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Team Kanada gewinnt mit Rekordzeit erstmals den WM-Titel im Sportholzfällen. Deutscher Rekord geknackt.

Es gibt einen neuen Team-Weltmeister im Sportholzfällen. Zum allerersten Mal ließ sich Team Kanada im Konfettiregen und unter einer Champagnerdusche bei der STIHL TIMBERSPORTS® Weltmeisterschaft feiern. In der ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena besiegten die Kanadier ihre Gegner aus den USA und stellten dabei im Finale mit 41,30 Sekunden für vier Disziplinen einen neuen Weltrekord auf. Hinter dem Silbermedaillengewinner USA platzierten sich die Australier, deren Siegesserie nach sechs Titeln in Folge endete. Deutschland wurde Achter und knackte den nationalen Rekord.

Als Gastgeber zeigte die deutsche Mannschaft in Stuttgart eine starke Leistung. Mit Platz acht erreichte das Team das beste Ergebnis seit Jahren. Angeführt wird das deutsche Team hier vom Sondheimer Denny Vielwerth. /

Insgesamt 20 Mannschaften von vier Kontinenten waren in Stuttgart an den Start gegangen. Doch bereits seit fünf Tagen hatten sich die Wege der beiden nordamerikanischen Teams immer wieder gekreuzt. Gemeinsam waren Kanada und die USA ins Trainingslager in die Schweiz gefahren, ehe sie sich in Stuttgart im Finale gegenüberstanden. Stirling Hart erarbeitete an der Stock Saw den ersten Vorsprung für Kanada, Nathan Cumberland baute diesen beim Underhand Chop aus. Der Amerikaner Mark Bouquin konnte in der dritten Disziplin, der Single Buck, zwar etwas Boden gutmachen, doch dann war der kanadische Meister Ben Cumberland an der Reihe. Er gewann das Duell am Standing Block Chop mit rund 2,5 Sekunden Vorsprung und machte den historischen Triumph perfekt. „Das ist einer dieser Momente, bei denen man sich kneifen muss“, sagte Ben Cumberland glücklich. Auch für Stirling Hart war der Abend besonders: „Wir haben nicht einfach nur die beste Zeit als Team erreicht, wir haben die beste Zeit überhaupt geschlagen. Wir hacken seit so vielen Jahren gemeinsam, und dieses Jahr im Trainingslager hat es sich einfach richtig angefühlt. Wir hatten den ganzen Wettkampf über Spaß, das hat uns als Team freier gemacht.“