Millionengewinn? Dann nur noch Teilzeit! Befragung zum Tag der Arbeit: Frauen würden kürzertreten, Männer ganz aufhören

Münster (ots) Die Deutschen gelten als besonders fleißig. Doch was wäre im Falle eines Millionengewinns? Arbeiten sie einfach emsig weiter? Oder hängen sie sofort den Job an den Nagel? Zum Tag der Arbeit am 1. Mai steht die Antwort fest: Wie aus einer Umfrage im Auftrag von Eurojackpot hervorgeht, wollen die meisten Deutschen weiterarbeiten – aber in Teilzeit.*

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai bringt eine Umfrage im Auftrag von Eurojackpot spannende Ergebnisse. Die meisten Deutschen würden im Falle eine Millionengewinns weiterarbeiten – aber in Teilzeit.

Arbeiten oder nicht arbeiten? – Weniger arbeiten!

Die meisten Befragten sind Teilzeit-Befürworter – ihr Anteil beträgt 25 Prozent. Auf Platz 2 folgen diejenigen, die komplett aufhören würden zu arbeiten (24 %). Den 3. Platz belegen Befragte, die sich eine selbstständige Tätigkeit vorstellen könnten (18 %). Satte 15 Prozent würden mit einem gut gefüllten Konto einfach weiterarbeiten wie bisher. Und neun Prozent hätten Lust, sich hauptberuflich ehrenamtlich zu engagieren.

Den meisten Deutschen geht es also nicht darum, den Job sofort zu quittieren – es geht darum, weniger Zeit im Büro, auf der Baustelle, im Geschäft oder der Werkstatt zu verbringen. Vor dem Hintergrund dieser Umfrageergebnisse lässt sich auch die Diskussion um die 4-Tage-Woche deuten: Sie spiegelt das Bedürfnis nach alternativen Arbeitsmodellen wider, die einen besseren Ausgleich zum Arbeitsalltag ermöglichen.

Teilzeit Favorit bei den Frauen, Männer hören lieber ganz auf

Bei den Frauen entsprechen die Top-Platzierungen denen der Gesamtheit der Befragten: Mit Abstand findet das Teilzeitmodell den größten Zuspruch (27 %), auf den Plätzen 2 und 3 rangieren der Ausstieg aus dem Erwerbsleben (24 %) und die Selbstständigkeit (15 %). Immerhin noch 14 Prozent würden gar nichts ändern und elf Prozent einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen.

Im Vergleich zu den Frauen sind die Plätze 1 und 2 bei den Männern vertauscht: 25 Prozent würden am liebsten ganz aufhören und nur 23 Prozent in Teilzeit arbeiten wollen. Dafür können sich wesentlich mehr Männer eine selbstständige Tätigkeit vorstellen (21 %), bei 16 Prozent würde alles beim Alten bleiben. Auffällig ist, dass nur sieben Prozent der Männer Interesse an einem Ehrenamt hätten. Die Vorstellung, dass Frauen sozialer eingestellt und hilfsbereiter sind, scheint sich bei diesen Zahlen wieder einmal zu bestätigen.

Teilzeit vor allem bei jüngeren und mittleren Jahrgängen beliebt

Aufschlussreich ist auch der Vergleich der Altersgruppen. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass besonders die 25- bis 34-jährigen “Young Professionals” und die Berufstätigen zwischen 35 und 44 Jahren an Teilzeitarbeit Gefallen finden würden (34 % und 28 %). Die älteren Berufstätigen, die schon viele Arbeitsjahre auf dem Buckel haben, wünschen sich größtenteils den dann vorgezogenen Ruhestand: Bei den 45- bis 54-Jährigen beträgt der Anteil derjenigen, die komplett aufhören würden zu arbeiten, 30 Prozent, bei den 55- bis 65-Jährigen sind es sogar 36 Prozent.

Eine selbstständige Tätigkeit können sich am ehesten die 18- bis 24-Jährigen vorstellen (30 %). Das bei den erfahreneren Berufstätigen favorisierte Teilzeitmodell landet bei den Jüngsten unter den Befragten nur auf Platz 2 (20 %).

Doch das eigene Arbeitsleben zu verändern und in neue Bahnen zu lenken, ist gar nicht so einfach. Um selbst über Vollzeit, Teilzeit oder Freizeit entscheiden zu können, ist finanzielle Sicherheit von Vorteil.

Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am heutigen Freitag, 28. April: 10 Millionen Euro warten auf glückliche Gewinner im ersten Rang, die zuvor ihren Tipp in einer Lotto-Annahmestelle oder online unter www.eurojackpot.de abgegeben haben.

* Für die Untersuchung hat Appinio im Auftrag von Eurojackpot am 20.04.2023 insgesamt 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren über das Appinio-eigene Mobil-Panel in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ gewichtet nach Alter und Geschlecht.