Archiv der Kategorie: Harz

D-NEWS.TV – Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz

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Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz

Ich berichte heute aus dem historischem Carlswerk in Mägdesprung im Selketal im Harz. Das Carlswerk liegt direkt am überregionalen Wanderweg Selketalstieg, auch der Bahnhof Mägdesprung der Selketalbahn ist nur 5 Gehminuten entfernt. Sie sehen hier die ehemalige Werkhalle des Eisenhüttenwerkes in Mägdesprung. In der sogenannten “Neuen Maschinenfabrik” sind heute viele historische Maschinen zu betrachten. Die Maschinenfabrik Carlswerk in Mägdesprung entstand im Jahr 1865 als Werkhalle für die Herstellung von Sondermaschinen. Hier finden Sie die im Originalzustand befindlichen mechanischen Bearbeitungsmaschinen, welche aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, es gibt weiterhin neben Spindeln, Drehmaschinen und historischen Werkbänken viel original Werkzeug zu bestaunen. Der Komplex Carlswerk zählt zu den seltenen historischen Industrieanlagen und Denkmalen des 19. Jahrhunderts. Die Maschinenausstattung im Erdgeschoss ist im Originalzustand erhalten. Im Obergeschoss informiert eine Dauerausstellung über die Geschichte der Mägdesprunger Eisenhütte. Hier finden Sie Beispiele, wie die Produktion von Öfen und Gasgeräten erfolgt ist. In einer weiteren Abteilungen kommen dazu noch Modelle der Sachzeugen aus Eisenguss. Ein Besuch des Carlswerk im Selketal lohnt sich auf alle Fälle.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Gegensteine Teil der Teufelsmauer bei Ballenstedt im Harz

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Gegensteine Teil der Teufelsmauer bei Ballenstedt im Harz

Ich berichte heute von der Felsformation Gegensteine bei Ballenstedt im Harz. Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine. An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung. Hier finden Sie die Gegensteine mit einer Super Aussicht vom Felsen. Nicht ganz so bekannt wie die anderen Teile der Teufelsmauer sind die Gegensteine noch fast ein Geheimtip und nicht so stark besucht. Im Frühjahr lädt die wunderschöne Märzenbecherwiese am Fuße der Ballenstedter Gegensteine zum Spazierengehen und Verweilen ein. Im Sommer lohnt sich ein Besuch der Streuobstwiese – auch zum Naschen. Wer diese Steinlandschaft erkunden will, wird mit einer super Aussicht auf Ballenstedt und den Harz belohnt. Der Große Gegenstein mit einer Höhe von 243,6 Metern kann mittels in den Fels geschlagener Stufen und Treppen über einen schmalen Zugang bestiegen werden. Historische Metallgeländer sorgen für einen sicheren Aufstieg. Auf seinem Gipfel wurde im Jahr 1863 im Auftrag des Fürsten von Anhalt ein Kreuz errichtet, das im Jahr 1993 erneuert wurde. Mit einem Panorama der Harzlandschaft von Ballenstedt bis Quedlinburg wird man belohnt. Von oben gesehen erkennt man die Einzigartigkeit dieses Felsmassives. Das Naturschutzgebiet rund um die Gegensteine ist Lebensraum verschiedener auf die Standorte angepassten Vogelarten, darunter Rotmilan, Wespenbussard, alle heimischen Spechtarten, Wendehals, Neuntöter, Sperbergrasmücke und Schwarzkehlchen. Die trockenwarmen Standorte bieten auch wärmeliebenden Insekten und Reptilien einen geeigneten Lebensraum. Also besuchen Sie die Gegensteine bei Ballenstedt im Harz.
Ihre Pia. Danke.

Projekt Waldspende startet im Landkreis Harz

kulturmd

Crowdfunding zur Wiederaufforstung
Die Witterungsextreme der letzten Jahre haben auch die Harzer Wälder nicht verschont.

Projekt Waldspende startet im Landkreis Harz

Viele Forstflächen im Landkreis Harz sind besonders stark vom dadurch begünstigten Borkenkäferbefall betroffen.
Die notwendige Entnahme der geschädigten Bäume führt zu großräumigen Kahlflächen. Seit 2020 gibt es einen Krisenstab Wald für den Landkreis Harz. Ziele sind u.a. die koordinierende Unterstützung aller Waldbesitzer und Nutzer der Harzer Wälder. Dies, um schnellst möglichst den Wald mit standortgerechten und klimaangepassten Baumarten aufzuforsten. Das fördert eine nachhaltige, aktive Forstwirtschaft, was wiederum den Harzer Wald zum erholen attraktiver macht.
Auf der Webseite www.harzinfo.de/waldspende können Interessierte sich informieren und finden den Link zur Spendenaktion.

