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Was unterscheidet Langzeitsingles von Kurzzeitsingles?

Hannover (ots) Die Dating Plattform Gleichklang.de untersuchte die Besonderheiten von Kurzzeitsingles und Langzeitsingles.
Die Ergebnisse zeigen, dass Langzeitsingles besonders oft unter Hemmungen und sexuellen Problemen leiden.

Langzeit-Single sind oft einsam

Langzeitsingles haben es sich aber außerdem oft bereits in der Partnerlosigkeit eingerichtet und sind als Singles meistens zufriedener als Partnerlose, die erst seit kürzerer Zeit SIngle sind.

Befragung

Die Partnerbörse Gleichklang.de wollte wissen, was Langzeit- und Dauersingles von Partnersuchenden unterscheidet, die erst seit kürzerer Zeit Single sind. Hierfür befragte die Dating-Plattform 789 Mitglieder, unter ihnen 569 Frauen und 220 Männer im Alter von 18 bis 77 (Durchschnittsalter: 43).

Bei den Frauen waren 238 Befragte (41,8 %) höchstens drei Jahre Single (Kurzzeitsingles), während 331 Frauen (58,2 %) länger als drei Jahre Single waren (Langzeitsingles). Bei den Männern waren 100 Befragte (45,4 %) höchstens drei Jahre Single, während 120 der Männer (55,5 %) länger als drei Jahren Single waren. Alle Befragten gaben an, in der Vorgeschichte mindestens eine Partnerschaft gehabt zu haben.

Die Befragten wurden gebeten, den folgenden möglichen Gründen für ihre Partnerlosigkeit zuzustimmen oder diese abzulehnen:

– ist Zufall (Zufall)

– wurde betrogen (negative Vorgeschichte)

– Kandidaten waren mir zu langweilig (hohe Ansprüche)

– bin zu gehemmt (Hemmung)

– bin als Single glücklich (zufriedene Singles)

– es gibt genug zu tun (andere Prioritäten)

– entwickle keine Liebesgefühle (keine romantischen Gefühle)

– bin beruflich erfolglos (berufliche Erfolglosigkeit)

– habe sexuelle Schwierigkeiten (sexuelle Probleme)

– möchte unverbindlichen Sex (polygame Orientierung)

Die Befragten beantworteten die Fragen auf einer vierstufigen Skala mit den möglichen Antworten nein, eher nein, eher ja und ja. Für die Auswertung wurden eher ja und ja als Zustimmung zusammengefasst.

Ergebnisse

Kurzzeit und Langzeitsingles im Vergleich

Bei drei der 10 Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern statistisch signifikante höhere Zustimmungsraten bei Langzeitsingles als bei Kurzzeitsingles:

– 33,8 % der weiblichen und sogar 54,2 % der männlichen Langzeitsingles gaben an, gehemmt zu sein. Demgegenüber benannten lediglich 25,6 % der weiblichen und 35,0 % der männlichen Kurzzeitsingles Hemmungen als Grund für ihre Partnerlosigkeit.

– 59,5 % der weiblichen und 48,3 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, als Single glücklich zu sein. Bei den Kurzzeitsingles stimmten dieser Aussage lediglich 44,1 % der befragten Frauen und 26,0 % der befragten Männer zu.

– 13,6 % der weiblichen und 21,7 % der männlichen Langzeitsingles benannten als einen Grund für Ihre Partnerlosigkeit, dass sie sexuelle Schwierigkeiten hätten. Bei den Kurzzeitsingles fiel diese Zustimmungsrate mit 7,1 % bei den Frauen und 10 % bei den Männern bedeutend geringer aus.

Schließlich gab es einen weiteren Unterschied zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles, der aber nur bei Männern zu beobachten war:

– 35,8 % der männlichen Langzeitsingles, aber nur 18,0 % der männlichen Kurzzeitsingles stimmten der Aussage zu „entwickle keine Liebesgefühle“. Demgegenüber zeigte sich hier bei den Frauen kein signifikanter Unterschied in der Zustimmungsrate zwischen Langzeitsingles (22,4 %) und Kurzzeitsingles (16,4 %).

