Schlagwortarchiv: Technik & Innovation

Spannender Blick in die Zukunft: Weltpremieren Opel STX Concept und Opel GSE 27FE auf dem Pariser Autosalon enthüllt.

„Gerade ist eine spannende Zeit für Opel. Nach dem erfolgreichen Start von Grandland, Mokka und Frontera sind wir klar auf Wachstumskurs“, begrüßte Opel CEO Florian Huettl die anwesenden Journalisten auf der heutigen Opel-Pressekonferenz der „Mondial de l’Auto“. „Wir haben nun für so gut wie jede Kundengruppe das perfekte Angebot. Und wir beschleunigen das Tempo weiter, mit Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro und vier neuen Modellen bis 2030“, kündigte Huettl an.

Opel CEO Florian Huettl (r.), Marketingchefin Rebecca Reinermann (l.) und Designchef Mark Adams (2.v.l.) zeigen visionären STX Concept.

Was der Opel CEO mit „mehr Tempo“ meinte, wurde in den folgenden Minuten offensichtlich: Denn die Weltpremieren, die Huettl gemeinsam mit Opel-Marketingchefin Rebecca Reinermann und Opel-Designchef Mark Adams enthüllte, stehen für den nächsten wegweisenden Schritt in Sachen deutscher Ingenieurskunst und Hochleistung – der visionäre Opel STX Concept und der Formel-E-GEN4-Rennwagen Opel GSE 27FE.

Weltpremiere 1: Visionärer Opel STX Concept zeigt Kombi-Design von morgen

„Der Opel Sports Tourer eXperimental Concept, kurz: Opel STX Concept, führt unsere lange Sports Tourer-Geschichte in die Zukunft“, sagte Huettl. Deutsche Ingenieurskunst, emotionales Design und intelligente Technologien kombiniert er so, dass Fahrer und Passagiere höchsten Fahrgenuss erleben. „Er hat ein noch mutigeres, selbstbewussteres Markengesicht mit prominenterem Opel Vizor und dazu eine neue Lichtsignatur“, beschreibt Designchef Mark Adams. „Der STX Concept repräsentiert den nächsten ambitionierten und spannenden Schritt des Opel-Designs.“ Zugleich verbindet die visionäre Studie ebenso technisches wie emotionales Styling mit wegweisenden Lösungen, die für eine bessere Aerodynamik und Effizienz sorgen. So wird der STX Concept nicht nur zu einem Showcar, das wegweisendes Design mit innovativen Technologie-Ideen präsentiert, sondern das die visionäre Weiterentwicklung des Sports Tourers vorwegnimmt und bereits Elemente kommender Opel-Modelle in sich trägt.

Weltpremiere 2: Opel GSE 27FE als Quintessenz der GSE-Welt

Ebenso wie die jüngste Studie aus Rüsselsheim zeichnet sich auch die zweite Opel-Weltpremiere, der Formel-E-Rennwagen Opel GSE 27FE, durch deutsche Ingenieurskunst und Präzision kombiniert mit innovativen Technologien aus. „Dabei stellt GSE den spannendsten Ausdruck von Opel dar. Hochleistung, die wir mit Race, Drive und Play für alle erlebbar machen“, kündigte Marketingchefin Rebecca Reinermann an.

Mehr Sicherheit, mehr Nähe: Segway baut Servicenetz mit 1.000 Fachhändlern in Europa auf.

Wer morgens mit dem E-Scooter zur Arbeit fährt, will sich vor allem auf eines verlassen: dass er ankommt. Sicher, mit genug Akku und ohne wochenlang auf eine Reparatur zu warten, wenn doch einmal etwas klemmt. Genau dort setzt Segway jetzt an. Der weltweit umsatzstärkste Hersteller von E-Kickscootern hat in Köln und Paris zwei neue Flaggschiffe vorgestellt: den ZT3 MAX und den MAX G3 Pro.

Segway E-Scooter bei der Produktpräsentation in Köln.

Die eigentliche Botschaft des Tages ging allerdings über die Scooter hinaus: Sicherheit und hohe Kundenzufriedenheit stehen an erster Stelle. Dafür soll der Service künftig näher und einfacher sein.

„Simply Moving“ lautet die Mission des Unternehmens. Mobilität soll einfach und alltagsgerecht sein und Spaß machen. Ein Spielzeug ist der E-Scooter aber längst nicht mehr, denn aus dem Freizeitgerät ist eine ernstzunehmende Fahrzeugkategorie für den Alltag geworden. Nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren in Deutschland Ende 2025 rund 1,66 Millionen E-Scooter versichert, mehr als doppelt so viele wie noch 2022.

„Wenn ein Produkt vom gelegentlichen Gebrauch zur täglichen Abhängigkeit wird, ändert sich der Kern des Wettbewerbs“, sagt Johnny Zhang, Vice President der Segway Micromobility Business Group. Die entscheidende Frage laute heute: „Kann ich mich darauf verlassen?“ Sind Reichweite und Sicherheit vertrauenswürdig, ist der Scooter leicht zu kaufen und leicht zu reparieren?

