Schlagwort-Archive: Gesundheitstipps

Kann ein Nasenspray eine Corona Infektion abkürzen?

Mannheim (ots) Im Mai berichtete ein unabhängiges Labor in Zusammenarbeit mit einer deutschen Universitätsklinik, dass das Plasma Liquid Nasensprüh-Gel 99,9 % der Corona-Viren auf der Nasenschleimhaut reduziert.

Nasensprüh-Gel gegen Corona

Jetzt wurde festgestellt, dass Corona-Infizierte Patienten ihre Erkrankung mit dem Plasma Liquid Nasensprüh-Gel signifikant verkürzen können. Dazu äußert sich Herr Professor Dr. med. Georg Daeschlein aus dem MVZ Dessau wie folgt:

Aktueller Stand der Forschung und Erhebungen:

Im Bereich Plasmaforschung erfolgt die weitere Differenzierung, Substantiierung und Optimierung der in situ Behandlung kontaminierter Oberflächen an einem HNO-fokussierten Schädelmodell in vitro. Hierbei werden alle klinisch bedeutenden bakteriellen und mykotischen Erreger auf Empfindlichkeit gegenüber Plasma Liquid getestet. Dazu werden aktuell auch weitere Flächen der inneren Schleimhäute im Mund, Nasen und Kehlkopfbereich artifiziell kontaminiert und dann behandelt. Die Erregertests sind per se (wichtige Rolle der Bakterien bei allen infektiösen Prozessen in diesem Bereich) sowie als gesichertes Surrogatmodell für Viren, explizit Covid-19 Viren zur Prüfung auf eradikative wie präventive Aspekte wichtig.

Außerdem findet ein ständiger Austausch mit allen im Umfeld der weitläufig aktiven MVZ-Hautpraxis sowie von der Klinikspezialambulanz versorgten Patienten statt. Dies in Bezug auf COVID-19-assoziierte Beschwerden im HNO Bereich (z.B. Riechstörungen). Den Patienten wird das Liquid empfohlen und die Patientenresponse wird dokumentiert.

Fazit: Bisher vorwiegend positive Rückmeldungen auf der Patientenseite zum Plasma Liquid. Corona-Infizierte berichten über schnelle Besserung und Verkürzung der Infektion, respektive Minderung der Symptome.

Statistische Angaben zur Bewertung des Plasma Liquids nach COVID-Infektion sind geplant.

Web: www.plasma-liquid.de

Insulin-Therapie: Schluss mit der Spritzenphobie!

Baierbrunn (ots) Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen früher oder später eine Insulin-Therapie. Manche haben jedoch Angst vor dem Spritzen. Wie der Einstieg in die Insulin-Therapie trotzdem gelingt und was gegen eine Spritzenphobie hilft, zeigt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Verhaltenstherapie kann Abhilfe schaffen

Titelbild Diabetes Ratgeber Oktober 2021.

Die meisten Patienten verlieren die Angst, wenn sie sich einmal selbst gespritzt haben, so die Erfahrung von Eva Küstner, Fachpsychologin Diabetes (DDG) aus Gau-Bischofsheim. „Aber es gibt auch Menschen, die panische Angst vor dem Spritzen haben und Herzrasen bekommen, wenn sie nur daran denken.“ Eine derartige Spritzenphobie, eine krankhafte Angst vorm Spritzen also, sei oft die Folge unangenehmer Erfahrungen mit Spritzen, erklärt Küstner.

Abhilfe kann eine Verhaltenstherapie schaffen. Dabei wird der Patient in kleinen Schritten mit dem Spritzen konfrontiert, schaut sich den Pen mit der Nadel erst von Weitem an, dann aus der Nähe. „Später nimmt man den Pen in die Hand, berührt mit der Nadel die Haut, sticht schließlich ein – und erfährt, dass dabei nichts Schlimmes passiert“, verdeutlicht Küstner.

