Archiv der Kategorie: Polizei

Bundespolizeidirektion München: „Nur schnell über’s Gleis“ 16-Jähriger von Regionalbahn erfasst und schwer verletzt

Lkr. Freising (ots) Am Freitagabend (20. Januar) erfasste ein Regionalexpress am Bahnhof Eching einen die Gleise überschreitenden 16-jährigen Deutschen und verletzte ihn schwer. Der Bundespolizei wurde gegen 18 Uhr ein Personenunfall am Bahnhof Eching, Lkr. Freising, gemeldet.

Ein 16-Jähriger aus dem Landkreis Freising wurde beim Überqueren der Gleise beim Hochsteigen auf den Bahnsteig am Fuß erfasst und schwerverletzt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 16-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Rumäne die Gleise nahe des Bahnhofs überquerten. Die herannahende Regionalbahn bemerkten sie offensichtlich zu spät. Beim Verlassen der Gleise wurde der 16-Jährige aus dem Landkreis Ebersberg vom durchfahrenden Zug am Fuß erfasst. Er erlitt beim Hochsteigen auf den Bahnsteig schwere Verletzungen im Bereich der Ferse und wurde durch einen Bundespolizisten, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, erstversorgt. Zur weiteren Behandlung kam der in Bruck Wohnende ins Krankenhaus Freising, wo er noch am Abend notoperiert wurde. Sein Begleiter, ein 17-jähriger aus Kirchseeon, wurde nicht verletzt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den Erziehungsberechtigten zugeführt. Als Unfallzug wurde der RE4863, Nürnberg – München ermittelt. Dessen Triebfahrzeugführer erklärte, beide Jugendlichen in Gleisnähe, auf dem Weg zum Bahnsteig erkannt zu haben. Eine Schnellbremsung leitete er nicht ein. Einen Zusammenprall bzw. eine Berührung am Fuß nahm er nicht wahr, weshalb er den Regionalexpress weiter zum Hauptbahnhof fuhr. Bei dem „Gleisüberschreiter“ wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut eine Blutentnahme durchgeführt, da dem Verunglückten ein sogenannter Grinder (Mühle mit der Pflanzenmaterial zerkleinert werden kann), der ihm aus der Tasche gefallen war, zugeordnet werden konnte. Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt ermittelt die Polizei in Neufahrn. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freiem Fuß belassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen beide Jugendlichen wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Durch den Vorfall kam es lediglich zu geringfügigen bahnbetrieblichen Auswirkungen.

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Lebende Blaukehlchen, Vogelfallen und Tier-Trophäen beschlagnahmt

Polizei geht gegen Artenschutzkriminalität im Landkreis Schaumburg vor

Hannover/Haste (ots) Polizei und Naturschutzbehörden sind im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen) gegen einen mutmaßlichen Tierhändler und Vogelfänger vorgegangen. Bei einer Kontrolle in der Gemeinde Haste wurden Anfang des Jahres auf dem Grundstück des Beschuldigten mehrere Fallen und Netze für den Vogelfang sowie zahlreiche lebende Singvögel entdeckt und beschlagnahmt.

Blaukehlchen

Im Haus des Mannes wurden außerdem mehr als 50 gefrorene und ausgestopfte Vögel – darunter Eulen, ein Adler, ein Schwarzmilan und mehrere Habichte – sichergestellt. Wie der Verdächtige in den Besitz der streng geschützten Tiere gelangte, ist Gegenstand der Ermittlungen. An der Kontrolle nahmen neben rund zehn Polizisten auch Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie des Amtes für Naturschutz der Kreisverwaltung teil.

Ins Visier der Behörden geriet der Mann nach einer Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord, dessen Mitarbeiter im letzten Jahr die Aktivitäten des Mannes dokumentiert und schließlich Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Bückeburg erstattet hatten. Dabei ging es um den Verdacht des illegalen Fangs und der Haltung bzw. des Verkaufs einheimischer Singvögel, darunter Blaukehlchen, Nachtigallen, Hausrotschwänze, Gebirgsstelzen und Zaunkönige. Um Vögel zu verkaufen, hatte der Mann unter anderem auf dem Portal „Tierflohmarkt.de“ Anzeigen geschaltet. Die verkauften Tiere wurden anschließend bundesweit per Spedition an Kunden verschickt.