Marktführer mit Verantwortung

Segway stellt in Köln seine Strategie für mehr Sicherheit und besseren Kundenservice in Europa vor.

Segway ist laut Daten von Euromonitor International seit drei Jahren in Folge die weltweit führende Marke bei E-Kickscootern und hat seit 2016 mehr als 16 Millionen Einheiten ausgeliefert. Aus dieser Größe leitet Segway eine Verpflichtung ab. „Führung bedeutet nicht Marktanteil“, so Zhang. „Sie bedeutet, den Standard dafür zu setzen, wohin sich die Kategorie entwickeln sollte.“ Drei Themen stehen für den Hersteller dabei im Vordergrund: Sicherheit, reale Reichweitenangaben und ein Service nah am Kunden.

Sicherheit als Grundlage

Sicherheit gehöre zur DNA des Unternehmens, betont Segway. Bei den neuen Scootern zeigt sich das auch an den Bremsen. So besitzen die präsentierten Modelle Bremsscheiben mit 140 Millimetern Durchmesser, statt 120 Millimeter wie bei den Vorgängern. Beim MAX G3 Pro verkürzt sich der Bremsweg dadurch laut Hersteller um 15 Prozent. Ein intelligentes Bremssystem soll zudem verhindern, dass das Hinterrad blockiert. Der ZT3 MAX koppelt mit dem kombinierten Bremssystem ICBS Vorder- und Hinterradbremse.

Neu mit Blick auf Sicherheit sind außerdem Blinker am Heck, ein Wunsch vieler Kunden. Wer abbiegt, ist damit auch für den Verkehr dahinter deutlich zu erkennen.

Dass diese Sicherheitsbemühungen mehr als ein Werbeversprechen sind, zeigen auch unabhängige Tests. Im E-Scooter-Test 2026 des ADAC erzielte der Segway Ninebot F3 Pro D das beste Gesamtergebnis im Testfeld, in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit mit der Note 1,6.

Reichweite: So gemessen, wie man tatsächlich fährt

Zu Vertrauen und Kundenzufriedenheit gehört für Segway auch eine reale Reichweitenangabe. Da die meisten Menschen mit voller Geschwindigkeit unterwegs sind, misst das Unternehmen bei Höchsttempo und stellt diese Reichweite an die erste Stelle. Den Wert im sparsamen Eco-Modus nennt es im Vergleich. Der MAX G3 Pro in der deutschen Version zeigt eine Reichweite von 100 Kilometer bei 20 km/h. Beim ZT3 MAX sind es 72 Kilometer bei Höchstgeschwindigkeit.

„Die Zahlen, die wir veröffentlichen, sollen dem entsprechen, was Fahrende erleben“, sagt Zhang. „Wir wollen lieber über reale Fahrerlebnisse konkurrieren als über aufgeblähte Marketingzahlen.“ Geprüft wird im Labor und zusätzlich auf der Straße. Das Messverfahren für die Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit ließ Segway 2024 nach eigenen Angaben als erster Hersteller vom TÜV Rheinland zertifizieren. Der neue, strengere „Real Range“-Standard beendet den Reichweiten-Test, sobald das Tempo auf 60 Prozent des Maximums fällt, statt, wie sonst üblich, den Akku komplett leerzufahren.

Service: Die Werkstatt in der Nähe

Doc-Einstein.de – Ab wann gibt es das Internet?

Willkommen auf Doc-Einstein.de

Es zählt wohl zu einer der schwierigsten Aufgaben dieses Datum zu fixieren. Das Internet hat auf dem Weg zu seiner heutigen Form viele verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Für den einen beginnt das Internet mit der Einführung des Netzwerkprotokolls TCP/IP, für andere bereits mit dem ARPANET. 1958 wurde von den USA die Forschungsbehörde Advanced Research Projects Agency, kurz ARPA genannt, gegründet. Diese Behörde hatte die Aufgabe, Projekte ausfindig zu machen und zu unterstützen, die den Vereinigten Staaten den entscheidenden technologischen Vorsprung im so genannten kalten Krieg sichern sollten. Paul Baran von der Rand Corporation schlug 1964 ein distributed network (verteiltes Netzwerk) vor.
Dieses System hatte anstatt dem bisherigen, sternförmigen Aufbau, ein dem Spinnennetz (WEB) ähnlichen Aufbau mit einer Vielzahl von Verbindungen zwischen den einzelnen Rechnern. Ein Totalausfall diese Netzwerkes war somit fast auszuschließen. 1989 schlug Berners-Lee seinem Arbeitgeber CERN ein Projekt vor, das auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte.

Doc-Einstein.de – Willkommen auf meiner Webseite, ihr Doc Einstein.

Willkommen auf Doc-Einstein.de

Ab sofort gehe ich hier den Rätseln der Natur, der Gesellschaft, der Technik und des Internets auf den Grund.
Ich erkläre Ihnen bekanntes näher und zeige andere Sichtweisen auf. Ich schaue auch mal unter der Oberfläche nach und zeige verborgene Strukturen auf.

Wie drohnenfreundlich sind Deutschlands Großstädte?

Neue Auswertung zeigt: In 19 der 20 größten deutschen Städte gelten auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche besondere Vorgaben für Drohnenflüge.

