch 200 €. Ernst Hermann Brink(Die LINKE) berichtete bei der Übergabe davon, dass der Warmsdorfer Sportverein schon mehrfach Spenden aus dem Solidarfond der LINKEN Saale-Wipper erhalten haben. So gab es bereits mehrmals Geld für das jährliche Seifenkistenrennen, neue Fußballtore für Kleinfeld und für andere Aktivitäten. Der linke Kommunalpolitiker findet es gut, wenn sich Kinder und Jugendliche nicht nur mit PC und Playstation beschäftigen. Er war sich mit dem Vereinsvorsitzenden bei der Geldübergabe einig Mannschaftssport fördert Kollektivgeist. In den linken Solidarfond zahlen Verbandsgemeinderäte, Stadt- und Gemeineräte aus der Verbandsgemeinde Saale-Wipper einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung ein.

Das Geld wird an Vereine, Initiativen oder einzelnen Aktivitäten von Bürgern und Bürgergemeinschaften ausgezahlt, die damit gemeinnützig kulturelle, soziale, sportliche und antifaschistische Zwecke verfolgen oder der Kinder- und Jugendförderung dienen. Die Trainingsanzüge für die Trainer wurden von EDEKA-Bieneck aus Halberstadt gesponsert.

Ernst H. Brink

Termin für Motorrad Grand Prix am Sachsenring 2022 steht fest

München (ots) Auf diesen Termin haben alle Motorrad-Fans sehnsüchtig gewartet. Der Motorradweltverband FIM hat den Termin für den LIQUI MOLY Motorrad Grand Prix Deutschland 2022 auf dem Sachsenring bestätigt. Vom 17. bis zum 19. Juni 2022 werden beim einzigen deutschen WM-Lauf der MotoGP die besten Motorrad-Piloten auf dem Sachsenring bei Chemnitz um den Sieg kämpfen.

Tickets für das größte Einzelsport-Event in Deutschland gibt es unter adac.de/motogp.

Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland 2021 – Sachsenring – ADAC – Der Grand Prix startet im Juni auf dem Sachsenring

„Der MotoGP-Lauf auf dem Sachsenring zählt zu den absoluten Motorsport-Highlights in Deutschland. Wir sind nach den aktuellen Entwicklungen optimistisch, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder mit Fans ausgetragen werden kann. Die Fans an der Strecke machen den LIQUI MOLY Motorrad Grand Prix Deutschland zu einem einzigartigen Spektakel und absoluten Höhepunkt des Motorsport-Jahres“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Der Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring ist das größte Einzelsportevent in Deutschland.

Die Strecke bei Hohenstein-Ernstthal feiert im kommenden Jahr ihr 95-jähriges Jubiläum. Am 26. Mai 1927 fand mit dem Badberg-Vierecksrennen vor 140.000 Besuchern das erste Motorrad-Rennen auf dem Sachsenring statt.

Der Ticketverkauf für den LIQUI MOLY Motorrad Grand Prix Deutschland 2022 läuft bereits. Für die Veranstaltungen 2020 und 2021 gekaufte Tickets sind auch im kommenden Jahr gültig und müssen nicht umgetauscht werden. Restkarten sind online unter adac.de/motogp oder telefonisch unter der Hotline 03723/8099111 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr) erhältlich.

Alle Informationen zu Tickets für das Jahr 2022 online unter https://www.adac-motorsport.de/motogp-sachsenring/ticket-faq

Ralf Schumacher: Vom Rennfahrer zum Winzer und Serienpartner der Deutschen GT-Meisterschaft

München (ots) Beim schönsten Moment eines jeden Rennens der Deutschen GT-Meisterschaft kommt Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher (46) ins Spiel. Wenn die Sieger des ADAC GT Masters nach der Pokalübergabe mit der traditionellen Champagnerdusche feiern, machen sie das mit Schumacher Selection – einem Schaumwein vom sechsfachen Grand-Prix-Sieger.

Ralf Schumacher ist auch als Winzer erfolgreich.

Bereits seit 2019 werden Siege im ADAC GT Masters mit Schumacher Selection gefeiert, so auch am kommenden Wochenende (1.-3. Oktober) bei den Rennen auf dem Sachsenring. Im Interview erzählt Schumacher, wie seine Leidenschaft zum Wein entstand und spricht über den Nachwuchs im Motorsport, den er mit einem eigenen, sehr erfolgreichen Team in der ADAC Formel 4 fördert. Die beiden Rennen auf dem Traditionskurs werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Wie wird man vom Rennfahrer zum Winzer?