Bei den Zustimmungsraten zu den anderen Aussagen zeigten sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern keinerlei statistisch signifikante Unterschiede zwischen Langzeitsingles und Kurzzeitsingles.

Psychologische Interpretation

Psychologe Gebauer weist darauf hin, dass die in dieser Untersuchung identifizierten besonderen Merkmale von Langzeitsingles sowohl Ursache als auch Folgen des langen Singledaseins sein könnten. Die Umfrage erlaube es nicht, zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu unterscheiden.

Aus psychologischer Sichtweise sei es aber wahrscheinlich, dass beide Erklärungen zuträfen und sich sogar wechselseitig verstärkten:

Hemmungen oder sexuelle Schwierigkeiten können demnach die Partnersuche erschweren und dadurch zu einer Verlängerung des Single-Daseins führen. Das fortbestehende Single-Dasein und der Status als Langzeit-Single könnten dann wiederum Hemmungen und sexuelle Schwierigkeiten sogar noch verstärken, was gleichzeitig zu einer weiteren Erschwernis der Partnersuche und damit zu einer Aufrechterhaltung des Single-Daseins führe.

Ein ähnlicher Mechanismus sei auch bei der Zufriedenheit mit dem Single-Dasein zu vermuten:

Wer sehr zufrieden mit seinem Single-Dasein sei, lasse sich womöglich nicht ausreichend auf die Partnersuche ein, was zur Aufrechterhaltung des Single-Daseins führen könne. Je länger des Single-Dasein fortbestehe, desto mehr richteten sich aber Menschen in diesem Single-Dasein ein, was die Zufriedenheit weiter erhöhen könne, wodurch die Bereitschaft für Veränderung und Partnerschaft gleichzeitig weiter absinken.

Bei einem Teil der Langzeitsingles spielten vorwiegend Hemmungen eine Rolle, die auch mit sexuellen Schwierigkeiten einhergehen könnten. Bei anderen Langzeitsingles sei es dagegen vorwiegend die Zufriedenheit mit dem Single-Dasein, welche zur Aufrechterhaltung der Partnerlosigkeit führe.

Hemmungen, sexuelle Schwierigkeiten und Zufriedenheit mit dem Single-Dasein könnten aber auch gleichzeitig auftreten und damit die Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen der Partnerlosigkeit weiter erhöhen.

Bei Männern, nicht aber bei Frauen, sei lange andauernde Partnerlosigkeit zusätzlich mit dem Zweifel an der eigenen Liebesfähigkeit verbunden. Die überhöhte Erwartung, dass eine Beziehung sofort mit großen Gefühlen beginnen müsse, könne dazu führen, dass andere Verlaufsformen, bei denen aus freundschaftlicher Sympathie Liebe entstehe, nicht zugelassen würden.

Gerade im mittleren und höheren Alter begännen Beziehungen aber oft nicht mit sofortiger Verliebtheit, sondern mit Sympathie, die sich erst schrittweise zu Vertrautheit und Liebe vertiefe. Wer hierzu nicht bereit sei, bleibe deshalb häufiger partnerlos. Gleichzeitig könne aber auch wiederum die lange Partnerlosigkeit an sich zu Zweifeln an der eigenen Liebesfähigkeit führen und damit im Sinne eines Teufelskreislaufes die Partnersuche weiter erschweren.

Gebauer berichtet, dass das Betreuungsteam von Gleichklang sehr ähnliches beobachte: Insbesondere bereits lange suchende Mitglieder berichteten oft von Hemmungen, die ihnen die Kontaktaufnahme erschwerten, oder gäben umgekehrt an, dass sie an ihrer Beziehungsbereitschaft zweifelten, weil sie eigentlich glücklich mit ihrem Single-Dasein seien.