Drohnenflüge in der Stadt: Die Kopter-Profi Geo-Zonen-Datenanalyse 2026 zeigt, dass in 19 der 20 größten deutschen Städte auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche besondere Vorgaben für Drohnenflüge gelten. Bild: Kopter-Profi GmbH

Wie viel Raum bleibt Drohnenpiloten in deutschen Großstädten? Wo müssen sie mit besonderen Vorgaben rechnen? Eine neue Studie von Kopter-Profi zeigt, welche Anteile der Stadtflächen von geografischen Gebieten nach § 21h Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) erfasst werden. In diesen Gebieten gelten für Drohnenflüge besondere Regeln und Voraussetzungen. Im Folgenden werden die geografischen Gebiete vereinfachend als Geo-Zonen bezeichnet.

Für die Untersuchung hat Kopter-Profi die offiziellen Geodaten der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt (DIPUL) mit den Verwaltungsgrenzen der 20 größten deutschen Städte verschnitten.

Das Ergebnis: In 19 der 20 Städte liegen mehr als 50 Prozent der Stadtfläche innerhalb mindestens einer berücksichtigten Geo-Zone. In 15 Städten sind es mehr als 60 Prozent, in neun sogar über 70 Prozent.

Den höchsten Wert erreicht Bremen: 82,73 Prozent des Stadtgebiets werden von mindestens einer Geo-Zone erfasst. Es folgen Düsseldorf mit 78,89 Prozent und Nürnberg mit 78,86 Prozent. Den niedrigsten Wert unter den untersuchten Städten weist Münster mit 46,66 Prozent auf.

Besonders deutlich zeigt die Analyse den Einfluss von Wohngrundstücken. Werden diese nicht berücksichtigt, beträgt der ungewichtete Mittelwert der 20 untersuchten Städte 48,80 Prozent. Unter Einbeziehung der Wohngrundstücke liegen 66,89 Prozent des Stadtgebiets in Geo-Zonen.

Am stärksten verändert sich das Ergebnis in Bochum: Hier steigt der Anteil der von Geo-Zonen erfassten Stadtfläche durch die Berücksichtigung von Wohngrundstücken von 32,88 auf 61,71 Prozent, ein Plus von 28,83 Prozentpunkten. In Essen beträgt der Unterschied 27,58 Prozentpunkte.

Die Kälte kommt: Warum sich eine Standheizung jetzt lohnt.

Freie Scheiben, warmer Innenraum und saisonale Preisaktionen: Mit diesen Tipps kommen Autofahrer entspannter durch die kalte Jahreszeit

Entspannt in den Tag starten mit einem vorgewärmten Auto.

Die Temperaturen sinken, die ersten frostigen Nächte stehen bevor. Für viele Autofahrer beginnt damit die Zeit des Frierens und Eiskratzens. Besonders bei modernen Fahrzeugen wie SUVs ist das oft mühsam: Sie sind höher gebaut und ihre Frontscheiben nicht immer bequem erreichbar.

Eine komfortablere und sicherere Alternative ist die Nachrüstung einer Standheizung. Sie erwärmt Fahrzeug und Scheiben bereits vor Fahrtantritt. Wer beispielsweise morgens oder nach der Arbeit einsteigt, findet einen vorgewärmten Innenraum vor und profitiert von eis- und beschlagfreien Scheiben und guter Sicht.

Kein Frieren, kein Eiskratzen. Eine Standheizung sorgt für freie Scheiben und mehr Komfort.

Wird auch der Motor mit vorgewärmt, reduziert sich seine Belastung durch Kaltstarts und er erreicht schneller seine Betriebstemperatur.

Wer über eine Nachrüstung nachdenkt, sollte sich gerade jetzt informieren. Viele Fachwerkstätten bieten zu Beginn der kalten Jahreszeit saisonale Rabattaktionen und eine Verlängerung der Gewährleistung an. Außerdem profitieren Autofahrer über den gesamten Winter von den Vorteilen. Weitere Informationen dazu gibt es zum Beispiel auf www.webasto.com/standheizung.

Moderne Standheizungen lassen sich in zahlreiche Benzin- und Dieselfahrzeuge nachrüsten. Die Steuerung erfolgt je nach Modell bequem über eine Fernbedienung oder per Smartphone-App. Der Einbau wird von spezialisierten Werkstätten durchgeführt und dauert in der Regel einen Arbeitstag.

Fünf Tipps zur Standheizung

Weltpremiere in Paris: Opel enthüllt finales Design des GSE 27FE für seine erste Formel-E-Saison.

Paris/Rüsselsheim (ots)

  • Großer Auftritt: Finales Design des Opel GSE 27FE erstmals öffentlich auf dem Pariser Automobilsalon zu sehen
  • Tradition trifft Zukunft: Drei kraftvolle Farbblöcke in Schwarz, Silber und Gelb schlagen die Brücke von legendären Opel-Motorsport-Designs zum elektrischen Rennsport
  • „Yellow means Go“: Opel GSE Yellow und dynamische Lightspeed Stripes machen den Rennwagen sofort erkennbar – auf der Strecke wie auf dem Bildschirm
  • Werksfahrer Mitch Evans: „Sieht fantastisch aus – und vor allem schnell!“
  • Der Countdown läuft: Opel gibt in Jeddah sein Debüt als Werksteam

Kombinierte Werte für Opel Corsa GSE gem. WLTP[1]: Energieverbrauch 16,0-17,0 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A.

