Nun ist es doch passiert. Bei der Wahl zum Landtagspräsidenten bekam Tobias Rausch die meisten Stimmen. Mit 48 Ja Stimmen, 29 Nein Stimmen und 5 Enthaltungen wurde Tobias Rausch der erste Landtagspräsident der AfD in Deutschland. Die BSW hatte im Vorfeld schon die Unterstützung des AfD Kandidaten angekündigt. AfD und BSW haben zusammen 44 Stimmen. Wo kommen die 4 zusätzlichen Stimmer her? Das fragt sich auch Sven Schulze ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und jetziger Fraktionschef der CDU. Nun werfen die anderen Fraktionen der CDU vor, die Abweichler kommen von der CDU. Das kann natürlich nicht eindeutig geklärt werden. Die Landtagsabgeordneten unterliegen keinem Fraktionszwang.
Heute berichte ich über die Harzkristall Manufaktur in Derenburg bei Wernigerode. Sie gehört zu den wenigen noch produzierenden Glashütten in Deutschland. Die 1949 durch sudetendeutsche Glasmacher gegründete Hütte ist die einzige Hütte im Harz und die nördlichste Glashütte Deutschlands. Die zweistöckige Einkaufswelt mit zwei ganzjährigen Weihnachtsabteilungen lädt zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Hier erlebt man Glas in allen Formen und Farben. Ein Großteil der Produkte wird noch heute in der Glasmanufaktur hergestellt. Von Glasschmuck über dekorative Glastiere und Outdoor-Produkte bis hin zu exklusiven Glasvasen und Lampenschirmen aus Glas findet man hier ein vielfältiges Sortiment aus Glas.
Kinder wünschen sich den Familienurlaub einfacher, als Eltern denken.
Viele Eltern in Deutschland spüren den Druck, den perfekten Familienurlaub auf die Beine zu stellen. Dabei wünschen sich Kinder womöglich etwas viel Einfacheres.
Holiday Inn by IHG
Laut einer neuen Umfrage im Auftrag von Holiday Inn® by IHG sehen sich 86 Prozent der Eltern in der Verantwortung, den Urlaub für ihre Kinder zu etwas Besonderem zu machen. Fragt man sie, was ihren Kindern am wichtigsten ist, nennen sie mit großer Mehrheit Spaß, Freiheit, gemeinsame Zeit und einfache Momente. Volle Reisepläne und aufwendige Erlebnisse spielen dabei eine deutlich kleinere Rolle.
Die repräsentative Umfrage unter 750 Eltern von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren in Deutschland zeigt, dass Kinder immer stärker in die Urlaubsplanung eingebunden werden. Die finale Entscheidung treffen weiterhin die Eltern, doch 40 Prozent holen aktiv die Meinung ihrer Kinder ein. Am häufigsten reden die Kinder bei Aktivitäten und Ausflügen (70 Prozent) sowie beim Essen und Trinken (58 Prozent) mit. Die Eltern berichten zudem, dass der Urlaub mit Kindern als Mitplanern mehr Freude macht: Die Vorfreude wächst, und die Planung wird zur gemeinsamen Familiensache.
Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass sich die Wünsche der Kinder überraschend leicht erfüllen lassen, leichter, als viele Eltern annehmen. Fast sieben von zehn Eltern glauben, dass ihren Kindern kleine, unbeschwerte Momente mehr bedeuten als große Attraktionen oder teure Erlebnisse. Nach Einschätzung ihrer Eltern würden sich Kinder für mehr Zeit zum Spielen (30 Prozent), mehr Abenteuer (30 Prozent), mehr Spontanität (22 Prozent) und mehr bewusste Familienzeit (18 Prozent) entscheiden. Feste Zeitpläne und lange Besichtigungsprogramme rücken dabei in den Hintergrund.
In einem Drittel der Großunternehmen ab 500 Beschäftigten erschwert die Fehlerkultur nach eigener Einschätzung Innovation und das Ausprobieren neuer Ansätze. Das zeigt die Randstad-ifo-HR-Befragung für das dritte Quartal 2026.