Die beschlagnahmten Singvögel wurden von den Behörden in eine Pflegestation gebracht und sollen so schnell wie möglich wieder ausgewildert werden. Da es sich bei einigen Arten um Zugvögel handelt, muss mit der Freilassung noch bis zum Frühling gewartet werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz, das Tierschutzgesetz sowie waffenrechtliche Bestimmungen eingeleitet.

Das Komitee gegen den Vogelmord hat seinen Sitz in Bonn und setzt sich europaweit gegen die illegale Jagd und den Fang von geschützten Wildvögeln ein. Mehr über unsere Aktivitäten finden Sie hier: www.komitee.de

Bundespolizeidirektion München: „Anzeigenhagel“ bei Grenzkontrolle

Bundespolizeidirektion München: „Anzeigenhagel“ bei Grenzkontrolle/ Bundespolizei stoppt Fahrzeuglenker unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Lindau (ots) Am Sonntagvormittag (15. Januar) hat die Bundespolizei auf der BAB 96 eine polnische Fahrgemeinschaft aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer, der unter Drogeneinfluss stand, verfügte nicht über eine Fahrerlaubnis. Zwei der Insassen führten zudem verbotene Substanzen bei sich. Da die Polizisten beleidigt und während der Kontrolle gefilmt wurden, folgten weitere Anzeigen.

Symbolfoto – Zum vorliegenden Sachverhalt unter der Quellenangabe „Bundespolizei“ für redaktionelle Zwecke freigegeben

Lindauer Bundespolizisten stoppten an der Anschlussstelle Sigmarszell einen mit vier Männern besetzten Kleintransporter mit polnischer Zulassung. Der 35-jährige Fahrzeuglenker legte zur Kontrolle seinen polnischen Ausweis und Führerschein vor. Die Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass der Pole nicht berechtigt war, in Deutschland ein Fahrzeug zu führen. Der Mann war im April 2020 durch die Fahrerlaubnisbehörde Hannover mit einem Fahrverbot belegt worden. Der Fahrer und der 39-jährige Beifahrer verhielten sich während der Kontrolle unkooperativ und aggressiv, beleidigten die Beamten und unterstrichen ihr abschätziges Verhalten durch Lachen und herablassende Blicke. Der Fahrzeuglenker filmte die Polizisten zudem während der Maßnahme über mehrere Minuten hinweg mit seinem Smartphone.

Die Bundespolizisten fanden bei der anschließenden Durchsuchung beim 39-jährigen Beifahrer sieben Ampullen Testosteron und bei einem 37-jährigen Insassen CBD-Marihuanablüten auf. Die unterstützenden Kollegen der Polizeiinspektion Lindau führten beim Fahrer aufgrund von drogentypischen Ausfallerscheinungen einen Drogentest durch, welcher positiv auf THC anschlug. Der Mann musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Kempten stellten die Bundespolizisten das Handy des Fahrers sicher. Der Pole muss sich nun wegen Beleidigung und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes verantworten. Die bayerischen Polizisten zeigten den 35-Jährigen außerdem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln an. Der 39-jährige Beifahrer erhielt Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz. Der 37-jährige Insasse muss sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Sachbearbeitung in Bezug auf das Testosteron und die Marihuanablüten übernimmt der zuständige Zoll. Nur der 26-jährige Mitfahrer hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen. Letztlich konnten alle vier Männer später wieder entlassen werden.

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Bundespolizeidirektion München: Angriffe auf Bundespolizisten

Einsätze im RE und am Hauptbahnhof

München (ots) Am Mittwoch (11. Januar) kam es in einem RE von Freising nach München sowie am Münchner Hauptbahnhof zu Angriffen auf einen Beamten bzw. eine Beamtin der Bundespolizei. In einem Fall schlug eine 36-Jährige einem Bundespolizisten in die Genitalien, in dem Anderen versuchte ein 52-Jähriger einer Beamtin einen Kopfstoß zu verpassen.

Symbolbild: Bundespolizisten bringen am Münchner Hauptbahnhof eine Frau zur Wache.

