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Die schönsten Wanderungen im Herbst: Brandenburg für „Gipfelstürmer“, Landweg-Liebhaber und Pilger-Fans

Potsdam (ots) Alles wanderbar!

Brandenburg für „Gipfelstürmer“, Landweg-Liebhaber und Pilger-Fans

Nirgendwo in Deutschland stehen so viele Landschaften unter Schutz wie in Brandenburg. 15 Nationale Naturlandschaften bewahren die schönsten und wertvollsten Gebiete und bieten beste Möglichkeiten für Tagestouren oder einen Kurzurlaub. Immer mehr Menschen entdecken hier das Wandern für sich. Heute ist „Tag des Wanderns“ – hier einige ausgewählte Beispiele für schöne Touren im Herbst in Brandenburg.

Brandenburg begeistert auch immer mehr Wander-Fans: Der Gipfelstürmerweg im Seenland Oder-Spree hat gerade bei der Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands, den ersten Platz unter den ostdeutschen Wegen belegt. / Die schönsten Wanderungen im Herbst: Brandenburg für „Gipfelstürmer“, Landweg-Liebhaber und Pilger-Fans

Ein Netz aus 2.000 Kilometern Wegen mit besonderer touristischer Relevanz steht Wanderern in Brandenburg zur Verfügung, viele davon führen an Ufern von Seen oder Flüssen entlang. Und manchmal geht es selbst im flachen Brandenburg beim Wandern hoch hinaus. Ein gutes Beispiel dafür ist der Gipfelstürmerweg im Seenland Oder-Spree, der gerade bei der Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands, den ersten Platz unter den ostdeutschen Wegen belegt hat.

Unterwegs auf dem Gipfelstürmerweg

Knapp eine Zugstunde von Berlin entfernt können Gipfelstürmer auf der rund 23 km langen Oneway-Tour ihre Höhentauglichkeit und Kondition testen. Fast tausend Höhenmeter (alle Aufstiege zusammengerechnet), vier Aussichtstürmen und der einzige Watzmann außerhalb Bayerns, sind Markenzeichen der abwechslungsreichen Route, die durch das hügelige Oberbarnimer Hochplateau bei Bad Freienwalde führt. Ein richtiges Gipfelkreuz, Schluchten, Bäche und eine Skisprungschanze sorgen dafür, dass man sich in den Weiten Brandenburgs fast wie im Hochgebirge fühlt.

Auf sieben Etappen durch die Schorfheide

Die Schorfheide ist Deutschlands größtes Waldgebiet und von vielen Wanderwegen durchzogen. In diesem Jahr neu dazugekommen ist nun der 135 Kilometer lange Schorfheide Rundwanderweg, der sich in sieben Etappen gliedert. Neben dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin führt die Route auch durch den Naturpark Barnim. Von Eberswalde aus geht es in östliche Richtung. Niederfinow mit dem gigantischen Schiffhebewerk, Oderberg, Joachimsthal und das fast 750 Jahre alte Kloster Chorin liegen genauso an der Strecke wie der bekannte Werbellinsee. Einst als kaiserliches Jagdgebiet deklariert, waren große Teile der Schorfheide bis 1989 den Jagdgelüsten der DDR-Oberen und ihrer Staatsgäste vorbehalten. Gesperrt für die Allgemeinheit, konnte sich in jahrzehntelanger Abgeschiedenheit unverfälschte, teils urtümliche Landschaft entwickeln. 1990 wurde die Schorfheide zum Biosphärenreservat erklärt.

Geheimnisvolle Moore

Gleich in zwei Regionen Brandenburgs kann man auf einer Wanderung besonders geschützte Moorlandschaften erkunden: Die Tour auf dem 12 Kilometer langen Rundweg durch das Rambower Moor in der Prignitz ist gerade im Herbst ein besonderes Erlebnis, dann rasten hier hunderte Kraniche, die abends laut trompetend ihre Kreise über der Moorlandschaft ziehen. Zum Vogelzug gibt es auch regelmäßig geführte Touren der Naturwacht Lenzen oder des BUND Besucherzentrums Burg Lenzen in das Moor. Mit 11 Kilometer fast genauso lang ist der Moorerelebnispfad im Naturpark Stechlin-Ruppiner-Land. Stege über das Moor, kleine Kanäle und Seen sorgen bei der Wanderung für große Abwechslung. Wie auch beim Rambower Moor, gibt es auch entlang dieser Route zahlreiche Infotafeln zu den Besonderheiten des Lebensraums Moor.