Web: https://www.kulturmd.de/

D-NEWS.TV – Hexenhaus steht Kopf auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Harz

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Hexenhaus steht Kopf auf dem Hexentanzplatz

Ich berichte heute vom windschiefen Hexenhaus auf dem Hexentanzplatz mit der Haus Nummer Sieben. Was ist da nur passiert? Ein Fachwerkhaus steht auf dem Dach. Das Haus von Watelinde, welches von der Hexenhaus Thale GmbH errichtet wurde, ist verkehrt herum. Gerüchten zufolge soll sie sich bei einem Zauberspruch versprochen haben und deshalb ist nun alles verdreht. Für alle die nicht wie Hexen fliegen können ist das Haus durch eine Tür im Dachboden zu betreten und dort kann der Besucher eine Hexe beim Zaubern beobachten. Über den Treppengang gelangen die Gäste in das eigentliche Erdgeschoss nach oben, wo sich die Wohnräume der Hexe befinden. Und wer fragt sich nicht, wie es da wohl aussehen mag? Alles steht Kopf, aber ich möchte nicht zu viel erzählen, selber mal erleben.
Also schon mal vormerken für Ihren nächsten Besuch auf dem Hexentanzplatz.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Miniaturenpark im Bürgerpark in Wernigerode im Harz

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Miniaturenpark im Bürgerpark in Wernigerode im Harz

Heute berichte ich über den Miniaturenpark in Wernigerode. Einer der schönsten Miniaturenparks Deutschlands zeigt mehr als 60 Harzer Sehenswürdigkeiten in einer faszinierenden Miniatur-Landschaft mit Zwerggehölzen, Felsen und Wasserläufen. Zwischen den Modellen schlängeln sich schnaubend die Harzer Schmalspurbahnen zum Brocken empor. Die Burg Falkenstein im schönen Selketal können Sie bewundern, genauso wie die Seilbahn Thale über dem Bodetal. Das historische Josephskreuz auf dem Auerberg, bis zur Miniaturansicht der Warnstedter Mühle. Natürlich finden Sie hier das Rathaus von Wernigerode und das Schloß Wernigerode, die kleinen Modelle im Maßstab 1 zu 25 bestechen durch ihre Detailtreue. Erleben Sie aus einer sonst nicht sichtbaren Perspektive die Gebäude des Brockens. Die Stiftskirche in Quedlinburg, auch als St. Servati oder Quedlinburger Dom bezeichnet. Der Dom in Halberstadt ist zu sehen, die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode ist eines der bedeutendsten ottonischen Architekturdenkmale in Deutschland und viele weitere Bauwerke im Harz sind im Miniaturenpark „Kleiner Harz“ in Wernigerode auf wenigen Quadratmetern vereint. In den Werkstätten der Oskar-Kämmer-Schule sind mehr als 50 Miniaturbauwerke der bekanntesten Gebäude im Harz entstanden. Jeder kleine Fenstersims, jeder Dachziegel, jede Verzierung und die originalgetreue Farbgebung wurden vom Original übernommen. Besuchen Sie den Miniaturenpark in Wernigerode.
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D-NEWS.TV – Kloster Huysburg bei Halberstadt im Harz

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D-NEWS.TV – Kloster Huysburg bei Halberstadt im Harz