Jedes dritte Großunternehmen sieht Fehlerkultur als Innovationsbremse.
Die zentralen Ergebnisse:
34 % der Großunternehmen erleben ihre Fehlerkultur als Innovationshemmnis; bei Kleinunternehmen (bis 49 Mitarbeitende) sind es 11 %.
Nur 28 % der Großunternehmen berichten, dass Fehler offen angesprochen werden; bei Kleinunternehmen sind es 62 %.
72 % der Großunternehmen passen nach bekannt gewordenen Fehlern Abläufe, Zuständigkeiten oder Informationen an; Kleinunternehmen: 44 %.
Der Größenvergleich zeigt zwei unterschiedliche Seiten des Umgangs mit Fehlern: In großen Unternehmen werden sie seltener offen angesprochen, nach ihrer Entdeckung aber häufiger organisatorisch aufgearbeitet. Ein Blick darauf, wie Fehler überhaupt sichtbar werden, ergänzt dieses Bild.
Große Unternehmen: Mehr Kontrolle und Prozesse, weniger Offenheit
Insgesamt nennen 32 % der Unternehmen interne Kontrollen, Auswertungen oder Qualitätsprüfungen als üblichen Weg, wie Fehler aufgedeckt werden. Bei 28 % werden relevante Fehler meist durch Kolleg:innen oder Führungskräfte sichtbar, bei 19 % durch externe Hinweise. Nur 18 % nennen die unmittelbar betroffenen Mitarbeitenden selbst als Hinweisgeber:innen. In der Industrie ist der Abstand besonders groß: In 43 % der Fälle werden Fehler durch interne Kontrollen öffentlich und nur in 14 % der Fälle durch die betroffenen Mitarbeiter:innen.
„Kontrollen und klare Abläufe helfen, Fehler zu erkennen und zu beheben. Sie sagen aber noch wenig darüber aus, ob Beschäftigte ein Problem auch von sich aus ansprechen können“, sagt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovation & Concepts bei Randstad Deutschland. „Ein Fehler lässt sich professionell bearbeiten, sobald er bekannt ist. Für eine offene Fehlerkultur ist aber ebenso wichtig, dass dieser Fehler ohne Angst vor möglichen disziplinarischen Folgen benannt sowie früh und transparent im Team besprochen werden kann, damit das Unternehmen daraus lernen kann.“
Auch bei der weiteren Bearbeitung handeln Großunternehmen systematisch: 51 % klären nach einem bekannt gewordenen Fehler Verantwortlichkeiten. Unter den Kleinunternehmen sowie den Betrieben mit 50 bis 249 Beschäftigten tun dies jeweils 27 %. Wie eine Organisation bekannte Fehler aufarbeitet, sagt allerdings noch nicht, ob ihre Fehlerkultur das Ausprobieren neuer Ansätze erleichtert.
Wer morgens mit dem E-Scooter zur Arbeit fährt, will sich vor allem auf eines verlassen: dass er ankommt. Sicher, mit genug Akku und ohne wochenlang auf eine Reparatur zu warten, wenn doch einmal etwas klemmt. Genau dort setzt Segway jetzt an. Der weltweit umsatzstärkste Hersteller von E-Kickscootern hat in Köln und Paris zwei neue Flaggschiffe vorgestellt:den ZT3 MAX und den MAX G3 Pro.
Segway E-Scooter bei der Produktpräsentation in Köln.
Die eigentliche Botschaft des Tages ging allerdings über die Scooter hinaus: Sicherheit und hohe Kundenzufriedenheit stehen an erster Stelle. Dafür soll der Service künftig näher und einfacher sein.