Wo die Zeit still zu stehen scheint: Der Märkische Landweg in der Uckermark

In Brandenburg sind sieben Routen mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert. Der Märkische Landweg gehört dazu.Die in Feldberg, kurz hinter der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern startende Tour ist 187 Kilometer lang. Die Route gliedert sich in 10 Etappen und durchquert gleich drei Nationale Naturlandschaften: den Naturpark Uckermärkische Seen, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sowie das östlichste Schutzgebiet des Landes: den Nationalpark Unteres Odertal. Auf der ganzen Strecke ist eine von der Eiszeit geformte Landschaft zu bewundern. In der dünn besiedelten Region nahe der Oder erleben die Wanderer entlang von Flussaltarmen seltene Sumpf- und Auenwälder. Europaweit gilt dieses Gebiet als intakteste Flussauenlandschaft. Da die Tour durch eine sehr dünn besiedelte Landschaft führt, sollten die Quartiere für die Nacht vorab gebucht werden.

Perfekte Familienwanderung: Bergmolchwanderweg im Fläming

Wer mit Kindern wandern geht, der weiß: die Tour darf nicht zu lang sein und entlang des Weges sind spannenden Stationen wichtig. All das bietet der 14 Kilometer lange Bergmolchwanderwerg im Süd-Westen Brandenburgs. Ausgangspunkt ist das Naturparkzentrum Raben, unterhalb der Burg Rabenstein mit ihrem 30 Meter hohen Bergfried. Den Bergmolch, das Tierchen, das dem Weg seinen Namen gibt, kann man mit etwas Glück in der „Alten Badeanstalt“ antreffen einem wichtigen Laichgebiet für verschiedene Amphibienarten. Der Weg führt quer durch das Planetal, eine von artenreichen Sumpfwiesen geprägte Landschaft, in der der Bach Plane entspringt. Für Kinder sind das Mufflongehege in Rädigke, die Burg Rabenstein und die Falknerei sowie ein schöner Spielplatz am Ausgangspunkt in Raben, Highlights der Tour.

Ruhe beim Pilgern finden

Neben dem Wandern erfreut sich das Pilgern auch in Brandenburg wachsender Beliebtheit. Wilsnack war schon im Mittelalter ein wichtiger Wallfahrtsort, in den Menschen aus ganz Europa zu den Bluthostien in der Wilsnacker Wunderblutkirche strömten. Auch heute wird der Kurort wieder jährlich von hunderten Pilgerinnen und Pilgern angesteuert, die zum Beispiel auf der 108 Kilometer langen Bischofstour unterwegs sind. Ausgangspunkt die alte Bischofsstadt Wittstock, Ziel ist der Ort Havelberg, der schon in Sachsen-Anhalt liegt. Von ebenso großer Bedeutung ist das Stift zum Heiligengrabe, an dem die Pilgertour auf dem Annenpfad startet. Die Anlage ist heute die einzige fast vollständig erhaltene Zisterzienserinnen-Anlage. Der Annenpfad verbindet die Wallfahrtskirchen in Heiligengrabe und Alt Krüssow mit der Dorfkirche in Bölzke. Gepilgert wird auch auf dem Brandenburger Klosterweg, der bis Ende 2021 auf rund 100 Kilometern ausgebaut ist und ehemalige Zisterzienserklöster im Ruppiner Seenland verbindet.

Für alle, die gerne länger bleiben möchten, gibt es über 90 buchbare Übernachtungsangebote und Arrangements für den Reisezeitraum vom 1.11.-23.12.2021 sowie 2.1.-14.4.2022. Die Angebote der Partner – von Schlosshotels über Ferienhäuser/Ferienwohnungen bis familiengeführte Landhotels gibt es online unter: „winterliches-brandenburg.de„.

