50 Jahre Apfelkabinett: Jubiläum mit Biss im Bundeskanzleramt.

Königlicher Besuch, knackige Zahlen und ein Rezept zum Anbeißen: Zum 50. Jubiläum haben Apfel- und Blütenhoheiten aus Deutschlands wichtigsten Anbaugebieten die neue Ernte nach Berlin gebracht. Für alle anderen gibt es auf Instagram eine Zutatenbox für den Jubiläums-Apple-Pie zu gewinnen.

Das Apfelkabinett 2026
V.L. Alexander Dobrindt (Bundesminister des Inneren), Karin Prien (Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Dorothee Bär (Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Dr. Stefanie Hubig (Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz), Jochen Westermann (Präsident des DRV), Alida Kühne (Blütenkönigin von Sachsen und Sachsen-Anhalt), Anna Maria Steffelin (Apfelhoheiten-Kandidatin von Obst vom Bodensee), Antonia Augenstein (Mecklenburger Blütenkönigin), Alois Rainer (Landwirtschaftsminister), Friedrich Merz (Bundeskanzler), Verena Hubert (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen), Sarah van Afferden (Apfelkönigin von Tönnisvorst), Nils Schmid (Mitglied des Deutschen Bundestages), Emelie Franziska Lanz (Apfelhoheiten-Kandidatin von Obst vom Bodensee), Anna Faby (Blütenkönigin aus dem Alten Land), Alexander Schweitzer (Bundesminister für Arbeit und Soziales), Dr. Christian Weseloh (Geschäftsführer BVEO und Vorstand DRV)

Wenn im Herbst die Äpfel das Regiment im Kanzleramt übernehmen, ist wieder Apfelkabinett. Und in diesem Jahr hat der traditionsreiche Termin besonders viel Biss: Seit 50 Jahren bringen Vertreterinnen der deutschen Apfelanbaugebiete die neue Ernte auf die bundespolitische Bühne – und damit jede Menge Frische, Vielfalt und heimischen Genuss.

Zum runden Geburtstag kamen auch in diesem Jahr Apfel- und Blütenhoheiten aus den verschiedensten Regionen Deutschlands ins Kanzleramt. Im Gepäck: rund 300 Kilogramm knackig-frische Äpfel und eine bunte Auswahl beliebter Sorten wie Elstar, Gala, Red Jonaprince, Roter Boskoop, Red Prince und Holsteiner Cox.

Ein halbes Jahrhundert Kernkompetenz

Das Apfelkabinett ist eine fruchtige Konstante im Kalender der deutschen Apfelbranche – und zwar seit 1976. Initiiert von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO), bringt die Aktion damit seit fünf Jahrzehnten heimischen Obstbau und Bundespolitik an einen Tisch – oder besser gesagt: an einen gut gefüllten Apfelkorb.

Doch stehen dabei nicht nur die Früchte im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen dahinter. Das Apfelkabinett macht daher Jahr für Jahr sichtbar, wie viel Vielfalt, Know-how und regionale Wertschöpfung in heimischen Äpfeln stecken.

Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO) sagt anlässlich des Jubiläums: „50 Jahre Apfelkabinett zeigen, wie fest der Apfel zu Deutschland gehört. Er ist unkompliziert, vielseitig, gesund und schmeckt eigentlich immer – ob direkt aus der Hand, im Kuchen, im Salat oder herzhaft kombiniert. Gleichzeitig steht jeder heimische Apfel für die Arbeit unserer Erzeugerinnen und Erzeuger in den Regionen.“

Apfelliebe in Zahlen

Süß, säuerlich, saftig oder besonders knackig: Beim Apfel hat fast jeder seinen Favoriten. Gut, dass die Auswahl groß ist. Von bewährten Klassikern bis zu neueren Züchtungen sorgt das heimische Sortiment für reichlich Abwechslung im Obstkorb. Ganz vorn in der Einkaufsgunst lag, wie schon seit Jahren, auch 2025 wieder der Elstar mit 16,8 Prozent Marktanteil. Dahinter folgten Braeburn mit 13,3 Prozent und Gala/Royal Gala mit 12,8 Prozent. Drei Sorten, viele Fans – und noch längst nicht das Ende der Geschmacksvielfalt.

(Quelle: AMI auf Basis des YouGov Consumer Panel Germany)

Heimvorteil im Obstkorb

D-NEWS.TV – Landtag in Sachsen-Anhalt beschloss Initiative für friedensschaffenden Politik.

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Der neue Landtag von Sachsen-Anhalt hat mit den Stimmen von AfD und BSW einen Antrag beschlossen, der die geschäftsführende Landesregierung aufruft, „sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, insbesondere durch eine entsprechende Initiative im Bundesrat, für eine Verhinderung der weiteren Eskalation in der Ukraine und für die Verwirklichung einer friedensschaffenden Politik einzusetzen“. Im Rahmen einer langfristigen Friedensordnung sei auf den Status der Ukraine als neutraler Staat hinzuwirken. In der Debatte sagte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der sich im Dezember zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt wählen lassen will, er sei stolz darauf, dass zum ersten Mal ein Landtag eine Friedensinitiative für den Russland-Ukraine-Krieg starte.

Die neue Zuckersteuer in Deutschland.

Die neue Zuckersteuer in Deutschland soll ab 1. Juli 2027 gelten und gezuckerte Getränke nach ihrem Zuckergehalt besteuern. Ziel ist es, Gesundheit zu schützen, Kosten im Gesundheitssystem zu senken und die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren.

Bundeskanzler Merz auf Zuckerberg (C) DPWA.de KI Design

Die Bundesregierung hat Mitte Oktober 2026 die Einführung einer Zuckersteuer auf zuckergesüßte Getränke beschlossen. Damit folgt sie den Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit sowie zahlreichen Verbänden aus Medizin, Wissenschaft und Verbraucherschutz. Die Steuer soll dazu beitragen, den hohen Konsum stark gezuckerter Getränke zu reduzieren und langfristig die gesundheitlichen Folgen wie Übergewicht, Diabetes, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen und Karies einzudämmen.

Die jährlichen Versorgungskosten, die durch den Konsum zuckerhaltiger Getränke entstehen, werden auf rund 2,1 Milliarden Euro geschätzt. Durch die neue Abgabe sollen diese Kosten sinken und gleichzeitig die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung stabil bleiben. Die Steuer soll außerdem einen Anreiz für Hersteller schaffen, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu reduzieren.

Welche Getränke sind betroffen?

Besteuert werden sollen Getränke mit einem Gesamtzuckergehalt von mindestens fünf Gramm pro 100 Milliliter. Dazu gehören unter anderem:

  • Limonaden und Softdrinks
  • Eistees
  • Energydrinks
  • Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz
  • Sirupe und Konzentrate für Gastronomie und Haushalte

Nicht betroffen sind alkoholhaltige Getränke, alkoholfreies Bier oder Wein, reine Frucht‑ und Gemüsesäfte sowie Getränke, die ausschließlich mit Süßungsmitteln gesüßt sind.