Wann darf ich wieder Auto fahren und was passiert, wenn ich zu Fuß erwischt werde? Sedura klärt auf.
Freitagabend konsumiert, Montagmorgen wieder ins Auto – alles kein Problem? Genau diese Rechnung kann beim Thema Drogen und Führerschein gefährlich werden.

Denn nur weil du dich längst wieder nüchtern fühlst, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Substanz aus deinem Körper verschwunden ist. Und nur weil ein Abbauprodukt noch nachweisbar ist, bedeutet das wiederum nicht automatisch, dass du noch unter der Wirkung stehst. Wer seinen Führerschein schützen möchte, muss deshalb drei Dinge unterscheiden: Wirkungsdauer, Nachweisbarkeit und Fahrerlaubnisrecht.
Und noch etwas wissen viele nicht: Bei bestimmten Drogen kann dein Führerschein sogar dann zum Thema werden, wenn du bei dem betreffenden Vorfall überhaupt kein Auto gefahren bist.
Das folgende Drogen-ABC zeigt dir, mit welchen ungefähren Nachweiszeiten du bei den wichtigsten Substanzen rechnen musst – und warum du dich niemals ausschließlich auf eine Stundenangabe verlassen solltest.
Wichtig: Alle nachfolgenden Zeiten sind lediglich Orientierungswerte. Nachweiszeiten hängen unter anderem von Dosis, Konsumhäufigkeit, Stoffwechsel, Körper, Wirkstoff und Untersuchungsmethode ab. Sie sind keine Garantie dafür, ab wann eine Autofahrt rechtlich zulässig oder medizinisch sicher ist.
Alkohol – vergleichsweise berechenbar, aber nicht auf die Minute