Weitere Informationen:

Eine umfassende Übersicht über schöne Tages- sowie Mehrtageswanderrouten gibt es auf der Website www.reiseland-brandenburg.de/wandern. Tipps für Urlaub und Ausflüge im Herbst und Winter in Brandenburg auf www.reiseland-brandenburg.de/unplugged

D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

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von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

Heute berichte ich vom Baumwipfelpfad in Bad Harzburg im Harz.
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben.
Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegs turms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter. Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Bastei an der Elbe im Elbsandsteingebirge

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D-NEWS.TV – Bastei an der Elbe im Elbsandsteingebirge

Heute berichte ich über die Bastei im Elbsandsteingebirge. Die Bastei ist eine Felsformation auf 305 Meter Höhe, mit Aussichtsplattform in der Sächsischen Schweiz. Sie liegt am rechten Ufer der Elbe auf dem Gebiet der Gemeinde Lohmen, zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 Meter steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Auf der Hochfläche hinter der Bastei befindet sich ein Hotel mit Restaurant. Schon der Name Bastei zeigt die frühere Einbindung der steil aufragenden Felsen in den Verteidigungsring der Felsenburg Neurathen an. Schon im Jahr 1592 wird der Fels erstmals durch Matthias Oeder im Zuge der Ersten Kursächsischen Landesaufnahme als Pastey erwähnt. Im Zuge der Entdeckung und touristischen Erschließung der Sächsischen Schweiz entwickelte sich der Basteifelsen zu einem der ersten Ausflugsziele. Die Bastei ist einer der markantesten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz und zählt pro Jahr etwa 1,5 Millionen Besucher. Es gibt in den deutschen Nationalparks keinen anderen Punkt mit einer so hohen Besucherdichte. Ein Besuch lohnt sich.
Ihre Pia. Danke.

Herbst-Pflanzaktionen im Nationalpark Harz

Unterstützung für die Rückkehr der Laubwälder im Harz

Jahrhundertelang hat der Mensch die Harzer Wälder genutzt und verändert. Deshalb ist der Nationalpark Harz noch ein Entwicklungsnationalpark.

Pflanzungen als Starthilfe – Unterstützung der Rückkehr der ursprünglich heimischen Laubwälder im Nationalpark Harz (Fotos: Danilo Hartung)

Das bedeutet, dass in einigen Bereichen Maßnahmen notwendig sind, die mehr Naturnähe in den Wald bringen. Auch in diesem Jahr werden im Nationalpark Harz deshalb wieder Laubbäume als gezielte Starthilfe für die Wildnis von morgen gepflanzt. Wer die Waldentwicklung im Nationalpark Harz unterstützen möchte, ist herzlich zu einer gemeinsamen Pflanzaktion eingeladen. Das Motto der Nationalparke heißt „Natur Natur sein lassen“. Ziel ist es daher, dass bis 2022 drei Viertel der Nationalparkfläche zur Naturdynamikzone gehören, sich also ohne Eingriffe des Menschen entwickeln können.

Baumpflanzaktionen planen wir im Zeitraum vom 8. Oktober bis 13. November 2021. Hierbei sollen sich Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen bis 8 Personen, beschränkt auf insgesamt max. 20 Teilnehmer, anmelden können. Diese Anmeldung ist ab dem 15. September 2021, 11:00 Uhr möglich und für die Teilnahme zwingend erforderlich.

An nachstehenden Terminen werden Pflanzaktionen jeweils am Freitagnachmittag (13:00 Uhr) sowie Samstagsvormittag (9:00 Uhr) und -nachmittag (13:00 Uhr) angeboten:

8.10.2021 und 9.10.2021 – Nationalparkrevier Torfhaus
Treff: Waldparkplatz Jermerstein nördlich Braunlage (zwischen Königskrug und Braunlage, Abfahrt Braunlage-Nord)

15.10.2021 und 16.10.2021 – Nationalparkrevier Oderhaus
Treff: B 4 Königskrug, Parkplatzschleife

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Ilsenburg
Treff: Ilsenburg, Ilsetal hinter dem Waldhotel

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Acker
Treff: Riefensbeek-Kamschlacken, oberes Ortseingangsschild

5.11.2021 und 6.11.2021 – Nationalparkrevier Scharfenstein
Treff: Ilsenburg, Ilsetal oberhalb des Waldhotels