Ohne Hilfsmittel mit der Angst fertigwerden

Hilfreich ist es auch, sich während des Spritzens abzulenken, sich dabei bewusst zu entspannen und den Bauch locker zu lassen. „Bei angespannten Muskeln spürt man den Piks mehr“, sagt Küstner. Zwar gibt es in der Apotheke Cremes, mit denen sich die Einstichstelle betäuben lässt. Um die Angst nicht zu verfestigen, sollte man aber versuchen, nach und nach ohne Hilfsmittel klarzukommen.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 10/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net sowie auf Facebook und Instagram.

Antikörper im Kampf gegen das Vergessen

Berlin (ots) Im Kampf gegen die Alzheimer-Erkrankung gibt es neue Therapieansätze. Diese setzen anders als bisherige Arzneimitteltherapien an dem zu Grunde liegenden Krankheitsmechanismus an: Monoklonale Antikörper zielen darauf ab, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die gefährlichen Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen entweder gar nicht erst entstehen zu lassen oder aufzulösen.

Plaques: Bei der Alzheimer-Erkrankung lagern sich Eiweiße zwischen den Nervenzellen im Gehirn ab. (c) Shutterstock/Juan Gaertner

Gute Nachrichten anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages!

Alzheimer kurz erklärt

Bei der Alzheimer-Erkrankung lagern sich Eiweiße zwischen den Nervenzellen ab und bilden sogenannte „Plaques“. Diese Plaques behindern die Verbindung von Nervenzellen und zerstören ihr umliegendes Nervengewebe. In der Folge verlieren Betroffene oft ihre kognitiven Fähigkeiten – ihr Gedächtnis, ihren Orientierungssinn, ihre Sprache. Auch emotionale und soziale Fähigkeiten können in Folge der Erkrankung schwinden. Dabei können alle Symptome bei Alzheimer-Patienten individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Eins haben alle Begleiterscheinungen jedoch gemein: Sie nehmen im Laufe der Zeit zu.

Alzheimer-Forschung braucht einen langen Atem

Ziel der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung ist es, Arzneimittel zu entwickeln, die bestenfalls einem Entstehen der Erkrankung vorbeugen oder zumindest in einem frühen Krankheitsstadium zum Einsatz kommen. Alzheimer beginnt meist schleichend. Heutzutage ist bekannt, dass die Erkrankung bereits etwa zwanzig Jahre vor dem Auftreten erster Symptome beginnt. Daher forschen Pharmaunternehmen intensiv daran, mit Therapeutika einen vorbeugenden Effekt zu generieren, oder zumindest den Zerfall des Nervensystems maximal zu verzögern.

Pharma sucht weiter nach Lösungen

Trotz eines meist ungewissen Ausgangs über den Erfolg von Forschungsprojekten stieg in den vergangenen drei Jahren die Anzahl an Forschungsprojekten in der klinischen Arzneimittelentwicklung für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) um 30 Prozent an. Jedes fünfte Entwicklungsprojekt für Arzneimittel aus dem ZNS-Bereich zielt auf einen Einsatz bei der Alzheimer-Erkrankung ab. Aktuell laufen laut dem EU-Studienregister 76 Studien mit Arzneimitteln gegen Alzheimer, die sich in der klinischen Phase III befinden – die Hälfte davon auch in Deutschland. Das sind gute Nachrichten für die Alzheimer-Forschung.

Web: bpi.de

Zum Tag der Zahngesundheit: Gut gekaut ist halb gewonnen

Berlin (ots) Der 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. Bei der Zahnpflege spielen neben Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta zunehmend zuckerfreie Kaugummis eine große Rolle – und das mit viel Biss und Geschmack!

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Vorsorge bleibt in Pandemiezeiten leider oft auf der Strecke, das gilt für die Zähne besonders. Wie die Bundeszahnärztekammer berichtet, hat fast jeder Zweite 2020 auf den üblichen Check verzichtet*. Um so wichtiger sind jetzt wieder regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt plus die richtige Pflege, wie Experten jetzt zum Tag der Zahngesundheit betonen. Dazu gehört auch das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi: Das regt den Speichelfluss an und kann dadurch helfen, die Zähne zu reinigen und vor Karies zu schützen.