Gegen 7 Uhr fuhr eine 36-jährige Landshuterin im RE von Freising kommend Richtung München, als eine 25-Jährige sie bat, ihr Reisegepäck vom Sitzplatz zu nehmen, um sich setzen zu können. Trotz hoher Auslastung des Zuges verweigerte die 36-Jährige dies. Ein mitreisender, uniformierter Bundespolizist erklärte der Frau, dass ihre Karte nur für einen Sitzplatz gültig ist und forderte sie ebenfalls auf, den Platz frei zu machen, was sie ignorierte. Da die Frau sich nicht ausweisen wollte, forderte der 40-jährige Beamte eine Streife am Hauptbahnhof zur Unterstützung an. Als der Zug am Münchner Hauptbahnhof hielt, wollte die Frau den Zug verlassen, weshalb der Beamte sie am Oberarm festhielt. Daraufhin dreht die Frau sich um und schlug dem Polizisten mit geballter Faust in die Geschlechtsteile. Mit einer ebenfalls im Zug anwesenden Beamtin der bayerischen Landespolizei wurde die aggressive Frau zu Boden gebracht. Dabei beleidigte sie den Beamten. Die alarmierte Streife fesselte die 36-Jährige und brachte sie zur Wache. Gegen sie wird wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzungen ermittelt. Der geschlagene Polizist erlitt Schmerzen, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Frau ihren Weg fortsetzen.

Gegen 16 Uhr nutzte ein 52-jähriger Pole eine S-Bahn zwischen dem Haltepunkt Langwied und dem Münchner Hauptbahnhof ohne gültigen Fahrschein. Mitarbeiter des S-Bahn Prüfdienstes stellten fest, dass der Mann mit falschem Ticket unterwegs war und zogen die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof hinzu. Da er sich gegenüber der Streife nicht ausweisen wollte, sollte er sie zur Wache begleiten. Auch das verweigerte er und schleuderte wütend seinen mitgeführten Rucksack auf seinen Rücken. Dabei traf ein Riemen eine 23-jährige Beamtin ins Gesicht. Der Wohnsitzlose wurde gefesselt und zur Wache gebracht. Hier versuchte er der Beamtin einen Kopfstoß zu versetzen. Die Polizistin konnte jedoch ausweichen. Bei der Verbringung in die Gewahrsamsräume wehrte er sich fortwährend und beleidigte die eingesetzten Beamtinnen und Beamten. Die zuständige Staatsanwaltschaft entschied die Haftrichtervorführung am heutigen Tag. Gegen den Polen wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchten Betrug ermittelt.

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Bundespolizeidirektion München: Vandalismus auf abgestelltem Autozug

Fünf Neufahrzeuge beschädigt

München (ots) In der Nacht von Sonntag auf Montag (9. Januar) kam es am Bahnhof Mittersendling zu Sachbeschädigungen an Neufahrzeugen auf einem abgestellten Autozug.

Polizisten sichern Spuren am Autozug und den beschädigten Fahrzeugen.

Die Bundespolizei fahndete mit einem Polizeihubschrauber nach Tat-verdächtigen. Es entstand ein Sachschaden in fünfstelligem Bereich. Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte die Bundespolizei gegen 01:20 Uhr über eine mutmaßlich unberechtigte Person auf einem Autozug am Bahnhof Mittersendling, welche an den abgestellten Fahrzeugen manipuliert und von einem DB Mitarbeiter dabei beobachtet wurde. Zahlreiche Streifen von Landes- und Bundespolizei begaben sich daraufhin zum Einsatzort. Zusätzlich flog ein Hubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim nach Mittersendling um nach Tatverdächtigen aus der Luft zu fahnden. Ein Tatverdächtiger konnte nicht gestellt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kletterte die unbekannte Person gegen 1 Uhr auf den Autozug, stieg in ein Fahrzeug, startete den Motor und fuhr mit diesem auf ein davor abgestelltes Auto. Dieses Fahrzeug wurde dadurch auf den nächsten Waggon geschoben und beschädigte ein weiteres Fahr-zeug. Im Anschluss verließ die Person das Fahrzeug, lief entlang des Autozuges und kletterte erneut auf den Zug um in ein Auto zu steigen und dieses auf das davorstehende aufzufahren. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der bundespolizeilichen Ermittlungen, liegt aber im fünfstelligen Bereich. Durch Beamte des Polizeipräsidiums München konnten umfangreiche Spuren an den Fahrzeugen gesichert werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

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Autobahnpolizei Ahlhorn: Stark überladener Sattelzug auf der Autobahn 1 im Bereich Cappeln festgestellt

Delmenhorst (ots) Beamtinnen der Autobahnpolizei Ahhorn stoppten am Donnerstag, 05. Januar 2023, gegen 14:00 Uhr, einen beladenen Sattelzug, der auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück unterwegs war.

