Wikinger zerstören eine Zigarette.

Considerate Pouchers fordert Legalisierung von Nikotinbeuteln.

Guerilla-Aktion nimmt Schwedens Weg zur Rauchfreiheit zum Vorbild. Verbraucherinitiative fordert Regulierung statt Verbot und warnt vor den Folgen des unkontrollierten Marktes.

Wikinger zerstören eine Zigarette: Considerate Pouchers fordert Legalisierung von Nikotinbeuteln

Wikinger zerstören eine Zigarette vor dem Brandenburger Tor und setzen damit ein Zeichen für eine andere Nikotinpolitik. Mit der Guerilla-Aktion macht Considerate Pouchers auf Schwedens Umgang mit rauchfreien Nikotinalternativen aufmerksam und fordert die Legalisierung tabakfreier Nikotinbeutel in Deutschland. Schweden hat auf dem Weg zu einer rauchfreien Gesellschaft einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Laut einer im Mai 2026 veröffentlichten Erhebung des schwedischen Forschungsinstituts CAN lag der Anteil der täglichen Raucher im Jahr 2025 erstmals unter fünf Prozent.

„Die Wikinger stehen für einen anderen Umgang mit der Zigarette. Schweden zeigt, dass rauchfreie Nikotinalternativen Teil einer Strategie zur Verringerung des Rauchens sein können, statt wie Deutschland nur über höhere Tabaksteuern zu diskutieren. Deutschland sollte von Schweden lernen und endlich einen regulierten Markt für Nikotinbeutel ermöglichen. Statt die Nachfrage in den Schwarzmarkt zu drängen, brauchen wir klare Regeln, wirksamen Jugendschutz und kontrollierte Produktqualität“, sagt Juan Taborcia, Sprecher von Considerate Pouchers.

Rund 1,5 Millionen Nutzer, aber kein regulärer legaler Markt

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland nutzen nach Daten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bereits regelmäßig Nikotinbeutel. Der reguläre Verkauf ist hierzulande dennoch nicht zulässig. Die Nachfrage besteht jedoch weiterhin und wird unter anderem über ausländische Onlinehändler bedient. Ein deutscher Markt mit verbindlichen Produktstandards, verlässlichen Alterskontrollen und einer wirksamen Marktaufsicht fehlt.

„Das aktuelle Verkaufsverbot beseitigt nicht automatisch die Nachfrage, sondern führt zu einem illegalen Markt. Wir brauchen klare Regeln, die den Verkauf an Minderjährige verhindern, die Produktqualität kontrollierbar machen und erwachsenen Konsumenten einen legalen Zugang ermöglichen“, erklärt Taborcia.

Von der Cloud bis zum digitalen Briefkasten.

STACKIT stärkt das souveräne IT-Ökosystem für die öffentliche Verwaltung.

STACKIT ist erster Approved Sovereign Service Provider im neuen openDesk-Partnerprogramm des Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS).

Bernie Wagner, Chief Revenue Officer Schwarz Digits, auf der Smart Country Convention 2026

Damit baut der Cloud-Provider von Schwarz Digits seine Rolle im Ökosystem für digital souveräne Verwaltungs-IT weiter aus. Wie souveräne Cloud-Infrastruktur mit konkreten digitalen Services kombiniert wird, zeigt die Zusammenarbeit mit d.velop. Für die d.velop postbox stellt STACKIT Rechenzentrumsleistungen bereit und unterstützt damit die sichere digitale Zustellung von Dokumenten an Bürgerinnen und Bürger.

Beide Entwicklungen stehen für einen Ansatz, der zentrale Prinzipien des Deutschland-Stacks aufgreift: Souveräne Infrastruktur, interoperable Software und digitale Services sollen in einem offenen Ökosystem zusammenspielen. Die Bundesregierung will mit dem Deutschland-Stack bis 2028 eine gemeinsame technologische Grundlage für einfach nutzbare, zuverlässige und sichere digitale Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Offene Standards, Interoperabilität und europäische digitale Souveränität gehören dabei zu den zentralen Leitlinien.

Digitale Souveränität entsteht in einem starken Ökosystem

Mit dem im September 2026 gestarteten openDesk-Partnerprogramm öffnet ZenDiS neue Bezugswege für seine souveräne Open-Source-Office- und Kollaborationssuite. Ziel ist ein leistungsfähiges Netzwerk aus Betriebs-, Vertriebs- und Implementierungspartnern, das den Rollout souveräner Lösungen in Verwaltung und Wirtschaft beschleunigt. Für Approved Sovereign Service Provider gelten dabei besonders hohe Anforderungen an Sicherheit und Souveränität. ZenDiS verlangt hierfür unter anderem ein BSI-C5-Testat. Als erster Approved Sovereign Service Provider unterstreicht STACKIT damit seinen Anspruch, Organisationen eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf der sie digitale Angebote souverän und selbstbestimmt betreiben können.

BAAINBw und Marine Alutech schließen Vertrag über Mehrzweckkampfboote für das Seebataillon.

Das Seebataillon der Deutschen Marine soll zukünftig als land- und seebewegliche Infanterie in Küstengewässern und im küstennahen Raum an Land zum Einsatz kommen. Hohe Bedeutung hat dabei die eigene taktische Mobilität auf dem Wasser.

Ein Watercat M18

Dazu hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 12. Oktober 2026 mit dem finnischen Unternehmen Marine Alutech Oy Ab einen Vertrag zur Beschaffung von Mehrzweckkampfbooten des Typs Watercat M18 AMC geschlossen.

Vertragsunterzeichnung der Fa. Marine Alutech und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz am 12. Oktober 2026

Der Vertrag umfasst die Beschaffung von insgesamt 15 Booten samt Ausbildung, Dokumentation und Zubehör. Die Boote haben eine Gesamtlänge von ca. 20 m. Durch ihre Bauweise erreichen sie hohe Fahrtgeschwindigkeiten. Der operationelle Schwerpunkt liegt bei Einsätzen im küstennahen Raum. Dazu nimmt das Boot neben seiner Besatzung Marineinfanteristen mitsamt ihrer persönlichen Ausrüstung auf. Eine integrierte Bugrampe ermöglicht das schnelle Anlanden sowie das direkte Be- und entladen von Personal und Material an flachen Ufern.