Schaumwein von Ralf Schumacher kommt bei den Siegerehrungen des ADAC GT Masters zum Einsatz

Ralf Schumacher: „Im Motorsport kommt man auf dem Podium ja immer mit Champagner in Verbindung. Hinzu kommt, dass ich schon immer eine Leidenschaft für guten Wein hatte. Als ich für mein Restaurant Schumacher’s in Bergheim einen guten Wein brauchte, bin ich auf das Weingut Klet Brda in Slowenien gestoßen. Man gab mir zum Probieren einen Weißwein der Sorte Ribolla Gialla. Ich war überrascht, wie gut er war, denn ich hatte von der Sorte vorher noch nie wirklich etwas gehört. Auch die anderen Sorten des Weinguts waren hervorragend und ich entschied, den Wein bei mir im Restaurant zu listen. Nach ein paar weiteren Besuchen beschloss ich, die Zusammenarbeit zu vertiefen. So entstand meine eigene Weinmarke Schumacher Selection.“

Was für Weine haben Sie im Sortiment?

„Die Palette erweitert sich Stück für Stück. Mittlerweile habe ich frische Weißweine, in Eichenfässern gereifte Rotweine, aber auch einen traditionellen Schaumwein und einen Süßwein zur Abrundung des Sortiments im Programm. Wichtig ist mir vor allem, dass ich qualitativ hochwertigen Wein zu einem fairen Preis anbieten kann. Wobei vor allem die Gastronomie im Fokus steht, mein Wein soll etwas exklusives haben und nicht bei jedem Internethändler gelistet sein.“

Mit Ihrem Schaumwein sind Sie Partner des ADAC GT Masters, warum?

„Wie ich schon sagte, im Motorsport gehört die Champagnerdusche bei der Siegerehrung dazu. Ich bin der ADAC GT Masters-Plattform seit Langem verbunden, auch weil dort mein Formel-4-Team, das ich zusammen mit Gerhard Ungar betreibe, an den Start geht. So kamen wir ins Gespräch und die Idee entstand, dass man den Sieg doch eigentlich mit Schumacher’s Selection feiern kann – was mittlerweile seit zwei Jahren passiert. Abgesehen davon hilft es natürlich, die Marke bekannt zu machen, außerdem können VIP-Gäste meine Weine in der Hospitality genießen. Ein stimmiges Konzept also.“

Kommen wir vom Wein zum Motorsport, wie schätzen Sie Ihr Team US Racing in dieser Formel-4-Saison ein?

„Wir sind insgesamt gut in die Saison gestartet. Tim Tramnitz hat zuletzt in Hockenheim den ersten Saisonsieg gefeiert und ist nun Tabellenzweiter. Mit Luke Browning auf Tabellenplatz drei haben wir ein weiteres Eisen im Feuer.“

Welche Ziele haben Sie sich bei US Racing für diese Saison gesteckt?

„Natürlich wollen wir Meister werden, sonst bräuchten wir nicht anzutreten. Aber genauso wichtig ist es, dass wir die jungen Nachwuchstalente gut ausbilden. In der ADAC Formel 4 lernen sie das Handwerkszeug für höhere Serien, die den einen oder anderem hoffentlich in die Formel 1 führen.“

Was ist für einen Nachwuchspiloten wichtig, wenn er das Ziel Formel 1 hat?

„Disziplin, Willenskraft und harte Arbeit. Man muss bereit sein, ständig dazuzulernen, alles aufzusaugen und darf nie satt sein. Natürlich spielt aber auch das Budget eine Rolle.“

Ihr Sohn David ist in Ihre Fußstapfen getreten und hat am Wochenende in Sotchi seine zweite Saison in der FIA-Formel-3-EM beendet, wie zufrieden sind sie mit ihm?

„Es freut mich, dass David seinen Weg im Motorsport macht. In der Formel 3 hat er sich anfangs etwas schwergetan, was aber normal ist. In Spielberg hat er dann seinen ersten Sieg eingefahren, was mich wahnsinnig stolz gemacht hat.“

Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten

14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben

11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)

09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)

10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring

01.10. – 03.10.2021 Sachsenring

22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg

05.11. – 07.11.2021 Nürburgring

Web: adac.de