Die weiteren Pflege-Musts: An erster Stelle steht das Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, und zwar mindestens zweimal am Tag. Außerdem ist grundsätzlich Nahrung mit wenig Zucker zu bevorzugen **. Auch das Essen richtig zu kauen gehört dazu. Es erhöht den Speichelfluss und hilft dadurch, Plaquesäuren zu neutralisieren.

Noch ein Plus des zuckerfreien Kaugummis: Er schmeckt schön fruchtig oder minzig und macht den Atem frisch. Ein Benefit, der gut ankommt, wie eine Studie kürzlich zeigte: 38 Prozent der Befragten gaben an, wie wichtig frischer Atem für sie sei *** – nicht nur am Tag der Zahngesundheit.

* Umfrage Bundeszahnärztekammer bei 2719 Zahnärzten, 2020

** Leitlinie zur Kariesprophylaxe, 2016 ((https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/083-021.html))

W: www.mars.de

Von Ärzten und Wissenschaftlern: Hygienetipps für den Schulstart im Corona-Herbst

Zell am See (ots) Darauf kommt es laut Expertinnen und Experten an

Die Schule gilt als möglicher Brandbeschleuniger der vierten Corona-Welle. Wie Hygienemaßnahmen das Risiko verringern können, erklären Expertinnen und Experten; sie haben sich auf dem Internationalen Hagleitner-Hygieneforum am 9. und 10. September 2021 zusammengefunden. Jährlich befasst sich die Tagung mit brisanten Gesundheitsfragen, 2021 steht sie im Zeichen der Infektionsvorbeugung.

Hygienetipps für den Schulstart im Corona-Herbst

Tipp Basishygiene

„Menschen reden übers Maskentragen, Testen und Impfen, kaum aber über Basishygiene. Hände waschen schützt, das trifft auch während der Corona-Pandemie zu. Infektionen werden unter anderem über die Hände weitergegeben. Was wir als Kinder gelernt haben, dürfen wir unseren Kindern jetzt nicht vorenthalten.“

Assoz. Univ.-Prof. Dr. Miranda Suchomel

Hygienikerin, MedUni Wien

Tipp Luft und Oberflächen reinhalten

„Lüften verringert die Ansteckungsgefahr. Eine Alternative ist ein automatisches Luftfilter-System, das Coronaviren unschädlich macht; niemand soll in der Klasse Mütze und Schal tragen müssen. Zu achten empfiehlt es sich zudem auf alle Oberflächen. Wer hustet beziehungsweise niest, stößt Tröpfchen aus; mit der Zeit lagern sie sich rundherum ab. Coronaviren bleiben auf Oberflächen bis zu sieben Tage infektionstüchtig, oft greifen Hände direkt hin. Neben Desinfektionsmitteln gibt es auch selbstwirksame Oberflächen, um Krankheitserreger rasch abzutöten.“

Univ.-Prof. em. Dr. J. Peter Guggenbichler

Facharzt für Kinderheilkunde, Universität Erlangen

Tipp Immunfitness der Kinder trainieren

„Bewegung an der frischen Luft stärkt nachweislich das Immunsystem, ebenso gesunde Ernährung. Was trivial klingen mag, ist nicht zu unterschätzen: Wir müssen uns bei den Kindern auf das Wesentliche besinnen; dazu gehört auch das psychosoziale Umfeld: Jungen Menschen soll es insgesamt gut gehen.“

Priv.-Doz. Dr. Markus Hell

Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Medilab (Lehrlabor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg)

Tipp Eigenverantwortung stärken

„Schülerinnen und Schüler haben eine Menge in der Hand: Was kann ich tun, um andere zu schützen? Das will selbstbestimmt erfahren werden, die Schule soll ein geeignetes Umfeld bieten. Händedesinfektion zum Beispiel setzt Wissen voraus: 30 Sekunden lang muss ich das Mittel gründlich verreiben, dann haben Krankheitserreger keine Chance.“

Dr. Alexander Taubinger

Chemiker und Desinfektionsmittel-Entwickler, Hagleitner Hygiene

Über die Veranstaltung

Das Internationale Hagleitner-Hygieneforum gilt als Plattform für Hygiene- und Desinfektionsexperten, Ärzte sowie Pflegefachkräfte; gemeinsam beleuchten sie je Termin ein herausragendes Gesundheitsthema. Das Symposium findet seit 2017 statt, jährlich ist es ein fixer Programmpunkt [1] in Zell am See (Österreich). Dabei richtet sich die Tagung an das gesamte Gesundheitswesen: Akut-, Arbeits- und Präventivmedizin, Rehabilitation sowie Langzeitpflege.