Umladearbeiten weil 50 Tonnen Gewicht zu viel sind

Bei der Kontrolle auf einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta mussten die Beamtinnen feststellen, dass der Sattelzug fast 50 Tonnen Gewicht auf die Straße brachte.

Eine durch den 72-jährigen Fahrer ausgehändigte Ausnahmegenehmigung hatte für die geladene teilbare Ladung, bei der es sich um drei Coils handelte, keine Gültigkeit.

Gegen das verantwortliche Beförderungsunternehmen aus Dortmund wurde aufgrund der Überladung ein Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet. Hierdurch soll der finanzielle Vorteil, der durch den Transport eines zusätzlichen Coils erlangt wurde, wieder eingezogen werden.

Durch das Unternehmen mussten auf dem Parkplatz unter Einsatz eines Krans sowie weiteren Sattelzugs Ablade- und Umladearbeiten vorgenommen werden, um das gesetzlich zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen zu erreichen.

Erst nach Abschluss der Arbeiten wurde die Weiterfahrt gestattet.

Internet: www.polizei-delmenhorst.de

Bundespolizeidirektion München: Schlägerei größerer Personengruppe – 23-Jährige griff Ladendetektiv an

München (ots) Zu einer Schlägerei unter rund 20 Personen kam es am frühen Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages (25. Dezember) im Hauptbahnhof München. Am späten Abend griff, ebenfalls im Hauptbahnhof, eine Ladendiebin einen Mitarbeiter eines Ladengeschäftes nach vollendetem Diebstahl tätlich an.

Am Morgen galt es im Hauptbahnhof München eine Schlägerei von rund 20 Personen zu unterbinden – am Abend nahm die Bundespolizei eine ausrastende 23-Jährige Ladendiebin in Haft.

* Die Bundespolizei wurde zu einer Schlägerei vor einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Hautbahnhofes München gerufen. Beim Eintreffen der Beamten war die körperliche Auseinandersetzung noch in vollem Gange. Als die Bundespolizisten eingriffen, flüchteten mehrere Personen unerkannt. Insgesamt 13 Tatverdächtige konnten jedoch gestellt und zur Wache mitgenommen werden. Es handelte sich um Männer im Alter von 23 bis 37 Jahren, acht nigerianischer und vier eritreischer Nationalität sowie einem aus Sierra Leone. Beim Einsatz wurden zwei Personen durch Beamte zu Boden gebracht, und zudem die Anwendung des Einsatzschlagstockes angedroht. Dieser wurde schließlich nur zum Abdrängen von Personen verwendet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde alle Personen auf freiem Fuß gesetzt. Die Ermittlungen – insbesondere zum bislang völlig unbekanntem Grund der Auseinandersetzung – dauern an. Einer der Afrikaner verletzte sich am Fuß, weshalb er zur Abklärung der Verletzung in ein Krankenhaus verbracht wurde. Des Weiteren verspürte ein Beamter aufgrund eines Sturzes Schmerzen am rechten Ellenbogen, dem linken Handballen, sowie der linken Gesäßhälfte. Er setzte seinen Dienst fort und suchte erst nach Dienstende einen Arzt auf.

* Gegen 23 Uhr kam es in einem Ladengeschäft im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes zu einer gefährlichen Körperverletzung nach einem Diebstahl. Eine 23-jährige Ungarin war vom Ladendetektiv beim Diebstahl diverser Lebensmittel (u.a. Energydrink, Schokolade, Pudding im Wert von 11,19 EUR) erwischt und ins Büro gebeten worden. Als der Detektiv telefonisch die Bundespolizei verständigte, rastete die Ungarin aus. Erst wischte sie das zuvor übergebene Diebesgut vom Schreibtisch auf den Boden, dann schubste sie den 42-jährigen Türken mit beiden Armen und trat ihm mit dem Winterstiefel gegen den Oberschenkel. Der Ladenmitarbeiter setzte sich zu Wehr, rang die 23-Jährige zu Boden, überwältigte sie und hielt sie, zusammen mit einem weiteren Angestellten bis zum Eintreffen der Beamten fest. Die Ungarin erlitt dabei eine blutende Gesichtsverletzung am Kinn. Der 42-Jährige blieb äußerlich unverletzt. Nach der Mitnahme zur Dienststelle lehnte die Verletzte bei der Bundespolizei eine ärztliche Betreuung ab. Nachdem jedoch von Beamten Anzeichen einer Mischintoxikation von Alkohol und Drogen festgestellt wurde, kam sie – unter Polizeibegleitung – in ein Krankenhaus. Nach Verständigung entschied die Staatsanwaltschaft auf Blutentnahme und Haftvorführung am Folgetag (26. Dezember). Die Wohnsitzlose war in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgrund von Eigentumsdelikten und Betäubungsmittelkriminalität polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen sie wird nun von der Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahl ermittelt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de