Psychologische Empfehlungen

Gebauer rät Singles, die unter Hemmungen leiden, sich aktiv um die Überwindung dieses Problems zu bemühen. Nichts zu tun, führe meistens dazu, dass Hemmungen fortbestünden oder sich verschärften und dadurch auch die Partnerlosigkeit andauere.

Kontakt aufnehmen, miteinander schreiben und sprechen könne gelernt werden. Das Online-Dating sei ein guter Übungsraum für Kommunikation und Selbstsicherheit. Wem dies allein nicht gelinge, der könne auf Kommunikations- und Flirtkurse zurückgreifen, die in Pandemie-Zeiten auch immer mehr Online angeboten werden.

Bei sexuellen Schwierigkeiten helfe es, über die eigenen sexuellen Wünsche und Ängste zu reflektieren und hierüber offen mit dem Gegenüber zu besprechen. Viele sexuelle Probleme lösten sich durch einen offenen Umgang mit Sexualität und Befürchtungen in Luft auf. Bei Männern könne auch die Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Erektionsschwäche helfen.

Seien die sexuellen Probleme aber tiefergreifend, könne eine psychotherapeutische Behandlung oder eine Sexualtherapie erforderlich sein.

Denjenigen, die an ihrer Liebesfähigkeit zweifeln, rät Gebauer, keine Schmetterlinge im Bauch zu erwarten, sondern sich auf den behutsamen und schrittweisen Aufbau von Vertrautheit und Nähe einzulassen.

Was aber tun, wenn ich als Single glücklich bin?

Gebauer sieht für glückliche Singles zwei Möglichkeiten:

Das Single-Dasein positiv annehmen und die Partnersuche beenden oder aber sich des Wunsches nach Beziehung bewusstwerden und die Partnersuche intensivieren.

Gebauer berichtet, dass für einige die positive Annahme des Single-Daseins regelrecht befreiend sein könne. Manche Singles befänden sich nur deshalb geradezu zwanghaft auf Partnersuche, weil sie ihre Partnerlosigkeit als nicht normal einschätzten. Der Vergleich mit längst verpartnerten Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen führe zu einem normativen Druck, eine Partnerschaft finden zu müssen. Werde dieser Druck aber als Ausdruck einer Verzerrung erkannt, entfalle die Notwendigkeit zur Partnersuche und es trete eine Entlastung ein.

Häufiger sei es jedoch, dass zufriedene Singles beim Nachdenken über ihre gegenwärtige Lebenssituation und ihre künftigen Ziele doch eine Sehnsucht nach Partnerschaft bei sich wahrnehmen, was ihnen helfe könne, Blockaden abzubauen, veränderungsbereiter zu werden und sich besser auf die Partnersuche einzulassen.

Durchschnittlich 1.000 Euro vom Staat zurück: COMPUTER BILD testet Steuerprogramme

Hamburg (ots) Über 40 Millionen Steuerpflichtige leben in Deutschland. Die meisten müssen am 31. Juli 2021 die Einkommensteuererklärung für 2020 beim Finanzamt abgeben. Hilfe bei dieser ungeliebten Pflichtübung versprechen Steuerprogramme. COMPUTER BILD hat sechs Kandidaten auf Herz und Nieren getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021

Die Redaktion ließ hierfür von Experten der Megra Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung in Troisdorf drei Musterfälle entwickeln – mit typischen Szenarien für Singles, Familien und Rentner. Diese wurden dann mit dem WISO Steuersparbuch und Tax von Buhl, der Steuersparerklärung und Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft sowie Taxman und Quicksteuer von Lexware bearbeitet.

Wichtig im Corona-Jahr 2020: die Home-Office-Pauschale über 5 Euro täglich, die aber für maximal 120 Tage gilt. Die wurde am besten von WISO Steuersparbuch und Tax abgefragt – als Teil der Fahrtkosten. Abstriche gab es hier bei der Steuersparerklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Dort mussten die Tester zuerst ein Häkchen bei „Arbeitszimmer und andere Räume“ setzen, damit die Pauschale überhaupt erschien

Unterm Strich konnte nur WISO Steuersparbuch 2021 von Buhl Data mit der Testnote „sehr gut“ voll und ganz überzeugen. Tax 2021 vom gleichen Hersteller und landete mit der Testnote 1,5 und der Endnote „gut“ auf dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Taxman 2021 von der Firma Lexware mit einer Note von 1,9.