2021 referieren auf dem Internationalen Hagleitner-Hygieneforum: Priv.-Doz. Dr. Markus Hell, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Miranda Suchomel, Dr. Alexander Blacky, Dr. Alexander Taubinger, Dr. Arno Sorger und Univ.-Prof. em. Dr. J. Peter Guggenbichler.

Abstracts zu den Vorträgen

Web: www.hagleitner.com

#ClaraHautnah: Einblicke in ein Leben mit Neurodermitis

Frankfurt/Berlin (ots)

Wie sieht eigentlich der Alltag mit Neurodermitis aus? Darüber berichtet die 23-jährige Clara ab dem 20. September auf dem Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info. Neurodermitis ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung[1] und doch ist das Wissen in der Gesellschaft darüber begrenzt. Der zweiwöchige „Takeover“ durch Clara, die selbst seit ihrer Kindheit betroffen ist, schafft Aufmerksamkeit und Verständnis für die Betroffenen. Ziel ist dabei, hautnah und authentisch über die Erkrankung aufzuklären und den Umgang mit Neurodermitis zu zeigen.

#ClaraHautnah zeigt ihren Alltag mit Neurodermitis.

„Neurodermitis wird von vielen Außenstehenden nur als ein Hautausschlag betrachtet, aber es ist eigentlich so viel mehr als das“, so Clara zum Thema Neurodermitis. In Deutschland leiden immerhin mehr als 3,6 Millionen Menschen unter Neurodermitis.[2] Allerdings gibt es noch viele Wissenslücken über die weitverbreitete Erkrankung.[3] Umso wichtiger ist es, dem Thema noch mehr Beachtung zu schenken und zu erklären, was es für Betroffene bedeutet, tagtäglich mit Neurodermitis zu leben. Denn häufig fehlt das Verständnis für die Belastungen und die Herausforderungen, die die Erkrankung mit sich bringt. Der Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info informiert über Themen rund um die Erkrankung, gibt Tipps und verleiht Betroffenen eine Stimme. Clara ermöglicht mit ihrem zweiwöchigen „Takeover“ einen noch intensiveren Blick hinter die Kulissen.

Eine Reise durch den Alltag mit Neurodermitis

Interessierte und Betroffene erwartet auf dem Instagram-Kanal vom 20. September bis zum 3. Oktober mit #ClaraHautnah ein bunt gemischtes Programm. Neben interessanten Fakten zur Erkrankung, zeigt Clara, wie sie Hobbies, Sport, Ernährung und vieles mehr mit ihrer Erkrankung meistert. Clara geht sogar noch einen Schritt weiter und tauscht sich über das Instagram TV Format (IGTV) mit vielen Gesprächspartner*innen rund um das Thema Neurodermitis aus. Unter anderem spricht sie mit der Vorständin der Patientenorganisation Netzwerk Autoimmunerkrankter (NIK) e.V., einer Familien-Influencerin, einem Dermatologen sowie einem Bundestagsabgeordneten. Auch probiert Clara sich das erste Mal an einer Plattform für Telemedizin aus.

Der offene Umgang mit Neurodermitis soll vor allem Menschen mit der Erkrankung Mut machen und dazu anregen, sich aktiv auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Betroffene sollen durch Clara motiviert werden, Dinge zu hinterfragen, dranzubleiben und sich Unterstützung bei einer Hautärztin bzw. einem Hautarzt zu holen.

Neurodermitis – ein lebenslanger Begleiter?