12.11.2021 und 13.11.2021 – Nationalparkrevier Schluft
Treff: Lonau an der Nationalpark-Informationsstelle im Dorfgemeinschaftshaus

Nachstehend noch einige Informationen zu den Pflanzaktionen:

  • Die Gesamtgruppengröße ist auf 20 Personen beschränkt.
  • Sie sollten für die Pflanzaktion 3 – 4 Stunden reine Arbeitszeit einplanen.
  • Robuste Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Arbeitsgeräte und Pflanzen stellt der Nationalpark.
  • Verpflegung bringen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst mit.
  • Kosten für die Teilnahme entstehen nicht.

Wir müssen Sie leider darauf hinweisen, dass die Durchführung der oben genannten Veranstaltungen stark von der zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Lage der Corona-Pandemie und den entsprechenden Verordnungslagen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt abhängen wird.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den Pflanzaktionen im Nationalpark Harz.

Anmeldung zu den Pflanzaktionen

Ansprechpartner rund um offene oder gruppenspezifische Pflanzaktionen im Nationalpark Harz ist unser Mitarbeiter Carsten Dicke. Sie erreichen ihn unter der Email-Adresse Carsten.Dicke@npharz.Niedersachsen.de  oder Telefon 05582 9189-50.

Baum-Schenker werden!

Sie können den Nationalpark Harz bei der Starthilfe für die wilden Wälder von morgen auch mit einer Spende unterstützen. Beispielsweise können Sie bei der Aktion „Das große Baum-Schenken“ von Radio Brocken mitmachen und ganz unkompliziert zum Baum-Schenker werden. Für nur zwei Euro wird ein neuer Laubbaum im Nationalpark Harz gepflanzt. Dank der Aktion können schon jetzt weit mehr neue Bäume gepflanzt werden, als ursprünglich geplant war.

Hintergrund

Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen. Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen. Die Fichte ist im Nationalpark Harz erst ab rund 750 Höhenmetern von Natur aus heimisch.

Von 2008 bis 2020 wurden im Nationalpark Harz rund 5,2 Millionen Laubbäume gepflanzt – vor allem Rotbuchen, aber auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 70,1 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Aktuelle Erhebung zeigt: viele Zecken in Urlaubsgebieten

Berlin (ots) Gerade im Sommer- und Herbsturlaub zieht es viele Menschen in die Natur. Also dorthin, wo auch Zecken leben. Bei einer bundesweiten Erhebung haben Experten jetzt beliebte Reise- und Ausflugsziele auf Zeckenvorkommen untersucht. Das Ergebnis: Die Blutsauger gibt es in ganz Deutschland. Spitzenreiter sind das Elbsandsteingebirge mit 65 gefundenen Zecken auf 150 m2, das Felsenmeer im Odenwald mit 47 Zecken sowie die Saarschleife mit 12 Zecken. Die Parasiten können gefährliche Krankheitserreger, zum Beispiel das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus, aber auch Borreliose-Bakterien, übertragen. Bei Reisen, Kurztrips und Ausflügen gilt daher: die richtige (Impf-)Vorsorge nicht vergessen.

(C) Pfizer | www.zecken.de

Um Zeckenstichen vorzubeugen, sollte man lange Kleidung tragen, Anti-Zeckensprays benutzen und den eigenen Körper nach jedem Aufenthalt im Grünen gründlich absuchen. Durch Impfen kann man sich gegen FSME schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den FSME-Impfschutz allen Menschen, die in den sogenannten FSME-Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen können. Da Zecken deutschlandweit Krankheitserreger übertragen können, ist Vorsorge über die FSME-Risikogebiete hinaus wichtig.

Der Aufbau des FSME-Impfschutzes ist auch kurz vor einem Urlaub oder Ausflug möglich. Reisemediziner Prof. Dr. Tomas Jelinek erklärt: „Mit einem schnellen Impfschema kann man innerhalb weniger Wochen einen Impfschutz für die aktuelle Saison aufbauen.“ Um in den folgenden Jahren geschützt zu sein, muss die Grundimmunisierung dann abgeschlossen und der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden.