Den vollständigen Steuersoftware-Vergleichstest lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021, die ab 9. April 2021 im Handel verfügbar ist.

COMPUTER BILD ist für über 20 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 20 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern fundierte Einschätzungen zu Technik-Trends und gibt klare Produktempfehlungen – von A wie Android-Smartphone bis Z wie elektrische Zahnbürste. Die Experten der Redaktion bieten bestmögliche Beratung auf Basis unabhängiger Tests aus dem einzigartigen COMPUTER BILD-Labor.

Web: axelspringer.de

Informationen und Perspektiven für das Alter – Online-Magazin „dabei“ startet

Köln (ots) Einsamkeit älterer Menschen ist ein gesellschaftliches Problem, dem sich die Malteser bereits seit längerem stellen. Jetzt eröffnen sie mit dem Online-Magazin „dabei“ Perspektiven für ältere Menschen und deren Angehörige – mit Unterstützung vom Bund.

Ältere Dame schaut sich auf Tablet das Onlinemagazin dabei an.

„dabei“ ist ein Online-Magazin rund um die Themen des Lebens im Alter. Im Fokus des Magazins steht die Lebenswelt älterer Menschen. „dabei“ zeigt Tipps für eine aktive Gestaltung, Möglichkeiten der Unterstützung, liefert zudem Fakten und bringt auch typische Herausforderungen im Alter zur Sprache. Das Magazin für ein erfülltes Leben im Alter finden Interessierte im Netz unter: www.dabei-online.de

Einsamkeit im Alter – ein immer größeres Problem

Wie verletzlich ältere Menschen sind, hat die Corona-Pandemie offengelegt. Doch die physische Verletzbarkeit ist nur die eine Seite. Im Lockdown wird ein langfristig noch dringlicheres Problem offenbar: Immer mehr ältere Menschen haben kaum noch soziale Kontakte, weil die Familien weit verzweigt wohnen oder Freunde oder Bekannte nicht mehr leben. Vor allem die über 80-Jährigen haben dadurch ein deutlich höheres Risiko der Einsamkeit, insbesondere wenn Schicksalsschläge, Erkrankungen, Einschränkungen der Mobilität, Altersarmut oder ein Migrationshintergrund hinzukommen.

Dabei: Wissenswertes und Tipps für alle

„Wir wollen eine Plattform bieten, in der sich relevante Themen der Lebenswelt älterer Menschen wiederfinden. Wir informieren und geben Anregungen, um weiter ‚Dabei sein‘ zu können.“ sagt Sabrina Odijk, Leiterin des Sozialen Ehrenamts der Malteser. Der Titel des Magazins ist Programm. „Soziale Teilhabe, Informationen und Anregungen sind auch für ältere Menschen wichtig“, so Odijk. „Und jeder kann etwas dazu beitragen, der Einsamkeit gemeinschaftliches Erleben und Lebensfreude entgegenzusetzen.“

Wie das aussieht, zeigen nun regelmäßig neue Artikel des Online-Magazins „dabei“. Die inhaltliche Brandbreite erstreckt sich von kurzweiligen Einblicken wie „Videospiele für körperlich und geistige Fitness“ oder „Soziales Engagement für Rentner“, Sachinformationen zu „Pflege und Hilfe für Zuhause“ oder finanziellen Fragen. Die Summe der Beiträge eröffnet zahlreiche Perspektiven für ein erfülltes Leben im Alter. Die Beiträge im neuen Online-Magazin richten sich an ältere Menschen, an Angehörige und alle Interessierten, die sich mit dem drohenden gesellschaftlichen Problem der sozialen Isolation alter Menschen auseinandersetzen wollen.