Betroffene wissen meist: Neurodermitis ist mehr als nur eine Hauterkrankung. Die typischen Hautsymptome hat fast jeder schon einmal gesehen, allerdings ist Neurodermitis eine Systemerkrankung und kann sich auf den gesamten Organismus auswirken.[4] Betroffene leiden unter Hautrötungen, Ekzemen in Form von entzündeten, teils blutenden Hautstellen, Hautverdickungen, feinen Hauteinrissen, etwa an Ohrläppchen oder Fingern, unter trockener Haut und starkem Juckreiz.[5-6] Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Erkrankung. Meist tritt sie in Schüben auf, deren Dauer und Intensität sehr unterschiedlich sein können.[5] Gerade weil die Erkrankung gut behandelbar, jedoch nicht heilbar ist, profitieren Betroffene von einem offenen Umgang mit Neurodermitis.

Lernen, mit Neurodermitis umzugehen

Je besser man die Erkrankung kennt, desto einfacher fällt der Umgang damit. Neben dem Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info können sich Interessierte und Betroffene daher auf www.leben-mit-neurodermitis.info über das Thema Neurodermitis informieren. Auf der Website finden sich allgemeine Informationen zur Erkrankung, eine interaktive Lernplattform sowie Tipps von Ärztinnen und Ärzten. Auch der gleichnamige Blog https://www.leben-mit-neurodermitis.info/blog liefert authentische Einblicke in die Welt der Bloggerinnen und Blogger, die selbst von Neurodermitis betroffen sind.

Nicht verpassen!

Die Beiträge von Clara finden Sie ab dem 20. September auf Instagram unter #ClaraHautnah und auf unserem Kanal @leben_mit_neurodermitis.info.

Report 2021 des Deutschen Tee & Kräutertee Verbands:

Tee setzt positive Zeichen – In der Pandemie wächst die Lust auf ausgewogene Ernährung und bewusstes Genießen

Hamburg (ots) Eine der positiven Nachrichten im aktuellen Tee Report des deutschen Tee & Kräutertee Verband: Trotz widriger Bedingungen im ersten Pandemiejahr kann sich Tee bei Verbraucherinnen und Verbrauchern behaupten und dabei sogar Zuwächse verzeichnen. 2020 lag der Pro-Kopf-Konsum von Schwarz-, Grün-, Kräuter- und Früchtetee in Deutschland bei rund 70 Litern und damit 2 Liter höher als im Rekordjahr 2019. Nach der coronabedingten Schließung von Hotels, Gaststätten und Kantinen wuchs der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkten und im Fachhandel, der insbesondere mit seiner Beratungskompetenz bei Schwarz- und Grüntees punkten kann.

Tee als Getränk der Stunde

Tee setzt positive Zeichen. In der Pandemie wächst die Lust auf ausgewogene Ernährung und bewusstes Genießen

Ob kleiner „Me-Moment“ im Homeoffice, als erfrischende Pause oder einfach mal zum genussvollen Abschalten – Teetrinken ist abwechslungsreich und liegt im Trend. Dabei profitieren Tees, Kräuter- und Früchtetees auch vom stark gewachsenen Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung und funktionalen Lebensmitteln, das in Zeiten von Corona für viele Menschen noch einmal an Bedeutung gewonnen hat.

Zur Abwechslung gerne mehr Vielfalt

Mit einem Absatzplus von 4% konnten speziell Kräuter- und Früchtetees bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ihre Beliebtheit steigern. Der innovativen Teewirtschaft in Deutschland gelang es dabei unter anderem mit neuen teebasierten Kaltgetränken und immer wieder neuen aromatisierten und nicht aromatisierten Mischungen, auch viele junge Teefans mit ihren Produkten zu begeistern. Bemerkenswerter Beliebtheit alternativer Koffein-Booster erfreut sich insbesondere Südamerikas Liebling Mate. Hier betrug der Absatzzuwachs 46%!

