Notgroschen, neues Auto oder Altersvorsorge: Wer Geld zurücklegt, verfolgt meist ganz unterschiedliche Ziele. Im zweiten Quartal 2026 lag die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 9,6 Prozent. Das heißt vereinfacht: Von 100 Euro verfügbarem Einkommen wurden im Durchschnitt 9,60 Euro gespart.

Doch dieser Durchschnittswert dient nicht als persönlicher Richtwert. Wie viel jemand sinnvoll zurücklegen sollte, hängt vielmehr von den eigenen finanziellen Möglichkeiten und Zielen ab. Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) geben Orientierung, worauf es beim Sparen ankommt.
Wie hoch ist die Sparquote in Deutschland?
Die Sparquote ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl. Sie setzt das Sparen der privaten Haushalte ins Verhältnis zu ihrem verfügbaren Einkommen. Die 9,6 Prozent sind damit ein Durchschnittswert und kein persönlicher Richtwert für die Höhe der eigenen Sparrate.
Für die persönliche Finanzplanung kommt es vielmehr auf die eigenen Voraussetzungen an: Wie hoch sind die regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben? Welche Rücklagen sind vorhanden? Welche größeren Ausgaben stehen bevor? Und welche langfristigen Ziele gibt es? Erst dieser Überblick zeigt, welcher finanzielle Spielraum zum Sparen tatsächlich besteht.
Wie viel vom Einkommen sollte man sparen?