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de

Kuriose Zecken-Fakten auf Facebook: www.facebook.com/zecken.de

Vorsorge für Naturbegeisterte – eine Selbstverständlichkeit: www.leidenschaftnatur.de

Naturschutzinitiative „Gemeinsam für blühende Wiesen“: Air Wick und Global Nature Fund pflanzen 30 Millionen Wildblumen

Heidelberg (ots) Gemeinsam mit dem Global Nature Fund plant Air Wick in den nächsten zwei Jahren 30 Millionen Wildblumen anzupflanzen. Blühende Wiesen sollen einen Beitrag leisten, um dem immer weiter schwindenden Wildblumenbestand entgegenzuwirken.

Air Wick und Global Nature Fund pflanzen 30 Millionen Wildblumen / Naturschutzinitiative „Gemeinsam für blühende Wiesen“: Air Wick und Global Nature Fund pflanzen 30 Millionen Wildblumen

„Die Raumdüfte von Air Wick würde es ohne den Duft von Blumen nicht geben. Daher müssen wir alles tun, was wir können, um Wildblumen zu schützen“, sagt Arnaud Sudre, Managing Director von Reckitt. „Wir sind somit stolz, zusammen mit dem Global Nature Fund der abnehmenden Biodiversität durch die Anlage neuer Wildblumenbestände entgegenzuwirken und so die Verbindung zur Natur zu stärken.“

Wildblumen sind wichtige Elemente in unserer Kulturlandschaft. Sie bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche bestäubende Insekten und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Bodenqualität. Trotz dieser wichtigen Funktionen sind in den letzten 150 Jahren in Deutschland über 100 Wildblumenarten ausgestorben und derzeit sind 30 Prozent aller Arten akut bedroht. Air Wick und der Global Nature Fund wirken dieser Gefahr entgegen und säen in den nächsten zwei Jahren 30 Millionen Wildblumen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Es ist wichtig, dass Unternehmen sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt engagieren. Wir freuen uns, dass Air Wick uns dabei unterstützt, Millionen von Wildblumen blühen zu lassen,“ erklärt Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer des Global Nature Fund (GNF).

Durch die Wildblumeneinsaaten entstehen deutschlandweit wertvolle Lebensräume – von Nord- bis Süddeutschland bis in die Schweiz und Österreich.

Weltweites Naturschutz-Engagement von Air Wick und Reckitt

Air Wick engagiert sich auch in anderen Teilen der Welt für den Naturschutz und unterstützt dabei den WWF bei mehreren Projekten: In den USA legt Air Wick 93 km2 Wildblumen- und Graswiesen neu an, in Großbritannien werden zudem zwei Quadratkilometer Wildblumenwiesen wiederhergestellt. In Australien setzt sich Air Wick für den Schutz von 120 Tierarten ein, die seit den Waldbränden 2020 bedroht sind. Weitere WWF-Projekte finanziert Air Wick in Spanien, Polen, Kanada, Mexiko und Brasilien.

Um das Engagement für Biodiversität und den Schutz unserer Ökosysteme weiter zu stärken, engagiert sich auch Reckitt, das Mutterunternehmen von Air Wick, weltweit für Naturschutzprojekte. Gemeinsam mit dem WWF werden in den nächsten drei Jahren 2.100 km an Süßwassergebieten im Amazonas und Ganges erhalten und wiederhergestellt sowie nachhaltige Innovationen durch eine verstärkte Zusammenarbeit in der Forschung gefördert.

„Gemeinsam mit unseren Partnern wie dem Global Nature Fund und dem WWF möchten wir dazu beitragen, Frischwasser-Quellen zu schützen und Wildblumenbestände wieder aufzubauen. Unser Antrieb ist es, neue und nachhaltige Wege zu finden, um eine saubere und gesündere Welt zu gestalten“, ergänzt Sudre. „Unsere Produkte schützen, heilen und pflegen – mit den Initiativen, die wir unterstützen, setzen wir uns dafür ein, dass auch künftige Generationen die nötigen Ressourcen für ein gesundes Leben zur Verfügung haben.“

Reckitt hat sich mit Air Wick dem 15. UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung verpflichtet: „Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern“.
Erfahren Sie hier mehr über die gesamten Nachhaltigkeitsambitionen von Reckitt: https://www.reckitt.com/de/nachhaltigkeit/

Harzer Rotes Höhenvieh ab Montag wieder auf dem Brocken

Rinder des Brockenbauern Thielecke zur Biotoppflege auf dem Brocken

Auch in diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es nach wie vor, den Bestand seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie der Brockenanemone zu erhöhen, so Dr. Gunter Karste, der im Nationalpark Harz für das Projekt zuständig ist.