Opel GSE 27FE

Vorhang auf für den Opel GSE 27FE: Auf dem Pariser Autosalon feiert Opel die Weltpremiere des finalen Renndesigns für das Auto, mit dem der Rüsselsheimer Hersteller in seine erste Saison der ABB-FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft startet. Gemeinsam mit den Werksfahrern Mitch Evans und Théo Pourchaire zeigt Opel den vollelektrischen GEN4-Rennwagen erstmals öffentlich in seinen endgültigen Farben. Die Enthüllung am 12. Oktober markiert wenige Wochen vor dem Saisonauftakt den nächsten Meilenstein auf dem Weg in die Weltmeisterschaft.

„GSE steht für Performance: im Rennsport geboren, für die Straße entwickelt und weit darüber hinaus erlebbar- mit Präzision, die man in jeder Situation spürt“, sagt Opel-Marketingchefin Rebecca Reinermann. „Mit der Formel E tritt unsere Performance-Marke jetzt in der schnellsten Elektro-Rennserie der Welt an – und das genau in dem Moment, in dem dort mit der GEN4-Generation eine neue Ära beginnt. Der GSE 27FE zeigt mit seinem finalen Design nicht nur unsere Begeisterung für die Formel E, sondern auch klar unseren Anspruch, den Wettbewerb von Anfang an mitzugestalten.“

Vom Test-Look zum Renn-Design: Die Formel E mit Opel-Augen sehen

Das finale Design knüpft an den markanten Auftritt des Prototyps an, der das Team durch das gesamte Testprogramm begleitet hat. Und geht einen entscheidenden Schritt weiter. Entworfen vom Global-Brand-Design-Team in Rüsselsheim, folgt die Gestaltung einer klaren Idee: Sie macht die Kräfte sichtbar, die die Formel E prägen – Luftströmung, Energie und Effizienz.

„Mit dem finalen Design des Opel GSE 27FE zeigen wir, wie die Formel E durch die Augen von Opel aussieht“, sagt Opel Global Brand Design-Manager Pierre-Olivier Garcia. „Aus Luftströmung werden Linien, aus Energie wird Farbe, aus Effizienz wird Präzision. Unsere Motorsport-Tradition liefert die DNA, deutsches Design die Struktur – und die Formel E trägt beides in die Zukunft.“

Schwarz, Silber, Gelb: Drei Farbblöcke mit klarer Aufgabe

Herzstück des Designs sind drei kraftvolle Farbblöcke in Schwarz, Silber und Gelb. Sie greifen legendäre Opel-Motorsport-Lackierungen vergangener Jahrzehnte auf und übersetzen sie ins elektrische Zeitalter. Zugleich ordnet diese Komposition die gewölbten Flächen des Rennwagens, betont seine Proportionen und macht ihn auf den ersten Blick erkennbar – ob in der Boxengasse, im Fernsehen oder bei Renntempo. Neu im finalen Design ist ein metallisch-silbernes „Rückgrat“, das sich über die Mitte des Fahrzeugs zieht. Es bildet die optische Wirbelsäule des GSE 27FE und steht für die Verbindung von fahrerischem Instinkt und technischer Präzision.

„Jedes grafische Element hat einen klaren Platz, eine klare Funktion und einen klaren Grund, da zu sein“, erklärt Garcia. „Das ist deutsches Design: Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Jede Linie folgt der Logik der Performance – deutsche Präzision, gezeichnet in Lichtgeschwindigkeit.“ Schon kleinste Details zeigen das: vom dezenten Schriftzug „Designed in Germany“ bis zur Kennzeichnung „Opel GSE 27FE“. Bewusst zurückhaltend integriert, stehen diese Elemente zugleich für den Stolz auf deutsche Ingenieurskunst, die Leidenschaft für handwerkliche Qualität und den kompromisslosen Anspruch an Präzision.

Lightspeed Stripes: Jedes Watt, jede Linie, jede Sekunde

Wie KI Marktforschung verändert.

Neue Research-Plattform Toluna Bina kombiniert KI-gestützte Exploration mit qualitativer und quantitativer Validierung durch reale Konsumenten.

Synthetische Zielgruppen versprechen, Consumer Research erheblich zu beschleunigen. Doch welche Rolle spielen reale Konsumenten künftig, wenn KI erste Antworten innerhalb weniger Minuten liefern kann? Toluna verfolgt mit seiner neuen Research-Plattform Toluna Bina einen Ansatz, der beides miteinander verbindet: die schnelle Exploration mit synthetischen Personas und die anschließende qualitative und quantitative Validierung durch reale Menschen.

