Wie drohnenfreundlich sind Deutschlands Großstädte?

Neue Auswertung zeigt: In 19 der 20 größten deutschen Städte gelten auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche besondere Vorgaben für Drohnenflüge.

Drohnenflüge in der Stadt: Die Kopter-Profi Geo-Zonen-Datenanalyse 2026 zeigt, dass in 19 der 20 größten deutschen Städte auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche besondere Vorgaben für Drohnenflüge gelten. Bild: Kopter-Profi GmbH

Wie viel Raum bleibt Drohnenpiloten in deutschen Großstädten? Wo müssen sie mit besonderen Vorgaben rechnen? Eine neue Studie von Kopter-Profi zeigt, welche Anteile der Stadtflächen von geografischen Gebieten nach § 21h Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) erfasst werden. In diesen Gebieten gelten für Drohnenflüge besondere Regeln und Voraussetzungen. Im Folgenden werden die geografischen Gebiete vereinfachend als Geo-Zonen bezeichnet.

Für die Untersuchung hat Kopter-Profi die offiziellen Geodaten der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt (DIPUL) mit den Verwaltungsgrenzen der 20 größten deutschen Städte verschnitten.

Das Ergebnis: In 19 der 20 Städte liegen mehr als 50 Prozent der Stadtfläche innerhalb mindestens einer berücksichtigten Geo-Zone. In 15 Städten sind es mehr als 60 Prozent, in neun sogar über 70 Prozent.

Den höchsten Wert erreicht Bremen: 82,73 Prozent des Stadtgebiets werden von mindestens einer Geo-Zone erfasst. Es folgen Düsseldorf mit 78,89 Prozent und Nürnberg mit 78,86 Prozent. Den niedrigsten Wert unter den untersuchten Städten weist Münster mit 46,66 Prozent auf.

Besonders deutlich zeigt die Analyse den Einfluss von Wohngrundstücken. Werden diese nicht berücksichtigt, beträgt der ungewichtete Mittelwert der 20 untersuchten Städte 48,80 Prozent. Unter Einbeziehung der Wohngrundstücke liegen 66,89 Prozent des Stadtgebiets in Geo-Zonen.

Am stärksten verändert sich das Ergebnis in Bochum: Hier steigt der Anteil der von Geo-Zonen erfassten Stadtfläche durch die Berücksichtigung von Wohngrundstücken von 32,88 auf 61,71 Prozent, ein Plus von 28,83 Prozentpunkten. In Essen beträgt der Unterschied 27,58 Prozentpunkte.

Die Kälte kommt: Warum sich eine Standheizung jetzt lohnt.

Freie Scheiben, warmer Innenraum und saisonale Preisaktionen: Mit diesen Tipps kommen Autofahrer entspannter durch die kalte Jahreszeit

Entspannt in den Tag starten mit einem vorgewärmten Auto.

Die Temperaturen sinken, die ersten frostigen Nächte stehen bevor. Für viele Autofahrer beginnt damit die Zeit des Frierens und Eiskratzens. Besonders bei modernen Fahrzeugen wie SUVs ist das oft mühsam: Sie sind höher gebaut und ihre Frontscheiben nicht immer bequem erreichbar.

Eine komfortablere und sicherere Alternative ist die Nachrüstung einer Standheizung. Sie erwärmt Fahrzeug und Scheiben bereits vor Fahrtantritt. Wer beispielsweise morgens oder nach der Arbeit einsteigt, findet einen vorgewärmten Innenraum vor und profitiert von eis- und beschlagfreien Scheiben und guter Sicht.

Kein Frieren, kein Eiskratzen. Eine Standheizung sorgt für freie Scheiben und mehr Komfort.

Wird auch der Motor mit vorgewärmt, reduziert sich seine Belastung durch Kaltstarts und er erreicht schneller seine Betriebstemperatur.

Wer über eine Nachrüstung nachdenkt, sollte sich gerade jetzt informieren. Viele Fachwerkstätten bieten zu Beginn der kalten Jahreszeit saisonale Rabattaktionen und eine Verlängerung der Gewährleistung an. Außerdem profitieren Autofahrer über den gesamten Winter von den Vorteilen. Weitere Informationen dazu gibt es zum Beispiel auf www.webasto.com/standheizung.