Ich berichte heute von der Huysburg bei Halberstadt im Harz. Das Kloster Huysburg ist ein Benediktinerkloster auf einem bewaldeten Höhenrücken nördlich des Harzes und neun Kilometer nordwestlich von Halberstadt im Harzkreis des Landes Sachsen-Anhalt. Staatsrechtlich der Gemeinde Huy zugeordnet, gehört das Benediktinerkloster Huysburg kirchenrechtlich zum Bistum Magdeburg, ist darin jedoch exemt. Patronin ist Maria. Nach der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen errichteten die Franken um 790 auf dem Huy eine Militärstation. Sie diente zur Sicherung der Region gegenüber den Slawen. Nach dem Ausbau Magdeburgs durch Kaiser Otto den Großen verlor die Huysburg an strategischer Bedeutung. Der Haupteingang der Kirche mündet in einer breiten Vorhalle in das westliche Joch des südlichen Seitenschiffes. Der Hochaltar mit dem lebensgroßen Figurenschmuck wurde unter Abt Engelbert Engemann von dem Halberstädter Bildhauer Stubenitzki geschaffen. Im Festsaal, dem sogenannten Kaisersaal, sind Deckengemälde vom Halberstädter Malers Schape zu sehen. Die Orgel auf der Westempore schuf im Jahr 1760 der Orgelbaumeister Adolar Papenius. Der Halberstädter Bildhauer Bartholdi fertigte den Orgelprospekt mit Rokokoskulpturen musizierender Engel auf mehrfach geschwungener und auch an der Unteransicht geschnitzter Empore. Die Marienkapelle war ursprünglich der Gebetsraum für die Einsiedlerinnen am Gottesdienst. Die Statue der Muttergottes ist eine Kopie der romanischen Madonna vom Paradiesportal des Domes in Paderborn. Die Wiedervereinigung im Jahr 1990 brachte neue Möglichkeiten, denn nun war die Isolation des Priorats beendet. Nach Verhandlungen wurden zum 1. Juni 1992 alle Gebäude und Flurstücke innerhalb der Klostermauern, die nicht im kirchlichen Besitz waren, vom Bischöflichen Amt in Magdeburg erworben. Durch den Förderverein der Huysburg werden die Bauvorhaben auf der Huysburg sowie die kirchliche und kulturelle Arbeit der Mönche und des Bistums Magdeburg finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet.
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D-NEWS.TV – Burg Falkenstein im Selketal im Harz

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Burg Falkenstein im Selketal im Harz

Ich berichte heute von der Burg Falkenstein im Harz. Hoch über der Selke, erhebt sich auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein. Sie ist vom Parkplatz aus zu Fuß, per Kutsche oder per Touristenbahn erreichbar. Im Jahr 1120 taucht Burchard von der Konradsburg erstmals als Herr zu Falkenstein auf, seit 1155 führen die Falkensteiner in den Quellen den Grafentitel. Um das Jahr 1200 erlangten sie die Vogtei über das Reichsstift Quedlinburg. Graf Hoyer förderte zu Beginn des 13. Jahrhundert den Rechtskundigen Eike von Repgow. Daran knüpft offenbar die Legende, Eike habe seinen „Sachsenspiegel“ auf dem Falkenstein verfasst. Nach Erlöschen der Falkensteiner im Jahr 1334 übernahmen die Herren von der Asseburg im Jahr 1437 die Anlage mit allen Besitzungen. Ihre intensive Bautätigkeit im 15ten bis 17ten Jahrhundert wahrte jedoch den mittelalterlichen Grundcharakter der Burg. Vom Berfried aus hat man ein Super Rundumblick auf das Burggelände und den umliegenden Harz. Heute beherbergt die Burg ein Museum. In den letzten Jahren wurden viele Räume aufwendig restauriert und in ihren originalen Zustand zurückversetzt. Genannt seien hier der Rittersaal mit der reich gedeckten Tafel, die voll funktionstüchtige „alte Küche“, die Herrenstube, Gotischer Salon mit dem Pleyel-Hammerflügel, die Burgkapelle mit ihren einmaligen hochmittelalterlichen Glasfenstern und der kleinen Schrankorgel. Das heute wieder in altem Glanze erstrahlende Königszimmer im Erdgeschoss, nach Plänen von F. A. Stüler, dient auch als Standesamt. Mit dem Sachsenspiegel und seiner europäischen Wirkung befasst sich eine Dauerausstellung in der Burg. Dieses Rechtsbuch entstand um das Jahr 1220 wahrscheinlich im nordöstlichen Harzraum. Seit geraumer Zeit wird auf der Burg Falkenstein auch wieder die über viertausend Jahre alte Kunst der Falknerei betrieben. Ein erfahrener Falkner zeigt seine Kunst von März bis Oktober dem staunenden Publikum. Die Burg bietet für alle Besucher ein reichhaltiges Programm.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Dom in Halberstadt im Harz

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Halberstädter Dom im Harz

Heute berichte ich vom Halberstädter Dom. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt, eine evangelische Kirche, gilt als einer der wenigen großen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland. Er befindet sich inmitten von romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauten am Rande des historischen Kerns der im nördlichen Harzvorland gelegenen Stadt. Der Dom wurde im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Halberstadt schwer beschädigt. Er befindet sich im Eigentum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Der Dom ist eine langgestreckte, dreischiffige, hoch- bis spätgotische Basilika über kreuzförmigem Grundriss. Südlich schließen sich die Klausurgebäude mit dem vierflügeligen Kreuzgang, dem Remter und der Neuenstädter Kapelle an. Der Typus der klassischen französischen Kathedrale wurde in Deutschland nur bei wenigen Großbauten so konsequent übernommen, wie es hier deutlich wird. Der Innenraum blieb von nachmittelalterlichen Veränderungen weitgehend verschont. Der überwiegend mit einfachen Kreuzrippen eingewölbte Sakralraum weist nur in den Seitenschiffen und dem Querschiff reichere (spätgotische) Gewölbeformen auf. Besonders in der Marienkapelle haben sich trotz Kriegsverlusten noch einige bedeutende gotische Glasmalereien erhalten. Dort befinden sich im Achsfenster die ältesten und künstlerisch bedeutendsten Scheiben aus dem Jahre 1340. Der vierflügelige, zweigeschossige Kreuzgang stammt aus dem 13. Jahrhundert und weist ebenfalls durchgehend einfache Kreuzgratgewölbe auf. Die „frühgotischen“ Arkadenfüllungen sind allerdings eine Zutat des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoss sind Teile des bedeutenden Domschatzes untergebracht.
Besuchen Sie den Dom in Halberstadt.
Ihre Pia. Danke.

Nationalpark-Kalender 2022 noch erhältlich

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Wer sich jetzt schon Gedanken um Weihnachtsgeschenke für die Lieben macht, für den haben wir einen Tipp: Unser beliebter Nationalpark-Kalender für das kommende Jahr ist noch erhältlich.

Mit 13 tollen Bildern des Fotowettbewerb HarzNATUR 2021 bringt er Wildnis-Feeling ins Zuhause und der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt zu 100% dem Harzer Luchsprojekt zugute. Zum Preis von 14,95 € ist der auf 1.000 Exemplare limitierte Kalender im Format 48 x 35 cm in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich.

In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH  aus Herzberg zur Verfügung gestellt und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de).

Bitte beachten: Aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie können die Ladenöffnungszeiten der Verkaufsstellen von der Norm abweichen. Bitte informieren Sie sich dazu auf unserer Corona-Hinweisseite.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Asklepios Harzkliniken erhalten Internationalen Preis für Pflege- und Mobilitätsprojekt: „Bewegte Stationspfade“

Hamburg (ots) International Hospital Federation (IHF) vergibt in Barcelona globale Auszeichnung im Rahmen der Awards 2021 nach Goslar:

Feierliche Ehrung in Barcelona mit Klinik-Repräsentanten aus aller Welt: IHF-Präsident Dr. Risto Miettunen und die designierte IHF-Präsidentin Dr. Muna Tahlak übergaben jetzt den Award 2021 für „Corporate Social Responsibility“ der Projekt-Initiatorin, Pflegekraft Beata Boronczyk, und Asklepios-Harzkliniken-Pressesprecher Ralf Nehmzow (Foto: IHF)

Asklepios Harzkliniken erhalten Internationalen Preis für Pflege- und Mobilitätsprojekt: „Bewegte Stationspfade“

  • „Seddiqi Holding Excellence Award“: Die Welt-Krankenhaus-Vereinigung ehrt damit bisher einzigartiges Trainings- und Pflege-Konzept, mit dem Patient:innen wieder schneller stabil werden, eine Art „Fitness-Parcours“ in der Klinik und in Einrichtungen
  • Bei dem 44. Welt-Krankenhaus-Kongress der IHF in Barcelona wurde der Preis jetzt an Vertreter der Asklepios Harzkliniken übergeben.
Freut sich: Beata Boronczyk kurz nach der Auszeichnung mit dem IHF-Award 2021 (Foto: Asklepios)

Die International Hospital Federation (IHF), eine internationale gemeinnützige, nichtstaatliche Mitgliederorganisation (NGO), die weltweit tätige Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen vertritt, hat die Asklepios Harzkliniken bei den „IHF Awards 2021“ mit dem „Seddiqi Holding Excellence Award for Corporate Social Responsibility“ ausgezeichnet. Insgesamt gab es Preise in jeweils sechs Award-Kategorien, 250 Einsendungen aus 38 Ländern, unter anderem aus Australien, USA, Kanada, Asien und aus Europa. Die Asklepios Harzklinik Goslar erhielt den Ehrenpreis für ihr Projekt: „Movement and balance. Health in the city“, zu Deutsch: „Bewegung und Gleichgewicht. Gesundheit in der Stadt“ – das ist ein bisher einzigartiges Trainings- und Pflege-Konzept, mit dem Patient:innen wieder schneller in Bewegung kommen, stabiler und fitter werden, eine Art „Fitness-Parcours“ in der Klinik und in Einrichtungen in Goslar, gedacht auch für ältere Menschen. „Dies ist eine bedeutende Leistung, zu der wir Ihnen gratulieren!“, heißt es in der Würdigung des Preiskomitees. Bei dem 44. Welt-Krankenhaus-Kongress der IHF in Barcelona übergaben der amtierende IHF-Präsident Dr. Risto Miettunen und die designierte IHF-Präsidentin Dr. Muna Tahlak den Award jetzt an Repräsentanten der Asklepios Harzkliniken. Die gelernte Krankenschwester der Harzkliniken Beata Boronczyk (Advanced Practice Nurse) hat das Projekt unter anderem mit Kolleg:innen der Ergo- und Physiotherapie entwickelt und umgesetzt.

„Wir freuen uns sehr über die internationale Anerkennung unserer Dienste für unsere Patientinnen und Patienten, es ist eine besondere Ehre“, sagt Adelheid May, Asklepios Regionalgeschäftsführerin Region Harz. „Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an dem ausgezeichneten Projekt mit so großem Engagement als Team mitwirkt haben“, sagt Matthias Dürkop, Geschäftsführer der Asklepios Harzkliniken. Kerstin Schmidt, Pflegedirektorin der Asklepios Harzkliniken, sagt: „Es ist ein Projekt, das unmittelbar unseren Patientinnen und Patienten in der Klinik, aber auch Bürgerinnen und Bürgern in der Region zu Gute kommt.“

Der Welt-Kongress der IHF, bei dem die Harzkliniken an vergangenen Mittwoch abends bei einem Festakt geehrt wurden, ist ein globales Forum, das IHF-Mitglieder und Führungskräfte von Krankenhäusern, Gesundheitsdiensten und Gesundheitsorganisationen zusammenbringt, um die wichtigsten Treiber der nationalen und internationalen Politik, des Managements, der finanziellen Trends und Lösungen zu diskutieren. Durch dieses Forum wird der multidisziplinäre Austausch von Wissen, Fachkenntnissen und Erfahrungen erleichtert, zusammen mit dem Dialog über bewährte Praktiken in Führung, Management und Leistungserbringung.

Die IHF wurde 1929 nach dem ersten Internationalen Krankenhauskongress in Atlantic City, USA, als Internationale Krankenhausvereinigung gegründet und nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 umbenannt. Die IHF hat ihren Sitz in Genf, ihre strategischen Partner sind unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO), internationale Organisationen wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), sowie die Weltbank.

Beata Boronczyk (Advanced Practice Nurse), die den Preis in Barcelona entgegennahm, hat das Projekt unter anderem mit Kolleg:innen der Ergo- und Physiotherapie entwickelt und umgesetzt. Es entstand ein umfassendes Netzwerk mit Fachleuten von Institutionen wie etwa Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Schulen und Verbänden. Sie ist gelernte Krankenschwester, aber auch eine der Pflegekräfte mit Masterabschluss in der Pflegewissenschaft und besonderer Spezialisierung. In den Harzkliniken wirkt sie als „Demenzbeauftragte“, kümmert sich als studierte Pflegexpertin im Fachgebiet Demenz um derart betroffene Patient:innen. Die Asklepios Harzkliniken hatten mit dem Konzept im Sommer 2021 bereits den Asklepios Award 2021 gewonnen.

„Bewegte Stationspfade“, heißt das ausgezeichnete Projekt, das zunächst auf einigen Stationen der Asklepios Harzklinik Goslar etabliert wurde. Mit dem neuen in dieser Form einzigartigen Trainings- und Pflege-Konzept sollen Patient:innen wieder schneller in Bewegung kommen, stabiler und fitter werden. Dafür wurden dort in den Fluren große Plakate an den Wänden angebracht, sie ergeben einen „Pfad,“ eine Art „Fitness-Parcours“ in der Klinik – detailliert beschreiben sie mit Text und Bildern medizinisch ausgerichtete, sensomotorische Sportübungen (etwa für Beine, Arme, Nacken), die man sofort einfach vor Ort nachmachen kann. Hintergrund: Gerade in Kliniken bewegen sich Patient:innen in der Regel weniger, dem will das Programm entgegnen. Durch die Schaffung einer bewegungsfördernden Umgebung und die täglichen Übungen und Bewegung entlang des Pfades soll die Mobilität vor allem der älteren Patient:innen erhalten bleiben beziehungsweise gefördert werden. Das Programm wurde nun ausgeweitet: Nicht nur in der Klinik, sondern auch in den angrenzenden Stadtteilen wurden die Sportübungs-Plakaten an Säulen mit Schildern angebracht, so entsteht ein „Bewegter Outdoor-Spazierpfad“, der gleiche Bewegungselemente einsetzt.

Der „Bewegte Spaziergang“ soll konkret den unmittelbaren Nachbarn des Krankenhauses, zum Beispiel dem Kindergarten, der Schule, der Altenpflegeeinrichtung, der Lebenshilfe, zu Gute kommen, auch dort wurden bereits Plakate platziert. Aber vor allem innerhalb der Klinik hat das Konzept eine besondere Bedeutung: Die Flure der Stationen sind jeweils 50 Meter lang. Gehen die Patient:innen beispielsweise nur zweimal am Tag den „Bewegungspfad“ entlang, werden sie im Schnitt eine Strecke von mehreren Hundert Metern schaffen. Ein weiterer Aspekt: In den sogenannten „Guten Stuben“, das sind gemütlich eingerichtete Aufenthaltsräume (etwa mit Kamin, Gemälden von Bücherwänden, Aquarien mit echten Fischen), haben Patient:innen jeweils die Möglichkeit, eine Pause zu machen und bei Gelegenheit mit anderen in Kontakt zu kommen.

„Eine kontinuierliche Aktivierung, Mobilisation und Beschäftigung älterer, aber auch jüngerer Patient:innen ist von enormer Bedeutung, um funktionale und kognitive Fähigkeiten zu erhalten und körperliches und seelisches Wohlbefinden zu fördern“, erläutert Beata Boronczyk das Konzept. Und: „Wenn Patient:innen dadurch mobiler, stabiler werden, ist dies auch ein großer Gewinn für Pflegekräfte, die nicht nur weniger unterstützen müssen, sondern ihre Rolle als Gesundheitsförderer wahrnehmen können.“ Durch positive Begegnungen können Freude und gestärktes Selbstvertrauen entstehen, so die Expertin. „Bei älteren Patient:innen ist es wichtig, dass sie in der Klinik einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus haben. Bei Patient:innen mit Demenz kann dadurch herausforderndes Verhalten verhindert bzw. vermindert werden.“ Das Konzept kommt jetzt schon gut an, so die Rückmeldungen von Patient:innen und Pflegekräften.

Hintergrundinformationen, Projekt „Bewegte Stationspfade“

Die Grundlagen der Konzeption des „Bewegten Stationspfades“ basieren auf dem Programm: „Bewegung und Balance bei Demenz“ von der Fachautorin Dorothea Beigel. Dieses Konzept, mit dem sich die Harzkliniken 2019 bewarben, wurde durch das Niedersächsische Ministerium für Gesundheit, Gleichheit und Soziales mit einem Preis ausgezeichnet und gefördert. Vor allem die Feinmotorik soll geschärft werden: Denn Patient:innen im Krankenhaus befinden sich in einem für sie ungewohnten Umfeld: Sie müssen sich erst mit Strukturen, Abläufen und Regeln vertraut machen, um sich anpassen zu können. Dabei unterliegen sie einem besonderen Tagesablauf und sind in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt. Beata Boronczyk: „Ruhe, Beschäftigung und Erledigung persönlicher Anliegen konzentrieren sich dadurch meist auf den Aufenthalt im Krankenzimmer oder Bett.“ Die daraus entstehende mangelnde Bewegung bedeutet nicht nur den Abbau von Muskelmasse, Muskelkraft, sondern erhöht das Risiko von Hautschädigungen durch Wundliegens, Versteifung von Gelenken oder einer Lungenentzündung. Die sich nach kurzer Zeit einstellende Inaktivität, begleitet vom Verlust von Alltagskompetenzen, kann bis zur Bettlägerigkeit münden. „Daher ist der Erhalt der Bewegung, besonders für den älteren Menschen eine Voraussetzung, um diesem Prozess entgegenwirken zu können. Zeitliche Ressourcen und Arbeitsverdichtung stellen besonders für Pflegekräfte eine Herausforderung dar.“

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