Das sind die kuriosesten Babynamen aus 2022

Das Schwangerschaftsportal Babelli.de hat etwa 16% aller Geburtsmeldungen aus Deutschland von Januar bis Dezember 2022 ausgewertet.

Mit dabei waren viele kuriose Vornamen. Alle der folgenden Namen sind eintragungsfähig und wurden tatsächlich 2022 vergeben.

Kuriose Mädchennamen:

  1. Pearl
  2. Princess
  3. Diamond
  4. Destiny
  5. Shanzay
  6. Iochebed
  7. Polyxeni
  8. Schamira
  9. Sherilyn
  10. Ioana-Nectaria

Kuriose Jungennamen:

  1. King
  2. Sultan
  3. Kuba
  4. Walker
  5. Freerk
  6. Willibald
  7. Rosen
  8. Silas-Enzo
  9. Colt
  10. Spiridon

All diese Namen wurden im Jahr 2022 nur einmal in Deutschland vergeben. Neben diesen kuriosen Vornamen gab es jedoch auch viele Namen, deren Schreibweise außergewöhnlich ist. Dazu zählen unter anderem Alixandra, Gjorgjina und Biatrisa.

“Wir raten Eltern dringend davon ab, ihren Kindern Namen zu geben, die in irgendeiner Form Mobbing-Potenzial haben. Häufig hilft es schon, den Namen laut auszusprechen, zu googeln oder die Meinung Dritter einzuholen. Das trifft auch auf die männlichen Vornamen Jooni und Jihad zu, die in diesem Jahr vergeben wurden.”, so Patrick Konrad, Leiter der Vornamensstudie.

Eine Liste der 250 beliebtesten Vornamen aus 2022 gibt es hier: https://www.babelli.de/beliebteste-vornamen-2022/

Über die Studie: Ausgewertet wurden 123.381 Geburtsmeldungen (16% der Geburten bundesweit) aus Krankenhäusern und Geburtshäusern im Zeitraum Anfang Januar bis zum 09. Dezember 2022. An der Auswertung, die zweimal jährlich erfolgt, waren 4 Mitarbeiter des Onlineportals Babelli.de beteiligt.

WEB: fabulabs.net

„Influencer in Uniform“: Doku in ZDFinfo über „Polizei und Social Media“

Mainz (ots) Soziale Medien sind effektiv, um viele Menschen zu erreichen und wichtige Themen zu setzen. Auch die Polizei bedient sich seit geraumer Zeit Twitter, Facebook, Instagram und Co.

TikTok-Cops der Schweizer Stadtpolizei Winterthur.

Die Dokumentation „Influencer in Uniform – Polizei und Social Media“ am Donnerstag, 8. Dezember 2022, 20.15 Uhr in ZDFinfo, zeigt, wie die Polizei in Deutschland, aber auch in der Schweiz und den Niederlanden, soziale Medien für sich nutzt.

In der ZDFmediathek ist der Film von Dunja Keuper und Jan Keuchel bereits jetzt verfügbar. Kommunikation wird bei der Polizei immer wichtiger. Sie dient auch dazu, bei der Prävention, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten zu unterstützten, und die Wahrnehmung der Polizei in der Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen. Die Polizeibehörden gehen dabei immer neue Kommunikationswege: Rasant erobern sie die sozialen Medien und passen sich dabei den Gepflogenheiten des jeweiligen Netzwerkes an. Bürgerinnen und Bürger werden geduzt, schöne Bilder vermitteln emotionale Storys, trendige Videoclips unterhalten. Vor allem aber nimmt die Kommunikationsgeschwindigkeit durch soziale Medien enorm zu. Schnelligkeit geht vor Vollständigkeit. Und das birgt Gefahren. Gerät eine Fake-Nachricht ins Netz, wird sie so schnell verbreitet, dass eine Korrektur kaum noch möglich ist. Polizeiforscher warnen, dass die Gebote der Sachlichkeit und Neutralität, die für behördliche Kommunikation unerlässlich sind, bei den sozialen Medien leicht auf der Strecke bleiben.