In den vergangenen zwei Jahren zeigte sich bereits, dass die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe durchtreten. Das ist für den Biotopschutz vorteilhaft, denn so entstehen relativ schnell grasfreie Standorte, die mit Brockenanemonen und Besenheide bepflanzt werden können. Dennoch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken durch den Landschaftspflegeverband Harz gemäht und abgefahren. Auf diese Art und Weise werden die konkurrenzstarken Gräser geschwächt und damit entsteht Raum, um die bedrohten Arten des Brockenplateaus vor dem Aussterben zu bewahren.

Weidebeginn wird der 30. August 2021 sein, gemäht wird Mitte September.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Lotos, Doggen und Schildkröten im Schlosspark Dennenlohe

Dennenlohe (ots) Was ist im September im Schlosspark Dennenlohe am Schönsten?

Die Lotosblüte, die Stauden in Ninfa und der Präriegarten, meinen unserer Besucher.

Dem kann der grüne Baron nur zustimmen – ist doch der Lotos sein besonderer Stolz, denn als einzigster Botanischer Garten in Deutschland überwintern die Rhizome mit den Schildkröten gemeinsam im Dennenloher Schlossweiher, der seine eigenen warmen Quellen besitzt.

Ninfa

Gerade jetzt zeigen sich auch die meterhohen Stauden im romantischen Ninfa Ruinengarten, die in Kooperation mit der Gesellschaft der Staudenfreunde in sechs farblich verschiedenen Beeten auf mehreren hundert Quadratmetern angelegt wurden, in voller Blüte. Zwischen zwei Wiesentälern findet man den versteckten Präriegarten, in dem es nur amerikanische Riesensteppenpflanzen zu bewundern gibt.

Diese Blumengröße ist übrigens genau passend für die 200 Doggen, die in Dennenlohe am ersten September Wochenende zur Deutschen Doggen Clubsiegerschau zusammentreffen. Gartenbesucher sind dabei herzlich willkommen und können in vier Ausstellungsringen gleichzeitig den „Königen der Hunden“ bei der Arbeit zusehen.

Hundespieltage in Dennenlohe – groß und klein finden es toll

Überhaupt Hunde – der grüne Baron hat selbst 6 Airedales und für diese Hundefamilie wurden die „Hundespieltage“ von Baronin Süsskind erfunden. An diesen besonderen Tagen, wie zum Beispiel dem 28./29. August oder 11. September, dürfen alle Hunde und ihre Besitzer in Dennenlohe auf 260.000 qm ohne Leine spielen, toben, rennen und baden.

Auf nach Dennenlohe – Infos unter www.dennenlohe.de

BUGA Erfurt 2021 wird Paradies der Pflanzenraritäten
Höhepunkt für Sammler und Kakteenfans

Erfurt (ots) Was haben die zierliche Rotkelch-Nelke, der ca. 1 m hohe Stauden-Hibiskus mit Riesenblüten, die bizarre Wüstenrose, der seltene Herbst-Goldbecher, das wintergrüne Brandkraut, die robuste Leichtlin-Prärielilie und verschiedene Kakteen gemeinsam? Sie alle verwandeln am bevorstehenden Wochenende (28. und 29.8.2021) die BUGA-Ausstellungsfläche egapark in ein Paradies der Pflanzenraritäten. Die BUGA- und Blumen-Stadt Erfurt macht ihrem Namen damit alle Ehre.

Gärtnermeister Pascal Klenart züchtet Staudenhibiskus.