„Simply Moving“ lautet die Mission des Unternehmens. Mobilität soll einfach und alltagsgerecht sein und Spaß machen. Ein Spielzeug ist der E-Scooter aber längst nicht mehr, denn aus dem Freizeitgerät ist eine ernstzunehmende Fahrzeugkategorie für den Alltag geworden. Nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren in Deutschland Ende 2025 rund 1,66 Millionen E-Scooter versichert, mehr als doppelt so viele wie noch 2022.
„Wenn ein Produkt vom gelegentlichen Gebrauch zur täglichen Abhängigkeit wird, ändert sich der Kern des Wettbewerbs“, sagt Johnny Zhang, Vice President der Segway Micromobility Business Group. Die entscheidende Frage laute heute: „Kann ich mich darauf verlassen?“ Sind Reichweite und Sicherheit vertrauenswürdig, ist der Scooter leicht zu kaufen und leicht zu reparieren?
Marktführer mit Verantwortung
Segway stellt in Köln seine Strategie für mehr Sicherheit und besseren Kundenservice in Europa vor.
Segway ist laut Daten von Euromonitor International seit drei Jahren in Folge die weltweit führende Marke bei E-Kickscootern und hat seit 2016 mehr als 16 Millionen Einheiten ausgeliefert. Aus dieser Größe leitet Segway eine Verpflichtung ab. „Führung bedeutet nicht Marktanteil“, so Zhang. „Sie bedeutet, den Standard dafür zu setzen, wohin sich die Kategorie entwickeln sollte.“ Drei Themen stehen für den Hersteller dabei im Vordergrund: Sicherheit, reale Reichweitenangaben und ein Service nah am Kunden.
Sicherheit als Grundlage
Sicherheit gehöre zur DNA des Unternehmens, betont Segway. Bei den neuen Scootern zeigt sich das auch an den Bremsen. So besitzen die präsentierten Modelle Bremsscheiben mit 140 Millimetern Durchmesser, statt 120 Millimeter wie bei den Vorgängern. Beim MAX G3 Pro verkürzt sich der Bremsweg dadurch laut Hersteller um 15 Prozent. Ein intelligentes Bremssystem soll zudem verhindern, dass das Hinterrad blockiert. Der ZT3 MAX koppelt mit dem kombinierten Bremssystem ICBS Vorder- und Hinterradbremse.
Neu mit Blick auf Sicherheit sind außerdem Blinker am Heck, ein Wunsch vieler Kunden. Wer abbiegt, ist damit auch für den Verkehr dahinter deutlich zu erkennen.
Dass diese Sicherheitsbemühungen mehr als ein Werbeversprechen sind, zeigen auch unabhängige Tests. Im E-Scooter-Test 2026 des ADAC erzielte der Segway Ninebot F3 Pro D das beste Gesamtergebnis im Testfeld, in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit mit der Note 1,6.
Reichweite: So gemessen, wie man tatsächlich fährt
Zu Vertrauen und Kundenzufriedenheit gehört für Segway auch eine reale Reichweitenangabe. Da die meisten Menschen mit voller Geschwindigkeit unterwegs sind, misst das Unternehmen bei Höchsttempo und stellt diese Reichweite an die erste Stelle. Den Wert im sparsamen Eco-Modus nennt es im Vergleich. Der MAX G3 Pro in der deutschen Version zeigt eine Reichweite von 100 Kilometer bei 20 km/h. Beim ZT3 MAX sind es 72 Kilometer bei Höchstgeschwindigkeit.
„Die Zahlen, die wir veröffentlichen, sollen dem entsprechen, was Fahrende erleben“, sagt Zhang. „Wir wollen lieber über reale Fahrerlebnisse konkurrieren als über aufgeblähte Marketingzahlen.“ Geprüft wird im Labor und zusätzlich auf der Straße. Das Messverfahren für die Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit ließ Segway 2024 nach eigenen Angaben als erster Hersteller vom TÜV Rheinland zertifizieren. Der neue, strengere „Real Range“-Standard beendet den Reichweiten-Test, sobald das Tempo auf 60 Prozent des Maximums fällt, statt, wie sonst üblich, den Akku komplett leerzufahren.