Natürlich wächst auch Bio

Mit der steigenden Sensibilität für natürliche Lebensmittel und Nachhaltigkeit steigt im letzten Jahr auch die Nachfrage für Bio-Produkte. Tees, Kräuter- und Früchtetees, die ein Biosiegel tragen, sind zunehmend gefragt. Der Bio-Anteil von Schwarz- und Grüntees wuchs auf einen neuen Spitzenwert von 12,9%, der Bio-Anteil von Kräuter- und Früchtetees erreichte sogar 13,5% gegenüber 11 % im Vorjahr.

Starke Zahlen bei den Exporten

Nicht nur hierzulande waren die Erzeugnisse der deutschen Teewirtschaft gefragt, auch weltweit werden sie bei Teefans sehr geschätzt. In 108 Länder wurden Teespezialitäten, die wegen ihrer hohen Qualität einen hervorragenden Ruf genießen, exportiert. Mit einem Plus von 3% gegenüber dem Vorjahr gehört das Feinschmeckerland Frankreich in der EU dabei zum dritten Mal in Folge zu den Hauptabnehmern.

Große Herausforderungen für die Teebranche

Lockdowns in den Erzeugerländern, globale Logistikschwierigkeiten und Ernteausfälle hinterlassen auch bei deutschen Teeherstellern Spuren. Frank Schübel, Vorsitzender des Deutschen Tee & Kräutertee Verbands, fasst es zusammen: „Dass die deutschen Verbraucher von den Pandemiefolgen – insbesondere bei der Warenverfügbarkeit und der Qualität – nichts bemerkt haben, lag vor allem an dem pro-aktiven Handeln der Hersteller. Dank vorausschauender Lagerhaltung und dank unserer traditionell guten Kontakte zu den Erzeugern, konnten Schwierigkeiten bisher ausgeglichen werden. Natürlich setzen wir alles daran, dass es so bleibt. Allerdings wird es in absehbarer Zeit nicht einfacher, Rohwaren in gewohnter Qualität und Menge zu beschaffen.“ Wie in vielen anderen Branchen bleibt es also auch in der Teebranche spannend – für die wachsende Zahl der Teefans und für die Hersteller, die nicht abwarten, sondern aktiv bleiben.

Web: www.teeverband.de | Instagram: Tee zieht immer; #teeziehtimmer

Corona als Berufskrankheit – Wie Angestellte die Leistungen bekommen, die ihnen zustehen

Infizieren sich Angestellte bei der Arbeit mit Corona, kann dies als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall gelten. Erkrankte haben dann Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

Doch je nach Beruf sind die Hürden hoch. Wie man seine Ansprüche am besten anmeldet, zeigt die neue Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Corona als Berufskrankheit (C) DPWA.de

Wer sich bei der Arbeit mit Corona angesteckt hat, sollte die Infektion zunächst dem Arbeitgeber melden und darauf achten, dass dieser die Diagnose bei der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse angibt. Um bei eventuellen Langzeitfolgen abgesichert zu sein, sollten Erkrankte sich selbst bei milden Symptomen um die Anerkennung bei der gesetzlichen Unfallversicherung bemühen, erklärt Finanztest.

Einige Arbeitgeber wollen sich einen Ansteckungsfall im Unternehmen trotz Hygienekonzept nicht eingestehen, erklärt Karin Wüst, Leiterin der Berliner Beratungsstelle Berufskrankheiten. Weigert sich der Arbeitgeber den Fall zu melden, können Angestellte dies selbst tun, indem sie sich an Beratungsstellen, Gewerkschaften oder den Betriebsrat wenden. Was dabei zu beachten ist, zeigt die Zeitschrift Finanztest anhand von vier Punkten.

Bis Ende Juni 2021 hat die gesetzliche Unfallversicherung 117.000 Corona-Fälle als Berufskrankheit sowie 27.800 Fälle als Arbeitsunfall anerkannt. Covid-19 gilt aber nur in bestimmten Fällen als Berufskrankheit: Bei Berufen, bei denen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko im Vergleich zur übrigen Bevölkerung besteht, z. B. im Gesundheitsdienst. Bei Lehrerinnen, Erziehern oder Kassiererinnen ist dies nicht der Fall. Sie können eine Corona-Infektion aber als Arbeitsunfall anerkennen lassen.

