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LÄSSIG setzt auf regenerative Landwirtschaft

Babenhausen (ots) Von Beginn an sucht LÄSSIG immer wieder nach neuen, innovativen Wegen, um seine Produkte noch fairer, nachhaltiger und sozialer zu gestalten. Ein Prozess, der 2022 durch die Kooperation mit Raddis® einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht hat. Das Raddis® System setzt im gesamten Baumwoll-Anbauprozess auf regenerative Anbaumethoden. Aus der nachhaltigen Baumwolle entstand vor zwei Jahren bei LÄSSIG eine kleine, aber feine Mulltücher-Kollektion, die jungen Familien ein gutes Gefühl gibt und sich aktiv für die Zukunft unseres Planeten und unserer Kinder einsetzt.

LÄSSIG x RADDIS® – BLOSSOM COLLECTION Bildrechte: Lässig GmbH

Die limitierte LÄSSIG x Raddis® Cotton Swaddle-Kollektion war erst der Anfang. LÄSSIG und Raddis® setzen ihre Zusammenarbeit fort und präsentieren 2024 neue, angesagte Produkte, die das Baby-Sortiment noch vielfältiger machen und aktiv dazu beitragen, die gesamte Wertschöpfungskette der Baumwolle nachhaltig zu transformieren. Der neue Blossom-Print, bestehend aus Baumwollblüten, Sonne, Regenbogen und Regenwolken, spiegelt den Kreislauf der Natur wider und bringt frischen Wind in die Babyausstattung. Mit ganz viel Liebe entwickelt, sind die neuen LÄSSIG x Raddis® Cotton Ponchos, Handtücher, Waschhandschuhe, Bademäntel und Stillschals das ideale Geschenk zur Geburt oder Taufe.

ALLESKÖNNER: DAS MULTIFUNKTIONALE MULLTUCH FÜR BABYS

Mulltücher & -windel, Schnuffeltuch und Spucktuch in einem: Die atmungsaktiven Mulltücher von LÄSSIG sind die absoluten Must-haves für frischgebackene Eltern. In den Größen M (60 x 60 cm), L (80 x 80 cm) und XL (120 x 120 cm) erhältlich, bieten sie mit ihrer 100%igen Baumwollqualität nicht nur höchsten Komfort für zarte Babyhaut, sondern auch vielseitige Einsatzmöglichkeiten. So eignen sie sich mit hübschem Blossom-Allover-Print und „Bloom with Grace“ Schriftzug sowohl als Schmuse-, als auch als Spucktuch. Dazu sind sie herrlich pflegeleicht, lassen sich bei 40° C waschen und sogar im Trockner trocknen.

UVP Größe M: 29,95 EUR

UVP Größe L: 34,95 EUR

UVP Größe XL: 19,95 EUR

MUSLIN PONCHO

Stil und Komfort für die Kleinsten: Der neue Muslin Poncho von LÄSSIG ist nicht nur ein praktischer Begleiter für zu Hause und unterwegs,sondern überzeugt auch mit modernem Design und höchstem Tragekomfort. Der Poncho besteht aus vorgewaschener, atmungsaktiver, 2-lagiger Baumwolle und ist in einem dezenten Naturton mit verspieltem Blossom-Printgehalten. Ausgestattet mit einer gemütlichen Kapuze, lädt er nach dem Schwimmen oder Baden zum Reinkuscheln und Entspannen ein. Mit einer Größe von 60 x 50 cm eignet er sich für Kinder von 12 bis 36 Monaten.

Material: 100 % Baumwolle UVP: 39,95 EUR

MUSLIN SET: KAPUTZENHANDTUCH & WASCHHANDSCHUH

Das Muslin Set von LÄSSIG ist die perfekte Kombination aus Funktionalität und Stil. Bestehend aus einem Kapuzenhandtuch und einem Waschhandschuh, ist es das optimale Badezimmer-Set für zu Hause oder unterwegs. Die atmungsaktive, vorgewaschene, 2-lagige Baumwolle sorgt für ein angenehmes Gefühl auf der Haut, während die praktischen Handtuch-Maße von 80 x 80 cm ideal für Babys von 0 bis 24 Monaten sind. Ein absolutes Muss für die Babyausstattung und ideal auch als Geschenk!

Material: 100 % Baumwolle UVP: 39,95 EUR

BADEMÄNTEL LITTLE ONE & ME

Mit den brandneuen Bademänteln von LÄSSIG x Raddis® sind Eltern und Kinder ab sofort im Partnerlook unterwegs. Die kuscheligen Little One & Me Bathrobes gibt es in den Farben Light Blue und Rose in zwei Erwachsenengrößen (S/M, L/XL) und in einer One-Size Kleinkind-Größe für Kinder im Alter von 2-3 Jahren. Die Bademäntel aus 100 % Baumwolle eignen sich bestens für Aufenthalte im Schwimmbad, im Hotel oder im heimischen Bad. Mit Kapuze und Gürtel ausgestattet, bieten sie sowohl für Erwachsene als auch für Kleinkinder den optimalen Sitz. Für den perfekten Mini Me-Look: Während die Erwachsenenbademäntel über einen farblich abgesetzten Gürtelsaum verfügen, begeistern die Kinderbademäntel mit kleinen Stickereien in der gleichen Farbe.

Material: 100 % Baumwolle

Kinderbademantel UVP: 39,95 EUR

Erwachsenenbademantel UVP: 79,95 EUR

STILLTUCH ODER SCHAL: BEIDES

Multifunktional und stylisch: Der atmungsaktive Muslin Nursing Scarf von LÄSSIG ist ein praktisches Accessoire für frischgebackene Mütter, das durch Komfort und Vielseitigkeit besticht. Als Stilltuch, modischer Schal oder Stola getragen, ist er der perfekte Begleiter für die Stillphase und weit darüber hinaus. Mit einer Größe von 70 x 200 cm ist er groß genug, um Mamas und Babys beim Stillen die nötige Ruhe und Intimität zu schenken. Softe Farben wie Nature, Rose und Light Blue passen sich jedem modernen Outfit harmonisch an. Der farblich abgesetzte Saum setzt moderne Akzente.

Material: 100 % Baumwolle UVP: 29,95 EUR

DAS RADDIS® SYSTEM

Der Begriff Raddis® steht für RADically DISruptive. Das innovative Raddis® Cotton System hat das Ziel, die Wertschöpfungskette der Baumwolle nachhaltig zu transformieren. Weg vom konventionellen, degenerativen, hin zum regenerativen, biologischen Baumwollanbau. Aktuell handelt es sich bei der Baumwolle von Raddis® um Conversion Cotton. Also um Baumwolle von Landwirt:innen, deren Betriebe sich momentan im Umstellungsprozess befinden und künftig nur noch Baumwolle nach dem NPOP-Bio-Standard (Nationalen Programm für Bioproduktion) anbauen.