"Influencer in Uniform – Polizei und Social Media" in der ZDFmediathek:
https://zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/influencer-in-uniform-polizei-und-social-media-100.html

Flugzeugabsturz entpuppt sich als geglückte Notlandung eines sog. Ultraleicht Doppeldeckers

Gießen (ots) Gießen-Lützellinden: Zu einem vermeintlichen Absturz eines Kleinflugzeugs rückten Feuerwehr / Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot am Sonntag, 13.11.2022 in Richtung der Feldgemarkung zwischen dem Flugplatz Lützellinden und der Autobahn A 45 aus.

Bild #1

Etwa gg. 12:15 Uhr wurde durch Zeugen der Absturz eines Kleinflugzeugs in der dortigen Feldgemarkung gemeldet. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der unverletzte Pilot und seine offensichtlich unbeschädigte Maschine standen auf einem Acker. Der 72-jährige Pilot aus Gedern hatte kurz nach seinem Start vom Flugplatz Lützellinden Probleme mit dem Fluggerät bemerkt.

Bild #2

Aus derzeit ungeklärter Ursache verlor der Motor derart stark an Leistung, dass der Pilot zu einer fliegerisch gekonnten Notlandung ansetzen musste. Er konnte das Flugzeug sicher und unbeschädigt auf einem Acker landen. Feuerwehr und Rettungsdienst konnten entsprechend ihren Einsatz beenden. Das Ultraleicht Doppeldeckerflugzeug ähnlich Typ Kiebitz B9 wurde entsprechend ohne weiteren Aufwand geborgen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde entsprechend informiert.

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Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen: Haftbefehle „am laufenden Band“

Kiefersfelden / A93 / Rosenheim (ots)

Bundespolizei findet bei Grenzkontrollen gleich mehrere gesuchte Personen

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 gleich mehrere Haftbefehle vollstreckt.

Die Bundespolizei findet im Rahmen der Grenzkontrollen – bildhaft beschrieben – am laufenden Band Personen, die von der Justiz in Deutschland gesucht werden. So haben die Beamten am Mittwoch (9. November) auf der A93 nahe Kiefersfelden einen verurteilten Bosnier und tags zuvor eine gesuchte Rumänin verhaftet. Dem gingen die Festnahmen von zwei Ungarn voraus, die gleich bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik mit Strafbefehlen konfrontiert wurden.

Die Überprüfung der Personalien eines bosnischen Pkw-Beifahrers ergab, dass dieser für die Dauer von 58 Tagen ins Gefängnis muss. Dabei handelt es sich um den Rest einer vom Landgericht Bochum 2012 wegen Raubes verhängten Freiheitsstrafe. Die Bundespolizisten lieferten den 31-Jährigen von der Inntalautobahn aus in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Eine Rumänin wurde von Rosenheimer Bundespolizei in die Hafteinrichtung in Aichach gebracht. Die 38-jährige Insassin eines Reisebusses wurde, wie sich bei ihrer Einreisekontrolle herausstellte, mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts in Essen gesucht. Demnach wird der dringend Tatverdächtigen vorgeworfen, Mitte 2021 einen Raub begangen zu haben.

Der Polizeicomputer schlug auch bei der Eingabe der Personalien eines ungarischen Staatsangehörigen Alarm. Aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen hätte der 39-Jährige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis seit 2019 eine Geldstrafe in Höhe von rund 900 Euro zahlen müssen. Mangels eigener finanzieller Möglichkeiten bleib ihm nichts anderes übrig, als sich von den Bundespolizisten ersatzweise für eine 29-tägige Freiheitsstrafe in die Bernauer Haftanstalt fahren zu lassen.

Einen anderen Ungarn nahm die Bundespolizei nahe Kiefersfelden zunächst fest, weil gegen ihn ein Strafbefehl des Amtsgerichts Pirna aus dem Jahr 2018 vorlag. Aus diesem ging hervor, dass er noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro wegen Urkundenfälschung zu begleichen hätte. Sofern ihm dies nicht möglich wäre, müsste er für 70 Tage ins Gefängnis. Die Haft blieb dem 29-Jährigen erspart, da es ihm gelang, den geforderten Betrag zu entrichten. Mit geleerter Geldbörse konnte er seine Reise fortsetzen.