Moderne Standheizungen lassen sich in zahlreiche Benzin- und Dieselfahrzeuge nachrüsten. Die Steuerung erfolgt je nach Modell bequem über eine Fernbedienung oder per Smartphone-App. Der Einbau wird von spezialisierten Werkstätten durchgeführt und dauert in der Regel einen Arbeitstag.

Fünf Tipps zur Standheizung

Für mehr Nachrichtenkompetenz in Baden-Württemberg: Pilotprojekt startet in Schwäbisch Gmünd.

Social Media, KI-Chatbots und Desinformation prägen den Informationsalltag junger Menschen zunehmend. Umso wichtiger ist es, Informationen einzuordnen und ihre Verlässlichkeit beurteilen zu können.

Auftaktevent in Schwäbisch Gmünd für mehr Nachrichtenkompetenz: Medien- und Bildungspartner stellen ihre Angebote vor. /

Um diese Kompetenzen an Schulen zu stärken, starten die Robert Bosch Stiftung und die Initiative #UseTheNews gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein Pilotprojekt. An vier Schulen in Schwäbisch Gmünd wird zunächst erprobt, wie Nachrichten-, Informations- und Kommunikationskompetenz (NIK) nachhaltig vermittelt werden kann. Die Erkenntnisse aus der Region sollen wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Projekts und seine perspektivische Ausweitung auf ganz Baden-Württemberg geben.

Auftaktevent in Schwäbisch Gmünd für mehr Nachrichtenkompetenz: Medien- und Bildungspartner stellen ihre Angebote vor.

Beim Auftaktevent am 8. Oktober kamen rund 40 Schülerinnen und Schüler sowie 15 Lehrkräfte der vier Pilotschulen in der „eule gmünder wissenswerkstatt“ zusammen. Nach einem Talk mit SWR-Redakteur Tilo Spanhel und journalistischem Creator Chris Müller gaben regionale Partner Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Medienpraxis. Die Themen reichten von Audio- und Lokaljournalismus über Auslandsberichterstattung bis zu Künstlicher Intelligenz und Desinformation.

Als Partner des Auftaktevents wirkten die Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken, die eule gmünder wissenswerkstatt, die Gmünder Tagespost, Journalismus macht Schule e.V., das Kreismedienzentrum Ostalbkreis, die Landesanstalt für Kommunikation, die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Radio 7, der Südwestrundfunk (SWR) und der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V. mit. Im Laufe des Projekts sollen weitere Partner in Baden-Württemberg einbezogen werden.

Die Schülerinnen und Schüler konnten verschiedene Perspektiven kennenlernen, mit Medienschaffenden ins Gespräch kommen und entwickelten anschließend eigene Ideen für medienpraktische Projekte an ihren Schulen. Diese werden im Laufe des Schuljahres an den vier Pilotschulen weiterentwickelt und umgesetzt.

Die medienpraktische Arbeit ist dabei ein Baustein eines umfassenderen Ansatzes. Ergänzt wird sie durch die Qualifizierung von Lehrkräften, Schulentwicklungsarbeit und ein Quartierskonzept für die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren. So soll Nachrichten-, Informations- und Kommunikationskompetenz auf unterschiedlichen Ebenen der Schule gestärkt und als wesentlicher Bestandteil der Demokratieförderung nachhaltig verankert werden. Perspektivisch soll das Projekt auf weitere Teile Baden-Württembergs ausgeweitet werden.

Dr. Stella Voutta, Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung GmbH: „Demokratie braucht informierte Bürger:innen – und das Fundament dafür legen wir in den Schulen. Der mündige Umgang mit Nachrichten und Informationen ist weit mehr als ein Themenblock im Unterricht und sollte als grundlegender Kompetenzerwerb fest im Schulalltag verankert sein. Hier setzt unser Pilotprojekt an: Wir qualifizieren Lehrkräfte und bringen sie gezielt mit Medienprofis und außerschulischen Partnern zusammen. So stärken wir Schulen und Lehrkräfte genau da, wo sie Unterstützung brauchen.“

Vanessa Bitter, Geschäftsführerin der UseTheNews gGmbH: „Das Pilotprojekt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel, Nachrichtenkompetenz bis 2030 an allen Schulen in Deutschland zu verankern. Dazu gehört, junge Menschen als aktive Mitgestaltende einzubeziehen. Wenn Schülerinnen und Schüler eigene Medienprojekte entwickeln und umsetzen, erwerben sie nicht nur wichtige Kompetenzen, sondern erfahren zudem Selbstwirksamkeit.“