Alle weiteren Informationen zu Corona im Job erhalten Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/job-corona.

„Neurodermitis. Familiensache – lasst uns darüber reden!“: 4. Internationaler Neurodermitis Tag steht im Zeichen der Familie

Frankfurt (ots) Am 14. September geht der Internationale Neurodermitis Tag (INT) in die vierte Runde. Obwohl Neurodermitis die häufigste entzündliche Hauterkrankung darstellt[1], ist vergleichsweise wenig über die meist weitreichenden Folgen der Erkrankung bekannt.

Wenn ein Familienmitglied von Neurodermitis betroffen ist, wird das gesamte Familienleben auf den Kopf gestellt. Der diesjährige Internationale Neurodermitis Tag steht deshalb ganz im Zeichen der Familie.

Wenn ein Familienmitglied betroffen ist, wird das gesamte Familienleben auf den Kopf gestellt. Der diesjährige Aktionstag steht deshalb ganz im Zeichen der Familie. Mit dem Instagram Live-Talk „Neurodermitis. Familiensache – lasst uns darüber reden!“ wendet sich Sanofi Genzyme bereits einen Tag vor dem offiziellen INT direkt an Betroffene und Interessierte. Ziel ist es, die familiäre Dimension der Hauterkrankung in den Fokus zu rücken und Antworten auf die wichtigsten Fragen zu geben.

Etwa jedes 4. Baby oder Kleinkind, rund jeder 12. Jugendliche und etwa jeder 25. Erwachsene ist in Deutschland von Neurodermitis betroffen.[2] Von der Erkrankung gehört, hat fast jeder schon einmal, was es aber tatsächlich bedeutet, davon betroffen zu sein, wissen nur die wenigsten – höchste Zeit, darüber zu reden! Gelegenheit dazu bietet der Instagram Live-Talk von Sanofi Genzyme am 13. September über den Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info. Bereits im Vorfeld können Betroffene und Interessierte hier ihre Fragen rund um die Herausforderungen des Familienlebens mit Neurodermitis loswerden oder am Tag der Veranstaltung live mit den Experten diskutieren. Einblick gibt ein interdisziplinäres Team – bestehend aus Anja, einer betroffenen Bloggerin, und ihrem Partner, sowie dem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Dr. Christian Lüdke und dem Dermatologen und Präsidenten des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD) Dr. Ralph von Kiedrowski.

Was steckt hinter der Erkrankung?

Wer an Neurodermitis leidet, den begleitet die chronische Hauterkrankung ein Leben lang. Äußerlich zeigt sich Neurodermitis durch typische Hautveränderungen wie Hautrötungen, verkrustete und/oder nässende Ekzeme sowie einen quälenden, teils unerträglichen Juckreiz[3], der von vielen Betroffenen als das belastendste Symptom beschrieben wird.[4] Charakteristisch sind wiederkehrende Krankheitsschübe unterschiedlicher Dauer und Intensität, die durch bestimmte Triggerfaktoren ausgelöst werden. Unter der Haut brodelt die sogenannte Typ-2-Entzündung, eine fehlregulierte Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie z.B. Blütenpollen, die im gesamten Körper vorhanden sein kann, auch wenn keine körperlichen Symptome sichtbar sind.[5-8]