Toluna Bina

Teams können erste Ideen, Hypothesen oder Business-Fragen im Dialog mit synthetischen Zielgruppen untersuchen, Annahmen hinterfragen und Konzepte weiterentwickeln. Wird für eine Entscheidung eine Absicherung durch reale Konsumenten benötigt, lässt sich dieselbe Fragestellung anschließend über Toluna Start in Human Research überführen. Synthetische Exploration und menschliche Validierung werden damit nicht als Gegensätze verstanden, sondern als aufeinanderfolgende Bestandteile eines Research-Prozesses.

Marktforschung früher in Entscheidungen integrieren

Der Ansatz richtet sich dabei nicht ausschließlich an klassische Insights-Teams. Auch Marketing-, Produkt- und Innovationsteams können Research früher in ihre Entscheidungsprozesse integrieren.

Ihr Messeauftritt aus einer Hand.

Mit modernster Technik, interaktivem Content und persönlichen Full-Service zum Messeerfolg.

Von der ersten Idee über die realitätsnahe 3D-Visualisierung bis zur Installation vor Ort und einem umfassenden Full-Service-Paket ist GO4IT! Partner für die komplette medientechnische Betreuung von Messeauftritten und entwickelt ganzheitliche Messeauftritte für Mittelstands- und Großunternehmen.

Von der Planung bis zum laufenden Messebetrieb: GO4IT! bündelt Medientechnik, Content und technische Betreuung für professionelle Messeauftritte.

Moderne Messetechnik, interaktive Inhalte und ein zentraler Ansprechpartner sorgen dafür, dass Marken und Produkte optimal sichtbar werden. Sowohl deutschlandweit als auch im angrenzenden europäischen Ausland bietet GO4IT! ein Gesamtkonzept, das die komplette Veranstaltungstechnik, individuelle Aufbauten sowie alle relevanten Abläufe bis hin zum Livestream beinhaltet.

Von der ersten Vision zum belastbaren Konzept

Wer auf einer Messe ausstellt, möchte bestmögliche Aufmerksamkeit gewinnen, Gespräche anstoßen und sein Unternehmen überzeugend präsentieren. Der Weg dorthin ist jedoch anspruchsvoll und muss optimal geplant sein. Standgestaltung, Veranstaltungstechnik, Inhalte und zahlreiche beteiligte Gewerke müssen präzise aufeinander abgestimmt werden. GO4IT! versteht sich deshalb weniger als klassisches Messebauunternehmen, sondern vielmehr als technischer sowie logistischer Gesamtpartner für Messeauftritte.

Das Unternehmen betreut Mittelstands- und Großunternehmen aller Branchen in ganz Deutschland und hat zudem Erfahrung im angrenzenden europäischen Ausland, wie etwa in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Manche Kunden kommen bereits mit einer innovativen Idee oder konkreten gestalterischen Vorstellungen. Andere wissen zwar, welches Produkt oder welche Botschaft sie präsentieren möchten, benötigen jedoch Unterstützung bei der Inszenierung. In beiden Fällen beginnt die Zusammenarbeit mit einer ausführlichen Beratung und der Konzeption eines beeindruckenden Messestands.

Auf Basis der verfügbaren Fläche entwickelt GO4IT! ein technisches Konzept, das Raumaufteilung, Ton, Licht und Farbwirkung ebenso berücksichtigt wie geeignete Präsentationsmedien. Auf Wunsch entstehen zudem interaktive Anwendungen und Content zur übereinstimmenden Abrundung des Messeauftritts.

„Wer einen Messeauftritt plant, hat meistens genug um die Ohren. Standkonzept, Technik, Content, dazu mehrere Dienstleister, die alle etwas anderes sagen. Genau da wollen wir unseren Kunden den Rücken freihalten. Sie sollen sich ganz auf ihre Messe konzentrieren, um die Technik dahinter kümmern wir uns“, sagt Maximilian Hüttenbrauck, Sales- und Key-Account-Manager bei GO4IT!.

Planungssicherheit durch realitätsnahe 3D-Visualisierung und innovative Technik

Henkel plant neues MINT-Bildungszentrum in Düsseldorf für mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr.

Henkel baut gesellschaftliches Engagement zum 150. Jubiläum aus

Henkel baut sein Bildungsengagement anlässlich des 150-jährigen Jubiläums aus und entwickelt seine erfolgreiche Bildungsinitiative „Henkel Forscherwelt“ weiter.
  • Globaler Ausbau der Bildungsinitiative Forscherwelt anlässlich des 150. Jubiläums von Henkel mit Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe bis 2030
  • Neues MINT-Bildungszentrum in Düsseldorf-Holthausen sowie weitere internationale MINT-Labore geplant
  • Langfristig sollen in Düsseldorf und Umgebung mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche jährlich erreicht werden
  • Schwerpunkt auf frühe Förderung von Naturwissenschaften und Technik sowie Zugang zu Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche

Henkel baut in den nächsten Jahren sein Bildungsengagement deutlich aus und plant unter anderem die Errichtung eines neuen MINT-Bildungszentrums an seinem Hauptsitz in Düsseldorf-Holthausen. Mit dem Projekt schafft das Unternehmen einen dauerhaft in der Stadt verankerten außerschulischen Lern- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Familien und entwickelt zugleich seine erfolgreiche Bildungsinitiative „Henkel Forscherwelt“ weiter.

Anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums stärkt Henkel die Forscherwelt am Hauptsitz und weltweit. Neben dem neuen Zentrum in Düsseldorf-Holthausen sollen bis Ende 2030 vier weitere Forscherwelt-Labore weltweit entstehen. Hinzu kommen mobile Forscherwelt-Angebote in sechs zusätzlichen Ländern. Für das Gesamtprojekt investiert Henkel bis 2030 einen zweistelligen Millionenbetrag.

Mit der Forscherwelt fördert Henkel seit 2011 frühe MINT-Bildung. Die Initiative gibt es bereits in über 20 Ländern, und bis heute haben mehr als 130.000 Kinder weltweit daran teilgenommen. Die Zahl der Länder, in denen die Forscherwelt aktiv ist, soll nun auf über 30 erweitert werden.

„Neugier und Entdeckergeist sind wichtige Voraussetzungen für Lernen und Innovation. Mit der Forscherwelt möchten wir Kinder ermutigen, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und eigene Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig wollen wir dazu beitragen, dass hochwertige Bildungsangebote möglichst vielen jungen Menschen offenstehen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Umfeld“, sagt Dr. Simone Bagel-Trah, Schirmherrin der Forscherwelt und Vorsitzende des Aufsichtsrats sowie des Gesellschafterausschusses von Henkel.

„Mit dem Ausbau unserer Forscherwelt-Initiative möchten wir in Düsseldorf sowie an weiteren internationalen Standorten noch mehr Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Naturwissenschaften, Technik und Innovation praktisch zu erleben. Unser Ziel ist es, dabei auch junge Menschen zu erreichen, die bislang nur eingeschränkten Zugang dazu haben. Das Projekt ist Teil der langfristigen gesellschaftlichen Verantwortung, die wir im Rahmen unseres 150-jährigen Firmenjubiläums und darüber hinaus übernehmen. Denn Bildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft – und genau hier möchten wir dauerhaft einen Beitrag leisten. Gerade die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studien belegen die Bedeutung von Investitionen in Bildungsangebote“, sagt Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel.

Beitrag zur Bildungslandschaft Düsseldorfs

Hubig kündigt schärferes Vorgehen gegen Deepfakes an.

BIG BANG KI FESTIVAL 2026 mit Besucherrekord: 11.400 Gäste
Microsoft-Manager Alexander Britz fordert KI-Verhaltenskodex, Jens de Buhr KI-Pause

Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig (r., SPD), im Livegespräch mit der ehemaligen Bundeswirtschafts- und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am 17. September 2026 auf der Bühne des BIG BANG KI FESTIVALS in der „Station Berlin“

Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig hat auf dem BIG BANG KI FESTIVAL in Berlin gestern ein schärferes Vorgehen gegen Deepfakes angekündigt. Zugleich forderte Microsoft-Manager Alexander Britz einen Verhaltenskodex für Künstliche Intelligenz. Festival-Host Jens de Buhr sprach sich angesichts der rasanten technologischen Entwicklung für eine zeitweise KI-Pause aus. Das BIG BANG KI FESTIVAL hat am 16. und 17. September einen neuen Besucherrekord aufgestellt – 11.400 Gäste kamen in die „STATION Berlin“.

Hubig: Gesetzeslage reicht nicht aus

„Derzeit reicht die Gesetzeslage nach unserer Auffassung noch nicht aus, um sich gut vor Deepfakes schützen zu können“, sagte Hubig nach ihrem Live-Interview mit der ehemaligen Bundeswirtschafts- und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Ein Gesetzentwurf ihres Hauses soll zeitnah ins Bundeskabinett und anschließend in den Bundestag kommen. Vorgesehen sind unter anderem schärfere Möglichkeiten, gegen die Verbreitung von Deepfakes und die Herstellung pornografischer Deepfakes vorzugehen. Betroffene sollen Verantwortliche leichter identifizieren, Inhalte löschen lassen und unter bestimmten Voraussetzungen Accounts gerichtlich sperren lassen können.

Microsoft fordert Leitplanken für KI

FOTON präsentiert sein gesamtes Produktportfolio auf der IAA.

TRANSPORTATION 2026 in Hannover und treibt seine internationale Expansion weiter voran.

Am 14. September öffnete die IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover ihre Tore und brachte führende Unternehmen und Branchenakteure aus der globalen Nutzfahrzeugindustrie zusammen. BAIC FOTON präsentierte auf der Messe eine Reihe von Komplettfahrzeugen und selbst entwickelten Kernkomponenten. Mehrere Modelle feierten dabei ihr internationales Debüt.