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Bundespolizeidirektion München: Großaufgriff im Fernreisebus

Bundespolizei weist 13 Migranten nach Österreich zurück

Lindau (ots) Am Mittwoch (2. November) hat die Bundespolizei in einem Fernreisebus 13 syrische Staatsbürger aufgegriffen, die versucht hatten unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Die Migranten mussten später nach Österreich zurück.

Symbolfoto – Freigabe für redaktionelle Zwecke unter der Quellenangabe „Bundespolizei“

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) die Insassen eines Fernreisebusses mit dem Routing Rom-Frankfurt am Main. Bei der Überprüfung stellten die Beamten unter anderem 13 syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 42 Jahren fest. Die Männer verfügten zwar über gültige Reisepässe, konnten jedoch keine für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Aufenthaltstitel vorweisen. Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung eines 37-jährigen Mannes außerdem einen gefälschten syrischen Führerschein, welcher sichergestellt wurde.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den Migranten um Einzelreisende, die den deutschen Ausländer- und Sicherheitsbehörden bisher nicht bekannt waren.

Die Beamten zeigten die syrischen Busreisenden wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Der 37-Jährige muss sich außerdem wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verantworten. Die Bundespolizisten verweigerten allen 13 Migranten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise nach Deutschland.

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Bundespolizeidirektion München: Ruhiger Wiesn-Start: Wenig Delikte im Bahnbereich

München (ots) Der erste Tag des 187. Münchner Oktoberfestes (17. September) verlief nach zweijähriger Corona-Zwangspause im Bereich der Bahnanlagen in und um München recht ruhig. Körperverletzungsdelikte mit geringem Schaden, Alkoholisierte Gleisläufer und zahlreiche Haftvollstreckungen beschäftigten, die in der Spitze rund 190 Beamten/innen der Bundespolizei, rund um die An- und Abreise zur Wiesn.

Neben dem Hauptbahnhof ist auch der „Wiesn-S-Bahnhof Hackerbrücke“ ein Schwerpunkt der Bundespolizei in der An- und Abreise zur Wiesn.

* Gefährliche Körperverletzung am Caritas-Stand im Hauptbahnhof: Gegen 04:55 Uhr kam es am Caritas-Stand für Ukraine-Vertriebene im Hauptbahnhof München zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 30-jähriger Deutscher soll – aus noch unbekannten Gründen – einem 37-Jährigen aus der Ukraine ins Gesicht geschlagen haben. Der 37-Jährige Helfer aus Augsburg soll den 30-Jährigen aus Bützow in Mecklenburg-Vorpommern zuvor gebeten haben den Caritas-Stand zu verlassen. Als dieser daraufhin zugeschlagen haben soll, setzte ein 18-jähriger Ukrainer Pfefferspray gegen den Aggressor ein, der überwältigt und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden konnte. Eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Die Bundespolizei hat Ermittlungen, u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung, eingeleitet. Beim 18-Jährigen aus der Maxvorstadt wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz geprüft, da das Pfefferspray kein Prüfzeichen enthielt.

* Erste Wiesn-KV im Hauptbahnhof:

Gegen 17:45 Uhr musste die Bundespolizei ihre erste „Wiesn-KV“ aufnehmen. Im Hauptbahnhof hatte ein 48-Jähriger aus der Maxvorstadt im Ausgang Bayerstraße eine fünfköpfige Gruppe (alles Deutsche) angerempelt und versucht sich durchzudrängeln. Als er von einem 58-Jährigen aus Köditz, Lkr. Hof, zur Rede gestellt wurde, ging der Münchner auf den Franken und dessen gleichaltrige Ehefrau los, schubste beide und versuchte mehrfach dem Mann ins Gesicht zu schlagen, wobei er mindestens einmal traf, als Unbeteiligte versuchten die beiden zu trennen. Gegen den 48-Jährigen wird von der Bundespolizei wegen Körperverletzung ermittelt. Eine ärztliche Versorgung des 58-Jährigen war nicht erforderlich.