DIE VORTEILE DES RADDIS® COTTON SYSTEMS

  • Reduzierung des Wasserverbrauchs, da Raddis®-Kulturennur durch Regen gespeist werden
  • Erhöhung der Biodiversität
  • Verzicht auf giftige Pestizide
  • Verzicht auf GMOs (genetisch veränderte Organismen)
  • Verzicht auf synthetische Düngemittel
  • Sequestrierung von Kohlenstoff im Boden
  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes
  • Verdoppelung des Einkommens von Kleinbauern und -bäuerinnen durch höhere Prämien und niedrigere Anbaukosten

LÄSSIG X RADDIS®

Die seit 2022 bestehende Partnerschaft zwischen LÄSSIG und Raddis® ermöglicht es LÄSSIG, hochwertige, funktionale Baby- und Kleinkind-Produkte anzubieten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Das Raddis® System strebt eine radikale Veränderung in der Baumwollindustrie an, weg von konventionellem, degenerativem Anbau hin zu einem regenerativen, biologischen Ansatz. Dabei setzt Raddis® auf umweltfreundliche Anbaumethoden, die unter anderem weniger Wasser verbrauchen und auf giftige Chemikalien verzichten. Durch die enge Zusammenarbeit mit Raddis® hat LÄSSIG nicht nur die Möglichkeit, die Bodengesundheit wiederherzustellen und die Artenvielfalt zu fördern, sondern auch die Lebensgrundlage bedürftiger Bauernfamilien in Anbaugebieten wie Südostindien zu verbessern. Durch höhere Prämien und niedrigere Anbaukosten kann das Einkommen von Kleinbauern und -bäuerinnen Schritt für Schritt verbessert werden.

Lässig GmbH

http://www.laessig-gmbh.de

Spargelboom in Deutschland

Ranking zeigt, wo am meisten geschlemmt wird

Düsseldorf (ots) Die Spargelsaison 2024 läuft auf Hochtouren und der Online-Supermarkt Picnic liefert die ersten Zahlen der Saison. Nach Analyse von über 500.000 Warenkörben aus mehr als 100 Städten stehen die Ergebnisse fest: Spargelnachfrage wächst stark, Deutschlands Spargel-Hauptstadt ist Heidelberg und Spargelernte besonders geschmackvoll dieses Jahr.

Spargelboom in Deutschland Bildrechte: Picnic

Rekordverdächtige Nachfrage

Deutschland ist mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von über 1,5 Kilogramm Spargel weltweit führend. Die Nachfrage 2024 bewegt sich derzeit auf einem neuen Hoch. Die Auswertung von Picnic zeigt: Die Spargelnachfrage ist im Vergleich zum Vorjahr um +18 Prozent gewachsen. Auch der Bio-Anteil ist weiter gestiegen. Während 2020 noch weniger als 6 Prozent Bio-Spargel kauften, bevorzugen dieses Jahr 9 Prozent den Spargel aus ökologischem Anbau.

Aber wo wird am meisten Spargel gegessen? Der Titel Spargel-Hauptstadt von Deutschland geht 2024 an Heidelberg. In keiner anderen Stadt kaufen die Picnic-Kund:innen mehr Spargel. Alleine letzte Woche kam in Heidelberg bei 20 Prozent der Picnic-Kund:innen frischer Spargel auf den Tisch – dies unterstreicht die tiefe Verwurzelung der Spargelkultur in der Region. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Castrop-Rauxel und Köln.

Die Top 10 Spargel-Städte in Deutschland

  1. Heidelberg
  2. Castrop-Rauxel
  3. Köln
  4. Koblenz
  5. Hanau
  6. Cottbus
  7. Oldenburg
  8. Münster
  9. Falkensee
  10. Hamburg

Weißer Spargel bleibt der Favorit und wird traditionell mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise gegessen – das zeigt sich auch in den Warenkörben der Picnic-Kund:innen. Interessanterweise greifen 28 Prozent zu Fertig-Sauce Hollandaise. Die Auswertung zeigt außerdem: Freitag ist mit Abstand der beliebteste Spargeltag – Genuss zum Wochenende.

Spargel dieses Jahr besonders lecker

Spargelbauern bestätigen den Trend: „Wir sind äußerst zufrieden mit dem großen Interesse und den Verkaufszahlen in diesem Jahr“, erklärt Jürgen Jakobs, Inhaber Jakobs-Hof Beelitz und Vorsitzender des Beelitzer Spargel Vereins. „Dank des milden Winters konnten wir früher als üblich mit der Spargelernte beginnen.“ Eine weitere Besonderheit: Durch eine außergewöhnlich hohe Feuchte im Boden kann der Spargel Mineralien besonders gut aufnehmen. „Das sorgt für einen intensiven Geschmack.“ Die aktuell niedrigen Temperaturen stellen keine großen Probleme dar: „Der Spargel hat einen Wachstumsvorsprung und kann die paar kühleren Tage gut verkraften.“

Picnic liefert Spargel aus der Region

„Regionaler frischer Spargel ist in diesem Jahr ein besonderes Highlight“, betont Frederic Knaudt, Mitgründer von Picnic Deutschland. „Wir freuen uns auf den Mai, der durch seine vielen Feiertage viele Gelegenheiten zum Schlemmen bietet.“ Picnic lädt alle Spargelliebhaber:innen ein, die Saison zu genießen und bietet eine breite Palette von frischem Spargel bis zu kreativen Rezepten für die perfekte Spargelmahlzeit.

Über Picnic:

Picnic, Europas schnellst wachsender Online-Supermarkt, überzeugt mit einem einfachen Konzept: kostenlose Lieferung, breites Sortiment von über 10.000 Produkten, Supermarktpreise und emissionsfreie Elektro-Vans. Möglich macht dies Picnics selbst entwickelte Technologie: das Milchmann-Prinzip. Das Unternehmen wurde 2015 in den Niederlanden gegründet, expandierte 2018 nach Deutschland und eroberte 2021 auch den französischen Markt. Picnic hat seine Präsenz stark ausgeweitet und ist nun in über 130 Städten in Deutschland mit einer Flotte von 1.700 Elektro-Vans aktiv. Familien im Alltag Zeit und Geld zu sparen – dafür sieht Picnic in hunderten weiteren deutschen Städten Potential.

Picnic

https://www.picnic.de

Tulpenfelder bei Magdeburg in Schwaneberg sind sehenswert

Nicht nur in Holland gibt es Tulpenfelder, auch in Schwaneberg bei Magdeburg gibt es riesige Tulpenfelder mit Blumen in den unterschiedlichsten Farben.

Ja, es gibt Tulpenfelder in der Nähe von Schwaneberg bei Magdeburg. Tulpenfelder sind im Frühling eine beliebte Attraktion und können eine wunderschöne Kulisse für Fotos bieten.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Blütezeit der Tulpen von Jahr zu Jahr variieren kann und von den Wetterbedingungen abhängt. Es ist daher ratsam, im Voraus zu recherchieren oder sich vor Ort zu informieren, um sicherzustellen, dass die Tulpen in voller Blüte stehen, wenn Sie die Felder besuchen möchten.

Die Tulpen sind aktuell in der Vollblüte und diese dauert ca. bis zum 25. April 2024 !

Das Pflückfeld ist weiterhin rund um die Uhr geöffnet.
Auch wenn das Wetter am Wochenende eher bewölkt werden soll, kann man sich mit einem Strauß Tulpen den Frühling ins Haus holen.
Standort des Pflückfeldes ist der Ortseingang von Schwaneberg.

Spezialkulturen Christiane Degenhardt
Christiane Degenhardt-Sellmann
Bördestr. 3
39171 Sülzetal OT Schwaneberg

Homepage: www.degenhardt-sellmann.de

Grillkompass 2024: So grillen die Deutschen am liebsten

Fleisch und Würstchen kommen am häufigsten auf den Grill

Berlin (ots) Die Tage werden länger, das Wetter wird schöner. Das heißt in Deutschland wird wieder in die Grillsaison gestartet. Doch was kommt am häufigsten auf den Grill und welche Qualität soll das Lebensmittel haben. Gemeinsam mit den Meinungsmachern von Civey bringt das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) den Grillkompass 2024 heraus. Dieser ist Teil des im April startenden Themenmonats „Agrill“.