Der ganz normale Wahnsinn: Familienleben mit Neurodermitis

Wenn ein Familienmitglied an Neurodermitis erkrankt, hat dies nicht nur Einfluss auf die Patient*innen selbst, sondern häufig auf die gesamte Familie sowie das direkte soziale Umfeld. Zu den regulären familiären Pflichten gesellt sich eine ganze Flut an zusätzlichen Herausforderungen: bei alltäglichen Aufgaben wie Anziehen mit schmerzender und spannender Haut, bei der zeitaufwändigen Hautpflege sowie der Organisation des sozialen Lebens der Familie zwischen den Krankheitsschüben. Auch nachts macht die Neurodermitis keine Pause: Juckreiz und Kratzattacken rauben nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch ihren Familienmitgliedern[9-10] den Schlaf. Betroffene sind zudem häufig abhängiger von ihrer Familie, was sowohl körperlich als auch emotional anstrengend für die Angehörigen sein kann.[11] Darüber hinaus zeigt sich der Einfluss der Hauterkrankung auch finanziell in Form von Ausgaben für Medikamente und Pflegeprodukte, spezielle Kleidung oder alternative Behandlungsoptionen. Insbesondere wenn noch Allergien hinzukommen, schlägt sich das finanziell im Hinblick auf einen veränderten Lebensstil, z.B. bei der Ernährung und speziellen Waschmitteln nieder.[12-13] All das bleibt nicht folgenlos: Familienmitglieder von Betroffenen leiden zeitweise häufig an Schlaflosigkeit und psychischem Stress.[14-15] Bei Kindern mit Neurodermitis kann das sogar dazu führen, dass sie aufgrund ihrer Symptome ein höheres Risiko haben, eine Lernstörung zu entwickeln. Das kann auch das Schulleben der Betroffenen stark beeinträchtigen.[16]

Familien benötigen mehr Unterstützung

Familien, in denen ein Mitglied an Neurodermitis erkrankt ist, sehen die tägliche Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen: Die medizinische Versorgung und organisatorische wie auch emotionale Unterstützung des Betroffenen werden schnell zur Mammutaufgabe mit weitreichenden emotionalen Belastungen. Deutlich wird dabei vor allem eines: Familien mit Neurodermitis-Betroffenen brauchen mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit. Mit dem Instagram Live-Talk anlässlich des diesjährigen INT möchte Sanofi Genzyme die familiäre Dimension der Hauterkrankung in den Fokus rücken und Antworten auf die wichtigsten Fragen von Betroffenen und Interessierten geben. Weitere Informationen, Erfahrungsberichte sowie hilfreiche Tipps für den Familienalltag mit Neurodermitis stehen auch auf der Patientenwebsite www.leben-mit-neurodermitis.info sowie auf dem Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info zur Verfügung.

Aktuelle Erhebung zeigt: viele Zecken in Urlaubsgebieten

Berlin (ots) Gerade im Sommer- und Herbsturlaub zieht es viele Menschen in die Natur. Also dorthin, wo auch Zecken leben. Bei einer bundesweiten Erhebung haben Experten jetzt beliebte Reise- und Ausflugsziele auf Zeckenvorkommen untersucht. Das Ergebnis: Die Blutsauger gibt es in ganz Deutschland. Spitzenreiter sind das Elbsandsteingebirge mit 65 gefundenen Zecken auf 150 m2, das Felsenmeer im Odenwald mit 47 Zecken sowie die Saarschleife mit 12 Zecken. Die Parasiten können gefährliche Krankheitserreger, zum Beispiel das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus, aber auch Borreliose-Bakterien, übertragen. Bei Reisen, Kurztrips und Ausflügen gilt daher: die richtige (Impf-)Vorsorge nicht vergessen.

(C) Pfizer | www.zecken.de

Um Zeckenstichen vorzubeugen, sollte man lange Kleidung tragen, Anti-Zeckensprays benutzen und den eigenen Körper nach jedem Aufenthalt im Grünen gründlich absuchen. Durch Impfen kann man sich gegen FSME schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den FSME-Impfschutz allen Menschen, die in den sogenannten FSME-Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen können. Da Zecken deutschlandweit Krankheitserreger übertragen können, ist Vorsorge über die FSME-Risikogebiete hinaus wichtig.

Der Aufbau des FSME-Impfschutzes ist auch kurz vor einem Urlaub oder Ausflug möglich. Reisemediziner Prof. Dr. Tomas Jelinek erklärt: „Mit einem schnellen Impfschema kann man innerhalb weniger Wochen einen Impfschutz für die aktuelle Saison aufbauen.“ Um in den folgenden Jahren geschützt zu sein, muss die Grundimmunisierung dann abgeschlossen und der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden.

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de

Kuriose Zecken-Fakten auf Facebook: www.facebook.com/zecken.de

Vorsorge für Naturbegeisterte – eine Selbstverständlichkeit: www.leidenschaftnatur.de