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Bundespolizeidirektion München: Diebstähle in Niedersachsen – Festnahme in Bayern

A93 / Rosenheim (ots) Bundespolizei fasst mehrfacht gesuchten Georgier bei Grenzkontrollen

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (8. September) einen Georgier und einen Albaner unabhängig voneinander ins Gefängnis gebracht. Beide wurden polizeilich gesucht. Am Aufenthaltsort des Georgiers waren gleich mehrere Strafverfolgungsbehörden interessiert. Den Männern steht voraussichtlich eine längere Haftzeit bevor.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei einen mehrfach gesuchten Georgier festgenommen. Er soll im Landkreis Cuxhaven eine Vielzahl von schweren Diebstählen begangen haben.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden fanden die Beamten bei der Überprüfung eines 36-jährigen Pkw-Insassen heraus, dass gegen ihn seit gerade einmal drei Tagen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Buxtehude vorliegt. Der Georgier soll im Frühsommer dieses Jahres gemeinsam mit mehreren Landsleuten innerhalb kürzester Zeit im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven wiederholt Diebstähle mit hohem Sachschaden begangen haben. Sie hatten in Geschäften und Tankstellen wohl einerseits das Personal abgelenkt und andererseits gleichzeitig Bargeld und Zigarettenstangen in einem Wert von insgesamt über 8.000 Euro gestohlen. Offenbar hielt sich der georgische Staatsangehörige nur zu diesem Zweck in Deutschland auf und setzte sich danach wieder ins Ausland ab. Seine Flucht endete mit der Kontrolle durch die Bundespolizei. Nun wird er die Zeit bis zum Verhandlungstermin voraussichtlich hinter Gittern verbringen müssen. Die Bundespolizisten brachten den Verhafteten auf richterliche Anordnung hin ins Traunsteiner Gefängnis. Während seines Freiheitsentzugs wird er sich wohl noch mit weiteren Verfahren auseinanderzusetzen haben. Gleich mehrere Staatsanwaltschaften, unter anderem in Hamburg und Lübeck, waren am Aufenthaltsort des Festgenommenen interessiert. Auch hier lautet der Vorwurf: Besonders schwerer Fall des Diebstahls.

Ebenfalls in eine Haftanstalt führte die Reise eines albanischen Staatsangehörigen. Die Bundespolizisten hatten den Mann im Fernreisebus von Italien nach München einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Zwar konnte sich der 21-Jährige ordnungsgemäß ausweisen, jedoch schlug der Polizeicomputer bei der Überprüfung seiner Personalien Alarm: Nach einer Verurteilung wegen Drogenhandels am Amtsgericht Hildesheim im November 2021 hatte er die gerichtlich angeordnete Geldstrafe von rund 1.400 Euro, inklusive Verfahrenskosten, nicht gezahlt. Für den Fall fehlender finanzieller Möglichkeiten war auf richterliche Entscheidung hin eine Ersatzfreiheitsstrafe von 115 Tagen festgelegt worden. Der Albaner konnte nach seiner Festnahme die bestehenden Justizschulden nicht begleichen. Daher wurde er zur Verbüßung der Ersatzhaft in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

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LPI-J: Zeugen nach Sachbeschädigung gesucht

Jena (ots) An verschiedenen Orten führt die Stadt Jena, im Rahmen der Verkehrssicherheit, Geschwindigkeitsmessungen durch. Hierzu werden sowohl stationäre als auch mobile Messanlagen verwendet.

Für die Einhaltung der ausgewiesenen Geschwindigkeit setzte die Stadt in der Ortslage Lützeroda einen sogenannten Panzerblitzer ein. Dieser ist jedoch nach einer Sachbeschädigung nicht mehr funktionsfähig.

beschädigter Panzerblitzer

Ein unbekannter Täter begab sich gegen 02:30 Uhr am 13. August 2022 zum Abstellort des Geschwindigkeitsmessgerätes. In der Folge attackierte der männliche Täter dieses, auch unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges, derart, dass Teile der Optik beschädigt und damit unbrauchbar gemacht wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.000,- Euro beziffert. Der männliche Täter wurde beim Verlassen des Tatorts von Zeugen beobachtet und wie folgt beschrieben: 1,75 – 1,80 Meter groß, sportlich-schlank, helle Haut, längere, hellbraune Haare. Bekleidet war er mit einer hellen, kurzen Hose, einem hellen T-Shirt und weißen Socken. Mit einem Pkw verließ er Lützeroda in Richtung Vierzehnheiligen.

Aufgrund der Tatausführung kam es zu einer erheblichen Lärmentwicklung.

Die Polizei Jena sucht daher weitere Zeugen der Tat. Wer Hinweise auf den Täter oder auch das benutzte Fahrzeug geben kann, meldet sich bitte unter 03641 – 810 oder per Mail an ID.LPI.Jena@polizei.thueringen.de.

http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx