Düsseldorfer Versicherer setzt klares Zeichen für Chancengerechtigkeit.
Zum vierten Mal richtet die ARAG den internationalen ARAG Day aus – und setzt damit ein kraftvolles Zeichen für gleichberechtigten Zugang zum Recht. Am und rund um den 25. September ist der Versicherungskonzern mit seinen internationalen Einheiten aktiv – mit kostenfreien Beratungs- und Informationsangeboten für Menschen, die nur eingeschränkten Zugang zu qualifiziertem Rechtsrat haben. Flankiert wird das Programm erneut durch eigene Aktionen der ARAG Krankenversicherungs-AG und der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.
Beriet am ARAG Day bei der Tafel in Düsseldorf-Derendorf: Rechtsanwalt Dr. Eren Basar
Wer sein Recht nicht kennt, kann es nicht durchsetzen – und wer sich keine Rechtsberatung leisten kann, ist im Ernstfall oft schutzlos. Genau hier setzt der ARAG Day an. Beim diesjährigen Aktionstag erweiterte die ARAG SE ihr Angebot an kostenfreien Rechtsberatungen erneut: Externe Juristinnen und Juristen standen Kundinnen und Kunden der Düsseldorfer Tafel e. V. an gleich vier Ausgabestellen zur Verfügung – neben den bewährten Standorten Garath und Hassels erstmals auch in Derendorf und Gerresheim. Familien aus dem Umfeld des SOS-Kinderdorfs an den Standorten Düsseldorf, Duisburg und Essen erhielten ebenfalls beim Aktionstag Zugang zu einer kostenlosen Rechtsberatung. Zudem unterstützte die ARAG in diesem Jahr erneut eine gemeinsame Aktion der Senioren-Rechtshilfe und der Mietrecht Law Clinic Köln, wo Studierende erfahrene Juristinnen und Juristen bei der Beratung von Seniorinnen, Senioren sowie weiteren Interessierten unterstützten. Im Mittelpunkt des Aktionstags standen insbesondere Fragestellungen rund um das Sozial-, Miet- und Arbeitsrecht.
International: Vielfältige Angebote in den ARAG Ländern
Auch die internationalen Einheiten gestalteten den ARAG Day mit passenden Angeboten. Die ARAG Italien kooperierte mit AIAS Verona, einer Organisation, die sich seit 1964 für Menschen mit Behinderung einsetzt – insbesondere für Kinder mit Down-Syndrom oder Autismus. Im Mittelpunkt standen rechtliche Fragen rund um Sozialleistungen, Vorsorgevollmachten und Betreuung. In Österreich richtete sich der ARAG Day an Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die sich erstmals mit rechtlichen Fragen rund um Mietverträge, Studium und den Kauf eines Fahrzeugs beschäftigen. Die ARAG USA arbeitete mit Iowa Legal Aid, United Way und weiteren lokalen Organisationen zusammen: Dabei erhielten Bedürftige in Des Moines kostenlose Unterstützung beim Erstellen wichtiger Rechtsdokumente.
Zugang zum Recht als Kern der ARAG Unternehmensphilosophie
Nur rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland kennt die aktuellen WHO-Empfehlungen von mindestens 150 Minuten moderater körperlicher Aktivität pro Woche (35,7 Prozent). Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Consumer-Health-Unternehmens Haleon (u.a. Voltaren) zusammen mit dem Wort & Bild Verlag.1
58,9 Prozent der Befragten gaben laut Studie an, nicht regelmäßig Sport zu treiben. Fast die Hälfte der Frauen (45,2 Prozent) fährt nie Fahrrad, bei den Männern ist es mehr als ein Drittel (34,0 Prozent), das nie in die Pedale tritt.
Die größte Hürde für mehr Bewegung: Schmerzen
Doch was sind die Gründe für den Bewegungsmangel? Fehlende Motivation und familiäre Verpflichtungen liegen bei beiden Geschlechtern als Gründe ganz eng beieinander. Bei den Frauen verwiesen 34,7 Prozent auf fehlende Motivation und 30,5 Prozent auf die Familie als Hürde. Männer sind etwas motivierter, ansonsten zeigt sich ein ähnliches Bild: Hier mangelt es 28,6 Prozent an Motivation und 30,8 Prozent nannten familiäre Verpflichtungen.
Ergänzende Daten aus einer eigenen Erhebung zeigen, wie stark Schmerzen die tägliche Bewegung der Menschen in Deutschland beeinträchtigen: 70,1 Prozent der Deutschen wurden im letzten Monat durch Schmerzen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, davon waren 48,9 Prozent „leicht“, 17,1 Prozent „deutlich“ und 4,1 Prozent „stark eingeschränkt“. Oft ein Teufelskreis, denn diese Vermeidung kann Schmerzen noch verstärken.
Umfrage zeigt: unsere Erwartungen an die Speisekarte verändern sich. Bei der Auswahl der Gerichte im Restaurant zeichnet sich ein Wandel ab: „Gesundes Essen“ ist zwar für viele Gäste noch kein entscheidendes Kriterium, aber neben dem klassischen Wunsch nach „leichten“ Gerichten, gewinnen ausgewogene Ernährung, Protein und bewusste Portionsgrößen an Relevanz.
Gästebedürfnisse verändern sich: Der Trend geht zu proteinreicher Kost.
Die Ergebnisse des diesjährigen „State of Hospitality Report“ im Auftrag von Lightspeed, dem führenden Anbieter cloudbasierter Kassensysteme und Bezahlplattformen, deuten damit auf einen frühen Trend hin, der für Gastronomiebetriebe mittelfristig an Bedeutung gewinnen könnte.
Mehr als ein Viertel der Befragten zeigt beim Restaurantbesuch ein differenziertes Ernährungsbewusstsein: 29 Prozent achten dabei auf eine ausgewogene Ernährung, 22 Prozent bevorzugen leichte Gerichte und 18 Prozent achten auf wenig Zucker. Interessant ist für Gastronomen vor allem, welche Kriterien darüber hinaus an Bedeutung gewinnen. 14 Prozent der Befragten bestellen Gerichte mit einem hohen Proteingehalt und 15 Prozent interessieren sich für die Kalorienangaben. Noch deutlicher wird der Trend bei der Frage nach den individuellen Ernährungsgewohnheiten: 22 Prozent der Befragten sagen, dass sich ihre persönliche Definition von gesundem Essen in den vergangenen zwei Jahren verändert hat.
Ernährungswandel: von „light“ zu funktional
Die Zahlen sprechen weniger für einen abrupten Wandel als für eine Verschiebung der Erwartungen. Gesundes Essen wird zunehmend nicht mehr ausschließlich mit Verzicht, kalorienarmen oder besonders leichten Speisen verbunden, sondern stattdessen mit einem stimmigen Verhältnis verschiedener Ernährungselemente. Aspekte wie Ausgewogenheit, Proteinversorgung und bewusste Portionsgrößen gewinnen an Bedeutung.
Das zeigt sich insbesondere beim Protein-Fokus: 13 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen auch bei kleineren Portionen eine ausreichende Proteinmenge wichtig ist. 11 Prozent suchen bereits aktiv nach High-Protein-Optionen.
Die Werte sind noch nicht mehrheitsfähig – für die Gastronomie sind sie dennoch relevant. Sie zeigen, dass Protein aus der Fitness- und Convenience-Kommunikation zunehmend in den Restaurantkontext wandert. Dabei geht es nicht zwingend um Sporternährung, sondern um Sättigung, Energie und den Wunsch, eine Mahlzeit als funktional und zugleich genussvoll zu erleben.
Auch Darmgesundheit und Verdauung tauchen als frühe Signale auf: 11 Prozent interessieren sich zunehmend dafür, welche Auswirkungen Lebensmittel auf Verdauung und Darmgesundheit haben. Probiotische oder darmfreundliche Zutaten sind für 6 Prozent ein Auswahlkriterium.
Die Position der Schleife am Dirndl signalisiert traditionell den Beziehungsstatus der Trägerin: links ledig, rechts vergeben, vorne mittig Jungfrau oder neutral, hinten Witwe oder Bedienung.
(Fotos: KI Design)
Links gebunden: Eine Schleife auf der linken Seite (aus Sicht der Trägerin) zeigt, dass die Frau ledig ist und offen für neue Bekanntschaften oder Flirts sein könnte. Die linke Seite gilt traditionell als Herzseite, was den romantischen Hinweis verstärkt .
Rechts gebunden: Eine Schleife auf der rechten Seite signalisiert, dass die Trägerin vergeben oder verheiratet ist. Früher galt dies ausschließlich für verheiratete Frauen, heute kann es auch unverheiratene Frauen in festen Beziehungen anzeigen.
Vorne mittig: Eine Schleife vorne in der Mitte steht traditionell für Jungfräulichkeit oder Unentschlossenheit in der Partnerwahl. Heutzutage wird diese Position oft neutral interpretiert, um den Beziehungsstatus privat zu halten. Kinder und junge Mädchen tragen die Schleife häufig vorne mittig .
Hinten gebunden: Eine Schleife am Rücken signalisiert, dass die Trägerin verwitwet ist oder im Service arbeitet, wie es bei Kellnerinnen üblich ist
Wann darf ich wieder Auto fahren und was passiert, wenn ich zu Fuß erwischt werde? Sedura klärt auf.
Freitagabend konsumiert, Montagmorgen wieder ins Auto – alles kein Problem? Genau diese Rechnung kann beim Thema Drogen und Führerschein gefährlich werden.
SEDURA Consulting GmbH
Denn nur weil du dich längst wieder nüchtern fühlst, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Substanz aus deinem Körper verschwunden ist. Und nur weil ein Abbauprodukt noch nachweisbar ist, bedeutet das wiederum nicht automatisch, dass du noch unter der Wirkung stehst. Wer seinen Führerschein schützen möchte, muss deshalb drei Dinge unterscheiden: Wirkungsdauer, Nachweisbarkeit und Fahrerlaubnisrecht.
Und noch etwas wissen viele nicht: Bei bestimmten Drogen kann dein Führerschein sogar dann zum Thema werden, wenn du bei dem betreffenden Vorfall überhaupt kein Auto gefahren bist.
Das folgende Drogen-ABC zeigt dir, mit welchen ungefähren Nachweiszeiten du bei den wichtigsten Substanzen rechnen musst – und warum du dich niemals ausschließlich auf eine Stundenangabe verlassen solltest.
Wichtig: Alle nachfolgenden Zeiten sind lediglich Orientierungswerte. Nachweiszeiten hängen unter anderem von Dosis, Konsumhäufigkeit, Stoffwechsel, Körper, Wirkstoff und Untersuchungsmethode ab. Sie sind keine Garantie dafür, ab wann eine Autofahrt rechtlich zulässig oder medizinisch sicher ist.
Alkohol – vergleichsweise berechenbar, aber nicht auf die Minute
Eine aktuelle Rover-Umfrage zeigt: 45 Prozent der Hundehalter:innen in Deutschland geben an, dass die tatsächlichen Kosten ihres Hundes höher ausgefallen sind als ursprünglich erwartet. Besonders der Start ins Hundeleben schlägt oft stärker zu Buche als gedacht: Bei über der Hälfte der Befragten (52 Prozent) lagen die gesamten Anschaffungs- und Startkosten bei 500 Euro oder mehr. Trotz steigender Kosten bleibt die Verbundenheit zum Hund groß: 35 Prozent würden bei den Ausgaben für ihren Hund grundsätzlich nicht sparen, viele würden stattdessen eher bei den eigenen Luxusausgaben kürzen.
Ein Boxer-Mischling mit seinem Halter: Die Kosten für die Hundehaltung werden von vielen Hundehalter:innen unterschätzt.
Ein Welpe zieht ein und die Vorfreude ist groß. Doch was kostet ein Hund eigentlich konkret, Monat für Monat und vom ersten Tag an? Wie weit sind Halter:innen bereit zu gehen, damit es ihrem Hund an nichts fehlt? Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Rover, dem weltweit größten Online-Marktplatz für individuelle Tierbetreuung. Die Umfrage wurde im August vom Marktforschungsunternehmen Pollfish unter 1.000 Hundehalter:innen in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis zeichnet ein detailliertes Bild: von den Startkosten über den monatlichen Grundbedarf bis zu spürbaren Unterschieden zwischen den Hunderassen.
Der Hund zuerst: Halter:innen sparen lieber bei sich selbst
Die Umfrage zeigt, wie fest der Hund als Familienmitglied verankert ist, auch wenn das Budget knapper wird. Bemerkenswert: Fast jede:r dritte Hundehalter:in gibt an, grundsätzlich nirgendwo bei den Ausgaben für ihren Hund zu sparen, unabhängig vom finanziellen Druck. Wo gespart werden muss, greifen viele lieber bei sich selbst zuerst: 83 Prozent reduzieren bereits eigene „Luxusausgaben“ wie Restaurantbesuche oder Urlaub zugunsten ihres Hundes oder wären dazu bereit.
Auch bei den Prioritäten zeigt sich diese Haltung deutlich: 84 Prozent würden beim Futter nicht sparen, 76 Prozent nicht bei Tierarztkosten. Wird gespart, dann eher an anderer Stelle: bei Zubehör und Spielzeug (38 Prozent), bei Betreuung (22 Prozent) oder bei Training beziehungsweise Hundeschule (22 Prozent). Diese Bereiche stehen für viele Halter:innen zur Disposition, bevor es an das geht, was für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Hundes zentral ist.
Der teure Start: Diese Kosten fallen zu Beginn an
Dennoch zeigt die Umfrage: Der Einstieg in die Hundehaltung kann mit spürbaren finanziellen Überraschungen verbunden sein, und die beginnen oft früh. Rund jede:r Zweite (52 Prozent) gibt an, insgesamt 500 Euro oder mehr für die Anschaffung investiert zu haben, knapp 15 Prozent sogar 2.000 Euro oder mehr.* Welche Posten dabei am häufigsten ins Gewicht fallen:
78 Prozent nennen die Anschaffung selbst, also Kaufpreis oder Schutzgebühr
72 Prozent die Erstausstattung wie Bett, Leine oder Näpfe
65 Prozent die ersten tierärztlichen Untersuchungen
53 Prozent die Versicherung – ein Posten, der bei der reinen Anschaffungsplanung häufig übersehen wird
30 Prozent die Kastration oder Sterilisation
30 Prozent Transport oder Abholung des Hundes
Nur 4 Prozent geben an, dass kaum oder keine größeren Einmalkosten angefallen sind. Für die überwiegende Mehrheit ist der Start also mit spürbaren Investitionen verbunden.
Der monatliche Grundbedarf: Wo das Geld tatsächlich hingeht
Bei der Frage nach den geschätzten monatlichen Gesamtkosten verteilen sich die Antworten breit: 36 Prozent geben 50 bis unter 100 Euro an, 26 Prozent 100 bis unter 150 Euro, 18 Prozent 150 bis unter 200 Euro. Innerhalb dieses Budgets sind es vor allem drei Bereiche, die den Alltag prägen:
Futter und Leckerlis: Am häufigsten genannt wird ein Betrag von 40 bis unter 60 Euro pro Monat (30 Prozent)
Versicherung und Hundesteuer: Die meisten Befragten (29 Prozent) zahlen hierfür 10 bis unter 20 Euro monatlich
Betreuung: Für 73 Prozent der Befragten fällt hierfür monatlich nichts an
Bei Hundeschulen, Training oder Verhaltenskursen geben zudem 72 Prozent an, dafür gar nichts auszugeben. Ein Hinweis darauf, dass strukturiertes Training offenbar nicht bei allen Hundehalter:innen zum Standardprogramm gehört.
Die Rasse macht einen Unterschied: Von Chihuahua bis Französische Bulldogge
Wie viel ein Hund kostet, hängt der Umfrage zufolge auch von der Rasse ab. Unter den sechs am häufigsten genannten Rassen zeigen sich bei den geschätzten monatlichen Gesamtkosten spürbare Unterschiede:
Chihuahua: rund 122 Euro pro Monat
Mischling: rund 126 Euro pro Monat
Deutscher Schäferhund: rund 155 Euro pro Monat
Labrador Retriever: rund 163 Euro pro Monat
Golden Retriever: rund 167 Euro pro Monat
Französische Bulldogge: rund 176 Euro pro Monat
Halter:innen von Französischen Bulldoggen kalkulieren damit im Schnitt rund 54 Euro mehr pro Monat ein als Chihuahua-Halter:innen – ein Unterschied von rund 44 Prozent.** Auch bei den jährlichen Tierarztkosten und den teuersten ungeplanten Ausgaben liegt die Französische Bulldogge unter den betrachteten Rassen am höchsten: Im Schnitt geben ihre Halter:innen rund 582 Euro pro Jahr für den Tierarzt an, bei der teuersten ungeplanten Ausgabe der vergangenen zwölf Monate sind es im Schnitt rund 636 Euro.
Zum Vergleich: Bei Chihuahua-Halter:innen liegen diese Werte bei rund 352 Euro beziehungsweise 395 Euro.
Der Ruf nach mehr Wohnraum wird meist mit Neubauprojekten beantwortet. Doch steigende Baukosten, lange Genehmigungsverfahren und fehlende Flächen bremsen den Wohnungsbau aus. Gleichzeitig bieten bestehende Gebäude großes Potenzial: Aufstockungen, Dachausbauten oder Umnutzungen schaffen oft schneller und nachhaltiger neuen Wohnraum als Neubauten. Der Gebäudebestand könnte damit zu einem der wichtigsten Hebel gegen den Wohnungsmangel werden.
Geschäftsführer Etem Kalyon
Der Wohnungsmangel wird nicht allein mit Neubauten gelöst. Die größte Reserve liegt im Gebäudebestand. Wer ungenutzte Flächen konsequent aktiviert, schafft schneller neuen Wohnraum und spart zugleich Ressourcen. Hier erfahren Sie, warum der Gebäudebestand künftig eine Schlüsselrolle bei der Wohnraumversorgung spielt, welche Maßnahmen besonders großes Potenzial haben und welche politischen sowie bürokratischen Hürden dafür noch überwunden werden müssen.
Leerstand ist nicht gleich fehlende Nachfrage
Nicht jede leerstehende Wohnung steht deshalb leer, weil sie niemand mieten möchte. Häufig sind Gebäude oder einzelne Wohnungen in einem Zustand, der eine Nutzung derzeit unmöglich macht. Veraltete Heizungen, marode Leitungen, mangelhafte Elektrik oder sanierungsbedürftige Dächer führen dazu, dass vorhandener Wohnraum dem Markt entzogen wird. Hinzu kommen häufig energetische Defizite oder nicht mehr zeitgemäße Grundrisse.
Genau deshalb sollte Leerstand differenziert betrachtet werden. In vielen Fällen besteht durchaus Nachfrage, allerdings sind zunächst Investitionen erforderlich, um die Wohnungen wieder bewohnbar zu machen. Die Sanierung bestehender Gebäude bietet daher eine vergleichsweise schnelle Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig vorhandene Bausubstanz langfristig zu erhalten.