Malteser sind erfahrene Begleiter alter Menschen

„dabei“ ist Teil eines vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt der Malteser: „Miteinander-Füreinander – Kontakt und Gemeinschaft im Alter“. Die Malteser haben jahrelange Erfahrung bei der Begleitung von Menschen, die sich einsam fühlen. Ziel dieses Projekts ist es, neue Wege zu finden, auf Seniorinnen und Senioren zuzugehen, Einsamkeit zu lindern oder vorzubeugen. Dazu entstehen deutschlandweit an mehr als 110 Standorten neue und innovative Angebote gegen Einsamkeit im Alter.

Zum Magazin: www.dabei-online.de

Nach der Arbeit statt auf die Couch ins Krankenhaus Start Up will mit neuem Portal Arbeitsunfälle vermeiden

Essen (ots) Die meisten Arbeitnehmer gehen unbewusst ganz selbstverständlich davon aus, dass ihnen während der Arbeit nichts passiert. So auch die OP-Schwester Britta.

Frau mit Handprothese

Wie immer wollte Britta OP-Instrumente aus einem Sterilisator nehmen. Wegen eines technischen Defekts schloss sich unvorhergesehen die Tür des Sterilisators. Obwohl ihre Hand noch im Gerät war liess es sich nicht wieder öffnen. Brittas Hand war eine Dreiviertelstunde lang bei 120 Grad eingeschlossen. Als sie endlich befreit wurde, war ihre Hand nicht mehr zu retten. Seitdem trägt Britta eine Prothese.

Tödliche Arbeitsunfälle

Arbeitsunfälle wie Brittas geschehen jeden Tag in Deutschland. Schwere Verletzungen, Invalidität und selbst Tod gehören zum Arbeitsalltag. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung weist 806 tödliche Arbeitsunfälle für 2019 aus. Bei 250 Arbeitstagen und 20 Urlaubstagen starben somit statistisch 3,5 Menschen je Arbeitstag durch einen Arbeitsunfall.

Dabei verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz jeden Arbeitgeber, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Vernachlässigt ein Unternehmen den Arbeitsschutz, drohen dem Arbeitgeber bei einem Unfall Geldbuße und Regressforderungen.

Fachkraft für Arbeitssicherheit hilft Arbeitgebern

Genau hierfür ausgebildet sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Sie beraten Arbeitgeber dabei, ihrer Pflicht nachzukommen.

Große Unternehmen beschäftigen Sicherheitsfachkräfte meist selbst. Für kleine und mittlere Unternehmen ist es hingegen wirtschaftlicher, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu beauftragen anstatt sie einzustellen.

Doch nicht jeder Arbeitsschützer kann jedes Unternehmen betreuen – dafür ist die Arbeitswelt von der Hochseeschiffahrt bis zur Fleischerei zu vielseitig. Und die Entfernung zwischen Wohnort und Unternehmenssitz muss auch zu bewältigen sein.

Start Up will helfen, Arbeitsunfälle zu vermeiden

Hierfür hat sich das Start Up Arbeitsschutz24.net gegründet. Mit seinem Portal bildet es eine Brücke zwischen Arbeitgebern und Sicherheitsfachkräften. Mittels einer Karte können Unternehmen den geeigneten Dienstleister in ihrer Gegend auswählen.

Hinter der Idee von Arbeitsschutz24.net steckt Elmar Wiesenmüller. Vor der Corona-Pandemie arbeitete Wiesenmüller unter anderem als Musiker bei Firmenveranstaltungen. „In meinem Umfeld hatten bereits 3 Menschen schwere Arbeitsunfälle. Auch wenn für uns selbstständige Künstler die Pandemie eine große Herausforderung ist: ohne Corona hätte ich niemals die Zeit gehabt, diese Idee zu realisieren“.

Jetzt hofft er, dass sich viele Fachkräfte für Arbeitssicherheit auf der Webseite eintragen. Damit Deutschlands 45 Millionen Erwerbstätige nach der Arbeit nicht ins Krankenhaus sondern auf die Couch können.