Grillkompass 2024: So grillen die Deutschen am liebsten.
Bildrechte: Getty Images Fotograf: Simon Kr

Fleisch, Käse oder vegane Alternativen – Was kommt eigentlich auf den Rost?

Fleisch und Würstchen zählen nach wie vor zu den beliebtesten Lebensmitteln auf dem Grill. Hier geben 81 Prozent der Befragten an, dass Fleisch am liebsten fürs Grillen zubereitet wird, 65 Prozent greifen auf Würstchen zurück. Während Fleisch bei Männern und Frauen fast gleichermaßen beliebt ist, sind es bei Würstchen vor allem Männer (71 Prozent), die darauf beim Grillen nicht verzichten möchten. Bei den Fleischarten sind sich die Deutschen ebenfalls einig, vor allem Schweinefleisch (60 Prozent) wird gegrillt, danach folgen Rind (49 Prozent) und Hähnchen (48 Prozent) auf Platz zwei und drei.

Gemüse kommt nur mit knapp 35 Prozent auf den Grill und die Fleischersatzprodukte bilden mit nur 4 Prozent das Schlusslicht beim Grillgut.

„Fleisch ist immer noch das beliebteste Lebensmittel beim Grillen“, sagt Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft. „Dennoch nimmt der generelle Konsum von vegetarischen und veganen Lebensmitteln in Deutschland immer mehr zu. Landwirtinnen und Landwirte erzeugen für alle Ernährungsweisen in Deutschland qualitativ hochwertige Lebensmittel.“

Metzger oder doch Discounter – Wo wird das Grillgut gekauft?

Die Lebensmittel, die auf den Grill kommen, werden überwiegend beim Metzger gekauft. 68 Prozent der Befragten, die Fleisch essen und grillen, geben das an. Dicht gefolgt kommt der Supermarkt mit 59 Prozent. Der Discounter schafft es nur auf 29 Prozent. Auf dem Markt kaufen nur 12 Prozent der Befragten regelmäßig fürs Grillen ein.

Vor allem die junge Zielgruppe (18-29 Jahre) gibt an, dass sie vorwiegend beim Metzger oder Fleischer einkauft, wenn es um das Grillgut geht. Während Befragte im Alter von 40-49 Jahren beim Fleischkauf eher auf Produkte aus dem Supermarkt zurückgreift (69 Prozent).

Wieviel Wert wird beim Grillen auf Tierwohl oder Regionalität gelegt?

53 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen beim Fleischkauf vor allem die Regionalität wichtig ist. 34 Prozent hingegen achten beim Kauf auf Produkte aus Tierwohl-Standards. 32 Prozent ist beim Fleischkauf vor allem der günstige Preis am wichtigsten. Ob es sich um Fleisch aus Biohaltung handelt, interessiert etwa ein Viertel der Deutschen (26 Prozent). 27 Prozent greifen dabei am häufigsten auf bereits grillfertige Produkte zurück, wie etwa mariniertes Fleisch. Vor allem der Altersspanne 65+ ist die Regionalität beim Fleischkauf am wichtigsten (65 Prozent). Der jüngeren Generation (18-29 Jahre) geht es dabei eher um den günstigen Preis (38 Prozent).

„Den Deutschen ist Regionalität und Tierwohl bei Fleischprodukten wichtig„, führt Lea Fließ, Geschäftsführerin beim Forum Moderne Landwirtschaft fort. „Das sind Dinge, die den Landwirtinnen und Landwirten hierzulande am Herzen liegen. Wir freuen uns, dass auch beim Grillen der Fokus immer mehr auf Produkten aus regionaler Herstellung liegt, die unsere heimische Landwirtschaft fördern.“

Liegt grillen eigentlich noch im Trend?

33 Prozent der Deutschen geben an, dass sie mindestens ein- bis fünfmal im Jahr grillen. 20 Prozent sagen sogar, dass sie im Schnitt sechs- bis zehnmal im Jahr grillen. Dennoch scheint das Grillen als Gemeinschaftsaktion deutlich an Beliebtheit zu verlieren, denn 21 Prozent aller Befragten geben an, dass sie nie im Jahr grillen. Damit liegt diese Antwort auf Platz 2. Vor allem bei Befragten ab 65 Jahren + geben 31 Prozent an, dass sie nicht grillen.

Eigener Garten oder doch lieber Balkonien?

Gegrillt wird am liebsten im Garten (81 Prozent Prozent), Balkonien schafft es nur auf 13 Prozent. Öffentlich im Park möchte kaum einer in Deutschland mehr grillen, hier geben nur 0,1 Prozent der Befragten an, dass sie dort normalerweise den Grill anschmeißen.

Übrigens: Liebste Beilage zum Fleisch ist das Brot (71 Prozent) auf Platz zwei schafft es der Kartoffelsalat mit 67 Prozent und 59 Prozent essen am liebsten grünen Salat zum Grillen.

„Grillen ist etwas Gemeinschaftliches, bei dem es um Genuss geht – etwas, das ich mit Freunden oder der Familie mache“, fügt Lea Fließ hinzu. „Uns ist die Stärkung der heimischen Landwirtschaft dabei besonders wichtig, denn wir produzieren für alle Lebensmittel, egal ob es am Ende das Nackensteak, der Käse oder die Paprika ist, die auf dem Grill landet.“

Alle Ergebnisse des Grillkompass 2024 im Themenmonat „Agrill“ finden Sie unter: moderne-landwirtschaft.de/grillkompass.

PolitLupe.de – Freie Bauern gehen juristisch gegen den Chef des Bauernverbandes Schleswig-Holstein vor.

Willkommen auf PolitLupe.de

Hier werden Politik und die Politiker unter die Lupe genommen. Danke.

Halle/MZ (ots) Die Freien Bauern gehen am Amtsgericht Halle juristisch gegen den Bauernpräsidenten von Schleswig-Holstein, Klaus-Peter Lucht, vor.

Klaus-Peter Lucht

Die Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe hat eine einstweilige Verfügung gegen Lucht beantragt. Er soll die Freien Bauern als extreme Rundgruppe eingeordnet haben. „Wir sind keine Radikalinskis und vertreten keine extremen Positionen“, sagte Alfons Wolff, Bundessprecher der Freien Bauern, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Mit dem Antrag wolle man erreichen, dass Lucht diese Behauptung gerichtlich untersagt werde. Die Freien Bauern gingen im Jahr 2018 aus einer Abspaltung des Bauernbundes in Brandenburg hervor. Ihren rechtlichen Sitz hat die Freie Bauern Deutschland GmbH in Landsberg (Sachsen-Anhalt).

WEB: http://www.mz-web.de

Forum Moderne Landwirtschaft gewinnt mit Kaufland weiteren Lebensmittel Einzelhändler als Mitglied

Berlin (ots) Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) gewinnt mit Kaufland weiteren Lebensmitteleinzelhändler als Mitglied. Damit erweitert das FML sein Netzwerk entlang der Lebensmittelkette sowie seine Kompetenz im Bereich Lebensmittel und baut seine Rolle als Vermittler zwischen der Bevölkerung, Landwirt:innen und der Agrarbranche weiter aus.