Am Stand von BAIC FOTON auf der IAA TRANSPORTATION 2026 zeigt das Unternehmen die gesamte Bandbreite seines Nutzfahrzeugportfolios /

Im Rahmen einer eigens veranstalteten Pressekonferenz informierte das Unternehmen zudem über den aktuellen Stand seiner Europa-Strategie, wichtige Meilensteine seiner globalen Entwicklung sowie die Einführung neuer Flaggschiff-Produkte. Mit seiner Kompetenz in Produktinnovation, Schlüsseltechnologien und neuen Antrieben entwickelt BAIC FOTON seine internationale Strategie konsequent weiter. Dabei geht das Unternehmen über den klassischen Fahrzeugexport hinaus und baut gezielt lokale Strukturen, Partnerschaften und Kompetenzen auf, um seine Präsenz in internationalen Märkten nachhaltig zu stärken. Mit dieser Strategie stärkt das Unternehmen kontinuierlich seine globale Präsenz und verfolgt sein langfristiges Ziel, sich als Nutzfahrzeughersteller von Weltklasse zu etablieren.

13 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge – ein neuer Meilenstein in der globalen Entwicklung von FOTON

Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von BAIC FOTON: Chang Rui, Geschäftsführer der BAIC Group und Vorstandsvorsitzender von BAIC FOTON, übergab offiziell das weltweit 13-millionste Fahrzeug des Unternehmens. Bei dem Jubiläumsfahrzeug handelt es sich um den FOTON GALAXUS 9, der in Spanien bereits Praxistests absolviert hat. Mit seiner Gesamtleistung und Produktqualität zielt das Modell auf den europäischen Premium-Markt für Fernlogistik und steht zugleich für FOTONs kontinuierlichen Fortschritt bei der Expansion in das globale High-End-Segment für Nutzfahrzeuge.

Die Auslieferung von 13 Millionen Fahrzeugen steht nicht nur für das jahrzehntelange Engagement von BAIC FOTON im Nutzfahrzeugsektor, den kontinuierlichen technologischen Fortschritt und die stetige Expansion auf den internationalen Märkten. Sie spiegelt zugleich die zunehmende Reife der chinesischen Nutzfahrzeugindustrie und die weltweit wachsende Anerkennung ihrer Fertigungskompetenzen wider.

Von der Stärkung seiner Position im Heimatmarkt und dem Aufbau einer soliden industriellen Basis bis zur Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit auf mehr als 140 Länder und Regionen steht der Entwicklungsweg von BAIC FOTON beispielhaft für den Wandel der chinesischen intelligenten Fertigung von einer starken heimischen Basis hin zu einer zunehmend internationalen Präsenz.

Siri und Alexa bekommen einen Bruder. Und der will Geschäfte machen.

Siri kennt das Wetter. Alexa spielt Musik. swAIper soll wissen, welchen Kunden ein Unternehmen morgen braucht.

Wir haben den blauen Button gepresst: Das war der swipecor Launch mit u.a. Advisery Board Member Wolfgang Bosbach und der Vorsitzenden des Boards Britta Hübner

In Berlin hat das deutsche Technologieunternehmen swipecor eine Plattform vorgestellt, die Business-Netzwerken grundlegend anders denken will. Nicht mehr Kontakte sammeln, nicht mehr endlos suchen, nicht mehr auf den richtigen Zufall hoffen. Die eigens entwickelte künstliche Intelligenz soll erkennen, welche Unternehmen und Menschen geschäftlich zueinanderpassen. Der Anspruch ist groß: Aus einem sozialen Netzwerk soll ein Business Operating System werden.

Siri kann erklären, ob es morgen regnet. Alexa kann das Licht ausschalten, Musik starten oder an einen Termin erinnern. Seit Jahren haben sich digitale Assistenten in unseren Alltag geschoben. Sie beantworten Fragen, steuern Geräte und organisieren Kleinigkeiten. Nur ausgerechnet dort, wo eine einzige richtige Verbindung Hunderttausende oder sogar Millionen Euro wert sein kann, ist der Unternehmer noch erstaunlich oft auf sich allein gestellt: bei der Frage, wen er eigentlich kennenlernen müsste.

Genau das will ein deutsches Technologieunternehmen jetzt ändern. Der neue digitale Kollege heißt swAIper. Oder, wie man es nach der fulminanten Präsentation in Berlin auch formulieren könnte: Siri und Alexa bekommen einen Bruder. Nur will der keine Musik spielen. Der will Geschäft machen.

swAIper ist der KI-Businessagent der neuen Plattform swipecor, die in Berlin erstmals in größerem Rahmen vorgestellt wurde. Hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt eine ziemlich grundsätzliche Idee. Denn während klassische Business-Netzwerke vor allem dokumentieren, wen ein Mensch bereits kennt, will swipecor zunehmend erkennen, wen ein Unternehmer kennen sollte. Nicht irgendwann. Sondern möglichst genau dann, wenn auf der einen Seite ein konkreter Bedarf und auf der anderen Seite die passende Lösung existiert.

Kunststoffbranche zeigt Zukunftspotenzial auf Konferenz in Berlin.

Material-Innovationen für die Hightech-Agenda Deutschland.
Bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen nötig

Innovative Kunststoffe für den Hightech-Standort Deutschland

Kunststoffe sind die unsichtbare Schlüsseltechnologie für den Hightech-Standort Deutschland. KI-generiertes Bild

Um sich stärker als Hightech-Standort zu positionieren, braucht Deutschland die Innovationskraft der Kunststoffindustrie. Deren großes Potenzial stellte der Verband Plastics Europe Deutschland jetzt auf einer Innovationskonferenz in Berlin heraus. Zahlreiche Unternehmen präsentierten dort zukunftsweisende Lösungen für globale Schlüsselthemen wie nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Energieversorgung, Medizintechnik, Robotik oder Kreislaufwirtschaft, mit denen die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Agenda das Land im internationalen Wettbewerb voranbringen will. Entscheidend ist dabei, neue Produkte und Technologien schneller in industrielle Wertschöpfung zu überführen.

Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin, Plastics Europe Deutschland

„Deutschland verfügt über exzellente Forschung, hochqualifizierte Fachkräfte, weltweit erfolgreiche Unternehmen und starke industrielle Netzwerke. Was uns zu oft fehlt, ist der Sprung von der Idee in den Markt“, betonte Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland. „Gerade deshalb darf unser Land nicht nur auf Sozialreformen blicken, sondern benötigt auch eine neue Innovationsdebatte. Im Kern geht es darum, wie wir innovative und nachhaltige Materialien wie Kunststoffe dabei optimal einsetzen. Innovation Made in Germany darf nicht in Laboren oder Pilotanlagen steckenbleiben, sondern muss hierzulande im industriellen Maßstab Realität werden. Die Investitionsentscheidungen fallen jetzt, aber dazu braucht es dringend verlässliche Rahmenbedingungen.“

Hightech-Agenda der Bundesregierung braucht Materialkompetenz

„Deutschland muss sein Profil als Hightech-Standort weiter schärfen“, hob auch Dr. Thorsten Dreier, Chief Technology Officer von Covestro, in seiner Keynote hervor.

Dr. Thorsten Dreier, CTO, Covestro

„Die Zukunftsfelder der Hightech-Agenda haben eines gemeinsam: Sie brauchen hohe Materialkompetenz. Ohne leistungsfähige Kunststoffe werden viele dieser Technologien nicht funktionieren. Wer Technologieführerschaft anstrebt, muss deshalb auch die dafür erforderlichen Material-, Produktions- und Wertschöpfungsketten im eigenen Land sichern.“

Neben Covestro präsentierten die Kunststoffspezialisten ARCUS Greencycling Technologies, BASF, Borouge International, Dow, Evonik, Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, LYB, matterr, Polymaterials, Röhm und VinylPlus auf der Konferenz Werkstoffe, Technologien und Lösungen insbesondere mit Blick auf die Hightech-Agenda. Die Bandbreite reichte von Hochleistungsanwendungen für Energie, Mobilität, Infrastruktur, energieeffiziente Gebäude, Industrie 4.0. und weitere Zukunftsindustrien bis zu neuen Recyclingtechnologien und alternativen Rohstoffen.

In einer Podiumsdiskussion verwies Dr. Carsten Gerhardt, Partner bei der Unternehmensberatung EY, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Investoren und Politik für leistungsfähige Innovationsökosysteme: „Deutschland sollte insgesamt stärker entlang kompletter Wertschöpfungsketten und konkreter Skalierungsprojekte denken.“

WEMAG: Robotik muss sich am Werkstück beweisen.

Mit Cobots und Automatisierung gegen den Fachkräftemangel.
Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, versprechen Entlastung und stabile Prozesse. Ob sie im Mittelstand wirtschaftlich arbeiten, entscheidet sich jedoch nicht im Prospekt, sondern in der Fertigung. In Fulda können Unternehmen den Praxistest vor der Investition machen.

WEMAG-Geschäftsführer Christopher Schaus präsentiert einen Cobot im praktischen Einsatz

Der Ersatz einer beschädigten Maschinenwelle kann mehrere zehntausend Euro kosten. In einer Laserschweißanlage in Fulda führt ein Cobot den Schweißkopf millimetergenau über die defekte Stelle. Material wird dort aufgetragen, wo es fehlt. Anschließend lässt sich das Bauteil in der Metallbearbeitung wieder auf Maß bringen. Der Roboter ist in diesem Moment kein Ausstellungsstück, sondern Teil eines konkreten Instandsetzungsprozesses.

Solche Anwendungen zeigen, warum sich der Blick auf Robotik im Mittelstand verändert. Lange galten Roboter als Technik für große Serien und abgeschottete Fertigungszellen. Kollaborative Systeme sind kompakter, lassen sich für wechselnde Aufgaben einrichten und können Beschäftigte direkt im Prozess unterstützen. Doch aus technischer Machbarkeit folgt noch kein wirtschaftlicher Nutzen.

Christopher Schaus erlebt diese Lücke regelmäßig. Der Geschäftsführer und Inhaber der WEMAG GmbH & Co. KG betreibt am Unternehmenssitz in Fulda unter anderem ein Schweißtechnik- und Robotikzentrum. „Wir sehen in Robotern Lösungen für den Fachkräftemangel, sinkende Margen unserer Kunden und Technologielücken, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt er. Zugleich warnt er davor, sich von einer gelungenen Standardvorführung täuschen zu lassen: „Ob ein einzelnes Gerät in die technische Umgebung und organisatorischen Abläufe passt, darf nicht erst nach dem Kauf auffallen.“

Warum der Roboterarm nicht genügt