Die Raritäten- und Kakteenbörse ist in jedem Jahr ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders im egapark. Auf der BUGA ist das kommende Wochenende ein weiterer gärtnerischer Höhepunkt für Pflanzenfans, Blumenfreunde und Freizeitgärtner. Es ist ein Trend der vergangenen Jahre, im eigenen Garten oder auf dem Balkon Raritäten oder Pflanzenschätze zu hegen und zu pflegen. 35 Gartenbaubetriebe und Gärtnereien werden mit ihren floralen Seltenheiten erwartet. Die BUGA-Besucher können auf dem Raritätenmarkt, der als zusätzliches i-Tüpfelchen des gärtnerischen BUGA-Angebotes einmalig am letzten Augustwochenende stattfindet, seltene und besondere Pflanzen erwerben, die man sonst nur aus dem Urlaub oder botanischen Gärten kennt.

Kakteenzüchter Ulrich Haage aus der ältesten Kakteengärtnerei der Welt ist am 28. und 29.8.21 mit eigenem Angebot vor Ort.

Die Anbieter bringen wie jedes Jahr eine Vielfalt an Pflanzen mit, manche jedoch nur in geringen Stückzahlen. Die außergewöhnlichen Pflanzen werden z. T. nur selten kultiviert und sind deshalb auch nur auf Raritätenmärkten zu haben.

Die Ausstellungsfläche befindet sich auf dem Gelände des MDR, der Zugang ist über die BUGA-Fläche und mit BUGA-Eintrittskarte möglich, ein schöner Abschluss des Rundganges durch den Gartenpark. Bereichert wird das gärtnerische Angebot durch die Kakteenbörse. Namhafte Aussteller, angeführt von der traditionsreichen Erfurter Firma Kakteen Haage, der ältesten Kakteengärtnerei der Welt, präsentieren stachlige Schönheiten in einer großen Auswahl.

Neben dem Verkauf ist für alle Aussteller eine erstklassige Fachberatung selbstverständlich. Ob Pflege, Haltung, Düngung, Pflanzenschutz: Hier erhält der Kleingärtner aktuelle Informationen. Neben Pflanzen gibt es ein umfangreiches Sortiment an weiteren gartenspezifischen Produkten.

Web: www.buga2021.de

Wolfsstation am Naturmythenpfad Braunlage wiedereröffnet

Neuer Standort im jungen Laubwald für den „Mythos Wolf“

Der Waldwandel zur Wildnis und notwendige Sicherungsmaßnahmen haben das Antlitz des beliebten Naturmythenpfads bei Braunlage in den letzten Jahren verändert. Zeitweilig waren Sperrungen einzelner Mitmachstationen notwendig. Nun lädt die Wolfsstation am neuen Standort wieder zum Erkunden ein. Damit sind insgesamt wieder neun Mitmachstationen auf dem Naturmythenpfad für große und kleine Naturfreunde geöffnet.

Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Einblick in seine Gedanken und Gefühle und drücken aus, wie er sich seine Umwelt erklärte. Unser „mythisches Erbe“ erlaubt uns einen Blick auf das Verhältnis von Mensch und Natur im Laufe der Geschichte. Den Spuren dieser Beziehung kann man auf dem Naturmythenpfad bei Braunlage folgen.

Auch auf dem Natur-Erlebnispfad des Nationalparks Harz hat der Waldwandel verstärkt eingesetzt. Da das Gebiet im Borkenkäfersicherungsstreifen liegt, wurden betroffene Fichten-Bestände zum Schutz angrenzender Wirtschaftswälder sensibel entnommen. Aus diesem Grund musste auch die Wolfsstation abgebaut werden.

Nun ist ein neuer Standort im jungen Laubwald gefunden. Mit vereinten Kräften hat der Nationalpark mit den Mitarbeitern des Nationalpark-Jugendwaldheims Brunnenbachsmühle und sein Kooperationspartner, die Deutsche Angestellten Akademie mit Teilnehmern der AGH Mythenweg die Elemente der Wolfsstation wieder aufgebaut. Auf dem „Weg der Wölfe“ erfährt man mehr über die Wolf-Mensch-Beziehung im Wandel der Zeiten. Die Besucher*innen können nun wieder den Fragen nachgehen „Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Oder ist es der Mensch, der beängstigend ist? Verbindet Wolf und Mensch vielleicht viel mehr, als wir ahnen?“.

Web: https://www.nationalpark-harz.de