Kaufland auf der Gruenen Woche in Berlin, 22.01.2024. Bildrechte: Felix Zahn/photothek.de
Fotograf: Felix Zahn

Das Forum Moderne Landwirtschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht moderne Landwirtschaft zu zeigen, wie sie ist. Ziel ist, sie erlebbar und sichtbar zu machen und mit der Gesellschaft zusammenzubringen. Damit die Landwirtschaft in Deutschland Akzeptanz und Wertschätzung erfährt, fördert das FML den Dialog zwischen Landwirt:innen und Bevölkerung. Dafür benötigt es starke Partnerschaften – wie jetzt mit Kaufland. Denn nirgendwo ist die Nähe zu Verbraucher:innen stärker gegeben als an der Supermarktkasse.

Anlässlich der Grünen Woche wird Kaufland Mitglied im Forum Moderne Landwirtschaft und setzt damit ein klares Zeichen, seinen Einsatz für die deutsche Landwirtschaft auch langfristig zu intensiveren und strategisch zu verankern. Dabei setzt Kaufland bewusst auf den Austausch und Dialog mit der Landwirtschaft, dieser wird im Rahmen der Mitgliedschaft intensiviert. Bereits seit mehreren Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Forum Moderne Landwirtschaft.

„Die Mitgliedschaft von Kaufland ist eine enorme Bereicherung für das Forum Moderne Landwirtschaft. Wir wollen den Menschen den Weg der Lebensmittel vom Acker bis auf den Teller zeigen. Mit Kaufland gewinnen wir eine wichtige Perspektive entlang der Lebensmittelkette dazu“, sagt Lea Fließ, Geschäftsführerin des Forum Moderne Landwirtschaft. „Damit die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft gelingt, brauchen wir die Unterstützung der Gesellschaft. Und wo kommt man besser ins Gespräch über die landwirtschaftliche Produktion als da, wo ihre Erzeugnisse gekauft werden, nämlich im Supermarkt? Deshalb ist diese Mitgliedschaft für uns ein wichtiges Signal dafür, dass Lebensmitteleinzelhandel und Landwirtschaft künftig enger zusammenarbeiten, wenn es darum geht, wie wir die Bevölkerung bei dem Transformationsprozess mitnehmen. Darauf freue ich mich sehr.“

Kaufland hebt als Lebensmittelhändler die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der deutschen Landwirtschaft als grundlegenden Teil der täglichen Arbeit hervor. Mit dem Forum Moderne Landwirtschaft eint Kaufland daher das Ziel Landwirten, ihren Produkten und ihrer wertvollen Arbeit, die sie jeden Tag leisten, die Wertschätzung zu verschaffen, die sie verdienen. Der Beitritt ist für Kaufland daher der nächste logische Schritt, das Engagement und den direkten Austausch mit der deutschen Landwirtschaft weiter zu intensivieren.

Weitere Informationen rund um das Forum Moderne Landwirtschaft finden Sie unter: moderne-landwirtschaft.de

VanDrie Group empfängt Landwirtschafts Minister Kalbfleisch-Frühstück auf der IGW

Uddel/Essen (ots) Zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin hatte die VanDrie Group, Weltmarktführer für Kalbfleisch, Frühstück mit gekochter Kalbskeule vorbereitet. Ruth Bouwstra, Director Corporate Affairs & Quality VanDrie Group, und Chefkoch Edgar Buhrs waren beim gemeinsamen Rundgang von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und dem ausscheidenden niederländischen Minister für Landwirtschaft Piet Adema dabei.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, ausscheidender niederländischer Minister für Landwirtschaft Piet Adema, Kai Wegner, regierender Bürgermeister von Berlin, und Chefkoch Edgar Buhrs, VanDrie Group, beim Eröffnungsrundgang auf der Internationalen Grünen Woche. Bildrechte: VanDrie Group

Während der Messe wird Edgar Buhrs am Stand der VanDrie Group in Kochshows präsentieren, wie vielseitig Kalbfleisch einsetzbar ist. Denn dank seines zarten Aromas und des geringen Fettanteils eignet es sich zum Schmoren, Braten und Grillen. Der Chefkoch des führenden Kalbfleischunternehmens wird jeden Tag verschiedene Teilstücke, wie Kalbsleber, Kalbsbries, Ossobuco, Schnitzel und Steaks, zubereiten. IGW-Besucher können sie am Messestand verkosten. So können sie erfahren, wie sich Kalb „from nose to tail“ genießen lässt. Auf diese Weise können alle Kalbfleischfans neue Zubereitungsinspirationen mit nach Hause nehmen und Kalbfleischneulinge auf den Geschmack gebracht werden.

Nachhaltige Zukunft

Mit der ganzheitlichen Vermarktung von Kalbfleisch setzt die VanDrie Group ein zukunftsfähiges Konzept um. So entwickelt sie innerhalb der gesamten Produktionskette immer neue innovative Lösungsansätze für eine nachhaltigere Zukunft. Dazu zählt unter anderem die Emissionsreduzierung in der Kalbfleischproduktion als Teil des Klimaschutzes. Das Kalbfleischunternehmen setzt auf die Optimierung der Futtermittelzusammensetzung, um beispielsweise Methanemissionen zu reduzieren. Darüber hinaus arbeitet die Gruppe an verschiedenen Maßnahmen zur Reduktion von Ammoniakemissionen.

Das Familienunternehmen nimmt seine Verantwortung für artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere sehr ernst. Zur Unterstützung der Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E) wurde das eigene Forschungszentrum DrieVeld etabliert. Der Fokus liegt dabei auf der Erprobung von Futtermittelkonzepten sowie der Verbesserung des Tierschutzes und der Tiergesundheit. An mehr als tausend Plätzen für fünf Abteilungen können Zuchtkälber für die Milchviehhaltung und die Kälber im Kälbersektor erforscht werden.

VanDrie Group

https://www.vandriegroup.de

Grüne Woche bringt Sachsen-Anhalt nach Berlin

Sie ist der weltweite Hotspot für Branchenvertreter aus Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau: die Grüne Woche in Berlin. Vom 19. bis 28. Januar 2024 öffnet die Leitmesse erneut ihre Pforten. Natürlich ist Sachsen-Anhalt auch in diesem Jahr mit einer eigenen Halle vertreten.

Entwicklung, Wachstum, Bewegung und Begegnung: Dafür steht die Sachsen-Anhalt-Halle 23b! Ein neues Konzept punktet mit modernem Standbau und einer ansprechenden Neustrukturierung. Es bietet unseren Ausstellern und den hunderttausenden Besuchern ein noch beeindruckenderes Messe-Erlebnis.

