Lausitzer Dokumentarfilm erinnert an ermordeten Ufa-Star Otto Wallburg.
Premiere am 4. November in Berlin – Enkel reist aus Frankreich an

1932 standen sie gemeinsam vor der Kamera: Otto Wallburg und Heinz Rühmann drehten die Komödie „Strich durch die Rechnung“, zum Teil auf der Radrennbahn in Forst (Lausitz). Rühmann wurde einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Wallburg wurde als Jude verfolgt und am 30. Oktober 1944 in Auschwitz ermordet. Am Freitag jährt sich sein Todestag zum 82. Mal, und heute kennt ihn kaum noch jemand.
Das FILM LAB Lausitz, eine Initiative des Filmmuseum Lausitz e.V. in Klein Loitz (Spree-Neiße), zeichnet in dem Dokumentarfilm „Vergessene Gesichter: Otto Wallburg seinen Lebensweg nach. Dabei stellt sich die Frage, warum ein Schauspieler, der in Kinoerfolgen wie „Der Kongreß tanzt“ und „Bomben auf Monte Carlo“ ein Millionenpublikum begeisterte, heute vergessen ist.