Doch wir halten auch an Bewährtem fest. Unser beliebter Sachsen-Anhalt-Tag am 22. Januar 2024 ist einer der Messehöhepunkte für Branchenvertreter, Partner und alle Interessierten. Bei unterhaltsamen, täglich wechselnden Thementagen im gesamten Messezeitraum werden die erlebnisreichen Regionen unseres Bundeslandes und deren Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Als Besuchermagnet entpuppt sich die alljährlich die große Ausstellerschar der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft und aus Wissenschaft und Tourismus. Auch unser Gute-Laune-Bühnenprogramm wird nicht fehlen. Insider dürfen sich freuen: Das „Grüne Woche“-Lied geht selbstverständlich wieder durch Bein und Ohr…

Um lange Warteschlangen vor Ort zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen den Ticketkauf vorab über den Ticketshop der Grünen Woche:
https://tickets.gruenewoche.de/

Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Unsere Aktionstage in der Sachsen-Anhalt Halle:

Sa. 20.01.2024 Regionaltag: Altmark

Mo. 22.01.2024 Sachsen-Anhalt-Tag und -Abend

Di. 23.01.2024  Regionaltag: Elbe-Börde-Heide

Mi. 24.01.2024 Regionaltag: Harz und Mansfeld-Südharz

Do. 25.01.2024 Regionaltag: Saale-Unstrut

Fr. 26.01.2024  Tag der Landwirtschaft

Sa. 27.01.2024  Regionaltag: Welterberegion Anhalt-Dessau-Wittenberg

https://amg.sachsen-anhalt.de

Özdemir: „Den Spirit der Grünen Woche mit in den Alltag nehmen“ – Eröffnung ErlebnisBauernhof 2024

Berlin (ots) „Ernährung sichern, Natur schützen“ – unter diesem Motto eröffneten heute unter anderem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner sowie Geschäftsführerin des Forum Moderne Landwirtschaft, Lea Fließ, den ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Im Foto oben, von links nach rechts: Janusz Wojciechowski (EU-Agrarkommissar), Joachim Rukwied (Präsident des Deutschen Bauernverbands, Dr. Mario Tobias (CEO Messe Berlin), Christian von Boetticher (Vorsitzender Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie), Lea Fließ (Geschäftsführerin des Forum Moderne Landwirtschaft), Cem Özdemir (Bundeslandwirtschaftsminister), Kai Wegner (Regierender Bürgermeister von Berlin). Bildrechte: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. Fotograf: Annette Birkenfeld

In den kommenden zehn Messetagen wird auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geboten, sich über moderne Landwirtschaft und gesunde Ernährung zu informieren und sich mit Vertretern der Agrarbranche auszutauschen. Zum Auftakt der Grünen Woche wurden besonders fortschrittliche und moderne Betriebe mit einem Award ausgezeichnet.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özedmir betonte bei der offiziellen Eröffnung des ErlebnisBauernhofs, wie notwendig in der jetzigen Diskussion das Miteinander der landwirtschaftlichen Akteure ist: „So wie wir hier stehen, brauchen wir einander, brauchen wir die verschiedenen Ebenen, von den Landwirtinnen und Landwirten bis zum Lebensmittelhandel, aber auch die verschiedenen Ebenen in der Politik, von den Ländern bis zur Europäischen Union. Das Gemeinsame ist jetzt wichtig!“

Der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir besucht zum zweiten Mal den Erlebnisbauernhof auf der Grünen Woche in Berlin, vor allem um sich bei Fachleuten, Landfrauen und der Landjugend zu informieren. Hier im Gespräch mit Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft.
Bildrechte: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. Fotograf: Annette Birkenfeld

Lea Fließ, die Geschäftsführerin des Forum Moderne Landwirtschaft, unterstrich dabei die Rolle der „Grünen Woche“ und des Erlebnisbauernhofs: „Es besteht Redebedarf. Wir bieten hier in unserer Halle ja eine Plattform zum Dialog – für die Branche, für die Politik und für die Verbraucherinnen und Verbraucher.“ Genau dies solle auf die Gesellschaft übertragen werden. „Wir wollen den Spirit der Grünen Woche mit in den Alltag nehmen“, meinte Cem Özdemir, bevor er den Rundgang auf den Ständen des ErlebnisBauernhofs fortsetzte.

Innovationspreis zeichnet besonders moderne Betriebe und Lösungen aus

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung wurde auch der Innovationspreis Moderne Landwirtschaft verliehen. Der Innovationspreis wurde gemeinsam von top agrar und dem Forum Moderne Landwirtschaft ins Leben gerufen, um mehr Anreize für zukunftsfähige Lösungen in der Landwirtschaft zu schaffen. Insbesondere im Hinblick auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz. 13 Betriebe und 30 Unternehmen haben sich für den Award in zwei Kategorien beworben. Die Finalisten wurden durch eine Abstimmung der Online-Community über Instagram gewählt. Der Gewinner wurde letztlich von einer Fachjury gekürt.

„Die Online-Community und wir als Jury hatten wieder die Qual der Wahl zwischen vielen großartigen Ideen und mutmachenden Konzepten. Das spricht für die Innovationskraft der Branche“, ist top agrar Chefredakteur Matthias Schulze Steinmann überzeugt.

Sieger der Hauptkategorie „Kooperation“ ist die AI.Land GmbH, die sich mit ihrem Full-Farming-Ansatz im Gemüsebau gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Jurymitglied und Vorständin der Rentenbank, Nicola Steinbock ist überzeugt, dass dieser Automatisierung-Prozess zu einer ökonomischen und ökologischen Landwirtschaft beiträgt: „AI.Land GmbH bietet ein innovatives Trio aus Robotik, künstlicher Intelligenz und nachhaltiger Landwirtschaft. Die Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Gemüse angebaut wird zu revolutionieren, indem sie den gesamten Prozess von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte automatisiert.“

In diesem Jahr gab es neben der Hauptkategorie „Kooperation“ auch den Sonderpreis „Regenerative Landwirtschaft“. Der Gewinner ist der Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Brandenburg. Dieser wird von der Online-Community als „Brandenburger Pionier“ betitelt. Dem Betrieb ist es gelungen, durch die Anpflanzung von schnellwachsenden Bäumen wie Erlen und Pappeln auf den Ackerflächen ein deutlich besseres Mikroklima zu schaffen und damit die Erträge zu stabilisieren. Denn die Bäume bremsen den Wind, verhindern Erosion und verringern die Verdunstung von der Ackerfläche. Das trägt auch zur Artenvielfalt bei und schafft Rückzugsräume für Kleintiere und Insekten. Preisträger Thomas Domin ist sehr stolz und möchte mit dem Innovationspreis die Chance nutzen, „Landwirte, Verbraucher und alle Menschen da draußen davon zu überzeugen, dass Bäume zu mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft beitragen“.

„Der Landwirtschaftsbetrieb Domin ist ein würdiger Gewinner in unserer Kategorie Regenerative Landwirtschaft, ergänzt Matthias Schulze-Steinmann, Chefredakteur bei top agrar. „Er überzeugt mit einem ganzheitlichen Ansatz und echter Pionierarbeit für eine nachhaltige und resiliente Landwirtschaft.“

Vor allem innovative Lösungen und neue Geschäftsmodelle sind in Hinblick auf Ernährungssicherheit und Naturschutz gefragt. Allerdings nur, wenn die Politik dabei für Landwirtinnen und Landwirte die richtigen Rahmenbedingungen schafft und die Bevölkerung die Transformation der Branche mitträgt. Die Bauernproteste der letzten Wochen zeigen, dass es hier viel Unmut, aber auch Gesprächsbedarf gibt.

„Wir sehen den ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche vor allem als Dialogplattform. Es ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, um Politik und Bevölkerung zu zeigen, wie innovativ und nachhaltig unsere Branche bereits heute ist und vor welchen Herausforderungen sie steht“ erklärt Lea Fließ, Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft. „Nur im Dialog können wir gemeinsam die Landwirtschaft von morgen prägen und auf den Weg bringen.“

Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit moderner Landwirtschaft gelingt beides

Die mehr als 35 Partner des ErlebnisBauernhofes möchten in diesem Jahr anhand verschiedener Beispiele aufzeigen, wie nachhaltig in der modernen Landwirtschaft gewirtschaftet wird und wie Landwirtinnen und Landwirte uns gleichzeitig mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen.

Auch jede Menge Projekte rund um Artenvielfalt und Klimaschutz lassen sich in der Halle finden. Alle Stände und Aktionen zahlen dabei auf das Motto des diesjährigen ErlebnisBauernhofes ein: „Ernährung sichern. Natur schützen.“

„Ernährung sichern und gleichzeitig die Natur schützen. Das sind keine Gegensätze, wenn es um die moderne Landwirtschaft geht“, sagt Lea Fließ, Geschäftsführerin, Forum Moderne Landwirtschaft. „Schon heute leisten unsere Landwirtinnen und Landwirte viel, um im Sinne des Klima-, Tier- und Artenschutzes zu handeln. Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern zehn Tage lang näherbringen, was auf dem Acker und im Stall passiert und welche innovativen Lösungen die Landwirtschaft schon heute prägen.“

Web www.moderne-landwirtschaft.de

Grüne Woche 2024: Nachhaltige Landwirtschaft auch ohne Subventionen?

ErlebnisBauernhof zeigt die Zukunft der deutschen Agrarbranche

Berlin (ots) Die deutsche Landwirtschaft steht seit einigen Wochen wegen der gekürzten Agrarsubventionen und den daraus resultierenden „Bauernprotesten“ im Fokus der Medien.

Joachim Rukwied (Bauernpräsident) im Gespräch mit Ralf Lenge (John Deere) zu alternativen Antriebsstoffen auf der Grünen Woche 2023.
Bildrechte: Forum Moderne Landwirtschaft e.V. Fotograf: Annette Birkenfeld

Dabei stellen nicht die reduzierten Subventionen das Hauptproblem für die Agrarindustrie dar. Vielmehr beschäftigt sie die mangelnde Planungssicherheit und fehlende langfristige Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft. Landwirte wissen schlichtweg nicht, wie es weitergeht. Themen, die auch die Gesamtbevölkerung betreffen.

Lea Fließ, Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft, hebt hervor, dass die aktuellen Demonstrationen der Landwirtinnen und Landwirte den dringenden Gesprächsbedarf zwischen der Agrarbranche, der Politik und der Gesellschaft verdeutlichen. Die Agrarwirtschaft befinde sich in einem Transformationsprozess zu einer modernen und klimaneutralen Landwirtschaft. Dafür müssten die Agrarbetriebe bereits vor den angekündigten Subventionen einen Spagat schaffen: Tiere klimafreundlich zu halten und zeitgleich ökonomisch zu bleiben. Innovative Verfahren seien sehr kosten- und zeitintensiv und mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden. Ein Beispiel ist die Einführung von alternativen erneuerbaren Antriebsstoffen.

Ein zentrales Thema, das auch auf dem ErlebnisBauernhof vom 19. bis 28. Januar im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2024 diskutiert wird.

Unter dem Motto „Ernährung sichern. Natur schützen.“ bietet das Forum Moderne Landwirtschaft einen Ort für den direkten Austausch von Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft.

„Wir sehen den ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche dabei vor allem als eine Dialogplattform und laden Politik, Medien und Bevölkerung zu Gesprächen mit der Branche ein“, sagt Fließ.

Unter anderen werden auch Bundesagrarminister Cem Özdemir und der Bauernpräsident Joachim Rukwied auf der Messe erwartet.

Melden Sie sich gerne zu einen der Pressetermine an. Infos dazu weiter unten.

Biogas, Pflanzenöl und Strom: Erneuerbare Antriebsenergien als Alternative zum Agrardiesel

Nicht nur wegen der angekündigten Kürzungen der Agrardiesel-Subventionen werden alternative Antriebe für Landmaschinen immer wichtiger. Die deutsche Landwirtschaft will nachhaltiger und klimaneutraler werden, deshalb entwickeln auch immer mehr Landmaschinenhersteller innovative Technologien, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Auf dem ErlebnisBauernhof können Besucherinnen und Besucher vier Traktoren mit unterschiedlichen Lösungen für Agrardieselalternativen besichtigen:

New Holland präsentiert einen Traktor, der mit Biomethan betrieben wird. John Deere und Claas zeigen, dass auch Biokraftstoffe wie Pflanzenöl ein möglicher Ersatz für Diesel sein können. Und Fendt hat einen E-Traktor entwickelt, der mit einer Batteriekapazität von 100 kWh rund fünf Stunden auf dem Feld arbeiten kann. Durch innovative, klimafreundliche Mobilitätskonzepte wären Landwirtinnen und Landwirte in Zukunft nicht mehr nur auf Agrardiesel angewiesen und könnten mit den neuen Technologien einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen.

„Auf dem ErlebnisBauernhof wollen wir den Mehrwert für die Bevölkerung aufzeigen, den Digitalisierung, Innovationen und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette bieten, um mithilfe der Landwirtinnen und Landwirte die weltweite Ernährung zu sichern und dem Klimawandel zu begegnen“, so Fließ. Das Forum Moderne Landwirtschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über die Lebensmittelerzeugung auf dem Acker und im Stall zu informieren. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern besteht dazu häufig eine Informationslücke.

Innovationen fördern Klimaschutz

„Auf dem ErlebnisBauernhof wollen wir den Mehrwert für die Bevölkerung aufzeigen, den Digitalisierung, Innovationen und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette bieten, um mithilfe der Landwirtinnen und Landwirte die weltweite Ernährung zu sichern und dem Klimawandel zu begegnen“, so Fließ weiter. Das Forum Moderne Landwirtschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über die Lebensmittelerzeugung auf dem Acker und im Stall zu informieren. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern besteht häufig eine Informationslücke dazu.

Obwohl das Halten von Nutztieren oft als Hauptverursacher der globalen Erwärmung genannt wird, zeigt das Umweltbundesamt (UBA), dass nur 5 Prozent der Gesamtemissionen in Deutschland in der Landwirtschaft entstehen. Dieser Anteil sinkt kontinuierlich, nämlich um 28 Prozent seit 1990. Neue Entwicklungen ermöglichen es, die Haltungsbedingungen präzise zu steuern und führen so zu einem geringeren Ressourcenverbrauch und reduzierten negativen Umweltauswirkungen.

Investitionen, Forschung und der Dialog zwischen Landwirten, Verbrauchern und Politik sind hier weiterhin besonders wichtig. „Die Landwirtschaft in Deutschland ist im Wandel. Sie wird effizienter – gerade auch mit Blick auf Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl. Planungssicherheit, auch auf Seiten der Politik, ist dabei besonders entscheidend“, verdeutlicht die Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft. Bei den aktuellen Protesten geht es den Bäuerinnen und Bauern also nicht primär ums Geld, sondern um eine stabile Politik, die eine Zukunftsperspektive für innovative und nachhaltige Betriebe schafft.

Echte Landwirtinnen und Landwirte treffen

Das Forum Moderne Landwirtschaft bietet unter anderem mit dem ErlebnisBauernhof eine Plattform zum Austausch aller Akteure an. Besucherinnen und Besucher erfahren in Halle 3.2 an den Ständen rund um die Tierhaltung, in welchen Disziplinen unsere Tiere schon heute Weltmeister sind und wie Tierwohl in der Landwirtschaft bereits praktiziert wird. Ob aus dem Stall oder vom Feld – auf dem ErlebnisBauernhof treffen sie auf echte Landwirtinnen und Landwirte. Die AgrarScouts informieren über aktuelle landwirtschaftliche Themen und berichten von ihrem Alltag auf dem Hof.

Gemeinsam mit mehr als 35 Partnerorganisationen aus der Agrarbranche, wird gezeigt, wie es der Landwirtschaft in Deutschland gelingt, unsere Ernährung mit hochwertigen, bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen. Und gleichzeitig das Tierwohl zu fördern, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und unseren Naturhaushalt zu schützen.

Die deutsche Landwirtschaft befindet sich im Wandel und steht in einem Spannungsfeld zwischen Innovationen, Bürokratie, Klimawandel und Tierwohl.

Mehr Effizienz bei gleichzeitig mehr Nachhaltigkeit, mehr Tierwohl und der Wiederherstellung der Natur. Aktuelle Unsicherheiten, wie extreme Wetterbedingungen oder politische Entscheidungen, erschweren jedoch eine langfristige Planung. Eine umweltbewusste Landwirtschaft benötigt eine verantwortungsvolle Tierhaltung, dazu gehören planungssichere Rahmenbedingungen und die Unterstützung aus der Bevölkerung und der Politik.

Unsere Pressetermine:

17. Januar, 9:30 – 09:50 Uhr

Messe Berlin, Halle 3.2 Stand 223

Thema: Erlebnisbauernhof „Ernährung sichern. Natur schützen.“

Erfahren Sie mehr über den ErlebnisBauernhof und seine mehr als 35 Partner

Im Gespräch: Joachim Rukwied (Bauernpräsident), Lea Fließ (Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft)

18. Januar, 16:00 – 17:00 Uhr

Messe Berlin, Messegelände, Halle 6.3, Pressezentrum, Pressekonferenz-Raum

Thema: Moderne Nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland braucht die Tierhaltung

Entdecken Sie, wie moderne Tierhaltung zur Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft beiträgt.

Im Gespräch: Dr. Dirk Köckler (Vorstandsvorsitzender, AGRAVIS Raiffeisen Ag), Jörg Migende (Hauptgeschäftsführer, Deutscher Raiffeisenverband), Kerstin Wriedt (Geschäftsführerin, Initiative Milch), Lea Fließ (Geschäftsführerin, Forum Moderne Landwirtschaft e.V.) und Dr. Malte Rubach (Ernährungswissenschaftler), sowie Sebastian Horn (Landwirt aus Nordrhein-Westfalen).

19. Januar, 10:30 – 12:00 Uhr

Messe Berlin, Halle 3.2 Stand 229 / Studiobühne

Thema: Verleihung Innovationspreis im Rahmen der Eröffnung des ErlebnisBauernhofs

Seien Sie dabei, wenn innovative Akteure der Branche für ihre Beiträge zur nachhaltigen Landwirtschaft ausgezeichnet werden.

Auf der Bühne: Cem Özdemir (Landwirtschaftsminister), Lea Fließ (Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft), Joachim Rukwied (Bauernpräsident), Kai Wegner (Regierender Bürgermeister Berlin), Dr. Mario Tobias (Messe Berlin), Dr. Christian von Boetticher (Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.), sowie die Finalisten des Innovationspreises.

Forum Moderne Landwirtschaft e.V.

http://www.forum-moderne-landwirtschaft.de

GROßDEMONSTRATION IN BERLIN: Frust-Finale – Bauern und Spediteure blockieren Hauptstadt | WELT News

GROßDEMONSTRATION IN BERLIN: Frust-Finale – Bauern und Spediteure blockieren Hauptstadt | WELT News Es ist der vorläufige Höhepunkt der Bauernproteste. An diesem Montag werden Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen Traktoren zu einer Großdemonstration in Berlin erwartet. Unter Landwirten gibt es mächtig Ärger, weil die Bundesregierung Diesel-Vergünstigungen schrittweise streichen will.

https://www.youtube.com/live/CcWJtFJs7Bk?si=DpX8v4jqtS4HPcEs

Die Ampel-Koalition will bisher beim Agrardiesel hart bleiben – macht aber deutlich, sie wolle die Bauern beim Strukturwandel stärker unterstützen, zum Beispiel beim Umbau der Tierhaltung. Worum dreht sich der Streit? Mit Trecker-Korsos machten Landwirte in den vergangenen Tagen quer durch die Republik Front gegen schon abgeschwächte Einsparpläne der Bundesregierung für den Haushalt 2024. Konkret soll die seit mehr als 70 Jahren bestehende Agrardiesel-Begünstigung wegfallen. Noch können sich Betriebe die Energiesteuer teilweise zurückerstatten lassen – mit einer Vergütung von 21,48 Cent pro Liter. Ursprünglich sollte die Hilfe sofort ganz wegfallen. Nun soll sie über drei Jahre auslaufen. Eine zunächst geplante Streichung auch der Kfz-Steuerbefreiung für Landwirtschaftsfahrzeuge hat die Regierung ganz fallen lassen. Was fordern die Bauern? Der Bauernverband hält die Korrekturen für unzureichend und fordert eine komplette Rücknahme der Mehrbelastungen. «Ein fauler Kompromiss, wie er derzeit auf dem Tisch liegt, kann keine Lösung sein – denn der wird keinen Traktor von der Straße holen», hatte Bauernpräsident Joachim Rukwied deutlich gemacht. Der Verband setze darauf, dass die Fraktionsvorsitzenden der Ampel bei einem Gespräch mit Bauernverbänden eine Lösung zum Agrardiesel vorlegen. Rukwied sagte: «Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Beim Gespräch am Montag kann es zunächst nur um den Agrardiesel gehen.» Wie ist die Position der Regierung? Kanzler Olaf Scholz (SPD) und mehrere andere Ampel-Politiker haben angesichts des Proteststurms schon Verständnis und Dialogbereitschaft signalisiert. Konkrete weitere Zugeständnisse beim Agrardiesel waren vorerst aber nicht in Sicht. Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) dringt darauf, der Branche gerade jetzt neue Chancen und Planungssicherheit zu eröffnen – etwa mit einer dauerhaft gesicherten Finanzierung für den Umbau der Tierhaltung hin zu besseren Bedingungen über eine Tierwohlabgabe. Die FDP signalisierte nun Bereitschaft für eine Tierwohlabgabe, die auch auf Verbraucher umgelegt werden könnte. Die stellvertretende FDP-Fraktionschefin Carina Konrad sagte der «Süddeutschen Zeitung», eine Tierwohlabgabe könnte ein Weg sein, die Landwirte beim Umbau ihrer Ställe verlässlich zu unterstützen. Bei der Demo am Montag redet auch Finanzminister Christian Lindner (FDP). Er dämpfte vorab Erwartungen, dass auf die Subventionsstreichungen komplett verzichtet werde. Lindner sagte am Sonntag, er werde bei der Kundgebung «nicht versprechen können, dass alle Bereiche der Gesellschaft Konsolidierungsbeiträge leisten müssen – nur einer nicht». Die Bundesregierung muss wegen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts Milliardenlöcher im Bundeshaushalt stopfen. Was könnten andere Lösungen für die Landwirtschaft sein? Ins Zentrum rücken könnte eine Tierwohlabgabe. Lindner hatte weniger Regulierung und Bürokratie ins Spiel gebracht. Der SPD-Parteivorsitzende Lars Klingbeil sagte am Sonntag in der ARD, in den Mittelpunkt müsse die Frage gestellt werden, wie es gelingen könne, dass es in Deutschland eine starke Landwirtschaft gebe. «Ich finde, das muss dann auch mehr sein als die Frage Agrar-Diesel. Da geht es um die Marktmacht der Discounter. Da geht es beispielsweise auch um die Frage, wie wahnsinnig viel Bürokratie da im Bereich der Landwirtschaft vorhanden ist, wie die abgebaut werden kann.» Was das aber konkret bedeuten könnte, ist unklar. Bei Bauernvertretern hieß es, die Hiobsbotschaft aus Berlin zum Agrardiesel habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Denn auf vielen Höfen, die sich nach schwierigen Zeiten zuletzt stabilisieren konnten, hat sich seit Jahren einiger Frust aufgestaut. #bauern #deutschland #nachrichtensender Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzrepo… Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachri… WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/

BAUERN-GROßDEMO IN BERLIN: „Die Hauptstadt ist jetzt schon lahmgelegt!“ Landwirte gegen Kürzungen

BAUERN-GROßDEMO IN BERLIN: „Die Hauptstadt ist jetzt schon lahmgelegt!“ Landwirte, Handwerker und Spediteure gemeinsam gegen Kürzungen durch Ampel-Regierung Es ist der vorläufige Höhepunkt der Bauernproteste. An diesem Montag werden Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen Traktoren zu einer Großdemonstration in Berlin erwartet.

Unter Landwirten gibt es mächtig Ärger, weil die Bundesregierung Diesel-Vergünstigungen schrittweise streichen will. Die Ampel-Koalition will bisher beim Agrardiesel hart bleiben – macht aber deutlich, sie wolle die Bauern beim Strukturwandel stärker unterstützen, zum Beispiel beim Umbau der Tierhaltung.

Worum dreht sich der Streit? Mit Trecker-Korsos machten Landwirte in den vergangenen Tagen quer durch die Republik Front gegen schon abgeschwächte Einsparpläne der Bundesregierung für den Haushalt 2024. Konkret soll die seit mehr als 70 Jahren bestehende Agrardiesel-Begünstigung wegfallen. Noch können sich Betriebe die Energiesteuer teilweise zurückerstatten lassen – mit einer Vergütung von 21,48 Cent pro Liter. Ursprünglich sollte die Hilfe sofort ganz wegfallen. Nun soll sie über drei Jahre auslaufen. Eine zunächst geplante Streichung auch der Kfz-Steuerbefreiung für Landwirtschaftsfahrzeuge hat die Regierung ganz fallen gelassen. Was fordern die Bauern? Der Bauernverband hält die Korrekturen für unzureichend und fordert eine komplette Rücknahme der Mehrbelastungen.

«Ein fauler Kompromiss, wie er derzeit auf dem Tisch liegt, kann keine Lösung sein – denn der wird keinen Traktor von der Straße holen», hatte Bauernpräsident Joachim Rukwied deutlich gemacht. Der Verband setze darauf, dass die Fraktionsvorsitzenden der Ampel bei einem Gespräch mit Bauernverbänden eine Lösung zum Agrardiesel vorlegen. Rukwied sagte: «Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Beim Gespräch am Montag kann es zunächst nur um den Agrardiesel gehen.» Wie ist die Position der Regierung? Kanzler Olaf Scholz (SPD) und mehrere andere Ampel-Politiker haben angesichts des Proteststurms schon Verständnis und Dialogbereitschaft signalisiert. Konkrete weitere Zugeständnisse beim Agrardiesel waren vorerst aber nicht in Sicht. Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) dringt darauf, der Branche gerade jetzt neue Chancen und Planungssicherheit zu eröffnen – etwa mit einer dauerhaft gesicherten Finanzierung für den Umbau der Tierhaltung hin zu besseren Bedingungen über eine Tierwohlabgabe. Die FDP signalisierte nun Bereitschaft für eine Tierwohlabgabe, die auch auf Verbraucher umgelegt werden könnte. Die stellvertretende FDP-Fraktionschefin Carina Konrad sagte der «Süddeutschen Zeitung», eine Tierwohlabgabe könnte ein Weg sein, die Landwirte beim Umbau ihrer Ställe verlässlich zu unterstützen. Bei der Demo am Montag redet auch Finanzminister Christian Lindner (FDP). Er dämpfte vorab Erwartungen, dass auf die Subventionsstreichungen komplett verzichtet werde. Lindner sagte am Sonntag, er werde bei der Kundgebung «nicht versprechen können, dass alle Bereiche der Gesellschaft Konsolidierungsbeiträge leisten müssen – nur einer nicht». Die Bundesregierung muss wegen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts Milliardenlöcher im Bundeshaushalt stopfen. #bauern #protest #weltnachrichtensender Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzrepo… Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachri… WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/

Resolution der deutschen Baumschulen zur Agrardiesel Rückerstattung

Verabschiedet auf der Wintertagung 2024 in Goslar.

Berlin (ots) Die deutschen Baumschulen sorgen mit ihren Pflanzen für eine lebenswerte grüne Infrastruktur. In Deutschlands Gärten, den Straßen, der freien Natur und den Wäldern.

Die steuerlichen Maßnahmen der Bundesregierung bringen jetzt das Fass endgültig zum Überlaufen. Der BdB fordert daher nachdrücklich die Aufrechterhaltung der Agrardieselrückerstattung. Bildrechte: Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.
Fotograf: Jasmin Wrage

Die hochwertige und nachhaltige heimische Pflanzenproduktion hat ihren Preis. Dabei steht der deutsche Pflanzenmarkt unter großem internationalen Wettbewerbsdruck, teils durch Unternehmen, die von ihren Regierungen massiv gefördert werden.

In den letzten Jahren ist bereits durch die Abschaffung der steuerlichen Pauschalierung für die Baumschulen, durch die Inflation und damit einhergehenden Lohndruck sowie durch steigende Maut und CO2-Bepreisung ein massiver Kostenschub in der Produktion für Gehölze entstanden. Jede weitere Belastung schmälert zusätzlich die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Betriebe.

Dazu kommt, dass die ausufernde Bürokratie mit immer mehr Restriktionen und Dokumentationspflichten den ausnahmslos klein und mittelständisch strukturierten Baumschulen ohnehin schon schwer zusetzt. Und die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln – politisch höchst gewollt – führt zwangsweise zu einem häufigeren Einsatz von landwirtschaftlichen Geräten zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung. Das verteuert bereits heute die Pflanzenproduktion.

Die steuerlichen Maßnahmen der Bundesregierung bringen jetzt das Fass endgültig zum Überlaufen. Wir fordern daher nachdrücklich die Aufrechterhaltung der Agrardieselrückerstattung.

Wenn die Regierungskoalition sicherstellen will, dass auch künftig die Straßenbäume und Blühsträucher, die Ziergehölze und Forstpflanzen für unser Land aus deutschen Baumschulen kommen, dann muss sie beherzt die Pläne der Bundesregierung stoppen. Auch die Bürokratisierung in Landwirtschaft und Gartenbau bedarf einer nachhaltigen Zurückführung. Anstelle von weiteren Belastungen ist genau hier politisches Handeln dringend gefragt. An dieser Stelle müssen endlich politische Taten folgen.

Der Bund deutscher Baumschulen nimmt für sich uneingeschränkt und demokratisch selbstbewusst in Anspruch, die Anliegen der Baumschulerinnen und Baumschuler im Rahmen der freien Meinungsäußerung und des Demonstrationsrechtes zu vertreten. Gleichzeitig lehnt er ausdrücklich Gewalt als Mittel der politischen Interessenvertretung ab.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 900 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von 1 Mrd. Euro.
www.gruen-ist-leben.de